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Nikolaus – Die Geschichte eines Heiligen

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Am 6. Dezember ist Nikolaustag

Jedes Jahr in der Nacht vom 5. auf den 6. Dezember stehen blitzblank geputzte Schuhe vor unseren Haustüren. Am nächsten Morgen, dem Nikolaustag, sind sie prall gefüllt mit Äpfeln, Nüssen und vor allem mit einem Schokoladen Nikolaus.

Ein Mann, gute Taten und viele Namen: In den Niederlanden und in Belgien heißt er Sinterklaas, in Luxemburg Kleeschen. Zur Freude der Kinder kommt der Nikolaus in den Beneluxländern wie auch bei uns irgendwann heimlich in der Nacht zum 6. Dezember und verteilt seine Gaben. In Amerika bringt Santa Claus die Geschenke in seinem Rentierschlitten erst an Weihnachten, Noel Baba aus der Türkei verteilt sie zu Silvester.

Wer ist der Nikolaus und warum beschenkt er uns?

Den Heiligen Nikolaus gab es wirklich, aber er hat nichts mit der heutigen Schokoladenfigur gemeinsam. Dieser weißbärtige, rot gekleidete, lieb aussehende alte Mann mit Bauch war ein Werbeprodukt einer amerikanischen Mineralwasserfirma. Anschließend wurde er von Coca-Cola zu Werbezwecken weiterverbreitet und wird seitdem oft mit der Figur des amerikanischen Weihnachtsmannes vermischt.

Der echte Nikolaus war ein Bischof, der ein Herz für Kinder und arme Menschen hatte. Anhand seiner Gebeine fanden russische Wissenschaftler heraus, dass er knapp unter 1,67 Meter groß und Vegetarier war und an chronischer Arthritis litt. Er war ein reicher Mann und so half der heilige Mann einem Vater mit drei Töchtern aus der finanziellen Not. Der Überlieferung zufolge warf er nachts drei Goldklumpen durch den Kamin – direkt in die zum Trocknen aufgehängten Kindersocken. Daher wird er oft neben seiner Mitra, der hohen Bischofsmütze, seinem weiten Bischofsmantel und seinem Stab, mit drei goldenen Kugeln oder Äpfeln dargestellt.

Gefüllte Strümpfe und geputzte Stiefel

Kinder spielen bis heute noch diese gute Tat nach, indem sie erst ihre Strümpfe an den Ofen hängten, später jedoch Papierschiffchen bastelten, in die der Nikolaus seine Gaben legen konnte. Schiffe wurden gewählt, da der Legende nach der Bischof in Not geratene Seeleute vor dem Tod rettete, indem er einen schweren Sturm auf dem Meer stillte. Aufgrund dieser Wundergeschichte wurde Nikolaus zum Schutzpatron der Seefahrer. Damit aber nicht genug, auch die Stadt Myra bewahrte er unter anderem vor einer Hungersnot oder rettete zu Unrecht Verurteilte.

Der Heilige Nikolaus und die Kirche

Da er sowohl in der lateinischen als auch in der griechischen Kirche hochverehrt wird, wurde Nikolaus von Myra später der Patron von Russland und der Schweiz, von Amsterdam und Meran. Auch heute noch ist er der Schutzpatron der Seefahrer, Schnapsbrenner, Gefangenen, Feuerwehrmänner, Wirte, Schüler, Kaufleute und Pilger, um nur einige zu nennen.

Die früher verwendeten Schiffchen wurden schon lange abgelöst durch geputzte Schuhe oder gar Stiefel, in die mehr Süßigkeiten hineinpassen. Aber nicht nur an den geputzten Schuhen ist erkennbar, dass der heilige Nikolaus heute immer noch präsent ist. Viele Namen gehen auf ihn zurück: Klaus oder Klaas, Nicole oder Nicola, aber auch zahlreiche Nachnamen sind so entstanden: Klose oder Kohlhaas zum Beispiel. Und selbst der Gartenzwerg soll ein Abkömmling des Nikolaus sein.

Wie dem auch sei, wichtiger als all die gefüllten Stiefel ist der Sinn des Nikolausbrauches: die Nächstenliebe und für andere da zu sein.

Steckbrief: Nikolaus von Myra

Name: Nikolaus von Myra
Geboren: wahrscheinlich am 15. März 270
Geburtsort: Patara, an der heutigen türkischen Mittelmeerküste
Beruf: Bischof
Gestorben: wahrscheinlich am 6. Dezember 343 in Myra
Heiliggesprochen: 6. Dezember 1222

Spieletipp 6 in Coronazeit – Spielspaß zu zweit-

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Serie: Spieletipps in Coronazeit – Neue Spiele zum Kennenlernen

Veranstaltungen abgesagt, Kinos zu, Sporthallen geschlossen: In Zeiten des Lockdowns hat die Politik das gesellschaftliche Leben wieder gegen Null runtergefahren.

Das bedeutet jedoch nicht, dass die Menschen zu Hause Trübsal blasen müssen. Abwechslung in den grauen Alltag bringen beispielsweise fröhliche und spannende Spielerunden – in der Familie oder im engsten Freundeskreis.

Marita Rinke vom Spieletreff Ramsdorf hat für die Leser des Heimatreports einige Spiele getestet. Wir stellen Ihnen diese in einer losen Folge in den nächsten Wochen vor.

Spielspaß zu zweit „Paris – die Stadt der Lichter“ und „Aqualin“

Die Kontakte auf ein Minimum zurückfahren, lautet derzeit die Empfehlung. Das heißt allerdings nicht, dass man auf unterhaltsame Spiele-Nachmittage oder –Abende verzichten muss. Auch zu zweit lässt sich die Zeit spielerisch genießen, beispielsweise mit zwei Neuheiten aus dem Kosmos-Programm.

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Schwarmtaktik ist bei „Aqualin“ gefragt. Foto: Kosmos-Verlag

„Paris – die Stadt der Lichter

Zum Duell der Baumeister treten die Spieler bei „Paris – die Stadt der Lichter an“. Das atmosphärisch ansprechend gestaltete Legespiel von José Antonio Abascal ist Ende des 19. Jahrhunderts angesiedelt. Zur zehnten Weltausstellung  – zur Exposition universelle – soll die Stadt an der Seine im Glanz der noch jungen elektrischen Straßenbeleuchtung erstrahlen. In zwei Phasen erschaffen die zwei Spieler ab zehn Jahren ein neues Quartier, legen Straßenzüge an und errichten darauf ihre Gebäude so, dass sie möglichst viel Licht abgekommen. Denn das bringt Punkte.

Die Schachtel ist sogleich Spielplan, in dem die Straßen- und Gebäudeplätzchen platziert werden. Drumherum werden die hübsch illustrierten Postkarten mit Sonderfunktionen ausgelegt. Das Regelwerk ist verständlich, das Strategiespiel schnell – und immer wieder gerne – gespielt.

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„Paris – Die Stadt der Lichter“:
Ins Paris des Jahres 1889 reisen die Baumeister beim Legespiel „Paris – Die Stadt der Lichter“. Foto: Kosmos-Verlag

„Aqualin“

Wer es maritimer liebt, dem sei „Aqualin“ empfohlen, ein weiteres Zwei-Personen-Strategiespiel aus dem Kosmos-Verlag. Seepferdchen, Quallen, Seesterne und drei weitere Meeresbewohner in sechs Färbungen tummeln sich hierbei am Riff und formieren sich stets von Neuem zu Schwärmen. Für den einen zählen dabei die Tierchen auf den hochwertigen Acrylsteinen, für den anderen die Farben.

Die Regeln sind auch hier simpel

Sie bestehen aus drei Schritten: Einen Meeresbewohner verschieben, ein neues Tierchen aus der Auslage auswählen und auf dem Spielplan einsetzen. Ziel ist es: Den Schwarm des Gegners zu verkleinern und den eigenen zu vergrößern. In 36 Spielzügen fällt die Entscheidung.

