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Studierende im WestfalenTarif fahren ab April günstiger

So stellen die regionalen Tariforganisationen das Deutschlandsemesterticket zur Verfügung
Seit dem 1. April können Studierende im WestfalenTarif besonders günstig durch Deutschland reisen. Das ermöglichen die Kooperationen, die die Hochschulen mit den regionalen Tariforganisationen in Westfalen abgeschlossen haben.

Doch wie stellen die wissenschaftlichen Einrichtungen ihren Studierenden das Deutschlandsemesterticket in Abstimmung mit den Tarifgemeinschaften im WestfalenTarif zur Verfügung?

Welche APPs gibt es?

Die rund 60.000 Studierenden in Ostwestfalen und im Hochstift erhalten das neue Semesterticket ab dem 1. April 2024 über die OWLmobil App der OWL Verkehr GmbH. Studierende können sie kostenlos im Google Play oder Apple App Store herunterladen, sich dann registrieren und das Deutschlandsemesterticket im Ticketshop auswählen.

Danach sind Hochschul-Logindaten einzugeben oder ggf. ein Berechtigungsnachweis hochzuladen. Nach erfolgreicher Prüfung ist das Deutschlandsemesterticket freigeschaltet. In der individuell konfigurierbaren App stehen u. a. eine integrierte Fahrplanauskunft, aktuelle Verkehrsmeldungen und Optionen zum Ticketerwerb für Mitreisende zur Verfügung. Betreut wird die App von der OWL Verkehr GmbH, die auch die Semesterticket-Verträge mit den Verantwortlichen an den Hochschulen der Kreise Lippe, Herford, Minden-Lübbecke, Herford und der Stadt Bielefeld abstimmt. So werden insgesamt rund 40.000 Studierende mit Semestertickets versorgt.

Fahr mit“ – Mobilitätsangebote für Studierende im Hochstift

Die Verbundgesellschaft Paderborn/Höxter mbH (VPH) verwaltet die Marke „fahr mit“. Diese Dachmarke repräsentiert die öffentlichen Verkehrsmittel im Hochstift und konzentriert sich dabei auf die Belange der Fahrgäste. Ein wesentlicher Bestandteil ihrer Arbeit ist die Aushandlung von Semesterticket-Verträgen mit den ASten und Verwaltungen der Universität Paderborn sowie der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe (Standort Höxter). Durch diese Verträge profitieren etwa 20.000 Studierende von der Möglichkeit, mit dem D-Semesterticket zu vergünstigten Konditionen deutschlandweit zu reisen. Dieses Ticket ist über die OWLmobil App erhältlich.

Tarifgemeinschaft Münsterland – Ruhr-Lippe: Breite Angebotspalette für Studierende

Die Tarifgemeinschaft Münsterland – Ruhr-Lippe betreut insgesamt 65.000 Studierende. Hierbei werden individuelle Verträge für Deutschlandsemestertickets mit den jeweiligen Hochschulen geschlossen. Etwa drei Viertel der teilnehmenden wissenschaftlichen Einrichtungen beginnen ihre Fahrtberechtigung mit dem Sommersemester, der Rest mit dem Wintersemester. In verschiedenen Regionen wie Hamm, Lippstadt, Münster, Soest, Iserlohn, Bocholt und Rheine können Studierende für nur 29,40 Euro deutschlandweit mobil sein. Die Tickets sind über den Onlineticket-Shop der DB NRW erwerbbar, wobei Hochschule, Standort und Matrikelnummer zur Verifizierung der Fahrberechtigung angegeben werden müssen. Nach dem Kauf wird das Ticket im PDF-Format zum Download bereitgestellt und sollte auf einem mobilen Endgerät hochgeladen werden.

Wichtige Hinweise zur Nutzung und Gültigkeit des Tickets

Es ist zu beachten, dass die Ticketanzeige bei einer Kontrolle nur auf einem mobilen Endgerät gültig ist und in Kombination mit dem Studierendenausweis sowie einem amtlichen Lichtbildausweis vorgezeigt werden muss. Ein ausgedrucktes Ticket wird nicht als gültige Fahrtberechtigung anerkannt. Für den Fall technischer Probleme wurde für April eine Kulanzregel in NRW beschlossen. Diese erlaubt es Studierenden, ihren Studierendenausweis bis zum 30.04.2024 als Fahrtberechtigung innerhalb Nordrhein-Westfalens zu nutzen. Sollten Schwierigkeiten mit der OWLmobil App auftreten, steht technischer Support zur Verfügung.

Für Hochschulen und Universitäten in Paderborn und Höxter ist dieser unter [email protected] erreichbar, für Einrichtungen in Bielefeld, Lippe, Minden-Lübbecke, Herford und Gütersloh unter [email protected]. Zusätzlich bieten ASTen und Hochschulverwaltungen individuelle Unterstützung an, auch in Härtefällen.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.westfalentarif.de
www.owlverkehr.de
www.fahr-mit.de
www.vgws.de

Kleinprojekte-Förderaufruf 2024 in der LEADER-Region Hohe Mark

Förderaufruf für das Kleinprojekte-Förderprogramm in der LEADER-Region Hohe Mark (Dülmen, Dorsten mit den Stadtteilen Lembeck, Rhade, Alt-Wulfen und Deuten, Haltern am See, Olfen, Raesfeld, Heiden und Reken)

Im Jahr 2023 zeichnete sich die Gemeinde Raesfeld und der Heimatverein Erle durch ihre aktive Beteiligung am Förderprogramm aus, gekennzeichnet durch das Hinweisschild „Vierorte-Eck“ an den Grenzen zu Dorsten, Heiden, Marbeck und Raesfeld. Auch in diesem Jahr bietet sich Raesfelder Vereinen erneut die Gelegenheit, am Förderprogramm teilzunehmen, um lokale Entwicklungsprojekte zu realisieren und aktiv voranzubringen.

Startschuss für das Förderprogramm „Kleinprojekte“ 2024

Das Förderprogramm „Regionalbudget/Kleinprojekte“ 2024, das in der LEADER-Region Hohe Mark, zu der die Kommunen Dülmen, Dorsten (einschließlich der Stadtteile Lembeck, Rhade, Alt-Wulfen und Deuten), Haltern am See, Olfen, Raesfeld, Heiden und Reken gehören, beginnt am Donnerstag, 15.03.2024.

Dieses Programm bietet eine vereinfachte Beantragung und Abwicklung im Vergleich zu herkömmlichen LEADER-Projekten und erleichtert somit die Realisierung kleinerer Vorhaben.

Kleine Projekte mit großer Wirkung und geringer Bürokratie

Das Programm unterstützt kleinere Infrastrukturmaßnahmen wie Boulebahnen, Niedrigseilgärten und Sitzgruppen, um die regionale Stärkung voranzutreiben. Die Förderquote beträgt 75%, und die Gesamtkosten dürfen 20.000 Euro nicht übersteigen. Die Antragsteller müssen die verbleibenden Mittel als Eigenmittel aufbringen, wobei die Förderung nach dem Erstattungsprinzip erfolgt. Wichtig zu beachten ist, dass PV- und Solaranlagen in der LEADER-Region Hohe Mark nicht förderfähig sind.

Möglich-Macherinnen und Möglich-Macher gesucht

Regionalmanagerin Andrea Große-Heidermann hebt hervor, dass der formale Rahmen des Programms niederschwellig ist, was die schnelle Umsetzung kleinerer Projekte ermöglicht. Die Vielfalt bisheriger Projekte reichte von digitalen Angeboten bis hin zu physischen Verbesserungen. Sie ermutigt alle Interessierten, ihre Ideen einzureichen und somit die Region weiterzuentwickeln.

Einfacher Antragsprozess

Ein wesentlicher Vorteil des Programms liegt in der unkomplizierten Antragsstellung. Anstatt umfangreicher Formulare sind nur ein einseitiges Projektkonzept und eine Kostenkalkulation erforderlich.

Alle Anträge müssen bis zum 19.04.2024 per E-Mail an [email protected] eingereicht werden. Entscheidungen werden voraussichtlich bis Mitte Mai getroffen, und die ausgewählten Projekte können ab Juli 2024 umgesetzt werden, mit einer Frist für den Abschluss bis Ende November 2024.

Kontakt

Alle wichtigen Informationen sowie erforderliche Dokumente stehen zum Download auf der Website www.leader-hohe-mark.de bereit.

Interessierte können sich auch direkt beim LEADER-Regionalmanagement unter Tel. 02561 – 917169–11 oder per E-Mail unter [email protected] melden.

Der Förderaufruf steht unter dem Vorbehalt der Zurverfügungstellung entsprechender Fördermittel; ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht demnach nicht.

Vier-Orte-Eck-gerahmtes-Schild
Das Info-Schild am „Vierorte-Eck“ neben der dortigen Schutzhütte symbolisiert den Ort, an dem Marbeck, die Heidener Bauerschaft Leblich, Erle und der Dorstener Ortsteil Rhade aneinandergrenzen. Foto: Heimatverein Erle

INFO zu: Neue Grenzmarkierung am „Vierorte-Eck“

Im November 2023 fand die feierliche Enthüllung der neuen Grenzmarkierung am „Vierorte-Eck“ statt, neben der Schutzhütte, die dort steht. Der markante Pfahl, der etwa einen Meter aus dem Boden ragt, markiert den Ort, an dem die Ortschaften Marbeck, Leblich (eine Bauerschaft von Heiden), Erle und Rhade, ein Ortsteil von Dorsten, aneinandergrenzen. Auf dem Pfahl sind die Namen dieser vier Orte verzeichnet.

