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Neue Bänke mit Pflanzbeeten verschönern den Schlosshof in Raesfeld

Schloss Raesfeld im Münsterland ist immer eine Reise wert – nicht nur wegen seiner historischen Mauern, sondern auch dank moderner Akzente im Außenbereich. Seit Kurzem laden zwei neue Design-Bänke mit integrierten Pflanzbeeten im Schlosshof zum Verweilen ein. Die Initiative dazu kam vom Ortsmarketing Raesfeld e.V. und der Akademie des Handwerks.

Schloss Raesfeld im Münsterland
Mitten auf dem Schloss Innenhof gibt es nun eine Möglichkeit zum Ausruhen, mit Rundblick auf das Wasserschloss. Foto: Petra Bosse

Neue Bänke im Schlosshof

Seit rund zwei Wochen stehen im Raesfelder Schlosshof zwei hochwertige Bänke mit integrierten Pflanzbeeten. Die Bänke, deren Design dem bereits in den letzten Jahren angeschafften Stadtmobiliar im Bürgerpark und Schlossumfeld entspricht, sollen für eine Aufwertung und Belebung des Schlosshofes sorgen.

Finanzierung durch Ortsmarketing und Landesmittel

Möglich wurde dies durch die Initiative des Ortsmarketing Raesfeld e.V. und der Akademie des Handwerks und deren Zusage, die Hälfte der Anschaffungskosten zu übernehmen. „Wir wollten einfach die Möglichkeit schaffen, sich in diesem schönen Umfeld eine Pause gönnen zu können“, sagt Maria Kowalsky, Vorsitzende des Ortsmarketings.

Die restlichen Kosten in Höhe von 16.000 Euro seien laut Gemeinde aus Landesmitteln über einen speziellen Verfügungsfonds gedeckt worden, auf den Raesfeld im Rahmen der Städtebauförderung bis Ende 2024 habe zugreifen können.

Schloss Raesfeld im Münsterland
Foto: Petra Bosse

Der Erste Beigeordnete Markus Büsken bedankte sich für die gestalterische Aufwertung. „Es ist schön, dass es nun die Möglichkeit gibt, im Schlosshof zu sitzen und die Schlossmauern mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten“, sagte er. Die Pflege der Bänke und insbesondere der Bepflanzung übernimmt Claus Zoike, der sich im Auftrag der Gemeinde um die Außenanlagen des Schlosses kümmert.

Wasserschloss Raesfeld.
Foto: Petra Bosse

Platz 9: Raesfelder Schach-Kids trumpfen bei DM auf

Fünf Jungen der St.-Sebastian-Schule Raesfeld haben bei der Deutschen Schulschach-Meisterschaft der Klassen 1 und 2 in Willingen einen beachtlichen 9. Platz. Damit gehört das junge Team zu den besten Grundschulmannschaften Deutschlands in ihrer Altersklasse – und sammelte neben Turniererfahrung auch unvergessliche Erlebnisse.

Eigentlich hatte die St.-Sebastian-Schule Ende März mit ihrer Schulmannschaft die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft verpasst. Dass die Raesfelder Grundschule dennoch beim Schulschach-Bundesfinale in Willingen vertreten war, lag daran, wie Manfred Grömping mitteilt, dass in diesem Jahr zum zweiten Mal auch ein eigenes Turnier für die Jahrgänge 1 und 2 ausgetragen wurde.

Raesfelder Schach-Kids trumpfen bei DM auf
Foto: Manfred Grömping

Und da in NRW kein Qualifikationsturnier für diese Altersgruppe ausgespielt wird, wurden die Raesfelder aufgrund vergangener Turniererfolge als Vertreter des Bundeslandes ausgewählt.

Erlebnis statt Medaillenjagd

Einen Platz auf dem Siegertreppchen – wie bei der Premiere des Turniers im vergangenen Jahr – hatte Betreuer Manfred Grömping in diesem Jahr nicht anvisiert. „Ein unvergessliches Erlebnis und Partieerfolge für jedes Kind und die Mannschaft“, lobte der Raesfelder Konrektor als Ziel der Fahrt aus.

Die Raesfelder Spieler im großen Turniersaal, v.l. Johann, Jonas Mats, Matti, Mattis
Die Raesfelder Spieler im großen Turniersaal, v.l.: Johann, Jonas Mats, Matti, Mattis. Foto: Manfred Grömping

Achtbare Leistungen und großer Spaß

Sportlich überzeugte das Raesfelder Quintett Jonas Januschowski, Johann Büsken, Mats Finke, Mattis Volmer und Matti Sieverding vor allem durch Siege gegen Heidelberg und Weimar sowie ein Remis gegen eine Berliner Grundschule. Aber als mindestens so aufregend wie das Schach spielen empfanden die 7-jährigen Kids das Überqueren des „Skywalk“, Deutschlands längster Hängebrücke, und den viertägigen Aufenthalt in einem Luxushotel ohne Mama und Papa.

Freude über Pokale und Medaillen
Freude über Pokale und Medaillen. Foto: Manfred Grömping

Großer Rahmen für junge Schachtalente

Im Sauerlandstern-Hotel ermittelten insgesamt 58 Grundschulteams in zwei Turnieren die Bundessieger. Deutscher Meister der Grundschulen wurde die Thalia-Grundschule Berlin, bei den Erst-/Zweitklässlern siegte die Grundschule aus Kulkwitz, einem Vorort von Leipzig.

Blick in die Zukunft

Fest steht, dass das Raesfelder Schachteam auch in den kommenden Jahren gern wieder bei der Schach-DM dabei sein will, wenn auch dann in der Turniergruppe der Älteren. Für das aktuelle Mädchenteam der Sebastianschule wird ein solcher DM-Traum schon eher wahr: Als Landesvizemeister vertritt es das Bundesland NRW im Juni bei der Mädchenmeisterschaft der Grundschulen in Osnabrück.

Info Update: Es war nicht der 9. Platz von 58 Turniergruppen, sondern es gab zwei Turniergruppen (Jg. 1-4 und Jg 1-2) und beide zusammen hatten 58 Teams mit 250 Spielern.

Grüne fordern nachhaltige Erweiterung der St. Sebastian-Grundschule in Raesfeld

Die Raesfeld Fraktion Bündnis 90/Die Grünen spricht sich für eine klimafreundliche Erweiterung der St. Sebastian-Grundschule aus. Fraktionsvorsitzender Henry Tünte betonte, die Gemeinde müsse bei öffentlichen Bauvorhaben ihrer Vorbildfunktion gerecht werden. Als konkretes Beispiel nannte er die neue Kita „Burg Wunderland“.

Klimaschutz als kommunale Verantwortung

In einem Schreiben an Bürgermeister Martin Tesing spricht sich Henry Tünte im Namen seiner Fraktion dafür aus, die geplante Erweiterung der St. Sebastian-Grundschule unter klaren Nachhaltigkeitsaspekten zu realisieren. Spätestens seit dem Pariser Klimagipfel 2015 seien Länder, Kreise und Kommunen verpflichtet, ihre Bauvorhaben im Sinne des Klimaschutzes zu gestalten.

„Klimagerechtes Bauen ist aus unserer Sicht längst keine Option mehr, sondern eine Verpflichtung“, erklärt Tünte. Der energieeffiziente Betrieb öffentlicher Gebäude müsse Standard sein – idealerweise in Form eines Plusenergiehauses, das mehr Energie erzeugt, als es verbraucht.

