Heiden/Raesfeld (ots) Übereinstimmend beschreiben Zeugen zwei Männer, die für eine Beteiligung an drei Vorfälle in Geschäften in Heiden und Raesfeld in Frage kommen.
Der erste ereignete sich am Freitag in Heiden: Zwei Männer hatten gegen 17.45 Uhr in einem Verbrauchermarkt an der Industriestraße 35 Packungen Filterkaffee in eine große Tüte in einem Einkaufswagen gepackt und hielten diese verdeckt.
Die Mitarbeiter des Geschäftes hatten misstrauisch auf das Verhalten des Duos reagiert. Als die beiden sich beobachtet fühlten, ließen sie die Ware stehen und verschwanden.
Zum zweiten Vorfall kam es am Montag zwischen 15.30 Uhr und 16.30 Uhr in einem Geschäft an der Straße Im Winkel in Raesfeld. Dort lenkte einer von zwei Männern eine Mitarbeiterin ab, während der andere Geld aus der Kasse stahl.
Keinen Erfolg hatten die Täter beim dritten Vorfall, der sich am Dienstag gegen 17.00 Uhr in Heiden ereignete: Dort hatten zwei Männer wiederum den Verbrauchermarkt an der Industriestraße angesteuert und packten den Einkaufswagen randvoll mit Süßigkeiten. Als eine Mitarbeiterin sie ansprach, ließen die Männer den Einkaufswagen stehen und entfernten sich.
Beschreibung: circa 1,80 Meter groß, 35 bis 40 Jahre alt, dunkle Haare, einer der beiden hatte Gesichtsnarben, bekleidet mit einer roten beziehungsweise schwarz-roten Jacke, südländisches Erscheinungsbild.
Die Polizei bittet um Hinweise an das Kriminalkommissariat in Borken: Tel. (02861) 9000.
Deutschlandweit kommt es immer wieder zu Ladendiebstählen, bei denen Täter mit einem vollgepackten Einkaufswagen flüchten. Meist gehen sie zu zweit vor, wobei einer der beiden Täter entweder die Mitarbeiter an der Kasse ablenkt oder von außen die Eingangstür eines Verbrauchermarktes öffnet, um seinem Komplizen dort das Herausfahren mit dem Einkaufswagen zu ermöglichen.
11 Uhr, Rittersaal Schloss Raesfeld: KinderkonzertBastien und Bastienne, Singspiel W. A. Mozart adaptiert und moderiert von D. Wilgenbus
17 Uhr, Rittersaal Schloss Raesfeld Komische Operette, Jacques Offenbach Herr Blumenkohl gibt sich die Ehre . . . und mehr, moderiert und am Klavier D. Wilgenbus
Der Eintritt für das Konzert im Raesfelder Schloss kostet für Besucher, die nicht Mitglied des Kulturkreises Schloss Raesfeld sind, 20 Euro, für Schüler und Studenten 12 Euro.
Das Programmheft der Saison 18/19 sowie Karten für die Konzerte am 3. März können in der Geschäftsstelle des Kulturkreises Schloss Raesfeld unter Tel. 02564 – 98 99 111 oder per E-Mail an [email protected] bis Freitag, 1. März 2019, 12 Uhr, bestellt werden.
Karten gibt es auch an der Konzertkasse im Schloss Raesfeld am Sonntag.
Kurzentschlossene oder kurzfristige Absagen können sich bei Frau Rommel Handy: 0151 50629630 melden.
Ohne Fällung der Bäume gibt es keine Neugestaltung des Kirchplatzes. Entweder ganz oder gar nicht!
RAESFELD. Die Bäume an der St. Silvesterkirche werden gefällt.
Das entschied der Bau- und Umweltausschuss am Montagabend gegen die Stimmen von SPD, Grünen und UWG. Gleichzeitig müssen aber auch die Abwasserkanäle dringend erneut werden. Zwei unterschiedliche Pakete, die im Rahmen der Kirchplatzgestaltung anfallen und durchgeführt werden.
Nicht grundlos habe man sich dafür entschieden, die Säuleneichen zu fällen, betonte Bernd Roters von der Bauverwaltung. Der Grund: Die Bäume durchwurzeln die verlegten Abwasserleitungen und heben das Pflaster an. Gleichzeitig werden die Kirche und auch die Nachbargebäude sehr stark verschattet.
Kanäle veraltert und durchlässig
Um die Kirche in ihrem Erscheinungsbild als Bauwerk aufzuwerten, sollen die Eichen gefällt werden. Bei den Untersuchungen der Kanäle seien, so Roters, erhebliche Undichtigkeiten festgestellt worden. Schuld daran seien auch die tiefen Wurzeln der Bäume.
Mit Blick auf das Hochwasser vor fünf Jahren sagte Roters: „Die Abwasserkanäle sind rund 50 Jahre alt und wir müssen hier dringend tätig werden. Es führt kein Weg daran vorbei, denn dass Aufnahmevolumen ist mit dem heutigen Stand nicht mehr zu vergleichen“. Alternativ, die vorhandenen 150er-Leitungen mit Inlinern zu versehen, sei ebenfalls nicht möglich.
Wolfgang Warschewski (UWG) regte an, die Bäume stehen zu lassen. Er könne sich vorstellen, dass die Kanäle anders verlegt werden. „Wenn in einem privaten Bereich Bäume gefällt werden, wird ein riesiger Aufstand gemacht. Und hier sollen einfach die Eichen gefällt werden“.
Eine Idee, die auch Klaus Rybarczyk anregte, die aber laut Roters nicht möglich sei, wenn der Kirchplatz barrierefrei umgestaltet werden soll. Auch könne nicht um die „Bäume“ herumgebaut werden, da sie rund 40–50 cm tiefer liegen, als das jetzige Gelände. „Da die Wurzeln stark die Kanäle angriffen haben, hilft hier auch kein Haareschneiden mehr, sondern die Füße müssen radikal abgehackt und die Bäume entfernt werden“, so Roters.
