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Emotionale Momente – Andreas Grotendorst sagt tschüss

Emotionale Momente am Ende der Generalversammlung in Erle für Andreas Grotendorst

Ende des Monats scheidet Andreas Grotendorst aus seinem Amt als Bürgermeister aus. Ehe leise, denn seine Abschiedsfeier am Wochenende im Festzelt musste er wegen der Corona-Pandmie absagen.

Kein Händeschütteln, keine Leute zum Abschied in den Arm nehmen. Umso mehr überrascht und erfreut zeigte sich Grotendorst am Ende der Versammlung, als die Vorstände Ralf Steiger und Michael Weddeling ihm ein Abschiedsgeschenk überreichten. Gut „beschirmt“ kann Grotendorst nun in die Zukunft gehen.

„Wenn du in deiner Zeit ein Ziel als Bürgermeister ein Ziel vor Augen hattest, dann war es immer zum Wohl der Bürger von Raesfeld, Erle und Homer und hast du immer ausschließlich der Einwohner mit jeder Menge Enthusiasmus und jeder Menge Pfiffigkeit bis zum Ende verfolgst. Wem wundert‘ s? Du kommst immerhin aus unserem Dorf“, so Böckenhoff“.

Zehn Jahre habe er in der Gemeinde gestaltet, organisiert und inspiriert. „Was für ein Jammer. Hättest noch fünf Jahre länger machen sollen“, so Böckenhoff in seiner Rede.

Verabschiedung-Aufsichtsrat-Werner-Torringen
Gut beschirmt v. l.: Andreas Grotendorst, Ralf Steiger und Michael Weddeling (Vorstände Volksbank Erle)

Toller Erfolg für Raesfelder und Erler Bürger

In seiner kurzen Abschiedsrede unterstrich Grotendorst den tollen Erfolg und das einstimmige Abstimmungsergebnis der Verschmelzung in ‚nicht normalen‘ Zeiten. „Gratulation dazu, dass ihr so ein tolles Ergebnis in dieser schwierigen Zeit hinbekommen habt. Wir können stolz auf die Menschen sein, die hier leben. Gratulationen an die Raesfelder und Erler Bürger, die das mitgetragen haben“, so Grotendorst. Es war ihm deutlich anzusehen, dass er in diesem Moment nach Worten ringen musste.

Abschied Andreas Grotendorst
Ein Moment der Sprachlosigkeit bei Andreas Grotendorst Fotos: Petra Bosse

Es war eine schöne Zeit

Danke sagte er auch für seine Jahre, die er als Bürgermeister in Raesfeld gemeinsam mit den Menschen erleben durfte. „An dieser Stelle sage ich ‚Danke‘ Erle, Raesfeld und Homer. Es war eine richtig, richtig schöne Zeit. Der Job hat mir viel Freude und Spaß gemacht. Es ist nicht alles so, wie wir es uns momentan wünschen, aber wir müssen schauen, das wir wieder in normale Zeiten kommen“, fügte Grotendorst sichtlich bewegt hinzu. Zugleich sei er stolz darauf, dass sein „Herzensprojekt Dorfgemeinschaftshaus“ umgesetzt werden kann.

Erst das großes Schweigen unter den Mitgliedern nach diesen Worten, aber dann gab es für Grotendorst es viel Beifall. Stehen und alnganhaltend.

Das letzte scherzende Wort hatte Johannes Böckenhoff: „Wie kann man einfach nur so gehen? Wir bedauern es alle sehr, aber Andreas, du kannst ja wiederkommen“.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Raesfeld leuchtet auf in der Vorweihnachtszeit

Wettbewerb: „Raesfeld leuchtet“. Wer hat die schönste Beleuchtung in der Vorweihnachtszeit?

Die Gemeinde Raesfeld muss in diesem Jahr zur Gesundheit Aller auf den Adventsmarkt verzichten. Dennoch möchte das Ortsmarketing Raesfeld versuchen, in der Gemeinde eine vorweihnachtliche Atmosphäre zu schaffen.

Dazu ruft der Verein seine Mitglieder, aber auch alle Bürger von Raesfeld, Erle und Homer zum Wettbewerb „Raesfeld leuchtet“ auf.

Welches Haus/Geschäft bzw. welcher Vorgarten erstrahlt am schönsten in der Advents- und Weihnachtszeit. Dieses bezieht sich auch auf die Schaufensterbeleuchtung.

Advent Raesfeld leuchtet
Foto: RGN

Prämierung der drei schönsten Beleuchtungen

Wer bei dem Wettbewerb „Raesfeld leuchtet“ teilnehmen möchte, kann ein Foto des weihnachtlich beleuchteten Hauses/ Geschäfts/ Vorgartens/ Schaufensters und den Kontaktdaten an das Büro des Ortsmarketing senden. Die drei schönsten Beleuchtungen werden vom OMR prämiert.

Und damit es wirklich zu einer weihnachtlichen Stimmung kommt, hat sich der Vorstand entschlossen, eine Aktion der katholischen Kirche St. Martin zu unterstützen. „Wir möchten Sie bitten, Ihre Schaufenster für eine Krippenausstellung zur Verfügung zu stellen“, so Diana Brömmel. „Man kann bei der Ausstellung entweder seine eigene Krippe ausstellen oder die katholische Kirchengemeinde stellt eine Krippe zur Verfügung.

Krippenweg

Die Kirchengemeinde möchte dann zu allen Krippen einen kurzen Text verfassen und eine Karte mit einem Krippenweg erstellen“ erklärt Pfarrer Michael Kenkel.

Interessierte können sich im OMR-Büro (02865 955-250) melden. „Ich denke, dass ist eine schöne Aktion, um das diesjährige Weihnachtsfest zu bereichern.

Bereitet es doch bestimmt den Menschen viel Freude, wenn wir durch unsere Gemeinde laufen und uns am Anblick der Krippen und festlicher Beleuchtung erfreuen können“, so Diana Brömmel.

Volksbank Erle – Gute Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr

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Generalversammlung Volkbank Erle – Erneut gute Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr

4,00 Prozent Dividende für die Mitglieder. Mit großer Mehrheit wurde bei der Generalversammlung der Volksbank Erle der geplanten Verschmelzung dieser Bank mit der Volksbank Raesfeld zugestimmt. 

Aufsichtsrat-und-Vorstand
Gemeinsam in die Zukunft nach der erfolgreichen Verschmelzung beider Volksbanken Erle und Raesfeld gehen v.l.: Die Vorstände Oliver Cichowski und Marcus Feldhaar (Raesfeld) sowie Ralf Steiger (Vorstand Erle) Johannes Böckenhoff (Aufsichtsrat) Michael Weddeling (Vorstand Erle) sowie Jan-Bernd Seier (Aufsichtsrat). Foto: Petra Bosse

Raesfeld-Erle. Zufriedenstellende Zahlen konnten auf der diesjährigen Generalversammlung der Volksbank Erle eG präsentiert werden. Das genossenschaftliche Kreditinstitut erwirtschaftete auch im abgelaufenen Geschäftsjahr gute Zahlen in einem unruhigen wirtschaftlichen Umfeld.

