Wenn der PrƤsident selbst zum Kƶnig greift ā Schützenfest Homer mit Volltreffer im JubilƤumsjahr
Manchmal muss man die Dinge eben selbst in die Hand nehmen. So dachte sich wohl Rainer Hüging, PrƤsident des Schützenvereins Homer, als er am Sonntag kurzerhand selbst zur Flinte griff ā und zack, mit dem 174. Schuss fiel der Vogel. Punkt 13:10 Uhr. Keine halben Sachen im JubilƤumsjahr.
Noch eine kurze Anleitung vor dem Schuss und prompt viel der Vogel. Foto: Petra Bosse
Und wƤhrend andere noch überlegten, wer wohl den Titel holt, stand er schon mit SiegerlƤcheln auf dem Platz. An seiner Seite: Kƶnigin Melanie Steinkamp, die ā vermutlich mit einem Blick nach oben ā dachte: āNa gut, wenn schon, denn schon!ā ThronverstƤrkung gibt’s natürlich auch: Silke Hüging und Bernd Stenkamp komplettieren die royale Crew.
Foto: Verein
Krone für die Ex, Flügel für den Thomas
Bevor der neue Kƶnig loslegte, durften sich erst noch ein paar andere Glückspilze am Vogel austoben. Thomas Epping bewies Zielsicherheit gleich doppelt und rƤumte beide Flügel ab. Alexandra Grunden sicherte sich standesgemäà die Krone ā und das als scheidende Kƶnigin. Dirk Kuhmann schnappte sich den Schwanz.
Noch eine kurze Anleitung vor dem Schuss und prompt fiel der Vogel. Foto: Petra Bosse
75 Jahre ā heiĆ, festlich, musikalisch
Schon am Donnerstag startete das groĆe JubilƤum unter dem Motto: āSonne, SchweiĆ und Schützenhutā. Bei 30 Grad in der Festkleidung marschierten die Homeraner samt befreundeter Vereine in einem imposanten Sternmarsch zur Festwiese. Musikalisch gabās was auf die Ohren: Rhedebrügge, Raesfelds Fanfaren und die Burgmusikanten gaben alles ā und zwar nicht nur Tƶne.
Am Freitagabend wurde es feierlich ā und emotional: Der GroĆe Zapfenstreich brachte GƤnsehaut auf den Schützenplatz. āEin absolutes Highlightā, fand Rainer Hüging spƤter. Und dass er am Sonntag dann selbst Kƶnig wurde? Nur konsequent. Wenn schon JubilƤum, dann richtig.
Vogelstange Homer 2025. Foto: Petra Bosse
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Foto: Petra Bosse
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Das Königspaar von Homer 2025: Rainer Hüging und Melanie Steinkamp. Foto: Petra Bosse/Archiv
Nach dem feierlichen Sternmarsch, der musikalisch von den Raesfelder Fanfaren und dem Musikverein Rhedebrügge begleitet wurde, versammelten sich die GƤste an der Vogelstange. Insgesamt 39 ehemalige Kƶnige traten an, um Kaiser zu werden ā ein klares Zeichen: Die Lust aufs Regieren ist in Homer ungebrochen.
Die Stimmung war gelƶst. Unter der Vogelstange wurde gelacht, angefeuert, diskutiert ā und geschossen. Als der Wettbewerb in die heiĆe Phase ging, standen schlieĆlich elf Kƶnige im Finale. Es wurde spannend ā und laut.
āDa geht mir heute das Herz aufā, rief er sichtlich gerührt. āDie Parade, der Sternmarsch ā das war heute einfach ergreifend. Und wir haben so viele Leute nach langer Zeit wiedergesehen, das war richtig schƶn.ā
Foto: Petra Bosse
Gemeinschaft zƤhlt
Auch seine neue Kaiserin Andrea Lehmbrock strahlte mit der Abendsonne um die Wette. Olbing betonte, was ihm das Fest wirklich bedeutet: āDas Schƶne hier ist einfach die Gemeinschaft. Oma, Opa, Kinder, Enkel ā jeder hat heute mit angepackt, und jeder sieht die Arbeit, die dahinter steckt.ā
In den nƤchsten 25 Jahren wird er nun als Kaiser im āHomerlandā das Schützenvolk vertreten ā mit Charme, Humor und einem offenen Ohr für die Belange seiner āUntertanenā.
Foto: Petra Bosse
PrƤsident ist zufrieden
Auch PrƤsident Rainer Hüging zeigte sich begeistert: āEs war ein sehr spannendes SchieĆen mit groĆer Beteiligung bis zum Schluss. Ich freue mich besonders, dass so viele GƤste aus den Bauernschaften, aus Rhedebrügge, Raesfeld und Erle den Weg nach Homer gefunden haben.ā
Die Insignien gingen an ā¦
Wie es sich für ein echtes KaiserschieĆen gehƶrt, wurden auch die Insignien verteilt:
Linker Flügel: Jörg Lembrock
Rechter Flügel: Jürgen Pennekamp
Krone: Kaiserin Hedwig Hƶller
Schwanz: ging ā so viel sei mit einem Augenzwinkern verraten ā noch an den amtierenden Kaiser.
Das Schƶne hier ist einfach die Gemeinschaft. Oma, Opa, Kinder, Enkel ā jeder hat heute mit angepackt
Beim JubilƤum des Schützenvereins Homer stand eines im Mittelpunkt: die Gemeinschaft. In lockerer AtmosphƤre, bei sommerlichem Wetter und mit vielen GƤsten blickten die Mitglieder auf 75 bewegte Jahre zurück. Der Festakt wurde von einem musikalischen Sternmarsch erƶffnet ā und vielen persƶnlichen Erinnerungen.
Start mit Musik und Sternmarsch
Bei rund 30 Grad und strahlend blauem Himmel begann das Festwochenende am Donnerstag auf der Festwiese in Homer. Schon der Auftakt machte klar: Hier wird Tradition gelebt. Begleitet vom Musikverein Rhedebrügge und den Raesfelder Fanfaren zogen die Mitglieder im Sternmarsch auf das FestgelƤnde. Auch benachbarte Schützenvereine waren zahlreich vertreten ā mitsamt ihrer Kƶnigs- und Kaiserpaaren.
Unter den GƤsten waren auch zahlreiche EhrengƤste, darunter Bürgermeister Martin Tesing, Pastor Dr. Fabian Tilling, der erste Beigeordnete Markus Büsken sowie der stellvertretende Bürgermeister Hans-Dieter Strothmann. Gemeinsam mit den GƤsten wurde gefeiert ā herzlich, familiƤr und festlich.
Worte mit WertschƤtzung und Blick in die Geschichte
In seiner Rede begrüĆte Vereinsvorsitzender Rainer Hüging viele langjƤhrige Wegbegleiter. Sein besonderer GruĆ galt den ehemaligen Kƶniginnen und Kƶnigen der vergangenen 75 Jahre, die ā so Hüging ā den Verein geprƤgt und ihre Regentschaften zu lebendigen Erinnerungen gemacht hƤtten.