Nachhaltigkeit bei Materialien und Wassermanagement

Neben der energetischen Ausrichtung sei laut Tünte auch die Wahl der Baustoffe entscheidend. Diese sollten unter dem Aspekt des sparsamen Einsatzes von Energie und Rohstoffen ausgewählt werden. „Nachhaltigkeitskriterien gehören bereits in die Planungsphase“, so der Fraktionsvorsitzende.

Zudem regt die Grünen-Fraktion an, im Zuge des Ausbaus auch die Niederschlagswasserbewirtschaftung in den Blick zu nehmen. Ziel soll es sein, mögliche Verbesserungen im Sinne einer wassersensiblen Ortsentwicklung zu prüfen.

Kita als Vorbild für Schulbau

Als gelungenes Beispiel für nachhaltiges Bauen nennt Tünte die neue Kindertageseinrichtung „Burg Wunderland“ in der Stockbreede. „Wir würden uns freuen, wenn bei der Erweiterung der Grundschule ähnliche Maßstäbe angelegt werden“, so der Grünen-Politiker.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen sei offen für einen konstruktiven Dialog und freue sich auf eine Planung, die sowohl ökologische als auch funktionale Aspekte vereine

Zurückhaltung bei Wasserentnahme aus Flüssen und Bächen

Kreis Borken/Münster. Wegen der seit Wochen ausbleibenden Niederschläge rufen die Bezirksregierung Münster und der Kreis Borken die Bevölkerung dazu auf, sparsam mit Wasser aus Flüssen und Bächen umzugehen. Ziel ist es, die ohnehin belasteten Ökosysteme nicht zusätzlich zu gefährden.

Die anhaltende Trockenheit hat die Wasserstände in den Oberflächengewässern stark sinken lassen. Damit geraten Lebensräume für Fische, Kleinstlebewesen und Pflanzen zunehmend unter Druck. Zusätzliche Wasserentnahmen könnten diese Situation weiter verschärfen und dauerhafte Schäden verursachen.

Keine langanhaltenden Regenfälle in Sicht

Vor diesem Hintergrund rufen die Behörden dazu auf, jede Wasserentnahme – etwa im Rahmen erlaubnisfreier Gemein-, Eigentümer- oder Anliegerrechte – sorgfältig abzuwägen und möglichst darauf zu verzichten. Laut Deutschem Wetterdienst ist in absehbarer Zeit nicht mit flächendeckenden und langanhaltenden Regenfällen zu rechnen, die die angespannte Lage entschärfen könnten.

Mögliche Allgemeinverfügung: Wasserentnahme könnte eingeschränkt werden

Die Wasserbehörden im Münsterland – also Kreise, kreisfreie Städte und die Bezirksregierung – verfolgen die Entwicklung der Pegelstände aufmerksam. In regelmäßigen Abstimmungen beraten sie über mögliche weitere Maßnahmen, heißt es. Eine Option wäre beispielsweise eine Allgemeinverfügung, die die Wasserentnahme in besonders betroffenen Regionen vorübergehend einschränkt.

Hinweis zur Wetterlage im Frühjahr 2025: Trockenheit mit Folgen für Natur und Landwirtschaft

Der März 2025 zählt laut Deutschem Wetterdienst (DWD) zu den trockensten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881. Insbesondere Nordrhein-Westfalen verzeichnete mit nur 10 Litern Niederschlag pro Quadratmeter den trockensten März seit 1929 – bei gleichzeitig überdurchschnittlich vielen Sonnenstunden (213 statt üblichen 103). Die Mitteltemperatur lag mit 7,0 °C um 2,5 Grad über dem langjährigen Durchschnitt.

Trockenheit auch in großen Teilen NRWs

Der Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) dokumentierte bereits Anfang März eine ausgeprägte Trockenheit in den obersten Bodenschichten, vor allem in Niedersachsen, dem Norden Deutschlands und großen Teilen NRWs. Für Landwirte und die Natur bringt das enorme Herausforderungen mit sich: Pflanzen und Tiere geraten unter Stress, und die Bodenfeuchte reicht nicht aus, um das Vegetationswachstum zu stützen.

Für die Photovoltaik hingegen schufen Sonne und Wärme günstige Bedingungen. Doch die Kehrseite dieses sonnigen Frühjahrs sind langfristige ökologische Auswirkungen, die über das Jahr hinaus spürbar bleiben dürften.

SPD-MdB Nadine Heselhaus als Schriftführerin im Parlament gewählt

Nadine Heselhaus, SPD-Bundestagsabgeordnete aus Raesfeld, übernimmt künftig zusätzliche Verantwortung: Sie wurde zur Schriftführerin gewählt und wirkt damit an der Leitung von Plenarsitzungen mit. In ihrer neuen Rolle will sie die parlamentarischen Abläufe aktiv unterstützen und ein Zeichen für demokratische Prozesse setzen.

Unterstützung für die Sitzungsleitung

Laut Mitteilung wurde Nadine Heselhaus zur Schriftführerin bestimmt. Gemeinsam mit einem weiteren Schriftführer übernimmt sie im Wechsel Dienst neben der Präsidentin, um die Sitzungen organisatorisch zu begleiten. Üblicherweise wird je eine Person aus der Regierungskoalition und der Opposition eingesetzt.

Die Schriftführer führen Redelisten, nehmen Wortmeldungen sowie Anträge entgegen und kontrollieren die Korrekturen des Protokolls. Damit tragen sie zur Funktionsfähigkeit des Parlamentsbetriebs bei.

Klare Haltung zur Demokratie

Nadine Heselhaus äußerte sich erfreut über ihr neues Amt:
„Ich bin sehr glücklich darüber, mich auch auf diesem Weg in den Dienst des Parlaments stellen zu können. Wir erleben in den letzten Jahren verstärkt, dass Rechtsextreme versuchen, die parlamentarische Demokratie verächtlich zu machen. Ich möchte dazu beitragen, dass die Abläufe reibungslos funktionieren.“

Richtfest in Erle: Gemeinsam feiern, was wächst!

Einladung der Bürgergenossenschaft eG zum Richtfest am Dorfgemeinschaftshaus in Erle

Dorfgemeinschaftshaus HUB ERLE
Bis zum Richtfest wird noch fleißig am Dachstuhl gearbeitet. Es geht flott voran. Foto: Petra Bosse

Am Mittwoch, 28. Mai, wird ab 17:30 Uhr das Richtfest für das neue Dorfgemeinschaftshaus „HUB Erle“ gefeiert – und alle Interessierten, Bürgerinnen und Bürger sowie Genossinnen und Genossen sind herzlich eingeladen, mitzufeiern!

Seit dem Baustart im November 2024 hat sich auf der Baustelle viel getan – jetzt ist ein bedeutender Meilenstein erreicht. Das Richtfest ist der passende Anlass, um die bisherigen Baufortschritte zu würdigen und einen Blick auf das zu werfen, was entsteht: ein neuer Ort der Begegnung für Erle.

Christian Lipfert HUB Erle Dorfgemeinschaftshaus der Bürgergenossenschaft eG
Christian Lipfert übte schon mal das „Probestehen“ an der zukünftigen Theke. Foto: Petra Bosse

Bierstand und Feier

Auch die Erler Jäger wirken am Fest mit. Gefeiert wird bei Brömmel-Wilms – beim zukünftigen Pächter Christian Lipfert, der sich bereits jetzt auf das neue Dorfgemeinschaftshaus freut und seine Türen für diesen Anlass öffnet.

Dachstuhl HUB Erle Bürgergenossenschaft Erle

Alle, die Lust auf Gemeinschaft, gute Gespräche und einen Blick hinter die Kulissen des Bauprojekts haben, sind herzlich willkommen.

