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Leserbrief – Soll Raesfeld städtisch oder gar Stadt werden?

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Leserbrief von Hans Schierenberg zu: SPD kritisiert „bombastischen Aufwand“ bei Dorfentwicklung

Soll Raesfeld städtisch oder gar Stadt werden?

Elke Rybarczyk, die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, ist nicht damit einverstanden, wie ich aus ihrem Rückblick auf 2018 lese (siehe hier).

  • Kritisch beurteilte die Vorsitzende den bombastischen Aufwand mit zwei Raesfeld-Konferenzen, einem Zukunftstag und der Online-Befragung durch die Inanspruchnahme von zwei großen und wahrscheinlich teuren Planungsbüros.

Ich schließe mich ihrer Meinung an und bedanke mich für die klaren Worte.

Der Gemeinderat hat beschlossen, ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept  und zudem ein integriertes kommunales Entwicklungskonzept erstellen zu lassen und zwei Planungsbüros mit der Durchführung beauftragt, genannt ISEK und IKEK. Die Gemeinde Raesfeld hat noch nie ein „ISEK“ und „IKEK“ für ihre Bebauungspläne und Betreuung benötigt.

Beide Dorfteile sind übersichtlich und haben sich wunderbar entwickelt. Im Raesfelder Bauamt und im Kreisbauamt wurden die Bauanträge geprüft und im Bauausschuss meistens zugestimmt, oft innerhalb einer Woche.

Der angeprangerte „bombastische“ Aufwand passt nicht zu Raesfeld. Gemeindedirektor Udo Rößing hat bei seinem Amtsantritt 1975 den Gemeinderäten (ich war dabei) erklärt, mit 10 – 12 Mitarbeiter/innen auszukommen.

Sparsamkeit sollte auch weiterhin das Motto sein.

Damals hatte Raesfeld um die 8.000 Einwohner, Erle knapp 3.000. Heute sind es insgesamt 11.306, aber um ein Vielfaches Verwaltungsangestellte, alle freundlich und sachkundig, Fachleute, die eine Planung und Beaufsichtigung beherrschen. Sie sind teuren Planungsbüros überlegen, weil sie den Ort und die Einwohner kennen. Gewünschte Anpflanzungen und Freiflächen planen und  begrünen, sollen  unsere einheimischen Gartenbaufirmen ausführen. Nötige Straßen muss und kann der Rat festlegen.

Und bombastische Hochbauten und kistenartige Gebäude passen nicht nach Raesfeld und Erle.

Im Großen und Ganzen sind alle gern und zufrieden in unserem Dorf.

Was will ich, Frau Rybarczyk und die meisten Einwohner:

Macht keine Stadt aus unserm Dorf und macht es ohne Fremdentwickler. Ihr schafft das!

Presseerklärung der UWG zu: Änderung der Geschäftsordnung

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Presseerklärung der UWG Raesfeld Erle von Thomas Emmert

Von der angestrebten Umgestaltung einzelner Teile von Raesfeld und Erle, im Zuge des Konzeptes Raesfeld 2030, werden viele Mitbewohner in unserem schönen Dorf betroffen werden.

Während der Umsetzungen der einzelnen Projekte wird es durch die Baumaßnahmen möglicherweise zu Behinderungen oder gewissen Einschränkungen kommen und nachher könnten die Veränderungen wohl auch das Leben und die Gewohnheiten von uns verändern.

Darum hält es die UWG-Raesfeld-Erle für besonders wichtig, dass Politik und Verwaltung Mitbürgerinnen und Mitbürger zu jeder Zeit umfänglich und lückenlos über Vorhaben, Planung und den Stand der Dinge informieren und sie in Planungen einbeziehen.

Eine hohe Akzeptanz und Zufriedenheit mit den Maßnahmen und den daraus resultierenden Ergebnissen kann nur erreicht werden, wenn Planung und Durchführung der Projekte aus „Raesfeld 2030“ für alle transparent sind. Absprachen zwischen Verwaltung und einzelnen Politikern, die nicht in die Öffentlichkeit kommen, wären dabei nicht hilfreich! 

Die UWG ist erstaunt und befremdet darüber, dass die Verwaltung eine Veränderung der Geschäftsordnung der Gemeinde herbeiführen wollte, die de facto die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger erschwert hätten.

Erfreut sind wir darüber, dass unseren Vorschlägen dazu (keine schriftliche Einreichung der Bürgerfragen, keine Begrenzung ihrer Anzahl und kein zwei-wöchiger Vorlauf für die Einreichung der Fragen) im vollen Umfang entsprochen wurde.

Landesweit müssen wir leider eine zunehmende Politikverdrossenheit und Radikalisierung in der Bevölkerung feststellen. Dies ist auch darauf zurückzuführen, dass Bürgerinnen und Bürger sich nicht mit- und erstgenommen fühlen und mit der Arbeit der politisch handelnden nicht zufrieden sind. 

Die Zufriedenheit der Mitbürgerinnen und Mitbürger sollte für Raesfeld aber DER Indikator für die Qualität der Arbeit von Politik und Verwaltung sein!

Wir fordern Bürgerinnen und Bürger auf, sich mit allen Fragen, Bedenken, Anmerkungen und Anregungen an ihre gewählten Vertreter zu wenden, zahlreich die Sitzungen des Rates und der Ausschüsse zu besuchen und die Fragestunden dieser Sitzungen zu nutzen.

Rudi Assauer ist tot – 2011 war er in Raesfeld

Im Alter von 74 Jahren ist die Fußballlegende Rudi Assauer heute gestorben.

Beim traditionellen Moosdinner im Januar 2011 des Lions-Clubs Borken im Rittersaal von Schloss Raesfeld, hatte ich die Gelegenheit, ein Interview mit Rudi Assauer und Sportmoderator Werner Hansch zu führen. Es war einer seiner letzten Auftritte als prominenter Gastreferent.

Rudi Assauer und Werner Hansch 20166
Rudi Aussauer und Werner Hantsch im Schloss Raesfeld Januar 2011. Foto: Petra Bosse

Ein Mann mit flotten Sprüchen im Slang des Ruhrgebiets, der die Geschichte von Schalke 04 maßgeblich geprägt hat,  unterhielt er an diesem Abend die Besucher noch vom feinsten mit Geschichten aus seinem Leben und seinem Verein Schalke 04.

Was niemand an diesem Abend im Rittersaal wusste war die Tatsache, dass bereits zu diesem Zeitpunkt Rudi Assauer an Alzheimer erkrankt war. Einige Gäste wunderten sich allerdings über seine Zerstreutheit und zwischenzeitlichen Gedächtnislücken während seines Vortrags.

Auf meine Frage, wer denn in diesem Jahr Deutscher Meister wird, lachte er schallend und sagte:  Der BVB spielt gut und ich würde es ihm gönnen“.

Ein großer Mann mit viel Herz und Humor ist von uns gegangen. Leb wohl Rudi Assauer!

Werbefilm für Raesfeld auf der „Grünen Woche“

Draußen ist – Raesfeld, draußen ist – Naturpark Hohe Mark.

Der Naturpark Hohe Mark präsentierte sich im Januar 2019 auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin in der Halle des Landes NRW.

(pd). Um einen Einblick in die Landschaften des Naturparks Hohe Mark zu bekommen, stellte die Gemeinde Raesfeld bei einem Auftritt auf der Bühne Ihren neuen Raesfeld-Film vor. Der Film stellt die Themen Natur und Ruhe im Naturpark beispielhaft dar.

Naturpark Hohe Mark Raesfeld
Der Naturpark Hohe Mark war erfolgreich und mit sehr viel Spaß in der Halle des Landes Nordrhein-Westfalen auf der Grünen Woche in Berlin.

Man sieht in traumhaften Luftaufnahmen Highlights wie zum Beispiel das historische Wasserschloss, den Tiergarten Schloss Raesfeld und die über 1.500 Jahre alte Femeiche in Raesfeld-Erle.

