Die Freude ist bei den Erler Bürgern groß, dass es mit dem Dorfgemeinschaftschaus klappt – Neuer Kontostand: 1.709.400 Euro

Das Dorfgemeinschaftshaus in Erle wird gebaut. Gestartet ist das bürgergenossenschaftliche Projekt am 16. Juni.

Nach der Bekanntgabe der Gesamtsumme Anfang Oktober von 1,707 Millionen Euro, gibt es jetzt einen neuen Kontostand. Laut Ralf Steiger, Vorstand der Volksbank Erle, beläuft sich die Summe der gezeichneten Anteile für das Projekt mittlerweile auf 1.709.400 Euro.

Ralf-Steiger-Volksbank-Schermbeck

Das Konzept der Bürgergenossenschaft habe, so der künftige Betreiber der Dorfkneipe André Wachtmeister, über die Grenzen Raesfelds hinaus für Staunen und Anerkennung gesorgt.

Zweifel, dass es tatsächlich klappt und die Initiatoren binnen kurzer Zeit das Geld für den Bau des Dorfgemeinschaftshauses zusammenbekommen, habe er seit dem Start des Vorhabens nicht gehabt, so Steiger. „Ich war von Anfang an davon überzeugt, dass wir Erler und Raesfelder dieses Projekt zusammen schaffen“, ergänzt er.

Dorfgemeinschaftshaus-Erle
Werner Brand, Jörg Wachtmeister und Katja Hoogendijk freuen sich. Foto: Petra Bosse

Erle und Raesfeld eine gute Gemeinschaft

Auch Jörg Wachtmeister freut sich, dass das Dorfgemeinschaftshaus jetzt verwirklicht werden kann: „Damit haben wir in Zukunft einen Ort, an dem wir uns mit den Vereinen treffen können. Hier können wir feiern, zusammensitzen und ein Bier trinken, und das Vereinsleben wird nicht aussterben“.

Er ergänzt, stets damit gerechnet zu haben, dass die Summe zusammen kommt. „Dass es so schnell ging, das hat mich doch schon überrascht“, sagt der Erler. Dieser Erfolg beweise zudem, dass es in Erle und Raesfeld eine gute Gemeinschaft gebe.

Katja Hoogendijk ist sehr froh darüber, dass Erle durch das neue Dorfgemeinschaftshaus eine Zukunft habe. Ihr Fazit: „Ich war aber von Anfang an davon überzeugt und habe es gar nicht anders von uns Erlern erwartet.“

Für Werner Brand stand nie infrage, dass ein Dorfgemeinschaftshaus für Erle sehr wichtig ist. Allerdings habe er am Anfang schon seine Zweifel gehabt, da ihm die Summe sehr hoch vorkam. „Überzeugt war ich jedoch davon, wenn es jemand schafft, dann ‚Wir in Erle‘. Die dörfliche Idylle muss beibehalten werden. Mit diesem neuen Haus lebt nun das Dorf weiter“, so Brand.

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