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Plakataktion im Kreis Borken zum Testen und Impfen

„Wir im Kreis Borken… Bitte weitersagen!“: Interkulturelles Netzwerk startet zwei Plakataktionen zum „Testen und Impfen“ in der Corona-Pandemie

Kreis Borken (pd). Das Interkulturelle Netzwerk Westmünsterland hat sich während der andauernden Corona-Pandemie zum Ziel gesetzt, die Menschen im Kreis Borken noch besser zu erreichen.

Damit dies gelingt, wurden nun im Auftrag und in Abstimmung mit dem Netzwerk mehrsprachige Plakate und Handzettel mit zwei Schwerpunkten entwickelt: „Wir im Kreis Borken lassen uns alle testen. Bitte weitersagen!“ und „Wir im Kreis Borken lassen uns impfen. Bitte weitersagen!“.

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Ivlin Oshana-Tchiri (Integrationsagentur / Antidiskriminierungsarbeit; Caritasverband für das Dekanat Borken; (v. li.)), Sandra Schulz-Kügler (Kommunales Integrationszentrum des Kreises Borken) und Iris Schlautmann (Bereichsleitung Migration, Deutsches Rotes Kreuz im Kreis Borken) vom Interkulturellen Netzwerk Westmünsterland präsentieren die neuen mehrsprachigen Plakate. Foto: Kreis borken

„Wir wollen mit den Plakaten nochmals für die wichtigen Themen Testen und Impfen werben und um dabei alle zu erreichen, auch diejenigen, die nicht so gut Deutsch sprechen, haben wir die Ressourcen unseres Netzwerks genutzt, um mehrsprachig zu informieren“, erläutern die Sprecher des Netzwerks, Marijan Renić (Caritasintegrationsagentur Borken), Iris Schlautmann (Integrationsagentur des DRK) und Sandra Schulz-Kügler (Kommunales Integrationszentrum des Kreises Borken).

Übersetzung in Elf Sprachen

Die Übersetzungen haben Mitwirkende des Netzwerks übernommen. Die in 11 Sprachen vorliegenden Plakate und Handzettel werden nun in den kommenden Tagen durch das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Borken allen Integrationsakteuren in den Kommunen zur Verfügung gestellt. Auch eine Verbreitung über die Sozialen Netzwerke ist in Planung.

Über die QR-Codes auf den Plakaten gelangt man dann zu den Informationen – einmal zu den Schnellteststellen und einmal zur Impfung.
Seit Beginn der Pandemie unterstützt das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Borken mit mehrsprachigen Informationen. Diese sind unter anderem auf der Internetseite des Kreises unter https://kreis-borken.de/de/newspublic/coronavirus/uebersetzungen/ zu finden.

Erst ab einer Inzidenz unter 50 öffnet Arno Brömmel seine Küche

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Küche bei Brömmel-Wilms bleibt vorläufig noch geschlossen

Was nützt der schönste Biergarten, wenn es regnet und die Besucher mit ihrem Essen nicht ins Lokal dürfen?

Deshalb hat sich der Erler Gastwirt Arno Brömmel, bedingt durch die Wetterlage, dazu entschieden, seinen Biergarten zwar wie geplant am Samstag, aber seine Küche erst ab einer Inzidenz unter 50 zu öffnen.  

„Wenn es regnet, ist es uns nicht möglich, die Gäste bei Regen mit ihrem bestellten Essen ins Haus zu lassen. Deshalb werden wir die Küche erst öffnen, wenn der Inzidenzwert unter 50 liegt“, erklärt der Gastwirt seine Entscheidung.

Diese Regelung gilt bereits ab dem Pfingstwochenende. „Bei einem Regenschauer haben unsere Gäste keine Möglichkeit auszuweichen“, fügt Brömmel hinzu.

Zwei Alpakas begleiten Kalle Zeh bei seinen Spaziergängen

Alpakas statt Haushund – Die Besucher am Schloss staunen nicht schlecht, wenn Kalle Zeh dort mit Brasil und Darius spazieren geht.

Denn bei den Tieren, die der Freiheiter Bürger da an der Leine führt, handelt es sich nicht etwa um Hunde. Brasil und Darius sind Alpakas, die mit ihren niedlichen, runden Augen neugierig das Geschehen am Schloss beobachten.

Seit gut einem halben Jahr hat der Raesfelder die beiden Wallache (vier und sechs Jahre) bei sich am Haus auf der Wiese stehen. Sie stammen aus einem Stall eines Züchters aus Oberfranken und kannten sich bereits. Zeh betont, dass Alpakas soziale Tiere seien, die nicht allein gehalten werden sollen.

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Wenn Kalle Zeh mit seinen „Kumpels“ am Schloss Raesfeld spazieren geht, kann er sicher sein, dass viele Besucher stehen bleiben und Fragen stellen, oder die Tiere einmal streicheln möchten. Foto: Petra bosse

Der Raesfelder war ursprünglich auf der Suche nach einem Hund aus einem Tierheim. Das habe aber nicht geklappt, erzählt er. Er habe nur Absagen mit der Begründung bekommen, dass er häufig zu lange nicht zu Hause sei. „Und zwei Hunde gleichzeitig wollte ich nicht. So suchte ich nach einer Alternative und habe mich für Alpakas entschieden“, ergänzt er. Die vom Deutschen Tierschutzbund vorgeschriebene Mindestvoraussetzung von einer Fläche von 1000 Quadratmetern mit Offenstall, die für eine Haltung von zwei Alpakas erforderlich ist, konnte Zeh erfüllen.

Gemeinsame Spaziergänge am Schloss

Mittlerweile haben sich Mensch und Tiere aneinander gewöhnt. Wenn der Trubel am Schloss nicht allzu groß ist, gehen sie gemeinsam am Schloss, durch die Freiheit und im Tiergarten spazieren.

„Es muss aber schon ruhig sein, denn die Tiere mögen keinen Stress“, erläutert Kalle Zeh. Und das ist auch das, was der ehemalige Freiheiter Bürgermeister selber nicht mag. „Die Tiere haben ein beruhigendes Wesen, sie entschleunigen mich, und ich kann bei einem Spaziergang gut runterfahren.“ Alpakas sind intelligent, kinderfreundlich und neugierig. Besonderes letztere Eigenschaft kommt den Tieren entgegen, wenn Menschen stehen bleiben und Fotos machen möchten. Zeh hat dagegen nichts einzuwenden. „Meine Jungs scheinen wohl die Abwechslung zu lieben, und die Besucher am Schloss sind auch begeistert.“

Kumpels

Für Zeh sind die Tiere „Kumpels“, mit denen er, wie er nicht ohne Stolz sagt, sehr gut auskommt. Mittlerweile war auch erstmalig ein Scherer aus Schermbeck da. Aus der sehr weichen und auch für Allergiker geeigneten Alpaka-Wolle möchte sich Kalle Zeh demnächst ein Oberbett, Mütze und Schal anfertigen lassen. Kommerziell möchte der Raesfelder Darius und Brasil nicht nutzen. „Ich möchte nur mit den Tieren spazieren gehen und sie auf der Wiese von meiner Terrasse beobachten.“

Stufe 1 Kreis Borken: Bundesnotbremse tritt außer Kraft

Die erste Stufe Inzidenz unter 100 gilt ab Sonntag, 16. Mai, im Kreis Borken. Neu ist, dass das Testergebnis maximal 48 Stunden alt sein darf und Geimpfte und Gesundete bei Personenbegrenzungen (z.B. Treffen mit weiteren Personen) nicht mitgezählt werden.