Auch das aktuelle Kƶnigspaar, Markus Hoppe und Alex Grunden, wurde für sein Engagement gewürdigt. Gemeinsam mit dem Throngefolge hƤtten sie das vergangene Jahr mit viel Einsatz und Herzlichkeit gestaltet. āWir genieĆen die letzten beiden Tage mit euchā, sagte Hüging.
Die eiserne Kƶnigin: Irmgard GroĆe-Vehne, geborene Weddeling. Foto: Petra Bosse
Gold, Silber ā und ein Stück Vereinsgeschichte
Gerhard Steffens erhielt die Glückwünsche zum 50-jƤhrigen JubilƤum. Einen besonders emotionalen Moment gab es für Irmgard GroĆe-Vehne, geborene Weddeling. Sie stand vor 65 Jahren gemeinsam mit dem inzwischen verstorbenen Horst Micheler auf dem Thron ā und wurde als āeiserne Kƶniginā geehrt.
Kaiserpaar im Fokus
Ein weiterer Hƶhepunkt des Festakts war die Ehrung des Kaiserpaares von 2000: Willi Ciroth und Hedwig Hƶller. Sie hƤtten ā so Hüging ā mit ihrer Regentschaft ein bedeutendes Kapitel der Vereinsgeschichte geschrieben. Ihr jahrzehntelanger Einsatz sei ein Vorbild für viele. Mit Blick auf den weiteren Verlauf kündigte Hüging an, dass die Kaiserwürde am Abend neu vergeben werde. Wer diese ehrenvolle Aufgabe künftig übernehmen werde, sei noch offen ā doch die Spannung sei groĆ.
āDas kann man nur gemeinsam erlebenā
Zum Abschluss seiner Ansprache sagte Rainer Hüging: āUnd das, was wir auf einem Schützenfest erleben und fühlen, lƤsst sich nicht digital ersetzen. Das kann man nicht posten, nicht runterladen, nicht streamen ā das kann man nur gemeinsam erleben: live in der Festscheune, auf der Festwiese, im Herzen dieser Gemeinschaft. In dem Moment, wo man mittendrin ist und nicht nur dabei. Das ist es, was unseren Verein ausmacht. Und das ist es, was wir auch in Zukunft bewahren und weitergeben wollen.ā
75 Jahre Schützenverein Homer. Fotos: Petra Bosse
Fƶrderverein stellt Musikprojekt mit Ulli Meyering vor und sorgt für mehr Schatten im AuĆengelƤnde
Erle (pd). Am 5. Juni 2025 lud der Förderverein des Kindergartens St. Nikolaus zu einem besonderen Infoabend ein: Vorgestellt wurde das Musikprojekt mit Ulli Meyering, das bereits seit zwei Jahren fester Bestandteil des Kindergartenalltags ist. Im Fokus stand dabei nicht nur die musikalische Früherziehung, sondern auch das gemeinsame Erleben und Mitmachen.
Eltern erleben den Unterricht
Ulli Meyering, der wƶchentlich in zwei Gruppen die Kinder der letzten beiden Kitajahre unterrichtet, gab den Eltern an diesem Abend einen unterhaltsamen und praxisnahen Einblick in seine Arbeit. Mit viel Humor und Engagement forderte er die Anwesenden auf, selbst aktiv zu werden ā ob beim Hüpfen auf einem Bein oder beim Ausprobieren eines Akkordeons. So konnten die Eltern am eigenen Leib erfahren, wie spielerisch Musik und Bewegung miteinander verbunden werden.
Foto: Presse
Musik fƶrdert ganzheitlich
āDer Unterricht ist darauf angelegt, den Kindern Freude an Musik und Bewegung zu vermittelnā, erklƤrte Ulli Meyering. āDie musikalische Früherziehung fƶrdert nicht nur musikalische FƤhigkeiten, sondern wirkt sich auch positiv auf die gesamte kindliche Entwicklung aus ā von kognitiven über soziale bis hin zu motorischen Kompetenzen. Auch die Sprachentwicklung profitiert nachhaltig von dieser frühen Fƶrderung.ā
Rückmeldung der Eltern
Jonathan Schmidt, 1. Vorsitzender des Fƶrdervereins, betonte den hohen Stellenwert des Projekts: āWir sind wirklich stolz darauf, dass wir dieses wichtige Angebot in den Kindergartenalltag integrieren konnten. Von vielen Eltern hƶren wir, dass ihre Kinder zuhause begeistert Lieder vorsingen oder Bewegungsübungen nachmachen. Das bestƤtigt uns in unserer Arbeit.ā Die Finanzierung des Projekts sei allerdings nur durch die enge Zusammenarbeit mit den Eltern mƶglich.
Ein Baum für den AuĆenbereich
Neben der musikalischen Bildung engagiert sich der Fƶrderverein auch für das AuĆengelƤnde: Auf Wunsch der Kindergartenleitung hat der Fƶrderverein die Kosten für einen groĆen Baum übernommen. Durch die Pflanzung neuer BƤume soll der AuĆenbereich nicht nur weiter begrünt, sondern auch mit mehr SchattenplƤtzen für die Kinder aufgewertet werden ā ein weiterer Schritt, um den Alltag im Kindergarten noch kindgerechter und naturnaher zu gestalten.
Unterstützung für die Abschlussfahrt
Auch die zukünftigen Schulkinder profitieren vom Engagement des Vereins: Der Fƶrderverein übernimmt die Kosten für die diesjƤhrige Abschlussfahrt zum Schloss Beck, die mit dem Zug angetreten wird. āAuch für solche besonderen Aktionen übernehmen wir sehr gerne die Kostenā, sagt Jonathan Schmidt. āGenau für solche Dinge stehen wir mit tatkrƤftigen Helfern ā zum Beispiel am Osterfeuer ā und verkaufen GetrƤnke und Würstchen. Für den immer grƶĆer werdenden Andrang danken wir herzlich.ā
Der Förderverein bedankt sich bei allen Eltern für ihre Unterstützung und hofft, das Musikprojekt sowie viele weitere Aktionen auch in den kommenden Jahren fortsetzen zu können.
Im Rahmen der laufenden GewƤsserpflegearbeiten ist ab Dienstag wieder das RƤumboot des Unternehmens Waters aus Isselburg auf dem Prƶbstingsee unterwegs.
Borken-Hoxfeld. Ein RƤumboot des Unternehmens Waters aus Isselburg ist ab dem 17. Juni 2025 wieder auf dem Prƶbstingsee in Hoxfeld unterwegs und führt dort GewƤsserpflegearbeiten durch. Das grüne MƤhboot, an dem ein drei Meter langes Schiebegitter befestigt ist, wird zunƤchst den Badesee und im Anschluss den Landschaftssee befahren. Die Arbeiten umfassen das MƤhen und Sammeln der Wasserpflanzen und dauern voraussichtlich etwa sechs Wochen ā dies ist unter anderem von der Witterung und von der Pflanzenmenge abhƤngig.
Der Bauhof der Stadt Borken wird das Grün zur weiteren Kompostierung abfahren. Durch die Mäh- und Räumarbeiten soll die gute Wasserqualität der Seen nachhaltig gesichert werden. Während der Arbeiten auf dem Gewässer können der Bade- und der Landschaftssee genutzt werden, vorausgesetzt es wird ausreichend Abstand gehalten.
