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Erler Kita Holzwurm wächst und zieht um – Kirchengemeinde stellt Grundstück zur Verfügung

Der Kindergarten Holzwurm in Erle wird um eine Gruppe wachsen und Ende 2026 in ein neues größeres Gebäude auf einem Grundstück am Holten, Ecke Friedholt ziehen. Kirchengemeinde St. Martin stellt Grundstück für neue Kita am Friedhof in Erle zur Verfügung.

In den letzten Tagen wurden die Eltern der Kinder, die derzeit von der Elterninitiative Holzwurm e.V. betreut werden, über die Entwicklungen informiert. Der Kirchenvorstand der Kirchengemeinde St. Martin hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, der Gemeinde Raesfeld ein Grundstück zur Errichtung eines Kindergartens im Wege der Erbpacht bereitzustellen. Dieses Grundstück, südlich des Friedhofs gelegen, befindet sich an der Ecke Holten/Friedholt.

Verschiebung von Bebauungsplänen

Georg Badurczyk, Kirchenvorstand, betont, dass die Kirchengemeinde die ursprünglichen Bebauungspläne hinter den Parkplätzen des Friedhofs aufgehoben hat und keine Baupläne mehr in diesem Bereich verfolgt. „Indem wir die Wiese für den neuen Kindergarten bereitstellen, wird dieser Bereich nun als Erweiterungsfläche für den Friedhof genutzt“, erläuterte Bardurczyk.

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Auf dieser Wiese, eigentlich Friedhofserweiterungsland, soll die neue Kita-Holzwurm entstehen. Foto: Petra Bosse

Umzug des Kindergartens „Holzwurm“ in Sicht

Aktuell ist die Kindertagesstätte Holzwurm e.V. in den Räumlichkeiten der ehemaligen Schreinerei Heidermann am Holten untergebracht. Laut heutiger Mitteilung der Verwaltung beabsichtigt die Vermieterin, das Gebäude langfristig anders zu nutzen. Infolgedessen nahm sie frühzeitig Kontakt mit der Elterninitiative und der Gemeinde Raesfeld auf. Ziel sei es gewesen, eine Lösung zu erarbeiten, die sowohl den Bedarf der Gemeinde an Kindergartenplätzen berücksichtigt als auch für den Träger vorteilhaft ist.

Gemeinde möchte Holzwurm unterstützen

„Der Holzwurm ist ein angesehener Kindergartenträger. Für uns war daher von Anfang an klar: Wir wollen den Träger unterstützen, den Holzwurm auch nach dem Auszug aus dem bisherigen Gebäude weiterzuführen“, so Bürgermeister Martin Tesing. Dies sei auch im Sinne der Trägervielfalt in der Schlossgemeinde.

Gemeinsame Perspektivenentwicklung

Nach intensiven Gesprächen haben sich die Elterninitiative und die Gemeinde Raesfeld zusammengeschlossen, um gemeinsam eine vielversprechende Perspektive zu entwickeln. Dies umfasst sowohl den Umzug in ein neues Gebäude als auch die Erweiterung des Kindergartens „Holzwurm“ um eine zusätzliche Gruppe.

Foto: Presse

Im Dialog mit der Kirchengemeinde habe sich die Chance ergeben, ein Grundstück in direkter Nachbarschaft zum bisherigen Standort am Holten für die neue Einrichtung zu nutzen. Als nächster Schritt steht die Schaffung der baurechtlichen Voraussetzungen an. Dies sei entscheidend, um den neuen Kindergarten „Holzwurm“ planmäßig eröffnen zu können.

Win-Win-Situation.

„Für alle Beteiligten ist das eine „Win-Win-Situation. Der neue Kindergarten entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft zur alten Einrichtung. Die Kontinuität in der Betreuung ist gewährleistet und im Ortsteil Erle entstehen zusätzliche Kindergartenplätze. Diese Lösung verdanken wir vor allem der guten und konstruktiven Gespräche, die wir frühzeitig mit allen Beteiligten führen konnten“, resümiert Bürgermeister Martin Tesing.

Neues Licht für das Wasserschloss Raesfeld

Wasserschloss Raesfeld neu illuminiert: Sanierung der Beleuchtung durch Gemeinde und Förderung. 30 Jahre alte Anlage erneuert.

Die Gemeinde Raesfeld hat in den letzten Monaten die Anstrahlung des Wasserschlosses Raesfeld einer umfassenden Sanierung unterzogen. Unterstützt wurde dieses Projekt durch eine Förderung von Westenergie AG, einem Energiedienstleister und Infrastrukturanbieter.
Das Förderprogramm von Westenergie AG zur Energieeinsparung für Kommunen ermöglichte die Modernisierung der Schlossbeleuchtung.

Beeindruckendes Ergebnis bei abendlichem Rundgang

Der Erste Beigeordnete Markus Büsken, Katja Prahs von Westenergie und Bernhard Kösters vom gemeindlichen Bauamt nutzten die Gelegenheit, das Ergebnis der Sanierungsarbeiten bei einem abendlichen Rundgang zu begutachten. Die Installation von fünf Standstrahlern und zwei Bodenstrahlern, die auf LED-Technik umgerüstet wurden, sorgt nun für eine effiziente und warme Beleuchtung des Schlosses.

