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Kreis Borken startet mit zweiter Corona-Boosterimpfung

In den kreiseigenen Impfstellen startet der Kreis Borken mit zweiter Corona-Boosterimpfung

Zunächst für Personen ab 70 Jahren, BewohnerInnen in Pflegeheimen, Personen mit Immunerkrankungen und medizinisches sowie Pflegepersonal.

Kreis Borken (pd). Die Koordinierende Covid-Impfeinheit (KoCI) des Kreises Borken teilt mit: Ab sofort ist eine zweite Corona-Boosterimpfung in den kreiseigenen Impfstellen in Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau möglich. Dies gilt gemäß aktueller STIKO-Empfehlung zunächst jedoch ausschließlich für:
– Personen ab 70 Jahren, Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen, Personen mit einer Immunerkrankung, deren erste Boosterimpfung mindestens drei Monate zurückliegt
– medizinisches und Pflegepersonal, deren erste Boosterimpfung mindestens sechs Monate zurückliegt. In begründeten Einzelfällen kann eine Impfung frühestens drei Monate nach der ersten Boosterimpfung erfolgen.
Hinweis: Die zweite Boosterimpfung erfolgt mittels der mRNA-Impfstoffe von BioNTech oder Moderna.

Folgende Angebote des „Mobilen Impfens ohne Termin“ im Kreis Borken stehen in den kommenden Tagen an:
– Mittwoch, 16.02., und Donnerstag, 17.02.2022: Gronau, 13-19 Uhr, Rathaus, Konrad-Adenauer-Straße 1
– Dienstag, 22.02., Mittwoch, 23.02., und Donnerstag, 24.02.2022: Borken, 13-19 Uhr, Stadthalle Vennehof, Am Vennehof 1

Weitere Termine sind in Kürze unter www.corona.chayns.de buchbar. Die offenen Impfangebote für den März sind derzeit in Planung. Alle Informationen rund um die Corona-Schutzimpfung sowie den jeweils aktuellen Terminplan gibt es auf www.kreis-borken.de/coronaimpfung.

Inhaberwechsel für das „Bootshaus“ am Pröbstingsee

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Neueröffnung am Dienstag, 15. März 2022 – Nachfolgepächter sind Willi und Michael Meyerink

Das „Bootshaus“ im Freizeit- und Erholungspark Pröbstingsee ist bei fast jedem Wetter, insbesondere jedoch bei sommerlichen Temperaturen ein beliebtes Ausflugsziel in Borken.

Borken (pd). Es besteht schon seit über 40 Jahren und wird seit 2015 von Hildegard Merz-Averbeck erfolgreich bewirtschaftet. Vor Ort gibt es einen Bootsverleih, einen Kioskverkauf mit Outdoor-Gastronomie sowie einen Biergarten mit Seeterrasse.
Hildegard Merz-Averbeck kündigt zum 1. März 2022 die Übergabe des Bootshauses an Familie Meyerink aus Vreden an. Familie Meyerink verfügt über umfassende Erfahrung in der Hotel- und Gastronomiebranche, führt ein Hotel sowie den „Offshore-Berkelbeach“ in Vreden.

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Foto: Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing (Mitte) mit Frau Merz-Averbeck und ihrem Ehemann (li.) und den neuen Inhabern Michael und Jürgen Meyerink (re.) vor dem „Bootshaus“ am Pröbstingsee. ©Stadt Borken

Etabliertes Konzept wird übernommen

Die Nachfolgepächter Willi und Michael Meyerink möchten das etablierte Konzept des „Bootshauses“ übernehmen und auf gleichem Niveau weiterführen.
Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing bedankt sich bei Frau Merz-Averbeck mit einem kleinen Präsent für die hervorragende Entwicklung des Bootshauses und die stets angenehme Zusammenarbeit und wünscht alles Gute für die Zukunft.

Speisen- und Getränkeangebot

Gleichzeitig begrüßt Bürgermeisterin Schulze Hessing die Herren Meyerink sen. und jun. als Nachfolgepächter für das „Bootshaus“ und wünscht im Namen der Stadt Borken einen erfolgreichen Start für die Eröffnung am 15. März 2022. BesucherInnen des Bootshauses können sich also weiterhin auf das beliebte Speisen- und Getränkeangebot mit Flammkuchen, Currywurst, Kaffee & Kuchen sowie Kaltgetränke freuen.

Fahrzeugbestand im Kreis Borken erreicht Rekordmarke

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Zulassungsstellen-Bilanz 2021 – Fahrzeugbestand im Kreis Borken steigt weiter an

Halbleiter-Krise in der Autoindustrie macht sich dennoch leicht bemerkbar / Neue Bezahlmöglichkeiten / Ärgerliche „No-Shows“

Kreis Borken (pd). Die Zahl der Fahrzeuge im Kreis Borken ist weiter gestiegen: „Im vergangenen Jahr hat der Fahrzeugbestand abermals eine neue Rekordmarke erreicht“, teilt Hendrik Schuurmann, Leiter der Zulassungsstelle des Kreises Borken, mit: Zum 31. Dezember 2021 waren es insgesamt 334.877 Fahrzeuge (2020: 328.528). Der überwiegende Teil, nämlich 229.892 der erfassten Fahrzeuge, sind Pkw.

Hendrik Schuurmann, Leiter der Zulassungsstelle des Kreises Borken, hier am Standort im Borkener Kreishaus, stellt die Entwicklungen des vergangenen Jahres dar.
Hendrik Schuurmann, Leiter der Zulassungsstelle des Kreises Borken, hier am Standort im Borkener Kreishaus, stellt die Entwicklungen des vergangenen Jahres dar. ©Kreis Borken

Bestand von Elektrofahrzeugen steigt kontinuierlich an

Im Vorjahr lag die Zahl noch bei 227.418. Die Zahl der LKW ist im Vergleich zum Vorjahr von 19.386 auf 20.258 gestiegen. Bei den Motorrädern stellten die MitarbeiterInnen der Zulassungsstellen in Ahaus, Bocholt und Borken eine Zunahme von 17.296 auf 17.915 fest.
„Auch der Bestand von Elektrofahrzeugen steigt kontinuierlich an. Der Anteil am Gesamtbestand ist aber weiterhin relativ gering“, konstatiert Hendrik Schuurmann.

Hybridfahrzeuge haben sich verdoppelt

Von den 334.877 Fahrzeugen werden 3.740 ausschließlich mit einer elektrischen Batterie betrieben, 5.826 weitere sind Hybrid-Modelle. Laut dem Leiter der Zulassungsstelle waren im Kreis Borken noch im Jahr 2018 lediglich 224 reine Elektrofahrzeuge angemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr 2020 hat sich sowohl die Zahl der E-Autos als auch die der Hybridfahrzeuge zum 31.12.2021 nahezu verdoppelt.

