SPD befasst sich mit dem Thema Bäume an der Silvesterkirche

RAESFELD. Am Mittwoch tagte der SPD-Ortsverein Raesfeld in einem kleinem Kreis im Rathaus.

Mit Blick auf die anstehende Bauausschusssitzung stand ein Thema besonders im Fokus: Das Fällen der Bäume an der Silvesterkirche.

Stileichen Erler Kirche

Klaus Rybarczyk bemängelte, dass bis dato noch keine Pläne und weitere Details über die anstehende Umgestaltung des Platzes an der Silvesterkirche von Seiten der Gemeinde bekannt gegeben wurden. „Wie die Umgestaltung aussehen soll, davon habe ich noch nichts gehört. Das sollte aber der erste Schritt sein, bevor man sich über das Fällen der Eichen unterhält“, so der Fraktionsvorsitzende Rybarczyk.

Stileichen Erler Kirche

Als ein vorgeschobenes Argument sah Elke Rybarczyk die Erklärung: Die Bäume werfen angeblich zu viel Schatten auf die anstehenden Wohnhäuser.

„Schatten wirft ja wohl die Kirche und nicht die Bäume. Wir sollten froh sein, dass wir hier so schöne alte Bäume stehen haben. Über jeden anderen Baum wird gestritten, nur in diesem Fall nicht“.

Darüber hinaus seien die Bäume ein hervorragender Schattenspender im Sommer. Besonders mit Blick auf das anliegende Haus der Caritas und deren Bewohnern wäre eine Planung sicherlich wertvoller, hier an dieser Stelle einen grünen Raum zum Verweilen mit Bänken zu schaffen.

Stileichen Erler Kirche sollen gefällt werden

Bernhard Neikes aus Raesfeld machte den Vorschlag, dass ein ordentlicher Schnitt sicherlich dazu beitragen könne, dass die umliegenden Häuser nicht so stark von den Bäumen beschattet werden und. „Das die Bäume Schatten auf die Häuser werfen, sehe ich als eine vorgeschobene Begründung an. Ich denke, dass ein ordentlicher Schnitt hier Abhilfe schaffen könnte. Wenn die Bäume einmal weg sind, dann ist das Jammern bei Hitze groß. Alternativ werden dann Sonnensegel aufgespannt“.

Stileichen Erler Kirche

Monika Kruse aus Erle wollte wissen, ob die Kirche als Eigentümer sich für das Fällen der Bäume ausspricht und ob die Gemeinde, als Nichteigentümer diesen Antrag überhaupt stellen darf.

Auch, dass die Wurzeln angeblich die Kanalisation beschädigen, konnte Rybarczyk nicht so stehen lassen. „Ich denke, dass es hier andere Lösungswege geben könnte, anstatt die Bäume gleich zu Fällen.“

Petra Bosse

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