Am kommenden Donnerstag den 18. Juni 2009 bleibt das Rathaus der Gemeinde Raesfeld wegen einer betrieblichen Veranstaltung geschlossen.
Viele Grüße aus der Schlossgemeinde
Claudia Weßeling
Am kommenden Donnerstag den 18. Juni 2009 bleibt das Rathaus der Gemeinde Raesfeld wegen einer betrieblichen Veranstaltung geschlossen.
Viele Grüße aus der Schlossgemeinde
Claudia Weßeling
Steckte das Schützenfest in Erle noch so manchen Bürger in den Knochen, so ging es am Samstag in Üfte hoch her. Alle drei Jahre findet dort der Kampf an der Vogelstange statt. Unter Pauken und Hörnerklang begann um 17 Uhr dort der Schießwettbewerb auf den hözernen Vogel auf der Schulstraße und dem Anwesen des Bläserkollegen Markus Lamers, der tags zuvor seinen 40. Geburtstag feierte, mit der Parade für das scheidende Königspaar. Es war eine große Abschiedsparade für das Paar, wo sich alle Förderer und Gönner einfanden. Prunkvoll lackiert von Alfred Westhoff wartete der Styroporvogel auf den goldenen Schuss. 500 Schüsse mussten die Anwärter, zum Schluss waren es noch sieben Anwärter auf den Königstitel, abgeben, bevor unter lauten Hurra-Rufen endlich der Flattermann von der Stange fiel. Gemeinsam mit der Königin Sabine Harde wird das Königspaar die Üfter Jagdhornbläser für die nächsten drei Regieren.
Den linken Flügel und den Reichsapfel schoss Til Laschinger und den rechten Flügel sicherte sich Jens Rexforth. Das Zepter ging an Alois Triptrap.
[nggallery id=72]Bei strahlendem Sonnenschein wurden am Samstag die neuen Umkleidekabinen von Eintracht Erle eingeweiht. In nur sieben Monaten war der Bau fertig.
Architekt Bernfried Lammersmann kennt sich aus in Erle und hat den Bau den Bedürfnissen der Sportler so angepasst, dass er nicht nur zweckmäßig, sondern auch landschaftlich integriert ist.
Zum Glück sind nicht, wie bei dem Umbau der Umkleidekabine auf dem Tennisplatz von Eintracht Erle, so viele schöne und alte Bäume gefällt worden. Nun können die rund 300 Sportler, die sich an manchen Wochenenden auf dem Platz aufhalten, sich ausbreiten und wohlfühlen. Insgesamt kostete der Neubau 274 000 Euro, davon übernahm die Gemeinde an Kosten 135 000 Euro. Den Differenzbetrag steuerte der Verein aus eigenen Mitteln zu. Es gibt jetzt zwei Umkleidekabinen mit jeweils einem Duschraum und WC, einen Geräteraum, sowie ein Geschäftszimmer.
Besonders ist, dass das Gebäude barrierefrei für Rollstuhlfahrer zugängig ist. Pfiffig ist auch die Verfliesung: In den Eintracht-Farben schwarz/gelb sind dekorative Fliesen eingelassen. Bleibt zu hoffen, dass der Fußball auch weiterhin in Erle die Sportart Nummer 1 bleibt.
Am Mittwoch 17. Juni findet um 19:00 Uhr die Fahrradtour der Kolpingfamilie Erle ab Volksbank Erle statt.
Der Ausbau des Highspeed-Internets in Erle ist soweit abgeschlossen. Der Bauherrenservice in Borken kann in vielen Bereichen bereits bei Telekom-Kunden auf die neue Technik umschalten.
Welche Straßen das sind kann man beim Bauherrenservice unter der Nummer 0800 33 01903 erfragen.
Dort kann der Techniker das umschalten auch gleich veranlassen. Das gilt nur für Telekom-Kunden, die bereits einen DSL-Anschluss haben!
Bei der Kommunalwahl in der Partnerstadt Dömitz wurde die Bürgermeisterin Vollbrecht im Amt bestätigt!
Rund 45 % der Bürger beteiligten sich an der Wahl der ehrenamtlichen Bürgermeister/in und der des Stadtparlaments von Dömitz. Dort wurde, wie in ganz Mecklenburg-Vorpommern, am Sonntag die Kommunalwahl gleichzeitig mit der Europawahl durchgeführt. 62,38 % der Bürger entschieden sich für die derzeitige ehrenamtliche Bürgermeisterin, Renate Vollbrecht, und bestätigten sie dadurch im Amt. Auf ihren Gegenkandidaten, Bastian Möller, entfielen 37,62 % der Stimmen.
