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Fundsachen von „Borken Eisgekühlt!“ sind im Fundbüro abzuholen

Handschuhe, Schals, Mützen und Fahrradhelme suchen ihre Eigentümer.

Borken/Raesfeld (pd). Am Sonntag endete „Borken Eisgekühlt!“ – das Winterevent der Stadt Borken – nach sechs Wochen auf dem Borkener Marktplatz.

Die Fundsachen von „Borken Eisgekühlt!“ sind nun im Borkener Fundbüro abzuholen. Wer also noch Handschuhe, Mütze, Schal oder einen Fahrradhelm vermisst, kann beim Bürgerbüro / Fundbüro der Stadt Borken, Im Piepershagen 17 in Borken nachfragen, ob entsprechende Fundsachen vorliegen.

Muss ein Bürgermeister im gleichen Ort wohnen?

Martin Tesing ist designierter Bürgermeisterkandidat der CDU. Muss ein Bürgermeister auch im gleichen Ort wohnen?

Diese Frage stellten wir dem Bürgermeisterkandidaten der CDU Martin Tesing. Noch nicht gewählt und schon wirft die Kandidatur von Martin Tesing erste Fragen auf.

Vorweg gesagt: Es gibt keine Residenzpflicht für einen Bürgermeister. Dennoch sollte er die Gemeinde gut kennen. Wie Martin Tesing.

Martin Tesing
Martin Tesing (l.) und Bürgermeister Andreas Grotendorst.

Seit nun gut zehn Jahren ist Martin Tesing, wohnhaft in Weseke, und in der Gemeinde Raesfeld als Kämmerer und Erster Beigeordneter tätig.

Obwohl er nicht in Raesfeld lebe, habe er es in dieser Zeit nie als Nachteil empfunden, nicht vor Ort zu wohnen. „Es wird definitiv nicht an fehlender Präsenz liegen, wenn ich nicht im Ort wohne. Wenn etwas ansteht, wie beispielsweise besondere Anlässe oder Versammlungen, bin ich – wie in den vergangenen zehn Jahren auch – natürlich da“, fügt Tesing hinzu. Außerdem muss er, wie er betont, ja erst noch gewählt werden. „Noch bin ich kein Bürgermeister.“

Vorteile

Darüber hinaus sehe Tesing auch Vorteile darin, nicht im Ort zu wohnen, falls er überhaupt zum Bürgermeister gewählt werde. Ein Grund dafür sei, dass sich in Nachbargemeinden zunehmend Diskussionen entstünden, wenn Bürgermeister zu stark ins örtliche Vereinsleben eingebunden seien, da dies zu Interessenkonflikten führen könne.

„Was bringt es den Raesfelder Bürgern an mehr Qualität – oder welchen Vorteil hätte jeder Einzelne davon, ob ich nun im Ort wohne oder nicht?“, fragt Tesing

Anders zu bewerten sei, so räumt der Erste Beigeordnete ein, wenn jemand aus einer anderen Stadt käme, der noch nie in Raesfeld war, sich, ohne die Menschen zu kennen, sprichwörtlich ‚jungfräulich‘ hier als Bürgermeister bewerben möchte. „In den letzten zehn Jahren habe ich viele Einblicke in das Gemeindeleben bekommen und schon den einen oder anderen Bürger kennengelernt. Wichtig für mich ist, dass ich so ein Stück mehr Unabhängigkeit habe und dadurch Entscheidungen neutraler und objektiver betrachtet werden können. Das ist für mich ein ganz wichtiges Argument“.

Für Tesing sei klar, dass das Amt des Bürgermeisters ein Volltimejob ist. Außerdem identifiziere er sich voll und ganz mit der Gemeinde. „Sonst würde ich das nicht machen“, so Tesing.

Kandidatur für das Bürgermeisteramt: Voraussetzungen und Ablauf

Allgemeine Voraussetzungen

Um für das Bürgermeisteramt zu kandidieren, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
✔ Sie sind mindestens 23 Jahre alt.
✔ Ihr Hauptwohnsitz befindet sich in Deutschland, aber nicht unbedingt in der Gemeinde, in der Sie kandidieren möchten.
✔ Sie besitzen die deutsche Staatsbürgerschaft oder die eines anderen EU-Mitgliedsstaates.

Sind alle drei Voraussetzungen erfüllt, können Sie Ihre Wählbarkeit beim Wahlamt bestätigen lassen – danach steht Ihrer Kandidatur nichts mehr im Weg.

Einzelbewerbung ohne Partei oder Wählergruppe

Falls Sie als Einzelbewerberin oder Einzelbewerber antreten möchten, gelten zusätzliche Regelungen:

✔ Wahlvorschlag einreichen – Sie können sich selbst vorschlagen.

✔ Unterschrift einer Bürgerin oder eines Bürgers der Gemeinde – Falls Sie in einer Gemeinde kandidieren, in der Sie nicht wohnen, muss Ihr Wahlvorschlag von einer dort ansässigen Person unterschrieben werden.

✔ Unterschriften sammeln – Sie benötigen zwischen 60 und 450 Unterstützungsunterschriften, abhängig von der Gemeindegröße:

  • Bis 10.000 Einwohner: Dreifache der Anzahl der Gemeinderatsmitglieder.
  • Über 10.000 Einwohner: Fünffache der Anzahl der Gemeinderatsmitglieder.

🔹 Ausnahme: Wenn Sie bereits amtierender Bürgermeister oder Bürgermeisterin sind und erneut kandidieren, entfällt die Unterschriftensammlung. Quelle: Politische Bildung NRW

Einfach geradeaus über den Kreisverkehr

LKW übersieht Kreisverkehr in Raesfeld

Es ist wohl nicht das erste Mal, das PKW- und LKW-Fahrer quer über die Kreisverkehre in Raesfeld fahren.

Wie dieser hier, der mitten auf der Insel landete. Entweder hat er, bedingt durch erhöhte Geschwindigkeit, das Hindernis zu später erkannt oder in diesem Fall einfach nicht die Kurve gekriegt.

Kresiverkehr B70 Raesfeld

Dabei ist besonders der Kreisverkehr an der B 70, Ortseingang Raesfeld von der Größe her ausreichend, dass auch ein LKW leicht diesen umrunden kann.

Fotos: privat

Nistkästen gegen Eichenprozessionsspinner

Der Heimatverein lädt daher alle Interessierten, vor allem Eltern und Kinder, zur Fertigung von Nistkästen am 24. und 25. Januar 2020 ab 10.00 Uhr in den Werkkeller der Grundschule St. Sebstian ein.

Im vergangenen Jahr hat die Gruppe des Natur- und Vogelschutzes im Heimatverein bereits eine Vielzahl von Nistkästen gefertigt, die von den Mitarbeitern des Bauhofes der  Gemeinde an den Eichen rund um das Naturerlebnisgelände aufgehängt wurden, um die Eichenprozessionsspinner einzudämmen. Diese Aktion soll fortgesetzt werden.

