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Endspurt fürs STADTRADELN 2019 im Kreis Borken

Aktion läuft noch bis zum 21. Mai / Geradelte Kilometer online eintragen

Kreis Borken (pd). Jetzt heißt es noch einmal: Kräftig in die Pedale treten! Das STADTRADELN 2019 geht im Kreis Borken sozusagen in die letzte Runde. Der dreiwöchige Aktionszeitraum endet am Dienstag, 21. Mai. „Bis dahin können alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer über das Wochenende sicher noch viele weitere Kilometer sammeln: Ganz egal, ob in der Freizeit oder bei Strecken für Besorgungen oder beim Weg zur Arbeit“, ermuntern Landrat Dr. Kai Zwicker und Bernhard Sieverding, beim Kreis Borken für das Projekt zuständig.

Bis jetzt sind bereits rund 630.000 Radel-Kilometer eingetragen – damit liegt der Kreis Borken derzeit auf Platz eins der teilnehmenden Kommunen und Kreise. „Den wollen wir natürlich gerne halten!“, sagen sie. „Aber in vielen anderen Kreisen und Städten steht die Aktion noch bevor.“

Im vergangenen Jahr kam der Kreis letztlich auf etwa 1,2 Millionen Kilometer und damit Platz 1 in seiner Kategorie (100.000 bis 499.000 Einwohner). Also rufen die Verantwortlichen beim Kreis nochmals alle Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer auf, mitzuradeln und sich einzutragen.

Wer mitmachen möchte, muss dafür auch gar nicht viel vorbereiten: Es reicht eine Online-Registrierung auf dem Internetportal von www.stadtradeln.de. Mit Ahaus, Borken, Gescher, Gronau, Heek, Heiden, Legden, Reken, Schöppingen, Stadtlohn, Velen und Vreden  sind 2019 zwölf Kommunen aus dem Kreis Borken dabei. Bürgerinnen und Bürger dieser Kommunen können daher ganz gezielt für ihre Heimatorte Kilometer sammeln, alle anderen fahren auf dem „Kreis-Borken-Ticket“.

Aktuell ist Stadtlohn die aktivste Gemeinde mit Kreisgebiet mit 125.000 erradelten Kilometern. Es folgen Reken mit 123.000 Kilometern sowie Borken und Ahaus mit rund 75.000. Gronau und Vreden liegen im Bereich 54.000 bzw. 49.000 Kilometer. Heiden, Legden, Gescher und Velen bewegen sich im Bereich von 20.000 bis 31.000 Kilometern.

Heek und Schöppingen liegen bei 9.400 bzw. 5.500 km. Die Werte sind allerdings lediglich Momentaufnahmen – viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben ihre erradelten Kilometer noch gar nicht eingetragen. „Es kann sich also noch einiges verschieben“, weiß Sieverding.

Dabei ist es ganz egal, ob der Weg zur Arbeit mit dem Rad zurückgelegt wird oder die Fahrradtour zur Eisdiele oder den Verwandten eingetragen wird. „Mitmachen können alle – vom Kindergartenkind bis zum Senior“, betont Bernhard Sieverding.

Gezählt werden Kilometer bis zum 21. Mai – wer sich im Aktionszeitraum angemeldet hat, kann aber auch in den folgenden sieben Tagen (bis zum 28. Mai) noch Kilometer in den persönlichen Onlinekalender nachtragen. Alle, die nicht zu einem Team gehören, können sich im „Offenen Team“ anmelden.

Zum Hintergrund:
STADTRADELN ist eine Kampagne des „Klima-Bündnis“, in dem sich in 27 europäischen Ländern über 1.700 Städte, Gemeinden und Kreise zum Schutz des Weltklimas zusammengeschlossen haben. Allein in Deutschland radeln ab Mai 2019 wieder Hunderttausende von Bürgerinnen und Bürgern, darunter auch viele Verantwortliche aus der Kommunalpolitik, drei Wochen am Stück um die Wette und sammeln gemeinsam Radkilometer für „ein gutes Klima“ sowie für eine vermehrte Radverkehrsförderung in ihrer jeweiligen Heimatkommune. Ermittelt werden anschließend bundesweit die fahrradaktivsten Kommunen sowie vor Ort die fleißigsten Teams und Radlerinnen und Radler.

Betreuung von Kleinkindern

Kreisjugendamt Borken sucht für Heiden weitere Tagesmütter und -väter

Heiden (pd). Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche „Sicher betreut in Kindertagespflege“ hat jetzt das Kreisjugendamt Borken in Heiden über die vielfältigen Aufgaben von Tagesmüttern und -vätern informiert. Damit verfolgt es das Ziel, neue Kindertagespflegepersonen in der Düwelsteengemeinde zu gewinnen.

Kreativ-Angebote für Groß und Klein beim Aktionstag in Heiden
Kreativ-Angebote für Groß und Klein beim Aktionstag in Heiden


Schließlich sei dort der Bedarf groß, wie Fachberaterin Beate Wittenbrink vom Kreis betont. Kreative Angebote für Kinder und Eltern, aber auch die Möglichkeit, sich im zwanglosen Gespräch mit Heidener Tagesmüttern und Fachleuten des Kreisjugendamtes zu informieren, lockte zahlreiche Interessierte an. Organisatorisch mit im Boot waren die Pfarrgemeinde St. Georg Heiden, die Räumlichkeiten zur Verfügung stellte, sowie der örtliche Raiffeisen-Markt, der für die Aktion Blumentöpfe spendete.

Die Kindertagespflege stellt eine wichtige Ergänzung zur Kindertagesstätte dar. Sie hat einen eigenständigen Bildungs-, Erziehungs- und Förderauftrag. Daher müssen bestimmte persönliche und räumliche Voraussetzungen erfüllt sein, um Kinder betreuen zu können. Im Gegenzug wird die Tätigkeit gemäß vorgegebener Richtlinien finanziell gefördert.

„Gesucht werden Menschen, die respekt- und verständnisvoll mit Kindern umgehen, Freude an der Entwicklungsbegleitung haben und ausgeglichen, zuverlässig und kooperativ sind“, erläutert Beate Wittenbrink. Sollen sich Kinder in der Tagespflege wohlfühlen, brauche es vor allem Sympathie und Offenheit.

In Qualifizierungsmaßnahmen werden Tagespflegepersonen mit den pädagogischen, psychologischen und rechtlichen Aspekten ihrer neuen Aufgabe vertraut gemacht. Ebenso ist die Teilnahme am Erste-Hilfe-Kurs für pädagogische Fachkräfte vorgesehen.

In Heiden kommen die Tagesmütter mit den Tagespflegekindern auch zu einem eigenen Krabbelgruppentreff im evangelischen Gemeindehaus zusammen. Zudem findet ein reger Austausch zwischen den Tagespflegepersonen und der Fachberatung des Kreisjugendamtes statt.

Vermittelt, begleitet und beraten werden Kindertagespflegepersonen und Eltern in Heiden vom Kreisjugendamt Borken. Dortige Ansprechpartnerin ist Beate Wittenbrink, Tel.: 02861 – 82 2215.

Pipe schmöken -Raesfelder König Herbert Schlottbom lud ein

Raesfelder Könige und ein Kaiser luden zum traditionellen Pipe schmöken ein.

Ausgerichtet hat das diesjährige Pipe schmöken der Bürgerschützen Raesfeld der amtierende König Herbert Schlottbom.

