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Nicole Ostendorf nimmt Stellung zu ihrem Wechsel von der UWG in die CDU

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©Presse-Archiv

Stellungnahme von Nicole Ostendorf zu ihrem Wechsel in die Raesfelder CDU. Sie hat im August 2021 mit sofortiger Wirkung die UWG – Fraktion verlassen.

Ihr Großvater Hubert Ostendorf gehörte 1969 mit zu den Gründungsmitgliedern. Nun hat Nicole Ostendorf sich politisch neu orientiert. Der Grund: Die Basis für eine erneute Zusammenarbeit in der UWG-Fraktion fehlte„, begründet Ostendorf ihren Schritt.

Bei der Kommunalwahl Ende 2020 wurde ich als Kandidatin für die UWG Fraktion Raesfeld Erle e.V. in den Gemeinderat gewählt. Aufgrund eines zwischenmenschlichen Zerwürfnisses und nicht beizulegender Unstimmigkeiten mit dem damaligen Fraktionsvorsitzenden habe ich die UWG-Fraktion Ende August 2021 verlassen.

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Die Basis für eine erneute Zusammenarbeit in der UWG-Fraktion fehlte. Nach Niederlegung des Mandates durch den ehemaligen Fraktionsvorsitzenden der UWG, Johannes Lülf, im Dezember 2021 wurde von Seiten der UWG kein Gespräch mit mir gesucht. Mein Eindruck war eher, dass die UWG-Fraktion eine Kontaktaufnahme bewusst gemieden hat.

Ostendorf-Nicole-CDU

Mit Herzblut bei der Gemeinderatswahl angetreten

Bei der Gemeinderatswahl bin ich als Kandidatin angetreten, um mich engagiert und mit Herzblut einzubringen. Das gestaltete sich nach dem Austritt aus der UWG-Fraktion für mich in den letzten Monaten sehr schwierig, weil mir der Austausch mit der Fraktion wichtig ist und ich als Einzelmitglied des Rates nicht antragsberechtigt bin.

Insofern war es aus meiner Sicht folgerichtig, mich einer anderen Fraktion anzuschließen zu wollen. Da ich meine kommunalpolitische ehrenamtliche Arbeit für die BürgerInnen der Gemeinde als Ratsmitglied und auch als einstimmig gewählte 2. stellvertretende Bürgermeisterin gerne weiter ausüben möchte, blieb mir keine Wahl, mich politisch neu zu orientieren.

Viele Gemeinsamkeiten

Nach Recherche der jeweiligen Fraktionen im Gemeinderat und reiflicher Überlegung, war die CDU aus meiner Sicht die richtige Wahl für mich. Mit der CDU kann ich mich identifizieren und mich weiterhin für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger einsetzen. In Gesprächen mit den Vorsitzenden der CDU-Fraktion und des CDU-Vorstandes haben wir viele Gemeinsamkeiten feststellen können. Die Fraktion hat mich einstimmig unterstützt und inzwischen in ihre Arbeit aufgenommen.

Meine Entscheidung, mich der CDU anzuschließen, geht ausschließlich auf meine Initiative zurück.

Mit dieser Entscheidung habe ich die Möglichkeit, mein Ratsmandat und mein Amt als 2. stellvertretende Bürgermeisterin weiterhin auszuüben und mich ehrenamtlich in der Gemeinde zu engagieren.

Ich wünsche mir, dass mein Schritt für meine Wählerinnen und Wähler nachvollziehbar und als konsequent angesehen werden kann und dies in der Raesfelder Bevölkerung insgesamt mit Wohlwollen gesehen und akzeptiert wird.

Ich freue mich auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie eine produktive politische Zukunft.

Nicol Ostendorf – Mitglied der CDU-Fraktion

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