Zum Abschluss findet am 25. Januar ab 17.00 Uhr ein Wintergrillen in der Hütte am Pölleken statt.

Um planen zu können, ist eine Anmeldung bis zum 17.01.2020 erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.

Klimaschutz auf dem Teller – Heimische Firmen auf der Grünen Woche

Klimaschutz auf dem Teller – Die Genussregion Niederrhein auf der Grünen Woche in Berlin

Zum neunten Mal präsentiert sich der Niederrhein als einer von 27 Ausstellern aus Nordrhein-Westfalen auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin.

Kreis Wesel (pd). Vom 17. bis zum 26. Januar 2020 werden auf der weltgrößten Landwirtschaftsmesse 16 Betriebe aus der Genussregion Niederrhein in der NRW Halle ihre klimafreundlichen Genusserlebnisse präsentieren.

Genussregion Grüne Woche Berlin
Landrat Dr. Ansgar Müller (2.v.r.) begrüßt die Entwicklung zur klimafreundlichen Lebensmittelproduktion. 16 Betriebe aus der Genussregion Niederrhein präsentieren auf der Grünen Woche in Berlin ihre klimafreundlichen Genusserlebnisse. Foto: Kreis Wesel

Mit dem Motto „Klimaschutz auf dem Teller“ schließt sich der Niederrhein in diesem Jahr an ein Kernthema der Grünen Woche 2020 an. Kreis Wesels Landrat Dr. Ansgar Müller begrüßte diese Entwicklung bei der Vorstellung des Messeauftritts der Genussregion Niederrhein.

Grüne Woche Berlin Daniela Böckenhoff und Arno Rüb
Bei der Grünen Woche Berlin dabei sind wieder Daniela Böckenhoff und Arno Rüb. Foto: Archiv

„Regionale Lebensmittelproduktion und deren Konsum vor Ort verhindern weite Transportwege und spiegeln gesellschaftliche Bedürfnisse nach Transparenz und Verbundenheit mit den landwirtschaftlichen Produzenten wider“, so Dr. Müller. „Ein erklärtes Ziel der Genussregion Niederrhein ist es ja auch, auf die ressourcenschonende und klimafreundliche Lebensmittelproduktion seiner Mitglieder aufmerksam zu machen.“ Dies gelte es auch am Niederrhein weiter zu fördern und auszubauen.

Ressourcenschonende Produktion der Aussteller

Die Messebesucher in Berlin erwarten neben dem Genuss von niederrheinischen Spezialitäten wie Rote-Bete-Ketchup, Büffelkäse oder alkoholfreiem Apfelsecco auch interessante Informationen zur ressourcenschonenden Produktion der Aussteller.

Zum Beispiel betreibt der Schanzenhof in Alpen für den eigenen Energiebedarf Photovoltaik- und Solarthermieanlagen und auch Wärmerückgewinnung bei der Milchkühlung. Während die Obstplantage Clostermann in Wesel Bislich aktuell am Projekt „Ökologische Vielfalt in Obstanlagen“ teilnimmt, setzt das Restaurant Lippeschlösschen in Wesel schon seit über zehn Jahren auf ein eigenes Blockheizkraftwerk und Elektromobilität.

Weitere nachahmenswerte Beispiele sind auch der Einsatz von Wasserbüffeln als Landschaftspfleger in verschiedenen Naturschutzgebieten durch den Büffelhof Kragemann oder das Heuhotel Moerenhof in Xanten, das für Gruppen erlebnispädagogische Angebote und Vollpension abseits des Fernreisetourismus anbietet.

Bio-Rote-Bete-Ketchup und Rübenkraut

In diesem Jahr sind drei Unternehmen aus der Region ganz neu mit auf der Grünen Woche dabei. Das Brauprojekt 777 aus Voerde Spellen wird typisch niederrheinisches Altbier und innovative Craftbiersorten mit nach Berlin nehmen und der Omselshof aus Kerken verschiedene Apfelsorten zum Probieren anbieten. Der Biobetrieb Schanzenhof aus Alpen ist mit ebenfalls Neuling auf der Grünen Woche.

Die Organisation und Konzeption der Messepräsentation des Landes NRW auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin trägt das nordrhein-westfälische Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV).

Dienstag, 21.01.2020
Adelheids Spargelhaus Raesfeld
Bio-Hof Rülfing Rhede

Mittwoch, 22.01.2020
Biohof Rülfing Rhede

Donnerstag, 23.01.2020
Adelheids Spargelhaus Raesfeld
Kornbrennerei Böckenhoff Raesfeld

Freitag, 24.01.2020
Brennerei Böckenhoff Raesfeld





Beim Linksabbiegen mit Auto zusammengestoßen

29 jähriger muss ins Krankenhaus

Raesfeld/Gladbeck (ots). Sonntag, gegen 19.30 Uhr, bog eine 42-jährige Autofahrerin aus Raesfeld von der Vehrenbergstraße nach links in die Marienstraße ab und stieß dabei mit einem 29-jährigen Autofahrer aus Gladbeck zusammen.

Dabei wurde der 29-Jährige so verletzt, dass er zur ärztlichen Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden musste. Es entstand 1500 Euro Sachschaden.

33. Deutsch-Niederländische Grafikbörse in Borken

Fachjury hat Aussteller*innen für Grafikbörse vom 28. Februar bis 1. März 2020 ausgewählt.

Kreis Borken / Stadt Borken (pd). 70 Ausstellerinnen und Aussteller aus Deutschland und den Niederlanden präsentieren ihre Grafiken vom 28. Februar bis 1. März 2020.

Die Deutsch-Niederländische Grafikbörse in Borken ist für Kunstinteressierte im Westmünsterland ein Pflichttermin.

Eine Fachjury hat wieder die Aussteller*innen der diesjährigen Grafikbörse ausgewählt. Foto: Stadt Borken
Eine Fachjury hat wieder die Aussteller*innen der diesjährigen Grafikbörse ausgewählt. Foto: Stadt Borken

Vom 28. Februar bis 1. März 2020 findet die diesjährige „Deutsch-Niederländische Grafikbörse“ in der Borkener Stadthalle „Vennehof“ statt. 70 Messestände werden durch deutsche und niederländische Ausstellerinnen und Aussteller, Galerien und Universitäten mit originalen Grafiken bestückt. Die Börse gilt als wichtiger Treffpunkt für Grafikkünstler und -freunde aus ganz Deutschland und den Niederlanden – und das nunmehr im 33. Jahr!

Sie ist damit eine der traditionsreichsten Grafikmessen überhaupt. Ausrichter sind die Stadt und der Kreis Borken. Aus der bewährten Kooperation zur Vorbereitung und Durchführung dieses Kunstangebotes entwickelt sich auch das grenzüberschreitende Grafiknetzwerk, das jedes Jahr zahlreiche neue Mitglieder begrüßen kann und bekannt macht.

