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Geringste Saatguternte seit 10 Jahren in NRW

Auswirkungen werden ab 2023 für die Wiederbewaldung spürbar

Aktuell sind in Nordrhein-Westfalen rund 113.000 Hektar Waldfläche durch Sturm, Dürre und Borkenkäfermassenvermehrungen zerstört oder stark geschädigt.

Wald und Holz NRW (pd). Insgesamt fielen 2021 die Saatgutmengen in den Wäldern Nordrhein-Westfalens sehr gering aus. Es ist bekannt, dass so etwas in unterschiedlich langen mehrjährigen Zyklen vorkommt. Aktuell bereitet es den Försterinnen und Förstern allerdings große Sorgen für die anstehende Wiederbewaldung großer Flächen stark geschädigter Wälder. Baumsaatgut ist außerdem nur über relativ kurze Zeiträume und mit viel Aufwand konservierbar. Ohne Saatgut können die Baumschulen keine neuen Pflanzen anziehen.

Insgesamt fielen 2021 die Saatgutmengen in den Wäldern Nordrhein-Westfalens sehr gering aus. Es ist bekannt, dass so etwas in unterschiedlich langen mehrjährigen Zyklen vorkommt. Aktuell bereitet es den Försterinnen und Förstern allerdings große Sorgen für die anstehende Wiederbewaldung großer Flächen stark geschädigter Wälder. Baumsaatgut ist außerdem nur über relativ kurze Zeiträume und mit viel Aufwand konservierbar. Ohne Saatgut können die Baumschulen keine neuen Pflanzen anziehen.

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Auch in der Erler Heide sieht es streckenweise nicht gut aus. Foto archiv: Petra Bosse

Bäume haben auf Erholung geschaltet

Was im ersten Moment im Hinblick auf den klimastabilen Waldumbau schlecht klingt, bringt aber für die Vitalität der Bäume etwas Positives mit sich: „Viele Bäume haben nach drei heißen und zehrenden Jahren nun auf Erholung geschaltet und Energie gespart. Wir hoffen auf eine reiche Blüte und Saatguternte im Jahr 2022“, sagt Johannes Jesch vom Team Forstgenetik- und vermehrungsgut im Zentrum für Wald und Holzwirtschaft. Baumschulen und Forstleute warten jetzt gespannt auf die Baumblüte im Frühjahr. Viele Blüten bedeuten gute Chancen für eine reiche Samenernte im Herbst.

113.000 Hektar Waldfläche

Aktuell sind in Nordrhein-Westfalen rund 113.000 Hektar Waldfläche durch Sturm, Dürre und Borkenkäfermassenvermehrungen zerstört oder stark geschädigt. In großen Teilen dieser Wälder setzen die Försterinnen und Förster auf Naturverjüngung. Das bedeutet, dass Bäume ganz natürlich aus im Boden liegenden oder durch Wind und Vögel aus der Umgebung hereingetragene Samen neu wachsen. Die natürliche Verjüngung von klimastabilen Baumarten klappt nicht überall. Auf einigen Flächen werden nicht mehr zukunftsfähige Fichten von Natur aus aufwachsen. In den betroffenen Wäldern muss die Wiederbewaldung, neben dem Nutzen der Naturverjüngung, mit dem gezielten Pflanzen junger Bäume vorangebracht werden.

Geringe Ernte in 2021

Üblicherweise ziehen Baumschulen die Samen in Beeten an, bevor Forstleute sie als meist zwei- bis vierjährige Bäumchen im Wald pflanzen. Die geringe Ernte in 2021 wird sich also ohne Ausgleich in den nächsten Jahren ab 2023 im Wald auswirken. „Bei der Wiederbewaldung empfiehlt Wald und Holz NRW die natürliche Verjüngung im Wald zu erhalten, zu fördern und bei Bedarf durch inselartige Pflanzungen zu ergänzen. Dafür brauchen wir geeignetes Saatgut. Ziel ist es, standortangepasste und klimastabile Mischwälder von mindestens vier Baumarten zu entwickeln“, sagt Dr. Bertram Leder, Leiter Zentrum für Wald und Holzwirtschaft.

Bewährte eingeführte Baumarten

Die Mischungen von vorrangig heimischen Baumarten wie Rotbuche, Stiel- und Traubeneiche, Lärchen und Kiefern sind Hoffnungsträger beim Umbau von Nordrhein-Westfalens Wäldern. Ergänzt wird der Zukunftswald durch seltenere heimische Baumarten und bewährte eingeführte Baumarten. „Die Beimischung dieser Baumarten kann zum Erhalt vitaler und ökologisch stabiler Wälder beitragen. Dabei müssen mögliche Risiken, die von eingeführten Baumarten ausgehen, genau geprüft und ausgeschlossen werden“, sagt Dr. Bertram Leder, Leiter Zentrum für Wald und Holzwirtschaft.

Geringste Menge seit 10 Jahren

Nun droht der Nachschub des Saatgutes ins Stocken zu geraten. Auch andere Bundesländer sind von Ernteausfällen betroffen, was die Zukäufe erschwert. Die Forstbaumschulen müssen daher wohl in der kommenden Saison bei den Baumarten und Herkunftsgebieten stärker variieren.

Nur 10.000 kg Saatgut der Baumarten, die dem Forstvermehrungsgutgesetz unterliegen konnten in NRW geerntet werden. Die geringste Menge seit 10 Jahren.

Roteiche

Davon nimmt die Erntemenge der Roteiche allein rund 4400 kg ein, gefolgt von der Vogelkirsche mit einer Erntemenge von 1200 kg, Roterle 862 Kg, die Hainbuche mit rund 800 Kg. Die Ernte der Weißtanne – jenem Nadelbaum, der künftig die Fichte ersetzen soll ist mit 346 Kg gering ausgefallen. Die anderen Mengen entfallen auf Esskastanie, Bergahorn, Sommerlinde, Winterlinde, Küstentanne und zahlreiche Gehölzarten wie Elsbeere, Eberesche, Schlehe, Pfaffenhütchen, Hartriegel und Weißdorn, die für die Gestaltung von Waldrändern wichtig sind. Bei der Kiefer sind die Zapfenpflücker in NRW auch mäßig erfolgreich, hier wurden bisher rund 480 Kg geerntet. Weitere Ernten der Kiefer können hinzukommen.

Die verfügbaren Arten und Mengen reichen bei weitem nicht, den Saatgutbedarf der Baumschulen und Waldbesitzer zu bedienen. Die Hoffnung liegt bei einer besseren Ernte 2022.

Digitale Info-Veranstaltung: Kinder- und Jugendförderung

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Aufholen nach Corona – Freizeit- und Ferienangebote für Kinder und Jugendliche: Digitale Info-Veranstaltung zu aktuellen Fördermöglichkeiten

Kinder- und Jugendförderung des Kreises Borken informiert am Donnerstag, 17. Februar, interessierte Träger der Kinder- und Jugendarbeit

Kreis Borken (pd). Die Corona-Pandemie stellt die Jugendarbeit im Kreis Borken auch weiterhin vor große Herausforderungen und Einschränkungen. Die Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche mussten und müssen vielfach neu gedacht werden.

Förderung-Jugend-und-Kinder-Kreis-Borken
Am Donnerstag, 17. Februar, informieren (v. li.) Leif-Erik Neugebauer, Sandra Berlekamp (Abteilungsleiterin) und Katharina Elsing von der Abteilung Kinder- und Jugendförderung des Kreises Borken in einer digitalen Infoveranstaltung zu aktuellen Fördermöglichkeiten für Freizeit- und Ferienangebote für Kinder und Jugendliche. ©Kreis Borken

„Aufholen nach Corona“

Aber auch in diesem Jahr stehen aus dem Fördertopf „Aufholen nach Corona“ zusätzliche finanzielle Mittel für die Umsetzung von Freizeitaktionen in der Jugendarbeit zur Verfügung. Hintergrund und Ziel des Bundes und des Landes NRW ist, Kindern und Jugendlichen wieder mehr Angebote in ihrer Freizeit zur Verfügung zu stellen, weil sie durch die Vorgaben der Coronaschutzverordnung und das Pandemiegeschehen besonders beeinträchtigt sind.

Neben dem Geld aus den regulären Kinder- und Jugendförderplänen der Jugendämter können Träger der Kinder- und Jugendarbeit daher weiterhin sehr unkompliziert Mittel für kurzfristige, zusätzliche oder erweiterte Angebote bekommen.

Jedes Jugendamt hat die Aufgabe, diese Förderung für seinen Zuständigkeitsbereich zu regeln. Wie dies für die Kinder- und Jugendarbeit in den Städten und Gemeinden im Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes Borken funktioniert, darüber informiert die Abteilung Kinder- und Jugendförderung der Kreisverwaltung am Donnerstag, 17. Februar, ab 18 Uhr digital per Zoom.

Bereits jetzt können die Fördervoraussetzungen und Fördermöglichkeiten auf der Homepage: www.jugendarbeit-kreis-borken.de eingesehen werden.

Interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich bis Donnerstag, 17. Februar, um 10 Uhr per E-Mail an [email protected] anmelden. Im Anschluss werden die Zugangsdaten per E-Mail mitgeteilt.
Zum Hintergrund:
Die Abteilung Kinder- und Jugendförderung des Kreises Borken berät Träger, Fachkräfte und Ehrenamtliche der Kinder- und Jugendarbeit zu inhaltlich-fachlichen Fragestellungen sowie Finanzierungsmöglichkeiten von Angeboten und Personalkosten in der Kinder- und Jugendarbeit.

Novavax Corona-Schutzimpfungen ab Ende Februar im Kreis Borken

Corona-Schutzimpfungen mit dem Impfstoff von Novavax starten voraussichtlich ab Ende Februar in den Impfstellen des Kreises Borken

Terminbuchung nur nach vorheriger Registrierung möglich unter: www.kreis-borken.de/coronaimpfung-novavax 

Kreis Borken (pd). Die Koordinierende Covid-Impfeinheit (KoCI) des Kreises Borken teilt mit: Die Corona-Schutzimpfungen mit dem Impfstoff von Novavax starten voraussichtlich ab Ende Februar 2022 (8. Kalenderwoche) in den kreiseigenen Impfstellen in Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau.

Hinweis: Eine Impfung ist nur nach vorheriger Terminbuchung für Personen ab 18 Jahren möglich. Da der Impfstoff zu Beginn nur begrenzt verfügbar ist, werden Impftermine bevorrechtigt für folgende priorisierte Gruppen angeboten:

  • Berufsgruppen, die von der Impfpflicht nach § 20a Infektionsschutzgesetz (IfSG) betroffen sind (Nachweis durch „Arbeitgeberbescheinigung“).
  • Das gilt für das Personal der medizinischen und pflegerischen Einrichtungen im Kreisgebiet, die ab dem 16. März einer Impfpflicht unterliegen. Die Kreisverwaltung informiert diese Einrichtungen derzeit über das geplante Vorgehen.
  • Personen, die aus medizinischen Gründen nicht mit den zugelassenen mRNA-Impfstoffen geimpft werden können (Nachweis: ärztliches Attest)

Wichtig: Bevor ein Termin gebucht werden kann, ist zunächst eine Registrierung notwendig. Diese kann unter www.kreis-borken.de/coronaimpfung-novavax erfolgen. Als Nachweis über die Zugehörigkeit zur Berufsgruppe wird eine „Arbeitgeberbescheinigung“ benötigt. Die Vorlage kann unter www.kreis-borken.de/arbeitgeberbescheinigung-novavax heruntergeladen werden.

Der Nachweis über die Priorisierung muss bereits bei der Registrierung hochgeladen werden. Registrierte Personen erhalten dann zunächst eine Eingangsbestätigung. Sobald die Impfstoffmenge und der Zeitpunkt der Verfügbarkeit bekannt sind, erhält diese Personengruppe per E-Mail einen Impftermin beziehungsweise die Möglichkeit zur Terminbuchung.
Auch Personen, die nicht zu den priorisierten Gruppen zugehören, können sich bereits jetzt über das genannte Formular registrieren – sie erhalten je nach Verfügbarkeit des Impfstoffs dann ebenfalls ein Impfangebot.
Zum Hintergrund:
Für eine vollständige Impfung benötigt es zwei Impfdosen im Abstand von drei Wochen. Als vollständig geimpft gelten dann Personen, deren Zweitimpfung mindestens 14 Tage her ist. Weitere Informationen zur Corona-Schutzimpfung mit dem Impstoff von Novavax sind auf www.kreis-borken.de/coronaimpfung erhältlich.

Licht für Luft – Stellungnahme der Vorsitzenden der Schulpflegschaften

Die Vorsitzenden der Schulpflegschaften der beiden Raesfelder Grundschulen freuen sich sehr, dass der Bau- und Umweltausschuss gestern einstimmig die Anschaffung von RLT-Anlagen beschlossen hat.

Insbesondere diese Einstimmigkeit zeigt uns, dass von allen dort vertretenen Parteien die Wichtigkeit und Notwendigkeit erkannt worden ist, hier eine positive Entscheidung im Sinne der Schulkinder zu treffen.

Wir beide sind sehr verwundert darüber gewesen, dass Herr Bürgermeister Tesing uns derart persönlich angegangen ist.

Zunächst finden wir es sehr bedauerlich, dass Herr Tesing für seine vorgebrachte Kritik ein Format gewählt hat, das uns keine Möglichkeit gegeben hat, hierauf zu erwidern. Leider stand uns dort kein Rederecht zu.

Sodann scheint Herr Tesing nicht zu berücksichtigen, dass wir nicht mit persönlichen Wünschen oder Meinungen aufgetreten sind. Wir sind beide demokratisch gewählte Vertreter der Elternschaft der Raesfelder Grundschulen und verstehen es daher als unsere Aufgabe, die Belange der Eltern und Kinder vorzubringen.

Zum Vorwurf des Populismus muss man sich zunächst vor Augen führen, wie wir den Entscheidungsprozess in den letzten Monaten begleitet haben. Wir haben über 850 Unterschriften gesammelt, um darauf aufmerksam zu machen, dass dieses Thema den Eltern und Familien sehr am Herzen liegt. Die Unterschriften wurden vor einer Ausschusssitzung persönlich übergeben.
Wir haben Leserbriefe an die Lokalmedien geschrieben, um zu den Presseberichten aus Sicht der Eltern Stellung zu nehmen. Gestern haben wir, gemeinsam mit den Kindern und Eltern ein leuchtendes Zeichen aufgestellt, um den Kindern und Eltern nochmals die Möglichkeit zu geben, ihre Unterstützung des Anliegens zu signalisieren.
Die so entstanden Bilder hätten, gemeinsam mit dem einstimmigen Beschluss, einen schönen und versöhnlichen Abschluss für alle Beteiligten darstellen können. Die Aktion haben wir ordnungsgemäß und rechtzeitig bei der Kreispolizeibehörde Borken angemeldet, die zeitweilig mit Beamten vor Ort anwesend war.

Wenn aus Sicht von Herrn Tesing dies mit „Populismus“ und „fragwürdigen Methoden“ gleichzusetzten ist, spricht dies für ein sehr unterschiedliches Demokratieverständnis.

Nicole Hutton und Mike Marcinowski

Jobangebote aus dem westlichen Münsterland und Umgebung

Top-Arbeitgeber aus dem westlichen Münsterland und Umgebung auf unserem stets aktualisierten Job-Board: Viel Erfolg bei der Jobsuche!

>>> Mitarbeiter (m/w/d)
>>> Chef de Partie (m/w/d)
>>> Mediengestalter (m/w/d)
>>> Metallbauer (m/w/d)
>>> Mechatroniker (m/w/d)
>>> Verkäufer (m/w/d)
>>> Ausbildung Bäcker (m/w/d)

AZ 107

Eingestellt am 09. Februar 2022 // AZ 107

Mitarbeiter (m/w/d)

Die Bonhoff GmbH sucht ab sofort zur Unterstützung des Teams im Bereich Brunnenbau und Geothermie Mitarbeiter (m/w/d)

– Führerschein Klasse B notwendig (BE/C wünschenswert)

Bewerbung bitte per:



Bonhoff GmbH

Zur Heide 5 (Gewerbegebiet Borken Ost)
46325 Borken
WhatsApp: 0157 88328414
Mail: [email protected]

AZ 106

Eingestellt am 14. Januar 2022 // AZ 106

CHEF DE PARTIE (m/w/d)

Restaurant Rosin aus Dorsten-Wulfen, sucht ab Februar 2022 zur Verstärkung seines kompetenten Teams einen Chef de Partie (m/w/d).

Bereich Partisserie & Kalte Küche

Bewerbungen bitte per:


Restaurant Rosin
Hervester Straße 18
46286 Dorsten-Wulfen
Tel: 02369 – 4322
E-Mail: [email protected]

AZ 105

Eingestellt am 07. Januar 2022 // AZ 105

MEDIENGESTALTER (m/w/d)

Funke Medical GmbH aus Raesfeld sucht zu sofort einen Mediengestalter (m/w/d) zur Verstärkung des Teams.

– Vollzeit
– 40 Stunden pro Woche


Funke Medical GmbH
Ährenfeld 10
46348 Raesfeld

AZ 104

Eingestellt am 06. Januar 2022 // AZ 104

METALLBAUER (m/w/d)

Heiming GmbH Co. KG aus Raesfeld-Erle sucht zu sofort einen Metallbauer (m/w/d) zur Verstärkung des Teams.

– Vollzeit
– 40 Stunden pro Woche


Heiming GmbH & Co. KG
Steinstraße 15
46348 Raesfeld-Erle

AZ 103

Eingestellt am 02. Januar 2022 // AZ 103

MECHATRONIKER (m/w/d)

Gernemann GmbH aus Schermbeck-Marienthal sucht zu sofort einen Mechatroniker (m/w/d) zur Verstärkung des Teams.

