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Erle feiert das Runkel-Revival – mit Spaß, Tradition und jeder Menge Wurfkraft

Was lange wackelte, wird jetzt wieder fliegen – und zwar ordentlich: Am Dienstag, 17. Juni 2025, feiert das legendäre Junggesellen-Runkelschießen in Erle sein Comeback! Ab 15 Uhr heißt es auf dem Kirchplatz der St. Silvesterkirche wieder: Ziel anvisieren, werfen, treffen – und das Ganze mit einer guten Portion Erler Lebensfreude.

Nach reiflicher Überlegung, ein paar kühlen Getränken und einer spontanen Trainingsrunde war das Fazit der Schützen klar: „Runkelschießen war immer auch eine ordentliche Sause!“ So sollen es einige Schützen wie Ewald Grotendorst und Arno Brömmel formuliert haben – und die müssen es wissen.

Beim Probewerfen zeigte sich: Die alten Instinkte sind noch da! Julian Nagel schnappte sich die erste Runkel vom Stock, während Fips Krauß beim 297. Wurf die zweite Runkel zu Fall brachte. Spätestens da war allen klar: Das Revival ist beschlossene Sache.

Fahne? Da. Königskette? Gefunden. Stimmung? Hervorragend.

Mitmachen dürfen alle Junggesellen des BSV Erle – und zugucken, anfeuern und mitfeiern natürlich alle anderen. Der Schützenverein freut sich auf zahlreiche Gäste und einen Nachmittag voller Nostalgie, Wurfkraft und typisch Erler Geselligkeit.

Für euer leibliches Wohl ist natürlich gesorgt:
🍺 Bierwagen
🌭 Bratwurst
🪑 Sitzgelegenheiten
☀ Und bestes Wetter ist auch bestellt!

Kommt vorbei, bringt Freunde und Familie mit – Erle freut sich auf euch!

Viertklässler der Silvesterschule zu Besuch im Kreishaus Borken

Mit einer digitalen Rallye erkundeten 37 Kinder aus Raesfeld-Erle das Kreishaus. Dabei erfuhren sie spielerisch viel über den Kreis Borken, seine Geschichte und die vielfältigen Aufgaben der Verwaltung.

Herzlich willkommen im großen Sitzungssaal

Die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der Silvesterschule aus Raesfeld-Erle waren neugierig und gut gelaunt, als sie das Borkener Kreishaus betraten. Heike Tegeler von der Stabsstelle begrüßte die 37 Mädchen und Jungen im großen Sitzungssaal – dort, wo sonst die Kreistagsabgeordneten zusammenkommen. Für die Kinder ein spannender Moment: Einmal auf den Stühlen der Politikerinnen und Politiker sitzen – das war etwas Besonderes.

Was macht eigentlich ein Kreis?

Gemeinsam mit ihren Lehrkräften Norbert Austerschmidt, Katja Köster und Maike Schulze-Spüntrup wollten die Kinder wissen, was der Kreis Borken genau macht. Heike Tegeler erklärte, dass der Kreis nicht nur Verwaltungen bündelt, sondern auch viele Angebote für die Menschen in der Region bereithält: Zum Beispiel kann man im Kreishaus oder in der Nebenstelle in Ahaus ein Auto anmelden. Auch der Baubetriebshof gehört zum Kreis – und wer möchte, kann dort sogar eine Ausbildung oder ein duales Studium machen.

Außerdem erfuhren die Kinder, dass der Kreis Borken in diesem Jahr 50 Jahre alt wird – in seiner heutigen Form gibt es ihn also erst seit 1975.

Eine Rallye mit Rätseln und Lösungen

Nach dem informativen Einstieg wartete eine besondere Aufgabe auf die Schülerinnen und Schüler: eine digitale Kreishausrallye, gestaltet als Escape-Quiz. Hier konnten die Kinder selbst aktiv werden und durch verschiedene Stationen die Aufgaben des Kreises entdecken. Sie knobelten, lasen, suchten Lösungen – und hatten sichtlich Spaß dabei.

Wer das richtige Lösungswort fand, durfte sich am Ende über ein kleines Geschenk freuen: Eine bunte Brotdose mit dem Logo des Kreises – ein praktisches Andenken an einen spannenden Tag.


Über 300 Teilnehmende beim Workshop der Fun Generation in Raesfeld

Nach jedem Auftritt ist vor dem nächsten: Die Fun Generation aus Raesfeld bleibt in Bewegung. Bei einem zweitägigen Tanzworkshop in der Zweifachturnhalle wurde nicht nur geschwitzt, sondern auch gelacht, gelernt und gestaunt.

Tanzworkshop Fun Generation

Wenn die Halle bebt

Die Raesfelder Zweifachturnhalle wurde am vergangenem Wochenende zum Hotspot der Tanzszene. Rund 300 Tänzerinnen und Tänzer aus Bochum, Bocholt, Dingden, Coesfeld und natürlich Raesfeld selbst kamen zusammen, um gemeinsam zu trainieren. Die Workshops leitete das Team der Firma Dancefit aus Siegburg – mit Tempo, Taktgefühl und viel guter Laune.

Tanzworkshop Fun Generation

Neue Moves, neue Motivation

Hebungen, Würfe, Formationen – die Teilnehmenden lernten nicht nur Schritte, sondern auch das Zusammenspiel im Team. Besonders gefragt war der Akrobatikteil: Radschlag, Bogengang, Körperspannung – viele nutzten die Gelegenheit, um sich an neue Herausforderungen zu wagen.

„Die Kids wachsen jedes Mal über sich hinaus“, sagte Gaby Hüning von der Fun Generation, „und das ist einfach toll mitanzusehen.“

Tanzworkshop Fun Generation

Stärkung mit Stil

Für Energie sorgte wie gewohnt das engagierte Elternteam der Fun Generation. Statt Schokoriegel und Pommes gab’s gesunde Snacks – Gemüse, Obst, Wasser. In der Mittagspause wurde gemeinsam gegessen, erzählt und gelacht – ganz ohne Choreografie, aber mit viel Herz.

Tanzworkshop Fun Generation
Tanzworkshop Fun Generation

Fotos: Fun Genration

Raesfeld startet wieder durch: „Sommerlaune“ bringt Musik und gute Stimmung

Raesfeld in Sommerlaune 2025: Acht Wochen, acht Abende, acht Locations – Raesfeld zeigt auch 2025 wieder Sommerlaune. Bereits zum vierten Mal in Folge verwandelt sich der Ort in einen musikalischen Treffpunkt unter freiem Himmel.

An jedem Freitag in den Sommerferien heißt es: Bühne frei von 17 bis 22 Uhr. Statt Sommerpause gibt es in Raesfeld also Sommerprogramm – und das mit viel Herz, guter Laune und jeder Menge Musik.

Raesfeld in Sommerlaune
Nach der guten Sommerlaune 2024 folgt die Sommerlaune 2025. Foto: Archiv

Ortsmarketing stellt Programm vor – Unterstützung von Gastronomen und Sponsoren

Vorgestellt wurde das neue Programm am Dienstag im Naturparkhaus vom Ortsmarketing Raesfeld gemeinsam mit Maria Kowalsky. Die Organisatorin zeigte sich begeistert: „Ich freue mich sehr – und wir alle, die sich an dieser Aktion beteiligen, haben Sonne im Herzen.“ Auch wenn das Wetter aktuell noch Luft nach oben lasse, soll es laut Wetterfrosch bald besser werden.

Migenda bei Raesfeld in Sommerlaune 2024

Neben dem Ortsmarketing tragen acht engagierte Gastronomiebetriebe zum Gelingen der Open-Air-Reihe bei – neu dabei sind Orte wie die Schlosskapelle und der Hof Breil. Und auch das Adelheids Spargelhaus, das inzwischen unter neuer Leitung von Arnelena Martinovic-Pepeljak steht, macht in diesem Jahr wieder mit..

Musikalisch bunt – von Jazz bis Schlager

Die Vielfalt des Programms lässt kaum Wünsche offen: Rock, Pop, Schlager, Country, Blasmusik, DJ-Sound und Oldies – hier kommt jede Generation auf ihre Kosten. Auch kulinarisch wird einiges geboten: Die teilnehmenden Betriebe sorgen mit kleinen und großen Spezialitäten für das passende Angebot zum Musikgenuss.