Ende Dezember 2019 hatte eine Expertenjury aus einer Vielzahl von Bewerbungen die aktuellen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgewählt. Zeigen werden diese in Borken die gesamte Bandbreite serieller Drucktechniken, wie zum Beispiel Holzschnitte, Radierungen, Kupferstiche, Lithografien, Linolschnitte und Siebdruck. Unter den Ausstellern sind auch Galerien, Fotografen, Antiquariate sowie als Gäste der Kunstverein Borken, die Büchergilde „Artclub“ und die Aldegrever-Gesellschaft aus Münster. Zudem wirken Studierende aus Bochum und Osnabrück mit.

Am Wochenende der Grafikbörse wird man, wie im letzten Jahr auch an anderen Orten im Zentrum von Borken aktuelle Kunst erleben können. Ein Besuch in der Stadt und der Region lohnt sich also in vielerlei Hinsicht.

Infos und Foto-Shooting – Landwirte laden ein

Am Freitag ab 13 Uhr werden Raesfelder Landwirte vor dem REWE-Markt einen Stand aufbauen und mit mehreren Schleppern präsent sein.

Geplant sei, so der Raesfelder Landwirt Felix Brömmel, die Verbraucher über die jetzige politische Situation unter dem Motto „Land schafft Verbindung“ aufzuklären.

Gleichzeitig werden die Raesfelder Landwirte aus Raesfeld, Erle und Homer auf ihre Umweltaktionen in den vergangenen Jahren hinweisen und Blumensaatgut an die Besucher verteilen.

Für die Kinder ist in der Zeit von 14 bis 16 Uhr eine kostenlose Fotoaktion mit einer Fotografin geplant.

Martin Tesing – ein echter Münsterländer

Martin Tesing (CDU) soll Nachfolger von Bürgermeister Andreas Grotendorst werden.

„Wir haben in den letzten Jahren viele Dinge in der Gemeinde bewegt. Unter anderem gute Rücklagen erwirtschaftet. Wenn wir mit vielen Bürgern im Ort sprechen, wird einem immer wieder gesagt, man ist stolz auf die Leistung im Ort, die erbracht wurde“, sagte Martin Tesing in seiner kurzen Rede am Sonntag beim Neujahrsempfang.

Gelungene Kommunalpolitik

Nicht nur hier im Ort, sondern auch von außerhalb werde immer wieder auf Raesfeld gezeigt, als positives Beispiel für gelungene Kommunalpolitik für den Raesfelder Weg, der auch hier, so Tesing, beschritten wurde. „Mir ist wichtig, dass dies auch in den nächsten Jahren so bleibt. Da möchte ich auf jeden Fall dran mitwirken“.

Martin Tesing CDU Raesfeld
Ursula und Martin Tesing. Foto: Petra Bosse

Vita

Martin Tesing, 57 Jahre alt, verheiratet, Vater von zwei erwachsenen Kindern und wohnhaft in Weseke, ist seit zehn Jahren bei der Gemeinde Raesfeld tätig. Derzeit als Erster Beigeordneter und Kämmerer.

Nach seiner Ausbildung im mittleren Verwaltungsdienst bei der Stadt Borken erwarb er die Hochschulreife auf dem zweiten Bildungsweg. Er studierte Verwaltungswissenschaften an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Münster. Danach studierte er nebenberuflich Informatik und Öffentliches Management an den Universitäten in Chemnitz und Kassel.

Der Diplom Verwaltungswirt und Master of Public Adminstration war bis 2010 bei der Stadt Borken beschäftigt. Dort leitete er die Fachabteilung Organisation, zentrale Dienste und Informationstechnik. Zeitgleich war er stellvertretender Leiter des Fachsbereichs Personal.

Im Oktober 2009 wurde Martin Tesing zum Ersten Beigeordneten der Gemeinde Raesfeld gewählt und war zunächst für die Bereiche Bauen, Soziales und Ordnung zuständig.

Seit dem 24.10.2014 ist Tesing neben dem Baubereich gleichzeitig Kämmerer für die Finanzen der Gemeinde verantwortlich.

Am 25.09.2017 wurde er vom Rat der Gemeinde in seinem Amt als Erster Beigeordneter bestätigt.

Volles Haus beim Neujahrsempfang 2020 der Union

Martin Tesing soll Nachfolger von Bürgermeister Andreas Grotendorst werden.

Martin Tesing ist seit zehn Jahren bei der Gemeinde Raesfeld
tätig. Derzeit als Erster Beigeordneter und Kämmerer. Diese Entscheidung und gut gehütetes Geheimnis hat Dr. Sarah Gößling, die Vorsitzende des CDU – Gemeindeverbands auf dem Neujahrsempfang der Union am Sonntag auf Preen’s Hoff mitgeteilt.

Neujahrsempfang CDU Raesfeld 2020
Neuer Bürgermeisterkandidat der CDU Raesfeld wurde beim Neujahrsempfang vorgestellt. Foto v. l.: Bürgermeister Andreas Grotendorst, Ursula und Martin Tesing, Johannes Röring (MdB), Bernhard Böler (Fraktionsvorsitzender CDU, Dr. Sarah Gößling (Vorsitzende CDU-Ortsverein) und Willi Korth (MdL)

Damit habe die CDU einen hervorragenden Kandidaten gefunden, sagte sie. Erst am Mittwoch sei die Entscheidung gefallen. Es sei ein Vorteil, dass Tesing bereits seit vielen Jahren Mitglied der CDU ist. Eine Parteimitgliedschaft sei laut Gößling bei der Kandidatensuche keine Voraussetzung gewesen. Die Findungskommission habe sich dies nicht leicht gemacht, sagte sie.

Super Zusammenarbeit

Martin Tesing betonte in seiner Vorstellungsrede, dass er nur ein Kandidat sei, mehr nicht. „Ich habe mich sehr über den Vertrauensbeweis gefreut“. Er dankte Bürgermeister Andreas Grotendorst für die „super Zusammenarbeit – zwischen uns hat kein Blatt Papier gepasst“.

Martin Tesing
Dr. Sarah Gößling bei der Bekanntgabe des neuen Bürgermeisterkandidaten der CDU Martin Tesing.

Daher gebe es eine gute Basis für die weitere Arbeit. Zu seiner Motivation zur Kandidatur sagte Tesing: „Raesfeld ist ein toller Ort. Dies werde durch viele Dinge belegt. Zum Beispiel durch sehr gute Rückmeldungen von außerhalb.

Besonders wichtig sei ihm auch die weitere Zusammenarbeit mit der Stadt Dorsten und der Gemeinde Schermbeck. „Diese ist auf jeden Fall ganz wichtig. Angefangen bei dem Radweg an der B 224, was ein Musterbeispiel der Zusammenarbeit ist. Hier sind die ersten Vorraussetzungen für eine Zusammenarbeit geschaffen, und da ist es wichtig, dass wir das beispielsweise gemeinsam umsetzen“.