Der Raesfelder Bürgermeister, Udo Rößing, gratulierte Frau Vollbrecht zu Ihrer Wiederwahl. Im Namen von Gemeinde und Verwaltung wünscht er seiner Amtskollegin „für ihre neue Amtszeit Ideenreichtum, Energie und Geschick, um die weitere Entwicklung unserer Partnerstadt zusammen mit der Stadtvertretung und den Bürgern in die richtigen Bahnen lenken zu können.“
Die vierzehn Mandate für das Stadtparlament von Dömitz werden auf die Parteien wie folgt verteilt: Die CDU kam auf 27,11 % (4 Sitze), die Linke auf 15,99 %(2 Sitze), die SPD auf 8,38 % (1 Sitz), die Wählergemeinschaft Polz auf 11,4 % (2 Sitze). Die meisten Stimmen konnte die Unabhängige Wählergemeinschaft verbuchen. Mit 37,19 % und dementsprechend 5 Sitzen ist sie die stärkste Kraft im Dömitzer Stadtparlament.
Viele Grüße aus dem Raesfelder Rathaus
Im Auftrag
Claudia Weßeling
Hallo Freunde der handgemachten Musik ! Was lange währt…, wird endlich gut…“
BITTE TERMIN VORMERKEN!
Heico Nickelmann will seinem Publikum immer etwas Besonderes bieten!
Und auch in diesem Jahr ist es nicht anders:
Auf vielfachen Wunsch hin werden „Heico Nickelmann & Freunde“ am 04.09.2009 um 20.00 Uhr ein „Open Air“ am Raesfelder Schloss spielen !!
Das erste Open Air…, und dann gleich zu Hause…
Heico und seine Freunde, Chris Paus, Tanja Diepenbruck, Matthias Fleige, Nicole Grunewald und Frank Bruns arbeiten schon fieberhaft am Programm!
Es erwarten euch neue Songs, eine ganz, ganz besondere Atmosphäre und ein wunderschöner Abend am Schloss Raesfeld !!
(Und selbstverständlich bis zum Morgengrauen die obligatorische Aftershow-Party…)
Im Bild:
Von rechts nach links: Alle Mitwirkenden freuen sich über das gelungene Werk: Reinhard G. Nießing (Fotograf), Andreas Grotendorst, Claudia Weßeling, Winfried Grömping, Claudia Wiemer (alle Gemeindeverwaltung), Dr. Ludger Claßen (Geschäftsführer Klartext-Verlag), Bürgermeister Udo Rößing und Jeanne Müller (Ortsmarketing)
Heute wurde der neue Bildband „Raesfeld – einfach einladend…“ vorgestellt. Raesfeld, gut im Bilde!
Von vielen Raesfeldern, Erlern und Homeranern wurde er schon seit der ersten Information in der Presse mit Spannung erwartet. Jetzt ist er da! Druckfrisch und mit Liebe zusammengestellt: Der neue Bildband „Raesfeld – einfach einladend…“ mit Bildern von Reinhard G. Nießing.
97 – 153 – 3 – 2– 7 – 1 – 36 – 1 – 1 – 26 –2 – 24 –56 – 13 – 6 – 3000 – 17,95
Hinter dieser Zahlenreihe verbirgt sich nicht die ISBN-Nummer. Es sind einige Zahlen zu dem neuen Bildband: Raesfeld – einfach einladend…:
Positive Resonanz auf das neue Wahlstudio – Neuer Service für die Wahlhelfer: Kinderbetreuung in der OGS
Mit der Europawahl ist der Auftakt für das Superwahljahr 2009 in Raesfeld gut verlaufen. Mit einer Wahlbeteiligung von 51,9 % (übrigens kreisweit die zweithöchste) und einer durchweg positiven Resonanz über die Zusammenlegung der Wahllokale im Ortsteil Raesfeld sind die Organisatoren der Wahlen in Raesfeld sehr zufrieden. „Es war immer etwas los. Das Wahlstudio wurde zum Treffpunkt“, sagt der Leiter der Allgemeinen Verwaltung, Jörg Heselhaus. „Das neue Wahlstudio hat sich bewährt. Wir werden es in jedem Fall auch für die kommenden Wahlen in dieser Form nutzen.“

Im Ortsteil Raesfeld gab es mit der St. Sebastiangrundschule erstmals eine zentrale Anlaufstelle für die Wähler. Die drei Raesfelder Wahlbezirke und das Briefwahlbüro waren hier untergebracht. Neu war auch, dass im Forum ein Wahlstudio eingerichtet war. Alle verantwortlichen Ansprechpartner der Gemeinde Raesfeld waren damit für Fragen von Wählern und Wahlhelfern vor Ort. Die Verbindung zu den Wahllokalen in Erle und Homer per Telefon funktionierte für alle Beteiligten ebenfalls sehr gut. Bereits um 18:18 Uhr kam aus dem Wahllokal in Homer die Schnellmeldung der Ergebnisse per Telefon. Vor 20:00 Uhr waren bereits die Stimmen aller Wahlbezirke ausgezählt und erfasst.
