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Alexander Drexler ist neuer Ortsverbandvorsitzender der FDP Raesfeld

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Am Donnerstagabend beim ordentlichen Parteitag im Restaurant Nießing trat Reinhard G. Nießing als Vorsitzender des FDP-Ortsverbandes zurück.

(pd/Bosse). Als sein Nachfolger wurde bei den Vorstandswahlen Alexander Drexler und als 2. Vorsitzende Margitta Ubert gewählt.

Anlässlich des letzten ordentlichen Ortsparteitages im Oktober 2018 stellte Reinhard G. Nießing seinen ausführlichen Rechenschaftsbericht mit Rückblick der letzten zwei Jahre der politischen Aktivitäten innerhalb des FDP Ortsverbandes vor.

Reinhard G. Nießing FDP Raesfeld

Er betonte, dass seit Gründung im Januar 2017 sich die Freien Demokraten im Ortsverband Raesfeld bereits einen guten Ruf erarbeitet haben. „Wir haben in der jüngsten Vergangenheit durch einige politische Initiativen die gewünschte Aufmerksamkeit erzielt, werden von der Öffentlichkeit wahr- und von unseren politischen Kontrahenten ernstgenommen“, so Nießing.

Mitgestalten

Ziel sei es gewesen, so Nießing, um auf politischer Ebene, was die Entwicklung der Gemeinde angeht, mitzugestalten, sich den Herausforderungen zu stellen, damit  in Raesfeld, Erle und Homer eine gute Perspektive für die Zukunft entwickeln werden könne.

„Im Hinblick auf die Kommunalwahlen im nächsten Jahr möchten die Freien Demokraten eine feste Größe sein und — wenn uns das Vertrauen aus der Bevölkerung geschenkt wird — im Rat der Gemeinde unseren Beitrag dazu leisten. Demokratie lebt von der Meinungsvielfalt, dem Diskurs in der Sache und dem Widerspruch. Demokratie lebt aber auch vom Wechsel“.

Perspektive für die junge Generation

Und weiterer betonte der Vorsitzende in seiner Rede: „Damit uns das gelingt, sollten wir in den nächsten eineinhalb Jahren die Voraussetzungen dafür schaffen, indem wir verstärkt die jungen Menschen für unser Vorhaben gewinnen. Es ist ihre Zukunft und es liegt in ihren Händen, diese maßgeblich mitzugestalten“.

Die Freien Demokraten möchten insbesondere der jungen Generation eine Perspektive bieten sich einzubringen und mitzumachen. „Auf Vielfalt und eine gute Mischung kommt es aber dennoch an. Wir möchten schließlich alle Bevölkerungsschichten ansprechen. Männer und Frauen, jüngere und ältere, die Ungestümen und die Besonnenen, die Intellektuellen und die Pragmatiker, alteingesessene (die sogenannte Poahlbürger) und zugezogene Neubürger, die mittlerweile in Raesfeld ihre neue Heimat gefunden haben und uns alle sehr willkommen sind“.

Geschafft habe es der FDP-Ortsverband in den nunmehr zwei Jahren gemeinsam eine neue Partei in der Gemeinde erfolgreich zu gründen und zu konsolidieren. „Die Wahlergebnisse anlässlich der jüngsten Landtags- und Bundestagswahlen waren für uns — auf der kommunalpolitischen Ebene — sehr aufschlussreich. Diese Ergebnisse haben uns zuversichtlich gestimmt, sodass wir auch bei den nächsten Kommunalwahlen erfolgreich sein können“.

Profil schärfen und Kräfte bündeln

Damit diese Ausgangsposition weiter optimiert und entwickelt werden kann, müsse das Profil geschärft und gleichzeitig die Kräfte gebündelt werden. Eine Haltung einnehmen, Position beziehen und ein Wort mitreden. Überall dort, wo es politisch geboten ist. 

„Die Bürger liegen nicht ganz falsch, wenn sie sagen: Ich lebe eigentlich in einer Demokratie — aber viel verändern kann ich mit meiner Stimme doch sowieso nicht. Und das sollten wir ändern. Wir müssen den Menschen aus den Herzen sprechen, ihre wunden Punkte berühren, ihre Anliegen und Sorgen teilen und artikulieren, was ihnen unter ihren Nägeln brennt. Nur dann können wir erfolgreich sein“, fügt Nießing hinzu. Und weiter: „Meine persönliche Maxime lautet: Nur wer Ecken und Kanten hat, der hat auch ein Profil. Ich habe mich daher entschlossen ein Zeichen zu setzen und nicht mehr für den Parteivorsitz zu kandidieren, auch um jüngeren Kräften eine Chance einzuräumen. 

Kommunalwahlkampf 2020

Ausdrücklich stellte Nießing heraus, dass das jetzt zu wählende Vorstandsteam den Kommunalwahlkampf 2020 definitiv leiten wird – dazwischen werde es keine Vorstandswahl mehr geben. Dies bedeute, dass sich Rainer G. Nießing, wie er betont, nach reiflicher Überlegung entschieden habe, den Staffelstab an die jüngere Generation weiterzugeben.

Alexander Drexler Vorsitzender FDP-Ortsverband Raesfeld
Alexander Drexler ist der neue Vorsitzende des FDP-Ortsverbandes Raesfeld. Foto: FDP

„Ein herzliches Dankeschön gilt meinen Kolleginnen und Kollegen im Vorstand unserer Partei, für die konstruktive wie vertrauensvolle Zusammenarbeit“. 

Ergänzend fügt Nießing hinzu, dass er sich nicht der Verantwortung entziehen wolle, sondern gerne weiterhin bereit sei, im Vorstand unterstützend mitzuarbeiten denn, „unser Ziel heißt 2020. Ihr könnt euch dabei auf mich verlassen an diesem Aufbruch mitzuwirken, mit Überzeugungskraft, Leidenschaft und Zuversicht“.

Gospelchor Saint Paul´s Inspiration in Erle

Unter dem Motto „Heavenly Love“ konzertiert der Gospelchor Saint Paul´s Inspiration aus Heiden am Sonntag, 17. Februar um 17:00 Uhr in St. Silvester in Erle.

Unter der Leitung von Udo Hotten wird unter anderem Jesus Never Fails, God Gave Me A Song oder auch Jesus Is The Answer zu hören sein. Saint Pauls´s Inspiration – inspiriert, bewegt  durch die intensive Gospelmusik, verbunden mit dem Ort seiner Entstehung (evangelische Pauluskirche in Heiden) entstand der Chorname, der zugleich Ausdruck sein soll für die Kraft und Lebendigkeit der christlichen Botschaft.

