(pd). Der Europawahlkampf, das neue Eckpunktepapier der SPD und die Stroke Unit waren die Themen beim Frühstück der SPD-Ortsvereinsvorsitzenden im Kreis Borken mit der Bundestagsabgeordneten Ursula Schulte.
Stroke Unit + Grundrente – Treffen der SPD-Ortsvereinsvorsitzenden im Kreis Borken
Zuletzt kam die Schlaganfallstation des St. Marien-Krankenhauses in Borken unter finanziellen Druck. Krankenkassen forderten vor Gericht die Rückzahlung sämtlicher Mittel, weil eine Verlegung von Patienten in die nächstgelegene Neurochirurgie länger als die vorgeschriebenen 30 Minuten dauerte.
Ein Urteil des Bundessozialgerichts, wonach als Maßstab nicht die reine Fahrtzeit, sondern der Zeitpunkt der Verlegung entscheidet, gefährdete die Finanzierung. Für die SPD im Kreis Borken eine untragbare Situation.
Aus diesem Grund setzten sich die Sozialdemokraten im Borkener Stadtrat ein für eine Resolution. Alle Parteien stimmten der Resolution zu. Diese wurden dann auch von über 38.000 Bürgerinnen und Bürger unterstützt. Zurzeit wird an einer Lösung gearbeitet, wie der Transport beschleunigt werden kann.
Als aussichtsreichste Möglichkeit wird geprüft, ob Ampeln mit Vorrangschaltungen für Krankenwagen ausgestattet werden können. Die SPD-Ortsvereinsvorsitzenden aus dem Kreis Borken begrüßten diese Entwicklung und betonten, dass eine Schlaganfallstation unverzichtbar für die gesundheitliche Versorgung der Menschen im Kreis Borken ist.
Ursula Schulte lobte das Konzept der Grundrente, die der SPD-Sozialminister Hubertus Heil auf den Weg bringen will. „Besonders froh bin ich über die angedachte Streichung der Bedürftigkeitsprüfung. Denn bei der Grundrente geht es um die Anerkennung von Lebensleistungen und nicht um die Verteilung von Almosen“, so Schulte.
Weitere zentrale Themen beim Ortsvereinsfrühstück waren außerdem der Europawahlkampf Außenpolitik, Umwelt und soziale Standards.
Die Aktion „saubere Landschaft findet am Samstag, 16. März 2019 von 9:00 – 12:00 Uhr statt.
Nach erfolgreich durchgeführten Aufräumaktionen in den vergangenen Jahren steht auch im Frühjahr dieses Jahres wieder unsere Aktion „saubere Landschaft“ an.
Hierbei können alle mithelfen, unsere schöne Raesfelder Landschaft, d. h. Wälder, Fußwege und Straßenränder von Verschmutzung zu befreien.
Treffpunkt im Ortsteil Raesfeld: Feuerwehrgerätehaus in Raesfeld
Treffpunkt im Ortsteil Erle: Feuerwehrgerätehaus in Erle
Nach Abschluss der Aktion, um 12:00 Uhr erhalten alle
Teilnehmer im Feuerwehrgerätehaus Raesfeld kostenlos eine Suppe und Getränke.
Für einen Hin- und Rücktransport der Teilnehmer aus Erle um 11:45 Uhr zum
gemeinsamen Essen in Raesfeld ist gesorgt.
Der Ortsmarketing Raesfeld e. V. stellt den Sammlern
Müllsäcke und Handschuhe zur Verfügung. Getreu dem Motto „viele Hände, schnelles
Ende!“ freuen wir uns über alle freiwilligen Helferinnen und Helfer! Bitte
beachten Sie, dass Kinder nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten an der
Aktion teilnehmen können.
Anmeldungen sind bis
zum 22. Februar 2019 im
Naturparkhaus möglich unter:
Raesfeld (pd). Ausstellungs-Eröffnung am Freitag in der St.-Sebastian-Schule – Besucher willkommen
In ihrer Projektwoche „Art meets school“ lernen die Drittklässler der St.-Sebastian-Schule mit professioneller Hilfe von Raesfelder Künstlern verschiedene Gestaltungstechniken kennen (u.a. Graffiti, Nähen, Kohlezeichnungen, Glas).
Anregungen für ihre weitere „künstlerische Karriere“ konnten die Kinder zudem auch durch den Besuch des Otto Pankok Museums in Drevenack erhalten.
Am Freitag, 15. Februar, werden die Kunstwerke im Forum der Sebastianschule im Rahmen einer Vernissage ausgestellt. Um 10.10 Uhr erfolgt die Eröffnung, zu der Interessierte herzlich eingeladen sind
Raesfeld (ots) Leichte Verletzungen hat eine 37 Jahre alte Pedelec-Fahrerin am Dienstag bei einem Unfall in Raesfeld-Erle erlitten. Die Raesfelderin war gegen 07.50 Uhr mit ihrem Rad weggerutscht, als sie von der Marienthaler Straße in die Straße Hagen abbog. Ein Rettungswagen brachte sie ins Krankenhaus.
Diese exklusive Neubau-Doppelhaushälfte (Wohneigentum) befindet sich in bevorzugter Wohnlage von Raesfeld-Erle. Ein schlüsselfertiger Ausbau ist ebenso möglich wie der Erwerb eines veredelten Rohbaus. Die Erschließungs- und Hausanschlusskosten (Strom, Gas, Wasser u. Telefon) sind im Kaufpreis enthalten. Es fallen keine zusätzlichen Käuferprovisionen an.
Zahlen und Fakten
Lage: Raesfeld-Erle, Schermbecker Straße / Else-Cahn-Weg Grundstücksanteil: ca. 320 qm Wohnfläche: ca. 130 qm Erstellungsjahr: 2019 Einliegerwohnung: nein Zustand: Erstbezug
K.H. Tünte – Verabschiedung als CDU-Fraktionsvorsitzender am 10. Februar 2019
Ich bin überrascht und gleichzeitig tief berührt, heute so viele Gäste und Wegbegleiter zu sehen und sprechen zu können.
Jetzt ist es soweit, nach mehr als 34 Jahren habe ich mich nach Abstimmung innerhalb der Fraktion und mit dem Gemeindeverband Raesfeld-Erle entschieden, mein Amt als Fraktionsvorsitzender zur Verfügung zu stellen.
In der Zwischenzeit hat die
CDU-Fraktion gewählt. Über das Ergebnis wird Sarah als CDU-Gemeinde-Verbandsvorsitzende
heute informieren.
Nach so vielen Jahren aktiver
Arbeit in der Kommunalpolitik und als Vorsitzender der Mehrheits-fraktion im
Rat der Gemeinde Raesfeld gehen mir viele Gedanken durch den Kopf
Was bedeutet meine Entscheidung für die
Gemeinde, für die Fraktion, für die CDU, für mich und für meine Familie?
Wie geht es angesichts vieler bedeutender Fragen
rund um wichtige Fragen wie z.B. das
Thema Dorfentwicklung weiter?
Wie geht es innerhalb des CDU-Gemeindeverbandes
und in der Fraktion weiter?