– Vollzeit
– 40 Stunden pro Woche


Gernemann GmbH
Klosterweg 31
46514 Schermbeck-Marienthal

AZ 102

Eingestellt am 20. Dezember 2021 // AZ 102

VERKÄUFER (m/w/d)

Bäckerei Schlegel aus Raesfeld sucht zu sofort einen Verkäufer (m/w/d) zur Verstärkung des Teams.

– Vollzeit oder Teilzeit
– 40 Stunden pro Woche


Bäckerei Schlegel
Im Winkel 4
46348 Raesfeld

AZ 101

Eingestellt am 15. Dezember 2021 // AZ 101

AUSBILDUNG BÄCKER (m/w/d)

Bäckerei Spangemacher aus Raesfeld sucht zu sofort einen Bäcker (m/w/d) zur Ausbildung für die Verstärkung des Teams.

– Vollzeit
– 40 Stunden pro Woche


Bäckerei Spangemacher
Weseler Straße 30
46348 Raesfeld

Stromkabel an der Westerlandwehr in Erle kommen in die Erde

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Neue Leitungen für zukunftsfähiges Stromnetz – 10.000-Volt-Kabel längs der Westerlandwehr in Erle werden in die Erde gelegt.

Erd- statt Freileitungen: Strommaste werden in Erle zurückgebaut. Westnetz investiert bei diesem Vorhaben rund 450.000 Euro in das Raesfelder Stromnetz

Der Verteilnetzbetreiber Westnetz modernisiert das Stromnetz in Raesfeld-Erle. Vom Sportplatz Erle bis nach Erle-Wachtmeister wird die Mittelspannungsfreileitung erneuert. Als Ersatz für die 10.000 Volt Freileitung, die am Waldrand verläuft, wird ein 10.000-Volt-Kabel in die Erde gelegt. Die Leitungsstrecke hat eine Länge von rund 2,5 Kilometern.

Rückbau der Freileitung

Die dafür notwendigen Tiefbauarbeiten haben bereits seit Anfang des Jahres begonnen und sollen, wenn es nicht es nicht zu witterungsbedingten Unterbrechungen kommen – voraussichtlich bis Mitte/Ende Februar 2022 abgeschlossen sein. Nachdem die neue Kabelverbindung in Betrieb genommen ist, folgt darauf der Rückbau der Freileitung.

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Für 450.000 Euro wird das Raesfelder Stromnetz, hier an der Westerlandwehr in Erle, ausgebaut. Foto: Petra Bosse

Wie Westnetz mitteilt, soll im Vergleich zur aktuellen Freileitung das neue Kabel wesentlich leistungsfähiger sein. Nach Fertigstellung sei die Einspeisung von regenerativ erzeugter Energie aus der Region zukunftsfähig ausgelegt.

10.000 Volt-Kabel über eine Länge von 3,5 Kilometern

Projektleiter Richard Stegger aus der Netzplanung erklärt: „Mit dem Bauprojekt in Raesfeld garantiert Westnetz die Versorgungssicherheit in der Gemeinde. Allein im Jahr 2021 haben wir daher rund 450.000 Euro in verschiedene Bauprojekte im Bereich Mittelspannung investiert. Im Rahmen dieser Projekte hat Westnetz bereits 10.000 Volt-Kabel über eine Länge von 3,5 Kilometern gelegt. Gleichzeitig rüsten wir rund acht Kilometer Freileitung ab.“

Neben dem neuen 10.000 Volt Kabel in Raesfeld-Erle hat der Verteilnetzbetreiber auch neue Kabel am Wormstallweg, am Vennekenweg sowie am Horterweg gelegt.

16.000 Kilometer Stromleitungen

Die Arbeiten führt das Leitungsbauunternehmen, Fa. Grethen, aus Legden aus. Geplant wurden die neuen Versorgungsleitungen am Westnetz-Betriebsstandort in Reken, der zum Gebiet des Westnetz-Regionalzentrums in Münster gehört. Das gesamte Regionalzentrum Münster ist verantwortlich für Planung und Errichtung, Betrieb und Instandhaltung von Strom-, Gas-, Wasser- und Breitbandnetzen in vielen Kommunen des Münsterlandes und von Ostwestfalen-Lippe.

Von hier werden über 16.000 Kilometer Stromleitungen in der Mittel- und Niederspannung und fast 4.000 Kilometer Gasleitungen betrieben. Über 60.000 Gasanschlüsse und über 140.000 Stromanschlüsse profitieren von den Netzen. So sorgen die Westnetz-Mitarbeiter in der Region für eine zuverlässige Energieversorgung.

Ab Mittwoch nur noch stichprobenartige Kontrollen im Einzelhandel

Ab Mittwoch (9. Februar) gilt in Nordrhein-Westfalen eine neue Corona-Schutzverordnung.

In einer Pressekonferenz informierte am Dienstag NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) über die neuen Regelungen sowie über die aktuelle Lage in der Corona-Pandemie:

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: „Ich hoffe, dass wir in den nächsten Wochen den Höhepunkt der Omikron-Welle überschritten haben. Das heißt aber nicht, dass wir dann auch sofort eine Entspannung in den Krankenhäusern spüren werden. Wir müssen vor allem die Personalsituation weiter im Blick haben.

Aktuelle Lage in Krankenhäuser:

Situation in Krankenhäusern in NRW.
33.000 Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind, werden derzeit in Krankenhäusern in NRW behandelt. Davon befinden sich 439 auf einer Intensivstation, 239 Personen sind in Beatmung.

Die wichtigsten Anpassungen im Überblick

2G im Einzelhandel bleibt mit stichprobenartigen Kontrollen bestehen

Für Ladengeschäfte und Märkte bleibt die 2G-Regel und damit das bisherige Schutzniveau bestehen: Zugang haben ausschließlich immunisierte – also vollständig geimpfte oder genesene – Personen.
Künftig ist bei der Zugangsbeschränkung jedoch eine stichprobenartige Kontrolle ausreichend. Gleiches gilt auch für den Zugang zu Geschäftslokalen von Dienstleistern und Handwerkern.

Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre sind Immunisierten gleichgestellt

Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre sind im Rahmen der Coronaschutzverordnung den immunisierten Personen gleichgestellt. Bislang galt dies für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre.

Erhöhung des Schutzniveaus für die Karnevalstage

Für die Karnevalstage im Zeitraum vom 24. Februar bis 1. März 2022 können Städte und Gemeinden durch eine Allgemeinverfügung bestimmte Bereiche im öffentlichen Raum ausweisen, in denen dann automatisch bestimmte zusätzliche Schutzmaßnahmen gelten. In diesen „gesicherten Brauchtumszonen“, in denen aufgrund des Zusammentreffens vieler Menschen das Infektionsrisiko erhöht ist, gilt:

  • Für das Verweilen in den Bereichen zum geselligen Beisammensein, zur Brauchtumspflege und zum Verzehr von Speisen und Getränken gilt die 2G+-Regel: Zutritt besteht nur für immunisierte Personen mit einem zusätzlichen negativen Testnachweis.
    Die Behörde entscheidet, ob sie das Einhalten dieser Voraussetzungen durch stichprobenartige Kontrollen oder durch Absperrungen und Zugangskontrollen sicherstellt. Letztere müssen angemessene Ausnahmen für Anwohnerinnen und Anwohner erlauben.
  • Untersagt sind Veranstaltungen im Freien ohne Personenbegrenzung und Zugangskontrolle durch den Veranstalter, insbesondere Umzüge mit straßenrechtlicher Genehmigung.
  • Für private Feiern mit Tanz sowie Karnevalsveranstaltungen und vergleichbare Brauchtumsveranstaltungen in Innenräumen im öffentlichen Raum bleibt es bei 2G+, aber es entfällt die Ausnahme von der Testpflicht für Personen mit einer Auffrischungsimpfung (und vergleichbare Fälle). 
  • ALLE Teilnehmer benötigen während der Karnevalstage dort einen zusätzlichen negativen Testnachweis, um mögliche Infektionsereignisse bestmöglich auszuschließen.
    Gleiches gilt für den Besuch von gastronomischen Einrichtungen in den gesicherten Brauchtumszonen, soweit es sich bei diesen nicht um reine Speiselokale handelt, die auch als solche genutzt werden.

Die zuständigen kommunalen Behörden können für die ausgewiesenen gesicherten Brauchtumszonen weitere erforderliche Regelungen festlegen, etwa eine örtlich und zeitlich begrenzte Verpflichtung zum Tragen mindestens einer medizinischen Maske im Freien, Kapazitätsbegrenzungen für gastronomische Einrichtungen und zusätzliche Maskenpflichten in Innenräumen. Zudem können sie auch für Bereiche außerhalb der Brauchtumszonen die Geltung von einzelnen für die Brauchtumszonen geltenden Regelungen anordnen, so zum Beispiel das Umzugsverbot. Sämtliche genannten Regelungen bedürfen keiner ausdrücklichen Zustimmung des Gesundheitsministeriums mehr.

Anpassung an Bundesregelungen zu Quarantäneausnahmen

Die Regelungen der Coronaschutzverordnung und der Test- und Quarantäneverordnungen werden an die veränderten Bundesregelungen zu den Quarantäneausnahmen angepasst.