Der Eintritt ist wie immer frei. Um eine Spende zur Deckung der Kosten und zur Förderung der geistlichen Musik wird gebeten.

Tribute to Rod Stewart – Erler Kleinkunstbühne

Am Samstag, 16. Februar ab 20 Uhr startet die zweite Veranstaltung der Erler Kleinkunstbühne in der Gaststätte Brömmel-Wilms in Raesfeld-Erle. Echtes Partyfeeling mit Songs, die jeder kennt, versprechen die Veranstalter, denn es steht eine Tribute to Rod Stewart Show auf dem Programm.

Rod Stewart rockt seit Jahrzehnten jede Bühne und Doug Varty wird ihm in nichts nachstehen! Der Kanadier ist ein echtes Bühnenerlebnis und bringt die Kultsongs von Rod Stewart sowohl optisch als auch akustisch absolut authentisch rüber.

Als Gitarrist, Sänger und Songwriter hat er schon mehrere Musikpreise erhalten, so zum Beispiel den „London Music Award“ und den „Jack Richardson Award“. Doug Varty ist seit vielen Jahren im Musikbusiness und spielte bereits mit Stars wie John Lee Hooker und Tina Turner.

Karten gibt es für 18 Euro in der Gaststätte Brömmel-Wilms oder bei Schreibwaren Fischer in Raesfeld-Erle. Weitere Infos unter www.erler-buehne.de

Cello und Klavier im Rittersaal

Das Duo Lipstein gastiert in der Reihe „Best of NRW“ am Sonntag, 17. Februar, im Schloss Raesfeld / Beginn ist um 17 Uhr

Kreis Borken / Raesfeld (pd). Als Solisten sind beide Musiker sehr erfolgreich und auch als Duo in der Kammermusik gefragt: Pianist Rafael Lipstein und sein Bruder, Cellist und Komponist Manuel Lipstein, kommen auf Einladung des Kulturkreis Schloss Raesfeld in den Kreis Borken.

 Die Brüder Manuel (Cello) und Rafael (Klavier) Lipstein spielen ein Konzert im Schloss Raesfeld.
Die Brüder Manuel (Cello) und Rafael (Klavier) Lipstein spielen ein Konzert im Schloss Raesfeld.

Am Sonntag, 17. Februar, spielt das Duo Lipstein im Rittersaal von Schloss Raesfeld. Das musikalische Programm beginnt um 17 Uhr. Das Konzert findet im Rahmen der Reihe „Best of NRW“ statt.

Der jüngere der beiden, Manuel Lipstein, wurde 2001 geboren und begann schon mit zehn Jahren sein Jungstudium an der Musikhochschule Köln. Zusätzlichen Unterricht erhält er in Meisterkursen.

Regelmäßig tritt der Cellist in international renommierten Sälen auf, vor allem mit seinem Bruder Rafael und verschiedenen Orchestern. Manuel Lipstein gewann bereits zahlreiche Preise – auch als Komponist, unter anderem mehrere Bundespreise bei „Jugend komponiert“.

Sein Bruder, Pianist Rafael Lipstein, wurde 1995 geboren und begann im Alter von vier Jahren zunächst mit dem Violinspiel. Als Elfjähriger wandte er sich dem Klavier zu. Seither gewann er über 25 nationale und internationale Preise. Derzeit studiert er an der Universität Mozarteum in Salzburg. Seine Konzerte führen ihn in die ganze Welt.

Auf dem Programm in Raesfeld steht neben großen Namen auch der von Manuel Lipstein selbst: Sein Stück „Fallen Leaves für Violoncello und Klavier“ wird zu hören sein. Zudem spielen die beiden Musiker Richard Strauss‘ Sonate F-Dur op. 6 für Violoncello und Klavier, „Märchenbilder für Klavier und Viola“, bearbeitet für Klavier und Violoncello, von Robert Schumann und „Three Preludes for piano“, bearbeitet für Violoncello und Klavier, von George Gershwin.

Der Eintritt kostet für Besucherinnen und Besucher, die nicht Mitglied des Kulturkreises Schloss Raesfeld sind, 20 Euro, für Schülerinnen und Schüler sowie Studentinnen und Studenten 12 Euro.

Karten können in der Geschäftsstelle des Kulturkreises Schloss Raesfeld unter Tel.: 02564 /98 99 110 oder per E-Mail an [email protected] bestellt werden. Dort ist auch das Programmheft für die Saison 2018/19 erhältlich. Der Verkauf an der Tageskasse beginnt im Schloss Raesfeld ab 16 Uhr.

Die Konzertreihe „Best of NRW“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Artur- und Liselotte-Dumcke-Stiftung, der Eibach Stiftung aus Finnentrop, der Stiftung Mercator sowie der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung aus Herdecke, der Walzwerke Einsal GmbH und von WDR 3. Näheres zur Reihe gibt es auch unter www.bestofnrw.de.

Weitere Informationen zum Kulturkreis und dessen Programm finden sich im Internet unter www.kulturkreis-schloss-raesfeld.de.

Kreis Borken – Polizei bekämpft Raserei

Sieben Fahrverbote drohen

(pd.) Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder – auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern – zu schweren Unfallfolgen.

Zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle führte in dieser Woche der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Borken an insgesamt 28 Messstellen im Kreisgebiet Geschwindigkeitskontrollen durch und stellte bei der Überprüfung der 13.572 Fahrzeuge fest, dass ca. fünf Prozent der gemessenen Fahrzeugführer zu schnell fuhren.

Sieben Fahrzeugführer überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit derart, dass sie mit der Auferlegung eines Fahrverbotes rechnen müssen. Insgesamt überschritten 678 Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit. 120 Bußgeldverfahren wurden eingeleitet. In den übrigen 558 Fällen wurden vor Ort Verwarnungsgelder fällig bzw. Zahlscheine ausgehändigt oder zugestellt.

Die gravierendsten Geschwindigkeitsüberschreitungen stellten die Beamten an folgenden Messpunkten fest:

Verkehrsdienst Gruppe Süd: – innerorts bei max. zulässigen 50 km/h mit gemessenen 89 km/h in Borken auf der Raesfelder Straße – außerorts bei max. zulässigen 100 km/h mit gemessenen 147 km/h in Reken auf der B 67

Verkehrsdienst Gruppe Nord: – innerorts bei max. zulässigen 30 km/h mit gemessenen 72 km/h auf der van-Delden-Straße in Ahaus und – außerorts bei max. erlaubten 70 km/h mit gemessenen 120 km/h auf der B 70 in Vreden

Filmteam drehte für Luke Mockridge in der St. Sebastian-Schule

Die Stars bei dem ersten Dreh von vier am Mittwochmorgen in der St. Sebastian-Schule waren die Schulhunde Tinka und Mila von Pamela Krüger und Lena Fragemann.

