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Eindringliche Warnung der Polizei vor falsche Polizeibeamte in Marbeck

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Alleine vier angezeigte Fälle am heutigen Freitag

Die Polizei Kreis Borken warnt aktuell vor falsche Polizisten in Marbeck.
Aktuell versuchen die Täter, die sich am Telefon laut Polizeimitteilung als Polizisten ausgeben, Marbecker Bürger zu betrügen.


Es wurden im Laufe des Freitags bereits vier Fälle angezeigt.

Mit weiteren Anrufen sei laut Polizei zu rechnen, auch in den Nachbarorten.

Die Täter rufen überwiegend Seniorinnen und Senioren an. Angeörige werden
gebeten, Aufklärungsarbeit zu leisten.

Termine über die 116117 ausschließlich NUR für Ü80-Jährige

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Impfzentrum Kreis Borken“ informiert: Termine über die Telefon Nr. 116117 ausschließlich für über 80-Jährige

In anderen Fällen restriktives Vorgehen / Verfahren für weitere Gruppen aus der Priorisierungsstufe 2 (u.a. Kontaktpersonen von Schwangeren oder Pflegebedürftigen) noch offen

Kreis Borken. Aus gegebenem Anlass informiert das „Impfzentrum Kreis Borken“: Die Termine, die über die Kassenärztliche Vereiningung Westfalen-Lippe (KVWL) für das Impfzentrum vergeben werden, sind derzeit ausschließlich für den Personenkreis der über 80-Jährigen.

Mit anderen Menschen, die über die Telefonnummer 0800/11611702 oder im Internet unter www.116117.de einen Termin für sich vereinbart haben, muss am Impfzentrum leider restriktiv umgegangen werden. Das heißt, Menschen unter 80 Jahren sowie weitere Personengruppen wie Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen oder Schwangeren, die über die 116117 einen Termin gebucht haben, können nicht geimpft werden.

Verfahren für pflegende Angehörige

Personen, die fälschlicherweise einen Termin bei der KVWL vereinbart haben, werden gebeten, diesen abzusagen, damit die Termine von den über 80-Jährigen genutzt werden können.
Wie das Verfahren für pflegende Angehörige sowie weitere Berufs- und Personengruppen aussieht, ist derzeit noch nicht abschließend geklärt.

Das Landesgesundheitsministerium (MAGS) hat bereits kommunziert, dass die Kontaktpersonen von Schwangeren über die Frauenärzte geimpft werden sollen.
Für die Berufsgruppen, die laut der Impfverordnung auch priorisiert zu impfen sind, gibt es die Möglichkeit, sich über die Internetseite des Kreises Borken unter https://kreis-borken.de/impfanmeldung-berufsgruppen über ein Formular für einen Impftermin zu melden.

Die berechtigten Personen (u.a. Ärzt/e/innen, Beschäftigte in Tagespflegen oder Hospizen…) erhalten dann vom Kreis Borken einen QR-Code, über den sie einen Impftermin vereinbaren können. Das ist bereits in vielen Fällen erfolgt.

Falls sich Apotheken als Schnellteststelle gemeldet haben, deren Personal aber derzeit noch nicht geimpft wurde, wird vom Kreis Borken automatisch ein Impfangebot gemacht.
Sobald es Informationen zum weiteren Vorgehen bei den Impfungen gibt, wird darüber informiert werden. Aktuelle Informationen rund um das Impfzentrum gibt es immer unter www.kreis-borken.de/impfzentrum.

Große Impfbereitschaft – Impfquote im Kreis Borken bei über 90 Prozent

Impfungen der Beschäftigten in Kitas, der Kindertagespflege sowie in Grund- und Förderschulen starteten

Mehr als 7.000 Personen werden in den Kommunen geimpft. Impfquote bei über 90 Prozent

Kreis Borken (pd). Am heutigen Freitag (12. März 2021) begannen im Kreisgebiet die Impfungen für die Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen und der Kindertagespflege, in Grund- und Förderschulen sowie in besonderen Jugendhilfeeinrichtungen tätig sind.

Das Land NRW hatte diesen Berufsgruppen ein Impfangebot ab dieser Woche zugesagt und den zusätzlichen Impfstoff kurzfristig zur Verfügung gestellt. Der Kreis Borken hat dazu mit seinen 17 kreisangehörigen Städten und Gemeinden abgestimmt, dass diese Impfungen weitestgehend durch mobile Impfteams vor Ort durchgeführt werden.

Impfzentrum-Vennehof-Borken
In der Kreisstadt Borken wird in der Stadthalle Vennehof geimpft – Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing, 1. Beigeordneter Norbert Nießing und Ordnungsamtsleiter Rene Terwolbek (v.l.n.r.) hatten mit ihrem Team rasch die räumlichen Voraussetzungen dafür geschaffen. Foto: Kreis Borken

Weiterer Kraftakt für alle Beteiligten

Die kreisangehörigen Kommunen haben dafür kurzfristig entsprechende Örtlichkeiten festgelegt. Am heutigen Freitag, 12. März, ist daraufhin in den Kommunen mit den Impfungen begonnen worden. In allen 17 Städten und Gemeinden finden an diesem Wochenende die ersten Impfungen statt. „Das war ein weiterer Kraftakt für alle Beteiligten, aber uns eint der Wille, möglichst schnell einen wirksamen Impfschutz für diese Personengruppe zu erreichen“, dankt Landrat Dr. Kai Zwicker den Kommunen, Ärzten sowie Schul- und Kita-Leitungen für das schnelle gemeinsame Handeln.

Zwischen 18 und 65 Jahren

In einem Schreiben hat der Kreis unmittelbar nach der Entscheidung des Landes die entsprechenden Schulleitungen und Träger der Kindertageseinrichtungen über das Vorgehen informiert und die dortige Impfbereitschaft abgefragt. „In diesen Berufsgruppen liegt sie im Kreisgebiet bei über 90 Prozent“, hebt der Landrat hervor. Von rund 7.800 Impfberechtigten haben sich ca. 7.250 für eine Impfung gemeldet.

Alle Personen zwischen 18 und 65 Jahren, ca. 7.000, werden durch die mobilen Teams geimpft. Die übrigen rund 200 Personen (unter 18 oder über 65 Jahren) werden im Impfzentrum in Velen geimpft.