  • „Paris – die Stadt der Lichter“, ab zehn Jahren, eine Partie etwa 30 Minuten, Kosmos-Spiele, Preis ab 17,99 Euro
  • Aqualin, ab zehn Jahren, eine Partie etwa 15 Minuten, Kosmos-Spiele, Preis ab 16,99 Euro.


Trecker rollen durch den Ort – Lichterfahrt, ein Funke Hoffnung

„Land schafft Verbindung“ und schafft gleichzeitig vorweihnachtliche Gefühle: Lichterfahrt durch die Gemeinde Raesfeld

„Lichterfahrt, ein Funke Hoffnung“. Unter diesem Motto rollten am Freitagabend 20 landwirtschaftliche Fahrzeuge durch die Gemeinde Raesfeld. Hell erleuchtet, weihnachtlich geschmückt und den Nikolaus sowie die Polizei, die den Zug begleitete, gleich mit im Gepäck.

So schlängelten sich die Trecker durch Raesfeld. Von dort aus ging es dann durch die Felder nach Erle.

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Fotos: Felix Brömmel

Organisiert wurde die gut zweistündige Lichterfahrt von „Land schafft Verbindung“ e. V. Raesfeld, Erle und Homer.

Kein St.-Martin-, und kein Nikolausumzug, kein Adventsmarkt, keine Weihnachtsbuden und auch sonst kaum vorweihnachtliche Stimmung auf den Straßen. „Da in dieser Zeit der Corona-Krise besonders die Kinder leiden, wollten wir mit unserer Aktion etwas vorweihnachtliche Adventsstimmung verbreiten“, so Felix Brömmel vom Orga-Team.

Corona macht die Sache kompliziert

Die Idee war schnell geboren, die Umsetzung dieser besonderen Fahrt jedoch gestaltete sich schwieriger, als anfänglich vermutet, erzählt Brömmel. „Die Genehmigung für diese Lichterfahrt von der Polizei Borken zu bekommen war gar nicht einfach“, erzählt der Landwirt. Der Grund: Es bestehe hier die Gefahr von größeren Menschenansammlungen.

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Lichterfahrt war offziziell eine Demo

Die einzige Möglichkeit, damit das überhaupt genehmigt wurde sei laut Brömmel gewesen, dass der Trecker-Umzug als Demonstration deklariert wurde. „Um größere Menschenansammlungen an den Straßenrändern anzulocken, durften wir dann weder den Umzug, noch den Streckenverlauf im Vorfeld öffentlich bekannt geben“, fügt der Raesfelder Landwirt hinzu.

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Lange geheim gehalten werden konnte dieses bunte Trecker-Weihnachts-Spektakel jedoch nicht. Nicht nur die Raesfelder Buschtrommeln funktionierten an diesem Abend hervorragend, sondern auch die Weihnachtsmusik, die lautstark aus dem ersten Fahrzeug heraus erklang, lockte schnell zahlreiche Bürger an ihre Fenster oder vor die Haustür, ebenso wie Spaziergänger, die erstaunt an den Straßenrändern stehenblieben. „Ob in Raesfeld oder in Erle, ein leuchten in den Augen der Kinder, aber auch bei den Erwachsenen, war deutlich erkennbar. Wirklich schade, dass wir den Streckenverlauf nicht bekannt geben durften“, lautet das Fazit des Landwirts noch am gleichen Abend.

Luis, die lustige Libelle – Luis und die Ameisenkönigin

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Das zweite Abenteuer von Luis, der lustigen Libelle

Hier stellen wir euch die zweite Geschichte von Luis, der lustigen Libelle von Martina Jansen vor. Martina ist freie Autorin und beliefert die Lokallust und die Heimatmedien (Dorsten-online.de, schermbeck-online.de und den Heimatreport.de) regelmäßig mit interessanten Themen aus der Region. Vor kurzem hat sie ihr Herz für Kindergeschichten entdeckt. Hier präsentieren wir das zweite Abenteuer von Luis, der lustigen Libelle.


„Hallo. Halllooo, du da oben.“ Von ganz weit weg höre ich leise Stimmen. Aber ich sehe niemanden. Ich sitze hier oben ganz alleine auf einem Ast und bin traurig. Ich bin zu weit weg von meinem Teich geflogen und nun finde ich nicht mehr zurück. Aber ich freue mich sehr, dass du jetzt wieder bei mir bist.

„Haaallooo, du da oben“, höre ich wieder und ich schaue nach unten. Ganz verschwommen sehe ich dort ganz, ganz viele kleine Tierchen. Sie springen schnell auseinander, als ein dicker Wassertropfen auf sie fällt. Erst da bemerke ich, dass es meine Träne ist. Mit meinen schillernden Flügeln wische ich die Träne weg. Jetzt sehe ich auch die Ameisen ganz klar. Sie stehen auf ihren Hinterbeinen und schimpfen mit mir, weil ich sie ganz nass gemacht habe.

„Entschuldigt bitte“, rufe ich ihnen zu und fliege näher zu ihnen hin. „Entschuldigt mich bitte“, sage ich noch einmal. Ich bin Luis, Luis die lustige Libelle. Aber heute bin ich nicht lustig. Heute bin ich traurig, denn ich habe mich verflogen“, schniefe ich. „Wisst ihr vielleicht, wie ich wieder nach Hause komme? Ich vermisse meine Freunde doch sooo doll.“

„Das wissen wir leider nicht“, antworten die kleinen Ameisen, „aber unsere Königin hatte früher einmal Flügel. Vielleicht kennt sie ja den Weg zu deinem Teich. Komm. Komm mit“, rufen sie alle durcheinander und rennen zum Eingang ihrer Höhle. Er war winzig klein, viel, viel zu klein für mich. Wie soll ich da nur durchkommen? Aber die vielen, vielen kleinen Ameisen drücken gaaaanz feste auf meinen Popo und versuchen mich die ganze Zeit durch die Tür zu schieben. Sie schieben und schieben, aber ich passe einfach nicht durch die Tür. Ich bin zu groß.

„Lass‘ es uns noch einmal zusammen versuchen“, ruft mir eine kleine schwarze Ameise zu. Ich falte meine Flügel so eng ich kann zusammen und mache mich so dünn, wie es nur eben geht. Die Ameisen drücken und drücken und strengen sich doll an. Und gerade als sie aufgeben wollen, da macht es „plopp“ und ich rolle mit Schwung durch die Tür hinein ins Ameisenschloss. Ich lande direkt vor dem Thron der Ameisenkönigin. Sie sieht so aus, wie mir eine Königin vorstelle, mit einem roten Mantel und weißem Kragen und mit einer goldenen Krone auf dem Kopf. Hast du dir eine Königin auch so vorgestellt? „Komm näher Luis“, bittet sie mich.

„Ich bin Amira die Ameisenkönigin. Ich habe gehört, du hast dich verflogen?“ „Jaa“, sage ich ganz leise und ziehe meine Nase hoch, „ich finde den Weg nicht mehr zurück zu meinem Teich. Kennst du ihn?“ „Ja den kenne ich, aber ich kann ihn dir leider nicht zeigen, denn ich muss hier im Schloss bleiben und für mein Volk sorgen.

Aber ich erinnere mich an einen See, über den bin ich geflogen, als ich noch Flügel hatte. Und diesen Ort kennt auch mein alter Freund, der Schmetterling. Er wird dir bestimmt helfen. Meine Ameisen werden dich zu ihm führen. Tschüss Luis und viel Glück wünsche ich dir.“ „Tschüss Ameisenkönigin“, bedanke ich mich noch und schon drücken mich meine kleinen Freunde durch das viel zu enge Tor hinaus.

Hier draußen scheint die Sonne und es ist so hell, dass ich blinzeln muss. Ich prüfe erst einmal ganz sorgfältig, ob ich meine Flügel verletzt habe. Ich kann ja sonst nicht zu meinen Libellenfreunden fliegen.