Für die Sendung „Luke, die Schule und ich“ mit Luke Mockridge, reiste heute ein Filmteam in die Raesfelder Grundschule an.

für Luke Mockridge

Gedreht wird, so Schulleiter Thomas Schlüter, ein Präsentationsfilm über die Schule mit den Schwerpunkten Schulhund, Caliope (Programmieren mit Einplatinen-Computer), die Mathe-Knobel Schach AG sowie die Sport AG.

Filmteam Sebastianschule

Auf die Schule aufmerksam geworden sei das Filmteam Davidson TV, wie Schlüter erklärt, durch die guten Schacherfolge des Mädchen-Teams 2018, welches die Deutsche Schulschachmeisterschaft gewann.

für Luke Mockridge

Auszüge von rund zwei bis drei Minuten werden in der Wissensquiz – Show am 27. März zu sehen sein. „Dann treten vier Schüler gegen vier Prominente an. Von den 71 Schülern der vierten Klassen unserer Schule haben sich 34 Mädchen und Jungen beworben“, so Schlüter.

Das Casting für diese Show fand am Nachmittag statt. Die Namen der Schüler, die in der Sendung die St.-Sebastian-Schule vertreten werden, stehen aber erst in den nächsten Tagen fest. Das Casting müsse zuvor noch ausgewertet werden, erklärte das Filmteam.

Petra Bosse

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Sitzung des Kreistages

Sitzung des Kreistages am 21. Februar 2019 im Kreishaus Borken: Einwohnerinnen und Einwohner haben wieder Fragerecht Vordrucke auch im Internet

Kreis Borken (pd). Die Einwohnerinnen und Einwohner des Kreises Borken haben das Recht, in den Sitzungen des Kreistages Fragen an die Kreisverwaltung zu richten. Die nächste Sitzung des Kreistages findet nun am Donnerstag, 21. Februar 2019, im Kreishaus Borken statt. Sie beginnt wegen der Verabschiedung des Kreishaushaltes 2019 ausnahmsweise bereits um 16 Uhr.

Interessierte Einwohnerinnen und Einwohner können der Verwaltung zu dieser Kreistagssitzung zwei Fragen stellen. Der Inhalt der Fragen muss sich auf solche Angelegenheiten beziehen, die in die Zuständigkeit des Kreises fallen.

Um eine Beantwortung in der anstehenden Sitzung des Kreistages möglich zu machen, sind die Fragen spätestens drei Arbeitstage vor dieser Sitzung Landrat Dr. Kai Zwicker schriftlich zuzuleiten.

Möglich ist es darüber hinaus auch, diese Fragen über das Internet zu stellen. Interessierte finden einen Vordruck unter
https://kreis-borken.de/einwohnerfragestunde.

In der Sitzung können dann bis zu zwei Zusatzfragen zu dem angesprochenen Sachverhalt gestellt werden. Damit die Fragesteller nicht unnötig warten müssen, wird der Tagesordnungspunkt „Einwohnerfragestunde“ gleich zu Beginn der Kreistagssitzung aufgerufen.

Die Tagesordnung für die Kreistagssitzung gibt es im Internet-Sitzungskalender des Kreises Borken unter
www.kreis-borken.de/Sitzungskalender.

E-Mailadresse jetzt prüfen – Datenklau im Netz

Täglich werden persönliche Identitätsdaten durch kriminelle Cyberangriffe erbeutet.

Darin enthalten sind etwa 1,16 Milliarden Kombinationen von E-Mail-Adressen und Passwörtern aus diversen Hacks und Datenlacks. Nutzer aus aller Welt (auch aus Deutschland) sind betroffen.

Kriminelle können diese Daten nutzen, um Spam oder Phishing-Mails zu versenden. Sofern E-Mail-Adresse und Passwort übereinstimmen, können sich die Täter ebenfalls Zugang zu diversen Portalen verschaffen, da viele Nutzer das gleiche Passwort für verschiedene Anwendungen verwenden.

Email checker
Ergebnis meines Email -Checks: Folgende sensible Informationen wurden im Zusammenhang mit Ihrer E-Mail-Adresse frei im Internet gefunden.

Ein Großteil der gestohlenen Angaben wird anschließend in Internet-Datenbanken veröffentlicht und dient als Grundlage für weitere illegale Handlungen.

Ich selber war nach dem Check darüber erstaunt, wie häufig einer meiner drei E-Mailadressen missbraucht wurde. Nach dem Check habe ich sofort meine Passwörter geändert.

Mit dem HPI Identity Leak Checker können Sie mithilfe Ihrer E-Mailadresse prüfen, ob Ihre persönlichen Identitätsdaten bereits im Internet veröffentlicht wurden.

Per Datenabgleich wird kontrolliert, ob Ihre E-Mailadresse in Verbindung mit anderen persönlichen Daten (z.B. Telefonnummer, Geburtsdatum oder Adresse) im Internet offengelegt wurde und missbraucht werden könnte.

HPI Identity Leak Checker:
https://sec.hpi.uni-potsdam.de/ilc/search?lang=de

Erler Schützenthron anno 1956

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Wie doch die Zeit vergeht. Allgemeiner Bürgerschützenverein Erle im Jahre 1956.

Das Erler Schützenvolk regierten vor 62 Jahre König Otto Kreuter und Königin Hedwig Klein.

Die Bilder stammen aus dem Fotoalbum von Mechthild Gülker, die kräftig mit ihrer Schwiegermutter im Archiv gekramt hat.
Das nächste Erler Schützenfest ist am 15.06.2019. Noch 112 Tage!

Schützenfest erle 1957
Von links: 1. ? 2. Oberst Bannefeld-Nienhaus 3. Anneliese Grunewald 4. Bernhard Gülker 5. Königin Hedwig Klein 6. König Otto Kreuter 7. Maria Stenert 8. Paul Heidermann (Friseur/ Erle), 9. ? Heidermann (Schreiner/Erle) 10. Johannes Schwering.
Schützenfest Erle 1956
Anneliese Grunewald und Bernhard Gülker
Anneliese Grunewald und Bernhard Gülker
Mathilde Schneemann gratuliert Maria Stenert,
Mathilde Schneemann gratuliert Maria Stenert,
Von links Maria Stenert, Anneliese Grunewald
Von links: Maria Stenert, Anneliese Grunewald
Pastor Vortmann, Bürgermeister Bernhard Lammersmann,
Von links: Pastor Vortmann, Bürgermeister Bernhard Lammersmann, Bernhard Gülker, Paul Heidermann

Ralph Heeger – Abstraktes VII – Ausstellung im Rathaus

„Ralph Heeger – Abstraktes VII“. Eröffnung der Ausstellung am Mittwoch, 13. Februar 2019, 11.00 Uhr im Foyer des Raesfelder Rathauses.