Termine im Überblick

  • 4. Juli – Zur Schlosskapelle: Danielo Grillo (Unplugged Rock-Pop Italiano)
  • 11. Juli – Freiheit 24: Turn On (Rock, Pop, Schlager)
  • 18. Juli – Rathaus Café & Anton: Rainer Migenda (Country)
  • 25. Juli – Hof Breil, Erle: Blasorchester Erler Jäger & Schlemmeralarm
  • 1. August – Lieb & Wert: DJ Jörg Hessel (mit Catering Wachtmeister)
  • 8. August – Adelheids Spargelhaus: Blue Martini (Jazz)
  • 15. August – Gasthof Brömmel-Wilms: Rendezvous Partyband (Oldies)
  • 22. August – Rathausplatz: Nickelmann & the Blacknails (Mitmachkonzert – Abschlussveranstaltung mit allen Sponsoren)

Sponsoren machen’s möglich

Ohne Unterstützung geht es nicht – das betonte auch Maria Kowalsky: „Ohne die aktive Beteiligung der ansässigen Gastronomen und der Sponsoren wäre so eine Veranstaltung nicht möglich.“
Zu den Unterstützern zählen:

  • Volksbank Raesfeld-Erle
  • Veltins
  • Autohaus Gudel
  • Druckerei Hemmerich
  • Pass Möbelbau GmbH
  • Sparkasse Westmünsterland
  • Baumeister GaLa GmbH & Co. KG
  • Schöner Leben
  • Vorholt Wasser- und Wärmetechnik

Großer Festumzug eröffnet das Borkener Jubiläumsjahr am 6. Juli 2025


Route führt entlang der alten Stadtmauer / Hinweise zu den Sperrungen in der Innenstadt

Borken. Am Sonntag, 6. Juli 2025, startet die Stadt Borken mit einem großen Festumzug in ihr 800-jähriges Jubiläum. Unter dem Motto „Ein Fest für alle!“ sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, diesen besonderen Auftakt gemeinsam zu feiern. Der Festumzug beginnt – angelehnt an das vermutete Jahr der Verleihung der Stadtrechte – um 12:26 Uhr auf der Raesfelder Straße Höhe der Parkstraße. Von dort führt die Route durch die Innenstadt bis zum Marktplatz. Der Weg des Umzugs verläuft entlang der historischen Stadtmauer, vorbei am Holkensturm, dem Rathaus und dem Kuhmturm. Die genaue Streckenführung sowie Informationen zu Parkmöglichkeiten werden in Kürze bekannt gegeben.

Kreative Verkleidung – jede Gruppe repräsentiert sich

Über 100 Gruppen aus Vereinen, Unternehmen, Schulen und Nachbarschaften haben sich angemeldet und werden die Vielfalt Borkens präsentieren. Ob in Tracht, Uniform oder kreativer Verkleidung – jede Gruppe repräsentiert auf ihre Weise das Motto des Jubiläums. Entlang der Strecke sorgen Musikvereine für musikalische Begleitung. Zuschauerinnen und Zuschauer sind herzlich eingeladen, den Umzug zu verfolgen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Eigene Verpflegung darf selbstverständlich mitgebracht werden. Es wird jedoch darum gebeten, auf Glasflaschen zu verzichten und Abfälle ordnungsgemäß zu entsorgen.

Weiträumige Sperrungen und Einbahnstraßen

Aufgrund des Umzugs ist mit weiträumigen Sperrungen und Einbahnstraßen für den Fahrzeugverkehr entlang der Raesfelder Straße, der Wallstraße, dem Butenwall und Im Piepershagen sowie den anliegenden Straßen und der Innenstadt zu rechnen. Anwohnerinnen und Anwohner werden gebeten, ihre Fahrzeuge bei Bedarf bereits ab Samstagmittag, 5. Juli 2025, außerhalb der Innenstadt zu parken.

Hinweisschilder werden an den betroffenen Flächen frühzeitig aufgestellt. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, möglichst mit dem Fahrrad anzureisen oder die üblichen Parkflächen am Rathaus, dem Parkhaus des Vennehofs oder des Krankenhauses zu nutzen.

Wichtige Info

Wichtig: Der Parkplatz an der Mergelsberg-Sporthalle steht am 5. Juli 2025 und 6. Juli 2025 aus organisatorischen Gründen für die Öffentlichkeit nicht zur Verfügung.
Alle teilnehmenden Gruppen werden außerdem gebeten, sich – sofern noch nicht geschehen – bei der Stadt Borken mit den letzten Details zurückzumelden. Die Stadt Borken bittet um Rücksicht und bedankt sich für das Verständnis, damit ganz Borken einen unvergesslichen Auftakt gemeinsam feiern kann.

Bündnis 90/Die Grünen: Frischer Wind für Raesfelds Kommunalwahl

Bündnis 90/Die Grünen Raesfeld stellen Kandidatinnen und Kandidaten für Kommunalwahl 2025 auf

Bündnis 90/Die Grünen Raesfeld haben am Donnerstagabend ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl am 14. September 2025 nominiert. Bei der Aufstellungsversammlung am Schloss Raesfeld beteiligten sich zahlreiche Mitglieder – auch viele neue Gesichter waren vertreten.

Direktkandidierende für die Wahlkreise festgelegt

Nach dem deutlichen Mitgliederzuwachs seit Jahresbeginn präsentierten die Grünen eine voll besetzte Liste mit Direktkandidierenden für alle 14 Wahlkreise:

  1. Michaela Klingbeil
  2. Henry Tünte
  3. Natalie Vereschild
  4. Elke Brinkmann
  5. Josef Spangemacher
  6. Jasmin Gesing
  7. Hubert Brömmel
  8. Markus Becker
  9. Boris Hudournik
  10. Norbert Brömmel
  11. Karoline Schulze-Reese
  12. Holger Lordieck
  13. Arno Gödde
  14. Laura Brömmel

Für die Reserveliste wurden zusätzlich elf Personen gewählt.

Abschied von Norbert Brömmel

Norbert Brömmel, langjähriges Ratsmitglied, tritt nicht mehr zur Wahl an. Mit Blick auf die neue Generation erklärte er: „Es ist Zeit, Platz zu machen für andere.“

Fokus auf konstruktive Kommunalpolitik

Die Grünen Raesfeld gehen mit einem engagierten Team in die Kommunalwahl. „Wir hoffen darauf, dass sich unser zurückliegendes konstruktiv-kritisches Engagement zum Wohl von Mensch, Natur und Umwelt in einem guten Wahlergebnis widerspiegeln wird“, sagte Henry Tünte.

Schützenfest Erle 2025 – Tradition und Spaß. Vogel frei!

Schützenfest Erle 2025: Wenn der Runkel wieder fliegt und der Vogel wackelt. Ein Dorf macht sich bereit – und das mit Herz, Humor und Tradition: Das Schützenfest in Erle wirft seine ersten Schatten voraus – und das ganz ohne dunkle Wolken.

Schützenfest Erle 2025

Vielmehr kündigt sich ein Wochenende voller Musik, Gemeinschaft, Festzeltfreude und natürlich Spannung an der Vogelstange an. Vom 14. bis 16. Juni wird Erle wieder zum Mittelpunkt der Tradition, wenn die Frage über allem schwebt: Wer holt den Vogel runter – und wird neuer König?

Gedenken mit Musik und Würde

Bevor im Festzelt die ersten Tanzschritte gewagt werden, beginnt das Fest traditionell mit einem Moment des Innehaltens. Am Samstag, 14. Juni, findet nach der heiligen Messe um 18.15 Uhr die Kranzniederlegung am neu gestalteten Kriegerehrenmal statt. Der Präsident des Schützenvereins, Andreas Pass, wird eine Ansprache halten. Für die musikalische Begleitung sorgen die Raesfelder Burgmusikanten und der Spielmannszug Vardingholt in der Kirche – für eine würdevolle Eröffnung im Zeichen des Gedenkens. „Den Freunden von den Raesfelder Burgmusikanten und Musikverein Vardingholt Kirche im Vorfeld schon einmal ein herzliches Dankeschön. Zum zweiten Mal gestaltet ihr zusammen mit uns unsere Kranzniederlegung am Ehrenmahl. Was in Erle zwei Jahre in Folge läuft, ist Tradition. Zusammen gehört ihr jetzt mit zu unserer Tradition“, so Andreas Pass.

Kriegerdenkmal in Erle, Schermbecker Straße
Neu gestaltetes Kriegerdenkmal in Erle

Samstagabend: Tanz und Stimmung im Festzelt

Im Anschluss wird gefeiert: Die Band „LIKE THIS“ sorgt im Festzelt an der Marienthaler Straße für Stimmung. Tanzfreudige sollten ihre Schuhe polieren – es darf geschwoft werden!

Frühschoppen, Familienbuffet und Parade am Sonntag

Am Sonntag, 15. Juni, beginnt das Fest um 11 Uhr mit dem traditionellen Frühschoppen, der Ehrung der Jubilare und einem Konzert der „Erler Jäger“. Wer es kulinarisch liebt: Ab 12 Uhr wartet ein großes Familienbuffet vom Party-Service Wachtmeister – Anmeldungen werden unter 02865/252 entgegengenommen.

Ab 14.30 Uhr treten die Jungschützen an, gefolgt von den Schützen um 15 Uhr. Danach geht’s zur Festwiese auf den Hof L. Kuhmann mit Festansprache, anschließend Parade durchs Dorf. Der Abend klingt mit dem großen Festball und der Band „Borderline“ aus.

König Glombik
Wer löst den amtierenden König Robert Glombik ab? Spannung an der Vogelstange am Montag. Foto: Petra Bosse/Archiv

Montag: Wer wird neuer König?

