Erler Silvesterschüler leisten Beitrag für den Umwelt- und Naturschutz und sorgen für Insektennahrung – #Friday for future
„Während heute die größeren Schülerinnen und Schüler für den Klimaschutz und Umwelt demonstrieren, wollen die Schülerinnen und Schüler der Silvesterschule in Erle auch einen Beitrag leisten für den Umwelt- und Naturschutz, insbesondere für die bedrohte Bienenwelt“, sagte Astrid Hudournik, Klassenlehrerin einer 2. Klasse.
Unter Anleitung von Hedwig Rentmeister und Ingrid Horstmann vom Heimatverein Erle stellten die Kinder sogenannte Samenbomben her.
In selbst geformte Lehmkugeln drückten sie Samenkörner. „ Die bienenfreundlichen Sämereien habe ich aus meinem eigenen Garten geerntet, z. B. Sonnenblumen, Ageratum, Fuchsschwanz und Targetes“, bemerkte Hedwig Rentmeister.
Jedes Kind hatte sich einen Eierkarton mitgebracht, worin die Samenbomben gelegt wurden. Antonia erklärte, was mit den Kugeln weiter geschieht; „Wir verstreuen diese Kugeln überall, wo Blumen wachsen können, von denen die Bienen sich ernähren.“
Andere Kinder säten im Bauerngarten des Heimathauses Samen von Wildblumen und Gewürzpflanzen aus. Zudem durfte sich jedes Kind Biolandtütchen mit Samen, die Biobäcker Hubert Leiers gestiftet hatte, mit nach Hause nehmen, um dort mit dem Aussäen „vollen Einsatz für die Biene“ zu leisten.
Erklärung: „Voller Einsatz für die Biene“ ist die Aufschrift auf den Biolandtütchen.
Schutz der Biodiversität. Gemeinde plant die Errichtung von Blühstreifen.
Insgesamt 8.020 Quadratmeter Fläche soll in der Gemeinde zur Erhaltung der Artenvielfalt erblühen. DieVerwaltung regt an, ein Handlungskonzept zum Schutz der Biodiversität aufzustellen.
Die Errichtung der Blühstreifen ist aus Sicht der Raesfelder Verwaltung ein Einstieg in das Thema Biodiversität. Die ausgeschriebenen Flächen für Blühstreifen wird bei der kommenden Bau- und Umweltausschusssitzung am 20. Mai vorgestellt.
Damit folgt die Verwaltung den Anträgen der UWG-Fraktion, der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen sowie des FDP-Ortsverbandes Raesfeld zum Schutz der Biodiversität vor.
In allen drei Anträgen wird die Errichtung von Blühstreifen zur Erhaltung der Artenvielfalt auf unterschiedlichen öffentlichen Flächen auf dem Gemeindegebiet angeregt.
Zunehmend an Bedeutung gewonnen
Das Thema Biodiversität habe laut Verwaltung, in den vergangenen Wochen und Monaten zunehmend an Bedeutung gewonnen. Biodiversität bezeichnet die Artenvielfalt, die genetische Vielfalt und die Vielfalt von Ökosystemen sowie deren Wechselbeziehungen untereinander.
Durch den Umgang des Menschen mit der Natur haben in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten viele Arten große Teile ihres Lebensraumes verloren und sind vom Aussterben bedroht. Dies hat weitreichende Folgen für den Menschen, welche die Nahrungsmittelproduktion, die Luftreinhaltung oder die Bodenbildung betreffen.
In den letzten Wochen hat die Verwaltung Gespräche mit dem landwirtschaftlichen Ortsverein geführt. In Frage für Blühstreifen kommen insbesondere die von den Landwirten bewirtschafteten Wegestreifen.
Weitere Schutzmaßnahmen werden erarbeitet
Ziel des Gespräches war es, potenzielle Flächen zu ermitteln. Die landwirtschaftlichen Vertreter befürworteten hierbei ausdrücklich die Errichtung von Blühstreifen und sagten ihre Unterstützung zu. Sie wiesen allerdings daraufhin, dass die Bewirtschaftung der land-wirtschaftlichen Flächen nicht eingeschränkt werden solle (u. a. Vorgewende freihalten). Vor diesem Hintergrund wurden in Absprache mit dem Ortsverein die folgenden Potentialflächen ermittelt:
Auf den in Tabelle genannten Flächen sollen in den kommenden Wochen Blühstreifen durch die Landwirte eingesät werden.
Am gestrigen Mittwoch fand in Berlin die Blaulichtkonferenz der SPD-Bundestagsfraktion statt, ein seit Jahren bewährtes Diskussionsformat.
Mit dabei waren rund 250 Vertreterinnen und Vertreter von Hilfsorganisationen, Feuerwehren, Polizei und THW. „Ich freue mich, dass auch Jan-Bernd Haas, Ortsbeauftragter des THW Bocholt/Borken, der Einladung gefolgt ist“, so Ursula Schulte.
Das Thema der Konferenz lautete „Klimawandel: Herausforderung für den Katastrophenschutz“ und war damit hoch aktuell. „Die zunehmenden Extremwetterereignisse und ihre Folgen bekommen wir alle zu spüren. Deshalb ist es so wichtig, dass diejenigen, die die Bevölkerung in solchen Situationen schützen sollen, mit den nötigen Mitteln ausgestattet sind“, macht Ursula Schulte deutlich. Allen haupt- und ehrenamtlichen Rettungskräften gebühre großer Dank für ihre unschätzbare Arbeit.
Jan-Bernd Haas zog eine positive Bilanz seiner Teilnahme an der Konferenz:
„Es war sehr schön zu erleben, wie die Herausforderungen des Katastrophenschutzes, insbesondere vor dem Hintergrund des Klimawandels, in der SPD-Fraktion aufgenommen werden und wie eine Diskussion über anstehende Zielsetzungen und Aufgaben geführt wurde“.
Auch gesellschaftliche Veränderungen, die die Struktur der Katastrophenhilfe berühren, waren Thema bei der Veranstaltung, darunter die Digitalisierung, Neuerungen in der Arbeitswelt oder der demografische Wandel.
Die SPD-Fraktion setzt sich fortwährend für die Stärkung des Bevölkerungsschutzes und der Katastrophenhilfe ein. So wurden im letzten Bundeshaushalt beispielsweise 100 Millionen Euro zusätzlich für Fahrzeuge der freiwilligen Feuerwehren im Bereich des zivilen Katastrophenschutzes eingestellt. Zudem konnten 2.000 neue Freiwilligen-Stellen beim Technischen Hilfswerk (THW) geschaffen werden.
Standort an der Feuer- und Rettungswache in Borken
Kreis Borken (pd). Die Feuer- und Rettungswache in Borken verfügt über ein neues Notarzt-Einsatzfahrzeug (NEF). Der Kreis Borken als Träger des Rettungsdienstes im Kreisgebiet hat es jetzt ausgeliefert. Landrat Dr. Kai Zwicker nahm selbst an dem Übergabetermin mit Borkens Feuerwehrchef Stefan Döking teil.
