Ausbruch in einem Hühnerbestand in der niederländischen Provinz Gelderland / Gehäufte Funde toter Wildvögel melden
Kreis Borken (pd). Die Geflügelpest (Aviäre Influenza) ist auf dem Vormarsch: In der niederländischen Provinz Gelderland hat es in einem Hühnerbetrieb nahe Nijmegen (ca. 60 Kilometer vom Kreis Borken entfernt) einen Ausbruch des hochpathogenen Influenza-A Subtyps H5N8 gegeben. Zudem ist bei mehreren verendeten Wildvögeln an der Nord- und Ostseeküste die Geflügelpest festgestellt worden.
Das Friedrich-Löffler-Institut, das Bundesinstitut für Tiergesundheit, stuft daher das Risiko eines Eintrags des Virus in Nutzgeflügelhaltungen als hoch ein. Aus diesem Grund warnt der Kreis Borken vor der Einschleppung durch Wildvögel in hieisige Geflügelbestände. Geflügelpest ist für Hausgeflügel hochansteckend und verläuft mit schweren allgemeinen Krankheitszeichen.
Es werde dringend angeraten, die Überwachungsmaßnahmen hinsichtlich toter oder kranker Wildvögel zu intensivieren, heißt es in der Mitteilung des Friedrich-Löffler-Instituts. Gehäufte Funde toter Wildvögel sind folglich dem Fachbereich Tiere und Lebensmittel des Kreises Borken zu melden. Das ist möglich unter Tel. 02861/681-3801.
„Die Früherkennung der Geflügelpest und die Einhaltung der ‚Biosicherheitsmaßnahmen‘ in geflügelhaltenden Betrieben sind von entscheidender Bedeutung, um die Einschleppung und Verbreitung der Seuche zu verhindern“, betont Kreisveterinär Dr. Manfred Ulrich. Deswegen seien Geflügelhalter, aber auch alle Bürger aufgerufen, Auffälligkeiten bei nun eintreffenden Zugvögeln zu melden.
Als „Biosicherheitsmaßnahmen“ werden beispielsweise empfohlen: – Schutz des Geflügelbestands vor dem Kontakt mit Wildvögeln – Betreten des Stalls/Auslaufs nur in betriebseigener Schutzkleidung mit stallspezifischen Schuhwerk – Gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife vor und nach Betreten des Stalls/Auslaufs – Füttern des Geflügels im Stall und Tränken mit Leitungswasser (nicht mit Regenwasser oder anderem Oberflächenwasser) – Futter, Einstreu und weitere Gegenstände, die mit dem Geflügel in Berührung kommen, müssen für Wildtiere unzugänglich aufbewahrt werden Insbesondere Halter, die ihr Geflügel draußen in Ausläufen halten, sind zu verantwortungsvollem Handeln und dem Einhalten der Maßnahmen aufgerufen. Wichtig sei es insbesondere, unklare Krankheits- und Todesfälle im eigenen Geflügelbestand beim Veterinäramt zu melden, damit die Tiere schnellstmöglich untersucht werden können.
Weitere Hinweise und nähere Informationen gibt es auch auf der Internetseite des Kreises Borken unter www.kreis-borken.de/gefluegelpest oder über die Suchfunktion auf der Startseite mit dem Begriff „Geflügelpest“.
Die Borkener Schokoladen-Manufaktur Sabines Chocolaterie spendet pro verkaufter Flasche Glühwein 1 EUR an die Aktion „Borken Heartbeat – Zusammen stark“.
Heute übergab Sabine Schierz von „Sabines Chocolaterie“ einen Scheck über 132 EUR an Julia Ohters, Leiterin der Borkener Wirtschaftsförderung. Die Borkener Schokoladen-Manufaktur spendet pro verkaufter Flasche Glühwein 1 EUR an die Aktion „Borken Heartbeat – Zusammen stark“. „Die Aktion läuft noch bis Ende des Jahres“, so Sabine Schierz.
Spendenakton für die Borkener Gastronomen. Foto: Stadt Borken
Julia Ohters freute sich über die Aktion und das Engagement und dankte Sabine Schierz für die Spende. „Auch wenn der Betrag eher klein ist, passt die Aktion genau zu dem Motto „Borken Heartbeat – Zusammen stark“, bei der Solidarität und Zusammenhalt im Vordergrund stehen“, so Ohters.
Einbrecher sind in der Nacht zum Dienstag in zwei Firmengebäude in Raesfeld eingedrungen.
(ots). Beide Betriebe liegen unweit voneinander am Vennekenweg, in beiden Fällen hebelten die Täter ein Fenster auf und verschafften sich so gewaltsam Zugang.
Im ersten Fall erbeuteten die Unbekannten zwei Akkuschrauber und Bargeld, im zweiten Fall ebenfalls Akkuschrauber und ein Fahrrad. Hinweise erbittet die Kripo in Borken: Tel. (02871) 2990.
ERLE. Statt St. Martins- und Laternenumzug erleuchten 60 unterschiedliche, bunte Laternen die Fenster der Kita- St. Silvester.
Der Kindergarten St. Silvester leuchtet. Die kreativ gebastelten Laternen schmücken in den Abendstunden von 17 bis 19 Uhr bis zum 10. November die Fenster der Kita und laden Familien und Spaziergänger zu einem Bummel ein.
„Jedes Kind hat seine eigene Wunschlaterne gebastelt und so sieht auch jede anders aus. Da die Umzüge alle ausfallen, wollten wir den Kindern mit dieser Aktion eine Wertschätzung ihrer Laternen geben und diese in der der Öffentlichkeit leuchten lassen und damit eine adventliche Stimmung in Erle verbreiten“, so Kita-Leiterin Angela Kuhlmann.