Ich habe mich so entschieden,
Weil niemand glauben soll, dass er unersetzlich
ist
Weil ich davon überzeugt bin, dass meine
Entscheidung richtig ist
Weil ich glaube, dass meine Entscheidung zum
richtigen Zeitpunkt kommt
Ich glaube sagen zu dürfen, dass
ich meine Aufgabe über die gesamte Zeit mit Freude, Engagement, Fleiß, hoher
Identifikation mit den Anliegen der Gemeinde und insgesamt mit Erfolg für die
CDU und besonders für die Gemeinde Raesfeld wahrgenommen habe. Ich war immer
ein politisch aber selten ein parteipolitisch denkender Mensch.
Bei meiner Arbeit habe ich über
all` die Jahre sehr gute Unterstützer gehabt und gefunden, die mir meine Arbeit
erleichtert, die mich getragen, die mir vertraut haben.
Meine politische Laufbahn hat 1973
mit dem Eintritt in die CDU Raesfeld begonnen. Zu dieser Zeit hatten wir eine
agile und aktive Junge Union.
Im Gemeinderat bin ich seit 1975.
Damals wurde ich als Kandidat der Jungen Union über die Reserveliste
Ratsmitglied, ab 1979 dann als Direktkandidat in verschiedenen Wahlbezirken.
Besonders die Anfangsjahre waren
vor dem Hintergrund der anstehenden kommunalen Neugliederung hoch interessant
und spannend. Es war eine Zeit, in der grundlegende Weichen für die Entwicklung
unserer Gemeinde in Selbständigkeit gestellt wurden.
Einige Meilensteine, die die
Politik der CDU von 1975 bis heute bestimmt haben, möchte ich gerne im
Rückblick nennen
die Selbständigkeit der Gemeinde. Diese konnte
nur durch den freiwilligen Beitritt der damals selbständigen Gemeinde Homer
1969 und danach 1975 mit der Entscheidung, dass Erle zu Raesfeld kam, erreicht
werden.
Aufbau der eigenen Verwaltung mit der Wahl des
ersten Gemeindedirektors Udo Rößing
Die anfangs sehr umstrittene Entscheidung zum
Bau eines neuen Rathauses
Kontinuierlicher Auf- und Ausbau der
Infrastruktur, besonders in Erle, wo damals deutlicher Nachholbedarf bestand
Ausweisung und Erschließung von Wohn- und
Gewerbeflächen – Einstieg in ein Raesfelder Modell zur Vergabe von
Baugrundstücken am Beispiel Burgesch – später Modifizierung des Einheimischen-Modells
Erweiterung der Schulen in Raesfeld und Erle –
Anpassung der Schulformen mit dem großen Ziel, auf jeden Fall eine
weiterführende Schule am Ort zu behalten bis zur heutigen Kooperation mit der
Stadt Borken und der Julia-Koppers-Gesamtschule
Kontinuierliche Weiterentwicklung der Sport-,
Freizeit- und Spielplatzflächen
Städtebaulicher Rahmenplan mit der Ortskerngestaltung
rund um das neue Rathaus und dem sog.
neuen Ortskern
Versorgung der Gemeinde mit Gas und Wasser
Gründung des Jugendwerkes, dessen
Gründungsvorsitzender ich war, mit Schaffung von Jugendeinrichtungen
Förderung Vereine und breit angelegte Förderung der
ehrenamtlichen Arbeit
Beteiligung bei der Gründung des Bildungswerkes
und der öffentlichen Bücherei
Bau des Naturparkhauses
Verlagerung des Feuerwehrgerätehauses
Kauf des NATO-Geländes mit Potenzial für günstigen
Wohnungsbau
Bau der Umgehungsstraße
Bau des Seniorenhauses und der Häuser für betreutes
Wohnen in beiden Ortsteilen
Partnerschaft mit den Gemeinden Wehl, Dömitz und
Kobiercyke
Ausbau Glasfaser im Innen- und Außenbereich, der
2019 zu einer Vollversorgung der Gemeinde führen wird.
Pilotprojekt mit dem Bau der 380-kv-Leitung
durch die Fa. Amprion
Wechsel in der Verwaltungsleitung – Ausscheiden
von Udo Rößing, Neuwahl von Andreas Grotendorst, der vorher als 1.
Beigeordneter nach Raesfeld gekommen war. Neuwahl von Martin Tesing als 1.
Beigeordneter
Einleitung des Prozesses der Dorfentwicklung
Schuldenfreiheit über mehr als 20 Jahre –
zunächst als einzige Gemeinde in NRW
Das alles und vieles mehr haben
wir, hat die CDU-Fraktion im engen Kontakt mit dem CDU-Gemein-deverband auf den
Weg gebracht, entschieden und öffentlich, oft auch gegen Widerstände in der
Gemeinde um- und durchgesetzt.
Es hat in dieser Zeit auch einige
umstrittene Entscheidungen gegeben, die der CDU nicht immer gut getan haben,
aber das gehört wohl auch zum „Geschäft“ wie man so schön sagt.
Nicht immer sind Probleme zu
vermeiden. Sie ergeben sich meistens dann, wenn Entscheidungen nicht
transparent sind oder nicht nachvollziehbar erklärt werden können, häufig z.B.,
wenn es um Grundstücksangelegenheiten geht.
Die Aufzählung macht deutlich, dass
sich über die Jahre in Raesfeld und Erle viel getan hat. Das meiste ist gut
gelungen und findet die Anerkennung der Bürger, sonst hätte die CDU als
stärkste Partei bei den Wahlen die nach wie vor erfreulich hohen Stimmenanteile
nicht geholt.
Wir haben, wie ich meine, alle
zusammen das Glück der Tüchtigen auf unserer Seite gehabt und für unsere
Gemeinde viel erreicht, so dass sie sich im Umfeld gut behaupten kann.
Vieleswar aus meiner Sicht nur möglich, weil die CDU-Gemeindeverband und
CDU-Fraktion zusammengehalten hat, eine Einheit gebildet hat, engagierte Leute
gefunden hat, die bereit sind, sich für die Fraktion, für die CDU und vor allen
Dingen für die Gemeinde einzusetzen und in der Gemeinde anerkannt sind.
Vieles war nach meiner Überzeugung nur möglich, weil wir stets engen Kontakt zur Verwaltung, besonders zur Verwaltungsspitze, gepflegt und gehalten haben. Nur der, dem es gelingt, Vertrauen aufzubauen, zu halten und immer wieder daran arbeitet, Vertrauen zu rechtfertigen, findet eine gute Basis für eine gute und nachhaltige Zusammenarbeit. Dieses Vertrauen hat für die CDU und in der Zusammenarbeit mit der Verwaltung über Jahre umfassendere Informationen gebracht, als alle anderen sie hatten.
Nur, wer gut informiert ist, kann auch fundierte und nachvollziehbare Entscheidungen treffen. Dazu hat die Verwaltung, angefangen mit Udo Rößing und Franz Büsken und mit den damals ehrenamtlichen Bürgermeistern Johannes Paß, Reinhard Kipp, Maria Honvehlmann, später mit Udo Rößing als hauptamtlichem Bürgermeister und seinem Stellvertreter in der Verwaltung Winfried Grömping sowie den stellvertretenden Bürgermeistern der CDU Alfons Rößmann, Friedel Sebastian, Hans-Dieter Strothmann, Inge Lütten über Jahre gute Arbeit geleistet.
Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass dieser Weg, den die CDU-Fraktion mit der Verwaltung gegangen ist, an vielen Stellen in der Gemeinde sichtbar geworden ist und dass die Fortsetzung dieser Zusammenarbeit auch für die Zukunft tragen wird. Sie darf nicht auf`s Spiel gesetzt werden.
Ich möchte nicht aus diesem Amt
scheiden, ohne allen, die mich in dieser Zeit seit 1984 unterstützt haben, zu
danken.
An erster Stelle danke ich meiner Frau und meiner Familie, die die Belastung über diese lange Zeit mitgetragen hat. Besonders ohne das große Verständnis meiner Frau wäre das alles so nicht gegangen.
Ich danke dem ehemaligen Bürgermeister Reinhard Kipp, der mir 1984 gemeinsam mit der damaligen Fraktion das Vertrauen ausgesprochen hat und über die Jahre vielen anderen Fraktionsmitgliedern, die mir vertraut haben.
Hervorheben möchte ich besonders die Mitstreiter, die mich am längsten begleitet haben, die langjährigen stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden, Hans-Dieter Strothmann, Bernhard Bölker und Wilfried Theis, auf die ich mich immer verlassen konnte und Jochen Welsing sowie meiner Fraktionsgeschäftsführerin Inge Lütten, die mir viele organisatorische Dinge abgenommen hat.
Dank gilt aber auch allen anderen Fraktionsmitgliedern in dieser Zeit und aktuelle Mitglieder der Fraktion für gute Arbeit, für Vertrauen, für Entgegenkommen, für sachliche Kritik und freundschaftliche Verbundenheit.
Besonders danke ich auch unserem heutigen Ehrenbürgermeister Udo Rößing, mit dem ich viele, viele Jahre, nämlich von seiner Wahl zum 1. Gemeindedirektor bis zu seinem Ausscheiden aus dem Bürgermeisteramt vertrauensvoll zusammenarbeiten durfte.
Herzlich danken möchte ich auch unserem jetzigen Bürgermeister Andreas Grotendorst, mit dem ich die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit bis heute nahtlos fortsetzen konnte.
In diesen Dank möchte ich ausdrücklich unseren Beigeordneten Martin Tesing einbeziehen, der mich in vielen Fragen immer wieder unterstützt hat und sich jederzeit ansprechbar und hilfsbereit gezeigt hat. Besonders angenehm und persönlich beeindruckend war für mich die Art der Zusammenarbeit mit allen genannten Personen.
In diesen Dank möchte ich ausdrücklich auch die Mitarbeiter der Verwaltung, besonders die Vorzimmerdamen im Bürgermeisterbüro, einbeziehen. Danken und Gedenken sollten wir auch allen, die nicht mehr unter uns sind. Stellvertretend möchte ich zwei starke Frauen namentlich nennen: Maria Honvehlmann und Marie-Theres Heselhaus, zwei hoffnungsvolle Talente, die viel zu früh von uns gehen mussten.
Die Arbeit in der Fraktion selbst war vielfältig, interessant, herausfordernd, spannend, freundschaftlich, von gegenseitigem Respekt getragen, in der Sache durchaus kontrovers und längst nicht immer einhellig, auch, wenn das von Außenstehenden häufig so wahrgenommen wurde.
Über die intensive Zusammenarbeit sind freundschaftliche Verbindungen untereinander entstanden, die ich nicht missen möchte und die ich gerne weiter pflegen möchte. Danke an alle, die dazu beigetragen haben und mir, oft über viele Jahre ihr Vertrauen geschenkt, ihre Unterstützung gegeben und ihre Loyalität bewiesen haben.
In der Sache unterschiedlicher
Meinung zu sein, zeichnet eine lebendige Gemeinschaft und Gemein-de aus. Das
gehört für mich zu einer lebendigen Demokratie, wie wir sie nach meinem
Eindruck in Raesfeld überwiegend gelebt haben.
Den Dank an die Vertreter der
Presse möchte ich heute noch einmal wiederholen.
Mein persönliches Fazit –
Einigkeit macht stark. Kleinliche Auseinandersetzungen um öffentlicher Wirkungen willen, sind überflüssig wie ein Kropf. Die Fragen in der Welt und auch die Aufgaben in der Gemeinde und in den Fraktionen sind komplexer geworden.
In Einzelfragen ist spürbar, dass der Umgang rauer geworden ist. Sogar vor anonymen Drohungen schreckt man heute nicht mehr zurück. Wir machen sicher nicht immer alles richtig. Aber wir, das glaube ich für alle hier sagen zu dürfen, engagieren uns nach bestem Wissen und Gewissen für den Zusammenhalt in der CDU, in der Fraktion und in der Gemeinde sowie für eine kontinuierliche Weiterentwicklung.
Bei allem, was wir tun, sollte uns immer bewusst sein, dass wir in Raesfeld sind. Wir lieben unsere Gemeinde, wir gehen pragmatisch mit unseren Herausforderungen um. Dieser Weg hat sich bewährt.
Unsere Gemeinde Raesfeld hat sich dank einer besonnenen Politik, die von der Arbeit der CDU geprägt war, über viele Jahre prächtig entwickelt und in vielen Bereichen den Anschluss an die Zukunft erreicht. Darauf dürfen wir alle stolz sein. Wenn das so bleiben soll, bleibt natürlich auch weiter viel zu tun.
Aber das kann die Fraktion in neuer
Zusammensetzung gelassen angehen. Wir sind gut aufgestellt, wir haben
hoffnungsvolle Talente in unseren Reihen, die Herausforderungen der Zukunft zu
meistern.
Große Aufgaben warten auf Ideen, Entscheidungen und Lösungen. Ein paar davon möchte ich nennen:
Ärztliche Versorgung – geschäftliches und
gastronomisches Angebot in der Gemeinde
Demografische Entwicklung – Stichwort alternde
Gesellschaft
Umsetzung des Dorfentwicklungsprogramms
Städtebaulicher Wettbewerb für hervorgehobene
Flächen im Ortskern
Straßenbaubeiträge nach KAG und Wirtschaftswegebau
Zukunft gestalten heißt, Verantwortung übernehmen. Das hat die CDU
immer getan und das wird sie auch in Zukunft tun.
Zukunft gestalten heißt weiter:
Vertrauen schaffen. Vertrauen untereinander, Vertrauen gegenüber den Bürgern
durch verlässliche Politik, Transparenz und nachvollziehbare Entscheidungen,
Vertrauen in der Zusammenarbeit mit der Verwaltung.
Ich sage zum Schluss noch einmal
danke an alle, die heute meinetwegen gekommen sind. Ich sage nicht: Ich bin
dann mal weg. Ich sage wohl, ich bin ab heute nicht mehr Fraktionsvorsitzender,
aber ich bleibe noch Ratsmitglied bis zum Ablauf der Wahlperiode und möchte
meine Erfahrungen gerne weiter einbringen.
Besonderer Dank gebührt den verschiedenen CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden und den vielen CDU-Vorstandsmitgliedern, mit denen ich stets gute Kontakte pflegen durfte.
