Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt neuen Wolfsnachweise in Isselburg (Kreis Borken).
Die genetischen Ergebnisse beruhen auf den Untersuchungen des Senckenberg Forschungsinstituts in Gelnhausen.
Am 01.01.2024 gelang mithilfe einer Fotofalle bei Isselburg die Aufnahme eines Wolfes. Das Tier humpelte deutlich. Aufgrund des räumlichen und zeitlichen Zusammenhangs bestehe laut LANUV die hohe Wahrscheinlichkeit, dass es sich hierbei um einen Wolfsrüden mit der Kennung GW2398m gehandelt habe. Dafür spreche auch, dass dieses Individuum im Dezember 2021 bei einem Verkehrsunfall in den Niederlanden verletzt wurde. Die Gründe dafür, dass sich der Rüde soweit von seinem eigenen Territorium entfernt hat, können nicht abschließend bewertet werden.
Ob der Wolf im Zusammenhang mit den gerissenen Schafen in Erle steht, muss noch vom Landesamt untersucht werden. Die Ergebnisse sind noch offen.
Am 26. Januar 2024 fand die gut besuchte Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Kita St. Nikolaus statt, geleitet vom Vorsitzenden Jonathan Schmidt.
In seinem Rückblick auf das Jahr 2023 wurde die herausragende Leistung des Osterfeuers hervorgehoben, das dem Verein über 2.000 € Einnahmen bescherte. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Gästen für ihre Unterstützung! Ebenfalls erfolgreich war der Start des Musikschulunterrichts mit Ulli Meyering, der von den Kindern mit Begeisterung angenommen wurde.
Im vergangenen Jahr wurden zudem bedeutende Investitionen getätigt, insgesamt knapp 5.000 €, unter anderem für neue Spielgeräte im Außenbereich. Dank des engagierten Einsatzes der Eltern konnten die Kosten um mehrere hundert Euro gesenkt werden, wofür ebenfalls großer Dank ausgesprochen wird.
Turnusgemäß wurde ein neuer Vorstand gewählt, nachdem der alte einstimmig von den Mitgliedern entlastet wurde. Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
1. Vorsitzender: Jonathan Schmidt
2. Vorsitzender: Tobias Möhlmann
Kassiererin: Madita Nagel
Schriftführerin: Desiree Böse
Ein besonderer Dank gilt dem alten Vorstand sowie der Kindergartenleitung Mechthild Westerkamp für ihre herausragende und konstruktive Zusammenarbeit.
Planung
Für das Jahr 2024 ist wieder das traditionelle Osterfeuer in Erle geplant. Nähere Informationen werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Zudem wird der erfolgreiche Musikschulunterricht neu geplant, da die ältere Kindergruppe nach den Sommerferien in die Schule entlassen wird. Der Förderverein der Kita St. Nikolaus plant auch weiterhin, Großes zu bewegen, und informiert darüber auf seiner Homepage www.foerderverein-nikolaus.de. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen und können ganz einfach online beitreten.
Das kommunale Einvernehmen zum Antrag auf Neugenehmigung für die Errichtung und den Betrieb einer Windenergieanlage der Droste Wind GbR 1 auf dem Flurstück Gemarkung Raesfeld wurde erteilt.
Der Planungsausschuss stimmte am Montagabend mehrheitlich, gegen die Stimmen der UWG, für das Einvernehmen der Gemeinde für den Bau und den Betrieb einer Windkraftanlage am Schulten Matt.
Rückblick und neue Entscheidungen
Vorab hatte Daniel Knufmann von der Verwaltung darauf hingewiesen, dass das Gremium sich bereits im November mit dem Projekt der Firma Droste Wind befasst hatte. Derzeit befindet sich das Genehmigungsverfahren im Kreis Borken. Damals wurde nur über bauplanungsrechtliche Fragen und die Zulässigkeit des Projekts in einem Landschaftsschutzgebiet diskutiert, da es um den beantragten Bauvorbescheid ging.
Auf die Frage von Henry Tünte, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, warum die Sache wieder vorgelegt werde, sagte Bürgermeister Martin Tesing, jetzt gehe es um andere Schutzgüter, zum Beispiel den Denkmalschutz. In dieser Angelegenheit habe die Gemeinde noch Handlungsfreiheit. Das sei aber am Schulten Matt nicht gegeben und andere Belange stehen dem Vorhaben aus Sicht der Gemeinde nicht entgegen.
Kritik und unterschiedliche Standpunkte
Rupert Koller (UWG) stimmte dem Vorhaben nicht zu und kritisierte insgesamt das Verfahren des Kreises Borken, bei dem letztendlich der Kreis entscheidet und die Politik keinerlei weitere Informationen erhalten habe. Er erinnerte auch an das Schreiben der UWG im Vorfeld, dass zwölf Windräder für die Gemeinde nicht tragbar seien. „Wir wollen uns nicht instrumentalisieren lassen“, sagte er mit Verweis auf fehlende Informationen zu den zwölf geplanten Windrädern.
Osterpaket des Bundes
„Das sehen wir alle so. Mit dem sogenannten Osterpaket des Bundes ist uns das Planungsrecht genommen worden“, so Tesing. Über die Art und Weise des Verfahrens hätten kleine Kommunalpolitiker nichts mehr zu sagen, ergänzte Tesing.