Das sei eine schöne Sache, besonders für Familien, die abends mit ihren Kindern im Dunkeln einen Spaziergang machen und Kinder dabei ihre Laterne mit Mama und Papa suchen können.
Glasfaserausbau in Gewerbegebieten startet: Spatenstich mit Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing und Deutsche Glasfaser Geschäftsführer Dr. Stephan Zimmermann zum Netzausbau in Borkener Gewerbegebieten
Borken (pd). Während die Ausbauarbeiten zum FTTH-Glasfasernetz („Fiber To The Home“ – Glasfaser bis ins Haus) für die Privathaushalte in Borken voranschreiten, werden nun auch die Borkener Unternehmen von einem Netzanschluss profitieren: Ab sofort beginnen die Ausbauarbeiten der Gewerbegebiete in der Kreisstadt durch Deutsche Glasfaser. Dabei erhalten im ersten Schritt 90 Unternehmen, die während der Nachfragebündelung einen Vertrag mit inexio / Deutsche Glasfaser Business gezeichnet haben, einen Anschluss an das Netz der Zukunft.
Lichtgeschwindigkeit für Unternehmen in Borken: Glasfaserausbau in Gewerbegebieten startet. Foto: Stadt Borken
Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing begeht gemeinsam mit Deutsche Glasfaser Geschäftsführer Dr. Stephan Zimmermann den Spatenstich zum Glasfaserausbau im Gewerbegebiet an der Hansestraße 36. Damit beginnt der Netzausbau auch für die Borkener Unternehmen. „Wir freuen uns, dass nun auch unsere Betriebe in Borken zukunftssicher mit Glasfaseranschlüssen ausgerüstet werden. Neben den einzelnen Ortsteilen, die bereits mit Glasfaser versorgt sind, sowie den Außenbereichen, die aktuell erschlossen werden, ist der Ausbau der Gewerbegebiete ein weiterer, wichtiger Schritt zur digitalen Kommune“, sagt Mechtild Schulze Hessing, Bürgermeisterin der Stadt Borken
Dr. Stephan Zimmermann, Geschäftsführer von Deutsche Glasfaser: „Borken ist Sitz von Deutsche Glasfaser – uns hier zu engagieren ist Ehrensache. Die digitale Kommune Borken, also die flächendeckende Versorgung mit reinen Glasfaseranschlüssen ist unser aller Ziel. Dazu gehört das beste Fundament auch für die Borkener Unternehmen zu legen – ein reines Glasfasernetz in allen Gewerbegebieten. Jetzt heißt es anpacken und ausbauen!“
Julia Ohters, Wirtschaftsförderung der Stadt Borken: „Die letzten Monate haben uns im Zeitraffer gezeigt, wohin die Reise geht: Mehr Arbeiten von Zuhause, mehr Datenverkehr und höhere Anforderungen an die Verfügbarkeit auch und gerade im Beruf. Der Glasfaserausbau in unseren Gewerbegebieten verschafft den ansässigen Betrieben mit schnellen Internetanbindungen einen klaren Standortvorteil – und macht unsere Stadt so insgesamt als Wirtschaftsstandort attraktiver.“
Unternehmen die noch keinen Vertrag für einen Glasfaseranschluss gezeichnet haben, sollten sich kurzfristig melden, um noch in der aktuellen Bauphase mit angeschossen zu werden. Telefon 0800-281 2812 (gebührenfrei) oder per E-Mail [email protected]
Fanfaren Raesfeld haben Probenbetrieb vorerst eingestellt. Die bevorstehende Ständchenrunde auf unbestimmte Zeit verschoben!
Raesfeld (pd). Aufgrund der neuen Regelungen in Bezug auf die Bekämpfung der Corona-Pandemie muss der Probenbetrieb des Fanfarencorps Raesfeld vorerst eingestellt werden.
Die Gemeinschaftsproben des Jugend- und Gesamtcorps sowie auch der Einzelunterricht sind hiervon betroffen.
Die Musiker des Corps hatten sich zuletzt auf die angekündigte „Ständchenrunde“ für den 08.11.2020 vorbereitet, welche nun leider auch nicht wie geplant stattfinden kann.
Die Veranstaltung wird jedoch nicht abgesagt, sondern auf unbestimmte Zeit verschoben. Alle Teilnehmer der Verlosung bleiben selbstverständlich weiterhin „im Rennen“ um den Gewinn eines Ständchens. Sobald ein Ersatztermin hierfür gefunden wurde, werden die Teilnehmer darüber informiert.
Mit der Vereidigung von Bürgermeister Martin Tesing hat die Gemeinde Raesfeld am Montag offiziell die neue Wahlperiode eingeläutet. In der konstituierenden Ratssitzung im Forum der St.-Sebastian-Grundschule wurden außerdem die ersten organisatorischen Entscheidungen getroffen und die Ausschüsse für die kommenden fünf Jahre gebildet.
Karl-Heinz Tünte leitete Sitzung als Altersvorsitzender
Als Altersvorsitzender eröffnete Karl-Heinz Tünte (CDU) am Montagnachmittag die erste Sitzung des neuen Rates im Forum der St.-Sebastian-Grundschule. Mit einem Schmunzeln bemerkte er zu Beginn: „Bis vor wenigen Tagen habe ich noch geglaubt, zu den hoffnungsvollen Talenten zu gehören – und heute werde ich eines Besseren belehrt. Ich darf heute als lebensältestes Ratsmitglied den sogenannten Altersvorsitz übernehmen.“
Mit Humor und Erfahrung führte Tünte durch den Auftakt der neuen Wahlperiode. Er wies darauf hin, dass 15 der insgesamt 28 Ratsmitglieder neu gewählt worden seien, darunter erstmals auch Vertreterinnen und Vertreter der FDP.
