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Land schafft Verbindung verlost täglich heimische Produkte

Aus der Region, für die Region! Mitmachen und gewinnen – aus der Region, für die Region – Adventsgewinnspiel ab 1. Dezember

Raesfelder Landwirte haben sich eine tolle Adventsüberraschung einfallen. Täglich gibt es eine Kiste zu gewinnen – Insgesamt 24 prallgefüllte Holzkisten verlosen wir bis zum 24. Dezember, gefüllt mit regionalen Delikatessen und Gutscheinen.

Wir freuen uns auf schöne Gedichte!

Die Initiative LsV Raesfeld, Erle, Homer startet in der Adventszeit eine Verlosung von heimischen Produkten.

Seit fast einem Jahr besteht der LsV (Land schafft Verbindung) Raesfeld -Erle und Homer und in dieser Zeit ist viel Öffentlichkeitsarbeit in der Gemeinde betrieben worden.

Verlosung-Präsentkorb-Kandwirte-Raesfeld


Da in der momentanen Pandemie viele Sachen ruhen, haben sich das Orga-Team um Anne Schlottbom, Christoph Nagel und Felix Brömmel eine Weihnachtsüberraschung für die Raesfelder Bevölkerung einfallen lassen. Sie wollen die Regionalität in der Gemeinde stärken, indem an den 24 Tagen im Advent täglich eine Kiste mit Produkten aus Raesfeld, Erle und Homer verlost wird.

Die Produkte haben ausschließlich Landwirte/innen aus Raesfeld, Erle und Homer gespendet.
Die Vielfalt der Produkte ist groß, angefangen von Kartoffeln, Brot, Fleisch, Milch, über Marmelade, Zwiebeln, Pilzen und Eier, sowie Blumen, Dekoratives, Getränke, bis hin zu Honig, Gebäck, Wallnüsse und Infomaterial.

Tannenduft und Kerzenschein
am Heiligen Abend.
Geschenke, die glücklich machen.
Frieden, Besinnlichkeit und Frohsinn.
Gesundheit, Glück und Zufriedenheit im neuen Jahr!

Holzkiste von der Arbeiterkolonie Maria Veen

Verpackt ist all dieses in einer hochwertigen Holzkiste, die eigens dafür von der Arbeiterkolonie Maria Veen hergestellt wurde.
Ab den 1. Dezember kann täglich jeder aus der Gemeinde an der Verlosung der tollen Geschenkkörbe teilnehmen.

Weihnachtsgedichte per Mail

Hier auf unserer Heimatreport Seite (www.heimatreport.de oder über
facebook Raesfeld-online) kommt man der Verlosung schon näher, es wird nur so viel verraten, das LsV Team freut sich täglich über viele schöne Weihnachtsgedichte per Mail, die dann ausgelost werden!

Möchtet IHR einen von diesen 24 schönen Adventskörben gewinnen?
Dann schreibt uns ein schönes Weihnachtsgedicht mit eurem Namen
an diese E-Mail Adresse [email protected]

Sponsoren und Kreative vom Adventskorb

Gewinnspiel Landwirte Raesfeld
Gewinnspiel Landwirte Raesfeld
Gewinnspiel Landwirte Raesfeld
FAmilie Strothmann Hof LWSJPG
Gewinnspiel Landwirte Raesfeld
Gewinnspiel Landwirte Raesfeld
Gewinnspiel Landwirte Raesfeld
Gewinnspiel Landwirte Raesfeld
Grunewald Olbing Gewinnspiel
Grunewald Olbing Gewinnspiel
Grunewald Olbing Gewinnspiel
Grunewald Olbing Gewinnspiel
Grunewald Olbing Gewinnspiel
Grunewald Olbing Gewinnspiel
Gut Böckenhoff Verlosung
Maren Gülker Gewinnspiel
Agrotec Gewinnspiel
Christoph Terhart
Böckenhoff Erle PunschG
Gewinnspiel Landwirte Raesfeld
Familie Möller Landwirte
Hof Limbert
FAmilie Breil Raesfeld Erle
Gewinnspiel Landwirte Raesfeld

Vorgesehenes „Covid-Impfzentrum“ im Kreis Borken

Landrat Dr. Kai Zwicker: „Standort wird unser Interkommunaler Bauhof sein“ – Planungen für Aufbau und Betrieb laufen bereits auf Hochtouren

Kreis Borken (pd). „Standort des ‚Covid-Impfzentrums‘ für den Kreis Borken wird unser Interkommunaler Bauhof an der Ortsgrenze Gescher-Velen sein.“ Das teilte gestern Landrat Dr. Kai Zwicker im Rahmen einer Pressekonferenz mit und betonte: „Die Planungen für den Aufbau und Betrieb dieser Einrichtung laufen bereits auf Hochtouren.“

Landrat Dr. Kai Zwicker (2. v. l.) informierte gemeinsam mit (v. l. n. r.) Kreisordnungsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow, Dr. Michael Adam von der Kassenärztlichen Vereinigung und Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster über die Planungen in Sachen „Impfzentrum“

Der Kreis erfüllt damit die Vorgabe des Landes, dass in jeder kreisfreien Stadt und jedem Kreis in NRW ein Impfzentrum eingerichtet werden soll. Dabei zeichnen die Kreise und kreisfreien Städte für die Organisation und Logistik verantwortlich. Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) sei für das medizinische Personal (Ärzte und Medizinische Fachangestellte) sowie die erforderliche Software zuständig, machte KV-Sprecher Dr. Michael Adam deutlich. Ziel ist es, dass in NRW die Impfzentren noch vor Weihnachten startklar sind.

In der Pressekonferenz erläuterten Landrat Dr. Zwicker, Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster als Gesundheits- und Sozialdezernent und Kreisordnungsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow im Beisein der beiden Standortbürgermeisterinnen Dagmar Jeske (Velen) und Anne Kortüm (Gescher), warum der Interkommunale Bauhof des Kreises Borken und der Stadt Gescher ausgewählt wurde. Ausschlaggebend dafür seien folgende Faktoren:

Die Immobilie befindet sich bereits in der Nutzung des Kreises. Daher sind notwendige Maßnahmen und Entscheidungen einfach und ohne größere Absprachen umsetzbar.

Der Bauhof liegt zentral im Kreisgebiet und ist verkehrsgünstig über die Autobahn A 31 und die Bundesstraße B 525 zu erreichen.

Die Immobilie ist 2008/2009 bereits als Krisenzentrum mit entsprechenden Räumlichkeiten geplant worden. Daher bestehen fertige Konzepte für die Auslagerung der dort eigentlich stationierten Geräte und des dort eigentlich tätigen Personals.

„Wenngleich derzeit noch viele Fragen – vor allem zu Details und Verfügbarkeit eines Impfstoffs – offen sind, haben wir mit den Vorbereitungen für das Impfzentrum schon begonnen“, erklärte der Landrat. Es bleibe schließlich keine Zeit, darauf zu warten, bis die letzten Fragen geklärt seien, so Dr. Zwicker weiter. Das bedeute aber auch, dass man sich auf viele Unwägbarkeiten und Anpassungsnotwendigkeiten in den nächsten Tagen und Wochen einzurichten habe. Gleichzeitig bedinge das ein enges Zusammenwirken aller verfügbaren Kräfte: „Wir brauchen jetzt viele ‚helfende und verwaltende Hände‘, denn das schafft niemand alleine und auch für alle gemeinsam ist das eine außerordentlich große Kraftanstrengung!“

Sehr erfreut zeigte sich der Landrat, dass die hiesigen Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), Malteser Hilfsdienst (MHD) und Technisches Hilfswerk (THW) sowie die Feuerwehren und die Bundeswehr ihre Mitwirkung zugesagt haben. In den nächsten Tagen werden deren Einsatzfelder abgestimmt. Vor allem geht es um personelle und technische Unterstützung bei Aufbau und Betrieb des Zentrums. Fachleute der Kreisverwaltung befassen sich bereits mit der Ertüchtigung der Immobilie und kümmern sich um die Raumplanung, Parksituation, Logistik, IT u. ä.

Der Betrieb des Impfzentrums wird laut Dr. Zwicker in mehreren Phasen und mit mehreren unterschiedlichen Schwerpunkten geplant. Nach derzeitiger Kenntnis sollen in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen zunächst folgende Personenkreise geimpft werden:

besonders vulnerable – und nicht mobile – Personen in den Krankenhäusern und Einrichtungen der Altenpflege und Eingliederungshilfe (vorrangig durch mobile Teams) mobile vulnerable (hochbetagte und vorerkrankte) Personen Ärztinnen und Ärzte sowie ambulante Pflegekräfte „systemrelevante Kräfte“ wie Polizisten und Feuerwehrleute

Die Impfung der allgemeinen Bevölkerung folgt danach voraussichtlich über die Hausärzte. Wie schnell sie erfolgen kann, ist abhängig von der Menge an verfügbarem Impfstoff. Dazu werden noch Vorgaben erwartet.