Ganz oder gar nicht
Außerdem durchkreuzen die Leitungen den Platz an vielen Stellen, sodass die Kanäle immer mit den Baumwurzeln in Kontakt kommen. „Wenn wir die Bäume stehen lassen, dann können wir den Platz nicht barrierefrei umgestalten“, lautete das Fazit von Roters.
Für eine barrierefreie Umgestaltung des Platzes hat die Gemeinde bereits die Zusage von 250.000 Euro Fördergeld erhalten. Das Geld wäre dann allerdings „futsch“, wenn der Platz nicht komplett barrierefrei umgestaltet wird, so Roters.
So kann auch nicht, wie Rybarczyk vorschlug, wegen der alten Bäume im Bereich des betreuen Wohnen auf den Bau einer behindertengerechten Rampe verzichtet werden. „Rosinenpicken gibt es nicht und ist auch für das Gesamtpaket keine Lösung“, so Tesing.
Eine dichte Kanalsanierung im Wasserschutzgebiet, stehe, so Martin Tesing, Beigeordneter der Gemeinde, im Wasserschutzgesetz.
Darüber hinaus gebe es keinen Zweifel daran, dass die Kanäle nachweisbar defekt seien, ergänzte Tesing. Er verwies unter anderem auf einen mehrenen Tausend Euro Wasserschaden im letzten Jahr in der Sakristei.
Für die Zukunft
Bernd Bölker ergänzte, dass die Bäume teilweise in einer Mulde stehen. „Wenn wir um die Eichen herum planen, haben wir aber nicht die Gewissheit, dass die Bäume in den nächsten Jahren nicht noch mehr Schaden nehmen. Die jetzige Maßnahme kostet der Gemeinde kein Geld. Deshalb würde ich dringend dazu anraten, den Platz neu, mit Blick auf die nächsten Jahre, zu gestalten und nicht wegen der neun Eichen auf das Fördergeld verzichten. Es wird dort etwas wirklich Schickes entstehen“.
Eichen passen gut zur Kirche
Für einen Erhalt der Eichen und gegen die Anpflanzung von Lindenbäumen sprach sich, neben Warschewski, ebenfalls Norbert Brömmel von den Grünen aus. „Es sind gesunde Bäume und wir finden die Eichen sehr schön und passend an der Kirche“.
„Die Bäume als unbedingt schön zu bezeichnen, ist Ansichtssache. Auch wenn man von Raesfeld kommt, sieht man, dass die Bäume höher sind als die Bedachung der Kirche. Und wenn wir schon den Platz neu gestalten, dann gehört eine komplette Erneuerung dazu“, sagte Jürgen Welsing (CDU). Außerdem fand Welsing, dass ein freier Blick auf die Kirche von Bedeutung sei.
Kirschbäume
Ersatzweise sollen für die Eichen, nicht wie erst angedacht Linden, sondern Kirschbäume ohne Fruchtbestand, gepflanzt werden.
Weiter wurde beschlossen, dass der Kirchplatz nicht einheitlich aus einem Pflaster, sondern mit holländischem Klinkerpflaster sowie mit Emblemen aus Natursteinpflaster belegt werden soll.
Drei Fluter, die zur späteren Stunde oder zum Beispiel zum Weihnachtsfest ausgeschaltet werden können, sollen installiert werden, sowie rundum Laternen wie am Rathaus, sollen für ein vernünftiges Lichtfeld ohne Dunkelfelder an der Kirche sorgen.
So lautete am Montagabend gegen 18.53 Uhr der Einsatz der unangekündigten Feuerwehrübung im Autohaus VW Gudel auf dem St. Sebastian in Raesfeld.
Das Szenario: Ausbruch eines Feuers mit Menschenleben in
Gefahr.
RAESFELD. In der Werkstatt brannte ein Fahrzeug. Der Auszubildende war leider nicht auffindbar. Auch ein Mitarbeiter soll laut Situationsbeschreibung von Junior-Chef Armin Ehlers, während seiner Arbeit an einer Bühne unter dem Fahrzeug eingeklemmt worden sein.
Bei diesem Einsatz galt es, zwei Einsatzabschnitte in diesem unangekündigten Einsatzszenario zu bilden. Die technische Rettung übernahmen die Einsatzkräfte des HLF 20. Hierbei wurde das Fahrzeug gesichert und mittels eines Lufthebers angehoben.
Die Brandbekämpfung und Vermisstensuche übernahmen anschließend die Kameraden vom TLF 3000. Unterstützung bekamen sie dabei von der Besatzung des MLF. Die Löschwasserversorgung und die Sicherung der Einsatzstelle in diesem Bereich übernahm der GWL.
Laut Einsatzlautung arbeiteten die Einsatzkräfte sehr Strukturiert und Professionell, so dass die Übungsleitung nach gut 60 Minuten den Einsatz beendet werden konnte. Die Wehrführung dankt allen Kameraden für den sehr guten und erfolgreichen Übungsverlauf.
Jecker und bunter Spaß für klein und groß mit einem sehenswerten Programm gab es am Samstagnachmittag im Hecheltjen´s Hof.
RAESFELD. Bei der zweiten Familiensitzung der Fun Generation kamen alle Altersklassen auf ihre Kosten. Eine Veranstaltung, wo Eltern mit ihren Kindern gemeinsam das Programm gestalteten.
Mama sang, Papa tanzte und der Nachwuchs verfolgte mit staunenden Augen, wie aus Mama ein echtes, singendes Erler Mädchen wird und Vater zum „sterbenden Schwan“ oder zum Haifischjäger mutierte. Die Stimmung im Saal war ausgelassen.
Das Programm, das von den Erwachsenen mitgestaltet wurde, war so vielfältig wie die Kostüme, Tänze und Sketche.
Als Gäste
geladen waren die aktuellen Hoheiten, das Kinderprinzenpaar vom RRZ Paul I. und Lilli I., sowie vom RCV
Felix I. und seine Lieblichkeit Leonie I. Die Fun
Generation, unter der Leitung von Gaby und Herbert Hüning,
sind mittlerweile eine feste Größe in Raesfeld.
Der Verein hat sich seit Jahren schwerpunktmäßig auf Musical-Darstellung spezialisiert.