Regierungspräsidentin Dorothee Feller und der Bereichsleiter Tourismus vom Münsterland e.V. sind begeistert: „Eindrucksvoll wird mit dem neuen Film die reizvolle Landschaft des Naturparks dargestellt.“

Naturpark Hohe Mark Draußen ist Raesfeld im Winter
Naturpark Hohe Mark Draußen ist Raesfeld im Winter. Foto: Petra Bosse

Es ist geplant, dass weitere Filme aus anderen Kommunen folgen. Produziert wurde der Raesfeld-Film von Martin Trojca und der Werbeagentur Punktmacher unter dem Motto: Draußen ist – Raesfeld, draußen ist – Naturpark Hohe Mark.

www.Raesfeld.de

Ärger in der Dorfschänke – Nachbarn beschwerten sich über Lärmbelästigung

Anton Braun hat die Dorfschänke vor einem Monat in Raesfeld übernommen. Jetzt hat er Ärger mit der Nachbarschaft. Der Grund: Nachbarn beschwerten sich über ruhestörunden Lärm nach ein Uhr.

Raesfeld. Anliegende Nachbarn haben sich laut Markus Büsken, Leiter des Ordnungsamtes, über Lärmbelästigungen nach 1 Uhr sowie das ständige Kommen und Gehen bis in die frühen Morgenstunden beschwert. Nach einem gemeinsamen Gespräch mit anliegenden Nachbarn, Polizei und Pächter im Rathaus wurde das problem gemeinsam diskutiert und habe, laut Markus Büsken, einen gemeinsamen Nenner gefunden.

Anton Braun von der Raesfelder Dorfschänke
Anton Braun vor der Eingangstür am Kirchplatz. Diese ist ab sofort ab 23 Uhr geschlossen.

Konzessionen einheitlich geregelt

 „Wir hatten konstruktive Gespräche. Ich bin der Auffassung, dass sich hier Anton Braun einsichtig und kooperativ zeigte und wir auf einen guten Weg sind“. Geeinigt habe man sich darauf, dass die Dorfschänke pünktlich um ein Uhr schließt und die Eingangstür am Kirchplatz um 23 Uhr geschlossen wird.

„Die Konzessionen in der Gemeinde Raesfeld ist nun mal einheitlich bis ein Uhr geregelt. Dies gilt auch für Marpert. Deshalb sollte der Pächter dafür sorgen, dass auch er nicht bis in die frühen Morgenstunden sein Lokal geöffnet hat und kein Anlaufspunkt für Nachtschwärmer um drei oder vier Uhr aus der Umgebung wird“, so Büsken.

Probleme liegen woanders

Der Pächter ist einsichtig. Er wird sich an die Sperrfrist halten. Allerdings liegen seiner Meinung nach die Probleme, was die Lautstärke anbelangt, auch noch woanders.

Schuld alleine sei nicht das Kommen und Gehen zu später Stunde der Gäste. Das Problem liege auch draußen vor der Tür. „Wie in anderen Lokalen auch, darf hier nicht geraucht werden. Dafür gehen die Gäste entweder in den Raucherflur im Eingangsbereich, oder wenn dieser zu voll ist, nach draußen vor die Tür“, so Anton Braun. „Es ist dann für mich schwer, besonders wenn der Laden voll ist, für Ruhe zu sorgen. Ich kann nicht ständig nach draußen laufen, um für Ruhe zu sorgen. Auch kann ich meinen Gästen draußen nicht den Mund verbieten“.

Der Treffpunkt in Raesfeld

Anton Braun ist mit Herz und Seele Wirt in der Dorfschänke. Ob jung oder alt, Vereine oder Gruppen, Marpert war schon zu Ewalds Zeiten seit 26 Jahren Treffpunkt Nummer eins in Raesfeld. Jedoch hat sich auch mit dem Besitzerwechsel das Publikum verändert. Immer mehr auswärtige, junge Gäste kommen aus der Umgebung angereist.

Jedoch möchte Anton Braun die Traditionskneipe, die er erst im Januar übernommen hat, ohne Stress weiterführen. Umso mehr ärgere er sich darüber, dass ihm vonseiten einiger Nachbarn, gleich zu Anfang so dicke Knüppel, vor die Füße geworfen werden.

Persönliches Gespräch gesucht

Ein persönliches Gespräch zum Thema Lautstärke habe Braun bereits im letzten Jahr mit einem Nachbarn gesucht. „Ich wollte ihm erklären, dass er sich jederzeit bei mir melden kann, wenn es einmal zu laut ist“, erzählt Anton Braun. Das Gespräch sei aber seiner Meinung nicht sehr fruchtbar verlaufen. „Meine Telefonnummer wollte er nicht. Er sagte nur, dass er ja weiß, wo er mich findet“.

Hinsichtlich dieser knappen Kommunikation zeigte sich der Wirt sehr enttäuscht. „Ich finde es schade, dass wir als Nachbarn, anstatt die Polizei und das Ordnungsamt einzuschalten, keine gemeinsame Verständigung finden, um dieses Problem zu lösen“.

Die aktuelle Lage sei zwar schwierig, aber nicht hoffnungslos, findet Anton. Er sei natürlich bestrebt, auch weiterhin die Dorfschänke so zu führen, so dass jeder Gast mit Spaß und Freude sein Bierchen, wie in der Vergangenheit, weiterhin genießen kann.

Problem Raucher vor Tür

Die ersten auferlegten Maßnahmen wurden umgesetzt. „Absolute Ruhe bitte“, steht mittlerweile auf einem Schild im Eingangsbereich, und auch die Türen werden pünktlich geschlossen. Was aber wird aus den Rauchern, die nach ein Uhr vor die Tür gehen möchten? Müssen die dann ganz draußen bleiben? Vor allem im Sommer, wenn der Raucherbereich im Flur zu klein wird. Fragen, die aktuell den Wirt der Dorfschänke beschäftigen.

„Hier trifft sich manchmal die ganze Gemeinde. Soll jetzt nach so vielen Jahren das ´dicke Ende` kommen?“, bedenkt der Wirt mit Blick in die Zukunft. Jedoch zeigt er sich optimistisch und setzt auf seine Gäste, die, wie er weiß, „alle voll hinter ihm stehen“. Und auf weitere Gespräche mit seinen umliegenden Nachbarn.

Petra Bosse

Bereits kurz nachdem Anton Braun auf Facebook mitteilte, dass es Ärger mit dem Ordnungsamt und der Polizei gab, rasselte es nur so an erzürnten Kommentaren.

Da heißt es u. a.

… Man sollte den Wirt der einzig über gebliebenen Dorfkneipe in Raesfeld unterstützen und froh sein, dass es noch eine Gaststätte im Dorf gibt. Stattdessen werden einem noch Steine seitens der Politik und pingeligen Anwohnern in den Weg gelegt. So stirbt der Dorfkern zukünftig komplett aus. Schämt euch! Kneipe an der Kirche ist Kulturgut und sollte erhalten werden!