Johannes Böckenhoff
Johannes Böckenhoff wagte am Donnerstag einen ersten Blick aus dem Fenster des zukünftigen Dorfgemeinschaftshauses HUB ERLE auf seiner ehemaligen Hofstelle der Kornbrennerei. Foto: Petra Bosse

Kupferdiebstahl in Raesfeld: Polizei bittet um Hinweise

Raesfeld. Unbekannte Täter haben zwischen Samstagabend und Dienstagnachmittag Kupferkabel aus einem Rohbau am Hohen Weg gestohlen.

Nach Angaben der Polizei sollen die Diebe die bereits verlegten Leitungen entweder herausgerissen oder abgeschnitten haben.

Der Vorfall ereignete sich im Zeitraum zwischen dem 17. Mai, 21 Uhr, und dem 20. Mai, 17 Uhr. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich mit der Kripo Borken unter Tel. (02861) 9000 in Verbindung zu setzen.

Glasklar und geprüft: Badeseen im Kreis Borken top in Form

Badesee – Kreis Borken punktet mit ausgezeichneter Wasserqualität

Wer sich im Sommer am See abkühlen möchte, kann im Kreis Borken unbesorgt ins Wasser springen. Laut Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) sei die Wasserqualität an den überwachten Badestellen im Land erneut ausgezeichnet. Auch die Badestellen im Kreis Borken schneiden hervorragend ab.

Pröbstingsee, Aasee und Drilandsee mit Bestnoten

Zu den Badestellen mit bester Wasserqualität zählen laut LANUV im Kreis Borken unter anderem der Pröbstingsee in Borken, der Aasee in Bocholt sowie der Drilandsee (Badestelle West) in Gronau. Die Einstufung „ausgezeichnet“ erhalten Badegewässer, deren Wasserproben über einen Zeitraum von vier Jahren konstant sehr gute Werte aufweisen.

99 von 115 Badestellen mit „ausgezeichnet“

Nordrhein-Westfalen verfügt über 86 offiziell ausgewiesene EU-Badegewässer mit insgesamt 115 Badestellen. Davon hätten im Jahr 2024 ganze 99 die Bestnote erhalten, teilte das Umweltministerium gemeinsam mit dem LANUV mit.

Die Überwachung erfolgt nach den Kriterien der EU-Badegewässerrichtlinie (2006/7/EG). Diese stellt einen flächendeckenden Schutz für Badegäste sicher – sowohl an Binnen- als auch an Küstengewässern. Während der Badesaison werden mindestens alle vier Wochen Wasserproben entnommen.

Regelmäßige Kontrollen sorgen für Sicherheit

Geprüft werden unter anderem bakterielle Belastungen durch Intestinale Enterokokken und Escherichia coli. Beide Bakterien dienen als Indikatoren für mögliche Verunreinigungen. Die nächste offizielle Bewertung der EU wird im Juni veröffentlicht. Aus Sicht des Landesamts sei aber nicht mit wesentlichen Abweichungen von den aktuellen Ergebnissen zu rechnen.

Strom tanken in Rekordzeit – Neuer HPC-Ladepark für Borken

Schnellladen mit bis zu 400 kW: Borken bekommt High Power Charging-Ladepark

Die Stadt Borken treibt den Ausbau der Elektromobilität voran. Gemeinsam mit der Projektgesellschaft „EWE Go HOCHTIEF Ladepartner GmbH & Co. KG“ entsteht an der Heidener Straße ein moderner Ladepark mit Hochleistungsladepunkten (High Power Charging, HPC). Die Bauarbeiten starten am 19. Mai 2025 – ein Teil des Mitfahrerparkplatzes wird dafür vorübergehend gesperrt.

Baustart am 19. Mai: Teilweise Sperrung des Pendlerparkplatzes

Für den Bau des neuen Ladeparks mit zwölf überdachten Ökostrom-Ladepunkten wird ein Abschnitt des Pendlerparkplatzes an der Heidener Straße von Montag, 19. Mai 2025, bis voraussichtlich Anfang oder Mitte November gesperrt. Etwa die Hälfte der Parkflächen bleibt weiterhin nutzbar. Die Stadt Borken bittet alle Pendlerinnen und Pendler um Verständnis für die temporären Einschränkungen.

Ladeleistung bis zu 400 kW für E-Fahrzeuge

Am neuen Standort nahe der B 67 können Elektrofahrzeuge künftig mit einer Ladeleistung von bis zu 400 Kilowatt versorgt werden. Damit richtet sich das Angebot besonders an Pendlerinnen, Pendler und Durchreisende, die ihr Fahrzeug in kurzer Zeit laden möchten.

Bürgermeisterin sieht wichtigen Schritt für die Mobilität der Zukunft

„Mit dem neuen HPC-Ladepark schafft die Projektgesellschaft ein wichtiges Angebot für die Elektromobilität in Borken. Das Projekt ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer klimafreundlicheren Mobilität in unserer Stadt“, so Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing.

Hintergrund: Teil des bundesweiten „Deutschlandnetzes“

Das Vorhaben ist eingebettet in das bundesweite Projekt „Deutschlandnetz“, das vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr initiiert wurde. Ziel ist es, ein flächendeckendes, bedarfsgerechtes und nutzerfreundliches Schnellladenetz in ganz Deutschland aufzubauen.

Feuerwehr Raesfeld löscht Altholzbrand an der B224

Am Dienstagabend rückte die Feuerwehr Raesfeld zu einem Einsatz an der Dorstener Straße (B224) aus. Gegen 17:59 Uhr meldete ein Anrufer eine starke Rauchentwicklung im Bereich des Raesfelder Gewerbegebiets.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte ein größerer Haufen Altholz. „Hier hatte man die Größe des Feuers unterschätzt“, erklärte André Szczesny, Leiter der Feuerwehr Raesfeld.

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©Feuerwehr Raesfeld

Laut Szczesny blieb das Jubiläumswochenende der Feuerwehr noch einsatzfrei. „Heute um 17:59 Uhr war es dann soweit, die Meldeempfänger alarmierten die Einsatzkräfte des Löschzugs Raesfeld“, so der Wehrleiter.

Das Feuer wurde mit zwei C-Rohren bekämpft. Ein Bagger zog das Brandgut auseinander, um letzte Glutnester gezielt ablöschen zu können. Nach rund eineinhalb Stunden war der Einsatz beendet.

Heiraten am 25.05.2025: Magisches Datum lockt Paare ins Schloss Raesfeld

Wenn ein Datum Herzen höherschlagen lässt, dann ist es der 25.05.2025. Elf Paare geben sich an diesem besonderen Sonntag im historischen Wasserschloss Raesfeld das Ja-Wort – so viele wie selten zuvor. Der magische Termin zieht Heiratswillige aus ganz Deutschland in die Schlossgemeinde, denn: In Raesfeld wird auch sonntags geheiratet – rund um die Uhr und ganz nach Wunsch.

Der kommende Sonntag sei laut Gemeindeverwaltung einer der gefragtesten Hochzeitstermine, die es bisher im Wasserschloss Raesfeld gab. Am 25.05.2025 werden von 8.00 Uhr bis 19.00 Uhr elf Paare „Ja“ zueinander sagen.

Heiraten zum Wunschtermin Schloss Raesfeld

Vor allem die Möglichkeit an diesem magischen Datum zu heiraten, obwohl es auf einen Sonntag fällt, lockt Brautpaare aus ganz Deutschland nach Raesfeld. Denn noch immer gilt bei den Schlosstrauungen des Raesfelder Standesamtes: „Heiraten zum Wunschtermin – sieben Tage die Woche und rund um die Uhr!“, kann man sich in den Schlossmauern das Eheversprechen geben.