Karl-Heinz Tünte (CDU) sieht den Bau von Windrädern auch als eine Chance für die Zukunft, „wenn wir weiter Strom aus der Steckdose haben wollen“, so Tünte. Mit Blick auf die UWG kritisierte er, dass die Projekte von den Investoren bei der Projektvorstellung im Ausschuss alle vorgestellt wurden. Er appellierte, den bisherigen Beschluss nicht auf den Kopf zu stellen, da die hier zur Debatte stehende Anlage nicht neu sei.
Artenschutz-Gutachten und weitere Schritte
Auf Nachfrage von Henry Tünte stellte die Gemeinde klar, dass ein Artenschutz-Gutachten erstellt wird, wie es vorgeschrieben ist. Auch mit den anderen Vorhaben werde sich der Ausschuss noch befassen.
Zu Beginn des Jahres hat in Schermbeck das innovative Unternehmen kWhoch2 seine Geschäftstätigkeit aufgenommen. Gegründet wurde es von Dennis Kaiser, Nick Weidemann und Lukas Kurig, drei ehemaligen Schülern der Gesamtschule Schermbeck, die beschlossen haben, ihre beruflichen Erfahrungen in verschiedenen Bereichen zu vereinen, um den Markt der erneuerbaren Energien mit frischen und nachhaltigen Lösungen zu bereichern. Sie zielen darauf ab, sowohl Privathaushalten als auch dem Gewerbe- und Industriebereich wirtschaftlich effiziente Energieoptionen anzubieten.
Das schlüsselfertige, Rundum-sorglos-Angebot auf einen Blick:
Beratung & Planung
Wirtschaftlichkeitsberechnung
Kommunikation mit Ihrem Netzbetreiber
Terminierung und Überwachung der Arbeiten
Komplettausführung durch kWhoch2
Eigenes Serviceteam bei Störfällen
Umfangreiche Beratungsleistung steht im Mittelpunkt
Dennis Kaiser bringt sechs Jahre Erfahrung im Bereich der erneuerbaren Energien mit und hat bereits mehr als 700 Kunden zu Photovoltaik, Batteriespeichern und Ladeinfrastrukturen beraten. Er legt großen Wert darauf, Kunden individuell zu beraten, um die bestmögliche Lösung für deren Energiebedarf zu finden. Nick Weidemann, ursprünglich im Sportmarketing tätig, entdeckte seine Begeisterung für erneuerbare Energien vor sechs Jahren und spezialisierte sich auf die Beratung von Gewerbe- und Industriekunden, wobei er über 80 MW an Photovoltaikleistung in verschiedenen Projekten umsetzte. Lukas Kurig, mit seiner Ausbildung zum Industriekaufmann, sorgt als organisatorisches Herz von kWhoch2 für einen reibungslosen Ablauf interner Prozesse.
Die Gründungsidee zu kWhoch2 entstand spontan bei einem Wiedersehen der drei Geschäftsführer. Doch bis tatsächlich „Nägel mit Köpfen“ gemacht werden konnten, dauerte es noch eine ganze Weile. Immerhin stand den Dreien ein Sprung ins kalte Wasser bevor, der gut überlegt sein wollte.
Zahlreiche Treffen später war die Entscheidung gefallen, die schließlich im Oktober 2023 zur offiziellen Gründung des Unternehmens führte. Dank der Unterstützung von Hubert Schwan, der modern gestaltete Geschäftsräume an der Westricher Straße bereitstellte, konnte das Unternehmen im Januar seine operative Arbeit aufnehmen. Trotz der kurzen Zeit seit seiner Gründung hat kWhoch2 bereits erste Anlagen montiert und maßgeschneiderte Angebote für Gewerbekunden ebenso wie für Privatkunden erstellt. Mittlerweile ist das junge Unternehmen auf Wachstumskurs. Schon im Februar verstärken zwei Mitarbeiter das Gründerteam.
Auf der Baumesse in Dorsten vertreten
Bei einem Besuch der Geschäftsräume von kWhoch2 überrascht, wie eingespielt hier alles ist, obwohl seit der offiziellen Eröffnung erst wenige Wochen ins Land gezogen sind. Wer sich selbst einen Eindruck davon machen könnte, sollte umgehend einen Vor-Ort-Termin vereinbaren.
Wer es nicht ganz so eilig hat und einige Wochen warten kann, findet das kWhoch2-Team auch auf der Baumesse in Dorsten, die am 13. und 14. April stattfindet. Mit ihrer kundenorientierten Ausrichtung und umfassenden Erfahrung strebt kWhoch2 danach, eine wichtige Rolle im Übergang zu einer nachhaltigen Energiezukunft einzunehmen. Die Weichen dazu sind gestellt.
Ernst Hutter & die Egerländer Musikanten sind am 18. August 2024 (Sonntag) in Raesfeldbei der Musiklandschaft Westfalen.
Raesfeld. Von der New Yorker Carnegie Hall zum Wasserschloss – am Sonntag, dem 18. August macht mit Ernst Hutter & die Egerländer Musikanten das erfolgreichste Blasorchester der Welt auf Einladung der musik:landschaft westfalen Station in Raesfeld und wird einen zünftigen Böhmischen Abend präsentieren.
Erfolgreichstes Blasorchester der Welt
Blasmusik mit Herz und Seele, das ist das Motto von Ernst Hutter & Die Egerländer Musikanten – Das Original. Nicht umsonst wird das Ensemble als erfolgreichstes Blasorchester der Welt betitelt: Seit vielen Jahrzehnten begeistert es die Zuschauer mit virtuosen Klängen vom Herzen des europäischen Festlandes bis hin in die New Yorker Carnegie Hall.
