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Gegen Plastik in der Biotonne

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Sieben Player gemeinsam gegen Plastik in der Biotonne / Kampagne #WIRFUERBIO nimmt in Westfalen Gestalt an

(pd). „Kein Plastik in die Biotonne!“ – Was für viele selbstverständlich ist, bildet den Kern der deutschlandweiten Kampagne #WIRFUERBIO, der sich jetzt sieben kommunale Abfallwirtschaftsgesellschaften aus Westfalen gemeinsam angeschlossen haben. Darunter auch die Entsorgungsgesellschaft Westmünsterland mbH (EGW).

Kein Plastik in Biomüll
(v. li.) Herr Pöschel (KAVG, Kreis Minden-Lübbecke), Frau Feldkamp (AWM, Stadt Münster), Herr Schrewe (ESG, Kreis Soest), Herr Grundmann (AWG/GEG Kreise Warendorf und Gütersloh) Herr Kleyboldt (EGW, Kreis Borken), Herr Boelte (WBC, Kreis Coesfeld) gemeinsam mit dem Begründer der Kampagne #WIRFUERBIO Herr Ohde (GAB-Umweltservice) und der Gestalterin der Kampagne Frau Schweitzer (schweitzermedia)Foto: Kreis Borken

Auf den Münsteraner Abfallwirtschaftstagen haben sich die kommunalen Entsorger offiziell der Kampagne angeschlossen und wollen unter dem Slogan #WIRFUERBIO in Westfalen gemeinsam für mehr Sortenreinheit in der Biotonne sorgen. Zur Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung kamen auch die Initiatoren der #WIRFUERBIO-Kampagne: Jens Ohde, Geschäftsführer der GAB Umwelt Service, und Tanja Schweitzer von der Agentur schweitzer media.

Viele Störstoffe in der Biotonne

„20 Jahre nach der Einführung der Biotonne sind die Verbraucher nachlässiger bei der Befüllung der Biotonne geworden. Immer mehr Störstoffe, darunter vor allem Plastik und auch Plastiktüten, landen inzwischen in der Biotonne“, fasst Dr. Martin Idelmann von der EGW, Entsorgungsgesellschaft Westmünsterland, stellvertretend das Problem zusammen, vor dem alle Bioabfallverwerter stehen.

Die Menge des gesammelten Bio- und Grüngutes in Westfalen sei absolute Spitze (183 kg pro Person und Jahr), die spezifische Restmüllmenge ist durch die konsequente Mülltrennung sehr niedrig (143 kg pro Person und Jahr).

Biomüll Abfall

Die Plastiktüte

Dennoch haben die sieben Entsorgungsgesellschaften in ihren kreiseigenen Kompostwerken die Beobachtung gemacht, dass immer häufiger Dinge in der Biotonne landen, die dort nicht hineingehören. Beispiel: Die Plastiktüte.

Bioabfälle sollten im besten Fall lose in einem dafür vorgesehenen Behälter gesammelt und direkt – ohne Plastiktüte bzw. kompostierbarer Plastiktüte – in die Biotonne entleert werden. Wer seinen Bioabfall dennoch in einer Plastiktüte sammeln möchte, kann den Inhalt in der Biotonne entleeren und die Plastiktüte im Anschluss in den Restmüll geben.

In den meisten Fällen steht die Restmülltonne direkt neben der Biotonne. Deutlich bequemer ist es, Zeitungspapier oder Papiertüten zu verwenden. Diese Papiertüten erhalten Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Borken in den Bürgerbüros ihrer Rathäuser oder auf den von der EGW betriebenen Wertstoffhöfen sowie weitere Papiertütenmodelle im Handel. Geeignet sind alle Papiertüten, die zu 100 Prozent aus Papier bestehen.

Kaffeekapseln und Co.

Anderes Beispiel Kaffeekapseln: Das Kunststoffgehäuse von Kaffeekapseln zersplittert während der Verarbeitung im Kompostwerk, die Splitter landen im fertigen Kompost und damit im Garten oder auf dem Feld. Auch wenn der Inhalt der Kapsel aus Kaffeemehl besteht, ist die Kaffeekapsel eindeutig ein Fall für die Restmülltonne. Küchen- und Lebensmittelabfälle, die noch in Kunststoffen, Glas oder Metallen verpackt sind, sind absolut tabu für die Biotonne!

Wer seinen Abfall konsequent richtig trennt und den wertvollen Bioabfall von Störstoffen freihält, kann sich im eigenen Haushalt aktiv für den Umwelt- und Klimaschutz engagieren. Westfalen räumt auf in der Biotonne, denn Plastik und andere Störstoffe verschwinden nicht von allein.

Mit der Kampagne #WIRFUERBIO in Westfalen wollen die Beteiligten für eine sortenreine Bioabfallerfassung werben und sagen daher gemeinsam: „Kein Plastik in die Biotonne!“

Infos zur Kampange #WirfuerBio gibt es unter www.wirfuerbio.de, die Seite für die Region Westfalen wird in Kürze auf der Internetseite der EGW und auch auf den Internetseiten der sechs weiteren Beteiligten zu sehen sein.

Die sieben Player aus Westfalen:

EGW – Entsorgungsgesellschaft Westmünsterland mbH AWG – Abfallwirtschaftsgesellschaft des Kreises Warendorf mbH GEG – Gesellschaft zur Entsorgung von Abfällen Kreis Gütersloh mbH KAVG – KreisAbfallVerwertungsGesellschaft mbH Minden-Lübbecke ESG – Entsorgungswirtschaft Soest GmbH AWM – Abfallwirtschaftsbetriebe Münster WBC – Wirtschaftsbetriebe Kreis Coesfeld GmbH

Landtagsabgeordneter Henning Höne zu Gast bei Landrat Dr. Zwicker

Gute Zusammenarbeit auf der kommunalen Ebene im Münsterland erörtert

Kreis Borken/Borken (pd). 368 Seiten geballtes Wissen über Geschichte und Gegenwart des Kreises Borken konnte der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Landtagsfraktion, Henning Höne, jetzt aus dem Borkener Kreishaus mit in den Landtag NRW nach Düsseldorf nehmen. Anlässlich seines Besuchs bei Landrat Dr. Kai Zwicker erhielt er das Kreisjahrbuch 2019.

Der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Landtagsfraktion, Henning Höne (re.), war zu Gast bei Landrat Dr. Kai Zwicker.
Der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Landtagsfraktion, Henning Höne (re.), war zu Gast bei Landrat Dr. Kai Zwicker.

Bei dem Gespräch zwischen Landrat und dem Landtagsabgeordneten, der gebürtig aus Coesfeld stammt, ging es unter anderem um die gute Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene im Münsterland und mit der Stadt Münster sowie um die guten Beziehungen mit dem Land NRW. Zudem tauschten sie sich über die Themen Digitalisierung sowie Glasfaser- und Mobilnetzversorgung aus.

Art meets School in achter Auflage in der Sebastian-Schule

Art meets School in achter Auflage mit 68 Schülern und elf Künstlern

(pd). Zum 8 . Mal gestalteten Drittklässler der Sebastianschüler mit Raesfelder Künstlern eine Woche lang Kunstwerke in verschiedenen Techniken.

Die Ergebnisse präsentierten sie nun mit sichtlichem Stolz im Forum der St. Sebastian Schule in einer Galerie.

Arts meets Sebastianschule Raesfeld
Foto: St. Sebastianschule

Bereits einige Monate zuvor nahmen die Klassenlehrerinnen Hannah Sondermann, Stefanie Steinkamp und Dietmar Schwarze Kontakt zu Raesfelder Künstlern auf und planten mit ihnen zusammen die nun durchgeführte Projektwoche.

An dieser nahmen mit 68 Schülerinnen und Schülern teil, die von insgesamt 11 Künstlerinnen und Künstlern kreativ inspiriert und begleitet wurden.

Arts meets school Sebastianschule Raesfeld
Kleine Künstlerinnen der 3. Klassen: Mia 3a, Merle 3b und Lea 3a

So stellten sich die Raesfelder Künstler Sandra und Daniel Dinsing (Graffiti auf Leinwand), Karl Haug (Zeichnen), Inge Kloth & Marita Kock (Sorgenfresser und Körnerkissen), Birgit Kölking (Mosaikspiegel), Monika Szabo und Martina Seelig (Memoboardgestaltung), Anne Thiehoff (Leuchtmonster) und Gerda Tünte & Elisabeth Bietenbeck (Stammbaum auf Leinwand) als Projektgruppenleiter zur Verfügung. Unterstützt wurden sie durch hilfsbereite Eltern und dem Vorstand des Fördervereins, der sich unter anderem um das leibliche Wohl der Künstlerinnen und Künstler kümmerte.

