Zu einem schweren Unfall kam es am Dienstagmorgen um 9.40 Uhr auf der Schermbecker Straße, Kreuzung Marienthaler Straße.
Ein aus der Straße Holten kommender 40- jähriger PKW-Fahrer aus Dorsten überquerte ungebremst die Schermbecker Straße, ohne die Vorfahrt zu beachten.
Am Dienstagmorgen kam es gegen 09.40 Uhr auf der Schermbecker Straße zu einem Unfall, bei dem sich vier Menschen verletzten und Sachschaden in Höhe von etwa 17.000 Euro entstand.
Ein 40-jähriger Autofahrer aus Dorsten befuhr die Straße „Holten“ und überquerte die Schermbecker Straße. Dabei übersah er eine 23-jährige Autofahrerin aus Raesfeld.
Diese war auf der Schermbecker Straße in Richtung Schermbeck unterwegs. Das Fahrzeug der Raesfelderin prallte frontal in die Fahrzeugseite des 40-Jährigen. Der Dorstener und sein zweijähriger Beifahrer (Dorsten) erlitten dabei leichte Verletzungen. Sie konnten beide nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus verlassen.
Die 23-Jährige sowie ihr 16-jähriger Beifahrer (Raesfeld) erlitten schwere Verletzungen. Rettungskräfte brachten sie zur stationären Behandlung in Krankenhäuser.
An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Sie mussten abgeschleppt werden.
Gleichzeitig kam es auf der Schermbecker Straße zu einem weiteren Blechschaden. Bedingt durch die Straßensperrung wollte eine Autofahrerin ihr Fahrzeug wenden.
Eine PKW-Fahrerin übersah das Wendemanöver, sodass es zu einem Zusammenstoß kam. Hierbei wurde niemand verletzt.
Bastien und Bastienne“ von Wolfgang Amadeus Mozart am 3. März im Schloss Raesfeld
Kreis Borken/Raesfeld (pd). Vor allem Kinder und Familien dürfen sich im Schloss Raesfeld auf ein besonderes Konzert freuen: Am Sonntag, 3. März, geht es in der Oper „Bastien und Bastienne“ von Wolfgang Amadeus Mozart um eine Geschichte vom falschen und echten Glück.
Regisseur Dominik Wilgenbus präsentiert am Sonntag, 3. März, um 11 Uhr im Schloss Raesfeld seine Fassung von „Bastien und Bastienne“ von Wolfgang Amadeus Mozart.
Das Singspiel von Friedrich Wilhelm Weiskern – in der Fassung für Kinder vom Regisseur Dominik Wilgenbus – spielt nach, wie der erst zwölfjährige Mozart sich beim Komponieren seiner Oper die Welt der Erwachsenen vorgestellt haben mag. Zu der Besetzung gehören: Julian Freibott (Tenor), Torsten Frisch (Bassbariton) und Anne Steffens (Sopran).
Nach seinem Regiestudium begann Dominik Wilgenbus als Theaterregisseur, Autor, Übersetzer, Schauspieler und Pianist an der Münchener Musikhochschule. Er ist Mitbegründer unter anderem des Metropoltheaters und der Kammeroper München.
Wilgenbus arbeitete bereits am Berliner Gorki-Theater, am Münchner Gärtnerplatz und der Wiener Volksoper. Auch in der Theaterszene im Kreisgebiet ist Dominik Wilgenbus kein Unbekannter: Seine Familie stammt aus Borken.
Julian Freibott studierte unter anderem in Düsseldorf und ist derzeit Ensemblemitglied des Erfurter Theaters. Torsten Frisch singt im Fach Bariton und ist nach langjährigem Engagement am Staatstheater in München freischaffend tätig. Anne Steffens gastierte nach Abschluss ihres Studiums bereits in Berlin, München, Pforzheim und Schwerin.
Das Konzert im Raesfelder Schloss beginnt um 11 Uhr. Der Eintritt kostet für Besucherinnen und Besucher, die nicht Mitglied des Kulturkreises Schloss Raesfeld sind, 12 Euro, für Kinder, Schüler und Studenten 8 Euro.
Karten können in der Geschäftsstelle des Kulturkreises Schloss Raesfeld unter Tel.: 02564/9899-111 oder per E-Mail an [email protected] bis Freitag, 1. März, um 12 Uhr bestellt werden. Dort gibt es auch das Programmheft der Saison 2018/2019. Der Verkauf an der Konzertkasse beginnt im Schloss Raesfeld ab 10 Uhr.
Gutachterausschuss verabschiedet langjährige Mitglieder
Kreis Borken (pd). Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Borken hat über die Ergebnisse der Auswertungen der Grundstückskaufverträge des Jahres 2018 beraten.
Vorsitzender und Geschäftsführer verabschieden langjährige Mitglieder des Gutachterausschusses: (v. li.) Herbert Hemker, Clemens Kreyerhoff, Franz Meyer, Hermann Tenhündfeld, Josef Farwick und Karl-Peter Theis.
Er stellte insgesamt steigende Preise und in einzelnen Marktsegmenten ein geringeres Angebot an Immobilien gegenüber den Vorjahren fest. Bei nahezu gleichem Vertragsaufkommen (3.370 Verträge wurden in 2018 vorgelegt) wurden im Zuständigkeitsbereich des Gutachterausschusses rund 815 Hektar verkauft.
Das ist eine Fläche so groß wie beinahe 1.150 Fußballfelder. Der Geldumsatz stieg in 2018 um 3 Prozent auf knapp 590 Millionen Euro.
Bei den landwirtschaftlich genutzten Grundstücken fiel das Flächenangebot wie schon im Vorjahr relativ gering aus. Mit nur 73 Verträgen wurde immerhin 30 Prozent mehr Fläche veräußert, als in 2017. Mit 185,8 Hektar wurden im Kreis Borken (ohne die Stadt Bocholt, dort gibt es einen eigenen Gutachterausschuss) rund 260 Fußballfelder Acker- und Grünlandflächen veräußert.
Der Aufwärtstrend der Preise in diesem Segment hielt weiter an, so dass der Durchschnittspreis eines Quadratmeters landwirtschaftlicher Nutzfläche von 9,27 Euro in 2017 auf nun 10,33 Euro in 2018 kletterte.
Der Bodenrichtwert für forstwirtschaftliche Flächen stieg in diesem Jahr von 1,60 Euro auf 1,90 Euro je Quadratmeter Grundstücksfläche. Darin enthalten ist jeweils auch der Baumbestand.
Die zur Bebauung verfügbare Fläche nahm im letzten Jahr leicht ab. Insgesamt wertete die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses im letzten Jahr 397 Verträge über Flächen für Wohnnutzungen aus. Dem standen in 2017 noch 423 Verträge gegenüber.