Kern des Konzepts des Impfzentrums mit den Impfplätzen ist ein weitgehend vorstrukturiertes schematisches Aufbau- und Ablaufschema:

Anreise der zu Impfenden ausschließlich mit Termin Zugangskontrolle und Registrierung mit Klärung von Fragen wie Impfberechtigung, Termin und Infektionsanzeichen Impfbereich mit Aufklärung und Impfung Nachbeobachtungsbereich (ähnlich wie bei Blutspende-Terminen) zahlreiche Lager-, Logistik-, Technik-, Sicherungs-, Rettungsbereiche sowie Zuwegung, Parkplatz usw.

Zurzeit sind überdies noch viele Fragen offen, die die Beteiligten (Bund, Länder, kreisfreie Städte und Kreise) noch zu klären haben. Hierbei geht es u. a. um:

Impfstoff-Logistik: Welcher Impfstoff wird bereitgestellt? Welche Aufbereitung wird notwendig? Welche Lieferketten, welche Mengen stehen täglich zur Verfügung und werden täglich wo benötigt?

Erfassung der impfberechtigten Personen: bundesweite Vorgabe, welche Bevölkerungs-/Berufsgruppen prioritär geimpft werden sollen, bundeseinheitliche Datenverarbeitung mit Erfassung/Terminvergabe/Impfdokumentation

Wie können und sollen die vorwiegend nicht mobilen Impfberechtigten in den Krankenhäusern, in den Einrichtungen der Altenpflege und Eingliederungshilfe mit mobilen Teams erreicht werden? Übernimmt das der Arzt, der die Einrichtung im Übrigen betreut? Wie erfolgt die Aufklärung der Personen?

Wie kann die Kassenärztliche Vereinigung das erforderliche medizinische Personal gewinnen und wie sieht dann die Zeitplanung für das ärztliche und medizinische Personal aus? Müssen weitere Kräfte zur Unterstützung dauerhaft oder zeitweise eingestellt werden?

Die Frage der Anmeldung und Terminierung liegt in der Zuständigkeit der Kassenärztlichen Vereinigung. Hier wird die KV-Bundesvereinigung entsprechende Software zur Verfügung stellen.

Deutschlandweit einzigartig – Bürgergenossenschaft Erle eG gegründet

Die Bürgergenossenschaft Erle eG gegründet – Corona-Virus lässt leider derzeit keine Gründungsfeier zu. Ziel: Neue Dorfgastronomie mit Saalbetrieb geplant

Am 25. November 2020 habe sich in der Dorfmitte von Erle, im Saal Brömmel-Wilms, die Mitglieder der Initiativgruppe zur Gründung der Bürgergenossenschaft Erle eG getroffen. Zu den Gründungsmitgliedern zählen Gisela und Arno Brömmel, Michael Weddeling, Ralf Steiger, Bürgermeister Martin Tesing, Johannes Böckenhoff, Alexandra und Dirk Böckenhoff, André Wachtmeister sowie Andreas Grotendorst.

Gründungsversammlung Dorfgemeinschaftshaus
Der neue Vorstand und Aufsichtsrat Dorfgemeinschaftshaus Erle. Die Mitglieder der Initiativgruppe, des Aufsichtsrates und des Vorstandes der Bürgergenossenschaft Erle eG. Foto: Petra Bosse

Die neu gegründete Genossenschaft verfolge das Ziel, innerhalb der kommenden zwei Jahre eine Dorfgastronomie mit Saalbetrieb in Erle zu errichten. Nach Angaben der Initiatoren solle das Projekt ein Investitionsvolumen von mehr als zwei Millionen Euro umfassen.

Geplante Schließung des bisherigen Gasthauses

Das derzeitige Gasthaus Brömmel-Wilms werde laut Eigentümer Arno Brömmel demnächst aus Altersgründen geschlossen. Eine offizielle Gründungsfeier der Genossenschaft könne aufgrund der Corona-Pandemie vorerst nicht stattfinden.

1.750 Gründer in fünf Monaten

Bevor der Bau der neuen Dorfgastronomie starten kann, musste zunächst feststehen, ob genügend Gründungskapital zusammenkommt. Trotz der Corona-Pandemie erklärten sich in den vergangenen fünf Monaten über 1.750 Personen bereit, Mitglied der geplanten Bürgergenossenschaft zu werden. Sie sagten gemeinsam ein Kapital von mehr als 1,73 Millionen Euro zu.

Gründung im kleinen Kreis

Angesichts dieser hohen Beteiligung gründete die Initiativgruppe am 25. November 2020 stellvertretend für alle Unterstützerinnen und Unterstützer die Bürgergenossenschaft Erle eG im Saal Brömmel-Wilms. „Im Zeichen der weltweiten Corona-Pandemie ist eine gemeinsame Gründung mit allen Beteiligten derzeit nicht möglich“, erklärte Michael Weddeling. Die offizielle Gründung galt jedoch als wichtiger Schritt, um das Bauvorhaben der Dorfgastronomie weiter voranzubringen, ohne auf ein Ende der Pandemie warten zu müssen.

Bauschild-Dorfgemeinschaftshaus-Erle

Gründungsfeier wird nachgeholt

Die Gemeinde Raesfeld hatte das Grundstück von Johannes Böckenhoff inzwischen erworben. Damit das Erbbaurecht bestellt, der Bauantrag gestellt und die ersten Aufträge vergeben werden können, braucht das Projekt eine handlungsfähige Organisation. Aus diesem Grund beschlossen die Anwesenden am vergangenen Mittwoch einstimmig die Gründung der Bürgergenossenschaft Erle eG und unterzeichneten die Satzung.

Urkunde-Unterschriften-Gründung-Bürgergenossenschaft-Erle

Die beschlossene Satzung findet sich  auf der Internetseite www.wir-in-erle.de.

„Die Gründungsfeier soll alsbald nachholt werden und wir wollen die Gründung mit allen richtig feiern“, so Arno Brömmel.

Gründerwand im Gebäude

Alle, die in diesem Jahr ihre Beitrittserklärung zur Bürgergenossenschaft Erle eG erklären und von denen der Mitgliedsbeitrag auf das Konto der Genossenschaft eingeht, gelten als Gründungsmitglieder und werden –auf Wunsch– auf der Gründerwand im Gebäude verewigt.

Bei der formalen Gründung unter der Versammlungsleitung von Andreas Grotendorst war nach den genossenschaftsrechtlichen Vorschriften ein Aufsichtsrat zu wählen. Der Aufsichtsrat musste wiederum einen Vorstand bestellen. Folgende Mitglieder gehören diesen Gremien an:

Dorfgemeinschaftshaus
Der Aufsichtsrat v. l. Bürgermeister Martin Tesing, Arno Brömmel, Johannes Böckenhoff, Christian Sender, Anne Grunewald und Michael Weddeling. Foto: Bosse

Aufsichtsrat: Arno Brömmel, Johannes Böckenhoff, Anne Grunewald, Christiane Sender und satzungsgemäß als gesetzte Mitglieder Michael Weddeling/Ralf Steiger als Vertreter der Volksbank Erle eG und Bürgermeister Martin Tesing als Vertreter der Gemeinde Raesfeld.

In der anschließenden Aufsichtsratssitzung wählte dieser Arno Brömmel zum Aufsichtsratsvorsitzenden und Johannes Böckenhoff zu dessen Stellvertreter.

Dorfgemeinschaftshaus-vorstand
Der Vorstand: v. l. Maurice Wendt, Andreas Grotendorst, Oliver Jahnich und Michael Schlüß. Foto. Petra Bosse

Gleichzeitig bestellte der mit Andreas Grotendorst, Maurice Wendt, Oliver Jahnich und Michael Schlüß den Vorstand.

Der Vorstand wählte Andreas Grotendorst zum Vorsitzenden und Oliver Jahnich zum Stellvertreter. Maurice Wendt wurde zum Schriftführer und Michael Schlüß zum stellvertretenden Schriftführer gewählt.

Bei den zukünftigen Versammlungen werden sich die Mitglieder des Aufsichtsrates einzeln vor Ablauf der regulären Amtszeit zur Wahl stellen, damit zukünftig nicht der ganze Aufsichtsrat immer neu gewählt werden muss, sondern jedes Jahr einzelne Positionen. Damit kann auch die Kontinuität der Arbeit des Aufsichtsrats sichergestellt werden.

Gründung Bürgergenossenschaft Erle eG

Offizielle Beitrittserklärung

Anfang Dezember werden alle Gründerinnen und Gründer mit der Bitte angeschrieben, die offizielle Beitrittserklärung auszufüllen und unterschrieben zurück zu senden. Der Mitgliedsbeitrag soll dann noch in diesem Jahr abgebucht werden.

