Ob frisch verliebt oder bereits seit Langem gemeinsam unterwegs – in welcher Phase eurer Beziehung ihr euch auch befindet, die Katholische Kirchengemeinde St. Martin lƤdt alle herzlich ein!
Am Freitag, den 16.02. um 19:00 Uhr findet im Silvesterhaus Erle ein Segnungsgottesdienst statt, der für alle Menschen gedacht ist, die partnerschaftlich durchs Leben gehen.
Die Kirchengemeinde betont, dass es eine Zeit sein soll, um innezuhalten, sich aufzutanken und Gottes Segen für die Beziehung zu empfangen. „Egal, ob ihr auf Wolke 7 schwebt oder euch mit ein paar Baustellen konfrontiert seht, dieser Gottesdienst ist für euch gemacht.“
Die Veranstaltung wird auch in diesem Jahr von den Klängen der Favorite Voices begleitet, die mit ihrer Musik für eine besondere Atmosphäre sorgen werden.
Kommt vorbei und erlebt gemeinsam mit anderen Paaren einen inspirierenden und segensreichen Abend!
GeschƤftsentwicklung der Volksbank Raesfeld und Erle eG zum 31.12.2023
Die Volksbank Raesfeld und Erle schlieĆt das vergangene GeschƤftsjahr zufrieden ab, trotz Herausforderungen wie der schwachen Konjunktur und steigender regulatorischer Kosten.
Vorstandsmitglied Marcus Feldhaar ƤuĆerte sich zufrieden über das Ergebnis und betonte, dass trotz der widrigen UmstƤnde eine positive Bilanz gezogen werden konnte.
Die Bilanzsumme der Genossenschaftsbank stieg zum 31.12.2023 um 14 Mio. EUR auf mehr als 329 Mio. EUR. Das betreute Kundenkreditvolumen wuchs um fast sieben Prozent auf knapp 352 Mio. EUR, wƤhrend das betreute Kundeneinlagenvolumen auf fast 366 Mio. EUR stieg, eine Steigerung von knapp sechs Prozent.
Kundenkreditvolumen
Die Kreditnachfrage blieb trotz steigender Zinsen hoch, und das bilanzielle Kundenkreditvolumen konnte um fast 10 Prozent auf 259 Mio. EUR gesteigert werden, vor allem durch das Firmenkundengeschäft. Oliver Cichowski, Vorstandsvorsitzender der Bank, betonte, dass diese Entwicklung die Volksbank Raesfeld und Erle als verlässlichen Partner für die Region bestätigt.
KundeneinlagengeschƤft
Auch das bilanzielle Kundeneinlagengeschäft verzeichnete Kundenzuspruch, mit einem Zuwachs von mehr als 6 Mio. EUR auf über 241 Mio. EUR. Dieser Anstieg von knapp drei Prozent liegt deutlich über dem Bundestrend.
Für das erfolgreiche GeschƤftsjahr dankte die Volksbank ihren Mitgliedern und Kunden. Die Genossenschaft konnte 193 Neumitglieder begrüĆen, und die Anzahl der Anteilseigner stieg auf 5.602. Die Bank plant eine Dividende in Hƶhe von 4% auf die GeschƤftsguthaben auszuschütten.
47.000 EUR für soziale Projekte in der Gemeinde
Die Volksbank Raesfeld und Erle unterstützt zudem aktiv die Gemeinschaft vor Ort und fƶrderte im letzten Jahr Vereine, Institutionen und Organisationen mit 47.000 EUR. Besonderes Augenmerk wurde auch auf die Sicherheit in den GeschƤftsstellen gelegt, mit erhƶhten SicherheitsmaĆnahmen wie Rolltoren, um die Geldautomaten vor potenziellen Ćbergriffen zu schützen.
Landrat Dr. Kai Zwicker und āAFS Interkulturelle Begegnungenā suchen Gastfamilien im Kreis Borken. Etwa 250 Austauschschülerinnen und -schüler kommen im September 2024 nach Deutschland
Kreis Borken. Die gemeinnützige Austauschorganisation „AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.“ sucht ā wieder mit der Unterstützung von Landrat Dr. Kai Zwicker auch im Kreis Borken ā nach Gastfamilien für Austauschschülerinnen und -schüler aus aller Welt.
Ehrenamtliche Gastfamilien
Etwa 250 Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren kommen im September 2024 für ein halbes oder ganzes Jahr nach Deutschland. „Es wƤre schƶn, wenn sich für sie auch ehrenamtliche Gastfamilien bei uns im Westmünsterland finden“, erklƤrt dazu Dr. Zwicker. Die jungen Leute gehen hier zur Schule und mƶchten den „ganz normalen Alltag“ in Deutschland erleben, die Sprache lernen sowie neue Eindrücke sammeln. „Eine Zeit mit einem Gastkind aus einem anderen Land zu verbringen, ist eine sehr bereichernde Erfahrung“, betont der Landrat. „Wer sich als Gastfamilie zur Verfügung stellt, ermƶglicht nicht nur einem Jugendlichen seinen Traum von einem Schüleraustausch in Deutschland. Durch das Zusammenleben bekommen beide Seiten auch die Mƶglichkeit, eine andere Kultur auf eine ganz persƶnliche und einzigartige Weise kennenzulernen.“
Wer kann ein Gastkind aufnehmen?
Gastkinder aufnehmen kƶnnen Familien auch ohne Kinder, Alleinerziehende, gleichgeschlechtliche Paare sowie Senioren und Alleinstehende, die sich ehrenamtlich für den Schüleraustausch engagieren wollen. Es genügen „ein freies Bett“, Gastfreundschaft und die Neugier auf andere Kulturen. Die Gastgeber werden vor der Ankunft und wƤhrend des Austauschs von AFS vorbereitet, begleitet und betreut. Dafür gibt es zum einen ehrenamtliche Ansprechpartner vor Ort, zum anderen die AFS-GeschƤftsstelle, die rund um die Uhr über eine telefonische Hotline erreichbar ist.