Ursprung der Idee und Verzögerungen durch die Pandemie

Die Idee für diese Markierung stammte von Herrn Brömmel, der sie dem Vorsitzenden des Heimatvereins Erle, Carlo Behler, vorstellte. Dieser war von der Idee begeistert und begann, das Projekt umzusetzen. Ursprünglich war der Heimatverein Erle bereits 2020 bereit, das Schild aufzustellen. Aufgrund der Pandemie konnte dies jedoch nicht geschehen, und so musste der Termin verschoben werden.

Historischer Hintergrund und Standort

Carlo Behler erläuterte den historischen Hintergrund der Örtlichkeit, der auch auf der Infotafel nachzulesen ist. Es wurde festgestellt, dass der genaue Punkt, an dem alle Kommunen aufeinandertreffen, nicht exakt gefunden wurde – zwischen Heiden und Erle fehlen etwa sieben Meter. Der ansprechend gestaltete Grenzpfahl befindet sich auf dem Grundstück der Familie Brammert. Die Kosten für das Schild in Höhe von 1200 Euro wurden durch Spenden gedeckt.

Orientierung für Besucher

Der Pfahl ist auf den vier Seiten mit den Namen der beteiligten Orte beschriftet. Dadurch kann ein Betrachter, der auf eine der Seiten schaut, leicht erkennen, auf welchen Ort er gerade blickt.

Monatsmarkt in Raesfeld mit Weinstand

Monatsmarkt auf dem Rathausplatz in Raesfeld mit Moselwein des Winzers Markus Burg

Am kommenden Donnerstag, den 4. April findet der gemütliche Monatsmarkt von 14:00 Uhr – 18:30 Uhr in Raesfeld auf dem Rathausplatz statt.
Erstmalig wird Markus Burg mit seinem Weinstand dort zu finden sein. Markus ist Winzer in der 3. Generation und produziert seit über 30 Jahren Wein an der Mosel.  „Die perfekte Gelegenheit sich am Abend am Rathausplatz auf ein Gläschen zu treffen oder die Seele baumeln zu lassen“, so Marktmeister Peter Süthold. „Wir freuen uns sehr über den Zugewinn“. ergänzt Maria Kowalsky, Vorsitzende vom Ortsmarketing Raesfeld e.V.

An jedem ersten Donnerstag im Monat, von März bis Oktober, bietet der Markt von 14:00 bis 18:30 Uhr ein vielfältiges Angebot. Zum einen besteht die Möglichkeit, sich dort zu bevorraten, zum anderen einfach nur durch den Ortskern zu schlendern und später einen kleinen Imbiss auf dem Markt oder eine Tasse Kaffee in einem umliegenden Café zu genießen. Weiterhin im Angebot sind natürlich Textil- und Kurzwaren, Gewürze, Fischbrötchen oder frischgebackene Reibekuchen.

Kontakt

Des Weiteren möchte der Ortsmarketing Raesfeld e.V. interessierte Marktbeschicker gern dazu aufrufen, per E-Mail ([email protected]) oder Telefon (02865 – 955250) Kontakt aufzunehmen.

Treffen der Junggesellenkönige – Paradebeispiel für Gemeinschaftssinn

Am Gründonnerstag war es wieder soweit: Die ehemaligen und amtierenden Junggesellenkönige von Raesfeld kamen zusammen.

Diesmal fand das Treffen bei Michael Nießing, dem amtierenden König, statt. Jeder brachte als Zeichen seiner Königszeit und als Erinnerungsstück einen vom Schützenverein gespendeten (Spazier-)Stock mit.

Jan Wehling, der alte König, behielt die Tradition bei und brachte Zigarren mit. Die Könige versammelten sich in der Hütte, die bald in dichten Zigarrenrauch gehüllt war. Sie sprachen über ihre Erlebnisse während der Schützenfeste und reflektierten insbesondere über die Momente des spektakulären Königsschusses 2023 von Michael Nießing.

Zukünftiges Treffen beim Silberkönig

Im Laufe des Abends wurde beschlossen, ein zukünftiges Treffen beim Silberkönig Udo Paschen zu organisieren. Das geplante Grillfest soll als weitere Gelegenheit dienen, die Gemeinschaft zu pflegen.

Neue Regelungen ab dem 1. April 2024: Reform des Elterngeldes

Der Kreis Borken informiert über die Reform des Elterngeldes und die Jahresstatistik 2023

Einkommensgrenzen werden gesenkt

Im Bundeshaushalt vorgenommene Einsparungen wirken sich auch auf das Elterngeld aus. Ab dem 1. April 2024 gibt es bedeutsame Änderungen in diesem Bereich. Die Einkommensgrenze für den Bezug von Elterngeld wird für Paare sowie Alleinerziehende einheitlich herabgesetzt. Zukünftig liegt die Grenze bei einem gemeinsamen zu versteuernden Jahreseinkommen von höchstens 200.000 Euro. Bisher lag dieser Wert bei Paaren bei 300.000 Euro.

Weitere Senkung ab April 2025

Ein weiterer Schritt folgt ein Jahr später. Ab dem 1. April 2025 wird die Einkommensgrenze für den Anspruch auf Elterngeld nochmals reduziert. Dann dürfen Eltern höchstens ein zu versteuerndes Einkommen von 175.000 Euro haben, um Anspruch auf das Elterngeld zu haben.

Neuregelung der Bezugsdauer

Die zweite wesentliche Änderung betrifft die Dauer und die Flexibilität des Elterngeldbezugs. Ab April 2024 dürfen Eltern nur noch für einen Monat während des ersten Lebensjahres ihres Kindes das Basiselterngeld zeitgleich beziehen. Bisher konnten Eltern bis zu 14 Monate des Basiselterngeldes flexibel nutzen. Ausnahmen von dieser Neuregelung bestehen für Frühgeburten, Mehrlingsgeburten und Familien mit behinderten (Geschwister-)Kindern.

Beratungsbedarf steigt

Die eingeführten Änderungen führen zu einem erhöhten Beratungsbedarf, wie Klaus Löchteken, Leiter der Stabs- und Elterngeldstelle im Fachbereich Jugend und Familie des Kreises Borken, feststellt. Dies deutet auf die Komplexität und Tragweite der Neuregelungen hin, die bei den betroffenen Familien zu Unsicherheiten führen können.

Basiselterngeld

Häufig planen Eltern, die Versorgung ihres Kindes gerade für die ersten beiden Lebensmonate gemeinsam zu übernehmen. Der entstehende Einkommensverlust hat bislang durch das Basiselterngeld überbrückt werden können. Da Monate, in denen die Mutter Anspruch auf Mutterschaftsleistungen hat, nach wie vor als Basiselterngeldmonate der Mutter gelten, unterbindet der Gesetzgeber nunmehr im Regelfall, dass Väter sowohl im ersten als auch im zweiten Lebensmonat Basiselterngeld beziehen können.

Alternative Gestaltungsoptionen

Als alternative Gestaltungsformen kommen der zusätzliche Einsatz von Urlaubstagen oder die Inanspruchnahme von Elterngeldplusmonaten in Betracht. Bei dieser Variante sei der gleichzeitige Bezug nicht eingeschränkt, erklärt Klaus Löchteken.

Vaterschaftsurlaub:
Die für das Jahr 2024 angekündigte Umsetzung der EU-Vereinbarkeitsrichtlinie ist bislang noch nicht vollzogen worden. Diese sieht für alle europäischen Mitgliedsstaaten einen zusätzlichen Vaterschaftsurlaub von mindestens zehn Tagen vor. Laut aktuellem Stand des Bundesfamilienministeriums befinde sich der Gesetzentwurf zur sogenannten Familienstartzeit in der Ressortabstimmung.

Jahresstatistik 2023 Kreis Borken:

Elterngeld im Kreis Borken: Beliebt, aber rückläufig

Aktuelle Entwicklungen beim Elterngeld
Das Elterngeld bleibt im Kreis Borken eine gefragte Leistung für Familien, allerdings zeigt sich ein neuer Trend: Erstmals sind rückläufige Zahlen festzustellen.

Rückgang in Zahlen und Ursachen
Im Jahr 2023 zahlte die Elterngeldstelle des Kreises insgesamt 38,3 Millionen Euro an Elterngeld aus. Dies stellt einen Rückgang um 0,8 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr dar. Insgesamt beantragten 5.322 Elternteile im letzten Jahr diese Unterstützung, 588 Anträge weniger als 2022. Klaus Löchteken führt diesen Rückgang hauptsächlich auf die sinkenden Geburtenzahlen im Kreis zurück.

Väterbeteiligung im Elterngeldbezug
Interessanterweise ist der Anteil der Väter, die Elterngeld in Anspruch nehmen, leicht gestiegen: 33 Prozent der Beziehenden waren Väter, im Vergleich zu 22 Prozent vor zehn Jahren. Die meisten Bewilligungen – etwa 85 Prozent – wurden für eine Bezugsdauer von zwei Monaten erteilt.