Ernst Hutter Foto: Rene Traut
Große Orchestergeschichte
Bereits 1956 gründete Ernst Mosch die Egerländer Musikanten, um die traditionell böhmische Musik zu bewahren und zu verbreiten. Nach ihm übernahm Ernst Hutter 1999 die Leitung des Ensembles und führt diesen Gedanken bis zur Gegenwart fort. Ernst Hutter und seine hochklassig besetzten Egerländer Musikanten – Das Original können auf eine große Orchestergeschichte zurückblicken und ziehen sowohl junge als auch ältere Fans in ihren Bann.
„Die musik:landschaft westfalen hat seit ihrer Gründung immer wieder neue Musikrichtungen präsentiert“, meint Festivalintendant Dirk Klapsing und weist darauf hin, dass mit „Ernst Hutter und Die Egerländer Musikanten – Das Original.“ die besten Protagonisten für böhmische Musik verpflichtet werden konnten. Das entspräche dem Grundgedanken des Festivals, das sich seit seiner Gründung im Jahr 2009 zum Ziel gesetzt hat, die jeweiligen musikalischen Darbietungen von den besten Künstlern an den schönsten Orten Westfalens zu präsentieren.
Info:
Ernst Hutter & Die Egerländer Musikanten Sonntag, 18. August 2024 Beginn: 18 Uhr Einlass: 16 Uhr Tickets: 45,00 Euro (Kat. B), 55,00 Euro (Kat. A)
Die CDU-Fraktion Raesfeld möchte einen Schritt zur Stärkung der Identität ihrer Gemeinde unternehmen. Ihr Antrag an die Verwaltung, einen Namenszusatz für Raesfeld zu prüfen, der auf das historische Schloss der Region verweist, könnte die Gemeinde weiter in den regionalen und überregionalen Fokus rücken.
Die Gemeinde Raesfeld hat in der Vergangenheit bereits überregionale Aufmerksamkeit erregt, wie beispielsweise im Jahr 2010, als der SPIEGEL die „Schuldenfreie Gemeinde Raesfeld“ lobte oder als der WDR 2007 titelte „Raesfeld-Schuldenfrei seit 1994“.
Warum also nicht einen neuen, aussagekräftigen Zusatz für Raesfeld einführen, der das ehrwürdige Schloss Raesfeld in den Fokus rückt? Dies wäre keine Seltenheit, da viele Gemeinden, Städte und Orte stolz auf ihre Besonderheiten verweisen, wie Haltern am See, oder Gescher als „Die Glockenstadt“ bekannt ist. Warum sollte also nicht auch Raesfeld den Namen seines historischen Schlosses tragen?
Antrag der CDU-Fraktion
Diese Ansicht teilt auch die CDU-Fraktion Raesfeld, die aus diesem Grund einen Antrag an die Verwaltung gestellt hat, um einen solchen Namenszusatz zu prüfen.
Der Fraktionsvorsitzende Bernhard Bölker unterstreicht dabei die Bedeutung des Schlosses für die Gemeinde. Vor gut zwei Jahren hat die Gemeinde einen wesentlichen Teil des Schlosses erworben, das als bedeutendes historisches Gebäude gilt und zahlreiche Besucher aus nah und fern anzieht. Bölker verweist darauf, dass immer mehr Städte und Gemeinden solche regionalen Zusätze zu ihrem Ortsnamen hinzufügen, um ihre Identität zu betonen.
Schlossgemeinde Raesfeld
Die CDU-Fraktion schlägt daher vor, die Verwaltung zu beauftragen, die Möglichkeit eines Namenszusatzes mit Bezug auf das Schloss zu prüfen. Dieser könnte beispielsweise „Die Schlossgemeinde“, „Die Schloss-Gemeinde“ oder „Schloss Gemeinde“ lauten. Der Zusatz soll dann auf offiziellen Dokumenten, im Internet-Auftritt der Gemeinde und an anderen öffentlichen Stellen präsent sein. Ziel ist es, damit die Bekanntheit der Gemeinde weiter zu steigern.
In der bevorstehenden Hauptausschusssitzung am 26. Februar steht die Entscheidung über die Benennung von Straßen im Baugebiet in Erle an. Dies betrifft sowohl die Erweiterung des Suendarper Weges als auch die Straße am östlichen Rand des Baugebiets.
Bebauungsplan ER 17
Angesichts der Erschließung neuer Gewerbeflächen im Ortsteil Erle sind zwei weitere Straßen zu benennen. Der Bebauungsplan ER 17 (Dorstener Straße/Suendarper Weg) und die Erweiterung, wurden bereits vom Rat der Gemeinde Raesfeld aufgestellt, und die entsprechenden Erschließungsanlagen sind bereits fertiggestellt.
Um den neuen Gebäuden rechtzeitig Straßennamen und Hausnummern zuordnen zu können, sei nun eine Benennung der betreffenden Straßen erforderlich, heißt es in der Vorlage.
Beteiligung des Heimatvereins
Der Heimatverein wurde in den Prozess der Namensfindung einbezogen und hat einige Vorschläge eingebracht. Unter anderem wurde der Vorschlag für den „Östricher Weg“ vorgebracht, der einen Bezug zum Ortsteil herstellt und bisher in der Erler Östrich noch nicht vertreten ist.