Der Durchschnittspreis eines Bauplatzes kletterte von 144 Euro je Quadratmeter im Jahr 2017 auf nun 151 Euro. Der höchste Preisanstieg wurde in Heek mit + 21 Prozent festgestellt, gefolgt von Südlohn und Gescher-Hochmoor mit jeweils 17 Prozent. Es gab jedoch auch Orte, in denen die Preise stabil blieben, so zum Beispiel in Ahaus-Alstätte, Borken-Weseke und Velen.
Die höchsten Preise für Wohnbauland wurden in Raesfeld, Heiden und Borken erzielt, während die erschwinglichsten Flächen in Schöppingen, Legden und Heek ergattert werden konnten.
Dass der Grundstücksmarkt in einzelnen Bereichen an Spannung zunimmt, konnte auch bei den Ein- und Zweifamilienhäusern festgestellt werden. Hier nahm die Zahl der ausgewerteten Kaufverträge um 5 Prozent ab, während der Geldumsatz in diesem Segment um rund 4 Prozent anstieg.
So kostete ein durchschnittlich 35 Jahre altes Ein-/Zweifamilienhaus auf einem 605 Quadratmeter großen Grundstück mit 153 Quadratmetern Wohnfläche im vergangenen Jahr pro Wohnflächenquadratmeter im Mittel 1.584 Euro. In 2017 kostete ein vergleichbarer Quadratmeter im Durchschnitt 1.439 Euro.
Bei den Doppelhaushälften bzw. den vergleichbaren Reihenendhäusern war das Haus, das man zum Vorjahrespreis von rund 1.600 Euro je Quadratmeter Wohnfläche erwerben konnte, im Durchschnitt acht Jahre älter, sodass auch hier von einem Preisanstieg ausgegangen werden kann.
Diesem Trend folgen auch die Preise von Eigentumswohnungen. Egal ob neu errichtet oder gebraucht, Eigentumswohnungen kosteten im Jahr 2018 rund 6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Eine rund 80 Quadratmeter große Eigentumswohnung im Neubau kostete im Zuständigkeitsbereich im letzten Jahr im Schnitt 2.540 Euro pro Wohnflächenquadratmeter.
Eine gebrauchte Wohnung war im Durchschnitt fast genauso groß, fast dreißig Jahre alt und kostete noch rund 1.530 Euro. In 2017 kostete die vergleichbare Wohnung „nur“ 1.440 Euro.
Der Geschäftsführer des Ausschusses, Herbert Hemker, hob am Schluss der Sitzung hervor, dass all diese Erkenntnisse auch deswegen so differenziert gewonnen werden konnten, weil sich die Beteiligten am Grundstücksmarkt, nämlich die Käufer und Verkäufer, so rege an der Beantwortung der Fragebögen beteiligt haben, die die Geschäftsstelle bei einem Großteil der Kaufverträge versendet hat.
Zwar bestehe eine gesetzliche Befugnis für die Befragung, dennoch dankte er den 1.200 Adressaten der Fragebögen, von denen 90 Prozent geantwortet hätten. Dies sind 1.080 ausgefüllte Fragebögen. Diese Resonanz zeige auch, dass die Veröffentlichungen des Gutachterausschusses einen entsprechenden Stellenwert in der Gesellschaft erfahren würden und offenbar von vielen als Fundstelle für alle Arten von Informationen rund um den Immobilienmarkt genutzt würden.
Sämtliche Ergebnisse seiner Auswertungen stellt der Gutachterausschuss in Kürze in seinem Grundstücksmarktbericht für alle kostenfrei im Internet zur Verfügung.
Die neuen Bodenrichtwerte können bereits jetzt auf der Homepage des Gutachterausschusses unter http://gutachterausschuss.kreis-borken.de, dort unter „Geodatenatlas Kreis Borken“, eingesehen werden.
Beides und weitere interessante Informationen sind unter www.boris.nrw.de zu finden. Auskünfte dazu werden bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses für Grundstückswerte im Kreis Borken ab sofort erteilt. Sie ist erreichbar unter den Telefonnummern 02861/82-2520, -2522, -2523 oder 2524.
Verabschiedung langjähriger Mitglieder
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Borken hat in seiner jüngsten Sitzung vier langjährige Mitglieder wegen Erreichens der Altersgrenze mit viel Lob und Anerkennung aus dem Ausschuss verabschiedet.
Am längsten gehörte dem Gremium der Architekt Hermann Tenhündfeld aus Ahaus an, der insgesamt etwas mehr als 35 Jahre ehrenamtliches Mitglied und seit 2008 gleichzeitig stellvertretender Vorsitzender war. Er hat bei vielen Bewertungen unbebauter wie auch bebauter Immobilien im Nordkreis mitgewirkt.
Das ehrenamtliche Mitglied Josef Farwick aus Borken war 29 Jahre in dem Ausschuss tätig. Er war bei vielen Wertermittlungen im Bereich der landwirtschaftlichen Grundstücke beteiligt. Der Architekt Franz Meyer aus Vreden stand dem Gutachterausschuss 25 Jahre lang vornehmlich bei der Bewertung bebauter Objekte im nördlichen Teil des Kreisgebietes zur Seite.
Nach 20-jähriger Mitgliedschaft im Ehrenamt verlässt auch der Architekt Clemens Kreyerhoff aus Borken den Gutachterausschuss. Er war seit 2013 auch als stellvertretender Ausschussvorsitzender tätig und an vielen Bewertungen im südlichen Teil des Kreisgebietes beteiligt.
Der Vorsitzende des Gutachterausschusses Karl-Peter Theis und der Geschäftsführer Herbert Hemker dankten den scheidenden Gutachtern für ihre langjähre Treue und Unterstützung und wünschten ihnen für ihren „Unruhestand“ alles Gute.
Buntes Programm mit viel Musik sowie Lokalkolorit unterhielt die Raesfelder Jecken.
RAESFELD. „Das Leben meistert man lächelnd oder gar nicht“. Mit dieser Weisheit des neuen Vorsitzenden vom RCV (Raesfelder Carneval Verein) Pascal Rehmann feierte das neue Vorstandsteam mit Sitzungspräsident André Schlüß, dem Prinzenpaar Felix I. und Leonie I. und dem neuen Elferrat die Gala Sitzung am Samstagabend im Festzelt am Michael.