Den Bericht zum Geschäftsjahr 2019 legten Vorstand und Aufsichtsrat im Festzelt an der Marienthaler Straße vor 154 Mitgliedern und Gästen ab. Der Veranstaltungsort ist der aktuellen Situation geschuldet, in der Corona umfassende Hygiene- und Abstandsregeln verlangt.

Wachstum von über 6,3%

Vorstandsmitglied Michael Weddeling stellte die Ergebnisse des vergangenen Geschäftsjahres vor. Kundenkredite und Kundeneinlagen weisen deutliche Zuwachsraten aus.

So wurden gut 126 Mio. Euro an Mitglieder und Kunden ausgeliehen. Dies entspricht einem Wachstum von über 6,3% gegenüber den betreuten Kundenkrediten im vorherigen Jahr. Diese wurden aufgrund der niedrigen Zinsen besonders auch über Verbundpartner, die besonders langfristige Zinssicherheit bieten, ausgegeben.

Auch die Kundeneinlagen erhöhten sich. Mit einer Steigerung von knapp 5% wiesen diese am Bilanzstichtag 115 Mio. Euro aus.

Deutliches Zeichen

Der Ergebnisverwendungsvorschlag, den der Vorstand der Generalversammlung unterbreitete, sah neben Einstellungen in die Rücklagen eine Dividendenausschüttung in Höhe von 4,00 Prozent auf die Geschäftsguthaben vor. „Damit setzen wir auch in diesem Jahr ein deutliches Zeichen“, betonte Weddeling in seiner Rede. Damit sollen die Mitglieder wieder am Geschäftserfolg teilhaben. Diesem Vorschlag stimmten die Mitglieder zu und entlasteten anschließend Vorstand und Aufsichtsrat.

Zu Beginn der Veranstaltung nahm Vorstandsmitglied Ralf Steiger die Ehrung der langjährigen Mitglieder vor. Da viele Mitglieder bereits seit einem beachtlichen Zeitraum der Volksbank Erle eG treu geblieben sind, gehört es zur Tradition, diese besonders hervorzuheben.

Verabschiedung-Aufsichtsrat-Werner-Torringen
Verabschiedung aus dem Aufsichtsrat von Werner Torringen (r.).

Zusammenschluss der beiden Institute

Die Abstimmung über die Verschmelzung der Volksbank Erle eG mit der Volksbank Raesfeld eG war ein ganz spezieller Tagesordnungspunkt. Denn nachdem alle Informationen über den vorgesehenen Zusammenschluss der beiden Institute sowie das Verschmelzungsgutachten und der Inhalt des Verschmelzungsvertrages vorgetragen wurden, gaben die anwesenden Mitglieder ihr Votum ab. Mit überwältigender Mehrheit befürworteten die Mitglieder den Zusammenschluss zu einer gemeinsame Volksbank Raesfeld und Erle eG. Mit mehr als 50 Mitarbeitern werde die neue Volksbank Raesfeld und Erle, so Ralf Steiger,  einer der größten Arbeitgeber in der Gemeinde Raesfeld sein.

Generalversammlung Volksbank Erle 2020

Aufsichtsrat der neuen Bank

Für den Aufsichtsrat der neuen Bank wurden die langjährigen Aufsichtsratsmitglieder Johannes Böckenhoff, Edwin Schwane, Georg Göllmann und Christian Nienhaus nominiert. Heinz-Werner Torringen wurde für seine langjährige Aufsichtsratstätigkeit geehrt und gebührend verabschiedet.

Am Dienstagabend fand am gleichen Ort die Generalversammlung der Volksbank Raesfeld statt, die ebenfalls über die Verschmelzung abzustimmen hat. Diese Generalversammlung wird die von den Erler Mitgliedern nominierten Aufsichtsräte in Ihr Gremium wählen. Die Erler Mitglieder werden in der Zukunft die Mitglieder des Raesfelder Aufsichtsrates ergänzen.

Beschlussvorlage der neuen Corona-Maßnahmen ab 4. November

Diese drastischen Corona-Regeln sollen laut Planung der Bundeskanzlerin Angela Merkel deutschlandweit ab dem 4. November in Kraft treten

Wie aus einem unserer Redaktion vorliegenden Entwurf für die Beschlussvorlage der Telefonkonferenz von Kanzlerin Angela Merkel der Telefonkonferenz mit den Ministerpräsidenten an diesem Mittwochnachmittag hervorgeht, sollen die Maßnahmen vom 4. November bis Ende November gelten.

In dem Entwurf werden die Bürger angehalten, Abstand zu halten die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes auf ein absolutes Minimum zu beschränken.

Nach Ablauf von zwei Wochen werden die Bundeskanzlerin und Regierungschefs der Länder sich erneut beraten und die durch die Maßnahmen erreichten Ziele beurteilen und notwendige Anpassungen vornehmen.

Entwurf für die Beschlussvorlage – Wichtigste Maßnahme in der kommenden Zeit wird es sein:

  • Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit ist ab sofort nur mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet.

Dies soll verbindlich gelten. Verstöße gegen diese Kontaktbeschränkungen sollen entsprechend von den Ordnungsbehörden sanktioniert werden.

  • Darüber hinausgehende Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen seien angesichts der ernsten Lage in unserem Land inakzeptabel.

Bund und Länder wirken bei den verstärkten Kontrollen zusammen.

  • Bürger werden aufgefordert, generell auf private Reisen und Besuche -auch von Verwandten-zu verzichten.

Das gilt auch im Inland und für überregionale tagestouristische Ausflüge. Übernachtungsangebote im Inland werden nur noch für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke zur Verfügung gestellt.

  • Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit soll, so ist geplant, ab sofort nur mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet.

Dies gilt verbindlich und Verstöße gegen diese Kontaktbeschränkungen werden entsprechend von den Ordnungsbehörden sanktioniert.

  • Darüber hinausgehende Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage in unserem Land inakzeptabel.

Darüber hinausgehende Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage in unserem Land inakzeptabel. Bund und Länder wirken bei den verstärkten Kontrollen zusammen.

Institutionen und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltungzuzuordnen sind, werden geschlossen.

Dazu gehören

  • a. Theater, Opern, Konzerthäuser, und ähnliche Einrichtungen
  • b. Messen, Kinos, Freizeitparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
  • c. Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
  • d. der Freizeit-und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm-und Spaßbädern,
  • e. Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen.

Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, werden untersagt.

Gastronomiebetriebe sowie Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungenwerden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.

Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflegewie Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist.

Medizinisch notwendige Behandlungen, zum Beispiel Physiotherapien, bleiben weiter möglich.

Friseursalons bleiben unter den bestehenden Auflagen zur Hygiene geöffnet.

Der Einzelhandel bleibt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen insgesamt geöffnet. Dabei ist sicherzustellen, dass sich in den Geschäften nicht mehr als ein Kunde pro 25qm Verkaufsfläche aufhält.

