Sieben Fahrverbote drohen

(pd.) Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder – auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern – zu schweren Unfallfolgen.

Zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle führte in dieser Woche der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Borken an insgesamt 28 Messstellen im Kreisgebiet Geschwindigkeitskontrollen durch und stellte bei der Überprüfung der 13.572 Fahrzeuge fest, dass ca. fünf Prozent der gemessenen Fahrzeugführer zu schnell fuhren.

Sieben Fahrzeugführer überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit derart, dass sie mit der Auferlegung eines Fahrverbotes rechnen müssen. Insgesamt überschritten 678 Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit. 120 Bußgeldverfahren wurden eingeleitet. In den übrigen 558 Fällen wurden vor Ort Verwarnungsgelder fällig bzw. Zahlscheine ausgehändigt oder zugestellt.

Die gravierendsten Geschwindigkeitsüberschreitungen stellten die Beamten an folgenden Messpunkten fest:

Verkehrsdienst Gruppe Süd: – innerorts bei max. zulässigen 50 km/h mit gemessenen 89 km/h in Borken auf der Raesfelder Straße – außerorts bei max. zulässigen 100 km/h mit gemessenen 147 km/h in Reken auf der B 67

Verkehrsdienst Gruppe Nord: – innerorts bei max. zulässigen 30 km/h mit gemessenen 72 km/h auf der van-Delden-Straße in Ahaus und – außerorts bei max. erlaubten 70 km/h mit gemessenen 120 km/h auf der B 70 in Vreden

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