  • … Richtig traurig. Die beste Kneipe in der Umgebung mit dem besten Wirt, den es gibt! Sollten wir uns nicht gefallen lassen und eine andere Lösung finden.
  • … Traurig finde ich ins Besondere, dass in unserem Dorf immer mehr die Leute Oberhand gewinnen, die das Dorfleben zerstören wollen. Es wird sich nur noch beschwert und gemeckert 😡ob bei Veranstaltungen, wie Kappesmarkt, Schützenfesten oder wie jetzt bei der Dorfkneipe und man hat das Gefühl, die Querulanten werden seitens der Gemeinde noch gefördert. Ich warte jetzt schon wieder auf die Beschwerde, dass Rosenmontag Musik gespielt wird 😓 Nur noch traurig, was aus meinem Raesfeld geworden ist. Heute kam die Nachricht von Anton Braun. Er wurde vor das Ordnungsamt gezerrt und muss nun seine gerade erst gepachtete Kneipe immer schön pünktlich um 1:00 schließen. Ich kann gar nicht so viel saufen, wie ich kotzen möchte. Jahrelang durfte die graue Eminenz Ewald schalten und walten in seiner Kneipe, ohne das auch nur ein Ordnungsamts-Mitarbeiter seine Nase dienstlich in die Kneipe gesteckt hätte. Kaum ist Ewald weg, bekommt der Nachfolger die ganze Härte der Raesfelder Gemeindejustiz zu spüren. Das ist so erbärmlich. Bei Ewald hatten sie nicht mal die Eier, das Rauchverbot durchzusetzen, aber mit dem Neuen wollen die zeigen, wer das Sagen hat. Die Leute, die heute für Ruhe und Ordnung im Dorfkern sorgen wollen, haben früher selber bei Strogoff, Oelkes, Epping, Marpert und Flück bis in die Puppen gebechert, den Kids von heute wird aber locker noch der letzte Treffpunkt zugesperrt. Macht doch gleich aus dem gesamten Dorfkern Pfarrheime, Seniorenheime und Kitas, dazwischen ein paar Eigentumswohnungen und gut ist, schickt die Dorfplaner von IKEK in die Wüste, das Dorf ist nicht mehr zu retten. Mir tun die heute 16 bis 26 jährigen leid, wohin mit all dem Leben. Wo trifft man sich in Zukunft? Jedoch, Not macht erfinderisch, die werden was finden, ob es den Herrschaften gefällt oder nicht.

  • … Ich hoffe die Verantwortlichen werden dem heutigen Jahrgang nicht alles wegnehmen. Denn den freiwilligen Anteil der Gemeinde (Feuerwehr, DRK, Landjugend, incl. Müll+ Weihnachtsbäume einsammeln, beim Kappesmarkt helfen usw.) übernehmen die jungen Leute ja auch. Da sollte man als Erwachsener in der Position auch für Ausgleich sorgen.
  • … Traurig ist es, dass niemanden mehr etwas gegönnt wird! Bald ist Raesfeld nur noch ein Kurort.
  • … Die Frage die sich stellt, ist doch, warum kommt es erst jetzt zu Beschwerden. Dass die Verwaltung denen nachgehen muss, sollte verständlich sein. Über das Ergebnis kann man sich im Übrigen dann doch schon wundern.
  • … Bald heißt es: Rettet die Dorfschänke.
  • … Das hätte man auch anders regeln können. Warum sofort Ordnungsamt und Polizei und solche lächerlichen Auflagen? Als Nächstes sind wohl Schützenfeste etc. dran. Aber das erwartet uns Erle demnächst ja auch. Hier wird für die Nörgler ja direkt mitgedacht und ein Wohnhaus gebaut.

Gemeindeverwaltung Raesfeld ändert Fragerecht für Einwohner

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Einwohnermitsprache gestärkt: Fragestunde künftig in jeder Ratssitzung

Raesfeld. Bürgerinnen und Bürger sollen künftig in jeder Sitzung des Rates und seiner Ausschüsse die Möglichkeit erhalten, Fragen zu stellen. Eine entsprechende Änderung der Geschäftsordnung wurde nun vom Gemeinderat beschlossen. Fragen zu aktuellen Tagesordnungspunkten sind jedoch weiterhin ausgeschlossen.

Fragestunde ohne Begrenzung – aber mit Einschränkung

Bislang war die sogenannte Einwohnerfragestunde nur in jeder zweiten Sitzung vorgesehen. Künftig soll sie regelmäßig stattfinden. Die Fragen müssen sich auf Angelegenheiten der Gemeinde beziehen, eine Begrenzung der Anzahl gibt es nicht.

Fragen zu Themen, die auf der Tagesordnung der jeweiligen Sitzung stehen, sind jedoch weiterhin nicht zulässig. Um der Verwaltung eine möglichst präzise Beantwortung zu ermöglichen, sollen Fragen nach Möglichkeit vorab schriftlich beim Bürgermeister eingereicht werden.

Ursprünglicher Vorschlag sah Einschränkungen vor

Der erste Entwurf zur Änderung sah vor, die Fragestunde weiterhin nur in jeder zweiten Ratssitzung zuzulassen und die Zahl der zulässigen Fragen pro Person auf zwei zu beschränken. Dies stieß auf deutliche Kritik.

Klaus Rybarczyk (SPD) sprach sich entschieden gegen die Einschränkungen aus. Diese bedeuteten aus seiner Sicht eine Beschneidung der Bürgerrechte. „Seien wir doch mutiger. Wir haben doch nichts zu verbergen“, so Rybarczyk. Auch Rupert Koller (UWG) und Holger Lordieck (Grüne) unterstützten die Forderung nach einer offenen Fragestunde ohne zahlenmäßige Begrenzung.

Bürgermeister Andreas Grotendorst zeigte sich in dieser Frage kompromissbereit: „Die Begrenzung auf zwei Fragen aufzuheben – da bin ich ziemlich leidenschaftslos und könnte darauf verzichten.“

Keine zweite Fragestunde nach der Sitzung

Nicht durchsetzen konnte sich Rybarczyk mit seinem Vorschlag, am Ende des öffentlichen Teils der Ratssitzung eine weitere Fragemöglichkeit zu schaffen, in der Bürgerinnen und Bürger gezielt zu getroffenen Beschlüssen nachfragen könnten.

Formulierung in der Geschäftsordnung angepasst

Ebenfalls diskutiert wurde der Wortlaut zur schriftlichen Einreichung von Fragen. Ursprünglich sollten Anfragen „mindestens drei Arbeitstage vor der Sitzung“ und mit vollständigem Namen sowie Anschrift eingereicht werden. In der endgültigen Fassung wurde die Formulierung abgeschwächt: Aus „müssen“ wurde „sollten“, aus „mindestens“ wurde „möglichst“. Der Rat einigte sich in diesem Punkt einstimmig.

Fraktionsvorsitzender Karl-Heinz Tünte (CDU) betonte zum Abschluss, dass es keinesfalls darum gehe, das Fragerecht einzuschränken: „Die Aussage, der Gemeinderat habe Angst vor kritischen Fragen oder wolle Bürgernähe verhindern, muss ich entschieden zurückweisen. Wir haben nichts zu verbergen.“

Petra Bosse

Neue Schulleiterin in Borken

Annette Sühling ist jetzt Chefin des Berufskollegs Borken / Nachfolge von Josef Brinkhaus

Borken (pd). Annette Sühling heißt die neue Schulleiterin des Berufskollegs Borken. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde ist sie von Beate Schwingenheuer, der zuständigen schulfachlichen Dezernentin bei der Bezirksregierung Münster, ernannt worden.

Beate Schwingenheuer (li.) und Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster (re.) beglückwünschen die neue Schulleiterin Annette Sühling.
Beate Schwingenheuer (li.) und Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster (re.) beglückwünschen die neue Schulleiterin Annette Sühling.

So konnte die bisherige stellvertretende Schulleiterin zum 1. Februar direkt die Nachfolge von Josef Brinkhaus antreten, der in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Annette Sühling unterrichtet die Fächer Wirtschaftswissenschaften und Politik. Die Oberstudiendirektorin bringt viel Erfahrung am Berufskolleg mit: Bevor sie 2012 als ständige Vertreterin des Schulleiters ans Berufskolleg Borken wechselte, unterrichtete sie an einem Berufskolleg in Ratingen.

Gute Aussichten für stroke unit in Borken

Landrat Dr. Kai Zwicker informiert zum aktuellen Stand zur „stroke unit“ in Borken

Kreis Borken. Landrat Dr. Kai Zwicker hat in einem weiteren Telefonat mit Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann erneut die Situation in Sachen „stroke unit“ erörtert.

Das angekündigte Gespräch zwischen dem Minister und den Landesverbänden der Krankenkassen zur Finanzierung der „stroke unit“ am Borkener Krankenhaus hat nun stattgefunden.

Folgende Punkte haben sich dabei ergeben:

Verhinderung von Überlastungen durch Vorrangschaltungen

– Auf Zustimmung aller Beteiligten traf der Vorschlag, durch mögliche Vorrangschaltungen an Ampelkreuzungen weitere Fahrtzeitenoptimierungen bei Verlegungsfahrten zu erreichen. Vorrangschaltungen könnten beim Transport von Borken in die Neurochirurgie nach Recklinghausen die Fahrtzeiten verkürzen.