Autohersteller leiden momentan unter fehlenden Chips

Die Zahl der Kfz-Zulassungen im Kreis Borken ist im Vergleich zum Vorjahr im Jahr 2021 etwas zurückgegangen: um rund 2.250 auf 69.292; die Zahl der Neuzulassungen darunter ebenfalls – um 710 auf 14.780. Neben den Folgen der Corona-Pandemie leiden viele Autohersteller momentan unter fehlenden Chips in der Automobilproduktion.

Die „Halbleiter-Krise“ in der Automobilbranche wirkt sich letztlich auch auf die Vorgangsbearbeitung in der Zulassungsstelle aus. Es ist auch aktuell zu erkennen, dass weniger Neuwagen zugelassen werden.

Der Markt ist relativ leer

„Der Markt ist relativ leer, so dass die Fahrzeughalter ihre Pkws länger fahren und wir dementsprechend weniger Abmeldungen zu verzeichnen haben. Dafür wurden häufiger technische Änderungen in den Papieren eingetragen. Da weniger alternative Fahrzeuge zur Verfügung standen, scheinen die Bürgerinnen und Bürger eher das Beste aus ihren Altfahrzeugen herausgeholt zu haben“, sagte der Leiter der Zulassungsstelle.

1.000 Ausfuhrkennzeichen mehr

Die Zulassungsstelle des Kreises Borken hat aber auch über 1.000 Ausfuhrkennzeichen mehr als im Vorjahr bearbeitet, so dass sich die Zulassungszahlen trotz der Schwierigkeiten am Automobilmarkt relativ stabil entwickeln. „Bis Ende November lagen unsere Zulassungszahlen ziemlich exakt auf Vorjahresniveau von 2020. Im Dezember der Vorjahre nahmen die Zulassungen der Händler immer deutlich zu. 2021 war dem nicht so. Ein Grund ist, dass auch den Autohäusern weniger Vorführwagen zur Verfügung standen, die zugelassen werden konnten.“

Neues Terminsystem eingeführt

Bereits im Zuge der ersten Corona-Welle wurde für die Zulassungsstellen des Kreises ein Terminsystem eingeführt. Es wurde ständig weiterentwickelt und hat dazu beigetragen, dass sich die Wartezeiten für die Kunden deutlich minimiert haben. Seit vier Monaten kann den Bürgerinnen und Bürgern im Regelfall entweder am gleichen oder aber am Folgetag noch ein Termin an einem der drei Standorte der Zulassungsstelle – in Ahaus, Bocholt oder Borken – angeboten werden. „Diese Zahlen sind im Vergleich zu vielen anderen Zulassungsstellen wirklich gut. Das System stößt auch bei den Kunden auf Zustimmung und wir bekommen viele positive Reaktionen“, freut sich Hendrik Schuurmann über das Angebot.

Termine werden nicht storniert

Ärgerlich seien aber die sogenannten „No-Shows.“ „Eine beträchtliche Anzahl an KundenInnen erscheint zu den gebuchten Terminen nicht, ohne diesen vorher zu stornieren. Das ist sehr bedauerlich, weil sie so die Termine für andere BürgerInnen blockieren“, gibt Schuurmann zu bedenken. Dabei führe in der Terminbestätigung auch ein Link unmittelbar zu Stornierung. „Es wäre schön und im Interesse aller, wenn man diese Stornierungsmöglichkeit nutzen würde“, appelliert der Leiter der Zulassungsstelle. Eine Häufung von nicht abgesagten Terminen sei insbesondere bei der Buchung von Ausfuhrkennzeichen zu erkennen. „Hier sind wir inzwischen sogar so weit, dass wir über die Sperrung bestimmter und immer wiederkehrender Mailadressen nachdenken“, so Schuurmann.

Telefon-Hotline ist gut ausgelastet

Die Telefon-Hotline der Zulassungsstelle ist hingegen weiterhin gut ausgelastet. „Wir geben unser Bestes, aber leider sind nicht immer alle Anrufe zeitgleich zu bedienen. Der Rückrufservice wird aber immer besser angenommen“, erläutert Schuurmann. „Jeder Bürger und jede Bürgerin kann den Wunsch nach einem Rückruf hinterlegen, der entweder am selben oder spätestens am Folgetage ausgeführt wird.“

Kreditkarten werden jetzt auch akzeptiert

Besonders erfreulich sei, dass die Bezahlmöglichkeiten Ende 2021 deutlich ausgeweitet werden konnten. Waren in der Vergangenheit ausschließlich Bargeld- und Girokartenzahlungen möglich, werden nun auch verschiedene Kreditkarten akzeptiert. Diese können auch über das Smartphone zur Zahlung genutzt werden. Zusammen mit der neuen Wartezone am Standort Kreishaus Borken wurden auch Terminals in allen drei Standorten aufgestellt, an denen sich die Kunden eigenständig anmelden können. Sie können ihre 6-stellige Wartenummer von der Terminbestätigung direkt eingeben und dann im Wartebereich Platz nehmen, bis sie aufgerufen werden. Die Neuerungen werden in Kürze auch über die sozialen Medien und die Internetseite des Kreises Borken im Detail vorgestellt.
Weitere Hinweise rund um die Fahrzeugzulassung gibt es unter www.kreis-borken.de/zulassungsstelle.

Schloss Raesfeld – der schönste Ort zum Heiraten

Neun Trauungen gab es bereits in diesem Jahr. 200 Hochzeitstermine für 2022 im Schloss Raesfeld sind schon vergeben

Kalter Wind, dafür aber Sonnenschein pur. Für das frischvermählte Paar aus Hamminkeln seien das die besten Voraussetzungen für ihre Trauung am Schloss Raesfeld am Samstag gewesen, wie sie nach der Trauung unisono bestätigten.

Am Samstag heirateten Julia und Timo Bode aus Hamminkeln im Schloss Raesfeld. Sie waren eins von neun Ehepaaren, die sich in diesem Jahr bereits das Ja-Wort im Schloss Raesfeld gegeben haben.

Rekordjahr 2019

Das sei noch nicht viel, aber für den Februar ganz normal, so Norbert Altrogge, Leiter des Ordnungsamtes Raesfeld. „So richtig losgeht es mit Hochzeiten immer erst ab März und April“, erklärt Altrogge. Bevor durch Corona auch die Anzahl der Trauungen in Raesfeld 2020/21 einbrachen, verzeichnete die Gemeindeverwaltung 2019 mit insgesamt 400 Trauungen ein Rekordjahr.

Mit Blick auf das Jahr 2022 jedoch seien schon 200 Termine reserviert, auch schon für Silvester, welcher der heiratsstärkste und beliebteste Tag laut Altrogge im Jahr sei.