Montag ist Schützentag pur: Nach dem Schützenfrühstück um 9.30 Uhr im Festzelt geht’s mit der Fahne zur Vogelstange auf der Wiese am Hof Stegerhoff. Dort startet das Vogelschießen – begleitet von Erbsensuppe aus der Gulaschkanone. Am Nachmittag folgt um 16 Uhr der Seniorenkaffee, bevor um 17.30 Uhr das neue Königspaar proklamiert wird. Mit Parade und Krönungsball (wieder mit „Borderline“) endet der festliche Montag.

Beste Stimmung im Zelt
Honerbom 05.2025-n

Wieder da: Runkelwerfen am Dienstag

Ein echter Klassiker kehrt zurück: Das „Runkelwerfen“ wird wiederbelebt. Am Dienstag nach dem Schützenfest, gegen 15 Uhr, fliegen auf dem Parkplatz vor der St. Silvesterkirche die Runkeln. Tradition mit Augenzwinkern – und hoffentlich mit viel Zielwasser.

Königspaare 2025: Wer mit wem regiert(e)

Aktuelles Königspaar: Robert Glombik & Eva Reidenbach
Mit dabei: Gregor Roring & Lioba Möhlmann sowie Philipp Krauß & Elisabeth Grewing

  • Silberkönigspaar: Arno Brömmel (Ehrenpräsident) mit Marianne Brand
    Auf dem Thron damals: Werner Schlüß & Ingrid Stegerhoff, Rainer Kölking & Marie-Theres Nagel
Silberkönig Arno Brömmel mit Königin und Thron. Foto: BSV
  • Goldkönigspaar: Bernhard Bleker & Erika Kirchner
    Damals regierten auch: Heinrich Bente & Agnes Röckinghausen sowie Heinrich Ebbert & Theodora Skiba
Das Königspaar von 1975. Bernhard Bleker & Erika Kirchner. Foto: BSV

Mit dabei: Musik, Marsch und Magenfreuden

Für den musikalischen Rahmen sorgen die „Raesfelder Burgmusikanten“, die Blaskapelle „Erler Jäger“ und der Spielmannszug Vardingholt-Kirche 1953 e.V. Festwirt Zelte Schwering sorgt wie gewohnt für beste Verpflegung mit Speis und Trank.

Grußwort – Präsident Andreas Pass

Präsident BSV Erle Andreas Pass

Hallo Erle, liebe Leser und Leserinnen,
Erle kann nicht beschrieben werden, Erle muss erlebt und gelebt werden. Ich darf euch nun schon zum zweiten Mal im Namen der BSV Erle als Präsident begrüßen. Über ein Jahr habe ich nun schon die Ehre, dieses besondere Amt zu bekleiden. Ein Jahr, das von vielen besonderen Ereignissen geprägt war. Die Welt verändert sich politisch in Richtungen, die heute leider keinen sicheren Weg vorgeben. Was die Nachwelt in 80 Jahren über unser Handeln heute berichten wird?

Fast genau vor 80 Jahren, am 08.05.1945, endete der Krieg in Europa – mit über 110 Millionen Toten. Unser Ehrenmal erinnert uns an diese schreckliche Zeit. Beim gemeinsamen Feiern kam der Gedanke auf, das Erler Ehrenmal aufzufrischen. Zusammen mit der Landjugend wurde einfach angefangen. Nach einem Ortstermin mit Uli Grunewald war sehr schnell klar: Das wird etwas mehr Arbeit. Wenn, dann richtig. Der vorhandene Bewuchs muss komplett entfernt werden, es muss neu angepflanzt und der Stein gesäubert werden. Es muss neu verfugt und versiegelt werden.

Ohne Werbung für das Projekt zu starten, wurden wir von der politischen, kirchlichen Gemeinde, Privatpersonen und Firmen angesprochen: „Großartige Aktion, wir wollen da auch mitmachen.“ Unser Bürgermeister Martin Thesing hat sich im Namen der Gemeinde an den gesamten Kosten beteiligt und die Kosten für Fahnenmasten übernommen. Pastor Fabian Tillig hat sich für die Kirchengemeinde um die Beleuchtung gekümmert. Die Baumschule Grunewald hat mit der Auswahl der Pflanzen und Arbeitskraft einen großen Teil der Arbeit geleistet. Die Firma BWR hat Maschinen zur Verfügung gestellt. Ingolfs Futterstube hat sich um das leibliche Wohl gekümmert. Lieb und Wert: Kühlwagen und Getränke. Die Feuerwehr kümmert sich darum, dass die neuen Bepflanzungen auch einmal eine Trockenzeit überstehen. Die Sitzbank (hat Lieferzeit) wurde von einem Autohaus in Erle gespendet. Im Hub hat Christian Lipfert uns mit einem Feierabendbier belohnt.

Die wichtigsten Hauptakteure: Landjugend Erle/Rhade und die Offiziere/Vorstand des BSV Erle. Dieses Engagement und den Einsatz, die Begeisterung bei den vielen Arbeitseinsätzen, die gelebte Gemeinschaft in Worte zu fassen, ist nicht möglich. Wir brauchten in keinem Fall irgendwo um etwas bitten. Das große, ehrliche und uneingeschränkte Danke ist mir sehr wichtig. Danke.

Unser König Robert Glombik mit Königin Eva Reidenbach, die Ehrenpaare Lioba Möhlmann/Gregor Roring und Elisabeth Grewing/Philipp Krauß haben dafür gesorgt, dass wir uns am Ehrenmal nicht überarbeiten und für spontane Pausen gesorgt. In dem gesamten Jahr eurer Regentschaft habt ihr allen deutlich gemacht, dass euch bewusst ist, was für eine Ehre es ist, in Erle dieses Amt zu bekleiden. Es hat sehr viel Spaß gemacht, mit euch zu unseren Freunden nach Raesfeld und Homer zu fahren und dort die Schützenfeste und Jubiläen zu besuchen. Die Stopps zwischen Raesfeld und Erle auf dem Rückweg – mit einem Bier auf halber Strecke – werden bestimmt auch in 80 Jahren noch in Erinnerung sein.

Zusammen mit unserem Freund, Ehrenpräsidenten und Silberkönig Arno Brömmel sowie unserer Silberkönigin Marianne Brand freue ich mich am Sonntag auf die Parade und den Thronball im Zelt. Familie Schwering kümmert sich um Zelt und Verpflegung. Es ist schön, in meinem ersten Jahr solche großartigen Menschen als Weggefährten zu haben.

Diesen wichtigen Satz möchte ich vom letzten Jahr übernehmen: Danke den vielen helfenden Händen. Den Nachbarschaften, Platzbereitstellern, Fähnchenaufhängern, Getränkeeinschenkern, Paradewagenbereitstellern, Gemeinde, Kirche, Feuerwehr, Sportverein, Kirchenchor, Heimatverein, Gastvereinen, allen Erlern und Erlerinnen. Es ist unser Schützenfest – dank eurem Einsatz.

Der Start unseres Schützenfestes ist eine wichtige Tradition. Um 18:30 Uhr beginnen wir am Samstag mit der Messe in unserer St.-Silvester-Kirche. Nach der Messe gehen wir gemeinsam zum neu gestalteten Kriegerdenkmal. Der große Zapfenstreich sowie die Kranzniederlegung gehören zum Schützenfest wie das Feiern. Die „Raesfelder Burgmusiken“ sowie zum zweiten Mal der „Spielmannszug Vardingholt Kirche“ sorgen traditionell für die musikalische Begleitung.

Wie der leider verstorbene Vorstandskollege Franz Krampe immer gesagt hat: „Wat in Erle twee Johr achterenanner passeert, is Tradition.“ Das Blasorchester „Erler Jäger“ unterstützt uns weiterhin bei den Umzügen und sorgt für den legendären Thronsturm. Klasse, dass unsere Jungschützen sich so einbringen und von Anfang an dabei sind. Geplant ist das Aufleben der „eingeschlafenen Runkel“. Wie es früher üblich war, wird am Dienstag nach unserem Schützenfest gegen 15:00 Uhr auf die Runkel geworfen – zentral in Erle auf dem Parkplatz vor der Kirche. Ich freue mich auf ein flottes Schützenfest mit allen Gästen und Erlern – egal welcher Nation, welchen Geschlechts oder welcher Hautfarbe. Andreas Pass, Präsident

Perfekt serviert: Catering für jeden Anlass

Hochzeit, Geburtstag oder Firmenfeier. Ein gelungenes Catering macht jedes Fest zu einem unvergesslichen Erlebnis. Regionale Catering-Dienstleister überzeugen mit Vielfalt, Qualität und echter Leidenschaft.

Kulinarische Vielfalt für jede Feier

Ganz gleich, ob ein stilvoller Sektempfang, ein sommerliches Grillfest im Garten oder ein großes Firmenjubiläum geplant ist. Die Catering-Profis aus der Region bringen köstliche Ideen und viel Erfahrung mit. Die Auswahl reicht von raffiniertem Fingerfood über abwechslungsreiche Buffets bis hin zu Live-Cooking direkt vor Ort. Für jeden Geschmack und jedes Fest gibt es das passende kulinarische Konzept.