Was passiert als nächstes:

Anfang Dezember wird die alte Scheune auf dem Hof Böckenhoff abgerissen. Parallel wird der Bauantrag vorbereitet und die Eintragung der Genossenschaft ins Genossenschaftsregister beantragt.

Über die weiteren Schritte gibt’s es laufend Informationen über www.wir-in-erle.de. Bürgermeister Martin Tesing: „Eines ist schon jetzt klar: überregional zieht unser Dorfentwicklungsprojekt schon die Aufmerksamkeit auf sich. So ein Projekt sichert das Dorfleben nachhaltig und stärkt das Wir-Gefühl.“

Die neue Satzung der Bürgergenossenschaft eG zum Download:
Satzung Bürgergenossenschaft Wir in Erle

Luis, die lustige Libelle – Geschichten für Kinder

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Vorlesegeschichten für Kinder von Martina Jansen

Hier stellen wir euch heute Luis, die lustige Libelle von Martina Jansen vor. Martina ist freie Autorin und beliefert die Lokallust und die Heimatmedien (Dorsten-online.de, schermbeck-online.de und den Heimatreport.de) regelmäßig mit interessanten Themen aus der Region. Vor kurzem hat sie ihr Herz für Kindergeschichten entdeckt. Hier präsentieren wir das erste Abenteuer von Luis, der lustigen Libelle.

Hallo, ich bin Luis, Luis die lustige Libelle

Bin ich nicht schön? Und kann ich nicht ganz toll fliegen? Aber warum schaust du denn so ängstlich? Ich tue dir doch gar nichts. Ich kann dich nicht beißen und stechen kann ich dich auch nicht. Ich fange und fresse nur Mücken und andere kleine Insekten.

Ich freue mich sooo sehr, dass ich jetzt endlich fliegen darf. Zwei Jahre habe ich unten in einem großen Gartenteich gelebt, nachdem ich aus dem Ei geschlüpft bin. Das ist eine ganz schön lange Zeit. So lange, dass du in dieser Zeit schon zweimal Geburtstag hattest und sicher auch zweimal Geschenke bekommen hast.

Ich hatte immer ganz, ganz viel Hunger und musste deswegen viel essen. So wurde ich dann stärker und stärker und größer und größer. Dort unten sah ich noch ganz anders aus als jetzt. Ich lebte in einem Haus. Das habe ich mir aus Steinen ganz alleine gebaut und immer mit mir herumgetragen. So, wie es eine Schnecke auch macht. Die Steine habe ich unten am Boden gefunden. Ganz oft musste ich das Haus um mich herum aber wieder neu bauen, denn ich bin so schnell gewachsen.

Jeden Tag habe ich meine Libellenfreunde getroffen und wir haben viel zusammengespielt. Eines Morgens sind wir aber aufgewacht und waren ganz aufgeregt. Wir wussten nicht warum, aber wir spürten, dass etwas ganz Besonderes passieren wird. Aber niemand konnte uns sagen, was das sein könnte. Keiner meiner Freunde hat es schon erlebt, denn wir waren die ältesten Libellenlarven im Teich.

Wir waren sooo aufgeregt und neugierig. Das kennst du doch bestimmt auch von dir, wenn du noch auf etwas warten musst, auf das du dich ganz, ganz doll freust. Du rutschst dann sicher ständig auf deinem Stuhl hin und her. Da ich aber keinen Stuhl hatte, bin ich den ganzen Tag auf dem Teichboden immer hin und hergerannt. Alle meine Freunde waren auch unterwegs. Das war vielleicht eine Unruhe im Teich.

Und dann war es endlich so weit: Meine Freunde und ich kletterten jeder an einem Halm einer Wasserpflanze aus dem Wasser heraus nach oben zum Licht. Das Klettern hat mich richtig angestrengt und ich wurde müde. Also musste ich erst einmal ein bisschen schlafen. Ich wurde erst wieder richtig wach, als ich merkte, dass ich mich mit aller Kraft aus meiner alten Hülle kämpfte. Ich strengte mich noch einmal ganz doll an und dann war ich endlich frei.

Der Wind und die Sonne fühlten sich richtig schön an. Ich habe meine Augen geschlossen und den Wind und die Sonne gefühlt. Ich sehe jetzt ganz anders aus als vorher und wollte sofort losfliegen, aber meine Flügel waren noch nicht hart. Also musste ich erst einmal ein bisschen warten. Aber dann bin ich gleichzeitig mit meinen Freunden in die Luft geflogen. Erst war ich ganz vorsichtig, aber dann wurde ich mutiger und mutiger. Ich flog höher und höher, um Blumen herum und unter Ästen hindurch.

Und jetzt habe ich dich getroffen. Schau mal, wie ich mich freue, dass ich jetzt fliegen kann. Und sieh mal, wie schön meine Flügel glitzern. Ich möchte, dass du sie ganz genau sehen kannst, deshalb fliege ich näher zu dir hin. Vielleicht hast du ja Lust, mir zuzusehen, wie ich blitzschnell in eine andere Richtung fliege. Aber nein, du hast ja immer noch Angst vor mir. Brauchst du aber nicht, ich bin ganz, ganz harmlos. Ich bin es doch, Luis, Luis die lustige Libelle.

Coronavirus: Kreisjugendamt bittet gemeinsam mit der AG Jugendhilfeplanung

um Verständnis für Maßnahmen in den Kitas
Gemeinsames Ziel ist es, Infektionen zu vermeiden und die Kitas offenzuhalten

Kreis Borken (pd). In vielen gesellschaftlichen Bereichen sind derzeit die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie spürbar – auch in den Kitas und der Kindertagespflege im Kreis Borken. Gerade in dieser Zeit würden normalerweise Bastelaktionen mit Eltern, Martins- und Nikolausumzüge und Weihnachtsfeiern stattfinden, die nun allerdings aufgrund der geltenden Vorgaben ausfallen müssen.

Auch darüber hinaus ist der Kontakt der Eltern mit den Erzieherinnen und Erziehern auf ein Minimum reduziert, sie sind aufgerufen, ihre Kinder schon vor der Tür zu verabschieden. Und wo es möglich ist, werden einzelne Gruppen strikt getrennt. „Wir können absolut verstehen, dass das für viele Eltern gerade eine sehr schwierige und unbefriedigende Situation ist und sie sich sogar im Wortsinne ‚außen vor‘ fühlen“, sagt Brigitte Watermeier, Leiterin des Fachbereiches Jugend und Familie des Kreises Borken. „Gerade das Gespräch mit den Erzieherinnen und Erziehern hat für sie normalerweise einen hohen Stellenwert.“

Dennoch bittet das Kreisjugendamt gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft (AG) Jugendhilfeplanung für die Tagesbetreuung, der Arbeitsgemeinschaft der Kitas, ihrer Träger sowie der Vertreterinnen und Vertreter der Kindertagespflege um Verständnis für die Maßnahmen. „All dies tun die Kitas und Tagespflegestellen aus einem einzigen Grund: Um Infektionen zu vermeiden und somit geöffnet bleiben zu können“, unterstreicht Raphaela Südfeld, stellvertretende Sprecherin der AG.

„Die Kitas und Tagespflegestellen treffen die Maßnahmen damit im Interesse der Eltern: Sie halten so vor allem den Berufstätigen unter ihnen den Rücken frei“, ergänzt die Fachbereichsleiterin für Kindertagespflege beim SkF Ahaus-Vreden. Das zeige sich auch daran, dass sich alle Träger im Kreis einig sind, ihre Kitas und Tagespflegestellen vor Heiligabend nicht generell schließen zu wollen (so wie es die Regelung für die Schulen vorsieht), um die Eltern auch in dieser Zeit zu entlasten.

Durch die vom Kreis Borken empfohlenen Maßnahmen, wie beispielsweise eine Trennung von Gruppen, wo es möglich ist, sei es bislang in den meisten Fällen gelungen, die Schließung ganzer Einrichtungen zu vermeiden. So wurde oftmals nur für einzelne Gruppen eine Quarantäne ausgesprochen und nur selten für alle Kinder einer Einrichtung. „Davon profitieren Kinder und Eltern“, betont Brigitte Watermeier.

Zusätzlich erschwere auch die angespannte Personalsituation die Arbeit der Kitas, erklärt Raphaela Südfeld. Aus Vorsicht seien Erzieherinnen und Erzieher bei Erkältungssymptomen zurzeit häufig länger krankgeschrieben, als dies unter normalen Umständen der Fall wäre. Um dieser Problematik zu begegnen, würden viele Kitas daher, wo immer es möglich ist, Alternativen zum persönlichen Kontakt suchen, etwa virtuelle Elternbeiratssitzungen oder telefonische Elterngespräche anbieten.