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Das frischvermählte Paar Julia und Timo Bode aus Hamminkeln suchten sich bewusst Schloss Raesfeld für ihre Trauung aus. Foto: Petra Bosse

Schönste Ort in der Region

Für das frischvermählte Ehepaar und ihren Angehörigen war der Samstag im Februar, obwohl es trotz der Sonne ziemlich kalt und windig war, genau der richtige Tag, um sich das Ja-Wort zugeben. In der Sonne glänzte auch ein alter hellblauer VW-Käfer aus dem Jahr 1971. Diesen hatte Schwiegervater Josef Engenhorst eigens für diesen Tag aus seiner Garage geholt und auf Hochglanz aufpoliert.

Warum das Hamminkelner Paar sich ausgerechnet Schloss Raesfeld zur Trauung ausgesucht haben, konnten beide schnell erklären: „Wir heiraten hier in Raesfeld, weil es einfach der schönste Ort für eine Trauung in der Umgebung ist“, sagten am Ende Julia und Timo Bode. 

Fluthilfe Ahrweiler – Kamm und Schere sorgten für ein wenig Glück

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es… oder besser gesagt: Nicht lange reden, sondern einfach machen. Wie die Friseurmeisterin Diana Brömmel aus Raesfeld

Das Friseurteam rund um Diana Brömmel reiste am Sonntag (13.2.) ins Flutgebiet. Im Vorfeld rief Brömmel zu einer Spendenaktion für die Flutopfer in Ahrweiler auf.

… Und ein Lächeln zaubern! Ein Bericht von Diana Brömmel und ihrem Team.

Es war die zweite Hilfsaktion, nach der Spendenaktion für die Flutopfer im Ahrtal im August 2021, welches die aktive Friseurmeisterin Diana Brömmel in Angriff genommen hat.

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Friseursalon in der Küche. Diana Brömmel sorgte mit ihrer Schere nicht nur für einen neuen Haarschnitt, sondern auch für einen kleinen „Glücksmoment“.

Kein Weg aus der Wohnung heraus

Gemeinsam mit ihrem Brömmel-Team fuhr sie für einen Sonntag nach Ahrweiler, um dort viele Menschen mit einem neuen Haarschnitt zu erfreuen. „Mir war bekannt, dass es viele Leute in Ahrweiler und Bad Neuenahr gibt, die aus ihrer Wohnung nicht heraus können, weil die Fahrstühle nicht funktionieren und sie nicht die Treppe bewältigen können. So haben wir diese Frauen zu Hause besucht“, berichtet Diana Brömmel.

Ahrweiler Hilfe Brömmel Raesfeld
Haare-schneiden-auf-dem-Flur

Provisorischer Salon

Eine Mitarbeiterin fuhr mit der ortsansässigen Ines Thomae zu den Hausbesuchen. Andere Friseurinnen arbeiteten derweil im Versorgungszelt.  Dafür wurde extra ein „provisorischer Salon“ hergerichtet. In der eigens dafür freigeräumten Wecke wurden dann dort den ganzen Tag Haare geschnitten. Dabei kam man während des Tages ins Gespräch“. Hauptsächlich ging es hier um die Bewältigung der Flutfolgen.

Team-Brömmel-im-Einsatz

Spenden gesammelt

Im Vorfeld hat die Raesfelderin bei vielen Unternehmen und Personen um Spenden gebeten. Mit ihrem Aufruf stieß sie in der Gemeinde überall auf offene Ohren. „Uns war es wichtig, Dinge mitzunehmen, die gebraucht werden, und vor allem, den Betroffenen eine Freude zu machen und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern“, so die Friseurmeisterin.

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Neue Frisur und Sonntagskuchen.

Frühlingsblumen und Sonntagskuchen

„Wir waren erstaunt, wie sehr sich alle über die Frühlingsblumen gefreut haben“, erzählt Irmgard Fundermann vom Salon Brömmel gerührt. Alle Kundinnen, die zu Hause besucht wurden, erhielten eine kleine Tüte mit schönen Dingen: Ein Stück Sonntagskuchen, ein leckeres Glas Marmelade und neben anderen Kleinigkeiten eben auch einen Primeltopf.

Viele Spenden gingen in das Versorgungszelt HangAhr21 am Schwimmbad in Ahrweiler. Jeden Tag werden hier viele Betroffene aus Ahrweiler aber auch viele ehrenamtliche Helfer seit Monaten versorgt, die aus ganz Deutschland kommen und die Flutopfer beim Aufbau unterstützen.

Ahrweiler Versorgungszelt
Das Innenleben des Versorgungszeltes. Hier spielt sich das Leben ab.

Wie geht es weiter?

Das Versorgungszelt HangAhr21 ist einer von vielen Anlaufpunkten, wo gemeinsam gegessen wird und man Informationen und Neuigkeiten erfährt. Wie geht es weiter und wo kann ich Hilfe bekommen?

Regelmäßig werden hier Spenden abgegeben, die meist sofort angenommen werden. So freuten sich am Sonntag auch viele über das Mittagessen, das von zwei Raesfelder Gastronomen geliefert wurde. Karin Tücking und Doris Gröninger vom Catering Wachtmeister wurden mit ihrer Erbsensuppe mit Begeisterung empfangen. Sie waren bestürzt von der vorhandenen Zerstörung des Ahrtals „Wir haben nicht gedacht, dass es so kaputt ist, der Aufbau noch so viel Arbeit und Kraft bedeutet, um die Folgen der Flut zu beseitigen.“

Alles ist noch in Kisten verpackt, denn die Küche ist noch nicht fertig.

Gröninger ergänzt: „Bei vielen Menschen sind die Flut und die Folgen davon schon aus dem Gedächtnis, aber hier vor Ort kann man die Schäden ganz real sehen. Und wir fahren demütig nach Hause.“

Aber auch praktische Dinge, die gerade in der Bauphase benötigt werden, hatte ein Raesfelder Gartenmarkt gespendet. Die Kartons waren im Nu leer und alle hatten ihre Freude daran: Die Kinder liefen bei strahlendem Sonnenschein in den neuen Gummistiefeln und die Väter freuten sich über Tapetenkleber und Arbeitshosen.

Freude-über-eine-neue-Frisur-und-die-schönen-Geschenke

Für alle Beteiligten war es ein sehr anstrengender Tag mit vielen fröhlichen Erlebnissen und Eindrücken. Alle zeigten sich auch von der Dankbarkeit der Flutopfer gerührt.

Im April 2022 wird Diana Brömmel planmäßig wieder ins Ahrtal fahren. „Im Vorfeld werde ich mich natürlich über meine Kontakte dorthin erkundigen, womit wir helfen können, und dann kann es passieren, dass ich nochmals an die Türen der Raesfelder klopfe“, sagt die Raesfelderin mit einem Augenzwinkern. „Und ich weiß, dass ich auch dann wieder Hilfe bekomme – die Raesfelder und Erler sind halt so! Und dafür möchte ich mich auch bei allen ganz herzlich bedanken, bei den Unternehmen aber auch den Privatpersonen und Kunden, die mit kleinen oder größeren Sach- und Geldspenden diese Hilfsaktion unterstützt haben.“
Foto: Diana Brömmel

Raiffeisenmarkt spendet viele nützliche Dinge, v. l. Diana Brömmel, Ch. Vennemann und André Wachtmeister.

