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Kreis Borken „glänzt“ im „Sozialbericht NRW 2020“

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„Schuldnerquote“ und „Mindestsicherungsquote bei Minderjährigen“ im Kreis Borken auf niedrigem Niveau

Kreis Borken(pd). Der „Sozialbericht NRW 2020“ gibt Anlass zur Freude: Der Kreis Borken ist im landesweiten Vergleich im Bereich der „Mindestsicherung bei Minderjährigen“ Spitzenreiter und bei der „Überschuldung“ liegt er auf dem zweiten Platz.

„Das sind tolle Werte. Ich freue mich, dass wir gerade in diesen Bereichen mit an der Spitze in ganz Nordrhein-Westfalen stehen“, freut sich Landrat Dr. Kai Zwicker.

Gravierende Unterschiede

Die regionalen Unterschiede seien in NRW zum Teil gravierend. Erfreulich sei dabei, dass die Werte nicht nur im Kreis Borken gut sind, sondern im ganzen Münsterland.
Den Kindern und Jugendlichen im Kreis Borken geht es laut Sozialbericht landesweit am besten: Die Mindestsicherungsquote liegt in dem Altersbereich bei 8,4 Prozent und ist damit so niedrig wie in keinem anderen Gebiet in NRW.

Zum Vergleich: Ende des Jahres 2018 haben landesweit 570.000 Kinder und Jugendliche Mindestsicherung erhalten – das entspricht einer Quote von 19 Prozent.

Zweitniedrigste Schuldnerquote in ganz NRW

Auch im Bereich der Überschuldung steht der Kreis Borken besonders gut dar: Hier gab es im Jahr 2019 mit 8,6 Prozent die zweitniedrigste Schuldnerquote in ganz NRW (Kreis Coesfeld 7,1 Prozent). Die landesweite Quote betrug für das Jahr 2019 11,7 Prozent.

Insgesamt waren in NRW rund 1,75 Millionen Menschen überschuldet.

Zum Hintergrund: „Sozialbericht NRW 2020“

Der Armuts- und Reichtumsbericht ist zum 5. Mal in Nordrhein-Westfalen erschienen und dient der Sozialberichterstattung. „Eine umfassende Datenbasis und die differenzierte Darstellung der sozialen Lage der Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen sind notwendige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Sozial- und Arbeitsmarktpolitik, die Arbeitsplätze schafft und erhält sowie soziale Ausgrenzung verhindert“, schreibt der zuständige NRW-Minister Karl-Josef Laumann im Vorwort zum Sozialbericht 2020

Hinweis: Als Grund- oder Mindestsicherung, auch Grundversorgung, werden bedarfsorientierte und bedürftigkeitsgeprüfte Sozialleistungen zur Sicherstellung des Lebensunterhaltes bezeichnet.

Grenzregionen möchten die Niederlande unterstützen

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Gemeinsamer Appell für: „Lieferung zusätzlicher Impfdosen in die besonders belasteten Regionen an der Grenze zu den Niederlanden und Belgien!“

Auf Initiative des Borkener Landrates Dr. Kai Zwicker wird in einem gemeinsamen Appell der Kreise Borken, Euskirchen, Heinsberg, Kleve und Viersen sowie der Städteregion Aachen ans Land auf die besondere Corona-Lage der NRW-Grenzregionen zu den Niederlanden und Belgien hingewiesen.


Kreis Borken. Mit einem eindringlichen Appell wenden sich jetzt die Spitzen der Kreise Borken, Euskirchen, Heinsberg, Kleve und Viersen sowie der Städteregion Aachen an NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Auf Initiative des Borkener Landrates Dr. Kai Zwicker weisen sie auf die besondere Corona-Lage der NRW-Grenzregionen zu den Niederlanden und Belgien hin. Dort bewegen sich die „7-Tage-Inzidenzen“ seit Wochen auf einem vielfach höheren Niveau als in Deutschland.

Lieferung zusätzlicher Impfdosen

Bezugnehmend auf die Beschlussfassung der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 3. März 2021 fordern sie daher vom Land die Lieferung zusätzlicher Impfdosen.
Zur Begründung führen sie an, dass es seit Beginn der Pandemie politischer Wille von Bund und Land NRW sei, die Grenze zu den Niederlanden und Belgien offen zu halten.

Diese Entscheidung habe jedoch auch Konsequenzen für die im deutschen Grenzraum lebenden Bürgerinnen und Bürger: Nicht zuletzt aufgrund des stets deutlich höheren Infektionsgeschehens in den Niederlanden und in Belgien weisen die deutschen Grenzkreise höhere Inzidenzwerte als strukturell vergleichbare Kreise im Landesinneren auf. Diese Entwicklung sei auch in Niedersachsen zu beobachten.


Die politisch Verantwortlichen in Düsseldorf werden daher in dem gemeinsamen Appell ausdrücklich in die Pflicht genommen, in dem sie an einen besonderen Passus der Vereinbarung der Ministerpräsidentenkonferenz mit der Bundeskanzlerin erinnert werden: Dort heißt es:

„Durch den Eintrag aus hochbelasteten ausländischen Regionen sind einige der deutschen Grenzregionen sehr stark betroffen. Um ihnen eine sogenannte Ringimpfung zum Schutz der Bevölkerung und des Landesinneren möglich zu machen, wird die Impfverordnung so geändert, dass innerhalb der Kontingente des jeweiligen Bundeslandes dafür Impfstoffe prioritär genutzt werden können.“


Die Unterzeichner des Appells konstatieren, dass den Grenzkreisen und der Städteregion Aachen zweifelsohne eine besondere Pufferfunktion zukomme und schlussfolgern: „In dem Maße, in dem zunehmend Teile der Bevölkerung geimpft werden, die in Regionen mit erhöhten Inzidenzwerten leben, wirkt das Impfen sofort stärker der Ausbreitung des Virus entgegen. Insofern liegt ein schnelles und umfangreiches Impfen in den Grenzregionen im gesamten Landesinteresse.“

50.000 zusätzliche Impfdosen

Daher bitten sie das Land mit Nachdruck darum, die gemeinsam mit der Bundeskanzlerin getroffene Beschlussfassung für die NRW-Grenzkreise zeitnah umzusetzen und möglichst schnell zusätzliche Impfmittel an diese Kreise zu liefern. Ein ähnliches Vorgehen habe in der vergangenen Woche übrigens der bayrische Ministerpräsident angekündigt, wonach zeitnah rund 50.000 zusätzliche Impfdosen in Grenzregionen zu Tschechien geschickt werden sollen.

Ausgleichszahlungen für Landwirte – Feldvogel-Inseln im Acker

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Umweltministerium NRW wendet sich an Landwirte: Förderangebot des Landes NRW für den Schutz von Brutflächen von Kiebitz, Feldlerche und Co.

Für die Anlage von unbewirtschafteten Teilbereichen innerhalb einer Ackerfläche und dem Verzicht auf jegliche Bearbeitung dieser Inseln ab dem 1. April bis zur Ernte der angrenzenden Hauptfrucht (spätestens bis zum 1. Oktober) wird ein Ausgleichsbetrag gezahlt.

Kreis Borken (pd). Mit dem bald einsetzenden Frühling beginnt die Brutzeit der heimischen Vögel. Auch unsere Feldvögel wie Kiebitz, Feldlerche und Rebhuhn können dann auf und über zahlreichen landwirtschaftlichen Nutzflächen bei der Balz beobachtet werden.