Bereits zum zweiten Mal lud der Verein alle Eltern und Familienangehörigen zu einer karnevalistischen Sitzung ein, mit hausgemachten Tanzeinlagen, Gesang und Büttenreden.
Dreistündiges Programm
Während Herbert Hüning gut drei Stunden für den richtigen Sound hinter seinem Mischpult sorgte, moderierte Ehefrau Gaby das gut dreistündige Programm. Schwungvoll, gut gelaunt und motivierend. „Toll, dass wir so viel Hilfe von den Raesfelder Vereinen, dem RCV und RRZ bekommen und alle Aktiven den Karneval in Raesfeld so kräftig unterstützen“, so Hüning.
In der Bütt machte Ron Höbing klar, dass er in Pubertät sei. Ein Zustand, der ihn verändert habe. „Meine Kinderzeit ist endgültig vorbei. Heute bin ich voll cool. Regeln, die früher galten, gibt es nicht mehr“.
Synchronschwimmer
Zu Gast aus dem fernen Russland war das „Bolschoi-Ballett“ mit Schwanensee. Die Väter als Synchronschwimmer gingen auf Haifischjagd und die Mütter, alles Erler Mädchen, sorgten mit ihrem Gesang und ihrer Botschaft „wie gut Erler Mädchen küssen können“, für reichlich Applaus.
Für Lachtränen sorgten die Frauen mit ihrem Sketch „Sparmaßnahmen im Altenheim“. Oma und Enkelin auf der Bank, versuchten die neuen Medien sprachlich auf einen Nenner zu bringen. „Auf Facebook weiß ich immer, wo ich alle meine Freunde finde“, erklärte Laura ihrer Oma die Sinnigkeit der Social Medien. Sie darauf: „Das weiß ich auch ohne Facebook. Meine Freunde finde ich mittlerweile alle auf dem Friedhof“.
Besonders stark präsentierten sich die Gardetänzerinnen, die in vier Wochen zum 4. Mal bei den Duisburger Tanztagen mitmachen werden. Und nicht zu vergessen, die vielen kleinen Akteure, die sowohl in der Kinderbütt, als auch mit ihrem Gesang brillierten. Rundum eine Veranstaltung die, wie Gaby Hüning mehrmals sagte: „Ein dreifaches Raesfeld, Erle und Homer helau“ wert war. Petra Bosse
Familiensitzung der Fun Generation Raesfeld 2019
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Am Samstag, dem 23. Februar 2019 berät Andreas Schulze Icking von der Raesfelder Bildungseinrichtung ab 10:00 Uhr zur kaufmännischen Karriere im Handwerk
Ausgehend von der Meisterprüfung, dem Technikertitel oder dem kaufmännischen Berufsabschluss zeigt er auf, wie die Abschlüsse „Geprüfter Betriebswirt HwO“ und „Geprüfter kaufmännischer Fachwirt HwO“ erreicht werden. Die Interessentinnen und Interessenten erfahren das Wichtigste über die Lehrgangskonzepte und die Förderung durch BAföG (bis zu 64%).
Die persönliche Beratung vor Ort ist kostenfrei und
unverbindlich. Treffpunkt für alle Interessenten ist das Foyer des
Hauptschlosses.
Darum ist auch beim hochwertigen neuen Rad die richtige Sitzposition so wichtig
(djd). Radfahren liegt im Trend, vor allem die Nachfrage nach E-Bikes wächst weiter stark. Nach Angaben des Zweirad-Industrie-Verbandes (ZEV) wurden 2017 in Deutschland 720.000 E-Bikes verkauft, 19 Prozent mehr als im Vorjahr. Generell, so der ZEV, gehe die Tendenz der Bundesbürger zum Kauf von Fahrrädern mit hochwertiger Ausstattung.
Woran man bei einem teuren Drahtesel auf keinen Fall sparen sollte, ist die korrekte Radgeometrie. Mit ihr wird die Wirbelsäule geschont und man ist kraftsparend unterwegs, dank optimaler Sitzposition ist eine geringere Halt- und Stützarbeit des Körpers notwendig.
Für Frauen ist es besonders wichtig, per „Bikefitting“ den Sitz aus biomechanischer Sicht einstellen zu lassen. Foto: djd/Hypervital/Getty
Ist der Sitz aus biomechanischer Sicht dagegen nicht korrekt eingestellt, kann der Po schmerzen, können Rücken und Nacken verspannen und die Hände kribbeln oder immer wieder „einschlafen“. So wird man auch an einem teuren Fahrrad keinen Spaß haben.
Bikefitting: Mensch und Maschine aufeinander abstimmen
Auch bei hochwertigen Rädern ist die richtige Sitzposition keinesfalls „automatisch“ auf den Fahrer oder die Fahrerin eingestellt. Die entsprechende Adjustierung nennt man Bikefitting.
„Mensch und Maschine werden dabei so aufeinander eingestellt, dass der Mensch eine optimale Leistung erbringen kann, ohne dass dabei seine Gesundheit leidet“,
erklärt Thomas Bayer, Geschäftsführer von „Die Sattelkompetenz“. Das Rad bestehe aus den drei Kontaktstellen Hintern/Sitz, Hände/Griff und Füße/Pedale.
Wenn es nicht an den Menschen und seine anatomischen Gegebenheiten angepasst werde, könne es immer wieder zu den typischen Beschwerden kommen. Zur richtigen Sitzposition und zum passenden Sattel können spezialisierte Fachhändler beraten, sie stellen den Sattel optimal ein. Mithilfe eines sogenannten Physiotherameters wird die Druckbelastung am Sattel gemessen und daraufhin die korrekte Sitzgeometrie ermittelt beziehungsweise angepasst.
Noch mehr Fahrkomfort beim neuen Fahrrad
Das neue Rad kann aber nicht nur ergonomisch optimal eingestellt werden, im Fachhandel gibt es zudem auch Zubehör wie etwa gefederte Sattelstützen oder ergonomische Griffe, die für deutlich mehr Komfort sorgen.