Doch, nach der Wahl ist bekanntlich vor der Wahl. Die Planungen für die Kommunalwahl am 30. August 2009 beschäftigen jetzt die Raesfelder Gemeindeverwaltung. Für die Wahl werden über 120 Wahlhelfer für die fünfzehn Wahl- bzw. Briefwahlbezirke benötigt. Für jeden Wahlbezirk braucht man acht Wahlhelfer: Den Wahlvorsteher, den Schriftführer und deren Vertreter sowie vier Beisitzer. Als Schriftführer werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Raesfelder Verwaltung tätig sein, die vorher entsprechend geschult werden. So kann auf die zusätzliche Schulung für alle Wahlhelfer verzichtet werden und das „Freizeitopfer“ ist für dieses Ehrenamt geringer.
Die Mitglieder der Wahlvorstände können sich absprechen und dann abwechseln. Die ersten vier sind beispielsweise von 8.00 bis 13.00 Uhr und die anderen von 13.00 bis 18.00 Uhr im Wahllokal im Einsatz. Anschließend ist dann für alle gemeinsam die Auszählung der Stimmen angesagt.

Viele Helfer werden für das Zählen der Stimmzettel benötigt
Wer bei der Kommunalwahl einen Tag „am Puls der Demokratie“ erleben möchte und mindestens 16 Jahre alt ist, kann sich als Wahlhelfer gerne bei Claudia Wiemer (Telefon: 02865 955-114) in der Raesfelder Gemeindeverwaltung melden.
„Auch ein halber Tag im Wahlhelfer-Einsatz bedeutet für Familien mit Kindern einen organisatorischen Aufwand!“, weiß der Erste Beigeordnete Andreas Grotendorst. „Wir wollen daher neue Wege gehen und den Müttern und Vätern unter die Arme greifen. Damit sie entspannter ihr Wahlehrenamt wahrnehmen können, bieten wir für die Kinder der Wahlhelfer eine Betreuung in der Offenen Ganztagsschule (OGS) an.“ Kinder ab 3 Jahren können dort für einen halben Tag betreut werden.
Das erfahrene Team der OGS wird bei der Betreuung zusätzlich von ausgewählten Babysittern, die sich unter www.familienjobboerse.de registriert haben, unterstützt. Wie groß der Bedarf für dieses neue Angebot ist, wird die Gemeinde Raesfeld nun direkt mit der Wahlhelferbestellung für die Kommunalwahl abfragen.
Viele Grüße aus dem Raesfelder Rathaus,
im Auftrag
Claudia Weßeling
Die Ehrenherren sind Johannes Stegerhoff jun. sowie Florian Bußkamp.
Erle. Des Königs neue Schuhe? Das wäre schön, aber als der neue Schützenkönig Jonathan Schmidt den goldenen Schuss setze, war er selber völlig überrascht und unvorbereitet.

Und dann die jubelnde Menge an der Vogelstange, ließen die Kleiderfrage für den bevorstehenden Abend erst einmal in den Hintergrund rücken. Zu Hause angekommen, Hemd, Hose und Anzugjacke waren schnell gefunden, fehlten dem König nur noch ein Paar passende Schuhe zum schicken schwarzen Anzug. Aber wofür gibt es denn Freunde und Nachbarn? Gleich drei paar Schuhe hatte letztendlich der amtierende König und Nachfolger von Andrè Schlüß zur Auswahl.

Am bequemsten waren aber dann doch die schwarzen Schuhe von Ewald Tempelmann, der sich gerne für diese eine Nacht von seinen guten Schuhen trennte, denn schließlich diente diese Leihgabe ja einem guten Zweck.
Etwas kurios gestaltete sich auch anschließend die Fahrt von zu Hause hin zur Parade auf Kuhlmanns Wiese.

Kurz zuvor hatte die Nachbarschaft von Andrè Schlüß den Türkranz mittels eines Anhängers von einer Haustür zur anderen Wohnungstür gekarrt, also zum neuen König hin in die Ginsterstraße, als denen dabei die glorreiche Idee kam, dass dieses Fortbewegungsmittel auch als Kutschenersatz genutzt werden kann.

