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Was kostet die letzte Ruhestätte in der Gemeinde

Unerbittlich, teilweise viel zu früh und manchmal unerbittlich: Der Tod kommt immer. Und eins ist sicher, er kostet jede Menge Geld für die Hinterbliebenen.

Eine Beerdigung auf einem Friedhof kostet jede Menge Geld. Die Kosten stellt die Hinterbliebenen häufig vor großen finanziellen Herausforderungen. Die Beerdigungskosten setzen sich zusammen aus den Friedhofsgebühren und Bestatterleistungen.

Der Verlust eines geliebten Menschen stellt immer eine starke emotionale Belastung für die Angehörigen dar. Und dann kommt die Frage nach den Kosten auf. Sehr schwer für viele Trauernden, hier auf die Schnelle, neben der Trauer, die richtige Entscheidung zu treffen.

Beerdigung-Kock-Raesfeld

Wichtig jedoch ist, dass selbst bei einem plötzlichen Todesfall die Beerdigungskosten die Möglichkeiten der Hinterbliebenen nicht übersteigen sollte.

Besonders in Zeiten der Trauer ist es häufig schwer, sich dann mit den Kosten und den ganzen anderen Dingen, die zu einer Beerdigung dazu gehören, auseinanderzusetzen.

Gebühren werden oft unterschätzt

Vorab sollte entschieden werden, auf welchem Friedhof und welche Bestattung der Hinterbliebene sich zu Lebzeiten gewünscht hat.

Besonders diese Gebühren werden oft unterschätzt. Sie übersteigen häufig die Kosten für das Bestattungsunternehmen.

Wir haben anhand einer privaten, schlichten aber sehr ehrwürdigen teilanonymen Bestattung in Erle mit Bestatter Kock die Gesamtkosten zusammengefasst.

Gedenkgarten-Friedhof-Beerdingskosten-Raesfeld
Grabstätten im Ruhegarten Raesfeld.

Unterschiedliche Bestattungsmöglichkeiten

Zu unterscheiden sind in der Kirchengemeinde Raesfeld die unterschiedlichen Möglichkeiten der Bestattung.

In Raesfeld gibt es derzeit unterschiedliche Möglichkeiten der letzten Ruhe. Die Ruhezeit beträgt in Raesfeld 25 Jahre, in Erle 30 Jahre.

Raesfeld

Wahl – und Familiengräber

Diese kosten 700 Euro und müssen von den Familienangehörigen selber gepflegt werden.
Die Verlängerung pro Jahr kosten 28 Euro.

Urnengräber
Urnenreihengräber 450 Euro
Urnenwahlgrab je Grabstelle 450 Euro

Beisetzung von Urnen auf Wahl- und Familiengrabstätten 450 Euro
Die Verlängerung pro Jahr kosten 18 Euro.

Teilanonym-Rasengräber/Gräber ohne Gestaltungsmöglichkeiten

Die Kosten beinhalten die Pflege während der 25 jährigen Nutzungszeit
a) für Erdbestattung 1.020 Euro
b) für Urnenbestattung 700 Euro

Hinzu kommen die Kosten für Schlichte Grabplatte mit Namen in Höhe von 476 Euro.

Grabstätten im Ruhegarten (derzeit nur in Raesfeld möglich)

Die Urnengrabstellen für eine Erdbestattung inkl. Pflege während der 25-jährigen Nutzungszeit kosten je Grabstelle 2.450 Euro. Verlängerung pro Jahr 98 Euro.
Nicht im Preis inbegriffen ist der Grabstein/Kreuz, die individuell gestaltet werden können.

Grabstätten Ruhegarten – Urnengrabstelle ink. Pflege der 25-jährigen Ruhezeit 1.950 Euro. Verlängerung pro Jahr 50 Euro.

Gebüren für die Grabbereitung:
Wahlgräber 400 Euro und Urnengräber 200 Euro

Nutzung der Friehofshalle und Aufbewahrungsräume
Aufbewahrungsraum 240 Euro
Friedhofshalle 150 Euro

Erle

Kosten einer teilanonymen Bestattung auf dem Friedhof in Erle

Erwerb eines Reihengrab bzw. Grab ohne Gestaltungsmöglichkeit inkl. Pflege für 30 Jahre 2.200 Euro. plus 476 Euro für eine Grabplatte

Urnenbestattung:
1.280 Euro plus 476 Euro für eine schlichte Grabplatte

Hinzu kommen Kosten für

  • die Aushebung und Verfüllung der Grabstelle von 476 Euro
  • die Nutzung der Aufbewahrungsräume und Friedhofshalle insgesamt von 340 Euro

Die Gesamtkosten der reinen Friedhofsgebühren für eine teilanonyme Bestattung auf dem Friedhof in Erle belaufen sich am Ende auf rund 3.456 Euro (Stand 2019).

Symbolfoto: Pixabay

Bestatter des Vertrauens

In den Tagen der Traurigkeit ist es wichtig, dass ein Bestatter den Angehörigen zur Seite steht. Dieser ist nicht nur Tröster, sondern nimmt den Angehörigen nach einem Todesfall viel Arbeit ab.

Hier werden dann am Ende auch die Ausgaben abgerechnet wie die Erstellung der Sterbeurkunde (20 Euro), die Kosten für sechs Sargträger (150 Euro), Beerdigung katholisch (30 Euro), Blumenschmuck und Kränze, Handschuhe für Sargträger, Anzeige in Zeitungen usw.

Beispiel Gesamtkosten – teilanonym Friedhof Erle

Beispiel für eine teilanonyme Bestattung in Erle kostet, je nach Auswahl des Sarges ab ca. 1.300 Euro sowie Sargkreuz, Decke mit Kissen, Überführungskosten zur Friedhofskapelle, Abmelden, Einsargen und Aufbewahrung im offenen Sarg, Handschuhe und Erledigung der Formalitäten rund 1.936 Euro (ohne Kaffeetrinken, Trauerkarten und Zeitungsanzeigen, Blumen und Kränze).

Gesamtkostenmit Friedhofsgebühr

Die Gesamtkosten mit der zusätzlichen Friedhofsgebühr beeinträchtigt am Ende die Summe des Bestatters beträchtlich.

Insgesamt beliefen sich die Kosten auf 5.402 Euro (3.466 Friedhofsgebühr plus 1.936 Euro Bestattungskosten). Nicht in den Kosten einberechnet ist die Ausstellung eines Totenscheins des diensthabenden Arztes von rund 100 Euro.

Beerdigung

Schon zu Lebzeiten vorsorgen!

Das Thema Vorsorge das Einrichten eines Treuhandkontos könnte viele Problem für die Hinterbliebenen lösen. Auf diese Weise sind die Hinterbliebenen bei Insolvenz oder Tod der Verstorbenen vor dem Verlust des Geldes geschützt. Darüber können hier die eigenen Wünsche und Vorstellungen schon Lebzeiten schriftlich festgelegt werden.

Bestattungsinstitute bieten die Möglichkeit einer Finanzierung der Bestattung an.

Bestattungen Kock in 46348 Raesfeld

Dazu der Raesfelder Bestatter Ralf Kock: „Ich wünsche mir, dass die Menschen noch zu Lebzeiten die wichtigsten Entscheidungen treffen, die über ihren Tod hinaus wirksam sind. Dazu zählen Verfügungen ebenso wie eine Vorsorge für ein Begräbnis, welches nicht vom Staat berührt werden darf – egal, was passiert“.

Lassen Sie sich über das Thema Vorsorge beraten:

  • Vorsorge für Hinterbliebene (sog. Schonvermögen, das vor dem Zugriff des Staates sicher ist).
  • Treuhandkonto einrichten
  • Patientenverfügungen
  • Bestattungsverfügungen
  • gewünschte Grabrede oder die Form der Bestattung

Informieren Sie sich deshalb rechtzeitig über die unterschiedlichen Bestattungsarten und die damit verbundenen Kosten, und treffen Sie in Ruhe eine Entscheidung.

Gesetzgebung

Allerdings gibt es Gesetzte, die nicht jeden Wunsch des Hinterbliebenen erfüllen können.
Wie zum Beispiel: Die Beisetzung im eigenen Garten. Das ist nicht nur bei uns in der Gemeinde Raesfeld, sondern fast überall in Deutschland verboten.
Ebenfalls verboten in Deutschland ist, obwohl eine Beisetzung eine höchst private Angelegenheit ist, dass Verstreuen der Totenasche in der freien Natur. Hier gilt die Totenruhe!

Die letzte Ruhestätte auf einem Waldfriedhof. Foto: Pixabay

Friedhofszwang in Deutschland

In Deutschland herrscht immer noch Friedhofszwang: Verstorbene müssen ihre letzte Ruhe in offiziellen Gräbern finden. Diese adäquate Bestattungspflicht besteht in Deutschland – aus christlicher Tradition als Erdbestattung – bereits seit dem Mittelalter. Anfangs war die Kirchgemeinde in ihren Kirchhöfen dafür zuständig, auch für das „Armenbegräbnis“.

Preußisches Landrecht

Später ab 1806 galt das allgemeine Preußische Landrecht. Hier wurde aus hygienischen Gründen verboten, Leichen innerhalb bebauter Flächen zu begraben.