Pipe schmöken Könige Raesfeld 2019

RAESFELD. Nicht jeder, der an diesem Samstagabend beim traditionellen Pipe schmöken der Raesfelder Könige den meisten Rauch erzeugte, konnte auch gut Singen.

Sehr zum Leidwesen von Herbert Schlottbom. Wie es die Statuten nunmal festlegen, musste der König das Lied „Ich schieße den Hirsch im wilden Forst, im tiefen Wald das Reh“, vor versammelter Mannschaft zum Besten geben.

Pipe schmöken Könige Raesfeld 2019

Ein falscher Ton, und schon kam der Schnaps zum Einsatz. Auch das ist in den Statuten so festgelegt.

Nach mehrmaligen Ansätzen, einigen hochgeistigen Getränken, klappte es plötzlich mit dem richtigen Ton. Noch besser ging es dann im Chor und mit lautstarker Unterstützung der ehemaligen Könige.

Pipe schmöken Könige Raesfeld 2019

Es stimmte der Kaisers von 2017 Thomas Wobbe und der älteste Schützenkönig von 1963 Werner Holtschlag mit ein.

Pipe schmöken Könige Raesfeld 2019

Eigentlich sei er ja Nichtraucher, verriet Schlottbom. Vorbei an der alten Tradition, bei dem sich an diesem Abend 19 Könige und ein Kaiser in Pfeifenqualm hüllten, kam er mit seiner anfänglichen Ausrede nicht. Jeder zog genüsslich an seiner schicken Porzellanpfeife mit Jagdmotiv. „Der Vorteil bei diesen Pfeifen ist, dass diese nicht ein geraucht werden müssen. Ich habe mich extra heute noch im Pfeifengeschäft beraten lassen“, erklärte Schlottbom, der anschließend leicht hüstelte.

Pipe schmöken Könige Raesfeld 2019
Einer geht noch …

Die Männerrunde genoss sichtlich das eingeräucherte Beisammensein im Gartenhaus. „Hier können wir endlich mal wieder Männer sein“, so Vize-Kaiser Ludwig Suer lachend. Natürlich fehlte nicht die Amtierende Königin Ruth Nagel. „Das Schöne hier ist die Gemeinschaft, und als Königin wird man in der eigentlichen Männergesellschaft sehr gut aufgenommen“.

Pipe schmöken Könige Raesfeld 2019
Wo man singt, da lass dich nieder…

Bis tief in die Nacht tauschen sich die Hoheiten bei tiefgründigen Männergesprächen aus und diskutieren über Dorfgeschehnisse und vor allem: Wer wird eigentlich in diesem Jahr Schützenkönig von Raesfeld.
Petra Bosse

Pipe schmöken Könige Raesfeld 2019

Kinderflohmarkt in Raesfeld

Der Förderverein der St. Sebastian Grundschule in Raesfeld lädt wieder gemeinsam mit dem Ortsmarketing Raesfeld e. V. zum 8. Kinderflohmarkt ein.

Am Samstag, 25. Mai 2019 von 11:00 bis 14:00 Uhr heißt es wieder „Kleine handeln wie die Großen“ auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus in Raesfeld.

Gegen eine Standgebühr von 1,00 € pro Tisch/Decke (2 m – sind selbst mitzubringen) dürfen die Kinder und Jugendlichen von der 1. bis zur 10. Klasse ihre Waren anbieten. Der Erlös ist für Förderprojekte der St. Sebastianschule bestimmt.

Alle Kinder, die mitmachen möchten, können schon einmal Spielsachen sammeln. Voranmeldungen sind nicht erforderlich, der Aufbau und die Platzvergabe finden ab 10:00 Uhr statt.

Hinweis: Bei Regenwetter findet der Kinderflohmarkt unter dem Abdach der Alexanderschule in Raesfeld statt.

FDP Raesfeld – Plakat-Aktion zur Europawahl

Plakat-Aktion zur Europawahl und  – Grenzüberschreitende Aktion mit Gästen aus den Niederlanden

Mitgeteilt von: Alexander Drexler – Ortsvorsitzender FDP-OV Raesfeld

RAESFELD (pd). Am 26. Mai ist es soweit – wir sind aufgerufen zur Wahl des Europäischen Parlaments. Auch wenn wir, die Freien Demokraten in Raesfeld, nicht selbst zur Wahl stehen, unterstützen wir aus Überzeugung die liberalen Werte der FDP-Europakandidaten. 

FDP Raesfeld Europawahl

Europa ist auch für uns im kleinen Raesfeld besonders wichtig. Um dies zu verdeutlichen haben die Freien Demokraten in Raesfeld eine Plakataktion gestartet. Die Mitglieder des Vorstandes werden die ihrer Meinung nach wichtigen Themen aus dem Europaprogramm der Freien Demokraten auf eigenen Plakaten darstellen. Ab sofort wird jeden Tag ein neues Plakat auf unserer Homepage sowie in den Sozialen Medien veröffentlicht. Später werden diese auch auf der Straße zu sehen sein.

Der Gang zur Wahlurne ist nicht nur ein verbrieftes Recht und Auszeichnung einer freiheitlich demokratischen Grundordnung, sondern darüber hinaus ein Privileg für jede Bürgerin und jeden Bürger dieses Landes. Insbesondere in Zeiten, in denen immer mehr Menschen das Gefühl haben, dass die Welt aus den Fugen gerät. Der Brexit, welcher schon jetzt verheerende Auswirkungen auf die britische Wirtschaft hat1, sollte für alle Bürgerinnen und Bürger ein Ansporn sein, dass Ihre eigene Meinung auch im Europaparlament vertreten wird.

Dass wir auf diesem Wege zudem noch mögliche Kandidaten für die kommende Kommunalwahl öffentlich präsentieren können, kommt uns dabei natürlich nicht ganz ungelegen.  

Europa bietet viele Chancen – auch für den Kreis Borken. Um zu erörtern, was wir im Kreis Borken gemeinsam mit unseren Freunden aus den benachbarten Niederlanden bereits erreicht haben und erreichen können, haben die Freien Demokraten in Raesfeld eine grenzüberschreitende Aktion ins Leben gerufen. 

Zusammen mit Nicky Eppich Gosch, Mitglied im Parlament von Gelderland (NL) sowie der niederländischen VVD, und Nicole Weidemann, Kandidatin der Freien Demokarten zur Europawahl, möchten wir am Samstag, den 18. Mai, ab 10 Uhr „am Rathaus“ (nahe Rewe) dies öffentlich diskutieren. 

Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, uns vor Ort zu treffen und Fragen an beide Gäste zu stellen. 

Frau Nicky Eppich Gosch ist in Hannover geboren und lebt in Arnheim. Sie arbeitet unter anderem als Ratgeber für grenzüberschreitende Angelegenheiten in Winterswijk. Sie hat als Mitglied des Parlamentes in Gelderland aber natürlich ein sehr breites Aufgabenspektrum. 

Nicole Weidemann ist in Winterswijk geboren und lebt seit vielen Jahren in Vreden. Seit 2012 ist Sie als Sachkundige Bürgerin Mitglied im Ausschuss „Deutsch – Niederländische Zusammenarbeit“ sowie im „Energie Team“ in Vreden. Aber auch im Kreis Borken ist sie aktiv im Integrationsteam und stellv. im Ausschuss für Soziales, Arbeit und Gesundheit.  