Viele Gelege gehen verloren

Kiebitz und Co. mögen vor allem im Frühjahr noch unbearbeitete Flächen, auf denen später Feldfrüchte angebaut werden. Wenn in der Brutphase der Tiere die landwirtschaftlichen Flächen zur Einsaat vorbereitet werden, gehen bei der flächigen Bodenbearbeitung leider viele Gelege verloren.

Kiebitz am Brüten Feld
Viele Gehege gehen in der Brutphase verloren. Feldvogel Kiebitz. Psubraty-Pixabay

Drastischer Rückgang von Bestandszahlen

Schon seit einigen Jahren gehen die Bestandszahlen unserer Feldvögel drastisch zurück – auch der Kreis Borken ist hier keine Ausnahme. Um diesem „Trend“ entgegen zu wirken, wird auch in diesem Jahr wieder eine einmalige Prämie für den Schutz der Gelege im Rahmen der Umsetzung der Biodiversitätsstrategie vom Land Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt.

Ausgleichszahlung bei Verzicht auf Bearbeitung

Das Umweltministerium NRW wendet sich daher an Landwirtinnen und Landwirte, die ihre Ackerflächen noch nicht bestellt haben. Für die Anlage von unbewirtschafteten Teilbereichen innerhalb einer Ackerfläche mit einer Größe von 0,5 bis 1 Hektar und einer Breite von mindestens 50 Metern und dem Verzicht auf jegliche Bearbeitung dieser Inseln ab dem 1. April bis zur Ernte der angrenzenden Hauptfrucht (spätestens bis zum 1. Oktober) wird ein Ausgleichsbetrag gezahlt.

Der Betrag richtet sich in der Höhe nach der Feldfrucht, in der die Brache eingerichtet wird. So wird zum Beispiel 1.201 Euro je Hektar bei Silomais gezahlt, vorausgesetzt auf den Flächen befinden sich mindestens drei Feldvogelpaare. Bei anderen Feldfrüchten variieren die Ausgleichszahlungen.

Kiebitz am Brüten Feld
Foto: Pixabay-Georg Wietschorke

Stichwort „Feldvogelinseln“

Auf der Internetseite der Bezirksregierung Münster, www.bezreg-muenster.de, ist das Programm näher erläutert (z. B. über die Suchmaske mit dem Stichwort „Feldvogelinseln“). Dort sind auch die entsprechenden Anträge zu finden.

Für die Beantragung einer Förderung ist ein Nachweis der Vögel auf der Fläche notwendig. Dieser Nachweis wird durch die Biologische Station Zwillbrock e.V. oder durch die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Borken erbracht.

Die Biologische Station erreichen Sie unter der Nummer 02564/98600 oder per Mail an [email protected] und die Untere Naturschutzbehörde unter der Nummer 02861/ 681-7126 oder per Mail an j.arns@kreis-borken.

Elternbeiträge müssen wieder ab März gezahlt werden

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Eingeschränkter Regelbetrieb in Kindertageseinrichtungen sichergestellt

Elternbeiträge werden wieder im Bezirk des Kreisjugendamts im März erhoben.

Kreis Borken (pd). Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit, dass bis zu den Ostertagen der eingeschränkte Regelbetrieb mit festen Gruppen beibehalten wird.

Man werde die Coronabetreuungsverordnung insoweit nicht ändern, das heißt, dass zur Umsetzung von Hygienekonzepten und Gruppentrennung weiterhin der Betreuungsumfang in Kindertageseinrichtungen um 10 Stunden pro Woche gekürzt bleibt. In der Kindertagespflege bleibt der vollständige Betreuungsumfang beibehalten.

Der Kreis Borken hat die Erhebung der Elternbeiträge für den Monat Februar 2021 in seinem Bezirk vorerst ausgesetzt. Derzeit liegt noch keine Entscheidung des Landes Nordrhein-Westfalen vor, die Elternbeiträge – wie z.B. für den Januar 2021 – auch für den Monat Februar 2021 vollständig zu erlassen.

Sollte diese Entscheidung getroffen werden, würden diese Kosten dann jeweils hälftig vom Land NRW und von den Kommunen übernommen werden. Der Jugendhilfeausschuss und der Kreisausschuss haben bereits in der letzten Sitzung einstimmig beschlossen, dass bei einer entsprechenden Entscheidung des Landes NRW wie für den Monat Januar der Erlass verlängert wird.

Der Kreistag berät hierüber abschließend am kommenden Donnerstag, 11. März 2021. Das Kreisjugendamt Borken ist für alle Kommunen im Kreis Borken zuständig, mit Ausnahme der Städte Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau, die über ein eigenes Jugendamt verfügen. Die Stadtjugendämter treffen für ihren Zuständigkeitsbereich eigene Entscheidungen.

Ab März werden die Elternbeiträge bis auf Weiteres wieder erhoben und abgebucht. Sollten sich im Nachhinein Änderungen seitens des Landes NRW ergeben, werden diese im Nachhinein berücksichtigt bzw. verrechnet. Die Abbuchung der Elternbeiträge erfolgt zum 17.03.2021.

Ahornbaum an der Schermbecker Straße wird auf Antrag gefällt

Als Ausgleich für den Ahornbaum müssen heimische Laubhecken und zwei neue Laubbäume gepflanzt werden

Die Entscheidung zur Fällung eines Ahornbaums an der Schermbecker Straße in Erle fiel im Bau- und Umweltausschuss nicht leicht: Mit sechs Zustimmungen, zwei Enthaltungen und zwei Gegenstimmen wurde sie schließlich beschlossen.

Als Kompensation für den gefällten Baum hat die Verwaltung die Pflanzung von zwei neuen heimischen Laubbäumen auf dem Grundstück festgelegt. Zusätzlich ist das Anlegen einer Hecke aus heimischen Gehölzen entlang der Schermbecker Straße und des Else-Cahn-Weges vorgesehen. „Diese Maßnahme soll auch der Errichtung eines käfigartigen Stahl-Kunststoff-Zauns entgegenwirken“, erläuterte Roters die Entscheidung.“

Baum-Schermbecker-Straße
Der Ahornbaum wächst fast bis an die Grenze des Gehwegs an der Schermbecker Straße

Eigentümer beantragt Fällung des Baumes

Auf dem derzeit mit Doppelhäusern bebauten Grundstück hat der Eigentümer am 20. Januar bei der Gemeinde die Fällung eines Baumes beantragt. Es handelt sich um einen Ahorn, der sich oberhalb des Erdreichs in zwei Stämme teilt und unmittelbar am Gehweg wächst.

Laut Verwaltung fällt der Baum aufgrund seiner Größe und seines Stammumfangs unter die gemeindliche Baumschutzsatzung und genießt somit Schutzstatus. Eine Fällung ohne Genehmigung der Gemeinde wäre demnach nicht zulässig. Trotzdem seien zukünftig negative Auswirkungen auf den Gehweg und damit verbundene Unfallgefahren nicht auszuschließen.

Bauamtsleiter Bernd Roters führte weiter aus: „Darüber hinaus ist der Standort des Baumes städtebaulich ungünstig. Er befindet sich in einem Bereich, der durch eine Bordsteinabsenkung als Grundstückszufahrt gekennzeichnet ist. Es handelt sich um einen Wildwuchs, der in dieser Lage problematisch ist.““

Petra Bosse

Naturerlebnisgelände- Neues Highlight für alle Altersklassen

Einer Erweiterung des Naturerlebnisgeländes am Schloss stimmten am Montag Bau- und Umweltausschuss-Mitglieder einstimmig zu

Spielen in freier Natur: Naturerlebnisgelände Schloss Raesfeld wird neu überplant

RAESFELD. Insgesamt belaufen sich die Kosten für die Baumaßnahme auf rund 91.500 Euro. Die Pläne stellte am Montag Bauamtsleiter Bernd Roters im Bau- und Umweltausschuss der Gemeinde Raesfeld vor.