Bestattung im eigenen Gasten in Deutschland ist verboten. Foto: Pixabay

Urne im eigenen Garten

Im deutschen Bestattungsrecht ist die freie Verfügung über die Asche eines Verstorbenen nicht vorgesehen. Der Friedhofszwang verbietet es in Deutschland, die Asche eines Verstorbenen, wegen Ruhezeit, im Privatbereich zu verwahren.
Unsere Nachbarn in den Niederlanden sehen das gelassener. Hier können die Angehörigen die Asche in der Urne mit nach Hause nehmen, getreu dem Motto: Ruhe sanft in eigenem Garten.

Petra Bosse

Gastronomen-Stimmen zu Corona aus unserer Region Teil 2

Die Gäste sitzen allein zu Hause, die Gastronomen plagen noch ganz andere Sorgen – was passiert mit dem Betrieb und der Belegschaft „danach“? Wir servieren Euch Stimmen aus der Gastronomie.

El Capitan

„ICH BIN ABSOLUT ENTTÄUSCHT UND TOTAL FRUSTRIERT“

Mario Mossuto

„Am jetzigen Wochenende gibt es bei uns alle Gerichte zum halben Preis. Wir wollen unsere Vorräte möglichst aufbrauchen. Ab Montag bleibt das El Capitan für einen Monat geschlossen. Es gibt dann auch keinen Lieferdienst oder außer Haus Verkauf. Wir nutzen den Lockdown für die Vorbereitungen zum Vorweihnachtsgeschäft. Ab Dezember öffnen wir das Restaurant dann nur am Wochenende.“

Zur Schwarzdrossel

„DENN WIR SIND TEIL DER LÖSUNG, – NICHT DES PROBLEMS“

DEHOGA

„Wir bedauern den Beschluss der Bundesregierung sehr, welcher am Mittwochabend verfasst wurde und uns dazu veranlasst unser Restaurant erneut schließen zu müssen. In Anbetracht der steigenden Infektionszahlen waren weitere Maßnahmen von Nöten. – Dass damit jedoch die Schließung von Restaurants einhergeht, obwohl wir ein gut durchdachtes und durchgeführtes Hygienekonzept umgesetzt haben, bestürzt uns sehr.

Damit Restaurants bald wieder öffnen können und wir wieder arbeiten dürfen, um einen normalen Gastronomiebetrieb (natürlich unter Einhaltung spezieller Hygienevorgaben) zu ermöglichen, bitten wir, dass auch Ihr euch an die Vorgaben haltet und durch persönliche Einschränkungen Euren Beitrag dazu leistet.

Somit hoffen wir, dass Ihr durch einen Restaurantbesuch ab Dezember wieder ein Stück Normalität in dieser ungewöhnlichen Zeit erfahren könnt. In der Zwischenzeit bieten wir, wie viele andere Gastronomen auch, die Möglichkeit von Freitag bis Sonntag Essen bei uns abzuholen. Die Details könnt Ihr auf unserer Homepage erfahren. Haltet der lokalen Gastronomie die Treue, auch in dieser eingeschränkten Zeit.“

Freiheiter Hof und Restaurant an der Schlosskapelle

„LETZTENDLICH WOLLEN WIR DOCH ALLE, DASS DIE PANDEMIE SCHNELL VORBEIGEHT UND WIR UNSERE GÄSTE WIEDER BEGRÜSSEN UND UMARMEN KÖNNEN“

Gurmey Singh

Der Freiheiter Hof und das Restaurant zur Schlosskapelle in der Schlossfreiheit bleiben im November geschlossen „Ich habe damit gerechnet, aber dennoch gehofft, dass die Zahlen wieder sinken“, sagt Angelika Wenzel. Als Gastronomen haben auch sie streng auf die Hygieneregeln geachtet.

Deshalb sei es unverständlich, dass ausgerechnet die Restaurants schließen müssen. „Wir haben Heizpilze für draußen aufgestellt, Hygienespender und alle Vorkehrungen getroffen. Ich denke, dass die Ansteckungsgefahr in öffentlichen Bussen und Bahnen im Gegensatz zu der Gastronomie viel größer ist“, ergänzt Wenzel. Essen zum Abholen oder Lieferservice sieht Gurmey Singh als schwierig an. Er möchte jetzt erst abwarten, was der Dezember an neuen Verordnungen bringt und hofft, dass er dann seine zwei Läden wieder öffnen darf.

Sicherheit durch den richtigen Brandschutz von BSW–Wachtmeister

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Brandschutzbeauftragter Jörg Wachtmeister – Beratung, Montage, Instandsetzung

Vorsorge statt Nachsorge. Deshalb ist es wichtig, dass Brandschutzbeauftragte schon bei der Planung zu allen den Brandschutz betreffenden Fragestellungen des Unternehmens rechtzeitig eingebunden werden.

Dazu gehören besonders Betriebe unter anderem Einkaufszentren, Betriebshöfe sowie Gebäude, die eine Vielzahl verschiedener Betriebe beherbergen. Hier ist durch die Gesamtsituation (gemeinsame Rettungswege, Mischnutzung) die Bestellung eines Brandschutzbeauftragten sinnvoll.

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Jörg Wachtmeister-Brandschutzbeauftragter.

Sie benötigen einen externen Brandschutzbeauftragten?

Jörg Wachtmeister aus Erle ist Brandschutzbeauftragter und hilft Firmen, die Brandschutzorganisation eines Betriebes aufzubauen und zu leiten.

Mit seinem großen Fachwissen im vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz, steht er Firmen als Brandschutzbeauftragter seit mehreren Jahren zur Seite.

„Als zertifizierter Brandschutzbeauftragter und aktiver Gemeindebrandinspektor in der Freiwilligen Feuerwehr Raesfeld verfüge ich über umfangreiche Erfahrungen im Brandfall und der technischen Hilfe“, erklärt Wachtmeister.

Brandschutz Jög Wachtmeister

Diese Kenntnisse sind die beste Voraussetzung für eine fachgerechte Beratung im vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz.

Darüber hinaus bietet Wachtmeister nicht nur die Erstausstattung, sondern auch die Wartung Produkte an.

  • Wartung / Instandsetzung von Feuerlöschern
  • Wartung / Instandsetzung von Rauchwarnmeldern
  • Wartung / Instandsetzung von Wandhydranten

Alles rund ums Feuer – Ausbildung, Unterweisung, Training

Folgende im Rahmen des Brandschutzes erforderliche Unterweisungen bieten wir an.

  • Brandschutzhelfer­ausbildung
  • Brandschutzunterweisung
  • Firetraining

Alles rund um den Feuerlöscher, denn sie sind wichtig zur Bekämpfung von Entstehungsbränden. Sie müssen in jeder Arbeitsstätte vorhanden sein.

Brandschutz Jög Wachtmeister

Hier berät BSW-Wachtmeister auch bei kleinen, wichtigen Fragen wie: Wie viel Feuerlöscher muss es in jedem Betrieb geben? Welcher Feuerlöscher ist für welche Situation der richtige, damit sich ein Anfangsbrand erfolgreich bekämpfen lässt, bevor er sich ausbreiten kann?

Rauchwarnmelder

Ebenso lebensrettend können Rauchwarnmelder nach DIN 14676 sein. Diese dürfen in keiner Wohnung fehlen.

Jörg Wachtmeister berät vor Ort, wo und wie viele Rauchwarnmelder im Betrieb, Haus oder Wohnung, und an welcher Stelle angebracht werden müssen. „Ein optimaler Brandschutz funktioniert nur dann, wenn alle Maßnahmen optimal aufeinander abgestimmt werden“, weiß der Brandschutzbeauftragte und aktive Gemeindebrandinspektor aus eigener Erfahrung.

Brandschutzhelfer­ausbildung

Nach DGUV 205-023 müssen 5 % der Mitarbeiter Ihres Betriebes als Brandschutzhelfer ausgebildet sein. Sie benötigen Brandschutzhelfer für Ihren Betrieb? Oder Ihre bereits ausgebildeten Mitarbeiter benötigen eine Auffrischung? Dann sprechen Sie uns an!

www.bsw-wachtmeister.de

Lassen Sie sich bei allen Themen des Brandschutzes, um Ihnen einen optimalen Schutz zu gewähren, vom Fachmann beraten!

Kontakt:

BSW–Wachtmeister
Jörg Wachtmeister
Brandschutzservice

Ekhornsloh 33 – 46348 Raesfeld

T +49 (0) 28 65 20 47 53

[email protected]

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite: www.bsw-wachtmeister.de/.

Spieletipps in Coronazeit – Munterer Wissenwettstreit

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Serie: Neue Spiele zum Kennenlernen

Am vergangenen Sonntag endete die internationale Spiele-Messe, die erstmals aufgrund der Corona-Pandemie ausschließlich digital stattfand.

Mehr als 450 Aussteller aus 41 Nationen präsentierten dabei Brett-, Karten-, Würfel- und Rollenspiele. Dazu gehörten 1400 Neuheiten auf dem Markt der Gesellschaftsspiele.

Marita Rinke vom Spieletreff Ramsdorf hat für die Leser des Heimatreports einige davon getestet. Wir werden Ihnen diese in den nächsten Wochen vorstellen.