Namentlich möchte ich Sarah Gößling nennen, mit der ich regelmäßige Treffen und Abstimmungen hatte, die viel gebracht haben. Danke auch für die Vorbereitung der heutigen Verabschiedung.
Danke auch an alle Abgeordneten der CDU auf Kreis-, Landes- Europa und Bundesebene, die für unsere Anliegen immer ein offenes Ohr hatten.
Meinem Nachfolger wünsche ich viel
Glück und Erfolg. Wenn alle zusammenhalten, an einem Strick ziehen und
unterstützend mitarbeiten, wird das sicher gelingen. Ich bitte darum, ihm das
gleiche Vertrauen entgegenzubringen, das ich über viele Jahre haben durfte.
Auf den CDU-Gemeindeverband, die
CDU-Fraktion, die Gemeinde Raesfeld – und auf ein paar schöne, angenehme
Stunden hier im Gasthof Nießing.
Bernhard Bölker über das Amt von Karl-Heinz Tünte als Fraktionsvorsitzender.
RAESFELD. Nach 34 Jahren hat Karl-Heinz Tünte sein Amt mit Abstimmung der Fraktion als CDU-Fraktionsvorsitzender aufgegeben. Sein Nachfolger ist der 58-jährige Landwirt Bernhard Bölker.
Gäste im Saal von Nießing waren von li.: Wilhelm Korth (MdL), Johannes Röring (MdB), Markus Jasper (CDU Kreisverband), der neue Fraktionsvorsitzende Bernhard Bölker mit Ehefrau Anneliese, Gerda und Karl-Heinz Tünte, stellvertretender Bürgermeister Heinz-Dieter Strothmann, Bürgermeister Andreas Grotendorst, Altbürgermeister Udo Rößing sowie Gemeindeverbandsvorsitzende Sarah Gößling.
Die CDU-Ortsverbandsvorsitzende Sarah Gößling konnte an
diesem Sonntagvormittag im Saal von Nießing neben dem Vorstand der CDU auch Wilhelm
Korth (MdL), Johannes Röring (MdB), Markus Jasper (CDU Kreisverband) sowie
Altbürgermeister Udo Rößing begrüßen.
Es waren streckenweise bewegende Worte, die bei der offiziellen Verabschiedung des CDU-Fraktionsvorsitzenden Karl-Heinz Tünte zur Sprache kamen.
Nach 34 Jahren hat sich der langjährige Vorsitzende der CDU-Fraktion im Dezember dazu entschieden, sein Amt aufzugeben. „Ich sage nicht, ich bin dann mal weg. Ich sage wohl, ich bin ab heute nicht mehr Fraktionsvorsteher. Bleibe aber noch Ratsmitglied bis zum Ablauf der Wahlperiode und möchte weiterhin meine Erfahrungen einbringen“.
Neuer Raesfelder CDU Fraktionsvorsitzender Bernhad Bölker (l.) und Karl-Heinz-Tünte
Starke Fährte
Sein Nachfolger Bernhard Bölker ist seit 30 Jahren Ratsmitglied und seit 1986 im Vorstand. Sein Ziel sei es, wie er sagte, dass Begonnene weiterzuführen. Dazu gehören unter anderem der Hochwasserschutz und die Ausweisung neuer Baugebiete, sowie das große Projekt Dorfentwicklung. Mit Blick auf Tünte sagte Bölker: „Bitte unterstütze uns auch weiterhin. Du hast eine starke Fährte hinterlassen. Ich werde versuchen, diese Fährte zu verlängern“.
Der stellvertretende Bürgermeister Heinz-Dieter Strothmann hob besonders die Arbeit von Tünte, als Vordenker und Visionär, in den Vordergrund. „Er hat damit die rasante und positive Entwicklung unserer Gemeinde in den letzten Jahren entscheidet mitgeprägt. Für mich war das vorbildlich und ich bin im Nachhinein stolz darauf, dass ich viele Jahre sein Stellvertreter war“.
Weitsichtigkeit
Altbürgermeister Udo Rößing erzählte aus einen 34 – jährigen Schatz gemeinsamer Erinnerungen. Mit Blick auf die Arbeit als Fraktionsvorsitzender habe Karl-Heinz Tünte die Gemeindeverfassung von Beginn an richtig gesehen habe. Ihm sei stets bewusst gewesen, dass Rat und Verwaltung Organe der Exekutive seien und daher in einem Boot sitzen. Mit seiner Kompetenzzuordnung sei man sich nicht ins Gehege gekommen. Der Rat habe sich auch nicht im „Gestrüpp der Alltäglichkeiten“ verheddert. „Karl-Heinz Tünte hat bei der Erfüllung seines Ratsmandats und durch sein intensives persönliches Einbringen eine besondere Pflichtauffassung gelebt“.
Ehrenamtler wie Karl-Heinz Tünte sind leider ein Auslaufmodell
Besonders hob Bürgermeister Andreas Grotendorst in seiner Laudation das große ehrenamtliche Engagement sowie das hohe Maß an Verlässlichkeit von Tünte hervor.
Karl-Heinz Tünte war streckenweise sichtlich bewegt
Fels in der Brandung
Als „Fels in der Brandung“, auch bei unangenehmen Entscheidungen, die viel Weitblick aber weniger Rückblick abverlangten, sei Karl-Heinz Tünte immer ein verlässlicher Partner gewesen. Ein Satz war Grotendorst besonders wichtig: „Raesfeld steht verflixt gut dar. Und wenn wir sehen, was wir alles erreicht haben, auch durch deine ehrenamtliche Arbeit, dann kann ich nach meiner zwölfjährigen Zusammenarbeit sagen – Ehrenamtler wie Karl-Heinz Tünte sind leider ein Auslaufmodell“.
Wilhelm Korth MdL
Große Sympathie bekundete Wilhelm Korth (MdL): „Uns beide verbindet die kürzeste Geschichte, aber mein erster Eindruck war, als uns wir uns kennenlernten – mein Gott, was ist das für ein feiner Mensch. Wenn sie mal alle so wären“.
Markus Jasper hatte einen Hochsitz in Schokoladenform für Bernhard Bölker mitgebracht.
Als ruhenden Pol in stürmischen Zeiten habe Markus Jasper (CDU Kreisverband) Karl-Heinz Tünte wahrgenommen. „Er hat das gemacht, was Kommunalpolitik wirklich ausmacht“.
Johannes Röring MdB (l.) lobte die gut funktionierende Gemeinde Raesfeld
Auch Johannes Röring (MdB) war voll des Lobes. Raesfeld sei eine der Regionen, die er gerne als Bundestagsabgeordneter in Berlin vertrete. „In Raesfeld funktioniert das politische Miteinander hervorragend. Das ist auch ein Garant dafür, dass eine Gemeinde so erfolgreich sein kann“.
Blumen für Gerda Tünte von Sarah Gößling (l.), Gemeindeverbandsvorsitzende CDU
Petra Bosse
Verabschiedung von Karl-Heinz Tünte
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Neuer Raesfelder CDU Fraktionsvorsitzender Bernhad Bölker (l.) und Karl-Heinz-Tünte
Wilhelm Korth MdL
Markus Jasper hatte einen Hochsitz in Schokoladenform für Bernhard Bölker mitgebracht.
