Der Lebensmittel-Einzelhandel reagiert auf die Aufwertung des Tierschutzes

Passend zur Aufwertung des Tierschutzes in der Nutztierhaltung haben am heutigen Tag einzelne Unternehmen des Lebensmitteleinzelhandels angekündigt, perspektivisch in den Kühltheken nur noch Fleisch aus Außenklima- und Biohaltung führen zu wollen.  

Länder fordern nunmehr den Bund auf, die Neuausrichtung der Nutztierhaltung weiter zu forcieren. Wenn bauliche Änderungen der Verbesserung des Tierwohls dienen, sollen sie baurechtlich privilegiert werden. Dies soll explizit laut Umweltministerin Heinen-Esser auch für Ersatzneubauten oder bauliche Erweiterungen (ohne Erweiterung der Tierhaltungskapazität) gelten. „Der Umbau hin zu einer nachhaltigen Nutztierhaltung muss durch ein flexibles Umwelt- und Baurecht ermöglicht werden. Wer mehr Tierwohl in seine Ställe bringen will, muss dabei unterstützt und nicht ausgebremst werden“, so Heinen-Esser.

Umweltministerin Ursula Heinen-Esser: „Mehr Tierwohl ist nicht zum Nulltarif zu haben. Eine Abkehr von Billigfleisch und eine Zuwendung zur Qualitäts- statt Preiswerbung ebnet den Weg in eine nachhaltige Tierhaltung. Die Ankündigungen sind sehr zu begrüßen und machen hoffentlich Schule, damit die Wertschätzung einer hochwertigen Fleischerzeugung und – vermarktung auch an der Ladentheke honoriert werden und bei den Landwirten ankommt“.

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