„Impfen statt Schimpfen“ am Samstag in Raesfeld

DRK Raesfeld impft

Unter dem Motto „Impfen statt Schimpfen“ macht das DRK Ortsverein Raesfeld am Samstag 19.02.2022 in der Zeit von 10 Uhr bis 16 Uhr einen Impftermin am DRK Haus an der Weseler Straße 5 in Raesfeld.

Geimpft werden können auch Kinder ab 12 Jahren.  

Anmeldung unter testen.drkborken.de bzw. unter der Chayns app. Weitere Informationen www.drkraesfeld.de.

Raesfelder Termine 2022: Konzerte, Märkte und Feste

Raesfeld einfach einladend!

Alle Termine für das Jahr 2022 in Raesfeld auf einen Blick. Bedingt durch die aktuelle Situation jedoch ohne Gewähr.

19.03. Aktion saubere Landschaft von 9 bis 12 Uhr
26.03. Fahrradbörse in der Julia-Koppers-Gesamtschule Raesfeld von 10.30-12 Uhr
30.04. Radwandertag für Jedermann, Startzeiten von 10-12 Uhr an der Zweifach-Sporthalle in Raesfeld
30.04. Traditionellen Maikranz aufhängen – Ständebaum in Erle um 19 Uhr
27.05. 34. Raesfelder Volkslauf (TSV) – Zweifachhalle Raesfeld um 16.30 Uhr
28.05. Kinderflohmarkt von 11-14 Uhr, Parkplatz am Rathaus
05.- 6.06. (Pfingsten) Bauernmarkt Hof Süthold, Raesfeld 11-18 Uhr
19.06. Schlösser- und Burgentage im Münsterland – Schloss Raesfeld
25.-26.06. Gartentage, Raesfelder Privatgärten www.raesfeld.de/gartentage
5.-6.-7. 8. Musiklandschaft Westfalen Schloss Raesfeld
14.08. 16. Raesfelder Büchermarkt 11-18 Uhr Schloss Raesfeld
09.09. Heimatshoppen
11.11. Tag des offenen Denkmals ab 15 Uhr – Akademie Schloss Raesfeld
25.09. Großer Bauernmarkt 11-18 Uhr Hof Johannes Stegerhoff Erle
30.09 Lichterabend in Raesfelder Gärten 18-22 Uhr
05.-6.11. Historischer Kappesmarkt Raesfeld 11-18 Uhr
01.12. Nikolausumzug Start 17 Uhr ab Rathaus
01.-04.12. Adventsmarkt Schloss Raesfeld

Weitere Informationen
Tourist-Info im Naturparkhaus
Tiergarten Schloss Raesfeld
Tel.: 02865 6091 29
www.raesfeld.de

Aufstallpflicht für Geflügel ab Dienstag im Kreis Borken aufgehoben

Die Aufstallpflicht im Kreis Borken wird nun für gesamtes Kreisgebiet aufgehoben

Ab Dienstag, 15. Februar, fallen bisherige Regelungen im Nachgang zum Geflügelpestausbruch in Hamminkeln-Dingden auch in den Kommunen Isselburg, Bocholt, Rhede, Borken und Raesfeld weg.

Kreis Borken (pd). Die Aufstallpflicht von Geflügel im Kreis Borken, die seit Mitte Dezember 2021 galt, wird nun komplett aufgehoben. Ab dem kommenden Dienstag (15. Februar 2022) darf Hausgeflügel also wieder wie gewohnt nach draußen. Die im Anschluss an einen Geflügelpestausbruch vom Dezember 2021 in einem Betrieb in Hamminkeln-Dingden (Kreis Wesel) erlassenen Regelungen für die Geflügelhalter im Kreisgebiet können dann vollständig entfallen.

Nachdem zum 13. Januar bereits die Überwachungszone und die Aufstallpflicht in großen Teilen des Kreises Borken aufgehoben wurden, dürfen ab dem 15. Februar nun auch die Geflügelhalter in den Kommunen Isselburg, Bocholt, Rhede, Borken und Raesfeld ihren Tieren wieder Auslauf im Freien gewähren. Die Allgemeinverfügung wurde aufgehoben.

Seit Mitte Dezember keine weiteren Ausbrüche

Für die aktuelle Risikobewertung durch den Fachbereich Tiere und Lebensmittel der Kreisverwaltung war ausschlaggebend, dass es seit Mitte Dezember keine weiteren Ausbrüche von Geflügelpest in Hausgeflügelbeständen in den Kreisen Wesel, Kleve und Borken gegeben hat.

Die latente Gefahr eines Eintrags durch Wildvögel wird durch das Friedrich-Löffler-Instituts unverändert als hoch eingestuft, so dass weiterhin eindringlich an alle Geflügelhalter appelliert wird, die Biosicherheitsmaßnahmen in ihren Haltungen zu überprüfen und sofern möglich zu verbessern.
Weitere Informationen sind auf der Homepage des Kreises Borken unter https://kreis-borken.de/gefluegelpest zu finden.

Kolpingsfamilie Raesfeld lädt zur Winterwanderung ein

Am Sonntag, 20. Februar findet die Winterwanderung der Kolpingsfamilie Raesfeld statt.

Die Wanderung geht vom Heidesee bis zum Weihnachtssee in der Schwarzen Heide bei Kirchhellen.

Aufgrund der Corona Lage ist eine Einkehr zum Kaffee nicht möglich. Deshalb soll jeder Teilnehmer selbst für ein warmes Getränk sorgen. Für Kuchen wird gesorgt. Anmeldungen bei Manfred Telöken unter Tel.: 7113 (bitte auch den AB nutzen).

Es sind auch Nichtkolpinger herzlich Willkommen. Treffpunkt und Abfahrt um 14:00 Uhr am Kolpinghaus.

Markus Weiß folgt im WLV auf Ludger Schulze Beiering

Bauern haben neuen Kreisverbandsvorsitzenden

Markus Weiß ist neuer Vorsitzender des Borkener Kreisverbandes im Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband (WLV).

(pd). Der Kreisverbandsausschuss als höchstesBeschlussgremium des WLV auf Kreisebene stattete den Borkener Schweinehalter heute mit einem klaren, einmütigen Wahlergebnis aus.