Beim Check den Sattel nicht vergessen
Lange standen die Fahrräder nahezu unbenutzt im Keller oder in der Garage herum. Wenn der Startschuss zur neuen Saison ertönt, sollten nach einer Grundreinigung Reifenzustand – und -druck, Bremsen, Kette und Gangschaltung überprüft werden.
Bei rissigen Reifen ist die Panne oft vorprogrammiert, Bremsen sind zwangsläufig sicherheitsrelevant. Zu wenig Luft im Reifen und eine schmutzige und unzureichend geschmierte Kette sorgen für unnötig hohen Kraftaufwand beim Treten. Vergessen sollte man beim Check nicht den Sattel – ist er falsch eingestellt, kann er Ursache für Beschwerden sein.
Möglicher Absturz eines unbekannten Flugobjektes in Heek
(ots). Aktuell sind die Polizei und Rettungsdienste im Bereich der Heeker Bauernschaft Averbeck auf der Suche nach einem bislang unbekannten Flugobjekt.
Nach Zeugenaussagen soll im Bereich der Bauernschaft Averbeck ein Kleinflugzeug oder Paraglider abgestürzt sein. Die Suchmaßnahmen, auch mit Unterstützung aus der Luft sind im Gange.
Personen, die Hinweise zum vorgenannten Sachverhalt machen können, werden gebeten, sich bei der Leitstelle in Borken, unter der Telefon Nummer 02861-9004200 zu melden.
Gestaltungstherapeutin aus Hamminkeln Ilona Bussen, war am Donnerstag bei der kfd Raesfeld zu Gast. Ihr Thema: „Gefühle im Gehirn“
RAESFELD(bos). Zu einem gemeinsamen Frühstücks-Buffet im Pfarrsaal von St. Martin trafen sich auf Einladung der kfd-Raesfeld am Donnerstagmorgen 52 Frauen.
Als Referentin eingeladen war die Gestaltungstherapeutin Ilona Bussen aus Hamminkeln. Ihr Thema „Gefühle im Gehirn“ kam bei den Zuhörerinnen gut an.
Gefühle wollen gefühlt werden
Sie erläuterte in anschaulicher Weise, wie Gefühle entstehen und welche Auswirkungen sie auf unser Gehirn haben. „Gefühle wollen gefühlt werden und sie haben eine Funktion, wie die Alarmleuchten in einem Auto“, betonte sie.
Was haben die Körperwahrnehmungen mit dem eigenen Alltag zu tun? Wie kann ich selber, zum Beispiel bei lang anhaltender Traurigkeit, Stress und Kummer und Gedankenveränderung dagegen steuern?
Diesen Fragen, wie durch Körper- und Atemübungen ein neues Selbst-Bewusstsein möglich ist, ging Ilona Bussen in ihrem Vortrag nach. „Wenn du wirklich von deinem Deprimiertsein etwas haben möchtest, musst du nur gebückt dastehen“, gab sie scherzhaft zum Schluss den Frauen als gut gemeinten Tipp mit auf dem Weg.
RAESFELD. Am Mittwoch tagte der SPD-Ortsverein Raesfeld in einem kleinem Kreis im Rathaus.
Mit Blick auf die anstehende Bauausschusssitzung stand ein Thema besonders im Fokus: Das Fällen der Bäume an der Silvesterkirche.
Klaus Rybarczyk bemängelte, dass bis dato noch keine Pläne und weitere Details über die anstehende Umgestaltung des Platzes an der Silvesterkirche von Seiten der Gemeinde bekannt gegeben wurden. „Wie die Umgestaltung aussehen soll, davon habe ich noch nichts gehört. Das sollte aber der erste Schritt sein, bevor man sich über das Fällen der Eichen unterhält“, so der Fraktionsvorsitzende Rybarczyk.
Als ein vorgeschobenes Argument sah Elke Rybarczyk die Erklärung: Die Bäume werfen angeblich zu viel Schatten auf die anstehenden Wohnhäuser.
„Schatten wirft ja wohl die Kirche und nicht die Bäume. Wir sollten froh sein, dass wir hier so schöne alte Bäume stehen haben. Über jeden anderen Baum wird gestritten, nur in diesem Fall nicht“.
Darüber hinaus seien die Bäume ein hervorragender Schattenspender im Sommer. Besonders mit Blick auf das anliegende Haus der Caritas und deren Bewohnern wäre eine Planung sicherlich wertvoller, hier an dieser Stelle einen grünen Raum zum Verweilen mit Bänken zu schaffen.
Bernhard Neikes aus Raesfeld machte den Vorschlag, dass ein ordentlicher Schnitt sicherlich dazu beitragen könne, dass die umliegenden Häuser nicht so stark von den Bäumen beschattet werden und. „Das die Bäume Schatten auf die Häuser werfen, sehe ich als eine vorgeschobene Begründung an. Ich denke, dass ein ordentlicher Schnitt hier Abhilfe schaffen könnte. Wenn die Bäume einmal weg sind, dann ist das Jammern bei Hitze groß. Alternativ werden dann Sonnensegel aufgespannt“.
Monika Kruse aus Erle wollte wissen, ob die Kirche als Eigentümer sich für das Fällen der Bäume ausspricht und ob die Gemeinde, als Nichteigentümer diesen Antrag überhaupt stellen darf.
Auch, dass die Wurzeln angeblich die Kanalisation beschädigen, konnte Rybarczyk nicht so stehen lassen. „Ich denke, dass es hier andere Lösungswege geben könnte, anstatt die Bäume gleich zu Fällen.“
Sieben Player gemeinsam gegen Plastik in der Biotonne / Kampagne #WIRFUERBIO nimmt in Westfalen Gestalt an
(pd). „Kein Plastik in die Biotonne!“ – Was für viele selbstverständlich ist, bildet den Kern der deutschlandweiten Kampagne #WIRFUERBIO, der sich jetzt sieben kommunale Abfallwirtschaftsgesellschaften aus Westfalen gemeinsam angeschlossen haben. Darunter auch die Entsorgungsgesellschaft Westmünsterland mbH (EGW).