Eines wollen Brigitte Watermeier und Raphaela Südfeld dazu versichern: „Wir freuen uns genauso wie die Kinder und die Eltern auf den Tag, an dem alles wieder seinen normalen Gang nehmen kann.“

Zum Hintergrund: Kreisjugendamt
Zum Bezirk des Kreisjugendamtes gehören alle Städte und Gemeinden im Kreisgebiet mit Ausnahme von Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau. Diese vier Kommunen verfügen über ein eigenes Jugendamt und ggf. eine eigene AG Jugendhilfeplanung.

Der Vorhang bleibt zu – die Bühne leer

Raesfeld (pd). Der Theaterverein Raesfeld sagt die kommende Spielzeit wegen der Corona-Pandemie ab.

Premiere 2020 „Tratsch in Pollmanns Gaorden“

“Die Auswirkungen von COVID-19 haben ja bereits im März diesen Jahres unsere letzte Saison abrupt beendet“ berichtet der Vorsitzende Klemens Hoffjann. Die finale Aufführung von „Tratsch in Pollmanns Gaorden“, die im fast ausverkauften RekenForum stattfinden sollte, musste wegen des Lockdowns im Frühjahr abgesagt werden.

Normalerweise würden die aktiven Spieler schon seit Oktober zweimal wöchentlich im Forum der St. Sebastianschule proben, aber in diesem Winter ist – wie in so vielen Bereichen – alles anders.

Nun hoffen sie darauf, dass das neue plattdeutsche Stück die Zuschauer in Raesfeld, Ramsdorf und Reken ein Jahr später erfreuen wird.

Bis dahin gilt auch beim Theaterverein die AHA-Regel: „Awstand holln – Hande waschken – Alle Dage ’ne Schnutenpulli drägen“, damit sich Akteure und Publikum zu Beginn des Jahres 2022 gesund wiedersehen.

Raesfeld hat mit Abstand besten und größten Adventskalender

Überraschungen beim Raesfelder Wichteln im Advent mit den mit Abstand besten und in diesem Jahr sogar den größten Adventskalender

Raesfeld im November 2020 – vermummte Gestalten schleichen durch den Ort. Die Corona-Pandemie macht auch vor der Schlossgemeinde nicht Halt.

Die Wichtel des Ortsmarketing Raesfeld lassen sich jedoch davon nicht bange machen, denn sie wissen: „Gerade in diesem Advent brauchen die Menschen Lichtblicke! Deswegen planen wir auch 2020 unsere Adventsschaufenster-Aktion!“

Wichteln Raesfeld Adevent

Und auch die Catering Wichtel wollen in diesem Jahr die Aktion mit unterstützen und bauen dafür „Raesfelds größten Adventskalender“ auf den Rathausplatz. Die einzelnen Teile des Kalenders wurden mit Hilfe der verschiedenen Kindergärten liebevoll bemalt und sorgen für ein einzigartiges Bild.

Da Ortsmarketing-Wichtel nicht nur klug und fleißig sondern auch besonders verantwortungsbewusst sind, trafen sie sich zu ihrer jährlichen Besprechung in diesem Jahr per Videochat. „Wie gut, dass in Raesfeld der Breitbandausbau komplett ist!“, freuten sich die Wichtel, „Da können wir ja dank unserer schnellen Internetverbindung mit High Speed planen!“

Und tatsächlich ploppten ruckzuck viele Ideen auf den Bildschirmen der emsigen Wichtel auf.

Drive-In für Stutenkerle

„Bei uns wird der Nikolaus in diesem Jahr per Drive-In die Stutenkerle ausgeben!“ schlugen die Wichtel vom Ortsmarketing vor. „Und bei uns können die Kinder ihre selbstgebastelten bunten Laternen abgeben, die wir ab dem 06.12. in den Feuerwehrgerätehäusern in Raesfeld und Erle jedes Wochenende zum Leuchten bringen“, ergänzten die Wichtel der Feuerwehr.

Fingerfoodbox

„Bei mir bekommen die Menschen 20% Rabatt auf alles, was wärmt, damit die Menschen in der kalten Jahreszeit nicht verzagen!“, sagte ein anderer. „Für die innere Wärme und als Zeichen, dass wir zusammenhalten, gibt es bei mir gegen eine Spende eine warme Suppe. Außerdem spendiere ich am Heiligabend für kleines Geld eine Fingerfoodbox. Dann kann die Küche kalt bleiben und die Menschen haben mehr Zeit, noch in letzter Minute Geschenke einzupacken!“, schlug der Catering-Wichtel vor.

Doch für die alle Leckermäuler in Raesfeld hat die diesjährige Aktion noch mehr im Angebot:  Der Wichtel von der Freiheit spendiert zu jedem Essen einen leckeren Likör. „Das stärkt die Nerven in dieser Zeit!“, ist er sich sicher.

Dessertvariation – Wichteln vom Spargelhaus

Und weil ja bekanntlich etwas Süßes besonders gute Nervennahrung ist, gibt es bei den Wichteln vom Spargelhaus auf Vorbestellung eine leckere Dessertvariation und bei den Wichteln der Kuchenkiste ein schönes Stück Kuchen mit einer guten Tasse Kaffee zum kleinen Preis.

Die Modewichtel spendieren ihren Kundinnen beim Kauf eines kompletten Outfits 20% Rabatt und eine Wichtelin, die in den soziale Medien sehr aktiv ist, spendiert Kundinnen, deren Outfit sie anschließend posten darf, sogar 25%.

Für das weihnachtlich schöne Heim gibt es bei zwei Wichteln Rabatte auf alle Weihnachtsartikel oder für jeden Kunden als Geschenk eine Tüte mit einem kleinen Weihnachtsbaum.

Bäcker-Wichtel

Für die Kleinsten hat ein Bäcker-Wichtel beim Sonntagseinkauf eine kleine Überraschung parat. Auch der Land-Wichtel möchte den Kunden eine Freude machen: er spendiert bei einem Einkauf gekochte Wiesen-Eier dazu, sodass die Menschen am Wochenende länger schlafen können, weil sie die Zeit zum Eier-Kochen gespart haben.

Damit die Gesichter mit den Christbäumen um die Wette strahlen und Sorgenfalten gepflegt verschwinden, gibt ein Wichtel 30% Rabatt auf Kosmetikprodukte.

Etwas Besonderes für diese schwere Zeit haben sich die beiden Friseur-Wichtelinnen einfallen lassen: Die eine sorgt für eine entspannende Kopfmassage, um den Lockdown-Stress zu mindern, die andere für ein pflegendes Wunder-Gel, für die vom häufigen Waschen wunden Hände. Da auch die Füße den Druck dieser schweren Tage zu spüren bekommen, spendiert die Fußexpertin unter den Wichteln, einen Rabatt auf ihre Produkte und insbesondere auf ihren Druckschutz.

Auto-Wichtel

Wie in jedem Jahr, bekommt auch der Schlitten des Weihnachtsmannes noch eine kleine Auffrischung bei einer kostenlosen Vorwäsche im Waschpark eines Auto-Wichtels. Und damit auch alle sicher durch die dunkele Jahreszeit kommen, gibt es beim Fahrrad-Wichtel ein Fahrradbeleuchtungs-Set zum Einkauf dazu.

So, liebe Menschen, nun entdeckt selbst, was euch noch an Überraschungen der Raesfelder Wichtel im Advent erwartet. Jeden Morgen um 8 Uhr wird dann ein Türchen an Raesfelds größtem Adventskalender auf dem Rathausplatz geöffnet und der tägliche Wichtel mit seiner Aktion bekanntgegeben.

Sicher ist aber: Raesfeld bietet wie immer den mit Abstand besten und in diesem Jahr sogar den größten Adventskalender, mit Wichteln verteilt im ganzen Dorf.

Zusätzliche Infekt-Sprechstunden im Kreis Borken am Samstag (28.11.2020)

Service der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe

Kreis Borken (pd). Gerade in den Herbst- und Wintermonaten wird es in den Wartezimmern der niedergelassenen Ärzte spürbar voller. Neben der flächendeckenden Versorgung von Infekt-Patienten an Werktagen werden daher nun ausgewählte Arztpraxen an Samstagen zusätzliche Infekt-Sprechstunden anbieten. In der Zeit von 9 bis 13 Uhr können sich dort Patienten mit Infektionen der oberen Atemwege, Husten, Schnupfen, Halsschmerzen etc. vorstellen.