Schulen und Kindergärten bleiben offen. Angesichts der hohen Infektionszahlen werden weitere Schutzmaßnahmen durch die Länder eingeführt.

Für die von den temporären Schließungen betroffenen Unternehmen und Einrichtungen wird der Bund eine Nothilfe [Konzept wird in der MPK erläutert] gewähren, um sie für die finanziellen Ausfälle zu entschädigen.

Wirtschaftsbereiche

Jenseits der umfassenden temporären Beschränkungen führen bereits die bisherigen Maßnahmen dazu, dass einige Wirtschaftsbereiche auch in den kommenden Monaten erhebliche Einschränkungen ihres Geschäftsbetriebes hinnehmen müssen.

Der Bund wird Hilfsmaßnahmen für Unternehmen verlängern und die Konditionen für die hauptbetroffenen Wirtschaftsbereiche verbessern (Überbrückungshilfe III). Dies betrifft zum Beispiel den Bereich der Kultur-und Veranstaltungswirtschaft.

Außerdem wird der KfW-Schnellkredit für Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten geöffnet und angepasst.

Auch in der Pandemie soll in Industrie, Handwerk und Mittelstand sicheres Arbeiten möglichst umfassend ermöglicht werden. Die Arbeitgeber haben eine besondere Verantwortung für ihre Mitarbeiter, um sie vor Infektionen zu schützen.

Infektionsketten, die im Betrieb entstehen, sind schnell zu identifizieren. Deshalb muss jedes Unternehmen in Deutschland auch auf Grundlage einer angepassten Gefährdungsbeurteilung sowie betrieblichen Pandemieplanung ein Hygienekonzept umsetzen und angesichts der gestiegenen Infektionszahlen auch nochmals anpassen.

Medizinische Einrichtungen

Steigende Infektionszahlen führen leider auch zu einem Anstieg an Infektionen in medizinischen Einrichtungen und bei vulnerablen Gruppen. Deren Schutz stellt eine besondere Herausforderung dar. Deshalb haben die zuständigen Stellen je nach den lokalen Gegebenheiten für die Krankenhäuser, Pflegeheime, Senioren-und Behinderteneinrichtungen besondere Schutzvorkehrungen ergriffen. Dabei wird stets berücksichtigt, dass die jeweiligen Regelungen nicht zu einer vollständigen sozialen Isolation der Betroffenen führen dürfen. Bei steigenden Infektionszahlen werden diese Maßnahmen entsprechend angepasst.

Schnelltests

Der Bund hat durch die neue Testverordnung sichergestellt, dass die Kosten der seit kurzem verfügbaren SARS-CoV2-Schnelltests für regelmäßige Testungen der Bewohner bzw. Patienten, deren Besucher und das Personal übernommen werden. Die verfügbaren Schnelltests sollen jetzt zügig und prioritär in diesem Bereich eingesetzt werden, um auch bei steigenden Infektionszahlen einen bestmöglichen Schutz zu gewährleisten und sichere Kontakte zu ermöglichen.

Verdachtsunabhängige Kontrolle

Bund und Länder werden die Information über die geltenden Corona-Maßnahmen noch einmal verstärken und durch möglichst einheitliche Maßnahmen die Übersichtlichkeit erhöhen. Sie werden jedoch auch die Kontrollen zur Einhaltung der Maßnahmenflächendeckend verstärken und dabei auch mittels verdachtsunabhängiger Kontrollen, insbesondere im grenznahen Bereich, die Einhaltung der Quarantäneverordnungen überprüfen.

Konstituierende Ratssitzung am Montag in Raesfeld

Die Gemeindeverwaltung Raesfeld weist darauf hin, dass die Konstituierende Sitzung des Rates am kommenden Montag, 2. November 2020, 17.00 Uhr im Forum der St. Sebastiangrundschule stattfindet.

Aufgrund der Pandemielage gilt für alle Ratsmitglieder und Besucher die Maskenpflicht auch am Platz. Um Abstände wahren zu können wird es nur eine begrenzte Zahl an Zuschauerplätzen geben; diese sind vorab nicht reservierbar.

Baukompressor am Kirchplatz Erle entwendet

Auf einen Baukompressor abgesehen hatten es Diebe in der Nacht zum Montag in Raesfeld-Erle.

Erle (ots).Baukompressor. Das mobile Gerät der Marke Atlas befand sich in einem Anhänger, der am Kirchplatz geparkt war.

Die Täter entwendeten diesen in der Zeit zwischen Sonntag, 15.00 Uhr, und Montag, 08.00 Uhr. Die Polizei bittet um Hinweise an die Kripo in Borken: Tel. (02861) 9000.

Halloween – weitere Führungen für Kinder

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Rundgänge mit der Nachtwächterin durch Borken auch am Freitag, dem 30.10.2020 um 17 Uhr und 19 Uhr.

Borken (pd). Halloween. Die Tourist-Information der Stadt Borken bietet zwei weitere Nachtwächterinnenführungen für Kinder an. Die zusätzlichen Termine sind am Freitag, dem 30.10.2020, um 17 Uhr und 19 Uhr.

Die Nachtwächterin von Borken Foto: Stadt Borken

Freitag Abend begeben sich Kinder und Erwachsene mit der Nachtwächterin auf einen Rundgang durch Borkens dunkle Gassen und Hinterhöfe. Gekleidet im mittelalterlichen Gewand und mit Hellebarde und Rufhorn ausgestattet, geht sie mit ihrer Laterne voran und lässt den Ruf „Hört ihr Leut‘ und lasst Euch sagen, unsere Glock‘ hat neun geschlagen…“ erschallen. Bei diesem Rundgang mit kleinen Laternen vermittelt sie den Kindern Wissenswertes über unsere Stadt. Sie hören spannende Geschichten über die „Kattenborg“ und die „Missgunst“.

Halloween – Nachtrundgang mit begrenzter Teilnehmerzahl

WICHTIG: Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl und den Coronavorgaben ist eine vorherige Anmeldung bei der Tourist-Information Borken (02861 / 939-252, [email protected]) erforderlich.

Der Teilnehmerbeitrag beträgt 5,00 € für Erwachsene und wird vor Ort bei der Nachtwächterin bezahlt. Kinder unter 14 Jahre dürfen kostenlos teilnehmen. Der Rundgang beginnt um 17 Uhr für kleinere Kinder und um 19 Uhr für größere Kinder am FARB Forum Altes Rathaus Borken, Markt 15 und dauert ca. 1,5 Stunden.

Wir bringen den Kappes nach Raesfeld

Statt Kappesmarkt gibt es einen Hofverkauf von Kappes aus Büderich

Da der Raesfelder Kappesmarkt in diesem Jahr ausfallen muss, wird der Kohl am 07.-08.11.2020 auf dem Hof Kuhlmann in Wesel-Büderich im Hofverkauf angeboten.

(pd). Der Büdericher Kohl wurde eigens für den Kappesmarkt angebaut, deshalb hat sich der Ortsmarketing Vorstand dafür entschieden, das weiße Gold nach Raesfeld und Erle zu holen.