Erweiterung-Naturparkgelände-Spielplatz-Tiergarten

Natürlich und herausfordernd soll das Naturerlebnisgelände gestaltet werden. Dazu gehört ein neuer Schlossturm mit vielfältigen Spielmöglichkeiten und einer ausgedehnter Balancier- und Kletterstrecke. „Das Spielgerät soll Kinder und Eltern zu gemeinsamen Aktionen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und Bewegungsangeboten mitten in der freien Natur einladen“, so Bernd Roters.

Magnet für Besucher

Das Naturerlebnisgelände Tiergarten Schloss Raesfeld bietet seit 2012 allen Besuchern eine sinnvolle und kreative Freizeitgestaltung.Von zahlreichen Besuchern aus nah und fern wird das Spielgelände zu jeder Jahreszeit im Tiergarten sehr gut angenommen. Daher soll das Gelände nun neu überarbeitet werden (wir berichteten).

Spielplatz-Naturerlebnisgelände-Schloss-Raesfeld

Balancieren und Klettern

Bei der Planung wurde besonders das Balancieren und Klettern in den Vordergrund gestellt. Vergessen bei der Planung seien auch nicht, so Roters, die kleineren Kinder U3. „Wichtig für uns bei der Planung ist, dass für die Kleinen neue Spielreize geschaffen werden wie rutschen, schaukeln und wippen, oder auch das Rollenspiel im vorgesehen Theater- und Musik-Spielhaus“.

„Es ist eine tolle Sache und Anziehungspunkt. Wir hoffen, dass es zügig umgesetzt wird“, so Benedikt Limberg (CDU). Wie auch beim Spielplatz am Ahornweg verwies Roters auf die langen Lieferzeiten. „Wir rechnen mit Sommer, oder eher Spätsommer“, so Roters. Petra Bosse

80.000 Euro für Spielplatz am Ahornweg bewilligt

Spielplatz am Ahornweg wird bunt und ein Spielparadies für alle Altersgruppen

Auf große Zustimmung stießen die Pläne bei den Ausschussmitgliedern am Montag für die Umgestaltung des Spielplatzes am Ahornweg in Raesfeld.

Für die Baumaßnahme werden 80.000 Euro aus den Haushaltsmitteln freigeben. Einstimmig angenommen wurde der Entwurf für die Umgestaltung des Spielplatzes am Ahornweg.

Spielplatz-Ahornweg-Raesfeld

Wie bereits berichtet soll der Spielplatz mit einer Fläche von rund 1.200 qm Fläche in der Raesfelder Ortsmitte komplett neugestaltet werden. Ebenfalls soll der größte Teil der Spielgeräte ausgewechselt werden.

Wie Bauamtsleiter Bernd Roters erklärte, habe man bei der Auswahl der Spielgeräte darauf geachtet, Spielmöglichkeiten für alle Altersgruppen zu schaffen.

Spielplatz-Raesfeld-Ahornpfad
Der Hügel wird komplett entfernt.

Geplant sind weitere Bänke mit Tischen für kleine Picknicks. Ein Spieltrecker und eine Kletterkombi für Kinder von fünf bis zwölf Jahren sollen weitere Spielmöglichkeiten geschaffen werden. „Wir wollen einen Spielplatz nicht nur für eine Altersgruppe bauen, sondern auch die gesamte Breite damit abdecken“, so Roters.

Der Hügel wird ebenerdig gemacht. Stattdessen soll an dieser Stelle ein neuer Klettergarten entstehen.

Spielplatz Ahornweg

Ein weiteres Highlight soll ein Traktor mit Hänger im Sandkastenbereich werden. Eine Mutter-Kind-Schaukel wird ebenfalls installiert.

Einige Geräte, die sich noch in einem guten Zustand befinden und keine Sicherheitsmängel aufweisen, wie das Trampolin, die Reckstange, der Sandbagger oder der Sternstab, verbleiben auf dem Spielplatz.

Ein weiteres Highlight sollen die bunten Verzierungen an den Spielgeräten wie Hund, Katze oder Huhn sein. „Damit wird ein Bezug zu unserer ländlichen Gegend unterstrichen“, fügte Roters hinzu.

Mit der Fertigstellung rechne Roters jedoch frühestens im Herbst, da es lange Lieferzeiten für die einzelnen Spielgeräte gebe.

Impfstelle für Kitas und Grundschulen in der Stadthalle

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Stadt Borken richtet Impfstelle mit drei Impfstraßen in der Stadthalle Vennehof ein

An drei Wochenenden sollen ca. 850 Personen aus dem Bereich Kitas und Grundschulen geimpft werden.

Die Bundesregierung hat entschieden, dass kurzfristig Impfangebote für Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen und der Kindertagespflege, in Grund- und Förderschulen sowie in Jugendhilfeeinrichtungen gem. § 34 SGB VIII tätig sind, geschaffen werden sollen. Diese Aufgabe wird nunmehr nach einer Abstimmung in der Bürgermeisterkonferenz mit Landrat Dr. Kai Zwicker den einzelnen Kommunen zugeordnet.

Die Stadt Borken wird dazu in den nächsten drei Wochen (KW 10, 11, 12), jeweils freitags von 14:00 bis 20:00 Uhr und samstags von 12:00 bis 18:00 Uhr in der Stadthalle Vennehof für einen Personenkreis von ca. 850 Personen aus dem Bereich Kitas und Grundschulen eine Impfstelle einrichten.

Hohe Impfbereitschaft

Die Einrichtungen bekommen von der Stadt Terminlisten zugesendet und füllen diese eigenständig mit den Daten der impfwilligen Personen aus und senden diese Listen an die Stadt zurück. Dabei werden direkt die Termine für alle drei Wochenenden geplant. „Die Impfbereitschaft liegt mit ca. 90 % sehr hoch“, freut sich Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing.

In der Stadthalle Vennehof werden für die Impfstelle drei Impfstraßen (A, B, C) sowie die folgenden Bereiche eingerichtet und entsprechend beschildert:

1. Registrierung (Eingang Stadthalle, 2 Schalter)
– Kontrolle/ggf. Aushändigung Unterlagen
– Abgleich mit Anmeldeliste
– Weiterleitung der Personen zu Impfstraßen A, B, C

2. Impfbereich
– Aufklärungsgespräch (Kabine)
– Aufziehen der Dosen (Kabine)
– Impfung (Kabine)

3. Warte/-Ruhebereich

180 Impfungen pro Tag

Pro Impftag werden drei Impfteams, bestehend aus je einem Arzt und zwei Medizinische Fachangestellten, (MFA) im Einsatz sein, die den Astra-Zeneca-Impfstoff verimpfen werden. Ein Team kann ca. 12 Impfungen pro Stunde durchführen, sodass mit entsprechend eingebauten Zeitpuffern maximal ca. 180 Impfungen pro Tag durchgeführt werden können.

Damit die Impfungen reibungslos und ohne Wartezeiten erfolgen können, werden auf dem Parkdeck des Vennehofs einige Parkplätze für die zu impfenden Personen reserviert.

Auf den Wolf gekommen? Grüne Kreis Borken laden ein

Zu einer Online-Diskussion rund um das Thema „Auf den Wolf gekommen““ lädt Bündnis 90 Die Grünen im Kreis Borken am 17. März ein.

Augen zu und durch? Im Kreis Borken, besonders in in der Gemeinde Raesfeld, die auch zum Schermbecker Wolfsgebiet gehört, ist der Wolf bei vielen Landwirten noch nicht so richtig angekommen.