Inzidenz im Kreisgebiet stabil unter 100 / Neue CoronaSchutzVerordnung des Landes ermöglicht weitere Lockerungen. Neu ist, wenn in dem Kreis oder der kreisfreien Stadt an fünf aufeinander folgenden Werktagen die 7-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 50 unterschreitet, so treten die abweichenden Regelungen an dem übernächsten Tag in Kraft. Sonn- und Feiertage unterbrechen nicht die Zählung der maßgeblichen Tage.

Ab Freitag, 14. Mai, liegt die Inzidenz am fünften Werktag in Folge unter dem Schwellenwert von 100. Damit fällt der Kreis Borken ab Sonntag, 16. Mai, nicht mehr unter die aktuell nach dem Infektionsschutzgesetz geltende Bundesnotbremse.

Damit gelten ab Sonntag die Regelungen der neuen CoronaSchutzVerordnung des Landes NRW, die bei einer Inzidenz von unter 100 einige Erleichterungen und Lockerungen für das Kreisgebiet mit sich bringen.

Die neue CoronaSchutzVerordnung des Landes differenziert je nach Inzidenzwerten in zwei Stufen:

In Kreisen und kreisfreien Städten mit einer Inzidenz zwischen 50 und 100 sind die Regelungen der ersten Stufe zu beachten, die zweite Stufe gilt ab einer Inzidenz unter 50.

Erste Stufe

Für den Kreis Borken gilt nun diese erste Stufe, in der die Öffnungsschritte weiterhin an negative Schnelltestergebnisse gebunden sind. Neu ist, dass das Testergebnis maximal 48 Stunden alt sein darf. Wie im Bundesinfektionsschutzgesetz festgelegt, stehen Geimpfte und Genesene negativ Getesteten gleich. Neu ist zudem, dass sie bei Personenbegrenzungen (z.B. Treffen mit weiteren Personen) nicht mitgezählt werden.

Die wesentlichen Änderungen und Vorgaben im Kreis Borken ab Sonntag, 16. Mai, sind die folgenden:

Ausgangsbeschränkungen
Es gilt keine nächtliche Ausgangssperre mehr

Kontaktbeschränkungen
Erlaubt ist der eigene Haushalt plus eine Person sowie wieder 5 Personen aus 2 Haushalten (jeweils plus Kinder bis einschl. 14 Jahren); Personen mit nachgewiesener Immunisierung durch Impfung oder Genesung werden dabei nicht gezählt.

Kultur

  • Konzerte unter freiem Himmel mit max. 500 Personen (Sitzplan) und neg. Testergebnis möglich
  • Museen, Ausstellungen, Galerien, Schlösser, Burgen, Gedenkstätten etc. können mit Termin besucht werden; in geschlossenen Räumen max. 1 Besucher/in pro 20 qm
  • Sport
  • Ausübung von kontaktfreiem Sport auf Sportanlagen unter freiem Himmel mit bis zu 20 Personen
  • Kontaktsport unter freiem Himmel in Gruppen von bis zu 20 Kindern bis einschl. 14 Jahren, ansonsten wie bei den allg. Kontaktbeschränkungen
  • Zuschauer/innen unter freiem Himmel mit neg. Testergebnis wieder erlaubt (bis 20 % der Kapazität, max. 500 Personen, Sitzplan)

Freizeit

  • Kleinere Außeneinrichtungen wie Minigolf, Kletterpark, Hochseilgarten können öffnen; neg. Testergebnis erforderlich
  • Freibäder dürfen zur Sportausübung öffnen (keine Liegewiese); Begrenzung der Besucheranzahl; neg. Testergebnis nötig
  • Einzelhandel
  • Alle Geschäfte geöffnet
  • Geschäfte, die nicht Grundversorgung sind: ohne Terminbuchung, neg. Testergebnis nötig, Begrenzung auf eine/n Kunden/Kundin pro 20 qm

Gastronomie
Außengastronomie ist zulässig, neg. Testergebnis für Gäste und Bedienung nötig

Beherbergung
Übernachtung in Ferienwohnungen und auf Campingplätzen mit neg. Testergebnis zulässig
Übernachtung zu privaten Zwecken in Hotels u.ä. mit bis zu 60 % Kapazität zulässig, neg. Testergebnis nötig

Dienstleistungen
Körpernahe Dienstleistungen sind wieder möglich (Kosmetik, Nagelstudios, Massage, Tätowieren, Piercen); unter Beachtung der Hygienevorgaben; kein neg. Test erforderlich; auch bei Friseurbesuch Fußpflege kein neg. Test mehr

Messen, Tagungen und Kongresse sowie private Veranstaltungen sind noch nicht zulässig. Dazu gibt es in der zweiten Stufe, ab einer Inzidenz unter 50, Lockerungen.

Im Bereich der Schulen und Kitas ändert sich zunächst nichts: Es bleibt weiterhin beim Wechselunterricht; in den Kitas gilt weiterhin der eingeschränkte Regelbetrieb.

Die Regelungen zur Maskenpflicht sind unverändert.

Zum Hintergrund: Außerkrafttreten der Bundesnotbremse

Das Außerkrafttreten der Regelungen der Bundesnotbremse ist geregelt: „Unterschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt ab dem Tag nach dem Eintreten der Maßnahmen an fünf aufeinander folgenden Werktagen die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 100, so treten an dem übernächsten Tag die Maßnahmen außer Kraft.

Sonn- und Feiertage unterbrechen nicht die Zählung der Tage. Demnach dürfen beim Zählen der Tage sowohl Sonntage als auch Feiertage nicht mitgezählt werden. Für unseren Fall im Kreis Borken bedeutete das, nachdem wir am Samstag, 8. Mai, erstmalig unter 100 waren, dass noch Montag, Dienstag, Mittwoch und der heutige Freitag abzuwarten waren (Sonntag und Donnerstag als Feiertag wurden übersprungen). Die Regelungen treten am übernächsten Tag außer Kraft, also am Sonntag, 16. Mai.

Keine Duldung von Diskriminierung und Antisemitismus

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In keinem Fall, dürfen wir Verfolgung und Diskriminierung in unserem Land hinnehmen.