Laut Mitteilung des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen (LKA NRW) haben am Dienstag ( 17. Juni) mehr als 200 EinsatzkrƤfte der Polizei und der Staatsanwaltschaft Dortmund an 30 Orten bundesweit Durchsuchungen durchgeführt. Hintergrund sind Ermittlungen wegen des Verdachts schwerwiegender VerstƶĆe gegen das Tierschutzgesetz.
40 Beschuldigte im Visier
Die Zentralstelle für die Verfolgung der Umweltkriminalität bei der Staatsanwaltschaft Dortmund und das LKA NRW führen die Ermittlungen. Im Fokus stehen aktuell 40 Beschuldigte, darunter Verantwortliche von Viehtransportunternehmen und eines Schlachthofs in NRW.
Laut Informationen des Fachportals agrarheute gehe es dabei unter anderem um Betriebe aus dem Kreis Gütersloh.
Verdacht auf systematischen Tiertransport trotz Krankheit
Nach bisherigen Erkenntnissen sollen die Beschuldigten an der organisierten, regelmƤĆigen Anlieferung von nicht mehr transport- oder schlachtfƤhigen Rindern und Schweinen beteiligt gewesen sein.
Tiere litten unter erheblichen Schmerzen
Untersuchungen angelieferter Tiere erhärten den Verdacht, dass trotz schwerer Erkrankungen Transporte durchgeführt und die Tiere zur Schlachtung angenommen wurden. Die betroffenen Tiere sollen auf den teils langen Transportwegen erhebliche und andauernde Schmerzen erlitten haben.
Der Einsatz wurde durch das LKA NRW koordiniert und vorbereitet. Die Ermittlungen dauern an.
Die Vorfreude steigt: Vom 22. bis zum 30. Juni 2025 lƤdt die Schützengemeinschaft DƤmmerwald zum traditionellen Schützenfest ein ā mit KƶnigsschieĆen, Schützenball, Krƶnungsball und RunkelkƶnigschieĆen. Gefeiert wird mit Musik, guter Laune und vielen besonderen Momenten.
Sonntag, 22. Juni 2025: Königsschüsse an der Vogelstange
Ab 13 Uhr beginnt das Schützenfest mit dem KƶnigsschieĆen und dem KinderkƶnigsschieĆen am Hogefeldsweg. Wer wird das neue Kƶnigspaar? Wer lƶst den amtierenden Kƶnig Johannes Ostermann ab? Spannung garantiert!
Freitag, 27. Juni 2025: Schützenball mit dem amtierenden Thron
Ab 19:30 Uhr startet der festliche Schützenball mit dem amtierenden Kƶnigspaar Andreas Ostermann und Pia Suckrau. Mit dabei sind die Thronpaare Stephan Nienhaus & Sandra Kremer sowie Benedikt Oppenberg & Vanessa Ostermann. Besonders geehrt werden das Silber-Kƶnigspaar Josef Hessing und Irmgard Fundermann. Das Gold-Kƶnigspaar in diesem Jahr wƤre Hugo Hülsmann (ā ) und Gertrude Punsmann (ā ).
Samstag, 28. Juni 2025: Seniorenkaffee & Krƶnungsball
15:00 Uhr: Seniorenkaffee für die Dämmerwalder Senioren
Ab 19:30 Uhr: GroĆer Krƶnungsball mit dem neuen Kƶnigspaar in der Festscheune auf dem Hof Mümken (Am Breiten Winkel). Die Tanzband āNachtschichtā sorgt für Stimmung, Festwirt Wenzel Schwering und Büffelās by Janke & Wolff übernehmen Speisen und GetrƤnke.
Montag, 30. Juni 2025: RunkelkƶnigschieĆen
Zum Abschluss geht es ab 19:00 Uhr wieder an die Vogelstange (Hogefeldsweg): Beim RunkelkƶnigschieĆen steht der SpaĆ im Vordergrund ā traditionell, unterhaltsam und unverzichtbar.
Mit dem VogelschieĆen fing alles an ā und das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Andreas Witte und Elke Mohr wurden zum neuen Kƶnigspaar in Erle gekrƶnt. An ihrer Seite: die gut gelaunte Throngemeinschaft mit den Ehrendamen Tanja Meier und Petra Schleking sowie den Ehrenherren Peter Stƶbel und Bernd Steverding.
Foto: Petra Bosse
Parade, Inthronisierung und ausgelassene Stimmung im Festzelt
Nach der feierlichen Parade durch das geschmückte Dorf ging es zur Inthronisierung auf der Festwiese Kuhlmann. Danach empfingen die MajestƤten ihre GƤste im Zelt ā und lieĆen den Abend – bis in die frühen Morgenstunden – schwungvoll ausklingen. Beim Throntanz wurde nicht lange gefackelt: Mit allem Zick und Zack brachte der Thron das Zelt zum Beben. Die Stimmung? Rundum ausgelassen!
Finale mit Runkelwerfen
Am Dienstag folgte zum Abschluss des Schützenfestes eine ganz eigene Tradition: das neu aufgelegte Runkelwerfen ā eine separate Veranstaltung, bei der Zielgenauigkeit, SpaĆ und Teamgeist im Vordergrund standen. Ein lockerer Ausklang für alle, die noch nicht genug vom Feiern hatten.
Alle Fotos, Videos und Impressionen vom Erler Schützenfest gibt es wie gewohnt auf unserem Portal Heimatreport.
Schützenfest Erle - Neuer König Andreas Witte. Fotos: Petra Bosse
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Nach umfangreichen Umbauarbeiten öffnete die Augenklinik Raesfeld am Samstag, 14. Juni, ihre Türen für zahlreiche Besucher aus Nah und Fern. Interessierte erhielten bei Führungen durch das Fachpersonal Einblicke in die modernisierten OP-Räume und das neue Klinikkonzept.
Die Augentagesklinik Ahaus Gerl & Kollegen präsentierte sich am Standort Raesfeld mit einem klar strukturierten Behandlungskonzept, moderner Technik und neu gestalteten Räumlichkeiten. Mit über 15.000 Patiententerminen im Jahr zählt die Einrichtung zu den wichtigen augenmedizinischen Adressen in der Region.
Besucher konnten mithilfe spezieller Brillen verschiedene Augenkrankheiten wie Grünen Star simulieren. In kurzen, spannenden FachvortrƤgen über Themen wie Grauer Star informierten Dr. med. Julius Steenken (Standortleiter) und Ilyass Touzani über den Grauen Star und die AMD ā verstƤndlich und informativ.
Runkel runter, Stimmung rauf: Nach 17 Jahren Pause fliegt die Runkel wieder! Mit Jan Cluse als neuem Kƶnig und David KrauĆ als traditionell gekürtem āVorletztenā alias Kƶnigin feierte das legendƤre Runkelwerfen ein furioses Comeback vor der Kirche. 1342 Würfe, jede Menge Bier und ein Hauch Nostalgie ā so viel Sportsgeist war selten so unterhaltsam.
Alter Runkelkƶnig von 2008 Jonathan Schmidt und neuer Kƶnig Jan Cluse.