Neujahrsempfang CDU Raesfeld 2020

Tesing lobt den „Raesfelder Weg“ und mahnt weniger Bürokratie an

Martin Tesing sprach sich deutlich für den Erhalt des bewährten „Raesfelder Wegs“ aus – also eines sachorientierten, gemeinsamen Vorgehens bei kommunalpolitischen Entscheidungen. „Es ist wichtig, dass das so bleibt“, betonte er. Zwar bringe jeder Bürgermeister seine eigene Handschrift mit, doch mit dem bestehenden Dorfentwicklungskonzept und seinen 18 Maßnahmen sei ein solider Rahmen bereits vorhanden.

Zugleich appellierte Tesing an Bund und Land, die Kommunen nicht weiter mit immer neuen Vorgaben und Regelungen zu belasten. „Das Handeln wird immer schwieriger“, so der 57-Jährige. Zum Abschluss seiner Vorstellung betonte er den Wunsch nach einer vertrauensvollen Zusammenarbeit: „Ich würde mich darauf freuen, dass wir gemeinsam an einem Strang ziehen.“

Neujahrsempfang CDU Raesfeld 2020

Grotendorst lobt Zusammenarbeit und CDU für schnelle Kandidatenfindung

Bürgermeister Andreas Grotendorst zog eine positive Bilanz seiner Amtszeit und lobte die enge und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat.

„Raesfeld steht gut da. Wir haben nicht alles falsch gemacht“, betonte Grotendorst mit Blick auf die Entwicklung der Gemeinde. Dieses Ergebnis sei vor allem der starken Teamarbeit im Rathaus und dem kooperativen Miteinander im Gemeinderat zu verdanken. Ein Erfolgsfaktor sei dabei stets die sorgfältige Vorbereitung gewesen: „Unser Ziel war es immer, Beschlussvorlagen so aufzubereiten, dass eine breite Zustimmung im Rat möglich ist.“

95 Prozent der Ratsentscheidungen einstimmig

Diese Strategie zeigt Wirkung: Nach Angaben des Bürgermeisters wurden rund 95 Prozent aller Ratsbeschlüsse in den vergangenen Jahren einstimmig gefasst – ein Beleg für die sachorientierte kommunalpolitische Arbeit in Raesfeld.

Grotendorst nutzte die Gelegenheit auch, um der CDU für das zügige Verfahren bei der Kandidatenfindung zu danken. Nur zweieinhalb Monate nach seiner Ankündigung, nicht erneut für das Bürgermeisteramt zu kandidieren, habe die Partei mit Martin Tesing einen erfahrenen Kandidaten aus dem Rathaus präsentiert.

Neujahrsempfang CDU Raesfeld 2020
Ehrengast: Johannes Röring. Foto: Petra Bosse

Grotendorst wünscht Tesing „ein glückliches Händchen“

Bürgermeister Andreas Grotendorst sprach Martin Tesing bei dessen Kandidatenvorstellung nicht nur Anerkennung, sondern auch persönliche Wertschätzung aus. Er bezeichnete Tesing als „exzellenten Fachmann“ mit fundierter Kenntnis der Region und der Menschen. In den vergangenen Jahren habe man eng und vertrauensvoll zusammengearbeitet. Tesing, der aus Weseke stammt, bringe aus Sicht Grotendorsts beste Voraussetzungen für das Amt mit. Er wünschte ihm einen fairen Wahlkampf und „ein glückliches Händchen für die Gemeinde Raesfeld“.

Politische Prominenz zu Gast

CDU-Vorsitzende Sarah Gößling begrüßte an diesem Abend auch die Ehrengäste Johannes Röring (MdB) und Willi Korth (MdL). Beide äußerten sich in kurzen Redebeiträgen zu aktuellen bundes- und landespolitischen Themen.

Ehrungen langjähriger Mitglieder

Vor der offiziellen Kandidatenvorstellung ehrte der CDU-Gemeindeverband mehrere treue Mitglieder für ihre langjährige Parteizugehörigkeit und ihr Engagement.

Neujahrsempfang CDU Raesfeld 2020
Bürgermeister Andreas Grotendorst, Ursula und Martin Tesing, Johannes Röring (MdB), Bernhard Bölker (Fraktionsvorsitzender), Dr. Sarah Gößling (Vorsitzende Gemeindeverband) und Willi Korth (MdL). Geehrte: v. l.: Diana Brömmel, Inge Lütten, Martin Lehmbrock, Alois und Walburga Kuhlmann, Johannes Röring, Josef Honvehlmann, Sarah Gößling, Konrad Kruse, Alfons Rößmann und Willi Korth. Fotos Petra Bosse

Ehrungen

25 Jahre in der CDU sind:

Klara Schmäing, Martin Lehmbrock, Inge Lütten, Ute Hoppe, Johannes Hölter und Diana Brömmel.

Für 40 Jahre wurden geehrt:

Elisabeth Droste, Josef Honvehlmann, Konrad Kruse, Felix Kuhlmann sowie Walburga und Alois Kuhlmann.

Seit 50 Jahren in der Union ist Alfons Rößmann.

Alfons Rößmann CDU
Alfons Rößmann wurde für 50 Jahre geehrt. Die Nadel überreichte ihm Johannes Röring MdB

Martin Tesing soll Nachfolger von Andreas Grotendorst werden

Kämmerer und Erster Beigeordneter der Gemeinde Raesfeld Martin Tesing soll Nachfolger von Bürgermeister Andreas Grotendorst werden.

RAESFELD. Vorstand und Fraktion habe ihn einstimmig zum Kandidaten für den CDU Gemeindeparteitag bestimmt, der voraussichtlich Ende März tagen wird.

Martin Tesing soll Nachfolger von Grotendorst als Bürgermeister Raesfeld werden
Bürgermeister Andreas Grotendorst (r.) sowie sein Erster Beigeordneter Martin Tesing und seine Ehefrau Ursula beim Neujahrsempfang der Union. Foto: Petra Bosse

Diese Entscheidung hat Dr. Sarah Gößling, die Vorsitzende des CDU – Gemeindeverbands auf dem Neujahrsempfang der Union am Sonntag auf Preen’s Hoff mitgeteilt.

Martin Tesing ist seit zehn Jahren bei der Gemeinde Raesfeld tätig. Derzeit als Erster Beigeordneter und Kämmerer.

Weiterer Bericht folgt!

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Vorbereitungen für das Musikmärchen laufen seit Monaten

Raesfeld (pd). Seit Oktober 2019 bereitet sich das Jugendorchester mit ihrem Dirigenten August Krayenbrink und ein Planungsteam aus dem Förderverein auf das Musikmärchen vor, welches die jungen Raesfelder Musikanten am ersten Wochenende im Februar, am Samstag und Sonntag dem 1. und 2. Februar im Forum der St. Sebastian Grundschule aufführen möchten.

Vor 22 Jahren, am Sonntag, 22.03.1998 um 15 Uhr in der Sporthalle der St. Sebastian Grundschule Raesfeld fand die Uraufführung der vom Timo Penassa geschriebenen Geschichte „Die Höhlenwanderung“ als Musikmärchen statt. Damals war Timo als Teenager als Tenorhornspieler noch aktives Mitglied des Jugendorchesters.