Hofverkauf von Kappes in Raesfeld
Diana Brömmel (Vors. OMR) mit Ute Kuhlmann auf den Feldern von Hof Kuhlmann. Foto: OMR

„Wir verkaufen den Kohl am Donnerstag, 05.11.2020 von 14:30 – 18:00 Uhr auf dem Froschbrunnenplatz während des Monatsmarktes“ so Diana Brömmel, Vorsitzende des Ortsmarketing Raesfeld e. V. „Wir wollen damit den Raesfeldern die Möglichkeit bieten, das gesunde Gemüse zu Hause zu genießen und hoffen, dass viele von unserem Angebot Gebrauch machen“.

Weiterhin kann der Kohl am 06. und 07.11.2020 auf dem Hof Süthold in Raesfeld und auf dem Hof Stegerhoff in Erle zu den jeweiligen Öffnungszeiten erworben werden.

Die Bestellungen von Weißkohl, Rotkohl und Wirsing nimmt das OMR-Büro unter 02865 955-250 oder per Mail [email protected] entgegen. ­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­

Wolf reißt erstes Pony im Wolfsgebiet Schermbeck

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Erstes Pony im Wolfgebiet Schermbeck in Kirchhellen gerissen

In Kirchhellen machte der Besitzer eines Shetland-Ponys am Dienstagmorgen einen grausigen Fund.

Auf der Weide in Kirchhellen, nahe der Wohnbebauung fanden Pferdehalter ihr gerissenes Shetlanpony. Laut Bürgerforum Wolf Gahlen war die Weide mit einem üblichen Pony-Zaun mit zwei und drei Elektrolitzen und teilweise einem Stacheldraht eingezäunt. Die Höhe lag unterschiedlich zwischen 80cm und 120 cm

Christian Pospich, der Ehemann der Geschädigten, schildert den Vorfall wie folgt:

In der Nacht gegen 22:45 Uhr vernahm Pospich ein Wiehern des Ponys. „Das ist sehr ungewöhnlich“, so Pospich.

Wolf-reisst-Pony-in-Kirchhellen

Um zu schauen was los war, leuchtete der Besitzer mit einer starken Taschenlampe vom Schlafzimmerfenster aus die Weide ab und bemerkte zwei Augenlichter im Schein der Lampe.

„Ein Augenpaar befand sich direkt neben dem getötetem Pony, das andere Augenpaar seitlich um 20 m versetzt dahinter“, so der Geschädigte.

Beide Wölfe, die sowohl Pospich als auch der noch am gleichen Abend herbeigerufene Tierarzt unisono als Wölfe identifizierten, liefen Richtung Wald. Auf ihrem Weg hielten die zwei Wölfe auf ca. 200 Meter nochmal inne, um dann weiter ihren Weg in Richtung Wald fortzusetzen. „Meine Lampe leuchtet bis 300 m, danach konnte ich nichts mehr erkennen“.

Pony in Kirchhellen von Wolf gerissen

Als erstes habe er die Polizei benachrichtet, die auch laut Pferdehalter umgehend kam. Ebenso den hauseigenen Tierrarzt. Dieser konnte lediglich nur noch den Tod des Ponys feststellen. Das zweite Pony auf der Wiese sei unverletzt gewesen.

Wie Pospich berichtet, konnte er bei LANUV unter den drei Telefonnummern, die er im Internet gefunden habe, niemanden erreichen.

Erst am Dienstagmorgen um 10 Uhr kam der Rückruf von einem Herr Ribrok.

Zweifel an Aussagen von LANUV

Nun stellt sich bei den Weidetierhaltern die Frage: Greift der Wolf, so wie LANUV behauptet, keine Pferde oder Kühe an?

Dazu Christian Pospich: „Mein Nachbar hat vor einiger Zeit seine Ponys mit einem 1,50 Meter hohen Zaun neu eingezäunt. Aber selbst das wird nicht reichen, wenn ich an die Risse in den Damwildgattern in den letzten zwei Jahren denke“.

Seine Konsequenz: „Ich werde ab heute mein übrig gebliebenes Pony nachts in den Stall sperren“.

Frauenanteil im Finanzauschuss

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Fraktionsübergreifende Vereinbarung zur Steigerung des Frauenanteils bei Anhörungen des Finanzausschusses

Die Bundestagsabgeordneten Antje Tillmann, CDU, Ingrid Arndt-Brauer (Foto), SPD, Lisa Paus, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Katja Hessel, FDP, trafen eine fraktionsübergreifende Vereinbarung. Der Frauenanteil bei Anhörungen des Finanzausschusses soll gesteigert werden.

Zum Thema Frauenanteil äußern sich die Abgeordneten:

„Noch immer gilt die Finanzpolitik in Teilen zu Unrecht als Männerdomäne. Auch bei unserer Arbeit im Finanzausschuss mussten wir feststellen, dass zahlreiche Anhörungen ausschließlich mit männlichen Sachverständigen besetzt sind.

Wir werden das verändern denn wir wissen, dass in den Verbänden, Unternehmen und Forschungseinrichtungen viele sehr gut ausgebildete und kluge Expertinnen arbeiten.

Es freut uns deshalb ganz besonders, dass heute bei der Anhörung zum Jahressteuergesetz mit Sylvia Mein vom Deutschen Steuerberaterverband e.V., Dr. Monika Wünnemann vom Bundesverband der Deutschen Industrie e.V., Dr. Daniela Kelm vom Institut der Wirtschaftsprüfer, Prof. Dr. Deborah Schanz von der Ludwig-Maximilians-Universität München und Prof. Dr. Katharina Beckemper von der Universität Leipzig gleich fünf der 12 Sachverständigen Frauen sind.

Wir werden auch in Zukunft darauf achten, dass Frauen mindestens 30 Prozent der Sachverständigenliste besetzen. Perspektivisch streben wir eine paritätische Besetzung an.

Den jungen Expertinnen in den Verbänden, Unternehmen und Forschungseinrichtungen bieten wir an, dass wir sie durch Coaching oder die Teilnahme als Co-Sachverständige unterstützen und die Hemmschwelle senken, indem wir unsere Fragen vorab zur Verfügung stellen.

Raesfeld – Diebstahl einer Handtasche bei KIK

Trickdiebstahl bei KIK in Raesfeld

Raesfeld (ots). Am Samstag wurde eine 64 Jahre alten Raesfelderin in der KiK-Filiale an der Leinenweberstraße zwischen 12 Uhr und 12.30 Uhr Opfer einer Trickdiebin.

Eine Unbekannte stahl der 64-Jährigen die Geldbörse aus der Handtasche. Eine unbekannte Zeugin teilte der Geschädigten mit, jemand versucht hätte, ihr ebenfalls die Geldbörse aus der Handtasche zu stehlen.

Sie habe dies noch rechtzeitig bemerkt, woraufhin die Täterin („Frau mit Kopftuch“) geflüchtet sei. Eine nähere Beschreibung der Täterin liegt nicht vor.