Spieletipp Nr. 1: Munterer Wissenwettstreit – Smart 10

Ob in TV-Sendungen, in Kneipen oder an häuslichen Spieletischen: Der Wettstreit um das Wissen boomt. Die Themengebiete und die daraus resultierenden Fragen scheinen schier endlos zu sein.

Neues-Spiel-Smart
Eine Frage, zehn Antwort-Möglichkeiten – doch welche sind die richtigen? Bei Smart 10 erfahren die Spieler viel Neues und sammeln Punkte. ©Piatnik Hanna Haböck

Eine neue, unterhaltsame Form des klassischen Frage-Antwort-Spiels haben Arno Steinwender und Christoph Reiser mit „Smart 10“ entwickelt.

Zu einer Frage gibt es jeweils zehn Anwort-Möglichkeiten.

Letztere verbergen sich unter schwarzen Markern rings um die Spielscheibe. Wer an der Reihe ist, gibt seinen Tipp ab, lüftet den Marker und gibt die Antwort preis. Mit jeder richtigen Antwort sammeln die Spieler Marker und somit Punkte. Wer als Erster 15 Punkte auf seinem Konto verbucht, hat gewonnen.

200 Fragen mit 2000 Antworten aus den unterschiedlichsten Wissensgebieten – darunter auch Schätzfragen und Wahr-oder-Falsch-Alternativen –  beinhaltet das Grundspiel. Erweiterungen sind bereits auf dem Markt.

Kein Wunder, wurde „Smart 10“ doch in Schweden und Dänemark schon mit Preisen bedacht und jüngst von der Wiener Spiele-Akademie als „Spiel der Spiele 2020“ ausgezeichnet.

Deutschland-Quiz
Was ist in Deutschland seitdem Maurerfall vor 30 Jahren alles passiert? Wer kennt sich in seinem Heimatland aus? „Deutschland – Das Quiz“ bietet die Chance das herauszufinden.
© Moses-Verlag

Spieletipp Nr. 2: Deutschland – Das Quiz

Wer wiederum testen – oder beweisen – möchte, wie gut er sich in seinem Heimatland auskennt, dem sei „Deutschland – Das Quiz“ empfohlen. Zum 30. Jahrestag der Wiedervereinigung hat Jürgen Winzer 300 Fragen aus den Bereichen deutsche Popkultur, Politik, Wissenschaft, Sport, Geschichte und Alltag zusammengetragen.

Wer die Antwort nicht auf Anhieb weiß, kann sich zunächst vier Antwortmöglichkeiten vorlesen lassen und gegebenenfalls noch den klassischen 50:50-Joker einsetzen. Doch jede Hilfe kostet Punkte. Über den Spielstand des Einzelnen informieren übrigens witzige Figuren, die am Kartonrand entlang „wandern“.

  • Smart 10, 200 Fragen für zwei bis acht Spieler ab zehn Jahren, Piatnik-Spiele, eine Partie etwa 20 Minuten, Preis ab 25 Euro.
  • „Deutschland – Das Quiz“, zwei bis sechs Spieler ab zwölf Jahren, Moses-Verlag, eine Partie etwa 25 Minuten, Preis etwa 15 Euro.

Froschkönig spendet 2000 Euro an Musikvereine

Raesfeld. Die Kleiderbörse Froschkönig hat in diesem Jahr mehr Geld in die Kassen bekommen, als erwartet.

Den Überschuss von 2000 Euro spendeten sie am Mittwoch an die Musikvereine in Raesfeld: 1000 Euro gingen an die Raesfelder Burgmusikanten. 1000 Euro an den Fanfarencorps Raesfeld 1959. „Wir waren überrascht und haben uns super gefreut“, sagt Matthias Sümpelmann, erster Vorsitzender der Burgmusikanten zur Spendenübergabe.

 „Wir sind dankbar für jeden Euro für die Jugend“. So soll das Geld in die Jugendarbeit gesteckt werden. Ebenso wie auch beim Fanfarencorps Raesfeld, für den Christian Willing als erster Vorsitzender die Spende entgegennahm. „Wir sind auch richtig überrascht und haben nicht damit gerechnet.“ Auch hier soll das Geld direkt für die Jugend investiert werden: Unter anderem in Instrumente für den Trommlernachwuchs. Gerade jetzt können die beiden Raesfelder Musikvereine das Geld gut gebrauchen und sind sehr dankbar, da die Kosten weiter bleiben und es viel weniger Einnahmen gibt.

„Wir freuen uns, wenn wir was Gutes tun können“, betont Dagmar Vogt der Kleiderbörse Froschkönig. Sie war mit Monika Neumann, der Ehrenamtskoordinatorin vor Ort, um die Schecks zu übergeben. Monika Neumann lauscht den Raesfelder Musikvereinen bei ihren Proben und Konzerten gern. Auch Pfarrer Michael Kenkel betonte, wie wichtig die Raesfelder Musikvereine für die Gemeinde vor Ort sind und lobte: „Hier leisten alle eine sehr gute Musikarbeit“. So sei es weiterhin wichtig, Lehrergehälter zahlen zu können und die Vereine zu unterstützen, wo es geht. Vor allem dürfe keiner die Freude an den Proben verlieren.

Ziel der Kleiderbörse war es ursprünglich, die Mietkosten zu decken. Die Kirchengemeinde hatte sich bereit erklärt, das Anfangsrisiko zu tragen – und diese gegebenenfalls zu übernehmen, sollte es nicht genug Einnahmen geben. Doch das war gar nicht nötig. Schnell sprach sich das Angebot des Froschkönigs im Herzen von Raesfeld herum. Die Kundschaft selbst kommt nicht weniger aus Raesfeld, sondern vielmehr aus den umliegenden Ortschaften. Darunter auch einige aus dem Ruhrgebiet wie Dorsten oder Gelsenkirchen: „Wir bekommen immer Kleidung in richtig guter Qualität“, sagt Dagmar Vogt dankbar.

Manchmal hängen die Sachen keine Stunde im Schaufenster und sind schon wieder weiterverkauft, erzählt sie. Neulich waren das zum Beispiel Dinosaurier zum Spielen. Aktuell sind vor allem Winterjacken gefragt. Wird etwas nicht gleich verkauft, geht es weiter nach Borken an die Caritas, wo die Zusammenarbeit auch gut funktioniere. Die Öffnungszeiten des Froschkönigs sind immer dienstags und donnerstags von 10 bis 12 und 15 bis 17 Uhr. Noch sucht der Froschkönig weitere ehrenamtliche Helfer im Verkauf der Ware: „Es können sich gerne noch welche bei uns melden. Wir sind immer auf Mithilfe angewiesen“, erklärte Vogt. Dann könne der Froschkönig möglicherweise auch an einem weiteren Tag öffnen und die gute Ware günstig verkaufen. Für Kinder gibt es T-Shirts, Kleider, Röcke, Sweat-Shirts, Jeans und natürlich Spielsachen. Weiter reicht das Angebot über Schuhe, Wetterjacken und vieles mehr. Weitere Infos und Kontakt gibt es im Internet unter https://froschkönig-raesfeld.de/

Info: Beim Fanfarencorps Raesfeld hoffen alle darauf, die geplante Ständchenrunde am Sonntag, 8. November, machen zu dürfen (BZ berichtete). „Die Teilnahme an der Verlosung war sehr groß. Wir hatten eine bessere Resonanz als erwartet“, erklärte Christian Willing, nach Teilnahmeschluss der Aktion.

Landrat Kai Zwicker: Lasst Halloween dieses Jahr ausfallen

Morgen ist Halloween. Ein Tag, wo gerne besonders die Kinder von Haus zu Haus ziehen, um Süßigkeiten zu sammeln.

Kreis Borken. Die Zahl der Coronavirus-Infektionen steigt im Kreis Borken weiter deutlich an. Angesichts dieser Entwicklung appelliert Landrat Dr. Kai Zwicker an die Kinder wie deren Eltern und mit Blick auf der hochdynamischen Coronavirus-Ausbreitung im Kreis Borken: „Lasst Halloween dieses Jahr ausfallen und zieht morgen Abend nicht von Haus zu Haus, um Süßigkeiten zu ergattern!“

Gemeinsames Ziel sei es doch, die Zahl der Kontakte so stark wie möglich einzuschränken, um die Weiterverbreitung des Virus einzudämmen. Dazu müsse man nicht erst auf die am Montag in Kraft tretenden Verschärfungen der Coronaschutzverordnung warten, sondern sich vernünftigerweise bereits jetzt entsprechend verhalten. Der Spruch „Süßes, sonst gibt’s Saures“ werde in der Nachbarschaft zudem derzeit sicherlich überhaupt nicht auf offene Ohren stoßen, ist sich der Landrat sicher.

Gastronomen-Stimmen zu Corona aus unserer Region

Die Gäste sitzen allein zu Hause, die Gastronomen plagen noch ganz andere Sorgen – was passiert mit dem Betrieb und der Belegschaft „danach“? Wir servieren Euch Stimmen aus der Gastronomie.