Verabschiedung von Andreas Grotendorst. Fotos. Petra Bosse
Großer Vertrauensvorschuss der Bürger
In seiner Rede betonte Bürgermeister Martin Tesing die Verantwortung und das Vertrauen, das die Bürgerinnen und Bürger in den neuen Rat gesetzt haben. „Wir alle sind gewählt, die Gemeinde Raesfeld in den kommenden fünf Jahren in eine gute Zukunft zu führen und sie Schritt für Schritt weiterzuentwickeln. Damit verfügen wir über einen großen Vertrauensvorschuss unserer Bürger. Wir alle werden, davon bin ich überzeugt, gemeinsam daran arbeiten, dieses Vertrauen zu rechtfertigen“, sagte Tesing.
Den ehemaligen Ratsmitgliedern dankte er für ihre Arbeit und ihren Einsatz in den vergangenen Jahren. „Sie haben sich, jeder auf seine Weise, um die Gemeinde verdient gemacht“, so Tesing.
Foto: Petra Bosse
Dank an Andreas Grotendorst
Besondere Worte fand der neue Bürgermeister für seinen Vorgänger Andreas Grotendorst, den er offiziell aus dem Amt verabschiedete. Tesing würdigte dessen Verdienste, darunter die Gründung der Bürgerstiftung, den Neubau des Dorfgemeinschaftshauses in Erle, den Erwerb des Landhauses Keller sowie die insgesamt solide Finanzlage der Gemeinde. Auch die persönliche Hingabe des scheidenden Bürgermeisters hob er hervor: „Er hat sich von Anfang an bis heute mit seiner Aufgabe für die Gemeinde in besonderer Weise identifiziert und sich mit ganzer Kraft für Raesfeld engagiert.“
Vereidigung der stellv. Bürgermeister/innen. Foto: Petra Bosse
Erste Beschlüsse und neue Stellvertretungen
Zwei CDU-Ratsmitglieder konnten krankheitsbedingt nicht teilnehmen: Arno Bering sowie Fraktionsvorsitzender Bernhard Bölker, der sich zu diesem Zeitpunkt in Quarantäne befand.
Nach der Vereidigung übernahm Martin Tesing die Leitung der Sitzung. Der neue Rat fasste mehrere organisatorische Beschlüsse und bildete die Fachausschüsse für die kommende Wahlperiode.
Karl-Heinz Tünte vereidigte Martin Tesing zum Bürgermeister. Foto: Petra Bosse
Einstimmig wiedergewählt wurde Hans-Dieter Strothmann (CDU) als erster stellvertretender Bürgermeister. Ebenfalls einstimmig gewählt wurden Nicole Ostendorf (UWG) und Elke Rybarczyk (SPD) als weitere Stellvertreterinnen.
Die Haupt- und Fachausschüsse wurden in ihren Zuständigkeiten und Besetzungen festgelegt. Mit dem Abschluss der konstituierenden Sitzung ist der neue Raesfelder Gemeinderat nun offiziell arbeitsfähig.
Das neue Bürgermeister-Team Raesfeld. v. l.: Martin Tesing sowie seine Stellvertreter/innen Nicole Ostendorf, Hans-Dieter Strothmann und Elke Rybarczyk. Foto: Petra Bosse
Andreas Grotendorst war seit 2009 Bürgermeister der Gemeinde Raesfeld. Nach der Kommunalwahl ist er auf eigenen Wunsch von seinem Amt zurückgetreten.
Laudiatio des Altersvorsitzenden Karl-Heinz Tünte (CDU) bei der Eröffnung der konstituierenden Ratssitzung der Gemeinde Raesfeld am 2.11.2020
Neuer Bürgermeister Martin Tesing (l.) Karl-Heinz Tünte und Andreas Grotendorst. Foto: Petra Bosse
Sehr geehrter Herr Grotendorst, lieber Andreas,
wir haben ein echtes Problem, Sie/Dich aufgrund der derzeitigen Coronasituation angemessen zu verabschieden. Hinzu kommt, dass Deine Verdienste in wenigen Minuten sowieso nicht ausreichend gewürdigt werden können.
Die eigentlich geplante Feier musste leider abgesagt werden. Weder langjährige Weggefährten, offizielle Kontaktpersonen, der Gemeinderat, die Mitarbeiter der Verwaltung, noch Freunde, Bekannte oder Verwandte haben die sonst übliche Möglichkeit, sich vom bisherigen Bürgermeister unserer Gemeinde Raesfeld ordentlich zu verabschieden.
Schade. Nicht einmal das persönliche Gespräch, die persönliche Nähe, ein Händedruck, eine Umarmung oder auch eine gemeinsam gesungene Lobeshymne sind in Zeiten, wie diesen, erlaubt.
Auch, wenn ich weiß, dass Du sehr ungern Lobeshymnen hörst und der heutige Rahmen die Anerkennung, die Du verdient hättest kaum zulässt, musst Du das heute einmal „aushalten“.
Nimm bitte unseren Dank und unsere Anerkennung als Dank der ganzen Gemeinde entgegen.