Von den rund 7.000 vor Ort zu Impfenden stammt mehr als die Hälfte aus dem Kita-Bereich (ca. 3.800), etwa 2.700 Beschäftigte der Schulen sind darunter. Zudem werden mehr als 300 Tagespflegepersonen und ca. 200 Personen aus den Jugendhilfeeinrichtungen gemäß § 34 SGB VIII geimpft.

In den Kommunen ist diese Zahl sehr unterschiedlich, entsprechend der Zahl der Einrichtungen reicht sie von rund 120 Personen bis hin zu mehr als 1.300. Daher waren vor Ort passgenaue Lösungen zur Örtlichkeit und Organisation notwendig.
Die mobilen Impfteams werden von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen.Lippe (KVWL) gestellt. In den kommenden drei Wochen werden an den mit den Schulen, Kitas und Tagespflegepersonen vereinbarten Termine alle Impfwilligen dieser Gruppe geimpft.

Im Kreisgebiet auf einem guten Weg

„Damit sind wir hier im Kreisgebiet auf einem guten Weg, damit ein möglichst geregelter Betrieb in Kitas, der Tagespflege und den entsprechenden Schulen stattfinden kann. Das schafft verlässliche Perspektiven für Bildung und Betreuung“, so Dr. Zwicker. Zum weiteren Vorgehen, also was die Lehrkräfte der übrigen Schulformen angeht, liegen noch keine Informationen vom Land vor.

Raesfeld-Erle – Einbruch in Baucontainer

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Auf ein Radiogerät, Werkzeuge und verschiedene Kabel hatten es Diebe in Erle abgesehen.

Die Täter drangen gewaltsam in einen Baucontainer an der Schermbecker Straße ein. Aus dem Inneren entwenden die Täter eine Metallmattenschere sowie insgesamt 50 Meter 16 Ampere-Kabel und das Radio. Ein Stromkasten wurde aufgebrochen, um an ein 25 Meter langes Krankabel zu gelangen.

Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise erbittet die Kripo Borken unter Tel. (02861) 9000.

Anmelden für „Aktion Saubere Landschaft“ in Raesfeld

Wir machen mit! Müllsammelaktion in und um Raesfeld

In der Zeit vom 20.03. – 01.04.2021 findet die Aktion „Saubere Landschaft“ in Raesfeld statt.

Nach erfolgreich durchgeführten Aufräumaktionen in den vergangenen Jahren, steht auch im Frühjahr dieses Jahres wieder die Aktion „Saubere Landschaft“ in der Gemeinde Raesfeld an.

Pandemiebedingt findet die Aktion nicht an nur einem Tag als große Gemeinschaftsaktion mit anschließendem Imbiss statt. Wie der Ortsmarketing e. V. mitteilt, wird die Aktion in diesem Jahr auf einen Zeitraum von 1,5 Wochen ausgeweitet.

Von Samstag, den 20.03.2021, bis Donnerstag, den 01.04.2021, sind alle Raesfelder, Erler und Homeraner aufgerufen, mitzuhelfen, die heimische Landschaft, d. h. Wälder, Fußwege und Straßenränder von Verschmutzung zu befreien. Dies kann ganz leicht mit einem Spaziergang oder Ausflug verbunden werden.

Wer Müll sammeln möchte möchte sich beim Ortsmarketing anmelden und die Straße, die gesäubert werden soll, mitzuteilen. So wird versucht, Dopplungen zu vermeiden. Eine Einteilung der Sammelbezirke über das Ortsmarketing-Büro erfolgt in diesem Jahr nicht.

Worin lässt sich der Müll einsammeln? Haben Sie Verpackungstüten, die Sie wiederverwerten können? Oder Eimer, Körbe?

Werden Sie erfinderisch im Sinne der Abfallvermeidung. Sollte aber dringend ein Sammelbehältnis benötigt werden, können bei der Anmeldung kostenfrei Müllsäcke und Handschuhe abgeholt werden.

Die Abholung darf nur von einer Person erfolgen.

Wohin mit dem Müll? Ist in der eigenen Tonne noch ein Plätzchen frei? Dann ist das der einfachste Weg. Sollte es aber Platzprobleme geben, gibt es Abhilfe. Den Teilnehmern wird bei der Anmeldung ein Müllabgabetermin mitgeteilt.

Lassen Sie uns einzeln und doch als Teil einer großen Gemeinschaft in unserer Gemeinde Raesfeld aktiv werden. Wir freuen uns über alle freiwilligen Helferinnen und Helfer!

Die Anmelde- und Materialausgabestellen/-zeiten:

– Freitag, 19.03.2021, von 15-17 Uhr

– Samstag, 20.03.2021, von 9-11 Uhr

Jeweils in Erle vor Gaststätte Brömmel-Wilms und in Raesfeld am Rathausplatz vor dem Trauzimmer.

– Montag bis Freitag (22.03.-26.03. und 29.03.-31.03.2021) zu den Öffnungszeiten im Ortsmarketing-Büro im Naturparkhaus am Tiergarten Raesfeld

Alle Teilnehmer/innen werden gebeten, auf Folgendes zu achten:

  • Die Anmeldung vor Ort bzw. Abholung der Materialien darf nur von einer Person erfolgen, gleiches gilt für die Abgabe des gesammelten Mülls.
  • Sammeln dürfen Familien und Gruppen von 5 Personen aus max. 2 Haushalten.
  • Das Müllsammeln erfolgt in Eigenverantwortung.
  • Kinder sollten nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten an der Aktion teilnehmen können.
  • Tragen Sie ggf. eine Warnweste.

Auf der Internetseite des Ortsmarketing Raesfeld e.V. steht außerdem ein Anmeldeformular zum Download zur Verfügung www.raesfeld.de/sauberelandschaft

34. Deutsch-Niederländische Grafikbörse findet statt

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Die Deutsch-Niederländische Grafikbörse soll vom 4. bis 6. Juni 2021 stattfinden

Pflichttermin für Kunstinteressierte im Westmünsterland und in der niederländischen Grenzregion. Eine Expertenjury hat mittlerweile die teilnehmenden Ausstellerinnen und Aussteller ausgewählt.