Ein weiterer Vorschlag ist der „Prinzkamp“, der auf die Landwirtsfamilie Prinz zurückgeht, die bereits im 19. Jahrhundert Ländereien in diesem Gebiet besaß.
Luftaufnahme Bosse/Archiv
Vorschläge aus der Nachbarschaft
Eine Privatperson, die in direkter Nachbarschaft am Bakeldrift lebt, schlug ebenfalls Namen vor. Vorgeschlagen wurden Namen, welche die Tradition der Benennung nach alten östricher Bauernnamen fortzusetzen, wie beispielsweise die Straßennamen Suendarp (heute Grewing), Suendarper Weg und Brömkesweg. So könnten laut Vorschlag die Straßen „Ribbekamp“, alter östricher Bauernname, heute Pass, und „Buddeweg“. Budde ist ebbenfalls ein alter östricher Bauernname (heute Grömping) heißen. Beide Namen gehen ebenfalls auf alte östricher Bauernnamen zurück, was so die Geschichte der Region lebendig halten würde.
Ein Beschluss über die Benennung der beiden Straßen wird in der bevorstehenden Sitzung erwartet.
Am Freitag, 26.04.2024 feiert das LandFrauen-Forum2024 ihren 75. Geburtstag „MAL ANDERS“ im Festzelt der Frauenschützen Münsterland e.V., Am Kalverkamp in Borken-Gemen statt.
Freuen sie sich auf ein spritziges Festprogramm mit Food-Trucks, DJ und Tanz mit sichtlich guter Laune! Der Eintrittspreis von 45,00 € beinhaltet Softdrinks, Pils und Radler sowie ein Imbiss.
Anmeldungen bitte bis zum 29.02.2024 unter dem Stichwort„Landfrauen-Forum“, mit Namensnennung! Whats-App Handy: 0157 54788661 LandFrauen Erle-Raesfeld oder bei Maria Schlüß: 02865 609795.
Vorhang auf für den Zirkus „Mangegentraum“ an der St. Sebastianschule. Kleidermarkt-Team der KfD Raesfeld spendet 1.000 Euro
Der Zirkus kann starten – und der Geldsegen kommt als Spende dafür gerade recht. Christina Knüsting vom Orga-Team, Martha Emig und Andrea Wachtmeister von der KfD Raesfeld überreichten am Dienstag einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro an den Förderverein der Grundschule.
Dieser Betrag stammt aus dem Verkaufserlös des beliebten Kinderkleidermarktes 2023, den Mitglieder der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (KfD) seit vielen Jahren unterstützten und organisierten. Während sich die KfD nun anderen Projekten zuwendet, übernimmt die Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer (REH) die Organisation des Marktes mit einem breiten Angebot an Kinderartikeln (wir berichteten).
Der Zirkus „Mangegentraum“: Ein Spektakel für die Kleinen
Mit der Unterstützung von 30 engagierten Freiwilligen beginnen am Sonntag die Aufbauarbeiten für den sehnsüchtig erwarteten Zirkus. In der darauffolgende Woche werden 370 Grundschüler der St. Sebastianschule intensiv proben, um bei der Veranstaltung wenn es heißt „Manage frei“ ihre einstudierten Kunststücke vorzuführen.
Ein abwechslungsreiches Programm für die Schulgemeinschaft
Im Turnus von vier Jahren bereichert ein Zirkus im Wechsel mit der Sternwanderung, dem Trommelzauber und einem Motto-Tag das Schulleben in Raesfeld. Die Zirkus-Veranstaltung sorgt nicht nur bei den Kindern, sondern auch bei Schulleiter Thomas Schlüter, Nicole Hutton und Kathrin Franke vom Förderverein sowie der Schulpflegschaft für Vorfreude.
Am heutigen Dienstagmorgen rückte der Löschzug Erle zu einem Einsatz aus, nachdem ein Fahrzeugbrand am Heideweg gemeldet wurde. Aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geraten ist ein Auto.
UPDATE: Gegen 03.45 Uhr hatte eine Alarmanlage eine Anwohnerin aus dem Schlaf gerissen. Diese alarmierte die Einsatzkräfte. Die Lage erwies sich als herausfordernd, denn sowohl ein SUV als auch ein Wohnanhänger standen bereits in voller Ausdehnung in Flammen.
Foto: Feuerwehr Raesfeld
Rascher Einsatz unter Atemschutz
Um die Flammen zu bekämpfen und eine weitere Ausbreitung des Brandes zu verhindern, musste die Feuerwehr, bestehend aus zwei Trupps des Löschzugs Erle, unter Atemschutz agieren. Der Einsatz erfolgte kurz vor 4 Uhr am Heideweg.
Ein zusätzliches Hindernis stellte die Wasserversorgung dar. Aufgrund einer Blockade des Hydranten direkt an der Einsatzstelle mussten die Einsatzkräfte eine längere Strecke zurücklegen, um die benötigte Wassermenge sicherzustellen.
Foto: Feuerwehr Raesfeld
Erfolgreicher Einsatz gegen die Flammen
Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf einen Wohnwagen nicht und auf ein weiteres Fahrzeug nur bedingt verhindern. Der Sachschaden wird auf rund 80.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Brandursache hat das Kriminalkommissariat 11 in Borken aufgenommen.