Andreas Grotendorst mit Ehefrau Andrea
Wir möchten Dich heute nicht gehen lassen, ohne Dir ein herzliches Dankeschön zu sagen. Dass ich das heute als Altersvorsitzender im Namen der ganzen Gemeinde und des Gemeinderates der Gemeinde Raesfeld tun muss, schmerzt mich, weil ich weiß, wen wir als Gemeinde Raesfeld verlieren.
Schmerzen tut es, weil wir einen Bürgermeister verabschieden müssen, der alles Menschen mögliche für die Gemeinde getan hat. Mit Deiner hohen persönlichen und beruflichen Kompetenz hast Du die Geschicke der Gemeinde zunächst ab 2006 als 1. Beigeordneter unterstützt und ab 2009 als hauptamtlicher Bürgermeister sicher und zielgerichtet geführt. Du bist von Anfang an mit Deinen Aufgaben gewachsen.
Dein enormes Engagement, Deine persönliche Nähe zu den Bürgern unserer Gemeinde, zu den Mitarbeitern der Verwaltung und nicht zuletzt zu uns als Rats- und Ausschussmitgliedern, haben sehr viel Gutes für die Gemeinde bewirkt. Deine Netzwerke und Deine Kontakte innerhalb des Kreises Borken und darüber hinaus, haben viele sichtbare Ergebnisse für die Gemeinde gebracht.
Du hast immer ein Ohr für berechtigte Anliegen gezeigt. Raesfeld hat sich unter Deiner Führung in vielen Bereichen sehr positiv weiterentwickelt. Raesfeld kann sich im Vergleich zu anderen Gemeinden sehr gut sehen lassen. Du hast immer von dem sog. „Raesfelder Weg oder Raesfelder Modell“ gesprochen.
Du hast den Mut gehabt, neue, eigene Wege zu gehen. Der Erfolg hat Dir Recht gegeben. Du hast es geschafft, uns auf diesem Weg mitzunehmen und für Deine Ideen, Pläne und Vorschläge zu begeistern. Das ist an vielen Stellen in der Gemeinde ablesbar.
Du warst der Motor für viele Einzelprojekte, von denen ich hier nur einige Beispiele aufzählen kann. Als erstes möchte ich die Gründung der Bürgerstiftung nennen. Ohne Deine Initiative wäre das Stiftungskapital nur halb so groß. Oder die sehr frühe Versorgung der ganzen Gemeinde mit Glasfaseranschlüssen zu Anschlusskosten, von denen andere Gemeinden nur träumen können.
Ein großartiges Beispiel ist auch das Projekt Neubau eines „Dorfgemeinschaftshaus“ im Ortsteil Erle. Ohne das Verdienst aller Beteiligten schmälern zu wollen. Mit Deinem engagierten Einsatz sind die planerischen und finanziellen Grundlagen gelegt. Die Realisierung ist in greifbare Nähe gerückt. Damit kann ein wesentliches Stück Zukunft in Erle entstehen.
Dir war es immer wichtig, die Weichen für die Zukunft für die ganze Gemeinde so zu stellen, dass eine kontinuierliche und nachhaltige Weiterentwicklung der Gemeinde sichergestellt werden kann. Dass dies gelungen ist, möchte ich an einigen weiteren Beispielen deutlich machen. Zu nennen ist der Neubau des Pfarrheimes in Raesfeld und die damit verbundene Kooperation mit der Katholischen Kirche. Auch der Erwerb des Hotels Keller soll ein Stück Zukunft, nämlich den Standort für dringend benötigte Hotelkapazitäten in Raesfeld sichern. Weitere Flächen im Ortskern, nämlich die Fläche des ehemaligen Hotels Epping und der ehemaligen Sparkassengeschäftsstelle und auch der Erwerb der Fläche Gudel bieten hohes Potenzial und sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten im Ortskern Raesfeld.
Besonders durch den Erwerb von Gewerbeflächen und auch Flächen für die Wohnbebauung wurden Rahmenbedingungen geschaffen, die es der Gemeinde ermöglichen, neue Betriebe anzusiedeln und damit Ausbildungs-und Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen. Die Vergabe von Flächen für die Wohnbebauung zu günstigen Bedingungen ist neben der Schaffung von Kita-Plätzen und der kontinuierlichen Verbesserung der schulischen Voraussetzungen vor Ort ein wesentlicher Baustein der von Dir aktiv betriebenen Familienpolitik wie auch die Förderung der ehrenamtlichen Arbeit.
Und dabei verfügt die Gemeinde Raesfeld nach wie vor über eine gesunde Finanzsituation, die auch für die Zukunft noch einiges ermöglicht. Deine Leistung findet überall hohe und verdiente Anerkennung.
Dass die Gemeinde Raesfeld heute so gut dasteht, ist ganz wesentlich Dein Verdienst. Darauf darfst Du stolz sein und eines Tages im Rückblick mit Stolz und Zufriedenheit zurückblicken. Du hast die Erwartungen, die in einer schnelllebigen Zeit, wie wir sie erleben, mehr als erfüllt und bist mit Deinem Engagement für die Gemeinde immer wieder an die Leistungsgrenzen gegangen.
Dir gebührt besonderer Respekt und Dank für Deine enorme persönliche Leistung. Deine Erfolge für die Gemeinde, Deine stets freundschaftliche und angenehme persönliche Art, Deine Klarheit in der Sache, Dein Vertrauen waren die Garanten für einen positiv herausragenden Zeitabschnitt für unsere schöne Gemeinde.
Wir wünschen Dir persönlich und auch auf Deinem weiteren beruflichen Weg alles, alles Gute, Gesundheit und Schaffenskraft.