Borken (pd). Die westfälische Kreisstadt Borken bleibt ein wichtiger Treffpunkt für Grafik-Künstler und Freunde der druckgrafischen Kunst und hält optimistisch an seiner traditionsreichen Grafikmesse fest. Die 34. Ausgabe der Deutsch-Niederländischen Grafikbörse öffnet jedoch Corona-bedingt nicht im März ihre Pforten, sondern voraussichtlich drei Monate später vom 4. bis 6. Juni 2021. So ist es derzeit geplant!

 Deutsch-Niederländische Grafikbörse
Blick in die Deutsch-Niederländische Grafikbörse Foto: Stadt Borken

Die Veranstalter, Kreis Borken und Stadt Borken, planen wie gewohnt die Stände der Ausstellerinnen und Aussteller in mehreren Räumen des Stadthalle zu verteilen, denn die Stadthalle Vennehof bietet gute Bedingungen für ein sicheres Corona-Hygiene-Konzept. Voraussetzung für die erfolgreiche Durchführung der Börse ist, dass im Juni Kultur-Veranstaltungen vergleichbar mit Theater und Kino in Innenräumen unter Corona-Auflagen wieder zugelassen werden. Darauf setzen die Veranstalter ihre Hoffnungen, denn die Deutsch-Niederländische Grafikbörse in Borken soll auch 2021 ein Pflichttermin für Kunstinteressierte im Westmünsterland und in der niederländischen Grenzregion bleiben.

Natürlich bleiben kurzfristige Änderungen weiterhin möglich.

Wichtige Vorarbeiten für die Börse im Frühsommer sind nun getan: Wie jedes Jahr hat auch für die 34. Ausgabe eine Expertenjury aus einer Vielzahl von Bewerbungen die aktuellen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgewählt. Zeigen werden diese in Borken die gesamte Bandbreite serieller Drucktechniken. Unter den Ausstellern sind auch Druckwerkstätten, Fotografen, Antiquariate sowie als Gäste der Kunstverein Borken, die Büchergilde „Artclub“, die Aldegrever-Gesellschaft aus Münster und viele weitere. Zudem wirken wieder Studierende aus Bochum und Osnabrück mit und geben damit innovative Impulse.

Am Wochenende der Grafikbörse wird man, wie im letzten Jahr, auch an anderen Orten im Zentrum von Borken aktuelle Kunst erleben können. Ein Besuch in der Stadt und der Region lohnt sich also in vielerlei Hinsicht.

Weitere Informationen unter https://www.grafikboerse.eu

 

Einsatz der Feuerwehr durch Sturmtief Klaus

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Fehlalarm und abgeknickte Bäume durch Sturmtief Klaus ließ Feuerwehr ausrücken

Bei der ersten Alarmierung am Donnerstag um 11.03 Uhr rückte die Feuerwehr Raesfeld unter dem Einsatzstichwort: Feuer an der Weseler Straße in Raesfeld aus. Im Einsatz waren beide Löschzüge der Feuerwehr Raesfeld. Da es sich um eine Fehlalarmierung der Anlage gehandelt hat, musste die Feuerwehr nicht tätig werden.

Die zweite Alarmierung (11.03) erhielt der Löschzug Erle um 13:55 Uhr mit dem Einsatzstichwort: Technische Hilfe.
Hier waren witterungsbedingt gleich zwei Einsatzstellen abzuarbeiten. Einmal an der Straße Werlo. Hier lag ein Baum quer über der Straße. Die zweite Einsatzstelle war an der Straße Am Bakenhof. Ein Baum lag laut André Szczesny, Leiter Feuerwehr, ebenfalls quer über der Straße. Die darunterführende Telefonleitung wurde abgerissen. Ein paar Meter weiter drohte noch ein Baum auf die Straße Am Bakenhof zu stürzen.
Alle Gefahrenstellen wurden von der Besatzung des HLF10 und LF 16-TS mittels Kettensäge entfernt. Der Einsatz endete gegen 15:15 Uhr.

Mobilität NRW – Mobilitätsentwicklung beginnt vor Ort

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„Mobilitätsentwicklung beginnt vor Ort“: Borken geht mit gutem Beispiel voran

Kreisstadt im westlichen Münsterland tritt Zukunftsnetz Mobilität NRW bei.

Borken(pd). Die Kreisstadt Borken setzt ein starkes Zeichen für zukunftsfähige und klimafreundliche Mobilität: Als 114. Mitgliedskommune im Bereich Westfalen-Lippe ist die Kreisstadt im westlichen Münsterland jetzt dem Zukunftsnetz Mobilität NRW beigetreten. Eine entsprechende Vereinbarung hat Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing am heutigen Donnerstag unterzeichnet.

Aktive Beitrag zur Förderung des Rad- und Fußverkehrs

„Mobilitätsentwicklung beginnt vor Ort“, betont Mechtild Schulze Hessing. Borken gehe daher mit gutem Beispiel voran und leiste einen aktiven Beitrag zur Förderung des Rad- und Fußverkehrs vor Ort. „Daher haben wir bereits ein integriertes Klimakonzept mit vielen Mobilitätsmaßnahmen auf den Weg gebracht, um unsere Stadt Schritt für Schritt klimafreundlicher zu gestalten“, so die Bürgermeisterin. „Insbesondere bei der Entwicklung und Umsetzung von vernetzten Mobilitätsangeboten setzen wir nun auf die tatkräftige Unterstützung des Zukunftsnetz Mobilität NRW.“

Umsetzung der Verkehrswende

Das vom Landesverkehrsministerium ins Leben gerufene Zukunftsnetz Mobilität NRW bietet Kommunen in Nordrhein-Westfalen Beratung, Vernetzung und Qualifizierung bei der Umsetzung der Verkehrswende. Dazu zählen insbesondere ein kommunales Mobilitätsmanagement, die Vernetzung von Verkehrsträgern und die Stärkung der Verkehrssicherheit. Träger der für Borken zuständigen Koordinierungsstelle des Zukunftsnetz Mobilität NRW ist der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL).