Das Zelt wieder füllen, den heimatlichen Brauchtum pflegen und auch der älteren Generation etwas bieten, war das Ziel der neuen Führungsriege. Das Konzept ist aufgegangen mit einem bunten Programm, einem vollen Festzelt, viel Musik, Tanz und Lokalkolorit. Für André Schlüß war es die erste Session als Sitzungspräsident, die er, so die allgemeine Meinung unter den Jecken, hervorragend gemeistert hat.
Und Bürgermeister Andreas Grotendorst wünschte bereits im Vorfeld dem neuen Team in ihrer Funktion ein gutes Gelingen. Sein Dank ging an den ehemaligen Sitzungspräsidenten André Szczesny, genannt „Zecke“. „Er wird vor allem durch sein Engagement und seine Sitzungen für Menschen mit Behinderungen, die er mit viel Herzblut geleitet hat, in Erinnerung bleiben“, so Grotendorst.
Er selber stand natürlich auch auf der Bühne und durfte bunte Luftballons aufblasen.
Was besonders gut ankam, war die vielseitige Mischung von Musik und Tänzen. Die Besucher waren begeistert, schunkelten und sangen kräftig mit.
„Klasse, was die heute hier auf die Beine gestellt haben und vor allem, dass auch Lokalkolorit wieder auf die Bühne geholt wird “, so Heinz Bröker, der ein Urgestein des Raesfelder Karneval ist.
Lokal – Hyperlokal in der Bütt
Mit dem aktuellen Thema „Unser Dorf soll schöner werden“ gingen Pascal Rehmann, alias Andreas GrotendUrst, Geli Müller und Jonas Strothmann in die Bütt. „Warum haben wir hier keinen Ort zum Feiern? Bei Nachfragen, fangt ihr immer an rum zu eiern. Die Damen von ISIK und ILEK können gehen. Von deren Arbeit haben wir genug gesehen“, hieß es beim Rundumschlag zum Thema Dorferneuerung. Und auch die Kirche bekam ihr Fett weg. „Am Schützenfestsonntag wurde ihre Firmung terminiert. Das kann doch nur jemand machen, der den Alltag ignoriert“.
Mit seinem Comedy Programm und den richtigen Tipps für
Probleme des Alltags, brachte Hausmeister Erwin Machulte gleich zu Anfang des
Showprogramms Stimmung ist Zelt.
Die RCV-Showgarde, die Showdance-Company und die Prinzengarde mit ihrem Solomariechen Romina Pilz rundeten den Abend schwungvoll auf. Mitsingen und Schunkeln konnten die Raesfelder Jecken bei der Band „Dörmakar“.
Trompetentöne schallten durch das Festzelt
Ein besonderes Highlight mit völlig neuen Tönen auf der Raesfelder Bühne präsentierten die „Vier goldenen Trompeter“ aus Borken und Velen mit Markus Wellermann, Tobi Varrelmann, Tim Gruber und Aaron Lamby.
Sie rissen die Besucher mit ihren Hits wie „Ich war noch niemals in New York“ oder „Griechischer Wein“ regelrecht von ihren Stühlen. Das Zelt bebte und die Stimmung stieg. Bis zur letzten Minute wurde geschunkelt und ausgelassen gefeiert mit einem dreifachen „Raesfeld, Erle und Homer helau“. Petra Bosse
Die nächste Sitzung „Schräglage 5.0“ findet am Samstag, 2. März im Festzelt am Michael statt. Als Stargast geladen ist der Partykönig und Sänger Peter Wackel. Tickets gibt es bei Schreibwaren Spangemacher, der Volksbank Erle und online unter: www.raesfelder-carnevals-verein.de
Galasitzung RCV 2019
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RCV – Gründungsmitglied und Silberprinz 2018 Reinhard Terbeck bekam Besuch vom aktuellem Prinzenpaar Felix I. und Leonie I.
Raesfeld. Gute Laune bei den Prunksitzungen des RCV waren immer dann garantiert, wenn der Lokalmatador Reinhard Terbeck in die Bütt stieg. Er sorgte mit seinen gekonnten Parodien und lokalen Texten für Stimmung im Festzelt.
Reinhard Terbeck und seine Ehefrau bekamen Besuch vom RCV Prinzenpaar Felix I. und Leonie I., sowie André Schlüß (Präsident) und Pascal Rehmann (Vorsitzender). Foto: Andreas Hüppe
Im Jahre 2000 resümierte er als Wanderprediger von den merkwürdigen Brüdern in seiner Büttenrede: „Gott hat den Erlern nicht nur einen neuen Kirchturm gegeben, sondern auch eine Orgel mit 3000 Pfeifen“.
Immer nah an der Zeit griff er mit viel Augenzwinkern die aktuellen Themen aus der Gemeinde auf. Seit einigen Jahren ist es still geworden um Reinhard Terbeck.
Er musste sich aufgrund einer schweren Erkrankung komplett aus dem Karnevalsleben zurückziehen. Umso mehr freute er sich über den Besuch des Prinzenpaares, die ein wenig von dem aktuellen und närrischen Treiben aus der Gemeinde in seine Wohnung brachten.
Borken(ots). Die vermisste 78 Jahre alte Borkenerin ist am Sonntag tot aufgefunden worden.
Der Hund einer Spaziergängerin hatte gegen 12.00 Uhr in einem Gebüsch in einem Grünstreifen zwischen der Heinrich-Leifels-Straße und der Borkener Aa eine leblose Person entdeckt. Die Spaziergängerin alarmierte Polizei und Rettungskräfte; diese konnten nur noch den Tod feststellen.
Aufgrund des äußeren Erscheinungsbildes und weiterer Merkmale konnte die Verstorbene mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit als die Gesuchte identifiziert werden.
Die genaue Todesursache steht noch nicht fest. Die bisherigen Ermittlungen haben allerdings keinerlei Anzeichen für eine Fremdeinwirkung ergeben. Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die 78-Jährige möglicherweise auf dem Weg gestürzt ist und sich selbst nicht mehr aus ihrer Lage helfen konnte. Die Ermittlungen zu den Todesumständen dauern an.
Am Freitagvormittag wurden die rund 50 Jahre alten Stileichen rund um die St. Silvesterkirche gefällt.
Gleichzeitig wurde auch der mächtige Nadelbaum an der rechten Seite im Eingangsbereich abgesägt. Damit ist der erste Schritt für eine Neugestaltung des Kirchplatzes gemacht.
Während es im Vorfeld, was das Fällen von angeblich gesunden Bäumen anbelangt, viele kritische Stimmen gab, sieht es Christoph Ossing als unmittelbarer Anwohner positiv. „Endlich kommt Licht auf den Platz. Die Bäume waren schon sehr mächtig. Ich hoffe, dass wir dadurch nun endlich auch wieder einen besseren Satellitenempfang haben“.