Gaststätte Brömmel-Wilms

„Für mich ist wichtig, dass wir alle an einem Strang ziehen, damit wir ganz schnell zum Ende dieser Pandemie kommen.“

Arno Brömmel

„Wir machen kein Essen außer Haus. Wir müssen jetzt einfach mal wieder schlucken und zusehen, dass wir durch Disziplin dazu beitragen, dass wir die Pandemie schnell wieder überstehen. Es ist uns alle schwer gefallen, aber das ist eine Pandemie, wo keiner die Folgen kennt. Für mich ist wichtig, dass wir alle an einem Strang ziehen, damit wir ganz schnell an einem Ende dieser Pandemie kommen. Geplant ist ein Silvesterbuffet im Saal. Ob wir das durchführen können, bleibt allerdings dahingestellt. Ich wünsche allen viel Gesundheit trotz der schwierigen Zeiten“, so Arno Brömmel.

Restaurant Zum Blauen See

„So ihr lieben Gastronomen, jetzt habt Ihr alle in den Coronaschutz investiert, nun könnt Ihr schließen.“

Thomas Püttmann

Nappenfeld´s Restaurant

„Wie einfach wäre es, nun den Kopf in den Sand zu stecken, aber nicht mit uns!“

Familie Nappenfeld & Team

„Liebe Freunde und Gäste. Wie einfach wäre es, nun den Kopf in den Sand zu stecken, aber nicht mit uns! Wir sind das kleine Lokal um die Ecke und trotzen zusammen mit unserem Team und der Familie jeden Widrigkeiten. Für unsere Gäste sind wir da, ab Montag dann halt wieder mit Speisen „to go“. Zusammen schaffen wir was. Unsere Speisekarte findet ihr auf www.restaurant-nappenfeld.de. Da sind neben den Klassikern auch viel schöne Herbst-Gerichte zu finden. Alles, wie immer, nur in kompostierbarer Verpackung. Updates folgen jede Woche, wie zum Beispiel unsere allseits beliebte Biogans ab Samstag, 7. November 2020. Bestellungen am besten per WhatsApp unter: 0162/9023970 und 0172/805518.

Gastronomie im Lockdown – Speisen zur Mitnahme

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Speisen zur Mitnahme können problemlos in Kundenbehältnisse gefüllt werden

Viele Gastronomen in und um Raesfeld bieten einen Abholservice an. Um zusätzlichen Müll zu vermeiden, möchten Kunden ihr eigenes Geschirr oder Transportbehältnisse mitbringen. Ist da zulässig? Der Lebensmittelverband Deutschland gibt Tipps für Speisen Außerhaus.

Berlin (pd). Der erneute Quasi-Lockdown ab dem 2. November setzt viele Gastronomen wirtschaftlich stark unter Druck. Außerhaus-Angebote sind eine wichtige Möglichkeit, die Verluste in der Covid-19-Pandemie zu reduzieren. Um unnötigen Verpackungsmüll zu vermeiden, möchten viele Kunden gern eigenes Geschirr oder Transportbehältnisse verwenden. Doch manche Gastronomen sind unsicher, ob dies zulässig ist.

Zusätzliche Regeln der Lebensmittelhygiene

Dr. Sieglinde Stähle vom Lebensmittelverband kann hier beruhigen: „Auch in Corona-Zeiten ist es grundsätzlich zulässig und möglich, wenn ein paar zusätzliche Regeln der Lebensmittelhygiene beachtet werden.“

Wenn ein Kunde seine eigenen Behältnisse mitbringt, so müsse vor allem darauf geachtet werden, dass Kreuzkontaminationen vermieden werden. „Das Kundengeschirr darf nicht durch den ganzen Betrieb wandern, sondern muss an einer Stelle gehalten, befüllt und verschlossen werden“, so Stähle. Auch rechtlich trägt der Gastronom keine Verantwortung, wenn das Kundengeschirr ungeeignet ist oder zum Beispiel ungewünschte Stoffe abgibt.

Die wichtigsten Regeln, die ein Gastronom kennen und beachten muss, wenn er seine Speisen in Kundenbehältnisse abfüllt, stehen im kostenlosen Merkblatt, das hier heruntergeladen werden kann.

Generelles Besuchsverbot im Klinikum Westmünsterland

Notwendige Sicherheitsmaßnahme für Patienten und Mitarbeitende – Ab Montag gilt in allen Krankenhäusern ein generelles Besuchsverbot

Kreis Borken. Aufgrund der aktuell weiter steigenden Anzahl von Neuinfektionen im Kreis Borken mit dem Corona-Virus muss das Klinikum Westmünsterland seine Besucherregelung leider verschärfen.

Ab Montag gilt in allen Krankenhäusern wieder ein generelles Besuchsverbot. Das Klinikum Westmünsterland kommt damit den Forderungen des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW nach, weitreichende notwendige Maßnahmen zum Schutz der kritischen Infrastruktur der Krankenhäuser zu treffen.

Ausnahmen vom Besuchsverbot

Soweit medizinische, soziale oder palliativmedizinische Gründe eine Ausnahme notwendig machen, können nach vorheriger Absprache im Einzelfall Ausnahmen vom Besuchsverbot zugelassen werden. Für die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am St. Agnes-Hospital Bocholt gilt, dass die minderjährigen Patienten ausschließlich von ihren Eltern oder Sorgeberechtigten besucht werden dürfen. Desweiteren dürfen werdende Mütter im Rahmen der Geburt vom Lebenspartner begleitet werden.

Unentdeckte Corona-Infektionen durch Besucher

Hintergrund ist die weiter steigende Gefahr, dass unentdeckte Corona-Infektionen in die Krankenhäuser durch Besucher eingetragen werden und so Patienten und Mitarbeitende infiziert werden.

Das Besuchsverbot soll mindestens so lange gelten, wie der sogenannte Inzidenzwert im Kreis Borken über 100 liegt. Wenn der Wert für mindestens sieben Tage unter dieser Marke liegt, sehen die aktuellen Planungen vor, das bisherige eingeschränkte Besuchsrecht wieder einzuführen.

Besondere Fürsorgepflicht

„Uns ist bewusst, dass das Besuchsverbot für unsere Patienten und die Angehörigen mit erheblichen Einschränkungen und Sorgen verbunden ist“, erklärt Tobias Rodig, Pressesprecher des Klinikums Westmünsterland. „Gleichzeitig ergibt sich durch die aktuell besordniserregend hohen Infektionszahlen eine besondere Fürsorgepflicht. Der Schutz der Patienten, unserer Mitarbeitenden aber auch der Besucher steht an erster Stelle. Wir hoffen daher auf das Verständnis der Bürger.“

Trotz des notwendigen Besuchsverbots gibt es aktuell keine Behandlungseinschränkungen in den Krankenhäusern im Klinikum Westmünsterland. Sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich stehen zurzeit alle planbaren (elektiven) Behandlungsmöglichkeiten und die Notfallversorgung uneingeschränkt zur Verfügung.

Erster Goldschakal in NRW bestätigt

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LANUV bestätigt: Erstmals ein Goldschakal in Nordrhein-Westfalen nachgewiesen

Wie das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) heute bestätigt, gibt es erstmalig den Nachweis eines Goldschakals (Canis aureus) für NRW.

Bei dem Tier handelt es sich um einen männlichen Goldschakal. Dieser erstmalig im August 2020 zunächst in Mülheim an der Ruhr nachgewiesen. Später im September nahe der niederländischen Grenze in Kranenburg/Kreis Kleve wurde ererneut genetisch erfasst.

Goldschakal in NRW
Foto: LANUV

Genetische Untersuchung durch das Senckenber Forschungsinstitut kam zum Ergebnis, dass das am 18. August 2020 auf einer Weide in Mülheim an der Ruhr tot aufgefundene Schaf durch einen männlichen Goldschakal getötet wurde. Der Goldschakal hat die Kennung GG010m.

Weitere zwei tote Schafe vom Vortag auf dieser Weide sind laut LANUV mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls diesem Individuum zuzuschreiben. Hier sei eine genetische Beprobung war aufgrund der bereits erfolgten Tierkörperbeseitigung nicht mehr möglich gewesen.

Das Foto der Wildkamera vom stammt vom 23. August 2020 von dieser Schafweide und die Aufnahmen seien von nationalen und internationalen Experten verifiziert worden, so LANUV.

Weitere Spuren

Darüber hinaus gibt es noch weitere DNA-Spuren von GG010m. Diese konnten am 27.08.2020 an einem gefundenen Rehkitz festgestellt werden.

Weitere Schafrisse am 25. und am 28. September 2020 in Kranenburg sind ebenfalls aktuell durch das Senckenberg Institut belegt. Die genetischen Untersuchungen weisen darauf hin, dass auch diese Schafe durch den männlichen Goldschakal mit der Kennung GG010m getötet wurden.

Gleiche Präventionsmaßnahmen wie beim Wolf

Wie auch in den anderen Fällen weist LANUV darauf hin, dass Präventionsmaßnahmen zum Schutz vor dem Wolf grundsätzlich auch zum Schutz vor Goldschakalen, Füchsen und Hunden geeignet sind. Halter von Schafen, Ziegen und Gehegewild in Wolfsgebieten und Pufferzonen können Fördermittel für den Erwerb von Elektrozäunen und die wolfsabweisende Optimierung bestehender Zäune und Zubehör für den Schutz ihrer Herden vor Übergriffen beantragen.