Die Speisenauswahl lässt sich individuell anpassen und wird auf Wunsch ganz nach den Vorstellungen der Gastgeber zusammengestellt. Ob herzhaft und rustikal, mediterran und leicht oder vegetarisch und vegan. Alles ist möglich und wird professionell umgesetzt.

Die beliebtesten Catering-Formate auf einen Blick

  • Fingerfood: Kleine Häppchen mit großer Wirkung. Ideal für Empfänge, lockere Stehveranstaltungen oder als feiner Snack zwischendurch.
  • Buffets: Warme und kalte Köstlichkeiten, die von bodenständig und regional bis international und exotisch reichen.
  • Live Cooking: Kulinarik wird zum Erlebnis, wenn Köche direkt vor den Augen der Gäste frische Gerichte zubereiten.
  • Full Service: Alles aus einer Hand. Vom Geschirr und der Dekoration bis hin zum freundlichen Servicepersonal. So können sich Gastgeber entspannt zurücklehnen und ihr Fest genießen.

Schlemmereck. Genuss, der in Erinnerung bleibt

Seit über 30 Jahren steht Eric Jaeger in Dorsten für exzellenten Partyservice mit Persönlichkeit, Leidenschaft und einem feinen Gespür für besondere Anlässe. Gemeinsam mit seinem Team macht er aus jeder Feier ein kulinarisches Highlight.

Ob Hochzeit, Jubiläum, Geburtstag oder Firmenfest, das Schlemmereck überzeugt mit individuell abgestimmten Konzepten, frischen Zutaten aus der Region und einem Service, der begeistert.

Besonders beliebt sind das mediterrane Grillbuffet und das Live-Cooking direkt vor Ort. Auch vegetarische und vegane Wünsche werden gern berücksichtigt. Von der herzhaften Currywurst, die als eine der besten in Dorsten gilt, bis zu stilvoll angerichteten Fingerfood-Platten für Empfänge.

Qualität, Frische und Regionalität stehen bei jeder Veranstaltung im Mittelpunkt. Viele Zutaten stammen von Erzeugern aus der Umgebung, und das eingespielte Team sorgt für einen reibungslosen Ablauf von Anfang bis Ende.

Kontakt:

Schlemmereck – Eric Jaeger
Söltener Landweg 59, Dorsten
Telefon: 0151 / 56866020
E-Mail: [email protected]
Schlemmereck auf Facebook

Beim Laden der Karte werden Daten an Google übermittelt.


Revier-Catering. Wo gutes Essen zuhause ist

Mitten in Dorsten und ganz nah bei den Menschen. Revier-Catering steht für ehrliche Küche mit Charakter. Ob klassisch oder modern, rustikal oder elegant. Das Team rund um Ingo Folgmann bringt kulinarische Vielfalt auf den Teller.

Mit handwerklichem Können und kreativen Ideen sorgt Revier-Catering für echten Genuss, der in Erinnerung bleibt. Ob Hochzeit, Geburtstag oder Sommerfest. Revier-Catering denkt mit, packt an und bietet mehr als gutes Essen.

Individuelle Buffets, Live-Cooking-Stationen und der Einsatz regionaler Zutaten treffen hier auf einen Rundum-Service, der Planung, Aufbau und Ablauf zuverlässig abdeckt. So bleibt den Gastgebern mehr Zeit für das, was wirklich zählt: die gemeinsamen Momente mit ihren Gästen.

Kontakt:

Revier-Catering – Ingo Folgmann
Borkener Straße 155, Dorsten
Telefon: 02362 / 62208
E-Mail: [email protected]
www.revier-catering.de

Beim Laden der Karte werden Daten an Google übermittelt.

Frühzeitig reservieren und kulinarisch genießen

Ob Frühlingshochzeit, Kommunionsfeier oder Sommerfest. Wer sein Event zu einem echten Genusserlebnis machen möchte, sollte frühzeitig mit der Planung beginnen. Besonders an beliebten Wochenenden sind die besten Caterer schnell ausgebucht, oft schon viele Monate im Voraus.

Wer früh anfragt, sichert sich nicht nur den Wunschtermin, sondern hat auch alle Möglichkeiten offen. Individuelle Menüs, vegane Alternativen, Live-Cooking oder ein liebevoll gestaltetes Dessertbuffet. Alles kann nach Wunsch zusammengestellt werden. Genügend Zeit für Beratung und Verkostung sorgt dabei für ein gutes Gefühl und steigert die Vorfreude auf das Fest.

Ob gemütliche Gartenparty oder festliches Bankett. Die Catering-Teams aus der Region stehen bereit mit frischen Ideen, professioneller Organisation und einem Service, der Gäste wie Gastgeber gleichermaßen begeistert.

Die besten Adressen für Ihr Catering

Revier-Catering – Ingo Folgmann
Borkener Straße 155, Dorsten
Telefon: 02362 / 62208
E-Mail: [email protected]
www.revier-catering.de

Schlemmereck – Eric Jaeger
Söltener Landweg 59, Dorsten
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LOKALLUST: Erle baut Zukunft

Die neue Ausgabe der Lokallust Dorsten ist erschienen und mit ihr ein weiteres Kapitel für Erle. Auf Seite 50 findet sich ein Beitrag, der nicht nur informiert, sondern verbindet. „Ein Zuhause für alle“ erzählt die Geschichte vom Entstehen des neuen HUB ERLE, einem modernen Dorfgemeinschaftshaus mit Herz und viel regionaler Beteiligung.

Was hier entsteht, ist mehr als ein Bauprojekt. Es ist ein Zeichen dafür, wie stark ein Ort sein kann, wenn Menschen gemeinsam etwas anpacken. Die Bürgergenossenschaft Erle eG, getragen von über 2.100 Mitgliedern, hat dieses Vorhaben mit vereinten Kräften möglich gemacht. Es entsteht ein Treffpunkt für alle Generationen, mitten im Dorf und mitten im Leben.

Mein Dank gilt meiner Mutter Petra Bosse, die mit viel Gespür für Details diesen Wandel eingefangen hat.

Hier finden Sie die Lokallust Dorsten in Erle

Frisch eingetroffen Holger Beyer freut sich über die neue Ausgabe der Lokallust Dorsten. Foto: Petra Bosse

Die neue Lokallust Dorsten mit Erle-Sonderteil liegt an folgenden Orten für Sie bereit:

  • Volksbank Raesfeld und Erle eG
  • Edeka Beyer
  • Bäckerei Spangemacher, Filiale Erle
  • Hub Erle
  • Kornbrennerei Böckenhoff

Informationen zu Anzeigenschaltung

Die nächste Ausgabe der Lokallust Dorsten erscheint am 28. Juni 2025. Wenn Sie Interesse haben, Ihr Unternehmen oder Ihre Veranstaltung in unserem Magazin zu präsentieren, finden Sie alle wichtigen Informationen in unseren Mediadaten oder Sie sprechen mich direkt an.

Kontakt

Daniel Bosse
Heimatmedien GmbH
Fürst-Leopold-Platz 1
46284 Dorsten

Tel: 0171 90 255 06
[email protected]

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Vereidigung bzw. Verabschiedung von Schiedspersonen

Urban Welsing bleibt Schiedsmann im Schiedsamtsbezirk Raesfeld, Ewald Becker wurde als sein Stellvertreter neu vereidigt. Gleichzeitig verabschiedeten Dr. Martin Middeler und Bürgermeister Martin Tesing den langjährigen Schiedsmann Ludger Uhlenbrock nach 20 Jahren aus dem Amt.

Urban Welsing als Schiedsmann bestätigt

Im Rahmen einer Feierstunde vereidigte Dr. Martin Middeler, Direktor des Amtsgerichts Borken, die Schiedspersonen für den Schiedsamtsbezirk Raesfeld. Urban Welsing wurde erneut in seinem Amt als Schiedsmann bestätigt. Er bringt bereits fünf Jahre Erfahrung in der außergerichtlichen Streitschlichtung mit. Sein neuer Stellvertreter, Ewald Becker, erhielt nach der Vereidigung die Ernennungsurkunde vom Amtsgericht.

Ludger Uhlenbrock nach 20 Jahren verabschiedet

Gleichzeitig verabschiedeten Dr. Middeler und Bürgermeister Martin Tesing den bisherigen Schiedsmann Ludger Uhlenbrock. Seit 2005 engagierte er sich in dieser Funktion – zunächst als Stellvertreter, später als Schiedsmann. In vier Amtsperioden handelte er umsichtig und vermittelnd. Zum 31. Mai 2025 endet seine Amtszeit; aus Altersgründen kandidierte er nicht erneut.

Vermittlung statt Klage

Bürgermeister Martin Tesing würdigte den Einsatz der Schiedspersonen: „Sich vertragen ist besser als klagen – das ist der Grundsatz, nach dem sie handeln. Mit ihrer Tätigkeit haben sie vielen Raesfelderinnen und Raesfeldern unbürokratisch und kostensparend geholfen, etwa bei Nachbarschaftsstreitigkeiten.“ Sowohl Urban Welsing als auch Ewald Becker wurden am 24. März 2025 vom Gemeinderat gewählt und vom Amtsgericht bestätigt.