Unser Foto zeigt v. l. n. r. Theo Just, Landrat Dr. Kai Zwicker, Pascal Busch, Sarah Lena Schebitz, Stefan Döking (Leiter der Feuer- und Rettungswache Borken) sowie Carsten Thien (Leiter der Fachabteilung Rettungsdienst im Fachbereich Sicherheit und Ordnung) der Kreisverwaltung Borken
„Mir ist es sehr wichtig, dass die rettungsdienstliche Versorgung auf einem hohen Stand gehalten wird“, erklärte er. Dazu werde der neue Mercedes-Benz Vito nun beitragen.
Der Wagen ist einer von zwei, die der Kreis aktuell neu beschafft hat. Der andere wurde bereits am Montag in der Ahauser Feuer- und Rettungswache in Dienst gestellt. Die Kosten pro Fahrzeug belaufen sich auf 102.000 Euro. Das Basisfahrzeug kostet 45.000 Euro.
Hinzu kommen Ausbaukosten in Höhe von 57.000 Euro, zudem die medizinisch-technische Ausstattung. Das NEF hat das gleiche Design wie die Rettungstransportwagen – das bedeutet, es erhält mehr reflektierende Flächen als die früheren Fahrzeuge, um von den anderen Verkehrsteilnehmern noch besser als bisher gesehen werden zu können.
Zum Hintergrund: Die Feuer- und Rettungswache Borken hatte 2018 insgesamt 5.420 Notfall-Einsätze (Rettungstransportwagen: 3.857 und Notarzt-Einsatzfahrzeug: 1.563). Hinzu kommen 1.910 Krankentransporte. Alle Fahrzeuge sind 365 Tage im Jahr rund um die Uhr einsatzbereit.
Kommunale Jobcenter im Münsterland ziehen Bilanz Pressemitteilung des „Münsterland e. V.“
Kreis Borken (pd). Einen historischen Tiefstand bei der Arbeitslosigkeit im Bereich der Grundsicherung für Arbeitsuchende können die fünf kommunalen Jobcenter im Münsterland für 2018 vermelden. Jahresdurchschnittlich waren rund 23.800 Personen in der Region im Rechtskreis SGB II arbeitslos gemeldet, knapp 2.000 weniger als noch ein Jahr zuvor.
„Das ist der niedrigste Wert seit der Einführung des SGB II im Jahre 2005“, betont Thomas Ostholthoff, Vorstand des jobcenters Kreis Steinfurt. Seinerzeit habe die Zahl noch bei über 30.000 gelegen.
Die positive Entwicklung spiegelt sich auch in der Arbeitslosenquote für den SGB II-Bereich wider. Sie reduzierte sich im Vorjahresvergleich nochmal um 0,3 Prozentpunkte auf jetzt 2,6 Prozent. An der Arbeitslosenquote lässt sich die gute Arbeitsmarktsituation der Region ablesen: Der Vergleichswert in NRW liegt bei 4,8 Prozent.
„Wir profitieren von der breit gefächerten Branchenstruktur der hiesigen Unternehmen, die vielen verschiedenen Standbeine verleihen dem Münsterland wirtschaftliche Stabilität“, weiß Karin Ostendorff, Leiterin des Jobcenters Kreis Borken, um die Vorzüge der Region.
Grundsätzlich konnten alle Personengruppen von dem Rückgang der Arbeitslosigkeit im Münsterland profitieren. Besonders erfreulich ist aber, dass sich die Zahl junger Arbeitsloser unter 25 Jahren überdurchschnittlich stark reduziert hat. Sie ist binnen Jahresfrist um 12,0 Prozent auf knapp 2.400 gesunken.
Die spezifische Arbeitslosenquote reduzierte sich um 0,4 Prozentpunkte auf 2,1 Prozent. Ralf Bierstedt, Leiter des Jobcenters Münster, sieht in dieser Entwicklung die Arbeit der Jobcenter bestätigt: „Die kommunalen Jobcenter im Münsterland halten eine breite Palette an Instrumenten vor, um die Ausbildungs- und Beschäftigungssituation junger Menschen in der Region zu erhöhen.
Wichtig ist, für jeden Einzelnen entsprechend der individuellen Unterstützungsbedarfe Strategien und Angebote zu entwickeln, um so nachhaltig den Weg in die Arbeitswelt zu ebnen.“ Oftmals seien es viele kleine Schritte, die langfristig und nachhaltig Erfolg brächten.
Die anhaltend gute wirtschaftliche Entwicklung führte in 2018 weiterhin zu einer starken Nachfrage nach Arbeitskräften, wovon auch die Münsterland Jobcenter profitierten. „Wir haben im vergangenen Jahr knapp 15.000 Menschen den Weg aus dem SGB II-Leistungsbezug zurück ins Erwerbsleben geebnet, mehr als 2.800 davon waren Personen im Kontext Fluchtmigration. Der Integration ging in diesen Fällen zumeist der Spracherwerb und dann eine Qualifizierung oder Fortbildung voraus.
Insgesamt konnten wir unsere Integrationsquote gegenüber dem schon sehr guten Vorjahreswert nochmals steigern und liegen mit über 25 Prozent an der Spitze der Regionen in NRW“, so Thomas Bleiker, Leiter des Jobcenters Kreis Coesfeld. Als Hauptgründe für dieses Ergebnis nennt er die hohe Dynamik der größtenteils mittelständisch geprägten Wirtschaftsunternehmen und die enge Kooperation der münsterländischen Jobcenter mit den Betrieben.
Im vergangenen Jahr haben die fünf Jobcenter des Münsterlandes durchschnittlich pro Monat rund 85.000 Personen betreut, 4,5 Prozent weniger als noch ein Jahr zuvor. „Diese Menschen verteilten sich auf insgesamt 43.000 Haushalte, die wir durch die Übernahme der Kosten für Miete, Lebensmittel, Kleidung, Wasser, Strom und Heizung aber auch hinsichtlich der Kranken- und Pflegeversicherung finanziell abgesichert haben“, erläutert der Leiter des Warendorfer Jobcenters, Dr. Ansgar Seidel. Hierfür haben die Jobcenter insgesamt einen Betrag von über 400 Millionen Euro in 2018 ausgezahlt.
Auch wenn die Wirtschaft mit weniger Schubkraft in das Jahr 2019 gestartet ist und die konjunkturelle Dynamik sich verlangsamt, bleiben die Voraussetzungen für ein solides Wachstum gut. Die Einstellungsbereitschaft der Betriebe insbesondere im Mittelstand bleibt hoch, 30 Prozent der Unternehmen im Münsterland wollen nach einer Umfrage der Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen in 2019 die Mitarbeiterzahl ausweiten. Fast alle befragten Betriebe bezeichnen ihre aktuelle Geschäftslage als gut oder befriedigend.
„Unter diesen Rahmenbedingungen möchten wir den Blick stärker auf Menschen richten, die schon sehr lange auf SGB II-Leistungen angewiesen sind. Für sie wird es in 2019 nicht zuletzt aufgrund neuer Fördermöglichkeiten durch das Teilhabechancengesetz neue Perspektiven am Arbeitsmarkt geben“, so der gemeinsame Ausblick der Jobcenter-Leitungen.