Der Kreisverband hielt die Veranstaltung pandemiebedingt im Rahmen einer Videokonferenz ab, an der 114 Delegierte und Gäste teilnahmen.
Der bisherige Stellvertreter tritt damit in die Fußstapfen von Ludger Schulze Beiering als ehrenamtliche Spitze des trotz Strukturwandels immer noch 3.712 Mitglieder zählenden Kreisverbandes. Nach 22 Jahren im Vorstand – davon knapp zehn als Vorsitzender – war Schulze Beiering nicht mehr zu den Wahlen angetreten. Die turnusgemäß eigentlich schon 2021 auf dem Programm stehenden Wahlen waren coronabedingt zwei Mal verschoben worden.

Wahlen erfolgten ohne Gegenkandidaten

Neu zur stellvertretenden Kreisverbandsvorsitzenden wählten die Delegierten heute die Milchviehhalterin Bettina Hueske (Südlohn). Damit gehört erstmals eine Frau zur Riege der Vorsitzenden im Kreisverband. Weiterer Stellvertreter bleibt Schweine- und Hühnerhalter Heinz Josef Elpers (Ahaus). Alle Wahlen erfolgten ohne Gegenkandidaten und ohne Gegenstimme.
Im Vorfeld der Wahl überbrachten Landrat Kai Zwicker und Europaabgeordneter Dr. Markus Pieper ihre Grüße per Live-Zuschaltung und lobten die vertrauensvolle und fachlich gute Zusammenarbeit allgemein mit dem WLV und im Speziellen auch mit Schulze Beiering.

Sein Vorgänger und Ehrenvorsitzender des Kreisverbandes, Johannes Röring (Vreden), stellte speziell dessen Geradlinigkeit heraus und sein Eintreten für marktwirtschaftliche Lösungen: „Deine erste Forderung an die Politik war nie ‚Es muss Geld kommen!‘, du hast um gute Rahmenbedingungen gekämpft und für Anreize statt Verbote.“
Dem schloss sich auch Markus Weiß an: „Von dir, Ludger, durfte ich lernen, wie wichtig es ist, die Dinge wirklich klar anzusprechen und erkennbar Haltung zu zeigen – auch in Situationen, in denen es nicht einfach ist und einem der Wind dazu schon mal um die Ohren geblasen wird.“

Kein Amt auf Lebenszeit

Der so Bedachte bedankte sich für die Blumen: „Ich trete nicht zurück, weil ich resigniert bin oder die Schnauze voll habe. Ich trete zurück, weil das hier kein Amt auf Lebenszeit ist. Ich bin zufrieden, weil wir hier als Team zusammen gute Arbeit gemacht haben. Dafür bedanke ich mich ausdrücklich.“
Genau diesen Punkt griff auch sein Nachfolger in der Dankesrede zu seiner Wahl auf: „Ich wünsche mir eine weiterhin konstruktive Zusammenarbeit mit allen befreundeten Institutionen, die für Landwirtschaft, Natur, Umwelt und den ländlichen Raum unterwegs sind. Ich glaube, die großen Aufgaben, die wir vor der Brust haben, können wir nur gemeinsam bewältigen.“

Zur Person: Markus Weiß (Kreisverbandsvorsitzender)
Markus Weiß aus Borken-Gemen war von 2006 bis 2018 Vorsitzender im Öffentlichkeitsausschuss des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes und wurde 2012 zum Stellvertretenden Vorsitzenden im Kreisverband gewählt. Der 41-Jährige ist verheiratet und hat drei Kinder. Er führt einen Hof mit Sauenhaltung, angeschlossener Mast und Ackerbau. 2014 war er der erste Gewinner des von der Landwirtschaftlichen Rentenbank auf Bundesebene vergebenen Gerd-Sonnleitner-Preises für ehrenamtliches Engagement junger Landwirtinnen und Landwirte.

Zur Person: Heinz-Josef Elpers (Stv. Kreisverbandsvorsitzender)
Heinz-Josef Elpers war von 2006 bis 2021 Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Ortsverbandes Wessum. Seit 2012 ist Elpers zudem Mitglied im Vorstand des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes, seit 2018 als Stellvertretender Vorsitzender. Der 52-Jährige ist verheiratet und hat drei Kinder. Er betreibt einen Hof mit Sauen- und Legehennen-Haltung, Ackerbau und Direktvermarktung.

Zur Person: Bettina Hueske (Stv. Kreisverbandsvorsitzende)
Bettina Hueske aus Südlohn ist seit 2012 Mitglied im Öffentlichkeitsausschuss des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes.
Als Vorsitzende steht sie dem Gremium seit 2018 vor. Im Jungzüchter-Verein der Rinder-Union-West hat sie von 2013 bis 2022 im Vorstand mitgearbeitet, seit 2017 als Vorsitzende. Die 29-Jährige führt zusammen mit ihren Eltern einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Milchviehhaltung, Ackerbau und Direktvermarktung. 2019 erhielt sie den von der Landwirtschaftlichen Rentenbank auf Bundesebene ausgelobten GerdSonnleitner-Preis für ehrenamtliches Engagement junger Landwirtinnen und Landwirte. 2013 noch während ihrer Ausbildung zur staatlich geprüften Agrarbetriebswirtin gewann sie zusammen mit zwei Mitstudentinnen einen Förderpreis des Verbandes für landwirtschaftliche Fachbildung NRW.

UWG Raesfeld-Erle nimmt Stellung zum Wechsel von Nicole Ostendorf

Stellungnahme der UWG Raesfeld-Erle zum Wechsel Nicole Ostendorfs in die CDU Raesfeld

Der Wechsel Nicole Ostendorfs in die CDU hat Konsequenzen auf die Raesfelder Kommunalpolitik, auf die Mehrheitsverhältnisse im Gemeinderat sowie in den Ausschüssen.
Seit Jahren hatte die CDU die absolute Mehrheit (also mehr als 50%) der Sitze im Rat und in den Ausschüssen inne.
Bei der Kommunalwahl 2020 konnte die Opposition – insbesondere durch Zugewinne der UWG – diese absolute Mehrheit brechen. Die CDU hatte nunmehr 14 Ratssitze, die Oppositionsparteien zusammen ebenfalls (UWG 6 Sitze, SPD 3 Sitze, Bündnis 90/Die Grünen 3 Sitze und die FDP 2 Sitze).

UWG verliert einen Ratssitz

Mit dem Wechsel von Nicole Ostendorf in die CDU-Fraktion verliert die UWG einen Ratssitz und voraussichtlich einen Sitz in den Ausschüssen und die CDU gewinnt einen dazu. Somit hat die CDU erneut die absolute Mehrheit. Dies entspricht nicht dem Bürgerwillen zur Kommunalwahl 2020. Nicole Ostendorf hat bei der Wahl 2020 kein Direktmandat erworben, sondern ist durch die Wählerstimmen der UWG über die Kandidaten-Liste der UWG in den Rat eingezogen.
Trotz dieser unglücklichen und vom Wähler nicht gewollten Verschiebung der Mehrheitsverhältnisse setzt sich die UWG umso mehr entschieden und geschlossen für das Wohl der Gemeinde und der Bürgerinnen und Bürger Raesfelds ein!

