Erfreuliche und weniger erfreuliche Tendenzen

Kreis Borken (ots). Kriminalitätsstatistik. Gesunkene Kriminalitätsbelastung, Rückgang bei den Diebstahlsdelikten und Wohnungseinbrüchen, stark gesunkene Straßenkriminalität – über diese guten Entwicklungen berichteten am Montag, dem 08.03.21, Landrat Dr. Kai Zwicker, Polizei-Abteilungsleiter Bernd Schünke und Kriminaldirektor Carsten Berg.

Die aktuelle Jahresbilanz verdeutlicht aber auch weniger erfreuliche Tendenzen. So sind etwa die Betrugsdelikte und die Cyberkriminalität deutlich angestiegen, ebenso die Taschendiebstähle und auch die bekannt gewordenen Fälle von Kinderpornographie.

„Diese Entwicklungen sind sicher auch Auswirkungen der Covid-19-Pandemie. Sie darauf zu reduzieren, wäre aber falsch“, so Landrat Dr. Zwicker. „Der Rückgang der Gesamtkriminalität entspricht beispielsweise dem Trend der letzten Jahre, in denen auch die Wohnungseinbrüche bereits zurückgingen. Dass die Menschen im
letzten Jahr mehr zu Hause waren, mag sicher manchen Einbrecher zusätzlich abgeschreckt haben.“

Kriminalitätsstatistik 2020

Der Rückgang der Straßenkriminalität ist dagegen deutlich mit den Auswirkungen der Pandemie verbunden. Die Innenstädte sind leerer, gerade am Abend, und es gibt keine Großveranstaltungen. Das bedeutet weniger Tatgelegenheiten (für zum Beispiel Fahrraddiebe) und weniger Konflikte, die gerade im alkoholisierten Zustand häufig in Körperverletzungen und ähnlichen Taten münden.

Auffällig ist der Anstieg der Cyberkriminalität. „Es bleibt abzuwarten, ob sich der Trend fortsetzt, da diese Kriminalitätsform der allgemeinen Entwicklung zu einer immer mehr digital ausgerichteten Gesellschaft entspricht“, so Kriminaldirektor Carsten Berg.

Sorge bereitet dem ranghöchsten Kriminalbeamten im Kreis Borken auch der Anstieg der angezeigten Fälle von Kinderpornographie – von 69 im Jahr 2019 auf 189 im zurückliegenden Jahr. Die Polizei hat sich landesweit auf diese Entwicklung eingestellt – sowohl personell wie auch technisch. Diese Taten akribisch und konsequent zu verfolgen ist ein erklärtes Ziel – auch der Kreispolizeibehörde Borken.

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Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.

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