Durchschnittswerte des Elterngeldes
Das durchschnittlich ausgezahlte Elterngeld betrug im vergangenen Jahr monatlich 786 Euro pro Elternteil. Die durchschnittliche Bewilligungsdauer lag bei etwa zehn Monaten pro Elternteil. Diese Zahlen veranschaulichen die fortwährende Bedeutung des Elterngeldes als finanzielle Unterstützung in der ersten Phase des Familienlebens.

Basisinformationen und Online-Antrag

Zuständigkeit im Kreis Borken
Im Kreis Borken ist die Zuständigkeit für das Elterngeld für alle 17 Städte und Gemeinden des Kreisgebiets zentralisiert. Dies sorgt für eine einheitliche Abwicklung und Beratung.

Basiselterngeld: Rahmenbedingungen
Das Basiselterngeld ist darauf ausgelegt, 65 Prozent des durchschnittlichen bereinigten Nettoeinkommens des betreuenden Elternteils vor der Geburt des Kindes zu ersetzen. Dabei gilt ein Mindestbetrag von 300 Euro monatlich und eine Obergrenze von 1.800 Euro. Eltern haben die Möglichkeit, das Elterngeld für bis zu 14 Monate zu beziehen. Diese Regelung unterstützt die Möglichkeit, dass auch der zweite Elternteil eine Auszeit für die Kinderbetreuung nimmt oder seine Arbeitszeit entsprechend reduziert.

ElterngeldPlus: Eine alternative Option
ElterngeldPlus stellt eine Variante dar, bei der maximal die Hälfte des Basiselterngeldes bezogen werden kann. Dies bietet Eltern mehr Flexibilität. Anstatt einen Monat Basiselterngeld, können zwei Monate ElterngeldPlus bezogen werden, was eine längere Bezugsdauer ermöglicht.

Online-Antrag: Nutzerfreundlich und effizient
Für einen unkomplizierten Antragsprozess bietet der Kreis Borken die Möglichkeit, den Elterngeldantrag online einzureichen.
Auf der Webseite des Kreises Borken (www.kreis-borken.de/elterngeld) ist der Online-Antrag zugänglich. Der Antragsprozess ist nutzerfreundlich gestaltet: Plausibilitätsprüfungen leiten die Antragstellenden durch den Antrag. Die Eingaben können gespeichert und notwendige Belege einfach hochgeladen werden, was den Prozess für die Eltern vereinfacht.

Arno Brömmel: Die Seele von Erle – 125-jährige Tradition endet bald

125 Jahre Brömmel-Wilms: Direkt in der Erler Dorfmitte, im Schatten der Kirche und der benachbarten Brennerei, steht der Gasthof Brömmel – ein Ort, der für Einheimische und Besucher weit mehr als nur ein Gasthaus ist. Es ist ein Stück Heimat, eine Institution, die von Generationen von Dorfbewohnern geliebt wird.

Der Geist dieses Ortes ist heute Arno Brömmel, liebevoll bekannt als „unser Arno“ – ein Mann, dessen Leben eng mit der Geschichte und den Herzen der Erler verwoben ist. So langsam sei es auch an der Zeit, an den Ruhestand zu denken, so Arno Brömmel, der am 2. Mai seinen 65. Geburtstag feiert.

Arno Brömmel und Maria Brömmel
Große Geburtstagsfeier zum 50. Geburtstag und einem Tänzchen mit Mutter Maria Brömmel (verst.). Im Hintergrund zu sehen ist Bruder Johannes. am 2. Mai 2009. Foto: Archiv/Petra Bosse

Fest steht für ihn, dass er die Dorfkneipe mit angeschlossenem Hotel, die er bislang führte, nicht weiter betreiben wird. Dieser Schritt ist für Anfang des nächsten Jahres geplant. Einen ersten Schritt in Richtung eines neuen Lebensabschnitts hat Arno Brömmel bereits unternommen, indem er nach 33 Jahren die Präsidentschaft des Bürgerschützenvereins niedergelegt hat.

125 Jahre Brömmel-Wilms – Familientradition endet nächstes Jahr

Als Kind einer Gastronomen-Familie wurde Arno in eine Welt hineingeboren, in der die Grenzen zwischen Heim, Arbeit und Freizeit fließend waren. Arno wuchs als siebtes von neun Kindern in einer Familie auf, die nicht nur die Dorfkneipe, sondern auch das Leben vieler Erler prägte.

Arno Brömmel
Foto: Archiv/Petra Bosse

Anlässlich des 125-jährigen Jubiläums des Gasthofs Brömmel rückt nicht nur die lange Familientradition in den Fokus, sondern auch Arno, der Dorfwirt, der seit seit Jahrzehnten, und besonders nach der Übernahme im Jahr 1996, hinter der Theke steht und stets ein offenes Ohr „für seine Gäste“ hat. Er blickt nun schon – etwas vorausschauend – auf seinen wohlverdienten Ruhestand.

Leben zwischen Zapfhahn, Familienleben, Schule und Jugend, wie war das?
Meine Kindheit war geprägt von der ständigen Betriebsamkeit eines geschäftigen Gasthauses und dem lebhaften Treiben eines großen Familienlebens. Meine Eltern hatten ja den Betrieb und deshalb nie so viel Zeit. Erzogen haben wir uns als Geschwister gegenseitig, wobei die Älteren natürlich mehr Verantwortung übernommen haben.

Langeweile gab es als Kind nicht. Die Zeit als Kind war gefüllt mit dörflichen Abenteuern in den umliegenden Wäldern, Spielen am Löschteich von Schierenberg und dem Naschen von Kuchenresten aus der „Kuchen-Schnibbelkiste“ bei Bäcker Funke. Diese prägenden Jahre waren eine Zeit der Freiheit, des Entdeckens und wir haben, wir haben partizipiert von einer ganz tollen Dorfjugend und Dorfgemeinschaft.

Was brachte dich dazu, den Betrieb deiner Eltern zu übernehmen?
Meine Geschwister hatten nicht das Bedürfnis, den Betrieb zu übernehmen. Tief in meinem Herzen wusste ich schon immer, dass ich Wirt werden und das Familienunternehmen weiterführen wollte. So machte ich dann auch eine Kochlehre im ‚Haus Hecheltjen‘ in Schermbeck.

Gab es auch Generationskonflikte?
Doch als ich etwa 20 Jahre alt war, machte ich einen Rückzieher. Ein Grund war, dass oft Widerstand leistete, gegen bestehende Strukturen und kämpfte mit dem Generationskonflikt innerhalb unserer Familie. Ich sah mich einfach immer gegen den Strom schwimmen. Ein gutes Beispiel dafür ist der spätere Biergarten. Ich hatte schon lange den Wunsch, etwas Neues zu wagen, wie eben diesen Biergarten einzuführen. Es war eine echte Herausforderung und harte Arbeit, meinen Vater Franz von dieser Idee zu überzeugen. Er hatte stets den Standpunkt: ‚Wer ein Bier trinken möchte, der soll herein kommen‘.

Welche Werte haben deine Eltern dir vermittelt?
Meine Eltern waren sehr christlich orientiert und waren auch immer bestrebt, dass wir Kinder unseren Weg machen, und etwas werden. Und das haben wir alle getan.“

Welchen Satz aus deiner Kindheit mochtest du nicht?
Das wäre ‚Mach mal ebend‘. Das hat immer bedeutet, dass etwas länger dauert, als man „ebend“ dachte. Den Satz mag ich bis heute nicht.

Hat sich das Kneipenleben verändert?
Die Blütezeit einer Kneipe war sicherlich in der Ära, bevor der Fernseher in jedes Wohnzimmer einzog. Dann kam die Zeit, wo sich hier viele unterschiedliche Gruppen und Cliquen regelmäßig trafen, und es herrschte ein starker Zusammenhalt. Heute sieht das leider anders aus, da viele junge Menschen, vor allem wenn sie wegen Schule, Studium oder Arbeit umziehen, ihren Lebensmittelpunkt woanders finden – es sei denn, sie bleiben durch ein Engagement in einem lokalen Verein mit dem Ort verbunden.

Wie wichtig ist eine Dorfkneipe für das heutige Dorfleben?
Trotzdem bleibt die Dorfkneipe ein wichtiger Ort – besonders auch für Neubürger und Fremde, die hierherkommen, um Kontakte zu knüpfen. Hier kann man sich treffen, sich austauschen, vor allem, wenn man sich einsam fühlt. Der eigentliche Sinn einer Dorfkneipe liegt ja auch darin, ein sozialer Treffpunkt zu sein – ein Ort, an dem sich Menschen begegnen, austauschen und auch Alleinstehende der Einsamkeit entfliehen können.

Gründung-Dorfgemeinschaftshaus-2019
Arno Brömmel hat sich vom 1. Tag für das neue Dorfgemeinschaftshaus in Erle Erle eingesetzt und gehört mit zu den Gründungsmitgliedern und heute zum Aufsichtsrats. Foto: Offizieller Gründungstag des Dorfgemeinschaftshauses im November 2019 ©Petra Bosse

Wie stellst du dir deinen Ruhestand vor?
Ich freue mich darauf, entspannte Abende im neuen Biergarten zu verbringen (schmunzelnd). Deshalb drücke  ich der Bürgergenossenschaft und dem neuen Wirt von HUB Erle Christian Lipfert. Ich drücke fest die Daumen und hoffe, dass ich demnächst gemütlich in der neuen Gastronomie, im Sommer im Biergarten, mit Freunden sitzen und meinen Altersabend genießen kann. Vielleicht übernehme ich den Biergarten als Hobby im Ruhestand.