– Zur Prüfung, ob und an welchen Stellen Vorrangschaltungen eingerichtet werden können, wird die Kreisverwaltung Borken kurzfristig einen Gutachter beauftragen und die erforderlichen Maßnahmen mit den beteiligten Kommunen und übrigen Straßenbaulastträgern abstimmen.

– Die Krankenkassen akzeptieren die Finanzierung der „stroke unit“ am Krankenhaus Borken auch in der Übergangsphase, bis zur Umsetzung von Vorrangschaltungen.

– Die Ersatzkassen haben aufgrund der vorgenannten Entwicklungen angekündigt, die von ihnen geltend gemachten Rückforderungen für die Vergangenheit nicht weiter zu verfolgen. Die AOK werde hierzu noch einmal das Gespräch mit dem Klinikum Westmünsterland suchen.

Großes Engagement der Bürger

Landrat Dr. Kai Zwicker lobt das große Engagement der Bürgerinnen und Bürger im Kreis sowie der politischen Gremien, die sich mit einer Petition bzw. Resolution für einen Erhalt der „stroke unit“ in Borken einsetzen. „Ohne den Druck und Einsatz vieler Beteiligter hätte es vielleicht keine Rechtsänderung auf der Bundesebene gegeben und wäre vielleicht keine Einigung auf der Landesebene erzielt worden“, sagt Landrat Dr. Kai Zwicker.

Der Dank gelte auch den Gesundheitsministern von Bund und Land, Jens Spahn und Karl-Josef Laumann.

In der Reihe „Best of NRW“ gastieren Manuel Lipstein, Violoncello

und Rafael Lipstein, Klavier
Sonntag, 17. Februar 2019 17 Uhr, Rittersaal Schloss Raesfeld

Kreis Borken (pd). Der Cellist und Komponist Manuel Lipstein, 2001 geboren, begann schon mit zehn Jahren sein Jungstudium an der Musikhochschule Köln. Seit 2015 ist er Jungstudent bei Prof. Maria Kliegel. Zusätzlichen Unterricht erhält er in Meisterkursen, u. a. bei Frans Helmerson und Mischa Maisky.

Manuel Lipstein, Violoncello und Rafael Lipstein, Klavier

Er tritt regelmäßig in international renommierten Sälen wie dem Herkulessaal München, der Kölner Philharmonie und der Beijing Concert Hall auf, vor allem mit seinem Bruder Rafael und verschiedenen Orchestern.

Manuel Lipstein gewann bereits zahlreiche Preise, u. a. den „Premier Grand Prix“ beim „Concours Flame“ in Paris, den ersten Preis beim „Concours Baert“ in Brüssel und den „WDR 3 Klassikpreis der Stadt Münster“. Als Komponist wurde Manuel mit einem WESPE-Sonderpreis und mehreren Bundespreisen bei „Jugend komponiert“ ausgezeichnet.

Der Pianist Rafael Lipstein, geboren 1995, begann im Alter von vier Jahren zunächst mit dem Violinspiel, bevor er sich als Elfjähriger dem Klavier zuwandte. Rafael gewann über 25 nationale und internationale Preise, so z.B. den ersten Preis beim Flame Concours Paris, Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“, Concours de Piano Gagny, Münchner Klavierpodium sowie 2017 beim Suzhou International Piano Competition China. Er studiert bei Prof. Pavel Gililov an der Universität Mozarteum in Salzburg. Seine Konzerte führten ihn in die ganze Welt.

Konzertprogramm am 17. Februar

Ludwig van Beethoven Sonate Nr. 4 C-Dur op. 102/1 für Klavier und (1770 – 1827) Violoncello Andante – Allegro vivace Adagio – Tempo d’Andante – Allegro vivace

Manuel Lipstein Eigenkomposition für Violoncello und Klavier (*2001)

Claude Debussy „Beau soir“ (arr. A. Gretchaninov) (1862 – 1918) Sonate d-moll L.135 für Violoncello und Klavier
Prologue. Lent, sostenuto e molto risoluto Sérénade. Modérément animé Finale. Animé, léger et nerveux

Richard Strauss Sonate F-Dur op. 6 für Violoncello und Klavier (1864 – 1949) Allegro con brio Andante ma non troppo Finale. Allegro vivo „Morgen!“ op. 27 (arr. Lipstein)

Alberto Ginastera Pampeana Nr. 2 op. 21 (1916 – 1983)

Die Reihe „Best of NRW“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung und des Westdeutschen Rundfunks (WDR 3); wird gefördert durch die Eibach Stiftung, Stiftung Mercator, Walzwerke Einsal, Artur u. Lieselotte Dumcke Stiftung.

BEST OF NRW im Radio: WDR 3 „Das Konzert“ – jeweils um 20:05 Uhr, BEST OF NRW im Internet: www.bestofnrw.de

Der Eintritt für das Konzert im Raesfelder Schloss kostet für Besucher, die nicht Mitglied des Kulturkreises Schloss Raesfeld sind, 20 Euro, für Schüler und Studenten 12 Euro.

Das Programmheft der Saison 18/19 sowie Karten für das Konzert am 17. Februar können in der Geschäftsstelle des Kulturkreises Schloss Raesfeld unter Tel.: 02564 – 98 99 110 oder per E-Mail an [email protected] bestellt werden.

Karten gibt es auch an der Konzertkasse im Schloss Raesfeld am Sonntag ab 16 Uhr.

Einmalig – 11. Night of Music am Voshövel

Musik hautnah erleben bei der 14. Night of Music im Landhotel Voshövel

Am Freitag, 22. März ab 20 Uhr findet zum 14. Mal die Night of Music 2019 mit acht Bands auf vier Bühnen im Landhotel Voshövel statt.

Young People Band
Young People Band

Dem Veranstalter ist es wiederholt gelungen, Spitzenkünstler und Spitzenbands für die „Night of Music“ zu begeistern.

Geboten werden unterschiedliche Musik-Stilrichtungen in einem wunderschönes Ambiente.  

Freuen können sich die Besucher auf einen musikalischen Abend mit der Young People Big Band, Die goldenen Reiter, Trio Grande, Farfarello, Killin Jane, Mengamo Trio, Lux et Orgio und Mr. Brassidents.

Einlass ist ab 19.30 Uhr. Eintritt 37 Euro pro Person.

Jetzt Karten sichern im Vorverkauf!

Wo? Im Landhotel Voshövel, Am Voshövel 1, Schermbeck. Tel. 02856 – 91400, oder im Tickeltshop Mattke, Kreuzstr 24 in Wesel, Tel. 0281 – 28887

Der Surf and Turf Burger: Fastfood – Schlemmen

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Burger-Variationen gibt es wie Sand am Meer. Und damit wären wir auch schon beim Thema: Dem Meer. Denn daraus kommt ein Teil des heutigen Rezeptes. Es handelt sich um den Surf and Turf Burger…

Portionen: 2
Vorbereitungszeit: 10 Minuten
Zubereitungszeit: 10 Minuten

Was bedeutet Surf and Turf?

Um es kurz zu machen: Dieser Ausdruck steht für eine Essenskombination bestehend aus Garnelen, Krabben oder Hummer und Rindfleisch. Surf bedeutet Surfen und weist auf Speisen aus dem Meer hin.

Turf hingegen steht für den Boden auf dem die Rinder weiden und somit für Rindfleisch. In Restaurants bekommt man, wenn surf & Turf bestellt wird, meist einen halben Hummer sowie ein feines Steak serviert. Wir bauen uns aus den Zutaten heute aber einen Burger.

Die beiden möglichen Fehler beim Surf and Turf Burger

Keinesfalls das Rindfleisch zusammen mit den Garnelen durch den Fleischwolf jagen! Und auch nicht beim Zusammenbauen des Burgers die Garnelen auf das gegrillte Burger Patty legen. Wir wollen die einzelnen Zutaten ja getrennt voneinander genießen – und kein Mischmasch. Die Lösung: Das Burger Patty nach dem Grillen in der Mitte (vertikal) durchschneiden. Und damit eine Hälfte des Burger belegen. Und mit den Garnelen sodann die zweite Hälfte.