Hintergrund zum Goldschakal

Das natürliche Verbreitungsgebiet des Goldschakals umfasst Bereiche Asiens und reicht bis nach Zentral-, Ost- und Südeuropa. In der Wahl eines Lebensraums ist die Art sehr flexibel und kann sich gut an verschiedene Gegebenheiten anpassen.

So ist der Goldschakal sowohl in einer reich strukturierten Agrarlandschaft anzutreffen, als auch in Feuchtgebieten mit geeigneten Bedingungen. Eines der wichtigsten Kriterien bei der Lebensraumwahl ist die ausreichende Verfügbarkeit von Nahrung.

Ausgeprägte Anpassungsfähigkeit

Diese besteht hauptsächlich aus kleinen bis mittelgroßen Säugetieren, aber auch aus Amphibien, Insekten, Fischen, Aas und pflanzlicher Nahrung. Der Goldschakal ist in der Lage, sich sehr gut an die saisonal verfügbaren Ressourcen anzupassen.

Die ausgeprägte Anpassungsfähigkeit ist ein Grund für seine weitere Ausbreitung in Richtung Norden und Westen. So kam es in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder zu Erstnachweisen in Ländern, in denen der Goldschakal zuvor nicht heimisch gewesen ist. In Deutschland wurden ab 1998 die ersten Nachweise geführt (Quelle LANUV).

Weitere Informationen zum Thema Goldschakal finden Sie unter: https://www.goldschakal.at/deutschland

Alles Kappes – Sauerkraut zum Selbermachen

Der runde Kohlkopf, auch Kappes genannt, birgt viele Vitiamine und ist in den unterschiedlichsten Varianten verwendbar.

Die typisch deutsche Variante ist das Sauerkraut. Das Gemüse wird durch Milchsäuregärung konserviert und ist eine sehr alte praktizierte Technik. Allerdings will diese gelernt sein, sonst wird das Kraut schnell schlecht und schimmelig.

Kappes-oder-Sauerkraut

Hobeln, stampfen und abwarten. Am Ende kommt es aber auf die richtige Fermentierung an. Nur so wird Kappes als Sauerkraut lange haltbar. Wie das genau funktioniert, erklärte Referent Bernhard Wedding aus Marbeck in einem Workshop, angeboten von „Erlebnis Raesfeld“, auf dem Gut Böckenhoff.

Dritter Versuch

Gerd Bootsmann aus Essen war einer der acht Teilnehmer, die es genau wissen wollten. Es sei sein dritter Versuch, sagte er lachend. Jetzt haben seine Kinder ihm den Kurs geschenkt, damit das Einmachen von Sauerkraut endlich klappt. „Ich hatte immer nach kurzer Zeit Schimmel auf dem Kraut“, fügte der Essener hinzu. Warum, das konnte er sich nicht erklären.

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Referent Bernhard Wedding erklärt, wie es richtig funktioniert, damit das Kraut nicht anfängt zu schimmeln. Foto: Petra Bosse

„Schimmel entsteht immer dann, wenn das Kraut nicht während der Fermentierung, die gut sechs Wochen dauert, mit genügend Feuchtigkeit bedeckt ist“, erklärte der Fachmann. Die Flüssigkeit entstehe beim Stampfen. Das Salz, welches schon beim Stampfen hinzugefügt wird, entzieht dem Kohl die Flüssigkeit. Den Rest erledigen Milchsäurebakterien.

„Das A und O ist aber, dass das gehobelte Kraut ordentlich unter Druck gesetzt und unter Luftabschluss gestampft wird. Dadurch und mithilfe des Salzes werden die Zellwände des Kohls zerstört“, so Wedding. Wenn Wasser und Luft entwichen sind, kann der Gärprozess beginnen, „und nach gut sechs Wochen ist das Sauerkraut fertig“.

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Ulrike Ebbert aus Raesfeld (li.) schätzt die Haltbarmachung durch Fermentierung

Ulrike Ebbert aus Raesfeld nahm ebenfalls an dem Kurs teil. Sie hat in den vergangenen Jahren immer Rotkohl aus dem eigenen Garten in Gläsern eingekocht. „Nun möchte ich mal eine andere Art der Haltbarmachung, die Fermentierung, ausprobieren“, sagte sie.

Im Gepäck hatte sie einen Spitzkohl und hobelte, wie der anderen Teilnehmer, diesen erst einmal schön klein, bevor es auch bei ihr ans Stampfen ging. Wer wollte, konnte neben Salz auch noch Zwiebeln, für eine verfeinerte Würze mitstampfen.

Freude über das Dorfgemeinschaftshaus

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Die Freude ist bei den Erler Bürgern groß, dass es mit dem Dorfgemeinschaftschaus klappt – Neuer Kontostand: 1.709.400 Euro

Das Dorfgemeinschaftshaus in Erle wird gebaut. Gestartet ist das bürgergenossenschaftliche Projekt am 16. Juni.

Nach der Bekanntgabe der Gesamtsumme Anfang Oktober von 1,707 Millionen Euro, gibt es jetzt einen neuen Kontostand. Laut Ralf Steiger, Vorstand der Volksbank Erle, beläuft sich die Summe der gezeichneten Anteile für das Projekt mittlerweile auf 1.709.400 Euro.

Ralf-Steiger-Volksbank-Schermbeck

Das Konzept der Bürgergenossenschaft habe, so der künftige Betreiber der Dorfkneipe André Wachtmeister, über die Grenzen Raesfelds hinaus für Staunen und Anerkennung gesorgt.

Zweifel, dass es tatsächlich klappt und die Initiatoren binnen kurzer Zeit das Geld für den Bau des Dorfgemeinschaftshauses zusammenbekommen, habe er seit dem Start des Vorhabens nicht gehabt, so Steiger. „Ich war von Anfang an davon überzeugt, dass wir Erler und Raesfelder dieses Projekt zusammen schaffen“, ergänzt er.

Dorfgemeinschaftshaus-Erle
Werner Brand, Jörg Wachtmeister und Katja Hoogendijk freuen sich. Foto: Petra Bosse

Erle und Raesfeld eine gute Gemeinschaft

Auch Jörg Wachtmeister freut sich, dass das Dorfgemeinschaftshaus jetzt verwirklicht werden kann: „Damit haben wir in Zukunft einen Ort, an dem wir uns mit den Vereinen treffen können. Hier können wir feiern, zusammensitzen und ein Bier trinken, und das Vereinsleben wird nicht aussterben“.

Er ergänzt, stets damit gerechnet zu haben, dass die Summe zusammen kommt. „Dass es so schnell ging, das hat mich doch schon überrascht“, sagt der Erler. Dieser Erfolg beweise zudem, dass es in Erle und Raesfeld eine gute Gemeinschaft gebe.

Katja Hoogendijk ist sehr froh darüber, dass Erle durch das neue Dorfgemeinschaftshaus eine Zukunft habe. Ihr Fazit: „Ich war aber von Anfang an davon überzeugt und habe es gar nicht anders von uns Erlern erwartet.“

Für Werner Brand stand nie infrage, dass ein Dorfgemeinschaftshaus für Erle sehr wichtig ist. Allerdings habe er am Anfang schon seine Zweifel gehabt, da ihm die Summe sehr hoch vorkam. „Überzeugt war ich jedoch davon, wenn es jemand schafft, dann ‚Wir in Erle‘. Die dörfliche Idylle muss beibehalten werden. Mit diesem neuen Haus lebt nun das Dorf weiter“, so Brand.

Landräte beraten über Eindämmung des Infektionsgeschehen

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Zentrales Thema: Eindämmung des Corona-Infektionsgeschehens

Konferenzteilnehmer zeigen sich sehr besorgt über den drastischen Anstieg der Infektionszahlen in den vergangenen Tagen.

Kreis Borken. Die Oktober-Konferenz der Landräte des Münsterlandes fand gestern (28.10.2020) im neuen Gebäude des Software-Unternehmens netgo in Borken stattgefunden.

Corona-Landräte-Regierung-Münster
Landrat Dr. Kai Zwicker hieß in Borken Regierungspräsidentin Dorothee Feller, Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr (Coesfeld), Landrat Dr. Martin Sommer (Steinfurt), Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Klein (Landkreistag NRW), Landrat Dr. Olaf Gericke (Warendorf) und Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe willkommen (v. l. n. r.)Foto: Kreis Borken

Borkens Landrat Dr. Kai Zwicker als Gastgeber hieß dazu Regierungspräsidentin Dorothee Feller, seine Amtskollegen Dr. Olaf Gericke (Warendorf), Dr. Christian Schulze Pellengahr (Coesfeld) und Dr. Martin Sommer (Steinfurt) sowie Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe und Dr. Martin Klein (Hauptgeschäftsführer des Landkreistages NRW) willkommen.

Im Mittelpunkt des unter coronakonformen Rahmenbedingungen organisierten Treffens standen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie (Hinweis: Das Treffen fand zeitlich vor der am gleichen Tage anberaumten Besprechung von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel mit den Regierungschefs der Bundesländer statt).