WestfalenTarif digitalisiert: Entwerter-Tickets werden abgeschafft

Schnell das Ticket aufs Handy laden, einsteigen und losfahren – so sieht Bus- und Bahnfahren künftig im WestfalenTarif aus. Ab dem 1. August 2025 gehören Papiertickets mit Entwerterfeld und entwertbare Digitaltickets der Vergangenheit an. Bezahlt wird künftig direkt beim Kauf – am Automaten, im Kundenzentrum oder einfach per App mit dem Smartphone. Die Entwertergeräte verschwinden zum 1. November 2025 aus Bussen, Bahnen und von Bahnsteigen. Ziel ist ein moderner, barrierefreier Nahverkehr mit klaren Regeln und weniger Technik-Stress für alle.

Tickets mit Entwerterfunktion fallen weg

Ab dem 1. August 2025 bietet der WestfalenTarif keine Papiertickets mit Entwertungsfeld mehr an. Auch digitale Tickets, die vor Fahrtbeginn manuell aktiviert werden müssen, verschwinden aus dem Sortiment. Betroffen sind insbesondere das Einzelticket und das Mehrfahrten-Ticket mit Entwerterfeld. Eine Ausnahme bilden einzelne Regionen wie Bocholt, Unna und Paderborn.

Entwerter werden zum 1. November stillgelegt

Ab November 2025 deaktivieren die Verkehrsunternehmen die Entwertergeräte schrittweise. Diese befinden sich bisher in Bussen, Bahnen und auf Bahnsteigen. Tickets mit Entwerterfeld behalten bis zu diesem Datum ihre Gültigkeit. Danach können sie nicht mehr genutzt werden. In Übergangsregionen zu benachbarten Verkehrsverbünden bleiben Entwerter vorerst bestehen.

Neue Ticketmodelle setzen auf digitale und sofort gültige Lösungen

Künftig gelten Tickets ab dem Zeitpunkt des Kaufs oder haben ein festes Startdatum. Digitale Fahrkarten sowie am Automaten erworbene Tickets sind direkt gültig oder zeitlich klar gekennzeichnet. Für Gelegenheitsfahrende stehen der Smartphone-Tarif eezy.nrw, das TagesTicket24 und das EinzelTicket ohne Entwerterfeld zur Verfügung. Der Verkauf erfolgt weiterhin über Automaten, Apps, Kundenzentren, Busse und Bahnen.

Wegfall der Entwerter bringt technische und wirtschaftliche Vorteile

Die Entscheidung reduziert den technischen Wartungsaufwand erheblich. Entwerter galten als störanfällig und veraltet. Durch den Wegfall dieser Infrastruktur sparen die Verkehrsunternehmen Kosten und können Abläufe vereinfachen. Die Maßnahme ist Teil der Digitalisierungsoffensive von WestfalenTarif und dem Land NRW.

Übersichtlichkeit und Barrierefreiheit verbessern sich

Fahrgäste profitieren von klareren Ticketregelungen und einem nutzerfreundlicheren System. Der Wegfall der Entwerter erleichtert insbesondere Menschen mit Einschränkungen den Zugang zum Nahverkehr. Zeitersparnis und ein Plus an Sicherheit zählen zu den weiteren Vorteilen.

Bargeldzahlung bleibt vielerorts möglich

Trotz fortschreitender Digitalisierung bleibt die Barzahlung in Bussen vielerorts erhalten. Auch an Fahrkartenautomaten, in Verkaufsstellen und Kundenzentren ist der Barkauf weiterhin möglich. Bereits heute bieten viele westfälische Verkehrsunternehmen Kartenzahlung und kontaktloses Bezahlen via Smartphone an – über Giro-, Debit-, Kreditkarten sowie Apple Pay und Google Pay.

Regionale Ausnahmen: Bocholt, Unna und Paderborn

Einige Städte setzen weiter auf ausgewählte Entwertertickets. Paderborn hält am 4erTicket fest, Bocholt am 10erTicket. In der Region Unna bleiben diese Tickets über digitale Verkaufswege ebenfalls verfügbar. Der Einsatz von Entwertern wird hier vorübergehend fortgeführt – insbesondere für Fahrgäste ohne digitalen Zugang.


Feuerwehr-Einsatz am Freudenberg: Auto bricht in Flammen aus

Am Mittwoch (4. Juni) um 12.31 Uhr wurde die Feuerwehr Dorsten zu einem brennenden Pkw an der Kreuzung Freudenbergstraße / Borkener Straße alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein schwarzer Mercedes M-Klasse mit Borkener Kennzeichen bereits in Vollbrand.

Das Fahrzeug befand sich mitten auf der Fahrbahn, als die Flammen bereits aus dem Motorraum und Innenbereich schlugen. Brennende Betriebsstoffe hatten sich zudem unter dem Wagen auf dem Asphalt verteilt und das Feuer weiter angefacht.

Die Feuerwehr Dorsten reagierte umgehend. In einem gezielten Löschangriff konnten die Flammen schnell unter Kontrolle gebracht und schließlich vollständig gelöscht werden.

Fahrer brachte sich in Sicherheit

Nach derzeitigem Kenntnisstand gehörte das Fahrzeug einem 74 Jahre alten Mann aus Borken. Er war seinem Auto samt einem Heuanhänger auf der Borkener Straße Richtung Freudenbergstraße unterwegs.

Hier nahm der 74-Jährige zunächst einen Brand im hinteren Bereich des Pkw wahr, hielt an und verließ unverletzt sein Fahrzeug. Der Anhänger konnte rechtzeitig am Straßenrand in Sicherheit gebracht werden. Im weiteren Verlauf stand der Pkw in Vollbrand, wobei Teile des Fahrzeuges mit der Fahrbahndecke verschmolzen und diese stark beschädigten. Der Wagen selbst muss als Totalschaden angesehen werden.

Zahl der Arbeitslosen im SGB II im Kreis Borken ist weiter gesunken

Aktuell 6.473 SGB-II-Arbeitslose im Kreisgebiet

Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im Mai 2025 erneut gesunken. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker jetzt mit. „Ein Rückgang der Arbeitslosigkeit im Mai ist nicht untypisch, da in diesem Monat regelmäßig die sogenannte Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt spürbar ist“, erklärt er. Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für den Monat Mai 2025 insgesamt 6.473 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind.

Im Vergleich zum Vormonat April 2025 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 112 Personen gesunken. Im Vergleich zum Mai 2024 ist sie allerdings um 49 erhöht. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat gleichbleibend liegt aktuell bei 2,9 Prozent (April 2025: 2,9 Prozent, Mai 2024: 2,8 Prozent).

Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist gesunken: Sie liegt im Mai 2025 bei 11.973 Personen (- 95 gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe.

Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Mai 16.919 Personen (- 91 gegenüber dem Vormonat) in 8.596 Bedarfsgemeinschaften (- 57 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen gestiegen: So gab es im Mai 2024 64 Bedarfsgemeinschaften und sogar 104 erwerbsfähige Leistungsberechtigte weniger.

Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.

Die Arbeitslosenquote von 2,9 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.

Einbrecher stehlen Bargeld und Schmuck aus Wohnhaus in Raesfeld

Unbekannte Täter sind am Samstag (31. Mai) in ein Einfamilienhaus am Südring eingedrungen. Nach Angaben der Polizei verschafften sie sich zwischen 10.00 Uhr und 21.30 Uhr gewaltsam Zugang über die Terrassentür.

Im Haus durchwühlten sie mehrere Räume und nahmen Schmuck sowie Bargeld mit. Der Wert der Beute soll sich auf mehrere tausend Euro belaufen. Die Polizei Borken bittet um Hinweise unter Tel. (02861) 9000.

#38 Monatsrückblick: 50 Jahre Gemeinde Raesfeld

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Willkommen zur 38. Folge des Raesfeld Podcasts! Moderatorin Sabrina Czupiol berichtet in dieser Ausgabe u.a. über folgende Themen: Die Gemeinde Raesfeld wird 50 Jahre alt, es geht voran mit der Neugestaltung des Ortskerns, und in Erle läuten die Schützen mit ihrer Vorparade die festliche Saison ein.

Weitere spannende Nachrichten aus deiner Region gibt’s im Heimatreport Podcast.