Song Sistas: ein herrlich schräges Musik-Duo

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Duo präsentiert respektlose Interpretationen von Evergreens

Dorsten. „Song Sistas“ das sind Eva Paulus aus Dorsten und Katja Grunder aus Nijmegen. „Wir kamen gemeinsam auf den Namen und die eigene Schreibweise ist so gewollt“, erzählt Eva Paulus. Mutig sind sie ja, das muss man ihnen lassen.

Sowohl bei der Auswahl der Lieder als auch beim Griff in den Fundus der schrillen Outfits schöpfen sie aus dem Vollen. Und ihre Auftritte kommen an, wie es stets die begeisterten Reaktionen der Zuhörer beweisen.

Kein Hit ist vor den Song Sistas sicher

Haben Sie schon einmal Queen auf der Blockflöte gehört? Oder Michael Jackson auf dem Akkordeon? Nein? Dann kennen Sie die Song Sistas auch nicht. Die beiden Musikerinnen zertrümmern und reanimieren herrlich respektlos jeden Evergreen, der ihnen gefällt.

Gnadenlos rufen sie ihn mit Blockflöte, Tuba oder Zimbeln wieder zurück ins Leben. Ob sie Amöben oder Regenwürmer mit Akkordeon und Tuba besingen, das Akkordeon zu zweit bespielen oder schlicht ihre Mimik wirken lassen, die beiden reißen das Publikum in ihrer eigenen Art skurriler Schönheit mit.

Wilde Gesangsmischung

Ihr Repertoire besteht aus einer wilden Gesangsmischung, angefangen von Trude Heer über Grönemeyer bis hin zum Mittelalterlied. Musikalisch und schauspielerisch „vorgebildet“ sind sie beide.

Sei es, wie bei Eva Paulus, durch verschiedene Solo-Bühnenprogramme, später auch mit verschiedenen Duos, durch zahlreiche (Kinder-) Vorstellungen oder durch die Arbeit der Musiktherapeutin Katja Grunder in einer psychosomatischen Fachklinik. Zum Ausgleich dazu spielte sie mit zwei älteren Damen just for fun als „Rosa, Else und die Musi“ Schlager und Evergreens mit dem Akkordeon.

Idee zu den Song Sistas kam vor drei Jahren

Kennengelernt haben sich die Song Sistas jedoch in einer gemeinsamen Meditationsgruppe. Sie sind seit 25 Jahren gut befreundet. Da sind gegenseitige (Gesangs-) Auftritte bei Feierlichkeiten immer gerne gesehen. So auch vor drei Jahren, als Katja Grunder dem Ehemann ihrer Freundin zum sechzigsten Geburtstag gratulierte.

Song Sista Eva Paulus kommt aus Dorsten

„Bei dieser Gelegenheit entstand die Idee, gemeinsam aufzutreten. Katja und ich setzen uns daraufhin zusammen und überlegten, was uns gefällt. Welche Instrumente passen zusammen und welche Art von Auftritt passt generell zu uns“, erinnert sich Eva Paulus.

Heraus kam, wie schon erwähnt, eine wilde Gesangsmischung „Unsere lange freundschaftliche Verbundenheit zeigt sich auch bei unseren Auftritten“, freut sich Katja Grunder. Eva Paulus ergänzt: „Das passt einfach.“

Song Sistas bieten ein Programm für alle, die schräge Auftritte mögen

Das Programm der schrillen Schwestern ist flexibel und dauert von einer halben Stunde bis knapp zwei Stunden. Ihr letzter Auftritt fand im Februar im Soziokulturellen Zentrum das Leo statt, danach fielen alle ihre Auftritte der Corona-Krise zum Opfer.

Sobald es wieder grünes Licht für weitere Auftritte gibt, sind Sie, liebe Leserin, lieber Leser, wenn Sie es schön schräg mögen, bei den „Song Sistas“ goldrichtig.

www.songsistas.net

Raesfeld – Taschendieb bestiehlt 83-Jährige

Ein Taschendieb hat am Mittwochmorgen eine 83-Jährige um ihre Handtasche samt Inhalt gebracht.

Wie die Polizei mitteilt, passierte die Tat zwischen 11.00 Uhr und 11.30 Uhr, als sich die Raesfelderin in einem Verbrauchermarkt an der Straße „Am Rathaus“ aufhielt.

Die Geschädigte hatte ihre Einkaufstasche mit der Handtasche in den Einkaufswagen gelegt.

Die Kripo Borken bittet um Hinweise unter der Tel. (02861) 9000.

Spannende Stunde mit dem Nachtwächter am Schoss Raesfeld

Nachtwächter-Tour Schloss Raesfeld. „Hört ihr Leut‘ und lasst euch sagen, unsere Glock‘ hat sechs geschlagen“.

Wenn es dunkel wird am Schloss Raesfeld, dann dreht der Nachtwächter seine Runde. Walter Großewilde nahm seine 19 Besucher zu einer eineinhalbstündigen abendlichen Führung rund um das dunkle Schloss Raesfeld mit.

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Walter Großewilde hatte viel zu erzählen. Foto: Petra Bosse

Bunter Mix aus Wahrheit und Sagen

Dabei erzählte er spannende Anekdoten und Geschichten aus grauer Vorzeit, wie über das Hoho-Männchen, den Teufelsstein von Erle und über den unerschrockenen Offizier aus Raesfeld. Ein bunter Mix aus Wahrheit und Sagen. „All diese schönen, alten Geschichten erzähle ich. Das ist eine spannende Sache, besonders auch für die Kinder“, so Großewilde. Er freute, dass sich so viele Leute zu der Führung durch die Schlossfreiheit und den Tiergarten angemeldet hatten.

Erlebnis Nachtwächter Tour Naturpark Hohe Mark Raesfeld

Im historischen Gewand, Hellebarde, schwarzer Hut und Mantel sowie Signalhorn startete der Nachtwächter seine Tour im Innenhof des Schlosses. Die Kinder, die an diesen Abend in der Mehrzahl mit ihren Eltern dabei waren, lauschten gespannt im Schein ihrer Laternen den unterhaltsamen Erzählungen, die Großewilde zum Besten gab. Schöne, aber auch traurige Geschichten.

Einleitend erklärte Großewilde alles, was ein Nachtwächter überhaupt macht, welche Aufgaben er hatte. Dazu gehörte auch das Schließen des großen Tores der Burg zu später Stunde.

Nachtwächter-Walter-Großewilde
Foto: RGN

Und dann habe der Nachtwächter auch lichtscheues Gesindel gehabt, sprich Ganoven und Diebe, worauf er aufpassen musste. „Und wenn er die sah, dann konnte er die ins Gefängnis bringen“. Die Spannung stieg, als die Gruppe durch den dunklen Tiergarten wanderte und bei der letzten Station sie im Verlieszimmer im Sterndeuterturm die gruselige Geschichte vom „habgierigen Gärtner“ hörten.