Kontakt
Ob für ein ganzes Jahr oder nur sechs Wochen: Interessierte Familien oder Personen, die ab September ein Gastkind bei sich zu Hause aufnehmen möchten, können sich unter der Telefonnummer 040 / 399222-90 oder per E-Mail an[email protected] an AFS wenden. Weitere Informationen gibt es unter www.afs.de/gastfamilienprogramm. Zum Hintergrund: AFS ist ein international agierendes Netzwerk, das seit 75 Jahren interkulturelle Lernerfahrungen in rund 60 Ländern organisiert. Bei der gemeinnützigen Austauschorganisation sorgen weltweit mehr als 40.000 Ehrenamtliche für eine gelungene Zeit im Ausland.
GroĆveranstaltung richtet sich gegen den Neujahrsempfang der AfD im Rathaus von Münster.
Unter dem Motto „Unsere Landwirtschaft ist bunt“ bekunden der WestfƤlisch-Lippische Landwirtschaftsverband als berufsstƤndische Vertretung sowie die genossenschaftlich geprƤgten Unternehmen Westfleisch SCE und die AGRAVIS Raiffeisen AG ein klares Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung und zum Kampf gegen jede Form von Extremismus und Populismus.
Weltoffenheit und die StƤrkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland
„Wir stehen für Weltoffenheit und die StƤrkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Eine innovative und nachhaltige Landwirtschaft ist hierbei von essentieller Bedeutung“, betonen WLV-PrƤsident Hubertus Beringmeier, Susanne Schulze Bockeloh als Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbands Münster sowie die Vorstandsvorsitzenden von AGRAVIS und Westfleisch, Dr. Dirk Kƶckler und Dr. Wilhelm Uffelmann.
Aus diesem Grund sei es für alle drei Organisationen von groĆer Wichtigkeit, dieses SelbstverstƤndnis ƶffentlich zu demonstrieren. Dies geschieht im Rahmen der gemeinsamen Kampagne „Unsere Landwirtschaft ist bunt“, welche auch wƤhrend der groĆen Kundgebung am kommenden Freitag prƤsent sein wird. Diese GroĆveranstaltung richtet sich gegen den Neujahrsempfang der AfD im Rathaus von Münster.
WLV-PrƤsident Hubertus Beringmeier, Dr. Dirk Kƶckler von AGRAVIS und Susanne Schulze Bockeloh vom Landwirtschaftlichen Kreisverband Münster werden am Freitag auf dem Prinzipalmarkt an der Kundgebung teilnehmen und ein deutliches Statement setzen. Der WLV hat seine Mitglieder dazu aufgerufen, sich ihnen anzuschlieĆen.
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Am Freitagabend brachte der Schützenverein Homer die Festscheune Hecheltjenās Hof zum Beben mit ihrer traditionellen Karnevalssitzung.
SitzungsprƤsident Andre Olbing führte mit seiner charmanten Art durch ein Programm, das fast ausschlieĆlich aus Homeraner Talenten bestand.
Venneberg-Lights-Homer. Foto: Presse
Die Minitanzgarde, die Tanzgarde und die Venneberg Lights brachten mit ihren mitreiĆenden Auftritten die Stimmung zum Kochen. Und dann kam Robert GƤwers, der mit seiner urkomischen Büttenrede als āDer Homeranerā die Besucher aus dem HƤuschen brachte. Seine Geschichten aus dem Leben eines echten Homeraners waren einfach zum SchieĆen!
Der Homeraner alias Robert GƤwers
Aber auch die Vennebergbrüder hatten es drauf: Sie nahmen sich die Zukunft der Altenpflege vor und dachten laut darüber nach, was man in Raesfeld tun könnte. Ihre Idee? Einfach eine Genossenschaft gründen und ein eigenes Altenheim bauen! Und in ihrem Sketch zeigten sie auf humorvolle Weise, wie es wohl in diesem Altenheim zugehen würde. Hier blieb kein Auge trocken!
Und nach anderthalb Stunden geballter Unterhaltung ging es natürlich an die Theke, wo wir noch lange über die lustigen Momente des Abends lachten. Karneval in Homer ā einfach unbezahlbar!
Tausende von Menschen haben am vergangenen Wochenende im Kreis Borken Karneval gefeiert.
In mehreren Orten fanden grƶĆere StraĆenkarneval-Veranstaltungen statt. Dabei blieb es überwiegend frƶhlich und friedlich. Jedoch musste die Polizei auch mehrere Strafverfahren einleiten. Nachstehend die Bilanz zu den einzelnen Orten:
Rund 90.000 Jecken sƤumten bei den Rosenmontagsumzügen die StraĆen in mehreren StƤdten und Gemeinden im Kreis Borken.
Rosenmontag in Raesfeld
WƤhrend 2019 Raesfeld die Top 1 bei den Straftaten im Kreis Borken anführte, blieb es diesmal recht ruhig. So kam es unter den 6.000 Besuchern zu „nur“ zwei Kƶrperverletzungsdelikten. In mehreren FƤllen erteilten Polizeibeamte Platzverweise.
Vergleich zu 2019
30 Platzverweise, 14 Personen wurden in Gewahrsam genommen. Sieben Strafverfahren wurden eingeleitet (Hausfriedensbrüche, Beleidigungen und drei Kƶrperverletzungen), sieben Ordnungswidrigkeitenverfahren (sechsmal Urinieren in der Ćffentlichkeit und ein VerkehrsverstoĆ).