Musikmärchen, was ist das? Heute wie damals vor 22 Jahren gibt es einen Märchenerzähler, welcher die Märchengeschichte vorliest. Dazu gibt es immer wieder Musikstücke und Musik und Geräusch-Effekte des Jugendorchesters, welche passend die Stimmungen des Märchens unterstützt.

Bernd Meyering: Wir haben die Ursprungsgeschichte mit Zustimmung von Timo etwas überarbeitet und auf die aktuelle Musik des Jugendorchesters zugeschnitten. Im Gegensatz zu 1998 gibt es neben dem Märchenerzähler nun auch drei Kinder, welche bei dem musikalischen Märchen als Erzähler auftreten. Daneben werden Bilder auf einer Videoleinwand passend zu den unterschiedlichen Handlungen und Orten kindgerecht auch optisch die Aufführung begleiten.

Zum Inhalt sei verraten, dass das Märchen mit kindgerechtem Inhalt sicherlich spannend und sehr abwechslungsreich ist, jedoch frei jeglicher Gewaltszenen. Deshalb ist es auch insbesondere für Kindergarten – und Grundschulkinder sowie jedermann geeignet, welcher Freude an Märchengeschichten hat.

Und wie in vielen schönen Märchen gibt es auch im Märchen „Die Höhlenwanderung“ eine Prinzessin. Bei den zwei Aufführungen wird sogar eine leibhaftige echte Prinzessin dabei sein. Mehr sollte an dieser Stelle aber nicht verraten werden.

Mit dem Forum der St. Sebastian-Grundschule, der dortigen Bühne mit ihrer technischen Ausstattung wie Beleuchtung, Beamer haben wir einen optimalen Aufführungsort gefunden.

Karten gibt es im Vorverkauf für 3 Euro bei Schreibewaren Spangemacher. Die Aufführung des Musikmärchens beginnt jeweils um 15 Uhr, Einlass ist um 14:30 Uhr.

Für das leibliche Wohl ist in Form von Kaffee und Waffeln sowie Getränken gesorgt.

Pianist Knut Hanßen gastiert am Sonntag, 19. Januar 2020, im Rittersaal

Konzert des Kulturkreises Schloss Raesfeld mit Werken von Bach, Beethoven und Mussorgsky / Beginn ist um 17 Uhr

Kreis Borken/Raesfeld (pd). Der 1992 in Köln geborene Pianist Knut Hanßen begeisterte sich schon als Kind für die Musik. Im Alter von sechs Jahren erlernte er das Klavierspielen. Auf Einladung des Kulturkreises Schloss Raesfeld präsentiert er nun im Rahmen der „Best of NRW“-Reihe am Sonntag, 19. Januar 2020, sein Können am Klavier. Das Konzert im Rittersaal des Schlosses Raesfeld beginnt um 17 Uhr.

Knut Hanßen zeigt sein Können am Klavier im Rittersaal des Schlosses Raesfeld.
Knut Hanßen zeigt sein Können am Klavier im Rittersaal des Schlosses Raesfeld.

Im Jahr 2003 wurde Knut Hanßen Jungstudent an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf. Nach seinem Abitur erhielt er seine pianistische Ausbildung in Köln und München. Zusätzlich absolvierte er ein Studium für Orchesterdirigieren sowie mehrere Meisterkurse bei national und international renommierten Pianisten und Klavierpädagogen.

Ein waches Spiel in Verbindung mit klarer Authentizität – dafür ist Knut Hanßen bekannt. Er gewann Preise in zahlreichen Wettbewerben, unter anderem beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert oder beim Van-Bremen Klavierwettbewerb in Dortmund. Zudem erhielt er diverse Auszeichnungen, zuletzt 2018 bei der James Mottram International Piano Competition in Manchester sowie den Bach-Sonderpreis bei der International Piano Competition Rina Sala Gallo in Monza.

Er war von 2015 bis 2017 Lehrbeauftragter für Klavier an der Musikhochschule Köln. Aktuell ist er Stipendiat der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung. Neben seinem eigenen Klavierspiel engagiert sich Knut Hanßen für den musikalischen Nachwuchs im Projekt „Rhapsody in School“, initiiert vom deutschen Pianisten Lars Vogt.

Auf dem musikalisch vielseitigen Programm im Rittersaal stehen Werke von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven und Modest Mussorgsky.

Der Eintritt kostet für Besucherinnen und Besucher, die nicht Mitglied des Kulturkreises Schloss Raesfeld sind, 20 Euro, für Schülerinnen und Schüler sowie Studentinnen und Studenten 12 Euro.

Karten können in der Geschäftsstelle des Kulturkreises Schloss Raesfeld unter Tel.: 02564 /98 99 110 oder per E-Mail an [email protected] bis Freitag, 17. Januar 2020, 12 Uhr, bestellt werden. Dort ist auch das Programmheft für die Saison 2019/20 erhältlich. Der Verkauf an der Konzertkasse beginnt im Schloss Raesfeld am Sonntag ab 16 Uhr.

Mahl & Meute nominiert für den Gastro-Gründerpreis 2020 – Jetzt abstimmen!

Das Raesfelder Restaurant „Mahl und Meute“ ist in den Top 30

Raesfeld. Unter die ersten 30 hat es das Restaurant „Mahl und Meute“ bereits geschafft. Chef Jan Scheidsteger hofft natürlich, dass der erste Platz des Gastro-Gründerpreises nach Raesfeld geht.

Eine Fachjury beurteilte alle vollständig eingereichten Bewerbungen nach drei Hauptkriterien: Innovation, Wirtschaftlichkeit und Gründerpersönlichkeit.

Social Media Voting ermittelt Platz in den Top 10

Dann zieht eine Vorauswahl der Top 30 in das Social Media Voting ein, dessen Gewinner, der durch die meisten Interaktionen (Likes, Kommentare, Shares) ermittelt wird, einen Platz in der Top 10 erhält. Das heißt im Kartext für unsere Leser:

Bitte für „Mahl und Meute“ voten! Die übrigen neun Konzepte werden durch die Abstimmung der Jurymitglieder ermittelt.

Auf der Internorga wird der Gewinner gewählt

Die Top 10 präsentieren ihr Konzept im Rahmen der Jurysitzung in Hamburg persönlich und stellen sich den Fragen der Jury. Nach eingehender Beratung entscheidet die Jury gemeinsam, welche fünf Bewerber einen Deutschen Gastro-Gründerpreis gewinnen.

Alle fünf Gewinner stellen ihr Konzept dann live auf der Internorga in Hamburg vom 13. bis 17. März vor. Der Hauptgewinner wird vor Ort von den Fachbesuchern per Abstimmung gewählt.

Der Heimatreport fragte bei Jan Scheidsteger nach:

Was für ein Ambiente erwartet den Gast in Ihrem Restaurant.