Arts meets school Sebastianschule Raesfeld

In der Projektwoche arbeiteten die Kinder vier Stunden täglich an drei verschiedenen Schwerpunktthemen, die sie zuvor ausgewählt hatten. Zudem unternahmen sie einen Ausflug zum Otto Pankok Museum in Drevenack. Dort machten sie sich mit den Werken und der Person Otto Pankoks vertraut, um anschließend eigene Fähigkeiten zu erproben.

Arts meets School Sebastianschule Raesfeld 2019

Die Projektwoche mündete in einer Vernissage, zu der zahlreiche Eltern, Gäste und Sponsoren erschienen. Schulleiter Thomas Schlüter und der Vorstand des Fördervereins dankten allen für ihr Engagement, mit dem dieses Projekt überhaupt erst durchgeführt werden konnte. Anschließend äußerten sich Kinder mit dem jeweiligen Künstler zu ihrem Projekt bzw. zu ihrer Kunsttechnik.

Eines wurde an diesem Tag allen Beteiligten klar. Um Kunst zu bewundern, muss man nicht in den Louvre nach Paris fahren. Jedes Kind ist ein Künstler und kann erstaunliches leisten.

Für die Öffentlichkeit werden die Kunstwerke der Sebastianschüler in der Volksbank Raesfeld vom 06. März bis 12. April ausgestellt.

Leserbrief – Strahler sollen St. Silvester in Szene setzen

Leserbrief zum Beitrag „Strahler sollen St. Silvester in Szene setzen“ von Günther Strauch aus Borken

Nun wird sich auch die Kirchengemeinde Raesfeld/Erle an der Lichtverschmutzung aktiv beteiligen und zum Insektensterben beitragen und den Naturraum für die Pflanzen- und Tierwelt negativ beeinflussen. 

Die geplante Beleuchtung der Kirche Sankt Silvester wird nicht nur das Gebäude bis zur Turmspitze beleuchten, sondern vor allem den Himmel darüber.

Fachbegriff dafür: Lichtverschmutzung. Ich halte es für unsinnig und verantwortungslos, nachts einen Kirchturm so extrem zu beleuchten. Auch die Äußerung  „Wichtig ist, dass der Kirchturm bei Nacht von Weitem erkennbar ist“ verwundert  mich. Zur Orientierung? Für wen bitte nachts? Die meisten Menschen werden um diese Uhrzeit ihren wohlverdienten Schlaf halten und sich nicht am beleuchteten Gotteshaus ergötzen.

Tausende Insekten werden indes sterben und Zugvögel in ihrer Orientierung gestört. Ich hoffe, dass die Verantwortlichen aus Unwissenheit planen und sich nochmals intensiv mit der Auswirkung ihres Beleuchtungskonzeptes auseinander setzen. Ansonsten sind sie aktive Umweltsünder.

Leserbrief – Braucht Erle einen Leuchtturm?

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Braucht Erle einen Leuchtturm? Leserbrief von Daniela van Wasen

Mit Entsetzen las ich den Artikel „Strahler sollen St. Silvester in Szene setzen“.

Prinzipiell spricht aus meiner Sicht nichts gegen eine Umgestaltung des Kirchplatzes.

Sicher ist es auch stilvoll, eine Kirche mit neuen und hoffentlich energiesparenden Strahlern zu beleuchten.

Weshalb es allerdings wichtig ist, dass der Kirchturm bei Nacht von Weitem erkennbar ist (Aussage Pastor Kenkel), scheint mir vollkommen unbegreiflich, fällt mir doch nur eine einzige Art von Bauwerk ein, deren Relevanz ich darin erkennen kann – und das sind nicht Kirchtürme sondern Leuchttürme!!

Dass sich die Erler Kirche neuerdings dieser Kategorie zuordnen lässt, wäre mir neu.

Des Weiteren bringe ich keinerlei Verständnis dafür auf, dass eine Kirchplatzumgestaltung wieder einmal mit dem Fällen alter, hochgewachsener und gesunder Bäume einhergehen soll, wie es auch in Borken bereits der Fall war.

Welche Priorität einer Kirche zugemessen wird, die lediglich ein altes Gebäude darstellt, keinen Lebensraum für Vögel und Insekten bietet und ebenso wenig an der Sauerstoffproduktion für Mensch und Tier beteiligt ist, kann wohl nur ein Pastor beurteilen.

Darüber hinaus konnte ich noch keinen einzigen Baum finden, der imstande war, eine ganze Kirche sehr stark zu verschatten (BZ Bericht). Die alten Eichen an der Kirche sollen dazu allerdings sehr wohl in der Lage sein.

Selbstverständlich schädigen diese auch urplötzlich die Kanalisation – und das nach Jahrzehnten, die sie nun schon dort stehen.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…

Doch selbst wenn dem so sein sollte, gäbe es sicher auch andere Lösungen, um diesem Problem Abhilfe zu schaffen.

Dies allerdings wäre dann nicht mehr im Sinne des Pastors, der die Kirche in ihrem Erscheinungsbild aufgewertet sehen möchte.

Dabei bin ich stets davon ausgegangen, dass ein Pastor, als Vertreter Gottes, jegliches von Gott geschaffenes Leben ehrt, achtet, schützt und mit christlichen Wertvorstellungen behandelt.

Weit gefehlt!!

Daniela van Wasen


„Schau mich an – Gesicht einer Flucht“ im Kreishaus Borken

Ausstellung noch bis Freitag, 22. Februar, zu den Verwaltungsöffnungszeiten im Foyer zu sehen

Kreis Borken/Borken (pd). Noch bis Freitag, 22. Februar, ist die Ausstellung „Schau mich an – Gesicht einer Flucht“ im Foyer des Kreishauses in Borken, Burloer Straße 93, zu sehen.

Elisabeth Olbing (zweite Vorsitzende des Flüchtlingsrates für den Kreis Borken, 3. v. re.) eröffnete die Ausstellung "Schau mich an – Gesicht einer Flucht" im Kreishaus Borken. Zu den Organisatoren gehören zudem (v. li.) Iris Schlautmann (Fachleiterin Integration der Integrationsagentur Borken des Deutschen Roten Kreuzes), Sigrun Plogmann (KI), Gerburgis Sommer (Initiatorin der Ausstellung), Torsten Henseler (KI) und Hildegard Modlmayr-Heimat (Vorstandsmitglied Flüchtlingsrat für den Kreis Borken).
Elisabeth Olbing (zweite Vorsitzende des Flüchtlingsrates für den Kreis Borken, 3. v. re.) eröffnete die Ausstellung „Schau mich an – Gesicht einer Flucht“ im Kreishaus Borken. Zu den Organisatoren gehören zudem (v. li.) Iris Schlautmann (Fachleiterin Integration der Integrationsagentur Borken des Deutschen Roten Kreuzes), Sigrun Plogmann (KI), Gerburgis Sommer (Initiatorin der Ausstellung), Torsten Henseler (KI) und Hildegard Modlmayr-Heimat (Vorstandsmitglied Flüchtlingsrat für den Kreis Borken).

Offen und mutig zeigen Asylsuchende ihre Gesichter und erzählen ihre Geschichte: Wer sie sind, warum sie fliehen mussten, was sie unterwegs erlebt haben und wie es ihnen aktuell in Deutschland geht.

Doch nicht nur Geflüchtete der heutigen Zeit zeigen ihre Gesichter. So erzählen auch Deutsche, die im Zweiten Weltkrieg Flucht und Vertreibung erlebt haben, ihre Geschichte. Sie berichten, wie es für sie damals war und wie sich diese Ereignisse auf ihr Leben ausgewirkt haben. „Schau mich an – Gesicht einer Flucht“ ist ein Projekt des Flüchtlingsrats für den Kreis Borken.

Umgesetzt hat die Ausstellung ehrenamtlich die freie Journalistin Gerburgis Sommer, die mit allen abgebildeten Personen Gespräche geführt hat. Das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Borken (KI) unterstützt diese Aktion durch Mittel des Projekts „KOMM-AN NRW“, das die Integration von Flüchtlingen in den Kommunen fördert und bürgerschaftliches Engagements in der Flüchtlingshilfe unterstützt.