Ein immer wiederkehrendes und wichtiges Thema – nicht nur hinter, sondern auch vor der Theke – ist das zukünftige Dorfgemeinschaftshaus. In diesem Zusammenhang gab es kürzlich wieder wieder Gespräche mit dem neuen Pächter Christian Lipfert (2. v. l.). Foto: Petra Bosse

Ein Blick in die Vergangenheit

Ein Gasthaus trotzt dem Trend: Die Geschichte von „Brömmel-Wilms“ in Erle

In einer Zeit, in der viele Dorfgaststätten schließen, erzählt das Gasthaus „Brömmel-Wilms“ in Erle eine andere Geschichte. Klaus Werner vom Heimatverein Erle hebt die Bedeutung dieser traditionsreichen Stätte für die Dorfgemeinschaft hervor.

Früher gab es in Erle fünf Gasthäuser, die als soziale Treffpunkte dienten. Das Gasthaus „Alte Eiche“, heute bekannt als „Brömmel-Wilms“, ist das historisches Herzstück des Dorfes. Gegründet im 19. Jahrhundert von Franz Wilms, einem ehrgeizigen Händler, hat es seither viele Veränderungen und Ereignisse miterlebt.

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Trotz der Kriegswirren bleibt das Gasthaus ein zentraler Ort in Erle. Repro: Petra Bosse

Wichtige Meilensteine

  • 1895: Franz Wilms erwirbt ein Nachbargrundstück und errichtet auf den Ruinen eines abgebrannten Hauses das Gasthaus. Dies markiert den Beginn einer Ära, in der das Gasthaus zu einem wichtigen Handels- und Kommunikationszentrum im Dorf wird.
  • 1909: Aufgrund des florierenden Geschäfts entschließt sich Franz Wilms, den Saal und eine Gartenveranda anzubauen. Diese Neuerungen machen das Gasthaus zu einem beliebten Ziel für Ausflügler und stärken seine Rolle als sozialer Mittelpunkt in Erle.
  • 1911 – 1913: Nach dem Tod seines Vaters übernimmt Johann Wilms das Gasthaus. Er richtet eine Bäckerei ein und verbessert die hygienischen Bedingungen durch den Bau neuer Toiletten. Johann versucht auch, das Gasthaus als Ort für öffentliche Feste und Feiern zu etablieren.
  • 1918: Das Ende des Ersten Weltkriegs bringt Soldatenmassen nach Erle, die auch das Gasthaus nutzen. Diese Zeit ist geprägt von Handel und regem Treiben, welches dem Gasthaus eine zentrale Rolle in der Gemeinde verleiht.
  • 1920: Während des Kapp-Putsches wird das Gasthaus ein zentraler Ort im Dorf, an dem wichtige Versammlungen und Entscheidungen stattfinden.
  • 1925: Johann Wilms verstirbt, und seine Witwe Theresia übernimmt den Betrieb. Trotz persönlicher Herausforderungen gelingt es ihr, das Gasthaus weiterzuführen und zu modernisieren, indem sie ein neues Wirtshaus errichtet.
  • 1929: Das Gasthaus profitiert erheblich von den Motorsportereignissen in der Erler Heide, die Tausende von Besuchern anziehen. Theresia Wilms nutzt diese Gelegenheit, um das Gasthaus als attraktives Ziel für Rennsportfans zu bewerben.
  • Zweiter Weltkrieg: Trotz der Kriegswirren bleibt das Gasthaus ein zentraler Ort in Erle, dient als Zufluchtsort und Treffpunkt für die Dorfbewohner und Durchreisende.
  • Nachkriegszeit: Nach dem Krieg nutzt die Familie Wilms ihre Findigkeit, um einen Neuanfang zu starten, indem sie frische Bauernmilch und Bier verkauft.
  • 1948: Maria Wilms übernimmt das Gasthaus nach dem Tod ihrer Mutter Theresia und führt Neuerungen durch, darunter die Modernisierung der Fassade und die Erweiterung des Saals.
  • 1996: Arno, in der vierten Generation, übernimmt und renoviert das Gasthaus, wobei er den traditionellen Charakter bewahrt und einen Biergarten hinzufügt.

Raesfelder Klimaschutz aktiv mitgestalten – Workshop am 11. April 2024

Klimaschutzkonzept für Raesfeld. Die Gemeinde Raesfeld setzt bei der Erarbeitung ihres Klimaschutzkonzepts maßgeblich auf die Mitwirkung ihrer Bürgerinnen und Bürger. Durch diesen integrativen Ansatz sollen vielfältige Perspektiven und Ideen in das Konzept einfließen, um ein umfassendes und gemeindespezifisches Klimaschutzziel zu erreichen.

Der Rat der Gemeinde Raesfeld hat beschlossen, für die Gemeinde ein Klimaschutzkonzept zu erstellen, das alle laufenden und geplanten Projekte und Maßnahmen aus dem Gemeindegebiet bewertet, Ziele definiert und weitere Maßnahmen beschreibt.

Breiter Fokus mit speziellem Augenmerk

Das Konzept wird sich nicht nur auf die klassischen Themenfelder wie Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Bauen und Bestandsgebäude sowie Mobilität konzentrieren. Es sei ebenso vorgesehen, einen speziellen Fokus auf die kommunalen Einflussbereiche und Rahmenbedingungen zu legen. Hierdurch soll sichergestellt werden, dass das Konzept sowohl breit gefächert als auch auf die spezifischen Bedürfnisse und Gegebenheiten der Gemeinde Raesfeld zugeschnitten ist.

Enge Zusammenarbeit für fundierte Analyse

Die Erstellung des Klimaschutzkonzepts der Gemeinde soll in enger Kooperation mit der B.A.U.M. Consult GmbH aus Hamm erfolgen. Diese Zusammenarbeit gewährleiste eine fundierte und professionelle Herangehensweise in den verschiedenen Phasen der Konzeptentwicklung.

Der erste Schritt auf dem Weg zu einem umfassenden Klimaschutzkonzept ist die gründliche Analyse des gegenwärtigen Zustandes. Diese Bestandsaufnahme bildet die Basis, um die nächsten Schritte effektiv planen zu können.

Ermittlung von Potenzialen und Effizienzmöglichkeiten

Im Anschluss an die Bestandsaufnahme wurden die Potenziale für den Ausbau erneuerbarer Energien und die Möglichkeiten zur Steigerung der Energieeffizienz ermittelt. Diese Berechnungen liefern wichtige Hinweise darauf, wie der Klimaschutz im Gemeindegebiet intensiviert und effektiver gestaltet werden kann.

Nun sollen im Rahmen eines Workshops konkrete Handlungsfelder und Maßnahmen erarbeitet werden.

Klimawandel ist eine globale Herausforderung

Zu diesem Workshop am Donnerstag, 11. April 2024 um 18.00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses sind alle interessierten Raesfelderinnen und Raesfelder herzlich eingeladen.

„Ich hoffe, dass sich viele an diesem Prozess beteiligen, denn Klimaschutz fängt vor Ort an“, so Bürgermeister Martin Tesing. „Der Klimawandel ist eine globale Herausforderung, die wir jedoch auf lokaler Ebene aktiv angehen müssen. Gemeinsam werden wir für die Gemeinde unseren Teil für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft für kommende Generationen beitragen“.

Ermittlungserfolg in Velen-Ramsdorf: Umfangreiches Waffenarsenal aufgedeckt

Im beschaulichen Velen-Ramsdorf nahm Anfang März eine polizeiliche Ermittlung ihren Lauf, die mit einer Bedrohung begann. Kurze Zeit später führte eine Durchsuchung zur Entdeckung eines umfangreichen Waffenarsenals, welches die Beamten sicherstellten.

In der Nacht zum 2. März 2024 eskalierte die Situation auf einem Hof in Velen-Ramsdorf. Dort, wo eine private Feier stattfand, erschienen zwei bis dahin unbekannte Männer und gerieten in eine verbale Auseinandersetzung mit den Anwesenden. Es fielen Bedrohungen und Beleidigungen.

Zweite Konfrontation und Anzeige

Nachdem die Geschädigten den Tätern folgten, kam es zu einer zweiten Konfrontation. Hierbei zückte einer der Täter eine Schusswaffe, was die Geschädigten dazu veranlasste, sich zurückzuziehen und Anzeige zu erstatten.

Erste Festnahme und Durchsuchung

Die Ermittlungen führten rasch zur Identifizierung eines 42-jährigen tatverdächtigen Mannes. Nach seiner Festnahme wurde er jedoch nach Zahlung einer Geldstrafe wieder freigelassen, da bei der Durchsuchung seiner Unterkunft keine Beweismittel gefunden wurden.

Fortsetzung der Ermittlungen und Durchsuchung

Fokus auf weiteren Verdächtigen
Im weiteren Verlauf richteten sich die Ermittlungen gegen einen anderen 42-jährigen Mann aus der Region. Er stand im Verdacht, die Waffe bei der Bedrohung verwendet zu haben, woraufhin ein Durchsuchungsbefehl erwirkt wurde.