Die Beleuchtung setzt täglich von Sonnenuntergang bis 22.00 Uhr und von 6.00 Uhr bis Sonnenaufgang das Schloss eindrucksvoll in Szene.

Erste Beigeordnete Markus Büsken, Katja Prahs von Westenergie und Bernhard Kösters vom gemeindlichen Bauamt schauten sich das neu illuminierte Wasserschloss bei einem Rundgang an. Foto: Gemeinde

Moderne Steuerung und Anpassungsfähigkeit

Ein besonderes Merkmal der neuen Beleuchtung ist die Steuerung per App, welche eine flexible Regulierung der Anstrahlung ermöglicht. Für Veranstaltungen wie die musiklandschaft:westfalen oder den Adventsmarkt im Schlosshof lässt sich die Beleuchtung individuell anpassen.

Gesamtkosten von 66.000 Euro

Die Gesamtkosten für die Sanierung, die auch den Ersatz der veralteten Verkabelung umfasste, belaufen sich auf rund 66.000 Euro. „Wir danken der Westernergie herzlich für die Förderung. Die bisherige Anlage war mehr als dreißig Jahre alt und zunehmend reparaturanfällig. Ohne die Unterstützung von Westenergie hätten wir sie wahrscheinlich nicht austauschen können“, so Markus Büsken.

Auch Katja Prahs freute sich über das Ergebnis: „Unser Ziel ist es, Kommunen bei der Energieeinsparung zu unterstützen. Durch diese Maßnahme wird hier rund 25 Prozent weniger Strom verbraucht und gleichzeitig erstrahlt das Wasserschloss in modernem Licht.“

Ökumenischer Gedenkgottesdienst in Erle: Erinnerung an das Kriegsende 1945

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Am Sonntag, dem 24. März 2024 (Palmsonntag), findet in der St. Silvester-Kirche in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Erle ein ökumenischer Gedenkgottesdienst um 15 Uhr statt.

Die Veranstaltung dient dem Erinnern an die tragischen Ereignisse Ende März 1945 und soll ein Zeichen des Friedens und der Erinnerungskultur setzen.

Fast 80 Jahre sind vergangen, seitdem britische Fallschirmjäger unter Brigadier James Hill das Dorf Erle am 28. März 1945 besetzten. Dies markierte das Ende des Krieges und der nationalsozialistischen Herrschaft in Erle. Dem vorausgegangen waren schwere alliierte Bombenangriffe am 23. und 24. März 1945, die den Dorfkern weitestgehend zerstörten. Über 40 Menschen, darunter Soldaten und Zivilpersonen, verloren in diesen Tagen ihr Leben.

Bombenangriff Erle 1945
Silvesterkirche. Foto: Heimatverein Erle

Ökumenischer Gottesdienst als zentraler Moment des Gedenkens

Initiiert von Klaus Elsner, Präses der Kopingsfamilie Erle, wird der Gottesdienst in der St.-Silvester-Kirche abgehalten. Zeitzeugen, die diese Tage als Kinder erlebt haben, werden ihre Erlebnisse teilen. Der Gottesdienst soll nicht nur der Opfer gedenken, sondern auch ein Mahnmal dafür sein, dass sich derartige Ereignisse nicht wiederholen dürfen.

Aufruf zur Teilnahme und Menschenkette um die Kirche

Für die Kolping-Familie und in Anbetracht der derzeitigen Weltlage sei es ein starkes Zeichen, wenn sich lokale Vereine und Verbände an der Gedenkfeier beteiligen. Die Idee, eine Menschenkette um die Kirche zu bilden, symbolisiere den Zusammenhalt und das gemeinsame Engagement für den Frieden.

Der Leitspruch „Nie wieder. Ist jetzt.“ soll die Entschlossenheit zum Ausdruck bringen, aus der Geschichte zu lernen und aktiv für eine friedlichere Welt einzutreten.

Erfolgreiche Ermittlungen der GER in Münster: große Mengen Cannabis, Kokain und Waffen gefunden

Festnahme von Drogenhändlern in Münster. Ermittler fanden im Garten eines der Tatverdächtigen knapp 450.000 Euro Bargeld, mehrere Schusswaffen, darunter eine AK 47 Kalaschnikow.

Die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) aus Münster, bestehend aus Kräften der Polizei und des Zollfahndungsamts Essen, verzeichnete einen bedeutenden Erfolg: Am Sonntag, den 17. März um 19:00 Uhr, wurden zwei Tatverdächtige in Münster vorläufig festgenommen. Diese stehen im Verdacht, seit Jahren in großem Umfang Cannabis und Kokain geschmuggelt und gehandelt zu haben.

Nach eingehenden Ermittlungen erfolgte der Zugriff, gefolgt von Durchsuchungsmaßnahmen in verschiedenen Objekten, bei denen 24 Kilogramm Marihuana, ein Kilogramm Ecstasy-Tabletten, Bargeld in Höhe von fast einer halben Million Euro sowie diverse Waffen beschlagnahmt wurden.

Zugang zum Rauschgiftbunker
Eingang zum Rauschgiftbunker in Münster. Foto: Polizei Münster

Umfassende Ermittlungen gegen Schmuggler

Unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Münster und mit der Unterstützung des Zollfahndungsamtes Essen ermittelte die GER seit August 2023 gegen zwei Männer aus Münster im Alter von 55 und 61 Jahren. Die Ermittlungen, basierend auf der Auswertung vorhandener Informationen, ergaben, dass die Tatverdächtigen regelmäßig größere Mengen Rauschgift aus den Niederlanden einschmuggelten, wofür sie einen speziell präparierten Klein-LKW nutzten.