Sarah Gößling überreichte Gerda Tünte einen bunten Strauß als Dankeschön
Johannes Röring
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Erweiterungsgebäude am Kreishaus: Baugenehmigung liegt vor Vorbereitende Arbeiten beginnen
Kreis Borken / Borken (pd). Die Stadt Borken hat in der vergangenen Woche dem Kreis Borken die Baugenehmigung für sein Erweiterungsgebäude am Kreishaus erteilt.
Damit fällt nun der Startschuss für die vorbereitenden Arbeiten im Umfeld. Zunächst wird das vorgesehene Baufeld freigemacht, die Versorgungsleitungen werden verlegt, anschließend wird die Baustelle eingerichtet. Für vereinzelte Bäume, die für den Neubau gefällt werden müssen, werden als Ausgleichsmaßnahme Neupflanzungen auf dem Kreishausgrundstück erfolgen.
Der Start der Rohbauarbeiten für das Gebäude ist im Sommer vorgesehen.
Der Baustellenverkehr wird während der gesamten Bauzeit
über den Löveltweg geführt. Hierdurch soll vor allem zusätzlicher Verkehr auf
dem Horaper Weg vermieden werden.
Der Erweiterungsbau wird in erster Linie für die neue
Kreisleitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst erforderlich – aus personellen
und technischen Gründen: Aufgrund eines deutlich gestiegenen Einsatzaufkommens
und geänderter gesetzlicher Rahmenbedingungen ist dort die Beschäftigtenzahl
deutlich angestiegen. Auch die Bewältigung von Großschadenslagen und die
Verpflichtung, eine redundante Leitstelle vorzuhalten, erfordern bauliche
Vergrößerungen.
50 neue Büros
Neben der neuen Leitstelle werden in dem neuen Verwaltungsgebäude etwa 50 neue Büros geschaffen. Der erhöhte Raumbedarf ist auch hier vor allem durch zusätzliche gesetzliche Aufgaben und den damit verbundenen Neueinstellungen entstanden. „Dies alles ist mit dem aktuell vorhandenen Raumbestand des Kreishauses nicht zu realisieren“, erläutert Landrat Dr. Kai Zwicker.
Die Fertigstellung des Erweiterungsbaus ist für das
Frühjahr 2021 geplant. Mit der Inbetriebnahme der neuen Kreisleitstelle für
Feuerwehr und Rettungsdienst gegen Ende 2021 soll schließlich der letzte
„Nutzer“ die neuen Diensträume beziehen.
Die reinen Baukosten belaufen sich auf 18,2 Millionen
Eurodarüber hinaus schlägt die Modernisierung der Leitstellentechnik mit 3,2
Millionen Euro zu Buche.
Die SPD-Fraktion lädt zu einer öffentlichen Fraktionssitzung am Mittwoch, 13.02.2019 ab 20 Uhr in den kleinen Beratungsraum im Rathaus ein.
Themen sind unter anderem die von der Verwaltung vorgeschlagene Fällung der Säuleneichen auf dem Erler Kirchplatz und die Behandlung des Antrags der Fraktion zur Korrektur der Pflanzbeete in der Truvenne und am Hohen Weg.
Bürgerinnen und Bürger sind zu dieser Sitzung herzlich
eingeladen.
Mit dem Aktionstag und einem „Twittergewitter“ soll die lebensrettende Rufnummer in der Bevölkerung noch bekannter gemacht werden. Das Datum wurde bewusst gewählt: 11.2. lässt auf die Rufnummer 112 schließen.
Unter dieser Nummer sind die jeweiligen Notfalldienste in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) aus allen Fest- und Mobilfunknetzen sowie von öffentlichen Telefonen bereits seit Dezember 2008 gebührenfrei erreichbar.
Die Bekanntheit der 112 stärken – auch mithilfe von Twitter
Der 11. Februar soll die Bekanntheit der Notrufnummer 112 stärken –
dieses Jahr wird die Aktion von 41 Feuerwehren und dem Deutschen
Feuerwehrverband auch über den Microbloggingdienst Twitter mit einem
#Twittergewitter begleitet.
11.2. europäischer Tag des Notrufs – die Feuerwehren machen auf sich mit einem #Twitterge witter aufmerksam
Unter dem Hashtag #twittergewitter und #112live werden von 8:00 – 20:00 Uhr Feuerwehr- und Rettungsdiensteinsätze in Echtzeit anonymisiert dargestellt. Außerdem sollen die Tweets über die Arbeit der Feuerwehr hinten den Kulissen informieren und neugierig auf den Beruf als Feuerwehrfrau oder -mann machen.
112 – kann auch Ihr Leben retten!
Nachfolgend erhalten Sie weiterführende Informationen und Handlungsempfehlungen, wie Sie in einem Notfall im In- oder EU-Ausland per Telefon schnelle Hilfe anfordern können.
Wann sollten Sie die 112 anrufen?
Wählen Sie die 112 im Notfall, um einen Krankenwagen oder die
Feuerwehr zu rufen. Wenn Sie zum Beispiel dringend einen Arzt brauchen,
Zeuge eines schweren Verkehrsunfalls werden oder feststellen, dass ein
Gebäude brennt.
Rufen Sie die 112 nicht für Verkehrsmeldungen, Wetterberichte oder allgemeine Informationen an.
Unnötige Anrufe können das System überlasten und so das Leben derer gefährden, die wirklich dringend Hilfe benötigen.
Scherzanrufe
können ebenfalls die Reaktion auf echte Notfälle verzögern. Wegen der
hohen Zahl von falschen Notrufen haben zahlreiche Länder beschlossen,
die 112 für Anrufe von Mobiltelefonen ohne SIM-Karte zu sperren.
Was geschieht, wenn Sie die 112 anrufen?
Eine speziell ausgebildete Person beantwortet Ihren Anruf. Je nach Land, in dem Sie sich befinden, kümmert sie sich unmittelbar um Ihr Anliegen oder leitet Sie an den entsprechenden Notfalldienst weiter.
Immer mehr Beschäftigte eines Notfalldienstes können solche Anrufe in mehreren Sprachen beantworten; dies ist besonders für Reisende wichtig, die die 112 im Ausland anrufen.
Sie werden aufgefordert, Ihren Namen, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer zu nennen. Anrufer müssen sich identifizieren, damit derselbe Notfall nicht doppelt gemeldet wird.
Wenn Sie die 112 irrtümlich angerufen haben, legen Sie nicht auf! Sagen Sie einfach, dass alles in Ordnung ist. Sonst muss eventuell ein Rettungsdienst losgeschickt werden, um zu prüfen, ob ein Notfall vorliegt.
Im Notfall richtig verhalten: Die fünf W
Damit die Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle schnell
geeignete Einsatzkräfte alarmieren können, müssen Sie als Anrufer
wichtige Informationen durchgeben. Dafür gibt es die fünf „W“:
1. Wo ist das Ereignis?
Geben Sie den Ort des Ereignisses so genau wie möglich an (zum
Beispiel Gemeindename oder Stadtteil, Straßenname, Hausnummer,
Stockwerk, Besonderheiten wie Hinterhöfe, Straßentyp, Fahrtrichtung,
Kilometerangaben an Straßen, Bahnlinien oder Flüssen)!