Dennoch, in den letzten Tagen wurde auch der Wolf zwischen Raesfeld und Marbeck gesichtet. Aber, solange es hier keinen Tierriss gibt, sehen es viele Schafhalter und auch Landwirte gelassen. Was aber ist, wenn der Wolf wirklich auch in und um Raesfeld Schafe, Pferde oder andere Weidetiere reißt?

Zu einer Online-Diskussion rund um das Thema „Auf den Wolf gekommen“ lädt Bündnis 90 Die Grünen im Kreis Borken am 17. März ein. Damit ist es die zweite online-Diskussion rund um das Thema Wolf der Grünen, wozu diesmal die Grünen im Kreis Borken, nach den Grünen im Kreis Wesel, einladen.

Themenabend mit Experten aus Naturschutz, Landwirtschaft und Politik treffen sich zu einem Online-Diskussionsabend am 17. März (Mittwoch) um 19 Uhr unter: gruene.live/wolf

„Auf den Wolf gekommen“. Der Wolf ist zurück in NRW. Für die Grünen im Kreis stellt sich dabei die Frage: Wie kann bei der hohen Bevölkerungsschichte und Weidetierhaltung eine Koexistent aussehen?

„Der Wolf sei das Tier, das dem Menschen im Sozialverhalten am ähnlichsten sei“, heißt es in der Ankündigung der Grünen. Seitdem er sich wieder in Deutschland angesiedelt habe, sei eine hitzige Diskussion zu ihm entbrannt.

An diesem Abend soll mit Experten darüber diskutiert werden, ob es einen ausgewogenen Weg für ein Zusammenleben von Mensch und Wolf geben kann.

Wolf im Kreis Borken noch nicht angekommen

Obwohl der Wolf im Kreis Borken für viele Weidetierhalter noch nicht so richtig angekommen ist, sollte die Frage, „Wie können Weidetierhalter ihre Tiere angemessen schützen und welche Aufgaben bekommen dabei der Politik zu?“, von höchstem Interesse sein.

Wichtig laut den Grünen im Kreis sei auch die klärende Frage: „Sind überhaupt Gegner, als auch Befürworter des Wolfes bereit, Kompromisse zu finden? Wenn JA, welche wären es dann?

Eingeladen zum Online-Talk sind alle Bürger, die sich mit diesem Thema gerne auseinandersetzen möchten.

Mitwirkende sind:  Günther Czerkus als Sprecher der Berufsschäfer in Deutschland.
Joachim Koop:  Schafhalter und Vorsitzender des Bioland Verbandes NRW
Katharina Stenglein vom NABU NRW und Projektleiterin von „Der Wolf macht Schule“.
Stefan Kaasche: Naturführer und Referent in der Wolfsscheune Rietschen, Sachsen.
Josef Tumbrinck: als Vertreter des BMU sprechen
Thomas Lammerding: Sprecher der Pferdehalter im Kreis Borken

Die Moderation hat Heinrich Rülfing – stellv. Vorsitzender Umweltausschuss Kreistag Borken.

Kriminalstatistik Polizei Münster 2020

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Kriminalstatistik 2020: Weniger Raub- und Körperverletzungsdelikte – Wohnungseinbrüche auf Zehnjahrestief – Mehr Sexualdelikte aufgedeckt – Gesamtzahl der Straftaten steigt leicht.

Die Polizeiliche Kriminalitätsstatistik weist für Münster im Jahr 2020 eine leichte Zunahme aus.

Die Zahl der Straftaten ist um 440 Delikte von 26.310 auf 26.750 Fälle gestiegen.

Wohnungseinbrüche

278 Wohnungseinbrüche registrierte die Polizei im Jahr 2020, 45 Fälle weniger als im Vorjahr.

Die Aufklärungsquote stieg dabei von knapp 18 auf 19 Prozent. Mit dem erneuten Rückgang der Fallzahlen erreicht das Polizeipräsidium Münster den niedrigsten Wert der letzten zehn Jahre. „Nur etwa jede hundertste Tat der Gesamtkriminalität ist damit ein Wohnungseinbruch“, erläuterte Polizeipräsident Falk Schnabel die Zahl bei der Vorstellung der Statistik. „Diese Entwicklung ist besonders erfreulich, weil wir wissen, dass gerade der Wohnungseinbruch einen gravierenden Eingriff in die Privatsphäre darstellt und Betroffene oft noch lange nach der Tat psychisch belastet.“

Weniger Raub- und Körperverletzungsdelikte

Positiv ist auch die Entwicklung bei den Raub- und Körperverletzungsdelikten.

In 2020 registrierte die Polizei in Münster 53 Raubdelikte weniger als im Jahr 2019 (226). Gleichzeitig stieg die Aufklärungsquote um 0,86 Prozent auf 58,38 Prozent. Die Anzahl der Körperverletzungsdelikte ging um 53 Delikte auf 2.060 zurück. Zudem klärten die Ermittler 16 Fälle mehr auf und erzielten damit eine Aufklärungsquote von 85,39 Prozent (+ 2,9 Prozent).

Missbrauch von Kindern gestiegen

Das Polizeipräsidium Münster registrierte im vergangenen Jahr insgesamt 452 Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, 189 Fälle mehr als im Jahr 2019. Einen großen Anteil an dem Anstieg hat die Arbeit der Ermittlungskommission Rose (Missbrauchs von Kindern), die seit Mai 2020 im Einsatz ist.

Die intensiven Ermittlungen gegen Beschuldigte aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland führten dazu, dass die Straftaten im Bereich des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern und der Tatbestand der Verbreitung, des Erwerbs, Besitzes und der Herstellung von Kinderpornographie deutlich zunahm.

Beim schweren sexuellen Missbrauch von Kindern stieg die Zahl von 22 (2019) auf 121 Fälle. Die Aufklärungsquote lag bei 85,95 Prozent. Bei der Kinderpornographie verzeichnete die Behörde 56 Fälle (2019: 14), die Aufklärungsquote lag bei 96,43 Prozent. „Das Wichtigste ist, dass wir in den sichergestellten Datenmengen Hinweise auf noch laufende Missbrauchstaten erkennen und keine Kinder in den Fängen dieser Täter zurücklassen“, betonte der Polizeipräsident.

„Die bislang identifizierten Opfer haben Fürchterliches durchlebt. Dies auf Bildern und Videos mitansehen zu müssen, kostet unsere Ermittlerinnen und Ermittler viel Kraft. Ich bin nach wie vor tief beeindruckt von dem, was die Kolleginnen und Kollegen hier schon seit Monaten leisten.“

Rauschgiftkriminalität

Einen besonderen Fokus legt die Polizei Münster seit mehreren Jahren auf die Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität. Dieses konsequente Vorgehen führt dazu, dass die Fallzahlen in diesem Bereich weiter steigen. Deckten die Kriminalisten im letzten Jahr 1.306 Fälle auf, lag die Zahl im Jahr 2020 bei 1.372. Das ist ein Anstieg von rund 5 Prozent. Die regelmäßigen Kontrollen in Kombination mit den zum Teil aufwändigen Ermittlungen gegen Drogendealer führen zum Erfolg. Allein im letzten Jahr gingen 34 Täter wegen illegalen Rauschgifthandels in Haft.

Subventionsbetrug Corona-Soforthilfe

Die Corona-Pandemie sorgt aber auch für neue Kriminalitätsphänomene: So registrierte die Münsteraner Polizei im vergangenen Jahr 56 Fälle von Subventionsbetrug, die in Zusammenhang mit Corona-Soforthilfen stehen.