50 Jahre Gemeinde Raesfeld: Von der Pflicht zur Erfolgsgeschichte

„In diesem Jahr feiern wir ein besonderes Jubiläum: 50 Jahre Gemeinde Raesfeld in ihrer heutigen Form“, so eröffnete Bürgermeister Martin Tesing den Festakt am Freitag, 9. Mai im Rittersaal des Schlosses Raesfeld. Was einst als „Zwangszusammenschluss“ empfunden wurde, hat sich in den letzten fünf Jahrzehnten zu einer lebendigen und schuldenfreien Kommune entwickelt.
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Gebührenanpassung zur Sicherung des Friedhofsbetriebs

Die Kirchengemeinde St. Martin hat die Gebührenordnung für den Friedhof in Raesfeld überarbeitet. Wie sie mitteilt, sei eine Anpassung in fast allen Bereichen notwendig geworden.
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Magischer Mai-Tag: Paare aus ganz Deutschland heiraten in Raesfeld

Am 25. Mai 2025 gaben sich elf Paare im historischen Wasserschloss Raesfeld das Jawort – an einem Datum, das so besonders war wie die Liebe selbst. Ein Datum wie aus dem Märchenbuch.
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Grünes Licht für neue Parkregelung am Kindergarten Holten

Die Gemeinde Raesfeld plant verkehrsberuhigende Maßnahmen am St.-Nikolaus-Kindergarten in Holten. Der Bauausschuss berät am 2. Juni über neue Parkflächen, Baumkübel und eine Tempo-30-Zone.
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Gemeinde leitet nächste Schritte zur Neugestaltung der Raesfelder Ortsmitte ein

Die Neugestaltung der Raesfelder Ortsmitte geht in die nächste Phase: Der Bauausschuss befasst sich am 2. Juni mit der Ausschreibung der Maßnahmen zur Umgestaltung der Ortsmitte, den Außenanlagen am Pfarrheim sowie dem Teilabschnitt 1 rund um den Kirchplatz und die Borkener Straße. Die Ausschreibung dieses ersten Teilabschnitts soll im September erfolgen. Geplant ist dabei unter anderem auch die Errichtung neuer Fahrradhäuschen. Fördermittel seien bewilligt – nun stelle die Gemeinde die Weichen für die Umsetzung.
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Vorparade der Erler Schützen: Neues Federvieh und freier Blick auf die Femeiche

Wenn 260 Schützen durch Erle marschieren, ist eines klar: Die Schützenfestsaison hat offiziell begonnen. Bei der Vorparade am 29. Mai wurde nicht nur der neue Paradevogel präsentiert, sondern auch ordentlich gelacht – über Urlaubssünder, Planwagen-Abenteuer und ein Bier mit tragischem Ausgang. Das Schützenfest steigt vom 14. bis 16. Juni im Festzelt an der Marienthaler Straße.
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Manfred Wenzel und Hündin Sally starten bei Agility-WM in Portugal

Manfred Wenzel aus Raesfeld-Erle fährt mit seiner Hündin Sally zur Senioren-Weltmeisterschaft im Agility-Sport. Das eingespielte Duo hat sich als einziges deutsches Ü65-Team in der Small-Klasse qualifiziert. Die zehnjährige Mini Australian Shepherd-Hündin ist trotz ihres Alters noch topfit – und der Sport tut beiden gut.

„Sally ist mit voller Begeisterung dabei“

„Sally ist ein Mini Australian Shepherd“, erzählt Manfred Wenzel. „Und die liebt Agility.“ Seit fast neun Jahren trainiert der 73-Jährige mit seiner Hündin, die im Oktober zehn wird. „Für den Agility-Sport ist das schon etwas älter, aber bei kleinen Rassen geht das noch“, sagt er. „Die können locker bis zwölf oder dreizehn aktiv sein – zumindest beim Training.“

Manfred Wenzel und Hündin Sally aus Raesfeld-Erle starten bei Agility-WM in Portugal
Zehn Jahre und kein bisschen träge. Foto: Petra Bosse

Zwei Trainingseinheiten – und Turniere alle zwei Wochen

Das Training ist fester Bestandteil des Wochenplans: „Ich trainiere zwei Mal pro Woche und alle 14 Tage geht’s auf ein Turnier“, sagt Wenzel. Er startet beim Hundesportverein VEA Borken und in der Halle von Thorsten Tiemann – dort wird das ganze Jahr über trainiert, wetterunabhängig.

Wichtigste Regel beim Agility: keine Fehler. „Man muss den Parcours in der richtigen Reihenfolge sauber durchlaufen. Erst danach zählt die Zeit“, erklärt er. Sally läuft rund fünf Meter pro Sekunde – bei einem 180 Meter langen Parcours eine beachtliche Leistung.

Manfred Wenzel und Hündin Sally aus Raesfeld-Erle starten bei Agility-WM in Portugal
Wenn es auf die Strecke geht, ist Sally nicht mehr zu halten. Foto: privat

Agility – Bewegung für Hund und Mensch

„Das hält nicht nur den Hund fit, sondern auch mich“, sagt Wenzel lachend. „Man muss ja mitlaufen und dem Hund zeigen, wo’s langgeht.“ Dabei läuft er nicht jeden Meter mit. „Ich kann sie auch mal vorschicken – aber ich muss klar zeigen, welches Hindernis als Nächstes kommt.“

Und wie motiviert man Sally vor dem Start? „Gar nicht! Wenn ich sie am Start absetze, ist sie schon voll konzentriert. Sobald ich das Signal gebe, legt sie los.“ Egal wie der Lauf ausgeht – das Leckerli danach ist sicher: „Sie weiß ja nicht, ob’s gut oder schlecht war. Für sie war’s immer gut.“

Manfred Wenzel aus Raesfeld-Erle fährt mit seiner Hündin Sally zur Senioren-Weltmeisterschaft im Agility-Sport.
Foto: privat

Geduld bringt den Erfolg

Die ersten Trainingsjahre waren geprägt von Geduld. „Die Geräte lernt ein Hund nicht über Nacht. Das braucht Zeit“, sagt Wenzel. Heute funktioniert das Team nahezu blind. „Sie weiß, was ich vorhabe – und ich kann meist erahnen, wie sie läuft.“

Ziel: Weltmeisterschaft in Portugal

Jetzt geht’s zur Senioren-WM nach Portugal – genauer: nach Abrantes im Landesinneren. Die Qualifikation war kein Selbstläufer: „Von zehn Turnieren haben wir 89 Punkte geholt – maximal wären 100 drin gewesen“, erklärt er. „Jetzt sind wir das einzige Ü65-Team aus Deutschland in der Small-Klasse.“ In der Klasse 55 bis 65 Jahre seien immerhin zwei Viererteams aus Deutschland vertreten.

Geflogen wird am 5. Juli – zurück geht’s am 14. Juli. „Wir verbinden das mit einem kleinen Urlaub. Mietwagen, Ferienhaus, das volle Programm“, freut sich Wenzel.

Hündin Sally aus Raesfeld-Erle
Foto: privat

Dabei sein ist alles

Ob es für einen Titel reicht? „Keine Ahnung“, sagt er ehrlich. „Es geht mir ums Dabeisein. So ein Event – mit Teilnehmern aus ganz Europa – das wollte ich einfach mal erleben. Dass wir überhaupt dabei sind, ist schon Wahnsinn.“

Vorparade 2025: In Erle marschierten rund 260 Schützen mit Stil und neuem Vogel

Wenn 260 Schützen durch Erle marschieren, ist eines klar: Die Schützenfestsaison hat offiziell begonnen. Bei der Vorparade 2025 wurde nicht nur der neue Paradevogel präsentiert, sondern auch ordentlich gelacht – über Urlaubssünder, Planwagen-Abenteuer und ein Bier mit tragischem Ausgang.

Unter den Kastanien: Gemeinschaft mit Ausblick

In diesem Jahr führte die leicht veränderte Route die Schützen zunächst zum Halt bei Ossing. Dort gab es ein Schnäpschen – liebevoll ausgeschenkt von Königin Eva Reidenbach, die an diesem Tag auch ihren Geburtstag feierte, sowie von Lioba Möllmann. Auch König Robert Glombik, Ehrendame Elisabeth Grewing und Ehrenherr Gregor Roring waren mit von der Partie. Es fehlte auch nicht die Musik: Unter schwungvollen Klängen der Raesfelder Burgmusikanten zogen die Schützen ihre Runde. Ziel war am Ende der Femeichenpark, wo unter den Kastanien schon viele Besucher warteten.

Vorparade Bürgerschützenverein Erle 2025

Neuer Paradevogel sorgt für Staunen

Hier wurde zum ersten Mal der neue Paradevogel präsentiert – ein echtes Schmuckstück, gefertigt von Michael Gröniger. Persönlich wurde er zu Hause abgeholt. Besonders bemerkenswert: Das Kreuz besteht aus jahrtausendealter Erler Mooreiche, gefunden in der Oestrich. Präsident Andreas Pass betonte augenzwinkernd: „Wertvoller als Gold.“ Drei Generationen Paradevögel waren an diesem Tag vereint – wohl zum ersten und letzten Mal gemeinsam im Einsatz.

Vorparade Bürgerschützenverein Erle 2025

Urlaubssünder auf dem Präsentierteller

Oberst Ludger Schleking ließ es sich nicht nehmen, auch in diesem Jahr auf „nicht schützenhaftes Verhalten“ hinzuweisen, natürlich mit einem Augenzwinkern. Dazu gehörten drei Schützen, die es im vergangenen Jahr tatsächlich gewagt haben, während des Oktoberfests in den Urlaub zu fahren. Als kleine Strafe mussten sie nicht nur eine Ehrenrunde drehen, sondern erhielten zur Erheiterung aller bunte Strohhüte und Schirmchen auf dem Kopf.