Etwa 1500 Fotos sind zwischenzeitlich bereits digitalisiert. Für den größten Teil der Bilder fehlen noch die finanziellen Mittel.
Geschäftsführerin des Westfälischen Heimatbundes besucht den Heimatverein Raesfeld
(pd). Der Heimatverein Raesfeld konnte die Geschäftsführerin des Westfälischen Heimatbundes Dr. Silke Eilers als Gast begrüßen.
Bürgermeister Andreas Grotendorst, Richard Sühling, Margret Sühling, Dr. Silke Eilers, Karl-Heinz Tünte, Hans Brune, Christel Höink. Foto: privat
Sie und die Kreisheimatpflegerin Christel Höink wurden vom Bürgermeister Andreas Grotendorst und dem Vorsitzenden Hans Brune begrüßt. Dr. Eilers bedankte sich für die Einladung und betonte, dass sie die Heimatvereine, die dem Westfälischen Heimatbund angeschlossen sind, gerne vor Ort kennenlernen möchte.
Außerdem können bei den Besuchen Problemlagen der Vereine mit ihr erläutert und Wünsche an den Dachverband geäußert werden. Lobend erwähnt wurde von ihr der Internetauftritt des Vereins.
Hans Brune stellte dem Heimatverein und der Kreisheimatpflegerin Christel Höink seine Aktivitäten vor. Ein besonderes Anliegen des Vereins ist die Digitalisierung der Bilder von Ignaz Böckenhoff.
Etwa 1500 Fotos sind zwischenzeitlich bereits digitalisiert worden. Aber für den größten Teil der Bilder, der sich noch beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe befindet, fehlen noch die finanziellen Mittel. Nach der Digitalisierung könnte dann über ein digitales Museum nachgedacht werden.
Nach einer Führung durch das
Museum am Schloss besuchten Dr. Eilers und Frau Höink das Museum in der
Sebastianschule.
Schüler-BAföG: Anträge für das Schuljahr 2019/20 jetzt
schon stellen!
Empfehlung des „Amtes für Ausbildungsförderung“ des Kreises Borken
Kreis Borken. Anträge auf Schüler-BAföG für das kommende Schuljahr 2019/20 sollten frühzeitig gestellt werden.
Das empfiehlt Bärbel König, Leiterin des „Amtes für Ausbildungsförderung“ des Kreises Borken. Bereits mit der Zusage eines Schulplatzes ist dies möglich – insbesondere online unter www.bafög.de.
Wer jetzt schon einen Antrag stellt, kann bei Vorlage aller notwendigen Unterlagen damit rechnen, zu Beginn des neuen Schuljahres BAföG zu erhalten. Erfahrungsgemäß gehen beim „Amt für Ausbildungsförderung“ zahlreiche Anträge erst später ein mit der Folge, dass es dann zu längeren Bearbeitungszeiten kommen kann.
Da das Schüler-BAföG wird immer nur für ein Jahr bewilligt wird, gilt die Empfehlung auch für derzeitige Bezieher, bereits jetzt einen Antrag für das folgende Schul- bzw. Ausbildungsjahr zu stellen. Schüler-BAföG ist ein Zuschuss des Staates und muss nicht zurückgezahlt werden.
Schüler-BAföG kann beantragt werden für schulische Ausbildungen, die einen berufsqualifizierenden Abschluss vermitteln, wie zum Beispiel Sozialassistent/in, Kinderpfleger/in, Erzieher/in, Physiotherapeut/in, alle Assistenzberufe usw., Schulen des 2. Bildungsweges, wie zum Beispiel die FOS 12 B, Abendrealschule ab 3. Semester, Abendgymnasium ab 4. Semester und Kollegausbildung.
Ob dann tatsächlich eine Förderung erfolgen kann, hängt in der Regel vom Einkommen der Eltern ab.
Nähere Informationen gibt es beim „Amt für Ausbildungsförderung“ des Kreises Borken unter den Telefonnummern 02861/82-1324, 02861/82-1325 und 02861/82-1326 sowie im Internet unter www.kreis-borken.de/bafoeg.
(pd). Alle Bürgerinnen und Bürger sind ganz herzlich eingeladen, der CDU-Gemeindeverband Raesfeld-Erle-Homer freut sich über Ihren Besuch zum gemeinsamen Europäischen Frühstück am 19.05.2019 um 09:30 Uhr im Festzelt an der Erler Vogelstange, Marienthaler Str. 44, Raesfeld–Erle.
Nehmen Sie auch den Lebenspartner oder Freunde
mit und genießen Sie mit uns gemeinsam und kostenfrei, die unterschiedlichen Frühstücksspezialitäten
aus europäischen Mitgliedsstaaten.
In angenehmer und lockerer Atmosphäre wollen
wir mit Ihnen zusammen über die anstehenden europäischen Themen sowie die bisherigen
Errungenschaften der Europäischen Union sprechen!
Zur besseren Planung bitten wir bis zum 15.05.2019 unter der E-Mail [email protected]um Ihre Rückmeldung.
Insekten und andere Wesen kinderleicht erklärt! Du wolltest schon immer wissen, warum dieses Tier auf der Welt existiert? Jede Woche stellt der Tier- und Naturfreunde Merzen e.V. eines vor und klärt auf, über Mythen und Hörensagen.
Wir sind waschechte Insekten und gehören zur Familie der Blatthornkäfer.
Das ist eine der größten Insektenfamilien überhaupt: Zu ihnen gehören etwa 20.000 verschiedene Käferarten, darunter die größten der Welt wie die Goliath- und Herkuleskäfer Blatthornkäfer werden wir genannt, weil die Enden unserer Fühler aus kleinen Blättchen bestehen, die wie ein Fächer gespalten sind.
Wir werden zwei bis drei Zentimeter lang und haben – wie alle Insekten- sechs Beine. Typisch für uns Maikäfer sind die braunen Flügel, das schwarze Halsschild sowie das schwarzweiße Zickzackmuster an der Seite
Im Monat Mai siehst du mich aus der Erde krabbeln. Die meiste Zeit meines Lebens (ca 4 Jahre) hause ich dort unten als Engerling.
Kurze Zeit nachdem wir uns fortgepflanzt haben sterben wir. Mein Partner sofort- ich erst, wenn ich meine Eier ins Erdreich gelegt habe.
Wir fressen am liebsten Laub von den Bäumen, darum kann es alle 4 Jahre mal vorkommen, dass man uns als schädlich empfindet. Als Engerlinge lieben wir Wurzeln.
Alle 35-40 Jahre treten wir sogar als riesige Invasion auf. Das finden die Menschen gar nicht witzig, denn da leiden dann schon mal die Bäume und Felder unter unseren hungrigen Mägen.
In der Bildergeschichte Max und Moritz komme ich vor als Streich bei Onkel Fritz. Kennst du die Geschichte?
Und als ob das noch nicht an Berühmtheit langt, hat man mir ein Kinderlied gewidmet. „Maikäfer flieg“. Zudem gibts mich als Schokofigur und in „Peterchens Mondfahrt“komme ich auch vor.