„Guten Tag Luis“, spricht mich plötzlich jemand mit einer dunklen Stimme an. Ich schaue hoch. Auf dem Ast über mir sitzt ein wunderschöner bunter Schmetterling. „Ich bin Sami der Schmetterling. Ich habe schon auf dich gewartet.“ Sami ist schon alt und trägt eine lustige Brille. Und er hat ganz graue Fühler und viele, viele Falten in seinen Flügeln. Aber er sieht ganz, ganz lieb aus. „Hallo Sami“, freue ich mich, „fliegen wir jetzt zu meinen Freunden?“

Was glaubst du? Kann Sami mir wohl den Weg zurück zu meinem Teich zeigen?

Das Rote Kreuz sagt danke: #ehrenamtverdientrespekt

Rotes Kreuz im Kreis Borken: Am 5. Dezember ist Internationaler Tag des Ehrenamtes

Kreis Borken (drk-press). Am 5. Dezember ist Internationaler Tag des Ehrenamtes. Gerade in diesem schweren Corona-Jahr sei es umso wichtiger, den vielen Helfern ein herzliches Dankeschön zu übermitteln, bekräftigen Präsidiumsvorsitzender Aloys Eiting sowie die DRK-Vorstände Jürgen Puhlmann und Beatrix Grohn im DRK-Pressedienst.

Mit Postkarten, Postern und vor allem medial weist das Rote Kreuz auf den Ehrenamtstag hin. Unter dem Hashtag #ehrenamtverdientrespekt kann jeder online mitmachen.

Einer der 1500 ehrenamtlichen Kräften im Roten Kreuz im Kreis Borken: Timo Pinassa vom DRK-Ortsverein Raesfeld. Foto: DRK

1.500 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer

Mehr als 1.500 Ehrenamtliche engagieren sich bereits neben Beruf, Studium oder Schule beim Roten Kreuz im Kreis Borken. Es sind Menschen jeden Alters, jeder Hautfarbe und Religion und mit ganz unterschiedlichen Lebensgeschichten. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam: Sie helfen Menschen in Not. Aloys Eiting hebt hervor: „Wir sagen unseren vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern danke für das, was sie tagtäglich und besonders in der aktuellen Corona-Lage schaffen. Alle leisten einfach Großartiges.“

Die Ehrenamtlichen helfen aktiv in verschiedenen Bereichen: Angefangen exemplarisch bei Sanitätswachdiensten während Großveranstaltungen (in der corona-freien Zeit) und der Unterstützung bei Blutspendeterminen bis hin zur Begleitung von Seniorinnen und Senioren bei Spielenachmittagen oder Seniorencafés.

Junge Familien zum Beispiel erhalten durch ehrenamtlich Tätige des Roten Kreuzes entlastende Unterstützung im Bereich der Familienpaten und des Projektes wellcome. In den Sozialkaufhäusern in Borken und Bocholt sind sie hilfreiche Hände. Auch die Jugendarbeit ist beim Roten Kreuz im Kreis Borken stark vertreten. Unter dem Motto „Jugend hilft!“ engagieren sich rund 400 Kinder und Jugendliche bereits ab sechs Jahren im Jugendrotkreuz. In der Migrationsarbeit leisten ebenfalls viele Ehrenamtliche großartige Arbeit.

„Wo auch immer unsere Ehrenamtlichen tätig sind: Die Bereitschaft, sich freiwillig zu engagieren, kann nicht hoch genug geschätzt werden“, betonen Eiting, Puhlmann und Grohn für das Rote Kreuz im Kreis Borken.

www.Ehrenamt.DRKBorken.de

Neue Quarantäneverordnung-verlässlichere Regeln für alle Bürger

Ab 1. Dezember gelten landesweit automatische und einheitliche neue Quarantäneregelungen

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat eine neue Quarantäneverordnung erlassen, mit der für bestimmte Personengruppen eine automatische Quarantäne angeordnet wird.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann erklärt dazu: ”Die neue Quarantäneverordnung schafft einheitlichere und verlässlichere Regeln für alle Bürger und die Gesundheitsämter in Nordrhein-Westfalen.

Dabei wird auch der Grundsatz umgesetzt, dass eine Quarantäne von Kontaktpersonen eines Infizierten nach zehn Tagen durch einen Coronaschnelltest oder einen PCR-Test beendet werden kann und damit keine 14 Tage mehr dauern muss.

Die Regelungen der Quarantäne sind strikt einzuhalten. Nur so wird verhindert, dass das Virus an andere Personen weitergegeben wird. Die neuen Automatismen sorgen nun für Handlungssicherheit und eine schnellere Umsetzung. Wir alle haben es in der Hand: Wenn wir uns an die Regelungen halten, schützen wir uns und unsere Mitmenschen.”

 Die Verordnung legt insbesondere einen Automatismus für folgende Begebenheiten fest:

– Wer sich einem PCR-Test unterzogen hat, weil er Erkältungssymptome aufweist oder mit einem Schnelltest positiv getestet worden ist, muss bis zum Vorliegen des (negativen) Ergebnisses in Quarantäne.

– Menschen mit einer nachgewiesenen Infektion (mit PCR-Test, nicht Schnelltest) müssen automatisch für zehn Tage (ab der Testung) in Quarantäne.

Die Quarantäne beginnt jetzt direkt mit Erhalt des Testergebnisses und nicht erst, wenn man einen besonderen Quarantänebescheid erhält. Die Quarantäne endet grundsätzlich nach zehn Tagen.

Voraussetzung hierfür ist, dass seit mindestens 48 Stunden vorher keine Krankheitssymptome mehr erkennbar sind.

– Personen, die im gleichen Haushalt leben wie infizierte Personen (mit positivem PCR-Test), müssen ebenfalls direkt und automatisch in Quarantäne.

Diese Quarantäne dauert 14 Tage, kann aber verkürzt werden, wenn nach zehn Tagen ein Schnelltest oder ein PCR-Test durchgeführt wird und das Ergebnis negativ ist. Sollten während der Quarantäne Symptome auftauchen, sollte umgehend Kontakt zum Gesundheitsamt aufgenommen werden. 

Infizierte Personen sind zudem verpflichtet, ihre engen Kontaktpersonen der letzten vier Tage vor Durchführung des Tests zu informieren. Das Ministerium rät darüber hinaus allen informierten Kontaktpersonen, die nicht als Haushaltsangehörige ohnehin automatisch in Quarantäne sind, sich soweit wie möglich selbst zu isolieren und mit dem Gesundheitsamt Kontakt aufzunehmen.

Die Regelung der automatischen Quarantäne durch die Verordnung ersetzt die individuellen Quarantäneanordnungen durch die zuständigen Behörden vor Ort und entfaltet – solange keine individuelle Quaratäneordnung ergangen ist – die gleiche rechtliche Wirkung einschließlich des Anspruchs auf Lohnersatz nach § 56 Infektionsschutzgesetz.

Erlässt eine örtlich zuständige Behörde zusätzlich eine individuelle Anordnung, so geht deren Inhalt der generellen Regelung der Verordnung in jedem Fall vor.

Die örtlichen Behörden können auch über Ausnahmen – z.B. für die Fortführung einer beruflichen Tätigkeit unter strengen Vorgaben trotz der Quarantäne – entscheiden.

Personen, die sich in Quarantäne befinden, dürfen keinen Besuch empfangen und sollten den Kontakt mit Personen, auf deren Unterstützung sie angewiesen sind, auf ein Minimum beschränken. Können diese Kontakte nicht ganz vermieden werden, ist mindestens eine Alltagsmaske zu tragen.

Die neue Verordnung gilt ab 1. Dezember 2020 und ist unter www.land.nrw/corona oder auf der Seite der Stadt Borken abrufbar.