Petra Bosse

Hochdynamisches Infektionsgeschehen – Woher kommt das?

Der Krisenstab des Kreises Borken befasste sich mit dem hochdynamischen Infektionsgeschehen

Analyse der aktuellen Situation und Abstimmung der Maßnahmen – Inzidenzzahl in der Regio Twente/NL und mit dem nördlichen Teil des Kreises Borken benachbart – liegt derzeit der Wert um das 6-Fache höher als im Westmünsterland,

Kreis Borken. Der Krisenstab des Kreises Borken befasste sich heute (23.10.2020) unter Leitung von Kreis-Ordnungsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow mit dem hochdynamischen Coronavirus-Infektionsgeschehen im Westmünsterland.

Krisenstab-Corona-Kreis-Borken
Unter Leitung von Dr. Elisabeth Schwenzow (2. von links) tagte der Krisenstab, rechts daneben Landrat Dr. Kai Zwicker und Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster. Foto: Kreis Borken

Dem Gremium gehören neben Landrat Dr. Kai Zwicker und Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster sowie leitenden Mitarbeitern der Kreisverwaltung aus dem Gesundheits-, Ordnungs-, Sozial-, Jugend- und Schulbereich Vertreter des Rettungsdienstes, der Krankenhäuser, der niedergelassenen Ärzte, der Feuerwehr, des DRK, der Malteser, der Polizei und der Bundeswehr an. Außerdem wirkt ein niederländischer Verbindungsbeamter mit.

Quellen der Coronavirus-Ausbreitung

Landrat Dr. Kai Zwicker und Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster wiesen eingangs auf vier „Quellen“ hin, aus denen sich nach Erkenntnissen der Kreisverwaltung die aktuelle Coronavirus-Ausbreitung speist:

  • Große (Familien-) Feiern – auch außerhalb des Kreises, an denen hiesige Bewohner teilgenommen haben
  • Infektionseinträge aus den Niederlanden inbesondere aufgrund von familiären grenzüberschreitenden Beziehungen
  • Ansteckungsfälle im engen privaten/persönlichen Umfeld – nicht zuletzt auch im Rahmen von Fahrgemeinschaften, Besprechungen u. ä.
  • „diffuse“ Einzeleinträge, d. h. konkrete Infektionsketten sind nicht zu erkennen

Team wird verstärkt

Damit das Kreisgesundheitsamt Borken trotz der großen Zahl von Neuinfektionen weiter im Rahmen der Kontaktverfolgung die Infektionsketten unterbinden kann, wird das zuständige, derzeit bereits 30 Kräfte umfassende Team des Kreisgesundheitsamtes weiter verstärkt.

Zehn bis zwölf der dazu am vergangenen Wochenende ausgeschriebenen „Containment-Scout-Stellen“ sollen bereits in der kommenden Woche besetzt werden.

Corona-typische Krankheitssymptome

Es zeichne sich ab, dass sich inzwischen zunehmend Personen mit Corona-typischen Krankheitssymptomen wie Verlust des Geruchs- und/oder Geschmacksinns, Fieber und Husten bei den Hausärzten melden, konstatierte Annette Scherwinski, Leiterin des Kreisgesundheitsamtes.

Dass in der Folge auch die Zahl der Krankenhauspatienten steige, bestätigten die Vertreter der Krankenhäuser. Behandlungskapazitäten seien aber ausreichend vorhanden.

Der Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe wies auf die „Infekt-Sprechstunde“ an Samstagen hin.

Morgen (24.10.2020) in der Zeit von 9 bis 13 Uhr übernimmt sie im Kreis Borken die Gemeinschaftspraxis Dres. Axel und Thorsten Dost in Borken, Neutor 28 – 33, Tel.: 02861/5858.

Informationen zur „Infekt-Sprechstunde“ mit weiteren Adressen gibt es im Internet unter diesem Link: https://www.kvwl.de/patient/corona.

Personen, die keine Symptome aufweisen, aber dennoch eine Untersuchung wünschen, sollten aber bis zum Wochenanfang warten und dann ihren Hausarzt zunächst telefonisch kontaktieren.

DRK hat Kapazität deutlich ausgeweitet

Das DRK, das für den Kreis Borken eine „Zentrale Abstrichstelle“ betreibt und auch Großtestungen vor Ort übernimmt, habe seine Kapazitäten zwischenzeitlich deutlich ausgeweitet und sei bereits wieder stark ausgelastet, machte der DRK-Rettungsdienstleiter deutlich.

Rettungsdienst und Feuerwehren seien voll einsatzfähig, erklärten deren Vertreter und wiesen dabei auf die besonderen Schutzvorkehrungen in der sogenannten kritischen Infrastruktur wie Rettungswachen und Feuerwehrgerätehäuser hin.

Alten- und Pflegeheime

Besonders Augenmerk des Kreises gilt den Alten- und Pflegeheimen sowie den ambulanten Pflegediensten. Hier würden ebenfalls besondere Schutzmaßnahmen gelten und deren Mitarbeiterschaft sei in besonderer Weise sensibiliert, unterstrich die Vertreterin der Heimaufsicht der Kreisverwaltung.

Maskenpflicht in Schule nach den Herbstferien

Für die weiterführenden Schulen gebe es aktuell die Vorgabe des Landes in Sachen Maskenpflicht im Unterricht, berichtete die Leiterin des Fachbereichs Bildung, Schule, Kultur und Sport des Kreises. Gemeinsam mit Landrat Dr. Zwicker appellierte sie zudem an die Lehrer- wie Schülerschaft, im gesamten Schulbereich stets „Mund-Nase-Bedeckung“ zu tragen.

Sehr positiv sei es, dass die von den Schulen getroffenen Hygienekonzepte bislang gut gegriffen hätten – Infektionen innerhalb der Schulen habe es daher nicht gegeben. Die Schulen im Kreisgebiet seien zudem darüber informiert worden, dass der Kreis für sie eine Hotline freischalten werde, bei der Informationen zu schulorganisatorischen Fragen eingeholt werden können. Für die Schulen wie Kindertagesstätten gelte überdies die dringende Bitte, Durchmischungen von Klassen bzw. Gruppen zu vermeiden. So könne im Falle eines Infektionseintrags oftmals die vollständige Schließung einer Einrichtung vermieden werden.

Kritik an unterschiedliche Schutzregeln – Situation in den Niederlanden

Die Situation in den Niederlanden nahm der von den dortigen Behörden abgestellte Verbindungsbeamte abschließend in den Blick. Die Inzidenzzahl in der Regio Twente – dem nördlichen Teil des Kreises Borken benachbart – liege derzeit um das 6-Fache höher als im Westmünsterland, in der Regio Achterhoek – Nachbarraum des südlichen Kreisteils – sei sie aktuell dreimal so hoch.

In den Ballungszentren von Amsterdam und Rotterdam würde sie bereits mehr als siebenmal so hoch sein. Deutlich kritisiert wurden in diesem Zusammenhang vom Krisenstab erneut die unterschiedlichen Schutzregelungen beiderseits der deutsch-niederländischen Grenze, die ein koordiniertes Vorgehen stark erschweren.