Die Aktion wird natürlich auf unserer Homepage und in den Sozialen Medien begleitet. Für alle die leider nicht kommen können, wird eine Videoaufzeichnung der Gespräche verfügbar sein. Im Anschluss wird Nicole Weidemann zur Kreishauptstadt Borken weiterreisen.

Gemeinsam sind wir stark – Erle-Rhade-Schermbeck

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Drei Löschzüge probten gemeinsam den Ernstfall in Schermbeck

Am Samstagabend stand für den Löschzug Erle die geplante Gemeinschaftsübung der Löschzüge Dorsten-Rhade LZ 4 und dem Löschzug Altschermbeck an.

Um die nachbarschaftliche Zusammenarbeit zu stärken, hatten sich vorher Martin Wilsing (LZ Altschermbeck), Jörg Wachtmeister (LZ Erle) und Svenka Mechlinski (LZ Rhade) mehrfach zusammengesetzt, um ein Szenario zu inszenieren, bei dem alle Löschzüge sich gegenseitig bei der Arbeit unterstützen müssen.

Feuerwehrübung Löschzüge Erle, Rhade und Altschermbeck

Rund 70 Einsatzkräfte beteiligten sich, um die Arbeit der Löschzüge zu üben und die Kameradschaft zu festigen, an der Übung auf dem ländlichen Anwesen der Familie Schulte-Huxel auf dem Gemeindegebiet Schermbeck.

Feuerwehrübung Löschzüge Erle, Rhade und Altschermbeck

Das Szenario lautete: Scheunenbrand mit mehreren vermissten Personen mit weiterer Brandausweitung.

Wie Jörg Wachtmeister berichtet, stand nicht nur die Rettung der vermissten Personen im Fokus, sondern auch im weiteren Verlauf der Übung die Brandbekämpfung. Erschwerend kam hinzu, so Wachtmeister, dass das Löschwasser über eine lange Wegstrecke gefördert werden musste.

Feuerwehrübung Löschzüge Erle, Rhade und Altschermbeck

Der Einsatz wurde in drei Abschnitte unterteilt, die Menschenrettung, die Brandbekämpfung, die Wasserförderung über lange Wegstrecke und mittels eines weiter entfernten Hydranten. Hier war eine klare Absprache der Zug- und Gruppenführer der einzelnen Löschzüge erforderlich, die dann eine schnelle Hilfe gewährleiten konnten.

Es wurden insgesamt knapp 750 Meter Schläuche ausgelegt. Vier Angriffstrupps im Innenangriff sorgten für die Menschenrettung und Brandbekämpfung, während weitere Trupps sich um die Brandbekämpfung von außen kümmerten.

Feuerwehrübung Löschzüge Erle, Rhade und Altschermbeck

Gute Zusammenarbeit

„Seit Jahren pflegen wir eine gute Zusammenarbeit zu anderen Feuerwehren, auch über die Gemeindegrenze hinaus. Dadurch haben wir einen guten Kontakt zum Löschzug Altschermbeck (Kreis Wesel) Löschzug Dorsten-Rhade, dem Löschzug-Holsterhausen (Kreis Recklinghausen).

Feuerwehrübung Löschzüge Erle, Rhade und Altschermbeck

Nach erfolgreicher Übung mit mehr als 70 Teilnehmern, wurde die Nachbesprechung durchgeführt und der Abend fand sein Ende bei gemütlichem Grillen im Gerätehaus Altschermbeck.

Petra Bosse/Fotos: Feuerwehr

Feuerwehrübung Löschzüge Erle, Rhade und Altschermbeck
Feuerwehrübung Löschzüge Erle, Rhade und Altschermbeck



Eine unterhaltsame Führung – Heute machen wir Blau

Eine unterhaltsame Führung am 18. Mai ab 15 Uhr durch den historischen Tiergarten von Schloss Raesfeld. Treffpunkt Schloss Raesfeld

Eine anderthalb bis zwei stündige Wanderung rund um das Schloss Raesfeld und Teile des historischen Tiergarten von Schloss Raesfeld.

Während der Wanderung erfahren Sie die Ursprünge und die Bedeutung von bekannten Redewendungen und Sprichwörtern. Warum machen wir „Blau“ oder warum kommen wir „auf (k)einen grünen Zweig“? Diese und viele andere Redewendungen und Sprichwörter entstanden vor Jahrhunderten Sie sind noch heute Bestandteil unserer Alltagssprache.

Die Geschichte und Bedeutung dieser und vieler anderer Sprichwörter und Redewendungen wird Ihnen von Walter Großewilde humorvoll näher gebracht.

Ein kurzer Streifzug durch die Geschichte gibt ausserdem einen kleinen Einblick in die Entstehung von Burg/Schoss Raesfeld.

Kosten 5 Euro Erwachsene. Kinder kostenlos

Besonders abscheuliche Tierquälerei

Unbekannte Täter verschafften sich Zugang auf einer ungezäunten Rinderweide und quälten einen Jungbullen. Durch die erlittenen schweren Verletzungen verendete der Jungbulle qualvoll.

(ots). Die Polizei in Velbert ermittelt aktuell intensiv wegen einer besonders abscheulichen Straftat nach dem Tierschutzgesetz (Tierquälerei) und ist dabei auf der Suche nach sachdienlichen Hinweisen zur Ermittlung des oder der Täter.

Zu nicht genau bekannter Tageszeit und Stunde, zwischen dem Donnerstagmorgen des 09.05., 10.00 Uhr, und dem frühen Samstagmittag des 11.05.2019, 11.00 Uhr, verschafften sich ein oder mehrere bislang unbekannte Täter widerrechtlich Zugang zu einer umzäunten Rinderweide am Grundscheidsweg in Velbert-Mitte, in der Nähe zur Stadtgrenze nach Essen-Werden.

Bullenkalb zu tode misshandelt
Beispielfoto: Pixabay

Hier wurde ein drei Monate altes Bullenkalb von einer Herde von Mastrindern separiert und noch auf dem Feld mit einem scharfen Gegenstand gequält, im Kopfbereich verletzt sowie im unteren Lendenbereich aufgeschnitten und lebensgefährlich verletzt.

Dabei entfernten der oder die Täter die Geschlechtsteile des männlichen Jungtiers und nahmen diese vom Tatort mit. In Folge der erlittenen schweren Verletzungen verendete der Jungbulle qualvoll.

Polizei hat keine konkreten Hinweise

Bisher liegen der Velberter Polizei noch keine konkreten Hinweise zu Identität, Herkunft, Verbleib und Motivation des oder der Täter vor.

Maßnahmen zur Spurensicherung sowie weitere polizeiliche Ermittlungen wurden veranlasst, ein Strafverfahren nach dem Tierschutzgesetzt und wegen Sachbeschädigung eingeleitet. Sachdienliche Hinweise zur Ermittlung des oder der Täter, sowie Angaben zu verdächtigen Personen, Fahrzeugen und Beobachtungen im beschriebenen Tatortbereich, nimmt die Polizei in Velbert, Telefon 02051 / 946-6110, jederzeit entgegen.

Aufzüge stellen Gehbehinderte in der Gemeinde vor Probleme

Zwei nicht funktionierende Aufzüge, im Rathaus und in der Villa Becker, sorgen für Ärger

Elke Rybarczyk beschwerte sich in der Einwohnerfragestunde der letzten Ratssitzung über den schon seit langem nicht funktionierendem Aufzug im Rathaus.