In Raesfeld-Erle, in der Holzheide, ereignete sich ein versuchter Einbruch in ein Wohnhaus.
Zwischen dem 17.02.2024, 20:00 Uhr, und dem 18.02.2024, 10:00 Uhr, versuchten Unbekannte, durch ein Kellerfenster in das Haus einzudringen. Glücklicherweise erwies sich der Rahmen des Fensters als widerstandsfähig gegen die Gewalteinwirkung und hielt dem Einbruchsversuch stand.
Die Tat wurde im genannten Zeitraum verübt, doch bislang gibt es keine konkreten Hinweise auf die Täter. Die Polizei ist daher auf der Suche nach Zeugen, die möglicherweise verdächtige Aktivitäten beobachtet haben oder sonstige sachdienliche Informationen liefern können. Personen, die Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich an die Kriminalinspektion 1 in Borken unter der Telefonnummer (02861) 9000 zu wenden.
Am 9. März von 9:00 bis 11:30 Uhr öffnet der nächste Kinderkleidermarkt seine Tore in der Julia-Koppers-Schule in Raesfeld.
Seit vielen Jahren veranstaltet die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (KfD) diesen Markt regelmäßig, um den Erlös den Kindern in Raesfeld zugute kommen zu lassen.“ Leider kann sie den Markt nicht weiter betreiben.
In diesem Frühjahr übernimmt deshalb die Bürgerstiftung REH die Organisation, um sicherzustellen, dass die Erlöse weiterhin einem breiten Spektrum von Kindern in Raesfeld zugutekommen.
Zirkusprojekt an der St. Sebastian Grundschule
Das Team des Kinderkleidermarktes hat beschlossen, 1.000 € aus den Einnahmen des letzten Jahres für das Zirkusprojekt an der St. Sebastian Grundschule zu spenden. Im Rahmen dieses Projekts wird ein Mitmachzirkus für eine Woche an die Grundschule kommen. Dort werden die Kinder Kunststücke erlernen und am Ende der Woche in mehreren Vorstellungen aufführen.
Die Spende wird im Namen der KfD an den Schulleiter Thomas Schlüter und die Vorsitzende der Schulpflegschaft, Nicole Hutton, übergeben.
Mitbegründerin Andrea Wachtmeister (2. v. r.) Foto: Petra Bosse/Archiv
Der Kinderkleidermarkt wurde Ende der 80er Jahre von Andrea Wachtmeister und einigen Frauen aus ihrer Nachbarschaft als Privatinitiative gegründet. Im Laufe der Jahre wuchs die zunächst kleine Veranstaltung immer weiter über verschiedene Räumlichkeiten hinaus. Schließlich war das Interesse an gebrauchter Kinderkleidung so groß, dass der Kinderkleidermarkt in der heutigen Gesamtschule veranstaltet wurde. Als Veranstalter konnte nach einigen Jahren die KfD gewonnen werden, mit deren Mitgliedern viele neue Helferinnen in das Kinderkleidermarkt-Team kamen.
Der nächste Kinderkleidermarkt findet am 9.3. von 9 Uhr bis 11.30 in der Julia-Koppers-Schule statt. Für Schwangere mit einer Begleitperson ist der Markt bereits ab 8.30 geöffnet.
Kontakt
Wer gut erhaltene Kinderkleidung verkaufen möchte kann unter www.barsalino.de/4866 eine Verkaufsnummer reservieren. Einige wenige Nummern sind noch erhältlich. Auf der Seite gibt es auch weitere Informationen.
Am Donnerstag wurden die Bauarbeiten für die neue Flüchtlingsunterkunft in Erle offiziell eingeleitet. Die Unterkunft entsteht auf der ehemaligen Hofstelle Braems, Dorstener Straße 120.
Wohnraum für 48 Personen in 8 Wohnungen
Das Gebäude wird insgesamt acht Wohnungen beherbergen, jede mit einer Größe von 70 Quadratmetern, was Platz für insgesamt 48 Personen bietet. Jede Wohnung besteht aus drei Schlafzimmern, in denen jeweils zwei Personen untergebracht werden können, sowie einer Küche und einem Bad. Zusätzlich steht jeweils für zwei Wohnungen ein Gemeinschafts- und Hauswirtschaftsraum zur Verfügung. Dieser wird mit einer Waschmaschine und einem Trockner ausgestattet sein.
Foto: Gemeinde Raesfeld
Flexibler Standort für die Zukunft
Die Wahl des Standorts an der Dorstener Straße erfolgte aufgrund seiner günstigen Lage, insbesondere in Bezug auf die Nähe zur Grundschule und den öffentlichen Nahverkehr, erklärte Bürgermeister Martin Tesing. „Es war uns wichtig, hier eine flexible Unterbringungsmöglichkeit zu schaffen. Diese Flexibilität reicht so weit, dass wir, falls keine Flüchtlingszuweisungen mehr erfolgen, das Haus in Zukunft auch als soziale Wohnungen nutzen könnten.“ Aktuell seien laut Tesing, weitere Flüchtlinge angekündigt.
Baubeginn und Materialwahl
Die Firma „Schmäing“ aus Raesfeld, die den Rohbau übernimmt, wird in Kürze mit den Arbeiten beginnen. Ursprünglich war geplant, das Haus in Holzrahmenbauweise zu errichten, jedoch wird es nun in Massivbauweise erstellt. Dieser Schritt wurde aufgrund mangelnder Rückmeldungen von Anbietern bei der Ausschreibung getroffen, wie Pascal Becker vom Bauamt auf Nachfrage erläuterte. Das Haus wird mit einem Pultdach ausgestattet, um eine Dachbegrünung zu ermöglichen, mit der Option, später eine Photovoltaikanlage hinzuzufügen. Trotz dieser Änderung bleiben die Kosten voraussichtlich gleich.