Der Raesfelder Adventsmarkt 2020 fällt aus

Erst die Absage zum Kappesmarkt und nun auch noch das AUS für den über Raesfelds Grenzen beliebten Adventsmarkt.

Dies bedeutet: Ein Jahr ohne Kappes, ohne Glühwein- und Schlemmerbuden, ohne Nikolaus und Knecht Ruprecht und ohne festliche Advents- und Weihnachtsstimmung.  

Aus gegebenem Anlass und der stetig steigenden Zahlen von Infektionsfällen findet der Adventsmarkt am Schloss Raesfeld in der Zeit vom 03.-06.12.2020 nicht statt.

Das teilt die Vorsitzende des OMR Diana Brömmel heute mit. „Wir bedauern den Ausfall auch für die Raesfelder Unternehmen und die Marktbeschicker sehr. Auf Grund der aktuellen Zahlen und den erhöhten Hygiene- und Sicherheitsanforderungen jedoch ist für uns der Markt in keiner Form vorstellbar. Die Gesundheit der Menschen geht vor“.

Die Vorsitzende hoffe an dieser Stelle auf das nächste Jahr, um dann den stimmungsvollen Adventsmarkt wieder durchführen zu können. Weiter teilt der OMR mit, dass für die nächsten zwei Monate derzeit dennoch weitere Aktionen, über geplant seien. Weitere Informationen dazu gibt es in der kommende Woche.

Elterninfoveranstaltungen für Schulneulinge

Elterninfoveranstaltungen für Schulneulinge an Raesfelder Grundschulen

Kurz nach den Herbstferien finden an den beiden Raesfelder Grundschulen die Infoabende für die Eltern der künftigen Schulneulinge statt.

(pd). An den entsprechenden Abenden wird die Schulleitung Konzepte und Schwerpunkte der Schule sowie Betreuungsangebote und das Anmeldeverfahren vorstellen. Zudem werden wichtige Aspekte im Hinblick auf die Schulfähigkeit erläutert.

Aufgrund der Coronapandemie finden mehrere kleinere Informationsveranstaltungen jeweils im Forum statt, so dass Abstände problemlos eingehalten werden können.

Infoveranstaltungen St.-Sebastian-Schule: Dienstag 27. Oktober um 18 und 19:30 Uhr sowie am Mittwoch 28. Oktober 2020 um 19 Uhr

Infoveranstaltungen Silvesterschule Erle: Donnerstag 29. Oktober 2020 um 18 Uhr und 19:30 Uhr.

Auch Interessierte sind hierzu nach vorheriger telefonischer  Anmeldung (St.-Sebastian-Schule 02865/10390; Silvesterschule Erle 02865/301) herzlich eingeladen.

Wolf im Kreis Borken – Karlheinz Busen sorgt sich um Weidetierhalter

Landesamt für Umwelt und Naturschutz (LANUV) bestätigte neue Wölfin mit der Kennung GW1800f im Kreis Borken. „Der Wolf ist im Kreis Borken angekommen“, so der FDP-Bundestagsabgeordnete Karlheinz Busen.

Die Sorgen der Weidetierhalter um das Wohlergehen ihrer Tiere wachsen. Der Gronauer FDP-Bundestagsabgeordnete Karlheinz Busen fordert einen ideologiefreien Umgang mit dem Wolf.

Der jagdpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion und Bundestagsabgeordnete aus dem Kreis Borken, Karlheinz Busen, erklärt zur bestätigten Wolfsansiedlung im Kreis Borken:

Unberührte Naturräume fehlen

„Ich habe Sorge um die Weidetierhalter im Kreis Borken. Bei einer weiteren Ansiedlung von Wölfen werden auch hier große Schäden und viel Leid zu beklagen sein. Unser Kreis Borken ist viel zu dicht besiedelt, um Wölfen ausreichend Raum zu geben. Der Wolf hat im Kreis Borken keinen Platz. In unserer Region fehlen dafür die nötigen kilometerweit unberührten Naturräume.

Kulturlandschaft voll von Zäune

Gängige Herdenschutzmaßnahmen zum Schutz von Weidetieren sind nutzlos. Es sind immer mehr Berichte von gerissenen Weidetieren zu lesen, die vermeintlich sicher eingezäunt waren. Außerdem halte ich eine Kulturlandschaft voll von Zäunen nicht für sinnvoll. Wildtiere haben dann nur noch die Wahl zwischen Wald oder Straße, weil Weideflächen eingezäunt werden – die Wildunfälle nehmen dadurch zu.

Wir brauchen deshalb ein aktives Wolfsmanagement. Die unkontrollierte Wolfspopulation wollen wir stoppen.“

Corona NRW – Maskenpflicht für alle Schüler ab der 5. Klasse

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Schulministerin Yvonne Gebauer verschärft Corona-Maßnahmen in Schulen.

Ab Montag startet nach den Ferien wieder die Schule. Angesichts der steigenden Infektionszahlen gibt es ab Mittwoch nun klare Regeln für einen angepassten Schulbetrieb nach den Herbstferien.

In Nordrhein-Westfalen gilt nach den Herbstferien an allen weiterführenden Schulen wieder die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im Unterricht. Diese Handreichung berücksichtigt auch die jüngsten Empfehlungen des Bundesumweltamtes. Die Verordnung gilt bis zum 21. 12. (Weihnachtsferien).

Die Landesregierung hat klare Regeln für einen angepassten Schulbetrieb nach den Herbstferien festgelegt und die Schulen darüber informiert.

Recht auf Bildung

Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer erklärte: „Mit der Wiedereinführung der bereits nach den Sommerferien bewährten Maskenpflicht im Unterricht an weiterführenden Schulen tragen wir dem aktuellen und beschleunigten Infektionsgeschehen Rechnung. Wir erhöhen den Schutz für alle am Schulleben Beteiligten und sorgen für mehr Sicherheit und Stabilität im Unterrichtsgeschehen. Wir knüpfen dabei an die guten Erfahrungen an, mit denen es gelungen ist, seit Beginn des Schuljahres dauerhaft über 98 Prozent der Schüler in Präsenz zu unterrichten. Ich bin überzeugt, dass unsere Schüler mit der Maskenpflicht erneut vorbildlich umgehen werden. Das wird uns helfen, die Schulen offen zu halten und das Recht auf Bildung für alle Schüler zu gewährleisten.“

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im Unterricht gilt vorerst bis zum Ende des Jahres. Die Regelungen im Einzelnen:

  • Im Schulgebäude und auf dem Schulgelände müssen alle Schüler eine Mund-Nase-Bedeckung tragen; dies gilt für alle Schüler der Jahrgangsstufen 5 und darüber hinaus auch im Unterricht und an ihrem Sitzplatz.
  • Die Schülerinnen und Schüler der Primarstufe müssen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen, solange sie sich im Klassenverband im Unterrichtsraum aufhalten. Im Schulgebäude und auf dem Schulgelände gilt die Maskenpflicht unverändert.