Weitere EinsƤtze im Kreis Borken
In Bocholt schunkelten circa 50.000 Menschen an der Zugstrecke. PolizeikrƤfte sorgten sich in neun FƤllen um zugelaufene Kinder und um Menschen in hilfloser Lage. Mehrere Randalierer mussten zur Raison gebracht werden . Ermittler kümmerten sich in einem Fall um ein Sexualdelikt. Ein Mann im Alter von circa 20 bis 30 Jahren, mit schlanker Statur, dunkelblonden Haare, dunklem Bart sowie dunklen Augen hatte sich einer Frau unsittlich genƤhert. Zwei Personen müssen sich aufgrund des Urinierens in der Ćffentlichkeit verantworten.
In Stadtlohn stürzte eine Person von der Treppe eines Karnevalswagens. Mit schweren Verletzungen brachte der Rettungsdienst den Gestürzten in ein Krankenhaus. Nach derzeitigen Erkenntnissen kam es zu drei Körperverletzungsdelikten. Ansonsten feierten die rund 13.000 Besucher friedlich.
So auch in weitgehend in den Ahauser Ortsteilen Wüllen (5.000 Zuschauer) und Ottenstein (7.500 Zuschauer) sowie 2.000 Personen in Velen und 3.500 Menschen in Isselburg.
In Südlohn besuchten circa 4.000 Menschen den Karnevalsumzug am vergangenen Samstag. Dieser verlief stƶrungsfrei. Im weiteren Verlauf der Feierlichkeiten waren mehrere EinsƤtze der Polizei erforderlich. Es kam zu sechs Strafanzeigen wegen Kƶrperverletzung, einer Strafanzeige wegen eines sexuellen Ćbergriffs, drei Platzverweisen und zwei Ingewahrsamnahmen. Bei zwei WiderstƤnden erlitten ein Polizeibeamter und eine Polizeibeamtin jeweils leichte Verletzungen.
In GroĆ Reken sƤumten am Samstag ebenfalls circa 4.000 Personen die Strecke des nƤrrischen Lindwurms, der stƶrungsfrei durch die StraĆen rollte. Allerdings musste auch dort die Polizei im weiteren Verlauf des Abends mehrfach eingreifen. Die Bilanz: vier Platzverweise, jeweils zwei Strafanzeigen wegen Kƶrperverletzung und Bedrohung, jeweils eine Strafanzeige wegen sexueller BelƤstigung und SachbeschƤdigung sowie eine Ingewahrsamnahme.
Circa 10.000 Besucher hatten sich am Sonntag in Rhede eingefunden, um dort dem stƶrungsfrei verlaufenden Umzug zuzujubeln. Im Anschluss kam es zu einigen polizeilichen EinsƤtzen. Diese schlugen sich nieder in 20 Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen ƶffentlichen Urinierens, drei Strafanzeigen wegen Kƶrperverletzung, drei Platzverweisen sowie einer Strafanzeige wegen eines Sexualdelikts.
In Schƶppingen hatten sich am Sonntag circa 12.000 Zuschauerinnen und Zuschauer eingefunden, um dem Karnevalsumzug beizuwohnen. Dieser verlief weitgehend stƶrungsfrei. Im Zusammenhang mit den Feierlichkeiten sprach die Polizei drei Platzverweise aus und leitete zwei Strafverfahren ein wegen SachbeschƤdigung sowie eines wegen Kƶrperverletzung.
Ebenfalls am Sonntag fand ein Karnevalsumzug in Gronau statt. Diesen besuchten circa 8.000 Menschen. Die Bilanz des weiteren Verlaufs: drei Strafanzeigen wegen Kƶrperverletzung, eine wegen Widerstands mit einem leicht verletzten Polizeibeamten, zehn Platzverweise und zwei Ingewahrsamnahmen.
Verkehrskontrollen
Zudem kontrollierte die Polizei am Wochenende im gesamten Kreisgebiet auch zahlreiche Verkehrsteilnehmer. Sechs Autofahrerinnen und Autofahrer steuerten ihr Fahrzeug alkoholisiert, einer stand unter Drogeneinfluss. Bei mehreren VerkehrsunfƤllen waren Alkohol oder Drogen im Spiel, bei zwei davon gab es Verletzte.
In der Nacht von Sonntag auf Montag ereignete sich vermutlich ein weiterer Vorfall, bei dem drei Schafe von einem Wolf gerissen wurden. Dies geschah etwa 50 Meter entfernt von einer Behausung zwischen Raesfeld und Erle. Ein weiteres Schaf wird noch vermisst.
Dr. Matthias Kaiser vom LANUV teilte mit, dass der zweite Vorfall dem Landesamt für Umwelt und Naturschutz gemeldet wurde, wie er heute auf Anfrage bestätigte. Eine DNA-Probe wird nun entnommen, um zu klären, ob es sich tatsächlich um einen Wolfsriss handelt.
Viel ist vom Schaf nicht übrig geblieben.. Foto: Privat
Die genaue Identität der beteiligten Wölfe kann erst nach einer gründlichen Untersuchung durch das Senckenberg-Institut bestätigt werden, so Kaiser. Es könnte sich dabei um einen durchziehenden Wolf handeln oder um Wölfe aus dem Dämmerwald.
Die Frage, warum der vermutlich erste Raesfelder Wolfsriss noch nicht in derRissliste der Nutztieredes Umweltamtes verzeichnet ist, soll nun geklƤrt werden, sagte Kaiser.
Sollte sich der Verdacht erhƤrten, wƤre dies der zweite dokumentierte Fall eines Wolfsangriffs in der Gemeinde Raesfeld.
Weihnachtsmann Kalle Zeh aus Raesfeld ist für seinen unermüdlichen Einsatzgeist und sein groĆes Herz mit der Meritenmedaille des RRZ ausgezeichnet worden.
Am Sonntag fand der alljährliche Prinzenfrühschoppen statt, der nicht nur Feiern und Fröhlichkeit, sondern auch soziales Engagement vereinte. Dieses Jahr ging die Auszeichnung an Kalle Zeh, einen wahren Helden der Gemeinde.