Mit der BUMS-Kapelle ging’s rund ums Gotteshaus
Der Neustart der historischen Runkel-Tradition wurde nicht etwa leise eingelƤutet, sondern lautstark erƶffnet ā und zwar mit der BUMS-Kapelle. Pünktlich um 15 Uhr setzte sich der Festzug rund um die Kirche in Bewegung. Zielstrebig, aber mit ausreichend Taktgefühl, formierten sich Junggesellen, Musikanten und Schaulustige auf dem Kirchplatz ā denn dort thronte sie schon: die sagenumwobene Runkel.
Wer nicht trifft, trinkt ā oder wird Kƶnigin
Wer meinte, eine Runkel zu treffen, sei ein Kinderspiel, wurde schnell eines Besseren belehrt. Die grün-weiĆen Holzklƶtzchen flogen in Serie, aber eben nicht immer da hin, wo sie sollten. SchlieĆlich sollte nicht der Hahn vom Kirchturm segeln, sondern die Runkel vom Mast. Bei sommerlichen Temperaturen und schweiĆtreibenden 1342 Versuchen war das weniger ein Wettkampf als ein Ausdauer-Event mit Humor.
Ganz in alter Tradition wurde der Vorletzte des Wettbewerbs ā in diesem Fall David KrauĆ ā zur Runkelkƶnigin ernannt. Die Regeln sind da eindeutig. Wer es fast geschafft hƤtte, bekommt wenigstens den Titel ā und eine Menge Applaus.
Der letzte Kƶnig dankt ab ā und grüĆt
Mit dem neuen Kƶnig Jan Cluse endet auch offiziell die Amtszeit von Jonathan Schmidt, der das Runkelzepter seit 2008 in der Hand gehalten hatte. In einem launigen Rückblick erinnerte er daran, dass damals noch auf der Wiese von Tenk-HeĆling geworfen wurde ā ebenfalls direkt nach dem Schützenfest. Sein damaliger āKƶniginnen-Partnerā Jens Gülker lieĆ aus dem Urlaub GrüĆe ausrichten und schickte damit einen GruĆ an die neue Generation.
Runkelwerfen: Ein Hoch auf Nostalgie mit neuer Würze
Nicht nur Cluse und KrauĆ sorgten für gute Stimmung, auch das Publikum war bester Laune. Vor allem die weiblichen Fans in der ersten Reihe, die ihre Favoriten beim Wurfduell anfeuerten ā vielleicht mit Blick auf einen zukünftigen Runkelregenten?
Runkelkƶnig von 1963 Ludwig Gerdes.
Altmeister Ludwig Gerdes, Runkelkƶnig von 1963, lieĆ es sich ebenfalls nicht nehmen, vorbeizuschauen und mit ihm die Erinnerung an viele Feste, die nicht immer reibungslos verliefen. Laut Gerdes seien früher sogar prƤparierte VogelstrƤnge sabotiert worden ā eine frühe Form der Kƶnigspolitik.
Pastor mit Humor, Platz mit Geschichte
Dass der Kirchplatz in diesem Jahr zur würdigen Bühne für das Runkel-Comeback wurde, ist Pastor Dr. Fabian Tilling zu verdanken. Mit einem Augenzwinkern und unter āstrengsten SicherheitsmaĆnahmenā ā wie es augenzwinkernd hieĆ ā stellte er das GelƤnde zur Verfügung. Die Organisatoren zeigten sich dafür dankbar ā genauso wie für die Unterstützung von Christian Lipfert. Er kümmerte sich ums leibliche Wohl und verwandelte den Platz kurzerhand in eine Festmeile mit Bratwurststand, Bierwagen und Bierzeltgarnituren. Ohne viel Firlefanz, aber mit viel Herz ā ganz in Runkel-Tradition.
Echte SchƤtze aus der Vergangenheit
Auch Erinnerungsstücke vergangener Zeiten wurden feierlich hervorgeholt: Beim Revival kam nicht nur die originale Runkel-Fahne wieder zum Vorschein, auch die alte Schützenkette wurde erneut zum Einsatz gebracht. Träger dieser geschichtsträchtigen Kette: Noch-König Jonathan Schmidt, der seine Regentschaft mit Würde und viel Witz beendete. Ein Symbol dafür, dass beim Runkelwerfen nicht nur geworfen, sondern auch Geschichte geschrieben wird.
Der Junggesellen-Fanclub. Foto: Petra Bosse
Drei Tage lang Schützenfest in Erle 2025
Damit endete das rauschende Schützenfest Erle 2025. Dazu finden Sie wie gewohnt viele Fotos auf unserem Portal Heimatreport.
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RunkelschieĆen Erle 2025
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Runkelkƶnig von 1963 Ludwig Gerdes.
Der Junggesellen-Fanclub. Foto: Petra Bosse
RunkelschieĆen Erle 2025
Fotos: Petra Bosse, Manfred Gerbersmann, Jonathan Schmidt und Christian Lipfert
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Einladung zum JubilƤum: In Homer wird in diesem Jahr groĆ gefeiert. Der Schützenverein blickt auf 75 Jahre seit seiner Neugründung nach dem Krieg zurück ā und lƤdt alle Homeranerinnen, Homeraner und GƤste zu einem dreitƤgigen Fest mit KaiserschieĆen, Parade und gleich mehreren ThronjubilƤen ein.
Das Homeraner Kƶnigspaar 2024 Markus Hoppe und Alexandra Grunden laden ein: Foto: Verein
Von der Nachkriegsgründung bis zur Feierlaune 2025
Der Schützenverein Homer feiert 2025 ein ganz besonderes JubilƤum: 75 Jahre Vereinsgeschichte, gewachsen aus einer Neugründung nach dem Zweiten Weltkrieg. Da es aus der Zeit vor 1945 keine Aufzeichnungen mehr gibt, gilt das Jahr 1950 offiziell als Neuanfang ā und damit als Ausgangspunkt für ein Vereinsleben, das Generationen verbindet.
Beim 50-jƤhrigen JubilƤum des Raesfeld Homer 2019: der damalige Bürgermeister Udo RƶĆing, stellvertretender Bürgermeister Hans-Dieter Strothmann, Reinhard Kipp (ā ) und Andreas Grotendorst.: Petra Bosse/Archiv
Drei Tage statt zwei ā das JubilƤumsfestprogramm
Zum runden Geburtstag wird im Homerland groĆzügiger gefeiert als sonst. Statt wie gewohnt zwei Tage lang, gibt es in diesem Jahr ein dreitƤgiges Festprogramm ā ergƤnzt um einen vierten Termin für die Nachfeier. Das klingt nicht nur festlich, das ist es auch!
Foto: Petra Bosse/Archiv
Festprogramm im Ćberblick
Mittwoch, 18.06.2025 Ab 18 Uhr beginnt die Einstimmung aufs Fest mit dem traditionellen KrƤnzen der Festscheune. Wer mit anpacken will ā einfach vorbeikommen!