  • Die Personenkreise, die von Quarantänemaßnahmen ausgenommen sind, werden an die vom RKI zwischenzeitlich vorgenommenen Änderungen angepasst.
    So entfällt bei genesenen Personen nach der zweiten Impfung die Karenzzeit von 14 Tagen nach der zweiten Impfung.
    Sie sind also unmittelbar nach der zweiten Impfung von Quarantänemaßnahmen ausgenommen und von der Testpflicht bei 2G+ befreit.
  • Bei den Regelungen zu Isolierung und Quarantäne wird deutlich gemacht, dass für die „Freitestung“ immer ein Coronaschnelltest in einem Testzentrum ausreicht und kein PCR-Test notwendig ist. 

Karnevalstage Regelungen

Insbesondere wurden für die anstehenden Karnevalstage Regelungen für räumlich abgegrenzte Bereiche getroffen: In diesen „gesicherten Brauchtumszonen“, in denen mit dem Zusammentreffen einer Vielzahl von Menschen zu rechnen ist, können Städte und Gemeinden durch strenge Auflagen und klare Regelungen das Schutzniveau erhöhen. So können etwa Karnevalsumzüge und Veranstaltungen im Freien ohne Zugangskontrolle und Personenbegrenzung untersagt werden.

Grüne Verkehrswende – Strecke Wesel–Bocholt in Rekordzeit abgeschlossen

Für die grüne Verkehrswende: DB schließt Elektrifizierung der Strecke Wesel–Bocholt in Rekordzeit ab

Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla: „Fahrgäste reisen ab sofort noch komfortabler und umweltfreundlicher“

• Baufachleute errichten zeitgleich Oberleitung und modernisieren Gleise, Weichen, Bahnübergänge, Stellwerkstechnik sowie Bahnhöfe
• DB, NWL und VRR investieren rund 50 Millionen Euro

Kreis Borken(pd). Der Strom fließt, die Züge rollen: Die Deutsche Bahn (DB) hat am 1. Februar die neu elektrifizierte Strecke zwischen Wesel und Bocholt erfolgreich in Betrieb genommen. In einer Rekordzeit von rund sieben Monaten haben die DB-Expertinnen und Experten ein anspruchsvolles Bauprogramm umgesetzt und zeitgleich an Oberleitung, Gleisen, Weichen, Bahnübergängen, Stellwerkstechnik und Bahnhöfen gearbeitet. Fahrgäste profitieren nun von einer umsteigefreien Verbindung zwischen dem westlichen Münsterland, Oberhausen, Duisburg und Düsseldorf.

Wichtiger Baustein für die grüne Verkehrswende

Die Elektrifizierung ist zudem ein weiterer wichtiger Baustein für die grüne Verkehrswende, denn nun fahren auf dem 22 Kilometer langen Streckenabschnitt nur noch moderne Elektrotriebzüge, die deutlich weniger CO2 ausstoßen und leiser sind. Die DB, der Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) und der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) investierten in das grüne Bauprojekt rund 50 Millionen Euro.
Ronald Pofalla, Infrastrukturvorstand der DB: „Mit der elektrifizierten Strecke von Bocholt nach Wesel ist Bahnfahren hier in der Region noch attraktiver geworden. Wo bislang Züge mit Dieselantrieb fuhren, sind sie nun klimafreundlich mit Strom unterwegs. Nicht nur die Umwelt profitiert, sondern auch die Fahrgäste können sich freuen: Sie können nun ohne Umstieg zwischen Düsseldorf, dem Ruhrgebiet und dem westlichen Münsterland reisen. Ein richtig gutes Angebot, mit dem wir die Menschen überzeugen wollen, auf die klimafreundliche Bahn umzusteigen.“

Mobilität und Klimaschutz zu versöhnen

Hendrik Wüst, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen: „Mobilität und Klimaschutz zu versöhnen ist eine der zentralen Herausforderungen der kommenden Jahre. Mit der Inbetriebnahme der elektrifizierten Bahnstrecke zwischen Bocholt und Wesel kommen wir unserem Ziel, Mobilität umweltfreundlicher und attraktiver zu machen, einen großen Schritt näher. Fahrgäste können jetzt – ohne Umsteigen – umweltfreundlich vom westlichen Münsterland über das Ruhrgebiet bis nach Düsseldorf fahren. Das ist ein bedeutender Fortschritt für das Bahnland Nordrhein-Westfalen. Wir sind fest entschlossen, in Zukunft noch mehr Tempo beim Umbau unserer Mobilität zu machen. Ich danke der Deutschen Bahn, dem VRR und dem NWL, dass sie dieses Projekt in Angriff genommen und verwirklicht haben. Und ich danke allen am Bau Beteiligten für ihren Einsatz bei diesem wichtigen Projekt.“

Starkes Zeichen für moderne Mobilität

Joachim Künzel, Geschäftsführer des Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL): „Als Initiatoren dieser Elektrifizierungsmaßnahme freuen sich VRR und NWL sehr darüber, dass dieses Projekt nun erfolgreich zum Abschluss gebracht werden konnte. Mit der DB als zuverlässigem Partner ist es uns nicht nur gelungen, diese Strecke für die Anforderungen der Zukunft fit zu machen. Wir setzen auch gemeinsam ein starkes Zeichen für moderne Mobilität in der ganzen Region. Insbesondere für Bocholt als drittgrößte Stadt des Münsterlandes steigt die Verbindungsqualität enorm. Denn als nachhaltiger Verkehrsträger spielt die Schiene eine Schlüsselrolle, um die Verkehrswende in die Tat umsetzen. Diesem Ziel sind wir mit der Elektrifizierung der Strecke Wesel – Bocholt ein gutes Stück nähergekommen.“

Emission von CO2, Feinstaub und Lärm weiter reduzieren

Ronald R.F. Lünser, Vorstand des Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR): „Wir danken den Anliegern und den Fahrgästen, dass Sie in der Zeit, die mit der Maßnahme verbundenen Unannehmlichkeiten und die längeren Fahrzeiten des Schienenersatzverkehrs auf sich genommen haben. Das Ergebnis ist richtungsweisend – schicken wir doch eine weitere Diesel-Linie in den ‚Ruhestand‘. Für den VRR ist es ein weiterer wichtiger Schritt, um bis zum Jahr 2030 90 Prozent der SPNV-Leistungen in seinem Verbundgebiet rein elektrisch zu erbringen und die Emission von CO2, Feinstaub und Lärm weiter zu reduzieren.“

Über das Projekt
Im Rahmen der Elektrifizierung haben die Baufachleute eine Vielzahl von Arbeiten gebündelt. Im Mittelpunkt stand dabei der Bau einer neuen Oberleitungsanlage. Hierfür haben die Expertinnen und Experten 355 Masten entlang der Strecke gegründet und aufgestellt sowie 24.000 Meter Leitungen montiert.

Außerdem haben sie 19 Bahnübergänge angepackt, 1.500 Meter Gleis modernisiert und vier Weichen ausgetauscht. Damit die umweltfreundlichen Züge künftig noch schneller fahren können, wurde der Streckenabschnitt zwischen Wesel und Hamminkeln für Fahrten bis zu 100 km/h ausgebaut. Die Weichen und Signale an der Strecke steuert ab sofort das elektronische Stellwerk in Emmerich.

Die technischen Anpassungen dafür wurden ebenfalls umgesetzt. Im Rahmen des Projekts haben die Fachkräfte zudem an vier Stationen gearbeitet: In Dingden, Blumenkamp, Hamminkeln und Bocholt haben sie die Bahnsteige ausgebaut und auf 76 Zentimeter erhöht, sodass die Fahrgäste ab sofort stufenfrei in die Züge ein- und aussteigen können. Außerdem haben alle Stationen ein neues Blindenleitsystem und zusätzliche Bahnsteigausstattung erhalten.

Für die Elektrifizierung der Strecke und die Modernisierung der Stationen haben NWL und VRR rund 30 Millionen Euro investiert. Die Deutsche Bahn hat in die weiteren Modernisierungsmaßnahmen rund 20 Millionen Euro investiert.

Skurios Volleys: Nach erster Flaute stürmt Borken zum Sieg

ETV Hamburg kann Skurios Volleys und ihre Kapitänin Anika Brinkmann nicht stoppen

Eigentlich waren die Mädels vom ETV Hamburg ins Westmünsterland gekommen, um im Spiel gegen den aktuellen Tabellenprimus einen starken Sturm zu entfachen.

Doch mehr als ein anfänglicher rauer Wind, der die Skurios Volleys umwehte, konnte der aktuelle Tabellenelfte über die insgesamt 100 Spielminuten nicht entfachen. Somit blieb die Borkener Mannschaft beim 3:1-Rückspiel (15:25, 25:20, 25:17, 25:22) auch im 18. Ligaspiel in Serie ungeschlagen und reist in einer Woche mit Rückenwind zum aktuellen Tabellenzweiten nach Köln.