Kleiner Amge-Pierre ist nach der Taufe neues Mitglied der Pfarrgemeinde

Nachdem die Sprachschwierigkeit beseitigt waren, konnte der kleine Amge-Pierre in Erle getauft werden.

Mit der Taufe von Amge-Pierre aus Kamerun hat die Kirchengemeinde St. Martin ein neues Mitglied. Die Mutter ist mit dem neun Monate alten Jungen nach Deutschland geflüchtet. Beide leben jetzt in Erle.

Am Ersten Advent wurde in der St. Silvester-Kirche der kleine Amge-Pierre von Pastor Michael Kenkel getauft. Eigentlich nichts Besonderes. In diesem Fall jedoch stammt der kleine Junge nicht aus dem Münsterland, sondern aus dem französischsprachigen Kamerun. Mittlerweile lebt er mit seiner Mutter Christell nach einer langen Flucht seit kurzer Zeit in Erle.

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Taufpatin Dorothee Wolf sorgte dafür, dass der kleine Amge-Pierre überhaupt getauft werden konnte. Foto: privat

Betreut wird die Flüchtlingsfamilie von der Erlerin Dorothee Wolf, die auch gleichzeitig Taufpatin von den kleinen Amge-Pierre ist.

Dringender Bedarf an Betreuung

Da die Mutter kein Deutsch spricht und sich nicht verständigen konnte, habe sie in Erle ziemlich einsam gelebt. Erst nachdem Wolf – sie hat lange Zeit in Belgien gelebt und beherrscht die französische Sprache ganz gut – hinzukam, war eine Verständigung möglich.

In den folgenden Gesprächen stellte sich heraus, dass die Flüchtlingsfrau Katholikin ist und sie auch in Deutschland ihren Glauben praktizieren möchte. „Der Vorschlag, ihren kleinen Sohn taufen zu lassen, bereitete der Mutter sofort große Freude“, erinnerte sich Dorothee Wolf.

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Pastor Michael Kenkel taufte den kleinen Amge-Pierre in der St. Silvester-Kirche. Foto: privat

Der 29. ist ein wichtiges Datum

JAm 29. November war es soweit. Amge-Pierre wurde von Pastor Kenkel getauft und damit in die Gemeinschaft der Christen der Gemeinde St. Martin aufgenommen. Das Datum wird die Mutter so schnell nicht vergessen, denn Amge-Pierre ist am 29. Februar geboren und hat am 29. Juni Namenstag.

Nun wartet die Mutter darauf, dass die Deutsch-Kurse wieder beginnen, die derzeit wegen der Coronavirus-Pandemie ausfallen. Sie möchte schnell die Sprache ihrer neuen Heimat lernen und sprechen können. Dorothee Wolf ergänzt: „Amge-Pierre wartet darauf, dass er im Sommer des nächsten Jahres in den Kindergarten gehen kann, um dort Freunde und Spielkameraden kennenzulernen.“

Engagement im Advent -Glückliche Zeit für Vereine

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Volksbanken in Raesfeld und Erle stärken das Ehrenamt

Raesfeld (pd). Engagement im Advent. Die Corona-Pandemie hat unseren Alltag radikal verändert. Wir befinden uns in einer veränderten Zeit, die uns dazu zwingt Dinge anders zu machen, neu zu denken. Sie fördern den Zusammenhalt und die Solidarität untereinander.

Auch Vereine und gemeinnützige Institutionen stehen in der Corona-Krise durch fehlende Einnahmen wegen abgesagter Veranstaltungen und weiterlaufenden Kosten vor finanziellen Problemen.

Als Zeichen der Solidarität haben die Volksbanken in Raesfeld und Erle die Aktion „Engagement im Advent“ ins Leben gerufen. Mit der Aktion zum Advent würdigen die Banken die gemeinnützigen und ehrenamtlichen Tätigkeiten ihrer gemeinnützigen Vereine vor Ort diesmal über einen anderen Weg.

Die Vereine können bis zum 24. Dezember 2020 schildern, mit welcher Förderung die Banken den Verein unterstützen können. Alle gemeinnützigen Vereine der Gemeinde Raesfeld können sich für diese Aktion bis Heiligabend 2020 bewerben. Zu Beginn des neuen Jahres wird die Vergabe der Förderung bekannt gegeben.

Bewerben Sie sich bei den Volksbanken mit folgenden Angaben:

  • Name des Vereins
  • Adresse
  • Vorsitzender
  • Mitgliederanzahl
  • Freistellungsbescheid vom
  • Beschreibung der Vereinsarbeit
  • Beschreibung wofür das Geld verwendet werden soll
  • Gesamtkosten des Projekts

Bewerbungen richten die Vereine direkt an die Volksbank Raesfeld eG oder die Volksbank Erle eG. Die Volksbanken freuen sich hiermit
Vereinigungen der Gemeinde Raesfeld weiterhin unterstützen zu können.

Adventskiste – Die Gewinner werden benachrichtigt

Raesfeld. Raesfelder Landwirte haben sich eine tolle Adventsüberraschung einfallen lassen: Täglich gibt es eine Kiste mit regionalen Delikatessen und Gutscheinen zu gewinnen. Die Gewinner der Adventskiste werden persönlich von den Akteuren benachrichtigt.

Es gilt für die Teilnahme ein schönes Weihnachtsgedicht zu schreiben. Die Gewinner werden im Anschluss von den beteiligten Landwirten informiert.

Hochwertige Adventskiste mit Produkten aus der Heimat

Da in der momentanen Pandemie viele Sachen ruhen, ließ sich das Orga-Team um Anne Schlottbom, Christoph Nagel und Felix Brömmel eine Weihnachtsüberraschung für die Raesfelder Bevölkerung einfallen. Sie stärken die Regionalität in der Gemeinde, indem an den 24 Tagen im Advent täglich eine Kiste mit Produkten aus Raesfeld, Erle und Homer verlosen.

Verpackt wird alles in hochwertigen Holzkisten, die eigens dafür von der Arbeiterkolonie Maria Veen hergestellt wurden. Seit dem 1. Dezember kann jeder aus der Gemeinde täglich an der Verlosung der Geschenkkörbe teilnehmen und ein Gedicht einreichen (wir berichteten). Die Gewinner werden im Anschluss benachrichtigt.

Von Petra Bosse und Marie-Therese Gewert

Der Raesfelder Künstler Hermann Kunkler ist tot

Der Raesfelder Künstler Hermann Kunkler ist tot. Er verstarb am Donnerstag im Alter von 93. Jahren.

Der Künstler und Goldeschmiedemeister wurde besonders durch seine zahlreichen Kunstobjekte, wie der Froschbrunnen in Raesfeld, der „Bildstock St. Michael“ oder der Chorraum der Erler Silvester-Kirche in der Gemeinde bekannt.

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Hermann Kunkler an seinem Froschbrunnen. Foto Archiv: Petra Bosse

Wer über den Raesfelder Schlossinnenhof bummelt, kommt auch hier an einem seiner Kunstwerke kaum vorbei. Hier steht der Brunnen „Große Wasserblüte 87“. Dieser Brunnen ist nur einer seiner zahlreichen Skulpturen im öffentlichen Raum.

Lieblingswerk „Der Wächter“

Hermann Kunkler wurde am 27. März 1927 in Halle an der Saale geboren. Zuletzt lebte er im Seniorenhaus St. Martin. Diesem vermachte Kunkler noch im August eines seiner eigenen Lieblingswerke „Der Wächter“, welcher im Garten des Seniorenhauses aufgestellt wurde.

Hermann Kunkler
Foto: privat

Andreas Grotendorst lobte noch im August als Bürgermeister das langjährige Engagement und Wirken im künstlerischen und kulturellen Bereich von Hermann Kunkler.