Ein Klappstuhl von Mutter Ilona war schnell gefunden und so schoben dann die lieben Nachbarn den neuen König quer durch das Dorf zur Festwiese. Pünktlich, hocherhobenen Hauptes und auf dem Klappstuhl sitzend erreicht seine Majestät die Festwiese. Die Fahrt aber durch das Dorf setzte dann Jonathan, seines Amtes würdig, in der Kutsche fort.
Sonntag, 14 Juni Bauernmarkt auf dem Hof Süthold.
Quer über den typisch münsterländischen Bauernhof zieht sich das Markttreiben. Von feldfrischen Erdbeeren bis hin zum Holzschuh findet man hier was das Herz begehrt. Für die kleinen Besucher sind vor allem die Trecker aus Großvaters Zeiten interessant.
Veranstalter: Süthold, Vennekenweg 28, 46348 Raesfeld
Ort: Bauernhof Süthold, Vennekenweg 28, 46348 Raesfeld
Als sich die 175 Radsportfreunde aus Münster nach einer einstündigen Rast vom Hof der Kleinen Brennerei in Erle wieder auf die Schermbecker Straße einsortierten, kam der Durchgangsverkehr an diesem Sonntagmittag kurzzeitig ins Stocken. Nach ihrer Tour Münster-Venlo-Münster, mit Mittagessen im Saal von Brömmel-Wilms, konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gestärkt wieder in die Pedale treten. Bis Münster ist es von Erle ja nicht mehr weit, gerade mal schlappe 65 km und nach einer deftigen Stärkung bei Brömmel-Wilms sollte der letzte Teil der Reise per Pedes wohl auch kein Problem mehr für die Teilnehmer darstellen.
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Nach der gemeinsamen Messe in der St. Silvesterkirche ließen sich die Erler von den „Erler Jäger“ musikalisch unterhalten. Nicht nur die Jugend fand am Vormittag trotz langer Party-Nacht den Weg am Sonntag ins Zelt und die meisten genossen offensichtlich schon ein „kühles Blondes“. „Nachdurst“ heißt wohl das Wort und dann hilft wirklich nur: Dort weiter machen, wo man aufgehört hat!
Unsere kleine Birka hat den Kopf voller Flausen. In den ersten Wochen passte die kleine Dame noch in den Einkaufskorb. Nun ist dieser unübersehbar wohl echt viel zu klein für die 19 Wochen alte und 30 kg schwere „Große Schweizer Sennenhündin“ geworden. Aber Not macht erfinderisch und weil die junge Dame nicht gerne alleine Frühstückt, hat sie es sich nun nicht mehr im Korb, sondern auf dem Tablett, welches auf dem Korb steht, gemütlich gemacht. Fragt sich nur, wie lange diese einmalige Notlösung noch brauchbar ist?

Ansprache von Präsident Arno Brömmel
Lieber König Andrè, liebe Königin Christiane, liebe Schützenbrüder, verehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger!
„Wie Gott alle Werke der Natur so eingerichtet hat, dass sie nützlich sind und sich einander unterstützen, so hat Gott der Allmächtige auch unter Menschen jedem einzelnen von uns seine besondere Stellung zugewiesen, in der wir, nach besten Kräften zum Wohle der ganzen Gesellschaft, wirken müssen!“
Dieses Zitat stammt von Jonathan Swift, einem irischen Schriftsteller des 17. Jahrhunderts.
Konrad Adenauer und John F. Kennedy sagten oft: „Denke nicht daran, was der Staat für dich tun kann, sondern, was du für den Staat tun kannst.“
Der jetzige amerikanische Präsident Barack Obama sagt uns: „Yes, we can!“ – „Ja, wir schaffen, wir können das!“
Aber was hat die Welt mit ihren großen Worten mit unseren Erlern zu tun? Ich bin stolz darauf sagen zu dürfen, dass wir unsere Traditionen mit unserer Jugend teilen können. Nicht nur „Yes, wi ca“ in der weiten Welt, sondern auch mit „Wir packen es an!“ mit so vielen Mitbürgern und mit unserem amtierenden Thron. Unsere Vorväter wären stolz, wenn sie erfahren würden, dass sich Traditionen in unserer Jugend fortsetzen.
„Wir schaffen das!“ war auch immer wichtig, wenn mein Vorstandskamerad Franz Krampe sagte, wenn er sich, in seiner bescheidenen und zurückhaltenden Art um viele Sachen wie den Festplatz und die Kutschen, kümmerte.