Konspiratives Verhalten und Festnahme

Trotz ihres außerordentlich konspirativen Vorgehens und eines unauffälligen Lebensstils gelang den Ermittlern nach fast sieben Monaten die Festnahme der Männer. Unter Beobachtung der Polizei und des Zolls luden die Verdächtigen in den Niederlanden etwa 24 Kilogramm Marihuana in den Klein-LKW, woraufhin sie bei ihrer Ankunft in Münster festgenommen wurden. Spezialeinheiten unterstützten die Festnahmen.

Im Garten gefundenes Bargeld. Foto: Polizei Münster

Durchsuchung und Funde

Bei der Durchsuchung der Wohnungen der Männer und ihrer Rauschgiftabnehmer entdeckten die Ermittler im Garten eines der Tatverdächtigen knapp 450.000 Euro Bargeld, mehrere Schusswaffen, darunter eine AK 47 Kalaschnikow, und Munition, die unter anderem in Eimern vergraben waren. Am Wohnort des 55-Jährigen führte die Durchsuchung eines verdeckten Kriegsbunkers zur Sicherstellung von Verpackungsmaterial für Marihuana.

Weitere Ermittlungserfolge

Die Ermittlungen führten auch zur Identifizierung mutmaßlicher Cannabisabnehmer. In deren Wohnungen wurden scharfe Schusswaffen, Munition und kleinere Mengen Rauschgift gefunden und beschlagnahmt.

Untersuchungshaft und weitere Ermittlungen

Die 55- und 61-jährigen Tatverdächtigen befinden sich auf Antrag der Staatsanwaltschaft Münster in Untersuchungshaft, während gegen die mutmaßlichen Drogenabnehmer ebenfalls Strafverfahren eingeleitet wurden.

Langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit von Polizei und Zoll

Die Polizei und die Zollfahndung in Münster arbeiten bereits seit Langem erfolgreich in der Bekämpfung der schweren und organisierten Rauschgiftkriminalität zusammen. Die GER, gegründet 1992, setzt sich aus Beamtinnen und Beamten des Polizeipräsidiums Münster und des Zollfahndungsamtes Essen zusammen.

Wahlen und Neubesetzungen in der LEADER-Region Hohe Mark

Neuer Vorstand für die LEADER-Region Hohe Mark gewählt – LEADER-Region Hohe Mark (Dülmen, Dorsten mit den Stadtteilen Lembeck, Rhade, Alt-Wulfen und Deuten, Haltern am See, Olfen, Raesfeld, Heiden und Reken).

In der jüngsten Mitgliederversammlung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) der LEADER-Region Hohe Mark fanden wichtige Entscheidungen statt, darunter die Wahl des neuen geschäftsführenden Vorstandes.

Positive Reaktionen auf die Vorstandswahl

Regionalmanagerin Andrea Große-Heidermann äußerte sich erfreut über die erfolgreiche Wahl: „Ich freue mich auf die zukünftige Zusammenarbeit mit dem neu gewählten geschäftsführenden Vorstand. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam die Herausforderungen angehen und die Region Hohe Mark nachhaltig stärken werden. Ein herzlicher Dank gilt auch dem bisherigen geschäftsführenden Vorstand für die engagierte Zusammenarbeit und die erreichten Erfolge.“

©Alexander Jaegers

Die neuen Vorstandsmitglieder

Das einstimmige Votum führte zur Neubesetzung folgender Positionen im geschäftsführenden Vorstand:

  • 1. Vorsitzender: Dr. Patrick Voßkamp, Bürgermeister der Gemeinde Heiden
  • 2. Vorsitzender: Markus Büsken, Förderverein Naturpark Hohe Mark e.V.
  • Kassierer: Manuel Deitert, Bürgermeister Gemeinde Reken
  • Kassenprüfer: Ralf Steiger und Oliver Cichowski (Volksbank Raesfeld und Erle)

Wechsel in der Kassenführung

Astrid Wiechers, ehemalige Kassiererin und Fachbereichsleiterin „Stadtentwicklung“ bei der Stadt Dülmen, scheidet aus dem Vorstand aus. Ihre Nachfolge tritt Manuel Deitert an, der zuvor bereits als erster Vorsitzender der LAG tätig war.

Neue WiSo-Partner in der Region

„Zusätzlich freuen wir uns, neue WiSo-Partner in unserer Region begrüßen zu dürfen“, erklärt Andrea Große-Heidermann. Neu im Team sind Frau Dr.-Ing. Christiane Bucher, Nachfolgerin von Frau Dr. Baumeister in der Akademie des Handwerks Schloss Raesfeld, und Marianne Teltrop, zweite Geschäftsführerin des Naturparkhauses Hohe Mark in Raesfeld. Sie unterstützt den LEADER-Prozess nun als Vertreterin des Vereins „Naturpark Hohe Mark – Westmünsterland e.V.“.