Auch in Deutschland wird der eskalierende Konflikt zwischen Israel und der palästinensischen Terrororganisation Hamas spürbar. Das Kreiskomitee der Katholiken im Kreisdekanat Wesel und Diakon Michael van Meerbeck (Caritasdirektor) nimmt nun Stellung zu den jüngsten Ausschreitungen

Im nahen Osten ist eine neue Welle der Gewalt entbrannt. Unschuldige Menschen, Männer, Frauen und Kinder werden getötet, andere werden durch Raketen und Bomben um ihr Obdach gebracht und in der Zukunft werden viele von ihnen, hohe Einschnitte in ihrer Existenz hinnehmen müssen. An vielen Stellen auf unserer Welt, üben Menschen zum Nachteil Anderer Gewalt aus, dies unter anderen Grausamkeiten, durch Waffengewalt oder die Unterlassung von Hilfe.

Allein das, darf aufgeklärte und entschiedene Demokrat/Innen nicht ruhig werden lassen. Kein Mensch darf wegen seines religiösen Bekenntnisses, des Geschlechts, seiner sexuellen Orientierung, seiner Herkunft oder wegen eines anderen ihn ausmachenden Merkmales in irgendeiner Form beschnitten oder herabgesetzt werden.

In keinem Fall, dürfen wir Verfolgung und Diskriminierung in unserem Land hinnehmen. Das in unserer demokratischen Gesellschaft, mit seiner Geschichte, überhaupt nur eine minimale Regung der Diskriminierung oder des Antisemitismus möglich ist, muss unseren ganzen Widerstand hervorrufen. Aus Anlass der aktuellen Übergriffe in unserem Land, entsteht diese Stellungnahme.

Jeder Mensch, jüdischen Glaubens, ist unsere Schwester und unser Bruder. Jeder aus den beschriebenen Gründen Verfolgte und Diskriminierte, muss sich sicher sein, dass wir als gesamte Gesellschaft an seiner Seite einig und solidarisch zusammenstehen.

Alltagsmasken für Indien – Sammelboxen in Raesfeld und Erle

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Noch im letzten Jahr trugen die Menschen selbstgenähte Mund-Nasen-Schutzmasken. Diese dürfen in Deutschland in vielen Fällen nicht mehr in der Öffentlichkeit verwendet werden.

Nun kann jeder Bürger mit den ausrangierten Stoffmasken etwas Gutes tun und diese für Indien spenden.

In Gescher werden von der Corona-Hilfe Gescher in Zusammenarbeit mit der Kath. Kirchengemeinde St. Pankratius und St. Marien Alltagsmasken gesammelt, um die katastrophale Corona-Situation in Indien, Heimat von Pfarrer Jacob, zu lindern.

Täglich infizieren sich bis zu 400.00 Menschen in Indien. Bis zu 4.000 Tote sind täglich zu beklagen. Es fehlen auch Sauerstoff und Beatmungsgeräte. Die Bundeswehr unterstützt vor Ort mit einer Sauerstoff-Erzeugungsanlage und hat eigens ein Militär-Krankenhaus errichtet.

Sammelboxen für Masken

Um Indien zu helfen und die Arbeit der Corona-Hilfe Gescher zu unterstützten hat der Raesfelder Thorsten Jansen in der Gemeinde Raesfeld zwei Sammelboxen für die in Deutschland nicht mehr benötigten Alltagsmasken aufgestellt. Dort können Raesfelder Bürgerinnen und Bürger ihre gewaschenen Alltagsmasken (aber auch alle anderen Masken sind herzlich willkommen) abgeben, die dann am 25.05.2021 weitergeleitet werden.

Die Sammelboxen stehen bei EDEKA Beyer in Erle und REWE Büsken in Raesfeld. An dieser Stelle bedankt sich Thorsten Jansen im Vorfeld für die Unterstützung.

Wir-helfen-Indien

Ab Montag keine Aufstallungspflicht für Hausgeflügel mehr

Aufstallungspflicht für Hausgeflügel im Kreis Borken wird aufgehoben

Ab Montag, 17. Mai, kann Hausgeflügel wieder wie gewohnt nach draußen / Kein weiterer Fall von Geflügelpest aufgetreten

Kreis Borken(pd). In Nordrhein-Westfalen ist seit dem 15. April 2021 kein neuer Ausbruch der hochpathogenen Geflügelpest bei gehaltenen Vögeln aufgetreten. Virusnachweise bei Wildvögeln erfolgen ebenfalls nur noch sporadisch und singulär.

Aus diesem Grund wird die Aufstallpflicht von Hausgeflügel im Kreis Borken, die seit Ende März 2021galt, zum 17. Mai 2021 aufgehoben. Ab dem kommenden Montag (17. Mai) darf Hausgeflügel also wieder wie gewohnt nach draußen.

Angesichts steigender Außentemperaturen und des fortgesetzten Rückzugs von Wildvögeln in die nördlichen Brutgebiete hat auch das Friedrich-Loeffler-Institut inzwischen das Risiko der Ausbreitung der Infektion in Wasservogelpopulationen ebenso wie die Gefahr des Eintrags in Geflügelhaltungen und Vogelbestände als mäßig eingestuft.

Vorlaufzeit – Gasthof Brömmel-Wilms öffnet erst nächsten Samstag

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Da im Kreis Borken der Inzidenzwert seit fünf Tagen unter 100 liegt, könnte der Gasthof Brömmel-Wilms schon ab Montag seinen Biergarten öffnen.

ERLE. Am heutigen Freitag, 14. Mai, liegt die Inzidenz am fünften Werktag in Folge unter dem Schwellenwert von 100. Damit fällt der Kreis Borken ab Sonntag, 16. Mai, nicht mehr unter die aktuell nach dem Infektionsschutzgesetz geltende Bundesnotbremse.

„Generell sind wir glücklich, wieder starten zu dürfen“, so Arno Brömmel. Endlich kann er seine Außengastronomie nach gut siebenmonatiger Zwangspause wieder eröffnen und Speisen sowie Getränke verkaufen. Allerdings auch hier mit Auflagen. Innenbereiche dürfen entsprechend erst wieder ab einer Inzidenz unter 50 öffnen.

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Arno Brömmel bereitet seine Außengastronomie schon mal so weit vor, dass er am Samstag in einer Woche öffnen kann. Foto: Petra Bosse

Herausforderung

Lange drauf gewartet, dennoch sei die Meldung, dass Gastronomiebetriebe im Außenbereich wieder öffnen dürfen für Arno Brömmel sehr kurzfristig gekommen. Der Grund: Nur mit Stühle und Tische aufbauen, sei es alleine nicht getan. Die Herausforderungen, die mit einer schnellen Öffnung verknüpft sind, seien schon enorm groß, findet Brömmel. Dennoch wurde der Biergarten am Freitag schon auf Vordermann gebracht, coronagerecht – mit Eingang rechts und Ausgang links.

Für den Erler jedoch geht das momentan alles viel zu schnell. Deshalb habe er sich dafür entschieden, dass er erst am kommenden Samstag (21.5.) seinen Biergarten öffnet. „Natürlich finde ich es schön, dass Gastronomiebetriebe wieder öffnen dürfen, aber um das zu gewährleisten brauchen wir auch eine gewisse Vorlaufzeit“.