In seiner 7. Einzelausstellung, die vom 13.02.2019 – 6.05.2019 im Raesfelder Rathaus zu sehen ist, zeigt Ralph Heeger ausgewählte Exponate seines Schaffens.

Vita

Der Raesfelder Ralph Heeger wurde 1949 in Solingen geboren. Dem Besuch der Volksschule und des Gymnasiums folgte eine Ausbildung zum Fachberater für Raumgestaltung. Nach Tätigkeiten in verschiedensten Bereichen folgten später zwei weitere kaufmännische Ausbildungen.

Ralph Heeger

Durch Zufall – der in seinem Leben immer wieder eine Rolle spielte & spielt – geriet er zum Journalismus und schaffte mehr als zwanzig Jahre für die Westdeutsche Allgemeine Zeitung.
Zunächst als Texter, jedoch hauptsächlich als Fotograf, der auch viele bekannte Persönlichkeiten ablichtete neben dem „Alltagsgeschäft“ von Lokalredaktionen.
Politiker wie Blüm, Müntefering, Merkel, Clement, Schröder gehörten dazu ebenso wie Verpackungskünstler Christo und Model-Fotograf Peter Lindbergh.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist 5f45907d-kunst-von-ralph-heeger-aus-raesfeld-1024x614.jpg
Kunstausstellung in der Dorstener Volksbank im April 2017


Internationale Stars wie Joe Cocker, Eros Ramazotti, Lionel Richie, Chris de Burgh, aber auch Nena, die Kelly-Family und viele andere bekam Heeger vor seine Objektive.
Im sportlichen Bereich standen nicht nur Bezirks- oder Kreisligen auf dem Terminzettel, auch Erst- und Zweitligisten fehlten nicht.
Ende 2012 legte Heeger die Kamera aus der Hand und beschäftigte sich eingehend damit, wie er denn den (Un)ruhestand sinnvoll gestalten könne…
…und entschied sich dafür, fortan Farbe auf Untergrund aufzubringen.
Ralph Heeger lebt in Raesfeld, ist in vierter Ehe verheiratet, hat sechs Kinder und derzeit sechs Enkel, seine weiteren Hobbies außer seiner Liebsten: (Kraft)Sport, Musik von House bis Klassik und Literatur.

Leserbrief – Soll Raesfeld städtisch oder gar Stadt werden?

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Leserbrief von Hans Schierenberg zu: SPD kritisiert „bombastischen Aufwand“ bei Dorfentwicklung

Soll Raesfeld städtisch oder gar Stadt werden?

Elke Rybarczyk, die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, ist nicht damit einverstanden, wie ich aus ihrem Rückblick auf 2018 lese (siehe hier).

  • Kritisch beurteilte die Vorsitzende den bombastischen Aufwand mit zwei Raesfeld-Konferenzen, einem Zukunftstag und der Online-Befragung durch die Inanspruchnahme von zwei großen und wahrscheinlich teuren Planungsbüros.

Ich schließe mich ihrer Meinung an und bedanke mich für die klaren Worte.

Der Gemeinderat hat beschlossen, ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept  und zudem ein integriertes kommunales Entwicklungskonzept erstellen zu lassen und zwei Planungsbüros mit der Durchführung beauftragt, genannt ISEK und IKEK. Die Gemeinde Raesfeld hat noch nie ein „ISEK“ und „IKEK“ für ihre Bebauungspläne und Betreuung benötigt.

Beide Dorfteile sind übersichtlich und haben sich wunderbar entwickelt. Im Raesfelder Bauamt und im Kreisbauamt wurden die Bauanträge geprüft und im Bauausschuss meistens zugestimmt, oft innerhalb einer Woche.

Der angeprangerte „bombastische“ Aufwand passt nicht zu Raesfeld. Gemeindedirektor Udo Rößing hat bei seinem Amtsantritt 1975 den Gemeinderäten (ich war dabei) erklärt, mit 10 – 12 Mitarbeiter/innen auszukommen.

Sparsamkeit sollte auch weiterhin das Motto sein.

Damals hatte Raesfeld um die 8.000 Einwohner, Erle knapp 3.000. Heute sind es insgesamt 11.306, aber um ein Vielfaches Verwaltungsangestellte, alle freundlich und sachkundig, Fachleute, die eine Planung und Beaufsichtigung beherrschen. Sie sind teuren Planungsbüros überlegen, weil sie den Ort und die Einwohner kennen. Gewünschte Anpflanzungen und Freiflächen planen und  begrünen, sollen  unsere einheimischen Gartenbaufirmen ausführen. Nötige Straßen muss und kann der Rat festlegen.

Und bombastische Hochbauten und kistenartige Gebäude passen nicht nach Raesfeld und Erle.

Im Großen und Ganzen sind alle gern und zufrieden in unserem Dorf.

Was will ich, Frau Rybarczyk und die meisten Einwohner:

Macht keine Stadt aus unserm Dorf und macht es ohne Fremdentwickler. Ihr schafft das!

Presseerklärung der UWG zu: Änderung der Geschäftsordnung

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Presseerklärung der UWG Raesfeld Erle von Thomas Emmert

Von der angestrebten Umgestaltung einzelner Teile von Raesfeld und Erle, im Zuge des Konzeptes Raesfeld 2030, werden viele Mitbewohner in unserem schönen Dorf betroffen werden.

Während der Umsetzungen der einzelnen Projekte wird es durch die Baumaßnahmen möglicherweise zu Behinderungen oder gewissen Einschränkungen kommen und nachher könnten die Veränderungen wohl auch das Leben und die Gewohnheiten von uns verändern.

Darum hält es die UWG-Raesfeld-Erle für besonders wichtig, dass Politik und Verwaltung Mitbürgerinnen und Mitbürger zu jeder Zeit umfänglich und lückenlos über Vorhaben, Planung und den Stand der Dinge informieren und sie in Planungen einbeziehen.

Eine hohe Akzeptanz und Zufriedenheit mit den Maßnahmen und den daraus resultierenden Ergebnissen kann nur erreicht werden, wenn Planung und Durchführung der Projekte aus „Raesfeld 2030“ für alle transparent sind. Absprachen zwischen Verwaltung und einzelnen Politikern, die nicht in die Öffentlichkeit kommen, wären dabei nicht hilfreich! 

Die UWG ist erstaunt und befremdet darüber, dass die Verwaltung eine Veränderung der Geschäftsordnung der Gemeinde herbeiführen wollte, die de facto die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger erschwert hätten.