Im Bereich der Computerkriminalität ereigneten sich in 2020 insgesamt 388 Taten, im Vorjahr waren es 320. Das bedeutet einen Anstieg von 68 Taten. Die Aufklärungsquote ging um 1,06 Prozent auf 21,13 Prozent zurück.

Falsche Polizeibeamte und Enkeltrick

Im Jahr 2020 versuchten Betrüger durch unterschiedliche Maschen, wie zum Beispiel „Falscher Polizeibeamter“ oder „Enkeltrick“, insbesondere Bargeld von älteren Menschen zu erlangen. In mehr als 480 Fällen blieb es beim Versuch, in 20 Fällen kam es zu Zahlungen und einem finanziellen Schaden von insgesamt 184.500 Euro.

Fahrraddiebstählen

Wie schon in der Vergangenheit ist Münster besonders von Fahrraddiebstählen betroffen. Die Zahl der mehr als 500.000 Fahrräder in der Stadt nimmt mit der Zahl der Einwohner weiter zu. Nach einem Rückgang im letzten Jahr stieg auch die Anzahl der gestohlenen Räder leicht von 4.320 auf 4.463 an. Die Aufklärungsquote stagniert unterhalb von sieben Prozent. Jede sechste Straftat alleine nur in Münster ist ein Fahrraddiebstahl. Das entspricht einem Anteil von 16,68 Prozent.

Funke Medical AG setzt auf Expertenwissen

Raesfeld (pd). Die Funke Medical AG gehört aufgrund ihrer besonderen Unternehmens- und Personalpolitik zu
den führenden deutschen Herstellern von Dekubitustherapie-Systemen.

Der mittelständische Betrieb ist spezialisiert auf die Entwicklung medizintechnischer Schaumstoffprodukte in den höchsten Qualitätsstufen. Diese bieten in Form von Matratzen und Sitzkissen Schutz vor chronischen Wunden (Dekubitus) oder kommen als druckentlastende Sitzhilfen beim Zahnarztbesuch zum Einsatz.

Zur Philosophie des Medizintechnikunternehmens zählt, dass keine Leistungen fremdvergeben werden. Die Qualität sowie deren Sicherung befinden sich ausschließlich in eigener Hand.

Innerbetriebliche Vernetzung von Kompetenzen

Besonderen Wert legt die Unternehmensführung auf eine enge innerbetriebliche Vernetzung der Kompetenzen. So sind die Zuständigkeitsbereiche des vierköpfigen Vorstandsteams klar gegliedert und das Know-how ergänzt sich jeweils, um alle unternehmensrelevanten Themenfelder abzudecken.

Dieser personalpolitische Ansatz gilt auch für die erweiterte Managementebene. CEO Andreas Funke fasst das so zusammen: „Wir verstehen, was wir tun – weil alle Ressorts unter einem
Dach vereint sind und wie Zahnräder ineinandergreifen.“

Funke Medical setzt auf Branchenspezialisten

Fachkompetenz als Treibstoff für Forschung und Entwicklung
Insbesondere im Bereich Forschung und Entwicklung setzt die Funke Medical AG auf Mitarbeiter mit wissenschaftlicher Ausbildung und auf erfahrene Branchenspezialisten.

Das Team Forschung und Entwicklung besteht deshalb aus unterschiedlichen beruflichen Fachrichtungen und umfasst eine
Humanmedizinerin (Uni Homs), einen Diplomingenieur Medizintechnik und eine Biologin (PH).

Diese Mitarbeiter verfügen außerdem über fachbezogene Zusatzqualifikationen, ergänzende Studienabschlüsse und einen betrieblichen Ausbildungsberuf: „Wir brauchen Mehrfachexperten, die
unsere Produktideen und Prozesse aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten und dabei auch über den Tellerrand blicken können“, so Funke.

Der Mix aus dem breit gefächerten wissenschaftlichen Know-how und der tiefen fachlichen Expertise macht das Unternehmen zu einem
innovativen Medizinproduktehersteller ersten Grades.

Sponsorenlauf für die Gastronomen und Friseure

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Erle. Anlässlich der seit Monaten herrschenden Ausnahmesituation hat der Verein Eintracht Erle sich dazu entschieden, einen Sponsorenlauf zugunsten der Corona-Hilfe für Erler Gastronomie- und Friseurbetriebe ins Leben zu rufen.

Viele dieser lokalen Betriebe unterstützen seit Jahren die Erler Eintracht und sind teilweise als Sponsor tätig. Deshalb ist es für den Verein selbstverständlich diesen Betrieben in der schwierigen Zeit beizustehen und etwas zurückzugeben.

Jeder, der sich der Unterstützungsaktion anschließen möchte, ist herzlich dazu eingeladen am Sponsorenlauf vom 20.03. – 21.03.2021 teilzunehmen. Informationen zum Ablauf und die Anmeldung zum Sponsorenlauf findet Ihr unter https://www.eintracht-erle.de/sponsorenlauf-2021.php

Spieletipps – Vergnügen für Zwischendurch

Marita Rinke vom Spieletreff Ramsdorf hat für die Leser vom Heimatreport einige Spiele getestet. Wir haben Ihnen bereits etliche in einer losen Folge in den letzten Wochen vorgestellt.

Spukstaben und 5er finden

Mitternacht, der Spuk beginnt. Eine Horde frecher Buchstaben – der Volksmund nennt sie „Spukstaben“-  geistert bei dem gleichnamigen Spiel aus dem Nürnberger Spielekarten-Verlag durch die alte Druckerei. Sie wollen die zum Buchdruck benötigten Lettern verschwinden lassen. Nur die Spieler können sie aufhalten und ihrem Treiben ein Ende setzen. In zehn Runden müssen sie dazu Worte mit den zum Abtransport ausgelegten Buchstaben bilden.

Spiel Spukstaben
Foto_NSV

Autor Moritz Dressler hat aus dieser witzigen Idee in ein kooperatives Wortspiel für bis zu vier Spieler ab zehn Jahren entwickelt. Das Schöne daran, es verliert auch in der Solo-Variante seinen Reiz nicht. Mit maximal 20 Minuten pro Partie ist es außerdem ein vergnüglicher Zeitvertreib für Zwischendurch.

Suchspiel 5er finden

Letzteres gilt auch für „5er finden“, ein Suchspiel von Autor Jürgen P. K. Grunau aus dem Haba-Verlag. Hier sind nicht die Wortakrobaten gefordert, sondern jene, die den Blick für Symbole und Formen haben. Die Regeln sind ebenfalls schnell erklärt: Auf abwischbaren und somit immer wieder zu benutzenden Tableaus suchen und markieren die bis zu vier Spieler ab sieben Jahren maximal fünf unterschiedliche Fünfer-Formate, die einen Wert von einem bis zu vier Punkte haben. Die Fünfer müssen sich dabei aus den auf den Würfeln anzeigten Symbolen zusammensetzen.

5er finden Spiel
Copyright_Haba-Spiele

Klingt einfach, kann aber ganz schön knifflig sein. Vor allem ab jenem Moment, in dem der Erste die Sanduhr umdreht und das Rundenende einläutet. Der Schwierigkeitsgrad lässt sich steigern. Und: Auch „5er finden“ lässt sich in einer Solo-Variante spielen, dann allerdings über zwölf Runden.

  • „Spukstaben“, ein bis vier Spieler ab zehn Jahren, eine Partie etwa 20 Minuten, Nürnberger Spielekarten-Verlag, Preis ab etwa 11 Euro.
  • „5er finden“, ein bis vier Spieler ab sieben Jahre, eine Partie maximal 20 Minuten, Haba-Spiele, Preis ab 12,40 Euro.