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„Ja“ sagten auch die Schlossvermählten Carolin & Hendrik in den historischen Mauern des Wasserschlosses. Foto: Sascha Hübers Fotografie, Bocholt

„Sicherlich hilft dieser eingängige Termin den Eheleuten, sich immer an den Hochzeitstag zu erinnern“, berichtet Norbert Altrogge, Leiter des Raesfelder Standesamts. „Für die meisten aber passt dieses außergewöhnliche Datum perfekt zu ihrem schönsten Tag im Leben.“ Gleichzeitig versichert er, dass alle Standesbeamtinnen und –beamten auch für diesen Tag an persönlichen Traureden feilen. Denn eines ist klar – individuell soll es im Raesfelder Standesamt auch an Tagen mit vielen Trauungen zugehen.

Mobilität im Wandel: Raesfeld modernisiert Haltestellen

Die Gemeinde Raesfeld gestaltet zentrale Bushaltestellen zu Mobilstationen um. Damit fördert sie den flexiblen Umstieg zwischen Fahrrad, Auto und Bus. Die Bauarbeiten am Rathaus haben bereits begonnen, Erle und die Kirche in Raesfeld folgen. Laut Gemeindeverwaltung übernimmt das Land NRW 90 Prozent der Kosten.

Ausbau als Mobilstation Bushaltestelle Raesfeld
Foto: Gemeinde Raesfeld

Mobilität neu gedacht

Wie die Gemeindeverwaltung mitteilt, hat der Gemeinderat im Herbst 2024 beschlossen, die Haltestellen am Rathaus und an der Silvesterstraße in Erle zu modernen Mobilstationen auszubauen. Ziel ist es, verschiedene Verkehrsmittel zu verknüpfen und die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs attraktiver zu machen.

Bauarbeiten am Rathaus starten

Am Rathaus laufen bereits die ersten Arbeiten. Sie sollen rund acht Wochen dauern. Der Haltestellenbereich wird vergrößert und barrierefrei gestaltet. Erhöhte Bordsteine ermöglichen künftig ein ebenerdiges Ein- und Aussteigen. Außerdem installiert die Gemeinde ein neues Wartehäuschen nach dem Mobilstations-Standard des Landes NRW und schafft deutlich mehr überdachte Fahrradständer.

Ausbau als Mobilstation Bushaltestelle Raesfeld
Foto: Gemeinde Raesfeld

Zentrale Stele bündelt Angebote an der Haltestelle

Ein zentrales Element jeder Mobilstation ist eine große Stele, die alle Mobilitätsangebote übersichtlich darstellt. Sie informiert Fahrgäste über Busverbindungen, Fahrradabstellmöglichkeiten, Carsharing-Angebote und gibt Hinweise auf Sehenswürdigkeiten im Ort.

Erle folgt im Anschluss

Sobald die Arbeiten am Rathaus abgeschlossen sind, beginnt der Ausbau der Haltestelle an der Silvesterstraße in Erle. Beide Projekte erhalten Fördermittel aus dem NRW-Programm „Vernetzte Mobilität und Mobilitätsmanagement“. Das Land übernimmt 90 Prozent der Gesamtkosten.

Weitere Mobilstation an der Kirche geplant

Auch an der Kirche in Raesfeld entsteht eine Mobilstation. Der Umbau ist Teil der geplanten Neugestaltung der Borkener Straße im Rahmen der Dorferneuerung.

Ein Baum, viele Hände: Femeiche wird zum Kunstprojekt und ziert das Naturparkhaus

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Beim Femeichenfest in Raesfeld-Erle entstand am 27. April 2025 ein farbenfrohes Kunstwerk: Gäste gestalteten Eichenblätter, die nun als Teil einer gemalten Femeiche im Naturparkhaus Raesfeld zu sehen sind. Die Künstlergruppe „dasselbe anders“ leitete das Projekt im Auftrag der Gemeinde.

Künstlergruppe bereitet das Motiv vor

Die Raesfelder Gruppe „dasselbe anders“ stellte im Vorfeld des Festes eine großformatige Leinwand mit einer skizzierten Femeiche ohne Laub bereit. Das Kunstwerk diente als Grundlage für eine kreative Mitmachaktion am Tag der feierlichen Eröffnung des neu gestalteten Femeichengeländes.

Femeichenpark_April2025 in Erle
Entstehung des Gemeinschaftskunstwerks während der feierlichen Eröffnung des Femeichengeländes am 27. April 2025.. Foto: Gemeinde Raesfeld

Gäste gestalten ihre eigenen Eichenblätter

Während des Festes malten Besucherinnen und Besucher individuelle Eichenblätter, die anschließend in die vorbereitete Leinwand eingearbeitet wurden. So entstand ein Gemeinschaftswerk, das durch viele Beiträge lebendig und bunt wirkt.

Freude an der direkten Zusammenarbeit

„Für uns war es eine spannende Erfahrung, direkt mit den Menschen zusammenzuarbeiten und gemeinsam etwas zu schaffen. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht, zu sehen, wie nach und nach das Kunstwerk entsteht“, sagte Marie-Luise Stötzel von der Künstlergruppe. Das Ergebnis sei ein Bild, das Vielfalt und Kreativität vereine.

Foto: Gemeinde Raesfeld

Gemeinde zeigt sich zufrieden

Auch die Gemeinde Raesfeld zeigt sich mit dem Projekt zufrieden. „Die Aktion erfreute sich großer Beliebtheit bei Jung und Alt und war ein voller Erfolg. Wir sind sowohl mit der Durchführung am Veranstaltungstag als auch mit dem Ergebnis mehr als zufrieden“, erklärte Markus Büsken von der Gemeindeverwaltung.

Kunstwerk ist im Naturparkhaus ausgestellt

Nach den abschließenden Arbeiten hängt das fertige Kunstwerk nun im Naturparkhaus Raesfeld. Interessierte können es zu den regulären Öffnungszeiten der Tourist-Info besichtigen.

Ein Sonntag für die ganze Familie: Feuerwehr Raesfeld feierte 125-jähriges Bestehen

Mit einem abwechslungsreichen Programm, strahlendem Sonnenschein und vielen Mitwirkenden hat die Freiwillige Feuerwehr Raesfeld ihr 125-jähriges Bestehen gefeiert. Bereits am Freitagabend wurden beim offiziellen Empfang verdiente Feuerwehrleute geehrt – unter anderem im Beisein von Ministerpräsident Hendrik Wüst, Landrat Dr. Kai Zwicker und Bürgermeister Martin Tesing. Am Sonntag folgte dann der große Familientag mit Blaulicht-Erlebnissen, Vorführungen und Kinderprogramm für Gäste jeden Alters.