Foto: RRZ
Seit 2017 ist Kalle Zeh als Weihnachtsmann alleine auf dem Raesfelder Adventsmarkt unterwegs, um Spenden für die Kinderklinik in Datteln zu sammeln. Sein Engagement ist beeindruckend: Im Jahr 2023 konnte er stolze 4.960 Euro sammeln, verglichen mit 1.247 Euro bei seiner ersten Aktion im Jahr 2017.
Der 51. Rosenmontagszug in Raesfeld versprach nicht nur Kamellen bis zum Abwinken, sondern auch ein wenig Sonnenschein und eine Vielzahl begeisterter Besucher.
Mit einer Atmosphäre voller guter Laune und ausgelassener Stimmung wurde die Tradition des Karnevals gebührend gefeiert.
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Am Rosenmontag, in der Ortsmitte von Raesfeld, ging es wieder bunt, laut, und nƤrrisch zu beim 51. Rosenmontagszug des RRZ. Rund 6.000 Besucher – laut erster SchƤtzung der Polizei – sƤumten die StraĆen, gespannt auf den Beginn des traditionellen 51. Umzugs, der pünktlich um 12.33 Uhr am Rathaus startete.
Trotz des anfƤnglich regnerischen Wetters, das kurz nach dem Start des Zuges einsetzte, Ƥnderte sich das Blatt, als die Sonne durchbrach und die Stimmung aufhellte.
Unter dem lebhaften Motto „Der Frosch macht sich heute auf die Socken, um mit dem Zug das Dorf zu rocken“, brachten die Einwohner von Raesfeld ihre langjƤhrige Tradition zum Leben.
Der Umzug, gekennzeichnet durch eine bunte Vielfalt, zog nicht nur Einheimische an. 30 Startnummern, inklusive mehrerer Musikkapellen, Nachbarvereine und den holländischen Freunden, machten das Ereignis zu einem länderübergreifenden Fest.
Wolf ade, Schafe juche
Aktuelle Themen flossen ebenfalls in die Parade ein, wie „Wolf ade, Schafe juche“ und die Landwirtschaft. Die Gruppe aus Marbeck, ganz in Gold gekleidet, reprƤsentierte stolz ihren Sieg im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ auf NRW-Ebene im Jahr 2023.
Auch die KLJB Erle Rhade machte mit ihrer Botschaft „Tonosaurus Rex, Abfall gehƶrt in die Mülltonnen“ auf die Wichtigkeit einer sauberen Landschaft aufmerksam. Besonders schƶn anzusehen waren auch die „Fun Generation“ mit ihren spektakulƤren Tanzeinlagen.
Ein besonderes Highlight für die jüngeren Teilnehmer waren die Prinzenpaare ā das RRZ Kinderprinzenpaar Henri I. und Laura I. sowie das RCV Prinzenpaar Berthold I. und Katja I. Sie hatten alle HƤnde voll zu tun, denn es regnete nicht nur Wasser vom Himmel, sondern auch jede Menge Kamellen.
Friedlicher Rosenmontagszug
Die Polizei Borken schätzte die Teilnehmerzahl auf etwa 6.000 Menschen. Erfreulicherweise wurde der Umzug als sehr friedlich bewertet. Besonders bemerkenswert war in diesem Jahr die Verbesserung der Situation rund um die Kirche, vor allem in Bezug auf Müll und leere Flaschen. Dies wurde als deutliche Verbesserung gegenüber den Vorjahren wahrgenommen.
Am Aschermittwoch ist alles vorbei
Mit dem Aschermittwoch schlieĆt Raesfeld die farbenfrohe und ausgelassene Karnevalssession 2023-2024. Nach Tagen voller Jubel, Musik und bunten Paraden kehrt nun eine Zeit der Besinnung und Ruhe ein.
Die lebendigen Kostüme und fröhlichen Klänge weichen der Stille des Fastenbeginns, in der die Einwohner von Raesfeld und Besucher Zeit für Reflexion und Erneuerung finden. Während die Erinnerungen an den Karneval noch frisch sind, blicken die Menschen in Raesfeld bereits voraus auf das nächste Jahr, in dem sie erneut gemeinsam feiern werden. Die Session 2023-2024 mag zu Ende gegangen sein, doch die Vorfreude und Planung für die nächste Runde des karnevalistischen Frohsinns beginnt schon jetzt.
Zum 7. Mal nahmen Schüler der St.-Sebastian-Schule in Raesfeld am internationalen Mathematik-Teamwettbewerb āBolyaiā teil ā und auch zum 7. Mal wurde ein Team der Schule Landessieger.
Gleich fünf der 12 beteiligten Raesfelder Schülergruppen zählten zu den Preisträgern in NRW, im 4. Jahrgang gab es sogar einen Raesfelder Doppelsieg.
Unter dem Namen āDie schlauen Füchseā belegten Lotte Büsken, Jona Galent, Mathilda Kemming und Marlen Tüsfeld aus der Klasse 4b landesweit den 1. Platz und bundesweit den 5. Platz unter 309 Teams im Knobelwettbewerb des 4. Jahrgangs.
Mit nur zwei Punkten weniger erreichte das Raesfelder Quartett āDie coolen Hundeā (Laurenz GrƶĆbrink, Tjorven Meyer, Jona Müller, Lotte Potthoff) landesweit den 2. Platz. Auch ein dritter von 6 PreistrƤgern des 4. Jahrgangs kommt von der Sebastianschule: Mit dem Namen āEinspluseinsgleichfünfā erreichten Johann Beckmann, Jana Hüfing und Miriam Rottbeck den 6. Platz auf Landesebene.