Fronleichnam, Donnerstag, 19.06.2025
09:30 Uhr: Festhochamt für lebende und verstorbene Vereinsmitglieder, anschlieĆend Frühschoppen
14:30 Uhr: Sternenmarsch zum Hof Wessing
AnschlieĆend: Festakt, Ansprachen und Parade
17:00 Uhr: KaiserschieĆen
18:30 Uhr: Inthronisierung des neuen Kaiserpaares
20:00 Uhr: Kaiserball
Freitag, 20.06.2025
18:00 Uhr: Antreten der Schützen, Ausholen der Vereinsfahne, Abholen des amtierenden Königspaares
Danach: GroĆer Zapfenstreich mit dem Spielmannszug Vardingholt-Kirche
20:00 Uhr: Kƶnigsball
Samstag, 21.06.2025
09:00 Uhr: Antreten, Ausholen der Fahne, Abholen des Kƶnigspaares zum VogelschieĆen
19:00 Uhr: Antreten, Abholen des neuen Kƶnigspaares
Krƶnungsball am Abend
Samstag, 28.06.2025
20:00 Uhr: Nachfeier ā weilās so schƶn war
Thronpaare und JubilƤen: Von Gold bis Eisen
Zum Jubiläum blicken die Homeraner nicht nur auf ihre Vereinsgeschichte zurück, sondern ehren auch ihre Thronpaare. Darunter das aktuelle Königspaar 2024 Markus Hoppe und Alexandra Grunden sowie ihre Thronbegleitung Britta Hoppe und Hendrik Grunden.
Besonders feierlich wirdās beim Rückblick auf gleich mehrere JubilƤen:
10-jähriges Jubiläum (2015): Georg Wevering & Judith Klümper
Historisches Kaiserpaar (1975): Walter Schulter & Agnes Rohring
Kaiserpaar Walter Schulten – Agnes Rohring
Schützenherz trifft Dorfgemeinschaft
Ob Alt oder Jung ā zum Festwochenende sind alle eingeladen, die sich mit Homer verbunden fühlen. āDas Schützenwesen ist bei uns nicht nur Tradition, sondern gelebte Gemeinschaftā, heiĆt es aus dem Vorstand. Und ganz ehrlich: Wer sich das KaiserschieĆen und den Krƶnungsball entgehen lƤsst, ist selbst schuld.
Kƶnigspaar Glombik & Reidenbach feiert mit Parade, Party und sozialem Einsatz. Rund 4.500 Euro am Montag wƤhrend des VogelschieĆens für einen Hospizdienst gesammelt.
Besser hƤtte der Sonntag für das Kƶnigspaar Robert Glombik und Eva Reidenbach nicht laufen kƶnnen. Gemeinsam mit ihren Ehrendamen Lioba Mƶllmann und Elisabeth Grewing sowie den Thronvertretern Philipp KrauĆ und Bernhard Roring führten sie den Festumzug an ā stilvoll, strahlend und gut gelaunt.
Volles Festzelt, volle TanzflƤche
Nach der groĆen Parade am Nachmittag ging es am Abend im Festzelt ausgelassen weiter. Die Band Borderline sorgte für beste Stimmung und brachte die Holzbretter des Tanzbodens zum Beben. Bis spƤt in die Nacht wurde gefeiert, gesungen und getanzt.
Silberkƶnig Arno Brƶmmel tanzte mit seiner Kƶnigin Marianne Brand ebenfalls schwungvoll durch die Nacht. Foto: Petra Bosse
Montag: KƶnigsschieĆen und Spendenaktion
Trotz kurzer Nacht versammelten sich der aktuelle Thron am Montag an der Vogelstange zum traditionellen KƶnigsschieĆen. Begleitet wurde das Geschehen von einer durchgeführten Spendenaktion: Die Throndamen rund um Kƶnigin Eva Reidenbach sammelten durch den Verkauf bunter BƤnder Geld für einen sozialen Zweck.
4.500 Euro für das Hospiz
Am Montagnachmittag nach dem VogelschieĆen verkündete PrƤsident Andreas Pass das stolze Ergebnis: rund 4.500 Euro kamen für ein Hospiz zusammen. Eine schƶne Geste ā mitten im Trubel des Schützenfests.
Thronball Sonntag Schützenfest Erle 2025. Fotos: Petra Bosse
Die Gemeinde Raesfeld hat kürzlich an den Zusammenschluss der bis dahin eigenstƤndigen Gemeinden Raesfeld und Erle im Jahr 1975 erinnert. Mit einer offiziellen Feier wurde das 50-jƤhrige Bestehen der heutigen Gesamtgemeinde gewürdigt ā ein bedeutendes Kapitel der kommunalen Neugliederung in Nordrhein-Westfalen.
Zwei Vortragsabende zur Geschichte der Gemeinde
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe āNeues aus Alt-Raesfeldā bietet der Heimatverein Raesfeld e.V. in Kooperation mit der Gemeinde Raesfeld und dem Bildungswerk Raesfeld zwei Vortragsabende an, die sich mit der Entstehungsgeschichte der heutigen Gemeinde befassen.
Der erste Termin findet am Donnerstag, 26. Juni 2025, im Forum der St. Sebastian-Grundschule Raesfeld statt. Der zweite Termin folgt am Mittwoch, 02. Juli 2025, im St. Silvesterhaus in Erle. Beginn ist jeweils um 19:00 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr.
Anmeldung erforderlich ā Eintritt frei
Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos. Eine vorherige Anmeldung über das Bildungswerk Raesfeld ist jedoch erforderlich. Anmeldeschluss für den ersten Termin ist Dienstag, der 24. Juni 2025, für den zweiten Termin Montag, der 30. Juni 2025.
Vortrag von Karl-Heinz Tünte: Liebesheirat oder Zweckehe?
Referent ist Karl-Heinz Tünte, der in bewƤhrter Weise mit historischem Bildmaterial aus den BestƤnden von Ignaz Bƶckenhoff und Reinhard G. NieĆing die Entwicklung der Gemeinde anschaulich aufzeigt. Unter dem Titel āLiebesheirat oder Zweckehe?ā geht er der Frage nach, welche Auswirkungen der Zusammenschluss von Raesfeld, Erle und Homer auf die kommunale IdentitƤt und Struktur hatte.
Mit zahlreichen Fotos, Hintergrundinformationen und persƶnlichen ErlƤuterungen zeichnet Tünte ein lebendiges Bild des Wandels ā von den Herausforderungen der Anfangsjahre bis zur Entwicklung der heutigen Gemeinde.
Rückblick und Ausblick
Die Veranstalter laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, einen Blick zurück auf die Entstehungsgeschichte ihrer Heimat zu werfen. Die Vortragsabende bieten Gelegenheit zum Austausch und zur Auseinandersetzung mit der Frage, wie sich Raesfeld, Erle und Homer seit der Neugliederung verƤndert haben ā und was diese Entwicklung für die Zukunft bedeuten kƶnnte.
Am 13. Juni 2025 haben die Mitarbeiterinnen des Froschkƶnigs, Dagmar Vogt und Anette Tervoort, gemeinsam mit Dr. Fabian Tilling von der Gemeinde St. Martin eine Spende in Hƶhe von 2.000 Euro an das Seniorenhaus an der GartenstraĆe übergeben.