Erfreut sind wir darüber, dass unseren Vorschlägen dazu (keine schriftliche Einreichung der Bürgerfragen, keine Begrenzung ihrer Anzahl und kein zwei-wöchiger Vorlauf für die Einreichung der Fragen) im vollen Umfang entsprochen wurde.

Landesweit müssen wir leider eine zunehmende Politikverdrossenheit und Radikalisierung in der Bevölkerung feststellen. Dies ist auch darauf zurückzuführen, dass Bürgerinnen und Bürger sich nicht mit- und erstgenommen fühlen und mit der Arbeit der politisch handelnden nicht zufrieden sind. 

Die Zufriedenheit der Mitbürgerinnen und Mitbürger sollte für Raesfeld aber DER Indikator für die Qualität der Arbeit von Politik und Verwaltung sein!

Wir fordern Bürgerinnen und Bürger auf, sich mit allen Fragen, Bedenken, Anmerkungen und Anregungen an ihre gewählten Vertreter zu wenden, zahlreich die Sitzungen des Rates und der Ausschüsse zu besuchen und die Fragestunden dieser Sitzungen zu nutzen.

Rudi Assauer ist tot – 2011 war er in Raesfeld

Im Alter von 74 Jahren ist die Fußballlegende Rudi Assauer heute gestorben.

Beim traditionellen Moosdinner im Januar 2011 des Lions-Clubs Borken im Rittersaal von Schloss Raesfeld, hatte ich die Gelegenheit, ein Interview mit Rudi Assauer und Sportmoderator Werner Hansch zu führen. Es war einer seiner letzten Auftritte als prominenter Gastreferent.

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Rudi Aussauer und Werner Hantsch im Schloss Raesfeld Januar 2011. Foto: Petra Bosse

Ein Mann mit flotten Sprüchen im Slang des Ruhrgebiets, der die Geschichte von Schalke 04 maßgeblich geprägt hat,  unterhielt er an diesem Abend die Besucher noch vom feinsten mit Geschichten aus seinem Leben und seinem Verein Schalke 04.

Was niemand an diesem Abend im Rittersaal wusste war die Tatsache, dass bereits zu diesem Zeitpunkt Rudi Assauer an Alzheimer erkrankt war. Einige Gäste wunderten sich allerdings über seine Zerstreutheit und zwischenzeitlichen Gedächtnislücken während seines Vortrags.

Auf meine Frage, wer denn in diesem Jahr Deutscher Meister wird, lachte er schallend und sagte:  Der BVB spielt gut und ich würde es ihm gönnen“.

Ein großer Mann mit viel Herz und Humor ist von uns gegangen. Leb wohl Rudi Assauer!

Werbefilm für Raesfeld auf der „Grünen Woche“

Draußen ist – Raesfeld, draußen ist – Naturpark Hohe Mark.

Der Naturpark Hohe Mark präsentierte sich im Januar 2019 auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin in der Halle des Landes NRW.

(pd). Um einen Einblick in die Landschaften des Naturparks Hohe Mark zu bekommen, stellte die Gemeinde Raesfeld bei einem Auftritt auf der Bühne Ihren neuen Raesfeld-Film vor. Der Film stellt die Themen Natur und Ruhe im Naturpark beispielhaft dar.

Naturpark Hohe Mark Raesfeld
Der Naturpark Hohe Mark war erfolgreich und mit sehr viel Spaß in der Halle des Landes Nordrhein-Westfalen auf der Grünen Woche in Berlin.

Man sieht in traumhaften Luftaufnahmen Highlights wie zum Beispiel das historische Wasserschloss, den Tiergarten Schloss Raesfeld und die über 1.500 Jahre alte Femeiche in Raesfeld-Erle.

Regierungspräsidentin Dorothee Feller und der Bereichsleiter Tourismus vom Münsterland e.V. sind begeistert: „Eindrucksvoll wird mit dem neuen Film die reizvolle Landschaft des Naturparks dargestellt.“

Naturpark Hohe Mark Draußen ist Raesfeld im Winter
Naturpark Hohe Mark Draußen ist Raesfeld im Winter. Foto: Petra Bosse

Es ist geplant, dass weitere Filme aus anderen Kommunen folgen. Produziert wurde der Raesfeld-Film von Martin Trojca und der Werbeagentur Punktmacher unter dem Motto: Draußen ist – Raesfeld, draußen ist – Naturpark Hohe Mark.

www.Raesfeld.de

Ärger in der Dorfschänke – Nachbarn beschwerten sich über Lärmbelästigung

Anton Braun hat die Dorfschänke vor einem Monat in Raesfeld übernommen. Jetzt hat er Ärger mit der Nachbarschaft. Der Grund: Nachbarn beschwerten sich über ruhestörunden Lärm nach ein Uhr.

Raesfeld. Anliegende Nachbarn haben sich laut Markus Büsken, Leiter des Ordnungsamtes, über Lärmbelästigungen nach 1 Uhr sowie das ständige Kommen und Gehen bis in die frühen Morgenstunden beschwert. Nach einem gemeinsamen Gespräch mit anliegenden Nachbarn, Polizei und Pächter im Rathaus wurde das problem gemeinsam diskutiert und habe, laut Markus Büsken, einen gemeinsamen Nenner gefunden.

Anton Braun von der Raesfelder Dorfschänke
Anton Braun vor der Eingangstür am Kirchplatz. Diese ist ab sofort ab 23 Uhr geschlossen.

Konzessionen einheitlich geregelt

 „Wir hatten konstruktive Gespräche. Ich bin der Auffassung, dass sich hier Anton Braun einsichtig und kooperativ zeigte und wir auf einen guten Weg sind“. Geeinigt habe man sich darauf, dass die Dorfschänke pünktlich um ein Uhr schließt und die Eingangstür am Kirchplatz um 23 Uhr geschlossen wird.

„Die Konzessionen in der Gemeinde Raesfeld ist nun mal einheitlich bis ein Uhr geregelt. Dies gilt auch für Marpert. Deshalb sollte der Pächter dafür sorgen, dass auch er nicht bis in die frühen Morgenstunden sein Lokal geöffnet hat und kein Anlaufspunkt für Nachtschwärmer um drei oder vier Uhr aus der Umgebung wird“, so Büsken.

Probleme liegen woanders

Der Pächter ist einsichtig. Er wird sich an die Sperrfrist halten. Allerdings liegen seiner Meinung nach die Probleme, was die Lautstärke anbelangt, auch noch woanders.