Tag der offenen Tür-125 Jahre Löschzug Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Volles Haus schon am Vormittag

Was für ein Tag für die Freiwillige Feuerwehr Raesfeld: Bereits kurz nach 11 Uhr strömten die ersten Besucher auf das Gelände. Der Andrang war groß – kein Wunder bei dem vielseitigen Angebot. Feuerwehrleiter André Szczesny brachte es auf den Punkt:
„Wir haben heute bei uns den 360-Grad-Tag“, erklärte er. „Da können sich alle Bürgerinnen und Bürger, besonders die Kinder, die gesamte Blaulicht-Familie anschauen. Mit dabei sind die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, das DRK Raesfeld, das THW, die Polizei und sogar die Berufsfeuerwehr Oberhausen mit dem HFS-System.“

Leiter der Feuerwehr André Szczesny und Löschzugführer Raesfeld Thorsten Meis
Leiter der Feuerwehr André Szczesny und Löschzugführer Raesfeld Thorsten Meis. Foto: Petra Bosse

Programm für Groß und Klein

Ob Hüpfburgen, Kinderrallye, Tombola oder Kistenklettern – für den Nachwuchs war bestens gesorgt. Szczesny zählte auf: „Vier Hüpfburgen, Kissenklettern, Kinderrallye, eine große Tombola. Also ein echtes Rundum-Sorglos-Paket für unsere kleinen Gäste.“

Für die Erwachsenen gab es spannende Vorführungen: Die Jugendfeuerwehr zeigte einen Löschangriff – allerdings ohne Wasser, um die zahlreichen Besucher nicht nass zu machen. Zwei Übungen präsentierte der Feuerwehrnachwuchs, eine weitere kam vom Löschzug Erle. Eindrucksvoll auch die Demonstration „eingeklemmte Person nach Verkehrsunfall“, die fast schon filmreif wirkte.

Tag der offenen Tür-125 Jahre Löschzug Raesfeld
Malte Kutzner erklärte den Kindern den Seemannsknoten Foto: Petra Bosse

Seemannsknoten und Defibrillator

Beim Stand der DLRG Borken brachte Malte Kutzner den Kindern Seemannsknoten bei. Ein Junge rief begeistert: „Schau mal Mama, ich kann das auch blind!“ Und auch am DRK-Stand durften Kinder am Defibrillator aktiv werden. „Eigentlich ist das etwas für Erwachsene“, so Manuel Nagel, stellvertretender DRK-Leiter Raesfeld. „Aber heute zeigen wir: Auch Kinder können das lernen.“ Ein achtjähriger Junge bewies das, als er konzentriert eine Herzdruckmassage durchführte.

Leon Kausch Jugend-Rotkreuz Raesfeld
Leon Kausch vom Jugend-Rotkreuz Raesfeld erklärte die Anwendung eines Defibrillators . Foto: Petra Bosse

Viele Partner im Einsatz

Rund 100 Einsatzkräfte halfen am Sonntag mit, insgesamt 34 Fahrzeuge waren auf dem Gelände zu sehen – vom eigenen Fuhrpark bis hin zu Fahrzeugen befreundeter Wehren. Darunter die Freiwillige Feuerwehr Groß-Reken, Schöppingen, Erle sowie die Berufsfeuerwehr Oberhausen-Sterkrade. „Ein 125-jähriges Jubiläum hat nicht jede Wehr“, betonte Christian Fiedler vom Löschzug Groß-Reken. „Außerdem fährt auch tagsüber ein Raesfelder bei uns mit.“

Tag der offenen Tür-125 Jahre Löschzug Raesfeld-Löschzug Groß-Reken
Der stellv. Löschzugführer aus Groß-Reken Christian Fiedler (r.), war auch mit einigen Feuerwehrleuten vor Ort. Foto: Petra Bosse

Auch das THW OV Ahaus war mit Personal und Gerät vertreten. Die Kreispolizei Borken zeigte Präsenz mit Polizeihauptkommissarin Birgit Spitzer, die sagte: „Wir arbeiten eng mit der Feuerwehr zusammen. Deshalb wurden wir eingeladen und sind natürlich gerne gekommen.“

Tag der offenen Tür-125 Jahre Löschzug Raesfeld

Technische Unterstützung kam außerdem von der Firma Schlingmann Fahrzeugtechnik, Nordwest Feuerschutz, der Firma Carl Henkel Bielefeld und Tatra Friedrich Raesfeld.

Kuchen, Musik und gute Laune

Ein echter Magnet war das üppige Kuchenbuffet: Rund 60 Torten und Kuchen – allesamt selbst gebacken von einer engagierten Frauengruppe der Feuerwehr – lockten zahlreiche Gäste an. Darüber hinaus gab es auch Grillwurst, Pommes und kühle Getränke an zwei Wagen.

Das Serviceteam an der Küchentheke. Foto: Petra Bosse

Für die musikalische Begleitung sorgten zunächst das Fanfarencorps Raesfeld, später übernahmen die Raesfelder Burgmusikanten das musikalische Ruder. Viele Gäste nutzten den Tag, um gemütlich über das Gelände zu schlendern, mit Feuerwehrleuten ins Gespräch zu kommen und einfach die besondere Atmosphäre zu genießen.

Unfall-Simulation Feuerwehr Raesfeld
Unfall-Simulation. Foto: Jürg Wachtmeister

Ein Fest, das nachwirkt

Auch nach dem offiziellen Ende um 16 Uhr war das Gelände noch gut besucht. Vor allem die Kinder konnten sich nur schwer von Hüpfburgen, Malstation und Buttonstand trennen. Viele blieben noch eine Weile, kamen ins Gespräch, genossen das Miteinander. Es war einer dieser Tage, an dem spürbar wurde, wie viel Herzblut in der Feuerwehr steckt – und wie sehr sie in der Gemeinde verankert ist.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Eiszeit am Schloss – „La Fontana“ eröffnet in der Freiheit 24 am Schloss Raesfeld

Die Freiheit 24 am Wasserschloss Raesfeld ist um eine Attraktion reicher: Am Samstag öffnete die neue Eisdiele „Gelateria La Fontana“ erstmals ihre Türen. Der Standort könnte kaum besser gewählt sein – mitten im Herzen des Naturparks Hohe Mark, direkt an einer beliebten Rad- und Spazierroute. Hinter dem Projekt steht ein erfahrener Betreiber, der italienische Eisleidenschaft und handwerkliches Können vereint.

Ein Platz zum Genießen

Dort, wo Einheimische und Touristen regelmäßig pausieren, lädt nun das Eiscafé „Gelateria La Fontana“ zum Verweilen ein. Mit Blick auf das historische Wasserschloss hat die Eisdiele doch noch pünktlich zum Saisonbeginn geöffnet. Am Montag überreichte die Vorsitzende des Ortsmarketings Maria Kowalsky dem Betreiber zur offiziellen Neueröffnung einen Blumenstrauß als Zeichen des Willkommens.

Maria Kowalsky überreichte neuen Eisdieleninhaber an der Freiheit 24 Eisdiele einen Blumenstrauß
Teamfoto mit Reinhard Nießing (li.), Chef des Unternehmens Giuseppe Giampaolo und der Vorsitzenden der Ortsmarketings Raesfeld Maria Kowalsky bei der offiziellen Geschäftseröffnung. Foto: Petra Bosse

Die Idee kam nach reiflicher Überlegung

Reinhard Nießing (Geschäftsführer Freiheit 24) schildert, wie es zur Entscheidung kam, ausgerechnet eine Eisdiele an diesem Standort zu eröffnen.
„Wir haben lange überlegt, was hier am Schloss in der Freiheit für die zahlreichen Besucher aus nah und fern noch fehlt“, sagt er. Man habe sogar erwogen, die Räume selbst zu nutzen. Letztlich fiel die Wahl aber bewusst auf ein Eiscafé.

Nießing besuchte mehrere Eisdielen, um den passenden Partner zu finden. Im Herbst stieß er dann auf die „Gelateria La Fontana“. „Hier hat nicht nur die Eisqualität gepasst, sondern auch der Betreiber, der mit einem großen Ansturm gut klarkommt.“ Wichtig sei auch gewesen, dass sich der neue Pächter gut ins Ortsbild einfügt. „Die Chemie zwischen uns stimmte sofort“, betont Nießing.