Welch weiterer Belag bietet sich für den Surf and Turf Burger an?

Tomaten, Salatblätter, Paprika, Gurken oder wie in diesem Fall Röstzwiebeln auf der Fleischseite (Zubereitung der Röstzwiebeln siehe im Rezept unterhalb). Käse darf auch drauf, aber nur auf die Fleischseite, da Käse zu den wenigsten Fisch- beziehungsweise Seafood-Gerichten passt.

Zutaten:

Für den Burger:

  • 200 g Rinderhack
  • 2 Burger Buns
  • 10 Garnelen (vorgegart & geschält)
  • 2 Scheiben Cheddar Käse
  • 4 EL Cocktailsoße
  • 4 EL Remoulade
  • 4 Blätter Salat (nach Wahl)
  • 3 Cocktail Tomaten
  • 0,5 TL Meersalz
  • 0,5 Paprika (Farbe nach Wahl)
  • 0,5 TL Pfeffer
  • Frische Kresse

Für die Röstzwiebeln:

  • 100 ml Sonnenblumenöl
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 Zwiebel
  • 3 EL Mehl
  • 0,5 TL Salz
  • 1 Prise Zucker

Zubereitung:

  1. Das Hackfleisch mit Meersalz und Pfeffer nach Geschmack würzen und zu einem Patty formen. Auf dem Rost bei mittlerer direkter Hitze je nach Belieben medium bis well-done grillen. Dabei kurz nach dem Wenden die beiden Cheddarscheiben auflegen.
  2. Parallel zum Grillen des Pattys die Garnelen grillen bis sie gar sind. Es empfiehlt sich hierfür eine Grillplatte zu verwenden, damit sie nicht durch den Rost fallen. (Achtung: die Garnelen können schnell trocken werden)
  3. Mehl, Salz, Pfeffer und Zucker in einen Gefrierbeutel geben und die in Ringe geschnittene Zwiebel hineingeben und unter Schütteln des Beutels die Zwiebelringe mit Mehl bestäuben. Anschließen in der Pfanne im heißen Sonnenblumenöl zu Röstzwiebeln frittieren.
  4. Das Patty in der Mitte (vertikal!) durchschneiden und jeweils eine Hälfte auf eine angeröstete Bun-Unterseite geben (auf der bereits zwei Salatblätter liegen). Einen Klecks Remoulade darauf geben und mit Tomaten und Röstzwiebeln belegen.
  5. Nun die beiden freien Hälften der Buns mit jeweils drei Scampi belegen. Die Cocktailsoße darüber träufeln und mit in Streifen geschnittener Paprikaschote belegen und mit Kresse bestreuen.
  6. Die Oberseiten der Buns daraufsetzen, leicht andrücken und servieren.

Immobilie des Monats Februar – Einfamilienhaus in Hamminkeln

Saniertes Wohnhaus bietet einer großen Familie die Möglichkeit zum modernen Wohnen und Arbeiten!

Kaufpreis: 349.000,00 Euro

Mehr Informationen siehe hier <<<- 2 for living immobilien

Objektbeschreibung:
Bei dieser außergewöhnlichen Immobilie handelt es sich um ein ehemaliges Bauernhaus, das 1894 auf einem großflächigen Grundstück errichtet wurde. Seit dem Kauf des Hauses im Jahr 2007 erfolgten durch den Eigentümer umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen, sodass sich nun wirkungsvolle Altbauelemente mit modernem Wohnkomfort verbinden und einer großen Familie ein attraktives Domizil zum Wohnen und Arbeiten offenbaren.

Interessant sind aufgrund der Raumaufteilung die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten dieser Immobilie – ob als klassisches Einfamilienhaus für eine große Familie mit oder ohne Einliegerwohnung oder als Kombination aus Wohnhaus und Arbeitsplatz. Eine Rarität auf dem Immobilienmarkt!

Der Haupteingang des Hauses führt unmittelbar in die stilvoll gestaltete Diele mit dem wunderschönen Treppenaufgang als Blickfang. Zunächst von der Diele begehbar ist die hochwertig eingerichtete Wohnküche mit dem sich anschließenden Speisezimmer für Eltern und Kind. Von hier erfolgt der Zutritt in den herrlichen Außenbereich mit seiner groß angelegten Terrasse und dem traumhaften Spielgarten für Kinder.

Ein Rasenplatz zum Toben und eine riesige Sandfläche mit Kletterturm lassen keine Wünsche offen! Zusätzlich von der Küche erreichbar ist ein zweites Esszimmer mit einer großen Tafel für den Besuch von Freunden und Verwandten sowie ein angrenzendes Gäste-WC. Weiterhin von der Diele zugänglich sind das Elternschlafzimmer sowie ein modernes Tageslichtbad mit weißen Sanitärobjekten, einem Whirlpool und einer Dusche ergänzt durch ein separates Ankleidezimmer im Anschluss.

Der Nebeneingang des Hauses ist vom Hof zu erreichen und führt in eine weitere Diele mit einem alternativen Zugang zu den beschriebenen Wohnräumen sowie in den Nutzflächenbereich mit einer Sauna, einem Wasch- bzw. Heizungsraum und einer kleinen Werkstatt. Über eine Spindeltreppe in der Diele ist der liebevoll als Wohnzimmer ausgebaute Dachboden begehbar.

Sichtbare Dachbalken, ein verklinkerter Giebel sowie der dunkle Vinyl-Boden schaffen eine stimmungsvolle Atmosphäre für die Eltern, während der Nachwuchs auf der anderen Seite des Raumes seinen eigenen Bereich zum Malen, Basteln und Spielen hat. Zwei Stufen hinauf in das eigentliche Dachgeschoss befinden sich ein geräumiges Arbeitszimmer sowie die Räumlichkeiten einer möglichen Einliegerwohnung mit einem Wohnzimmer, einer Wohnküche, einem top aktuellen Bad mit Badewanne und Dusche sowie einem derzeit getrennten Schlaf- und Ankleidezimmer.

Bei einer Trennung der oberen Wohnebene wäre die Einliegerwohnung über den eigentlichen Treppenaufgang des Hauteingangs zugänglich. Unser Immobilienangebot wird komplettiert durch eine Remise unmittelbar am Haus sowie einen geschmackvoll hergerichteten Schuppen.

Beide Nebengebäude bieten Platz für jeweils ein Auto sowie für die Unterbringung von Fahrrädern und Gartengeräten. Weitere
Parkmöglichkeiten sind in ausreichender Anzahl auf dem Hof vorhanden.

Lage
Die von uns angebotene Immobilie befindet sich am Ortsrand der niederrheinischen Gemeinde Hamminkeln im Kreuzungsbereich am Ende eines Gewerbegebietes. Aufgrund dieser Randlage mit Bestandsschutz besteht hier problemlos die Möglichkeit, Wohnen und Arbeiten miteinander zu verbinden. Der Ortskern von Hamminkeln mit mehreren Lebensmittelgeschäften, Bäckereien, einem Drogeriemarkt sowie Ärzten und Apotheken ist innerhalb weniger Minuten erreichbar.

Ideal für Familien sind insgesamt fünf Kindergärten, eine Grund- und eine Gesamtschule im unmittelbaren Umkreis vorhanden. Des Weiteren bieten verschiedene Vereine ein breites Spektrum an Sport- und Freizeitaktivitäten (Fußball, Leichtathletik, Reiten, Tennis…) an.

Trotz der zentralen Wohnlage offenbart die ländliche Umgebung Hamminkelns mit ihren Wander- und Radwegen einen entspannten Aufenthalt in der Natur. Verkehrstechnisch die Nachbarstädte Wesel, Bocholt und Rees sowohl mit dem Auto als auch mit dem Bus oder der Bahn zeitnah erreichbar.

Außerdem besteht über die nahe Anschlussstelle der Autobahn A3 eine sehr gute Verbindung in das Ruhrgebiet sowie in die Niederlande.