Schuld alleine sei nicht das Kommen und Gehen zu später Stunde der Gäste. Das Problem liege auch draußen vor der Tür. „Wie in anderen Lokalen auch, darf hier nicht geraucht werden. Dafür gehen die Gäste entweder in den Raucherflur im Eingangsbereich, oder wenn dieser zu voll ist, nach draußen vor die Tür“, so Anton Braun. „Es ist dann für mich schwer, besonders wenn der Laden voll ist, für Ruhe zu sorgen. Ich kann nicht ständig nach draußen laufen, um für Ruhe zu sorgen. Auch kann ich meinen Gästen draußen nicht den Mund verbieten“.

Der Treffpunkt in Raesfeld

Anton Braun ist mit Herz und Seele Wirt in der Dorfschänke. Ob jung oder alt, Vereine oder Gruppen, Marpert war schon zu Ewalds Zeiten seit 26 Jahren Treffpunkt Nummer eins in Raesfeld. Jedoch hat sich auch mit dem Besitzerwechsel das Publikum verändert. Immer mehr auswärtige, junge Gäste kommen aus der Umgebung angereist.

Jedoch möchte Anton Braun die Traditionskneipe, die er erst im Januar übernommen hat, ohne Stress weiterführen. Umso mehr ärgere er sich darüber, dass ihm vonseiten einiger Nachbarn, gleich zu Anfang so dicke Knüppel, vor die Füße geworfen werden.

Persönliches Gespräch gesucht

Ein persönliches Gespräch zum Thema Lautstärke habe Braun bereits im letzten Jahr mit einem Nachbarn gesucht. „Ich wollte ihm erklären, dass er sich jederzeit bei mir melden kann, wenn es einmal zu laut ist“, erzählt Anton Braun. Das Gespräch sei aber seiner Meinung nicht sehr fruchtbar verlaufen. „Meine Telefonnummer wollte er nicht. Er sagte nur, dass er ja weiß, wo er mich findet“.

Hinsichtlich dieser knappen Kommunikation zeigte sich der Wirt sehr enttäuscht. „Ich finde es schade, dass wir als Nachbarn, anstatt die Polizei und das Ordnungsamt einzuschalten, keine gemeinsame Verständigung finden, um dieses Problem zu lösen“.

Die aktuelle Lage sei zwar schwierig, aber nicht hoffnungslos, findet Anton. Er sei natürlich bestrebt, auch weiterhin die Dorfschänke so zu führen, so dass jeder Gast mit Spaß und Freude sein Bierchen, wie in der Vergangenheit, weiterhin genießen kann.

Problem Raucher vor Tür

Die ersten auferlegten Maßnahmen wurden umgesetzt. „Absolute Ruhe bitte“, steht mittlerweile auf einem Schild im Eingangsbereich, und auch die Türen werden pünktlich geschlossen. Was aber wird aus den Rauchern, die nach ein Uhr vor die Tür gehen möchten? Müssen die dann ganz draußen bleiben? Vor allem im Sommer, wenn der Raucherbereich im Flur zu klein wird. Fragen, die aktuell den Wirt der Dorfschänke beschäftigen.

„Hier trifft sich manchmal die ganze Gemeinde. Soll jetzt nach so vielen Jahren das ´dicke Ende` kommen?“, bedenkt der Wirt mit Blick in die Zukunft. Jedoch zeigt er sich optimistisch und setzt auf seine Gäste, die, wie er weiß, „alle voll hinter ihm stehen“. Und auf weitere Gespräche mit seinen umliegenden Nachbarn.

Petra Bosse

Bereits kurz nachdem Anton Braun auf Facebook mitteilte, dass es Ärger mit dem Ordnungsamt und der Polizei gab, rasselte es nur so an erzürnten Kommentaren.

Da heißt es u. a.

… Man sollte den Wirt der einzig über gebliebenen Dorfkneipe in Raesfeld unterstützen und froh sein, dass es noch eine Gaststätte im Dorf gibt. Stattdessen werden einem noch Steine seitens der Politik und pingeligen Anwohnern in den Weg gelegt. So stirbt der Dorfkern zukünftig komplett aus. Schämt euch! Kneipe an der Kirche ist Kulturgut und sollte erhalten werden!

  • … Richtig traurig. Die beste Kneipe in der Umgebung mit dem besten Wirt, den es gibt! Sollten wir uns nicht gefallen lassen und eine andere Lösung finden.
  • … Traurig finde ich ins Besondere, dass in unserem Dorf immer mehr die Leute Oberhand gewinnen, die das Dorfleben zerstören wollen. Es wird sich nur noch beschwert und gemeckert 😡ob bei Veranstaltungen, wie Kappesmarkt, Schützenfesten oder wie jetzt bei der Dorfkneipe und man hat das Gefühl, die Querulanten werden seitens der Gemeinde noch gefördert. Ich warte jetzt schon wieder auf die Beschwerde, dass Rosenmontag Musik gespielt wird 😓 Nur noch traurig, was aus meinem Raesfeld geworden ist. Heute kam die Nachricht von Anton Braun. Er wurde vor das Ordnungsamt gezerrt und muss nun seine gerade erst gepachtete Kneipe immer schön pünktlich um 1:00 schließen. Ich kann gar nicht so viel saufen, wie ich kotzen möchte. Jahrelang durfte die graue Eminenz Ewald schalten und walten in seiner Kneipe, ohne das auch nur ein Ordnungsamts-Mitarbeiter seine Nase dienstlich in die Kneipe gesteckt hätte. Kaum ist Ewald weg, bekommt der Nachfolger die ganze Härte der Raesfelder Gemeindejustiz zu spüren. Das ist so erbärmlich. Bei Ewald hatten sie nicht mal die Eier, das Rauchverbot durchzusetzen, aber mit dem Neuen wollen die zeigen, wer das Sagen hat. Die Leute, die heute für Ruhe und Ordnung im Dorfkern sorgen wollen, haben früher selber bei Strogoff, Oelkes, Epping, Marpert und Flück bis in die Puppen gebechert, den Kids von heute wird aber locker noch der letzte Treffpunkt zugesperrt. Macht doch gleich aus dem gesamten Dorfkern Pfarrheime, Seniorenheime und Kitas, dazwischen ein paar Eigentumswohnungen und gut ist, schickt die Dorfplaner von IKEK in die Wüste, das Dorf ist nicht mehr zu retten. Mir tun die heute 16 bis 26 jährigen leid, wohin mit all dem Leben. Wo trifft man sich in Zukunft? Jedoch, Not macht erfinderisch, die werden was finden, ob es den Herrschaften gefällt oder nicht.