BU: Im Team versuchen die bis zu vier Spieler bei „Spukstaben“ die Buchstabendiebe mit den Lettern aufzuhalten. Foto: NSV

BU: Wer hat zuerst fünf Fünfer auf seinem Tableau entdeckt und markiert? Die Zeit läuft. Gute Augen sind von Vorteil. Foto: Haba-Spiele

10,6 Prozent weniger Verkehrstote im Jahr 2020

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Zahl der Verletzten ist deutschlandweit um 14,7 % gegenüber 2019 gesunken. In NRW um 14,4 %

Insgesamt 67.031 Personen verunglückten bei Straßenverkehrsunfällen in NRW von Januar bis Dezember 2020. Das ist ein Minus von 14,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dabei wurden 430 Menschen getötet (-26%)

WIESBADEN. Im Jahr 2020 sind in Deutschland 2 724 Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr ums Leben gekommen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren das 322 Todesopfer oder 10,6 % weniger als im Jahr 2019 (3 046 Todesopfer).

Niedrigster Stand seit 60 Jahren

Damit erreichte die Zahl der Verkehrstoten den niedrigsten Stand seit Beginn der Statistik vor mehr als 60 Jahren. Auch die Zahl der Verletzten ging 2020 gegenüber dem Vorjahr zurück, und zwar um 14,7 % auf rund 328 000 Personen.

Dies laut Bundesamt insbesondere darauf zurückzuführen, dass wegen der Corona-Pandemie im Jahr 2020 auf deutschen Straßen deutlich weniger Kilometer zurückgelegt wurden als im Vorjahr.

Insgesamt hat die Polizei im Jahr 2020 rund 2,3 Millionen Unfälle aufgenommen. Das sind 15,8 % weniger als ein Jahr zuvor. Bei 2,0 Millionen Unfällen blieb es bei Sachschäden (-16,3 %). Die Zahl der Unfälle, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden, ging um 11,8 % auf rund 264 900 Unfälle zurück.

83-jähriger Schermbecker um sein Vermögen gebracht

In Schermbeck waren Betrüger am Wochenende sehr erfolgreich. Sie haben einen 83-Jähriger um sein Vermögen gebracht.

Nun bittet die Polizei bittet um Zeugenhinweise und gibt erneut Tipps

„Liebe Angehörige, bitte sprechen Sie mit Ihren Eltern und Großeltern über deren Vermögen und treffen Sie gemeinsam Schutzmaßnahmen!!!!„

Wie dieser Betrug zum Nachteil eines älteren Mannes in Schermbeck zeigt, haben laut Polizeimeldung Betrüger insbesondere bei älteren Menschen immer wieder leichtes Spiel.

Wie in dem Fall eines Schermbecker Bürgers, der vor ein paar Tagen Anrufe von zwei angeblichen Kriminalbeamten erhielt. Im Anruf behaupteten ein „Herr Winkler“ und „Herr Gerdes“, dass sie Betrugsdelikte im Bereich Schermbeck nachgehen würden. Auch sein Vermögen sei in Gefahr, denn eine „Person“ würde Bankdaten und Vermögen von Kunden veruntreuen.

Goldbarren in Geld umgetauscht

Der 83-Jährige erhielt sogar ein Schreiben der Staatsanwaltschaft, die ihn darüber unterrichtete. Fortan glaubte er den falschen Polizeibeamten, die in perfide unter Druck setzten.

Der Schermbecker nahm Kontakt mit seiner Bank auf und beantragte dort eine fünfstellige Summe. Auf Nachfrage der Mitarbeiterin erklärte er, das Geld für eine Seebestattung seiner kürzlich verstorbenen Frau zu benötigen. Weiteres Bargeld ließ der 83-Jährige in Goldbarren umtauschen.

Freitagnachmittag wiesen ihn die Betrüger dann an, zu einem Supermarkt an der Weseler Straße zu fahren, den Rucksack in sein Auto zu legen, es nicht zu verschließen und sich von dem Parkplatz zu entfernen.

Anweisungen der falschen Kriminalbeamten

Hiernach begab sich der Mann nach den Anweisungen der falschen Kriminalbeamten zu einem Parkplatz eines Discounters an der Straße Marellenkämpe und legte dort die Goldbarren in sein unverschlossenes Auto.

Die Betrüger entkamen unerkannt von beiden Parkplätzen mit dem Geld und den Goldbarren.

Ein Fall, der die „echte“ Polizei am Wochenende beschäftigt habe auch dort Betroffenheit hinterlassen.

Die Verschwiegenheit, die die Täter bei dem alten Mann einforderten und der enorme Druck, unter den sie ihr Opfer setzten, führten schließlich zwei Mal zum Erfolg.

Die Kripo fragt daher:

Wer hat am Freitagnachmittag auf den jeweiligen Parkplätzen Beobachtungen gemacht?

Das Geld war in einem Rucksack verstaut, die Goldbarren in einem Karton.

Wer hat Auffälligkeiten an den jeweiligen Örtlichkeiten bemerkt oder Personen, die fremd waren und sich dort auffällig verhielten?

Bitte melden Sie sich bei der Polizeiwache Hünxe unter der Telefonnummer 02858 / 91810-0.

DRK bietet ab Montag kostenlose Schnelltests an

Rotes Kreuz bietet ab Montag kostenlose Schnelltests im gesamten Kreis Borken an. In Raesfeld DRK-Ortsverein Raesfeld e.V. Weseler Straße 5

Kreis Borken (drk-press). Das Rote Kreuz im Kreis Borken ermöglicht ab Montag, 8. März, Corona-Schnelltests im gesamten Kreis Borken. Sie sind für jeden Bürger einmal pro Woche kostenlos.

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DRK-Schnelltest: Ab Montag an 15 Standorten im Kreis Borken kostenlos. Foto: Petra Bosse

Das hat die Bundesregierung so beschlossen. „Wir sind froh und glücklich, dass wir innerhalb kürzester Zeit die Möglichkeit zum Schnelltesten mit unseren DRK-Ortsvereinen organisieren konnten“, sagte DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann am Wochenende. Er appelliert an die Bürger im Kreis Borken: „Verschaffen Sie sich schnell Sicherheit, ob Sie corona-infiziert sind oder nicht.“

Terminabsprache online

Getestet wird an 15 Standorten im Kreis Borken, somit fast in allen Kommunen. Für den Antigen-Schnelltestung ist eine Terminabsprache erforderlich.

Sie muss online über die Seite www.drkborken.de erfolgen. Die Online-Anmeldung wurde am Sonntagmittag freigeschaltet.

Was muss ich tun, um mich testen zu lassen?

Vereinbaren Sie einen Termin über die DRK-Online-Plattform. Dabei können Sie den passenden Testort und die Uhrzeit auswählen. Falls eine Online-Terminvereinbarung nicht möglich ist, kann sich telefonisch anmelden unter der Nummer 02861/8029-374.

Hinweis

Bei der Online-Terminvereinbarung muss sich jeder einmalig anmelden. Die gesamte Kommunikation inklusive Ergebnis-Übermittlung verläuft digital. So hat jede Testperson jederzeit sein Testergebnis verfügbar.

Was kostet ein Test?

Im Rahmen der nationalen Teststrategie kann sich jede in Deutschland lebende Person einmal in der Woche kostenlos testen lassen.

Wo kann ich mich testen lassen?