(v. li.) Herr Pöschel (KAVG, Kreis Minden-Lübbecke), Frau Feldkamp (AWM, Stadt Münster), Herr Schrewe (ESG, Kreis Soest), Herr Grundmann (AWG/GEG Kreise Warendorf und Gütersloh) Herr Kleyboldt (EGW, Kreis Borken), Herr Boelte (WBC, Kreis Coesfeld) gemeinsam mit dem Begründer der Kampagne #WIRFUERBIO Herr Ohde (GAB-Umweltservice) und der Gestalterin der Kampagne Frau Schweitzer (schweitzermedia)Foto: Kreis Borken
Auf den Münsteraner Abfallwirtschaftstagen haben sich die kommunalen Entsorger offiziell der Kampagne angeschlossen und wollen unter dem Slogan #WIRFUERBIO in Westfalen gemeinsam für mehr Sortenreinheit in der Biotonne sorgen. Zur Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung kamen auch die Initiatoren der #WIRFUERBIO-Kampagne: Jens Ohde, Geschäftsführer der GAB Umwelt Service, und Tanja Schweitzer von der Agentur schweitzer media.
Viele Störstoffe in der Biotonne
„20 Jahre nach der Einführung der Biotonne sind die Verbraucher nachlässiger bei der Befüllung der Biotonne geworden. Immer mehr Störstoffe, darunter vor allem Plastik und auch Plastiktüten, landen inzwischen in der Biotonne“, fasst Dr. Martin Idelmann von der EGW, Entsorgungsgesellschaft Westmünsterland, stellvertretend das Problem zusammen, vor dem alle Bioabfallverwerter stehen.
Die Menge des gesammelten Bio- und Grüngutes in Westfalen sei absolute Spitze (183 kg pro Person und Jahr), die spezifische Restmüllmenge ist durch die konsequente Mülltrennung sehr niedrig (143 kg pro Person und Jahr).
Die Plastiktüte
Dennoch haben die sieben Entsorgungsgesellschaften in ihren kreiseigenen Kompostwerken die Beobachtung gemacht, dass immer häufiger Dinge in der Biotonne landen, die dort nicht hineingehören. Beispiel: Die Plastiktüte.
Bioabfälle sollten im besten Fall lose in einem dafür vorgesehenen Behälter gesammelt und direkt – ohne Plastiktüte bzw. kompostierbarer Plastiktüte – in die Biotonne entleert werden. Wer seinen Bioabfall dennoch in einer Plastiktüte sammeln möchte, kann den Inhalt in der Biotonne entleeren und die Plastiktüte im Anschluss in den Restmüll geben.
In den meisten Fällen steht die Restmülltonne direkt neben der Biotonne. Deutlich bequemer ist es, Zeitungspapier oder Papiertüten zu verwenden. Diese Papiertüten erhalten Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Borken in den Bürgerbüros ihrer Rathäuser oder auf den von der EGW betriebenen Wertstoffhöfen sowie weitere Papiertütenmodelle im Handel. Geeignet sind alle Papiertüten, die zu 100 Prozent aus Papier bestehen.
Kaffeekapseln und Co.
Anderes Beispiel Kaffeekapseln: Das Kunststoffgehäuse von Kaffeekapseln zersplittert während der Verarbeitung im Kompostwerk, die Splitter landen im fertigen Kompost und damit im Garten oder auf dem Feld. Auch wenn der Inhalt der Kapsel aus Kaffeemehl besteht, ist die Kaffeekapsel eindeutig ein Fall für die Restmülltonne. Küchen- und Lebensmittelabfälle, die noch in Kunststoffen, Glas oder Metallen verpackt sind, sind absolut tabu für die Biotonne!
Wer seinen Abfall konsequent richtig trennt und den
wertvollen Bioabfall von Störstoffen freihält, kann sich im eigenen Haushalt
aktiv für den Umwelt- und Klimaschutz engagieren. Westfalen räumt auf in der
Biotonne, denn Plastik und andere Störstoffe verschwinden nicht von allein.
Mit der Kampagne #WIRFUERBIO in Westfalen wollen die Beteiligten
für eine sortenreine Bioabfallerfassung werben und sagen daher gemeinsam:
„Kein Plastik in die Biotonne!“
Infos zur Kampange #WirfuerBio gibt es unter www.wirfuerbio.de, die Seite für die Region Westfalen wird in Kürze auf der Internetseite der EGW und auch auf den Internetseiten der sechs weiteren Beteiligten zu sehen sein.
Die sieben Player aus Westfalen:
EGW – Entsorgungsgesellschaft Westmünsterland mbH AWG –
Abfallwirtschaftsgesellschaft des Kreises Warendorf mbH GEG – Gesellschaft zur
Entsorgung von Abfällen Kreis Gütersloh mbH KAVG –
KreisAbfallVerwertungsGesellschaft mbH Minden-Lübbecke ESG –
Entsorgungswirtschaft Soest GmbH AWM – Abfallwirtschaftsbetriebe Münster WBC –
Wirtschaftsbetriebe Kreis Coesfeld GmbH
Gute Zusammenarbeit auf der kommunalen Ebene im Münsterland erörtert
Kreis Borken/Borken (pd). 368 Seiten geballtes Wissen über Geschichte und Gegenwart des Kreises Borken konnte der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Landtagsfraktion, Henning Höne, jetzt aus dem Borkener Kreishaus mit in den Landtag NRW nach Düsseldorf nehmen. Anlässlich seines Besuchs bei Landrat Dr. Kai Zwicker erhielt er das Kreisjahrbuch 2019.
Der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Landtagsfraktion, Henning Höne (re.), war zu Gast bei Landrat Dr. Kai Zwicker.
Bei dem Gespräch zwischen Landrat und dem Landtagsabgeordneten, der gebürtig aus Coesfeld stammt, ging es unter anderem um die gute Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene im Münsterland und mit der Stadt Münster sowie um die guten Beziehungen mit dem Land NRW. Zudem tauschten sie sich über die Themen Digitalisierung sowie Glasfaser- und Mobilnetzversorgung aus.