Auch bei den DrittklƤsslern waren die Raesfelder Grundschüler erfolgreich: Das Team āDie goldenen Mathefüchseā (Ela Ćzaslan, Lina Redmann, Johann Sümpelmann, Milan VoĆ) erreichte den 4. Platz unter 29 Teams in NRW, die Gruppe āDie Schachspielerā (Jule Eming, Lenni Grunden, Mats Ignaszak, Clemens Weddeling) wurde Fünfter. Bundesweit beteiligten sich 290 Vierergruppen des 3. Jahrgangs.
Mathefƶrderung im Unterricht
Die Lehrerin Julia Jƶckel und Konrektor Manfred Grƶmping bereiteten die Schüler in einer Mathe-Knobel-AG auf den nach dem ungarischen Mathematiker JĆ”nos Bolyai benannten Wettbewerb vor. āAus dem Internet-Archiv des Wettbewerbs kann man den Schülern typische Aufgaben zur Verfügung stellen und Lƶsungsstrategien besprechenā, erklƤren die Mathelehrer. āAber auch unsere Mathefƶrderung im Unterricht und das Fach Schach, das an der Sebastianschule unterrichtet wird, sind da nützlich.ā
Siegerteams im Forum
In einer kleinen schulinternen Feierstunde wurden die Siegerteams im Forum der Schule geehrt. Neben Urkunden, T-Shirts und Sachpreisen gab es Siegerpokale, die von der Volksbank Raesfeld und Erle, vertreten durch Heiko Gudel, gesponsert und überreicht wurden.
Auch im nächsten Jahr wollen die Kinder wieder am Wettbewerb teilnehmen. Besonders interessant wird das für die derzeitigen Viertklässler, denn ab Klassenstufe 5 werden die bundesweit besten Mannschaften des Bolyai-Wettbewerbs zu einem internationalen Finale nach Budapest eingeladen
Wer hƤtte gedacht, dass in der heutigen Zeit in einer Kirche die Hostien knapp werden und die Gemeinde statt andƤchtigem Schweigen zum Schunkeln anfƤngt ā willkommen zur einzigartigen Karnevalsmesse in Raesfeld, wo Heiliges und Heiteres auf unerwartete Weise zusammenfinden!
āWir kommen alle, alle in den Himmelā ā dieser bekannte Karnevalsschlager hallte durch die heiligen Hallen der St. Martin-Kirche in Raesfeld am Karnevalssonntag.
Volle Kirche am Karnevalssonntag. Foto: Petra Bosse
Karnevalsmesse 2024 in Raesfeld
Es war die Premiere der Karnevalsmesse in Raesfeld, die am Sonntag nach einer ausgelassenen Partynacht im Festzelt pünktlich um 11.11 Uhr gefeiert wurde.
Messe und Karneval ā wie passt das zusammen? Diese Frage mƶgen sich viele stellen. Die Antwort fand sich in der voll besetzten Kirche: Eine bunte Schar von Jecken und Bürgern, fast das gesamte Vorstandsteam des Raesfelder Carnevalsvereins (RCV) und RRZ, Prinzenpaar Berthold I. und Katja I. und Henri I. und Laura I., Elferrat, die Tanzgarden, Fanfarencorps und sogar noch viele müde NachtschwƤrmer waren versammelt.
Humorvolle Predigt mit tiefsinnigem Hintergrund
An der Spitze dieser ungewöhnlichen Gemeinde stand der leitende Pfarrer der Raesfelder Pfarrgemeinde St. Martin, Pastor Dr. Fabian Tilling. Mit seinem Schritt in Richtung einer modernen Kirche zelebrierte er die Messe passend zur närrischen Zeit. Seine Predigt, kurz und in gereimter Form, war humorvoll, doch zugleich anregend und weniger tiefgründig als gewohnt.
Es darf geschunkelt werden bei „Wir kommen alle, alle in den Himmel“. Foto: Petra Bosse
Ćberraschenderweise ging beim Abendmahl der Wein aus, eine Seltenheit, die Pastor Tilling mit einem LƤcheln für Nachschub sorgte. Und das Schunkeln in der Kirche, eine weitere Seltenheit, wurde mƶglich, solange der liturgische Rahmen gewahrt blieb. So erklangen an der Orgel, gespielt von Regine Wenz, Lieder wie āRucki Zuckiā und āAm Aschermittwoch ist alles vorbeiā.
Karneval und der christliche Glaube
Viele haben vergessen, dass Karneval historisch eng mit dem christlichen Glauben, insbesondere dem rƶmisch-katholischen, verbunden ist. Es leitet die Fastenzeit ein, die 40 Tage vor Ostern beginnt. So gesehen, war es vielleicht gar nicht so ungewƶhnlich, dass die katholische Kirche am Tag vor Rosenmontag ein Ort gelebten Glaubens sein konnte, modern und zeitgemƤĆ. Um es mit den Worten des verstorbenen Pastor Franz-Josef Barlage zu sagen: āDas eine tun, das andere nicht lassenā.
Andreas Grotendorst hofft darauf, dass der Pastor auch weiterhin so gut reinen kann. Foto: Petra Bosse
GroĆe Begeisterung
Ein Raesfelder Bürger bemerkte: āAch, ich hƤtte noch eine weitere Stunde hier sitzen kƶnnenā.
āEs war eine super Messe, die mir sehr ans Herz ging. Ein gutes Beispiel dafür, dass man gemeinsam feiern sollā, meinte Dr. Gerswid Altenhoff-Weber, deren Ehemann dem voll und ganz zustimmte. āSo viel Lebendigkeit in einem Gottesdienst erlebt man selten, aber es gibt sieā, ergƤnzte Detlev Weber.
Auch Andreas Grotendorst zeigte sich begeistert: āIch fand das eine ganz tolle Sache. Herzlichen Glückwunsch an den Pastor, an den Carnevalsverein und alle, die diese Idee hatten. Es war sehr belebendā. Und er fügte schmunzelnd hinzu: āHoffentlich kann der Pastor weiterhin so gut reimen, denn neben dem gut Predigen beherrscht er das ausgezeichnetā.