„Wir haben einen tollen Schlossgewölbekeller, den wir mit gemütlichen Möbeln eingerichtet haben und einem tollen Lichtkonzept hervorheben. Im Wintergarten hat man einen sensationellen Blick auf die Gräfte und den Wald hinter dem Schloss. In beiden Räumen stehen tolle Tische aus Massivholz, welche für sich schon eine Geschichte erzählen. Gäste fühlen sich bei uns geborgen und wohl. Mit Kerzenlicht und einigen Grünpflanzen wird das Ambiente besonders. Die Terrasse im Sommer am Wasser lädt zusätzlich zum Entspannen in toller Kulisse ein.“

Was bietet Ihre Küche an kulinarischem Angebot?

„Wir sind ein modernes Deutsches Steakhaus. Dabei haben wir uns auf tierische Produkte aus artgerechter Haltung spezialisiert. Im Kern geht es bei uns um Steaks und andere Rindfleischschnitte. Dazu servieren wir hausgemachte Soßen und Beilagen als Pakete, so dass das Essen gesellig wird und gemeinsam stattfindet. Wir bieten selbstverständlich auch eine Auswahl für Veganer und Vegetarier und ergänzen das Angebot durch tolle Weine und andere Getränke.“

Worauf achtet das Servicepersonal besonders?

„Menschen, die bei uns essen, sollen diese wertvolle Zeit genießen. Unser Service achtet dabei locker und unkompliziert darauf, alle Wünsche zu erfüllen und da zu sein, wenn er gebraucht wird. Wir empfehlen gerne den richtigen Wein und das richtige Craftbier, wir helfen bei der Speisenauswahl und kümmern uns um den Nachtisch.“

Wie geht die Küche mit Sonderwünschen um?

„Wir versuchen, wenn möglich jeden Wunsch zu erfüllen.“

Was würde es für Raesfeld bedeuten, wenn Sie gewinnen?

„Es wär toll, wenn ein solcher Preis nach Raesfeld geht und damit diese wundervolle Gemeinde auf der kulinarischen Landkarte auftaucht. Ich rechne dadurch mit mehr Besuchern, die neben den Speisen auch die Natur rund um das Schloss genießen und sich die Gemeinde anschauen. Vielleicht würde dies auch ein Zeichen für andere Unternehmer sein, für ihre Sache einzutreten und zu zeigen, was in Raesfeld steckt. Es gibt überall tolle Menschen, die etwas Besonderes schaffen und anderen damit eine Freude bereiten. Man muss also nicht in einer Großstadt sein, um einen solchen Wettbewerb zu gewinnen.“

Und abschließend: Wie schätzen Sie ihre Chancen ein?

„Der Gedanke, des gemeinsamen guten Essens ist toll und für die Gesellschaft sehr wichtig. Ich hoffe, die Jury weiß das zu schätzen. Unser Produkt ist toll und lohnt sich auf alle Fälle. Wir drücken allen Teilnehmern die Daumen und hoffen auf viel Zuspruch aus der Umgebung. Ich glaube, dass wir es unter die Top 5 schaffen können, wenn wir das Social Media Voting gewinnen.

Traktorenkonvois rollen wieder durch das Münsterland

„Land schafft Verbindung“

Gemeinsame Presseerklärung der Polizei Münster, der Polizei Warendorf, der Polizei Coesfeld der Polizei Steinfurt und der Polizei Borken

Am Samstag (11.1.) rechnet die Polizei am Nachmittag und frühen Abend mit Verkehrsbehinderungen durch Traktorenkonvois im Münsterland und rund um Telgte.

Anlässlich des Neujahrsempfangs der Stadt Telgte will das Bündnis „Land schafft Verbindung“ die Gelegenheit nutzen, der zu dem Empfang eingeladenen Bundesumweltministerin Svenja Schulze ein Thesenpapier zu überreichen.

Den Polizeibehörden im Münsterland liegen aktuell Anmeldungen für fünf Konvois vor, die sich aus dem gesamten Münsterland ab etwa 15:00 Uhr sternförmig auf den Weg nach Telgte machen.

Insgesamt rechnet der Veranstalter mit bis zu 1.000 landwirtschaftlichen Fahrzeugen. Die Traktoren werden von Polizeikräften begleitet. Die Konvois werden von den Landwirten im Kreis Warendorf auf dem Teilstück der Bundesstraße 64, zwischen der Bundesstraße 51 und dem Abzweig Warendorfer Straße (K 50) abgestellt. Dieser Bereich ist dann vermutlich ab 15:30 Uhr bis in den Abend für den sonstigen Verkehr gesperrt. Ortskundige werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Der Neujahrsempfang findet von 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr statt. Besuchern der Veranstaltung wird empfohlen, zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum Bürgerhaus anzureisen.

Auch bei der Rückreise der Traktoren ab circa 19:30 Uhr muss bis in die Abendstunden mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Für den Bereich Münster wird es am Nadelöhr Autobahn 43 und Umgehungsstraße am Nachmittag zu temporären Verkehrssperrungen kommen. Die Polizei Münster bittet darum diesen Bereich zu meiden oder zu umfahren.

Die genauen Streckenverläufe sind auf der Homepage des Polizeipräsidiums Münster unter folgenden Link abrufbar: muenster.polizei.nrw

Vierter Platz für Sebastianschüler beim Naturwettbewerb

Die Drittklässler an „ihrem“ Silberahornbaum mit der Klassenlehrerin Barbara Horbach und Franz-Josef Löchteken (Naturfördergesellschaft für den Kreis Borken e.V.)
Foto: privat

„Entdecke die Natur – in deiner Umgebung“

Raesfeld (pd). Besuch erhielten die Drittklässler der St.-Sebastian-Schule von Franz-Josef Löchteken von der Naturfördergesellschaft für den Kreis Borken e.V..

Anlass dafür war die erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb „Entdecke die Natur – in deiner Umgebung“. Im vergangenen Jahr hatten sich die Sebastianschüler hierzu im Rahmen des Sachunterrichtes bei ihrer Klassenlehrerin Barbara Horbach mit dem mehr als vierzig Jahre alten Baum ihrer Ruhewiese auseinandergesetzt.

40 Jahre alter Silberahorn wurde analysiert

Den Silberahorn hatte noch der damalige Hausmeister Gerd Benning angepflanzt. Die Schülerinnen und Schüler analysierten und dokumentierten nicht nur den Baum und seinen Wandel im Laufe der Jahreszeiten, sondern auch die in ihm bzw. um ihn wirkenden Lebewesen wie z.B. Ameisen.

Mit ihren Ausführungen erzielten die Drittklässler den vierten Platz und erhielten von Franz-Josef Löchteken einen Klassenjahreskalender mit heimischen Vogelaufnahmen sowie Nistkastenbausätze.

Diese werden schon sehr bald im Unterricht zusammengebaut, kündigte Barbara Horbach zur Freude aller Schülerinnen und Schüler an.