„Nachhaltige und bedarfsgerechte Mobilität mit neuen Ideen voranzubringen, ist eine Gemeinschaftsaufgabe“, macht Mathis Perkert, Sachgebietsleiter Mobilitätsmanagement Münsterland – Ruhr-Lippe, deutlich. „Mit dem Team der Koordinierungsstelle Westfalen-Lippe kann Borken auf Expertenwissen von der Beratung bis zur Umsetzung zukunftsfähiger und klimafreundlicher Mobilitätsprojekte setzen.“ Die Stadt könne zudem auf ein breites Angebot an Förderprogrammen, Online-Seminaren und Fachveranstaltungen rund um das Thema der Mobilität zugreifen.

240 Kommunen

Den Mitgliedskommunen im Zukunftsnetz Mobilität NRW stehen landesweit drei regionale Koordinierungsstellen als Dienstleister und Berater zur Verfügung, um strukturelle Voraussetzungen zu schaffen und konkrete Projekte anzustoßen. Angesiedelt bei den jeweils zuständigen Aufgabenträgern, sorgen die Expertenteams in den Räumen Rheinland, Rhein-Ruhr und Westfalen-Lippe seit mehr als fünf Jahren für Bewegung im kommunalen Bereich. Im bevölkerungs- und verkehrsreichsten deutschen Bundesland setzen mittlerweile mehr fast 240 Kommunen auf die Unterstützung des Zukunftsnetz Mobilität NRW.

Weitere Informationen unter: www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de

Appell der NRW-Grenzregionen stößt beim Land auf offene Ohren

Landrat Dr. Kai Zwicker: „Unser Appell der NRW-Grenzregionen stößt beim Land auf offene Ohren“

Zusätzliche Impfdosen für den Grenzraum zu den Niederlanden und Belgien angekündigt

Kreis Borken (pd). Am Dienstag, 9. März 2021, hatten die Spitzen der Kreise Borken, Euskirchen, Heinsberg, Kleve und Viersen sowie der Städteregion Aachen auf Initiative des Borkener Landrates Dr. Kai Zwicker einen eindringlichen Appell an NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann gerichtet.

Darin forderten sie aufgrund der besonderer Lage als Grenzregion zu den Niederlanden und Belgien die Lieferung zusätzlicher Impfdosen (wir berichteten). Genau dies ist Bestandteil der Vereinbarung der Bundeskanzlerin mit den Länder-Regierungschefs vom 3. März. Heute Mittag erreichte die Landräte nun ein Schreiben von Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann und NRW-Europaminister Dr. Stephan Holthoff-Pörtner.

Vier Millionen zusätzliche Dosen BioNTech-Pfizer-Impfstoff

Darin hieß es insbesondere: „Die Europäische Kommission hat am 10. März angekündigt, vier Millionen zusätzliche Dosen BioNTech-Pfizer-Impfstoff europaweit zur Verfügung zu stellen, die für den Einsatz in Hotspots und insbesondere in Grenzregionen gedacht sind. Als Landesregierung werden wir den nordrhein-westfälischen Anteil an diesen – sowie eventuellen anderen zusätzlichen – Impfdosen prioritär Grenzregionen zur Verfügung stellen.“

Landrat Dr. Kai Zwicker begrüßt diese Nachricht ausdrücklich: „Ich finde es toll, dass unser Appell auf offene Ohren gestoßen ist!“ Ausdrücklich dankt er der Landesregierung, insbesondere den beiden zuständigen Landesministern, herzlich für die schnelle Entscheidung.

„luca“-App zur Kontaktdatenverwaltung ist freigeschaltet

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„luca“-App zur Kontaktdatenverwaltung und  -nachverfolgung ab sofort im Kreis Borken im Einsatz – Schnittstelle zum Kreisgesundheitsamt ist eingerichtet


Kreis Borken. Schnelle, datenschutzkonforme Kontaktdatenverwaltung und Kontaktnachverfolgung zur Unterbrechung von Infektionsketten – das bietet die „luca“-App, die seit Donnerstag, 11. März 2021, im Kreis Borken im Einsatz ist.

Mit der App entsteht sowohl für Bürgerinnen und Bürger als auch für Betriebsinhaberinnen und -inhaber die Möglichkeit, den Aufenthalt in Geschäften, der Gastronomie, Beherbergungsbetrieben usw. unter Einhaltung des Datenschutzes zu registrieren. Gleiches gilt für öffentliche Veranstaltungen und auch private Treffen.

Kontakte sicher und verschlüsselt

Durch das digitale „Einchecken“ der Gäste bzw. Kunden per Smartphone werden in der sogenannten „Historie“ der Aufenthaltsort und gleichzeitig auch die Kontakte sicher und verschlüsselt im luca-System erfasst. „Der Einsatz der ‚luca‘-App ist eine tolle Unterstützung für die Kontaktpersonennachverfolgung für unser Gesundheitsamt“, freut sich Landrat Dr. Kai Zwicker.

Mittels einer Schnittstelle zwischen der App und dem Borkener Kreisgesundheitsamt kann dann im Falle einer Corona-Infektion die Historie der betroffenen Person mit dem Gesundheitsamt geteilt werden.

Die „luca“-App kann für alle Nutzerinnen und Nutzer kostenlos heruntergeladen und nach Registrierung der persönlichen Daten genutzt werden. Die verschiedenen Funktionsweisen werden auf der Internetseite unter www.luca-app.de/faq/ erklärt.

Dort gibt es zudem auch Antworten auf die häufigsten Fragen.
Für Betriebsinhaberinnen und -inhaber steht eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie sie die „luca“-App installieren und verwenden können, unter https://luca-app.de/wp-content/uploads/2021/02/Anleitung_Locations.pdf zur Verfügung.

Junge Frauen in die Politik!

SPD-Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte lädt zum digitalen „Girls‘ Day“ ein

(pd). Am 22. April findet der nächste bundesweite Girls‘ Day statt. Er bietet Mädchen die Möglichkeit, Einblicke in Berufe zu erhalten, in denen Frauen deutlich unterrepräsentiert sind bzw. in „frauenuntypische“ Berufe zu schnuppern und bei der Berufsorientierung zu unterstützen.

Die SPD-Bundestagsfraktion bietet 60 Mädchen am 22. April die Gelegenheit den Alltag von Abgeordneten kennenzulernen. Sie nehmen an Webex-Meetings mit den Abgeordnetenbüros teil oder erfahren bei einem Planspiel wie Gesetze entstehen.