Endlich Licht und ein freier Blick auf die Kirche, findet Nicole Pass. Auch Dirk Böckenhoff ist der Meinung, dass die Stileichen im Laufe der Jahre zu groß und mächtig geworden seien. „Jetzt kommen das Dach und die Kirche viel besser zur Geltung“.
Die Höhenunterschiede an vielen Bereichen der Kirche sind nach der Fällung der Bäume erst richtig sichtbar.
Erst mit dem Fällen der Bäume wird sichtbar, wie uneben der gesamte Platz rund um die Kirche ist. „Die Wurzeln haben den Boden und das alte Pflaster an vielen Stellen schon hochgeschoben“, fügt Ossing hinzu.
Ersatzweise werden hier ersatzweise, so hat der Bau- und Umweltausschuss am Montag beschlossen, Kirschbäume ohne Fruchtbestand gepflanzt. Darüber hinaus wird der Platz behindertengerecht neu angelegt und mit einem neuen Pflaster versehen.
Die Volksbank Erle eG gab einen insgesamt zufriedenen Rückblick auf das Geschäftsjahr 2018
Erle (pd). „Trotz der enormen Belastung durch die Umstellung auf das neue Bankenverfahren agree21, haben wir es geschafft weiter zu wachsen“, ziehen die Vorstände Ralf Steiger und Michael Weddeling anlässlich des Bilanz-Presse-Gespräches der Bank zufrieden ihr Fazit zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2018.
Die Vorstände Ralf Steiger (l.) und Michael Weddeling von der Volksbank Erle freuen sich über die gute Bilanz. Foto: Volksbank Erle
Zahlen und Fakten
„Die Bilanzsumme stieg um 5,73% auf 113,8 Mio. Euro. Die Nachfrage nach Kredite stieg um insgesamt 7,20% auf 86,4 Mio. Euro und damit liegen wir deutlich über dem Bundesdurchschnitt“, freut sich Michael Weddeling. „Durch die individuelle Kreditberatung bieten wir unseren Kunden maßge-schneiderte Lösungen oft unter Einbindung von öffentlichen Förderkrediten. Das wissen unsere Kunden zu schätzen“.
Auch auf der Passivseite erhöhten sich die Einlagen der Kunden um 5,72% auf insgesamt 72,7 Mio. Euro.
Zufrieden zeigt sich der Vorstand mit dem Wachstum bei den Verbundpartnern. Unter anderem auch bei der Fondsgesellschaft Union Investment mit einer Steigerung von fast 10%. „Unsere Kunden haben, nicht zuletzt aus der Niedrigzinsphase resultierend bei fehlenden guten Anlagealternativen, die Fondsanlage insbesondere über Fondssparpläne für sich entdeckt“, fasst Ralf Steiger zusammen.
Die Niedrigzinsphase und auch die immer weiter überbordende Regulatorik machen beide Vorstände für ein gegenüber dem Vorjahr schwächer ausgefallenes Betriebsergebnis verantwortlich. Das dauerhaft niedrige Zinsniveau macht der Bank auch in 2018 in Form weiter fallender Zinserträge zu schaffen.
Mit dem neuen Bankenverfahren agree21 wird sich auch in 2019 im Bereich Digitalisierung Einiges bewegen und den Kunden weitere vielfältige Möglichkeiten bieten. „Der persönliche Service wird bei uns gegen den Trend weiter großgeschrieben und trotz wachsender Digitalisierung nicht reduziert“, so die beiden Vorstände. „Der Kunde entscheidet selbst über welche Kanäle er mit uns in Kontakt treten möchte. Wir bieten ihm dabei viele Wege an.“
Die genossenschaftliche Volksbank Erle gewann im abgelaufenen Geschäftsjahr 69 Mitglieder hinzu. „Nunmehr 2.461 Mitglieder sind Ausdruck dafür, wie zeitgemäß die Genossenschaften in der heutigen Zeit sind“, freut sich der Vorstand.
„In 2018 hat die Volksbank Erle in vieler Hinsicht Verantwortung übernommen“, so der Vorstand.
Insgesamt wurden 23.200 Euro an Vereine und Gruppierungen gespendet. Zudem wurden verschiedenste Aktionen angeboten. Zum Beispiel Bewerbungstrainings, Tipps zum Bafög, besondere Ausflüge, Kinofahrten, eine ganze Woche „Sparwoche“, ein Malwettbewerb, Lernprojekte in der Schule und in den Kindergärten. Die Volksbank Erle ist in Erle vor Ort erlebbar. Aber auch in dem jüngsten Projekt, der Dorfentwicklung, bindet sich die Bank aktiv mit ein.
Heißt es nun Fasching oder Karneval? Sagt man Krapfen oder Berliner?
Egal, Hauptsache Italien, antwortet der Legende nach einst Fußballprofi Andi Möller, als er gefragt wurde, ob er denn nun zu einem Verein in Mailand oder Madrid wechseln würde. Was das alles mit dem heutigen Rezept zu tun hat?
Möller war es anscheinend einerlei in welcher Stadt sein neuer Arbeitgeber sitzt (abgesehen davon, dass sich nicht beide Städte in Italien befinden). Und genauso wird es dem Fan von Süßspeisen, die es besonders in der fünften Jahreszeit gibt, egal sein, wie man sie nennt – zumindest, wenn dieser Fan mit Heißhunger darauf davorsteht. So lange sie eben schmecken kann etwas wie die Bezeichnung schnell lapidar sein…
Krapfen und Berliner
Darum sollte die Überschrift eigentlich „Krapfen und Berliner“ heißen. Denn generell wird dasselbe darunter verstanden – egal wo man sich befindet. Ein Hefegebäck, das im heißen Fett herausgebacken wird, sehr luftig und locker schmeckt und im besten Fall noch eine süße Füllung sowie ein buntes und visuell ansprechendes Topping enthält.
Die böse Variante des Krapfens beziehungsweise Berliners Soll es auch geben – und eine sehr üble Überraschung beinhalten. Dann nämlich, wenn der Ahnungslose voller Vorfreude in den Krapfen beißt, sich fragt an welcher süßen Marmelade oder welchem leckeren Pudding er sich nun gleicht erfreut und: Es dann doch bloß mittelscharfer Senf ist.
Foto: Matthias Würfl
Ein paar ernste Worte… …dürfen aber an dieser Stelle auch nicht fehlen. Wichtig bei der Zubereitung von Krapfen und Berlinern ist: Bitte die Butter geschmolzen beigeben. Und die Milch lauwarm. Ob der Teig Aussicht darauf hat einen tollen Krapfen oder Berliner abzugeben sieht man, wenn dieser nach dem „Gehen“ schön fluffig daherkommt.