  • Raesfeld DRK-Ortsverein Raesfeld e.V. Weseler Straße 5
  • Ahaus DRK-Ortsverein Ahaus e.V. Parallelstraße 40
  • Bocholt DRK-Pflegeberatungsbüro Münsterstraße 38 Mobil 0176 18029601
  • Borken Rotkreuz-Zentrum Röntgenstraße 6 Mobil 0176 18029633
  • Gescher Turnhalle Pankratius-Schule Armlandstraße 18 Mobil 0176 18029736
  • Gronau DRK-Ortsverein Gronau und Epe e.V. Ochtruper Straße 138 / Zufahrt über Dibeliusstraße, bitte Nebeneingang nutzen Tel. 0176 18029751
  • Heek DRK-Ortsverein Nienborg-Heek e.V. Stroot 33
  • Heiden DRK-Ortsverein Heiden e.V. Velener Straße 29
  • Isselburg DRK-Ortsverein Isselburg e.V. Adolf-Donders-Allee 11 – 13
  • Legden DRK-Ortsverein Legden e.V. Amtshausplatz 3
  • Reken DRK-Ortsverein Reken e.V. Overbergstraße 11
  • Rhede DRK-Zentrum Kettelerstraße11
  • Stadtlohn Stadthalle Stadtlohn Dufkampstraße 44
  • Südlohn-Oeding Jakobihalle Oeding Pfarrer-Becker-Straße 11
  • Vreden DRK-Ortsverein Vreden e.V. An’t Lindeken 101

Covid-19-Teststation beim DRK Stadtlohn

Das Rote Kreuz im Kreis Borken weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es zudem weiterhin im Auftrag des Kreisgesundheitsamtes Covid-19-PCR-Tests anbietet.

Für eine Testung ist eine Anmeldung über das Gesundheitsamt des Kreises Borken erforderlich. Auskünfte erteilt es montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr unter der Hotline des Kreises Borken, Telefon 02861/681-1616.

Die Adresse der Teststation: Gutenbergstraße 28 in Stadtlohn beim DRK-Ortsverein Stadtlohn.

Öffnungszeiten: montags bis freitags, 10 bis 20 Uhr.

www.DRKBorken.de

Neue LUCA-App soll Kontakt-Nachverfolgung erleichtern

LUCA-App: Im Laufe der kommenden Woche wird das Kreisgesundheitsamt Borken eine Anbindung an die LUCA-App erhalten.

Luca App im Kreis Borken

Kreis Borken(pd). Nutzung der LUCA-App: Statt wie bisher gewohnt in Restaurants und anderen Einrichtungen die Kontakte auf einen Zettel zu schreiben, soll die neue LUCA-App den Vorgang erleichtern

Die LUCA-App ermöglicht verschlüsselte Kontaktdatenübermittlung für Gastgeber und ihre Gäste sowie die Kontakt-Nachverfolgung.

Im Laufe der kommenden Woche wird das Kreisgesundheitsamt Borken eine Anbindung an die LUCA-App erhalten. Sobald damit der Zugang freigeschaltet ist, werden die Postleitzahlen der kreisangehörigen Kommunen registriert, so dass sie dann genutzt werden kann.

Luca Locations hilft Gastronomen und Veranstalter dabei, die Kontaktinformationen seiner Gäste einfach zu erfassen und sie gleichzeitig sicher zu speichern. Die Gästelisten kann nur das Gesundheitsamt wieder entschlüsseln. Und auch nur dann, wenn der Wirt oder Veranstalter es erlaubt. luca Locations kann nur genutzt werden, wenn das zuständige Gesundheitsamt mit dem luca-System ausgestattet ist.

Für Gäste und private Treffen

Mit luca können auch Privatpersonen ihre Anwesenheit in einem Restaurant, einer Bar oder bei einer Veranstaltung ganz einfach und anonym dokumentieren.

luca hilft auch dann, wenn jemand eine Kontaktliste führen muss. Beim Geburtstagsbrunch zu Hause oder bei einer Workout-Gruppe im Park.


Wiedereröffnung der Remigius Bücherei

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Borken (pd). Die Remigius Bücherei öffnet ab Dienstag, den 9. März wieder für den Ausleihbetrieb. Es gelten die Hygiene- und Abstandsregeln wie vor dem Lockdown (Zugangsbeschränkung, Kontaktdatenerfassung) mit der Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.

Bücherei Foto: Pixabay

Die Bücherei hat an folgenden Tagen geöffnet: dienstags und donnerstags von 10 bis 14 Uhr, mittwochs und freitags von 14 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 12 Uhr. Ausnahme: Am Freitag, dem 19. März, hat die Bücherei wegen der Vorbereitung für die Talk-Show „Stadttalk Borken – Heute über Morgen reden“ im Rahmen der Nacht der Bibliotheken nicht nachmittags, sondern vormittags von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

Weitere Details und Informationen sind der Homepage www.remigius-buecherei.de zu entnehmen.

Erweiterter Schulbetrieb in NRW ab dem 15. März

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Ministerin Gebauer: Wechselunterricht für weitere Jahrgänge ab dem 15. März

Ab dem 15. März 2021 wird in einem weiteren Schritt der Präsenzunterricht auf alle Jahrgänge ausgeweitet.

NRW (pd). Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer: „Es ist eine sehr gute Nachricht für alle Schüler und sicher auch für die Eltern, dass wir die Schulen mit ausreichender Vorbereitungszeit ab dem 15. März für weitere Jahrgänge öffnen können.

Für diese Schüler, die sich aufgrund der Pandemie seit Mitte Dezember 2020 durchgängig im Distanzunterricht befinden, ist die Rückkehr in den anteiligen Präsenzunterricht im Rahmen eines Wechselmodells ein wichtiges Signal auf dem Weg zu mehr schulischer Normalität“

Die Regelungen für die Schulformen

Die Landesregierung beabsichtigt, über den bisherigen Schulbetrieb hinaus ab Montag, 15. März 2021, für die Schüler weiterer Jahrgangsstufen Phasen des Präsenzunterrichts zu ermöglichen.

Nach der langen Zeit des Distanzunterrichts für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge, die ab dem 15. März 2021 anteilig wieder neu in den Präsenzunterricht kommen werden, soll zunächst nicht die Leistungsüberprüfung im Mittelpunkt der ersten Präsenzunterrichtstage stehen, sondern die Aufarbeitung der Erfahrungen der vergangenen Wochen, die Fortführung des fachlichen Lernens und eine Vorbereitung auf einen zunehmenden Präsenzunterricht nach den Osterferien.

Im Rahmen der konkreten Möglichkeiten vor Ort organisieren die Schulen mit Sekundarstufe I und II ihren Unterricht so, dass der Unterricht in den Abschlussklassen bis zu den Osterferien in unverändertem Maße fortgesetzt und gleichzeitig für alle übrigen Schülerinnen und Schüler in größtmöglichem Umfang Präsenzunterricht angeboten werden kann. Mit dieser Regelung können schulspezifische Gegebenheiten und Herausforderungen Berücksichtigung finden, die sich vor allem daraus ergeben, dass Schulen mit Sekundarstufe I und Sekundarstufe II schon jetzt mehr Schüler der Abschlussklassen in Präsenz unterrichten.