Dieser Service der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte wird nach Bedarf und lokalem Infektionsgeschehen angepasst. Das heißt, nicht überall und an jedem Samstag bieten Praxen die Infekt-Sprechstunden an. Bitte rufen Sie in jedem Fall vorher in der jeweiligen Praxis an, um sich anzumelden! Standorte und Öffnungszeiten der aktuell teilnehmenden Praxen finden Sie hier: https://www.kvwl.de/patient/corona

Am Samstag (28.11.2020) in der Zeit von 9 bis 13 Uhr übernehmen diese Sprechstunde im Kreis Borken:
– Praxis Udo Thebing-Barrier, Bahnhofstr. 18 a, 46342 Velen, 02863/6143
– Praxis Dr. med. Ulrich Holtkamp, Osterstr. 71, 46397 Bocholt, 02871/7520 – Praxis Dr. med. Akin Yilmaz-Neuhaus, Bahnhofstr. 93, 48683 Ahaus, 02561/971870 Personen, die keine Symptome aufweisen, aber dennoch eine Untersuchung wünschen, sollten aber bis zum Wochenanfang warten und dann ihren Hausarzt zunächst telefonisch kontaktieren.

Tipp 5- Spiele für den Nikolausstiefel

Spiele für den Nikolausstiefel – Hamstern, Honey Moon und Co.

Serie: Spieletipps in Coronazeit – Neue Spiele zum Kennenlernen

Veranstaltungen abgesagt, Kinos zu, Sporthallen geschlossen: In Zeiten des Lockdowns hat die Politik für den November und Dezember das gesellschaftliche Leben wieder gegen Null runtergefahren.

Das bedeutet jedoch nicht, dass die Menschen zu Hause Trübsal blasen müssen. Abwechslung in den grauen Alltag bringen beispielsweise fröhliche und spannende Spielerunden – in der Familie oder im engsten Freundeskreis.

Marita Rinke vom Spieletreff Ramsdorf hat für die Leser von Heimatreport einige Spiele getestet. Wir stellen Ihnen diese in einer losen Folge in den nächsten Wochen vor.

„Minnys“ von Moritz Dressler

In vermutlich jede Jackentasche und mit Sicherheit auch in jeden Nikolausstiefel passen die, vier pfiffige Würfelspiele für zwischendurch. Knapp 40 Gramm schwer lassen sie sich überall hin mitnehmen und ruck zuck spielen – zu zweit oder mit bis zu sechs Personen. Die an kleine Wundertüten erinnernde Verpackung einfach aufreißen – und los geht’s.

Das Grundprinzip der vier „Minnys“ ist stets dasselbe: Die Spieler ab acht Jahren haben jeder einen Spielblock, auf dem sie je nach Regel die Felder füllen. Wie viele Kreuzchen sie auf ihrem Blatt eintragen dürfen, bestimmt die Augenzahl des Würfels.

Honeymoon

Bei „Honey Moon“ wird dieser zum symbolischen Bohrer. Je größer die Augenzahl, desto tiefer dringt er ins klebrige Gestein ein. Schließlich soll der Honigmond geplündert werden.

Honeymoon

Bei „Hamstern“ ist der Name Programm. Hier schlüpfen die Spieler in die Rolle des Eichhörnchens, das seine Kammern mit vielen Nüssen zu füllen versucht.

Spieletipp-Wolle

Mit „Wolle“ wird im gleichnamigen Spiel der rote Faden fürs Kätzchen ausgelegt. Es tobt durchs Zimmer und soll zu seinem Lieblingsspielzeug gelockt werden.

Volle_Weide

Clever planen, lautet die Devise bei „Volle Weide“. Hier hießt es, die Flächen mit Zäunen zu begrenzen, auf denen die Schafe weiden können.

Gut fünf Minuten dauert eine „Minny“-Partie. Wer danach Zeit und Lust auf eine Revanche hat, kann gleichzeitig den Schwierigkeitsgrad erhöhen. Dazu reicht es, für die nächste Runde lediglich die Rückseite des Spielzettels als Grundlage zu verwenden.

  • „Minnys“, kleine Würfelspiele für zwei bis sechs Personen ab acht Jahren, eine Partie etwa fünf Minuten, Nürnberger-Spielekarten-Verlag (NSV), Preis je Spiel 3,60 Euro.

Fotos: Nürnberger-Spielekarten-Verlag

Kunst und Kirche – Bilder von dasselbe anders

Bilder der Raesfelder Künstlergruppe dasselbe anders schmücken wieder den Kirchenraum in der St. Silvester-Kirche

Wenn in der Advents-. und Weihnachtszeit Kunstwerke vor die Kreuzwegstationen der Erler Kirche gehängt werden, ist das etwas ganz Besonderes.

ERLE(pd). Im November 2003 eröffnete Pastor Barlage mit der Gruppe dasselbe anders diese bemerkenswerte Reihe. Wir zeigten verschiedene Interpretationen der „Sinnsuche“. Seitdem laden nun jährlich  Arbeiten verschiedener Künstlerguppen in der Kirche zum Innehalten, Betrachten und Nachdenken ein.

2007 waren wir mit dem Thema „Weihnachten“ noch einmal zu Gast, bei „Adventslicht und Weihnachtsglanz“. Wir freuen uns, in diesem Winter nun erneut Bilder in der Kirche zu zeigen.

dasselbe anders Penassa
Gisela Penassa

Im Sommer 2019 besprachen die Organisatorinnen Annette Schmelter und Petra Nienhaus mit uns das Motto für 2020: „Frieden“. So entstanden 15 Bilder mit unseren Assoziationen zu diesem wichtigen Thema. Dabei spiegelt sich in „Frieden auf Erden“ ein Wunsch oder Versprechen, und wir wissen alle, dass dieses Ziel für die ganze Erde unerreichbar fern ist.

Gerade zur Advents-und Weihnachtszeit sehnen wir uns besonders danach.So möchten wir unseren Frieden finden: in uns selbst, mit unserer direkten Umgebung, aber auch helfen, den Frieden für andere möglich zu machen. Um aber die Kraft aufzubringen, in Gemeinschaft mit anderen ein zufriedenes, friedliches Leben zu führen, müssen wir auch freundlich zu uns selbst sein.

Gisela Penassa
Gisela Penassa 

2020 hat unseren Alltag jedoch völlig durcheinander gewirbelt. Es gibt keine Selbstverständlichkeiten mehr – weltweit. Die Corona Pandemie lässt Kriege, Not und Leid aus den Nachrichten fast verschwinden. Unser innerer Frieden ist nachhaltig gestört.

Die Kunstgruppe dasselbe anders wurde 1996 gegründet und feiert im nächsten Jahr mit der 6. Raesfelder Kunstbörse Ende Oktober ihr 25-jähriges Jubiläum.

Seit der Gründung stellt die Gruppe jährlich Themen aus Raesfeld, z.B. „Raesfelder Kunstpättken“/ Kappesmarkt / Naturparkhaus / TSV Jubiläum / 350 Jahre Westfälischer Frieden / wir gegen rechts/ um nur einige zu nennen, aus . Seit 2011 organisieren sie alle zwei Jahre die „Raesfelder Kunstbörse“.

Aktuell gehören zu der Gruppe sieben Künstler*innen an. In der Erler Kirche werden Bilder von Renate Giehl, Marie-Luise- Stötzel, Gerda Tünte, Klaus Dragon und Gisela Penassa zu sehen sein.

Frieden mit Corona von Gerda Tünte
Frieden mit Corona von Gerda Tünte

Auch wenn ein gemeinsames Thema gegeben ist, entstehen doch in jedem Kopf verschiedene Gedanken, die zu ganz individuellen Bildern werden. Deshalb ist für sei für die Aussteller der Aufhängetermin besonders spannend, weil sie dann erstmalig die Bilder der anderen sehen.

Und deshalb finden gebe es auch hier nur Ausschnitte der Bilder, damit diese Spannung auch Ihnen erhalten bleibt. Ein Bild will gesehen werden. Wenn man ihm dann Zeit gibt, stellt es eine Verbindung her zu dem eigenen Inneren.

Die Bilder hängen ab dem 1. Dezember in der Kirche. Falls die Corona-Regelungen demnächst wieder Führungen mit den Künstler*innen möglich machen sollten, werden wir diese gerne anbieten und kurzfristig über die Medien ankündigen.

Marie-Luise Stötzel und Petra Nienhaus

Förderung für Ladestationen für Elektroautos

Die KfW fördert den Kauf und Anschluss von privaten Ladepunkten für Elektroautos mit 900 EUR.

(pd). Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert private Ladepunkte für Eigentümer, Wohnungs­eigentümer­gemein­schaften, Mieter und Vermieter mit 900 EUR.

Ein Ladepunkt ist ein Gerät, mit dem Sie ein Elektro­auto auf­laden können – aber nicht mehrere gleich­zeitig. Wenn Ihre Lade­station mehrere Lade­punkte hat, erhalten Sie 900 EUR pro Ladepunkt.