Eissorten in der neuen Eisdiele am Schloss Raesfeld Freiheit 24
Foto: Petra Bosse

Der Mann hinter dem Eis

Giuseppe Giampaolo, Betreiber der neuen Eisdiele, ist in der Region kein Unbekannter. Bereits in Schermbeck betreibt er die „Gelateria La Fontana“ am Rathaus sowie das Restaurant „La Cascina“. Der gebürtige Kalabrier hat das Eishandwerk vor über zehn Jahren in seiner Heimat erlernt – und bringt nun seine eigene Eisküche mit nach Raesfeld.

„Hier am Schloss ist ein besonderer Ort“, sagt er mit einem Lächeln. „Der schönste Ort im Kreis Borken und im gesamten Münsterland.“ Für ihn sei die Eröffnung in Raesfeld ein logischer Schritt – nicht nur wegen der Lage, sondern auch, weil er schon länger Expansionspläne hatte.

Eisdiele Freiheit 24 eröffnet
Maria Kowalsky, Vorsitzende des Ortsmarketings Raesfeld, probiert das Eis und zeigt sich überzeugt von der Qualität. Foto: Petra Bosse

Natürlich, frisch, italienisch

Das Herzstück der „Gelateria La Fontana“ sind die Eisspezialitäten: Über 20 Sorten stehen zur Auswahl – von Klassikern wie Vanille und Schokolade bis hin zu kreativen Varianten wie Cremino Mozart, Salzkaramell oder Joghurt-Maracuja.

Dabei setzt Giampaolo auf höchste Qualität. Im Rahmen der Betriebsvorstellung betonte er, dass ausschließlich natürliche Zutaten verwendet werden. Auf Geschmacksverstärker, Farbstoffe und Konservierungsmittel verzichte man bewusst. Ergänzt wird das Angebot durch selbstgemachtes Tiramisu, Kuchen, Waffeln und echten italienischen Espresso.

Ein Team für den Sommer

Das Team vor Ort besteht aus vier bis sechs Personen. Sie sorgen dafür, dass Gäste schnell bedient werden – selbst bei hohem Andrang. Geöffnet ist die Eisdiele täglich von 11 bis 21 Uhr – ein Angebot, das vor allem an warmen Tagen zum spontanen Genießen einlädt.

Gesundes Frühstück – Landfrauen besuchen die Sebastianschule

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Früh übt sich, wer sich gesund ernähren will: Die Raesfelder Landfrauen vermittelten den Zweitklässlern der St.-Sebastian-Schule mit praktischen Beispielen die Grundlagen einer ausgewogenen Ernährung.

Ernährung zum Anfassen

Die Schülerinnen und Schüler der zweiten Klassen durften sich in dieser Woche über besonderen Besuch freuen: Die Raesfelder Landfrauen hatten nicht nur Wissen im Gepäck, sondern auch viele Lebensmittel. Gemeinsam mit Barbara Seier, Edith Liesner und Agnes Strothmann erfuhren die Kinder, welche Produkte aus Milch entstehen, wie verschiedene Getreidesorten aussehen und warum ein ausgewogenes Frühstück wichtig ist.

Lernen mit allen Sinnen

Die Kinder wurden aktiv in die Präsentation eingebunden und stellten viele Fragen. Besonders spannend fanden sie die mitgebrachten Anschauungsmaterialien. So konnten sie Getreidearten anfassen, Milchprodukte probieren und direkt erleben, wie vielseitig gesunde Ernährung sein kann.

Abschluss mit Geschmack

Zum Abschluss der Unterrichtseinheit wartete ein gesundes Frühstück auf die Zweitklässler. Mit frischem Obst, Vollkornbrot und Milchprodukten stärkten sich die Kinder – ein gelungener Abschluss eines lehrreichen Vormittags.

Raesfelder Unternehmen AGROTEC wird Teil der TCA-Gruppe

Die Raesfelder Firma AGROTEC in Raesfeld kündigt an, den Betrieb zum 30. Juni 2025 in neue Hände zu übergeben. Künftig übernimmt die TCA – Technik Center Alpen – die AGROTEC GmbH. Das teilten die Geschäftsführer Werner Haselhoff und Markus Sümpelmann mit.

„Nach 27 gemeinsamen Jahren ist für uns der richtige Zeitpunkt gekommen, unser Unternehmen neu auszurichten“, erklärte Werner Haselhoff. Man habe sich in den vergangenen Jahren immer wieder gefragt, wie AGROTEC zukunftssicher aufgestellt werden könne, ergänzte Markus Sümpelmann.

Rückblick auf technische Entwicklungen

AGROTEC habe in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Entwicklungen in der Landtechnik miterlebt – vom ersten selbstfahrenden Futtermischwagen über mit Rapsöl betriebene Traktoren bis hin zu vollelektrischen Maschinen, heißt es weiter. Die Entscheidung zur Übergabe sei gemeinsam und nach reiflicher Überlegung getroffen worden. Alle in den vergangenen 27 Jahren verkauften Maschinen sollen auch unter neuer Leitung weiterhin gewartet und repariert werden.

Dank an Kunden und Lieferanten

Zum Abschluss danken beide Geschäftsführer ihren Kunden und Geschäftspartnern für das entgegengebrachte Vertrauen. „Wir hoffen auf Verständnis für diesen Schritt und sagen Danke für die langjährige Treue.“

Feuerwehr Raesfeld: Video mit Festreden zum 125-jährigen Jubiläum

Feierstunde zum 125-jährigen Bestehen der Feuerwehr Raesfeld

Am Freitag fand im Gerätehaus der Feuerwehr Raesfeld eine Feierstunde zum 125-jährigen Jubiläum statt. Zu den Rednern des Tages zählten NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, Bürgermeister Martin Tesing und Landrat Dr. Kai Zwicker. Die wichtigsten Aussagen haben wir im Video zusammengefasst.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Ein starkes Stück Heimat – Ministerpräsident Wüst würdigt 125 Jahre Feuerwehr Raesfeld

Raesfeld feiert 125 Jahre Freiwillige Feuerwehr – mit einem Festakt, zu dem auch NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst anreiste. Bürgermeister Martin Tesing würdigte in seiner Ansprache den Einsatz der Wehr und sprach von einem gelebten Gemeinschaftssinn, der nicht in Zahlen zu fassen sei.

Zum 125-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Raesfeld hatte die Freiwillige Feuerwehr am Samstag zu einem offiziellen Empfang geladen. Die Veranstaltung fand im Feuerwehrgerätehaus am Rohringskamp statt und richtete sich an geladene Gäste aus Politik, Verwaltung, Vereinen und natürlich an die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr selbst.

Minister Wüst NRW bei der Feuerwehr in Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Feuerwehr – Ein starkes Stück Heimat

Ministerpräsident Hendrik Wüst hat beim Festakt zum 125-jährigen Jubiläum der Feuerwehr Raesfeld eine ebenso nachdenkliche wie persönliche Rede gehalten. Er lobte den Einsatz der Kameradinnen und Kameraden als „ein starkes Stück Heimat“ und würdigte insbesondere das Engagement der Jugendfeuerwehr. In Raesfeld gebe es „die größte Jugendfeuerwehr im ganzen Kreis Borken – gibt’s hier überhaupt jemanden unter 18, der nicht zur Feuerwehr geht?“, fragte Wüst augenzwinkernd.