Rollfietsen werden wieder flott gemacht
Die Spende ermƶglicht wichtige Reparaturen an den Rollfietsen ā den beliebten FahrrƤdern mit Beifahrersitz, die speziell für mobilitƤtseingeschrƤnkte Menschen genutzt werden. Damit kƶnnen die Bewohnerinnen und Bewohner künftig wieder kleine Ausflüge durch die Gemeinde unternehmen ā vielleicht zur Eisdiele oder für einen Kaffee an der frischen Luft.
Ehrenamtliche gesucht ā für Fahrten mit den Senioren
Jürgen Frieling, der für die Wohngemeinschaft zustƤndig ist, bedankte sich herzlich für die Unterstützung. Gleichzeitig würde er sich freuen, wenn sich noch mehr Menschen finden, die ehrenamtlich Fahrten mit den Seniorinnen und Senioren übernehmen. āEin kleiner Einsatz schenkt groĆe Freudeā, so Frieling.
Froschkƶnig-Team sammelt weiter Kleidung
Das Team vom Froschkƶnig freut sich, so Dagmar Vogt, auch weiterhin über gut erhaltene Damen-, Herren- und Kinderkleidung. Durch diese Sachspenden werden soziale Projekte in der Gemeinde unterstützt ā wie auch die Aktion am Seniorenhaus. Die Spende zeigt: Mit kleinen Mitteln kann viel erreicht werden.
Die Naturpark-Kitas Holzwurm und Waldwurm in Raesfeld wurden erneut für ihr Engagement in der Umweltbildung ausgezeichnet. Die Rezertifizierung durch den Verband Deutscher Naturparke bestƤtigt ihre kontinuierliche Arbeit im Sinne der Nachhaltigkeit und NaturpƤdagogik. Seit 2019 tragen beide Einrichtungen den Titel āNaturpark-Kitaā ā und setzen damit ein starkes Zeichen für gelebten Naturschutz im Alltag der Kinder.
Lernen mit allen Sinnen
Zur Feier der erneuten Auszeichnung versammelten sich die Kinder beider Einrichtungen zu einem gemeinsamen Morgenkreis. Im Mittelpunkt stand der Alpenschneehasen ā das Tier des Jahres 2025. Spielerisch lernten die Kinder interessante Fakten über das Wildtier, bevor sie sich bei einer Schatzsuche mit Natur- und Tierquiz aktiv einbrachten. Als kleine Erinnerung erhielten alle einen Button mit der Aufschrift āNaturparkitaKindā.
NaturpƤdagogik mit Konzept
Die Kitas fƶrdern den achtsamen Umgang mit der Natur durch Exkursionen, Projekte und die enge Zusammenarbeit mit dem Naturpark Hohe Mark sowie weiteren regionalen Partnern. Ziel sei es, Kindern ƶkologische ZusammenhƤnge kindgerecht zu vermitteln und ihnen eine emotionale Bindung zur heimischen Natur zu ermƶglichen.
v. l.: Stefanie Steverding,(Gruppenleitung Waldwürmer), Barbara Kraà (Naturpark Hohe Mark), Katja Maschmeier (Kita-Leitung),Vorstand. Foto: Waldwurm
Gelebte Nachhaltigkeit
Alle fünf Jahre prüft der Verband Deutscher Naturparke (VDN), ob die Kriterien für das PrƤdikat āNaturpark-Kitaā weiterhin erfüllt werden. Grundlage sind Berichte und Dokumentationen, die vom Naturpark Hohe Mark eingereicht werden. Beide Raesfelder Einrichtungen überzeugten auch in dieser Runde. Die Auszeichnung würdigt ihre konstante, qualitƤtsvolle Arbeit im Bereich Umweltbildung.
Stimmen aus den Kitas
āDiese Rezertifizierung bestƤrkt uns, unseren Weg der nachhaltigen und naturverbundenen Bildung weiter zu gehenā, sagt Katja Maschmeier, Leitung der Kita Holzwurm.
Auch Stefanie Steverding, Gruppenleiterin der Waldwürmer, unterstreicht den pƤdagogischen Ansatz: āKinder sollen die Natur erleben, verstehen und schƤtzen lernen. Denn nur was man liebt, schützt man auch.ā
Gemeinsam stark für Umweltbildung
āUnsere Region bietet eine besondere Vielfalt an Naturerlebnissen. Gemeinsam mit Erzieherinnen, Erziehern, Eltern und einem starken Netzwerk an Naturexperten kƶnnen wir diese Ressourcen für die Bildung unserer Kinder nutzenā, erklƤrt Dagmar Beckmann, GeschƤftsführerin des Naturparks Hohe Mark.
Erle hat ein neues Königspaar: Andreas Witte und Elke Mohr regieren seit Montag, 16. Juni, das Schützenvolk. An ihrer Seite stehen die Ehrendamen und Ehrenherren Tanja Meier und Peter Stöbel sowie Petra Schleking und Bernd Steverding. Mit einem zielsicheren 242. Schuss sicherte sich Witte die Königswürde.
Der Thron von re.: Bernd Steverding und Petra Schleking, Peter Stƶbel und Tanja Meier sowie das Kƶnigspaar Elke Mohr und Andreas Witte und PrƤsident Andreas Pass. Foto: Petra Bosse
Das neue Kƶnigspaar: Elke Mohr und Andreas Witte. Foto: Petra Bosse
Drei AnwƤrter, ein Volltreffer
Besser hƤtte der Montag kaum laufen kƶnnen, zumindest nicht aus Sicht von Andreas Witte. Bei bestem Wetter, vor vielen Zuschauern und mit einem kühlen Veltins im Blick holte er den hƶlzernen Vogel um 14.08 Uhr von der Stange. āWenn ich schieĆe, dann hole ich ihn auch runterā, hatte er angekündigt.
Gleich drei Bewerber traten an, darunter VereinsprƤsident Andreas Pass. Der überlieĆ das Feld schlieĆlich Reinhard Hƶrnemann und Andreas Witte. Was folgte, war ein fairer und spannender Zweikampf auf Augenhƶhe. Am Ende kann es aber eben nur einen Kƶnig geben, und das ist der, der den letzten Schuss setzt. In diesem Fall: Andreas Witte.
GroĆe Freude, nachdem der Vogel viel bei Andreas Witte. Foto: Petra Bosse
Insignien gehen an treue Schützen
Auch die traditionellen Insignien fanden ihre neuen Besitzer:
Krone: Christoph Breil
Reichsapfel: Jochen Tempelmann
Zepter: Alois Triptrap
Rechter Flügel: Kaiser Manfred Gerbersmann
Linker Flügel: Ewald Grotendorst
Es kann immer nur einen Kƶnig: Gratulation von Reinhard Hƶrnemann li.. Foto: Petra Bosse
Und auch die Ehefrau Heike freute sich, dass es bei ihrem Mann auf Anhieb geklappt hat.
āWenn ich schieĆe, dann hole ich ihn auch runterā
Die Freude bei Andreas Witte war riesig, als der Vogel fiel. Breit grinsend und sichtlich erleichtert stand er an der Vogelstange ā der neue Kƶnig von Erle. Kein Wunder: Es war sein allererster Versuch überhaupt, dass er sich in diesem Jahr beim KƶnigsschieĆen beteiligte, und es war direkt ein Volltreffer.