Art meets School in achter Auflage mit 68 Schülern und elf Künstlern
(pd). Zum 8 . Mal gestalteten Drittklässler der Sebastianschüler mit Raesfelder Künstlern eine Woche lang Kunstwerke in verschiedenen Techniken.
Die Ergebnisse präsentierten sie nun mit sichtlichem Stolz im Forum der St. Sebastian Schule in einer Galerie.
Foto: St. Sebastianschule
Bereits einige Monate zuvor nahmen die Klassenlehrerinnen Hannah Sondermann, Stefanie Steinkamp und Dietmar Schwarze Kontakt zu Raesfelder Künstlern auf und planten mit ihnen zusammen die nun durchgeführte Projektwoche.
An dieser nahmen mit 68 Schülerinnen und Schülern teil, die von insgesamt 11 Künstlerinnen und Künstlern kreativ inspiriert und begleitet wurden.
Kleine Künstlerinnen der 3. Klassen: Mia 3a, Merle 3b und Lea 3a
So stellten sich die Raesfelder Künstler Sandra und Daniel Dinsing (Graffiti auf Leinwand), Karl Haug (Zeichnen), Inge Kloth & Marita Kock (Sorgenfresser und Körnerkissen), Birgit Kölking (Mosaikspiegel), Monika Szabo und Martina Seelig (Memoboardgestaltung), Anne Thiehoff (Leuchtmonster) und Gerda Tünte & Elisabeth Bietenbeck (Stammbaum auf Leinwand) als Projektgruppenleiter zur Verfügung. Unterstützt wurden sie durch hilfsbereite Eltern und dem Vorstand des Fördervereins, der sich unter anderem um das leibliche Wohl der Künstlerinnen und Künstler kümmerte.
In der Projektwoche arbeiteten die Kinder vier Stunden täglich an drei verschiedenen Schwerpunktthemen, die sie zuvor ausgewählt hatten. Zudem unternahmen sie einen Ausflug zum Otto Pankok Museum in Drevenack. Dort machten sie sich mit den Werken und der Person Otto Pankoks vertraut, um anschließend eigene Fähigkeiten zu erproben.
Die
Projektwoche mündete in einer Vernissage, zu der zahlreiche Eltern, Gäste und
Sponsoren erschienen. Schulleiter Thomas Schlüter und der Vorstand des
Fördervereins dankten allen für ihr Engagement, mit dem dieses Projekt
überhaupt erst durchgeführt werden konnte. Anschließend äußerten sich Kinder mit
dem jeweiligen Künstler zu ihrem Projekt bzw. zu ihrer Kunsttechnik.
Eines
wurde an diesem Tag allen Beteiligten klar. Um Kunst zu bewundern, muss man nicht
in den Louvre nach Paris fahren. Jedes Kind ist ein Künstler und kann
erstaunliches leisten.
Für
die Öffentlichkeit werden die Kunstwerke der Sebastianschüler in der Volksbank
Raesfeld vom 06. März bis 12. April ausgestellt.
Leserbrief zum Beitrag „Strahler sollen St. Silvester in Szene setzen“ von Günther Strauch aus Borken
Nun wird sich auch die Kirchengemeinde Raesfeld/Erle an der Lichtverschmutzung aktiv beteiligen und zum Insektensterben beitragen und den Naturraum für die Pflanzen- und Tierwelt negativ beeinflussen.
Die geplante Beleuchtung der Kirche Sankt Silvester wird nicht nur das Gebäude bis zur Turmspitze beleuchten, sondern vor allem den Himmel darüber.
Fachbegriff dafür: Lichtverschmutzung. Ich halte es für unsinnig und verantwortungslos, nachts einen Kirchturm so extrem zu beleuchten. Auch die Äußerung „Wichtig ist, dass der Kirchturm bei Nacht von Weitem erkennbar ist“ verwundert mich. Zur Orientierung? Für wen bitte nachts? Die meisten Menschen werden um diese Uhrzeit ihren wohlverdienten Schlaf halten und sich nicht am beleuchteten Gotteshaus ergötzen.
Tausende Insekten werden indes sterben und Zugvögel in ihrer Orientierung gestört. Ich hoffe, dass die Verantwortlichen aus Unwissenheit planen und sich nochmals intensiv mit der Auswirkung ihres Beleuchtungskonzeptes auseinander setzen. Ansonsten sind sie aktive Umweltsünder.
Braucht Erle einen Leuchtturm? Leserbrief von Daniela van Wasen
Mit Entsetzen las ich den Artikel „Strahler sollen St. Silvester in Szene setzen“.
Prinzipiell spricht aus meiner Sicht nichts gegen eine
Umgestaltung des Kirchplatzes.
Sicher ist es auch stilvoll, eine Kirche mit neuen und
hoffentlich energiesparenden Strahlern zu beleuchten.
Weshalb es allerdings wichtig ist, dass der Kirchturm bei
Nacht von Weitem erkennbar ist (Aussage Pastor Kenkel), scheint mir vollkommen
unbegreiflich, fällt mir doch nur eine einzige Art von Bauwerk ein, deren
Relevanz ich darin erkennen kann – und das sind nicht Kirchtürme sondern
Leuchttürme!!
Dass sich die Erler Kirche neuerdings dieser Kategorie
zuordnen lässt, wäre mir neu.
Des Weiteren bringe ich keinerlei Verständnis dafür auf,
dass eine Kirchplatzumgestaltung wieder einmal mit dem Fällen alter,
hochgewachsener und gesunder Bäume einhergehen soll, wie es auch in Borken
bereits der Fall war.
Welche Priorität einer Kirche zugemessen wird, die lediglich
ein altes Gebäude darstellt, keinen Lebensraum für Vögel und Insekten bietet
und ebenso wenig an der Sauerstoffproduktion für Mensch und Tier beteiligt ist,
kann wohl nur ein Pastor beurteilen.
Darüber hinaus konnte ich noch keinen einzigen Baum finden,
der imstande war, eine ganze Kirche sehr stark zu verschatten (BZ Bericht). Die
alten Eichen an der Kirche sollen dazu allerdings sehr wohl in der Lage sein.