Regelungen für die weiterführenden allgemeinbildenden Schulen

  • Die Rahmenbedingungen für den Unterricht in den Abschlussklassen gelten unverändert fort.
  • Ab Montag, den 15. März 2021, kehren Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I sowie die Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe und der entsprechenden Semester der Weiterbildungskollegs wieder in einen eingeschränkten Präsenzunterricht im Wechselmodell zurück.
  • Bei der Einführung des Wechselmodells sind aus Gründen der Kontaktreduzierung die Klassen beziehungsweise Kurse in der Regel in zwei Gruppen zu teilen, so dass es in den verbleibenden beiden Wochen bis zu den Osterferien zu einem Wechsel aus Präsenz- und Distanzunterricht kommt. Bei kleinen Klassen und Kursen kann die Schulleitung entscheiden, auf eine Teilung zu verzichten.
  • Die Schüler aller Klassen und Jahrgangsstufen außerhalb der Abschlussklassen sollen in annährend gleichem Umfang im Rahmen der räumlichen und personellen Möglichkeiten der Schulen am Präsenzunterricht teilnehmen.
  • Keine Schüler soll länger als eine Woche ohne Präsenzunterricht sein.

Schulleitung entscheidet

Die Schulleitung entscheidet über die konkrete Ausgestaltung des Wechselmodells. Bei der Entscheidung über die Einführung und Ausgestaltung des Wechselmodells sind die Schulmitwirkungsgremien beziehungsweise die Schulkonferenz im Rahmen der geltenden Regelungen einzubeziehen.

Regelungen für die Grundschulen

Die derzeit geltenden Vorgaben für die Ausgestaltung des Wechsels aus Präsenz- und Distanzunterricht werden unverändert bis zu den Osterferien 2021 fortgesetzt.

Regelungen für die Förderschulen

Angesichts der Tatsache, dass die Schüler-/Lehrer-Relation insbesondere in den Förderschulen mit den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung, Körperliche und motorische Entwicklung, Hören und Kommunikation sowie Sehen die Bildung vergleichsweise kleiner Klassen erlaubt, ist durch die Schulleitungen zu prüfen, ob ein Präsenzunterricht auch in voller Klassenstärke erfolgen kann. Dies hat den Vorteil, dass auf die Notwendigkeit paralleler Betreuungsangebote verzichtet werden kann.

Bei entsprechenden räumlichen Voraussetzungen ist ein Präsenzunterricht in Klassenstärke auch in den Förderschulen der anderen Förderschwerpunkte grundsätzlich möglich.

Eltern, die aus begründeter Sorge vor einer Infektion ihr Kind nicht am Präsenzunterricht teilnehmen lassen wollen, können es unter Vorlage eines entsprechenden ärztlichen Attests davon befreien lassen.

Regelungen für die Berufskollegs

Ab dem 15. März 2021 gilt voraussichtlich bis zum Schuljahresende für alle Bildungsgänge und Jahrgangsstufen, dass Unterricht auch wieder in Präsenz aufgenommen wird.

Mit Blick auf den Infektionsschutz soll von der Verknüpfung von Präsenz- und Distanzunterricht Gebrauch gemacht werden. Der Distanzunterricht unterliegt hierbei den rechtlichen Vorgaben der Distanzlernverordnung.

Hinsichtlich eines möglichst großen Umfanges an Präsenzunterricht sind unter Berücksichtigung der frühestens anstehenden Prüfungen und Abschlüsse folgende Prioritäten zu setzen:

  • 1. Abschlussklassen vollzeit- und teilzeitschulischer Bildungsgänge (einschließlich Fachschulen des Sozialwesens im zweiten Jahr der konsekutiven Organisationsform) sowie der Fachklassen des dualen Systems, die Teile ihrer dezentralen oder zentralen Abschlussprüfungen beziehungweise Teile ihrer Berufsabschlussprüfung vor den zuständigen Stellen (Kammern) im April oder Mai 2021 ablegen.
  • 2. Alle anderen Abschlussklassen vollzeit- und teilzeitschulischer Bildungsgänge (einschließlich Fachschulen des Sozialwesens im zweiten Jahr der konsekutiven Organisationsform) sowie der Fachklassen des dualen Systems.
  • 3. Die Klassen 12 des Beruflichen Gymnasiums mit Blick auf die Leistungsfeststellungen innerhalb der Qualifikationsphase.
  • 4. Schüler in 3,5-jährigen oder 2,5-jährigen dualen Ausbildungsverhältnissen, die im Herbst 2021 Teile ihrer Berufsabschlussprüfungen vor den zuständigen Stellen (Kammern) ablegen.
  • 5. Schüler im 2. Jahr dreijähriger und im 1. Jahr zweijähriger dualer Ausbildungsberufe sowie diejenigen im 2. Jahr dreijähriger Bildungsgänge und im 1. Jahr zweijähriger Bildungsgänge mit Berufsabschluss nach Landesrecht sowie Studierende im 1. Jahr der Fachschulen in Vollzeit sowie im 2. und 3. Jahr in Teilzeit.
  • 6. Schüler in der Jahrgangsstufe 11 des Beruflichen Gymnasiums, im 1. Jahr drei- und 3,5-jähriger dualer Ausbildungsberufe und im 1. Jahr zweijähriger Bildungsgänge ohne Berufsabschluss nach Landesrecht sowie Studierende im 1. Jahr der Fachschulen in Teilzeit.

Der Präsenzunterricht in Abschlussklassen des dualen Systems der Berufsausbildung ist drei Wochen vor dem Prüfungstermin zu beenden. Der Unterricht ist ab diesem Zeitpunkt in Distanzform weiterzuführen. Für alle anderen Abschlussklassen mit zentralen oder dezentralen Prüfungen kann von dieser Regelung ebenfalls Gebrauch gemacht werden.

Mit dieser maßvollen, aber sehr wichtigen Ausweitung des Präsenzunterrichts auf weitere Jahrgangsstufen in der Form eines Wechsels aus Präsenz- und Distanzphasen wird unter angemessener Berücksichtigung des Infektionsgeschehens ab dem 15. März 2021 für alle Kinder und Jugendlichen anteilig wieder ein Unterricht in der Schule ermöglicht.

Hiermit kann nicht nur dem erfolgreichen schulischen Lernen und der bestmöglichen Unterstützung der Schülerinnen und Schüler, sondern auch den psychosozialen Bedürfnissen der Schüler und Familien stärker entsprochen werden.

Rest-Impfdosenbörse für Impfwillige im Kreis Borken

Anmelden und Corona-Impftermin sichern!

Neu: „Rest-Impfdosenbörse“ für Impfwillige im Kreis Borken
Es gilt dabei die Prioritätenliste der CoronaImpfVerordnung


Kreis Borken. Bislang hat der Kreis Borken im Velener Impfzentrum abends übrig gebliebene, nicht bis zum Folgetag lagerfähige Impfdosen an Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und an in nahegelegenen Behinderteneinrichtungen wohnende Personen verimpft.

Da dieser Personenkreis inzwischen weitgehend mit Impfungen versorgt ist, bietet das Impfzentrun nun eine besondere Möglichkeit: Jede im Kreis Borken wohnende impfwillige Person kann im Internet unter https://impfen.kreis-borken.de in einer digitalen „Rest-Impfdosenbörse“ aufgenommen werden.

Dazu muss sie sich zunächst über den dort angezeigten Button „Anmelden“ im „chayns-System“ eintragen. Danach schließen sich die weiteren Anmeldeschritte an.

Impfgruppen gemäß CoronaImpfVerordnung


Zu beachten ist, dass mit dieser Registrierung allerdings kein konkretes Impfangebot verbunden ist und natürlich die Priorisierung der Impfgruppen gemäß CoronaImpfVerordnung angewendet wird.
Aus der Liste der auf diese Weise registrierten Impfwilligen werden – wenn Impfdosen abends übrigbleiben – aus der am höchsten priorisierten Gruppe Personen ausgewählt und dann kontaktiert.

Wichtig: Nur wer direkt zusagt, erhält den Termin und muss binnen 60 Minuten im Impfzentrum in Velen sein.

Klick mich