Erst nach dem Preis gefragt, dann war die Geldbörse weg

Was als unverfängliche Frage daherkam, könnte bloß ein gezieltes Ablenkungsmanöver dargestellt haben – es passt zu den typischen Vorgehensweisen von Taschendieben, was der Kundin eines Bekleidungsgeschäfts am Montag in Raesfeld widerfahren ist.

Die Frau hielt sich gegen 12.30 Uhr in dem Markt an der Leinenweberstraße auf, als eine junge Frau auf sie zukam und wiederholt nach dem Preis einer Ware fragte. Kurz darauf bemerkte laut Mitteilung der Polizei die Kundin, dass ihr Portemonnaie samt Geld und Papieren fehlte – dieses hatte sich in ihrer Fahrradtasche befunden, die wiederum im Einkaufswagen lag. Eine weitere junge Frau begleitete die „Fragestellerin“.

Beide waren circa 25 Jahre alt, hatten lange dunkle Haare, waren circa 1,60 Meter groß, schlank und schwarz gekleidet. Eine der beiden trug einen schwarzen Lederblouson.

Hinweise an das Kriminalkommissariat in Borken: Tel. (02861) 9000.

Warnung der Polizei

Die Polizei erneuert in diesem Zusammenhang ihre Warnung vor Taschendieben. Sie nutzen für ihr kriminelles Handwerk gerne Situationen, in denen es zu Gedränge kommt – eine flüchtige Berührung oder ein kurzer Rempler fallen dort nicht so schnell auf.

Den Taschendieben reichen schon wenige Augenblicke und gegebenenfalls das Ablenkungsmanöver eines Mittäters, um an ihre Beute zu kommen.

Wer sich davor schützen will, sollte Wertsachen in einer verschlossenen Innentasche verstauen – am besten Geld und Papiere in unterschiedlichen Taschen. Brustbeutel, Gürtelinnentaschen oder ähnliches bieten zusätzliche Sicherheit. Bei Taschen sollte die Verschlussseite zum Körper hin und auf der Vorderseite des Körpers zu tragen. Weitere Tipps und Informationen dazu bietet unter anderem die Internetseite www.polizei-beratung.de.

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