Ausstattung
– Zwei kleine Gewölbekeller
– Terrasse mit Markise und gemauertem Grill
– Hochwertige Oberböden (Holz, Vinyl, Designer-Fliesen)
– Kleinkläranlage (keine Abwassergebühren!)
– Brunnen zur Gartenbewässerung
– Gas-Brennwerttherme von 2008 (Technik-Upgrade 2013)
– Haustüren und Fenster im EG mit elektr. Rollläden und Pilzkopfverriegelungen

Bausubstanz und Energieausweis
Baujahr:   1894
Objektzustand:  Saniert
Qualität der Ausstattung: Gehobene Qualität
Heizungsart: Zentralheizung
Wesentliche Energieträger: Gas
Energieausweis: liegt zur Besichtigung vor

Sonstiges
Im Kaufpreis enthalten sind die Einbauküche, der Whirlpool sowie die Familiensauna. Die Photovoltaikanlage kann in Verbindung mit dem Vergütungsvertrag der „Westnetz“ kostenpflichtig übernommen werden. Eine detaillierte Aufstellung aller Sanierungs- bzw. Modernisierungsmaßnahmen kann unter [email protected] angefordert werden.

Provision für Käufer 4,76 % des Kaufpreises inkl. MwSt.

Dieses Angebot ist freibleibend und unverbindlich. Die Angaben basieren auf den Informationen des Verkäufers. Für die Richtigkeit können wir keine Haftung übernehmen. Unser gesamtes Immobilienangebot finden Sie unter: www.2forliving.de

Kirchplatz in Erle soll behindertengerecht gestaltet werden

250.000 Euro Fördergeld für die Umgestaltung des Erler Kirchrings sind laut Bernd Roters von der Gemeindeverwaltung genehmigt.

Konkrete Detailvorstellungen und Pläne für die Platzgestaltung rund um die St. Silvester-Kirche, sollen jetzt umgesetzt werden. „Die Pläne wurden der katholischen Kirchengemeinde vorgelegt, die dafür `grünes Licht` signalisiert hat“, bestätigt Bernd Roters von der Bauverwaltung der Gemeinde Raesfeld.

Dorferneuerung Kirchplatz Silvesterkirche

„Das Umfeld der Kirche soll behindertengerecht geplant werden. Dafür muss der komplette Kirchplatz von der Höhe an die Kirchenstufen, so gut es geht, angeglichen werden. Das Planungsbüro IBAK in Senden wurde jetzt beauftragt, dazu die Pläne zu erstellen“, so Roters.

In diesem Zuge soll das alte Betonstein-Pflaster rund um die Kirche durch Natursteinpflaster (Grauwacke) ausgetauscht werden. Die Treppenstufen am Hauptportal werden ebenfalls barrierefrei gestaltet, sodass der Eingang über nur eine Stufe erreicht werden kann.

Blindenleitsytem

Damit Sehbehinderte den Weg besser in die Kirche finden, soll ein taktiles Blindenleitsytem an einigen Stellen verlegt werden. Ebenfalls soll die Beleuchtung rund um die Kirche und die Kirchenstrahler erneut werden.

Dorferneuerung Kirchplatz Silvesterkirche

Im Rahmen der Kirchplatzneugestaltung sollen auch die sechs Säuleneichen gefällt werden. „Unser Vorschlag geht dahingehend, dass diese durch zehn spezielle Linden, die wenig anfällig für Krankheiten sind, ersetzt werden“, so Roters.

Für diese tiefwurzelnde Linden habe man sich bewusst entschieden, da sie urprägend für die westfälische Landschaft seien und die Kirche stärker in den Blick rücken lässt.

Entwässerungsleitungen

In diesem Zuge werden auch die Entwässerungsleitungen erneuter. „Bereits jetzt haben die Leitungen Schäden durch das Wurzelwerk der alten Säuleneichen bekommen“, ergänzt Roters. Die jetzigen Pläne werden mit dem Kirchenvorstand und der Raesfelder Politik abgesprochen.

Spätestens zum 1. Advent sollen die Umbaumaßnahmen rund um die Silvesterkirche abgeschlossen sein.

Petra Bosse

SPD-Ortsverein Raesfeld/Erle/Homer trauert um Beate Gerwers


Beate Gerwers verstarb, für uns alle unfassbar und plötzlich, am Dienstag, 29. Januar 2019 im Alter von 66 Jahren.

Beate war ein“Urgestein“ der SPD; bereits seit 1971 trat sie als Mitglied engagiert für die sozialdemokratischen Werte und Ziele ein. Bis zum Jahre 2004 vertrat sie als Ratsfrau und später als Fraktionsvorsitzende die Partei in der Kommunalpolitik und war Schriftführerin im Unterbezirk Borken.

Beate Gewers SPD

Im Jahr 1999 war sie unsere Bürgermeisterkandidatin. Ab 2010 zog sie sich langsam aus der aktiven Politik zurück, stand der Partei aber weiterhin zuverlässig mit Rat und Tat zur Seite.

Danke Beate !

Wir werden ihre pragmatische Art, Probleme zu benennen und Lösungen zu finden, vermissen. Auch ihre herzliche Art wird uns fehlen. Wir werden ihr ein ehrendes Gedenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt ihrer Familie.

Im Namen des Ortsvereins Elke Rybarczyk Ortsvereinsvorsitzende
Im Namen der SPD-Ratsfraktion Klaus Rybarczyk Fraktionsvorsitzender

SPD Raesfeld

Zahl der Arbeitslosen im SGB II im Kreis Borken

im Januar gestiegen
Zum Jahresanfang 4.479 SGB II-Arbeitslose im Kreis

Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken hat sich im Januar etwas erhöht. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für den Monat Januar 2019 insgesamt 4.479 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind.

Im Vergleich zum Vormonat Dezember 2018 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 297 Personen höher, gegenüber dem Vorjahresmonat hingegen um 133 Personen geringer. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet liegt nun bei 2,1 Prozent und ist damit gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozentpunkte gestiegen.

„Der moderate Anstieg der SGB-II-Arbeitslosen hat insbesondere damit zu tun, dass Flüchtlinge im SGB-II-Leistungsbezug nach dem Ende ihrer Integrationskurse jetzt verstärkt in die Arbeitslosenstatistik einmünden“, erläutert Landrat Dr. Kai Zwicker die aktuelle Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt.

Das Jahr 2019 beginne somit mit einem saisontypischen und witterungsbedingten Verlauf.

„Der SGB II-Hilfebedarf ist gegenüber dem Vormonat ebenfalls saisonbedingt etwas angestiegen, allerdings liegt der Kreis Borken damit weiterhin auf einem niedrigen Niveau“, betont Dr. Zwicker. Im Vergleich zum Vorjahres-Januar sind es 31 Bedarfsgemeinschaften und 78 erwerbsfähige Leistungsberechtigte mehr.

Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im Vergleich zum Dezember nun – auch saisonbedingt –gestiegen und liegt derzeit bei 10.247 Personen (+ 78). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen.

Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Januar 15.305 Personen in 7.146 Bedarfsgemeinschaften Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Das sind 1.039 Personen und 511 Bedarfsgemeinschaften weniger als im Januar 2018.

Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.

Die Arbeitslosenquote von 2,1 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen.

Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.

Sieben Adoptionen im vergangenen Jahr

Der Kreis Borken und die Städte Ahaus, Borken und Gronau werben für die Aufnahme von Pflegekindern als Alternative

Kreis Borken (pd). Sieben Adoptionen konnte die Adoptionsvermittlungsstelle, die der Kreis Borken gemeinsam mit den Städten Ahaus, Borken und Gronau betreibt, im Jahr 2018 abwickeln. Bei sechs dieser Fälle wurden Kinder von Verwandten oder Stiefelternteilen adoptiert, bei einem Kind handelte es sich um die Adoption eines fremden Kindes. Im Jahr 2017 fanden insgesamt 13 Adoptionen statt.