Foto: Petra Bosse
Karnevalsorden für Fabian Tilling
Auf die Frage, wie der Pastor den Gottesdienst fand, antwortete er: āIch war sehr überrascht über die vielen Menschen heute in der Kirche und habe mich sehr darüber gefreutā. Am Ende wurde ihm der Karnevalsorden überreicht.
Mit dem Lied āGroĆer Gott wir loben dichā neigte sich der Gottesdienst dem Ende zu. Unter den KlƤngen des Raesfelder Fanfarencorps verlieĆen die Besucher die Kirche, um sich dann direkt zum Prinzenfrühshoppen im Festzelt Raesfeld aufzumachen.
Nach der Messe ging es im Festzelt beim prinzenfrühstück für Pastor Dr. Tilling (r.) weiter. Foto: Petra Bosse
Die Karnevalspredigt in Reimform
Liebe Freunde des Karnevals hier in der Kirche überall, ich will mit ein paar Reimen nicht ärgern oder schleimen.
Ne Mini-Predigt gibt es heut, die sonntagsmorgens euch erfreut. Kurz soll sie sein, nicht eiern, ihr wollt ja auch noch feiern.
AussƤtzig sein ā das ist nicht fein du kommst nicht in die Stadt hinein. Die Menschen haben Angst und Schrecken vor allem, sich da anzustecken.
BerührungsƤngste hat Jesus keine, berührt ihn, hilft ihm auf die Beine. Der Aussatz ist weg, weg schickt ihn dieser: āSchweig drüber und zeig dem Priester!ā
Wenn die Haut sich rƶtet oder juckt wird bei uns genau hingeguckt. Man kratzt und cremt, zeigtās ungelogen zum Glück nicht dem Priester, sondern dem Dermatologen.
Trotz Fortschritt in der Medizin kommen wir leider nicht umhin, einzusehān, dass am Rande sich finden Menschen aus sozialen Gründen.
Die Kirche und der Karneval haben durchaus Potential um Menschen zu berühren und schlicht zu integrieren.
āDrink doch ene met!ā heiĆtās in Kƶln so nett. āHƤsst du och kein Jeldā Feier mit uns in Erle und Raesfeld.
Amen! Helau!
Info zu Karneval
Der Begriff „Karneval“ leitet sich vom lateinischen „carne vale“ ab, was so viel bedeutet wie „Fleisch, lebe wohl“, was auf den Beginn der Fastenzeit hinweist, in der der Verzehr von Fleisch traditionell eingeschrƤnkt ist.
Obwohl Karneval im Ursprung ein religiƶses Fest war, hat es im Laufe der Zeit in vielen Kulturen eine sƤkulare und weltliche Bedeutung angenommen. Heutzutage wird Karneval in vielen Regionen vor allem als eine Zeit des Feierns, der Paraden, der Kostüme und der festlichen Stimmung wahrgenommen, unabhƤngig von religiƶsen Ćberzeugungen.
Karnevalsmesse 2024 St. Martin
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Foto: Petra Bosse/Archiv
Andreas Grotendorst hofft darauf, dass der Pastor auch weiterhin so gut reinem kann. Foto: Petra Bosse
Wenn der Raesfelder Carnevals Verein (RCV) zum ausgelassenem Feiern bittet, ist Stimmung vorprogrammiert. Doch dieses Mal legten sie noch eine Schippe drauf: Bei Schräglage 9.0 brachte niemand Geringerer als Lorenz Büffel, der Meister der Ballermann-Hits, das Festzelt zum Wackeln.
Foto: Petra Bosse
Eines vorweg: Raesfeld weiĆ, wie man feiert! Und wenn Jonny DƤpp ā besser bekannt als Lorenz Büffel ā das Zepter in die Hand nimmt, dann verwandelt sich das Festzelt bei SchrƤglage 9.0 in einen Hexenkessel der guten Laune. Diesen Samstagabend konnten sich die Fans von Ballermannmusik und Schlager getrost den Flug nach Mallorca sparen. Warum auch in die Ferne schweifen, wenn die Insel-PartyatmosphƤre direkt nach Raesfeld kommt? Ein echter Sparfuchs-Tipp!
Foto: Petra Bosse
Hits wie āJohnny DƤppā, āBerti Bums Birneā und āDoppelhornā
Am Samstag, bei der zweiten Sitzung des Raesfelder Carnevals Vereins, gab’s dann um kurz vor 23 Uhr den groĆen Auftritt von Lorenz Büffel. Das Zelt bebte, als wƤre es selbst ein riesiger PartygƤnger. Der SchweiĆ tropfte nicht nur auf die Bühne, sondern auch in die Augen der enthusiastischen Jecken, die vor Begeisterung kaum noch an sich halten konnten. Lorenz Büffel, eine echte Instanz am Ballermann, riss mit seinen Hits wie āJohnny DƤppā, āBerti Bums Birneā und āDoppelhornā die Menge mit. Der Bretterboden bebte und schien im Rhythmus der Musik zu schwingen.
Foto: Petra Bosse
Kartenvorverkauf lief wie geschnitten Brot
Die Stimmung im Vorfeld war bereits auf Hochtouren, doch Lorenz Büffel brachte sie endgültig zum Kochen. Dass SchrƤglage 9.0 ein voller Erfolg werden würde, war schon im Vorfeld klar ā der Kartenvorverkauf lief wie geschnitten Brot. Und die Glücklichen, die noch eine Karte an der Abendkasse ergattern konnten, kamen voll auf ihre Kosten. Das Zelt platzte aus allen NƤhten, gefüllt mit purer Feierlaune.