Durchsuchung und Fund des Waffenarsenals

Mitte März führte das Ermittlerteam die angeordnete Durchsuchung durch. Unterstützt wurden sie dabei von einer Spezialeinheit. Sie entdeckten ein großes Arsenal an Schuss-, Schlag-, Stich- und Hiebwaffen. Auch Sprengstoff in nicht erlaubter
Menge stellten die Einsatzkräfte sicher. Hierbei handelt es sich überwiegend um
„Silvesterböller“, die vom LKA begutachtet wurden. Die dabei ermittelte der die
Netto-Explosionsstoffmasse beträgt ca. 2,2 Kilogramm.

Ermittlungserfolg in Velen-Ramsdorf Umfangreiches Waffenarsenal aufgedeckt (1)

Analyse des Fundes

Laut den bisherigen Begutachtungen umfasste der Fund sowohl erlaubnisfreie als auch erlaubnispflichtige Waffen und Spielzeugwaffen. Weiterhin wird geprüft, ob sich unter den Waffen Kriegswaffen befinden. Der Beschuldigte verfügte über keinen Waffenschein.

Die Ermittlungen konzentrieren sich derzeit auf einen 42-jährigen Mann, der keinen Waffenschein besitzt. Die Analyse einiger Waffen ist noch im Gange, um festzustellen, ob es sich um Kriegswaffen handelt.

#25 Monatsrückblick: Emotionale Amtsübergabe beim Bürgerschützenverein Erle

Willkommen zur 25. Folge des Raesfeld Podcast. In der aktuellen Ausgabe spricht Moderatorin Sabrina Czupiol über die emotionale Amtsübergabe beim Bürgerschützenverein Erle, LWL kürt die Fassaden der Schlosskapelle am Schloss Raesfeld zum Denkmal des Monats März und 260 freiwillige Helfer packen mit an bei der Aktion „Saubere Landschaft“.

Weitere Nachrichten aus deiner Region findest du im Raesfeld Podcast.

Der Monatsmarkt kehrt nach Raesfeld zurück

Am 7. März fand nach der Winterpause der erste Monatsmarkt 2024 in Raesfeld statt. An jedem ersten Donnerstag im Monat, von März bis Oktober, öffnet der Markt von 14:00 bis 18:30 Uhr

Hier geht’s zum Artikel:

Fassaden der Raesfelder Schlosskapelle sind Denkmal des Monats

Die Schlosskapelle am Schloss Raesfeld besticht nicht nur durch ihre geschichtliche Bedeutung, sondern auch durch eine ungewöhnliche Materialvielfalt an ihren Außenfassaden.

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat die Qualität der kürzlich durchgeführten Restaurierungsmaßnahmen nun gewürdigt, indem er die Fassaden der Schlosskapelle zum Denkmal des Monats März kürte.

Hier geht’s zum Artikel:

Das Münsterland war 2023 die meistbefahrene Radregion in NRW

Deutschlandweit zählt das Münsterland mit Platz 8 zu den Top Ten der meistbefahrenen Radregionen. Mehr als 4500 Kilometer Radwege und rund 200 Rundrouten. Das ist das Ergebnis der ADFC-Radreiseanalyse, die der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club am Mittwoch (6. März) auf der Tourismusmesse ITB in Berlin vorstellte.

Hier geht’s zum Artikel:

Volksbank Raesfeld-Erle unterstützt mit 4.000 Euro Zirkusprojekte

Eine Woche lang konnten sich die Kinder der Sebastian- und Silvestergrundschule mit dem Zirkus Manegentraum auf eine tolle Vorstellung vorbereiten. Zum zweiten Mal unterstützt die Volksbank Raesfeld und Erle das Zirkusprojekt der beiden Grundschulen. Mit insgesamt 4.000 Euro.

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Saubere Landschaft: Freiwillige Aktion in Raesfeld zeigt Umweltengagement

Während die meisten noch ihre Wochenendruhe genossen, versammelten sich insgesamt 260 Freiwillige am Samstagmorgen (16. März) bei der Aktion „Saubere Landschaft“ und befreiten Raesfeld von achtlos liegen gelassenen Müll.

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Generalversammlung Bürgerschützenvereins Erle: Vorstandswechsel und emotionale Amtsübergabe

Am Samstagabend, 23. März fand im Saal von Brömmel-Wilms die Generalversammlung des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Erle statt. Mit einer außergewöhnlich hohen Beteiligung von 184 Schützen, 50 mehr als im Vorjahr, wurde deutlich, dass die Versammlungsthemen von großer Bedeutung und Interesse für viele Schützenbrüder war.

Der Höhepunkt des Abends war die Übergabe der Präsidentenkette von Arno Brömmel an seinen Nachfolger Andreas Pass. Die Kette wurde 1977 vom ehemaligen Festzeltwirt Alfons Schwering gestiftet. Pass betonte die Ehre und Herausforderung, die mit dem neuen Amt verbunden sind.

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Vorfreude auf das traditionelle Schützenfest 2024 der Trachtenschützengilde Uefte-Overbeck

In diesem Jahr ist es wieder soweit: Das traditionsreiche Schützenfest in Üfte steht an. Alle fünf Jahre findet dieses besondere Ereignis statt. Den Startschuss gibt die Vorfeier am 10. August auf dem Hof Möllmann am Lofkampweg, gefolgt von dem dreitägigen Hauptfest vom 7. bis 9. September am Schulweg.

Die Trachtenschützengilde Uefte-Overbeck, bekannt für ihre fünfjährigen Festzyklen, hat in der vergangenen Woche bei der Generalversammlung im Landgasthof Triptrap die diesjährigen Festivitäten thematisiert. Christoph Möllmann blickte auf die Aktivitäten seit dem letzten Königsschießen im September 2019 zurück, einschließlich der gut besuchten Veranstaltungen in Möllmanns Scheune und der Pflanzaktion auf dem Gelände der Kolping-Begegnungsstätte.

Neuerungen und Gedenken in der Schützengilde

Die Generalversammlung war auch eine Zeit des Gedenkens, insbesondere an verstorbene Schützen. Zudem wurden wichtige Änderungen in der Schießordnung beschlossen, die eine flexiblere Zulassung zum Königsschuss ermöglichen und die öffentlich bekannt gegeben und ausgehängt werden.

Wer darf den Königsschuss abgeben?

Für das anstehende Schützenfest im September 2024 gelten spezielle Kriterien für die Königswürde: Der Anwärter muss mindestens 30 Jahre alt sein und zehn Jahre in Uefte oder Overbeck gelebt haben. Dies schließt auch jene ein, die zwischenzeitlich woanders lebten, aber für insgesamt zehn Jahre in Uefte oder Overbeck wohnhaft waren.

Allerdings ist es Personen, die zwar in Uefte oder Overbeck geboren und aufgewachsen sind, aber mittlerweile in einer anderen Gemeinde leben, nicht gestattet, den entscheidenden Königsschuss abzugeben.

 Das Königspaar von 2019: Martin Wieschus und Marlies Weßel.
Das Königspaar von 2019: Martin Wieschus und Marlies Weßel.Foto: Petra Bosse

Wahlen im Vorstand und Offizierskorps

Bei den jüngsten Vorstandswahlen waren drei Positionen zu besetzen. Christoph Möllmann, 64 Jahre alt, wurde erneut als Reckenmester bestätigt, ein Amt, das er bereits seit 1999 innehat. Alex Warmers tritt die Nachfolge von Ulrich Körschgen als Chronist und Pressesprecher an. Körschgen hatte diese Aufgabe 25 Jahre lang ausgeführt. Warmers wird sich insbesondere um die Pflege der Internetseite und die Präsentation des Vereins in den sozialen Medien kümmern. Zudem wurden Johannes Möllmann und Dirk Bleker als neue Vorstandsmitglieder gewählt.

Aufgrund des Todes von Hauptmann Heiner Dahlhaus und dem Ausscheiden von Thronadjutant Josef Große-Ruiken sowie Leutnant Stefan Ribbekamp aus dem Offizierskorps, waren Ergänzungswahlen notwendig. In einer geheimen Abstimmung wurden Jan Möllmann, Stefan Dahlhaus, Michael Dahlhaus und Julius Möllmann für das Offizierskorps gewählt.

Benno Triptrap und Nils Woeste übernehmen die Rolle der Kassenprüfer. Zudem wurde der Mitgliedsbeitrag um fünf Euro auf 15 Euro erhöht.

Trachtenschützenfest-Uefte
Trachtenschützenfest-Uefte 2019

Aktivitäten und Vorbereitungen der Volkstanzgruppe

Reinhild Möllmann, die Leiterin der Volkstanzgruppe, wies darauf hin, dass Trachtenteile nachbestellt werden können. Sie informierte auch über den Beginn des Tanztrainings: für Kinder am 4. Mai und für Jugendliche am 14. Mai.

Erweiterte Öffnungszeiten im Naturparkhaus Raesfeld während der Osterferien

Das Naturparkhaus samt Tourist-Info in Raesfeld begrüßt seine Besucher während der Osterferien und Feiertage mit täglich erweiterten Öffnungszeiten.

Gäste haben hier die Möglichkeit, nicht nur vielfältige Informationen über Raesfeld und seine Umgebung zu erhalten, sondern können auch die faszinierende Ausstellung „Der Natur auf der Spur“ im Obergeschoss erkunden.