Vorparade Bürgerschützenverein Erle 2025

Planwagen, Pfoten und Bandagen

Auch Präsident Andreas Pass und Lukas Grewing mussten sich eine kleine „Ermahnung“ gefallen lassen. Beide waren auf einer „schweren“ Wanderung von der Oestrich aus, auf dem Weg ins Dorf. Dabei trafen sie auf einen Planwagen und konnten der Versuchung nicht widerstehen, diesen als Mitfahrgelegenheit zu nutzen. Schleking kommentierte trocken: „Die Kameraden hatten nichts Besseres zu tun, als den Planwagen zu besteigen.“ Als kleine Strafe wurden ihre Hände symbolisch bandagiert – „damit sie künftig die Pfoten davon lassen.“

Schützenfest Erle Vorparade 2025 (24)

Vom Sturz des Feldwebels und der Helm als Lektion

Feldwebel Wolfgang Bone hatte beim – wie Oberst Schleking betonte – doch so schwierigen Kartenvorverkauf fürs Schützenfest in der tiefen Westrich ein Wegebier in der Satteltasche verstaut. Aus reiner Vorsicht, versteht sich. Doch ein unglücklicher Sturz ließ das Bier zu Schaden kommen. Die Quittung: ein Sicherheitshelm als neue Ausrüstung – und natürlich eine Ehrenrunde.

Danach wurde es gemütlich. Beim lockeren Zusammensein klang der Nachmittag aus, und die Schützenkameraden konnten endlich auch ihr wohlverdientes Bier genießen.

Vorparade Bürgerschützenverein Erle 2025

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Richtfest in Erle: Nägel, Korn und ganz viel Gemeinschaft im neuen Dorftreff HUB

Pünktlich zum Beginn zeigte sich der Himmel von seiner besseren Seite – als hätte jemand den Sonnenschalter rechtzeitig umgelegt.

So konnte am Mittwochabend in Erle ganz offiziell gefeiert werden: das Richtfest für das neue Dorfgemeinschaftshaus, das künftig unter dem Namen „HUB Erle“ zum Treffpunkt mit Kneipe und Restaurant werden soll.

Die Bürgergenossenschaft Erle zelebrierte gemeinsam mit Gästen, Handwerkern und Unterstützern einen wichtigen Meilenstein – inklusive symbolisch „geklautem“ Sparren, Zimmermannsspruch und einem guten Schuss Lokalstolz.

Richtfest Bürgernossenschaft Erle
Foto v. r.: Alfons Klein Ridder, Arno Brömmel, Pastor Dr. Fabian Tilling, Martin Tesing, Andreas Grotendorst und Peter Stöbel. Foto: Petra Bosse

Der Himmel öffnete seine Schleusen – und dann die Sonne

Noch bis kurz vor Beginn goss es wie aus Eimern. „Fast wie eine Segnung von oben“, meinte Pastor Dr. Fabian Tilling, der ebenfalls vor Ort war. Doch pünktlich zur Eröffnung riss der Himmel plötzlich auf – und ließ die Sonne über dem Gelände am ehemaligen Gasthof Brömmel-Wilms scheinen. Im Hintergrund ragte der Kirchturm von St. Silvester wie eine Kulisse aus dem Bilderbuch.

Richtfest Erle mit Pastor Dr. Fabian Tilling, Bürgermeister Tesing und Arno Brömmel.
Nicht nur hochgeistliche Getränke, sondern auch geistlichen Beistand gab es am Mittwoch im Schatten der Erler St. Silvesterkirche beim Richtfest durch Pastor Dr. Fabian Tilling (l.). Foto: Petra Bosse

Balken weg – und wieder da

Ohne Sparren kein Richtfest. Das dachten sich wohl auch die Erler Schützen und griffen zu einem alten Brauch: Der symbolische Balken war plötzlich verschwunden. Ganz so aufwendig wie sonst wurde die Suche allerdings nicht gestaltet.

Die ehemaligen Schützenkönige und ihr Kaiser Manfred Gerbersmann überreichten den „gestohlenen“ Balken kurzerhand gegen eine alkoholische Auslöse. Der wurde dann traditionell von den Zimmermännern am Dachstuhl befestigt. „Aber ich sag mal so: Das haben sich unsere Erler Könige schon fein ausgedacht“, kommentierte Arno Brömmel augenzwinkernd.

Richtfest Erle Könige und Kaiser Erler Schützenverein
Da ist er ja doch – der fehlende Balken. Foto: Petra Bosse

Erinnerungen, Dank und ein stiller Moment

Brömmel, Aufsichtsratsvorsitzender der Bürgergenossenschaft Erle eG., begrüßte die Gäste – darunter zahlreiche Ratsmitglieder – mit einer persönlichen Ansprache. Besonders bewegend war seine Erinnerung an einen Unterstützer der ersten Stunde: „Ich möchte einen nicht vergessen: Herbert Meier.

Er war ein Freund und Enthusiast dieses Projekts.“ Gemeinsam hätten sie damals sogar ein ähnliches Haus besichtigt. Meier ist leider inzwischen verstorben, doch seine Spuren blieben, so Brömmel. Die Gäste gedachten ihm mit einem stillen Moment.

Gedenken an Herbert Meyer Erle Bürgergenossenschaft
Gedenken an Herbert Meyer (l.). Foto: Petra Bosse/ Archiv August 2020

„Wir haben es geschafft“ – Rückblick und Ausblick auf dem Dach

Ex-Bürgermeister Andreas Grotendorst und Vorsitzender der Bürgergenossenschaft ließ es sich nicht nehmen, auf dem Dach des HUBs ein paar sehr persönliche Worte zu sagen. Mit Blick auf das Projekt und seine Entwicklung erklärte er: „Das ist ein ganz besonderer Moment, heute hier stehen zu dürfen.

Als wir vor fünf Jahren angefangen haben, war das ein Traum. Vor drei Jahren haben viele gesagt: Das schafft ihr nie. Und vor einem Jahr haben wir uns selbst gefragt: Schaffen wir das wirklich? Heute wissen wir: Wir haben es geschafft.“

Dann wurde er ernst – und auch ein wenig stolz: „Alle Genossen, die sich hier eingebracht haben, sind nicht nur Unterstützer. Sie sind Pioniere. Gründer. Denn ein Projekt dieser Größenordnung, getragen von einer Bürgergenossenschaft, gibt es in Deutschland kein zweites Mal.“ Grotendorst betonte auch , dass die Umsetzung ohne die tatkräftige Hilfe des Prokuristen Peter Stöbel kaum möglich gewesen wäre.

„Peter ist unser Feuerwehrmann. Immer wenn’s irgendwo gebrannt hat – bei Kosten, bei Plänen, bei Genehmigungen – hat er einen Eimer genommen und gelöscht. Und das meistens mit einer Idee, auf die sonst keiner gekommen wäre.“

Peter Stöbel und Andreas Grotendorst von der Bürgergenossenschaft Erle
Ein eingeschworenes Team. Peter Stöbel (l.) und Andreas Grotendorst von der Bürgergenossenschaft Erle. Foto: Petra Bosse

Mit einem Augenzwinkern ergänzte er: „Wenn etwas teurer wurde – und irgendwas wird ja immer teurer – dann hat Peter wieder irgendwo einen Stein umgedreht und plötzlich war Geld da. Ich weiß nicht, wie er das macht, aber ich will’s auch gar nicht wissen.“

Zum Abschluss wandte sich Grotendorst wieder an die Gäste: „Ich habe nur eine Bitte: Seid heute Abend vernünftig – aber habt auch richtig Spaß. In diesem Sinne wünsche ich uns allen einen schönen Festtag!“

Richtfest Bürgergenossenschaft

Ein Haus für Erle – und darüber hinaus

Auch Bürgermeister Martin Tesing fand klare Worte zum Richtfest – und zu dem, was der HUB für die Gemeinde bedeutet: „Was hier entsteht, ist mehr als nur ein Gebäude. Es ist ein Haus für Erle, ein Ort für Begegnung, Gemeinschaft und Zukunft“, sagte Tesing vor den zahlreich versammelten Gästen. „Ich freue mich wirklich sehr, dass wir hier heute gemeinsam stehen – und dass das, was lange geplant wurde, nun sichtbar Form annimmt.“

Zahlreiche Besucher beim Richtfest in Erle der Bürgergenossenschaft
Und plötzlich hellte der Himmel auf und die Sonne strahlte. Foto: Daniel Bosse

Er richtete seinen Dank besonders an die Menschen hinter dem Projekt: „Mein Dank geht an alle, die hier mitgezogen haben: die Bürgergenossenschaft, die Handwerker, die Planer, der Gemeinderat – und nicht zuletzt die vielen Bürgerinnen und Bürger, die durch ihren Anteil an der Genossenschaft gezeigt haben, dass ihnen ihr Dorf nicht egal ist.“

Dann wurde der Bürgermeister auch ein wenig nachdenklich: „Es wäre leicht gewesen, zu sagen: Das ist zu groß, das ist zu schwierig. Aber Erle hat Mut bewiesen. Und heute sehen wir: Es hat sich gelohnt.“

Bürgermeister Martin Tesing beim Richtfest in Erle 2025
Bürgermeister Martin Tesing. „Ich bin beeindruckt, wie schnell das alles gegangen ist“. Foto: Petra Bosse

Was das Gebäude für die Zukunft bedeute, brachte Tesing auf den Punkt: „Dieses Haus wird nicht nur ein Ort zum Essen und Trinken – es wird ein Treffpunkt für alle Generationen. Ein Zentrum im besten Sinne.