Ministerpräsident Hendrik Wüst bei der Feuerwehr Raesfeld zum 125-jährigen Jubiläum
Foto: Petra Bosse

„Feuerwehr ist Teamarbeit – seit 125 Jahren“

Wüst erinnerte daran, dass sich die Technik zwar verändert habe, die Grundwerte aber geblieben seien: „Verantwortung, Kameradschaft, Einsatzbereitschaft – das war vor 125 Jahren so, und das ist heute noch so.“ Feuerwehr funktioniere nur als Team, betonte er. „Allein löschen? Ziemlich schlechte Idee.“ Und: „Wer Feuerwehr macht, der weiß, dass hinter ihm jemand steht, der einspringt, wenn’s brenzlig wird.“

Die Ausrüstung sei moderner geworden, alte Fahrzeuge hätten ihren Dienst getan. „Manche Autos von vor 25 Jahren sollten heute besser nur noch im Museum stehen“, sagte Wüst und erntete zustimmendes Lachen aus dem Publikum.

Ministerpräsident Hendrik Wüst bei der Feuerwehr Raesfeld zum 125-jährigen Jubiläum

Demokratie braucht Engagement

Wüst nutzte seine Rede auch für eine deutliche politische Botschaft. Heimat, sagte er, sei mehr als nur ein Ort – sie entstehe durch Beteiligung, durch Zusammenhalt und Streitkultur. „Wie kann eine Heimat funktionieren, wenn Menschen unterschiedlich denken, unterschiedlich leben? Die Antwort ist: mit Demokratie.“

125 Jahre Feuerwehr Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Er warnte vor Gruppen, die diese demokratische Grundlage zerstören wollten – aus politischen oder religiösen Motiven. „Da, wo Menschen zusammenkommen, ob in der Feuerwehr, im Musikverein oder beim Umweltschutz, da wächst Verständnis. Da haben spalterische Tendenzen keinen Platz.“

Ministerpräsident Hendrik Wüst bei der Feuerwehr Raesfeld zum 125-jährigen Jubiläum
Foto: Petra Bosse

„Lass die in Ruhe, die dir helfen!“

Ein besonderes Anliegen war Wüst der zunehmende Mangel an Respekt gegenüber Einsatzkräften. Feuerwehrleute, Sanitäter oder Polizisten seien keine Blitzableiter für gesellschaftlichen Frust. „Du kannst den Ministerpräsidenten kritisieren – schreib mir ruhig einen bösen Brief. Aber lass doch die Leute in Ruhe, die ausrücken, wenn du Hilfe brauchst.“

Er fand klare Worte gegen Gewalt gegenüber Einsatzkräften: „Wer einer Feuerwehrfrau eine Flasche an den Kopf wirft, hat irgendwas Grundlegendes nicht verstanden. Das darf nicht zur Gewohnheit werden – das gehört angesprochen.“

Ministerpräsident Hendrik Wüst bei der Feuerwehr Raesfeld zum 125-jährigen Jubiläum
Foto: Petra Bosse

„Einfach wichtig – und das wissen die Jungen auch“

Besonders freute sich Wüst über die starke Beteiligung junger Menschen in der Raesfelder Wehr. „Ich hab euch gesehen, auch wenn ihr euch alle schön in die letzte Reihe gesetzt habt“, sagte er lachend. Für ihn sei klar: „Nur wenn die Älteren ihr Wissen weitergeben und die Jungen sich dafür interessieren, bleibt die Feuerwehr lebendig.“

Raesfeld habe es geschafft, Tradition und Zukunft zu verbinden. „Feuerwehr und Raesfeld – das gehört hier einfach zusammen.“

Ministerpräsident Hendrik Wüst bei der Feuerwehr Raesfeld zum 125-jährigen Jubiläum
Bürgermeister Martin Tesing (l.).: „Dieses Fest ist keine Selbstbeweihräucherung – es ist ein Ausdruck von Dankbarkeit“. Foto: Petra Bosse

Bürgermeister Martin Tesing: „Die Feuerwehr ist das Rückgrat unserer Gemeinde“

Nach Ministerpräsident Wüst trat Bürgermeister Martin Tesing ans Rednerpult – mit sichtbarem Stolz auf „seine“ Feuerwehr. „Die Feuerwehr Raesfeld ist mehr als eine Einsatztruppe. Sie ist das Rückgrat unserer Gemeinde – und zwar nicht nur im Katastrophenfall, sondern auch im Alltag, im Miteinander, im Gemeindeleben.“

Er würdigte das Engagement der Einsatzkräfte ausdrücklich: „Wer freiwillig nachts aufspringt, wenn der Melder geht, wer sich bei Wind und Wetter auf Übungen vorbereitet, wer auf Freizeit verzichtet, um anderen zu helfen – der verdient unser aller höchsten Respekt. Danke, dass wir uns auf Sie verlassen dürfen!“

Ministerpräsident Hendrik Wüst bei der Feuerwehr Raesfeld zum 125-jährigen Jubiläum
Foto: Petra Bosse

Tesing erinnerte an die tiefe Verwurzelung der Wehr im Ort: „125 Jahre Geschichte bedeuten auch: 125 Jahre Vertrauen, 125 Jahre Verlässlichkeit.“ Viele Familien seien seit Generationen dabei. „Das ist gelebte Tradition, das ist Zusammenhalt, das ist Raesfeld!“

Vorbildliche Jugendausbildung

Besonders beeindruckt zeigte sich Tesing von der Jugendarbeit: „Ich sag’s mal so: Wer in Raesfeld in einem gewissen Alter ist und nicht bei der Jugendfeuerwehr war, gehört fast schon zur Ausnahme.“ Die Nachwuchsarbeit sei nicht nur vorbildlich, sondern auch identitätsstiftend. „Hier lernen die Jugendlichen Verantwortung, Teamgeist – und sie erleben, dass Einsatz für andere Spaß machen kann.“

Mit Blick auf das Jubiläum sagte Tesing: „Dieses Fest ist keine Selbstbeweihräucherung – es ist ein Ausdruck von Dankbarkeit. Dank an alle, die sich heute engagieren, aber auch an all jene, die das Fundament gelegt haben: frühere Wehrleiter, Gründungsmitglieder, Gerätewarte, stille Helfer im Hintergrund.“

Seine Botschaft zum Schluss war klar: „Wir als Gemeinde stehen zur Feuerwehr. Sie ist für uns keine Selbstverständlichkeit, sondern ein Schatz. Und wir werden alles dafür tun, dass sie auch in Zukunft stark bleibt – für uns alle.“

Ministerpräsident Hendrik Wüst bei der Feuerwehr Raesfeld zum 125-jährigen Jubiläum
Landrat Dr. Kai Zwicker (l.i.): „Der Löschzug Raesfeld ist mehr als nur eine Feuerwehr – er ist fester Bestandteil des Lebens in unserer Gemeinde“. Foto: Petra Bosse

Landrat Dr. Kai Zwicker: „Die Feuerwehr Raesfeld ist mehr als nur eine Feuerwehr“

Auch Landrat Dr. Kai Zwicker würdigte in seiner Rede zum 125-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Raesfeld den unverzichtbaren Dienst der Einsatzkräfte – und dankte ihnen „im Namen des gesamten Kreises Borken und, ganz in Anlehnung an die Geschichte, auch im Namen des Kaisers – Morgen!“, sagte er mit einem Schmunzeln.