Liebe Frau Grotendorst. Ich hatte eigentlich vorgesehen, Ihren Mann zu bitte, ein großes Dankeschön an Sie weiterzugeben. Jetzt darf ich das persönlich tun. Sie haben Ihrem Mann immer den Rücken freigehalten und ihn gestärkt, sonst wäre vieles so sicher nicht möglich gewesen. Besonderes Dankeschön dafür im Namen der gesamten Gemeinde.
Egal, wohin Dich Dein Weg führen wird, lieber Andreas, Dein Name hat und behält in Raesfeld einen positiven Klang und wird mit der Gemeinde Raesfeld immer positiv verbunden bleiben.
Ich bin sicher, dass die Gemeinde zu einem späteren Zeitpunkt eine Möglichkeit finden wird, Dich und die bisherigen Ratsmitglieder in einem anderen, angemessenen Rahmen noch einmal offiziell zu verabschieden.
Bis dahin eine gute Zeit. Wir werden uns hoffentlich nicht aus den Augen verlieren. Ich wünsche Dir und uns allen, ab heute angenehme Erinnerungen an Deine Gemeinde Raesfeld und Deine besondere Zeit als Bürgermeister von Raesfeld-Erle und Homer.
Du hinterlässt aus unserer Sicht deutlich positive Spuren und ein geordnetes Haus, das jetzt an Deinen bisherigen Mitstreiter Martin Tesing übergeben wird.
(pd). Zur Situation in den Krankenhäusern im Kreisgebiet, die COVID-19-Patienten behandeln, liegen dem Kreis Borken am Montag, (02.11.2020) folgende Informationen des Klinikums Westmünsterland für dessen Krankenhaus-Standorte Ahaus, Bocholt, Borken und Stadtlohn vor.
Stationär behandelt werden dort derzeit 40 Patienten. Drei Patienten davon befinden sich auf der Intensivstation.
70 Intensivbetten stehen aktuell im Bereich des Klinikums Westmünsterland zur Verfügung, 23 können noch ergänzt werden.
Im St. Antonius-Hospital Gronau werden derzeit 24 Patienten, drei davon auf der Intensivstation, behandelt. Ingesamt stehen dort 16 Intensivbetten zur Verfügung, 7 können ergänzt werden.
Die Telefon-Hotline des Kreisgesundheitsamtes Borken für medizinische Fragen zum Coronavirus (auch zur Testung) ist unter der Rufnummer 02861/681-1616 freigeschaltet.
Montags bis freitags ist sie von 8.30 bis 16 Uhr und samstags von 14 bis 17 Uhr zu erreichen. Die Patientenhotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter Tel. 116117 ist rund um die Uhr besetzt.
A31: Zwei nächtliche Auffahrtssperrungen in Dorsten Richtung Emden
Wie Straßen NRW mitteilt werden in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 4. und 5.11. und in der Donnerstagnacht (5./6.11.) Fahrbahnschäden auf der Autobahn 31 beseitigt.
Dazu sperrt Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm die Anschlussstelle Dorsten jeweils in der Zeit von 19 Uhr bis 7 Uhr die Auffahrt in Richtung Emden.
Eine Umleitung wird eingerichtet. Investiert werden dafür 30.000 Euro aus Bundesmitteln.
Aufgrund der aktuellen Situation kann der Monatsmarkt am kommenden Donnerstag, 05. November nicht stattfinden.
Auch der geplante Kappes-Hofverkauf von der Familie Kuhlmann in Büderich am 7. und 8. November ist abgesagt.
Der Ortsmarketing Raesfeld e.V. bietet aber die Möglichkeit, den Kappes, Rot- und Wirsingkohl auf den Höfen Stegerhoff in Erle und Süthold in Raesfeld am Freitag und Samstag (6. und 7. November) nach vorheriger Bestellung abzuholen.
Bestellungen nimmt das Büro des Ortsmarketing bis Mittwoch, 12 Uhr entgegen: Tel. 02865 955250
Im Sommer cruisen – Herbst spenden. So geht das beim rotarischen Motorradfahren für den guten Zweck. Spende für die Gagu-Zwergenhilfe
40 Rotarier mit Partnern – allesamt Mitglieder des Fellowships IFMR, ein Zusammenschluss Motorradfahrender Rotarier – waren diesmal zu Gast im Landhotel Voshövel, von wo aus einzelne Touren starteten.
SCHERMBECK/RAESFELD (pd). Zum zweiten Mal hatte der Biker Ingo Bülow, zugleich amtierender Präsident des Rotary Clubs Lippe-Issel, eine Motorradtour in der Niederrhein-Region und durchs Münsterland organisiert.
Bei der Spendenübergabe (von links): Malermeister Ingo Bülow, Präsident des RC Lippe-Issel, Dieter Schmitt, zweiter Vorsitzender der GAGU-Zwergenhilfe, Stephan Proff, Rechtsanwalt aus Schermbeck und Incoming-Präsident des RC Lippe-Issel, sowie Gabi Schmitt, Schriftführerin der GAGU-Zwergenhilfe. Foto: Christian Reichelt
Bei schönstem Wetter wurde, verbunden mit einer schönen Tour am Niederrhein, besichtigten die Biker den Industriepark in Duisburg.
Zwei weitere Touren führten die 40 Rotarier durch das schöne Münsterland, mit entsprechenden Pausen in Gasthöfen – bis hinauf ins Tecklenburger Land.