Der erweiterte Vorstand der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) hat positive Beschlüsse bezüglich des neuen Bewertungsbogens für Kleinprojekte und zukünftige LEADER-Projektanträge gefasst. Diese Bewertungsbögen sind nun das Fundament, auf dem der erweiterte LAG-Vorstand basierend entscheidet, ob ein Projekt die erforderlichen Kriterien erfüllt und somit für eine Förderung durch LEADER in Frage kommt.

Klärung der Förderrichtlinien

Ein weiteres Thema der Besprechung war die Abgrenzung der Förderrichtlinien zwischen LEADER und der Struktur- und Dorfentwicklung. Diese wurde der LAG durch Melanie Hinsken und Martina Althues von der Bezirksregierung Münster sowie Alexander Jaegers, zuständig für das LEADER-Regionalmanagement, ausführlich erläutert. Ihre Expertise trug dazu bei, ein klares Verständnis der unterschiedlichen Förderrahmen und -bedingungen zu vermitteln.

Unterscheidung der LEADER-Förderung von der Struktur- und Dorfentwicklung

Ebenso stand die Unterscheidung der Förderrichtlinien zu LEADER und zur Struktur- und Dorfentwicklung“ auf der Agenda. Diese wurde der LAG freundlicherweise seitens der Bezirksregierung Münster durch Melanie Hinsken und Martina Althues sowie Alexander Jaegers (LEADER-Regionalmanagement) erläutert.

Oh Happy Day – Gospelkonzert in der Erler St. Silvester-Kirche

Oh Happy Day – Gospelkonzert in Erle: Saint Paul’s Inspiration gastiert am 28.04.2024 in der St. Silvester Kirche.

Saint Paul‘s Inspiration – inspiriert, bewegt durch die intensive Gospelmusik, verbunden mit dem Ort seiner Entstehung (Pauluskirche) entstand der Chorname, der zugleich Ausdruck sein soll für die Kraft und Lebendigkeit der christlichen Botschaft.

Neben einigen bekannten amerikanischen Gospelsongs stehen insbesondere Titel im Vordergrund, die sich derzeit in der Deutschen Gospelszene großer Beliebtheit erfreuen. Es handelt sich dabei um Titel skandinavischer Chöre und Komponisten wie Oslo Gospel Choir, Reflex, H-C Jochimsen, J. Arenius.

Foto: Thomas Angenendt

Über 40 Sängerinnen und Sänger

Seit seiner Gründung gestaltet der Gospelchor Gottesdienste evangelischer und katholischer Gemeinden, Hochzeiten und Jubiläen, Sommerfeste sowie Neueröffnungen musikalisch mit, wirkt auf großen Veranstaltungen mit und veranstaltet eigene Konzerte.

Nun freut sich der Chor darauf, am 28. April um 17:00 Uhr in der St. Silvester Kirche in Raesfeld-Erle ein Gospelkonzert mit dem Titel „Oh Happy Day“ geben zu dürfen.

Entstanden aus einem Gospel-Workshop in Heiden im Januar 2012 proben über 40 Sängerinnen und Sänger mit viel Freude und Elan montags von 20.30 – 22.00 Uhr im Gemeindehaus der evangelischen Pauluskirche in Heiden.

Raesfelder Künstler fördern künstlerische Talente der Drittklässler

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Ausstellungs-Eröffnung am Freitag in der St.-Sebastian-Schule – Besucher willkommen

In der Projektwoche „Art meets school“ erlernen die Drittklässler der St.-Sebastian-Schule unter der Anleitung von professionellen Raesfelder Künstlern diverse Gestaltungstechniken.

Darunter fallen Methoden wie Graffiti, Glasgestaltung und Acrylmalerei. Diese Erfahrung dient den Schülerinnen und Schülern als Anregung und kann den Grundstein für ihre zukünftige „künstlerische Karriere“ legen. Zusätzliche Inspiration holten sich die Kinder beim Besuch des Otto Pankok Museums in Drevenack, wo sie einen Einblick in die Welt der Kunst erhielten.

Ausstellung und Vernissage zum Abschluss der Projektwoche

Den Höhepunkt der Projektwoche bildet die Ausstellung der entstandenen Kunstwerke. Diese werden am Freitag, den 22. März, im Forum der St.-Sebastian-Schule präsentiert. Die Eröffnung der Vernissage findet um 10.10 Uhr statt. Zu diesem kulturellen Ereignis sind alle Kunstinteressierten herzlich eingeladen, um die Kreativität und das Talent der jungen Künstlerinnen und Künstler zu bestaunen.

Einladung zum 65-jährigen Jubiläum des Fanfarencorps Raesfeld

Festliche Feier im Hecheltjens Hof. Am Sonntag, dem 14. April 2024, lädt das Fanfarencorps Raesfeld 1959 e. V. zu seinem 65-jährigen Vereinsjubiläum ein.

Die Feierlichkeiten finden ab 11 Uhr in der Festscheune „Hecheltjens Hof“ in Hamminkeln statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, um in entspannter Atmosphäre die 65-jährige Vereinsgeschichte mit dem Fanfarencorps gemeinsam zu feiern.