Natur interaktiv erleben im Naturparkhaus Raesfeld

Interaktive Ausstellung und Lego-Nachbau des Wasserschlosses

Im Rahmen der Ausstellung können die Besucher durch ein Begleitheft, oder digital mit einem QR-Codes, interaktive Stationen entdecken. Hierbei lernen sie Spannendes über die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Ein besonderes Highlight ist der detailgetreue Nachbau des Raesfelder Wasserschlosses aus Lego-Steinen, welcher noch bis Mitte April im Foyer bestaunt werden kann.

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Das Schloss Raesfeld, nachgebaut aus Legosteinen. Foto: Petra Bosse/Archiv

Flexible Besuchszeiten für Einheimische und Urlauber

Bis zum 31. März ist das Naturparkhaus werktags von 9.30 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 16.00 Uhr geöffnet. An Samstagen sowie an Sonn- und Feiertagen empfängt es Gäste von 13.00 bis 16.00 Uhr.

Ab Ostermontag, welcher den Start der Sommerzeiten markiert, gelten erweiterte Öffnungszeiten:

Werktags hat das Haus dann bis 17.00 Uhr geöffnet, samstags von 13.30 bis 17.00 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 11.00 bis 17.00 Uhr, sodass Besucher flexibel ihren Aufenthalt planen können.

Gedenkfeier in Erle erinnert an die Bombardierung von 1945

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Am Freitag, dem 23. März 1945, wurde Erle von Bomben schwer getroffen. Der Ortskern erlitt erhebliche Zerstörungen, und sogar der Erler Kirchturm stürzte im Laufe des Tages ein. Nach fast acht Jahrzehnten gedachte die Gemeinde diesem tragischen Ereignis mit einer besonderen Feier.

 Am Sonntagnachmittag kamen rund 120 Interessierte zu einer Gedenkfeier in die Kirche, um gemeinsam mit dem Erler Heimatverein und Diakon Klaus Elsner der Bombardierung Erles zu gedenken.

Es war ein wunderschöner, sonniger Frühlingstag, erinnert sich Getrud Cluse, geb. Wellmann, die als Zeitzeugin jene Ereignisse miterlebte. Die damals Fünfjährige hatte vor, wie gewohnt, mit ihrer Freundin Hedwig draußen zu spielen. „Unsere Mütter waren sich aber an diesem Tag einig, dass wir Kinder den Hof nicht verlassen durften. Sie hatten wohl so eine Ahnung“, berichtet Cluse.

Rauch aus der Kirchturmspitze

Hedwig Rentmeister, geborene Willing, eine weitere Zeitzeugin, erzählt ebenfalls von diesem Tag. Sie stand traurig in der Haustür, weil sie nicht mit ihrer Freundin spielen durfte. In diesem Moment sah sie plötzlich weißen Rauch aus der Kirchturmspitze aufsteigen. „Ich hatte weder Flugzeuge noch Bomben gehört“, sagt sie. Dieser Tag blieb beiden Frauen als ein Moment der Angst und Unsicherheit tief in Erinnerung.

Und was geschah nach der Bombardierung?
Die Erinnerung von Elisabeth Kuhlmann, geb. Pieper, trug Ingrid Horstmann vor:

Von Kuhlmann Telm aus sahen wir, wie Rauch aus dem Turm unserer Kirche drang. Erst jetzt wurde uns klar, dass die Flugzeuge unsere Kirche getroffen hatten. Wir liefen, als die Flugzeuge weg waren, ins Dorf. Aus der Kirche schlugen lichterloh die Flammen. In unserem Haus waren durch die Explosionen die meisten Fensterscheiben zerstört. Die Türen und Rolladen hingen schief in den Angeln. Da wir weitere Angriffe befürchteten. Versuchten wir in aller Eile das Nötigste aus dem Haus zu schaffen. Vom mittlerweilen nach draußen getragenen Schieferstückchen herab und brannten Löcher in die mitgebrachten Kirchturm flogen glühende Schieferstückchen herab um die Erde, um die Brände zu löschen. Jetzt kamen auch die ersten Helfer aus der Westrich, um der Feuerwehr beim Löschen zu helfen. Trotz aller Bemühungen fingen einige Häuser in der Nähe des Kirchturms Feuer.

Erinnerungen von Ludwig Schwering

Carlo Behler vom Heimatverein trug die Erinnerungen von Ludwig Schwering vor, der an diesem Morgen Kommunionunterricht bei Pastor Großfeld in der Kirche hatte und der Pastor plötzlich sofort den Unterricht beendete. „Niemand kann bis heute sagen, woher der Pastor die Ahnung hatte, dass was Schlimmes passieren würde“, so Behler.

Gegen das Vergessen

Für Carlo Behler als Historiker sei so ein Gedenkgottesdienst allein wichtig, damit die Ereignisse nicht in Vergessenheit geraten, aber auch sei es in der heutigen Zeit ein wichtiges Thema. „Besonders jetzt, wo wieder Kriege aufflammen, steht das der älteren Generation direkt vor den Augen und das Schrecken kommt wieder hoch“.

Diakon Klaus Elsner misst solchen Gedenkveranstaltungen ebenfalls große Bedeutung bei. Er sieht die Welt aktuell am „Vorabend“ weiterer Kriege. „Ich möchte daran erinnern, was passieren kann, wenn Gesellschaften zu lange zögern, rechtzeitig gegen Hass und Unfrieden vorzugehen“, so Elsner.

Gedenkgottesdienst: Erinnerung und Mahnung

Der Gedenkgottesdienst sei nicht nur eine Hommage an die zahlreichen Opfer vergangener Tragödien, sondern auch eine Erinnerung an fortwährende Feindschaft und Hass. Des Weiteren solle er zur Reflexion über aktuelle globale Konflikte anregen, wie beispielsweise die anhaltenden Auseinandersetzungen in der Ukraine und die Spannungen zwischen der Hamas und Israel. Behler weist darauf hin, dass der Konflikt im Nahen Osten, der nun bereits 75 Jahre andauert, erneut in Gewalt, Tod und Zerstörung eskaliere.

Frühlingsfest bei der Feuerwehr Raesfeld als Dank und Anerkennung

Beim Frühlingsfest der Feuerwehr Raesfeld wurden die Leistungen der Mitglieder und Ehrenamtlichen gewürdigt. Feuerwehrleiter André Szczesny betonte die umfangreichen Einsätze des letzten Jahres, während Bürgermeister Martin Tesing die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements hervorhob. Besondere Anerkennung fand Ralf Wehling für 35 Jahre Dienst.

Am Samstag veranstaltete die Feuerwehr Raesfeld ein Frühlingsfest für ihre Mitglieder und Ehrenamtlichen im Gerätehaus. Der Leiter der Feuerwehr, André Szczesny, reflektierte die Arbeit des vergangenen Jahres. Er erwähnte, dass die Einsatzkräfte, bestehend aus den Löschzügen Erle und Raesfeld sowie der Jugendfeuerwehr, insgesamt 23.826 Stunden geleistet hätten.

Dabei sei besonders die hohe Zahl von 159 Einsatzstellen mit 3.888 Stunden im Jahr 2023 bemerkenswert gewesen. Szczesny drückte seinen Dank für diesen außergewöhnlichen Einsatz aus.

Bürgermeister Martin Tesing, Ralf Wehling und Löschzugführer Thorsten Meis. Foto: Petra Bosse

„Galt es vor Jahren noch den einen oder anderen Keller nach Hochwasser und Gewitter auszupumpen, wird heute von derselben Wehr unter Umstanden schon verlangt, Großschadenslagen, wie extreme Unwettereinsätze abzuarbeiten“, so Szczesny.

Würdigung durch den Bürgermeister

Bürgermeister Martin Tesing unterstrich in seiner Ansprache die immense Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements für die Gemeinde Raesfeld. Er hob hervor, dass die Feuerwehr Raesfeld im Jahr 2023 alleine 105 Einsätze in Raesfeld verzeichnete. Tesing betonte die gute Aufstellung der Feuerwehr, insbesondere im Hinblick auf den Nachwuchs.

Das 25-jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr und der Übertritt von 12 Mitgliedern in den aktiven Dienst seien Belege für die erfolgreiche Nachwuchsförderung. Weiterhin sprach Tesing die Erweiterung der Führungsebene an, was eine bessere Verteilung der Einsätze und Aufgaben ermöglichen solle.

Ehrung für langjährigen Dienst

Weiterhin sprach Tesing über die positiven Entwicklungen in der Führungsebene der Feuerwehr, die nun auf drei Personen erweitert wurde. Dies soll zukünftige Einsätze und Arbeiten effizienter gestalten und auf mehrere Schultern verteilen.

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Ehrung für Ralf Wehling re.:

Im Rahmen des Festes wurde auch Ralf Wehling für seine 35-jährige Dienstzeit geehrt, was die Wertschätzung langjähriger Mitglieder unterstreicht.

Generalversammlung Bürgerschützenvereins Erle: Vorstandswechsel und emotionale Amtsübergabe

Am Samstagabend fand im Saal von Brömmel-Wilms die Generalversammlung des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Erle statt.