Kosten und politische Zustimmung
Die Gesamtkosten für den schlüsselfertigen Bau der Flüchtlingsunterkunft belaufen sich auf etwa 2 Millionen Euro, so die Schätzungen der Verwaltung.
Im Mai 2023 hatte der Gemeinderat mehrheitlich (18 Ja, 3 Nein und 5 Stimmenthaltungen), für das Projekt gestimmt, trotz Bedenken hinsichtlich der Nähe zur Bundesstraße und des Zeitdrucks aufgrund der steigenden Anzahl von Flüchtlingen und der damit verbundenen Herausforderungen für die Gemeinde Raesfeld.
Am gestrigen Tag versammelte sich das Bündnis „Keinen Meter den Nazis“ zu einem Protest gegen den AfD-Neujahrsempfang im Rathaus von Münster. Eine Großdemonstration auf dem Domplatz mit über 20.000 Teilnehmern verdeutlichte bereits am 19. Januar die Entschlossenheit der Bürger.
Inmitten dieser Bewegung sticht die klare Positionierung von Martin Tesing, Bürgermeister von Raesfeld, hervor. Er äußerte Kritik an der Entscheidung der Veranstalter, dem Oberbürgermeister Markus Lewe das Rederecht zu verwehren, und betonte die Bedeutung demokratischer Prinzipien.
Oberbürgermeister von Münster Markus Lewe. Foto: Presse
Großdemonstration auf dem Domplatz
Bereits am 19. Januar fand eine Großdemonstration auf dem Domplatz statt, an der über 30.000 Menschen teilnahmen. Angesichts der enormen Teilnehmerzahl reichte der Prinzipalmarkt nicht aus, weshalb die Veranstalter unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen für zwei Standorte planten. Neben dem Prinzipalmarkt wurde auch auf dem benachbarten Domplatz demonstriert.
Vielfältiges Programm
Die Kundgebung startete um 17 Uhr und umfasste Rede- und Kulturbeiträge, die teilweise live vom WDR und SAT 1 übertragen wurden. Zahlreiche Vereine, Gruppen und Organisationen aus der Region schlossen sich dem Aufruf zur Demonstration gegen den AfD-Empfang an. Unterstützung kam auch von sozialen Einrichtungen wie dem Caritasverband Münster. Vor der Kundgebung luden die christlichen Kirchen zu einem Friedensgebet ein und ermutigten alle Teilnehmer, sich an der Demonstration zu beteiligen.
Foto: Presse
Gemeinsame Erklärung der Bürgermeister
Auf Initiative des Havixbecker Bürgermeisters Jörn Möltgen hatten sich 31 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus dem Münsterland angekündigt, um ein Zeichen für demokratische Werte zu setzen. Sie unterzeichneten eine „Gemeinsame Erklärung„, in der sie sich für Vielfalt, Toleranz und ein wertschätzendes Miteinander aussprachen. Diese Entscheidung stieß jedoch auf Unverständnis und Unmut, als den Oberbürgermeister von Münster, Markus Lewe, kein Rederecht auf der Demonstration eingeräumt wurde.
Bürgermeister Martin Tesing kritisiert Redeverweigerung
Die Entscheidung der Veranstalter, Markus Lewe das Rederecht zu verwehren, stieß auf Kritik seitens der Bürgermeister. „Es kann einfach nicht sein, dass der direkt gewählte Oberbürgermeister aller Münsteraner und die CDU als größte Partei Münsters und als größte Fraktion im Stadtrat nicht zu Wort kommt. Es ist eine Demonstration gegen Rechtsextremismus und nicht gegen Rechts,“ so Martin Tesing. Die Wahrung demokratischer Prinzipien stehe im Vordergrund. Und auch Bürgermeister Möltgen von Bündnis 90/Die Grünen äußerte sich enttäuscht über die Redeverweigerung und betonte die Notwendigkeit einer gemeinsamen Sache, unabhängig von politischen Farben.
Einheitliche Botschaft der Demokraten
Oberbürgermeister Lewe äußerte sich gegenüber den Pressevertretern und den anwesenden Bürgermeistern nicht direkt zur Redeverweigerung, betonte jedoch die Bedeutung des Dialogs und das Ende von Hassreden. „Diese Demonstration könne deshalb für mich und für alle Demokraten nur der Anfang dieser Aufgabe sein.“
Gemeinsame Erklärung
Als Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Münsterlandes stehen wir gemeinsam für demokratische Werte wie Vielfalt, Toleranz und ein wertschätzendes Miteinander in unseren Städten und Gemeinden. Besorgt nehmen wir wahr, wie Rechtsextreme ungeniert Umsturz- und Deportationspläne diskutieren, um Menschen aufgrund ihrer Herkunft zu diskriminieren und aus unserem Land zu vertreiben.
In einer Zeit großer Herausforderungen, die ohnehin viele Menschen belastet, versuchen rechtsextreme und verfassungsfeindliche Kräfte, das gesellschaftliche Klima zu vergiften und den demokratischen Institutionen zu schaden. Dagegen verwahren wir uns und werden Teil der Proteste gegen Rechtsextremismus und setzen uns für den sozialen Zusammenhalt in unseren Städten und Gemeinden des Münsterlandes ein.