Selbstverständlich schädigen diese auch urplötzlich die
Kanalisation – und das nach Jahrzehnten, die sie nun schon dort stehen.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…
Doch selbst wenn dem so sein sollte, gäbe es sicher auch
andere Lösungen, um diesem Problem Abhilfe zu schaffen.
Dies allerdings wäre dann nicht mehr im Sinne des Pastors,
der die Kirche in ihrem Erscheinungsbild aufgewertet sehen möchte.
Dabei bin ich stets davon ausgegangen, dass ein Pastor, als
Vertreter Gottes, jegliches von Gott geschaffenes Leben ehrt, achtet, schützt
und mit christlichen Wertvorstellungen behandelt.
Ausstellung noch bis Freitag, 22. Februar, zu den Verwaltungsöffnungszeiten im Foyer zu sehen
Kreis Borken/Borken (pd). Noch bis Freitag, 22. Februar, ist die Ausstellung „Schau mich an – Gesicht einer Flucht“ im Foyer des Kreishauses in Borken, Burloer Straße 93, zu sehen.
Elisabeth Olbing (zweite Vorsitzende des Flüchtlingsrates für den Kreis Borken, 3. v. re.) eröffnete die Ausstellung „Schau mich an – Gesicht einer Flucht“ im Kreishaus Borken. Zu den Organisatoren gehören zudem (v. li.) Iris Schlautmann (Fachleiterin Integration der Integrationsagentur Borken des Deutschen Roten Kreuzes), Sigrun Plogmann (KI), Gerburgis Sommer (Initiatorin der Ausstellung), Torsten Henseler (KI) und Hildegard Modlmayr-Heimat (Vorstandsmitglied Flüchtlingsrat für den Kreis Borken).
Offen und mutig zeigen Asylsuchende ihre Gesichter und erzählen ihre Geschichte: Wer sie sind, warum sie fliehen mussten, was sie unterwegs erlebt haben und wie es ihnen aktuell in Deutschland geht.
Doch nicht nur Geflüchtete der heutigen Zeit zeigen ihre Gesichter. So erzählen auch Deutsche, die im Zweiten Weltkrieg Flucht und Vertreibung erlebt haben, ihre Geschichte. Sie berichten, wie es für sie damals war und wie sich diese Ereignisse auf ihr Leben ausgewirkt haben. „Schau mich an – Gesicht einer Flucht“ ist ein Projekt des Flüchtlingsrats für den Kreis Borken.
Umgesetzt hat die Ausstellung ehrenamtlich die freie Journalistin Gerburgis Sommer, die mit allen abgebildeten Personen Gespräche geführt hat. Das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Borken (KI) unterstützt diese Aktion durch Mittel des Projekts „KOMM-AN NRW“, das die Integration von Flüchtlingen in den Kommunen fördert und bürgerschaftliches Engagements in der Flüchtlingshilfe unterstützt.
Die Ausstellung kann zu den allgemeine Öffnungszeiten der Kreisverwaltung Borken besucht werden: montags bis mittwochs von 8 bis 12.30 Uhr und 14.30 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 12.30 Uhr.
Abstrakt und im XXL-Format sind die Bilder von Ralph Heeger, die seit gestern das Raesfelder Rathaus zieren.
Raesfeld. Zehn Bilder für Ausstellunghat der Raesfelder Ralph Heeger ausgesucht, die bereits beim Ankommen ins Rathaus den Besuchern direkt ins Auge fallen.
Der Kunstschaffende und ehemalige WAZ-Fotograf hat sich, wie er betont, gleich von Anfang an nicht mit der Landschaftsmalerei auseinandergesetzt. Seine Bilder sind Abstrakt und regen zur Diskussion an. Er wollte etwas Neues machen. „Warum soll ich etwas machen, was es schon gibt“, waren seine anfänglichen Überlegungen, als er sich zu Beginn seines Ruhestandes 2012 mit dem Thema „Abstrakt“ auseinandersetze.
Denken ausschalten
„Abstraktes zu schaffen ist nicht wirklich einfach. Kleinkinder können das, da sie noch nicht vorgefertigtes in sich tragen. Erwachsenen fällt das schon schwerer, da sie bereits Bilder im Kopf haben“, erklärt Heeger. Mit seiner abstrakten Kunst scheint er, wie seine Bilder in der Ausstellung beweisen, auf einer Linie zu sein. Es war, wie er sagt, ein schwieriger Prozess, das Denken beim Malen auszuschalten. „Ich habe einfach geschaffen. Spontan und an meinem Nichtdenken gearbeitet“.
Acrylfarbe und Spachtel
Auffällig sind besonders die Formate. Umso größer umso besser und das Interessante an seinen Bildern sei auch, wie Heeger lachend hinzufügt, dass diese je nach Geschmack aufgehängt werden können. Ob oben und unter, quer oder waagerecht, sei ihm nicht wichtig. Alle Kunstwerke „ohne Namen“ werden, wie Heeger erklärt, in der Waagerechten erstellt. Mit Acrylfarbe und Spachtel.
Viele Farbe ist eine Bereicherung
„Wenn so viel Farbe im Spiel, ist das eine Bereicherung für jedes Gebäude, besonders für unser Rathaus“, sagte Bürgermeister Andreas Grotendorst bei der Eröffnung der Ausstellung. Er persönlig mag das „Abstrakte“ und findet, wie er sagt, dass Kunst immer dann interessant ist, wenn darüber geredet wird.
Die Ausstellung ist bis zum 6. Mai im Raesfelder Rathaus zu sehen.
Am Dienstagabend kam es gegen 21:25 Uhr im Kreuzungsbereich Dorstener Straße/Schermbecker Straße/Rhader Straße zu einem Verkehrsunfall bei dem sich eine Person leicht verletzte und ein Sachschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro entstand.
Ein 38-jähriger Autofahrer aus Bocholt war auf der Dorstener Straße in Richtung Borken unterwegs und fuhr in den Kreuzungsbereich ein. Ein 49-jähriger Autofahrer aus Raesfeld erreichte die beampelte Kreuzung von der Schermbecker Straße kommend in Fahrtrichtung Rhade. Beide Unfallbeteiligten gaben jeweils an, bei Grünlicht in den Kreuzungsbereich eingefahren zu sein.