Mit einer außergewöhnlich hohen Beteiligung von 184 Schützen, 50 mehr als im Vorjahr, wurde deutlich, dass die Versammlungsthemen von großer Bedeutung und Interesse für viele Schützenbrüder war. Die erhöhte Anwesenheit führte zur Aufstellung zusätzlicher Stehtische, und auch die Biermarken neigten sich der Knappheit zu, was jedoch rasch behoben wurde.

Wichtige Personalentscheidungen im Vorstand

Ein zentraler Punkt der Tagesordnung waren die Wahlen einiger Vorstandsmitglieder. Besondere Aufmerksamkeit erhielt die Nachfolge des langjährigen Präsidenten Arno Brömmel, der nach 33 Jahren sein Amt niederlegte. Noch als Präsident konnte Brömmel den aktuellen König Lukas Grewing begrüßen.

Eine wesentliche Änderung im Vorstand gab es mit dem Ausscheiden von Michael Schlüß als Schriftführer, der aus privaten Gründen ausschied, verlas ein letztes Mal seinen Jahresrückblick. Neu in den Vorstand gewählt wurden Till Momberg und Jonas Deißner. Lukas Grewing übernimmt neu das Amt des Schriftführers von Michael Schlüß, während Manfred Venhoff als Kassierer wiedergewählt wurde.

Wechsel bei den Offizieren und finanzielle Anpassungen

Neben Vorstandswechseln gab es auch Veränderungen bei den Offizieren. Wenzel Honvehlmann gab seinen Posten als Leutnant der Fahne aus persönlichen Gründen ab, sein Nachfolger ist Joel Grewe. Felix Fortmann rückt bei den Offizieren als Ersatz-Offizier nach. Die neuen Kassenprüfer sind Klaus Röckinghausen, Pascal Schleking und Benny Schlamann.

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Zwei, die sich lange kennen und aus dem aktiven Dienst des Schützenvereins Erle ausgeschieden sind: Arno Brömmel und Michael Schlüß. Foto: Petra Bosse

Mitgliederbeitrag wird erhöht

Mit Blick auf den Kassenbestand und die steigenden Kosten wurde von der Mitgliederversammlung beschlossen, den Mitgliedbeitrags von 15 auf 25 Euro zu erhöhen.

Emotionale Amtsübergabe

Der Höhepunkt des Abends war die Übergabe der Präsidentenkette von Arno Brömmel an seinen Nachfolger Andreas Pass. Die Kette wurde 1977 vom ehemaligen Festzeltwirt Alfons Schwering gestiftet. Pass betonte die Ehre und Herausforderung, die mit dem neuen Amt verbunden sind, und dankte seinem Vorgänger für dessen langjähriges Engagement. Präsident Andreas Pass sei sich der großen Verantwortung und die Spuren, in die er nun tritt, bewusst und sprach dem Vorstand seinen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen aus.

Hier geht es zum neuen Internetauftritt: Allgemeiner Bürgerschützenvereins Erle

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Arno Brömmel: Abschied eines Vereinspräsidenten – Eine Ära endet im Schützenverein

Am Samstagabend war es soweit: Im Rahmen der Generalversammlung wurde Andreas Pass als neuer 6. Präsident des Allgemeinen Bürgerschützenverein Erle eingeführt.

Der scheidende Präsident Arno Brömmel überreichte ihm die Präsidentenkette in dem Saal, der mit 184 Schützenbrüdern bis auf den letzten Platz gefüllt war. In diesen Momenten, wo Brömmel mit einem Hauch von Wehmut und Stolz seine Kette weiterreichte, wurde das starke Fundament der Vereinstraditionen und die Bedeutung des Übergangs sichtbar.

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Arno Brömmel sagt nach 33 Jahren Präsidentschaft tschüss und gratuliert seinem Nachfolger Andreas Pass. Foto: Petra Bosse

Abschied nach 33 Jahren Präsidentschaft

Etwas Emotionalität brachte der Abschied von Brömmel nach 33 Jahren im Amt dann doch mit sich. In seiner Dankesrede hob er die Bedeutung des Zusammenhalts hervor und dankte seiner Frau Gisela sowie seinen Vorstandskollegen. „Der Verein steht heute stark da, und über die Jahre hinweg haben wir gemeinsam ausgezeichnete Vereinsarbeit geleistet“, erklärte Brömmel mit einer Mischung aus Stolz und leichter Wehmut in der Stimme. Doch er sei sich bewusst, dass all diese Erfolge ohne die immense Unterstützung und den Zusammenhalt seiner Vorstandskollegen nicht möglich gewesen wären. Ein besonderer Dank ging dabei auch an seine Frau Gisela.

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Humorvoller Rückblick

In der Rückschau, die von Manfred Venhoff und Oberst Ludger Schleking gestaltet wurde, kamen humorvolle Anekdoten aus Arnos Amtszeit zum Vorschein, was streckenweise zu langanhaltendem, stehendem Applaus und lautem Gelächter führte. „Wir hoffen, dass du dem Verein weiterhin zur Seite stehst und uns mit deinem wertvollen Wissen unterstützt. Danke auch dafür, dass du das Dorfleben und den Verein geprägt hast“.

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Schützenfest 2004. Foto: Petra Bosse/Archiv

Rückblick auf die Ära Brömmel

Im Jahr 1989, als Arno Brömmel den neuen König Willy Schwering begleitete, stellte ihm der damalige Präsident Alfons Braems eine wegweisende Frage, die den Verlauf seiner Zukunft entscheidend prägen sollte: „Könntest du dir vorstellen, Präsident zu werden?“ Diese Anfrage kam zu einem Zeitpunkt, als Brömmel bereits neun Jahre Offizier im Schützenverein war.

Grüne Fahnen und die Sanierung des Schützenfestplatzes

Als Arno Brömmel nach den größten Errungenschaften seiner Amtszeit gefragt wurde, reflektierte er mit sichtlichem Stolz: „Meine persönlichen Erfolge? Nun, sie sind in den grün-weißen Fahnen verkörpert, die heute hier im Dorf wehen. Es war für mich damals ein Dorn im Auge, dass nur bei Rüb und bei uns eine Fahne hing und sonst nirgendwo im Dorf. Also habe ich die Initiative ergriffen und bin von Haus zu Haus gezogen, um die Anwohner zu fragen, ob sie Interesse an einer eigenen Fahne hätten.“

Grün-weiße Wimpelketten im Dorf

Ein weiterer markanter Erfolg seiner Präsidentschaft war die Einführung der Wimpelketten. „Der Startschuss fiel während einer Generalversammlung. Ich erinnere mich, wie ich einen Blumentopf herumreichten, der als provisorische Spendenkasse diente. Am Ende des Abends waren es sage und schreibe 67 Deutsche Mark, die als Startkapital für die neuen Wimpel zusammenkamen. Dies war zwar nur der bescheidene Beginn, doch danach erhielten wir großartige Unterstützung von den lokalen Geschäftsleuten, die sich eifrig an diesem Projekt beteiligten.“

Diese Wimpelketten dienen heute nicht nur als Schmuck für das Dorf während der Schützenfestzeit, sondern das Aufhängen selbst hat sich zu einem besonderen gesellschaftlichen Ereignis entwickelt. Bei dieser Gelegenheit kommen Schützen und Anwohner zusammen, um in gemeinschaftlicher Verbundenheit das Dorf festlich zu gestalten.

Sanierung des Schützenfestplatzes

Arno nahm als Präsident die Herausforderung an, den Schützenfestplatz zu sanieren, der zwar elektrisch erschlossen, aber oft matschig und schwer begehbar war. Trotz der anfänglichen Bedenken des Vorstands, die die Investition für nur drei Tage Schützenfest als nicht gerechtfertigt ansahen, blieb Arno entschlossen. Er engagierte sich persönlich für die Suche nach finanzieller Unterstützung. Mit einem beachtlichen Betrag von 23.000 Euro, gesichert durch Beiträge sowohl von der Gemeinde als auch von der Volksbank, präsentierte er sein Vorhaben erneut in der Vorstandsrunde. „Mit 800 Tonnen Schotter begann schließlich die Umgestaltung, und der Platz konnte erfolgreich saniert werden“, freut sich Brömmel noch heute über seine gute Idee.

Haben sich die Zeiten geändert?
Verein im Wandel, aber Verbundenheit bleibt

Arno: Der Verein präsentiert sich weiterhin als starkes Fundament des Dorflebens, jedoch haben sich die Jugendstrukturen verändert. Viele Erler gehen woanders auch zur Schule, wo sie dann auch aus dem Dorfleben verschwunden sind.  Ein wiederkehrend positiver Aspekt, der mir zu Ohren kommt, ist unser offener Dialog mit allen Altersgruppen, sowohl jung als auch alt, wobei wir stets Wert auf persönliche Gespräche legen. Ebenso wird die Disziplin im Vorstand und unter den Offizieren geschätzt, die sich positiv auf die Schützen auswirkt und wesentlich zu einem harmonischen Verlauf des jährlichen Schützenfestes beiträgt.

Für mich war die Unterstützung meiner Kameraden ausschlaggebend. Ohne ihre ständige Anwesenheit, ihre Tragkraft und Unterstützung hätte ich das Amt des Präsidenten nicht so lange ausüben können. Ihre Rolle war essenziell, denn dieses Amt lässt sich nicht im Alleingang bewältigen.