Volker van Wasen
Fraktionsvorsitzender

Vorstand CDU Raesfeld nimmt Stellung zu RLT-Anlagen in Schulen

Am Montag 07.02.2022 wurde im Bauausschuss der Gemeinde Raesfeld von allen Parteien einstimmig beschlossen, festverbaute RLT-Anlagen in 70 Räumen der drei Schulen der Gemeinde zu installieren.

Dazu nimmt der Raesfelder CDU Vorstand Stellung:

Diesem Beschluss sind viele Überlegungen und Diskussionen voraus gegangen, sowohl bei den einzelnen Fraktionen, den Schulen und Schulpflegschaften und bei der Gemeindeverwaltung.

Genau wie jetzt der endgültige Beschluss einstimmig gefasst wurde, wurden auch die Beschlüsse, dass ein Förderantrag gestellt und abgewartet wird, sowie das noch verschiedene Fragen zu klären waren, in den beiden vorherigen Ausschusssitzungen (am 23.08.21 und 29.11.21) einstimmig getroffen.

Da es sich bei der Maßnahme, RLT-Anlagen für 70 Räume anzuschaffen, für eine Gemeinde in unserer Größenordnung, um eine finanziell nicht zu unterschätzende Angelegenheit handelt, sind wir von der CDU froh, dass sich alle Ausschussmitglieder, nicht nur dieser Verantwortung bewusst waren, sondern auch das es vorab viele wichtige Fragen, wie die der Statik, des Brandschutzes, der Wärmerückgewinnung und welches überhaupt die richtigen Geräte für unsere Schulen sind, zu berücksichtigen galt. Neben diesen rein sachlichen Aspekten, galt es natürlich auch immer die Gesundheit der Kinder zu berücksichtigen und was für Vorteile bringen die RLT-Anlagen dafür.

Wir freuen uns, dass dieses große und wichtige Vorhaben jetzt umgesetzt wird! (Quelle CDU Raesfeld Facebook)

Nicole Ostendorf nimmt Stellung zu ihrem Wechsel von der UWG in die CDU

Stellungnahme von Nicole Ostendorf zu ihrem Wechsel in die Raesfelder CDU. Sie hat im August 2021 mit sofortiger Wirkung die UWG – Fraktion verlassen.

Ihr Großvater Hubert Ostendorf gehörte 1969 mit zu den Gründungsmitgliedern. Nun hat Nicole Ostendorf sich politisch neu orientiert. Der Grund: „Die Basis für eine erneute Zusammenarbeit in der UWG-Fraktion fehlte„, begründet Ostendorf ihren Schritt.

Bei der Kommunalwahl Ende 2020 wurde ich als Kandidatin für die UWG Fraktion Raesfeld Erle e.V. in den Gemeinderat gewählt. Aufgrund eines zwischenmenschlichen Zerwürfnisses und nicht beizulegender Unstimmigkeiten mit dem damaligen Fraktionsvorsitzenden habe ich die UWG-Fraktion Ende August 2021 verlassen.

Die Basis für eine erneute Zusammenarbeit in der UWG-Fraktion fehlte. Nach Niederlegung des Mandates durch den ehemaligen Fraktionsvorsitzenden der UWG, Johannes Lülf, im Dezember 2021 wurde von Seiten der UWG kein Gespräch mit mir gesucht. Mein Eindruck war eher, dass die UWG-Fraktion eine Kontaktaufnahme bewusst gemieden hat.

Ostendorf-Nicole-CDU

Mit Herzblut bei der Gemeinderatswahl angetreten

Bei der Gemeinderatswahl bin ich als Kandidatin angetreten, um mich engagiert und mit Herzblut einzubringen. Das gestaltete sich nach dem Austritt aus der UWG-Fraktion für mich in den letzten Monaten sehr schwierig, weil mir der Austausch mit der Fraktion wichtig ist und ich als Einzelmitglied des Rates nicht antragsberechtigt bin.

Insofern war es aus meiner Sicht folgerichtig, mich einer anderen Fraktion anzuschließen zu wollen. Da ich meine kommunalpolitische ehrenamtliche Arbeit für die BürgerInnen der Gemeinde als Ratsmitglied und auch als einstimmig gewählte 2. stellvertretende Bürgermeisterin gerne weiter ausüben möchte, blieb mir keine Wahl, mich politisch neu zu orientieren.

Viele Gemeinsamkeiten

Nach Recherche der jeweiligen Fraktionen im Gemeinderat und reiflicher Überlegung, war die CDU aus meiner Sicht die richtige Wahl für mich. Mit der CDU kann ich mich identifizieren und mich weiterhin für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger einsetzen. In Gesprächen mit den Vorsitzenden der CDU-Fraktion und des CDU-Vorstandes haben wir viele Gemeinsamkeiten feststellen können. Die Fraktion hat mich einstimmig unterstützt und inzwischen in ihre Arbeit aufgenommen.

Meine Entscheidung, mich der CDU anzuschließen, geht ausschließlich auf meine Initiative zurück.

Mit dieser Entscheidung habe ich die Möglichkeit, mein Ratsmandat und mein Amt als 2. stellvertretende Bürgermeisterin weiterhin auszuüben und mich ehrenamtlich in der Gemeinde zu engagieren.

Ich wünsche mir, dass mein Schritt für meine Wählerinnen und Wähler nachvollziehbar und als konsequent angesehen werden kann und dies in der Raesfelder Bevölkerung insgesamt mit Wohlwollen gesehen und akzeptiert wird.

Ich freue mich auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie eine produktive politische Zukunft.

Nicol Ostendorf – Mitglied der CDU-Fraktion

Neues Kräfteverhältnis – Raesfelder Ausschüsse werden neu besetzt

Bei der nächsten Ratssitzung am 21. Februar stehen Wahlvorschläge für die Bildung und Besetzung von Ausschüssen zur Beschlussfassung auf der Tagesordnung.

Ehemaliges Fraktionsmitglied der UWG Nicole Ostendorf ist nun neues CDU-Fraktionsmitglied.

Nicole Ostendorf ist im vergangenen Jahr aus der UWG – Fraktion ausgetreten. Seither hat sie ihr Ratsmandat fraktionslos ausgeübt. Am 2.2. 2022 ist sie der CDU-Fraktion beigetreten. Dies habe laut Jörg Heselhaus (Verwaltung) nun im Gemeinderat zu einer wesentlichen Kräfteverschiebung gesorgt, denn durch den Eintritt von Ostendorf erlangt die CDU-Fraktion die absolute Mehrheit im Rat.

Dieses neue Kräfteverhältnis müsse sich nach dem Spiegelbildlichkeitsgrundsatz nun auch in den Ratsausschüssen wiederfinden. Da die CDU-Fraktion dort jedoch keine absolute Mehrheit inne habe, müssen die Ausschüsse neu besetzt werden.