„Sie haben viele Kunstwerke geschaffen, darunter Metallarbeiten, Skulpturen und etwa 50 Brunnen, die in ganz Deutschland zu finden sind. Ich freue mich, dass wir in Raesfeld nun ein weiteres ihrer Werke beheimaten können.“

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Der Wächter, aufgestellt im Augst 2020 im Garten von St. Martin. Foto: privat

Kunkler hat sich über 25 Jahre lang für den Kulturkreis Schloss Raesfeld engagiert und war von 1977 bis 1992 Vorsitzender des Vereins.

An die Entstehungsgeschichte des heutigen Kulturkreises konnte sich seinerzeit Hermann Kunkler, Urgestein, der die Kultur auf das platte Land geholt hat und 1976 den Vorsitz übernahm, noch gut erinnern. In seiner Tischansprache fasste er die Geschehnisse der letzen 60 Jahre humorvoll zusammen.

Hermann Kunkler
Günther Inhester, ehemaliger Vorsitzender, der Künstler Hermann Kunkler sowie der amtierende Kulturkreis-Vorsitzende Thomas Willing und Bürgermeister Andreas Grotendorst (v. l.) bei 60-Jahre Kulturkreis Schloss Raesfeld e.V. im Jahre 2016. Foto Archiv: Petra Bosse.

„Der Kulturkreis ist zur Instanz geworden, der über sechs Dekaden Zeichen gesetzt hat. Kunst und Kultur und dicke Bohnen zwischen Rittersaal und Spargelhaus vernetzt“, lautete Kunklers Fazit.

Im Alter von 91 Jahren bekam Hermann Kunkler 2018 die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht.

Die Beerdigung findet am 5. Dezember um 11 Uhr am Friedhof in Raesfeld unter Corona-Auflagen statt.  

Künstler Hermann Kunkler
Künstler Hermann Kunkler war noch bei der Eröffnung des Skulpturenweg Vongries mit Dorothee Feller und Andreas Grotenorst im September am Schloss Raesfeld. Foto: Petra Bosse

Landrat Dr. Kai Zwicker: „Der positive Trend sinkender Arbeitslosenzahlen

setzt sich erfreulicherweise fort“
Aktuell 4.520 SGB-II-Arbeitslose im Kreis

Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im November weiter gesunken. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Der lokale Arbeitsmarkt zeige sich trotz pandemiebedingter Risiken erfreulicherweise bislang stabil. Die Auswirkungen des erneuten Lockdowns im November lassen sich zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht abschätzen. Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für den Monat November 4.520 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind.

Im Vergleich zum Vormonat Oktober ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 134 Personen gesunken, gegenüber dem Vorjahresmonat allerdings um 407 Personen gestiegen. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen ist im Kreisgebiet gegenüber dem Vormonat unverändert und liegt aktuell bei 2,1 Prozent.

Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im November 2020 ebenfalls gesunken und liegt derzeit bei 9.559 Personen (-105). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen.

Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im November 13.950 Personen (-181) in 6.976 Bedarfsgemeinschaften (-96) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten.

Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.

Die Arbeitslosenquote von 2,1 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen.

Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.

Neuer Bücherschrank ist wie gemacht für den Erler Kirchplatz

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Der neue Bücherschrank lädt zum Tauschen und Schmökern ein

Der neue Bücherschrank von Westenergie bietet rund um die Uhr Lesestoff und passt sich harmonisch in den neugestalteten Kirchplatz von St. Silvester ein. Seit heute steht der Bücherschank des Energieunternehmens Westenergie auf dem neu gestalteten Kirchplatz der St. Silvester-Kirche in Erle.

Am Dienstagnachmittag, das Wetter war alles andere als freundlich, eröffnete Bürgermeister Martin Tesing gemeinsam mit Georg Badurczyk (Kirchenvorstand) und Monika Schürmann (Kommunalmanagerin Westernergie) den neuen Bücherschrank an der St. Silvester-Kirche.

Bücher teilen aus dem Bücherschrank

Das neuste Buch ist ausgelesen, das Bücherregal platzt aus allen Nähten. Da setzt die Idee der Bücherschränke von Westenergie an: Menschen teilen Bücher im öffentlichen Raum ohne Bezahlung.

So finden Literaturfreunde neuen Lesestoff und Bücher neue Leser. Es entsteht ein Lektüreaustausch, von dem viele profitieren: Buchfans, die kostenlos und rund um die Uhr zugriefen können, Menschen, die anderen eine Freude machen, und Kommunen, die einen kommunikativen Ort für ihre Bürger schaffen.

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Rund 180 Bücher passen in den neuen Bücherschrank, der heute offiziell durch Georg Badurczyk (Kirchenvorstand), Bürgermeister Martin Tesing und Monika Schürmann von Westenergie eröffnet wurde. Foto: Petra Bosse

Es ist schon der zweite Bücherschrank, den die Gemeinde Raesfeld und Westenergie gemeinsam aufstellen. Das Stadtmöbel besteht aus wetterfesten Cortenstahl und fügt sich mit seiner schlanken Form leicht in den öffentlich Raum ein. Die Türen schließen selbstständig, so dass die Bände immer vor Regen geschützt sind.

„Das unterste Fach ist für Kinderbücher gedacht, damit die Kleinen die Bücher gut erreichen können“, so Schürmann. Außerdem gebe es noch ein Fach für „internationale Literatur“. Insgesamt haben rund 180 Bücher hier Platz.

Bücherschrank in Raesfeld wird gut angenommen

Lesestoff finden die Bürger bereits schon seit 2012 im Bücherschrank auf dem Rathausvorplatz in Raesfeld. „Erstaunlich, wie gut der Schrank dort von den Bürgern angenommen wird. Damit habe ich seinerzeit nicht gerechnet und war skeptisch“, erinnert sich Tesing. Besonders sei auch die Tatsache, dass es hier in all den Jahren nie zu Vandalismus gekommen sei, fügt Tesing hinzu.

Der Bücherschrank ist ein tolles Angebot und passt hervorragend in das Konzept unseres neu gestalteten Kirchplatzes hier in Erle. Ich bin mir sicher, dass sich hier ein Treffpunkt bilden wird, an dem Menschen ins Gespräch kommen. Denn: gut erhaltende Bücher müssen nicht weggeworfen werden, stattdessen finden sie hier einen neuen Besitzer“, sagt Bürgermeister Martin Tesing.

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Der neue Bücherschrank passt harmonisch zu dem neu gestalteten Kirchplatz und der Skulptur des verstorbenen Künstler Manfred Penders, die hier einen neuen Platz gefunden hat.

Und auch Georg Badurczyk ist begeistert darüber, wie harmonisch sich der Schrank am Kirchplatz intergriert. „Es ist eine runde Sache und ein optimaler Ort. Vernünftige Planung ist halt alles“, fügt er hinzu und lacht.

Bücherei übernimmt Patenschaft

Monika Schürmann (Kommunalmanagerin Westernergie) ergänzt: „Als Partner von Raesfeld kümmern wir uns nicht nur um das Stromnetz, sondern engagieren uns mit dem Bücherschrank auch für die kulturelle Infrastruktur. Ich bin gespannt, wie der Bücherschrank angenommen wird und wünsche erstmal allen schöne Lesestunden in der Adventszeit“.

Die ehrenamtliche Patenschaft übernimmt nun auch in Erle die Öffentliche Bücherei Raesfeld.Die Angestellten werden als Bücherpaten regelmäßig nach dem Rechten sehen und Krimis, Romane, Sachbücher und Kinderliteratur passend einsortieren.

Wir in Erle: Urkunde ist unterzeichnet – Stellvertretend für alle

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Ein großes und in Deutschland einmaliges Ereignis – Gründung Dorfgemeinschaftshaus Erle. Asterix und Obelix gegen den Rest der Welt

Vor nur wenigen Monaten hätte wohl niemand gedacht, dass es tatsächlich funktionieren würde: Eine kleine Ape bahnte sich ihren Weg durch die Dörfer Erle, Homer und Raesfeld. Ihr Gepäck? Freibier und eine Fülle von Absichtserklärungen, alles sorgfältig vorbereitet, um Genossen für die Bürgergenossenschaft zu gewinnen.