2. Wer ruft an?
Nennen Sie Ihren Namen, Ihren Standort und Ihre Telefonnummer für Rückfragen!
3. Was ist geschehen?
Beschreiben Sie knapp das Ereignis und das, was Sie konkret sehen
(was ist geschehen? was ist zu sehen?), beispielsweise Verkehrsunfall,
Absturz, Brand, Explosion, Einsturz, eingeklemmte Person!
4. Wie viele Betroffene?
Schätzen Sie die Zahl der betroffenen Personen, ihre Lage und die
Verletzungen! Geben Sie bei Kindern auch das – gegebenenfalls
geschätzte – Alter an!
5. Warten auf Rückfragen!
Legen Sie nicht gleich auf, die Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle benötigen von Ihnen vielleicht noch weitere Informationen!
Wenn andere Personen Hilfe brauchen, leisten Sie Erste Hilfe, soweit Sie sich nicht selbst in Gefahr bringen! Helfen Sie den Einsatzkräften beim Auffinden des Ereignisortes! Beides kann Leben retten.
Am Donnerstagabend beim ordentlichen Parteitag im Restaurant Nießing trat Reinhard G. Nießing als Vorsitzender des FDP-Ortsverbandes zurück.
(pd/Bosse). Als sein Nachfolger wurde bei den Vorstandswahlen Alexander Drexler und als 2. Vorsitzende Margitta Ubert gewählt.
Anlässlich des letzten ordentlichen Ortsparteitages im Oktober 2018 stellte Reinhard G. Nießing seinen ausführlichen Rechenschaftsbericht mit Rückblick der letzten zwei Jahre der politischen Aktivitäten innerhalb des FDP Ortsverbandes vor.
Er betonte, dass seit Gründung im Januar 2017 sich die
Freien Demokraten im Ortsverband Raesfeld bereits einen guten Ruf erarbeitet haben.
„Wir haben in der jüngsten Vergangenheit durch einige politische Initiativen
die gewünschte Aufmerksamkeit erzielt, werden von der Öffentlichkeit wahr- und
von unseren politischen Kontrahenten ernstgenommen“, so Nießing.
Mitgestalten
Ziel sei es gewesen, so Nießing, um auf politischer Ebene, was die Entwicklung der Gemeinde angeht, mitzugestalten, sich den Herausforderungen zu stellen, damit in Raesfeld, Erle und Homer eine gute Perspektive für die Zukunft entwickeln werden könne.
„Im Hinblick auf die Kommunalwahlen im nächsten Jahr möchten
die Freien Demokraten eine feste Größe sein und — wenn uns das Vertrauen aus
der Bevölkerung geschenkt wird — im Rat der Gemeinde unseren Beitrag dazu
leisten. Demokratie lebt von der Meinungsvielfalt, dem Diskurs in der Sache und
dem Widerspruch. Demokratie lebt aber auch vom Wechsel“.
Perspektive für die junge Generation
Und weiterer betonte der Vorsitzende in seiner Rede: „Damit uns das gelingt, sollten wir in den nächsten eineinhalb Jahren die Voraussetzungen dafür schaffen, indem wir verstärkt die jungen Menschen für unser Vorhaben gewinnen. Es ist ihre Zukunft und es liegt in ihren Händen, diese maßgeblich mitzugestalten“.
Die Freien Demokraten möchten insbesondere der jungen Generation eine Perspektive bieten sich einzubringen und mitzumachen. „Auf Vielfalt und eine gute Mischung kommt es aber dennoch an. Wir möchten schließlich alle Bevölkerungsschichten ansprechen. Männer und Frauen, jüngere und ältere, die Ungestümen und die Besonnenen, die Intellektuellen und die Pragmatiker, alteingesessene (die sogenannte Poahlbürger) und zugezogene Neubürger, die mittlerweile in Raesfeld ihre neue Heimat gefunden haben und uns alle sehr willkommen sind“.
Geschafft habe es der FDP-Ortsverband in den nunmehr zwei
Jahren gemeinsam eine neue Partei in der Gemeinde erfolgreich zu gründen und zu
konsolidieren. „Die Wahlergebnisse anlässlich der jüngsten Landtags- und
Bundestagswahlen waren für uns — auf der kommunalpolitischen Ebene — sehr
aufschlussreich. Diese Ergebnisse haben uns zuversichtlich gestimmt, sodass wir
auch bei den nächsten Kommunalwahlen erfolgreich sein können“.
Profil schärfen und Kräfte bündeln
Damit diese Ausgangsposition weiter optimiert und entwickelt werden kann, müsse das Profil geschärft und gleichzeitig die Kräfte gebündelt werden. Eine Haltung einnehmen, Position beziehen und ein Wort mitreden. Überall dort, wo es politisch geboten ist.
„Die Bürger liegen nicht ganz falsch, wenn sie sagen: Ich
lebe eigentlich in einer Demokratie — aber viel verändern kann ich mit meiner
Stimme doch sowieso nicht. Und das sollten wir ändern. Wir müssen den Menschen
aus den Herzen sprechen, ihre wunden Punkte berühren, ihre Anliegen und Sorgen
teilen und artikulieren, was ihnen unter ihren Nägeln brennt. Nur dann können
wir erfolgreich sein“, fügt Nießing hinzu. Und weiter: „Meine persönliche
Maxime lautet: Nur wer Ecken und Kanten hat, der hat auch ein Profil. Ich habe
mich daher entschlossen ein Zeichen zu setzen und nicht mehr für den
Parteivorsitz zu kandidieren, auch um jüngeren Kräften eine Chance
einzuräumen.
Kommunalwahlkampf 2020
Ausdrücklich stellte Nießing heraus, dass das jetzt zu wählende Vorstandsteam den Kommunalwahlkampf 2020 definitiv leiten wird – dazwischen werde es keine Vorstandswahl mehr geben. Dies bedeute, dass sich Rainer G. Nießing, wie er betont, nach reiflicher Überlegung entschieden habe, den Staffelstab an die jüngere Generation weiterzugeben.
Alexander Drexler ist der neue Vorsitzende des FDP-Ortsverbandes Raesfeld. Foto: FDP
„Ein herzliches Dankeschön gilt meinen Kolleginnen und
Kollegen im Vorstand unserer Partei, für die konstruktive wie vertrauensvolle
Zusammenarbeit“.
Ergänzend fügt Nießing hinzu, dass er sich nicht der
Verantwortung entziehen wolle, sondern gerne weiterhin bereit sei, im Vorstand unterstützend
mitzuarbeiten denn, „unser Ziel heißt 2020. Ihr könnt euch dabei auf mich
verlassen an diesem Aufbruch mitzuwirken, mit Überzeugungskraft, Leidenschaft
und Zuversicht“.
Unter dem Motto „Heavenly Love“ konzertiert der Gospelchor Saint Paul´s Inspiration aus Heiden am Sonntag, 17. Februar um 17:00 Uhr in St. Silvester in Erle.