Wer anfänglich gedacht hätte, dass Hamburg in der Borkener Mergelsberg-Sporthalle chancenlos sein würde, sah sich am Samstagabend getäuscht. Denn die Gäste nutzten jede sich bietende Gelegenheit den Borkenern ein Bein zu stellen, sodass ihr Trainer Ulrich Kahl nach Spielende sogar ein wenig unzufrieden war: „Ich freue mich sehr, dass wir Borken im ersten Satz überraschen konnten und bin ein bisschen traurig, dass das Momentum nicht ein bisschen gekippt ist.“ Schuld daran war eine Borkener Mannschaft, die anfangs wohl noch nicht so ganz auf dem Platz angekommen war, sich dann aber stark steigerte – und eine Kapitänin, die einen ausgezeichneten Tag erwischte.

Hamburg attackierte den Tabellenführer heftig

Begann der erste Satz noch mit einer ausgeglichenen Leistung beider Mannschaften, so zogen die Gästen von der Alster nach dem 7:7-Zwischenstand davon. Hamburg attackierte den Tabellenführer heftig und während bei den Gästen alles zusammenlief, wirkten Borkens Block, Annahme und Feldabwehr recht unsicher. Über ein 7:10 und 8:14 stand es bei Borkens zweiter Auszeit bereits 10:18 und alle in der Halle wirkten überrascht von Hamburgs eiskaltem Spiel. So war es kein Wunder, dass die Gäste nach 21 Minuten ihren ersten von neun Satzbällen zum 15:25-Endstand verwandeln konnten. „Wir waren richtig überrascht und nicht ganz da auf dem Feld“, musste Borkens Co-Trainerin Lena Nelke nach dem Spielende eingestehen.

Plötzlich hellwach

Doch pünktlich zu Beginn des zweiten Satzes war Borken plötzlich hellwach. Das lag nicht nur daran, dass Jana Röwer und Doreen Luther diagonal ihre Positionen tauschten, sondern an den starken Aufschlägen von Anika Brinkmann, welche die Hamburger zur Verzweiflung trieben und Borken eine gute Ausgangslage verschaffen sollten. Die komfortable zwischenzeitliche 9:3-Führung hielt aber nicht lange, sodass mehrere Hamburger Serien bei 14:14 für einen Ausgleich sorgten. Hamburgs neuer Schwung aber verpuffte schnell, die Mannschaft gab aber noch nicht auf. Erst der vierte Satzball der Westmünsterländerinnen sorgte für den 25:20-Satzgewinn und damit für den Ausgleich.

Aufschlagsserie von Anika Brinkman

Auch in Satz drei sorgte eine Aufschlagsserie von Anika Brinkman zum zwischenzeitlichen 8:1-Zwischenstand. „Annis Aufschläge haben uns heute das eine oder andere Mal gerettet“, freute sich Lena Nelke anschließend über deren überzeugende Leistung. Doch der komfortable Vorsprung von acht Zählern zur 2. Technischen Auszeit begann durch eine überzeugende kämpferische Leistung der Hamburgerinnen, die keinen Ball verlorengeben wollten, wieder zu schmelzen. Das überzeugte, sodass die Skurios Volleys schließlich ihren zweiten Satzball durch ein Anschlagen des Hamburger Blocks durch Johanna Müller-Scheffsky zum 25:17 verwandeln konnten.

Nach dem sicheren Gewinn eines Punktes, wollte Borken gegen schwächer werdende Hamburger seinen Fans auch einen Sieg schenken. Im vierten Satz brachte dann eine erneute Aufschlag-Serie von Anika Brinkmann die Heimmannschaft auf die Erfolgsspur, den diese jedoch nicht richtig zu nutzen wusste.

Denn nach der sicheren 14:4- Führung setzte Hamburg noch einmal auf Angriff und verkürzte auf einen Stand von 14:10. Die Gäste wollten sich möglichst teuer verkaufen, sodass Borkens Trainerteam und mit ihnen die Gäste trotz leichter Führung zitterten. Wie berechtigt dies war, zeigt, dass erst Fabienne Coenders Angriff beim dritten Matchball den 25:22-Endstand brachte. Als herausragend stufte Hamburgs Trainer Ulrich Kahl anschließend die Leistung von Außenangreiferin Anika Brinkmann ein, die Nummer 6 gewann daher auch die goldene MVP-Medaille, immerhin schon die achte in dieser Saison. Die silberne Medaille ging an Hamburgs Diagonalspielerin Anna Behlen.

Text und Foto: Thomas Hacker

Geräte und Werkzeug aus Hütten in Marbeck gestohlen

Mehrere Geräte haben Unbekannte am vergangenen Wochenende von einem Grundstück in Borken-Marbeck gestohlen.

Die betreffende Freifläche liegt laut Mitteilung der Polizei im Außenbereich an der Straße Beckenstrang. Im Einzelnen erbeuteten die Täter acht Angeln, einen Aufsitzmäher, einen Handrasenmäher, eine Grundwasserpumpe, einen Freischneider, einen Laubbläser, eine Tischkreissäge und einen Außenbordmotor. Die betreffenden Gegenstände hatten zum Teil in dort stehenden Hütten gelegen.

Die Polizei bittet um Hinweise an die Kripo in Borken: Tel. (02861) 9000.

Trauerweide am Schloss wird gefällt – Weitere 214 neue Bäume werden gepflanzt

Bäume am Schloss Raesfeld werden gefällt – Neue Trauerweide von beachtlicher Größe wird ersatzweise gepflanzt

Die prägende Trauerweide und die zwei danebenstehenden Erlen werden gefällt. Das hat der Bau- und Umweltausschuss der Gemeinde Raesfeld am Montag beschlossen.

Der Arbeitskreis Grünfläche hatte die Bäume im Rahmen seiner letzten Sitzung im Dezember besichtig. Dabei wurde festgestellt, dass die rund sieben, bis acht Meter hohe Trauerweide einen starken Pilzbefall hat. Dieser Pilz sei tief ins Stammholz eingedrungen, sodass der Baum in näherer Zukunft umstürzen werde.

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Um die Trauerweide für die nächsten 5-6 Jahre zu erhalten, müsste der Baum sehr stark gestutzt werden. Foto: Petra Bosse

Baumgutachter wurde bestellt

Da es sich jedoch um einen sehr prägenden Baum handelt, habe die Verwaltung einen Baumgutachter bestellt. Dieser teilte mit, dass der Baum zwar noch weitere fünf bis sieben Jahre erhalten bleiben könne, aber dafür müsste die Weide sehr stark gekappt werden. Laut Bernd Roter von der Bauverwaltung sei das jedoch nicht zielführend. „Im Ergebnis würde die Weide dann eher wie ein Marterpfahl aussehen“, so Roters.

Neue Weide von beachtlicher Größe

Der Vorschlag der Verwaltung, die Weide zu fällen und dafür eine neue Trauerweide mit einer schon beachtlichen Größe von rund fünf Meter Höhe und einen Umfang von 24 bis 30 cm als Ersatzbaum zu pflanzen, wurde von den Fraktionen mit 10 Ja, ein Nein und eine Enthaltung angenommen.

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Erle – abgestorben und mit starken Efeubewuchs. Foto: Petra Bosse

Starker Efeubewuchs an Erle

Gefällt werden auch die zwei danebenstehenden Erlen. Angedacht war laut Verwaltung eigentlich nur die Fällung einer Erle, da diese durch den starken Efeubewuchs abgestorben ist.

Josef Spangemacher von den Grünen sprach sich dafür aus, dass, wenn die eine Erle, auch gleich noch der zweite und abgestorbene Baum, ebenfalls eine Erle, gefällt werde könne. Gleichzeitig machte Spangemacher den Vorschlag, dass dafür ein gleicher Stelle ein Ausgleichsbaum gepflanzt werden soll. Der Vorschlag wurde jedoch von der Verwaltung abgelehnt.

Weitere 120.000 Euro für neue Bäume in der Gemeinde Raesfeld

Bereits im letzten Jahr pflanzte die Gemeinde über 200 neue Bäume. Wie Bürgermeister Martin Tesing mitteilte, erhält die Gemeindeverwaltung erneut eine 100-prozentige Förderung von 120.000 Euro aus dem Förderprogramm „Grüne Infrastruktur“ NRW für weitere 214 Bäume. „Damit haben wir dann 550 neue Bäume gepflanzt. Das ist für eine Gemeinde schon etwas Besonderes“, so Tesing.

Die Pflanzungen müssen noch mit der unteren Landschaftsbehörde abgestimmt werden. Mit der Umsetzung sei bereits begonnen worden, so Tesing.

Lüftungsanlagen in Raesfelder Schulen sind beschlossene Sache

Nun ist es beschlossene Sache. Einstimmig sprachen sich alle Fraktionen am Montag in der Ausschusssitzung für den Einbau von sogenannten RLT-Anlagen in allen drei Raesfelder Schulen aus.

Ein Zeichen unter dem Motto: „Lichter für Luft“ setzen die Schulpflegschaftsvorsitzenden beider Grundschulen im Vorfeld am Rathaus.