Bewerben können sich Mädchen zwischen 14 und 18 Jahren aus den Wahlkreisen der SPD-Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte (Borken II und Coesfeld). Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, sollten interessierte Mädchen möglichst zeitnah eine Bewerbung mit kurzem Lebenslauf oder einem kurzen Vorstellungsvideo an [email protected] schicken. Bewerbungsschluss ist der 18. März 2021.

Kreis: 840 freie Impftermine für über 80-Jährige ab Montag

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Aktuelle Informationen aus dem „Impfzentrum Kreis Borken“: 840 freie Impftermine für über 80-Jährige zwischen Montag, 15. März, und Sonntag, 28. März / ab sofort Terminbuchung über 0800 / 116 117 02 oder unter www.116117.de möglich

Kreis Borken. Das „Impfzentrum Kreis Borken“ informiert: In der Zeit von Montag, 15. März 2021, und Sonntag, 28. März 2021, stehen 840 zusätzliche Impfdosen des BioNTech-Impfstoffes zur Verfügung.

Das bedeutet, dass die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) auch 840 freie Termine in diesem Zeitraum für Bürgerinnen und Bürger ab 80 Jahre anbieten kann.
Die Vergabe der Termine erfolgt weiter über die KVWL entweder telefonisch unter 0800/116 117 02 oder über das Internet unter www.116117.de.

Zentrale Impfung für besondere Berufsgruppen im Raesfelder Rathaus

Gemeinde Raesfeld hat die Koordination dieser Termine sowie die Organisation vor Ort übernommen.

Impfquote im Kreis Borken lieg bei rund 90 Prozent – In Abstimmung mit dem Kreis Borken erfolgt eine Impfung von Mitarbeitenden der Grundschulen, Kitas und in der Tagespflege direkt vor Ort.

Die 176 Beschäftigten der Raesfelder Einrichtungen können sich zentral im Rathaus an einem der kommenden drei Freitage mit AstraZeneca impfen lassen. Die Gemeinde Raesfeld hat die Koordination dieser Termine sowie die Organisation vor Ort übernommen.

Beim ersten Impftermin am morgigen Freitag, 12.03.2021 werden 55 Personen geimpft, die zuvor bereits von den Schulen und Kitas angemeldet wurden. Bei den drei Impfterminen werden Personen aus jeder der verschiedenen Raesfelder Einrichtungen geimpft. Sämtliche Impfungen erfolgen durch einen der in Raesfeld niedergelassenen Hausärzte. Diese werden von mobilen Impfteams unterstützt.

Im gesamten Kreis Borken finden die zentralen Impfungen für besonderen Berufsgruppen jeweils vor Ort statt. Kreisweit nehmen rund 7.000 Beschäftigte der Grundschulen, Kitas und der Tagespflege dieses besondere Impfangebot wahr. Die Impfquote liegt damit bei ca. 90 %. Die Zweitimpfung dieses Personenkreises in drei Monaten ist ebenfalls in den Kommunen vor Ort vorgesehen.

Gesunkene Kriminalität im Kreis Borken – Statistik 2020

Rückgang der Gesamtkriminalität im Kreis Borken Trend der letzten Jahre hat sich weiter fortgesetzt

Die Fallzahlen Gesamtkriminalität sind gegenüber dem Vorjahr um 5,4% zurückgegangen. Die Aufklärungsquote ist auf 54,7% gestiegen. Dies ist ein Höchststand seit über 20 Jahren.

Kreis Borken (pd). Gesunkene Kriminalitätsbelastung, Rückgang bei den Diebstahlsdelikten und Wohnungseinbrüchen, stark gesunkene Straßenkriminalität. Insgesamt gab es 2020 im Kreis Borken 19.570 Straftaten.

Über diese guten Entwicklungen berichteten am Montag, dem 08.03.21, Landrat Dr. Kai Zwicker, Polizei-Abteilungsleiter Bernd Schünke und Kriminaldirektor Carsten Berg.

Straftaten Kreis borken 2020

Betrugsdelikte und die Cyberkriminalität

Die aktuelle Jahresbilanz verdeutlicht aber auch weniger erfreuliche Tendenzen.
So sind etwa die Betrugsdelikte und die Cyberkriminalität deutlich angestiegen, ebenso die Taschendiebstähle und auch die bekannt gewordenen Fälle von Kinderpornografie.

„Diese Entwicklungen sind sicher auch Auswirkungen der Covid-19-Pandemie. Sie darauf zu reduzieren, wäre aber falsch“, so Landrat Dr. Zwicker.

„Der Rückgang der Gesamtkriminalität entspricht beispielsweise dem Trend der letzten Jahre, in denen auch die Wohnungseinbrüche bereits zurückgingen. Dass die Menschen im letzten Jahr mehr zu Hause waren, mag sicher manchen Einbrecher zusätzlich abgeschreckt haben.“

Straßenkriminalität

Der Rückgang der Straßenkriminalität ist dagegen deutlich mit den Auswirkungen der Pandemie verbunden. Die Innenstädte sind leerer, gerade am Abend, und es gibt keine Großveranstaltungen. Das bedeutet weniger Tatgelegenheiten (für zum Beispiel Fahrraddiebe) und weniger Konflikte, die gerade im alkoholisierten Zustand häufig in Körperverletzungen und ähnlichen Taten münden.

Cyberkriminalität

Auffällig ist der Anstieg der Cyberkriminalität. „Es bleibt abzuwarten, ob sich der Trend fortsetzt, da diese Kriminalitätsform der allgemeinen Entwicklung zu einer immer mehr digital ausgerichteten Gesellschaft entspricht“, so Kriminaldirektor Carsten Berg.

Sorge bereitet dem ranghöchsten Kriminalbeamten im Kreis Borken auch der Anstieg der angezeigten Fälle von Kinderpornografie – von 69 im Jahr 2019 auf 189 im zurückliegenden Jahr. Die Polizei hat sich landesweit auf diese Entwicklung eingestellt – sowohl personell wie auch technisch. Diese Taten akribisch und konsequent zu verfolgen ist ein erklärtes Ziel – auch der Kreispolizeibehörde Borken.