Vor mir braucht sich niemand fürchten. Ich bin zwar ein recht großer Käfer und fliege laut brummend umher- dennoch bin ich äusserst nett zu allen Lebewesen dieser Erde.
meine natürlichen Feinde sind der Dachs, Maulwurf, Vögel und Wildschweine. Vor denen muss ich mich in Acht nehmen.
Im Mittelalter wurde aus uns Suppe gekocht oder wir wurden gezuckert als Nachspeise verkauft. Fanden wir gar nicht lustig!
Datenschutzrecht, Recht der Personenbilder, Sozial Media: Seminar beim
Kreissportbund Borken.
Die
Bedeutung des Datenschutzes im Sinne der neuen DSGVO nimmt zu und macht vor den
Vereinen nicht halt. Der Vorstand ist verantwortlich für den Umgang mit den
Daten all derer, die mit dem Verein in Berührung kommen. Auch beim Auftritt des
Vereins im Internet sind zahlreiche rechtliche Aspekte zu beachten. Viele
Vereine betreten hier Neuland und setzen sich damit auch einem Haftungsrisiko
aus.
Die Schwimmabteilung möchte Ergebnislisten und Fotos ihres Wettbewerbs im Internet veröffentlichen. Der Abteilungsleiter möchte eine Telefonliste aller Abteilungsmitglieder verteilen, um Fahrgemeinschaften bilden zu können. Ein Sponsor bittet um eine Liste aller Mitglieder, um diese zu bewerben. Der Verein unterhält einen Social-Media-Auftritt, in dem Kommentare abgegeben werden können.
Mit
dieser wichtigen Problematik beschäftigt sich nun das Seminar „Datenschutzrecht,
Recht der Personalbilder, Sozial Media, Vereins-Homepage / Internet“ das
der Kreissportbund Borken in Zusammenarbeit mit dem
Landessportbund NRW am Donnerstag, den 23. Mai 2019 vom 18.30 bis 22.30 Uhr in
Borken-Weseke durchführt. Anhand konkreter Beispiele werden zahlreiche Tipps
für die Umsetzung in der Praxis gegeben. Das Ziel hierbei ist: Den Teilnehmern
die Grundsätze des Datenschutzrechtes sowie die Voraussetzungen, unter denen
Bilder von Personen veröffentlicht werden dürfen zu vermitteln. Des Weiteren
wird erörtert, worauf Vereine beim Internetauftritt, ob Homepage oder
Social-Media, achten müssen und Fragen des Urheber- und Markenrechts
diskutiert.
Zu den Inhalten gehört:
– Grundsätze des Datenschutzes
– Veröffentlichung von Personenbildern
– Grundregeln beim Vereinsauftritt im Internet auf Websites und sozialen
Netzwerken
– Fragen des Urheber- und Markenrechts
– Haftung des Vereins und des Vorstands bei Rechtsverstößen
Die Anmeldung hierzu ist über Sportbildungswerk im KSB Borken unter Tel. 02862-418790 bzw. online unter www.sportbildungswerk-nrw.de/borken möglich. Bei inhaltlichen Fragen steht allen Interessierten Waldemar Zaleski, Tel.: 02862-4187941, E-Mail: [email protected]
Kein Atommüll in Ahaus – Der Rat der Gemeinde Raesfeld beschließt Resolution.
RAESFELD.Der Rat beschließt die Resolution „Castortransporte zum Brennelementzwischenlager (BZA) Ahaus“ und unterstützt damit die Stadt Ahaus.
In der Sitzung der Hauptgemeindebeamten des Kreises Borken am 07.03.2019 wurde über die Verabschiedung einer kreisweiten Resolution zu Castortransporten zum BZA Ahaus diskutiert. Der Hintergrund ist, dass die Genehmigung für das Zwischenlager in Ahaus im Jahr 2036 ausläuft.
Kein Endlager in Deutschland
Da es bis zu diesem Zeitpunkt kein Endlager in Deutschland geben wird, befürchten die Ahauser Bürger, dass der hoch radioaktive Atommüll noch viel länger in Ahaus bleiben wird. Nicht ohne Grund, denn eine neue Genehmigung für die Lagerung von schwach- und mittelradioaktivem Müll hat der Betreiber des Lagers bis ins Jahr 2057 bereits beantragt.
Einstimmig beschlossen
Mit ihrer am Montag vom Rat einstimmig beschlossen Resolution
unterstützt die Gemeinde Raesfeld die Stadt Ahaus in ihren Bemühungen zum
Schutz der Gesundheit und Sicherheit der Einwohner von Ahaus und der Region
Münsterland.
„Es gibt große Sorgen der Ahauser Bürger, dass dieses Zwischenlager nicht doch noch ein Endlager wird. Das betrifft uns Raesfelder auch, denn immerhin ist Ahaus gerade mal 50 Kilometer entfernt“, so Bürgermeister Andreas Grotendorst.
Kein Atommüll in der Region
Dieser Ansicht ist auch Klaus Rybarczyk (SPD). „Es wird Zeit, dass wir uns dem Anschließen“. Bernhard Bölker (CDU): „Wir wollen keine strahlende Materialen in unserer Region“. Arno Gödde von den Grünen, stimmte der Resolution ebenfalls zu. „Es ist schön, dass das, was die Grünen schon länger gefordert haben, jetzt in der Gemeinde angekommen ist“.
Petra Bosse
Foto: Pixabay
Resolution „Castortransporte zum Brennelementzwischenlager Ahaus“
Der Rat stellt fest, dass die Sicherheit der Bevölkerung in Ahaus
sowie im Münsterland in dieser Frage oberste Priorität hat.
1. Zu geplanten Castortransporten aus dem Forschungsreaktor
Garching nach Ahaus beschließt der Rat:
a) Der Rat lehnt einen Transport von abgebrannten Brennelementen
aus dem Forschungsreaktor FRM II in Garching in das Brennelementzwischenlager (BZA)
nach Ahaus strikt ab.
b) Es bestehen erhebliche Bedenken, ob die sicherheitstechnischen
Rahmenbedingungen für die Lagerung dieses offenbar waffenfähigen Materials in Ahaus
vorliegen oder ob diese überhaupt hergestellt werden können.
c) Der Freistaat Bayern wird aufgefordert, eine eigene Lagerstätte
für diese Materialien zu suchen und zu benennen.
2. Zu geplanten Castortransporten aus dem Versuchsreaktor Jülich
nach Ahaus beschließt der Rat:
a) Der Rat lehnt die geplanten Transporte der Castorbehälter ab,
weil er sie nach den derzeit vorliegenden Informationen für unnötig erachtet
und die verursachten Folgen und Risiken nicht bewertet werden können.
b) Der Rat stellt fest, dass die Verantwortung für die 152
Castorbehälter im Falle einer Reparaturbedürftigkeit und zur
Endlagerungskonditionierung weiterhin beim Forschungszentrum Jülich bleibt.