Neben der Maskenpflicht leistet auch regelmäßiges Lüften der Unterrichtsräume einen effektiven Beitrag zum Schutz vor dem Coronavirus. Um den Schulen die Praxis vor Ort zu erleichtern, hat das Ministerium für Schule und Bildung gemeinsam mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, den kommunalen Spitzenverbänden und der Unfallkasse NRW die Hinweise und Verhaltensempfehlungen für den Infektionsschutz an Schulen in Zusammenhang mit COVID-19 auf den aktuellen Stand gebracht und den Schulen als Handreichung zur Verfügung gestellt.

Corona- Warnstufe Rot im Kreis Borken erreicht

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UPDATE 21.10.2020 – 15 Uhr

„7-Tage-Inzidenz“ jetzt über 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner – damit ab Donnerstag (22.10.2020) verschärfte Schutzmaßnahmen in Kraft.

Die „7-Tage-Inzidenz“, also die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen, hat laut Meldewert des Landeszentrums Gesundheit jetzt mit 50,1 den Grenzwert von 50 überschritten.

Der vom Kreisgesundheitsamt Borken berechnete Inzidenzwert beläuft sich aktuell bereits auf 53,9 pro 100.000 Einwohner. Damit treten am Donnerstag (22.10.2020) bis auf Weiteres verschärfte Schutzmaßnahmen gemäß „Gefährdungsstufe 2“ in Kraft.

Stationär behandelt werden derzeit 15 Patienten, 4 davon befinden sich auf der Intensivstation. 70 Intensivbetten stehen aktuell im Bereich des Klinikums Westmünsterland zur Verfügung, 23 können noch ergänzt werden.

Hinweis für Reiserückkehrer aus Risikogebieten:

Die CoronaEinreiseVerordnung des Landes NRW wurde geändert. Mit der ab 07.10.2020 gültigen Fassung gilt nun: Personen, die weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet (zum Beispiel in den Niederlanden) waren, müssen sich nicht mehr beim Gesundheitsamt melden. Grenzpendlerinnen und -pendler müssen sich einmal beim Gesundheitsamt melden, dazu gibt es unter https://kreis-borken.de/coronareise-grenzpendler ein separates Formular, in dem sie ihre Daten erfassen können.

Personen, die länger in einem Risikogebiet gewesen sind, müssen sich nach einem Aufenthalt in einem Riskogebiet beim Kreisgesundheitsamt melden. Dazu können sie ein im Internet unter https://kreis-borken.de/coronareise hinterlegtes Formular nutzen. Zudem müssen sie sich laut CoronaEinreiseVerordnung unverzüglich in häusliche Isolation begeben. Sie müssen dann solange in häuslicher Absonderung bleiben, bis sie dem Kreisgesundheitsamt ein negatives Testergebnis vorgelegt haben. Angesichts der aktuellen Lage rät das Gesundheitsamt, Reisen in die Risikogebiete zu unterlassen.

UPDATE 20.10.2020 – 14 Uhr

Der Kreis Borken nähert sich der Gefährdungsstufe ROT

Inzidenzwert im kreis Borken weiter gestiegen. Dieser liegt derzeit bei „45,2“. Am Samstag (17.10.2020) hatte er den ersten Grenzwert von „35“ überschritten. Bei dem Wert ab „50“ verschärfen sich die Schutzmaßnahmen weiter.

Mit Erreichen der „Gefährdungsstufe 1“ (also Inzidenzwert von 35) am Samstag (17.10.2020) sind gemäß CoronaSchutzVerordung NRW nach der Veröffentlichung einer entsprechenden „Allgemeinverfügung“ durch den Kreis Borken am Sonntag (18.10.2020) im Kreisgebiet besondere Schutzmaßnahmen in Kraft getreten.

Inzidenzwert REgierungsbezirk Münster Kreis borken
Grafik: Bezirksregierung Münster

UPDATE 18.10.2020 – 15 Uhr

Während die Inzidenzwerte in Münster, Bottrop sowie den Kreisen Coesfeld und Steinfurt weiter unter 35 bleiben ist der Wert im Kreis Borken erneut von 35,5 auf 45,5 angestiegen. NRW gesamt: 54,7

Münster. Im Regierungsbezirk Münster sind die Inzidenzwerte in den Städten Münster und Bottrop sowie den Kreisen Coesfeld und Steinfurt zum heutigen Sonntag (18. Oktober 2020) unter 35 geblieben und teils leicht gesunken.

17.10.2020

Der Kreis Borken hat den Inzidenzwert von 35 überschritten

Die „7-Tage-Inzidenz“ im Kreis Borken liegt aktuell bei 38,2. Neue Vorgaben der CoronaSchutzVerordung ab Sonntag, 18. Oktober 2020

Kreis Borken. Die „7-Tage-Inzidenz“, also die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen, beträgt im Kreis Borken laut Berechnung des Kreisgesundheitsamtes aktuell 38,2 pro 100.000 Einwohner.

Wichtig: Entscheidend für den Eintritt der verschärften Schutzmaßnahmen bei Erreichen des kreisweiten Wertes von „35“ bzw. „50“ ist aber nicht der vom Kreisgesundheitsamt berechnete Wert, sondern der Meldewert des Landeszentrums Gesundheit (www.lzg.nrw.de).

Dieser liegt laut den dortigen Angaben nun mit 35,5 über dem ersten Grenzwert für weitere Vorgaben. Bei dem Wert ab „50“ verschärfen sie sich noch deutlich.

Nach den gestern (16.10.2020) bekanntgegebenen neuen Vorgaben in der CoronaSchutzVerordung des Landes treten mit Erreichen dieser „Gefährdungsstufe 1“ (dem Inzidenzwert von 35) strengere Schutzmaßnahmen in Kraft. Dies sind insbesondere:

  • Veranstaltungen und Versammlungen sowie Kongresse mit mehr als 1.000 Personen sind nicht zulässig
  • an Festen außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens 25 Personen teilnehmen (gilt ab Montag, 19. Oktober)
  • an Sitz- und Stehplätzen bei Konzerten, Aufführungen, sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen Räumen sowie bei Sportveranstaltungen gilt Maskenpflicht
  • Ein besonderes Augenmerk liegt auf die Einhaltung des Mindestabstands von 1,50 Metern

Der Kreis Borken erlässt dazu heute eine „Allgemeinverfügung“, die das Erreichen der „Gefährdungsstufe 1“ feststellt und damit auch, dass die Landesvorgaben für das Kreisgebiet gelten.

Diese tritt ab Sonntag, 18. Oktober, 0 Uhr in Kraft. Landrat Dr. Kai Zwicker appelliert aufgrund der deutlich gestiegenen Infektionszahlen zudem erneut an die Bevölkerung, sich konsequent an die „AHA+L“-Regel „Abstand, Hygiene, Alltagmaske und Lüften“ zu halten: „Wir alle stehen mit unserem Handeln in der Verantwortung!“

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