Gab es Zeiten, wo es schwierig war, einen König zu finden?

Arno: Es gab tatsächlich Phasen, in denen die Suche nach einem König herausfordernd war. Dieser Umstand resultierte oftmals daraus, dass viele Mitglieder während der Schützenfestzeit andere Verpflichtungen, wie etwa Urlaubspläne, hatten. Ein Schützenfest muss schließlich in den individuellen Lebensrhythmus passen. Glücklicherweise hat sich diese Situation in den letzten Jahren verbessert, was zu einer Reihe herausragender Könige und einer starken Throngemeinschaft geführt hat.

Rücktritt als Präsident – der richtige Zeitpunkt?

Arno: Mein Rücktritt als Präsident kommt zum richtigen Zeitpunkt, insbesondere in Anbetracht meines Alters. Zudem verfügen wir über einen kompetenten Vorstand, dem ich vertraue, dass er einen geeigneten Nachfolger für das Amt finden wird. Ich blicke mit Freude darauf, zukünftig nicht in der Rolle des Präsidenten, sondern gemeinsam mit vielen ehemaligen Weggefährten aus Vorstand und Offizierskorps das Vereinsleben zu genießen und sonntagsmorgens im Festzelt mit einem Bierchen anstoßen zu können. Eine Gemeinschaft, die sich über die Jahre leider etwas aus den Augen verloren hat.

Sind Schützenfeste noch zeitgemäß?

Arno: Ein klares Ja. Schützenfeste tragen signifikant zur Dorfgemeinschaft bei und erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit.

Was sollte ein neuer Präsident mitbringen?

Arno: Ein neuer Präsident sollte Freude an der Vereinsarbeit und dem dörflichen Zusammenleben haben.

Anmerkung: Das Interview fand vor der Generalversammlung statt.

Heimatmuseum öffnet wieder: Treffen der Raesfelder Heimatfreunde

Das Museum am Schloss öffnet wieder.

Der Frühling kommt. Das zeigt sich auch daran, dass in den Häusern der Staub des Winters aus den Ecken geputzt wird. Ein solches Großreinemachen war auch im Museum am Schloss angesagt.

Bevor am 01.04.2024 das Museum seine Türen wieder öffnet, wurde alles auf Hochglanz gebracht. Einige Mitglieder des Heimatvereins trafen sich, um mit Putzlappen, Besen und guter Laune die Böden, Fenster und Vitrinen zu reinigen.

Ausstellung im Museum

Die Ausstellung im Museum ist vom 01. April bis Ende Oktober an Samstagen sowie an Sonn- und Feiertagen in der Zeit von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Der Heimatverein Raesfeld lädt seine Mitglieder zum monatlichen Treffen ein.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, dem 4. April 2024 statt. Beginn ist um 18.00 Uhr. Ort des Treffens ist die Hütte am Pölleken.

Art meets School – Kreatives Miteinander: Schüler und Künstler Hand in Hand

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Art meets School – Drittklässler gestalten eine Woche lang Kunstprojekte

Zum zwölften Mal fand das Projekt „Art meets School“ an der Sebastianschule statt. Drittklässler hatten die Gelegenheit, zusammen mit Künstlern in verschiedenen Techniken zu arbeiten. Die daraus entstandenen Kunstwerke wurden in einer Vernissage im Forum der St. Sebastian Schule präsentiert. Die Veranstaltung erfreute sich großer Teilnahme von Eltern, Großeltern, Freunden und Interessierten.

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Vorbereitungen und Zusammenarbeit

Die Planung begann bereits Monate zuvor, als die Klassenlehrerinnen Wiebke Gröbel, Barbara Horbach, Simone Joist und Silke Rosenfeldt-Selke den Kontakt zu den Künstlern knüpften. Rund 90 Schülerinnen und Schüler erlebten eine Projektwoche, die durch die Zusammenarbeit von Lehrkräften, Künstlern und unterstützenden Eltern ermöglicht wurde. Der Förderverein leistete ebenfalls einen wichtigen Beitrag, unter anderem durch die Versorgung der Künstler.

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In jedem Kind steckt ein Künstler. Foto: Presse

Vielfalt der Kunstprojekte

Die Schülerinnen und Schüler beteiligten sich an verschiedenen Kunstprojekten unter Anleitung renommierter Künstler. Diese reichten von Graffiti auf Leinwand bis hin zu Comiczeichnungen und Holzarbeiten. Ein besonderer Teil des Programms war der Besuch des Ottto Pankok Museums in Drevenack, wo die Kinder eigene Drucke anfertigten.

Finanzielle Unterstützung

Die finanzielle Unterstützung des Projekts wurde durch die Volksbank Raesfeld und Erle, vertreten durch Alexander Eming, sichergestellt, die 800 Euro für Materialien und Künstlerhonorare bereitstellte.

Schulleiter Thomas Schlüter und Nicole Hutton, Vorstandsvorsitzende des Fördervereins, sprachen Dank und Anerkennung für alle Beteiligten aus. Die Kinder und Künstler teilten ihre Erfahrungen und Erkenntnisse über die verschiedenen Kunsttechniken.

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Hahnenkämpfe. Foto: Presse

Öffentliche Ausstellung

Die Veranstaltung offenbarte, dass in jedem Kind ein Künstler steckt, der zu außergewöhnlichen Leistungen fähig ist. Die Werke der Künstler sind in der Volksbank Raesfeld und Erle ab dem 17. April zu bewundern.

Die Künstlerinnen und Künstler

  • Daniel Dinsing (Graffiti auf Leinwand),
  • Nadine Frieler (Kunst im Schuhkarton),
  • Katrin Jahn-Weber (Höhlenmalerei),
  • Birgit Kölking (Mosaikspiegel),
  • Pamela Krüger und Jana Prokop (Comiczeichnungen),
  • Andrea Nießing (Happy Painting),
  • Silke Rosenfeldt (Fröhliche Giraffen),
  • Anne Thiehoff (Gefühlsbarometer-Arbeiten mit Holz), und
  • Gerda Tünte (Hahnenkampf) als Projektgruppenleiter

Wer wird neuer Präsident der Erler Schützen?

Wer wird der neue Präsident des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Erle e.V.? Diese Frage steht im Mittelpunkt der bevorstehenden Generalversammlung am Samstag, den 23. März, um 20 Uhr im Lokal Brömmel-Wilms.

Der Allgemeine Bürgerschützenverein Erle e.V. lädt zur Generalversammlung am kommenden Samstag ein, um ein neues Schützenfestjahr einzuläuten. Mit einigen anstehenden Änderungen und Neuerungen der Homepage steht dem Schützenfest in Erle 2024 nichts mehr im Wege.

Neuer Internetauftritt

Der Allgemeine Bürgerschützenverein Erle e.V. freut sich, dass seine Website nach intensiver Arbeit und Engagement der Internetgruppe, bestehend aus Jan Angrick, Christoph Grotendorst, Ewald Grotendorst, Manfred Gülcher, Ludger Schleking und Jonathan Schmidt, nun in einem komplett neuen Design erstrahlt.

Die überarbeitete Webseite, www.bsv-erle.de, wurde am vergangenem Sonntag erfolgreich online gestellt. Der Verein dankt dem Team herzlich für ihren außergewöhnlichen Einsatz und die geleistete Arbeit.

Wahlen

Weiterhin richtet der Verein den Fokus auf die bevorstehende Generalversammlung, die am Samstag, den 23. März, um 20 Uhr im Lokal Brömmel-Wilms stattfinden wird. Die Zusammenkunft der Mitglieder des Schützenvereins wird verschiedene Tagesordnungspunkte umfassen, darunter die Begrüßung und das Gedenken der verstorbenen Mitglieder, die Wahl der Stimmzähler, den Bericht des Schriftführers, den Kassenbericht, den Bericht der Kassenprüfer sowie die Wahl der Kassenprüfer.

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Wer wird neuer Präsident?

Zudem sind Wahlen zum Vorstand und weitere verschiedene Themen Teil der Agenda, sowie die Wahlen eines neuen Präsidenten, da Arno Brömmel sich nach gut 33 Jahren nicht mehr zur Wiederwahl aufstellen lassen wird.

Der Verein betont, dass neue Mitglieder die Gelegenheit haben, sich während der Versammlung dem Allgemeinen Bürgerschützenverein Erle anzuschließen. Diese Versammlung bietet sowohl für bestehende als auch für potenzielle neue Mitglieder eine ausgezeichnete Plattform, um aktiv am Vereinsleben teilzunehmen und sich über aktuelle Entwicklungen und Pläne zu informieren.

Unfallflucht in Erle Hoheloh – Zeugenaufruf

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In Raesfeld-Erle kam es in der Zeit von Mittwoch, 19.03.2024, 14:00 Uhr auf Donnerstag 21.03.2024, 07:55 Uhr zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein unbekannter Fahrer einen am Straßenrand geparkten, blau lackierten Ford beschädigte.

Der Vorfall ereignete sich in der Straße Hoheloh. Der Verursacher verließ den Unfallort, ohne die erforderlichen gesetzlichen Maßnahmen zu ergreifen.

Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls und bittet um Hinweise, die zur Aufklärung beitragen können. Informationen werden erbeten an das Verkehrskommissariat Borken unter der Telefonnummer (02861) 9000.

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