Und es wird ein Ort sein, der von den Menschen lebt, die ihn mit Leben füllen.“ Abschließend lobte er den zügigen Fortschritt: „Ich bin beeindruckt, wie schnell das alles gegangen ist. Und ich bin sicher: Das hier wird noch viele schöne Geschichten schreiben.“

Johannes Böckenhoff, Bürgermeister Martin Tesing und Kappeskönig Birgitt Grotendorst
Johannes Böckenhoff, Bürgermeister Tesing und Kappeskönigin Birgitt Grotendorst genossen den Abend. Foto: Petra Bosse

„Ich hätte nicht gedacht, dass es so schnell geht“

Johannes Böckenhoff, ehemaliger Hofbesitzer und Betreiber der benachbarten Kornbrennerei, verfolgte den Baufortschritt mit großem Interesse – und sichtlich Freude. „Natürlich freue ich mich“, sagte er.

„Wir konnten den Platz zur Verfügung stellen – und dass hier so schnell gebaut wird, ist wirklich stark.“ Ob er mit einem so raschen Ablauf gerechnet habe? Böckenhoff lachte: Ehrlich gesagt nicht. Aber so wie das aussieht, ist das ja fast schon komplett.“

Seine Begeisterung war spürbar – nicht nur als Nachbar, sondern als Erler, der sieht, wie viel Gemeinschaftssinn in diesem Projekt steckt. „Das passt zu unserem Dorf. Und ich finde es schön, dass so viele Leute mit anpacken.“

Korn gegen Balken-Richtfest Erle
Korn gegen Balken. Foto: Petra Bosse

Nägel, Korn und ein kleines bisschen Zielsicherheit

Den Abschluss des offiziellen Teils bildete – wie es sich für ein zünftiges Richtfest gehört – das feierliche Einschlagen der Nägel. Zimmermann Max Eckold hatte zuvor den Richtspruch gesprochen, dann durften auch Andreas Grotendorst, Bürgermeister Martin Tesing und Prokurist Peter Stöbel zum Hammer greifen.

Ob nun jeder Schlag sein Ziel fand, ist nicht überliefert – wohl aber, dass jeder daneben gegangene Hieb mit einem „geistigen Getränk“ aus der Erler Kornbrennerei geahndet wurde.

Traditionelles Richtfest Erle der Bürgergenossenschaft Erle 2025
Zielsicherheit war angesagt und das auch noch bei einer Live-Schaltung von Lokalzeit des WDR. Foto: Petra Bosse

Mit Richtsprüchen, Schnapsgläsern und jeder Menge Applaus endete der festliche Teil, bevor der Abend fließend in geselliges Beisammensein überging. Vor dem Gasthof Brömmel-Wilms wurde der improvisierte Biergarten schnell zum Mittelpunkt des Dorffestes.

Bei kalten Getränken, Bratwurst vom Grill und guter Musik wurde weitergefeiert – bis weit in die Nacht hinein. Und wenn man so manchem Lachen glauben durfte, waren es nicht nur die Nägel, die an diesem Abend tief saßen – sondern auch die Freude über das, was hier in Erle gemeinsam geschaffen wurde.

Zahlreiche Genossen beim Richtfest in Erle der Bürgergenossenschaft
Zahlreiche Genossen, sowie Bürger verfolgten beim Richtfest in Erle der Bürgergenossenschaft. Foto: Manfred Gerbersmann

Das hier wird noch viele schöne Geschichten schreiben

Bürgermeister Martin Tesing

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Vorparade der Erler Schützen: Neues Federvieh und freier Blick auf die Femeiche

Vorparade in Erle mit neuem Paradevogel, Kastanienblick und Vorfreude auf das anstehende Erler Schützenfest.

Der Countdown zum Schützenfest läuft – aber vorher wird’s traditionell: Am Donnerstag, 29. Mai 2025, lädt der Allgemeine Bürgerschützenverein Erle ab 15 Uhr zur Vorparade unter die Kastanien am Ekhornsloh ein. Und wie der Name schon sagt: Es wird paradiert, präsentiert und geschaut – auf das, was da bald kommt.

Falls der Wettergott nicht mitspielt, geht’s übrigens ins Trockene: Das Feuerwehrgerätehaus steht als Regen-Alternative bereit. Präsident Andreas Pass betont: „Keine Sorge – wir lassen niemanden im Regen stehen!“

Alter Paradevogel der Erler Schützen geht in den Ruhestand
Der alte Paradevogel geht nun iin den Ruhestand. Foto: Petra Bosse/Archiv

Drei Vögel für ein Halleluja

Ein besonderes Highlight: Der neue Paradevogel wird vorgestellt – frisch aus der Werkstatt von Vogelbauer Michael Gröniger. Und er kommt nicht allein: Auch seine beiden Vorgänger („der Altvogel“ und „der Alt-Altvogel“) sind mit von der Partie. Oder wie Andreas Pass es formuliert: „Unser Vogel-Trio sorgt für echtes Federvieh-Feeling.“

Durstlöscher mit Kastanienblick

Ein Grund mehr zur Freude bei Andreas Pass: „Der Blick von den Kastanien auf die freigelegte Femeiche im neu gestalteten Femeichenpark ist frei – ein echtes Schmuckstück in neuem Glanz!“. Für das leibliche Wohl mit gekühlten Getränken sorgt wie gewohnt die Familie Schwering. Und darüber hinaus wird an diesem Tag auch die neue „Schwering-Karte“ vorgestellt.

Die neue Schwering-Karte. Foto: privat

Termin Schützenfest in Erle

Und für alle, die schon den Kalender zücken: Das eigentliche Schützenfest steigt vom 14. bis 16. Juni 2025 im Festzelt an der Marienthaler Straße. Aber bis dahin heißt’s erst mal: Antreten zur Vorparade!

Gemeinde leitet nächste Schritte zur Neugestaltung der Raesfelder Ortsmitte ein

Die Neugestaltung der Raesfelder Ortsmitte geht in die nächste Phase: Der Bauausschuss befasst sich am 2. Juni mit der Ausschreibung der Maßnahmen zur Umgestaltung der Ortsmitte, den Außenanlagen am Pfarrheim sowie dem Teilabschnitt 1 rund um den Kirchplatz und die Borkener Straße. Die Ausschreibung dieses ersten Teilabschnitts soll im September erfolgen. Geplant ist dabei unter anderem auch die Errichtung neuer Fahrradhäuschen im Ortskern, die zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität und der Nahmobilität beitragen sollen. Fördermittel seien bewilligt – nun stelle die Gemeinde die Weichen für die Umsetzung des Gesamtprojekts.

Radunterstand Ortsmitte Raesfeld
©Gemeinde Raesfeld

Ausschreibung von zwei Maßnahmen geplant

In seiner Sitzung am 24. März 2025 hatte der Rat die Ausführungsplanung für den Teilabschnitt 1 – Kirchplatz und Borkener Straße – beschlossen. Nun steht die Ausschreibung dieser Maßnahme sowie der Außenanlagen am Pfarrheim bevor. Die Genehmigung für den vorzeitigen Maßnahmenbeginn liege der Verwaltung bereits vor.

Förderbescheid soll erteilt werden

Wie aus einer Pressemitteilung des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung NRW vom 24. April 2025 hervorgehe, solle der Förderbescheid für das Gesamtprojekt erteilt werden. Der finanzielle Rahmen stehe somit zur Verfügung – allerdings unter der Bedingung, dass alle Bauabschnitte vollständig umgesetzt würden.

Radunterstellstand Ortsmitte Raesfeld
©Gemeinde Raesfeld

Visualisierungen ergänzen die Ausführungsplanung

Ergänzend zur bereits dem Planungsausschuss am 10. März und dem Rat am 24. März vorgestellten Ausführungsplanung gibt es nun eine Visualisierungen zu den geplanten Warte- und Fahrradhäuschen im Bereich Kirchplatz und Borkener Straße. Diese werden in der Sitzung durch Bauamtsleiter Bernd Roters vorgestellt.

Ausschreibung als strategischer Schritt für das Gesamtprojekt

Nach Angaben der Verwaltung stelle die Ausschreibung des Teilabschnitts 1 eine grundlegende Entscheidung für die Realisierung der gesamten Ortskernmaßnahme dar. Die Inanspruchnahme der bewilligten Fördermittel sei daran geknüpft, dass das Gesamtprojekt vollständig umgesetzt werde. Die Verwaltung weist darauf hin, dass bei einer späteren Nichtumsetzung weiterer Teilabschnitte eine Rückzahlung der Fördermittel erforderlich wäre. Die Entscheidung im Bauausschuss gelte daher als strategische Weichenstellung für das Gesamtprojekt und könne nicht losgelöst betrachtet werden.

Einsehbar ist die Planung unter: Ansichten Warte- Fahrradhäuschen

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