Akzeptanz in der Bevölkerung

Die Konferenzteilnehmer zeigten sich sehr besorgt über den drastischen Anstieg der Infektionszahlen in den vergangenen Tagen. Angesichts dessen seien zusätzliche Maßnahmen zwingend erforderlich, um die Infektionsketten zu unterbrechen. Damit die verschärften Schutzvorgaben greifen, müsse es eine entsprechende Akzeptanz in der Bevölkerung dafür geben. Dafür wolle man sich mit Nachdruck stark machen, hieß es.

Verbesserung der Kommunikation

Weitere Themen der Konferenz waren die Verteilung der avisierten Corona-Schnelltests sowie die Verbesserung der Kommunikation zwischen Testlaboren, Hausärzten, getesteten Personen und Gesundheitsämtern. Hier setze man auf stärkere Digitalisierung.

So könnten durch entsprechende Nutzung der „Corona-App“ die Meldewege deutlich verkürzt werden, insbesondere bei der Übermittlung von Corona-Testergebnissen.

Der Datenschutz dürfe die hierzu bestehenden Optionen nicht zu sehr einschränken, schließlich gehe es darum, gesundheitliche Gefahren für die Bevölkerung zu bekämpfen. Mit einem Erfahrungsaustausch über die in den Münsterlandkreisen und in der Stadt Münster bislang getroffenen Maßnahmen schloss dann die Konferenz.

Die Nacht der Ausbildung im Kreis Borken findet jetzt online statt!

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Und du bestimmst wann und mit wem! Vereinbare einfach einen Wunschtermin mit dem Unternehmen deiner Wahl und erfahre alles rund um die Ausbildung. Klick jetzt auf –> www.ndakb.de

Borken (pd). Angesichts der rasant steigenden Infektionszahlen und der sich ändernden Verordnungen, hat sich die Wirtschaftsförderung der Stadt Borken gemeinsam mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Borken und in Absprache mit den anderen teilnehmenden Kommunen dazu entschlossen, das offene Angebot „Kreisweite Nacht der Ausbildung“ abzusagen.

Die Nacht der Ausbildung im Kreis Borken findet jetzt online statt! Foto: Stadt Borken

Stattdessen findet die „Nacht der Ausbildung“ nun an mehreren Tagen vom 05. bis 20. November mit vorheriger Terminvereinbarung und auf verschiedenen Kanälen statt. Ob weiterhin persönliche Termine angeboten werden, entscheidet jedes teilnehmende Unternehmen selbst.

Informieren Sie bitte Ihre Schülerinnen und Schüler bzw. Ausbildungssuchenden über das Azubi-Dating. Ab sofort kann man sich auf der Website www.ndakb.de dafür anmelden und Termine vereinbaren.

Erneut eine Gelbörse in Raesfeld gestohlen

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Erst nach dem Preis gefragt, dann war die Geldbörse weg

Was als unverfängliche Frage daherkam, könnte bloß ein gezieltes Ablenkungsmanöver dargestellt haben – es passt zu den typischen Vorgehensweisen von Taschendieben, was der Kundin eines Bekleidungsgeschäfts am Montag in Raesfeld widerfahren ist.

Die Frau hielt sich gegen 12.30 Uhr in dem Markt an der Leinenweberstraße auf, als eine junge Frau auf sie zukam und wiederholt nach dem Preis einer Ware fragte. Kurz darauf bemerkte laut Mitteilung der Polizei die Kundin, dass ihr Portemonnaie samt Geld und Papieren fehlte – dieses hatte sich in ihrer Fahrradtasche befunden, die wiederum im Einkaufswagen lag. Eine weitere junge Frau begleitete die „Fragestellerin“.

Beide waren circa 25 Jahre alt, hatten lange dunkle Haare, waren circa 1,60 Meter groß, schlank und schwarz gekleidet. Eine der beiden trug einen schwarzen Lederblouson.

Hinweise an das Kriminalkommissariat in Borken: Tel. (02861) 9000.

Warnung der Polizei

Die Polizei erneuert in diesem Zusammenhang ihre Warnung vor Taschendieben. Sie nutzen für ihr kriminelles Handwerk gerne Situationen, in denen es zu Gedränge kommt – eine flüchtige Berührung oder ein kurzer Rempler fallen dort nicht so schnell auf.

Den Taschendieben reichen schon wenige Augenblicke und gegebenenfalls das Ablenkungsmanöver eines Mittäters, um an ihre Beute zu kommen.

Wer sich davor schützen will, sollte Wertsachen in einer verschlossenen Innentasche verstauen – am besten Geld und Papiere in unterschiedlichen Taschen. Brustbeutel, Gürtelinnentaschen oder ähnliches bieten zusätzliche Sicherheit. Bei Taschen sollte die Verschlussseite zum Körper hin und auf der Vorderseite des Körpers zu tragen. Weitere Tipps und Informationen dazu bietet unter anderem die Internetseite www.polizei-beratung.de.

Keine Förderung für Wasserschließung im Außenbereich

Förderung für Außenbereichserschließungen der Wasserversorgung durch das Land Nordrhein-Westfalen ist derzeit nicht vorgesehen

Hohe RWW Hausanschlussgebühren lassen Anwohner in Außenbereichen Overbeck seit Monaten auf dem „Trockenen“ sitzen (wir berichteten).

Die Trinkwasserversorgung im ländlichen Raum ist nicht überall gesichert! Besonders die zahlreich trocken gefallenen Brunnen sorgen in vielen Bereichen rund um Raesfeld und Overbeck/Schermbeck für Wasserknappheit in heißen Monaten.

Betroffene Anwohner fragten sich in jüngster Vergangenheit, warum die Außenerschließung der Wasserversorgung vom RWW, Trinkwasser gehört zum Allgemeingut, nicht wie auch Glasfaser im Außenbereich, vom Land gefördert werde.

Tanja Albrecht, Pressereferentin vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW teilte auf Anfrage der Redaktion mit, dass die Außenbereichserschließung für öffentliche Wasserversorgung in NRW bereits seit vielen Jahren nicht mehr gefördert werde.

Die Trinkwasserversorgung erfolge in Deutschland hauptsächlich als leitungsgebundene öffentliche Wasserversorgung. Hinzu komme, dass in Randlagen der Verteilnetze mit nur geringer Bebauungsdichte Grundstücke regelmäßig nicht an das öffentliche Leitungsnetz angeschlossen werden.

Lange Zuleitungen

Der Grund seien die langen Zuleitungen, die unverhältnismäßig hohe Kosten verursachen und teilweise zu hygienischen Problemen durch lange in der Zuleitung stehendes Stagnationswasser führen würden.

In diesen Fällen müsse laut Albrecht die Wasserversorgung vor Ort durch ein dezentrales kleines Wasserwerk oder durch eine Kleinanlage zur Eigenversorgung der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) erfolgen.

Insgesamt werden derzeit in Nordrhein-Westfalen noch rund 50.000 Kleinanlagen zur Eigenversorgung und circa 10.000 dezentrale kleine Wasserwerke betrieben. Weil aus diesen Anlagen jeweils nur bis zu zehn Kubikmeter Wasser pro Tag entnommen werden, sind die Brunnen i.d.R. flach verfiltert. Dadurch seien sie häufig nur wenig vor Beeinflussungen durch Nutzungen im Einzugsgebiet geschützt.

„In den vergangenen Jahren haben zudem Berichte über trockenfallende Brunnen zugenommen. Da für Kleinanlagen zur Eigenversorgung und für dezentrale kleine Wasserwerke keine Berichtspflichten nach der TrinkwV bestehen, liegen detaillierte Informationen vor allem auf Ebene der Gesundheitsämter vor Ort vor“, ergänzt Albrecht den Grund.

Aufgabe der Gemeinde

Grundsätzlich begrüße das Ministerium LANUV NRW die Außenbereichserschließung. Die Wasserversorgung durch Kleinanlagen zur Eigenversorgung sei jedoch in einigen Gemeinden aufgrund qualitativer und quantitativer Probleme kritisch zu sehen.

Ein Anschluss an die öffentliche Wasserversorgung würde betroffenen Bürgern eine sichere Trinkwasserversorgung langfristig ermöglichen. Darüberhinaus sei die Sicherstellungspflicht für die öffentliche Wasserversorgung – auch im Außenbereich – zunächst eine Aufgabe der jeweiligen Gemeinde.

Aufwendungen auf Bürger umlegen

Aufwendungen, die den Gemeinden durch die Wahrnehmung ihrer Pflichten entstehen, können gemäß des Landeswassergesetzes NRW auf die Bürger umgelegt werden. Dies gelte auch für privat-rechtlich organisierte Wasserversorgungsunternehmen.

Die Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Wasser (AVBWasserV) gebe vor, dass das Wasserversorgungsunternehmen berechtigt seien, vom Anschlussnehmer die Erstattung der bei wirtschaftlicher Betriebsführung notwendigen Kosten für die Erstellung des Hausanschlusses zu verlangen.

Baukostenzuschuss

Tanja Albrecht: „In Fällen, in denen das Verteilnetz nicht bereits bis an das anzuschließende Grundstück heranreicht, wird häufig neben dem Entgelt für den Hausanschluss zusätzlich ein Baukostenzuschuss für einen erforderlichen Ausbau des Verteilnetzes erhoben“.