Gewaltkriminalität

Die Gewaltkriminalität ist geprägt durch den hohen Anteil an „gefährlicher, schwerer Körperverletzung“ von 422 Fällen. Dies entspricht 78,1% der Gewaltkriminalität. Gegenüber 2019 gab es einen Rückgang um 20 Fälle bzw. – 8,1%. In 2020 kam es zu 76 Raubdelikten. Der Anteil dieser Delikte an der Gewaltkriminalität beträgt 14,1%.

Wohnungseinbrüche

Nach einer starken Steigerung der Fallzahlen in 2016 sind die Fallzahlen kontinuierlich rückläufig. In 2020 ist ein weiterer Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 80 Fälle bzw. -21,9% zu verzeichnen. Der Anteil der versuchten Taten liegt bei 45,5%.

Fahrraddiebstahl

Mit 1.969 entwendeten Fahrrädern in 2020 wurde im Kreis Borken der bisher niedrigste Stand seit über 20 Jahren erreicht. Die durchschnittliche Schadenssumme je Fahrrad stieg in den letzten Jahren kontinuierlich an, da vermehrt höherwerte Fahrräder, wie E-Bikes und Pedelecs, gestohlen werden. Die Aufklärungsquote liegt bei 6,4% und damit 0,7 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert.

Kriminalstatistik 2020 Kreis Borken
Quelle: PKS

Wochenmarkt und Borken Feierabendmarkt abgesagt

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Unwetterwarnung für Samstag

Die Märkte finden am 11.03.2021 aufgrund einer Unwetterwarnung vom Deutschen Wetterdienst nicht statt.

Die Stadt Borken teilt mit, dass aufgrund der vom Deutschen Wetterdienst für morgen angesagten schweren Sturmböen, bei Gewittern auch orkanartigen Böen, der Wochenmarkt und der Borken Feierabendmarkt leider abgesagt werden müssen.

Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis. Passen Sie bitte auf sich auf!

Landrat Dr. Kai Zwicker stellte Kriminalitätsstatistik 2020 vor

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Erfreuliche und weniger erfreuliche Tendenzen

Kreis Borken (ots). Kriminalitätsstatistik. Gesunkene Kriminalitätsbelastung, Rückgang bei den Diebstahlsdelikten und Wohnungseinbrüchen, stark gesunkene Straßenkriminalität – über diese guten Entwicklungen berichteten am Montag, dem 08.03.21, Landrat Dr. Kai Zwicker, Polizei-Abteilungsleiter Bernd Schünke und Kriminaldirektor Carsten Berg.

Die aktuelle Jahresbilanz verdeutlicht aber auch weniger erfreuliche Tendenzen. So sind etwa die Betrugsdelikte und die Cyberkriminalität deutlich angestiegen, ebenso die Taschendiebstähle und auch die bekannt gewordenen Fälle von Kinderpornographie.

„Diese Entwicklungen sind sicher auch Auswirkungen der Covid-19-Pandemie. Sie darauf zu reduzieren, wäre aber falsch“, so Landrat Dr. Zwicker. „Der Rückgang der Gesamtkriminalität entspricht beispielsweise dem Trend der letzten Jahre, in denen auch die Wohnungseinbrüche bereits zurückgingen. Dass die Menschen im
letzten Jahr mehr zu Hause waren, mag sicher manchen Einbrecher zusätzlich abgeschreckt haben.“

Kriminalitätsstatistik 2020

Der Rückgang der Straßenkriminalität ist dagegen deutlich mit den Auswirkungen der Pandemie verbunden. Die Innenstädte sind leerer, gerade am Abend, und es gibt keine Großveranstaltungen. Das bedeutet weniger Tatgelegenheiten (für zum Beispiel Fahrraddiebe) und weniger Konflikte, die gerade im alkoholisierten Zustand häufig in Körperverletzungen und ähnlichen Taten münden.

Auffällig ist der Anstieg der Cyberkriminalität. „Es bleibt abzuwarten, ob sich der Trend fortsetzt, da diese Kriminalitätsform der allgemeinen Entwicklung zu einer immer mehr digital ausgerichteten Gesellschaft entspricht“, so Kriminaldirektor Carsten Berg.

Sorge bereitet dem ranghöchsten Kriminalbeamten im Kreis Borken auch der Anstieg der angezeigten Fälle von Kinderpornographie – von 69 im Jahr 2019 auf 189 im zurückliegenden Jahr. Die Polizei hat sich landesweit auf diese Entwicklung eingestellt – sowohl personell wie auch technisch. Diese Taten akribisch und konsequent zu verfolgen ist ein erklärtes Ziel – auch der Kreispolizeibehörde Borken.

Lüften und testen statt Luftreiniger in Raesfelder Schulen

Für die Raesfelder Schulen wird es keine „luftunterstützende Maßnahmen“ geben.

Der Antrag der FDP-Fraktion dafür wurde am Montag im Ausschuss abgelehnt. Stattdessen werden für die Schulen zehn CO-2 Messgeräte, erst mal für Testzwecke, angeschafft.

Der Erste Beigeordnete Markus Büsken bezieht sich auf eine Empfehlung des Bundesumweltamtes. Diese besagt, dass mobile Luftreiniger in Schulen nur in Ausnahmesituationen sinnvoll seien. Auch stehe das Umweltamt generell dem Einsatz mobiler Luftreinigungsgeräte kritisch gegenüber.

Das Thema Lüften in Unterrichtsräumen sei für die Gemeindeverwaltung nicht neu und begleite den Schulalltag. Nach den Empfehlungen des Umweltbundesamtes sollten Klassenzimmer grundsätzlich regelmäßig gelüftet werden. Dadurch wird verbrauchte durch frische Luft ersetzt und die Feuchtigkeit aus dem Raum abtransportiert, was eine Reduzierung von Schimmelbildung führe.

Schulleitung favorisiert das normale Lüften

„Erst, wenn Fenster in Klassenräumen nicht genügend geöffnet werden können sollte geprüft werden, ob durch den Einbau einfacher ventilatorgestützter Zu- und Abluftsysteme, eine ausreichende Außenluftzufuhr erreicht werden kann“, schlägt das Umweltamt vor.