Sicherheitshinweis: Besonders bei Kindern erfreuen sich Krapfen und Berliner großer Beliebtheit. Ebenso wie beim Plätzchenbacken vor Weihnachten sind sie deshalb gerne mal bei der Zubereitung dabei. Doch Achtung: Krapfen werden in siedend heißem Fett herausgebacken. Darum bitte immer ein Auge auf die Sicherheit der lieben Kleinen haben!
500 g Mehl 42 g Hefe (frisch) 50 g Zucker 250 ml Milch (lauwarm) 3 Stk Eigelb 1 TL Salz 100 g Butter (zerlassen) 750 g Backfett (Palmin oder Sonnenblumenöl möglich) 50 g Puderzucker 1 Glas Marmelade
Zubereitung:
Mehl in eine Schüssel geben und die Hefe in Flocken darüber verteilen.
Milch, Zucker, Eigelb, Salz und zerlassene Butter zugeben und zu einem glatten Teig verrühren.
Den Teig zugedeckt bei Raumtemperatur „gehen lassen“ bis er sich verdoppelt hat.
Anschließend den Teig in etwa faustgroße Kugeln formen (schleifen), auf eine Backunterlage legen und etwas plattdrücken und weitere 15 Minuten unter einem Tuch abgedeckt „gehen lassen“.
Die rohen Krapfen ins heiße Backfett/Öl legen und ca. drei Minuten hellbraun ausbacken, am besten Deckel schließen.
Dann den Deckel abnehmen und die Krapfen wenden und weitere 2-3 Minuten ausbacken.
Die Krapfen mit einem Schaumlöffel herausnehmen und zum Abtropfen auf ein Küchenpapier legen.
Die Krapfen vorsichtig im Zucker wenden.
Mit Hilfe einer Gebäckspritze können die Krapfen nun mit Marmelade gefüllt und ein Topping nach Belieben platziert werden.
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Der Heimatverein Raesfeld lädt seine Mitglieder am Sonntag, 24. Februar 2019 zur Jahreshauptversammlung in das Kolpinghaus ein.
Beginn ist um 14.00 Uhr. In diesem Jahr stehen u.a. Neuwahlen im Vorstand auf dem Programm. Bei den Ehrungen langjähriger Vereinsmitglieder wird neben den Mitgliedern mit 25-jähriger, 40-jähriger und 50-jähriger Mitgliedschaft auch eine Ehrung für einen Mann der ersten Stunde des Heimatvereins vorgenommen.
Der Ehrenvorsitzende Adalbert Friedrich wird in der Versammlung für seine 70-jährige Mitgliedschaft im Verein geehrt. Außerdem ist ein fotografischer Jahresrückblick über die Aktivitäten des Vereins im Jahr 2018 vorgesehen. Nach dem offiziellen Teil wird zu Kaffee und Kuchen in gemütlicher Runde eingeladen.
Heiden/Raesfeld (ots) Übereinstimmend beschreiben Zeugen zwei Männer, die für eine Beteiligung an drei Vorfälle in Geschäften in Heiden und Raesfeld in Frage kommen.
Der erste ereignete sich am Freitag in Heiden: Zwei Männer hatten gegen 17.45 Uhr in einem Verbrauchermarkt an der Industriestraße 35 Packungen Filterkaffee in eine große Tüte in einem Einkaufswagen gepackt und hielten diese verdeckt.
Die Mitarbeiter des Geschäftes hatten misstrauisch auf das Verhalten des Duos reagiert. Als die beiden sich beobachtet fühlten, ließen sie die Ware stehen und verschwanden.
Zum zweiten Vorfall kam es am Montag zwischen 15.30 Uhr und 16.30 Uhr in einem Geschäft an der Straße Im Winkel in Raesfeld. Dort lenkte einer von zwei Männern eine Mitarbeiterin ab, während der andere Geld aus der Kasse stahl.
Keinen Erfolg hatten die Täter beim dritten Vorfall, der sich am Dienstag gegen 17.00 Uhr in Heiden ereignete: Dort hatten zwei Männer wiederum den Verbrauchermarkt an der Industriestraße angesteuert und packten den Einkaufswagen randvoll mit Süßigkeiten. Als eine Mitarbeiterin sie ansprach, ließen die Männer den Einkaufswagen stehen und entfernten sich.
Beschreibung: circa 1,80 Meter groß, 35 bis 40 Jahre alt, dunkle Haare, einer der beiden hatte Gesichtsnarben, bekleidet mit einer roten beziehungsweise schwarz-roten Jacke, südländisches Erscheinungsbild.
Die Polizei bittet um Hinweise an das Kriminalkommissariat in Borken: Tel. (02861) 9000.
Deutschlandweit kommt es immer wieder zu Ladendiebstählen, bei denen Täter mit einem vollgepackten Einkaufswagen flüchten. Meist gehen sie zu zweit vor, wobei einer der beiden Täter entweder die Mitarbeiter an der Kasse ablenkt oder von außen die Eingangstür eines Verbrauchermarktes öffnet, um seinem Komplizen dort das Herausfahren mit dem Einkaufswagen zu ermöglichen.
11 Uhr, Rittersaal Schloss Raesfeld: KinderkonzertBastien und Bastienne, Singspiel W. A. Mozart adaptiert und moderiert von D. Wilgenbus
17 Uhr, Rittersaal Schloss Raesfeld Komische Operette, Jacques Offenbach Herr Blumenkohl gibt sich die Ehre . . . und mehr, moderiert und am Klavier D. Wilgenbus
Der Eintritt für das Konzert im Raesfelder Schloss kostet für Besucher, die nicht Mitglied des Kulturkreises Schloss Raesfeld sind, 20 Euro, für Schüler und Studenten 12 Euro.
Das Programmheft der Saison 18/19 sowie Karten für die Konzerte am 3. März können in der Geschäftsstelle des Kulturkreises Schloss Raesfeld unter Tel. 02564 – 98 99 111 oder per E-Mail an [email protected] bis Freitag, 1. März 2019, 12 Uhr, bestellt werden.
Karten gibt es auch an der Konzertkasse im Schloss Raesfeld am Sonntag.
Kurzentschlossene oder kurzfristige Absagen können sich bei Frau Rommel Handy: 0151 50629630 melden.
Ohne Fällung der Bäume gibt es keine Neugestaltung des Kirchplatzes. Entweder ganz oder gar nicht!
RAESFELD. Die Bäume an der St. Silvesterkirche werden gefällt.