Nach dem Ende der dritten Tagestour wurde abends – wie üblich bei solchen Touren – für ein Spendenprojekt gesammelt. „Ich freue mich, dass durch die Aktion so viel Geld für den guten Zweck zusammen gekommen ist“, betonte Club-Präsident Ingo Bülow.
Die Spende ging an die Gagu-Zwergenhilfe in Schermbeck. Und die kann sich über eine Finanzspritze in Höhe von 3800 Euro freuen.
Der Rotary Club Lippe-Issel unterstützt seit einigen Jahren mit der Gagu-Zwergenhilfe ein Hilfsprojekt im afrikanischen Sierra Leone. Zurzeit wird dort eine Krankenstation gebaut.
Jetzt übergab Tour-Organisator und Club-Präsident die Spendensumme an Vertreter der Gagu-Zwergenhilfe, die sich über die Förderung sehr freuten.
Bewohnerin im Seniorenhaus St. Martin hat Quarantäne gut überstanden.
40 Raesfelder befinden sich aktuell in Quarantäne
Gemeinde Raesfeld im zweiten Lockdown. Nach der heutigen ersten Ratssitzung nach den Kommunalwahlen berichtete Markus Büsken, Leiter Ordnungsamt Raesfeld, über die derzeitige Coronasituation in der Gemeinde Raesfeld.
Der aktuelle Zustand beschäftige, so Markus Büsken, derzeit auch die Angestellten des Ordnungsamtes. Insgesamt befinden derzeit 40 Personen in Raesfeld in Quarantäne. 16 Personen sind laut Kreis Borken positiv getest (Stand 2.11.2020). Die Anrufe häufen sich in Raesfeld.
Ein festes Team von drei Personen im Rathaus sei laut Büsken die Hälfte der Zeit damit beschäftigt, Anrufe entgegenzunehmen oder mit den Bürgern in Quarantäne zu telefonieren. „Die Schließung von Restaurants und anderen Einrichtungen hat alle hart getroffen. Geöffnet sind derzeit nur noch Schulen und Kitas, sowie der Einzelhandel “, fügt Büsken hinzu.
Eine erfreuliche Nacht gibt es jedoch zu vermelden: Eine positiv getestete Person im Seniorenheim St. Martin habe alles gut überstanden und erfreulicher Weise gibt es bis jetzt keine weiteren positiven Fälle im Seniorenhaus.
Nachfragebündelung von Deutsche Glasfaser für den Glasfaserausbau der Kernstadt Borken startet am 14. November 2020.
Borken (pd). Wochen der Entscheidung: Reines Glasfasernetz für Borken Zentrum? Deutsche Glasfaser startet erneut Nachfragebündelung in Borken: Bürgerinnen und Bürger entscheiden über Glasfasernetz im Zentrum – 40 Prozent Vertragsabschlüsse für Ausbau und kostenlosen Hausanschluss benötigt.
Ganz Borken bald mit zukunftsfähiger Glasfaser ausgestattet? Foto: Stadt Borken
Homeoffice oder Staustrecke? Top-Filme im Internet-Stream oder alte Schinken im Fernsehen? Videotelefonate mit den Enkeln oder Warten auf Weihnachten? Borken Zentrum hat in den kommenden Wochen die Chance auf den Ausbau eines reinen Glasfasernetzes, mit dem die Bürgerinnen und Bürger in Lichtgeschwindigkeit im Internet surfen können.
Die entsprechende Nachfragebündelung von Deutsche Glasfaser soll nun kurzfristig starten. Christof Milek, Projektleiter Vertrieb FTTH bei Deutsche Glasfaser und Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing gaben dies heute bekannt.
Der erste Schritt auf dem Weg zum schnellen Glasfasernetz ist gemacht: Jetzt ist die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger gefragt. Am 14.11.2020 startet die Nachfragebündelung. Bis zum 27.02.2021 können die Bürgerinnen und Bürger einen Vertrag mit Deutsche Glasfaser abschließen, um einen kostenfreien Glasfaseranschluss bis ins Haus oder die Wohnung zu erhalten. Einzige Voraussetzung: Mindestens 40 Prozent der anschließbaren Haushalte ziehen mit. Wird diese Quote bis zum Stichtag erreicht, steht dem Netzausbau nichts mehr im Wege.
Die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser informiert ausführlich über den Netzausbau, die Produkte sowie den Projektverlauf auf einem Online-Infoabend, zu dem die Bürgerinnen und Bürger in dem geplanten Ausbaugebiet separat eingeladen werden. Zudem werden Mitarbeiter von Deutsche Glasfaser die Bürgerinnen und Bürger daheim besuchen und auf Wunsch gern beraten. Es kann auch unter folgender Telefonnummer direkt ein Beratungstermin vereinbart werden: 02861 8133410.
Servicepunkt Borken
Am Kuhm 31
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag:
09:00 – 12:30 Uhr und 13:00 – 17:00 Uhr
Alle Informationen über Deutsche Glasfaser und die buchbaren Produkte sind online unter www.deutsche-glasfaser.de verfügbar.
Die veröffentlichten Zahlen des LZG vom 2.11. zeigen, dass es übers Wochenende zu einem weiteren Anstieg der Inzidenzzahl im Kreis Borken gekommen ist.
Der Kreis-Inzidenzwert liegt am 2.11.2020 hier bei 137,1, sprich es sind genau 2.530 Menschen infiziert. Ein Plus von 6,5 alleine übers Wochenende. Damit ist Die Zahl der mit Covid-19 verstorbenen Personen liegt weiterhin bei 48.