Die Ausstellung kann zu den allgemeine Öffnungszeiten der Kreisverwaltung Borken besucht werden: montags bis mittwochs von 8 bis 12.30 Uhr und 14.30 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 12.30 Uhr.

Abstrakte Bilder von Ralph Heeger zieren das Rathaus

Abstrakt und im XXL-Format sind die Bilder von Ralph Heeger, die seit gestern das Raesfelder Rathaus zieren.

Raesfeld. Zehn Bilder für Ausstellunghat der Raesfelder Ralph Heeger ausgesucht, die bereits beim Ankommen ins Rathaus den Besuchern direkt ins Auge fallen.

Kunstaustellung Rathaus Raesfeld Ralph Heeger

Der Kunstschaffende und ehemalige WAZ-Fotograf hat sich, wie er betont, gleich von Anfang an nicht mit der Landschaftsmalerei auseinandergesetzt. Seine Bilder sind Abstrakt und regen zur Diskussion an. Er wollte etwas Neues machen. „Warum soll ich etwas machen, was es schon gibt“, waren seine anfänglichen Überlegungen, als er sich zu Beginn seines Ruhestandes 2012 mit dem Thema „Abstrakt“ auseinandersetze.

Denken ausschalten

„Abstraktes zu schaffen ist nicht wirklich einfach. Kleinkinder können das, da sie noch nicht vorgefertigtes in sich tragen. Erwachsenen fällt das schon schwerer, da sie bereits Bilder im Kopf haben“, erklärt Heeger. Mit seiner abstrakten Kunst scheint er, wie seine Bilder in der Ausstellung beweisen, auf einer Linie zu sein. Es war, wie er sagt, ein schwieriger Prozess, das Denken beim Malen auszuschalten. „Ich habe einfach geschaffen. Spontan und an meinem Nichtdenken gearbeitet“.

Kunstaustellung Rathaus Raesfeld Ralph Heeger

Acrylfarbe und Spachtel

Auffällig sind besonders die Formate. Umso größer umso besser und das Interessante an seinen Bildern sei auch, wie Heeger lachend hinzufügt, dass diese je nach Geschmack aufgehängt werden können. Ob oben und unter, quer oder waagerecht, sei ihm nicht wichtig. Alle Kunstwerke „ohne Namen“ werden, wie Heeger erklärt, in der Waagerechten erstellt. Mit Acrylfarbe und Spachtel.

Kunstaustellung Rathaus Raesfeld Ralph Heeger

Viele Farbe ist eine Bereicherung

„Wenn so viel Farbe im Spiel, ist das eine Bereicherung für jedes Gebäude, besonders für unser Rathaus“, sagte Bürgermeister Andreas Grotendorst bei der Eröffnung der Ausstellung. Er persönlig mag das „Abstrakte“ und findet, wie er sagt, dass Kunst immer dann interessant ist, wenn darüber geredet wird.

Die Ausstellung ist bis zum 6. Mai im Raesfelder Rathaus zu sehen.  

Petra Bosse

Raesfeld-Erle – Unfall trotz Grünlicht?

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Unfall trotz Grünlicht? Die Polizei sucht Zeugen

Am Dienstagabend kam es gegen 21:25 Uhr im Kreuzungsbereich Dorstener Straße/Schermbecker Straße/Rhader Straße zu einem Verkehrsunfall bei dem sich eine Person leicht verletzte und ein Sachschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro entstand.

Ein 38-jähriger Autofahrer aus Bocholt war auf der Dorstener Straße in Richtung Borken unterwegs und fuhr in den Kreuzungsbereich ein. Ein 49-jähriger Autofahrer aus Raesfeld erreichte die beampelte Kreuzung von der Schermbecker Straße kommend in Fahrtrichtung Rhade. Beide Unfallbeteiligten gaben jeweils an, bei Grünlicht in den Kreuzungsbereich eingefahren zu sein.

Der 49-Jährige erlitt bei dem Zusammenstoß leichte Verletzungen. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten bei der Unfallaufnahme keine Unregelmäßigkeiten an der Ampelschaltung feststellen.

Die Polizei bittet Zeugen, sich beim Verkehrskommissariat in Borken (Telefon 02861 / 900-0) zu melden.

Neue Strahler sollen Kirchturm von St. Silvester erleuchten

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Bis zur Spitze des Kirchturmes der Silvesterkriche sollen die neuen LED-Strahler reichen.

Im Rahmen der Neugestaltung des Kirchplatzes hat am Montagabend die Firma Bega-Beleuchtungstechnik testweise eine neue Beleuchtung des Kirchengebäudes installiert.

Kirchplatzerneuerung Erle-neue Strahler Silvesterkirche

Bis an die Turmspitze reichte das Licht der LED-Strahler, die Dominique Trompetter von der Firma Bega vorstellte. „Eine schöne Sache“, fasste Pastor Michael Kenkel den Gesamtanblick zusammen. Er ließ sich mit Kirchen-, und Gemeinde- sowie Vertretern der Fraktionen die neuen Möglichkeiten erklären, wie die Kirche künftig besser in Szene gesetzt werden könnte. „Wichtig ist, dass der Kirchturm bei Nacht von Weitem erkennbar ist“, sagte Kenkel.

Kirchplatzerneuerung Erle-neue Strahler Silvesterkirche

Im Zuge der neuen Kirchplatzgestaltung sollen die alten Lampen vor dem Kirchenportal durch unterschiedliche Strahler auf dem Kirchplatz ersetzt werden. Geplant sind vier Leuchten, die die Kirche aus der Ferne anstrahlen sollen. Zwei zusätzliche LED-Silhouette-Strahler mit jeweils 20 Watt sollen im Portalbereich rechts und links vor der Treppe installiert werden. Die alten Laternen werden entfernt.

Kirchplatzerneuerung Erle-neue Strahler Silvesterkirche

Diese Licht-Variante könnte je nach Anlass unterschiedlich gedimmt werden, erklärte Trompetter. Dadurch könne das Portal voll- oder auch nur teilweise angestrahlt werden. „Das sieht schon sehr schick aus“, fasste Kenkel seinen Eindruck zusammen. Durch das Licht kämen besonders die Simse der Kirche besser zur Geltung. „Ein sehr schöner Effekt“, so der Pastor.

Kirchplatzerneuerung Erle-neue Strahler Silvesterkirche
Die alten Lampen sollen entfernt werden.

Das Licht der vier 3000 Kelvin-Warmton-Strahler mit jeweils 350 Watt, die rund um die Kirche platziert werden sollen, werden das gesamte Kirchengebäude heller erstrahlen lassen. Die Lampen lassen sich, wie Trompetter erklärte, je nach festlichen Anblässen unterschiedlich dimmen. Überlegt wurde bei der Präsentation, die neuen Strahler auf Masten zu positionieren. Zu Testzwecken waren sie auf den Boden gestellt worden.

Kirchplatzerneuerung Erle-neue Strahler Silvesterkirche

Vor der Sitzung des Ausschusses hat das Gremium am 18. Februar ab 16.30 Uhr Gelegenheit, sich Pflastervarianten vor Ort anzusehen. Hierzu werden unterschiedliche Materialien ausgelegt, erklärt Bauamtsleiter Bernd Roters in der Sitzungsvorlage.

Die Umgestaltung des Kirchplatzes in Erle ist ein erster Baustein zur Umsetzung des Dorfentwicklungskonzeptes für die Gemeinde Raesfeld. Alleine für die Neugestaltung des Kirchplatzes hat die Kommune im vergangenen Oktober einen Zuwendungsbescheid des Landes Nordrhein-Westfalen über 250.000 Euro erhalten.

Kirchplatzerneuerung Erle-neue Strahler Silvesterkirche

Mit der Umgestaltung des Kirchplatzes in Erle befasst sich der Bau- und Umweltausschuss, der am Montag, 18. Februar, ab 17 Uhr im Rathaus tagt.

Petra Bosse

Bessere Noten erreichen, aber wie?

Bessere Noten zu erzielen, diese Chance sollte jeder nutzen! Es ist keine Zauberei, seine Leistungen in den schwierigen Fächern der Halbjahreszeugnisse zu verbessern. Mit professioneller Hilfe an der Seite lässt es sich leichter lernen.

Gemeinsames Lernen macht richtig Spaß! Die Schülerinnen und Schüler schaffen es schon bald, selbständiger und nachhaltiger zu arbeiten. Also, nicht erst auf die nächsten Schulzeugnisse warten, sondern schnell handeln!