Musikalische Highlights des Tages

Des Weiteren erhält das Fanfarencorps Raesfeld musikalische Unterstützung von verschiedenen Gastvereinen, insbesondere dem Musikzug Darfeld und dem Fanfaren-Korps Neheim-Hüsten. Die enge Verbindung zum Musikzug Darfeld, die bereits seit 2016 besteht, manifestierte sich in einem großen, gemeinsamen Konzert unter dem Motto „Musik vereint“. Dabei wurden Werke präsentiert, die eine Symbiose aus Naturtonmusik und Orchestermusik bildeten. Die Beziehung zum Fanfaren-Korps Neheim-Hüsten wird zudem durch die Zusammenarbeit mit dem gemeinsamen musikalischen Leiter David Schwarz gefestigt und vertieft.

Engagement der Jugendlichen

Ein besonderer Fokus liegt auf dem Beitrag der jugendlichen Mitglieder des Fanfarencorps Raesfeld. Diese werden einen wesentlichen Teil des Programms gestalten und ihr musikalisches Talent präsentieren. Mit einem Durchschnittsalter von oftmals unter 25 Jahren bei Auftritten, spiegelt die Jugendgruppe des Fanfarencorps die Vielfalt und Offenheit des Vereins wider.

Programm und Unterhaltung für alle Generationen

Das Jubiläumsprogramm bietet eine bunte Mischung aus Unterhaltung für Besucher*innen aller Altersgruppen. Neben erfrischenden Getränken und kulinarischen Genüssen gibt es Attraktionen für Kinder, wie eine Hüpfburg. Eine besondere Diashow wird die Geschichte des Fanfarencorps Raesfeld lebendig halten. Sie illustriert die Entwicklung des Vereins durch Bilder und Erinnerungen – von den Anfängen bis zu den Höhepunkten bei Meisterschaften.

Einladung an die Öffentlichkeit

Das Fanfarencorps Raesfeld freut sich darauf, zahlreiche Gäste bei diesem besonderen Ereignis begrüßen zu dürfen.

Neuer Vorsitzender beim GSV Raesfeld: Eine Ära endet

Die Jahreshauptversammlung des Gemeindesportverbandes (GSV) Raesfeld brachte signifikante Veränderungen: Boris Hudournik tritt als neuer Vorsitzender an die Stelle von Hans-Jürgen Heursen.

Dies markiert das Ende einer langjährigen Ära, denn Heursen hatte seit 1992 das Amt des Vorsitzenden inne. Er und seine Weggefährten Felix Bietenbeck sowie Jürgen Linial zogen sich aus der Vorstandsarbeit zurück, um den Generationswechsel zu ermöglichen.

„Begrüßung und Dank an die Sportgemeinschaft“

Zu Beginn der Versammlung hieß der Vorsitzende Hans-Jürgen Heursen unter anderem Bürgermeister Tesing und Vertreter der Raesfelder Sportvereine willkommen. Ein besonderer Dank galt dem Gastgeber Eintracht Erle für dessen Gastfreundschaft.

Heursen reflektierte über die stabile Mitgliederzahl in den Vereinen und betonte, dass noch Potenzial für Wachstum bestehe. „Trotz der Herausforderungen der Pandemie ist die Zahl der aktiven Sportler bei rund 3000 stabil geblieben sei“, so Heursen.

Rückblick und Erfolge unter Heursens Führung

Er unterstrich, dass die sportliche Aktivität in Raesfeld Menschen unterschiedlichster Altersgruppen und Geschlechter zusammenbringt, wobei Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer gleichermaßen aktiv teilnehmen.

Ein besonderer Dank galt den Ehrenamtlichen in den Vereinen sowie der Gemeinde Raesfeld für ihre Unterstützung des Sports.

Erfolgreiche Projekte und Zusammenarbeit

Besonders erfreut zeigte sich Heursen über die erfolgreichen Projekte mit Vereinen und der Gemeinde im Rahmen des Landesprojektes „Moderne Sportstätten 2022“.

Die Zusammenarbeit beim Neubau des Tennisclubhauses zwischen dem TSV Raesfeld und Eintracht Erle sei ein herausragendes Beispiel für effektive Kooperation gewesen. Heursen dankte besonders dem federführenden Arbeitskreis unter der Leitung von Jörn Romeiß, den vielen freiwilligen Helfern, der lokalen Wirtschaft, der Gemeinde und den Banken.

Darüber hinaus haben auch viele Aktive aus den Sportvereinen bei der Durchführung des Radwandertages im Jahr 2023 geholfen.

Verabschiedung und Neuwahl

Die Versammlung und Bürgermeister Martin Tesing verabschiedeten die scheidenden Vorstandsmitglieder unter Applaus.

Der neue Vorstand des GSV Raesfeld setzt sich nun wie folgt zusammen:

  • Boris Hudournik als Vorsitzender,
  • Christina Teroerde als Vertreterin,
  • Mario Schminnes als Geschäftsführer,
  • Barbara Schminnes als Kassen- und Pressewartin sowie
  • Nils Kemper als Schriftführer.

Ausblick

Ein ansehender Termin im Kalender des GSV ist der bevorstehende Radwandertag am 28. April, mit Start und Ziel an der Zweifachhalle „Zum Michael“ in Raesfeld.

Erfolg durch Gemeinschaft: 5.600 Euro bei der Aktion „Kuchen für Kumi“

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Was war der Schlüssel zum Erfolg der Aktion „Kuchen für Kumi“, die sensationelle 5.600 Euro einbrachte? War es der leckere Kuchen der Bäckerei Leiers, die Spendenbereitschaft der Bürger, der große Einsatz der Ehrenamtlichen oder eine Kombination all dieser Faktoren?