Dorfgemeinschaftshaus Erle
Freibier für alle bei der ersten Ape-Aktion. Foto: Petra Bosse

Die Gemeinde Raesfeld, allen voran das Dorf Erle, werden Geschichte schreiben: Vergleichbar mit einem kleinen gallischen Dorf namens Erle, welches unter allen Umständen ein Dorfsterben vermeiden wollte.

Da musste sich ihr Dorfchef Asterix (Andreas Grotendorst) etwas einfallen lassen, damit sein Dorf nicht von den Römern überrannt wird und als Ruhe- und Zeltplatz deren Soldaten zwischen den einzelnen Kämpfen genutzt wird.

Mit seiner kleinen, aber feinen Armee, allen voran André Wachtmeister und der Volksbank Erle setzt er auf den Zaubertrank „Bier und Korn“, sowie jede Menge kluge Gespräche und Informationen: „Was wäre wenn, wir keine Kneipe mehr hätten?“

Wir in Erle Dorfgemeinschaftshaus Grotendorst, Böckenhoff und Tesing
Gegen die Römer: Andreas Grotendorst (Bürgermeister a. D.) , Johannes Böckenhoff (Kornbrenner) und Martin Tesing (Bürgermeister)

In der Hoffnung, dass der Zaubertrank trotz Coronakrise und ohne verbalen Gegenangriff aus dem römischen Reich seine Wirkung voll entfaltet, die Zeit wurde allmählich knapp, schmiedete Asterix (Grotendorst) mit seinem Obelix (Wachtmeister) Pläne.

Um die magische Wirkung des Zaubertranks zu verdoppeln, schickte Asterix seine einzige Armee, bewaffnet mit der Ape und seinen Hauptmännern und Offizieren Arno Brömmel, Martin Tesing, Johannes Böckenhoff, Dirk Böckenhoff sowie die Chefs der Volksbank Erle, Ralf Steiger und Michael Weddeling, in den Kampf.

Dorfgemeinschaftshaus Erle
Wir sind dabei, kann diese Gruppe sagen, die mit dazu beigetragen hat, dass es zur Gründung überhaupt gekommen ist.

Das Dorf stand allerdings einer Übermacht von Römern gegenüber, die als Gegenmaßnahme, bedingt auch durch die Corona-Pandemie, nur eine winzige Menge Zaubertrank zur Verfügung hatten. Das war die Chance von Grotendorst, jetzt seine standhaften Beführworter für sein Projekt „Dorfgemeinschaftshaus“ zusammen auf seine Seite zu bekommen.

Herzenprojekt von Andreas Grotendorst, Bürgermeister a. D.

Und es hat geklappt. Am Donnerstag (26.11.) war quasi alles unter „Dach und Fach“. Ein Projekt, welches für Andreas Grotendorst, Bürgermeister a. D. zu einem Herzenprojekt in seiner Amtszeit als Bürgermeister gehörte. „Wir schaffen es“, war sein Slogan.

Wir in Erle Dorfgemeinschafthaus

Nicht jeder glaubte unbedingt das, was er über Wochen da so gebetsmühlenartig von sich gab. Andere wiederum, die Grotendorst kannten wussten gleich von Beginn an: Wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann hat das in der Regel auch eine Zukunft. Beispielsweise Glasfaser. Raesfeld war eine der ersten Gemeinde, wo schnelles Internet flächendeckend umgesetzt wurde. Beachtenswert: nicht nur im Dorf, sondern auch im Außenbereich.

Und jetzt das Dorfgemeinschaftshaus. Gegründet von Mitgliedern.

Unterschrift zur Gründung der Bürgergenossenschaft stellvertretend für alle Gründer- und Gründerinnen

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Gründung – Stellvertretend für alle Gründungsmitglieder. Fotocollage: André Elschenbroich

Wortlaut der Urkunde – Gründung Bürgergenossenschaft eG Erle

Urkunde-Unterschriften-Gründung-Bürgergenossenschaft-Erle

Das Jahr 2020 stand im Zeichen einer weltweiten Pandemie, dem Covid 19-Virus. Dieses Virus führte dazu, dass die geplante Gründungsfeier der Genossenschaft im Jahre 2020 nicht stattfinden konnte.

Im den Zweck der Genossenschaft, den Bau einer Dorfgastrononie mit Saalbetrieb, zügig umzusetzen, wurde am 25. 11. Die Gründung in Vertretung aller Gründer/innen vollzogen.

Bürgergenossenschaft-Dorfgemeinschaftshaus-Erle
WDR – Lokalzeit Münster am Montag vor Ort

Die Gründungsfeier mit allen soll alsbald nachgeholt werden. Alle, die bis zum Ende des Jahres 2020 Gründer werden, sind noch in den Kreis der Gründungsmitglieder über die Urkunde, die am Donnerstag stellvertretend unterschrieben wurde, miteingeschlossen.

Foto: Petra Bosse. Stellvertretender Gründungsmitglieder.

Julia-Koppers-Gesamtschule – Infoabend für Eltern digital

Julia-Koppers-Gesamtschule: Informationsabend und Tag der offenen Tür – Coronabedingt in diesem Jahr digital

In diesem Jahr findet an der Julia-Koppers-Gesamtschule der Informationsabend für die Eltern der Viertklässler am 10.12.2020 um 19.00 Uhr digital statt.

Unter folgendem Link können Sie teilnehmen: https://jk-ge.de/infoabend. Die Schulgemeinde freut sich auf einen regen Austausch.

Wer darüber hinaus noch Fragen hat, kann sich zusätzlich zu folgenden Terminen individuell an beiden Standorten beraten lassen:

12.01.2021 von 14.00 – 17.00 Uhr

19.01.2021 von 15.00 – 18.00 Uhr

Bitte melden Sie sich online unter folgendem Link:
www.jk-ge.de/beratung zu einem persönlichen, telefonischen oder einem Videogespräch an.

Anstelle des Tages der offenen Tür finden Eltern und Schüler einen Imagefilm der Schule sowie weitere Informationen auf der Homepage der Schule. Hier bekommt jeder einen ersten Eindruck vom Schulleben an der Julia-Koppers-Gesamtschule. Gerne, so heißt es in der Mitteilung, hätte das Kollegium alle Interessierten persönlich begrüßt. Dies sei aber in diesem Jahr leider nicht möglich.

Corona – Maskenpflicht wird ab 1. Dezember ausgeweitet

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Corona – Maskenpflicht wird ausgeweitet, unter anderem auch auf dem Supermarktparkplatz. Schulen und Kitas bleiben weiterhin geöffnet. Weihnachtsferien starten am 19. Dezember

Neue Coronaschutzverordnung ab 1. Dezember 2020 Land setzt vereinbarte Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus konsequent um – Pressemitteilung des Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales.

Die am 25. November 2020 bei den Beratungen der Regierungschefinnen und -chefs der Länder mit der Bundeskanzlerin vereinbarten Maßnahmen werden in Nordrhein-Westfalen konsequent umgesetzt.

Die neue Coronaschutzverordnung sieht die folgenden Maßnahmen vor

  • Treffen im öffentlichen Raum sind nur noch mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet.
  • Mehr als fünf Personen sind bei dem Zusammentreffen von zwei Haushalten nicht erlaubt, wobei Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren bei der Berechnung der Personenanzahl nicht mitgezählt werden.
  • In geschlossenen öffentlichen Räumen ist eine Alltagsmaske zu tragen. Dies gilt auch am Arbeitsplatz, sofern ein Abstand von 1,5 Metern zu weiteren Personen nicht sicher eingehalten werden kann.
  • Im unmittelbaren Umfeld von Einzelhandelsgeschäften, insbesondere auf dem Grundstück des Geschäftes, auf den zu dem Geschäft gehörenden Parkplatzflächen und auf den Wegen zu dem Geschäft ist auch eine Alltagsmaske zu tragen.
  • In Handelseinrichtungen wie etwa. Supermärkten, Kaufhäusern und Baumärkten mit einer Gesamtverkaufsfläche von mehr als 800 Quadratmetern werden weitere Einschränkungen bezüglich der Kundenanzahl pro Quadratmetern getroffen.