125 Jahre Feuerwehr Raesfeld
Landrat Dr. Kai Zwicker. Foto: Petra Bosse

Eine Institution mit Wurzeln in der Gemeinde

„Der Löschzug Raesfeld ist mehr als nur eine Feuerwehr – er ist fester Bestandteil des Lebens in unserer Gemeinde“, betonte Zwicker. Seit der Gründung im Jahr 1899 habe sich die Wehr in der Bevölkerung fest verankert. Der Geist von Zusammenhalt und Verantwortung sei über Generationen hinweg weitergegeben worden.

Retten, helfen, schützen – Tag und Nacht

Die Kameradinnen und Kameraden stünden rund um die Uhr bereit, wenn Hilfe gebraucht werde – bei Bränden, Unfällen, Unwettern oder anderen Notlagen. „Ihr Einsatz geschieht freiwillig, aber nie beiläufig. Sie setzen sich mit großem persönlichen Engagement für andere ein – auch unter schwierigen und gefährlichen Bedingungen.“

Zwicker betonte, dass dieser Dienst alles andere als selbstverständlich sei. „Gerade in Zeiten, in denen Ehrenamt und Verbindlichkeit keine Selbstläufer mehr sind, zeigt Raesfeld, was möglich ist, wenn Gemeinschaft gelebt wird.“

Ministerpräsident Hendrik Wüst bei der Feuerwehr Raesfeld zum 125-jährigen Jubiläum
André Szczesny (re.) hob hervor, dass etwa 95 Prozent der Feuerwehrleute in Deutschland ehrenamtlich tätig seien. Foto: Petra Bosse

André Szczesny: „95 Prozent der Feuerwehrleute sind Ehrenamtler – das darf man nie vergessen“

Nach den Grußworten der politischen Vertreter übernahm André Szczesny, Leiter der Feuerwehr Raesfeld, das Wort. In seiner Ansprache würdigte er das Engagement der Kameradinnen und Kameraden sowie der Partnerinnen und Partner. „Wir feiern heute 125 Jahre Feuerwehr Raesfeld – das steht für Generationen von Menschen, die sich mit Überzeugung und Verlässlichkeit für andere eingesetzt haben.“

Zehn gute Gründe für den Feuerwehrdienst

Szczesny hob hervor, dass etwa 95 Prozent der Feuerwehrleute in Deutschland ehrenamtlich tätig seien. „Das ist keine Selbstverständlichkeit. Damit der Schutz auch künftig gesichert bleibt, braucht es Menschen, die bereit sind, mitzumachen.“ Er betonte, wie wichtig motivierte Freiwillige für das System Feuerwehr seien – nicht nur im Einsatz, sondern auch in Ausbildung, Organisation und Nachwuchsarbeit.

Ministerpräsident Hendrik Wüst bei der Feuerwehr Raesfeld zum 125-jährigen Jubiläum
Wilhelm Korth Mdl CDU, Bürgermeister Martin Tesing und Regierungsminister Hendrik Wüst. Foto: Petra Bosse

Anhand von zehn Punkten zeigte er auf, warum sich das Engagement bei der Feuerwehr lohnt: Kameradschaft, gesellschaftliches Engagement, Schutz vor Gefahren, Vorbildfunktion, spannende Einsätze, Weiterentwicklung durch Ausbildung, Technikbegeisterung, Leidenschaft, Zugehörigkeitsgefühl und gesellschaftliche Anerkennung.

Anerkennung für Einsatz und Unterstützung

Szczesny dankte allen, die den Löschzug Raesfeld tragen – den aktiven Einsatzkräften ebenso wie den Unterstützenden im Hintergrund. „Ohne das Zusammenspiel vieler wäre dieser Dienst in dieser Qualität nicht möglich.“ Er schloss mit den Worten: „Mein Dank gilt allen Mitgliedern unserer Wehr, ihren Familien, den Fördernden und Wegbegleitern – und ich wünsche uns allen einen würdigen und stimmungsvollen Festabend.“

Familienzuwachs am Schloss: Plitsch, platsch – die neue Schwanenbande ist da!

Überraschung am Schloss Raesfeld: Statt der erwarteten vier Schwanenküken sind es gleich sechs geworden. Seit gestern geschlüpft, erkunden sie heute schon munter mit ihren Eltern die Gräften rund ums Schloss.

Schwanenküken am Schloss Raesfeld. Foto: Petra Bosse
Foto: Petra Bosse

Erste Ausflüge bei Sonnenschein

Gestern noch im Nest, heute schon in der Gracht: Sechs kleine Schwanenküken haben das Licht der Welt erblickt und erkunden nun mit Mama und Papa die Wasserwege rund um das Schloss Raesfeld. Das Nest ist leer, alle Küken gesund und munter – und die Sonne lacht dazu. Unter den wachsamen Augen ihrer Eltern paddeln die Kleinen los, neugierig und ziemlich unternehmungslustig.

Schwanenküken
Foto: Petra Bosse

Schwimmunterricht inklusive für die Schwanenküken

Für die Küken gibt es jetzt jeden Tag Neues zu entdecken. Die Schwaneneltern zeigen nicht nur die Umgebung, sondern auch, wie man sich als richtiger Schwan verhält: Wo gibt’s die leckersten Wasserpflanzen? Wo lauert Gefahr? Und was heißt eigentlich „Ruhig bleiben, wenn Menschen gucken“?

Frisch geschlüpfte Schwanenküken am Schloss Raesfeld
Mama und Papa Schwan haben dabei jedes Küken im Blick – mit einem Blick, der sagt: „Wir sehen alles. Auch wenn du nur so tust, als würdest du ganz brav hinterher paddeln.“ Foto: Petra Bosse

Ein humorvoller Zwischenton ist ebenfalls erlaubt – man meint fast zu hören, wie Mama Schwan ruft: „Kind, höre genau zu und schwimme nicht immer so forsch voran!“

Rücksicht auf tierischen Nachwuchs

Damit der Ausflug nicht in Stress endet, bitten Naturfreunde wieder besonders um eines: Hunde anleinen. Auch wenn es spannend ist, den Tieren zuzuschauen – die Kleinen brauchen Ruhe, um sicher groß zu werden.

Schwanenküken und Gänseküken am Wasserschloss Raesfeld

Enten- und Gänseküken schon weiter

Neben den frisch geschlüpften Schwänen sind auch die etwas älteren Enten- und Gänseküken unterwegs. Sie haben ihre ersten Schwimmversuche längst hinter sich und dösen nun gemütlich in der Sonne – und lassen sich dabei von den Besucherinnen und Besuchern des Wasserschlosses bewundern.

Leeres Schwanennest am Wasserschloss Raesfeld
Leeres Schwanennest. Foto: Petra Bosse

Was passiert mit den Schwanenküken, wenn sie größer werden?

Schwanenküken, in diesem Fall Höckerschwäne, bleiben zunächst mehrere Monate bei ihren Eltern. Gemeinsam lernen sie schwimmen, tauchen und sich in der Natur zurechtzufinden. Vor allem der Schwanenvater passt in dieser Zeit gut auf den Nachwuchs auf und verteidigt ihn notfalls auch energisch.

Schwanenküken und Gänseküken am Wasserschloss Raesfeld

Im Herbst, wenn die Jungtiere flügge sind, beginnt die Ablösung: Die Eltern vertreiben ihre Küken, um im nächsten Jahr wieder ein neues Gelege großzuziehen. Die jungen Schwäne schließen sich dann oft zu kleinen Gruppen zusammen und suchen sich ein eigenes Revier. Manche bleiben in der Nähe – andere ziehen weiter, je nachdem, wo sie Platz und gute Bedingungen finden.

Nachwuchs der Höckerschwäne am Schloss Raesfeld
Foto: Petra Bosse

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