Die Halbjahreszeugnisse bringen es an den Tag

Die Halbjahreszeugnisse erhalten Ihre Sprösslinge am Ende des ersten Schulhalbjahres, also entweder Ende Januar oder Anfang Februar.
Die Halbjahreszeugnisse zeigen Ihnen den Ist-Stand Ihres Kindes beim Lernen. Nun zeigt sich aber, dass Ihr Kind in einigen Schulfächern Probleme hat. Nun heißt es, den Kopf nicht in den Sand zu stecken, sondern sich weiter zu orientieren.

Bessere Noten können im zweiten Halbjahr durchaus erreicht werden, wenn Sie als Eltern professionelle Hilfe anfragen. Sich helfen zu lassen, ist für Sie als Eltern und für Ihre Kinder gleichermaßen vorteilhaft. Im Gespräch mit den Förderlehrern sind Ihre Meinung und die Ihrer Kinder gefragt.

Bessere Noten durch individuelle Förderung Ihres Kindes

Wichtig ist, dass sich Ihr Kind nicht allein gelassen fühlt, sondern mit seinen Schwächen von Ihnen, dem Förderlehrer und den anderen Schülern angenommen wird. Lassen Sie sich von Profis beraten, die – ausgehend vom aktuellen Lernstand – Ihr Kind zu motivieren verstehen!

So können Wissenslücken gezielt geschlossen werden und die Note der nächsten Klassenarbeit fällt schon etwas besser aus! Durch das kontinuierliche Lernen mit Gleichgesinnten erwächst auch ein stärkeres Selbstbewusstsein beim Lerner. Bessere Noten sind sein Ziel und er begreift, wie er dahin kommen kann! Wichtig ist es nur, nicht länger zu zögern, sondern die helfende Hand der professionellen Lehrkraft zu ergreifen!

Ursula Schulte zu Besuch bei Ortsvereinsfrühstück

Stroke Unit und Grundrente

(pd). Der Europawahlkampf, das neue Eckpunktepapier der SPD und die Stroke Unit waren die Themen beim Frühstück der SPD-Ortsvereinsvorsitzenden im Kreis Borken mit der Bundestagsabgeordneten Ursula Schulte.

Stroke Unit + Grundrente - Treffen der SPD-Ortsvereinsvorsitzenden im Kreis Borken
Stroke Unit + Grundrente – Treffen der SPD-Ortsvereinsvorsitzenden im Kreis Borken

Zuletzt kam die Schlaganfallstation des St. Marien-Krankenhauses in Borken unter finanziellen Druck. Krankenkassen forderten vor Gericht die Rückzahlung sämtlicher Mittel, weil eine Verlegung von Patienten in die nächstgelegene Neurochirurgie länger als die vorgeschriebenen 30 Minuten dauerte.

Ein Urteil des Bundessozialgerichts, wonach als Maßstab nicht die reine Fahrtzeit, sondern der Zeitpunkt der Verlegung entscheidet, gefährdete die Finanzierung. Für die SPD im Kreis Borken eine untragbare Situation.

Aus diesem Grund setzten sich die Sozialdemokraten im Borkener Stadtrat ein für eine Resolution. Alle Parteien stimmten der Resolution zu. Diese wurden dann auch von über 38.000 Bürgerinnen und Bürger unterstützt. Zurzeit wird an einer Lösung gearbeitet, wie der Transport beschleunigt werden kann.

Als aussichtsreichste Möglichkeit wird geprüft, ob Ampeln mit Vorrangschaltungen für Krankenwagen ausgestattet werden können. Die SPD-Ortsvereinsvorsitzenden aus dem Kreis Borken begrüßten diese Entwicklung und betonten, dass eine Schlaganfallstation unverzichtbar für die gesundheitliche Versorgung der Menschen im Kreis Borken ist.

Ursula Schulte lobte das Konzept der Grundrente, die der SPD-Sozialminister Hubertus Heil auf den Weg bringen will. „Besonders froh bin ich über die angedachte Streichung der Bedürftigkeitsprüfung. Denn bei der Grundrente geht es um die Anerkennung von Lebensleistungen und nicht um die Verteilung von Almosen“, so Schulte.

Weitere zentrale Themen beim Ortsvereinsfrühstück waren außerdem der Europawahlkampf Außenpolitik, Umwelt und soziale Standards.

Aktion „saubere Landschaft“ 2019 Gemeinde Raesfeld


Die Aktion „saubere Landschaft findet am Samstag, 16. März 2019 von 9:00 – 12:00 Uhr statt.

Nach erfolgreich durchgeführten Aufräumaktionen in den vergangenen Jahren steht auch im Frühjahr dieses Jahres wieder unsere Aktion „saubere Landschaft“ an.

Aktion saubere Landschaft

Hierbei können alle mithelfen, unsere schöne Raesfelder Landschaft, d. h. Wälder, Fußwege und Straßenränder von Verschmutzung zu befreien.

Treffpunkt im Ortsteil Raesfeld: Feuerwehrgerätehaus in Raesfeld

Treffpunkt im Ortsteil Erle: Feuerwehrgerätehaus in Erle

Nach Abschluss der Aktion, um 12:00 Uhr erhalten alle Teilnehmer im Feuerwehrgerätehaus Raesfeld kostenlos eine Suppe und Getränke. Für einen Hin- und Rücktransport der Teilnehmer aus Erle um 11:45 Uhr zum gemeinsamen Essen in Raesfeld ist gesorgt.

Der Ortsmarketing Raesfeld e. V. stellt den Sammlern Müllsäcke und Handschuhe zur Verfügung. Getreu dem Motto „viele Hände, schnelles Ende!“ freuen wir uns über alle freiwilligen Helferinnen und Helfer! Bitte beachten Sie, dass Kinder nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten an der Aktion teilnehmen können.

Anmeldungen sind bis zum 22. Februar 2019 im Naturparkhaus möglich unter:

Ortsmarketing Raesfeld e.V. Stephanie Grohn, Tiergarten 1, 46348 Raesfeld

Fax: 02865 609-129

E-Mail: [email protected]

Ausstellungs-Eröffnung „Art meets school“ Sebastianschule

Projektwoche „Art meets school“

Raesfeld (pd). Ausstellungs-Eröffnung am Freitag in der St.-Sebastian-Schule – Besucher willkommen

Art meets School Sebastianschule Raesfeld

In ihrer Projektwoche „Art meets school“ lernen die Drittklässler der St.-Sebastian-Schule mit professioneller Hilfe von Raesfelder Künstlern verschiedene Gestaltungstechniken kennen (u.a. Graffiti, Nähen, Kohlezeichnungen, Glas).

Art meets School Sebastianschule Raesfeld

Anregungen für ihre weitere „künstlerische Karriere“ konnten die Kinder zudem auch durch den Besuch des Otto Pankok Museums in Drevenack erhalten.

Am Freitag, 15. Februar, werden die Kunstwerke im Forum der Sebastianschule im Rahmen einer Vernissage ausgestellt. Um 10.10 Uhr erfolgt die Eröffnung, zu der Interessierte herzlich eingeladen sind

Raesfeld – Bei Sturz verletzt.

Raesfeld (ots) Leichte Verletzungen hat eine 37 Jahre alte Pedelec-Fahrerin am Dienstag bei einem Unfall in Raesfeld-Erle erlitten. Die Raesfelderin war gegen 07.50 Uhr mit ihrem Rad weggerutscht, als sie von der Marienthaler Straße in die Straße Hagen abbog. Ein Rettungswagen brachte sie ins Krankenhaus.

Wohnen in Raesfeld-Erle

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Neubau-Doppelhaushälfte mit 130 m² Wohnfläche

Diese exklusive Neubau-Doppelhaushälfte (Wohneigentum) befindet sich in bevorzugter Wohnlage von Raesfeld-Erle. Ein schlüsselfertiger Ausbau ist ebenso möglich wie der Erwerb eines veredelten Rohbaus. Die Erschließungs- und Hausanschlusskosten (Strom, Gas, Wasser u. Telefon) sind im Kaufpreis enthalten. Es fallen keine zusätzlichen Käuferprovisionen an.