Am Sonntag, dem 10. März 2024, fand in Raesfeld und Erle wieder der Kuchenverkauf der Kumi-Freunde statt, bei der vorbestellter Kuchen gegen Spenden angeboten wurde. Diese Aktion, ein Teil des Projekts zur Unterstützung von Kumi in Uganda, wurde durch das Engagement zahlreicher Bürger und die Großzügigkeit der Gemeinschaft ermöglicht. Neben dem Verkauf des Kuchens wurden durch verschiedene Initiativen zusätzliche Mittel generiert.

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Foto: Privat

Lokale Unternehmen und Gruppen engagieren sich

Die Firma Seier aus Raesfeld hatte eine Woche zuvor eine firmeninterne Kuchenaktion gestartet, um Pfarrer Charles und sein Waisenhaus in Uganda zu unterstützen. Auch die Schauspieler der plattdeutschen Theatergruppe trugen bei, indem sie während der Pause ihrer Nachmittagsvorstellung Kaffee und Kuchen für die Senioren im Saal von Brömmel-Wilms servierten. Dabei gaben die Zuschauer großzügig Spenden ins Glas, das im Anschluss rumgereicht wurde.

Beeindruckende Spendenbereitschaft

Neben den Einnahmen aus den Kuchenverkäufen gab es auch eine anonyme Großspende. Insgesamt konnte so die stolze Summe von 5.600 Euro über den Verein der Kumi-Freunde an Pfarrer Charles übermittelt werden, der damit Lebensmittel und alltägliche Notwendigkeiten für das Waisenhaus beschaffen kann.

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Firma Seier spendete ebenfalls für die Kumi-Hilfe. Foto: Petra Bosse

Weitere Unterstützung und Informationen

Wer das Waisenhaus und die Arbeit von Pfarrer Charles unterstützen möchte, kann sich unter kumi-freunde.de informieren. Spenden können direkt mit dem Verwendungszweck „Brot für Kumi“ auf das Konto der Kumi-Freunde e.V. bei der Volksbank Coesfeld überwiesen werden (BIC: GENODEM1BOB, IBAN: DE86 4286 1387 0561 8862 00).

Silvesterschule feiert Erfolg des Zirkusprojektes

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Kinder erleben Highlight in ihrer Grundschulzeit

Die Gala-Vorstellungen des Mitmachzirkus der Silvesterschule Erle am letzten Wochenende, sei laut Jonathan Schmidt – Vorsitzender des Fördervereins, bei Kindern und Eltern auf große Begeisterung gestoßen. Sogar die beiden Generalproben am Vormittag konnten bereits vor einem Publikum aufgeführt werden, was allen Beteiligten viel Vergnügen bereitete.

Positive Bilanz des Projekts

In einer Vorbereitungswoche voller vielfältiger Mitmachaktionen haben die Grundschüler ihre Fähigkeiten entdecken und ausbauen können. Sowohl die Silvesterschule als auch der Förderverein ziehen eine durchweg positive Bilanz des Projekts. Wie schon vor vier Jahren habe der Zirkus den Kindern der Silvesterschule die Möglichkeit geboten, in verschiedene Rollen zu schlüpfen, die Grundlagen der Zirkuskunst zu erlernen und ihre eigenen kreativen Talente zu entwickeln und zu zeigen. „Das Team des Mitmachzirkus Manegentraum hat mit viel Empathie die Schulkinder an die Zirkusaktionen herangeführt und die Woche wurde mit den Vorstellungen am Freitag gekrönt“, freut sich Schulleiterin Mareen Kamps.

Würstchen, Brezeln, Getränke und Kuchen

Der Förderverein der Silvesterschule Erle e.V. engagierte sich ebenfalls tatkräftig bei den Gala-Vorstellungen: Bei frühlingshaftem Sonnenschein wurden Würstchen, Brezeln, Getränke und Kuchen verkauft. Dank der Unterstützung zahlreicher Helferinnen und Helfer sei der Verkauf während der Pause reibungslos verlaufen. so konnten die Gäste gut versorgt in den zweiten Teil der Vorstellung starten.

Durch den Verkauf habe der Förderverein laut Schmidt maßgeblich zu einer angenehmen Atmosphäre bei den Veranstaltungen bei. „Die Vorbereitungen mit Planung und Besorgungen haben einige Stunden in Anspruch genommen“, erklärte der Vorsitzende. Das sehe auch der gesamte Vorstand so: „Die Mühe hat sich definitiv gelohnt, wenn man die freudige Stimmung bei den Kindern und allen Beteiligten miterleben darf“.

Förderverein sorgt für bleibende Erinnerungen

Darüber hinaus übernahm der Förderverein die Verantwortung für Foto- und Videoaufnahmen während der Vorstellungen. Ziel sei es gewesen, den Kindern und allen Beteiligten bleibende Erinnerungen in Bild und Ton zu schenken, damit die Momente des Zirkusprojekts dauerhaft festgehalten werden.