3. Zu eventuell geplanten Castortransporten aus dem
Forschungsreaktor Berlin nach Ahaus beschließt der Rat:
Das Land Berlin wird aufgefordert, frühzeitig eigene Planungen zu
erstellen und Anträge vorzubereiten, um einen Transport aus Berlin nach Ahaus
zu vermeiden.
4. Der Rat fordert alle Beteiligten, insbesondere das zuständige Ministerium des Landes Nordrhein-Westfalen als atomrechtlich zuständige Aufsichtsbehörde, auf, die weiteren Optionen, insbesondere die weitere sichere Lagerung der AVR-Brennelemente am Standort Jülich, intensiv zu prüfen und ggf. zu ermöglichen, um unnötige Transporte zu vermeiden.
Was wäre wenn? Gemeinde sichert sich für den Fall der Fälle das Vorkaufsrecht für das Grundstück „Landhaus Keller“.
Die Geschäftsführung von Keller Dienstleistungen und Sozialimmobilien GmbH & Co KG Dorsten hatte Ende März verlauten lassen, dass ein Insolvenzverfahren gegen sie eingeleitet worden sei.
Dies sei die Folge einer akuten Krise, in der die Unternehmensgruppe durch einmalige Vorgänge außerhalb seines normalen Geschäftsbetriebes geraten ist. Gleichzeitig wurde mitgeteilt, dass der Betrieb in den Seniorenhäusern aber weiter gehe.
Landhaus Keller in Raesfeld
Mit diesem Thema befasste sich am Montag der Gemeinderat auf seiner Sitzung. Das Grundstück in Raesfeld, was eigentlich nur für eine Bebauung für eine Hotelanlage vorgesehen war, später aber 20 Pflegeplätze eingeräumt bekommen hatte, sei für die Gemeinde von großer städtebaulicher Bedeutung, so Bürgermeister Andreas Grotendorst. „Wir werden uns ein Vorkaufs- und Mitspracherecht für die Fläche einräumen lassen“, begründete der Erste Beigeordnete Martin Tesing den Vorschlag der Verwaltung.
Besonders mit Blick auf den Bedarf an Hotelbetten, nach der Schließung von zwei Raesfelder Hotels, sei die Fläche für die Gemeinde mehr als nur interessant, sondern wichtig.
Der Vorschlag wurde einstimmig von den Ratsfraktionen angenommen. Dazu Wolfgang Warschewski (UWG): „Bedingt durch den Bettennotstand ist es sinnvoll, dass hier auch weiterhin ein Hotelbetrieb bestehen bleibt“.
Klaus Rybarczyk (SPD) fand die Entscheidung „gut“, wie auch Fraktionsvorsitzender CDU Bernhard Bölker. „Auf alle Fälle sollten wir uns hier absichern, sodass wir im Notfall eingreifen können“.
Bis jetzt gebe es aber, fügte Grotendorst hinzu, keinerlei Hinweise darauf, dass Keller die Einrichtung schließt oder auf einen neuen Interessenten für das Grundstück.
Blutdrucksenker, Schmerzmittel, Augentropfen – immer mehr Arzneimittel sind nicht lieferbar.
Grund für die Engpässe ist der Spardruck im Gesundheitswesen. Die Apotheker in Westfalen-Lippe sorgen sich um ihre Patienten.
Münster/Borken. Es sind ausgerechnet die Sartane, Blutdrucksenker also, die bei Petra Hruby, Apothekerin in Legden und Vorsitzende der Bezirksgruppe Borken des Apothekerverbandes WestfalenLippe (AVWL), vor Ärger die Adern schwellen lassen.
Denn insbesondere diese Wirkstoffe, mit denen Herz-Kreislauf-Erkrankungen behandelt werden, sind derzeit von Lieferengpässen betroffen.
Rund 200 Medikamente
Aber nicht nur die Sartane fehlen in den Apotheken, sondern auch Schmerzmittel wie Ibuprofen in höherer Dosierung und mit Langzeitwirkung. Außerdem Tropfen gegen erhöhten Augeninnendruck, Antidepressiva, Mittel gegen Epilepsie, nennt Hruby weitere Beispiele. Die Liste, in der das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte aktuelle Lieferengpässe führt, ist derzeit rund 200 Zeilen lang.
Die Folgen
In den meisten Fällen können die Lieferengpässe durch andere Präparate überbrückt werden. Dafür muss Hruby die Patienten, die ein Rezept einzulösen wollen, aber meist zurück zum Arzt schicken, damit er die Medikation umstellt. „Das kostet uns Zeit, weil wir viel erklären müssen, ist aber vor allem für die Patienten äußerst ärgerlich – und manchmal auch riskant“, warnt Hruby. „Bei Patienten, die mehrere Arzneimittel zugleich einnehmen müssen, besteht die Gefahr, dass sie das neue, ungewohnte Präparat mit einem ihrer anderen Mittel verwechseln und zur falschen Tageszeit oder in der falschen Dosierung einnehmen“, so die Apothekerin.
Präparate für akut lebensbedrohlichen Situationen
Zudem sieht sie das Risiko, dass die Patienten – durch das nicht vertraute Präparat verunsichert – die Therapie ganz abbrechen. Gefährlich wird es zudem dann, wenn Präparate fehlen, die in akut lebensbedrohlichen Situationen helfen – wie zum Beispiel im vergangenen Sommer Mittel, um Insektengift-Allergiker gegen einen anaphylaktischen Schock zu behandeln.
Die Ursachen „Grund für die Engpässe ist der Spardruck im Gesundheitswesen“, erklärt Dr. Klaus Michels, Vorstandsvorsitzender des Apothekerverbandes Westfalen-Lippe: Die Krankenkassen handeln mit den Pharmafirmen Rabattverträge aus. Diese lassen dann Wirkstoffe kostengünstig im Ausland, meist Asien, produzieren.
Aufgrund von Konzentrationsprozessen gebe es dort nur noch wenige, für manche versorgungsrelevanten Wirkstoffe nur zwei Hersteller. Wenn bei einem davon Produktionsprobleme entstehen, komme es zu den Lieferengpässen.
Ferner sei es für Hersteller meist lukrativer, ihre Ware in andere Länder zu liefern, in denen höhere Preise als in Deutschland gezahlt werden. „Der Kostendruck ist mittlerweile so hoch, dass die Versorgungsqualität und –sicherheit nicht immer gewährleistet sind“, warnt Dr. Klaus Michels.
Landrat Dr. Kai Zwicker überreichte am Montag die Urkunden für den ersten zertifizierten Naturpark-Kindergarten im Kreis und im Regierungsbezirk Münster
RAESFELD. Breites Grinsen auf dem Gesicht von Bürgermeister Andreas Grotendorst am Montagnachmittag.
Geschenke für die Kinder hatte Bürgermeister Andreas Grotendorst bei der Urkundenverleihung am Montag im Gepäck.
Die Kitas Waldwurm und Holzwurm sind als erste Naturpark-Kitas im Naturpark Hohe Mark Westmünsterland im Kreises Borken und im Regierungsbezirk Münster ausgezeichnet worden. Landrat Dr. Kai Zwicker überreichte direkt vor Ort am Naturparkhaus die Zertifizierung.