Die spezifischen Bau- und Anschlusskosten im Außenbereich seien aufgrund der großen Abstände zwischen den Grundstücken hoch bzw. können nur auf wenige Anschlussnehmer verteilt werden. Daher werde im Außenbereich aus Kostengründen häufig auf den Anschluss an die öffentliche Wasserversorgung verzichtet.

Fördermöglichkeit in den 80iger Jahre

Vor diesem Hintergrund habe es in Nordrhein-Westfalen bis in die 1980er-Jahre Fördermöglichkeiten für den Anschluss an die öffentliche Wasserversorgung gegeben. Ziel der damaligen Förderung war die Erhöhung des Anschlussgrades der Bevölkerung an die öffentliche Wasserversorgung. In einigen Bereichen wurde damals trotz Förderung auf den Ausbau der öffentlichen Wasserversorgung im Außenbereich verzichtet.

Anschlussgrad nicht erreicht

Dennoch konnte durch die Förderung und den stetigen Ausbau der Wasserversorgung ein sehr hohes Niveau für den Anschlussgrad erreicht werden, so dass die damalige Landesregierung die Förderung in den 1980er-Jahren eingestellt und neue Entwicklungsschwerpunkte gesetzt hat.

In der offiziellen und jüngsten Statistik von IT.NRW zur öffentlichen Wasserversorgung wird für das Jahr 2016 ein Anschlussgrad von mehr als 98 Prozent angegeben.

„Für den als Beispiel genannten Breitbandanschluss wird für das gleiche Jahr ein Anschlussgrad von etwas mehr als 84 Prozent angegeben, der bis 2019 bereits auf mehr als 90 Prozent gesteigert werden konnte. Die Förderung einer weiteren Außenbereichserschließungen der Wasserversorgung durch das Land Nordrhein-Westfalen ist daher derzeit nicht vorgesehen“, so Albrecht.

Petra Bosse

Historische Generalversammlung für die Volksbank Raesfeld eG

Mitglieder stimmen Verschmelzung für eine neue Volksbank Raesfeld und Erle zu

Schlussstrich unter erfolgreiches Geschäftsjahr gezogen / 6,00 Prozent Dividende für die 3.062 Mitglieder

Raesfeld (pd). Zufriedene Gesichter bei der Volksbank Raesfeld beim Rückblick auf das Jahr 2019: Trotz eines eher turbulenten wirtschaftlichen Umfeldes, konnte sie gute Zahlen vermelden. Der Vorstand und der Aufsichtsrat der Bank legten auf der diesjährigen Generalversammlung den Bericht vor den Mitgliedern ab.

Voba-Raesfeld-Erle
Vorstand und Aufsichtsratsvorsitzende und -stellvertreter der zukünftigen VB Raesfeld und Erle eG v. l.: Jan-Bernd Seier, Marcus Feldhaar, Oliver Cichowski, Johannes Böckenhoff, Michael Weddeling, Ralf Steiger und Bernhard Böckenhoff. Foto: Bosse

111 Mitglieder folgten der Einladung ins Festzelt an der Marientaler Straße in Raesfeld-Erle. Dieser ungewöhnliche Veranstaltungsort wurde gewählt, damit alle geltenden Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden konnten.

Vorstandsmitglied Marcus Feldhaar konnte von einem erfolgreichen Geschäftsjahr berichten. Kundeneinlagen, Kundenkredite und Bilanzsumme weisen ein gesundes Wachstum auf.

Ausweitung der Kundeneinlagen

Das Jahr 2019 war von einer starken Ausweitung der Kundeneinlagen und des Kreditgeschäfts geprägt. Die betreuten Kundeneinlagen wuchsen um knapp zehn Prozent auf nunmehr 140 Mio. Euro. Besonders Einlagen mit kurzfristiger Laufzeit nahmen trotz anhaltender Niedrigzinsphase zu.

130 Mio. Euro betreute Kundenkredite, das ist eine Steigerung um über acht Prozent zum Vorjahr, waren an Mitglieder und Kunden ausgeliehen.

Der Ergebnisverwendungsvorschlag, den der Aufsichtsrat und der Vorstand der Generalversammlung unterbreiteten, sah neben Einstellungen in die Rücklagen eine Dividendenausschüttung in Höhe von 6,00 Prozent auf die Geschäftsguthaben vor.

Feldhaar hob in seiner Rede hervor, dass die Bank damit das Vertrauen der Mitglieder honorieren und diese am Geschäftserfolg teilhaben lassen möchte. Dieser Vorschlag fand die ungeteilte Zustimmung der Mitglieder. Sie erteilten Vorstand und Aufsichtsrat nach ihren jeweiligen Berichten die Entlastung.

Ehrung langjähriger Mitglieder

Vor dem Bericht seines Kollegen Marcus Feldhaar nahm der Vorstandsvorsitzende der Bank, Oliver Cichowski, die Ehrung der langjährigen Mitglieder vor. Viele Mitglieder haben die Geschicke der Bank bereits über einen beachtlichen Zeitraum persönlich begleitet. Daher ist es Tradition, die Jubilare zu Beginn der Versammlung zu ehren und ihnen für ihre langjährige Treue als Miteigentümer der Bank zu danken.

Vor 60 Jahren haben sechs Jubilare, Karl Flück, Bernhard Hater, Leo Meyering, Ewald Jacob, Hubert Baumeister und Johannes Schmäing, ihre Mitgliedschaft erworben.

Auf 50 Jahre Mitgliedschaft blicken Johannes Stenert, Hilde Nagel, Walter Ridder, Reiner Manthey, Christine Mümken, Wilhelm Brunsbach, Hermann Leiers, Helmut Sens, Ottilie Stenert, Hubert Sümpelmann, Heinrich Klaus, Anna-Elisabeth Epping sowie Wendel Epping und Brigitta Brömmel zurück.

Seit 40 Jahren gehören Hubert Schmidtkamp, Martin Brömmel, Helmut Hater, Hubert Hetkamp, Gerd Stenert, Doris Nagel, Heinrich-Jürgen Wachtmeister, Marietheres Brömmel, Paul Brömmel, Herbert Philips, Gisela Schwane, Ewald Gesing, Gerd Nachtigall und Hubert Hüging der Bank als Mitglied an.

Oliver Cichowski stellte in der Mitgliederehrung die genossenschaftlichen Werte in den Mittelpunkt, die insbesondere die langjährigen Mitglieder verkörpern.

Am Herzen liegt der lokal tätigen Genossenschaftsbank das gesellschaftliche Engagement. So konnten 2019 über 32.000 Euro Gewinnsparmittel und Spenden, an Raesfelder Vereine, Institutionen und Verbände ausgeschüttet werden.

GV-Abstimmung-Volksbank-Raesfeld
Foto: Volksbank Raesfeld

Gemeinsame Volksbank Raesfeld und Erle eG

Ein ganz besonderer Tagesordnungspunkt war die Abstimmung über die Verschmelzung der Volksbank Raesfeld eG mit der Volksbank Erle eG. Nachdem alle Informationen über den vorgesehenen Zusammenschluss der beiden Institute sowie das Verschmelzungsgutachten und der Inhalt des Verschmelzungsvertrages vorgetragen wurden, stimmten die Mitglieder der Verschmelzung zu.

Mit 100 Prozent der Stimmen befürworteten die Anwesenden eine gemeinsame Volksbank Raesfeld und Erle eG. Somit gaben sie das finale Votum für die Verschmelzung ab.

Bereits am Montag sprach sich auch die Generalversammlung der Volksbank Erle eG für einen Zusammenschluss zum 01.01.2021 aus.

In den neuen Aufsichtsrat wurden neben den bestehenden Aufsichtsratsmitgliedern Jan-Bernd Seier (Vorsitzender), Volker Hüppe, Bernhard Böckenhoff sowie Birgit Romeiß-Geuting auch die von der Generalversammlung der Volksbank Erle eG nominierten Mitglieder Johannes Böckenhoff, Edwin Schwane, Georg Göllmann und Dr. Christian Nienhaus gewählt. Sie vertreten zukünftig gemeinsam die Interessen der Mitglieder aus beiden Ortsteilen.

Hidding-Verabschiedung
Aufsichtsratsmitglied Andreas Hidding (3.v.l., mit Urkunde) wurde von Oliver Cichowski, Bernhard Böckenhoff, Marcus Feldhaar und Jan-Bernd Seier (v. l). verabschiedet. Für Ehefrau Rita Hidding gab es als Dankeschön einen Blumenstrauß. Foto: Petra Bosse

Fest von dem Verschmelzungsprojekt überzeugt, legte Andreas Hidding sein Amt aus eigenem Antrieb heraus nieder, um die paritätische Besetzung des neuen Gremiums zu gewährleisten. Im Anschluss wurde Andreas Hidding für seinen 8-jährigen Einsatz als Aufsichtsrat geehrt und gebührend verabschiedet.

Lockdown-Weitreichende Unterstützung für Wirtschaftsbereiche

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Der Bund hat heute nach Bekanntgabe des zweiten Lockdowns eine Finanzhilfe in Höhe von rund 10 Milliarden zugesagt

Die Hilfsmaßnahmen sollen vom Bund und Länder schnell umgesetzt werden.

Restaurants, Bars und Kulturbetriebe stehen deutschlandweit mit dem zweiten Lockdown vor dem Aus. Für alle, die bedingt dadurch unverschuldet schließen müssen, soll es eine Entschädigung geben.