Die Kolpingsfamilie Erle weist darauf hin, dass die für den 8. November geplante Generalversammlung aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Vorschriften abgesagt wird.
Auch der Nikolausumzug, der ursprünglich für den 4. Dezember vorgesehen war, wird aus demselben Grund in diesem Jahr nicht stattfinden.
UPDATE Corona Deutschland/NRW und Kreis Borken 1.11.2020
Aktuell sind laut RKI im Kreis Borken 2.482 (+118) Personen mit dem Coronavirus infiziert. Davon sind 837 aktuell infizierte Personen, 1.591 Gesundete und 48 Todesfälle – „7-Tage-Inzidenz“: 130,3 pro 100.000 Einwohner. Landrat Kai Zwicker appelliert erneut an die Solidarität der Bürger und erinnert an die neue Coronaschutzverordnung, die morgen in Kraft tritt (siehe unten).
NRW gesamt 136.116 (+ 3.637 zum Vortag).
Insgesamt wurden in Deutschland532.930 laborbestätigte COVID-19-Fälle an das RKI übermittelt, darunter 10.481 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen (Stand 1.11. 2020 (19 Uhr).
Damit hat sich die Zahl in den vergangenen Wochen in Deutschland von 769 Covid-19 Patienten am 18.10.2020 auf 2.061 Patienten am 01.11.2020 fast verdreifacht.
Wie das Robert Koch Institut mitteilt, nimmt der Anteil der COVID-19-Fälle in der älteren Bevölkerung zu. Die 7-Tage-Inzidenz bei Personen ≥ 60 Jahre ist weiter auf aktuell 75,1 Fälle/100.000 EW angestiegen.
Deshalb sollten Menschenansammlungen – besonders in Innenräumen – möglichst gemieden werden, rät das RKI.
Altersstruktur im Kreis Borken von Covid-Infizierten
0 bis 4 Jahre/28 Personen 5 bis 14 Jahre/121 15 bis 34 Jahre/817 Personen 35 bis 59 Jahre/1.051 Personen 60 bis 79 Jahre/233 Personen 80+ Jahre 132 Personen
Ausbrüche, die mit unterschiedlichen Situationen in Zusammenhang stehen seien u.a. größere Feiern im Familien- und Freundeskreis und in Betrieben.
Es werden auch wieder vermehrt COVID-19-bedingte Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen gemeldet.
Zusätzlich komme es in zahlreichen Landkreisen zu einer zunehmend diffusen Ausbreitung von SARS-CoV-2-Infektionen in die Bevölkerung, ohne dass Infektionsketten eindeutig nachvollziehbar sind.
Steigende Zahl von Todesfällen
Aktuell nehmen jedoch die Erkrankungen unter älteren Menschen wieder zu. Da diese häufiger einen schweren Verlauf durch COVID-19 aufweisen, steigt ebenso die Anzahl an schweren Fällen und Todesfällen. Diese können vermieden werden, wenn wir mit Hilfe der Infektionsschutzmaßnahmen die Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus verlangsamen.
Daher sei es weiterhin notwendig, dass sich die gesamte Bevölkerung für den Infektionsschutz engagiert, z.B. indem sie Abstands- und Hygieneregeln konsequent – auch im Freien – einhält, Innenräume lüftet und, wo geboten, eine Mund-Nasen-Bedeckung korrekt trägt, rät das RKI. Menschenansammlungen – besonders in Innenräumen – sollten möglichst gemieden werden.
Datenerhebung Intensivbetten in Deutschland
Mit Stand 01.11.2020 (12:15 Uhr) beteiligen sich 1.282 Klinikstandorte an der Datenerhebung (Quelle RKI):
Insgesamt wurden 28.920 Intensivbetten registriert, wovon 20.950 (72%) belegt sind; 7.970 (28%) Betten sind aktuell frei. Im Rahmen des DIVI-Intensivregisters wird außerdem die Anzahl der intensivmedizinisch behandelten COVID-19-Fälle erfasst.
Mindestabstand im öffentlichen Raum
Für alle Bürger gilt, dass im öffentlichen Raum zu allen anderen Personen grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten ist. Hierzu sind in der Verordnung Ausnahmen geregelt. So kann der Mindestabstand unter anderem unterschritten werden:
beim Zusammentreffen mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes, jedoch auch in diesen Fällen mit höchstens zehn Personen,
wenn dies zur Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen oder aus betreuungsrelevanten Gründen erforderlich ist,
wenn Kinder auf Spielplätzen spielen.
Ausnahmen gibt es zudem u. a. für Kitas, Schulen, den Öffentlichen Personennahverkehr, für die Sicherheitsbehörden, bei zwingenden Zusammenkünften zur Berufsausübung und für nahe Angehörige bei Beerdigungen und standesamtlichen Trauungen.
Veranstaltungen und Versammlungen
Veranstaltungen und Versammlungen sind bis zum 30. November untersagt, wenn dies nicht in der Verordnung besonders geregelt ist.
Freizeit- und Vergnügungsstätten
Unter anderem ist der Betrieb von Schwimmbädern und Saunen, Freizeitparks, Indoor-Spielplätzen und ähnlichen Einrichtungen für Freizeitaktivitäten, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, Clubs, Diskotheken, Zoos und Tierparks bis zum 30. November untersagt.
Gastronomie
Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Kneipen, Cafés und anderen gastronomischen Einrichtungen ist bis zum 30. November (außer für Lieferdienste und Außer-Haus-Verkauf bei Einhaltung besonderer Vorgaben) nicht gestattet. Betriebskantinen und Mensen in Bildungseinrichtungen dürfen zur Versorgung der Beschäftigten und Schüler bzw. der Nutzerinnen und Nutzer der Bildungseinrichtungen betrieben werden. Auch dürfen Räume für die erforderliche Verpflegung für noch zulässige Veranstaltungen zur Verfügung gestellt werden.