Unter der Leitung von Udo Hotten wird unter anderem Jesus Never Fails, God Gave Me A Song oder auch Jesus Is The Answer zu hören sein. Saint Pauls´s Inspiration – inspiriert, bewegt durch die intensive Gospelmusik, verbunden mit dem Ort seiner Entstehung (evangelische Pauluskirche in Heiden) entstand der Chorname, der zugleich Ausdruck sein soll für die Kraft und Lebendigkeit der christlichen Botschaft.
Der Eintritt ist wie immer frei. Um eine Spende zur Deckung der Kosten und zur Förderung der geistlichen Musik wird gebeten.
Am Samstag, 16. Februar ab 20 Uhr startet die zweite Veranstaltung der Erler Kleinkunstbühne in der Gaststätte Brömmel-Wilms in Raesfeld-Erle. Echtes Partyfeeling mit Songs, die jeder kennt, versprechen die Veranstalter, denn es steht eine Tribute to Rod Stewart Show auf dem Programm.
Rod Stewart rockt seit Jahrzehnten jede Bühne und Doug Varty wird ihm in nichts nachstehen! Der Kanadier ist ein echtes Bühnenerlebnis und bringt die Kultsongs von Rod Stewart sowohl optisch als auch akustisch absolut authentisch rüber.
Als Gitarrist, Sänger und Songwriter hat er schon mehrere Musikpreise erhalten, so zum Beispiel den „London Music Award“ und den „Jack Richardson Award“. Doug Varty ist seit vielen Jahren im Musikbusiness und spielte bereits mit Stars wie John Lee Hooker und Tina Turner.
Karten gibt es für 18 Euro in der Gaststätte Brömmel-Wilms oder bei Schreibwaren Fischer in Raesfeld-Erle. Weitere Infos unter www.erler-buehne.de
Das Duo Lipstein gastiert in der Reihe „Best of NRW“ am Sonntag, 17. Februar, im Schloss Raesfeld / Beginn ist um 17 Uhr
Kreis Borken / Raesfeld (pd). Als Solisten sind beide Musiker sehr erfolgreich und auch als Duo in der Kammermusik gefragt: Pianist Rafael Lipstein und sein Bruder, Cellist und Komponist Manuel Lipstein, kommen auf Einladung des Kulturkreis Schloss Raesfeld in den Kreis Borken.
Die Brüder Manuel (Cello) und Rafael (Klavier) Lipstein spielen ein Konzert im Schloss Raesfeld.
Am Sonntag, 17. Februar, spielt das Duo Lipstein im Rittersaal von Schloss Raesfeld. Das musikalische Programm beginnt um 17 Uhr. Das Konzert findet im Rahmen der Reihe „Best of NRW“ statt.
Der jüngere der beiden, Manuel Lipstein, wurde 2001 geboren und begann schon mit zehn Jahren sein Jungstudium an der Musikhochschule Köln. Zusätzlichen Unterricht erhält er in Meisterkursen.
Regelmäßig tritt der Cellist in international renommierten Sälen auf, vor allem mit seinem Bruder Rafael und verschiedenen Orchestern. Manuel Lipstein gewann bereits zahlreiche Preise – auch als Komponist, unter anderem mehrere Bundespreise bei „Jugend komponiert“.
Sein Bruder, Pianist Rafael Lipstein, wurde 1995 geboren und begann im Alter von vier Jahren zunächst mit dem Violinspiel. Als Elfjähriger wandte er sich dem Klavier zu. Seither gewann er über 25 nationale und internationale Preise. Derzeit studiert er an der Universität Mozarteum in Salzburg. Seine Konzerte führen ihn in die ganze Welt.
Auf dem Programm in Raesfeld steht neben großen Namen auch der von Manuel Lipstein selbst: Sein Stück „Fallen Leaves für Violoncello und Klavier“ wird zu hören sein. Zudem spielen die beiden Musiker Richard Strauss‘ Sonate F-Dur op. 6 für Violoncello und Klavier, „Märchenbilder für Klavier und Viola“, bearbeitet für Klavier und Violoncello, von Robert Schumann und „Three Preludes for piano“, bearbeitet für Violoncello und Klavier, von George Gershwin.
Der Eintritt kostet für Besucherinnen und Besucher, die nicht Mitglied des Kulturkreises Schloss Raesfeld sind, 20 Euro, für Schülerinnen und Schüler sowie Studentinnen und Studenten 12 Euro.
Karten können in der Geschäftsstelle des Kulturkreises Schloss Raesfeld unter Tel.: 02564 /98 99 110 oder per E-Mail an [email protected] bestellt werden. Dort ist auch das Programmheft für die Saison 2018/19 erhältlich. Der Verkauf an der Tageskasse beginnt im Schloss Raesfeld ab 16 Uhr.
Die Konzertreihe „Best of NRW“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Artur- und Liselotte-Dumcke-Stiftung, der Eibach Stiftung aus Finnentrop, der Stiftung Mercator sowie der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung aus Herdecke, der Walzwerke Einsal GmbH und von WDR 3. Näheres zur Reihe gibt es auch unter www.bestofnrw.de.
(pd.) Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder – auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern – zu schweren Unfallfolgen.
Zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle führte in dieser Woche der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Borken an insgesamt 28 Messstellen im Kreisgebiet Geschwindigkeitskontrollen durch und stellte bei der Überprüfung der 13.572 Fahrzeuge fest, dass ca. fünf Prozent der gemessenen Fahrzeugführer zu schnell fuhren.
Sieben Fahrzeugführer überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit derart, dass sie mit der Auferlegung eines Fahrverbotes rechnen müssen. Insgesamt überschritten 678 Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit. 120 Bußgeldverfahren wurden eingeleitet. In den übrigen 558 Fällen wurden vor Ort Verwarnungsgelder fällig bzw. Zahlscheine ausgehändigt oder zugestellt.
Die gravierendsten Geschwindigkeitsüberschreitungen stellten die Beamten an folgenden Messpunkten fest:
Verkehrsdienst Gruppe Süd: – innerorts bei max. zulässigen 50 km/h mit gemessenen 89 km/h in Borken auf der Raesfelder Straße – außerorts bei max. zulässigen 100 km/h mit gemessenen 147 km/h in Reken auf der B 67
Verkehrsdienst Gruppe Nord: – innerorts bei max. zulässigen 30 km/h mit gemessenen 72 km/h auf der van-Delden-Straße in Ahaus und – außerorts bei max. erlaubten 70 km/h mit gemessenen 120 km/h auf der B 70 in Vreden
Die Stars bei dem ersten Dreh von vier am Mittwochmorgen in der St. Sebastian-Schule waren die Schulhunde Tinka und Mila von Pamela Krüger und Lena Fragemann.
Für die Sendung „Luke, die Schule und ich“ mit Luke Mockridge, reiste heute ein Filmteam in die Raesfelder Grundschule an.
Gedreht wird, so Schulleiter Thomas Schlüter, ein Präsentationsfilm über die Schule mit den Schwerpunkten Schulhund, Caliope (Programmieren mit Einplatinen-Computer), die Mathe-Knobel Schach AG sowie die Sport AG.
Auf die Schule aufmerksam geworden sei das Filmteam Davidson TV, wie Schlüter erklärt, durch die guten Schacherfolge des Mädchen-Teams 2018, welches die Deutsche Schulschachmeisterschaft gewann.