Auch im privaten Raum wird eine entsprechende Beachtung der Regelungen der Verordnung dringend empfohlen. Dies schließt ausdrücklich die Empfehlung ein, Kontakte zu reduzieren bzw. diese möglichst infektionssicher unter Beachtung der AHA-L-Regeln zu gestalten.

Für die kommende Adventszeit und die Feiertage gelten zudem folgende Sonderregelungen:

  • Der Verkauf von Weihnachtsbäumen durch gewerbliche oder soziale Anbieter ist unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregelungen zulässig.
  • In dem Zeitraum vom 23. Dezember 2020 bis zum 1. Januar 2021 ist in Ergänzung zu den oben genannten Regelungen zur Kontaktbeschränkung ein Zusammentreffen im engsten Familien- oder Freundeskreis mit insgesamt höchstens zehn Personen zulässig. Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren sind bei der – Berechnung der Personenanzahl nicht mitgezählt.
  • Für diese Personen gilt für ihre Besuche über die Feiertage kein Beherbergungsverbot in Hotels und Pensionen.
  • Zum Jahreswechsel 2020/2021 sind öffentlich veranstaltete Feuerwerke untersagt.
  • Die örtlich zuständigen Behörden untersagen darüber hinaus die Verwendung von Pyrotechnik auf näher zu bestimmenden Plätzen und Straßen, für die ohne solche Untersagung größere Gruppenbildungen zu erwarten sind.
  • Mit Blick auf die kommende Skisaison gilt: Der Betrieb von Skiliften ist nach § 10 Absatz 1 Nr. 2 Coronaschutzverordnung als Einrichtungen für Freizeitaktivitäten derzeit unzulässig.

Schule und Kitas

  • Schule und Kitas bleiben weiter geöffnet.
  • Die Maskenpflicht auf dem Schulgelänge und innerhalb des Klassenraums gilt weiterhin ab Klasse 5.
  • Die Weihnachtsferien werden auf den 19. Dezember vorgezogen

Dienstleistungen und Heilberufe

Dienstleistungen wie Gesichtsbehandlungen, Kosmetik, Nagelstudios, Maniküre, Massage, Tätowieren und Piercen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden kann, sind untersagt.

Groß- und Einzelhandel bleiben geöffnet

Bei Geschäften mit einer Verkaufsfläche von max. 800 qm bleibt es dabei, dass mindestens 10 qm pro Kunde vorhanden sein müssen.

Die neue Coronaschutzverordung enthält notwendige Anpassungen und bleibt gemäß der Vereinbarung der Regierungschefs und den neuen bundesgesetzlichen Vorgaben bis zum 20. Dezember 2020 in Kraft.

Jetzt heißt es: „Durchhalten”

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: „Die Lage ist weiterhin ernst. Wir brauchen eine nationale Kraftanstrengung, um eine Gesundheitsnotlage abzuwenden. Dafür müssen wir weiterhin konsequent Kontakte reduzieren, um so das Infektionsgeschehen weiter eindämmen. Die Regelungen im November haben den exponentiellen Anstieg stoppen können, aber leider sinken die Infiziertenzahlen bisher noch nicht so stark wie gewünscht und erforderlich. Gerade mit Blick auf die anstehende Adventszeit sind die Maßnahmen für viele Menschen hart und erfordern von uns allen, dieses Jahr von lieb gewonnen Traditionen Abstand zu nehmen. Jetzt heißt es: Durchhalten.”

Leckeres von Böckenhoff – Schenken mit Geschmack

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Das richtige Geschenk zu Weihnachten: Die leckeren Tropfen und Produkte der Korn- und Obstbrennerei Böckenhoff kommen immer gut an. Entweder einzeln oder in Kombination mit süßen Leckereien in einer stylischen Holzbox.

Böckenhoff`s alter Korn


Dieser Korn aus reinem Weizen wird sorgfältig destilliert. Erst die Zugabe von Gerstendarrmalz macht ihn in seiner Herstellung einzigartig. Durch die Lagerung wird er zu einem sehr charaktervollen Korn. Im Geschmack volles Kornaroma mit einer feinen malzigen Note. – nur zum Genießen.

Böckenhoff`s alter Korn: 35% Vol. – 0,5 l – 15,11 €

Himbeergeist


Die wunderschönen Himbeeraromen kommen sehr reintönig und intensiv zum tragen, schön ausgeprägt. Wird bevorzugt von Leuten die es aromastark mögen. Vollreife frische Früchte werden in einer starken Alkohol-Wassermischung (ca. 85%) mazeriert und anschließend schonend destilliert. Die Früchte sind aus der Region Kirchhellen von Umberg‘s Hof. Opulenter Duft, charmante Fruchtsüße und geschmeidige Fülle führen mit zartherbem Ausklang zu einem unendlichen Finale.

Himbeergeist: 40% Vol. – 0,35 l – 15,50 €

Weihnachtslikör

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Unser Weihnachtslikör ist ein passender Genuss für die Weihnachtszeit,
denn vereint werden hier fruchtige Aromen aus der Pflaume, die wir
verfeinern mit der würzig, weihnachtlichen Note des Zimtes. Die
Kombination ist für unsere Nase und unseren Gaumen ein leckerer Genuss.
Tipp: Draussen im Garten schmeckt der Likör sehr gut, wenn er leicht
erwärmt wird und mit einem Sahnehäubchen versehen wird.

Weihnachtslikör: 18 % Vol. – 0,5 l – 12,18 €

Kleine Weihnacht – Geschenksortiment

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Die Marzipankartoffeln kommen von einem Delikatessengeschäft aus Süddeutschland. Sie werden in kleinen Mengen selber hergestellt. So richtig was für Marzipanfreunde. Abgerundet durch ein Glas leckere Weihnachtszaubermarmelade und die Geschmacksexplosion ist perfekt.

  • Weihnachtslikör 18% Vol. 0,5l (Pflaume mit Zimt warm serviert)
  • Weihnachtszauber Konfitüre 250g
  • Marzipankartoffeln 150g
  • 23,88 €

Kontakt:

Kornbrennerei Böckenhoff
Kirchplatz 2
46348 Raesfeld
T: 02865 217
E: [email protected]

Obstbrennerei Böckenhoff
Kirchhellener Allee 143
46282 Dorsten
T: 02362 602402
E: i[email protected]

Schulen im Kreis Borken bisher keine Corona-Hotspots

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Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster: „Einschätzung des Kreisgesundheitsamtes wird nun durch eine statistische Erhebung untermauert“

Kreis Borken. Die Schulen im Kreis Borken sind bisher keine Corona-Hotspots. Diese Einschätzung des Kreisgesundheitsamtes wird nun durch eine aktuelle statistische Erhebung des Fachbereichs Bildung, Schule, Kultur und Sport der Kreisverwaltung untermauert. Das teilte Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster am Montag (30.11.2020) mit.

Im jetzt zu Ende gehenden Monat November gab es in den heimischen Schulen insgesamt 345 gemeldete Infektionsfälle. Ganz überwiegend waren Schüler betroffen, die daraufhin – genau wie die wenigen positiv getesteten Lehrkräfte – in Quarantäne gesetzt wurden.

Gleichzeitig erfolgte in den Schulen immer eine individuelle Risikoabschätzung, die das Gesundheitsamt zusammen mit den zuständigen Schulleitungen vornahm. Dabei ging es um Sitzordnungen, Maskentragung, Kontaktintensität und -dauer, Mischung von Gruppen u. ä..