Für eine starke Demokratie stehen wir zusammen – als Münsterland-Bürgermeisterinnen mit und ohne Parteizugehörigkeiten. Gemeinsam geht es darum, unsere freiheitlich demokratische Grundordnung zu verteidigen. Wir engagieren uns vielschichtig, damit unsere Städte und Gemeinden Orte der Vielfalt, der Lebensqualität und des Zusammenhaltes bleiben.
Polizei zieht positive Bilanz zum AfD-Neujahrsempfang in Münster
„Wenn 30.000 Menschen bei Versammlungen friedlich ihre Meinung ausdrücken, zeigt das den Wert unserer lebendigen Demokratie“, resümierte Polizeipräsidentin Alexandra Dorndorf am Freitagabend (16.02.).
„Wir haben mit unserem Einsatzkonzept die Besucher aktiv gelenkt. So konnten wir gefährliche Überfüllungen einzelner Bereiche verhindern und wichtige Rettungswege freihalten. Ich danke allen Kolleginnen und Kollegen für den professionellen Einsatz und den Kräften von Stadt, Feuerwehr und Rettungsdiensten für die sehr gute Zusammenarbeit.“
Anlässlich des Neujahrsempfangs der AfD im Rathaus von Münster hatte unter anderem das Bündnis „Keinen Meter den Nazis“ eine Protest-Versammlung angemeldet. Eine Vielzahl an weiteren Organisationen und Bündnissen hatten ebenfalls zur Teilnahme an der Versammlung aufgerufen.
Insgesamt 17 Strafanzeigen
Einige Demonstranten versuchten, Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Zugang zur AfD-Veranstaltung zu hindern. Dabei kam es vereinzelt zu Rangeleien. Die Polizei fertigte insgesamt 17 Strafanzeigen, unter anderem wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Verstoß gegen das Vermummungsverbot aus dem Versammlungsgesetz. 12 Personen erhielten Platzverweise (Stand: 20:30 Uhr).
Am 29. Februar 2024 organisieren lokale Fachbetriebe einen kostenfreien Informationsabend zum Thema Wärmepumpen in Altbauten und Sanierungsprojekten.
Teilnehmer erhalten detaillierte Einblicke in die Technologie der Wärmepumpen, deren Passgenauigkeit für ältere Gebäude, Förderoptionen, Kostenübersichten und Einsparpotenziale.
Verständnis für Wärmepumpentechnologie
Die Veranstaltung beginnt mit einer detaillierten Präsentation über Wärmepumpen, einschließlich ihrer Funktionsweise, verschiedenen Varianten und beispielhaften Einsatzmöglichkeiten. Besonderes Augenmerk wird auf die Förderung und finanzielle Unterstützung gelegt.
Anpassung an den Altbau
Eine Schlüsselfrage für viele Eigentümer ist, ob und wie Wärmepumpen in bestehenden Altbauten effizient eingesetzt werden können. Diese Veranstaltung bietet klare Antworten und zeigt auf, wie moderne Wärmepumpensysteme auch in älteren Gebäuden effektiv genutzt werden können.
Fördermöglichkeiten und Kosten
Ein wesentlicher Teil der Veranstaltung widmet sich den verfügbaren Fördermöglichkeiten und gibt einen realistischen Überblick über die tatsächlichen Kosten, die mit der Installation einer Wärmepumpe verbunden sind.
Einsparpotenziale erkennen
Teilnehmer erfahren, wie sie durch den Einsatz von Wärmepumpen langfristig Energie und Kosten sparen können, unterstützt durch konkrete Fallbeispiele.
Interaktive Fragerunde und Hausmesse
Nach der Präsentation folgt eine Fragerunde in Form einer Podiumsdiskussion, bei der Teilnehmer ihre individuellen Fragen an die Experten richten können. Anschließend bietet eine Hausmesse die Gelegenheit, sich weiterführend zu informieren und direkt mit Anbietern und Fachleuten auszutauschen.
Veranstaltungsort und Anmeldung
Die Veranstaltung findet bei Hecheltsjen´s Hof, Isseltalweg 9 in Hamminkeln (Raesfeld) statt, mit Einlass um 18:00 Uhr und Beginn um 18:30 Uhr.
Zur Anmeldung steht ein QR-Code bereit, alternativ können Interessierte sich auch telefonisch unter 02865-439928-00 oder über den bereitgestellten Link anmelden: Anmeldung zur Infoveranstaltung.
Diese Veranstaltung bietet eine einmalige Gelegenheit, sich umfassend über die Möglichkeiten und Vorteile von Wärmepumpen in Altbauten zu informieren.
Am 26. Februar 2024 wird im Hauptausschuss über die kostenfreie Abgabe von Sperrmüll am Wertstoffhof diskutiert.
Der Beschlussvorschlag sieht vor, diese kostenfreie Abgabe über den 31. März 2024 hinaus unbefristet fortzuführen. Die Verwaltung soll beauftragt werden, eine entsprechende Vereinbarung mit der EGW als Betreiberin des Wertstoffhofs in Raesfeld zu treffen.