Darüber hinaus machte sie deutlich, dass der Aufzug in der Villa Becker schon sehr lange außer Betrieb sei.

Keine Barriefreiheit

Besonders in der Villa Becker werden, so Rybarczyk, die Räumlichkeiten von vielen älteren und von gebehinderte Menschen genutzt. Der derzeitige Zustand sei unerträglich.

Sie wollte wissen, wann denn endlich die Aufzüge, sowohl in der Villa Becker, als auch im Rathaus repariert werden. Und der jetzige Zustand beendet werde? Besonders die Villa Becker „sei ein Kleinod“ in der Gemeinde, Rybarczyk, und besonders hier sei es unmöglich, dass der Aufzug schon so lange nicht betriebsbereit sei.

Villa Becker Raesfeld

Gleichzeit verwies sie auch auf die Treppenstufen zur Eingangstür. „Rollstuhlfahrer hier über die Stufen rauf und runter zu transportieren, ist sehr schwierig. Vielleicht sollte hier auf Dauer ebenfalls einen Außenfahrstuhl für Rollstuhlfahrer installiert werden“.

Reparaturarbeiten haben begonnen

Zum Fahrstuhl im Rathaus erklärte Bürgermeister Andreas Grotendorst, dass die Reparaturarbeiten im Rathaus begonnen haben. Er sagte auch, dass die Verzögerung bedauerlich sei. „Es wurde zwar mit den Reparaturarbeiten begonnen, dabei wurde festgestellt, dass einige Ersatzteile nicht mehr zu bekommen sind und die Teile maßangefertigt werden müssen“. Die Reparaturarbeiten sollten aber, so Grotendorst im Rathaus bis voraussichtlich Ende nächster Woche beendet sein.

Was den Aufzug in der Villa Becker anbelange, der häufiger kaputt sei, verwies Grotendorst auf die alte technische Konstruktion, die es so nicht mehr gäbe. „Der Aufzug ist uns damals als funktionierende Technik verkauft worden. Das ist aber nicht so“.

Denkmalschutz und Baurecht

Auch wurden bereits Gespräche mit Gruppierungen und Betroffenen der Villa Becker geführt und Hinweise auf eine bessere Barrierefreiheit angeregt. „Eine konkrete Lösung gestaltet sich aber schwierig, da es hier aufgrund von etliche Auflagen gibt“, so Grotendorst.

Für einen neuen Außenaufzug zu bauen, bedarf es größere Baumaßnahmen und es müsse, um den Aufzug vor Nässe zu schützen, so Grotendorst, um den Aufzug herum ein Glashaus errichtet werden.

Keine Beleuchtung am Schäpersweg in Erle

Telekom gestattet kein Anbringen von Solarleuchten an ihren Masten am Schäpersweg in Erle

Der von der UWG-Fraktion Raesfeld-Erle im November gestellte Antrag an die Gemeindeverwaltung für eine bessere Beleuchtung am Schäpersweg, kann vonseiten der Gemeinde nicht umgesetzt werden.

Da bereits in der Vergangenheit der Ruf nach einer besseren Ausleuchtung laut wurde, habe die Verwaltung den Antrag erneut geprüft. In ihren Antrag wies die UWG darauf hin, dass besonders Kinder und Jugendliche den Weg zum Sportplatz nutzen, dieser aber besonders im Winter zu dunkel und deshalb gefährlich sei.

Schäpersweg in Raesfeld Erle

Bankette zu schmal

Bei der erneuten Prüfung ergab die Situation, so Bernhard Kösters von der Bauverwaltung, dass die Bankette am Schäpersweg von rund 80 Zentimeter sehr schmal sei. Darüber hinaus, so Kösters, beträgt der Grundabstand im Außenbereich zu landwirtschaftlichen Grundstücken nur 0,50 Meter.

Das sogenannte Schwengelrecht ermöglicht den Landwirten, dass diese ihre Felder bis an die Grundstücksgrenze heran bewirtschaften können. Das bedeute, dass die Bankettstreifen ein beidseitiges Befahren ermöglichen müssen, da der Schäpersweg nur eine Fahrbahnbreite von 3,00 m hat.

Keine Erlaubnis -Verwaltung sucht nach Alternativen zur Beleuchtung

Aus diesem Grund suchte die Verwaltung nach einer effektiven und effizienten Alternative. Es war angedacht, eventuell Solarleuchten an den dort stehenden Freimasten zu installieren. Allerdings gehören die Holzmasten der Telekom. Nach Rücksprache mit der Telekom wurde diese Maßnahme, was die Verwaltung sehr bedauert, nicht gestattet.

Petra Bosse

Eurovision Song Contest – CDU lädt ins Festzelt Erle ein


CDU lädt zum „Eurovision Song Contest“ Public-Viewing. Europa vereint – durch Musik.

(pd). Liveübertragung im Festzelt an der Vogelstange Marienthaler Straße in Erle – Der CDU Ortsverein Raesfeld-Erle-Homer lädt zu einem gemütlichen Abend ein.

Der Eurovision Song Contest (ESC) ist der weltweit am meisten beachtete Musikwettbewerb, wobei die Finalshow weltweit von über 200 Millionen Menschen gesehen wir und 2019 in Tel Aviv stattfindet.

Seit 1956 begeistert der Eurovision Song Contest ein Millionenpublikum. Den meisten Spaß macht der ESC jedoch erst, wenn man ihn mit Gleichgesinnten, zusammen vor einer großen Leinwand erleben kann.

Ein jeder kennt ihn und weiß um seine Bedeutung: ein vereintes Europa – durch Musik. „Und diese Bedeutung ist grade jetzt, mit Blick auf die Europawahl am 26.05.2019, umso wichtiger. Deshalb laden wir, die CDU, alle ein, gemeinsam den ESC zu schauen, Deutschland anzufeuern und die europäischen Werte zu feiern“, so Ortsvereinsvorsitzende Sarah Gößling.

Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt: Grillwürstchen Euro. Getränke 1 Euro. Eintritt ist frei.

„Wir freuen uns auf alle, die kommen und gemeinsam mit uns in lockerer Atmosphäre Musik aus jeder Ecke Europas genießen wollen“.

Alles für den Froschkönig – Babywiese Erle wird berreichert

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Der Heimatverein Erle buddelt und gräbt seit Wochen unermüdlich, um den Bereich an der Babywiese an der Erler Mühle zu verschönern und zu gestalten.

Nachdem im November 2017 offiziell die Babywiese mit 33 kleinen Obstbäumen eröffnet wurde, hat sich seitdem viel getan.

Es wurden Wege mir Holzhäcksel angelegt, die Flächen kultivierte und mit Blumensamen, für eine Blumenwiese, ausgesät. Darüber hinaus wurden weitere 19 neue Obstbäumchen gepflanzt.

Heimatverein legt Kräuterbeet und Feuchtbiotop an

Nun legten Mitglieder des Heimatvereins im hinteren Bereich der Wiese neue Beete an. Laut Norbert Sabellek, Vorsitzender des Heimatvereins, sollen hier ein kleines Feuchtbiotop, sowie ein terrassenförmig angelegter Kräutergarten entstehen. „Dann gibt es hier bald auch wieder einen Froschkönig“, so Sabellek.