Zahlen und Fakten

Lage: Raesfeld-Erle, Schermbecker Straße / Else-Cahn-Weg
Grundstücksanteil: ca. 320 qm
Wohnfläche: ca. 130 qm
Erstellungsjahr: 2019
Einliegerwohnung: nein
Zustand: Erstbezug

Ausstattung bei „veredeltem Rohbau“

Rohbau: komplett fertiggestellt
Verblendung: komplett fertiggestellt
Dachdeckerarbeiten:komplett fertiggestellt
Zimmererarbeiten: komplett fertiggestellt
Dachrinnen: komplett fertiggestellt
Heizungsanlage: Gasbrennwerttherme, Warmwasser mittels Solarkollektoren komplett fertiggestellt
Fußbodenheizung: komplett fertiggestellt
Kunststoff-Fenster: mit Isolierverglasung u. Rollläden komplett fertiggestellt
Eigenleistungen: restliche Ausbaugewerke, Außenanlagen
Kaufpreis: 279.000,00 €

Ausstattung bei schlüsselfertiger Herstellung

Innenausbau: komplett fertiggestellt
Außenanlagen: komplett fertiggestellt
Terrasse: komplett fertiggestellt
Garage: Fertiggarage enthalten
Eigenleistungen: Malerarbeiten der Oberböden in den Schlafräumen
Kaufpreis: 355.000,00 €

10 Gründe in Raesfeld-Erle zu wohnen

  • Naturpark Hohe Mark direkt vor der Haustür
  • Abwechslungsreiche Veranstaltungen und Events
  • Gute Verkehrsanbindungen (A31, A3)
  • Abwechslungsreiche Gastronomie
  • Kindergärten und Schulen vor Ort
  • Umfangreiches Angebot an Sportvereinen (Fußball, Tennis, Basketball und mehr)
  • Wander- und Spazierwege
  • Guter öffentlicher Personennahverkehr
  • Nette und kontaktfreudige Menschen
  • Eine tolle Nachbarschaft

Alles in der Nähe

  • Edeka-Markt (300 m)
  • Grundschule (260 m)
  • Alexanderschule Raesfeld Gemeinschaftshauptschule und Realschule (4 km)
  • Autobahn A31 (8 km)
  • Frisör, Post, Bank (300 m )
  • Kindergarten ( 290 m )

Infos:

Fasselt GmbH & Co KG
Marellenkämpe 4
46514 Schermbeck
02853-2023

Rede von Karl-Heinz Tünte bei seiner Verabschiedung

K.H. Tünte – Verabschiedung als CDU-Fraktionsvorsitzender am 10. Februar 2019

Ich bin überrascht und gleichzeitig tief berührt, heute so viele Gäste und Wegbegleiter zu sehen und sprechen zu können.

Jetzt ist es soweit, nach mehr als 34 Jahren habe ich mich nach Abstimmung innerhalb der Fraktion und mit dem Gemeindeverband Raesfeld-Erle entschieden, mein Amt als Fraktionsvorsitzender zur Verfügung zu stellen.

Neuer Fraktionsvorsitzender CDU Raesfeld Bernhard Bölker (

In der Zwischenzeit hat die CDU-Fraktion gewählt. Über das Ergebnis wird Sarah als CDU-Gemeinde-Verbandsvorsitzende heute informieren.

Nach so vielen Jahren aktiver Arbeit in der Kommunalpolitik und als Vorsitzender der Mehrheits-fraktion im Rat der Gemeinde Raesfeld gehen mir viele Gedanken durch den Kopf

  • Was bedeutet meine Entscheidung für die Gemeinde, für die Fraktion, für die CDU, für mich und für meine Familie?
  • Wie geht es angesichts vieler bedeutender Fragen rund um wichtige Fragen wie z.B.  das Thema Dorfentwicklung weiter?
  • Wie geht es innerhalb des CDU-Gemeindeverbandes und in der Fraktion weiter?

Ich habe mich so entschieden,

  • Weil niemand glauben soll, dass er unersetzlich ist
  • Weil ich davon überzeugt bin, dass meine Entscheidung richtig ist
  • Weil ich glaube, dass meine Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt kommt

Ich glaube sagen zu dürfen, dass ich meine Aufgabe über die gesamte Zeit mit Freude, Engagement, Fleiß, hoher Identifikation mit den Anliegen der Gemeinde und insgesamt mit Erfolg für die CDU und besonders für die Gemeinde Raesfeld wahrgenommen habe. Ich war immer ein politisch aber selten ein parteipolitisch denkender Mensch.

Bei meiner Arbeit habe ich über all` die Jahre sehr gute Unterstützer gehabt und gefunden, die mir meine Arbeit erleichtert, die mich getragen, die mir vertraut haben.

Meine politische Laufbahn hat 1973 mit dem Eintritt in die CDU Raesfeld begonnen. Zu dieser Zeit hatten wir eine agile und aktive Junge Union.

Im Gemeinderat bin ich seit 1975. Damals wurde ich als Kandidat der Jungen Union über die Reserveliste Ratsmitglied, ab 1979 dann als Direktkandidat in verschiedenen Wahlbezirken.

Besonders die Anfangsjahre waren vor dem Hintergrund der anstehenden kommunalen Neugliederung hoch interessant und spannend. Es war eine Zeit, in der grundlegende Weichen für die Entwicklung unserer Gemeinde in Selbständigkeit gestellt wurden.

Einige Meilensteine, die die Politik der CDU von 1975 bis heute bestimmt haben, möchte ich gerne im Rückblick nennen

  • die Selbständigkeit der Gemeinde. Diese konnte nur durch den freiwilligen Beitritt der damals selbständigen Gemeinde Homer 1969 und danach 1975 mit der Entscheidung, dass Erle zu Raesfeld kam, erreicht werden.
  • Aufbau der eigenen Verwaltung mit der Wahl des ersten Gemeindedirektors Udo Rößing
  • Die anfangs sehr umstrittene Entscheidung zum Bau eines neuen Rathauses
  • Kontinuierlicher Auf- und Ausbau der Infrastruktur, besonders in Erle, wo damals deutlicher Nachholbedarf bestand
  • Ausweisung und Erschließung von Wohn- und Gewerbeflächen – Einstieg in ein Raesfelder Modell zur Vergabe von Baugrundstücken am Beispiel Burgesch – später Modifizierung des Einheimischen-Modells
  • Erweiterung der Schulen in Raesfeld und Erle – Anpassung der Schulformen mit dem großen Ziel, auf jeden Fall eine weiterführende Schule am Ort zu behalten bis zur heutigen Kooperation mit der Stadt Borken und der Julia-Koppers-Gesamtschule
  • Kontinuierliche Weiterentwicklung der Sport-, Freizeit- und Spielplatzflächen
  • Städtebaulicher Rahmenplan mit der Ortskerngestaltung rund um das neue Rathaus und  dem sog. neuen Ortskern
  • Versorgung der Gemeinde mit Gas und Wasser
  • Gründung des Jugendwerkes, dessen Gründungsvorsitzender ich war, mit Schaffung von Jugendeinrichtungen
  • Förderung Vereine und breit angelegte Förderung der ehrenamtlichen Arbeit
  • Beteiligung bei der Gründung des Bildungswerkes und der öffentlichen Bücherei
  • Bau des Naturparkhauses
  • Verlagerung des Feuerwehrgerätehauses
  • Kauf des NATO-Geländes mit Potenzial für günstigen Wohnungsbau
  • Bau der Umgehungsstraße
  • Bau des Seniorenhauses und der Häuser für betreutes Wohnen in beiden Ortsteilen
  • Partnerschaft mit den Gemeinden Wehl, Dömitz und Kobiercyke
  • Ausbau Glasfaser im Innen- und Außenbereich, der 2019 zu einer Vollversorgung der Gemeinde führen wird.
  • Pilotprojekt mit dem Bau der 380-kv-Leitung durch die Fa. Amprion
  • Wechsel in der Verwaltungsleitung – Ausscheiden von Udo Rößing, Neuwahl von Andreas Grotendorst, der vorher als 1. Beigeordneter nach Raesfeld gekommen war. Neuwahl von Martin Tesing als 1. Beigeordneter
  • Einleitung des Prozesses der Dorfentwicklung
  • Schuldenfreiheit über mehr als 20 Jahre – zunächst als einzige Gemeinde in NRW

Das alles und vieles mehr haben wir, hat die CDU-Fraktion im engen Kontakt mit dem CDU-Gemein-deverband auf den Weg gebracht, entschieden und öffentlich, oft auch gegen Widerstände in der Gemeinde um- und durchgesetzt.

Es hat in dieser Zeit auch einige umstrittene Entscheidungen gegeben, die der CDU nicht immer gut getan haben, aber das gehört wohl auch zum „Geschäft“ wie man so schön sagt.