Keine Folgeinfektionenen

In der Regel führte die Risikoabschätzung zu dem Ergebnis, dass sich jeweils nur die direkten Sitznachbarn positiv Getesteter in häusliche Absonderung begeben mussten. Zudem wurden diese mittels PCR-Test überprüft. 773 Mal war das im November der Fall – Ergebnis: Lediglich neun dieser Tests fielen positiv aus. Somit ergeben sich keine Hinweise darauf, dass aus dem unmittelbaren Unterrichtsgeschehen im Kreis Borken bislang Folgeinfektionenen entstanden sind. Der Kreisdirektor dankte vor diesem Hintergrund allen Beteiligten für die Anstrengungen und die an den Tag gelegte Disziplin.

Rund 55.000 Schüler im Kreis Borken

Daneben gab es in diesem Monat in den Schulen einige wenige Einzelfälle, in denen es zu umfangreichen Testungen kam. Anlass dafür waren immer besondere Umstände: So ging es beispielsweise um die sensible Schülergruppe einer Förderschule und um lückenhafte Verhaltensregelungen im Bereich einer OGS-Betreuung. Aufgrund derartiger Geschehen wurden weitere 274 Tests veranlasst. Dabei konnten keine Infektionsketten aufgedeckt werden.

Bei der Einordnung der vorgenannten Zahlen ist laut Dr. Hörster zudem zu berücksichtigen, dass derzeit rund 55.000 Schülerinnen und Schüler Schulen im Kreis Borken besuchen.

Polizei NRW bietet „Einbruchsradar“ per App an

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Minister Reul: Die Bürgerinnen und Bürger sollen sich über das Risiko in ihrer Nachbarschaft informieren können. Das schärft die Sinne und beugt vor

Die App „KATWARN“gibt es ab kostenlos im App Store und im Google Play Store.

Von jetzt an informiert die nordrhein-westfälische Polizei die Bürger per App über Einbruchsgeschehen in ihrer Nachbarschaft. Die Anwendung liefert Informationen zu früheren Taten sowie auf dieser Basis Prognosen zu Einbruchswahrscheinlichkeiten.

„Die Bürgerinnen und Bürger sollen sich über das Risiko in ihrer Nachbarschaft informieren können. Das schärft die Sinne und beugt vor. Nur wer sich einer Gefahr bewusst ist, kann sich davor schützen“, sagte Minister Herbert Reul.

Neue Funktion der

„MehrWetter-App“

Das Angebot wurde gemeinsam mit der Provinzial-Versicherung und Fraunhofer FOKUS entwickelt und ist eine neue Funktion der bereits bestehenden „MehrWetter-App“, die von der Versicherung betrieben wird. Außerdem werden bestimmte Funktionen in die App „KATWARN“ eingebunden.

Auch wenn die Zahl der Wohnungseinbrüche in Nordrhein-Westfalen in den letzten Jahren kontinuierlich sinkt – laut polizeilicher Kriminalstatistik 2019 auf zuletzt rund 27.000 – ist ihre Bekämpfung immer noch ein Schwerpunkt der Polizei. „Ein Einbruch ist für die Opfer oft ein sehr belastendes Erlebnis. Häufig ist ihr Sicherheitsgefühl erschüttert, mit gravierenden psychischen Folgen. Deshalb dürfen wir uns nicht auf den guten Zahlen ausruhen, sondern müssen weiter dranbleiben“, so Reul.

Die Prognose kommt in der Regel als Push-Mitteilung an jedem Montag für die vorab vom User in der App festgelegten Orte, sofern temporär und regional eine erhöhte Einbruchswahrscheinlichkeit prognostiziert wurde und hat eine Gültigkeit von einer Woche. Auf einer Stadtkarte erfolgt zudem die Darstellung der zurückliegenden Tatorte. Die Darstellung beinhaltet jedoch nur die grobe Verteilung der Tatorte, sodass keine Rückschlüsse auf konkrete Adressen möglich sind. Diese „Heatmap“ wird einmal im Monat aktualisiert.
 
Zunächst sind die Funktionen der App örtlich auf den Zuständigkeitsbereich der 16 Kriminalhauptstellen der nordrhein-westfälischen Polizei begrenzt. Dazu zählen die Polizeipräsidien Aachen, Bielefeld, Bochum, Bonn, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Köln, Krefeld, Mönchengladbach, Münster, Recklinghausen und Wuppertal.
 
Ziel der Software ist es, die Prävention weiter zu stärken und die Bevölkerung mit einem modernen Ansatz für das Thema Einbruchsdiebstahl zu sensibilisieren. Auf diese Weise wird das bereits bestehende Angebot der polizeilichen Kriminalprävention sinnvoll ergänzt.
 
Die Apps dazu gibt es kostenlos im App Store und im Google Play Store. Am 30. November 2020 werden erstmalig Prognosen veröffentlicht.

Jetzt verfügbar: Der neue BORKEN-GUTSCHEIN!

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Unterstützen Sie durch den Kauf die teilnehmenden lokalen Unternehmen und Betriebe – gerade in der Advents- und Weihnachtszeit. Der Gutschein kann bei ca. 100 lokalen Akzeptanzstellen eingelöst werden.

Borken (pd). Der von der Stadt Borken bezuschusste Borken-Gutschein ist leider komplett ausverkauft. Die Stadt Borken bietet jedoch nun den BORKEN-GUTSCHEIN in Form von fertigen Motivgutscheinen im Wert von 25, 50, 75, 100, 125 und 150 EUR ohne städtischen Zuschuss an. Alternativ kann man sich auch einen in der Höhe und vom Motiv her individuellen Geschenkgutschein erstellen. Einfach sein persönliches Gutscheinbild hochladen, den gewünschten Gutscheinwert eingeben und den Gutschein dann erwerben.

Jetzt verfügbar: Der neue BORKEN-GUTSCHEIN! Foto: Stadt Borken

Wäre das nicht das ideale Weihnachtsgeschenk für Ihre Lieben?

Der BORKEN-GUTSCHEIN ist bequem und einfach von Zuhause aus unter www.borkener-gutschein.de erhältlich. Der Gutschein kann dort als PDF-Datei via E-Mail versendet, in das digitale chayns-Wallet abgelegt oder gegen einen geringen Aufpreis auch als Druckversion an die Käufer*Innen versendet werden.

Die Stadt Borken arbeitet daran, auch Druckversionen der Motivgutscheine zum Verkauf in der Tourist-Info anzubieten. Sobald dies möglich ist, wird die Stadt dies mitteilen.

Der BORKEN-GUTSCHEIN kann mittlerweile in ca. 100 lokalen Akzeptanzstellen eingelöst werden, auch in Teilbeträgen. Eine Liste der Akzeptanzstellen kann auf www.borkener-gutschein.de eingesehen und auch als PDF-Dokument herunterladen werden.

Die Stadt Borken appelliert:
Unterstützen Sie durch den Kauf die teilnehmenden lokalen Unternehmen und Betriebe – gerade in der Advents- und Weihnachtszeit.

Dampf aus Shishapfeife ließ Feuerwehr ausrücken

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Am Samstagabend, 28.11.2020, wurde die Feuerwehr Raesfeld, mit dem gesamten Löschzug Raesfeld und einer Gruppe des Löschzug Erle um 18:44 Uhr zur Grünstraße alarmiert.

Eine aufmerksame Bürgerin meldete Rauch und Feuerschein im Dachgeschoss eines Hauses und habe laut André Szczesny, Leiter der Feuerwehr Raesfeld, folgerichtig die Feuerwehr alarmiert.

Vor Ort jedoch stellten die Einsatzkärfte schnell fest, dass es sich um eine Fehlalarmierung handelte, ausgelöst durch eine Gruppe Jugendlicher. Diese hatten eine Shishapfeife geraucht. Dabei trat der Qualm nach außen. Zusätzlich legten die Bewohner die die Kohle zum abkühlen auf dem Fenstersims, was somit zu dieser Verwechselung führte und die Einsatzkräfte zeitnah wieder einrücken konnten.

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