Warenbestand muss wieder aufgefüllt

Dazu gehören, dass die Technik steht, der Warenbestand muss wieder aufgefüllt werden und die Kühlhäuser müssen erst wieder auf Temperatur gebracht werden. Nicht zu vergessen sei das Personal, was auf die Schnelle erst einmal gefunden werden muss. „Was jedoch ganz wichtig ist, wie sieht es eigentlich mit den Impfungen für unser Personal aus?“, fragt sich der Gastwirt, denn auch die müssen – neben den Gästen – einen negativen Corona-Test nachweisen können.

Die Zahl der Gäste muss reduziert werden. Zugang in den Biergarten haben nur negativ Getestete, Geimpfte und von Corona Genese. Besonders Letzteres sieht Brömmel als eine weitere große Herausforderung. „Die Öffnung und die gleichzeitigen Kontrollen der einzelnen Gäste ist mit einem weiteren Aufwand verbunden. Hierfür muss ich mir noch einen genauen Plan bereitlegen, wie ich das bewerkstelligen kann“.

Bange sei dem Wirt auch davor, dass er erneut wieder nach kurzer Zeit seinen Laden „dichtmachen“ muss und seine Lagerbestände erneut verderben. Deshalb werde es auch nur eine kleine Speisekarte geben, fügt Brömmel hinzu.

55 Autos und 45 Motorräder waren zu schnell in Erle unterwegs

Am Donnerstag führte der Verkehrsdienst Borken auf der Marienthaler Straße in Erle eine Geschwindigkeitsmessung durch (wir berichteten).

Geblitzt wurde unter anderem ein Fahrzeug innerorts bei max. erlaubten 50 km/h mit gemessenen 106 km/h. Allein an dieser Messstelle wurden 735 Fahrzeuge gemessen. Davon waren laut Mitteilung der Polizei 100 Fahrzeuge zu schnell (13,6 %).

Von diesen 100 Verkehrsteilnehmern waren 45 auf dem Motorrad unterwegs.

Mit 106 km/h auf der Marienthaler Straße unterwegs gewesen

Kreis Borken – Polizei bekämpft Raserei / 1.867 Verstöße

Innerorts bei max. erlaubten 50 km/h mit gemessenen 106 km/h auf der Marienthaler Straße in Erle unterwegs gewesen.

Kreis Borken (pd). Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder – auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern – zu schweren Unfallfolgen.

Zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle führte in dieser Woche der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Borken an insgesamt 30 Messstellen im Kreisgebiet Geschwindigkeitskontrollen durch und stellte bei der Überprüfung der 26.824 Fahrzeuge fest, dass ca. 7 Prozent der gemessenen Fahrzeugführer zu schnell fuhren. Insgesamt überschritten 1.867 Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit.

227 Bußgeldverfahren wurden eingeleitet und 18 Fahrzeugführer müssen mit Fahrverboten rechnen. In den übrigen 1.640 Fällen wurden vor Ort Verwarnungsgelder fällig bzw. Zahlscheine ausgehändigt oder zugestellt.

Die gravierendsten Geschwindigkeitsüberschreitungen stellten die Beamten an
folgenden Messpunkten fest:

Verkehrsdienst Gruppe Süd

  • innerorts bei max. erlaubten 50 km/h mit gemessenen 106 km/h auf der Marienthaler Straße in Raesfeld –  
  • außerorts bei max. zulässigen 100 km/h mit gemessenen 163 km/h in Borken auf der B 67

Verkehrsdienst Gruppe Nord:

  • innerorts bei max. erlaubten 50 km/h mit gemessenen 74 km/h auf
  • der Graeser Straße in Ahaus
  • außerorts bei max. zulässigen 70 km/h mit gemessenen 129 km/h in Gronau auf der L 572

Autobahn 31 nach Unfall zwischen Coesfeld-Borken gesperrt

Nachdem am Freitagmorgen (14.5., 6.26 Uhr) auf der Autobahn 31 ein Lkw umgekippt ist, bleibt die Fahrtrichtung Oberhausen zwischen den Anschlussstellen Gescher/Coesfeld und Borken voraussichtlich bis in den Nachmittag gesperrt.

Aus bislang unbekannter Ursache verlor der Fahrer, der bei dem Unfall unverletzt blieb, die Kontrolle über seinen Mercedes Benz. Der Wagen prallte gegen die Mittelschutzplanke und kippte auf die Seite. Ein Teil der geladenen Natronlauge lief auf die Straße.

Für das Abpumpen des restlichen Gefahrguts, die Bergung des Lkw und Reinigung der Fahrbahn ist die Autobahn in dem Bereich für mehrere Stunden nicht passierbar. Als empfohlene Umleitungsstrecke ist der Beschilderung der U72 zu folgen.

Hoffnungsschimmer NRW – 7-Tage-Inzidenz von 163,9 auf 116,1 gefallen

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Bei Inzidenzwerten von über 100 gelten wie bisher auch die Regelungen der Bundesnotbremse

NRW (pd). Die nordrhein-westfälische Landesregierung reduziert angesichts sinkender Infektions- und steigender Impfzahlen zahlreiche Beschränkungen und schafft gleichzeitig einen belastbaren Rahmen für schrittweise Öffnungen.

Private Feiern sind weiterhin nicht zulässig. Ab einer Inzidenz kleiner als 50 ist eine private Feier im Außenbereich mit max. 100 Personen zulässig, in Innenräumen mit max. 50 Personen – jeweils mit negativem Testergebnis.

Die bisher in Nordrhein-Westfalen ergriffenen Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie im Rahmen der Bundesnotbremse gelten für Kreise und kreisfreie Städte mit einer 7-Tage-Inzidenz über 100 fort.

Sinkende Inzidenzwerte in ganz Nordrhein-Westfalen

Die sinkenden Inzidenzwerte in ganz Nordrhein-Westfalen und die zunehmende Beschleunigung der Impfkampagne lassen jedoch erste vorsichtige Öffnungsschritte für Kreise und kreisfreie Städte mit stabilen 7-Tage-Inzidenzen unter 100 bzw. unter 50 zu und eröffnen damit klare Perspektiven für den Sommer.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: „Für Entwarnung ist es noch zu früh. Die Pandemie ist noch nicht überwunden. Viele Menschen kämpfen noch immer auf den Intensivstationen um ihr Leben. Aber: Wir sehen einen deutlichen Hoffnungsschimmer. Seit Anfang Mai ist die 7-Tage-Inzidenz deutlich von 163,9 auf heute 116,1 gefallen.

Auch die Fallzahlen der beatmeten Corona-Patientinnen und Corona-Patienten sind seit dem 1. Mai um rund sieben Prozent auf nunmehr 781 gesunken. Zudem haben inzwischen mehr als ein Drittel der Menschen in Nordrhein-Westfalen bereits die Erstimpfung erhalten. Daher können wir nun vorsichtig und mit Augenmaß wichtige Öffnungsschritte gehen, auf die wohl fast alle sehnsüchtig warten.“

Bei Inzidenzwerten von über 100 gelten wie bisher auch die Regelungen der Bundesnotbremse. Fallen die Inzidenzwerte in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt unter 100, erfolgen Öffnungsschritte in einem zweistufigen Verfahren.