Landrat Dr. Kai Zwicker (3. v. l.) überreichte die Urkunden an die Kindertagesstätten Holzwurm und Waldwurm.
Bereits im letzten Jahr erhielt das Kita-Team den Ehrenamtspreis der Gemeinde. „Ich weiß, wieviel Arbeit das ist, so ein Projekt umzusetzen. Umso mehr freue ich mich heute, dass es geklappt hat“, so Grotendorst.
Viel Arbeit investiert
Das Thema qualitative und quantitative Kitas sei, so Grotendorst, bereits seit geraumer Zeit ein besonderes Thema in der Gemeinde und sei regelrecht, auch von der Politik „beackert“ worden. „Besonders das Kita-Team, allen voran Leiterin Katja Maschmeier, die Kita-Vorstandsmitglieder und Dagmar Beckmann vom Naturparkhaus, aber auch wir von der Gemeinde haben viel Arbeit und Mühe in die Umsetzung und Realisierung des Waldkindergartens gesetzt. Von dem Ergebnis profitieren aber jetzt am meisten die Kinder“, fügte Grotendorst hinzu.
Landrat Dr. Kai Zwicker und Dagmar Beckmann, Geschäftsführerin Naturpark Hohe Mark
Hintergrund für den Naturpark sei, so Dagmar Beckmann, Geschäftsführerin vom Verein Naturpark Hohe Mark, dass der Verein neben dem Naturtourismus auch die naturnahe Bildung von Kindern im Blick habe. „Für uns ist es wichtig, dass man schon mit den ganz Kleinen mit der naturnahen Bildung anfängt. Das bleibt bei den Kindern im Gedächtnis und ist für uns eine große Unterstützung“.
Tolle Spielgeräte
Landrat Zwicker findet nicht nur die Geräte des eingebundenen Waldspielplatzes beneidenswert und schön, sondern er freue sich bei jedem seiner Besucher über den Fortschritt und über das, was aus den Anfängen geworden sei. „Da kann man einfach neidisch sein. Heute muss ja alles immer einen Bildungsanstrich bekommen und akademisch sein. Ich persönlich finde es klasse, dass die Kinder im Wald sind und einfach nur toben können. Kein Mensch kann solche tolle Spielgeräte erfinden, wie hier die Natur schon hinterlassen hat“, so Landrat Zwicker.
Das Schöne vor der Haustür
Darüber hinaus lobte Zwicker insgesamt den Naturpark Hohe Mark Westmünsterland. „Viele Menschen vergessen das Schöne, was sie direkt vor der Haustür haben. Deshalb finde ich sich so einen Waldkindergarten als eine positive Erweiterung hier im Naturpark“. Die Kooperation zwischen Naturparkhaus und Katja Maschmeier, kamen bereits 2017 zustanden, so Maschmeier.
Enge Verbindung
Damit habe, so Beckmann, Katja Maschmeier sie regelrecht überfallen und man habe sich „kennen und lieben“ gelernt. „Die Gespräche mit dem Jugendamt und mit der Gemeinde für den Waldwurm fanden bereits im Frühjahr 2016 statt.
Erst im August 2017 haben wir unsere Tore geöffnet, allerdings sind wir da erst mit allen Kindern und Eltern ins Naturparkhaus gezogen. Ich glaube, wir hatten von Anfang an eine enge Verbindung, und die ist bis heute geblieben“, setzt Beckmann lachend hinzu.
Am Ende errichteten die Mädchen und Jungen als erste Naturparkkita-Aktion einen Totholzhaufen am Naturparkhaus. Damit wird der unerwünschte Trampelpfad blockiert und Kleintiere finden darin zukünftig ein neues Zuhause.
Information zum Projekt Naturpark-Kindergarten
Der Naturpark-Kindergarten ist ein Projekt des Verbandes Deutscher Naturparke. Naturparke bieten durch ihre naturräumliche Vielfalt, ihr breites Aufgabenspektrum und ihr Partner-Netzwerk einen attraktiven Erfahrungs- und Bildungsort für Kindergärten. Sie bieten Möglichkeiten, „Heimat“ neu zu entdecken, eine natürliche Verbundenheit zur eigenen Umgebung aufzubauen und Zusammenhänge zu entdecken.
Totholzhaufen am Naturparkhaus
Mit der Kindertagesstätte Holzwurm und Waldwurm werden die ersten Kindergärten im Naturpark Hohe Mark und im gesamten Regierungsbezirk und somit auch im Kreis Borken ausgezeichnet.
19 Naturpark-Kindergärten in Deutschland
In ganz Deutschland gibt es bisher nur 19 zertifizierte „Naturpark-Kitas“. Die Auszeichnung „Naturpark-Kita“ wird für einen Zeitraum von fünf Jahren verliehen.
Alle Jahre überprüft der Naturpark, ob die vom VDN in Zusammenarbeit mit Naturparken und Kitas aufgestellten Kriterien für die Auszeichnung für weitere fünf Jahre als „Naturpark-Kita“ erfüllt.
Petra Bosse
Naturpark Kita Raesfeld wurde ausgezeichnet
1 von 16
Geschenke für die Kinder hatte Bürgermeister Andreas Grotendorst bei der Urkundenverleihung am Montag im Gepäck.
Landrat Dr. Kai Zwicker überreichte die Urkunden an die Kindertagesstätten Holzwurm und Waldwurm.
Am vergangenen Weißen Sonntag feierten 24 Kommunikanten des Erstkommunionjahrgangs 1969 zusammen mit 29 Kommunikanten des Jahrgangs 1967 ihre Goldkommunion im Rahmen einer heiligen Messe in der St. Silvester Kirche in Erle.
Pfarrer Johannes Bengfort und Pastor Johnsun Kappukuzhiyil zelebrierten die Messe, in der auch die ehemaligen Klassenlehreinnen Ingrid Horstmann (Erstkommunionjahrgang 1969) und Charlotte Meiners (Erstkommunionjahrgang 1967) dabei waren.
Erstkommunionjahrgang 1969
Im Anschluss fanden sich beide Jubilargruppen zum gemeinsamen Mittagessen in der Gaststätte Brömmel-Wilms ein und es wurde zusammen mit den Klassenlehrerinnen noch bis in den Abend hinein in Erinnerungen geschwelgt.
Erstkommunionjahrgang 1967
Ein Highlight war ein gemeinsamer Besuch im Erler Heimathaus, in dem nochmals in einem original erhaltenen Klassenzimmer aus den frühen 1960-er Jahren mit „strengem Regiment unterrichtet“ wurde. Danach ging es zur Silvesterschule Erle, in der die Erinnerungen an die Grundschulzeit wieder auflebten.
Kreis Borken – Polizei konnte jede Menge an gestohlenen Fahrrädern sichergestellen.
Gestohlene Fahrräder, aufgebrochene Fahrradschlösser und Zubehör: All das haben Polizeibeamte jetzt im Rahmen von Ermittlungen in der Wohnung eines 31-jährigen Borkeners sicherstellen können.