Warum gerade dieses Jahr? Andreas muss nicht lange überlegen: āIch wollte irgendwann einfach mal Schützenkƶnig werden ā und dieses Jahr hat einfach alles gepasst.ā Schon als kleiner Junge stand er mit leuchtenden Augen am StraĆenrand, wenn der Festzug durchs Dorf zog. āSeit meinem vierten Lebensjahr bin ich jedes Jahr beim Schützenfest in Erle dabei, und auch im Schützenverein. Ich habe immer gesagt: Irgendwann hole ich den Vogel runter.ā
Und tatsƤchlich: āDas war wirklich mein allererstes Mal. Ich hab nie auf Insignien geschossen, entweder ganz oder gar nicht. Wenn ich schieĆe, dann will ich ihn auch holen. Und genau so hab ich’s gemacht.ā
Das ist doch wohl ein Veltins wert. Foto: Petra Bosse
Elke Mohr stand lƤngst fest – Ein Versprechen mit zehn Jahren Vorlauf
Auch die Kƶnigin stand für Andreas lƤngst fest. āElke und ich kennen uns schon ewig. Wir feiern super zusammen, und ich hab sie vor zehn Jahren gefragt: Wenn ich mal den Vogel hole, machst du mit? Und sie hat direkt Ja gesagt.ā Für ihn ist klar: āDas passt einfach, genau wie unser ganzer Thron. Mit Peter und den anderen funktioniert das super, wir arbeiten auch bei der Kapp gut zusammen.ā
Das Erler Schützenfest sei für ihn weit mehr als Tradition. āDas ist ein Dorffest, da feiern alle zusammen ā und das ist einfach ein starkes Gefühl. Die Stimmung ist mega. Für mich ist das jedes Jahr ein Hƶhepunkt, aber dieses Mal ist es natürlich was ganz Besonderes.ā
Spannung an der Vogelstange. Foto: Petra Bosse
āDie Stimmung ist einfach megaā
Seit seinem vierten Lebensjahr gehƶrt das Erler Schützenfest für Andreas Witte fest zum Jahresablauf. āIch wollte immer irgendwann Kƶnig werdenā, sagt er. Jetzt, mit 59 Jahren, ist der Kindheitstraum wahr geworden. Die Zusammensetzung des Thrones passt für ihn perfekt: āWir feiern gut zusammen. Und auch in der Kapp arbeiten wir super miteinander.ā
Witte freut sich vor allem über das Gemeinschaftsgefühl im Dorf: āUnser Fest ist ein echtes Dorffest, alle feiern zusammen, das ist richtig schƶn.ā
PrƤsident Andreas Pass: āEin Traum-Schützenfestā
Auch VereinsprƤsident Andreas Pass zieht eine rundum positive Bilanz. Von Samstagabend bis Montagmittag habe alles reibungslos geklappt. āEin Traum-Schützenfestā, sagt er und verweist auf einen stimmungsvollen Auftakt, eine gelungene Parade und das würdige Gedenken am Ehrenmal. āDa ist kaum noch Luft nach oben.ā
Das neue Erler Kƶnigspaar: Andreas Witte und Elke Mohr mit den v. .r.: Ehrendamen und Ehrenherren Tanja Meier und Peter Stƶbel sowie Petra Schleking und Bernd Steverding. Foto: Petra Bosse
Und jetzt? Kƶnigsball!
Mit dem Kƶnigsschuss ist in Erle natürlich lƤngst nicht Schluss. Der Kƶnigsball am Abend im Festzelt an der Marienthaler StraĆe steht noch bevor,ā und wie man Erle kennt, wird das eine lange Nacht. Mindestens.
Andreas Witte ist neuer Schützenkönig in Erle. Foto: Petra Bosse
Party bis zum Abwinken ā das war das Motto am Samstagabend im Festzelt an der Marienthaler StraĆe.
Beim Schützenfestsamstag in Erle wurde getanzt, gesungen und gefeiert, als gäbe es kein Morgen. Und tatsächlich: Erst weit nach vier Uhr endete eine Nacht, in der die Stimmung nicht besser hätte sein können.
Kƶnigspaar tanzt vorneweg
Mittendrin statt nur dabei: das amtierende Kƶnigspaar Eva Reidenbach und Robert Glombik. Ob auf der TanzflƤche oder beim Mitklatschen auf der Bühne ā die beiden gaben das Tempo vor, das Festzelt folgte begeistert.
Erle feiert friedlich ā ganz ohne EinsatzkrƤfte
Man mag es kaum glauben, aber in Erle scheint die Welt noch in Ordnung. Keine Security, kein Polizeieinsatz ā einfach gute Laune, Gemeinschaft und Musik. Wer feiern kann, braucht hier keinen Ordnungsruf von auĆen. Stattdessen: ein volles Zelt, schweiĆnasse Hemden und gute Laune, die sich gewaschen hat.
Schützenfest Erle Samstag 2025. Foto: Petra Bosse
Mit einer groĆen Parade, viel Applaus und dem Kƶnigspaar in der Kutsche hat sich das Erler Schützenfest am Sonntag von seiner festlichen Seite gezeigt. Die Schützen zogen gut gelaunt durchs Dorf, begleitet von den Erler JƤgern, den Raesfelder Burgmusikanten und dem Spielmannszug Vardingholt. Bereits am Samstag wurde mit einem Gottesdienst und der Kranzniederlegung am Ehrenmal begonnen. Dort hielt PrƤsident Andreas Pass eine eindringliche Rede ā mit Blick zurück in die Geschichte und nach vorn in die Gegenwart.
Kƶnigspaar in der Kutsche ā der Festsonntag in Erle
Bei bestem Wetter zogen am Sonntagvormittag die Erler Schützen in voller Stärke durch den Ort. Angeführt wurde der Festzug vom Königspaar Robert Glombik und Eva Reidenbach, die gemeinsam mit ihren Ehrendamen Lioba Möllmann und Elisabeth Grewing sowie den Thronvertretern Philipp Krauà und Bernhard Roring in der Kutsche Platz genommen hatten.
Silberkƶnig Arno Brƶmmel und seine Kƶnigin Marianne Brand sowie Oliver Gƶttlich, Leiter Blasorchester Erler JƤger, der sich zum Jahreswechsel als Dirigent der Erler JƤger verabschieden wird. Foto: Petra Bosse
Gregor Roring, ebenfalls Teil des Throns, war am Sonntag verhindert ā aus gutem Grund: Er begleitete seine Frau bei der Geburt ihres Kindes. PrƤsident Andreas Pass kommentierte das augenzwinkernd mit den Worten: āDas ist auf alle FƤlle ein Schützenfestkind.ā
Der Umzug führte an vielen Zuschauern vorbei, unter anderem am Hof Brƶmmel-Wilms, wo krƤftig gegrüĆt und applaudiert wurde. Auch Silberkƶnig und EhrenprƤsident Arno Brƶmmel mit Kƶnigin Marianne Brand marschierten vorneweg. Musikalisch begleitet wurde der Festzug von den Erler JƤgern, den Raesfelder Burgmusikanten und dem Spielmannszug Vardingholt. AnschlieĆend ging es gemeinsam ins Festzelt.