Hintergrund und Entwicklung
In der Sitzung vom 27. März 2023 hatte der Rat der Gemeinde Raesfeld die 5. Änderungssatzung zur Abfallentsorgungssatzung beschlossen. Diese Änderung beinhaltete die kostenfreie Abgabe von Sperrmüll am Wertstoffhof, die in die Abfallbeseitigungssatzung aufgenommen wurde. Die Regelung trat am 1. April 2023 in Kraft und sollte nach einem Jahr überprüft werden.
140,85 Tonnen Sperrmüll
Seit der Einführung der kostenfreien Abgabe wurden bis zum Jahresende 58,58 Tonnen Sperrmüll am Wertstoffhof abgegeben. Hochgerechnet auf ein volles Kalenderjahr ergibt dies 78,11 Tonnen.
Zusätzlich fielen 2023 noch 62,74 Tonnen Sperrmüll über die Sperrmüllsammlung an, was insgesamt 140,85 Tonnen Sperrmüll in Raesfeld bedeutet. Dies stellt eine Steigerung im Vergleich zu den Vorjahren dar, in denen durchschnittlich 105,29 Tonnen Sperrmüll abgegeben oder eingesammelt wurden.
Mehrkosten von 7.994,95 Euro
Nach Einführung der kostenfreien Abgabe von Sperrmüll am Wertstoffhof verzeichnet die Verwaltung insgesamt ein zusätzliches Aufkommen von 35,56 Tonnen Sperrmüll. Dies führe zu Mehrkosten von 7.994,95 Euro, basierend auf einem Gebührensatz von 201,03 Euro pro Tonne Sperrmüll und einer Transportpauschale von 23,80 Euro pro Tonne.
Diese Mehrkosten schlagen sich in den Müllgebühren nieder: Jährlich bedeutet dies zusätzliche Gebühren von etwa 2,40 Euro für eine 120-Liter-Restmülltonne und rund 4,80 Euro für eine 240-Liter-Restmülltonne, unter Berücksichtigung der aktuellen Gebührenkalkulation für die Abfallbeseitigung.
Trotz dieser Kostensteigerung für den einzelnen Haushalt seien die Auswirkungen auf die Müllgebühren vergleichsweise gering. Vor diesem Hintergrund empfiehlt die Verwaltung, die kostenfreie Abgabe von Sperrmüll am Wertstoffhof unbefristet fortzusetzen.
Am 04.02.24 fand im Clubraum des TSV Raesfeld die Übergabe der Sportabzeichen- Urkunden statt.Werner Röskenbleck erhielt seine 44. und Klaus Gesing seine 45. Urkunde.
Zahlreiche Sportlerinnen, Sportler und Familien kamen, um sie in einer kleinen Feierstunde persönlich entgegenzunehmen. Eine Besonderheit war an diesem Morgen die Anwesenheit unseres Bürgermeisters Martin Tesing. In seiner Ansprache betonte er seine Wertschätzung für die erbrachten Leistungen der Absolventen.
Sportabzeichen für-Klaus Gesing. Foto: TSV
Martin Tesing erklärte, dass er selbst einige Sportabzeichen erworben hat, weiterhin sportlich aktiv ist und deshalb weiß, dass man berechtigt Stolz auf diese Urkunde sein kann. Er übergab sie zusammen mit Heinz Nattermann, die dann von allen mit sichtlicher Freude entgegengenommen wurden.
Foto: TSV Raesfeld
Besondere Beachtung wurde Klaus Gesing geschenkt, der seine 45. Urkunde erhielt. Werner Röskenbleck erhielt seine 44. Urkunde. Er ist auch weiterhin mit seinen 86 Jahren als Leiter des Sportabzeichen-Teams tätig. Auch an dieser Stelle, ein herzliches Dankeschön für die 24 Jahre dieser Ehrenamtlichen Tätigkeit. Natürlich auch unseren Glückwunsch an alle erfolgreichen Sportler/innen.
„Wir vom Sportabzeichen Team werden auch in diesem Jahr wieder für euch da sein und freuen uns nicht nur auf euch, sondern auf jeden der neu dabei ist. Bleibt gesund und fit“, so der Vorsitzende des TSV André Brömmel.
Herzliche Einladung der Landfrauen sowie alle Interessierten zum Vortrag ins Silvesterhaus Erle am Dienstag, 20. Februar um 19.30 Uhr.
Apothekerin Dorothee Klein-Hitpaß wird über dieses wichtige Thema aufklären. Der Abend kostet 5 € je Person.
Bitte Anmeldungen unter dem Stichwort„Medikamente“, mit Namensnennung! Whats-App Handy: 0157 54788661 LandFrauen Erle-Raesfeld. Wir freuen uns auf einen gut besuchten und informativen Abend.
Am Sonntag, den 25.02., lädt die katholische Kirchengemeinde erneut zum traditionellen Fastenessen ein.
Von 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr gibt es wieder eine köstliche Erbsensuppe. Die Suppe kann in eigenen Töpfen gegen eine Spende abgeholt werden. Der Ausgabeort ist die St. Sebastianschule.
Der Erlös dieser Aktion ist für die Unterstützung der Arbeit von Pfarrer Naladi in Indien bestimmt. Die Gemeinde Rasodi benötigt dringend finanzielle Mittel für Brunnenarbeiten, um die Wasserversorgung der Menschen vor Ort sicherzustellen. Die Teilnahme und Spende helfen, dieses wichtige Projekt zu unterstützen und das Leben in Rasodi nachhaltig zu verbessern.