Historischer 30. Kappesmarkt in Raesfeld lockte viele Besucher an

Trotz der widrigen Wetterumstände am Samstag, reisten bereits am Vormittag tausende Besucher nach Raesfeld zum historischen Kappesmarkt an.

Wie der Kohl, so war auch der 30. Markt wieder eine runde Sache. Im Mittelpunkt an den zahlreichen Verkaufsständen war ungeschlagen das „weiße Gold“ vom Niederrhein, sprich Kappes.
Nicht nur die Kappes- und Gemüsehändler hatten an beiden Tagen alle Hände voll zu. An den Futterständen, angefangen von süß bis sauer, traditionell Pommes rot/weiß, bis hin zu ungarischen Kohlspezialitäten standen die Kunden schlange.

Zwei Tage buntes Treiben auf dem 30. Kappesmarkt in RaesfeldSeit 30 Jahren auf dem Kappesmarkt vertreten ist der Büdericher Heimatverein. Hier wird der Kappes per Hand gehobelt, so dass die Kappesspäne nur so fliegen. Ein Volltimejob, den die Vereinsmitglieder an den zwei Tagen haben, denn die Nachfrage nach der kleinen Spezialität ist groß.

Himatverein

Vielfältige Angebot

„Die ganze Atmosphäre, die Menschen und das vielfältige Angebot auf dem Markt gefällt uns allen sehr gut. Wir wundern uns immer wieder, wo all die vielen Menschen Jahr für Jahr herkommen. Schön ist auch, dass das Publikum hier sehr kauffreudig ist “, so Peter Schmidt, Vorsitzender vom Heimatverein Büderich.
War das Durchkommen durch die Ortsmitte am Samstag noch einigermaßen möglich, so war am Sonntag kaum ein schnelles Vorankommen in der Dorfmitte möglich.

Zwei Tage buntes Treiben auf dem 30. Kappesmarkt in RaesfeldMusik, Tanzgruppen und Unterhaltung

Das herbstliche Wetter sowie das Angebot an Musik, Tanzgruppen und Unterhaltung machte den 30. Kappesmarkt für viele Gäste zu einem unvergesslichen Erlebnis. „Wir kommen seit zehn Jahren nach Raesfeld. Der Termin ist ein fester Bestandteil in unserem Kalender. Wir reisen immer mit unserem kompletten Kegelclub, 12 Personen, an“, sagte eine Duisburgerin, die verzweifelt Ausschau nach einem Kappestaxi hielt, die besonders am Sonntag sehr gefragt waren. „Gut, dass wir die zehn Köppe nicht schleppen müssen“.

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