Zahl der Arbeitslosen im SGB II im Kreis Borken

saisonbedingt leicht gestiegen
Aktuell 4.192 SGB-II-Arbeitslose im Kreis / Quote weiter auf Tiefststand

Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im Dezember erstmals wieder leicht angestiegen. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für den Monat Dezember 2019 insgesamt 4.192 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind.

Im Vergleich zum Vormonat November ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 79 Personen und gegenüber dem Vorjahresmonat um 10 Personen höher. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen liegt trotz dieser Entwicklung weiter auf dem bisherigen Tiefstwert von 1,9 Prozent.

„Die Zahl der von den Jobcentern im Kreis Borken betreuten Arbeitslosen aus dem Rechtskreis SGB II ist im Dezember saisontypisch zum Jahresende angestiegen, liegt aber immer noch auf einem niedrigen Niveau“, sagt Landrat Dr. Kai Zwicker. Insgesamt sei die Entwicklung in diesem Jahr aber positiv gewesen: Im Jahresdurchschnitt 2019 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr um 2,4 Prozent gesunken.

Die Zahl der Personen mit Fluchthintergrund, die bei den Jobcentern im Kreis Borken als arbeitslos registriert sind, ist sogar zum Jahresende vergleichsweise stark gesunken (- 13). Auch ist die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten zurückgegangen, obwohl es insgesamt mehr Bedarfsgemeinschaften gibt. „Dies spricht in diesem Monat für eine Änderung der Struktur – es gibt weniger große Bedarfsgemeinschaften, dafür mehr Einzelpersonen“, erläutert Dr. Zwicker.

Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im Dezember um 29 gesunken und liegt derzeit bei 9.769 Personen. Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen.

Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Dezember 14.546 Personen (- 48) in 7.109 Bedarfsgemeinschaften (+ 7) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten.

Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.

Die Arbeitslosenquote von 1,9 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen.

Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.

197 Verstöße – Fahrrad- und Pedelecfahrer im Kreis Borken

Beim Kontrolltag der Polizei im Kreis Borken bei Fahrrad- und Pedelecfahrer erhofen die Einsätzkräfte 112 Verstöße.

Am Dienstag führte die Polizei Schwerpunktkontrollen zur Steigerung der Verkehrssicherheit und Senkung der Unfallzahlen mit Verletzen durch. Im Blickpunkt standen Fahrrad- und Pedelecfahrer.

Kreisweite Schwerpunktkontrollen zur Senkung der Unfälle mit Schwerverletzten
Kreisweite Schwerpunktkontrollen zur Senkung der Unfälle mit Schwerverletzten. Foto: Polizei

Die Beamten stellten 197 Verstöße durch Fahrrad- und Pedelecfahrer fest. 17 hatten das Mobiltelefon während der Fahrt benutzt, dieses leichtsinnige und gefährliche Verhalten wurde konsequent durch die kontrollierenden Beamten geahndet.

68 der begangenen Verstöße wurden von Kindern verursacht, dazu werden die Eltern schriftlich benachrichtigt. Bei übrigen 112 Verstößen erhoben Einsatzkräfte Verwarnungsgelder.

Gegen 14 Uhr wollten Polizeibeamte auf der Enscheder Straße in Gronau einen Fahrradfahrer kontrollieren. Der 39 Jahre alte Gronauer hielt aber nicht an, sondern versuchte zu flüchten. Er wurde durch die Beamten nach kurzer Verfolgung gestellt und leistete dabei Widerstand.

Er versuchte einen der Beamte mit einem Schlag und einen Kopfstoß zu verletzen – beides konnte verhindert werden. Der 39-Jährige hatte zwei Gramm Marihuana dabei.

Die Drogen wurden sichergestellt und ein Strafverfahren eingeleitet. Bei den Kontrollen wurden auch vereinzelte Verstöße durch Autofahrer festgestellt – zwei hatten z.B. das Mobiltelefon während der Fahrt benutzt und müssen nun mit einem Bußgeldverfahren rechnen.

Die Polizei wird auch in Zukunft solche kreisweiten Kontrolltage durchführen.

Immobilie des Monats Januar – Einfamilienhaus in Dorsten

Lifestyle und Lebensqualität bietet eine Immobilie der Luxusklasse!

Kaufpreis: 859.000,00 Euro

Objektbeschreibung:
Bei dieser Immobilienpräsentation handelt es sich um ein luxuriöses Einfamilienhaus mit einem wunderschön angelegten Garten sowie einer Doppelgarage in bevorzugter Wohnlage. Dieses Wohndomizil ist ein Musterbeispiel für die erfolgreiche Verwandlung eines Wohnhauses aus den Sechziger Jahren zu einer Traumimmobilie der heutigen Zeit.

Im Jahr 2009 gelang den Eigentümern mit einem Team von Handwerkern in wenigen Monaten eine Kernsanierung des Hauses verbunden mit einer perfekt durchdachten Ausstattung und Einrichtung bis ins kleinste Detail. Imposant ist bereits das äußere Erscheinungsbild der Immobilie mit seinem attraktiv gestalteten Eingangsbereich. Von der Diele mit ihrer optisch separierten Garderobe ist unmittelbar das repräsentative Esszimmer zugänglich.

Weiter der Blickachse folgend befindet sich das großzügige Wohnzimmer mit diversen Einrichtungsvarianten. Ebenfalls vom Esszimmer begehbar ist die zur Gartenseite ausgerichtete Küche mit einem eigenen Essbereich sowie einem wintergartenähnlichen Anbau als Freiluftzimmer und lichtdurchfluteter Übergang in den Außenbereich.

Der herrliche Garten dieser Immobilie ist klar strukturiert in eine großflächige Terrasse mit einer sich anschließenden Rasenfläche sowie in einen Poolbereich inmitten eines Steingartens. Eingefasst durch eine hohe Bepflanzung entsteht der Eindruck einer Wohlfühloase unter freiem Himmel. Komplettiert wird die Wohnebene des Erdgeschosses durch einen an die Küche angegliederten Hauswirtschaftsraum zur Lagerung und Vorratshaltung sowie durch ein schickes Gäste-WC.

Der Treppenaufgang mit seinem von der Eigentümerin designten Edelstahlgeländer ist in der Mitte des Hauses angeordnet und führt zu den insgesamt vier unterschiedlich groß dimensionierten Schlafräumen im Obergeschoss des Hauses. Dort integriert ist das exklusive Familienbad mit weißen Sanitärobjekten, einer Badewanne sowie einer fast ebenerdigen Dusche und wird ergänzt durch ein zusätzliches Gäste-WC.

Wohnlich ausgebaut im Souterrain der Immobilie ist ein Gästezimmer mit einem sich anschließenden Fitnessraum sowie einer Sauna mit Duschmöglichkeit. Vervollständigt wird das Raumangebot hier durch einen Abstellraum, einem Waschkeller mit maßgefertigten Einbauschränken sowie einem Raum für die Heizungsanlage.