Raesfeld – Werkzeug aus Transporter entwendet

Raesfeld (ots) Bisher unbekannte Täter entwendeten in der Nacht zum Freitag einen Bohrhammer im Wert von mehreren tausend Euro aus einem geparkten Transporter. Das Firmenfahrzeug hatte auf dem Suendarper Weg gestanden und wurde von den Tätern aufgebrochen.

Hinweise bitte an die Kripo in Borken (Telefon 02861 / 900-0).

Erler Gruppen und Vereine überreichten Spende

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Erle (pd). Ein Teil des Erlöses aus dem Erler Sommerfest 2018 wird der neu gegründeten Gruppe Sternen Eltern Borken zur Verfügung gestellt.

Ludger Askamp, Mia Pass, Ingrid Horstmann und Hildegard Gülker als Vertreter der Erler Gruppen und Vereine übergaben am Samstag, den 11. Mai, eine Spende in Höhe von 500 Euro an die Gruppenleitung der Sternen Eltern, Diakon Klaus Elsner und Katharina Blankenhagen, die den Scheck gern im Namen aller betroffenen Eltern entgegennahmen.

Spende an die Gruppe Sternen Eltern aus Borken

Wenn Kinder während der Schwangerschaft noch im Mutterleib sterben, werden sie in Deutschland „Sternenkinder“ genannt. Dabei spielt es keine Rolle, wie weit die Schwangerschaft bereits fortgeschritten war.
Eines aber haben diese Schicksalsschläge gemein: sie lassen die betroffenen Familien, insbesondere die werdenden Mütter verzweifelt und oft untröstlich zurück.

Sein Kind noch während der Schwangerschaft zu verlieren, bedeutet einen schweren Verlust und wird auch heute noch sehr oft verschwiegen.
Dabei kann man gerade im Gespräch Trost finden und für die Zukunft wieder neuen Mut fassen.

Genau darum geht es der Selbsthilfegruppe „Sternen Eltern Borken“.

Die Gruppe wurde im Januar 2019 auf Initiative von Diakon Klaus Elsner, Seelsorger im St. Marien-Hospital Borken und Patricia Müller El-Amir, Fachbereichsleitung Eltern-Kind-Bereich in der Familienbildungsstätte, ins Leben gerufen und bietet Gesprächsabende für Eltern, die ihr Kind während der Schwangerschaft, der Geburt oder kurz nach der Geburt verloren haben.

Das Ziel der Selbsthilfegruppe ist es, sich in einer neutralen Umgebung zu treffen, um über das Erlebte zu sprechen, sich auszutauschen und verstanden zu werden und gemeinsam einen Weg aus der Fassungslosigkeit und der Trauer zu finden.

Und so trifft sich die Gruppe an jedem 2. Mittwoch im Monat in der Familienbildungsstätte Borken. Ein Team von vier Leitungsmitgliedern, 2 Frauen und 2 Männer, die selbst betroffen sind, begleitet, jeweils zu zweit, die Eltern bei diesen Gesprächsabenden. Im Hintergrund kümmern sich noch zwei weitere Mitarbeiter um die Verwaltung und Organisation. Alle setzen sich ehrenamtlich für ihre Sache ein.

Neben den Gesprächsangeboten sind für die Zukunft auch gemeinsame Aktionen, wie ein Besuch bei einem Steinmetz oder die Gestaltung von Erinnerungskerzen oder Trosttaschen geplant.

Väter und Mütter, die gemeinsam Wege finden wollen, die Trauer zu verarbeiten und Trost zu finden im Gespräch mit Gleichgesinnten, wenden sich bitte an die „Sternen Eltern Borken“.

Kontaktaufnahme ist möglich unter der Telefonnummer: 0171- 8325956 oder auf der Facebook- Seite: „Sternen Eltern Borken“.

Immer hellwach: Rotes Kreuz gab am Weltrotkreuztag einen aus

An 33 Standorten – Aktionen finden großen Anklang

Kreis Borken (drk-press). Die Aktion „Kein kalter Kaffee“ des Roten Kreuzes im Kreis Borken ist auch im sechsten Jahr sehr gut angekommen. Am Weltrotkreuztag (8. Mai) zu Ehren des Gründers Henry Dunant wurden viele Menschen im Kreis Borken angesprochen und auf die Rotkreuz-Arbeit aufmerksam gemacht. An 33 Standorten waren ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter unterwegs, um sich für die Unterstützung zu bedanken.

Gratiskaffee und viele Aktionen im gesamten Kreis Borken: An 33 Standorten im Kreis Borken war das Rote Kreuz am Weltrotkreuztag präsent.
Gratiskaffee und viele Aktionen im gesamten Kreis Borken: An 33 Standorten im Kreis Borken war das Rote Kreuz am Weltrotkreuztag präsent. Fotos: DRK/and, jt

DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann zog im DRK-Pressedienst eine rundum zufriedenstellende Bilanz; er selbst schenkte Kaffee im „Café Henry“ im Rotkreuz-Zentrum in Borken aus: „Es ist uns wichtig, mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen und auf unsere Arbeit aufmerksam zu machen. Das ist meines Erachtens gut gelungen.

Die Resonanz in der Bevölkerung war erneut sehr groß. Dafür danken wir.“ Außer Gratiskaffee gab es kleine Präsente. Das Rotkreuz-Motto lautete: „Deutscher Roter Kaffee. Wir sind bei jedem Hilferuf hellwach – und zum Weltrotkreuztag geben wir einen aus.“

In Gescher auf dem Pendlerparkplatz an der Autobahn 31 überraschte der Ortsverein zum sechsten Mal ab kurz vor 6 Uhr Autofahrer mit einem „Aufweckkaffee“. Rotkreuzleiter Mark Wierczeyko: „Die Pendler kennen uns schon und freuen sich auf die kleine Aufmunterung.“ Allein hier wurden Becher aus knapp zehn Kannen Kaffee verteilt.

Auch in zahlreichen DRK-Kitas wurde an Eltern oder Großeltern Kaffee ausgeschenkt, die Kleinen konnten mit Luftballons spielen und schwenkten Rotkreuz-Fähnchen. Viele Mütter (und einige Väter) nutzten die Gelegenheit, am Kaffeetisch mit den Erzieherinnen über Kita und Kinder zu klönen.

Gratiskaffee und viele Aktionen im gesamten Kreis Borken: An 33 Standorten im Kreis Borken war das Rote Kreuz am Weltrotkreuztag präsent. Fotos: DRK/and, jt
Gratiskaffee und viele Aktionen im gesamten Kreis Borken: An 33 Standorten im Kreis Borken war das Rote Kreuz am Weltrotkreuztag präsent. Fotos: DRK/and, jt

In Ahaus beispielsweise stand eine DRK-Vertretung in der Fußgängerzone und sprach viele Marktgänger an; in Epe wurde über die neue Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz und die Kita „Wirbelwind“ informiert. In Isselburg-Anholt gab es Getränke und Kuchen für Kinder der Offenen Ganztagsschule der Katholischen Grundschule, die bei Regen dann später drinnen spielten statt auf dem Schulhof.