Foto: Petra Bosse
Auch die Tanzgruppen des Vereins, angeführt von Solomariechen Ramona Pilz, waren ein essentieller Bestandteil im Vorfeld des Abends. Und dann war da noch Pascal Rehmann, der in seiner Rolle als Wolfgang Petry-Double für weitere Stimmung sorgte. Mit seiner Reibeisenstimme, natürlich im Playback, entführte er das Publikum auf eine nostalgische Reise in die Vergangenheit.
Der RCV hatte es mal wieder geschafft, einen Abend zu kreieren, der in der Erinnerung der Besucher als unvergleichliches Highlight haften bleiben würde.
Am Ende gab es für Lorenz Büffel nicht nur Applaus, sondern auch einen RCV Karnevalsorden und ein Küsschen von Prinzessin Katja I., die zusammen mit Prinz Berthold I. auch für Stimmung sorgte.
Obwohl die ausgelassene Party bis in die frühen Morgenstunden andauerte, blieb alles friedlich und harmonisch. Ein Beweis dafür, dass Karneval im Herzen von Raesfeld nicht nur ein Fest des Frohsinns, sondern auch der Gemeinschaft ist. Beeindruckend war, wie alle Karnevalisten vom Raesfelder Carnevals Verein (RCV) und vom Raesfelder Rosenmontagszug (RRZ) trotz der vorangegangenen langen Nacht pünktlich um 11.11 Uhr in der St. Martin-Kirche zur ersten Karnevalsmesse erschienen. Mehr über diesen besonderen Gottesdienst in unserem weiteren Bericht.
WLV-PrƤsident Beringmeier: Forderung nach vollstƤndiger Einbindung der Landwirte
Der vorgeschlagene Tierwohl-Cent, eine Verbrauchsteuer auf Fleisch und Fleischprodukte, stellt einen zentralen Bestandteil des aktuellen Konzepts zur Fƶrderung des Umbaus der Tierhaltung dar.
Münster. Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat den Regierungsfraktionen in dieser Woche ein Konzept für den sogenannten Tierwohl-Cent vorgelegt. Dieser soll durch eine Verbrauchsteuer auf Fleisch und Fleischprodukte den Umbau der Tierhaltung unterstützen. Der WestfƤlisch-Lippische Landwirtschaftsverband begrüĆt grundsƤtzlich die Einführung des Tierwohl-Cents, jedoch mit der klaren Forderung, dass die Einnahmen zu 100 Prozent den Landwirtinnen und Landwirten zugutekommen müssen. Die bereits zugesagte Milliarde Euro erscheint dem Verband für einen umfassenden Umbau der Tierhaltung nicht ausreichend.
KlƤrungsbedarf bei der Umsetzung
Hubertus Beringmeier, Präsident des Verbandes, betont die Notwendigkeit, dass die Verwendung der Verbrauchssteuer-Einnahmen im Konzept des BMEL noch offen ist. Er warnt davor, dass die landwirtschaftlichen Betriebe nicht zusätzlich belastet werden dürfen und die Kosten für den Umbau nicht selbst tragen sollen. Trotz der Einführung des Tierwohl-Cents wird die Investitionsbereitschaft der Betriebe laut Beringmeier zunächst nicht steigen, da noch immer Hindernisse wie das lückenhafte Tierhaltungskennzeichnungsgesetz und unzureichende Fördermöglichkeiten bestehen.
Herausforderungen und LƶsungsansƤtze
Um die Rahmenbedingungen für Tierhalter zu verbessern, sind laut Beringmeier aufeinander abgestimmte Konzepte und eine harmonisierte Integration von Tierwohl- und Umweltrecht erforderlich. Der Verband verfolgt daher gespannt die weiteren Entwicklungen und Bestrebungen zum Umbau der Tierhaltung, insbesondere in einer Region wie Westfalen-Lippe, die eine Vielzahl von schweinehaltenden Betrieben beherbergt.
Zukunftsfeste Tierhaltung: Vier zentrale Bausteine
Das Gesamtvorhaben zur Sicherung einer zukunftsfƤhigen Tierhaltung umfasst vier zentrale Elemente: eine verpflichtende Tierhaltungskennzeichnung, ein Fƶrderkonzept für den Stallumbau mit langfristiger Perspektive, verbesserte Regelungen im Tierschutzrecht sowie Anpassungen im Umweltrecht. Diese MaĆnahmen sollen den Umbau der Tierhaltung unterstützen und eine nachhaltige Zukunft für die Landwirte gewƤhrleisten.
Hintergrund
In Anbetracht der prognostizierten steigenden Kosten für den Umbau der Tierhaltung in Deutschland bis zum Jahr 2040 auf 3,6 Milliarden Euro jährlich hat das Agrarministerium ein Konzept entwickelt. Dieses Konzept zielt darauf ab, die Landwirtinnen und Landwirte zu entlasten und könnte als Basis für die Einführung einer Verbrauchssteuer auf Fleisch und Fleischprodukte dienen.
Angesichts der fortgesetzten Bauernproteste gegen die Streichung von Steuervergünstigungen beim Agrardiesel hat Agrarminister Cem Ćzdemir den Landwirtinnen und Landwirten nun eine potenzielle Entlastung an anderer Stelle in Aussicht gestellt. Auf Bitte der Ampel-Fraktion hat das Bundesministerium für ErnƤhrung und Landwirtschaft (BMEL) ein Konzeptpapier erarbeitet, das als Grundlage für die Einführung einer Verbrauchssteuer auf Fleisch und Fleischprodukten dienen soll und den Namen „Tierwohl-Cent“ trƤgt.
Aufbruch der Damenbrigade in den Saal von Brƶmmel-Wilms zur EAV
Am Donnerstag machten sich die Damen auf den Weg zur Erler Allgemeinen Verunsicherung. Passend zum Altweiber war die Stimmung im Saal von Brƶmmel-Wilms entsprechend gut.