Foto: Petra Bosse
Samstagabend: Messe und Kranzniederlegung
Der Auftakt des Festes fand bereits am Samstagabend statt. Nach der Messe, die vom Kirchenchor Erle-Raesfeld unter Leitung von Thomas Harnath musikalisch gestaltet wurde, versammelten sich Schützen und Gäste am Ehrenmal zur Kranzniederlegung.
SchützenprƤsident Andreas Pass erƶffnete seine Rede mit einem Dank an alle Mitwirkenden ā vom Pastor Tilling bis zu den Musikerinnen und Musikern. āEs ist eine gelebte, wichtige Tradition, unser gemeinsames Schützenfest mit der heiligen Messe zu beginnenā, sagte er.
Foto: C. Lipfert
āFrieden schƤtzen wir nicht, solange wir ihn habenā
In seiner Rede erinnerte Pass an die Geschichte des Ortes und an die Opfer von Krieg und Gewalt ā früher und heute. Er berichtete von den Reinigungsarbeiten am Ehrenmal, bei denen ihm viele Namen begegnet seien, die bis heute zur Dorfgemeinschaft gehƶrten.
āFrieden schƤtzen wir nicht, solange wir ihn habenā, betonte er. Und weiter: āAllein in der Ukraine sterben ca. 5000 Menschen pro Woche. 30 Menschen pro Stunde. Für die Toten eines einzigen Tages brƤuchten wir sieben neue Gedenktafeln.ā
Er erinnerte daran, dass 104 Erler im Zweiten Weltkrieg ums Leben kamen ā bei damals rund 1000 Einwohnern. Jeder Zehnte sei nicht zurückgekehrt. āWas war das für eine Zeit nach dem Krieg in Erle? Wie war das Leben? Wurde gefeiert?ā fragte Pass ā und lieĆ Raum für stille Gedanken.
āVergessene Dinge sind schnell verlorenā
Ein besonderes Detail seiner Rede galt einer alten Lampe am Ehrenmal. Lange sei überlegt worden, ob sie nach der Neugestaltung überhaupt wieder aufgestellt werden solle. Alte Fotos hƤtten schlieĆlich den Ausschlag gegeben: Die Lampe gehƶrte zur Einweihung im Jahr 1957 dazu.
āHƤtten wir sie nicht wieder angebracht, wƤre ein Stück Erler Geschichte verloren gegangen ā es wƤre wahrscheinlich kaum jemandem aufgefallenā, sagte Pass. āAber genau so beginnt das Vergessen.ā
Foto: C. Lipfert
Mahnung, Dank und Gemeinschaft
Pass sprach auch über die politische Lage und erinnerte daran, wie schnell sich Geschichte wiederholen kƶnne. Er warnte vor dem zunehmenden Zuspruch für rechte Parteien in Deutschland. āSo ist Hitler an die Macht gekommen. Zuerst waren es nur wenige, aber schnell hatten andere Meinungen keinen Platz mehr.ā
Zum Abschluss schlug er den Bogen zurück ins Heute ā und zur Bedeutung von Gemeinschaft. In einer persƶnlichen Begegnung mit einem ukrainischen Handwerker habe er gespürt, wie fragil das eigene Leben sein kƶnne. āWir haben es nicht schwerā, sagte Pass. āNiemand von uns muss morgens überlegen, ob das eigene Haus noch steht. Lasst uns zusammen daran arbeiten, dass es so bleibt.ā
Mit einer Schweigeminute für Verstorbene und Kranke und dem Niederlegen des Kranzes durch das Kƶnigspaar, den Bürgermeister und Jungschütze Moritz endete die Gedenkfeier ā bevor das Fest im Zelt bis in die frühen Morgenstunden weiterging.
Foto: Petra Bosse
Schützenfest Erle 2025 Parade und Umzug Sonntag. Foto: Petra Bosse
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Silberkƶnig Arno Brƶmmel und seine Kƶnigin Marianne Brand. Foto: Petra Bosse
Am Sonntag, den 15. Juni 2025, beteiligt sich das Schloss Raesfeld erneut am Schlösser- und Burgentag im Münsterland.
Die Veranstaltung richtet sich an kulturinteressierte Besucherinnen und Besucher und gewƤhrt Einblicke in Schlƶsser, Burgen, GrƤftenhƶfe sowie HerrenhƤuser der Region. Rund um das Schloss Raesfeld wird zwischen 11 und 16 Uhr ein kostenfreies Programm angeboten.
Einblick in traditionelles Handwerk
Die Akademie des Handwerks, die im Schloss Raesfeld ihren Sitz hat, ƶffnet ihre sonst nicht ƶffentlich zugƤngliche Metallwerkstatt in der Vorburg. Besucherinnen und Besucher erleben dort handwerkliche Vorführungen mit Schmiedefeuer, Amboss und Hammer ā ein hautnaher Einblick in traditionelles Handwerk.
Führungen und Turmaufstieg
Ein zentraler Infostand am Durchgang zum Schlosshof dient wƤhrend der gesamten Veranstaltungszeit als Anlaufstelle für Informationen und ist zugleich Treffpunkt für Führungen. Um 11:00 Uhr und 14:00 Uhr starten jeweils einstündige RundgƤnge durch die AuĆenanlage des Schlosses.
Bei gutem Wetter bietet die Akademie des Handwerks ab 12:00 Uhr stündlich geführte Aufstiege auf den historischen Sterndeuterturm an. Oben angekommen eröffnet sich ein besonderer Blick über die Schlossfreiheit und den Ort Raesfeld.
Weitere Angebote rund um das Schloss
Auch das Museum am Schloss sowie die Schlosskapelle stehen den Besucherinnen und Besuchern wƤhrend der Veranstaltung offen.
Regionale Zusammenarbeit
Der Schlösser- und Burgentag findet in enger Kooperation mit dem Münsterland e.V. statt. Insgesamt beteiligen sich rund 30 historische Anwesen aus der Region an diesem besonderen Tag und locken mit ihren jeweiligen Programmen jedes Jahr zahlreiche Gäste ins Münsterland.
Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Mittwochnachmittag (11.06., 15:58 Uhr) auf der A31 in Fahrtrichtung Bottrop ereignet. Nach Angaben der Autobahnpolizei kam ein 34-jähriger BMW-Fahrer aus Heiden bei einem Frontalzusammenstoà mit einem Lkw ums Leben. Der Unfall passierte kurz vor der Anschlussstelle Borken.
Ersten Erkenntnissen zufolge befuhr ein 57-jƤhriger Lkw-Fahrer aus dem Kreis Viersen die Autobahn in Richtung Bottrop. Zur gleichen Zeit nƤherte sich der BMW-Fahrer auf derselben Richtungsfahrbahn ā allerdings entgegen der Fahrtrichtung. Laut Zeugenaussagen soll er als Falschfahrer unterwegs gewesen sein.
Der BMW und der Lkw kollidierten frontal. Der 34-JƤhrige erlitt tƶdliche Verletzungen. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt.
Zur Unfallaufnahme sicherte das Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Recklinghausen die Spuren am Unfallort. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.
Die Fahrbahn in Richtung Bottrop blieb zwischen den Anschlussstellen Gescher/Coesfeld und Borken bis in die Abendstunden gesperrt.