Nicht immer sind Probleme zu vermeiden. Sie ergeben sich meistens dann, wenn Entscheidungen nicht transparent sind oder nicht nachvollziehbar erklärt werden können, häufig z.B., wenn es um Grundstücksangelegenheiten geht.

Die Aufzählung macht deutlich, dass sich über die Jahre in Raesfeld und Erle viel getan hat. Das meiste ist gut gelungen und findet die Anerkennung der Bürger, sonst hätte die CDU als stärkste Partei bei den Wahlen die nach wie vor erfreulich hohen Stimmenanteile nicht geholt.

Wir haben, wie ich meine, alle zusammen das Glück der Tüchtigen auf unserer Seite gehabt und für unsere Gemeinde viel erreicht, so dass sie sich im Umfeld gut behaupten kann.

Vieleswar aus meiner Sicht nur möglich, weil die CDU-Gemeindeverband und CDU-Fraktion zusammengehalten hat, eine Einheit gebildet hat, engagierte Leute gefunden hat, die bereit sind, sich für die Fraktion, für die CDU und vor allen Dingen für die Gemeinde einzusetzen und in der Gemeinde anerkannt sind.

Vieles war nach meiner Überzeugung nur möglich, weil wir stets engen Kontakt zur Verwaltung, besonders zur Verwaltungsspitze, gepflegt und gehalten haben. Nur der, dem es gelingt, Vertrauen aufzubauen, zu halten und immer wieder daran arbeitet, Vertrauen zu rechtfertigen, findet eine gute Basis für eine gute und nachhaltige Zusammenarbeit. Dieses Vertrauen hat für die CDU und in der Zusammenarbeit mit der Verwaltung über Jahre umfassendere Informationen gebracht, als alle anderen sie hatten.

Nur, wer gut informiert ist, kann auch fundierte und nachvollziehbare Entscheidungen treffen. Dazu hat die Verwaltung, angefangen mit Udo Rößing und Franz Büsken und mit den damals ehrenamtlichen Bürgermeistern Johannes Paß, Reinhard Kipp, Maria Honvehlmann, später mit Udo Rößing als hauptamtlichem Bürgermeister und seinem Stellvertreter in der Verwaltung Winfried Grömping sowie den stellvertretenden Bürgermeistern der CDU Alfons Rößmann, Friedel Sebastian, Hans-Dieter Strothmann, Inge Lütten über Jahre gute Arbeit geleistet.

Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass dieser Weg, den die CDU-Fraktion mit der Verwaltung gegangen ist, an vielen Stellen in der Gemeinde sichtbar geworden ist und dass die Fortsetzung dieser Zusammenarbeit auch für die Zukunft tragen wird. Sie darf nicht auf`s Spiel gesetzt werden.

Ich möchte nicht aus diesem Amt scheiden, ohne allen, die mich in dieser Zeit seit 1984 unterstützt haben, zu danken.

An erster Stelle danke ich meiner Frau und meiner Familie, die die Belastung über diese lange Zeit mitgetragen hat. Besonders ohne das große Verständnis meiner Frau wäre das alles so nicht gegangen.

Ich danke dem ehemaligen Bürgermeister Reinhard Kipp, der mir 1984 gemeinsam mit der damaligen Fraktion das Vertrauen ausgesprochen hat und über die Jahre vielen anderen Fraktionsmitgliedern, die mir vertraut haben.

Hervorheben möchte ich besonders die Mitstreiter, die mich am längsten begleitet haben, die langjährigen stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden, Hans-Dieter Strothmann, Bernhard Bölker und Wilfried Theis, auf die ich mich immer verlassen konnte und Jochen Welsing sowie meiner Fraktionsgeschäftsführerin Inge Lütten, die mir viele organisatorische Dinge abgenommen hat.

Dank gilt aber auch allen anderen Fraktionsmitgliedern in dieser Zeit und aktuelle Mitglieder der Fraktion für gute Arbeit, für Vertrauen, für Entgegenkommen, für sachliche Kritik und freundschaftliche Verbundenheit.

Besonders danke ich auch unserem heutigen Ehrenbürgermeister Udo Rößing, mit dem ich viele, viele Jahre, nämlich von seiner Wahl zum 1. Gemeindedirektor bis zu seinem Ausscheiden aus dem Bürgermeisteramt vertrauensvoll zusammenarbeiten durfte.

Herzlich danken möchte ich auch unserem jetzigen Bürgermeister Andreas Grotendorst, mit dem ich die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit bis heute nahtlos fortsetzen konnte.

In diesen Dank möchte ich ausdrücklich unseren Beigeordneten Martin Tesing einbeziehen, der mich in vielen Fragen immer wieder unterstützt hat und sich jederzeit ansprechbar und hilfsbereit gezeigt hat. Besonders angenehm und persönlich beeindruckend war für mich die Art der Zusammenarbeit mit allen genannten Personen.

In diesen Dank möchte ich ausdrücklich auch die Mitarbeiter der Verwaltung, besonders die Vorzimmerdamen im Bürgermeisterbüro, einbeziehen. Danken und Gedenken sollten wir auch allen, die nicht mehr unter uns sind. Stellvertretend möchte ich zwei starke Frauen namentlich nennen: Maria Honvehlmann und Marie-Theres Heselhaus, zwei hoffnungsvolle Talente, die viel zu früh von uns gehen mussten.

Die Arbeit in der Fraktion selbst war vielfältig, interessant, herausfordernd, spannend, freundschaftlich, von gegenseitigem Respekt getragen, in der Sache durchaus kontrovers und längst nicht immer einhellig, auch, wenn das von Außenstehenden häufig so wahrgenommen wurde.

Über die intensive Zusammenarbeit sind freundschaftliche Verbindungen untereinander entstanden, die ich nicht missen möchte und die ich gerne weiter pflegen möchte. Danke an alle, die dazu beigetragen haben und mir, oft über viele Jahre ihr Vertrauen geschenkt, ihre Unterstützung gegeben und ihre Loyalität bewiesen haben.

In der Sache unterschiedlicher Meinung zu sein, zeichnet eine lebendige Gemeinschaft und Gemein-de aus. Das gehört für mich zu einer lebendigen Demokratie, wie wir sie nach meinem Eindruck in Raesfeld überwiegend gelebt haben.

Den Dank an die Vertreter der Presse möchte ich heute noch einmal wiederholen.

Mein persönliches Fazit –

Einigkeit macht stark. Kleinliche Auseinandersetzungen um öffentlicher Wirkungen willen, sind überflüssig wie ein Kropf. Die Fragen in der Welt und auch die Aufgaben in der Gemeinde und in den Fraktionen sind komplexer geworden.

In Einzelfragen ist spürbar, dass der Umgang rauer geworden ist. Sogar vor anonymen Drohungen schreckt man heute nicht mehr zurück. Wir machen sicher nicht immer alles richtig. Aber wir, das glaube ich für alle hier sagen zu dürfen, engagieren uns nach bestem Wissen und Gewissen für den Zusammenhalt in der CDU, in der Fraktion und in der Gemeinde sowie für eine kontinuierliche Weiterentwicklung.

Bei allem, was wir tun, sollte uns immer bewusst sein, dass wir in Raesfeld sind. Wir lieben unsere Gemeinde, wir gehen pragmatisch mit unseren Herausforderungen um. Dieser Weg hat sich bewährt.

Unsere Gemeinde Raesfeld hat sich dank einer besonnenen Politik, die von der Arbeit der CDU geprägt war, über viele Jahre prächtig entwickelt und in vielen Bereichen den Anschluss an die Zukunft erreicht. Darauf dürfen wir alle stolz sein. Wenn das so bleiben soll, bleibt natürlich auch weiter viel zu tun.

Aber das kann die Fraktion in neuer Zusammensetzung gelassen angehen. Wir sind gut aufgestellt, wir haben hoffnungsvolle Talente in unseren Reihen, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.

Große Aufgaben warten auf Ideen, Entscheidungen und Lösungen. Ein paar davon möchte ich nennen:

  • Ärztliche Versorgung – geschäftliches und gastronomisches Angebot in der Gemeinde
  • Demografische Entwicklung – Stichwort alternde Gesellschaft
  • Umsetzung des Dorfentwicklungsprogramms
  • Städtebaulicher Wettbewerb für hervorgehobene Flächen im Ortskern
  • Straßenbaubeiträge nach KAG und Wirtschaftswegebau

Zukunft gestalten heißt, Verantwortung übernehmen. Das hat die CDU immer getan und das wird sie auch in Zukunft tun.