Die erste Stufe mit vorsichtigen Öffnungen gilt für Kreise und kreisfreie Städte mit Inzidenzwerten zwischen 100 und 50. Die zweite Stufe gilt für Kreise und kreisfreie Städte mit Inzidenzwerten unter 50. Vor allem in der ersten Stufe sind die Öffnungsschritte weiterhin an negative Testergebnisse geknüpft, um für weitere Sicherheit zu sorgen und durch ein größeres Testgeschehen Infektionsketten schnell und gezielt unterbrechen zu können. Wie im Bundesinfektionsschutzgesetz festgelegt, stehen Geimpfte und Genesene negativ Getesteten gleich, zudem werden sie bei Personenbegrenzungen nicht mitgezählt.
Folgende Stufen sieht die Coronaschutzverordnung künftig vor:

Inzidenzenz kleiner als 100 – Folgende Stufen sieht die Coronaschutzverordnung künftig vor:

  • keine Ausgangsbeschränkungen
  • Eigener Haushalt plus 1 Person (plus Kinder bis einschl. 14 Jahren). Außerdem wieder 5 Personen aus 2 Haushalten (plus Kinder bis einschl. 14 Jahren)
  • Konzerte unter freiem Himmel mit max. 500 Personen (Sitzplan) und negativem Testergebnis möglich
  • Der Besuch von Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten und ähnlichen Einrichtungen ist nach vorheriger Terminbuchung möglich. Zulässig ist in geschlossenen Räumen max. 1 Besucherin/Besucher pro 20 Quadratmeter Ausstellungsfläche.
  • Ausübung von kontaktfreiem Sport auf Sportanlagen unter freiem Himmel mit bis zu 20 Personen. Kontaktsport unter freiem Himmel in Gruppen wie bei den allgemeinen Kontaktbeschränkungen sowie für Gruppen von bis zu 20 Kindern bis einschl. 14 Jahre. Zuschauer unter freiem Himmel mit negativem Testergebnis wieder erlaubt ( bis zu 20 Prozent der Kapazität, max. 500 Personen, Sitzplan)
  • Öffnung kleinerer Außeneinrichtungen: Minigolf, Kletterpark, Hochseilgarten, Voraussetzung: negatives Testergebnis
  • Freibäder dürfen zur Sportausübung (keine Liegewiesen) öffnen, Begrenzung der Besucheranzahl Voraussetzung ist negatives Testergebnis
  • Betrieb von gastronomischen Einrichtungen ist im Außenbereich und mit negativem Testergebnis für Gäste und Bedienung zulässig
  • Übernachtungsangebote in Ferienwohnungen und auf Campingplätzen mit negativem Testergebnis zulässig. Übernachtungsangebote zu privaten Zwecken in Hotels u.ä. Einrichtungen mit bis zu 60 Prozent der Kapazität zulässig,Voraussetzung ist negatives Testergebnis
  • Messen/Märkte. Betrieb ist nicht zulässig
  • Tagungen/Kongresse. Veranstaltung ist nicht zulässig
  • Private Veranstaltungen Nicht zulässig

In Raesfeld geht noch was – Endspurt Stadtradeln

Endspurt für das STADTRADELN 2021 im Kreis Borken – Raesfelder radelten bis heute insgesamt 40.783 Kilometer. Spitzenreiter ist die Stadt Bocholt mit 184.472 Kilometer

Aktuell deutschlandweiter Spitzenplatz / Aktion läuft noch bis Samstag, 21. Mai 2021 / Geradelte Kilometer online eintragen

Kreis Borken (pd). Halbzeit bei der Aktion STADTRADELN 2021 im Kreis Borken. Jetzt heißt es noch einmal: Kräftig in die Pedale treten und Kilometer sammeln!

Der dreiwöchige Aktionszeitraum läuft noch bis Samstag, 21. Mai 2021. Bisher liegt der Kreis Borken mit mehr als einer Million erradelten Kilometern bundesweit unangefochten auf Platz eins. Genau gesagt sind bereits 1.186.270 Kilometer (Stand 12.05.) für alle Kommunen im Kreisgebiet verbucht. Damit das auch so bleibt ermuntern Landrat Dr. Kai Zwicker und Judith Wiltink, Abteilungsleiterin Verkehrssicherung und –aufklärung beim Kreis Borken, alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch einmal kräftig in die Pedale zu treten: „Wir wollen den ersten Platz natürlich halten. Ganz egal, ob in der Freizeit, auf dem Weg zur Arbeit oder bei Strecken für Erledigungen – jeder Kilometer zählt!“

Nur Momentaufnahmen

Insgesamt radeln im Kreis Borken bisher aktiv 12.397 Personen in insgesamt 1.542 Teams (Stand: 12.05.) mit. „Die aktuellen Zahlen sind allerdings bisher nur Momentaufnahmen – sie steigen stetig“, erklärt Sarah Fortmann, die das Projekt beim Kreis Borken koordiniert. Angemeldet seien sogar mehr als 15.000 Radelnde. Wichtig sei auch hier noch einmal der Hinweis, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre gefahrenen Kilometer online unter www.stadtradeln.de oder in die kostenlose Stadtradeln-App eintragen müssen, so Fortmann weiter.

Gezählt werden alle Kilometer bis zum 21. Mai – wer sich im Aktionszeitraum angemeldet hat, kann aber auch in den folgenden sieben Tagen (bis zum 28. Mai) noch Kilometer in den persönlichen Onlinekalender nachtragen.
Die bisher erradelten Kilometer verteilen sich wie folgt auf die teilnehmenden Kommunen:

  • Ahaus: 145.059
  • Bocholt: 184.472
  • Borken: 150.485
  • Gescher: 35.379
  • Gronau: 121.511
  • Heek: 28.629
  • Heiden: 45.543
  • Isselburg: 38.081
  • Legden: 22.482
  • Raesfeld: 40.783
  • Rhede: 156.493
  • Schöppingen: 21.433
  • Stadtlohn: 49.865
  • Südlohn: 19.518
  • Velen: 37.937
  • Vreden: 70.723

172 Tonnen CO2 vermieden

Die übrigen Kilometer sind auf dem Ticket des Kreises Borken erradelt worden. Insgesamt konnten so rechnerisch bereits 172 Tonnen CO2 vermieden werden.

Zum Hintergrund: „STADTRADELN“
„STADTRADELN“ ist eine Kampagne des „Klima-Bündnis“, in dem sich in 26 europäischen Ländern über 1.700 Städte, Gemeinden und Kreise zum Schutz des Weltklimas zusammengeschlossen haben. Allein in Deutschland radeln ab Mai 2021 wieder Hunderttausende von Bürgerinnen und Bürgern, darunter auch viele Verantwortliche aus der Kommunalpolitik, drei Wochen am Stück um die Wette und sammeln gemeinsam Radkilometer für „ein gutes Klima“ sowie für eine vermehrte Radverkehrsförderung in ihrer jeweiligen Heimatkommune. Ermittelt werden anschließend bundesweit die fahrradaktivsten Kommunalparlamente und Kommunen sowie vor Ort die fleißigsten Teams und Radlerinnen und Radler.