Die 70 Klassenräume der drei Raesfelder Schulen werden im Sommer mit je zwei Brüstungslüftungsanlagen pro Klasse ausgestattet. Diese Geräte werden nicht wie die ursprünglich angedachte Lösung die Größe eines Kühlschranks haben, sondern gleichen eher Heizungsgeräten, die unterhalb der Fenster installiert werden. Dazu sind insgesamt 280 Kernbohrungen – pro Klassenraum vier Kernbohrungen für die Zu- und Abluft in die Außenfassade – erforderlich. Ein Teil der vorhandenen Heizungen müssen dafür entfernt werden.

RTL-Anlagen-in-Grundschule-Raesfeld

Kritik an die Schulpflegschaftsvorsitzenden

Wie bereits in den vergangenen Ausschusssitzungen sorgte das Thema auch an diesem Abend im Bau- und Umweltausschuss für Diskussionen. Auf Kritik stieß bei Bürgermeister Martin Tesing das Verhalten der Schulpflegschaftsvorsitzenden beider Grundschulen Mike Marcinowski (Silvesterschule Erle) und Nicole Hutton (St. Sebastianschule Raesfeld). Beide sammelten im November nicht nur 850 Unterschriften für den Einbau von RLT – Anlagen, auch sei, so Tesing, ihre Kostenberechnung nicht korrekt gewesen.  

Populistische und fragwürdige Methoden

Dieses Vorgehen der Schulpflegschaftsvorsitzenden konnte Bürgermeister Martin Tesing während der Sitzung nicht unkommentiert lassen. Besonders beklagte Martin Tesing den Druck der Schulpflegschaft. „Sie haben mit populistischen und äußerst fragwürdigen Methoden in den sozialen Netzwerken versucht, Stimmung zu machen. Damit haben sie die Gemeinde unter einen enormen Zeitdruck gesetzt“, so Tesing. Auch die an diesem Abend aufgebauten Lichter vor dem Rathaus unter dem Motto „Licht für Luft“ seien laut Bürgermeister sehr fragwürdig.

RLT-Anlagen-in-Schulen
Eltern stellten Lichter vor dem Raesfelder Rathaus auf, um ihr dringendes Anliegen für den Einbau von Lüftungsanlagen in Raesfelder Schulen zu unterstreichen. Foto: Petra Bosse

Verwaltung unter Druck gesetzt

Für Tesing habe dieses Verhalten nur dazu geführt, dass die Verwaltung nicht genügend Zeit gehabt hätte, die Vor- und Nachteile dieser Anlage genausten zu überprüfen. Auch konnten das genaue Hinterfragen und die Recherche, besonders was den Klimaschutz anbelange, in Kürze der Zeit, so Tesing, nicht von der Verwaltung vollständig eruiert werden. Der Klimaschutz sei zu kurz gekommen, und auch die Frage, ob diese Geräte überhaupt Vorteile für die Schüler/Innen, wie von allen erhofft, bringen, konnte bis heute ebenfalls nicht hundertprozentig geklärt werden. „Wir als Verwaltung sollten schon genügend Zeit haben, um alles abzuwägen“, ergänzte Tesing.

Viele Fragen noch offen

Immerhin handele es sich bei dieser Maßnahme von rund 1,4 Mio. Euro und Folgekosten von rund 100.000 Euro um eine der größten Maßnahmen, welches die Gemeinde nun umsetzten müsse. Hinzu komme, dass die Gemeinde Raesfeld neben Gronau die einzige Gemeinde im Kreis sei, welche nun diese RLT-Anlagen in ihren Schulen einbaut. Außerdem, so Tesing, konnten in Kürze der Zeit viele Fragen auf die Wirksamkeit der Anlagen nicht wirklich abgeklärt werden. Besonders der zeitliche, emotionale und auch populistische Druck habe laut Tesing einer genaueren Prüfung auf Wirksamkeit und Klimaschutz sehr geschadet. „Ich hoffe, dass diese Art des Populismus der Schulpflegschaft den Umgang des Miteinanders hier in Raesfeld nicht Schule macht“, ergänzte der Bürgermeister.

Ausgaben mit Augenmaß vornehmen

Während sich auch die SPD, FDP und UWG für den Einbau im Vorfeld stark machten, hielt sich die CDU-Fraktion bei diesem Thema in den letzten Wochen sehr zurück. Auch wenn es anfänglich so ausgesehen habe, als wenn die CDU dagegen gewesen wäre, habe man sich mit den RLT-Anlagen, so Bärbel Unnebrink, kritisch damit auseinandergesetzt. „Wir sind und waren der Meinung, dass die Ausgaben für solche Projekte, egal ob das Geld vom Land, Bund oder der Gemeinde kommt, immer mit Augenmaß vorgenommen werden müssen“, so Unnebrink.

Wohl der Kinder

Olaf Hellenkamp (SPD): „Wir sind froh, dass das Projekt nun doch zum Abschluss kommt“. Populistisch und fragwürdig seien für Hellenkamp die sogenannten „Spaziergänge“ der Coronagegner“ und nicht das Vorgehen der Schulpflegschaftsvorsitzenden. Hellenkamp: „Wenn Bürger sich für das Wohl ihrer Kinder für eine Sache einsetzen, sei das nur legitim“.

Josef Spangemacher von den Grünen beklagte, dass er in Kürze der Zeit auf seine Fragen hinsichtlich der Energetik überhaupt keine Antworten bekommen hätte.

Tobias Nießing von der FDP begrüßte den Beschluss der Verwaltung. Allerdings konnte er die Sorge der Eltern, die sie in den Diskussionen zum Ausdruck brachten, verstehen. Er hoffe, dass es nun zu einem einstimmigen Beschluss aller Fraktionen komme.

Die FDP-Fraktion stellte im Februar 2021 den ersten Antrag auf luftunterstützende Maßnahmen in Schulen. In den folgenden Monaten setzten sich auch SPD und UWG für den Einbau von Lüftungsanlagen ein.

Volker van Wasen (UWG). „Wir freuen uns, dass die Gemeinde und nun auch endlich die CDU den Antrag einstimmig beschließen“.

Dazu konterte Gerd Bannefeld von der CDU: „Wir haben uns nie geweigert, sondern wir wollten erst in Ruhe abwägen und auf die Prüfung der Statik sowie dem Brandschutz warten“.

Anträge

Erklärend fügte Bürgermeister Tesing hinzu, dass es bei dem im Jahr 2021 gestellten Antrag der FDP und der SPD für Lüftungsanlagen in Schulen noch kein Förderprogramm gab.

Im Sommer soll mit dem Einbau der Brüstungs-Lüftungsgeräte begonnen werden. Die Investitionskosten dafür belaufen sich auf 1,435 Mio. Euro bei einer gleichzeitigen 80 %-igen Bundesförderung.  Der Einbau der Brüstungsgeräte belastet den kommunalen Haushalt auch langfristig. Die Verwaltung rechnet mit Kosten von etwa 100.000 Euro jährlich für die laufenden Aufwendungen Strom, Wartung und Abschreibungen.

Hinweis:

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat am 16. Juli 2021 beschlossen, ein weiteres Lüftungsprogramm für Schulen und Kindertagesbetreuung in einer Höhe von bis zu 90,4 Millionen Euro aufzulegen, um den Präsenzbetrieb von Schulen und der Kindertagesbetreuung nach den Sommerferien zusätzlich abzusichern. 

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Gottesdienst für Verliebte und Paare

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Am Valentinstag, 14. Februar lädt die Pfarrgemeinde Verliebte und Paare zu einer Segensfeier um 19:00 Uhr in der St. Silvester-Kirche in Erle.

Raesfeld (pd). In diesem Jahr findet wieder der „Gottesdienst für Verliebte und Paare“ in der Gemeinde St. Martin Erle, Raesfeld, Rhedebrügge statt.

Eingeladen sind ALLE Paare, die sich den Segen Gottes für den gemeinsamen Weg wünschen.

Segensgottesdienst. Eine kurze Pause machen. Gemeinsam nach hinten schauen. Gemeinsam nach vorne schauen. Einander in die Augen schauen. Sich die Hände reichen. Mit Gottes Segen gestärkt weitergehen.
Liebe braucht Momente der Feierlichkeit. Sie braucht ihre Feste jenseits des Alltags.

Was Euch erwartet? Eine Stunde für Euch Beide. Mit Gott. Mit Zeit zum Nachdenken und Beten. Mit geistlichen Impulsen zum Weiterdenken. Eine besinnliche Atmosphäre und neue geistliche Musik. Ein besonderer Moment für Eure Beziehung.

Musikalische gestaltet wird der Segensgottesdienst von „Favorite Voices“ unter der Leitung von Ansgar Schmeier.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es gilt die 3G-Regel (Nachweis nicht vergessen). Die Hl. Messe um 19:00 Uhr in St. Silvester entfällt. Gelegenheit zum Messbesuch ist um 8:30 Uhr in St. Martin.

RRZ sucht den originellsten Karnevals-Vorgarten

Obwohl der Karnevalsumzug in Raesfeld auch 2022 coronabedingt nicht stattfinden kann, hat sich der RRZ etwas Besonderes als Alternative ausgedacht.