  • … Ich hoffe die Verantwortlichen werden dem heutigen Jahrgang nicht alles wegnehmen. Denn den freiwilligen Anteil der Gemeinde (Feuerwehr, DRK, Landjugend, incl. Müll+ Weihnachtsbäume einsammeln, beim Kappesmarkt helfen usw.) übernehmen die jungen Leute ja auch. Da sollte man als Erwachsener in der Position auch für Ausgleich sorgen.
  • … Traurig ist es, dass niemanden mehr etwas gegönnt wird! Bald ist Raesfeld nur noch ein Kurort.
  • … Die Frage die sich stellt, ist doch, warum kommt es erst jetzt zu Beschwerden. Dass die Verwaltung denen nachgehen muss, sollte verständlich sein. Über das Ergebnis kann man sich im Übrigen dann doch schon wundern.
  • … Bald heißt es: Rettet die Dorfschänke.
  • … Das hätte man auch anders regeln können. Warum sofort Ordnungsamt und Polizei und solche lächerlichen Auflagen? Als Nächstes sind wohl Schützenfeste etc. dran. Aber das erwartet uns Erle demnächst ja auch. Hier wird für die Nörgler ja direkt mitgedacht und ein Wohnhaus gebaut.

Gemeindeverwaltung Raesfeld ändert Fragerecht für Einwohner

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Einwohnermitsprache gestärkt: Fragestunde künftig in jeder Ratssitzung

Raesfeld. Bürgerinnen und Bürger sollen künftig in jeder Sitzung des Rates und seiner Ausschüsse die Möglichkeit erhalten, Fragen zu stellen. Eine entsprechende Änderung der Geschäftsordnung wurde nun vom Gemeinderat beschlossen. Fragen zu aktuellen Tagesordnungspunkten sind jedoch weiterhin ausgeschlossen.

Fragestunde ohne Begrenzung – aber mit Einschränkung

Bislang war die sogenannte Einwohnerfragestunde nur in jeder zweiten Sitzung vorgesehen. Künftig soll sie regelmäßig stattfinden. Die Fragen müssen sich auf Angelegenheiten der Gemeinde beziehen, eine Begrenzung der Anzahl gibt es nicht.

Fragen zu Themen, die auf der Tagesordnung der jeweiligen Sitzung stehen, sind jedoch weiterhin nicht zulässig. Um der Verwaltung eine möglichst präzise Beantwortung zu ermöglichen, sollen Fragen nach Möglichkeit vorab schriftlich beim Bürgermeister eingereicht werden.

Ursprünglicher Vorschlag sah Einschränkungen vor

Der erste Entwurf zur Änderung sah vor, die Fragestunde weiterhin nur in jeder zweiten Ratssitzung zuzulassen und die Zahl der zulässigen Fragen pro Person auf zwei zu beschränken. Dies stieß auf deutliche Kritik.

Klaus Rybarczyk (SPD) sprach sich entschieden gegen die Einschränkungen aus. Diese bedeuteten aus seiner Sicht eine Beschneidung der Bürgerrechte. „Seien wir doch mutiger. Wir haben doch nichts zu verbergen“, so Rybarczyk. Auch Rupert Koller (UWG) und Holger Lordieck (Grüne) unterstützten die Forderung nach einer offenen Fragestunde ohne zahlenmäßige Begrenzung.

Bürgermeister Andreas Grotendorst zeigte sich in dieser Frage kompromissbereit: „Die Begrenzung auf zwei Fragen aufzuheben – da bin ich ziemlich leidenschaftslos und könnte darauf verzichten.“

Keine zweite Fragestunde nach der Sitzung

Nicht durchsetzen konnte sich Rybarczyk mit seinem Vorschlag, am Ende des öffentlichen Teils der Ratssitzung eine weitere Fragemöglichkeit zu schaffen, in der Bürgerinnen und Bürger gezielt zu getroffenen Beschlüssen nachfragen könnten.

Formulierung in der Geschäftsordnung angepasst

Ebenfalls diskutiert wurde der Wortlaut zur schriftlichen Einreichung von Fragen. Ursprünglich sollten Anfragen „mindestens drei Arbeitstage vor der Sitzung“ und mit vollständigem Namen sowie Anschrift eingereicht werden. In der endgültigen Fassung wurde die Formulierung abgeschwächt: Aus „müssen“ wurde „sollten“, aus „mindestens“ wurde „möglichst“. Der Rat einigte sich in diesem Punkt einstimmig.

Fraktionsvorsitzender Karl-Heinz Tünte (CDU) betonte zum Abschluss, dass es keinesfalls darum gehe, das Fragerecht einzuschränken: „Die Aussage, der Gemeinderat habe Angst vor kritischen Fragen oder wolle Bürgernähe verhindern, muss ich entschieden zurückweisen. Wir haben nichts zu verbergen.“

Petra Bosse

Neue Schulleiterin in Borken

Annette Sühling ist jetzt Chefin des Berufskollegs Borken / Nachfolge von Josef Brinkhaus

Borken (pd). Annette Sühling heißt die neue Schulleiterin des Berufskollegs Borken. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde ist sie von Beate Schwingenheuer, der zuständigen schulfachlichen Dezernentin bei der Bezirksregierung Münster, ernannt worden.

Beate Schwingenheuer (li.) und Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster (re.) beglückwünschen die neue Schulleiterin Annette Sühling.
Beate Schwingenheuer (li.) und Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster (re.) beglückwünschen die neue Schulleiterin Annette Sühling.

So konnte die bisherige stellvertretende Schulleiterin zum 1. Februar direkt die Nachfolge von Josef Brinkhaus antreten, der in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Annette Sühling unterrichtet die Fächer Wirtschaftswissenschaften und Politik. Die Oberstudiendirektorin bringt viel Erfahrung am Berufskolleg mit: Bevor sie 2012 als ständige Vertreterin des Schulleiters ans Berufskolleg Borken wechselte, unterrichtete sie an einem Berufskolleg in Ratingen.

Gute Aussichten für stroke unit in Borken

Landrat Dr. Kai Zwicker informiert zum aktuellen Stand zur „stroke unit“ in Borken

Kreis Borken. Landrat Dr. Kai Zwicker hat in einem weiteren Telefonat mit Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann erneut die Situation in Sachen „stroke unit“ erörtert.

Das angekündigte Gespräch zwischen dem Minister und den Landesverbänden der Krankenkassen zur Finanzierung der „stroke unit“ am Borkener Krankenhaus hat nun stattgefunden.

Folgende Punkte haben sich dabei ergeben:

Verhinderung von Überlastungen durch Vorrangschaltungen

– Auf Zustimmung aller Beteiligten traf der Vorschlag, durch mögliche Vorrangschaltungen an Ampelkreuzungen weitere Fahrtzeitenoptimierungen bei Verlegungsfahrten zu erreichen. Vorrangschaltungen könnten beim Transport von Borken in die Neurochirurgie nach Recklinghausen die Fahrtzeiten verkürzen.