 „Deutschland-Notfall-Tour“ in Rhede

Der DRK-Ortsverein Rhede feierte erneut den gesamten Tag – zunächst ganztägig in seinen drei Kitas sowie in der Großtagespflege, informierte mehr als drei Stunden lang am REWE-Markt am Rathaus. Am Abend begrüßte Vorsitzender Helmut Ebbert 300 Gäste bei einer ganz besonderen Infotainmentshow im Rheder „Ei“: Comedian und Notarzt Lüder Warnken aus Münster zog mit seinem Team ein 70-minütiges Bühnenprogramm zur Ersten Hilfe auf, das es in sich hatte.

Die Gäste waren schlichtweg begeistert, und es gab mehrfach Szenenapplaus für den Münsteraner. Mit seiner „Deutschland-Notfall-Tour“ legt er buchstäblich die Finger in die Wunde. Sein Motto kommt spielerisch an, wie an diesem unterhaltsamen Abend in Rhede: „Leben retten mit Leichtigkeit – wir zeigen, wie!“

„Das Rote Kreuz braucht mehr Unterstützer – ob als Mitglied, Helfer oder Spender“

DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann bekräftigt anlässlich des Weltrotkreuztages: „Das Rote Kreuz braucht mehr Unterstützer – ob als Mitglied, Helfer oder Spender. Wir sind auf das Ehrenamt angewiesen, um als Hilfsorganisation agieren zu können.

Wir haben zwar rund 1500 ehrenamtliche Helfer im Kreis Borken bei rund 14.000 Fördermitgliedern – aber auch Helfer brauchen Hilfe für die umfangreiche Bandbreite unserer Angebote“, ergänzt Puhlmann in einer Rotkreuz-Mitteilung.

Hintergrund zum Weltrotkreuztag

Am 8. Mai 1828 wurde Rotkreuz-Begründer Henry Dunant geboren. Auf seine Initiative begann die Geschichte der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung, zu der inzwischen weltweit 190 nationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften gehören. Dunants Geburtstag wird alljährlich international als Weltrotkreuztag begangen.

www.DRKBorken.de

Meinugsfreiheit – Reinhard G. Nießing: Die CDU zeigt sich bürgernah?

Die CDU zeigt sich Bürgernah? Dazu schreib Reinhard G. Nießing:

„Alle Wahlen wieder, kommt die CDU hernieder.“ Darauf könnte man kommen, wenn man den Ankündigungen Glauben schenken mag, nachdem sich die Parteien im allgemeinen und die hiesige CDU im besonderen jetzt den Fragen und Wünschen der Bürgerinnen und Bürgern stellen möchten.

Und am Tag nach der Wahl lautet die Antwort meistens: Bitte nicht stören! Eine bittere Pille nach den Wahlen.

Also bitte, was geschieht denn in Zeiten zwischen den Wahlen — innerhalb einer sogenannten Legislaturperiode?

Fakt ist: Dann werden 1.200 Unterschriften, die für den Erhalt des alten Pfarrheims in Erle gesammelt wurden, als Gegenstandslos betrachtet, mit Verweis auf die Eigentümerin des altehrwürdigen Pfarrheims: Die katholische Kirchengemeinde.

Da werden tausend Unterschriften der Bürgerinitiative „Rettet Aelkes“ geflissentlich ignoriert und die Verantwortung für eine identitätsstiftende wie gedeihliche Dorfentwicklung allein der katholischen Kirchengemeinde in die Schuhe geschoben?

Kinder- und Elternwünsche, die sich für den Erhalt des Spielplatzes am Holzplatz, übrigens bis zum heutigen Tag mit viel Leidenschaft und Herzblut einsetzen, einfach abgebügelt und auf die katholische Kirchengemeinde verwiesen. Und wenn aus der Bürgerschaft Namensvorschläge für neue Straßenwidmungen bei der Verwaltung eingereicht werden, erst gar nicht ernst genommen.

Da hilft selbst das Bitten und Betteln eines heimatverbundenen sehr geschätzten Pfarrers nicht.

Herrgott noch mal, ihr brecht euch doch ganz offensichtlich schon bei dem geringsten Bürgerbegehren einen Zacken aus der Krone! Allmächtige CDU, ohnmächtige Bürgerinnen und Bürger. Warum macht die politische Gemeinde nicht gegenüber der Kirchengemeinde von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch, sowie in zig anderen Fällen auch, wie die jüngste Vergangenheit gezeigt hat?

Sollte das nach Recht und Gesetz nicht möglich sein, dann sollte die übergeordnete Politik dafür die rechtlichen Rahmenbedingungen schaffen.

Und im Übrigen: Die Kirchenpolitiker sollte sich auf ihre originären Aufgaben konzentrieren und den Städteplanern das Planen überlassen, zumal sie ohnehin schon genug Feuer unterm Dach hat. 

Absurd klingt dann die Aussage unseres „parteilosen“ Bürgermeisters: Die Verwaltung wird tätig, wenn ein Schubs von außen kommt.“ ???

Geradezu zynisch empfinde ich allerdings die Aussage des CDU-Fraktionsvorsitzenden, anlässlich des Bürgerforums. Zitat: „Die Themen seien der Politik auch nicht immer so bekannt.“

Hallo Herr Bölker, wo schlafen Sie denn? Leben wir nicht alle in einer immer stärkeren, vernetzten Welt? Politikgestaltung ist ein andauernder Prozeß. Mal hier und da ein Freibier spenden oder ein Katerfrühstück im Festzelt abhalten, können deshalb eher nicht die richtige Lösung sein.

Eine interessantes Statement eines populären Journalisten habe ich kürzlich zur Kenntnis genommen und möchte es mit Ihnen teilen. Es stammt aus der Feder von Dirk Kurbjuweit:

„In der liberalen Demokratie müssen vor allem drei Dinge gelingen: der Kompromiss, die Streitkultur und der Abschied.

Gute Kompromisse sind notwendig, weil nicht die Mehrheit zulasten der Minderheit durchregieren soll. Und weil sich die Macht nicht in einer Hand befindet, sondern auf viele verteilt, u.a. über Koalitionen, die sich dann einigen müssen.

Gute Streitkultur ist notwendig, weil jede Politik eine Alternative braucht, eine Kritik, um in friedlichen Kampf die beste Politik herauszufinden. Aber Streit kann auch hässlich sein, kann das Klima vergiften, die Bürger abschrecken.

Gute Abschiede sind notwendig, weil die Demokratie den Wechsel braucht, damit sich die Macht nicht verfestigt, damit die Opposition, ob innerparteilich oder in den Parlamenten, die Hoffnung haben kann, selbst die Macht zu übernehmen.

Diese drei Kategorien, Kompromiss, Streitkultur und Abschied, sollen daher hier besondere Beachtung finden.“

Seinen Worten stimme ich vollinhaltlich zu und habe diesen nichts mehr hinzuzufügen. 

Reinhard G. Nießing

Rotary Club Lippe Issel unterstützt Bürgerstiftung Kreaktiv in Wesel

Der Rotary Club Lippe Issel unterstützt nun zum zweiten Mal die Bürgerstiftung Kreaktiv in Wesel mit einer Spende von 2.000 Euro. Symbolisch wurde ein prall mit „Geld gefüllter Werkzeugkasten übergeben.

(pd). Die Kreaktiv Stiftung unterstützt Jugendliche, die Spass haben, in  der Werkstatt bei den Weseler Stadtwerken, Oldtimer, alte Trecker,  Mopeds und Motorräder zu reparieren und zu restaurieren.