Zukunft gestalten heißt weiter: Vertrauen schaffen. Vertrauen untereinander, Vertrauen gegenüber den Bürgern durch verlässliche Politik, Transparenz und nachvollziehbare Entscheidungen, Vertrauen in der Zusammenarbeit mit der Verwaltung.

Ich sage zum Schluss noch einmal danke an alle, die heute meinetwegen gekommen sind. Ich sage nicht: Ich bin dann mal weg. Ich sage wohl, ich bin ab heute nicht mehr Fraktionsvorsitzender, aber ich bleibe noch Ratsmitglied bis zum Ablauf der Wahlperiode und möchte meine Erfahrungen gerne weiter einbringen.

Besonderer Dank gebührt den verschiedenen CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden und den vielen CDU-Vorstandsmitgliedern, mit denen ich stets gute Kontakte pflegen durfte.

Namentlich möchte ich Sarah Gößling nennen, mit der ich regelmäßige Treffen und Abstimmungen hatte, die viel gebracht haben. Danke auch für die Vorbereitung der heutigen Verabschiedung.

Danke auch an alle Abgeordneten der CDU auf Kreis-, Landes- Europa und Bundesebene, die für unsere Anliegen immer ein offenes Ohr hatten.

Meinem Nachfolger wünsche ich viel Glück und Erfolg. Wenn alle zusammenhalten, an einem Strick ziehen und unterstützend mitarbeiten, wird das sicher gelingen. Ich bitte darum, ihm das gleiche Vertrauen entgegenzubringen, das ich über viele Jahre haben durfte.

Auf den CDU-Gemeindeverband, die CDU-Fraktion, die Gemeinde Raesfeld – und auf ein paar schöne, angenehme Stunden hier im Gasthof Nießing.

Danke, danke, danke!

Bernhard Bölker ist neuer CDU-Fraktionsvorsitzender

Bernhard Bölker über das Amt von Karl-Heinz Tünte als Fraktionsvorsitzender.

RAESFELD. Nach 34 Jahren hat Karl-Heinz Tünte sein Amt mit Abstimmung der Fraktion als CDU-Fraktionsvorsitzender aufgegeben. Sein Nachfolger ist der 58-jährige Landwirt Bernhard Bölker.

CDU Raesfeld Bernhard Bölker ist neuer Fraktionsvorsitzender
Gäste im Saal von Nießing waren von li.: Wilhelm Korth (MdL), Johannes Röring (MdB), Markus Jasper (CDU Kreisverband), der neue Fraktionsvorsitzende Bernhard Bölker mit Ehefrau Anneliese, Gerda und Karl-Heinz Tünte, stellvertretender Bürgermeister Heinz-Dieter Strothmann, Bürgermeister Andreas Grotendorst, Altbürgermeister Udo Rößing sowie Gemeindeverbandsvorsitzende Sarah Gößling.

Die CDU-Ortsverbandsvorsitzende Sarah Gößling konnte an diesem Sonntagvormittag im Saal von Nießing neben dem Vorstand der CDU auch Wilhelm Korth (MdL), Johannes Röring (MdB), Markus Jasper (CDU Kreisverband) sowie Altbürgermeister Udo Rößing begrüßen.

Es waren streckenweise bewegende Worte, die bei der offiziellen Verabschiedung des CDU-Fraktionsvorsitzenden Karl-Heinz Tünte zur Sprache kamen.

Nach 34 Jahren hat sich der langjährige Vorsitzende der CDU-Fraktion im Dezember dazu entschieden, sein Amt aufzugeben. „Ich sage nicht, ich bin dann mal weg. Ich sage wohl, ich bin ab heute nicht mehr Fraktionsvorsteher. Bleibe aber noch Ratsmitglied bis zum Ablauf der Wahlperiode und möchte weiterhin meine Erfahrungen einbringen“.

Neuer Raesfelder CDU Fraktionsvorsitzender Bernhad Bölker (l.) und Karl-Heinz-Tünte
Neuer Raesfelder CDU Fraktionsvorsitzender Bernhad Bölker (l.) und Karl-Heinz-Tünte

Starke Fährte

Sein Nachfolger Bernhard Bölker ist seit 30 Jahren Ratsmitglied und seit 1986 im Vorstand. Sein Ziel sei es, wie er sagte, dass Begonnene weiterzuführen. Dazu gehören unter anderem der Hochwasserschutz und die Ausweisung neuer Baugebiete, sowie das große Projekt Dorfentwicklung. Mit Blick auf Tünte sagte Bölker: „Bitte unterstütze uns auch weiterhin. Du hast eine starke Fährte hinterlassen. Ich werde versuchen, diese Fährte zu verlängern“.

CDU Raesfeld Bernhard Bölker ist neuer Fraktionsvorsitzender

Der stellvertretende Bürgermeister Heinz-Dieter Strothmann hob besonders die Arbeit von Tünte, als Vordenker und Visionär, in den Vordergrund. „Er hat damit die rasante und positive Entwicklung unserer Gemeinde in den letzten Jahren entscheidet mitgeprägt. Für mich war das vorbildlich und ich bin im Nachhinein stolz darauf, dass ich viele Jahre sein Stellvertreter war“.

CDU Raesfeld Bernhard Bölker ist neuer Fraktionsvorsitzender

Weitsichtigkeit

Altbürgermeister Udo Rößing erzählte aus einen 34 – jährigen Schatz gemeinsamer Erinnerungen. Mit Blick auf die Arbeit als Fraktionsvorsitzender habe Karl-Heinz Tünte die Gemeindeverfassung von Beginn an richtig gesehen habe. Ihm sei stets bewusst gewesen, dass Rat und Verwaltung Organe der Exekutive seien und daher in einem Boot sitzen. Mit seiner Kompetenzzuordnung sei man sich nicht ins Gehege gekommen. Der Rat habe sich auch nicht im „Gestrüpp der Alltäglichkeiten“ verheddert. „Karl-Heinz Tünte hat bei der Erfüllung seines Ratsmandats und durch sein intensives persönliches Einbringen eine besondere Pflichtauffassung gelebt“.

Ehrenamtler wie Karl-Heinz Tünte sind leider ein Auslaufmodell

Besonders hob Bürgermeister Andreas Grotendorst in seiner Laudation das große ehrenamtliche Engagement sowie das hohe Maß an Verlässlichkeit von Tünte hervor.

CDU Raesfeld Bernhard Bölker ist neuer Fraktionsvorsitzender
Karl-Heinz Tünte war streckenweise sichtlich bewegt

Fels in der Brandung

Als „Fels in der Brandung“, auch bei unangenehmen Entscheidungen, die viel Weitblick aber weniger Rückblick abverlangten, sei Karl-Heinz Tünte immer ein verlässlicher Partner gewesen. Ein Satz war Grotendorst besonders wichtig: „Raesfeld steht verflixt gut dar. Und wenn wir sehen, was wir alles erreicht haben, auch durch deine ehrenamtliche Arbeit, dann kann ich nach meiner zwölfjährigen Zusammenarbeit sagen – Ehrenamtler wie Karl-Heinz Tünte sind leider ein Auslaufmodell“.

Wilhelm Korth in Raesfeld
Wilhelm Korth MdL

Große Sympathie bekundete Wilhelm Korth (MdL): „Uns beide verbindet die kürzeste Geschichte, aber mein erster Eindruck war, als uns wir uns kennenlernten – mein Gott, was ist das für ein feiner Mensch. Wenn sie mal alle so wären“.

Markus Jasper
Markus Jasper hatte einen Hochsitz in Schokoladenform für Bernhard Bölker mitgebracht.

Als ruhenden Pol in stürmischen Zeiten habe Markus Jasper (CDU Kreisverband) Karl-Heinz Tünte wahrgenommen. „Er hat das gemacht, was Kommunalpolitik wirklich ausmacht“.

Johannes Röring CDU MdB in Raesfeld
Johannes Röring MdB (l.) lobte die gut funktionierende Gemeinde Raesfeld

Auch Johannes Röring (MdB) war voll des Lobes. Raesfeld sei eine der Regionen, die er gerne als Bundestagsabgeordneter in Berlin vertrete. „In Raesfeld funktioniert das politische Miteinander hervorragend. Das ist auch ein Garant dafür, dass eine Gemeinde so erfolgreich sein kann“.