– Zur Prüfung, ob und an welchen Stellen Vorrangschaltungen eingerichtet werden können, wird die Kreisverwaltung Borken kurzfristig einen Gutachter beauftragen und die erforderlichen Maßnahmen mit den beteiligten Kommunen und übrigen Straßenbaulastträgern abstimmen.

– Die Krankenkassen akzeptieren die Finanzierung der „stroke unit“ am Krankenhaus Borken auch in der Übergangsphase, bis zur Umsetzung von Vorrangschaltungen.

– Die Ersatzkassen haben aufgrund der vorgenannten Entwicklungen angekündigt, die von ihnen geltend gemachten Rückforderungen für die Vergangenheit nicht weiter zu verfolgen. Die AOK werde hierzu noch einmal das Gespräch mit dem Klinikum Westmünsterland suchen.

Großes Engagement der Bürger

Landrat Dr. Kai Zwicker lobt das große Engagement der Bürgerinnen und Bürger im Kreis sowie der politischen Gremien, die sich mit einer Petition bzw. Resolution für einen Erhalt der „stroke unit“ in Borken einsetzen. „Ohne den Druck und Einsatz vieler Beteiligter hätte es vielleicht keine Rechtsänderung auf der Bundesebene gegeben und wäre vielleicht keine Einigung auf der Landesebene erzielt worden“, sagt Landrat Dr. Kai Zwicker.

Der Dank gelte auch den Gesundheitsministern von Bund und Land, Jens Spahn und Karl-Josef Laumann.

In der Reihe „Best of NRW“ gastieren Manuel Lipstein, Violoncello

und Rafael Lipstein, Klavier
Sonntag, 17. Februar 2019 17 Uhr, Rittersaal Schloss Raesfeld

Kreis Borken (pd). Der Cellist und Komponist Manuel Lipstein, 2001 geboren, begann schon mit zehn Jahren sein Jungstudium an der Musikhochschule Köln. Seit 2015 ist er Jungstudent bei Prof. Maria Kliegel. Zusätzlichen Unterricht erhält er in Meisterkursen, u. a. bei Frans Helmerson und Mischa Maisky.

Manuel Lipstein, Violoncello und Rafael Lipstein, Klavier

Er tritt regelmäßig in international renommierten Sälen wie dem Herkulessaal München, der Kölner Philharmonie und der Beijing Concert Hall auf, vor allem mit seinem Bruder Rafael und verschiedenen Orchestern.

Manuel Lipstein gewann bereits zahlreiche Preise, u. a. den „Premier Grand Prix“ beim „Concours Flame“ in Paris, den ersten Preis beim „Concours Baert“ in Brüssel und den „WDR 3 Klassikpreis der Stadt Münster“. Als Komponist wurde Manuel mit einem WESPE-Sonderpreis und mehreren Bundespreisen bei „Jugend komponiert“ ausgezeichnet.

Der Pianist Rafael Lipstein, geboren 1995, begann im Alter von vier Jahren zunächst mit dem Violinspiel, bevor er sich als Elfjähriger dem Klavier zuwandte. Rafael gewann über 25 nationale und internationale Preise, so z.B. den ersten Preis beim Flame Concours Paris, Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“, Concours de Piano Gagny, Münchner Klavierpodium sowie 2017 beim Suzhou International Piano Competition China. Er studiert bei Prof. Pavel Gililov an der Universität Mozarteum in Salzburg. Seine Konzerte führten ihn in die ganze Welt.

Konzertprogramm am 17. Februar

Ludwig van Beethoven Sonate Nr. 4 C-Dur op. 102/1 für Klavier und (1770 – 1827) Violoncello Andante – Allegro vivace Adagio – Tempo d’Andante – Allegro vivace

Manuel Lipstein Eigenkomposition für Violoncello und Klavier (*2001)

Claude Debussy „Beau soir“ (arr. A. Gretchaninov) (1862 – 1918) Sonate d-moll L.135 für Violoncello und Klavier
Prologue. Lent, sostenuto e molto risoluto Sérénade. Modérément animé Finale. Animé, léger et nerveux

Richard Strauss Sonate F-Dur op. 6 für Violoncello und Klavier (1864 – 1949) Allegro con brio Andante ma non troppo Finale. Allegro vivo „Morgen!“ op. 27 (arr. Lipstein)

Alberto Ginastera Pampeana Nr. 2 op. 21 (1916 – 1983)

Die Reihe „Best of NRW“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung und des Westdeutschen Rundfunks (WDR 3); wird gefördert durch die Eibach Stiftung, Stiftung Mercator, Walzwerke Einsal, Artur u. Lieselotte Dumcke Stiftung.

BEST OF NRW im Radio: WDR 3 „Das Konzert“ – jeweils um 20:05 Uhr, BEST OF NRW im Internet: www.bestofnrw.de

Der Eintritt für das Konzert im Raesfelder Schloss kostet für Besucher, die nicht Mitglied des Kulturkreises Schloss Raesfeld sind, 20 Euro, für Schüler und Studenten 12 Euro.

Das Programmheft der Saison 18/19 sowie Karten für das Konzert am 17. Februar können in der Geschäftsstelle des Kulturkreises Schloss Raesfeld unter Tel.: 02564 – 98 99 110 oder per E-Mail an [email protected] bestellt werden.

Karten gibt es auch an der Konzertkasse im Schloss Raesfeld am Sonntag ab 16 Uhr.

Einmalig – 11. Night of Music am Voshövel

Musik hautnah erleben bei der 14. Night of Music im Landhotel Voshövel

Am Freitag, 22. März ab 20 Uhr findet zum 14. Mal die Night of Music 2019 mit acht Bands auf vier Bühnen im Landhotel Voshövel statt.

Young People Band
Young People Band

Dem Veranstalter ist es wiederholt gelungen, Spitzenkünstler und Spitzenbands für die „Night of Music“ zu begeistern.

Geboten werden unterschiedliche Musik-Stilrichtungen in einem wunderschönes Ambiente.  

Freuen können sich die Besucher auf einen musikalischen Abend mit der Young People Big Band, Die goldenen Reiter, Trio Grande, Farfarello, Killin Jane, Mengamo Trio, Lux et Orgio und Mr. Brassidents.

Einlass ist ab 19.30 Uhr. Eintritt 37 Euro pro Person.

Jetzt Karten sichern im Vorverkauf!

Wo? Im Landhotel Voshövel, Am Voshövel 1, Schermbeck. Tel. 02856 – 91400, oder im Tickeltshop Mattke, Kreuzstr 24 in Wesel, Tel. 0281 – 28887

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