Abstrakt und im XXL-Format sind die Bilder von Ralph Heeger, die seit gestern das Raesfelder Rathaus zieren.

Raesfeld. Zehn Bilder für Ausstellunghat der Raesfelder Ralph Heeger ausgesucht, die bereits beim Ankommen ins Rathaus den Besuchern direkt ins Auge fallen.

Kunstaustellung Rathaus Raesfeld Ralph Heeger

Der Kunstschaffende und ehemalige WAZ-Fotograf hat sich, wie er betont, gleich von Anfang an nicht mit der Landschaftsmalerei auseinandergesetzt. Seine Bilder sind Abstrakt und regen zur Diskussion an. Er wollte etwas Neues machen. „Warum soll ich etwas machen, was es schon gibt“, waren seine anfänglichen Überlegungen, als er sich zu Beginn seines Ruhestandes 2012 mit dem Thema „Abstrakt“ auseinandersetze.

Denken ausschalten

„Abstraktes zu schaffen ist nicht wirklich einfach. Kleinkinder können das, da sie noch nicht vorgefertigtes in sich tragen. Erwachsenen fällt das schon schwerer, da sie bereits Bilder im Kopf haben“, erklärt Heeger. Mit seiner abstrakten Kunst scheint er, wie seine Bilder in der Ausstellung beweisen, auf einer Linie zu sein. Es war, wie er sagt, ein schwieriger Prozess, das Denken beim Malen auszuschalten. „Ich habe einfach geschaffen. Spontan und an meinem Nichtdenken gearbeitet“.

Kunstaustellung Rathaus Raesfeld Ralph Heeger

Acrylfarbe und Spachtel

Auffällig sind besonders die Formate. Umso größer umso besser und das Interessante an seinen Bildern sei auch, wie Heeger lachend hinzufügt, dass diese je nach Geschmack aufgehängt werden können. Ob oben und unter, quer oder waagerecht, sei ihm nicht wichtig. Alle Kunstwerke „ohne Namen“ werden, wie Heeger erklärt, in der Waagerechten erstellt. Mit Acrylfarbe und Spachtel.

Kunstaustellung Rathaus Raesfeld Ralph Heeger

Viele Farbe ist eine Bereicherung

„Wenn so viel Farbe im Spiel, ist das eine Bereicherung für jedes Gebäude, besonders für unser Rathaus“, sagte Bürgermeister Andreas Grotendorst bei der Eröffnung der Ausstellung. Er persönlig mag das „Abstrakte“ und findet, wie er sagt, dass Kunst immer dann interessant ist, wenn darüber geredet wird.

Die Ausstellung ist bis zum 6. Mai im Raesfelder Rathaus zu sehen.  

Petra Bosse

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