Zu beachten ist, dass die geförderte Ladestation auf 11 kW eingestellt, mit erneuerbaren Energien betrieben und, um in das Stromnetz integriert werden zu können, steuerbar sein muss. Eine Quelle für erneuerbare Energien ist beispielsweise die eigene Solaranlage auf dem Dach.

Zuschuss für den Kauf und Anschluss von Ladestationen. Foto: Pixabay

Die Förderung deckt auch die Kosten für den Einbau und Anschluss inklusive aller Installationsarbeiten.

Informationen auf der Internetseite der kfW unter:

Förderung Privatpersonen Ladestationen Elektroautos

Europawoche 2021: „#EUnited – gemeinsame Vision für die Zukunft“

Dr. Stephan Holthoff-Pförtner und Landrat Dr. Kai Zwicker rufen zur Teilnahme am Wettbewerb auf / Prämierte Projekte erhalten bis zu 2.000 Euro

Kreis Borken (pd). Der Europaminister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner hat den Wettbewerb zur Europawoche 2021 gestartet. Darauf weist nun Landrat Dr. Kai Zwicker hin. Kommunen, Vereine, Verbände, Schulen, Hochschulen, Einrichtungen und Institutionen in Nordrhein-Westfalen sind aufgerufen, sich mit Projektideen zu bewerben, welche die europäische Idee in NRW unterstützen und verbreiten. Prämierte Projekte erhalten bis zu 2.000 Euro.

Der Europaminister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner hat den Wettbewerb zur Europawoche 2021 gestartet. Foto: Staatskanzlei des Landes NRW

„Für die Weiterentwicklung der EU brauchen wir ein breites Engagement der Zivilgesellschaft. Die Corona-Pandemie darf nicht dazu führen, dass Dialog, Austausch und Zusammenhalt für Europa unterbrochen werden“, erklärt der Europaminister. Mit der Europawoche solle der europäischen Gedanken in Nordrhein-Westfalen gestärkt werden. „Ich freue mich auf spannende, kreative Projekte und hoffentlich eine rege Beteiligung aus dem Westmünsterland“, sagt Dr. Kai Zwicker. Durch die Pandemie sollte sich die Ideenfindung nicht beeinträchtigen lassen, so der Landrat.

Das Motto der Europawoche 2021, die vom 1. bis 9. Mai stattfindet,  lautet: „#EUnited – gemeinsame Vision für die Zukunft“. Gemeint sind damit Projekte, die den Austausch der Bürgerinnen und Bürger zu folgenden Themen fördern:

„Europa solidarischer machen“
„Europa digitaler machen“
„Europa grüner machen“

Wichtig ist dabei, dass die Projekte für möglichst viele Menschen zugänglich sind, eine große öffentliche Resonanz erfahren und in der Europawoche in NRW durchgeführt werden.

Einsendeschluss für Bewerbungen ist am Freitag, 22. Januar 2021. Die Teilnahmebedingungen, die Bewerbungsunterlagen sowie weiterführende Informationen gibt es auf der Internetseite des Ministers für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes NRW auf https://www.mbei.nrw/europawoche.

Zum Hintergrund: Europawoche
Die Europawoche findet jährlich bundesweit rund um den 9. Mai statt, dem „Europatag“ der Europäischen Union. Eine Woche lang sollen dann Workshops, Seminare, Tagungen, Konferenzen, Lesungen, Gesprächsrunden oder andere Projekte zur Auseinandersetzung mit Europa und der Europäischen Union anregen. Ziel der Europawoche ist es, die Bedeutung Europas für die Bürgerinnen und Bürger in allen Lebensbereichen hervorzuheben.

Mia M macht’s möglich: Top Frisuren im Design-Bahnhof Weseke

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Mia M eröffnet Friseursalon im Weseker Design Bahnhof

Weseke. Marion Mörkens macht ihren Traum wahr. Im „Design-Bahnhof“ Weseke eröffnete sie jetzt den Friseursalon Mia M.

Der Design-Bahnhof Weseke offenbarte den Unternehmern Marion und Heinz Mörkens auf Anhieb sein ungenutztes Potential. Deshalb lag es nahe, sofort Nägel mit Köpfen zu machen und den alten Bahnhof Weseke aufzupimpen.

Im Team mit Marion Mörkens: Lisa Diesing und Manuela Bento.

Industriell und charmant. Rustikal und traditionell. Modern und historisch. Elegant und multifunktional kommt die ehemalige Güterhalle zum Einsatz.

Multifunktionale Nutzung

Friseursalon, Kosmetik- und Bleaching-Studio befinden sich hier an einem Ort. Das bedeutet kurze Wege für die Braut, die sich hier schminken, frisieren und die Zähne aufhellen lassen kann.

Nina Rüter sorgt für ein strahlendes Lächeln. Sie ist nach drei Jahren in Gemen mit ihrem Studio „Smile Bleaching“ nach Weseke gezogen. Hinzu kommt das Kosmetikstudio „Beauty 36“, welches das Wohlfühl-Trio ergänzt und in einem seperaten Raum untergebracht ist.

Mia M bildet das Herzstück der Co-Working-Location des Design-Bahnhofs. Chic und cool ist aber nicht nur die Location sondern auch der Look, auf den sich Kunden freuen dürfen: Inhaberin Marion Mörkens und zwei angestellte Friseurinnen finden für jedes Event und jeden Typ den passenden Haarstyle.

Die Haarprofis schenken Damen sowie Herren ihre volle Aufmerksamkeit. So ist jeder Gast in dem rustikalen, traditionellen Bauwerk bestens aufgehoben: „Wir möchten ein Wohlfühlambiente schaffen“, erklärt Heinz Mörkens. Für den Design-Bahnhof hat der Eventmanager noch einiges in petto.

Konzerte und Ausstellungen

Auf Dauer sollen hier kulturelle Veranstaltungen angeboten werden. „Das Gebäude ist wie geschaffen für Konzerte und Ausstellungen und kleine Veranstaltungen“, erklärt Heinz Mörkens. Aus diesem Grund ist das Mobiliar flexibel einsetzbar: „Innerhalb von drei Stunden ist alles abgebaut, um Platz zu schaffen.“, sagt er.

Auf den insgesamt 100 Quadratmetern zeigen sich moderne Designermöbel im Einklang mit der ehemaligen Güterhalle. Interessenten können diese Möbel sogar erwerben. Damit zeigt sich die Komplexität des ganzen Unternehmens.

Draußen wartet die Terrasse im Frühling darauf, in eine Lounge verwandelt zu werden. Im Sommer dürfen sich Besucher im großen Garten auf kulinarische Raffinesse aus der Outdoor-Küche freuen. Dort werden auch Grill-Workshops angeboten.

Wer nun denkt, dass ein stylisches Ambiente auch hohe Preise bedeutet, der irrt.

„Unsere Philosophie ist bodenständig. Unsere Preise liegen im mittleren Segment“.

Heinz Mörkens

Die Schönheitsspezialisten bieten das passende Beauty-Programm für jeden Geldbeutel an. Einfach einen Termin vereinbaren und vorbeikommen.

Mia M Friseure by Marion Mörkens

Holthausener Str. 36
46325 Weseke

T: 02862 4165481
E: [email protected]
W: https://www.design-bahnhof.com/

Beim Laden der Karte werden Daten an Google übermittelt.

Eine Weihnachtszeit ohne Musik? – Nicht mit uns!

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„Musikalischer Adventskalender“ als Adventsaktion der Musikschule Borken

Borken (pd). Etwas ganz Besonderes hat sich die Musikschule Borken für die Weihnachtszeit ausgedacht: Ab dem 1. Dezember werden 24 Videobeiträge in Form eines „Musikalischen Adventskalenders“ auf der Facebook-Seite der Musikschule unter www.facebook.com/MusikschuleBorken und bei YouTube unter www.youtube.com/StadtBorken zu sehen sein.

„Musikalischer Adventskalender“ als Adventsaktion der Musikschule Borken. Foto: Stadt Borken

An den Aufnahmen waren Musikschüler*innen jeden Alters beteiligt, die innerhalb kürzester Zeit weihnachtliche und festliche Musik einstudiert haben, um diesen besonderen Adventskalender mit Solo- und Kammermusikbeiträgen zu füllen. So endet das Musikschuljahr trotz ausfallender Weihnachtskonzerte mit einem wahren Ohrenschmaus.

Sämtliche Aufnahme wurden natürlich unter Beachtung der Corona-Schutzmaßnahmen und Abstandsregeln durchgeführt!

Einen besonderen Clou gibt es auch noch: Auf diejenigen, die ihrem Glück auf die Sprünge helfen wollen, wartet am Ende eines jeden Türchens ein kleines Rätsel. Googeln oder im Lexikon nachschlagen ist zum Lösen des Rätsels ausdrücklich erlaubt! Wer alle Fragen beantwortet und das Lösungswort gefunden hat, schickt seine Lösung einfach bis zum 31. Dezember 2020 per E-Mail an [email protected] und startet mit ein bisschen Losglück mit einem von zwei Einkaufsgutscheinen der Stadt Borken im Wert von je 50 € ins neue Jahr.