Sarah Gößling CDU Raesfeld
Blumen für Gerda Tünte von Sarah Gößling (l.), Gemeindeverbandsvorsitzende CDU

Petra Bosse


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Baugenehmigung für Erweiterungsgebäude am Kreishaus

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Erweiterungsgebäude am Kreishaus: Baugenehmigung liegt vor Vorbereitende Arbeiten beginnen

Kreis Borken / Borken (pd). Die Stadt Borken hat in der vergangenen Woche dem Kreis Borken die Baugenehmigung für sein Erweiterungsgebäude am Kreishaus erteilt.

Damit fällt nun der Startschuss für die vorbereitenden Arbeiten im Umfeld. Zunächst wird das vorgesehene Baufeld freigemacht, die Versorgungsleitungen werden verlegt, anschließend wird die Baustelle eingerichtet. Für vereinzelte Bäume, die für den Neubau gefällt werden müssen, werden als Ausgleichsmaßnahme Neupflanzungen auf dem Kreishausgrundstück erfolgen.

Der Start der Rohbauarbeiten für das Gebäude ist im Sommer vorgesehen.

Der Baustellenverkehr wird während der gesamten Bauzeit über den Löveltweg geführt. Hierdurch soll vor allem zusätzlicher Verkehr auf dem Horaper Weg vermieden werden.

Der Erweiterungsbau wird in erster Linie für die neue Kreisleitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst erforderlich – aus personellen und technischen Gründen: Aufgrund eines deutlich gestiegenen Einsatzaufkommens und geänderter gesetzlicher Rahmenbedingungen ist dort die Beschäftigtenzahl deutlich angestiegen. Auch die Bewältigung von Großschadenslagen und die Verpflichtung, eine redundante Leitstelle vorzuhalten, erfordern bauliche Vergrößerungen.

50 neue Büros

Neben der neuen Leitstelle werden in dem neuen Verwaltungsgebäude etwa 50 neue Büros geschaffen. Der erhöhte Raumbedarf ist auch hier vor allem durch zusätzliche gesetzliche Aufgaben und den damit verbundenen Neueinstellungen entstanden. „Dies alles ist mit dem aktuell vorhandenen Raumbestand des Kreishauses nicht zu realisieren“, erläutert Landrat Dr. Kai Zwicker.

Die Fertigstellung des Erweiterungsbaus ist für das Frühjahr 2021 geplant. Mit der Inbetriebnahme der neuen Kreisleitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst gegen Ende 2021 soll schließlich der letzte „Nutzer“ die neuen Diensträume beziehen.

Die reinen Baukosten belaufen sich auf 18,2 Millionen Eurodarüber hinaus schlägt die Modernisierung der Leitstellentechnik mit 3,2 Millionen Euro zu Buche.

SPD-öffentliche Fraktionssitzung – Fällung der Säuleneichen

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Die SPD-Fraktion lädt zu einer öffentlichen Fraktionssitzung am Mittwoch, 13.02.2019 ab 20 Uhr in den kleinen Beratungsraum im Rathaus ein.

Themen sind unter anderem die von der Verwaltung vorgeschlagene Fällung der Säuleneichen auf dem Erler Kirchplatz und die Behandlung des Antrags der Fraktion zur Korrektur der Pflanzbeete in der Truvenne und am Hohen Weg.

Bürgerinnen und Bürger sind zu dieser Sitzung herzlich eingeladen.

Europäischer Tag des Notrufs 112

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Mit dem Aktionstag und einem „Twittergewitter“ soll die lebensrettende Rufnummer in der Bevölkerung noch bekannter gemacht werden. Das Datum wurde bewusst gewählt: 11.2. lässt auf die Rufnummer 112 schließen.

Unter dieser Nummer sind die jeweiligen Notfalldienste in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) aus allen Fest- und Mobilfunknetzen sowie von öffentlichen Telefonen bereits seit Dezember 2008 gebührenfrei erreichbar.

Die Bekanntheit der 112 stärken – auch mithilfe von Twitter

Der 11. Februar soll die Bekanntheit der Notrufnummer 112 stärken – dieses Jahr wird die Aktion von 41 Feuerwehren und dem Deutschen Feuerwehrverband auch über den Microbloggingdienst Twitter mit einem #Twittergewitter begleitet.

11.2. eu­ro­päi­scher Tag des Not­rufs – die Feu­er­weh­ren ma­chen auf sich mit ei­nem #Twit­ter­ge wit­ter auf­merk­sam

Unter dem Hashtag #twittergewitter und #112live werden von 8:00 – 20:00 Uhr Feuerwehr- und Rettungsdiensteinsätze in Echtzeit anonymisiert dargestellt. Außerdem sollen die Tweets über die Arbeit der Feuerwehr hinten den Kulissen informieren und neugierig auf den Beruf als Feuerwehrfrau oder -mann machen.

112 – kann auch Ihr Leben retten!

Nachfolgend erhalten Sie weiterführende Informationen und Handlungsempfehlungen, wie Sie in einem Notfall im In- oder EU-Ausland per Telefon schnelle Hilfe anfordern können.

Wann sollten Sie die 112 anrufen?

  • Wählen Sie die 112 im Notfall, um einen Krankenwagen oder die Feuerwehr zu rufen. Wenn Sie zum Beispiel dringend einen Arzt brauchen, Zeuge eines schweren Verkehrsunfalls werden oder feststellen, dass ein Gebäude brennt.
  • Rufen Sie die 112 nicht für Verkehrsmeldungen, Wetterberichte oder allgemeine Informationen an.
  • Unnötige Anrufe können das System überlasten und so das Leben derer gefährden, die wirklich dringend Hilfe benötigen.
  • Scherzanrufe können ebenfalls die Reaktion auf echte Notfälle verzögern. Wegen der hohen Zahl von falschen Notrufen haben zahlreiche Länder beschlossen, die 112 für Anrufe von Mobiltelefonen ohne SIM-Karte zu sperren.

Was geschieht, wenn Sie die 112 anrufen?

  • Eine speziell ausgebildete Person beantwortet Ihren Anruf. Je nach Land, in dem Sie sich befinden, kümmert sie sich unmittelbar um Ihr Anliegen oder leitet Sie an den entsprechenden Notfalldienst weiter.
  • Immer mehr Beschäftigte eines Notfalldienstes können solche Anrufe in mehreren Sprachen beantworten; dies ist besonders für Reisende wichtig, die die 112 im Ausland anrufen.
  • Sie werden aufgefordert, Ihren Namen, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer zu nennen. Anrufer müssen sich identifizieren, damit derselbe Notfall nicht doppelt gemeldet wird.
  • Wenn Sie die 112 irrtümlich angerufen haben, legen Sie nicht auf! Sagen Sie einfach, dass alles in Ordnung ist. Sonst muss eventuell ein Rettungsdienst losgeschickt werden, um zu prüfen, ob ein Notfall vorliegt.

Im Notfall richtig verhalten: Die fünf W

Damit die Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle schnell geeignete Einsatzkräfte alarmieren können, müssen Sie als Anrufer wichtige Informationen durchgeben. Dafür gibt es die fünf „W“:

1. Wo ist das Ereignis?

Geben Sie den Ort des Ereignisses so genau wie möglich an (zum Beispiel Gemeindename oder Stadtteil, Straßenname, Hausnummer, Stockwerk, Besonderheiten wie Hinterhöfe, Straßentyp, Fahrtrichtung, Kilometerangaben an Straßen, Bahnlinien oder Flüssen)!

2. Wer ruft an?

Nennen Sie Ihren Namen, Ihren Standort und Ihre Telefonnummer für Rückfragen!

3. Was ist geschehen?

Beschreiben Sie knapp das Ereignis und das, was Sie konkret sehen (was ist geschehen? was ist zu sehen?), beispielsweise Verkehrsunfall, Absturz, Brand, Explosion, Einsturz, eingeklemmte Person!

4. Wie viele Betroffene?

Schätzen Sie die Zahl der betroffenen Personen, ihre Lage und die Verletzungen! Geben Sie bei Kindern auch das – gegebenenfalls geschätzte – Alter an!

5. Warten auf Rückfragen!

Legen Sie nicht gleich auf, die Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle benötigen von Ihnen vielleicht noch weitere Informationen!

Wenn andere Personen Hilfe brauchen, leisten Sie Erste Hilfe, soweit Sie sich nicht selbst in Gefahr bringen! Helfen Sie den Einsatzkräften beim Auffinden des Ereignisortes! Beides kann Leben retten.

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