Spiele für den Nikolausstiefel – Hamstern, Honey Moon und Co.

Serie: Spieletipps in Coronazeit – Neue Spiele zum Kennenlernen

Veranstaltungen abgesagt, Kinos zu, Sporthallen geschlossen: In Zeiten des Lockdowns hat die Politik für den November und Dezember das gesellschaftliche Leben wieder gegen Null runtergefahren.

Das bedeutet jedoch nicht, dass die Menschen zu Hause Trübsal blasen müssen. Abwechslung in den grauen Alltag bringen beispielsweise fröhliche und spannende Spielerunden – in der Familie oder im engsten Freundeskreis.

Marita Rinke vom Spieletreff Ramsdorf hat für die Leser von Heimatreport einige Spiele getestet. Wir stellen Ihnen diese in einer losen Folge in den nächsten Wochen vor.

„Minnys“ von Moritz Dressler

In vermutlich jede Jackentasche und mit Sicherheit auch in jeden Nikolausstiefel passen die, vier pfiffige Würfelspiele für zwischendurch. Knapp 40 Gramm schwer lassen sie sich überall hin mitnehmen und ruck zuck spielen – zu zweit oder mit bis zu sechs Personen. Die an kleine Wundertüten erinnernde Verpackung einfach aufreißen – und los geht’s.

Das Grundprinzip der vier „Minnys“ ist stets dasselbe: Die Spieler ab acht Jahren haben jeder einen Spielblock, auf dem sie je nach Regel die Felder füllen. Wie viele Kreuzchen sie auf ihrem Blatt eintragen dürfen, bestimmt die Augenzahl des Würfels.

Honeymoon

Bei „Honey Moon“ wird dieser zum symbolischen Bohrer. Je größer die Augenzahl, desto tiefer dringt er ins klebrige Gestein ein. Schließlich soll der Honigmond geplündert werden.

Honeymoon

Bei „Hamstern“ ist der Name Programm. Hier schlüpfen die Spieler in die Rolle des Eichhörnchens, das seine Kammern mit vielen Nüssen zu füllen versucht.

Spieletipp-Wolle

Mit „Wolle“ wird im gleichnamigen Spiel der rote Faden fürs Kätzchen ausgelegt. Es tobt durchs Zimmer und soll zu seinem Lieblingsspielzeug gelockt werden.

Volle_Weide

Clever planen, lautet die Devise bei „Volle Weide“. Hier hießt es, die Flächen mit Zäunen zu begrenzen, auf denen die Schafe weiden können.

Gut fünf Minuten dauert eine „Minny“-Partie. Wer danach Zeit und Lust auf eine Revanche hat, kann gleichzeitig den Schwierigkeitsgrad erhöhen. Dazu reicht es, für die nächste Runde lediglich die Rückseite des Spielzettels als Grundlage zu verwenden.

  • „Minnys“, kleine Würfelspiele für zwei bis sechs Personen ab acht Jahren, eine Partie etwa fünf Minuten, Nürnberger-Spielekarten-Verlag (NSV), Preis je Spiel 3,60 Euro.

Fotos: Nürnberger-Spielekarten-Verlag

Vorheriger ArtikelKunst und Kirche – Bilder von dasselbe anders
Nächster ArtikelZusätzliche Infekt-Sprechstunden im Kreis Borken am Samstag (28.11.2020)
avatar
Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here