Weitere Infos: www.musikschule.borken.de

Häusliche Gewalt – Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Borken macht auf Hilfsangebote aufmerksam

Kreis Borken (pd). Häusliche Gewalt. Der 25. November ist „Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“. Anlässlich dieses Gedenk- und Aktionstages finden weltweit Veranstaltungen statt, um auf das Thema aufmerksam zu machen.

So weist auch der Kreis Borken auf Hilfsangebote für Betroffene im Kreisgebiet hin, um Diskriminierung und Gewalt jeder Form gegenüber Frauen und Mädchen zu bekämpfen. Zudem wird an dem Tag die Fahne des gemeinnützigen Vereins „Terre des Femmes – Menschenrechte für die Frau“ vor dem Kreishaus in Borken gehisst.

Häusliche Gewalt – Dunkelziffer liegt bei 90 Prozent

Weltweit ist die Form der sogenannten häuslichen Gewalt am meisten verbreitet. „Die Kreispolizeibehörde Borken hat von Januar bis September dieses Jahres 465 Strafanzeigen wegen häuslicher Gewalt aufgenommen“, berichtet Landrat Dr. Kai Zwicker. Im Vorjahr waren es 486 Anzeigen. „In 256 Fällen sind Wohnungsverweise und Rückkehrverbote ausgesprochen worden. In 177 Fällen vermittelte die Behörde die Opfer an Beratungsstellen“, teilt Dr. Zwicker mit. Das bedeute aber nicht zwangsläufig, dass die Zahl der Fälle häuslicher Gewalt auch tatsächlich zurückgegangen sei, betont der Landrat.

Denn: Ein grundsätzliches Problem bei Zahlen zu häuslicher Gewalt sei die Dunkelziffer, die Schätzungen nach bei etwa 90 Prozent liege. Oft verschwiegen die Opfer die Vorfälle – aus Angst, Scham oder weil Kinder im Spiel seien.

Gemeinsames Engagement gegen häusliche Gewalt

„Wir gehen davon aus, dass die Dunkelziffer in diesem Jahr aufgrund der Coronavirus-Pandemie und der damit zusammenhängen Gebundenheit an das häusliche Umfeld sogar noch höher ist als in den Vorjahren“, macht Irmgard Paßerschroer, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Borken, deutlich. „Dies zeigt, wie wichtig es ist, das gemeinsame Engagement gegen häusliche Gewalt fortzusetzen und möglichst früh und präventiv mit entsprechenden Beratungsangeboten anzusetzen“, konstatiert die Gleichstellungsbeauftragte.

Seit dem Jahr 2001 existiert im Kreis Borken der „Runde Tisch gegen häusliche Gewalt – GewAlternativen“, dessen Schirmherr Landrat Dr. Kai Zwicker ist. „Hierbei handelt es sich um einen interdisziplinären Zusammenschluss von Fachleuten, die direkt oder indirekt mit Fällen häuslicher Gewalt konfrontiert werden können“, erläutert Irmgard Paßerschroer und ergänzt: „Gemeinsam haben wir uns das Ziel gesetzt, gegen häusliche Gewalt im Kreis Borken vorzugehen.“

Gremium mit mehreren Fachbereichen

Vertreten in diesem Gremium sind unter anderem folgende Bereiche: Beratungsstellen, Bildungseinrichtungen, Frauenberatung, Frauenhäuser, Gleichstellung, Jugendämter, Justiz, Medizin, Polizei, Schulen und Tageseinrichtungen für Kinder.

„Die Aktivitäten des Runden Tisches konnten in den letzten Jahren stetig ausgebaut und intensiviert werden. Inzwischen arbeiten rund 60 Personen in sechs Arbeitsgruppen und im Organisations-Team des Runden Tisches mit“, teilt die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Borken mit, die auch Geschäftsführerin dieses Gremiums ist.

Beispielweise werden jährlich rund 40 pädagogische Fachkräfte im Rahmen der Fortbildungsreihe „Ich sehe was, was du nicht sagst“ zu Themen rund um häusliche Gewalt geschult. Darüber hinaus plane die Arbeitsgruppe „Frauen“ mit einer Plakataktion Anfang 2021 kreisweit auf das Thema „Gewalt gegen ältere Frauen“ aufmerksam zu machen.

Digitale Möglichkeiten wie Videokonferenzen

„Leider konnten viele Veranstaltungen aufgrund der aktuellen Lage rund um das Coronavirus in diesem Jahr nicht in Präsenzform stattfinden“, bedauert Irmgard Paßerschroer. „Jedoch konnten wir auf digitale Möglichkeiten umsteigen“, fügt sie hinzu. So fand zum Beispiel Mitte November das jährliche Fachforum des Runden Tisches in Form einer Videokonferenz statt.

Im Kreis Borken gibt es zahlreiche Hilfs- und Unterstützungsangebote. Die Frauenberatungsstelle und der Frauennotruf in Ahaus, sind unter der Telefonnummer 02561/3738 zu erreichen. Die Rufnummer der Kontakt- und Anlaufstelle bei häuslicher Gewalt in Ahaus lautet 02561/95230. Zum Frauenhaus Bocholt können Hilfesuchende unter der Telefonnummer 02871/40194 Kontakt aufnehmen. Die Frauenschutzwohnung Gronau ist unter der Rufnummer 02562/817340 zu erreichen.

Alle Beratungsangebote sind kostenlos und vertraulich. Weitere Informationen zu Beratungsstellen, Schutzeinrichtungen und Hilfsangeboten für betroffene Frauen, aber auch Kinder und Männer gibt es unter www.kreis-borken.de/gewalternativen.

Nikolausstiefel-Aktion ​2020 in Raesfeld und Erle

Raesfeld-Erle (pd). Auch in diesem Jahr findet die beliebte Nikolausstiefel-Aktion statt. Dabei können alle Kinder der Gemeinde einen ihrer Stiefel abgeben und ihn gefüllt wiederbekommen.

Die Stiefel sind in den Schaufenstern der Mitgliedsgeschäfte in
den Ortskernen von Raesfeld und Erle zu finden. Eingesammelt werden die Kinderstiefel in diesem Jahr am Samstag, 28. November in der Zeit von 10:00 – 12:00 Uhr in Erle vor dem Gasthof Brömmel-Wilms und in Raesfeld vor dem Rathaus. Bitte tragen Sie dabei einen Mund-Nasen-Schutz und halten Sie den Mindestabstand ein.

Nikolausstiefel-Aktion ist kostenlos

Ortsmarketing Raesfeld bittet um folgende Kennzeichnung der Stiefel: Vor- und Nachname des Kindes, Telefonnummer und ganz wichtig die Ortsteilangabe. Bitte nur saubere und trockene Stiefel abgeben, keine Socken!
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Ab Montag, den 7. Dezember können dann die lecker gefüllten Stiefel in den Schaufenstern der Raesfelder und Erler Geschäftswelt gesucht und abgeholt werden. Die Teilnahme an der Nikolausstiefel-Aktion des Ortsmarketing Raesfeld ist natürlich kostenlos. Der Nikolaus freut sich darauf, viele Raesfelder und Erler Stiefel zu füllen!

Inzidenz-Wert leicht gefallen – 36 Patienten werden auf Covid-19 behandelt

Der „7-Tage-Inzidenz“ im Kreis Borken ist am Wochenende von 141,6 auf aktuell 131,7 pro 100.000 Einwohner

Zur Situation in den Krankenhäusern die COVID-19 Patienten behandeln, liegen dem Kreis Borken am Montag (23.11.2020) folgende Informationen des Klinikums Westmünsterland vor.

36 Patienten werden derzeit im Krankenhaus für die Standorte Ahaus, Bocholt, Borken und Stadtlohn laut Mitteilung des Kreises stationär behandelt. Sieben Personen davon befinden sich auf der Intensivstation.

Insgesamt 70 Intensivbetten stehen aktuell im Bereich des Klinikums Westmünsterland zur Verfügung. Diese können auf weitere 23 Betten ergänzt werden.

Im St. Antonius-Hospital Gronau werden derzeit sieben Patienten, zwei davon auf der Intensivstation, behandelt. Ingesamt stehen dort 16 Intensivbetten zur Verfügung, 7 können ergänzt werden.

Julia-Koppers-Gesamtschule – Meine Schule im Jahr 2080

Schüler der Julia-Koppers-Gesamtschule gestalten Pavillon – Lernen in der Zukunft

BOR/RAE. Der Pavillon der Julia-Koppers-Gesamtschule eröffnet nun einen Blick in die Schule der Zukunft: Schüler und Schülerinnen der Julia-Koppers-Gesamtschule zeigen auf zwei großen Ausstellungswänden an den Außenseiten der mobilen Raumsysteme, wie sie sich das Lernen in der Zukunft vorstellen.