Dankesworte an alle Beteiligten und Unterstützer

Nach einer erfolgreichen Woche möchte der Vorstand des Fördervereins allen Mitwirkenden – dem Kollegium der Schule, dem Hausmeister, der Sekretärin, den Helferinnen und Helfern sowie der Familie Bichlmaier vom Mitmachzirkus Manegentraum – seinen Dank aussprechen. Ein besonderer Dank gilt auch den Sponsoren, die das Projekt mit Geld- oder Sachspenden großzügig unterstützt haben. VIELEN DANK!

Zukunftsvisionen für die Silvesterschule und den Förderverein

Für die Silvesterschule und den Förderverein steht nach dem erfolgreichen Zirkusprojekt fest: Auch in Zukunft möchten sie jedem Kind während seiner Grundschulzeit diese besondere Erfahrung ermöglichen.

Pedelecs führen erstmalig die Unfallstatistik im Kreis Borken an

Kreis Borken: Verkehrsunfallstatistik 2023: Im Kreis Borken kam es 11.324 Unfällen, 18 Menschen kamen ums Leben und es gab 242 Schwerverletzte. Erstmals gab es mehr Verunglückte mit Pedelec als mit Fahrrad.

Im Jahr 2023 sind insgesamt 744 Rad- u. Pedelecfahrende verletzt worden. Das sind 18 Verletzte weniger als noch im Jahr 2022. Das entspricht einem Minus von 2,36%. Diese Information war ein zentrales Ergebnis der von der Kreispolizeibehörde Borken veröffentlichten Verkehrsunfallstatistik 2023.

Landrat Dr. Kai Zwicker, Leitender Polizeidirektor Bernd Loeffler und Polizeioberrat Frank Schulz stellten die Verkehrsunfallstatistik in einer Pressekonferenz vor.

Erhöhtes Unfallrisiko im Kreis Borken trotz durchschnittlicher Unfallzahlen

Darin heißt es, dass im Kreis Borken das Niveau der Verletzten- und Unfallzahlen (VHZ und UHZ) ungefähr auf dem gleichen Stand wie bei anderen Behörden der Vergleichsgruppe liege. Trotzdem bleibe die Gefahr, bei einem Verkehrsunfall verletzt oder getötet zu werden, im Kreis Borken sehr hoch.

Kreis Borken: Beliebtes Ziel für Rad-, Pedelec- und Motorradfahrende

Im Vergleich zum Land Nordrhein-Westfalen sei das Risiko, in einen Unfall verwickelt zu werden, um 19,84% höher und die Wahrscheinlichkeit, bei einem Unfall verletzt zu werden, um 14,26% höher. Eines der Gründe sei die Situation im Kreis Borken im Vergleich zu Ballungszentren: Hier gibt es eine Vielzahl an Landes- und Bundesstraßen, wo oft mit hohen Geschwindigkeiten gefahren werde. Zudem macht die attraktive Topographie der Gegend sie zu einem beliebten Ziel für Rad-, Pedelec- und Motorradfahrende. Allerdings besteht gerade für diese Gruppen ein sehr hohes Verletzungsrisiko auf diesen Straßen.

Für das Jahr 2023 zeigte sich, trotz eines Anstiegs der Verkehrsunfälle, ein positiver Trend: Die Gesamtzahl der schwer verletzten Unfallbeteiligten sank. Radfahrende und Pedelec-Nutzer bilden weiterhin einen signifikanten Anteil an den Verunglückten, wobei Pedelecs erstmals häufiger in Unfälle verwickelt waren als Fahrräder.

Drei getötete Pedelecfahrer

Im Jahr 2023 waren 15,90 % aller verunglückten Senioren über 65 Jahre. Ihr Anteil an den Verunglückten liegt nur leicht unterhalb ihrem Bevölkerungsanteil von 19,8 %. Im vergangenen Jahr wurden drei Pedelecfahrende und ein Radfahrer bei Verkehrsunfällen getötet.

Bei den drei getöteten Pedelecfahrenden waren alle über 65 Jahre alt. Diese Altersgruppe gilt als besonders gefährdet, denn aufgrund nachlassender körperlicher Widerstandskraft sind die Folgen von Verkehrsunfällen mit zunehmendem Alter gravierender. Trotzdem gab es insgesamt 13 verletzte Senioren weniger als noch im Vorjahr.

Kreispolizeibehörde setzt auf umfangreiche Präventionsarbeit

Die Kreispolizeibehörde setzt auf umfangreiche Präventionsarbeit, wie Frank Schulz erläuterte. Dabei werden verschiedene Bevölkerungsgruppen durch Trainings, Schulungen und Öffentlichkeitsarbeit erreicht. Ein Schwerpunkt liegt auf der Förderung von sichtbarer Kleidung und dem Tragen von Helmen.

Polizeihauptkommissarin Heike Kormann, Leiterin des Teams Verkehrsunfallprävention und Opferschutz, demonstrierte dies eindrucksvoll mit einem Helmsimulator. Sie zeigte auf, wie schnell schwere Kopfverletzungen bereits bei geringen Geschwindigkeiten entstehen können.

Dauerthema – Zunahme von Verkehrsunfallfluchten

Ein wiederkehrendes Thema sind die Verkehrsunfallfluchten, deren Zahl im Kreis Borken weiter angestiegen ist.

Bei insgesamt 11.324 Unfällen im Jahr 2023 flüchtete nahezu jeder 5. Unfallverursacher vom Unfallort.
Die Zahl der Unfallfluchten nach Verkehrsunfällen mit Personenschaden stieg geringfügig von 110 auf 115 im Jahr 2023.