Des Weiteren hervorzuheben ist ein Anbau seitlich des Hauses mit diversen Nutzungsmöglichkeiten als Hobby- bzw. Partyraum mit eigenem Duschbad oder zum Abstellen von hochwertigen Zweirädern.

Den Abschluss dieses außergewöhnlichen Immobilienangebotes bildet die beheizte Doppelgarage mit zwei elektrischen Sektionaltoren, um bei Bedarf eine Durchfahrt bis auf eine extra gepflasterte Fläche hinter dem Haus zu gewährleisten. Zusätzlich können bis zu fünf Fahrzeuge auf dem Grundstück vor dem Gebäude geparkt werden.

Ausstattung
– Hochwertige Stuckarbeiten im Ess- und Wohnzimmer
– Küche mit exklusiven Elektrogeräten der Firma Neff
– Maßgefertigte Innentüren (Kassettenoptik)
– Einbruchsichere Fenster
– Abschließbare Fenstergriffe
– Elektrische Rollläden
– Maßgefertigte Faltstores der Firma Teba
– TV- u. Telefonanschlüsse in allen Wohn- u. Schlafräumen
– Wände verputzt und gestrichen
– Gasbrennwerttechnik mit 300 Liter Wassertank
– Ausbaureserve im Dachgeschoss
– Einfriedung des Grundstücks mit einem Stabgitterzaun
– Zwei maßgefertigte abschließbare Zufahrtstore
– Terrasse mit elektrischer Markise
– Gartenhaus
– Grundwasserpumpe

Lage
Die von uns angebotene Immobilie befindet sich im Dorstener Stadtteil Holsterhausen am Ende einer ruhigen Sackgasse. Ideal für Familien sind ein Lebensmittelgeschäft, ein Kindergarten sowie eine Grund- und weiterführende Schule in unmittelbarer Nähe vorhanden und bequem zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar. Der wenige Minuten entfernte Ortskern verfügt über weitere Einkaufsmöglichkeiten sowie sämtliche Einrichtungen des täglichen Lebens (Ärzte, Banken, Apotheken u.s.w.). Das Stadtzentrum von Dorsten mit seiner beliebten Fußgängerzone und diversen Sport- bzw. Freizeiteinrichtungen ist mit dem Auto oder kurzfristig mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Es besteht über mehrere Land- und Bundesstraßen eine gute Anbindung an die Anschlussstellen der umliegenden Autobahnen zum Beispiel der A31 in wenigen Kilometern Entfernung.

Bausubtanz und Energieausweis
Baujahr: 1963
Modernisierung/Sanierung: zuletzt 2009
Objektzustand: Neuwertig
Ausstattung: Luxus
Heizungsart: Gas-Heizung
Wesentliche Energieträger: Gas
Energieausweis: liegt zur Besichtigung vor

Sonstiges
Die Übernahme des hochwertigen Inventars bekannter Fachfirmen kann zusätzlich verhandelt werden.

Dieses Angebot ist freibleibend und unverbindlich. Die Angaben basieren auf den Informationen des Verkäufers. Für die Richtigkeit können wir keine Haftung übernehmen.

Mehr Informationen siehe hier <<<- 2 for living immobilien

50.000 Euro für mittelalterliches Handwerk Schloss Raesfeld

NRW.BANK fördert Akademie des Handwerks Schloss Raesfeld

RAESFELD (pd). Die NRW.BANK fördert im Rahmen des Studiengangs, Restaurator im Handwerk‘ der Akademie des Handwerks Schloss Raesfeld eine 15-tägige Praxisschulung zu den im Mittelalter gebräuchlichen Handwerkstechniken über eine Spende in Höhe von 50.000 Euro. Die Idee für das gemeinsame Projekt entstand in Reaktion auf den Brand von Notre Dame.

Handwerk Schloss Raesfeld Förderpreis NRW Bank
Besuch in der Akademie des Handwerks. Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW.BANK, besuchte die Akademie des Handwerks im Schloss Raesfeld. (Bild: NRW.BANK/Lord Otto)

Ziel des Projekts ist die Weitergabe „exklusiven Wissens“ an Handwerker und Restauratoren im Handwerk. Das dient dem Erhalt kulturhistorischer Bausubstanz – nicht nur auf der Baustelle Notre Dame, sondern auch insgesamt im europäischen Kulturraum und in Nordrhein-Westfalen.

„Wenn wir historisches Kulturgut erhalten wollen, müssen wir auch die historischen Kenntnisse und Bautechniken erhalten und tradieren, die wir dazu brauchen. Historisches Handwerk zu pflegen, bedeutet deshalb, unsere wertvollen Kulturgüter zu schützen“, so Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW.BANK. „Der Brand von Notre Dame hat gezeigt: Wir brauchen in Europa und auch in NRW wieder mehr Fachkompetenz für die Restaurierung historischer Gebäude. Mit unserer Spende wollen wir diese Kompetenz stärken – ergänzend zu unseren Förderprogrammen für das Handwerk in NRW.“

Konzipierte Praxisschulung

Die mit der Spende der NRW.BANK eigens konzipierte Praxisschulung umfasst im Mittelalter gebräuchliche Handwerkstechniken für die Handwerksberufe Maurer, Schmied, Schlosser, Steinmetz, Steinbildhauer und Zimmerer. Diese wird kostenlos angeboten werden, während die Handwerker sonst mehrere Tausend Euro für ihre Weiterqualifikation bezahlen müssen.

Zusätzlich wird das Absolvieren eines Praktikums auf der Baustelle Notre Dame angestrebt, sobald dies in die Abläufe vor Ort passt.

Bildungsarbeit für das Handwerk

Der Ausbildungsleiter der Akademie des Handwerks, Eckard Zurheide, erklärt: „Bereits seit 1980, als das NRW-Denkmalschutzgesetz in Kraft trat, steht das verlorengehende Wissen um die handwerklichen Traditionen im Fokus unserer Bildungsarbeit für das Handwerk. Auf Schloss Raesfeld – in diesem bedeutenden Baudenkmal – finden die motivierten Handwerker genau den Lernort, der ihnen fundierte Kenntnisse für die besonderen Herausforderungen des handwerklichen Arbeitens im historischen Baubestand vermittelt.“

Wertvollen Schätze der Baukunst

Hans Hund, Präsident der Handwerkskammer Münster und des Westdeutschen Handwerkskammertags (WHKT), Düsseldorf, sowie Matthias Heidmeier, Hauptgeschäftsführer des WHKT, unterstützen das neue Angebot: „Schloss Raesfeld ist für das nordrhein-westfälische Handwerk von großer Bedeutung. Hier zeigt sich nicht nur im besten Sinne handwerkliche Kunst, sondern vor allem auch eine bedeutende Zukunftsaufgabe. Denn es ist wichtig, dass wir handwerkliches Können und Erfahrungen weitergeben, damit wir diese wertvollen Schätze der Baukunst – wie Schloss Raesfeld eines ist – erhalten. So machen wir unsere Heimat lebenswert.“

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