Schulausschuss

Nach §85 Schulgesetz wird auch der Schulausschuss nach den den Vorschriften der kommunalen Verfassungsgesetze zusammengesetzt. Außerdem können Vertreter der Schulen als ständiges Mitglied mit beratender Stimme berufen werden. Davon habe der letzte Rat auch Gebrauch gemacht.

Mit Blick auf den Schulausschüssen und deren Berufung der beratenden Mitglieder habe die Gemeinde bei ihren Vorschlägen vorab bei den Kirchen und Schulen nachgefragt.

Gemeindesportverband

Laut Meinung der Verwaltung sollte der Gemeindesportverband als zentrale Interessenvertretung der Sportvereine eine weiterhin in dem für Sportangelegenheiten zuständigen Ausschuss mit beratender Stimme vertreten sein. Deshalb hat die Verwaltung vorgeschlagen, den Ausschuss für Kultur, sport, Jugend, Senioren und Soziales wieder um ein beratendes Mitglied im Sportangelegenheiten zu ergänzen.

Zur Wahl stehen:

Für die katholische Kirche wurden als beratende Mitglieder in Schulangelegenheiten für den Ausschuss für Schule und Bildung Elisabeth Bietenbeck und Schwester Daniela Maria Simon als Stellvertreterin vorgeschlagen.

Zur Wahl für die evangelische Kirche als beratendes Ausschussmitglied stehen Nicole Rottmann und Uta Warschewski auf der Liste.

Und auch für Schulangelegenheit soll der Ausschuss für Schule und Bildung mit Thomas Schlüter und als sein Stellvertreter Manfred Grömping neu besetzt werden.

Für die Julias-Koppers-Gesamtschule werden Axel Heinz und als seine Stellvertreterin Susanne Ebber berufen.

Gemeindesportverband: In Sachen Sportangelegenheiten für den Ausschuss Kultur, Sport, Jugend, Senioren und Sozialen stehen Hans-Jürgen Heursen und Felix Bietenbeck (Stellvertreter) zur Wahl an.

Ohne Bestätigung durch PCR-Test kein Genesenennachweis

Ohne Bestätigung einer Infektion durch PCR-Test darf das Kreisgesundheitsamt Borken keinen Genesenennachweis ausstellen

POC-Test hingegen genügt als Isolations- oder Quarantänebescheinigung

Kreis Borken (pd). Aufgrund entsprechender Nachfragen weist das Gesundheitsamt des Kreises Borken noch einmal darauf hin, dass es nach der aktuellen Rechtslage einen Genesenennachweis nur dann ausstellen darf, wenn die Infektion durch einen positiven PCR-Test bestätigt worden war.
In Isolation bzw. in Quarantäne befindliche Personen benötigen keine individuelle Anordnung einer Behörde als Isolations- oder Quarantänebescheinigung, um Verdienstausfall geltend zu machen. Es genügt hierfür das positive (PCR oder PoC) Testergebnis sowie bei Haushaltsangehörigen zusätzlich der Nachweis eines gemeinsamen Wohnsitzes.

50.000 Euro für einen sicheren Kreisverkehr in Raesfeld

Die Bauarbeiten am Kreisverkehr in Raesfeld sind abgeschlossen

Der Kreisverkehr Südring/Truvenne/Linnenweg wurde in dieser Woche fertiggestellt. Mit der Markierung der Zebrastreifen und der Bepflanzung der Beete ist die Baumaßnahme nach rund drei Monaten nun abgeschlossen.

Rund 50.000 Euro investierte die Gemeinde, um durch eine bessere Beleuchtung und durch die neuen Querungshilfen den Kreisverkehr vor allem für Fußgänger sicherer zu machen. Dafür wurden insgesamt zwölf Lampen installiert, die für eine bessere Ausleuchtung des gesamten Bereichs sorgen.

Die Verkehrssicherheit, insbesondere für Kinder und Schüler, war im Dezember 2021 Thema im Bau- und Umweltausschuss. „Dieser Kreisverkehr ist bisher vor allem für Kinder etwas unübersichtlich. Wir wollen mit dieser Baumaßnahme den Weg zur Schule oder zum Kindergarten sicherer machen“, sagte seinerzeit Bürgermeister Martin Tesing.

RLT-Anlagen auch in allen elf Raesfelder Kindergärten?

Die Träger der Raesfelder und Erler Kindergärten sollen prüfen, ob diese mit RLT-Anlagen ausgestattet werden können

Nachdem die Raesfelder Schulen mit Beschluss vom 7. Februar zum Sommer hin mit RLT-Anlagen ausgestattet werden (wir berichteten), gibt es nun einen weiteren Antrag der SPD-Fraktion an die Raesfelder Verwaltung.

Insgesamt gibt es in Raesfeld und Erle elf Kindergärten. Die Träger der Kitas in der Gemeinde sind die katholische und evangelische Kirchengemeinde, der Kreissportbund Borken und der Elternverein bei der Kita Holz- und Waldwurm.

Wenn es nach der SPD gehe, soll nun laut Antrag der Fraktion die Gemeindeverwaltung auch Kontakt mit den Trägern der Kitas aufnehmen und ihnen den Einbau von RLT-Anlagen nahelegen. Diese seien laut Fraktionsvorsitzende Elke Rybarczyk in der beschlossenen Maßnahmen beim Einbau von RLT – Maßnahme in Schulen nicht erwähnt worden, obwohl das Corona-Virus auch vor den Kindergartentüren nicht halt mache.

Rybarczyk begründet ihren Antrag damit, dass es für Kleinkinder unter fünf Jahren keine Impfempfehlung gebe. Auch das Tragen von Stoffmasken oder das Einhalten von Abstandsregeln sei realitätsfern. FFP2-Masken seien für Kinder nicht empfohlen. Trotzdem würde das Kindergartenpersonal einen wichtigen Beitrag zur Kinderbetreuung in der Pandemie, so die Fraktionsvorsitzende

Stoßlüften fast nicht möglich

„Die meisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zwar geimpft, aber aus Fürsorgepflicht und pädagogischen Gründen können keine weiteren Maßnahmen zur Eigensicherung getroffen werden. Ein „Stoßlüften“, wie es bei Schulen möglich war, ist aus Gründen der Unfallgefahr fast gar nicht möglich“, ergänzt Rybarczyk.

Dies sei ein Grund dafür, dass der Ist-Zustand abgeklärt und ein möglicher Einbau geprüft und Förderprogramme abgerufen werden sollen, um dort, wo es noch keine RLT-Anlagen gibt, auf einen Einbau hinzuwirken.