Die neuen Maßnahmen bedeuten, dass einige Wirtschaftsbereiche in den kommenden Monaten erhebliche Einschränkungen von Geschäftsbetriebe hinnehmen müssen. Viele wirtschaftliche Gewerbe werden, wenn sie ein zweites Mal für vorerst einen Monat zusperren, es wirtschaftlich nicht überleben.

Für die von den temporären Schließungen erfassten Unternehmen, Betriebe, wird der Bund eine außerordentliche Wirtschaftshilfe gewähren. Damit sollen die finanziellen Ausfälle entschädigt werden.

Der Erstattungsbetrag soll 75% des entsprechenden Umsatzes des Vorjahresmonats für Unternehmen bis 50 Mitarbeiter betragen und damit die Fixkosten des Unternehmens pauschaliert werden.

10 Milliarden

Weiter sollen auch die Prozentsätze für größere Unternehmen nach Maßgabe der Obergrenzen der einschlägigen beihilferechtlichen Vorgaben ermittelt werden. Die Finanzhilfe wird ein Finanzvolumen von bis zu 10 Milliarden haben.

Ebenfalls werde der Bund Hilfsmaßnahmen für Unternehmen verlängern und die Konditionen für die hauptbetroffenen Wirtschaftsbereiche, Überbrückungshilfe III, verbessern.

Dies betrifft zum Beispiel den Bereich der Kultur-und Veranstaltungswirtschaft und die Soloselbständigen. Außerdem wird der KfW-Schnellkredit für Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten geöffnet und angepasst.

Damit soll auch in der Pandemie in Industrie, Handwerk und Mittelstand sicheres Arbeiten ermöglicht werden.

Petra Bosse

Literarische Matinée

„Astor Piazzolla trifft Hermann Kunkler“ im Rittersaal des Schlosses Raesfeld
Raesfeld Karten für das Konzert am Sonntag, 8. November, 11 Uhr nur im Vorverkauf

Kreis Borken / Raesfeld (pd). Unter dem Titel „Astor Piazzolla trifft Hermann Kunkler“ gestaltet das „Collegium musicum“ der Streicherakademie Hannover, eine literarische Matinée mit Texten aus Hermann Kunkler´s Werken.

Hermann Kunkler

Mit der Begegnung des Musikers Piazzolla und des Künstlers Kunkler treffen im Rittersaal des Schlosses Raesfeld am Sonntag, 8. November 2020, unbedingter Ausdruckswille, Schöpferkraft, Leidenschaft und die Suche, mit neuen und eigenen künstlerischen Wegen das Leben zu meistern, aufeinander. Das Konzert des Kulturkreises Schloss Raesfeld beginnt um 11 Uhr.

Für die musikalische Unterhaltung sorgt an diesem Vormittag das „Collegium musicum“ der Streicherakademie Hannover. Das setzt sich aus preisgekrönten Musikern zusammen, die neben ihrer Lehrtätigkeit an der Akademie in unterschiedlichen Formationen oder solistisch auftreten. Dazu gehören:

– Kana Sugimura, Violine
– Marlène Clement, Bandoneon
– Damjan Saramandic, Violoncello
– Victoria Kirst, Kontrabass
– Marie-Luise Jauch, Sprecherin und Klavier Hermann Kunkler ist ein „alter Bekannter“ des Kulturkreises Schloss Raesfeld: Mehr als 25 Jahre engagierte er sich in dem 1956 gegründeten Verein. Von 1977 bis 1992 übernahm er sogar dessen Vorsitz. Seither ist er Ehrenvorsitzender. Im Hauptberuf Goldschmied, Bildhauer und „Macher von besonderen und sonderbaren Dingen“ ist Hermann Kunkler bekannt für Brunnen und große Skulpturen, in Raesfeld und Dorsten, als auch in vielen anderen Orten.

Er griff auch zur Feder und schrieb Texte, die sich ebenso wenig wie seine Skulpturen einer Richtung unterordnen lassen. Sind es Balladen, Gedichte oder narrative Texte? Jede Zeile verrät den unbedingten Willen, (seine) Lebenswirklichkeit sprachgestalterisch umzusetzen: nachdenklich, augenzwinkernd, ironisch distanziert, metaphernreich, humorvoll, oft derb und nie vorhersehbar. Begleitet voin karikaturistischen Zeichnungen findet er immer mit dem Wissen um die eigenen Schwächen einen neuen Weg, sich künstlerisch auszudrücken.

Auch Astor Piazzolla, ein argentinischer Komponist und Bandaneonspieler, überschritt mit seiner Musik alle Grenzen: Mit seinem Tango Nuevo, einer Weiterentwicklung des traditionellen Tango Argentino, schaffte er ein ganz eigenes Genre.

Wichtige Hinweise zu den Konzerten des Kulturkreises Schloss Raesfeld vor dem Hintergrund der Corona-Bestimmungen:

Anders als in den Vorjahren können Karten in dieser Saison ausschließlich im Vorverkauf beziehungsweise durch Reservierung erworben werden. Es gibt keine Tageskasse. Das Kartenkontingent im Rittersaal sowie in Preens Hoff ist in diesem Jahr begrenzt und richtet sich nach dem jeweiligen Stand der Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Der Eintritt kostet für Besucherinnen und Besucher, die nicht Mitglied des Kulturkreises Schloss Raesfeld sind, 20 Euro, für Schülerinnen und Schüler sowie Studentinnen und Studenten 12 Euro. Karten können in der Geschäftsstelle des Kulturkreises Schloss Raesfeld unter Tel. 02861/681-4283 oder per E-Mail an [email protected] bis Freitag, 6. November 2020, bestellt werden. Dort ist auch das Programmheft für die Saison 2020/21 erhältlich.

Sitzplätze können nur zu zweit nebeneinander oder im Familienverbund belegt werden. Die vorab aufgestellten Stühle dürfen nicht verstellt werden. Einlass ist 60 Minuten vor Konzertbeginn. Eine Mund-Nase-Bedeckung muss bis zum Sitzplatz getragen werden, nach Erreichen des Platzes darf diese abgenommen werden.

Die Gäste werden gebeten, den Anweisungen des Veranstalters zu folgen und sich nur innerhalb der ausgewiesenen Veranstaltungsfläche aufzuhalten. Die Namen und Kontaktdaten, die über die Reservierung erfasst werden, halten die Veranstalter nach dem Konzert noch vier Wochen lang vor, um die Konzertbesucherinnen und -besucher im Falle einer bestätigten Corona-Infektion informieren zu können.

Weitere Informationen zum Kulturkreis und dessen Programm finden sich im Internet unter www.kulturkreis-schloss-raesfeld.de.

Aktuell – Harte Maßnahmen werden umgesetzt

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Freizeitgestaltung wird erheblich eingeschränkt. Kontrollen auch bei privaten Feiern sollen verstärkt werden.

„Harte Beschlüsse – harter und bitterer Tag“, so Bundeskanzlerin Angela Merkel“. Wie bereits schon in der Beschlussvorlage von gestern Abend angekündigt, werden laut Angela Merkel ab dem 2. November folgende Maßnahmen umgesetzt.

Ziel von Bund und Ländern der neuen Beschlüsse sei es, zügig die Infektionsdynamik zu unterbrechen, damit in der Weihnachtszeit keine weitreichenden Beschränkungen im Hinblick auf persönliche Kontakte und wirtschaftliche Tätigkeit erforderlich sind“.

Gültig sind die Maßnahmen ab dem 2. November und nicht wie in der Beschlussvorlage am 4. November und gelten vier Wochen.

  • Gastronomiebetriebe sowie Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.

Institutionen und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung zuzuordnen sind, werden geschlossen.

Dazu gehören

  • a. Theater, Opern, Konzerthäuser, und ähnliche Einrichtungen
  • b. Messen, Kinos, Freizeitparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
  • c. Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
  • d. der Freizeit-und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm-und Spaßbädern,
  • e. Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen.

Gottesdienste: Keine Verschärfung. Auf Hygieneregeln werden hingewiesen.

Geschlossen:

Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist.

Medizinisch notwendige Behandlungen, zum Beispiel Physiotherapien, bleiben weiter möglich.

Friseursalons bleiben unter den bestehenden Auflagen zur Hygiene geöffnet.

Angela Merkel: „Bund und Ländern ist bewusst, dass die Beschränkungen für die Bevölkerung eine große Belastung darstellen. Deshalb gebührt der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung großer Dank, die bisher und auch in Zukunft diese Maßnahmen mit Gemeinsinn und Geduld einhalten und besonders denjenigen, die für die praktische Umsetzung der Maßnahmen sorgen und natürlich auch denen, die im Gesundheitssystem ihren Dienst leisten. Die Lage ist jetzt wieder sehr ernst.

Vor uns liegen vier schwierige Wintermonate. Aber Bund und Länder sehen mit Zuversicht in die Zukunft. Die Fortschritte bei der Impfstoffentwicklung und die einfachere Infektionskontrolle im Sommer geben uns die Hoffnung, dass Deutschland, wenn es gut durch diesen Winter kommt, im nächsten Jahr schrittweise die Pandemie überwinden und sich auch wirtschaftlich erholen kann“.

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