Bürgerstiftung Kreaktiv in Wesel

Fachkundig werden die Jugendlichen von vier KFZ Meistern im (Un)ruhestand unterstützt und angeleitet. Jeweils Donnerstag Nachmittag treffen sich die vier Meister, Erwin Venhorst, Johannes Bücker, Michael Kleineberg und Jürgen Lucas mit ihren Jugendlichen (8 Jungs und 1 Mädchen), um aktuell einen  Trecker IRC D 324 wiederherzustellen…

Am Ende der „Lehrzeit“ gibt es für die Jugendlichen ein Zertifikat, welches die Lehrstellen-und Praktikasuche erleichtert.

Die Stiftung darf mietfrei in den Räumlichkeiten der Stadtwerke Wesel werkeln. Für Autos gibt es dort sogar eine Hebebühne.

Um noch besser arbeiten zu können, steht eine kleine einigermaßen aktuelle Drehbank ganz oben  auf der Wunschliste. Die Stiftung freut sich natürlich über weitere Spenden in dieser Richtung. Der Vorsitzende der Stiftung Josef Hermsen ist sich sicher, „dass die Jugendlichen bei uns etwas für das Leben lernen“.

Es gibt Reaktion, aber nicht überall – Trendige Schottergärten

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Kein Ende der Schottergärten in Sicht. Gemeindeverwaltungen spielen häufig bei Verboten, oder bei Einschränkungen nicht mit. Initiative zur Eindämmung der Schottergärten

Die Gemeindeverwaltungen, nicht nur in Raesfeld, legen viele Regeln bei Häuslebauer auf. Angefangen von der Dachneigung, der Zaunhöhe bis hin zur Bauweise. Mit Blick auf die Schottergärten heißt es allerdings dann immer wieder: „Wir wollen die Bürger nicht bevormunden“.

Der Bund deutscher Baumschulen begrüßt jetzt die Absicht der Landesumweltminister, eine Initiative zur Eindämmung der Schottergärten zu starten.

Schottergärten

Es ist überfällig, dass der Verschotterung von Vorgärten Einhalt geboten wird. „Dieser unsägliche Trend in vielen Wohngebieten führt zur Verarmung der biologischen Vielfalt, zur Aufheizung des lokalen Klimas und auch ästhetisch ins Aus“, äußert der Präsident des Bundes deutscher Baumschulen, Helmut Selders. „Dass die Landesumweltminister nun eine Aufklärungskampagne starten wollen, ist daher unbedingt zu begrüßen.“

Der Bund deutscher Baumschulen begrüßt die Absicht der Landesumweltminister, eine Initiative zur Eindämmung der Schottergärten zu starten. Quelle:“obs/Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V./Quelle: Pixabay“

Viele Diskussionen in Bezug auf Flächenversiegelung über artenarme Habitate und unwirtliche Lebensbedingungen durch Hitzeinseln im urbanen Raum blieben oft theoretisch.

Lebendige Grün in schlechten Zustand

Praktisch sei in vielen Kommunen das lebendige Grün in einem schlechten Zustand. „Es ist richtig, den Bürgern vor Augen zu führen, welchen wertvollen Flecken Erde man mit einem begrünten Vorgarten in Händen hält.“

Neben der Information über die positiven Wirkungen von gestaltetem Grün rund um die eigenen vier Wände sieht der BdB aber auch die Kommunen in der Pflicht, regulativ einzuwirken.

Schottergärten

Kommunensatzung sollte Schottergärten verbieten

In den Gestaltungssatzungen der Kommunen sollten Schottergarten, verboten werden. Diesen Weg beschritten bereits einige Kommunen mutig und würden eine Versteinerung der Gärten verbieten.

„Das ist der richtige Ansatz. In den großen Diskussionen sind wir uns alle einig, dass wir etwas zum Schutz der Umwelt und gegen den Klimawandel tun müssen. Dazu gehört auch, dass jeder im Kleinen seinen Teil dazu beitragen kann. Im Übrigen ist das Anlegen und Pflegen eines Gartens gar nicht so arbeitsintensiv wie das viele befürchten. Im Gegenteil: Gärten sind eine wachsende Freude“, so Helmut Selders, der BdB-Präsident.

Trauungen unter der Femeiche in Erle

Heiraten an der Femeiche und neue Verkehrsführung B 70 von Brünen nach Borken

Heiraten unter der Femeiche in Erle soll demnächst ein Thema des Dorfentwicklungskonzeptes in Erle sein. Grund dafür, so Bürgermeister Andreas Grotendorst am Montag in der Ratssitzung, sei die Trauung am vergangenen Samstag an der Femeiche gewesen.

Wie mittlerweile jeder in Erle mitbekommen hat, ließ sich Arno Brömmel unter der ehrwürdigen Femeiche trauen und gab dort seiner Gisela das „Ja-Wort“.

Neben den Trauungen im Raesfelder Schloss soll es bald einen weiteren Ort geben, an dem sich heiratswillige Paare das Ja-Wort geben können. „Der uralte Baum ist ein gutes Symbol für Beständigkeit“, so Grotendorst.

Keine neue Verkehrsführung der B 70

Der Antrag der UWG hinsichtlich einer neuen Verkehrsführung der B 70 von Brünen nach Borken (wir berichteten), hatte laut Norbert Altrogge, Markus Büsken vom Ordnungsamt arbeitstechnisch in Atem gehalten. Mit gleich mit mehreren Behörden, insgesamt sechs, angefangen von Straßen.NRW bis hin zum Kreis Borken habe Büsken Gespräche geführt. Die UWG wollte durch die neue Verkehrsführung eine Entlastung des Raesfelder Ortskern erreichen.

B70 Naturpark Raesfeld Richtung Brünen

Das Ergebnis. „Wir haben alles versucht, aber es bleibt so, wie es ist. Daran können wir als Gemeinde nichts ändern“, sagte Bürgermeister Grotendorst am Montag bei der Ratssitzung des Bau- und Umweltausschusses.

Der Status der B70 als Bundesstraße, die dem überregionalen Verkehr diene, kann nicht neu von Brünen nach Borken ausgewiesen werden, und würde, laut Altrogge, auch keine Entlastung für Raesfeld mit sich ziehen. Allerdings, so Altrogge, würde das Navi als kürzeste Strecke ab Brünen immer die direkte Route, und nicht wie ausgeschildert über Raesfeld, angeben.

Petra Bosse

Viele Frage bei der Podiumsdiskussion der CDU Klartext

Der CDU Ortsverein Raesfeld-Erle-Homer lud zu einer Podiumsdiskussion in die Freiheit 24 ein.

Unter dem Motto „Klartext“ stellten sich Bürgermeister, Axel Heinze, Diana Brömmel und Bernhard Bölker den Fragen von Moderator Raimund Stroick.

Klartext Bürgerforum CDU Raesfeld
Diana Brömmel, Vors. Ortsmarketing, Moderator Raimund Stroick, Bernhard Bölker, Fraktionsvorsitzender CDU, Sarah Gößling, CDU-Ortsverbandsvorsitzende, Bürgermeister Grotendorst und Schulleiter Axel Heinz stellten sich den Fragen (v. r.). Fotos: Petra Bosse

Raesfeld. Sichtlich überrascht zeigte sich am Donnerstagabend Sarah Gößling. „Mit so einem großen Interesse habe ich im Vorfeld nicht gerechnet“, sagte die Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Raesfeld-Erle-Homer sichtlich erfreut. „Wir wollen was für Raesfeld bewirken und die Gemeinde nach vorne bringen. Das war unsere Intension bei der Überlegung, wie können wir das machen“, ergänzte die Vorsitzende.