Das entschied der Bau- und Umweltausschuss am Montagabend gegen die Stimmen von SPD, Grünen und UWG. Gleichzeitig müssen aber auch die Abwasserkanäle dringend erneut werden. Zwei unterschiedliche Pakete, die im Rahmen der Kirchplatzgestaltung anfallen und durchgeführt werden.
Nicht grundlos habe man sich dafür entschieden, die Säuleneichen zu fällen, betonte Bernd Roters von der Bauverwaltung. Der Grund: Die Bäume durchwurzeln die verlegten Abwasserleitungen und heben das Pflaster an. Gleichzeitig werden die Kirche und auch die Nachbargebäude sehr stark verschattet.
Kanäle veraltert und durchlässig
Um die Kirche in ihrem Erscheinungsbild als Bauwerk aufzuwerten, sollen die Eichen gefällt werden. Bei den Untersuchungen der Kanäle seien, so Roters, erhebliche Undichtigkeiten festgestellt worden. Schuld daran seien auch die tiefen Wurzeln der Bäume.
Mit Blick auf das Hochwasser vor fünf Jahren sagte Roters: „Die Abwasserkanäle sind rund 50 Jahre alt und wir müssen hier dringend tätig werden. Es führt kein Weg daran vorbei, denn dass Aufnahmevolumen ist mit dem heutigen Stand nicht mehr zu vergleichen“. Alternativ, die vorhandenen 150er-Leitungen mit Inlinern zu versehen, sei ebenfalls nicht möglich.
Wolfgang Warschewski (UWG) regte an, die Bäume stehen zu lassen. Er könne sich vorstellen, dass die Kanäle anders verlegt werden. „Wenn in einem privaten Bereich Bäume gefällt werden, wird ein riesiger Aufstand gemacht. Und hier sollen einfach die Eichen gefällt werden“.
Eine Idee, die auch Klaus Rybarczyk anregte, die aber laut Roters nicht möglich sei, wenn der Kirchplatz barrierefrei umgestaltet werden soll. Auch könne nicht um die „Bäume“ herumgebaut werden, da sie rund 40–50 cm tiefer liegen, als das jetzige Gelände. „Da die Wurzeln stark die Kanäle angriffen haben, hilft hier auch kein Haareschneiden mehr, sondern die Füße müssen radikal abgehackt und die Bäume entfernt werden“, so Roters.
Ganz oder gar nicht
Außerdem durchkreuzen die Leitungen den Platz an vielen Stellen, sodass die Kanäle immer mit den Baumwurzeln in Kontakt kommen. „Wenn wir die Bäume stehen lassen, dann können wir den Platz nicht barrierefrei umgestalten“, lautete das Fazit von Roters.
Für eine barrierefreie Umgestaltung des Platzes hat die Gemeinde bereits die Zusage von 250.000 Euro Fördergeld erhalten. Das Geld wäre dann allerdings „futsch“, wenn der Platz nicht komplett barrierefrei umgestaltet wird, so Roters.
So kann auch nicht, wie Rybarczyk vorschlug, wegen der alten Bäume im Bereich des betreuen Wohnen auf den Bau einer behindertengerechten Rampe verzichtet werden. „Rosinenpicken gibt es nicht und ist auch für das Gesamtpaket keine Lösung“, so Tesing.
Eine dichte Kanalsanierung im Wasserschutzgebiet, stehe, so Martin Tesing, Beigeordneter der Gemeinde, im Wasserschutzgesetz.
Darüber hinaus gebe es keinen Zweifel daran, dass die Kanäle nachweisbar defekt seien, ergänzte Tesing. Er verwies unter anderem auf einen mehrenen Tausend Euro Wasserschaden im letzten Jahr in der Sakristei.
Für die Zukunft
Bernd Bölker ergänzte, dass die Bäume teilweise in einer Mulde stehen. „Wenn wir um die Eichen herum planen, haben wir aber nicht die Gewissheit, dass die Bäume in den nächsten Jahren nicht noch mehr Schaden nehmen. Die jetzige Maßnahme kostet der Gemeinde kein Geld. Deshalb würde ich dringend dazu anraten, den Platz neu, mit Blick auf die nächsten Jahre, zu gestalten und nicht wegen der neun Eichen auf das Fördergeld verzichten. Es wird dort etwas wirklich Schickes entstehen“.
Eichen passen gut zur Kirche
Für einen Erhalt der Eichen und gegen die Anpflanzung von Lindenbäumen sprach sich, neben Warschewski, ebenfalls Norbert Brömmel von den Grünen aus. „Es sind gesunde Bäume und wir finden die Eichen sehr schön und passend an der Kirche“.
„Die Bäume als unbedingt schön zu bezeichnen, ist Ansichtssache. Auch wenn man von Raesfeld kommt, sieht man, dass die Bäume höher sind als die Bedachung der Kirche. Und wenn wir schon den Platz neu gestalten, dann gehört eine komplette Erneuerung dazu“, sagte Jürgen Welsing (CDU). Außerdem fand Welsing, dass ein freier Blick auf die Kirche von Bedeutung sei.
Kirschbäume
Ersatzweise sollen für die Eichen, nicht wie erst angedacht Linden, sondern Kirschbäume ohne Fruchtbestand, gepflanzt werden.
Weiter wurde beschlossen, dass der Kirchplatz nicht einheitlich aus einem Pflaster, sondern mit holländischem Klinkerpflaster sowie mit Emblemen aus Natursteinpflaster belegt werden soll.
Drei Fluter, die zur späteren Stunde oder zum Beispiel zum Weihnachtsfest ausgeschaltet werden können, sollen installiert werden, sowie rundum Laternen wie am Rathaus, sollen für ein vernünftiges Lichtfeld ohne Dunkelfelder an der Kirche sorgen.
So lautete am Montagabend gegen 18.53 Uhr der Einsatz der unangekündigten Feuerwehrübung im Autohaus VW Gudel auf dem St. Sebastian in Raesfeld.
Das Szenario: Ausbruch eines Feuers mit Menschenleben in
Gefahr.
RAESFELD. In der Werkstatt brannte ein Fahrzeug. Der Auszubildende war leider nicht auffindbar. Auch ein Mitarbeiter soll laut Situationsbeschreibung von Junior-Chef Armin Ehlers, während seiner Arbeit an einer Bühne unter dem Fahrzeug eingeklemmt worden sein.
Bei diesem Einsatz galt es, zwei Einsatzabschnitte in diesem unangekündigten Einsatzszenario zu bilden. Die technische Rettung übernahmen die Einsatzkräfte des HLF 20. Hierbei wurde das Fahrzeug gesichert und mittels eines Lufthebers angehoben.