Augen auf bei der Online-Pizzabestellung. Der Pizzabäcker weià mehr, als der Kunde selber. Foto: Petra Posse
Keine Party ohne Siggi und Wolfgang
Ein Saal voller NƤrrinnen, und wie es bei der Erler Allgemeinen Verunsicherung Tradition ist, sorgten auĆer den beiden DJs Siggi Steinberg und Wolfgang Schütz als einzige MƤnner am Soundpult 14 Damen für Stimmung.
Nach der vierten Aufführung, Premiere war am Freitag, war die Aufführung wieder komplett ausverkauft.
Foto: Petra Bosse
Fetzige Tänze und zum Brüllen komische Sketche
Ob mit ihren fetzigen Tänzen (Zugabe war hier gefordert) oder den zum Brüllen komischen Sketche, die Besucherinnen kringelten sich vor Lachen. Allein schon die Verkleidung sorgte streckenweise für Heiterkeit, und zwischendurch fehlten natürlich auch nicht die typischen Karnevals- und Schlagerhits zum Mitsingen.
Zwei Blondinen am Mischpult: Siggi (l.) und Wolfgang. Foto: Petra Bosse
Lob an das DJ-Team
Gelobt muss ehrlicherweise auch das DJ-Team werden, das es hervorragend verstand, die Lieder auf die einzelnen Stücke zuzuschneiden und abzustimmen. Die jecken Damen dankten es mit lautem Beifall und anhaltender guter Laune. EAV halt – gut, besser, besser geht es nicht.
Das Oberverwaltungsgericht hat entschieden, dass die Wölfin Gloria, für die der Kreis Wesel eine befristete Ausnahmegenehmigung zum Abschuss erteilt hatte, vorerst nicht abgeschossen werden darf. Dies folgt aus drei aktuellen Beschlüssen des Gerichts vom 9.2.2024.
Ausnahmegenehmigung auf Eis gelegt
Ursprünglich hatte der Kreis die Ausnahmegenehmigung mit der Begründung erteilt, dass Gloria weiterhin Weidetiere reiĆe und somit erhebliche landwirtschaftliche SchƤden verursache. Jedoch stoppte das Verwaltungsgericht Düsseldorf die Vollziehung dieser Genehmigung, da der Kreis nicht überzeugend darlegen konnte, dass Glorias Verhalten solche SchƤden verursacht.
Oberverwaltungsgericht bestƤtigt Entscheidung
Das Oberverwaltungsgericht wies nun die Beschwerden des Kreises zurück und bestƤtigte die Entscheidung, die Ausnahmegenehmigung auszusetzen. Die Begründung hierfür liege in mehreren Fehlern in der Genehmigung des Kreises, heiĆt es in der Begründung. Unter anderem konnte nicht schlüssig nachgewiesen werden, dass Gloria ein problematisches Jagdverhalten zeigt, das ernsthafte SchƤden verursacht.
FolgenabwƤgung zugunsten des Naturschutzes
Das Gericht betonte auch die negativen Auswirkungen eines Abschusses von Gloria auf die lokale Wolfspopulation und den Artenschutz im Westmünsterland, weil dadurch der Umfang der Population um ein Drittel reduziert wird und zudem Gloria das einzige fortpflanzungsfähige Weibchen ist. Der vom Kreis angenommene Ausgleich in Gestalt des Zuzugs eines anderen Weibchens ist lediglich spekulativ.
Auch bei einer reinen Vollzugsfolgenabwägung wäre die Vollziehung der Ausgenehmigung zu stoppen. Der Abschuss von Gloria bedingte einen endgültigen artenschutzrechtlichen Schaden, der auch nicht ohne Weiteres kompensierbar wäre.
Entschädigungsregelungen für Weidetierhalter
Der auf der anderen Seite zu berücksichtigende landwirtschaftliche Schaden in Gestalt gerissener Weidetiere würde dagegen aufgrund bestehender Entschädigungsregelungen für Nutztierhalter kompensiert. Die damit einhergehende Belastung der Steuern zahlenden Allgemeinheit erscheint vergleichsweise marginal.
Die Beschlüsse des Oberverwaltungsgerichts sind endgültig und nicht anfechtbar.
Kreis Borken. Im Wortsinne einen Streifen mitmachen musste Landrat Dr. Kai Zwicker an Altweiber, als die Mitarbeiterinnen des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung der Kreisverwaltung Borken pünktlich um 11.11 Uhr mit lautem Gesang sein Büro stürmten.
Die wilden Damen
Besonders originell: Die wilden Damen hatten sich als Filmstreifen kostümiert, auf denen zahlreiche Kolleginnen sowie Mitglieder des Vorstandes der Kreisverwaltung abgebildet waren. Und auf diesen Streifen gab es jeweils eine Aussparung, durch die die Karnevalistinnen den eigenen Kopf stecken konnten.
Traditionelles Krawatteneinkürzen
So ist auf dem Foto nach dem traditionellen Krawatteneinkürzen der „echte“ Landrat Dr. Kai Zwicker“ auch nur schwerlich zu entdecken. Er selbst hatte sich ā wie sich bei nƤherer Betrachtung des Bildes erkennen lƤsst ā einen weiĆen Arztkittel übergezogen und ein Stethoskop umgehƤngt. Er wolle damit nicht wie sonst als Doktor der Jurisprudenz, sondern nun einmal als Humanmediziner Gutes tun, frozzelte er.
Die Kolpingsfamilie Raesfeld lƤdt ihre Mitglieder am Mittwoch, 21. Februar 2024, zur Jahreshauptversammlung in den Pfarrsaal ein.
Beginn ist um 19:30 Uhr. Auf der Tagesordnung steht neben anderen Punkten auch ein Rückblick über die Aktivitäten der Kolpingsfamilie im Jahr 2023 und ein Ausblick auf das Programm 2024. Abzustimmen ist auch über die Fortsetzung der Arbeit durch das Leitungsteam. Weitere Informationen unter https://kolping-raesfeld.de