Am 28.04.2019 hatte die Polizei ihn in Borken festgenommen. Der Mann hatte versucht, zwei E-Bikes von einem Pkw in einen Transporter umzuladen. Bei der Überprüfung der beiden verschlossenen E-Bikes stellten die Beamten fest, dass eines der beiden Fahrräder im März 2019 in Rhede gestohlen wurde.
Im Rahmen der sich anschließenden Durchsuchungsmaßnahmen konnten sieben weitere Fahrräder (davon fünf E-Bikes bzw. Pedelecs) sichergestellt werden, von denen bislang drei als gestohlen identifiziert wurden. Zwei der entsprechenden Taten ereigneten sich im April dieses Jahres in Vreden, eine Tat bereits im September vergangenen Jahres in Borken-Weseke.
Daneben stellte die Polizei zahlreiche aufgebrochene Fahrradschlösser und Zubehörteile von Fahrrädern sicher.
Fotocollagen zeigen die bislang nicht zugeordneten Fahrräder, die aufgebrochenen Fahrradschlösser und das sichergestellte Fahrradzubehör.
Sichergestellte Räder, Bekleidung und Gegenstände
Die Polizei bitte um Hinweise zu den rechtmäßigen Eigentümern der sichergestellten Gegenstände. Wer dazu Informationen geben kann, sollte sich mit der Ermittlungsgruppe Einbruchskriminalität in Borken in Verbindung setzen: Tel. (02861) 9000.
Außerdem bittet die Polizei darum, Personen, denen in den letzten Monaten im Raum Borken, Vreden, Velen, Südlohn und Rhede Fahrräder, insbesondere E-Bikes, gestohlen wurden, sich mit der Polizei in Borken in Verbindung zu setzen, um anhand möglicherweise noch vorhandener Fahrradschlüssel zu den gestohlenen Fahrrädern die sichergestellten Fahrradschlösser konkreten Tatorten zuordnen zu können.
Sichergestellte GegenständeSichergestellte Bekleidung und Gegenstände
RAESFELD (bos). Und tatsächlich konnten die Mädchen und Jungen am Ende der selbstgeschnitzten Pipe Töne entlocken.
Vorher mussten aber Papa oder Mama beim Schnitzen helfen, denn mit dem scharfen Messer war es nicht so leicht für die kleinen Kinderhände, den Holzstock aus Eberesche in die richtige Form zu bringen.
Eingeladen zu dem Floitepipebasten, unter der Leitung von Christiane Danblon, hatte die Natur- und Vogelschutzgruppe des Heimatvereins Raesfeld, mit Unterstützung der Kita. St. Martin.
Rund 30 Kinder folgten der Einladung mit ihren Eltern und Großeltern. Das Schnitzen habe, so Danblon, von den alten Heimatvereinsmitgliedern beigebracht bekommen. „Heute sind alle verstorben und ich bin die Letzte, die dass das noch kann“.
Das Floitepiepenschnitzen haben, wie Danblon erklärt, früher die Männer immer im Mai gemacht, um sich die Zeit damit zu vertreiben.
Heiden. Ein Pfeifen ist zu hören – und Hundegebell: 15,55 Meter mit vier Hürden liegen vor den Hunden.
Fehlerfrei und schnell müssen sie sein. Sie rennen auf Kommando los. Ampeln stehen auf grün, gelb und rot.
Diese zeigen den Teams an, was zu tun ist. Halter feuern ihre Vierbeiner an, rufen „Los, los, los!“ Ihre Vierbeiner springen motiviert über Hürden.
15,55 Meter. Präzise und schnell.
Größere oder kleinere, je nach Hundegröße. Haben sie die Strecke bewältigt, steht dort eine sogenannte Flyballbox. Hier müssen sie einen Auslöser drücken und den Ball fangen, der daraufhin von der Box ausgespuckt wird.
Geschickt meistern die Hunde das und bringen den Ball in Windeseile zum Hundeführer über die vier Hürden zurück. Erneut 15,55 Meter. Präzise und schnell.
Das alles erlebten zahlreiche Zuschauer und Teilnehmer beim NRW-Flyball-Cup am Wochenende. Hier waren die Hunde teils so schnell, dass Zuschauer dem Geschehen konzentriert folgen mussten, um überhaupt mitzukommen.
Währenddessen durften die Hunde aller Rassen keine Fehler machen. Doch jeder, der hier antrat, wusste: „Wer das einige Jahre macht und trainiert ist, macht auch keine Fehler“, sagte Laura Ludwig vom „Quickstep!“ Flyballteam.
Hund darf Fehler machen
Der Verein war Gastgeber der Veranstaltung, feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum und durfte selbst teilnehmen. „Round Robin“ lautete das Motto des ersten Wettkampftages. „Hier darf der Hund keine Fehler machen. Macht er doch einen, muss er nochmal in den Parcours“, erklärte Mitorganisatorin Laura Ludwig und weiter: „Ein Fehler ist es, wenn der Hund den Ball nicht mitbringt, eine Hürde auslässt oder den Ball ausspuckt, bevor er die Bahn verlässt“.
Erziehung und Ausbildung von Hunden
25 Mannschaften aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden traten zum NRW-Flyball Cup am Samstag und Sonntag auf dem Vereinsgelände vom V.E.A. Borken, Verein zur Erziehung und Ausbildung von Hunden, an der Römerstraße an.
Unter den Teilnehmern befand sich auch der amtierende VDH Meister. Mit den Roadrunners aus Zonhoven in Belgien ging das schnellste Outdoor-Team Europas an den Start. Hochkarätig wurde es zudem mit den „16 Paws of Power“ und den „Cool Jumpers“, die mit dem „Quickstep!“ Flyballteam bei der ersten FCI-Flyball Weltmeisterschaft starteten.
Die einzelnen Läufe wurden in sechs Divisionen unterteilt, womit verschiedene Schnelligkeitsstufen gemeint sind. Flyball soll auf spielerische Art die Bewegungsfreude, Selbstsicherheit und das Sozialverhalten der Hunde fördern, erklärten die Organisatoren.
Die Vorläufe am ersten Tag waren für alle Beteiligten spannend. Hier entschied sich, wer am Sonntag auf welchem Platz starten konnte, wie in anderen Sportarten auch: „Beim Round Robin zählt jedes Rennen“, sagte Laura Ludwig. Beim zweiten Kampftag, dem „Double Elemination“, waren erneut alle Augen auf die Akteure des Tages gerichtet.
Hier bedeutete es, wer einen Fehler machte, musste raus. Wer zweimal raus war, hatte verloren. Und die Hunde selbst? Die störte das alles wohl recht wenig. Sie konnten sich nach der ganzen Anspannung kurz im Wasser, einem kleinen Planschbecken für Hunde, abkühlen und wurden sicher so oder so von ihren Haltern fleißig belohnt.
Insekten und andere Wesen kinderleicht erklärt! Du wolltest schon immer wissen, warum dieses Tier auf der Welt existiert? Jede Woche stellt der Tier- und Naturfreunde Merzen e.V. eines vor und klärt auf, über Mythen und Hörensagen.