Keine Einzelveranstaltung

Entstanden sei das Format „Klartext – das neue CDU-Bürger-Forum Raesfeld“, was, wie Gößling betonte, keine Einzelveranstaltung der CDU sei. Zum ersten Thema: Schul- und Dorfentwicklung, Neubaugebiete und Kindergärten stellten sich bei der Podiumsdiskussion den Fragen von Moderator Raimund Stroick, Bürgermeister Andreas Grotendorst, Diana Brömmel, Vorsitzende des Ortsmarketings, der Fraktionsvorsitzende Bernhard Bölker und Axel Heinz, Leiter der Gesamtschule Borken-Raesfeld.

Klartext Bürgerforum CDU Raesfeld

Alles super in Raesfeld?

Direkt zu Beginn bekam Diana Brömmel die Frage gestellt: „Alles super in Raesfeld, oder?“ Das konnte die Vorsitzende zwar mit einem Ja beantworten, aber es gebe noch viele weitere Möglichkeiten, den Standort zu verbessern. „Es werden derzeit einige neuen Ideen entwickelt wie ´live und lecker, ein Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft und noch einiges mehr. Das alles bedeutet viel Arbeit und Einsatz von Ehrenamtlichen“.

Abend der Ausbildung und Heimat-Shoppen

Geplant sei auch, so Brömmel, einen „Abend der Ausbildung“ beim „Heimat-Shoppen“ im September anzubieten. Hier können sich Ausbilder daran beteiligen und an diesem Abend ihre Türen öffnen und Einblicke in die Ausbildungsmöglichkeiten geben. „Ich hoffe, dass viele Dienstleister ihr Geschäft öffnen und die Raesfelder die hiesigen Einkaufsmöglichkeiten beim Heimat-Shoppen nutzen“.

Klartext Bürgerforum CDU Raesfeld

Gemeinde im Baufieber

Die Gewerbesteuer ist auf dem zweithöchsten Stand der letzten Jahre. Es wird immer mehr gebaut. 10 Mio. Euro plant die Gemeinde an Investitionen in der Gemeinde.

Dazu Grotendorst: Wir investieren nicht 10, sondern 15 Mio. Euro. Und in der Tat. Die Gemeinde hat noch nie so viel Geld ins Bauen investiert. Das erkläre aber gleichzeitig auch, dass der Löwenanteil der Ausgaben in Tief- und den Straßenbau der Neugebiete fließe.

Keine Ressourcen für Anträge und Anfragen

Teuer seien auch die geplanten Rückhaltebecken, die mittlerweile dem Starkregen nicht standhalten. Aber auch die zwei neuen Kitas kosten Geld. „Dies ist aber ein gutes Zeichen. Viele Städte oder Gemeinden haben Kitas leer stehen, aber wir müssen neue bauen“, so Grotendorst, der gleichzeitig darauf verwies, dass aktuell die anstehenden Projekte jede Menge Zeit und Bürokratie beanspruchen.

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Initiative „Spielplatz am Holzplatz“

Dies erklärte auch die Kritik einer Besucherin der Initiative „Spielplatz am Holzplatz“, die wissen wollte, warum bis heute die Bürgerinitiative keine Antwort auf die Forderung nach einem Erhalt des Platzes bekommen habe und warum es noch keine Prüfung gegeben habe.

100 Bewerbungen für 60 Bauplatze

Neben Personalausfall gebe es akut, so Grotendorst, Engpässe bei dem Bearbeiten von Anträgen. „Viele Ressourcen gehen ins Neubaugebiet. „Wir haben alleine 100 Bewerbungen für 60 Bauplatze Stockbreede. Eine große Firma aus Borken wartet auf eine Baugenehmigung im Industriegebiet.

Das Problem ist, dass jeder nur seine Probleme sieht. Wir als Verwaltung eine Interessenbündelungsstelle und können nicht alles auf einmal erledigen, da wir keine Kapazitäten mehr übrig haben“.

Mit Blick auf den Spielplatz versprach Grotendorst, dass es eine Rückmeldung geben wird. Nur wann, dazu konnte er derzeit keine Prognose abgeben. Hinzu komme, dass der Spielplatz ja genutzt werden könne und nicht geschlossen sei.

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Genügend Spielplätze in der Gemeinde

Dazu Bölker: Mit rund 22 aktuellen Spielplätzen sei die Gemeinde bestens versorgt. „Nach dem Urteil der Gemeindeprüfungsanstalt haben wir sogar zu viele Spielplätze“. Hinzu komme, dass nicht die Gemeinde, sondern die Kirche Grundstückseigentümer sei, und einige Anlieger auf dem Grundstück bauen möchten.

Gesamtschule ist bestens aufgestellt

Sehr gut gehe es aktuell der neuen Gesamtschule, berichtet Schulleiter Axel Heinz. „Wir haben damals nicht damit gerechnet, dass wir heute im dritten Jahr schon dreizügig fahren“.

Zwar habe er im ersten Jahr das Gefühl gehabt, dass die Gesamtschule in Raesfeld mit gemischten Gefühlen aufgenommen werde, aber: „Wir sind sehr gut aufgestellt und einem ständigen und guten Dialog mit der Gemeinde“.

Außerdem werde die Schule so gut angenommen, dass auf Dauer die Mensa vergrößert und ausgebaut werden müsse. Positiv sei auch, dass die Schule mit der Akademie des Handwerks kooperieren werde, um vor Ort Berufsbilder zu vermitteln.

Klartext Bürgerforum CDU Raesfeld


Nichts Neues bei „Rettet Aelkes“

Michael Hoffmann von der Bürgerinitiative „Rettet Aelkes“ bemängelte, dass es bis heute keinerlei Antwort zum Antrag für den „Erhalt der Fassade“ im Architektenwettbewerb gegeben hätte und ob der Wettbewerb ausgeschrieben sei.

Dazu Grotendorst: „Der Architektenwettbewerb ist nicht gestartet. Soweit sind wir noch nicht. Außerdem ist die Gemeinde nicht Bauherr, sondern die Kirche“. Deshalb könne er weder etwas über den Termin, noch über die Kosten etwas sagen. „Sobald sich aber die politischen Gremien entschieden haben, kommen wir auf die Sache zurück“. Michael Hoffmann betonte, er habe das Gefühl, dass nur darauf spekuliert werde, dass das Gebäude zerfällt und marode werde, dass ein Abriss die letzte Lösung sein wird. „Das Verfahren läuft schon über zwei Jahre. Dadurch wird die Substanz des Hauses nicht besser“.

Veranstaltung soll wiederholt werden

Nach gut 90 Minuten ging die Diskussionsrunde dem Ende zu. Unbeantwortete Fragen, Anregungen und Wünsche konnten zum Schluss auf bereitliegende Zettel aufgeschrieben werden. Sarah Gößling versprach, alle Anregungen aufzunehmen. „In sechs bis neun Monaten werden wir erneut einladen. Bis dahin sollten dann auch unsere Hausaufgaben gemacht sein“.

Petra Bosse

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