Aufstockung der Lagerkapazitäten bei der Funke Medical AG

Aufstockung der Lagerkapazitäten bei der Funke Medical AG sichert Versorgung von Patienten

Raesfeld (pd). Die Funke Medical AG stellt weiterhin und unabhängig von aktuellen Engpässen im internationalen Frachtverkehr ihre optimale Lieferfähigkeit von Dekubitustherapie­Systemen sicher.

Hierfür hat sie über die letzten Jahre permanent ihre eigenen Lagerkapazitäten erweitert. Der Ausbau des Lagers ergänzt als zusätzliche Maßnahme die bereits bestehenden, aufeinander abgestimmten Prozesse, deren Ziel es ist, Ware pünktlich und in gleichbleibend hoher Qualität zu liefern – auch und gerade in der pandemiebedingten Sondersituation.

Die zu steuernden Hauptfaktoren sind hierbei der Rohstoffbeschaffung, das Lieferanten­ und Qualitätsmanagement sowie die Logistik. Die Grundstoffe für ihre Produkte, hochwertige Schäume, bezieht die Funke Medical AG von europäischen Herstellern.

Da auch das Zubehör überwiegend aus Deutschland und nur in geringen Teilen aus anderen europäischen Ländern stammt, ist die Funke Medical AG von den akuten Versorgungsengpässen bei Fernost­Importen insgesamt nicht betroffen. Zur Firmenphilosophie der Funke Medical AG gehört die vertrauensbasierte und langfristige Zusammenarbeit mit ihren Partnern, wie z. B. den Lieferanten.

Neben dem überwiegend nationalen Einkauf zahlt sich dieser Anspruch aktuell besonders aus, wenn es um die Rohstoffverfügbarkeit geht. Kurze Wege erzeugen zudem geringere Kosten und schonen die Umwelt.

„Made in Germany“ aus einer Hand

Von Produktion bis Warenausgang finden sämtliche Prozesse im Hause der Funke Medical AG statt. Hierdurch ist eine gleichbleibend hohe Qualität unter Berücksichtigung aktuellster gesetzlich verpflichtender Richtlinien gewährleistet. Zudem entfallen durch kurze Wege eventuelle Wartezeiten. Die Prozesskette endet mit der termingerechten Lieferung. Sowohl national als auch international ist die Warenausfuhr der Produkte der Funke Medical AG gesichert, was der Zusammenarbeit mit zuverlässigen Logistikunternehmen zuzuschreiben ist. Daher können sich die Kunden der Funke Medical AG auf die Lieferfähigkeit des Unternehmens verlassen.

Impfzentrum Kreis Borken – Termine bis Ende Mai ausgebucht

„Impfzentrum Kreis Borken“ informiert: Termine bis Ende Mai ausgebucht

Über 116117 keine Kapazitäten verfügbar / Weitere Impfstoff-Zuweisungen insbesondere an Ärzteschaft

Kreis Borken (pd). Das „Impfzentrum Kreis Borken“ weist darauf hin, dass derzeit keine Termine mehr über die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) unter 116117 buchbar sind: Bis Ende Mai ist das Impfzentrum in Velen komplett ausgebucht.

Die Nachfrage nach Terminen seitens der berechtigten Personen- und Berufsgruppen der Priorität III war sehr hoch: Seit der Freigabe vergangenen Donnerstag wurden rund 18.000 Erstimpfungstermine bis Ende Mai im Impfzentrum gebucht. Derzeit sei auch nicht damit zu rechnen, dass weitere Termine für diesen Zeitraum eingestellt werden können.

Das Land hat berichtet, dass die niedergelassenen Ärzte Schritt für Schritt mehr Impfstoff erhalten. Impfberechtigte könnten daher auch ihren Arzt/ihre Ärztin kontaktieren, ob dort ggf. kurzfristiger ein Impftermin ermöglicht werden kann.
Die derzeit vom Land freigegebenen Gruppen der Priorität sind in der Pressemitteilung des Landes aufgezählt (s. dazu: https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/impfkampagne-nordrhein-westfalen-minister-laumann-stellt-weiteren-impffahrplan-vor). Darüber hinaus sind bislang keine weiteren Personen- oder Berufsgruppen benannt worden.

MÜNSTER-LAND-WIRT Erle – Der Treffpunkt der Region

Dorfgemeinschaftshaus soll unter MÜNSTER-LAND-WIRT Erle der Treffpunkt der Region werden

ERLE. MÜNSTER-LAND-WIRT Erle. Am Dienstag traf sich Norbert Maria Braun, deutschlandweit tätiger Marketingexperte für Gastronomiebetriebe, mit dem Vorstand der Bürgergenossenschaft Erle und dem Pächter André Wachtmeister. Der Grund: Es wurden weitere Details zum Dorfgemeinschaftshaus besprochen.

Hierbei ging es unter anderem um den Namen des Projekts. So ein einzigartiges Vorhaben bedarf auch eines einzigartigen Namens. Nach langer Überlegung und in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat und dem Pächter wurde unter fachkundiger Beratung der der neue Namen, besser die neue Marke für Erle, festgelegt: MÜNSTER-LAND-WIRT Erle – Das Wortspiel soll das zukünftige Konzept der Marke präsentieren und steht für:

  • Münsterland: regional + Identität
  • Landwirt: Produkt + Bewusstsein
  • Wirt: Gefühl + Tradition

Der Name soll all das verkörpern, wofür das Projekt stehen möchte: Das Münsterland als die Heimat. Die Verbundenheit und Identität der Erler und die Liebe sowie das Bewusstsein für Natur und Produkt werden vor allem in der Landwirtschaft stetig vorangetrieben und gefördert. Und der Wirt verkörpert das Gefühl und die Tradition der Region, hier kommt alles zusammen.

Bürgergenossenschaft-Erle-mit-Norbert-Maria-Braun
Zu gemeinsamen Gesprächen trafen sich v.l.: Vorstand Oliver Jahnich und Andreas Grotendorst, Pächter Andre Wachtmeister und Marketingexperte Norbert Maria Braun

Zitat Braun: „Viele Menschen aus Erle und der Region engagieren sich mit Geld und Ideen. Diesen begeisterten Menschen gilt es mit dem MÜNSTER-LAND-WIRT ein kleines Zeichen zu setzen und danke zu sagen“.

MÜNSTER-LAND-WIRT Erle – ein erstklassiges Projekt

Auch die Veltins-Brauerei unterstützt diese Bemühungen. Braun könne sich gut sich gut vorstellen, diese neue Marke auch über Erle hinaus zu etablieren. Darüber hinaus beschäftigt sich der Vorstand in den letzten Monaten intensiv mit der Verfeinerung der Planung. Zahlreiche Gespräche wurden geführt und immer wieder mit dem Pächter rückgekoppelt, u.a. mit der Gemeinde Raesfeld, der Lebensmittelüberwachung, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken, dem Bauamt, dem Brandschutzingenieur, Fachleuten für technische Gebäudeausstattung (Heizung/Sanitär/Lüftung/Elektro), Steuerberater, Gastronomie- und Küchenausstattern, der DeHoGa, und vielen mehr.