Hallo, ich bin´s der Springspinne
Ich werde maximal 12mm groß, meistens aber nur 8mm. Ich passe so grade auf einen Fingernagel, werde dir also niemals viel Platz wegnehmen oder dich mit meiner Größe erschrecken
Ich bin eher der Eigenbrötler, von mir gibt es nicht viele auf einem Fleck
Ich spinne keine Weben in deiner Zimmerecke, wegen mir brauchst du nicht putzen. Mein winziges Nest für meine Kinder verstecke ich immer sehr gut, du wirst es wahrscheinlich gar nicht finden
Ich bin tagaktiv, Horrorgeschichten mit nächtlichen Besuchen brauchst du von mir nicht fürchten
Ich bin eine Sonnenanbeterin. Wirklich! Ich liebe sonnige Plätze und jage dort für Dich Mücken und kleine Fliegen, damit Du in Ruhe schlafen kannst.
Meinen Namen habe ich daher, dass ich bei der Flucht das bis zu 25fache meiner Körperlänge auf einmal springen kann. Das tue ich aber nur bei Todesangst und würde dich niemals absichtlich anspringen. Beim Jagen schleiche ich mich ganz geschickt auf 1cm an und mache nur einen kleinen schnellen Hüpfer
Man findet mich normalerweise erst ab Mai. Weil es dieses Jahr aber schon so früh so warm ist, habe ich mich etwas vertan und bin jetzt schon anzutreffen
Wusstest du, dass eine Verwandte von mir, die Flick Flack Spinne aus der Wüste Nordafrikas, Vorbild für einen Marsroboter ist? Ich bin ein bisschen stolz, aber soweit werde ich kleine Springspinne es nicht schaffen.
Hotel – Café und Tagungsräume – Neue Erlebnisgastronomie seit Mai am Schloss Raesfeld eröffnet.
Die Freiheit ist um eine Attraktion reicher – Nach „Freiheit 24“ nun „Freiheit panorama“ am Schloss Raesfeld.
Reinhard Nießing betreibt mit seiner Familie seit 2011 das Café und das Bistro „Freiheit24“ direkt im Schatten des Schlosses. Jetzt hat er mit der Erweiterung seines Cafés für eine Bereicherung in der Freiheit am historischen Wasserschloss gesorgt.
Im vergangenen Jahr habe sich, so Reinhard Nießing, die Gelegenheit ergeben, das Gebäude nebenan zu kaufen. Mit dem Neuerwerb zog sich der Gastronom gleichzeitig aus dem Schloss zurück und konzentrierte sich auf den Umbau des ehemaligen Antiquitätengeschäfts und dem Café. Aus zwei Einheiten wurde durch den Umbau eine Einheit.
Gute Ergänzung
In den neuen Räumlichkeiten ist in gut zwei Monaten ein heller und moderner Gastraum, die 24plus, entstanden, der auch für Feiern genutzt werden kann. Damit habe Nießing, wie er sagt, mit den rund 50 neu entstanden Plätzen auf Bedarf und Nachfrage in Raesfeld reagiert. „Die 24plus ist eine gute Ergänzung zur Freiheit24 und der separate Raum für Gruppen hat uns hier in Raesfeld noch gefehlt“, erläutert der 36-Jährige.
Tagungsraum „Panorama 24“
Neu ist im Obergeschoss – „Panorama24“ – ein Tagungsraum für bis zu 30 Personen. Der Panoramablick von dort aus, so schwärmt Reinhard Nießing, schließt die gesamte Schlossanlage, einschließlich Schlosskapelle in der Freiheit mit ein.
Neuer und moderner Tagungsraum
Hotel mit zehn Gästezimmer
Parallel zum Umbau an der „Freiheit 24“ wurde seit Mitte Januar das Hotel am Tiergarten modernisiert und ausgebaut. Durch den Umbau konnte der Platz von sechs auf zehn exklusive und gemütliche Gästezimmer erweitert werden.
Mit der Erweiterung der Gastronomie in der Freiheit von Schloss Raesfeld steht den Besuchern ein breit gefächertes Angebot zur Verfügung.
E-Bikes mieten
Wer für einen Tagesausflug in den Tiergarten anreist, kann nicht nur kulinarische Köstlichkeiten im Restaurant, oder im Sommer im herrlichen Biergarten mit Schlossblick genießen, sondern sich auch gleich noch E-Bikes mieten. „Der Tiergarten und die Gemeinde Raesfeld laden zu herrlichen Fahrrad-Touren durch den Naturpark Hohe Mark Westmünsterland ein, die immer eine Reise wert sind “, so Nießing.
Veranstaltungen
Darüber hinaus hat Reinhard Nießing das Veranstaltungsprogramm in dem neuen Treffpunkt am Schloss „Freiheit24“ erweitert.
Regelmäßiges Kneipenquiz
Gestartet werden soll bereits ab dem 8. Mai (Mittwoch) mit einem monatlichen Kneipenquiz. Los geht es jeweils um 20 Uhr. Spieler können hierbei in gemütlicher Runde in sechs Fragerunden ihr Wissen etwa aus Sport, Film und Musik sowie regionalen Köstlichkeiten unter Beweis stellen. Der Spaß stehe hier im Vordergrund, so Nießing. „Aber es gibt auch immer kleine Preise zu gewinnen“.
Tim Perkovic moderiert die Abende. Die Teilnahme kostet pro Person vier Euro. Insgesamt gibt es Platz für 50 Personen und es muss vorher reserviert werden!
Weitere Termine
16. Juni Tag des offenen Trauzimmer im Rahmen der „Traumzeit“ können die Veranstaltungsräume besucht werden.
11. August
Büchermarkt rund um das Schloss Raesfeld.
28. August Einschulung Einschulungskinder essen gratis!
10. Oktober Comedy-Rodeo in der Festscheune Hecheltjen´s Hof Comedy vom Feinsten mit David Grashoff, Michael Ulbst, Serkan Ates-Stein, Jan Preuss und Tim Perkovic. Die Karten gibt es im Vorverkauf in der Freiheit24 für 18 Euro.
25. Oktober „Zum Fürchten und Schmunzeln“ ein Geschichten-Abend mit der WDR-Hörfunkmoderatorin und Journalistin Cordula Denninghoff und ihrer Erzählerin Aliki Nalbantis.
Freiheit 24 am Schloss Raesfeld
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Hoteleingang
Schlossblick
Hotel Am Schloss
Hotel Am Schloss
Hotel Am Schloss
E-Bike Verleihstation Nießing
E-Bike Verleihstation Nießing
Heller und moderner Tagungsraum
Heller und moderner Tagungsraum
Heller und moderner Tagungsraum
Heller und moderner Tagungsraum
Heller und moderner Tagungsraum
Heller und moderner Tagungsraum
Heller und moderner Tagungsraum
Hotel Am Schloss
Gemütliches Zimmer im Hotel Am Schloss
Hotel Am Schloss
Hotel Am Schloss
Hotel Am Schloss
Hotel Am Schloss
Hotel Am Schloss
Hotel Am Schloss
Hotel Am Schloss
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