Im Jahr 2018 konnte die Adoptionsvermittlungsstelle, die der Kreis Borken gemeinsam mit den Städten Ahaus, Borken und Gronau betreibt, sieben Adoptionen abwickeln
Im Jahr 2018 konnte die Adoptionsvermittlungsstelle, die der Kreis Borken gemeinsam mit den Städten Ahaus, Borken und Gronau betreibt, sieben Adoptionen abwickeln

Aktuell liegen der Vermittlungsstelle Bewerbungen von neun Paaren vor, die Adoptiveltern werden wollen. Eine realistische Hoffnung können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreises Borken und der Städte Ahaus, Borken und Gronau aber nur wenigen von ihnen machen.

„Der Vielzahl der Bewerber, die sich eine Adoption wünschen, steht eine kleine Anzahl von Kindern gegenüber, die zur Adoption freigegeben werden“, erklärt Andrea Homann von der Vermittlungsstelle in Gescher. „Nur wenige Eltern, die ihr Kind nicht selbst versorgen können, sind bereit, in eine Adoption mit allen Konsequenzen einzuwilligen.“

Eine Alternative für Paare, die einem Kind ein Zuhause bieten wollen, sei es deshalb, ein Pflegekind aufzunehmen, um das sie sich dann vorübergehend oder dauerhaft kümmern.

Paare und Familien sollten sich mit den Voraussetzungen und Anforderungen bezüglich der Aufnahme eines Pflege- oder Adoptivkindes auseinandersetzen, betont Andrea Homann. Unterstützt und geschult werden sie hierbei durch die zuständigen Fachkräfte der Adoptionsvermittlungsstelle und der Pflegekinderdienste.

Dabei werden die Besonderheiten eines Pflege- oder Adoptivkindes besprochen. Außerdem wird thematisiert, wie es gelingen kann, ein fremdes Kind in die eigene Familie zu integrieren. Zeigen sich die Bewerberpaare als geeignet, haben sie die Möglichkeit, ein Kind in ihre Familie aufzunehmen.

Die Pflegekinderdienste suchen Paare und Familien, die ein Kind bei sich aufnehmen möchten. „Die Aufgabe ist eine besondere Herausforderung und bereichert den Alltag der Familien in vielfältiger Weise“, sagt Andrea Homann. Dank der Pflegeeltern haben viele Kinder die Chance, wieder Vertrauen in sich und ihr Umfeld zu gewinnen und sich gesund zu entwickeln.

Nähere Informationen, auch zur Aufnahme eines Pflegekindes, gibt es bei der „Gemeinsamen Adoptionsvermittlungsstelle der Städte Ahaus, Borken, Gronau und des Kreises Borken“ im Fachbereich Jugend und Familie der Kreisverwaltung Borken, Nebenstelle Gescher, unter Tel.: 02542/9567-24 sowie bei den Jugendämtern der Städte Ahaus, Borken und Gronau.

Schleswig-Holstein genehmigt Entnahme des Problemwolfes

Ausnahmegenehmigung für Entnahme eines Wolfes erteilt

Für viele Diskussionen sorgte in jüngster Vergangenheit der Wolf in NRW. Besonders im Kreis Wesel und in Teilen des Kreises Borken. Der hochgeschützte Wolf hat im Kreis Wesel bereits mehrere Schafe gerissen. Er überwand dabei auch wolfssichere Zäune.

Die Diskussionen darüber, wann der hochgeschütze Wolf als Gefahr angesehen wird und wann er entnommen werden darf, laufen in mehreren Bundesländern auf Hochtouren. Schleswig -Holstein hat nun gehandelt. Hier darf der Problemwolf entnommen werden.


(pd). Das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (LLUR) in Schleswig-Holstein teilt heute mit, dass die beantragte Entnahme des Problemwolfes GW924m nach mehren Schafsrissen hinter wolfssicheren Zäunen nach intensiver Prüfung genehmigt wurde.

Diese Ausnahmegenehmigung erfolgt laut LLUR auf der Grundlage des Bundesnaturschutzgesetzes.

Nach Eingang von Anträgen aus der Region und intensiver rechtlicher Prüfung hat das Ministerium LLUR schließlich einen eigenen Antrag gestellt, weil in diesem Fall ein koordiniertes staatliches Handeln notwendig ist.

„Nach intensiver Prüfung halten wir dieses Vorgehen im vorliegenden Fall für erforderlich, um die Last von den Betroffenen vor Ort zu nehmen und eine bestmögliche Koordination sowie fachliche hohe Expertise der mit der Entnahme betrauten Personen zu erreichen, die über einen Jagdschein verfügen müssen. Diese Aufgabe ist doppelt schwer – weder schön, noch einfach“, sagte Umweltminister Jan Philipp Albrecht.

Strenge Ausnahme vom Artenschutz

Nach der Bestätigung von mittlerweile acht Wolfsrissen auf Flächen, die über einen empfohlenen Herdenschutz verfügten, sind mehrere Anträge auf Entnahme des Wolfes GW924m gestellt worden.

In sechs der acht Fälle wurde bisher durch DNA-Analysen bestätigt, dass GW924m der Verursacher der Risse war.

Zum Ergebnis der Prüfung sagt Albrecht: „Der Entscheidung ging eine umfassende fachliche und rechtliche Prüfung voraus. Trotz des strengen Artenschutzes sind im vorliegenden Fall angesichts der umfassend ergriffenen Präventionsmaßnahmen und der drohenden, erheblichen wirtschaftlichen Schäden Umstände gegeben, die einen ausnahmsweisen Abschuss dieses Wolfes erlauben. Es besteht zudem die Gefahr, dass der Wolf sein Verhalten an Nachkommen weitergibt und damit die Risszahlen trotz umfassender Herdenschutzmaßnahmen deutlich steigen. Das wäre letztlich auch ein Problem für die Akzeptanz des Wolfes und den Artenschutz.“

Einzelheiten zur Genehmigung

Wie bereits im Vorfeld Seitens des MELUND für einen solchen Fall angekündigt, ist die Genehmigung zur Entnahme zunächst zeitlich und räumlich begrenzt. „Eine Gruppe ausgewiesener Fachleute unter intensiver Einbeziehung des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein wird nun mit der schwierigen Aufgabe betraut den Wolf zu erlegen. Dabei ist es mir wichtig zu betonen, dass mit der Genehmigung nicht gewährleistet ist, dass der Abschuss des Wolfes auch tatsächlich gelingt. Es handelt sich um eine sehr komplexe Aufgabe. Eine Entnahme kann nicht auf Knopfdruck erfolgen.

Ziel aller ergriffenen Maßnahmen ist weiterhin die Koexistenz von Wolf und Mensch in der Kulturlandschaft zu ermöglichen. Um dies zu erreichen, setzen wir bei der Umsetzung von Präventionsmaßnahmen weiterhin auf die Unterstützung von Nutztierhalterinnen und Nutztierhalter und werden zeitnah eine Weiterentwicklung unseres bisherigen Wolfsmanagements vorlegen“, ergänzt Albrecht.  

Spielbericht: C2-Hallenturnier des SuS Hochmoor in Gescher

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Am 27.01.2019 spielte unser JSG-Team ein Hallenfussballturnier in Gescher. Ausrichter war der SuS Hochmoor. Im Modus jeder gegen jeden kämpften 7 Mannschaften um den Turniersieg. Gespielt wurde nach Futsalregeln!

Mit drei Siegen, 1:0 gegen SuS Stadtlohn 3, 5:0 gegen SC BW Wulfen 2 und 2:1 gegen Ausrichter SuS Hochmoor, sowie ein 0:0 gegen die JSG Südlohn/Oeding/Weseke wurden 10 Punkte errungen, die im Endstand einen achtbaren 4. Platz bedeuteten. Die beiden Niederlagen, 0:2 gegen den Turniersieger SC BW Wulfen 1 und 1:4 gegen SV Gescher 3 konnten den guten Eindruck, den unser Team hinterließ, nicht schmälern!

Als Torschützen trugen sich Angelo Perivolaris 4, Linus Grotendorst 3 und Jan Taubeneck 2, in die Annalen ein. Aber auch die Abwehrleistung bereicherte das positive Erscheinungsbild unserer C2, wobei die neuen Trikots mal wieder der besondere Blickfang war!