Alles soll genau geplant werden, damit dieses Projekt so erstklassig wird, wie all die Mitglieder und Investoren der Bürgergenossenschaft es verdient haben. Vorsitzender Andreas Grotendorst sagt hierzu. „Der Teufel steckt im Detail und wir sind froh, dass wir bei der Abstimmung aller Gewerke tatkräftig von Bernfried Lammersmann und Tobias Göbel von unserem Architekturbüro Thieken und Partner aus Dorsten unterstützt werden.“

Architekten-Thieken-MÜNSTER-LAND-WIRT-Erle
Der erste Planentwurf vom Dorfgemeinschaftshaus wurde bereits im August 2020 von den Architekten Bernfried Lammersmann und Tobias Göbel, im Rathaus vorgestellt. Foto: Petra Bosse

Planungen dauern noch einige Zeit an

In den letzten Wochen sei dem Vorstand klar geworden, dass die Preissteigerungen in der Bauindustrie, insbesondere bei den Materialpreisen, zu einer echten Herausforderung für die Bürgergenossenschaft und dem Pächter werden könnten.

Oliver Jahnich (stellv. Vorsitzender): „Wir prüfen bis ins kleinste Detail, wie wir Kostensteigerungen durch Umplanungen auffangen können. Das erfordert unzählige Abstimmungen und viel Zeit, reduziert aber hoffentlich auch das Risiko weiterer Kostensteigerungen. Deshalb bitten wir alle um Verständnis, dass diese Planungen noch einige Zeit dauern werden“.

Mit dem neuen Namen sei nun ein großer Schritt gemacht worden, es folgen aber noch viele weitere. „So einzigartig das Projekt ist, so außergewöhnlich sind manche Schritte, und so unvorhersehbar sind auch manche Probleme. Aber der Vorstand und der Pächter sind fest entschlossen, der Heimat einen Münster-Land-Wirt zu übergeben, der ihrer würdig ist. Mit Tradition, Bewusstsein und Heimatliebe“.

Mehr zum MÜNSTER-LAND-WIRT Erle gibt es hier.

Die zehn schönsten Picknickplätze für den Frühlingsausflug im Münsterland

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Die schönsten Picknickplätze – Jetzt entdecken auf picknick-muensterland.com

Münsterland (pd). Wenn das Gras in frischem Grün auf den Wiesen wächst und die Obstbaumblüte ganze Landschaften verschönert, ist Frühling im Münsterland.

Der ideale Zeitpunkt für ein Picknick während einer Radtour oder Wanderung. Die zehn schönsten Picknickplätze für den Frühling finden Interessierte jetzt auf picknick-muensterland.com.

„Kaum ein Vergnügen vermittelt das Gefühl von Urlaub so spontan wie ein Picknick: Einfach ein paar leckere Dinge eingepackt und dann mit dem Rad oder zu Fuß durch das schöne Münsterland“, sagt Melanie Schlüters, Projektleiterin Picknick beim Münsterland e.V. „Ob romantisch zu zweit, allein oder als Familie: Unsere Region bietet traumhafte Picknickplätze für die Frühlingszeit.“

Der perfekte Zwischenstopp

Ein Picknick im Blütenmeer ermöglicht zum Beispiel der Vier-Jahreszeiten-Park in Oelde. Inmitten tausender Tulpen und Hornveilchen finden Gäste Picknickplätze auf dem gesamten Gelände – etwa auf den vielen Grünflächen oder an einem festen Platz mit Tischen und Bänken.
120 Hektar Natur pur gibt es beim Picknickplatz in der Steveraue in Olfen.

Dort können Picknickerinnen und Picknicker auf Holzsitzecken Platz nehmen und den Störchen beim Nisten zuschauen. Der perfekte Zwischenstopp während einer Radtour.
Eine ruhige Auszeit inmitten besonderer Flora und Fauna versprechen auch die Bockholter Berge bei Greven, ein Naturschutzgebiet mit idealen Möglichkeiten für eine Wanderung. Der Picknickplatz bietet freie Sicht auf die grüne Heidelandschaft.
Wer es urbaner mag, genießt am kubaai Quartier in Bocholt oder am Hafen Münster entspanntes Picknick-Feeling. Die Mischung aus Industriekultur und moderner Architektur macht bei diesen Plätzen den besonderen Reiz aus.

Picknicken vor der Kulisse alter Spinnereigebäude oder direkt am Ufer umgeben von umgebauten Speicherhäusern – diese Quartiere machen’s möglich.
Daneben hat das Münsterland noch viele weitere stimmungsvolle Picknickplätze für die Frühlingszeit zu bieten. Die zehn schönsten Frühlings-Picknickplätze auf einen Blick:
• Bockholter Berge, Fuestruper Straße 4 (Wanderparkplatz), 48268 Greven
• Burg Vischering, Berenbrock 1, 59348 Lüdinghausen
• Feldmarksee Sassenberg, 48331 Sassenberg
• Hafen Münster, Albersloher Weg 14, 48155 Münster
• Inselparkgelände Gronau, Udo-Lindenberg-Platz 1, 48599 Gronau
• kubaai Quartier, Uhlandstraße 50 (Parkplatz), 46395 Bocholt
• Salinenpark Rheine, Salinenstraße 105, 48432 Rheine
• Stadtpark Vreden, Up de Bookholt 10 (Parkplatz), 48691 Vreden
• Steveraue Olfen, Im Selken 55, 59399 Olfen
• Vier-Jahreszeiten-Park, Konrad-Adenauer-Allee 20, 59302 Oelde

Auf picknick-muensterland.com gibt es nicht nur mehr Infos zum Platz und seinen Vorzügen, sondern auch zur Erreichbarkeit, den Öffnungszeiten, Toilettenanlagen, Sitzmöglichkeiten und Ausflügen in der Nähe. Zudem gibt es auf der Website noch mehr rund um das Thema Picknick zu entdecken – etwa Rezepte zum Nachmachen und Tipps für ein No-Waste-Picknick. Interessierte können sich außerdem einen „Picknick-Pocket-Guide“ herunterladen oder als gedruckte Version bestellen.

Kreisbetrieb im Einsatz gegen Eichenprozessionsspinner

Rund 470 Kilometer Kreisstraßen – Mit neuem Gerät werden Nematoden „gespritzt“ / Ab jetzt sind Mitarbeiter abends und nachts unterwegs

Kreis Borken (pd). Der Kreis Borken geht in den kommenden Wochen gegen den Eichenprozessionsspinner vor.

Der Betrieb für Straßen, Gebäudewirtschaft und Grünflächen hat ein entsprechendes Gerät angeschafft und musste daher in diesem Jahr keine Fachfirma beauftragen.