Der RRZ möchte mit dem Kinderprinzenpaar Luis und Carla am Rosenmontag, 28. Februar, das karnevalistische Brauchtum in Raesfeld nicht einfach unbeachtet lassen.

Deshalb hat sich der Vorstand vom Raesfelder Rosenmontagszug (RRZ) in dieser Session wieder etwas einfallen lassen. Dazu brauchen sie jedoch die tatkräftige Unterstützung der Raesfelder Bürgerinnen und Bürger. Bereits im vergangenen Jahr wurde der Rosenmontag mit einem Online-Rosenmontagsumzug – mit großen Erfolg – anders als gewohnt gestaltet.

Bunte Vielfalt und Miteinander

Geplant sei laut Vorstand, dass die bunte Vielfalt, die Freude und das Miteinander, welches den Karneval und vor allem der Rosenmontag ausmachen, sich von Corona nicht unterkriegen lässt.
Deshalb der Aufrufe und die Bitte an alle Raesfelder, Erler und Homeraner: Sie möchten ihre Vorgärten festlich und bunt schmücken/verkleiden. Dies könne in Gruppen, Nachbarschaften, Familien oder in Stammtischen (natürlich unter Beachtung der aktuellen Coronavorschriften) erfolgen.

Mit dieser karnevalistischen Aktion soll ein wenig Farbe in diese doch eher triste Zeit gebracht und gleichzeitig ein Zeichen des Miteinanders und der Gemeinschaft gesetzt werden. „Daher hoffen wir auf viele Menschen, die uns bei unserem Vorhaben unterstützen.
Wir sind schon gespannt auf ganz viel Kreativität. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt“, so Britta Terhart (Vorstand). Die originellsten Umsetzungen werden auch prämiert.

Anmeldung

Um an der Prämierung teilzunehmen, ist eine Anmeldung bis zum 19.02. unter [email protected] möglich.
Am Rosenmontag werden die Vorgärten/ Eingangsbereiche dann von dem Kinderprinzenpaar Luis und Carla begutachtet und bewertet.
Weitere Informationen zur Anmeldung und zum Vorhaben, folgen in Kürze auf der Homepage, Facebook und Instagram-Seite.

Digitalisierung an Schulen – 878 Millionen Euro beantragt

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Ministerin Gebauer: Wir bringen die Digitalisierung an unseren Schulen konsequent weiter voran

Ausstattungsprogramme fast ausgeschöpft – Nordrhein-Westfalen bei der Umsetzung des DigitalPakts Schule bundesweit in der Spitzengruppe – Fachworkshops für Schulträger.

NRW(pd). Die digitalen Ausstattungsprogramme von Bund und Land im Rahmen des DigitalPakts Schule sind fast vollständig ausgeschöpft. Bis Ende des Jahres 2021 wurden aus dem DigitalPakt Schule bereits rund 93 Prozent der zur Verfügung stehenden Mittel von den Schulträgern in Nordrhein-Westfalen beantragt. Die Sofortausstattungsprogramme für Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte sind zusammen bereits zu 98,5 Prozent ausgeschöpft.

Wichtige Grundlage für das digitale Lernen

Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer erklärte: „Ich bin dankbar, dass die Ausstattungsprogramme so gut umgesetzt werden. Im Besonderen danke ich den Schulträgern für ihr Engagement. Nordrhein-Westfalen liegt bei der Umsetzung des DigitalPakts Schule in der Spitzengruppe der Bundesländer. Mit diesen Ausstattungsprogrammen haben wir eine wichtige Grundlage für das digitale Lehren und Lernen geschaffen. Es zahlt sich aus, dass wir seit Regierungsantritt die Digitalisierung mit großer Kraft vorangetrieben haben und das werden wir auch weiter tun.“

DigitalSchulen NRW

Mit Stand vom 31. Dezember 2021 wurden aus dem vom Bund bereitgestellten DigitalPakt Schule von den für Schulträger zur Verfügung stehenden 949 Millionen Euro bereits über 878 Millionen Euro beantragt. Das entspricht einem Anteil von rund 93 Prozent. Das Sofortausstattungsprogramm des Landes für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Bedarf ist nahezu ausgeschöpft.

Dienstliche Endgeräte

Von den zur Verfügung stehenden 160 Millionen Euro des Förderprogramms wurden bereits 158 Millionen beantragt, was einem Anteil von rund 98 Prozent entspricht. Von den zur Verfügung stehenden 105 Millionen Euro des Förderprogramms für die Ausstattung der Lehrkräfte mit dienstlichen Endgeräten wurden bereits 104 Millionen beantragt. Das entspricht ebenfalls einem Anteil von rund 99 Prozent.

Der Aufbau einer modernen digitalen schulischen Infrastruktur mit den Mitteln aus dem DigitalPakt Schule macht zum Teil umfangreiche bauliche Maßnahmen an den Schulgebäuden notwendig.

Entwickelte Workshop-Reihe

Das Ministerium für Schule und Bildung unterstützt die Schulträger und Schulen auch bei der Planung dieser Arbeiten. So wird zum Beispiel die in Zusammenarbeit mit dem Gigabitbüro des Bundes entwickelte Workshop-Reihe zur Inhouse-Verkabelung und Vernetzung von Schulen in Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr fortgesetzt.

Das Angebot vermittelt ein fundiertes Wissen über die technischen Grundlagen der Schulnetzinfrastruktur. Neben Ausstattungsfragen werden auch Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten aufgezeigt. Die Schulträger können Termine kostenfrei online beim Gigabitbüro des Bundes buchen.

Mit Kuchen essen Gutes tun

Biobäcker Hubert Leiers sammelt wieder Spenden für Pfarrer Charles in Uganda

Dieses Mal gibt es bei der Valentinstagsaktion gegen Spende frischen Streuselkuchen und Apfelsandkuchen.

Die Freundschaft zwischen der Gemeinde Raesfeld und Pfarrer Charles aus Kumi/Uganda besteht schon etliche Jahre. Vielen ist er von seinen zahlreichen Besuchen bekannt und immer wieder kommen bei den Spendenaktionen für sein Waisenhaus beträchtliche Summen zusammen.

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Foto: privat

Großer Hilferuf aus Uganda

Zu Beginn der Corona Pandemie kam ein großer Hilferuf aus Uganda. Durch die Pandemie und mehreren Umweltkatastrophen fehlt es an den einfachsten Mitteln. Die Grundversorgung mit Nahrungsmitteln kann schon länger nicht mehr gewährleistet werden und die Preise der noch vorhandenen Lebensmittel steigen in unermessliche Höhen.

Die Schulen in Uganda durften nach knapp zwei Jahren Pandemie zwar wieder öffnen, doch viele Kinder kehren nicht zurück auf die Schulbank. Sie müssen zuhause mitarbeiten, um überhaupt Essen auf den Tisch zu bekommen. Zusätzlich können die wenigsten das Schulgeld aufbringen, da jeder Cent für Lebensmittel ausgegeben wird. Die dadurch entstehenden Lernlücken bei den Kindern könnten sich verheerend auf die Zukunft auswirken. Eine Kettenreaktion, die schnellstmöglich unterbunden werden muss.

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Foto: privat

Hubert Leiers und viele ehrenamtliche Helfer

In den vergangenen Monaten haben Hubert Leiers und viele ehrenamtliche Helfer mit der „Brot für Kumi-Aktion“ eine beträchtliche Menge Geld gesammelt und zu Pfarrer Charles schicken können. Die Freude in Kumi war riesig. So konnte man von dem Geld vor Ort Nahrungsmittel, aber auch Medizin, Seife und sogar Teile des Schulgeldes bezahlen. Doch auch, wenn die Spendensumme groß war, so ist das Dorf weiterhin auf Spenden und Hilfe angewiesen.

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Foto: privat

Valentinstagsaktion beim Biobäcker

Aus diesem Grund gibt es auch dieses Jahr wieder eine Valentinstagsaktion beim Biobäcker Leiers, deren Erlös komplett nach Uganda zu Pfarrer Charles und seinem Waisenhaus gehen wird. Bis zum 10.02.2022 kann man vor Ort oder telefonisch (Telefon: 02865 6944) Streuselkuchen und Apfelsandkuchen in Familienstücken (ca. 12x20cm) bestellen.

Die frischen Kuchenstücke werden dann am Sonntag, den 13.02. gegen Spende in den einzelnen Gemeindeteilen ausgegeben:

  • in Raesfeld am 13.02. zwischen 11.00 und 12.00 Uhr in der Bio-Bäckerei Leiers
  • in Erle am 13.02. zwischen 11.00 und 12.00 Uhr am Heimathaus in Erle
  • in Rhedebrügge am 13.02 zwischen 9.30 und 10.30 am Kirchplatz/Kirche Rhedebrügge

Gerne können auch Freunde, Bekannte und Verwandte die Aktion unterstützen und den Kuchen weiter verteilen. Wer mehr über die Hilfsprojekte und den Verein in Kumi erfahren möchte, kann sich unter www.kumi-freunde.de informieren.