Die Brandbekämpfung und Vermisstensuche übernahmen anschließend die Kameraden vom TLF 3000. Unterstützung bekamen sie dabei von der Besatzung des MLF. Die Löschwasserversorgung und die Sicherung der Einsatzstelle in diesem Bereich übernahm der GWL.
Laut Einsatzlautung arbeiteten die Einsatzkräfte sehr Strukturiert und Professionell, so dass die Übungsleitung nach gut 60 Minuten den Einsatz beendet werden konnte. Die Wehrführung dankt allen Kameraden für den sehr guten und erfolgreichen Übungsverlauf.
Jecker und bunter Spaß für klein und groß mit einem sehenswerten Programm gab es am Samstagnachmittag im Hecheltjen´s Hof.
RAESFELD. Bei der zweiten Familiensitzung der Fun Generation kamen alle Altersklassen auf ihre Kosten. Eine Veranstaltung, wo Eltern mit ihren Kindern gemeinsam das Programm gestalteten.
Mama sang, Papa tanzte und der Nachwuchs verfolgte mit staunenden Augen, wie aus Mama ein echtes, singendes Erler Mädchen wird und Vater zum „sterbenden Schwan“ oder zum Haifischjäger mutierte. Die Stimmung im Saal war ausgelassen.
Das Programm, das von den Erwachsenen mitgestaltet wurde, war so vielfältig wie die Kostüme, Tänze und Sketche.
Als Gäste
geladen waren die aktuellen Hoheiten, das Kinderprinzenpaar vom RRZ Paul I. und Lilli I., sowie vom RCV
Felix I. und seine Lieblichkeit Leonie I. Die Fun
Generation, unter der Leitung von Gaby und Herbert Hüning,
sind mittlerweile eine feste Größe in Raesfeld.
Der Verein hat sich seit Jahren schwerpunktmäßig auf Musical-Darstellung spezialisiert.
Bereits zum zweiten Mal lud der Verein alle Eltern und Familienangehörigen zu einer karnevalistischen Sitzung ein, mit hausgemachten Tanzeinlagen, Gesang und Büttenreden.
Dreistündiges Programm
Während Herbert Hüning gut drei Stunden für den richtigen Sound hinter seinem Mischpult sorgte, moderierte Ehefrau Gaby das gut dreistündige Programm. Schwungvoll, gut gelaunt und motivierend. „Toll, dass wir so viel Hilfe von den Raesfelder Vereinen, dem RCV und RRZ bekommen und alle Aktiven den Karneval in Raesfeld so kräftig unterstützen“, so Hüning.
In der Bütt machte Ron Höbing klar, dass er in Pubertät sei. Ein Zustand, der ihn verändert habe. „Meine Kinderzeit ist endgültig vorbei. Heute bin ich voll cool. Regeln, die früher galten, gibt es nicht mehr“.
Synchronschwimmer
Zu Gast aus dem fernen Russland war das „Bolschoi-Ballett“ mit Schwanensee. Die Väter als Synchronschwimmer gingen auf Haifischjagd und die Mütter, alles Erler Mädchen, sorgten mit ihrem Gesang und ihrer Botschaft „wie gut Erler Mädchen küssen können“, für reichlich Applaus.
Für Lachtränen sorgten die Frauen mit ihrem Sketch „Sparmaßnahmen im Altenheim“. Oma und Enkelin auf der Bank, versuchten die neuen Medien sprachlich auf einen Nenner zu bringen. „Auf Facebook weiß ich immer, wo ich alle meine Freunde finde“, erklärte Laura ihrer Oma die Sinnigkeit der Social Medien. Sie darauf: „Das weiß ich auch ohne Facebook. Meine Freunde finde ich mittlerweile alle auf dem Friedhof“.
Besonders stark präsentierten sich die Gardetänzerinnen, die in vier Wochen zum 4. Mal bei den Duisburger Tanztagen mitmachen werden. Und nicht zu vergessen, die vielen kleinen Akteure, die sowohl in der Kinderbütt, als auch mit ihrem Gesang brillierten. Rundum eine Veranstaltung die, wie Gaby Hüning mehrmals sagte: „Ein dreifaches Raesfeld, Erle und Homer helau“ wert war. Petra Bosse
Familiensitzung der Fun Generation Raesfeld 2019
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Am Samstag, dem 23. Februar 2019 berät Andreas Schulze Icking von der Raesfelder Bildungseinrichtung ab 10:00 Uhr zur kaufmännischen Karriere im Handwerk
Ausgehend von der Meisterprüfung, dem Technikertitel oder dem kaufmännischen Berufsabschluss zeigt er auf, wie die Abschlüsse „Geprüfter Betriebswirt HwO“ und „Geprüfter kaufmännischer Fachwirt HwO“ erreicht werden. Die Interessentinnen und Interessenten erfahren das Wichtigste über die Lehrgangskonzepte und die Förderung durch BAföG (bis zu 64%).
Die persönliche Beratung vor Ort ist kostenfrei und
unverbindlich. Treffpunkt für alle Interessenten ist das Foyer des
Hauptschlosses.
Darum ist auch beim hochwertigen neuen Rad die richtige Sitzposition so wichtig
(djd). Radfahren liegt im Trend, vor allem die Nachfrage nach E-Bikes wächst weiter stark. Nach Angaben des Zweirad-Industrie-Verbandes (ZEV) wurden 2017 in Deutschland 720.000 E-Bikes verkauft, 19 Prozent mehr als im Vorjahr. Generell, so der ZEV, gehe die Tendenz der Bundesbürger zum Kauf von Fahrrädern mit hochwertiger Ausstattung.
Woran man bei einem teuren Drahtesel auf keinen Fall sparen sollte, ist die korrekte Radgeometrie. Mit ihr wird die Wirbelsäule geschont und man ist kraftsparend unterwegs, dank optimaler Sitzposition ist eine geringere Halt- und Stützarbeit des Körpers notwendig.
Für Frauen ist es besonders wichtig, per „Bikefitting“ den Sitz aus biomechanischer Sicht einstellen zu lassen. Foto: djd/Hypervital/Getty
Ist der Sitz aus biomechanischer Sicht dagegen nicht korrekt eingestellt, kann der Po schmerzen, können Rücken und Nacken verspannen und die Hände kribbeln oder immer wieder „einschlafen“. So wird man auch an einem teuren Fahrrad keinen Spaß haben.
Bikefitting: Mensch und Maschine aufeinander abstimmen
Auch bei hochwertigen Rädern ist die richtige Sitzposition keinesfalls „automatisch“ auf den Fahrer oder die Fahrerin eingestellt. Die entsprechende Adjustierung nennt man Bikefitting.