Jürgen Pütz-Bosse

Institut für Chinesische Medizin in Borken

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Einer Schmerztherapie, die sich an den Grundsätzen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) orientiert, sieht sich Vuk Mladzic verpflichtet. „Ich versuche, den Menschen als ein ganzheitliches Bild zu betrachten“, so der Heilpraktiker.  

Vuk Mladzic
Vuk Mladzic Heilpraktiker, Therapeut für Traditionelle Chinesische Medizin

Er legt großen Wert darauf, dass vor jeder Behandlung der Symptome eine gründliche Diagnose erfolgt. Auch hier steht für ihn der Mensch als Ganzes im Vordergrund. Individuell für jeden Patienten werden Untersuchung und Therapie auf dessen Bedürfnisse abgestimmt, egal, ob der Grund seines Besuches Schlafstörungen sind, eine Schmerztherapie begonnen werden muss oder ein unerfüllter Kinderwunsch im Raum steht.

Schlafstörungen als Zeichen für Organerkrankungen

Bereits bei der Diagnosestellung sind die Vorzüge der TCM erkennbar. Die Ursachen vieler Krankheiten liegen nicht unbedingt da, wo die Beschwerden auftreten. Schlafstörungen beispielweise sind mitunter Folge von Erkrankungen der Milz und Leber.

Schlafstörung
Akupunktur ist eine empfehlenswerte Methode bei der Behandlung von Schlafstörungen.

Ehe Schmerzen einsetzen, kann das regelmäßige Aufwachen noch lange vor dem Morgen ein Zeichen sein. Für die Entwicklung einer aussichtsreichen Schmerztherapie oder der Behandlung von Schlafstörungen muss also unbedingt hinterfragt und untersucht werden, welche gesundheitlichen Veränderungen noch bekannt sind.

Kinderwunsch und Chinesische Medizin

Auch hier ist der Ansatz der TCM ein ganzheitlicher: Wenn sich der gesamte Körper in Harmonie befindet, steigen die Chancen auf eine Schwangerschaft. Die Methoden der Traditionellen Chinesischen Medizin setzen dieses Wissen bei Kinderwunsch ein, um Schwächen und Mangel auszugleichen, Stagnation und Blockaden zu lösen.

Kinderwunsch
Mithilfe der Akupunktur wird die Fruchtbarkeit von Frau und Mann gefördert werden.

Ausgerichtet auf die jeweiligen Ursachen der Kinderlosigkeit wird mit Akupunktur und Heilkräutern der Zyklus gestärkt und reguliert. Die ebenfalls verbesserte Durchblutung der Gebärmutter ist bei Kinderwunsch ebenfalls Behandlungsziel.

Die Schmerztherapie in der TCM

Rückenschmerzen sind ein komplexes Thema. Obwohl sie zu den häufigsten Erkrankungen zählen, ist die Schmerztherapie oft langwierig. Neben reinen mechanischen Beschwerden können sich hinter Rückenschmerzen eine Vielzahl von Erkrankungen verbergen. Dazu stellt sich durch die starken Schmerzen ein negativer Kreislauf ein.

Um den Beschwerden auszuweichen, neigen die Patienten dazu, durch Schonhaltung den Schmerzen auszuweichen. Diese unnatürliche Haltung führt zu Schlafstörungen und Verspannungen, die weitere gesundheitliche Einschränkungen nach sich ziehen können.

Die Schmerztherapie der Chinesischen Medizin setzt nach einer ausführlichen Anamnese Akupunktur, Moxibustion und Schröpfen, Guasha und Tuina, sowie hilfreiche Kräuter ein.

Stoffwechsel anregen mit Chinesischer Medizin

Ein gut funktionierender Stoffwechsel sorgt dafür, dass alle Vorgänge im Körper optimal unterstützt werden können. Ein träger Stoffwechsel bringt noch weitere Beschwerden mit sich. Rückenschmerzen treten auf, Schlafstörungen und ein unerfüllter Kinderwunsch können bei sehr hohem Übergewicht ebenfalls zu den Folgen zählen.

Bei der Gewichtszunahme spielt der Stoffwechsel eine wesentliche Rolle. Ihn wieder in anzukurbeln ist deshalb eines der Gesundheitsziele bei Übergewicht. Mit einem individuell erstellten Ernährungskonzept und der Begleitung während der Gewichtsreduktion stehen die Chancen auf dauerhaften Gewichtsverlust wesentlich besser als bei Crash-Diäten.

TCM und Schulmedizin – Im Dienste der Patienten

„Ich arbeite eng mit der Schulmedizin zusammen, sodass sich bei meinen Patienten Schul-, als auch chinesische Diagnostik ergänzen“. Vuk Mladzic legt großen Wert darauf, dass beide Heilmethoden dort eingesetzt werden, wo ihr Nutzen am größten ist.

So ist es für ihn selbstverständlich, dass bei Kinderwunsch vorab der Gynäkologe konsultiert wird, um physische Ursachen der Kinderlosigkeit auszuschließen. Nicht zuletzt profitieren Hilfesuchende von der ruhigen und entspannten Atmosphäre bei jeder Behandlung. Achtsamkeit und Offenheit sowie eine vertrauensvolle Kommunikation sind für den Heilpraktiker eine Selbstverständlichkeit.

Kontakt:

Institut für Chinesische Medizin

  • Schmerztherapie
  • Schlafstörungen
  • Kinderwunsch

Adresse: Von-Basse-Straße 1, 46325 Borken, 02861 8968975

Beim Laden der Karte werden Daten an Google übermittelt.

Gewinner reagierten zum Glück misstrauisch

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Sie versprechen den großen Gewinn – doch der Haken daran ist eigentlich nicht zu übersehen: Die Gewinner sollen zahlen, bevor sie selbst das Geld bekommt.

Mit dieser Masche haben es Betrüger telefonisch am Montag in Borken und in Raesfeld versucht.

In Borken klingelte das Telefon gegen 14.00 Uhr bei einem 73-Jährigen: Der Anrufer gab vor, von einem Notariat aus anzurufen.

Der Borkener habe 144.000 Euro gewonnen – jetzt müsse er nur noch zwei Amazon-Gutscheine im Wert von 200 Euro kaufen, damit er die Gewinnsumme auch erhalten könne. Der 73-Jährige witterte zu Recht den Betrug und beendete das Gespräch.

Mit einer ähnlichen Masche versuchte es eine Anruferin gegen 15.30 Uhr bei einem 70 Jahre alten Raesfelder. Die Unbekannte stellte ihm einen Gewinn von 38.000 Euro in Aussicht – wegen der weiteren Modalitäten sollte er einen erneuten Anruf erhalten. Diesen wartete der 70-Jährige lieber gar nicht erst ab: Er wandte sich an die Polizei.

Das Grundmuster bei betrügerischen Gewinnversprechen stellt sich im Grunde stets in gleicher Weise dar:

Die Betrüger fordern vor der Übergabe des Gewinns eine Gegenleistung – sei es in Form eines Anrufs bei einer kostenpflichtigen Telefonnummer, der Teilnahme an einer Verkaufsveranstaltung oder die Zahlung einer „Bearbeitungsgebühr“.

Die Täter agieren nach Erkenntnissen der Polizei häufig von Callcentern im Ausland aus, sind geschult und treten daher rhetorisch überzeugend auf. Um an das Geld ihrer Opfer zu kommen, nutzen die Anrufer nicht selten auch Prepaid-Karten für Online-Einkäufe:

Wer eine solche kauft und den Betrügern deren Nummer mitteilt, gibt ihnen die Verfügung darüber – für die Kriminellen ist sie bares Geld wert.

Die Polizei rät: „Geben Sie niemals Geld aus, um an einen vermeintlichen Gewinn zu kommen!“ Diesen und zahlreiche weitere Tipps und Informationen rund um das Thema Betrug und Gewinnversprechen finden Interessierte im Internet unter www.polizei-beratung.de.

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