StartBauen und WohnenBenennung von Straßen im Ortsteil Erle Erweiterung, Gewerbegebiet Ost

Benennung von Straßen im Ortsteil Erle Erweiterung, Gewerbegebiet Ost

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Foto: Gemeinde Raesfeld/Archiv

Neue Straßennamen für das Gewerbegebiet in Erle

In der bevorstehenden Hauptausschusssitzung am 26. Februar steht die Entscheidung über die Benennung von Straßen im Baugebiet in Erle an. Dies betrifft sowohl die Erweiterung des Suendarper Weges als auch die Straße am östlichen Rand des Baugebiets.

Bebauungsplan ER 17

Angesichts der Erschließung neuer Gewerbeflächen im Ortsteil Erle sind zwei weitere Straßen zu benennen. Der Bebauungsplan ER 17 (Dorstener Straße/Suendarper Weg) und die Erweiterung, wurden bereits vom Rat der Gemeinde Raesfeld aufgestellt, und die entsprechenden Erschließungsanlagen sind bereits fertiggestellt.

Namen für neue Gewerbefläche in Erle
©Gemeinde Raesfeld

Um den neuen Gebäuden rechtzeitig Straßennamen und Hausnummern zuordnen zu können, sei nun eine Benennung der betreffenden Straßen erforderlich, heißt es in der Vorlage.

Beteiligung des Heimatvereins

Der Heimatverein wurde in den Prozess der Namensfindung einbezogen und hat einige Vorschläge eingebracht. Unter anderem wurde der Vorschlag für den „Östricher Weg“ vorgebracht, der einen Bezug zum Ortsteil herstellt und bisher in der Erler Östrich noch nicht vertreten ist.

Ein weiterer Vorschlag ist der „Prinzkamp“, der auf die Landwirtsfamilie Prinz zurückgeht, die bereits im 19. Jahrhundert Ländereien in diesem Gebiet besaß.

Gewerbegebiet Erle Ost
Luftaufnahme Bosse/Archiv

Vorschläge aus der Nachbarschaft

Eine Privatperson, die in direkter Nachbarschaft am Bakeldrift lebt, schlug ebenfalls Namen vor. Vorgeschlagen wurden Namen, welche die Tradition der Benennung nach alten östricher Bauernnamen fortzusetzen, wie beispielsweise die Straßennamen Suendarp (heute Grewing), Suendarper Weg und Brömkesweg. So könnten laut Vorschlag die Straßen „Ribbekamp“, alter östricher Bauernname, heute Pass, und „Buddeweg“. Budde ist ebbenfalls ein alter östricher Bauernname (heute Grömping) heißen. Beide Namen gehen ebenfalls auf alte östricher Bauernnamen zurück, was so die Geschichte der Region lebendig halten würde.

Ein Beschluss über die Benennung der beiden Straßen wird in der bevorstehenden Sitzung erwartet.

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