„Mensch und Maschine werden dabei so aufeinander eingestellt, dass der Mensch eine optimale Leistung erbringen kann, ohne dass dabei seine Gesundheit leidet“,
erklärt Thomas Bayer, Geschäftsführer von „Die Sattelkompetenz“. Das Rad bestehe aus den drei Kontaktstellen Hintern/Sitz, Hände/Griff und Füße/Pedale.
Wenn es nicht an den Menschen und seine anatomischen Gegebenheiten angepasst werde, könne es immer wieder zu den typischen Beschwerden kommen. Zur richtigen Sitzposition und zum passenden Sattel können spezialisierte Fachhändler beraten, sie stellen den Sattel optimal ein. Mithilfe eines sogenannten Physiotherameters wird die Druckbelastung am Sattel gemessen und daraufhin die korrekte Sitzgeometrie ermittelt beziehungsweise angepasst.
Noch mehr Fahrkomfort beim neuen Fahrrad
Das neue Rad kann aber nicht nur ergonomisch optimal eingestellt werden, im Fachhandel gibt es zudem auch Zubehör wie etwa gefederte Sattelstützen oder ergonomische Griffe, die für deutlich mehr Komfort sorgen.
Beim Check den Sattel nicht vergessen
Lange standen die Fahrräder nahezu unbenutzt im Keller oder in der Garage herum. Wenn der Startschuss zur neuen Saison ertönt, sollten nach einer Grundreinigung Reifenzustand – und -druck, Bremsen, Kette und Gangschaltung überprüft werden.
Bei rissigen Reifen ist die Panne oft vorprogrammiert, Bremsen sind zwangsläufig sicherheitsrelevant. Zu wenig Luft im Reifen und eine schmutzige und unzureichend geschmierte Kette sorgen für unnötig hohen Kraftaufwand beim Treten. Vergessen sollte man beim Check nicht den Sattel – ist er falsch eingestellt, kann er Ursache für Beschwerden sein.
Möglicher Absturz eines unbekannten Flugobjektes in Heek
(ots). Aktuell sind die Polizei und Rettungsdienste im Bereich der Heeker Bauernschaft Averbeck auf der Suche nach einem bislang unbekannten Flugobjekt.
Nach Zeugenaussagen soll im Bereich der Bauernschaft Averbeck ein Kleinflugzeug oder Paraglider abgestürzt sein. Die Suchmaßnahmen, auch mit Unterstützung aus der Luft sind im Gange.
Personen, die Hinweise zum vorgenannten Sachverhalt machen können, werden gebeten, sich bei der Leitstelle in Borken, unter der Telefon Nummer 02861-9004200 zu melden.
Gestaltungstherapeutin aus Hamminkeln Ilona Bussen, war am Donnerstag bei der kfd Raesfeld zu Gast. Ihr Thema: „Gefühle im Gehirn“
RAESFELD(bos). Zu einem gemeinsamen Frühstücks-Buffet im Pfarrsaal von St. Martin trafen sich auf Einladung der kfd-Raesfeld am Donnerstagmorgen 52 Frauen.
Als Referentin eingeladen war die Gestaltungstherapeutin Ilona Bussen aus Hamminkeln. Ihr Thema „Gefühle im Gehirn“ kam bei den Zuhörerinnen gut an.
Gefühle wollen gefühlt werden
Sie erläuterte in anschaulicher Weise, wie Gefühle entstehen und welche Auswirkungen sie auf unser Gehirn haben. „Gefühle wollen gefühlt werden und sie haben eine Funktion, wie die Alarmleuchten in einem Auto“, betonte sie.
Was haben die Körperwahrnehmungen mit dem eigenen Alltag zu tun? Wie kann ich selber, zum Beispiel bei lang anhaltender Traurigkeit, Stress und Kummer und Gedankenveränderung dagegen steuern?
Diesen Fragen, wie durch Körper- und Atemübungen ein neues Selbst-Bewusstsein möglich ist, ging Ilona Bussen in ihrem Vortrag nach. „Wenn du wirklich von deinem Deprimiertsein etwas haben möchtest, musst du nur gebückt dastehen“, gab sie scherzhaft zum Schluss den Frauen als gut gemeinten Tipp mit auf dem Weg.
RAESFELD. Am Mittwoch tagte der SPD-Ortsverein Raesfeld in einem kleinem Kreis im Rathaus.
Mit Blick auf die anstehende Bauausschusssitzung stand ein Thema besonders im Fokus: Das Fällen der Bäume an der Silvesterkirche.
Klaus Rybarczyk bemängelte, dass bis dato noch keine Pläne und weitere Details über die anstehende Umgestaltung des Platzes an der Silvesterkirche von Seiten der Gemeinde bekannt gegeben wurden. „Wie die Umgestaltung aussehen soll, davon habe ich noch nichts gehört. Das sollte aber der erste Schritt sein, bevor man sich über das Fällen der Eichen unterhält“, so der Fraktionsvorsitzende Rybarczyk.
Als ein vorgeschobenes Argument sah Elke Rybarczyk die Erklärung: Die Bäume werfen angeblich zu viel Schatten auf die anstehenden Wohnhäuser.
„Schatten wirft ja wohl die Kirche und nicht die Bäume. Wir sollten froh sein, dass wir hier so schöne alte Bäume stehen haben. Über jeden anderen Baum wird gestritten, nur in diesem Fall nicht“.
Darüber hinaus seien die Bäume ein hervorragender Schattenspender im Sommer. Besonders mit Blick auf das anliegende Haus der Caritas und deren Bewohnern wäre eine Planung sicherlich wertvoller, hier an dieser Stelle einen grünen Raum zum Verweilen mit Bänken zu schaffen.
Bernhard Neikes aus Raesfeld machte den Vorschlag, dass ein ordentlicher Schnitt sicherlich dazu beitragen könne, dass die umliegenden Häuser nicht so stark von den Bäumen beschattet werden und. „Das die Bäume Schatten auf die Häuser werfen, sehe ich als eine vorgeschobene Begründung an. Ich denke, dass ein ordentlicher Schnitt hier Abhilfe schaffen könnte. Wenn die Bäume einmal weg sind, dann ist das Jammern bei Hitze groß. Alternativ werden dann Sonnensegel aufgespannt“.
Monika Kruse aus Erle wollte wissen, ob die Kirche als Eigentümer sich für das Fällen der Bäume ausspricht und ob die Gemeinde, als Nichteigentümer diesen Antrag überhaupt stellen darf.
Auch, dass die Wurzeln angeblich die Kanalisation beschädigen, konnte Rybarczyk nicht so stehen lassen. „Ich denke, dass es hier andere Lösungswege geben könnte, anstatt die Bäume gleich zu Fällen.“