Kuchen für die Lieben oder zum Selbstverwöhnen – genießen und Gutes tun.

Bestätigung positiver Schnelltests durch PCR-Tests online erhalten

1. NRW-Gesundheitsministerium zur Bestätigung von positiven Schnelltests durch PCR-Tests – PCR-Testergebnisse online erhalten

Kreis Borken (pd). Die Corona-Hotline des Kreises Borken erreichen immer wieder Anfragen, in denen es um den Anspruch auf PCR-Tests geht.

Auf Nachfrage des Kreises hat dazu heute (04.02.2022) das NRW-Gesundheitsministerium zur Rechtslage – mit dem ausdrücklichen Hinweis darauf, dass eine kurzfristige Änderung in Bezug auf den Anspruch auf eine PCR-Testung ansteht – folgende Antwort gegeben:

Aktuell gilt noch § 4 b der „Verordnung des Bundes zum Anspruch auf Testung in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2“, wonach alle Personen mit einem positiven Antigenschnelltest sowie positiven Pooling-Test Anspruch auf eine bestätigende Testung mittels eines Nukleinsäurenachweises des Coronavirus SARS-CoV-2 haben.

Für asymptomatische Personen mit einem „roten Warnhinweis“ in der CoronaWarnApp ist eine kostenlose PCR-Testung derzeit noch möglich, jedoch nicht verpflichtend. Hier kann auch ein Antigenschnelltest in einer Bürgerteststelle oder beim Arzt erfolgen.

Personen mit Symptomen haben grundsätzlich einen Arzt aufzusuchen. In Bürgerteststellen dürfen nur asymptomatische Personen getestet werden.
Wichtig: Hier kann sich die Rechtslage ganz kurzfristig ändern!

Ein weiterer Hinweis:
Wer auf das PCR-Testergebnis wartet, kann sich auch online darüber informieren, etwa über die CoronaWarnApp oder www.mein-testergebnis.de. Informationen, wie dabei vorzugehen ist, gibt es beispielsweise hier: https://ladr.de/coronatestergebnisse-online-abrufen.

Anne König fordert vollständige Rücknahme des KfW Förderstopps

Anne König (CDU) fordert weiter die vollständige Rücknahme des KfW Förderstopps
Bundestagsabgeordnete: „Absolute Verlässlichkeit für alle Häuslebauer!“

„Die Regierung zeigt ein Stück Einsicht“, kommentiert Anne König die Entscheidung der Bundesregierung, den KfW-Förderstopp teilweise zurückzunehmen.

Kreis Borken (pd). Letzte Woche Montag hatte Bundeswirtschaftsminister Habeck den Förderstopp beschlossen, heute die Kehrtwende: Alle bis zum 24.1.22 gestellten Anträge werden nach alten Kriterien bearbeitet.
„Der Protest der CDU/CSU sowie unser Einsatz für die Häuslebauer, mittelständischen Unternehmen und Wohnungsbaugesellschaften hat gewirkt“, freut sich König.

Die Borkenerin ist im Ausschuss für „Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen“ Berichterstatterin zum Thema „KfW-Förderung“. Sie hatte sich in den letzten Tagen vehement für die Rücknahme eingesetzt. Viele Häuslebauer, Unternehmer und Wohnbaugesellschaften aus der Region hatten sich letzte Woche bei König über die Ampel-Entscheidung beschwert.
„Dieser gemeinsame Einsatz habe nun gewirkt“, konstatiert König. Sie gibt sich mit der Regierungsentscheidung aber nicht zufrieden: „Das war nur eine erste Korrektur. Die Regierung muss jetzt alle Häuslebauer berücksichtigen, die davon ausgegangen sind, Anträge bis zum 31.1.22 stellen zu können. Auch diese Menschen haben sich auf die Bundesregierung verlassen.“
Die Union stehe daher auch weiterhin an der Seite der Familien, die energieeffizient ein Haus bauen oder sanieren wollen und damit einen Beitrag zum Klima- und Naturschutz beitragen.
Das Hin und Her der Bundesregierung bewertet Anne König unterdessen als kommunikatives Debakel: „Es ist viel Vertrauen zerstört worden. Ein Desaster ohnegleichen, für das Bundeswirtschaftsminister und Bundeskanzler verantwortlich sind. Die Ampel regiert planlos!“

Valentinstag: Schenken wie ein König

Suchen Sie noch nach Geschenkideen für den Valentinstag? Hier sind einige historische Präsente, die man als Vorlage nehmen könnte – oder die vielleicht auch nur zum Schmunzeln sind.

Märchenhafte Geschenke zum Valentinstag: Wie wäre es mit ein paar Anregungen aus der Geschichte?

Rosen – der Klassiker zum Valentinstag

Sie sind zeitlos schöne Geschenke, die bei der Liebsten immer gut ankommen. Wobei man das zeitlos nicht so wörtlich nehmen sollte, wie der amerikanische Baseballspieler Joe Di Maggio. Der Kurzzeit-Ehemann von Marilyn Monroe schickte seiner Ex dreimal die Woche sechs langstielige Rosen, und das zwanzig Jahre lang! Allerdings hatte die blonde Filmikone nicht mehr allzu viel davon: Die Rosen wurden ab 1962 auf ihr Grab gelegt.

Unser Tipp: Lieber weniger, aber dafür rechtzeitiger schenken!

Schmuckvolle Deko

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Darf es auch mal teuer sein? Ein Geschenk zum Valentinstag, das auch zu Ostern noch gefällt? Wie wäre es dann mit einem sündhaft teuren Fabergé-Ei? So ein brilliantbesetztes Prunkstück schenkte Zar Nicholas seiner lieben Frau Alexandra im Jahr 1907. In dem königlichen Überraschungsei befand sich ein Diamantenkollier und ein kleines Elfenbeinportrait ihres kleinen Sohnes Alexei.

Wir finden: Luxus geht immer!

Was für den Garten

Die bessere Hälfte ist ein Garten-Fan? Da hat Nebukadnezar II. einen feinen Tipp parat. Der babylonische König hatte mitbekommen, dass seine geliebte Frau Amyitis die grünen Hügel ihrer persischen Heimat vermisste. Also ließ er ihr riesige Gartenterrassen anlegen, die es als die Hängenden Gärten von Babylon mal eben in die Liste der antiken Weltwunder geschafft haben.

Unser Rat: Bei Platzmangel geht es bestimmt auch etwas kleiner!

Am Valentinstag einen Lieblingsort besuchen

Vielleicht könnte man mit dem Lieblingsmenschen ja zusammen einen neuen Lieblingsort suchen? Als Charles II von England heiratete, schenkte ihm seine Frau Katharina von Braganza mal eben das marokkanische Tanger. Und falls es ihm dort nicht gefallen sollte, gab es noch Bombay dazu. Wobei sich Katharina das vermutlich nicht selbst ausgedacht hat – beide Ehepartner waren zum Zeitpunkt ihres Eheversprechens noch Kinder. So adlig muss es dann ja vielleicht doch nicht sein.

Wir empfehlen: Den Valentinstag an einem schönen Ort gemeinsam verbringen kann man auch in der Nähe – zum Beispiel mit einem guten Essen!

Hängende Gärten, Kleopatra und der Orlow-Diamant.

Edles Geschmeide

Um das Liebesfeuer wieder anzufachen, eignen sich Diamanten eigentlich immer ganz gut. So dachte jedenfalls Graf Grigori Orlow, der seiner geliebten Katharina den größten Stein schenkte, den er finden konnte. Das für Katharina die Große wohl passende Geschenk konnte die verflossene Liebe allerdings nicht wieder erwärmen. Den Diamanten behielt sie allerdings und ließ ihn ins russische Zarenzepter einbauen. Noch heute ist der Orlow-Diamant einer der berühmtesten Edelsteine der Welt.

Wir meinen: Auch bei Diamanten ist manchmal weniger einfach mehr.

Ein schönes Bild als Valentinstag-Geschenk

Gleich eine ganze Reihe von Porträts schuf der Maler Raffael von seiner Geliebten Magherita Luti. Auch wenn er eines seiner berühmten Madonnenbilder schuf, gab er der Gottesmutter das Gesicht von Magherita. Allerdings gibt es auch ein berühmtes Bild, was sie deutlich weniger keusch mit entblößtem Oberkörper zeigt.

Unsere Anregung: Vorher überlegen, wo man das Foto aufhängen möchte – sonst könnte es für peinliche Situationen sorgen.

Sich selbst in ungewöhnlichem Outfit

Hier noch ein Geheimtipp, mit dem man sogar Caesaren bezirzen kann: Warum nicht einmal in ein nicht alltägliches Gewand schlüpfen und den Partner so überraschen? Vielleicht findet man dabei auch etwas Praktischeres als seinerzeit Kleopatra. Die ließ sich nämlich heimlich zu ihrem Geliebten Julius Caesar bringen – in einem Teppich.

Unser Tipp: Schöne Unterwäsche staubt nicht so.

Egal ob klassisch oder modern: Zum Valentinstag freut sich jeder über ein schönes Geschenk. Foto: Archiv

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