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Weitere kostenfreie Abgabe von Sperrmüll am Wertstoffhof – Thema im Hauptausschuss

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Foto: Petra Bosse/Archiv

Am 26. Februar 2024 wird im Hauptausschuss über die kostenfreie Abgabe von Sperrmüll am Wertstoffhof diskutiert.

Der Beschlussvorschlag sieht vor, diese kostenfreie Abgabe über den 31. März 2024 hinaus unbefristet fortzuführen. Die Verwaltung soll beauftragt werden, eine entsprechende Vereinbarung mit der EGW als Betreiberin des Wertstoffhofs in Raesfeld zu treffen.

Hintergrund und Entwicklung

In der Sitzung vom 27. März 2023 hatte der Rat der Gemeinde Raesfeld die 5. Änderungssatzung zur Abfallentsorgungssatzung beschlossen. Diese Änderung beinhaltete die kostenfreie Abgabe von Sperrmüll am Wertstoffhof, die in die Abfallbeseitigungssatzung aufgenommen wurde. Die Regelung trat am 1. April 2023 in Kraft und sollte nach einem Jahr überprüft werden.

140,85 Tonnen Sperrmüll

Seit der Einführung der kostenfreien Abgabe wurden bis zum Jahresende 58,58 Tonnen Sperrmüll am Wertstoffhof abgegeben. Hochgerechnet auf ein volles Kalenderjahr ergibt dies 78,11 Tonnen.

Zusätzlich fielen 2023 noch 62,74 Tonnen Sperrmüll über die Sperrmüllsammlung an, was insgesamt 140,85 Tonnen Sperrmüll in Raesfeld bedeutet. Dies stellt eine Steigerung im Vergleich zu den Vorjahren dar, in denen durchschnittlich 105,29 Tonnen Sperrmüll abgegeben oder eingesammelt wurden.

Mehrkosten von 7.994,95 Euro

Nach Einführung der kostenfreien Abgabe von Sperrmüll am Wertstoffhof verzeichnet die Verwaltung insgesamt ein zusätzliches Aufkommen von 35,56 Tonnen Sperrmüll. Dies führe zu Mehrkosten von 7.994,95 Euro, basierend auf einem Gebührensatz von 201,03 Euro pro Tonne Sperrmüll und einer Transportpauschale von 23,80 Euro pro Tonne.

Diese Mehrkosten schlagen sich in den Müllgebühren nieder: Jährlich bedeutet dies zusätzliche Gebühren von etwa 2,40 Euro für eine 120-Liter-Restmülltonne und rund 4,80 Euro für eine 240-Liter-Restmülltonne, unter Berücksichtigung der aktuellen Gebührenkalkulation für die Abfallbeseitigung.

Trotz dieser Kostensteigerung für den einzelnen Haushalt seien die Auswirkungen auf die Müllgebühren vergleichsweise gering. Vor diesem Hintergrund empfiehlt die Verwaltung, die kostenfreie Abgabe von Sperrmüll am Wertstoffhof unbefristet fortzusetzen.

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