Montag (3. Mai) war erstmals ein Fahrzeug des Kreisbetriebs unterwegs, um befallene Eichen an Kreisstraßen mit Nematoden zu besprühen. Priorität haben zunächst Bäume, an denen Menschen durch die giftigen Haare der Raupen gefährdet werden können. Das sind zum Beispiel Eichen in Ortsnähe oder an stark befahrenen Radwegen. Zudem werden die Bäume an den kreiseigenen Schulen und der Kita sowie am Kreishaus behandelt.

Umweltverträglich

Bei Nematoden handelt es sich um sehr kleine Fadenwürmer, die schon seit Jahren zum biologischen Pflanzenschutz eingesetzt werden. Diese vernichten die Eichenprozessionsspinner-Raupen, sind aber harmlos für Menschen oder etwa Haustiere. Diese Vorgehensweise ist deutlich umweltverträglicher als der Einsatz von chemischen Mitteln.

Im vergangenen Jahr wurde ein Unternehmen damit beauftragt und der Kreisbetrieb hat dabei gute Erfahrungen mit dieser Methode gemacht. Die Nematoden werden mit einem Wassergemisch auf die befallenen Bäume gesprüht. Da sie die Raupen der Eichenprozessionsspinner „bekämpfen“, kann die Behandlung der Bäume nur in einem etwa vierwöchigen Zeitfenster bis zur Verpuppung erfolgen, das jetzt beginnt. Da die Nematoden lichtempfindlich sind, erfolgt der Einsatz des Kreisbetriebs immer abends und nachts. Bei starkem Wind oder starkem Regen ist das Fahrzeug nicht unterwegs.

Es ist für jeden Baum auch eine zweite Behandlung vorgesehen. Der Kreisbetrieb ist für rund 470 Kilometer Kreisstraßen zuständig.
Der Eichenprozessionsspinner tritt seit einigen Jahren vermehrt auch im Westmünsterland auf. Seine Raupen kommen hauptsächlich an Eichen vor. Zwischen deren Rückenhaaren verbergen sich kleine Gifthaare, die beim Menschen zu allergischen Reaktionen der Haut und Atemproblemen führen können.

Erler möchte Initiative gegen lauten Motorradlärm gründen

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Lauter Motorradlärm belastet Anwohner – Brettern statt fahren

ERLE. Wenn Gruppen von Motorradfahrern oder auch Einzelpersonen durch den Ortskern brettern, ist an Ruhe, vor allem in den Sommermonaten, nicht mehr zu denken. Zu jeder Tagezeit und am Wochenende rasen sogenannte Sportfahrer mit dröhnenden Motoren durch den Ort.

Frühlingszeit ist Motorradzeit. Biker, einzeln und in Gruppen, fahren wieder mehr oder weniger lautstark durch die Region. Besonders an der Rhader Straße sind am Wochenende zahlreiche Motorradfahrer, auch in großen Gruppen unterwegs. Erle ist ein beliebtes Ziel für durchfahrende Biker und somit übermäßig groß vom Motorradlärm belastet.

Sehr zum Ärger von Ulrich Grunewald. Er hat sein Haus direkt an der Kreuzung Rhader/Dorstener Straße (B224). Bereits 2019 forderte der Erler, dass die Polizei mehr Präsenz zeigen sollte und Lärmmessungen machen müsse.

Lärm durch Motorradfahrer in Raesfeld und Erle
Beliebte Motorradstrecke: Rhader Straße, Schermbecker Straße und weiter Richtung Marienthal und Raesfeld.

Bis an die Schmerzgrenze

Dieser Meinung ist er auch heute noch, denn das Problem sei noch größer geworden. Neben den Motorrädern reihen sich mittlerweile immer mehr Quads ein. Diese seien teilweise noch lauter als Motorräder und kennen keine Schmerzgrenze, so Grunewald. „So richtig schlimm ist es an den Wochenenden und wenn das Wetter gut ist. Durchgängig von 10 bis 20 Uhr ist der Lärmpegel unerträglich. An ein entspanntes Wochenende, nach einer arbeitsreichen Woche, ist an solchen Tagen im eigenen Garten nicht zu denken“, ärgert sich der Erler.

Motorradlärm-in-Erle-Grunewald
Um wenigstens am Wochenende Ruhe im Garten vor Motorradlärm zu haben, hat Ulrich Grunewald seine Gartenmögel mittlerweile hinter sein Haus verlegt. Foto: Petra Bosse

„Silent Rider“

Um wenigstens an den Wochenenden etwas mehr Ruhe zu haben, hat er seine Gartenmöbel nun hinter sein Haus gestellt. „Das kann aber doch nicht zielführend sein, dass ich wegen der Lärmbelästigung meinen Garten nicht mehr nutzen kann und meine Hauswand als Schallmauer nutze“, findet Grunewald. Deshalb möchte er nun eine Gemeinschaft gegen lauten Motorradlärm gründen. Dabei verweist er auf den Nachbarort Brünen. Hier hat die Stadt Hamminkeln bereits seit zwei Jahren am Ortsausgang ein Lärmdisplay „Silent Rider“ angebracht, was vor allem Motorradfahrern anzeigen soll, wann sie zu laut durch den Ort fahren. „Ich hoffe, dass wir dafür die Polizei und unseren Bürgermeister Martin Tesing mit ins Boot bekommen“.

Info

Silent Rider ist eine bundesweite Initiative gegen unnötigen Motorradlärm. Sie wurde vom Arbeitskreis National Eifel Anfang 2019 ins Leben gerufen. Viele weitere Mitstreiter aus ganz Deutschland haben sich der Initiative angeschlossen und sind dem Verein Silent Rider e. V. beigetreten.

Landwirte geben Spende an Aktion Lichtblicke e. V. weiter

Stadt Borken spendet eine Summe von 2.000 Euro auf Wunsch der Landwirte an Lichtblicke e. V.

Borken (pd). Nach den sommerlichen Temperaturen vom Wochenende sind die hohen Schneemassen auf den Borkener Straßen vor gerade einmal drei Monate kaum noch vorstellbar.

Nach starkem Schneefall am Wochenende vom 06. bis 08. Februar 2021 haben die Borkener Landwirte am Dienstag, 09. Februar 2021, den städtischen Bauhof mit etwa 25 Schleppern und Hängern tatkräftig bei der Schneeräumung unterstützt.

SpSpende der Landwirte an die Aktion Lichblicke e. V. Foto: Stadt Borken
Spende der Landwirte an die Aktion Lichblicke e. V. Foto: Stadt Borken

In Anerkennung dieser besonderen Hilfsaktion und als Dankeschön für ihren freiwilligen und unentgeltlichen Einsatz spendet die Stadt Borken eine Summe von 2.000 Euro auf Wunsch der Landwirte an die Aktion Lichtblicke. Die Aktion Lichtblicke e. V. unterstützt seit 1998 Kinder, Jugendliche und ihre Familien, die materiell, finanziell oder seelisch in Not geraten sind.

Am 10. Mai 2021 nehmen die Landwirte Michael Kapell und Lambert Aehling stellvertretend für die Borkener Landwirte den symbolischen Scheck von Fachbereichsleiter Christoph Beckmann und den Fachabteilungleitern Michael Gesing und Josef Rottstegge vom städtischen Bauhof entgegen.

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