Wir Schützenbrüder haben sehr um unseren Schützenkameraden und Freund Franz Krampe getrauert und meine Rede soll jetzt nicht weiteren Schmerz hervorbringen, aber wahrscheinlich hat es der Herrgott so gewollt, dass wir heute, am 6.6.2009, dem 55. Geburtstag unseres verstorbenen Schützenkameraden hier am Ehrenmal stehen.
Freunde braucht jeder! Echte Freunde gehören zu mir, Freunde, die zu mir stehen und mir nichts vormachen, Freunde die nicht falsch sind, oder hinter meinem Rücken schlecht über mich reden!
Freundschaft hat mit meiner Seele zu tun.
Unser Auftrag ist diese Tradition zu pflegen, ob der Schütze 16 oder älter als 80 Jahre ist. Und so gebe ich hier am Ehrenmal, in Vertretung für alle, die für unser Erle ihre Freundschaft, in Freund und Leid, sogar in der Vervielfältigung des Hasses, dem Krieg uns ihre Liebe schenkten.
Meinen Respekt
Und sagte der Jugend dass „die Alten“ euer „Yes we can!“ für unser Schützenfest schätzen!
Und enden möchte ich mit den Sätzen, die auf dem Totenzettel unseres Schützenkameraden Franz Krampe abgedruckt sind:
„Der Tag, niemand weiß, was er gibt, niemand weiß, was er nimmt. Erst der Abend lehrt uns, ihn zu begreifen!“
Wir dürfen unsere Verstorbenen niemals vergessen! An diesem Ehrenmal haben wir ihren Wunsch für das Gelingen unseres Schützenfestet mit den drei Worten EINIGKEIT, FRIEDE und FREIHEIT eingemeißelt!
In Gedenken an die vielen Frauen und Kinder, die in den beiden Weltkriegen ihr Leben lassen mussten und im Gedenken an unsere lieben verstorbenen Schützenkameraden und Freunde, wie Franz Krampe, lege ich als Präsident des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Erle von 1895 mit Stolz und Dankbarkeit, unter den Klängen und Liedes vom alten Kameraden diesen Kranz nieder!
Keine Kurzen für die Kurzen
Unter diesem Motto startet heute das allgemeine Bürgerschützenfest in Erle. Besonders spannend wird wieder das Wettschießen an der Vogelstange am Montag. Wer wird neuer Schützenkönig und löst die Regentschaft von Andrè Schlüß und seiner Königin Christiane Grewing ab? Natürlich der Schütze, der den richtigen Schuss setzt. Logisch!
Traditionell wird heute nach der Messe ein Kranz am Kriegerehrenmal niedergelegt. Präsident Arno Brömmel wird das Wort an das Schützenvolk richten. Im Anschluss danach ziehen die Schützen ins Zelt, wo die Band „Mainstreet“ zum Tanz aufspielt.
Weiter geht es am Sonntag mit einem Frühschoppen unter musikalischer Begleitung der „Erler Jäger“. Beginn ist 11 Uhr. Etwas für das Auge gibt es am Nachmittag, wenn die Schützenparade stehen. Die Jungschützen treffen sich, soweit sie alle ausgeschlafen sind, um 14.30 Uhr, wo das große Treffen mit dem gesamten Bataillon um 15 Uhr im Festzelt stattfindet. Von da aus geht es dann zur Festwiese.
Nach der Festrede des Präsidenten auf dem Hof Kuhlmann startet der Umzug durch das Dorf. Um 20 Uhr geht es dann weiter mit dem großen Festball, zu dem die Majestäten zahlreiche Gäste eingeladen haben.
Der neue Schützenkönig wird dann am Montagabend mit seinem neuen Throngefolge ab 20 Uhr zum Krönungsball ins Festzelt einziehen und sich riesig freuen, einmal König von Erle zu sein.
Am Donnerstag, 4. Juni findet von 14:00 Uhr – 18:30 Uhr der Markt im Ortskern statt.
„Stopp“ heißt es nun für Autofahrer in Erle, wenn sie mit ihrem PKW durch die Felder zwischen Hilgenstuhl-Truvenne, weiter über den Hetweg nach Raesfeld fahren möchten.
Fahrradfahrer haben hier nun das Sagen und können mit ihren Rädern die volle Fahrbahnbreite benutzen, oder aber an Teilstücken die großzügige Fahrradmarkierung benutzen. Autos und Motorräder müssen hier langsam fahren, auf der Truvenne ist eine Höchstgeschwindigkeit von 60 Stundenkilometern angesagt.