Gesamtschule-Raesfeld,-Schule-der-Zukunft

Im Fach Darstellen und Gestalten erhielten die Schülerinnen und Schüler der Julia-Koppers-Gesamtschule eine Denkaufgabe:

Stellt euch vor, wie eure Schule im Jahr 2080 aussehen wird? Welche technische Ausstattung wird es in den Klassenräumen geben? Welche Kleidung werden die Schüler in über 60 Jahren tragen?

Kreativ sollten die Schüler die Aufgabe bearbeiten, indem sie sie ihr zukünftiges Ich in einem hypermodernen Klassenraum der Zukunft zeichnerisch darstellen.

Gesamtschule-Raesfeld,-Schule-der-Zukunft

3D Artisten Marnix Reckman

Die Schülerergebnisse wurden digitalisiert, auf große Platten gedruckt und sind nun als Zukunftsvisionen rechts und links neben dem Eingang des Pavillons der Julia-Koppers-Gesamtschule zu sehen. Bei der Erstellung des digitalen Konzeptes und der Bearbeitung der Bilder und Ausstellungswände wurden sie von dem 3D Artisten aus Enschede unterstützt.

Das Unterrichtsprojekt der Mini-Me‘s, d.h. kleine zeichnerische Versionen des eigenen Ichs in verschiedenen Kontexten und Körperhaltungen zu gestalten, ist ein Alternativprojekt, welches sich die Lehrkräfte des Faches Darstellen und Gestalten aufgrund der Coronasituation überlegt haben. Denn ein großer Schwerpunkt im Fach Darstellen und Gestalten ist das szenische Spiel, bei dem die Schülerinnen und Schüler in andere Rollen schlüpfen dürfen.

Kreativwand-Pavillon-Gesamtschule-Raesfeld

Eine echte Herausforderung

In der Coronakrise ist das eine echte Herausforderung, da vor allem auch Mimik und körperliches Zusammenspiel eine große Rolle spielen – was mit Mundschutz und Abstandsregeln fast unmöglich ist.  Durch das Erstellen von kleinen Selbstporträts haben die Schüler die Möglichkeit, Körperhaltungen, Stimmungen und ästhetische Settings auch auf Abstand zu reflektieren.

Text: Anna Rosenbaum (Lehrerin an der JKG für das Fach „Darstellen und Gestalten“

Spieletipp 4- Laufen, sammeln, punkten

Laufen, sammeln, punkten Alle Neune / Unterhaltsames Familienspiel

Serie: Spieletipps in Coronazeit – Neue Spiele zum Kennenlernen

Veranstaltungen abgesagt, Kinos zu, Sporthallen geschlossen: In Zeiten des Lockdowns hat die Politik für den November das gesellschaftliche Leben wieder gegen Null runtergefahren.

Das bedeutet jedoch nicht, dass die Menschen zu Hause Trübsal blasen müssen. Abwechslung in den grauen Alltag bringen beispielsweise fröhliche und spannende Spielerunden – in der Familie oder im engsten Freundeskreis.

Marita Rinke vom Spieletreff Ramsdorf hat für die Leser des Heimatreports einige Spiele getestet. Wir stellen Ihnen diese in einer losen Folge in den nächsten Wochen vor.

Statt der Kugel rollt hier der Würfel

„Alle Neune“, schallt es derzeit nicht auf den Kegelbahnen – wohl aber von den Spieltischen. Zu vernehmen ist der Jubelruf immer dann, wenn das gleichnamige Lauf-Sammel-Spiel des Autoren-Trios Wolfgang Kramer, Bernhard Lach und Uwe Rapp auf den Tisch kommt.

Statt der Kugel rollt hier der Würfel. Seine Augenzahl bringt die bis zu fünf Läufer ab acht Jahren auf dem Parcours voran. Das Spielprinzip erinnert an den kürzlich neu aufgelegten Klassiker „Verflixxt“, den Wolfgang Kramer mit Michael Kiesling auf den Markt gebracht hat.

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Würfeln, laufen und dabei Punkte sammeln: Das ist das Ziel bei „Alle Neune“. Foto: Moses-Verlag

Ein spannender Wettlauf

Bei „Alle Neune“ besteht die Laufstrecke aus 48 stets neu zusammengemischten, quadratischen Plättchen, unterteilt in sechs Abschnitten, die durch Kakteen-Symbole markiert sind. Auf dem Weg zum Ziel sammeln die Spieler diese Plättchen ein. Während ihnen die Tiersymbole darauf sofort Punkte bringen, heißt es bei den Ziffernplättchen rechnen und taktieren.

Denn hierbei muss ein Spieler spätestens mit dem dritten Plättchen, das er in Folge aus dem Parcours nimmt – oder nehmen muss -, in der Summe eine Neun bilden können. Gelingt es ihm, heimst er fünf Siegpunkte pro Plättchen ein. Liegt er darüber, kassiert er Minuspunkte auf seinem Spielekonto. Das Spiel gewinnt, wer am Ende die meisten Punkte hat.

Ein spannender Wettlauf, der bei einer Partie von rund 30 Minuten, zu einer Revanche einlädt.

  • Alle Neune, Familienspiel für zwei bis fünf Spieler ab acht Jahren, Moses-Spiele, eine Partie etwa 30 Minuten, Preis ab 14,99 Euro.

Gut Böckenhoff feiert den Tag der offenen Nuss

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Erle. Vor fünf Jahren begann Bernhard Böckenhoff mit dem Anbau von Haselnüssen. Jetzt fährt er zum zweiten Mal die Ernte ein. Aus diesem Grund lädt er in der Adventszeit, immer freitags, samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr auf dem Gut Böckenhoff zum Tag der offenen Nuss ein.

Tag der offenen Nuss

  • 27.11, 28.11, 29.11.2020
  • 04.12, 05.12, 06.12.2020
  • 11.12, 12.12, 13.12.2020
  • 18.12, 19.12, 20.12.2020
  • immer von 12:00 – 18:00 Uhr
  • Die Hygieneregeln und Mindestabstände müssen eingehalten werden.

Im Hofladen stehen drei große Haselnuss-Maschinen. Zwei Nussknacker-Maschinen und eine Röstmaschine – und damit eine regionale Haselnuss-Manufaktur.

Haselnüsse vom Gut Böckenhoff

Eine Maschine pickt sich die Haselnüsse einzeln heraus, die andere schnappt sich gleich mehrere Nüsse. Ist die Nuss geknackt, kommt sie in die Röstmaschine.

Nüsse knacken, leicht gemacht.
Foto: André Elschenbroich

Bernhard Böckenhoff macht die Maschinen an. Lautes Knattern ertönt. Der Geschäftsinhaber nimmt eine volle Schüppe unbearbeiteter Haselnüsse aus dem Trog und wirft sie damit in die Maschine. Die arbeitet fleißig und schnell.

Nüsse mit der besonderen Geschmacksnote

Nach nur kurzer Zeit sind die Nüsse geknackt: „Nach dem Knacken werden die Haselnüsse jetzt geröstet“, erklärt Bernhard Böckenhoff. Hier kommen sie frisch geröstet heraus. Wer sich für die Technik interessiert, kann am Tag der offenen Nuss selbst vorbeischauen.

Hier röstet Bernhard Böckenhoff die Haselnüsse.
Foto: André Elschenbroich

Am Verkaufstresen liegen einige Haselnüsse zur Kostprobe aus. Wir probieren. Ein nussiger Geschmack entfaltet sich auf der Zunge. Das selbst-angebaute, regionale Produkt aus der Heimat hat eine besondere Geschmacksnote. Intensiv. Leicht süßlich.

Stöbern auch ohne Weihnachtsmarkt

Im Gut Böckenhoff wird das Weihnachtsgeschäft belebt, auch wenn die Weihnachtsmärkte in der Region entfallen müssen. So lässt sich hier so manch eine Köstlichkeit entdecken. Von Geschenkartikeln bis hin zu saisonalen Produkten, die einen Geschenkkorb sicher auch bereichern, kann der Kunde einfach vorbeikommen und stöbern.

Haselnüsse mit der besonderen Geschmacksnote.
Foto: André Elschenbroich

Mitarbeiterin Susann Kahl berät die Kunden vor Ort und ist die gute Seele im Laden. Sie hilft, wo sie kann und hilft, die Haselnüsse beim Tag der offenen Haselnuss zu knacken.  

Susann Kahl bedient die großen Maschinen.
Foto: André Elschenbroich

Weitere Infos unter http://gut-boeckenhoff.de/

Beim Laden der Karte werden Daten an Google übermittelt.

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