Schulleiter-Thomas-Schlüter-Raesfeld
Grundschulleiter Thomas Schlüter sieht den Einsatz von Luftreinigungsgeräte als nicht erforderlich an. Foto: Petra Bosse

Und auch Grundschulleiter Thomas Schlüter favorisiert das normale Lüften. „Durch Luftreinigungsgeräte entfällt das Tragen von Masken in Klassenräumen nicht. Auch muss weiterhin gelüftet werden, von daher sehe ich diese Geräte als nicht sinnvoll und erforderlich an“. Mittlerweile klappe, so Schlüter, das regelmäßige, stoßweise Lüften hervorragend und die Grundschüler haben sich sehr gut daran gewöhnt. Bereits im Herbst habe die Schulleitung einen Antrag auf CO2-Messgeräte gestellt. „Dieser ist jedoch von der Verwaltung abgelehnt worden“, fügt Schlüter hinzu.

Fensterlüftung funktioniert gut

Luftreinigungsgeräte seien lediglich in Ausnahmefällen als zusätzliche Maßnahme gerechtfertigt. Außerdem sei eine verlässliche Reduzierung der SARS-CoV-2 Viren ausschließlich durch mobile Luftreinigungsgeräte laut Umweltamt, basierend auf dem jetzigen Kenntnisstand, nicht eindeutig nachgewiesen. Deshalb werde auch weiterhin die Fensterlüftung, auch in der kalten Jahreszeit, empfohlen. Faustregel: etwa alle 20 Minuten für 5 Minuten Fenster auf.

Im Vorfeld habe die Verwaltung in den drei Raesfelder Schulen überprüft, ob alle Unterrichtsräume über die Fenster gut und effektiv gelüftet werden können. Dabei wurde laut Büsken festgestellt, dass es in den Raesfelder Schulen keine Belüftungsproblematik gebe. „In allen drei Schulen können alle Unterrichtsräume über die Fenster gut und effektiv gelüftet werden. Bestätigt wurde das im Herbst 2020 vom Landesministerium für Schule“, so Büsken.

Geräuschbeeinträchtigung

Im Ergebnis bedeutet das, dass mit „Fenster auf und lüften“ die Innenraumhygiene in Raesfeld vollumfänglich umgesetzt werden kann, und der Einsatz von Luftreinigungsgeräten für Raesfelder Schulen somit nicht erforderlich sind, da hier auch in den Wintermonaten es den Schulen gelungen sei, die empfohlenen Lüftungsintervalle einzuhalten. Kritisch gesehen werde auch die durch die Lüftungsgeräte Geräuschbeeinträchtigung und die Verdunkelung der Klassenräume.

CO2-Messgeräte werden getestet

Unabhängig jedoch plädieren beide Schulleitungen für den Einsatz von CO2-Messgeräten. „Die Geräte sollen helfen, das Lüftungsverhalten, quasi wie eine Ampelschaltung, für die Lehrkräfte zu optimieren“, erklärt Büsken.

Tobias Nießing, sackundiger Bürger der FDP, widersprach Büsken dahingehend, dass Schulleiter Schlüter gegen den Einsatz von Lüftungsgeräten sei. Er habe sich bei ihm persönlich dafür ausgesprochen, so Nießing. „Das stimmt so nicht. Wir sehen den Einsatz eher skeptisch“, sagte Schlüter am Mittwoch auf Nachfrage.

Mit sieben Ja und fünf Nein-Stimmen wurde der Antrag der FDP-Fraktion auf Installationen von raumlufttechnischen Anlagen abgelehnt. Stattdessen werden zunächst zehn CO2 – Geräte als Test zum Einsatz kommen, um erste Erfahrungen zu sammeln und später eventuell alle Klassenräume mit diesen Geräten auszustatten. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 2000 Euro. Petra Bosse

Neun Jahre wegen sexuellem Missbrauch von Kindern

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Verurteilt wurde der 27 Jährige jetzt für 8 Taten des sexuellen und 13 des schweren sexuellen Missbrauchs.

Im Missbrauchskomplex Münster hat das Landgericht einen 27-jährigen Mann wegen mehrfachem schweren sexuellen Missbrauch von Kindern zu neun Jahren Haft verurteilt.

Münster (dpa) – Erneut verurteilt das Landgericht Münster nach schwerem sexuellem Missbrauch von Kindern einen Mann zu einer Haftstrafe.

Der Student hatte im Prozess eine Lebensbeichte abgelegt und mehr Taten eingeräumt als angeklagt waren.

Nach Angaben eines Gerichtssprechers vom Dienstag blieb die Große Strafkammer damit unter der Forderung der Staatsanwaltschaft. Die hatte neben fast elf Jahren Haft auch die anschließende Sicherungsverwahrung gefordert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Keine Sicherungsverwahrung

Das Gericht begründete das Strafmaß mit dem ausführlichen Geständnis des 27-Jährigen. Der nicht vorbestrafte Student hatte im Prozess deutlich mehr Taten eingeräumt als ursprünglich angeklagt waren. Verurteilt wurde er jetzt für 8 Taten des sexuellen und 13 des schweren sexuellen Missbrauchs. Der Vorsitzende Richter sprach in seiner Urteilsbegründung von einer Lebensbeichte. Die Notwendigkeit einer sich der Haft anschließenden Sicherungsverwahrung zum Schutz der Allgemeinheit sah das Gericht nicht.

Die Aussagen des Studenten – auch als Zeuge in einem anderen Prozess – hatten zur Festnahme der Lebensgefährtin des Hauptangeklagten geführt. Der Mutter wirft die Staatsanwaltschaft vor, den Missbrauch an ihrem eigenen Kind nicht verhindert zu haben. Weitere Prozesse – wie gegen den IT-Techniker, der als Haupttäter gilt, und weitere Angeklagte – sind am Landgericht Münster anhängig. Hier werden Urteile erst im Frühjahr erwartet.

Sexuelle Gewalt an einer Vielzahl von Kindern

Münster ist neben Lügde und Bergisch Gladbach einer von drei großen Tatkomplexen in Nordrhein-Westfalen, die seit dem Jahr 2019 aufgedeckt wurden. Es geht dabei um sexuelle Gewalt an einer Vielzahl von Kindern und um große Netzwerke mit zahlreichen Beteiligten und Opfern. Nach Angaben der Polizei in Münster gibt es derzeit in dem Komplex 44 Tatverdächtige, von denen 29 in Untersuchungshaft sitzen. Die Ermittler gehen bislang von rund 30 missbrauchten Kindern aus.