Dienstleistungen und Handwerk
Dienstleistungen und Handwerksleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann (insbesondere Gesichtsbehandlung, Kosmetik, Nagelstudios, Maniküre, Massage, Tätowieren und Piercen) sind ebenfalls bis zum 30. November verboten. Ausnahmen gelten für Handwerker und Dienstleister im Gesundheitswesen (einschließlich Physio-, Ergotherapeuten, Logopäden, Hebammen, Hörgeräteakustiker, Optikern, orthopädischen Schuhmachern und so weiter), Fußpflege- und Friseurleistungen, medizinisch notwendige Handwerks- und Dienstleistungen sowie die gewerbsmäßige Personenbeförderung in Personenkraftwagen.
Tourismus
Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken, die nach dem 29. Oktober angetreten worden sind, sind bis zum 30. November untersagt. Reisebusreisen und sonstige Gruppenreisen mit Bussen zu touristischen Zwecken sind unzulässig.
Die Gäste sitzen allein zu Hause, die Gastronomen plagen noch ganz andere Sorgen – was passiert mit dem Betrieb und der Belegschaft „danach“? Wir servieren Euch Stimmen aus der Gastronomie.
Zum Dorfwirt bei Anton
„HÄTTE ES NICHT GEREICHT, EINEN REGIONALEN LOCKDOWN JE NACH HÖHE DER FALLZAHLEN EINZUFÜHREN, SO WIE ES ZUVOR BEI DER SPERRSTUNDE GEMACHT WORDEN IST?“
Anton Braun
Ein zweiter Lockdown für die Gastronomie. Nach all den Investitionen zur Einhaltung der Hygiene Maßnahmen, wurde schleichend, nach der Sperrstunde, ein erneuter Lockdown für die Gastronomie eingeführt. Die Gastronomie spielt laut RKI kaum eine Rolle bei der Verbreitung des Virus, sondern vielmehr die privaten Haushalte, Arbeitsplätze und Freizeitaktivitäten. Durch den erneuten Lockdown wird es zu mehr privaten Partys und Treffen kommen. Und dort wird sich niemand an irgendwelche Hygiene Maßnahmen halten. Gerade jetzt in der Herbst- und Winterzeit sind es dann nicht die Grillabende draußen im Garten an der frischen Luft. Es sind dann die Spieleabende drinnen in den unbelüfteten Wohnzimmern, weil es nun mal so kalt ist. „Hätte es nicht gereicht, einen regionalen Lockdown je nach Höhe der Fallzahlen einzuführen, so wie es zuvor bei der Sperrstunde gemacht worden ist?“
Wenigstens können wir noch alle mit sitzender Frisur dafür beten, dass das alles bald ein Ende hat. Und falls uns bis dahin langweilig wird, werden wir eben schnell Profi-Fußballer und kicken noch ein paar Bälle in der Bundesliga.
Miskes Pott Pommes
WIR HOFFEN, DASS DIE MENSCHEN SICH BEWUSST DARÜBER SIND , WIE DRINGEND DIE GASTRONOMIE AUF JEDEN EINZELNEN ANGEWIESEN IST, DAMIT DIESE AUCH NACH DER PANDEMIE WEITERHIN BESTAND HAT.
Daniela Miske
Der erneute Lockdown ist hinsichtlich auf die ansteigenden Corona Zahlen im Herbst keine wirkliche Überraschung für uns. Da wir mit unserem Veranstaltungsgewerbe in diesem Jahr stillstehen mussten, haben wir jetzt wenigstens die Möglichkeit, einen Außer-Haus Verkauf anzubieten. Das heißt, unsere Kunden können telefonisch vorbestellen. Danach kann die Ware am Pott Pommes abgeholt werden. Oder der Kunde bestellt an der Tür. Wir versuchen noch zu klären, ob man mit begrenzter Personenzahl vielleicht auch bei uns an der Theke bestellen kann. Die Öffnungszeiten bleiben in den nächsten Tagen erst einmal wie immer. Allerdings planen wir, diese auf die Nachmittags- und Abendstunden zu legen, wenn wir niemanden mehr in unserem Laden bewirten dürfen.
Selecao Soccerhalle
UND AUCH DIESMAL WIRD ES ANSCHLIESSEND IRGENDWIE WEITERGEHEN
Andreas (Yogy) Strelitz
„Natürlich ist die aktuelle Situation ein herber Rückschlag. Wir hatten uns mit der Situation, bis zum Jahresende keine größeren Feiern durchführen zu können, arrangiert. Das Tagesgeschäft fing gerade an, einigermaßen akzeptabel zu werden. Jetzt wird bis mindestens Anfang Dezember wieder alles auf Null gesetzt. Sicher ist, dass der Soccercourt nicht vermietet werden darf und dass die Gastronomie geschlossen bleibt.
Ein wenig Hoffnung, den Tennisplatz für Individualsport für Einzel und für Doppel (aus max. zwei verschiedenen Haushalten) vermieten zu dürfen, bleibt. Pläne für die Zeit nach diesem Lockdown zu machen, macht noch keinen Sinn, weil jetzt erst die aktuelle Situation sortiert werden muss. Auch jetzt wird die Zeit wieder genutzt, Aufräum- und Renovierungs-Maßnahmen durchzuführen.