Neue Leitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst des Kreises Borken

Die neue Leitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst des Kreises Borken hat ihren Betrieb aufgenommen

Landrat Dr. Kai Zwicker erfreut über die reibungslose Umstellung / 3,4 Mio. Euro kostete die Ausstattung

Kreis Borken (pd). Die neue Leitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst des Kreises Borken hat jetzt ihren Betrieb im Neubau neben dem Kreishaus in Borken aufgenommen. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker. Erfreut zeigt er sich gemeinsam mit Kreisordnungsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow und Fachbereichsleiter Heribert Volmering auch darüber, dass die Umstellung vom alten auf das neue System völlig reibungslos erfolgt ist.

„Die Alarmierung von Rettungsdienst und Feuerwehr war auch beim Übergang sichergestellt, da zu dem Zeitpunkt sowohl ein Team in der bisherigen und eines in der neuen Leitstelle im Einsatz war.“ Es sei allerdings Zufall, dass der Umzug beinahe mit dem „Europäischen Tag des Notrufes 112“ am Freitag, 11.02.2022, zusammenfällt, konstatiert er mit Schmunzeln.

Teams arbeiten völlig abgeschottet

Angesichts der aktuellen Corona-Lage müsse der Kreis Borken derzeit allerdings auf eine breitere öffentliche Präsentation der neuen Leitstelle verzichten, bedauert der Landrat. Um Infektionen in der Mitarbeiterschaft zu verhindern, arbeiten die drei Teams völlig abgeschottet voneinander und das Betreten der Räumlichkeiten ist Dritten nicht gestattet.

Zum Hintergrund:
Die Planungen für die neue Kreisleitstelle liefen bereits seit mehreren Jahren. Ausgestattet ist sie mit modernster Kommunikations- und Medientechnik. Angegliedert sind besondere Funktionsräume, in denen zum Beispiel der Krisenstab des Kreises Borken zusammentreten kann.
Insgesamt 25 Kräfte sind in der Leitstelle tätig. Leiter ist Oberbrandrat Stephan Kruthoff. Sein Stellvertreter ist Brandamtmann Dirk Honermann. 21 Disponentinnen und Disponenten arbeiten in drei Schichten. Zudem gehören zwei IT-Fachleute zum Leitstellenteam.
Hinweis:
Anlässlich des „Europäischen Tag des Notrufes 112“ am Freitag, 11.02.2022, gibt es auf dem Instagram-Kanal des Kreises Borken ein interessantes Quiz rund um das Thema „Notruf“.

„Herausforderung Verkehrswende“ für mehr Mobilität

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Die „Herausforderung Verkehrswende“ für mehr Mobilität in Westfalen ist zu schaffen!

(pd). Dies Fazit haben der Verkehrsverband Westfalen e.V. und der Westfalen e.V. gemeinsam mit der neuen Ministerin für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Ina Brandes, auf der virtuellen Podiumsdiskussion in Dortmund gezogen.

„Für mich ist der ÖPNV das Rückgrat der Verkehrswende. Gerade in den ländlichen Regionen Westfalens scheinen weder Angebot noch Finanzierung zukunftsfähig beziehungsweise gesichert zu sein“, formulierte Manfred Müller, Vorsitzender des Westfalen e.V., seinen Anspruch an das PLUS für Westfalen.

Herausforderung-Mobilität-Westfalen-e.V.

Dem Vorsitzenden des Verkehrsverbandes Westfalen, Marc Simon, lag vor allem der Güterverkehr am Herzen. „Ich bin als Transportunternehmer darauf angewiesen, dass die Verkehrswege uneingeschränkt erhalten bleiben. Die Vielfalt mit dem Autobahn- und Schienennetz, den Häfen, dem Dortmund Airport sowie den Umschlagseinrichtungen des kombinierten Verkehrs sind ein PLUS in Westfalen, das wir uns erhalten müssen.“

Verkehrsmittel mit seinen Stärken stärken

Ministerin Ina Brandes: „Wir müssen jedes Verkehrsmittel mit seinen Stärken stärken, damit die Menschen komfortabel, sicher und klimafreundlich unterwegs sind. Deswegen sorgen wir für ein starkes Angebot mit Bus und Bahn. Wir sind das erste Bundesland mit eigenem Fahrradgesetz, um den Ausbau von Radwegen zu beschleunigen. Wir halten mit Rekordsummen unsere Straßen in Schuss und haben ein 10-Punkte-Programm vorgelegt, damit Brücken schneller geplant, genehmigt und gebaut werden: Bei Ersatzneubauten wie bei der A45 können wir zum Beispiel auf eine erneute Planfeststellung und eine Umweltverträglichkeitsprüfung verzichten.“

Mobilitätsstationen

Damit reagierte Ministerin Brandes auch auf die zahlreichen Kommentare und Fragen zur Brückensperrung auf der A 45 aus dem Chat. Viele Teilnehmer äußerten die Sorge, dass in Zukunft weitere Brücken betroffen sein könnten. Darüber hinaus war im Chat die Verknüpfung der Verkehrsmittel, u.a. durch Mobilitätsstationen, ein großes Thema. Weiterhin wurde mehrfach nach der Elektromobilität für LKW gefragt, um in der Logistik eine lärmarme Anlieferung, insbesondere für Innenstädte, zu ermöglichen.

Impuls aus der Wissenschaft

Andreas Grotendorst, Geschäftsführer des Westfalen e.V., griff in seinem abschließenden Fazit noch einmal den Impuls aus der Wissenschaft von Prof. Dr. Alex Vastag auf, der für die Bewältigung der Verkehrswende auf die technologischen Weiterentwicklungen der Fahrzeuge und der digitalen Vernetzung hinwies. „Infrastruktur, Menschen und Technologie sind für mich der Dreiklang, den wir auf dieser Veranstaltung als PLUS für mehr Mobilität in Westfalen herausgearbeitet haben.“

Der Westfalen e.V. weist bereits jetzt darauf hin, dass am 15. Februar um 18 Uhr eine Veranstaltung zum Thema „Unternehmerinnen in Westfalen“ stattfindet. Informationen und Anmeldungen unter www.westfalen-ev.de/allgemein/unternehmerinnen-in-westfalen.

Eine Aufzeichnung des Livestreams steht unter www.dortmund.ihk24.de/mehrmobilitaet. zur Verfügung.

Einbrecher in Raesfeld bevorzugten Parfumflaschen

Raesfeld – Einbrecher hebeln Terrassentür auf

In Raesfeld haben Unbekannte am Mittwoch mehrere Parfumflaschen bei einem Einbruch gestohlen.

Laut Mitteilung der Polizei sind die Täter zwischen 13.30 Uhr und 21.00 Uhr in ein Wohnhaus am Jansdiek eingedrungen. Sie hatten eine Terrassentür aufgehebelt.

Im Inneren durchsuchten die Einbrecher mehrere Räume, in denen sie sich an Schränken und Schubladen zu schaffen machten.

Die Polizei bittet um Hinweise an die Kripo in Borken: Tel. (02861) 9000.

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