Der Fall Münster kam im Juni 2020 nach Ermittlungen in einer Gartenlaube ans Licht. Im Zuge dessen hatte es in mehreren Bundesländern und im Ausland Festnahmen gegeben. Ein Mann aus Schleswig-Holstein ist bereits rechtskräftig verurteilt – zu drei Jahren und drei Monaten Haft. Er hatte ein Geständnis abgelegt und dem Opfer so eine Zeugenaussage vor Gericht erspart. Zwei Männer aus Hannover wurden zu Haftstrafen von fast acht und knapp über vier Jahren verurteilt. Diese Urteile sind aber noch nicht rechtskräftig.

Eilantrag gegen Maskenpflicht an Grundschulen abgelehnt

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Das Oberverwaltungsgericht Münster hat heute zwei Eilanträge vom 8. 3. gegen die Maskenpflicht an Grundschulen abgelehnt.

(pd). Nach der aktuellen nordrhein-westfälischen Coronabetreuungsverordnung müssen alle Personen, die sich im Rahmen der schulischen Nutzung in einem Schulgebäude oder auf einem Schulgrundstück aufhalten, eine medizinische Maske (OP-Maske oder FFP2- bzw. damit vergleichbare Maske) tragen.

In der urteilsbegründung heißt es, dass soweit Schüler bis zur Klasse 8 aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können, kann ersatzweise eine Alltagsmaske getragen werden. Eine Ausnahme für Schüler der Primarstufe von der Maskenpflicht während des Unterrichts im Klassenverband sei nicht mehr vorgesehen.

Keine Verletzung der Grundrechte

Die Antragsteller, ein Zweitklässler aus Bielefeld und eine Erstklässlerin aus Köln, hatten unter anderem geltend gemacht, die Maskenpflicht verletze sie in ihrem Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit. Dem ist das Oberverwaltungsgericht nicht gefolgt.

Nach Auffassung des zuständigen 13. Senats stellt die angegriffene Maskenpflicht beim gegenwärtigen Stand des Infektionsgeschehens eine verhältnismäßige Schutzmaßnahme dar. Das gelte auch, soweit nunmehr erstmals auch Grundschüler verpflichtet seien, während des Unterrichts im Klassenverband eine (medizinische) Maske zu tragen.

Erhöhte Infektionsgefahr

Der Verordnungsgeber trage damit im Zusammenhang mit der Wiedereröffnung des Präsenzunterrichts in den Grundschulen der erhöhten Infektionsgefahr durch das Auftreten leichter übertragbarer Virusvarianten Rechnung. Konkrete Anhaltspunkte für eine Gesundheitsgefährdung von Grundschulkindern durch das Tragen einer (medizinischen) Maske lägen nicht vor.

Insbesondere gebe es keinen Grund für die Annahme, Masken könnten die Versorgung mit Sauerstoff gefährden oder zu einer gefährlichen Anreicherung von Kohlendioxid führen. Schließlich bestehe auch keine ununterbrochene Pflicht zum Tragen der Masken, sondern es könnten in ausreichendem Umfang Pausen gemacht werden.

Pausenzeiten

So dürfe in Pausenzeiten zur Aufnahme von Speisen und Getränken auf die Maske verzichtet werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern gewährleistet sei oder die Aufnahme der Nahrung auf den festen Plätzen im Klassenraum erfolge. Da an Grundschulen im Regelfall neben der längeren Frühstückspause zwischen Unterrichtseinheiten eine 5-minütige Pause stattfinde, bei der die Maske zur Aufnahme etwa eines Getränks abgenommen werden könne, könnten auf diese Weise die durch das Tragen der Maske verursachten Belastungen durch mehrere – zumindest kurze – Tragepausen abgemildert werden. Die Beschlüsse seien unanfechtbar.

Weitere Anträge

Laut Oberverwaltungsgericht liegen weitere Eilanträge zur Coronabetreuungsverordnung vor. Darüber soll im Laufe dieser und der nächsten Woche entschieden werden.

In dem Verfahren wollen zwei Gymnasiasten aus Lüdinghausen die sofortige Rückkehr zum Präsenzunterricht an den weiterführenden Schulen erreichen. Zwei Grundschüler aus Düsseldorf und deren Eltern wenden sich gegen die verpflichtende Teilnahme am wiederöffneten Präsenzunterricht in der Primarstufe.

Ein weiterer Eilantrag eines Grundschüler aus Erkrath gegen die Maskenpflicht liege ebenfalls vor.

Eigenständiges Leben für Menschen mit Behinderung

Die Raesfelder Verwaltung möchte Gespräche mit dem Verein „Lebenshilfe Borken und Umgebung e. V“ aufnehmen.

Damit folgt sie dem Antrag der CDU-Fraktion vom 11. Januar 2020. Diese hat vorgeschlagen, Wohnmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen zu schaffen.

Im Kern soll damit in der Gemeinde Raesfeld Wohnraum für Menschen mit höherem Unterstützungsbedarf geschaffen werden. Gleichzeitig soll ihnen der Weg in die eigenen vier Wände dadurch ermöglich werden.

Mittlerweile habe, so Bürgermeister Martin Tesing, die Verwaltung auf Basis der Informationen durch den Landschaftsverband Westfalen Lippe und deren Abteilung „Selbstständiges Wohnen“ einen Kontakt zum Verein „Lebenshilfe Borken“ aufgenommen.

In der Vergangenheit habe der Verein bereits entsprechende Wohnprojekte in den Nachbarkommunen erfolgreich umgesetzt. Denkbare Wohnformen sollen in den ersten Schritten der gemeinsamen Vereinsarbeit mit den Vertretern Johannes Kuhlmann und Marc Lichte, Geschäftsführer, in der Sitzung vorgestellt werden.

Danach soll entschieden werden, ob und inwieweit die Zusammenarbeit mit dem Verein Lebenshilfe Borken“ mit dem Ziel intensiviert werden soll, in der Gemeinde Raesfeld Wohnraum für Menschen mit Behinderung zu schaffen.

Beraten wird das Thema am 15. März im Haupt- und Finanzausschuss.

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