Auszüge von rund zwei bis drei Minuten werden in der Wissensquiz – Show am 27. März zu sehen sein. „Dann treten vier Schüler gegen vier Prominente an. Von den 71 Schülern der vierten Klassen unserer Schule haben sich 34 Mädchen und Jungen beworben“, so Schlüter.
Das Casting für diese Show fand am Nachmittag statt. Die Namen der Schüler, die in der Sendung die St.-Sebastian-Schule vertreten werden, stehen aber erst in den nächsten Tagen fest. Das Casting müsse zuvor noch ausgewertet werden, erklärte das Filmteam.
Petra Bosse
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Sitzung des Kreistages am 21. Februar 2019 im Kreishaus Borken: Einwohnerinnen und Einwohner haben wieder Fragerecht Vordrucke auch im Internet
Kreis Borken (pd). Die Einwohnerinnen und Einwohner des Kreises Borken haben das Recht, in den Sitzungen des Kreistages Fragen an die Kreisverwaltung zu richten. Die nächste Sitzung des Kreistages findet nun am Donnerstag, 21. Februar 2019, im Kreishaus Borken statt. Sie beginnt wegen der Verabschiedung des Kreishaushaltes 2019 ausnahmsweise bereits um 16 Uhr.
Interessierte Einwohnerinnen und Einwohner können der Verwaltung zu dieser Kreistagssitzung zwei Fragen stellen. Der Inhalt der Fragen muss sich auf solche Angelegenheiten beziehen, die in die Zuständigkeit des Kreises fallen.
Um eine Beantwortung in der anstehenden Sitzung des Kreistages möglich zu machen, sind die Fragen spätestens drei Arbeitstage vor dieser Sitzung Landrat Dr. Kai Zwicker schriftlich zuzuleiten.
In der Sitzung können dann bis zu zwei Zusatzfragen zu dem angesprochenen Sachverhalt gestellt werden. Damit die Fragesteller nicht unnötig warten müssen, wird der Tagesordnungspunkt „Einwohnerfragestunde“ gleich zu Beginn der Kreistagssitzung aufgerufen.
Täglich werden persönliche Identitätsdaten durch kriminelle Cyberangriffe erbeutet.
Darin enthalten sind etwa 1,16 Milliarden Kombinationen von E-Mail-Adressen und Passwörtern aus diversen Hacks und Datenlacks. Nutzer aus aller Welt (auch aus Deutschland) sind betroffen.
Kriminelle können diese Daten nutzen, um Spam oder Phishing-Mails zu versenden. Sofern E-Mail-Adresse und Passwort übereinstimmen, können sich die Täter ebenfalls Zugang zu diversen Portalen verschaffen, da viele Nutzer das gleiche Passwort für verschiedene Anwendungen verwenden.
Ergebnis meines Email -Checks: Folgende sensible Informationen wurden im Zusammenhang mit Ihrer E-Mail-Adresse frei im Internet gefunden.
Ein Großteil der gestohlenen Angaben wird anschließend in Internet-Datenbanken veröffentlicht und dient als Grundlage für weitere illegale Handlungen.
Ich selber war nach dem Check darüber erstaunt, wie häufig einer meiner drei E-Mailadressen missbraucht wurde. Nach dem Check habe ich sofort meine Passwörter geändert.
Mit dem HPI Identity Leak Checker können Sie mithilfe Ihrer E-Mailadresse prüfen, ob Ihre persönlichen Identitätsdaten bereits im Internet veröffentlicht wurden.
Per Datenabgleich wird kontrolliert, ob Ihre E-Mailadresse in Verbindung mit anderen persönlichen Daten (z.B. Telefonnummer, Geburtsdatum oder Adresse) im Internet offengelegt wurde und missbraucht werden könnte.
Wie doch die Zeit vergeht. Allgemeiner Bürgerschützenverein Erle im Jahre 1956.
Das Erler Schützenvolk regierten vor 62 Jahre König Otto Kreuter und Königin Hedwig Klein.
Die Bilder stammen aus dem Fotoalbum von Mechthild Gülker, die kräftig mit ihrer Schwiegermutter im Archiv gekramt hat. Das nächste Erler Schützenfest ist am 15.06.2019.Noch 112 Tage!
Von links: 1. ? 2. Oberst Bannefeld-Nienhaus 3. Anneliese Grunewald 4. Bernhard Gülker 5. Königin Hedwig Klein 6. König Otto Kreuter 7. Maria Stenert 8. Paul Heidermann (Friseur/ Erle), 9. ? Heidermann (Schreiner/Erle) 10. Johannes Schwering.
Anneliese Grunewald und Bernhard Gülker
Mathilde Schneemann gratuliert Maria Stenert,
Von links: Maria Stenert, Anneliese Grunewald
Von links: Pastor Vortmann, Bürgermeister Bernhard Lammersmann, Bernhard Gülker, Paul Heidermann
„Ralph Heeger – Abstraktes VII“. Eröffnung der Ausstellung am Mittwoch, 13. Februar 2019, 11.00 Uhr im Foyer des Raesfelder Rathauses.
In seiner 7. Einzelausstellung, die vom 13.02.2019 – 6.05.2019 im Raesfelder Rathaus zu sehen ist, zeigt Ralph Heeger ausgewählte Exponate seines Schaffens.
Vita
Der Raesfelder Ralph Heeger wurde 1949 in Solingen geboren. Dem Besuch der Volksschule und des Gymnasiums folgte eine Ausbildung zum Fachberater für Raumgestaltung. Nach Tätigkeiten in verschiedensten Bereichen folgten später zwei weitere kaufmännische Ausbildungen.
Durch Zufall – der in seinem Leben immer wieder eine Rolle spielte & spielt – geriet er zum Journalismus und schaffte mehr als zwanzig Jahre für die Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Zunächst als Texter, jedoch hauptsächlich als Fotograf, der auch viele bekannte Persönlichkeiten ablichtete neben dem „Alltagsgeschäft“ von Lokalredaktionen. Politiker wie Blüm, Müntefering, Merkel, Clement, Schröder gehörten dazu ebenso wie Verpackungskünstler Christo und Model-Fotograf Peter Lindbergh.
Kunstausstellung in der Dorstener Volksbank im April 2017
Internationale Stars wie Joe Cocker, Eros Ramazotti, Lionel Richie, Chris de Burgh, aber auch Nena, die Kelly-Family und viele andere bekam Heeger vor seine Objektive. Im sportlichen Bereich standen nicht nur Bezirks- oder Kreisligen auf dem Terminzettel, auch Erst- und Zweitligisten fehlten nicht. Ende 2012 legte Heeger die Kamera aus der Hand und beschäftigte sich eingehend damit, wie er denn den (Un)ruhestand sinnvoll gestalten könne… …und entschied sich dafür, fortan Farbe auf Untergrund aufzubringen. Ralph Heeger lebt in Raesfeld, ist in vierter Ehe verheiratet, hat sechs Kinder und derzeit sechs Enkel, seine weiteren Hobbies außer seiner Liebsten: (Kraft)Sport, Musik von House bis Klassik und Literatur.