Der 49-Jährige erlitt bei dem Zusammenstoß leichte Verletzungen. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten bei der Unfallaufnahme keine Unregelmäßigkeiten an der Ampelschaltung feststellen.
Die Polizei bittet Zeugen, sich beim Verkehrskommissariat in Borken (Telefon 02861 / 900-0) zu melden.
Bis zur Spitze des Kirchturmes der Silvesterkriche sollen die neuen LED-Strahler reichen.
Im Rahmen der Neugestaltung des Kirchplatzes hat am Montagabend die Firma Bega-Beleuchtungstechnik testweise eine neue Beleuchtung des Kirchengebäudes installiert.
Bis an die Turmspitze reichte das Licht der LED-Strahler, die Dominique Trompetter von der Firma Bega vorstellte. „Eine schöne Sache“, fasste Pastor Michael Kenkel den Gesamtanblick zusammen. Er ließ sich mit Kirchen-, und Gemeinde- sowie Vertretern der Fraktionen die neuen Möglichkeiten erklären, wie die Kirche künftig besser in Szene gesetzt werden könnte. „Wichtig ist, dass der Kirchturm bei Nacht von Weitem erkennbar ist“, sagte Kenkel.
Im Zuge der neuen Kirchplatzgestaltung sollen die alten Lampen vor dem Kirchenportal durch unterschiedliche Strahler auf dem Kirchplatz ersetzt werden. Geplant sind vier Leuchten, die die Kirche aus der Ferne anstrahlen sollen. Zwei zusätzliche LED-Silhouette-Strahler mit jeweils 20 Watt sollen im Portalbereich rechts und links vor der Treppe installiert werden. Die alten Laternen werden entfernt.
Diese Licht-Variante könnte je nach Anlass unterschiedlich gedimmt werden, erklärte Trompetter. Dadurch könne das Portal voll- oder auch nur teilweise angestrahlt werden. „Das sieht schon sehr schick aus“, fasste Kenkel seinen Eindruck zusammen. Durch das Licht kämen besonders die Simse der Kirche besser zur Geltung. „Ein sehr schöner Effekt“, so der Pastor.
Die alten Lampen sollen entfernt werden.
Das Licht der vier 3000 Kelvin-Warmton-Strahler mit jeweils 350 Watt, die rund um die Kirche platziert werden sollen, werden das gesamte Kirchengebäude heller erstrahlen lassen. Die Lampen lassen sich, wie Trompetter erklärte, je nach festlichen Anblässen unterschiedlich dimmen. Überlegt wurde bei der Präsentation, die neuen Strahler auf Masten zu positionieren. Zu Testzwecken waren sie auf den Boden gestellt worden.
Vor der Sitzung des Ausschusses hat das Gremium am 18. Februar ab 16.30 Uhr Gelegenheit, sich Pflastervarianten vor Ort anzusehen. Hierzu werden unterschiedliche Materialien ausgelegt, erklärt Bauamtsleiter Bernd Roters in der Sitzungsvorlage.
Die Umgestaltung des Kirchplatzes in Erle ist ein erster Baustein zur Umsetzung des Dorfentwicklungskonzeptes für die Gemeinde Raesfeld. Alleine für die Neugestaltung des Kirchplatzes hat die Kommune im vergangenen Oktober einen Zuwendungsbescheid des Landes Nordrhein-Westfalen über 250.000 Euro erhalten.
Mit der Umgestaltung des Kirchplatzes in Erle befasst sich der Bau- und Umweltausschuss, der am Montag, 18. Februar, ab 17 Uhr im Rathaus tagt.
Bessere Noten zu erzielen, diese Chance sollte jeder nutzen! Es ist keine Zauberei, seine Leistungen in den schwierigen Fächern der Halbjahreszeugnisse zu verbessern. Mit professioneller Hilfe an der Seite lässt es sich leichter lernen.
Gemeinsames Lernen macht richtig Spaß! Die Schülerinnen und Schüler schaffen es schon bald, selbständiger und nachhaltiger zu arbeiten. Also, nicht erst auf die nächsten Schulzeugnisse warten, sondern schnell handeln!
Die Halbjahreszeugnisse bringen es an den Tag
Die Halbjahreszeugnisse erhalten Ihre Sprösslinge am Ende des ersten Schulhalbjahres, also entweder Ende Januar oder Anfang Februar. Die Halbjahreszeugnisse zeigen Ihnen den Ist-Stand Ihres Kindes beim Lernen. Nun zeigt sich aber, dass Ihr Kind in einigen Schulfächern Probleme hat. Nun heißt es, den Kopf nicht in den Sand zu stecken, sondern sich weiter zu orientieren.
Bessere Noten können im zweiten Halbjahr durchaus erreicht werden, wenn Sie als Eltern professionelle Hilfe anfragen. Sich helfen zu lassen, ist für Sie als Eltern und für Ihre Kinder gleichermaßen vorteilhaft. Im Gespräch mit den Förderlehrern sind Ihre Meinung und die Ihrer Kinder gefragt.
Bessere Noten durch individuelle Förderung Ihres Kindes
Wichtig ist, dass sich Ihr Kind nicht allein gelassen fühlt, sondern mit seinen Schwächen von Ihnen, dem Förderlehrer und den anderen Schülern angenommen wird. Lassen Sie sich von Profis beraten, die – ausgehend vom aktuellen Lernstand – Ihr Kind zu motivieren verstehen!
So können Wissenslücken gezielt geschlossen werden und die Note der nächsten Klassenarbeit fällt schon etwas besser aus! Durch das kontinuierliche Lernen mit Gleichgesinnten erwächst auch ein stärkeres Selbstbewusstsein beim Lerner. Bessere Noten sind sein Ziel und er begreift, wie er dahin kommen kann! Wichtig ist es nur, nicht länger zu zögern, sondern die helfende Hand der professionellen Lehrkraft zu ergreifen!