Landrat Dr. Kai Zwicker betonte dabei: „Verkehrsunfallflucht ist keine Bagatelle, es ist eine Straftat.“

Photovoltaik? Nick Weidemann weiß, worauf es ankommt

Photovoltaikanlagen spielen eine Schlüsselrolle für eine nachhaltigere Zukunft. Die kWhoch2 GmbH hebt sich durch ihre maßgeschneiderten Lösungen und ihren umfassenden Ansatz auch für gewerbliche Kunden hervor. Durch die Kombination aus technologischer Expertise, einem starken Netzwerk und einem tiefen Verständnis für die individuellen Bedürfnisse jedes Kunden, ermöglicht kWhoch2 Unternehmen, einen bedeutenden Schritt in Richtung Energieunabhängigkeit zu machen.

Im folgenden Interview beleuchten wir gemeinsam mit Nick Weidemann das Engagement des Unternehmens, die aktuellen Herausforderungen und die Marktprognosen.

Heimatmedien: „Können Sie die Vision und Mission von kWhoch2 erläutern und wie Ihr Unternehmen zur Energiewende beiträgt?“

Nick Weidemann: „Die Mission der „kWhoch2 GmbH“ ist es, die dezentrale Energieversorgung durch erneuerbare Energie mitzugestalten und den Menschen sowie Gewerbe- und Industrieunternehmen Deutschlands einen bestmöglichen Autarkiegrad sowie eine gesicherte Energiebeschaffungsplanung für die Zukunft zu verschaffen. Natürlich soll sich ein großer wirtschaftlicher Vorteil gleichermaßen einstellen, damit das Unternehmen möglichst gesund in die Zukunft blicken darf!“

Technologie und Effizienz

Heimatmedien: „Wie unterscheiden sich Ihre Photovoltaik-Lösungen von denen der Konkurrenz in Bezug auf Technologie und Effizienz?“

Nick Weidemann: „Eine Photovoltaikanlage kann nur so gut performen, wie sie geplant und errichtet wurde. Eine Photovoltaikanlage soll immer so ausgelegt werden, dass sie sicher und gut mindestens die nächsten 25-30 Jahre effektiv Strom erzeugt. Wir arbeiten ausschließlich mit Partnern und Herstellern zusammen, die bereits lange Zeit am Markt bestehen und gut für die Zukunft aufgestellt sind, sodass bei einem Garantiefall dieser auch bearbeitet werden kann. Was nutzt eine 25 Jahre lange Garantie, wenn der Hersteller, der diese Garantie gewährt hat, nicht mehr existiert?

Alle Mitarbeiter sowie die Geschäftsführung der kWhoch2 haben große Erfahrung, wenn der Einsatz von Photovoltaik im Bereich Gewerbe und Industrie angestrebt wird. Die kWhoch2 begleitet den Kunden auf dem Weg zu einer individuellen Energielösung. Die Photovoltaikanlage ist immer ein Start in die eigene Energiewende des jeweiligen Unternehmens. Durch die sogenannte „Sektorenkopplung“ kann die erzeugte Energie nicht nur den allgemeinen Strombedarf um ein Vielfaches mindern sowie optimieren, sondern auch die Brücke bauen zur Mobilität. Bei der E-Mobilität durch den Einsatz von Elektrofahrzeugen und bei der Wärmeversorgung durch elektrisch geführte Wärmeerzeuger, z. B. Wärmepumpen.

Hier begleitet kWhoch2 den Kunden und denkt jedes Projekt schlüsselfertig, sodass der Kunde seine Photovoltaikanlage bestmöglich betreiben kann. Das alles geschieht immer zukunftsorientiert!“

Innovationen in der Zukunft

Heimatmedien: „Welche Innovationen in der Photovoltaik-Technologie sehen Sie in der nahen Zukunft, und wie bereitet sich kWhoch2 darauf vor?“

Nick Weidemann: „In den nächsten Jahren, aber auch heute schon, werden in Deutschland oft Energieerzeugungsanlagen gerade dann Strom produzieren, wenn nicht unbedingt der höchste Bedarf besteht. Mithilfe von intelligenten Speichersystemen, Softwaren und Stromverteilungstools wird der Strommarkt und die Verwendung von Strom ganz neu definiert. Die Frage ist nur, wer sich hier wie früh aufstellt.
Eine spannende Idee ist es z.B., mittels Batteriestromspeichern Strom „einzuspeichern“, wenn er auf der einen Seite im Netz in hoher Menge vorhanden ist und wieder „auszuspeichern“, wenn der Bedarf höher ist als die aktuelle Produktion.

Dies findet in gewissen Feldtests derzeit bereits statt. Gerade bei verbrauchsintensiven Unternehmen wird mittels großer Batteriestromspeicher ein sehr lukrativer Mehrwert geschaffen. Wenn solch ein Speicher errichtet ist, kann mit dem Strom z.B. an der Strombörse gehandelt werden. Das Prinzip ist eigentlich denkbar einfach: Strom wird eingespeichert, wenn er am Spotmarkt preiswert gehandelt wird. Wenn der Strom am Spotmarkt teuer gehandelt wird, könnte man ihn wieder „ausspeichern“. Amortisationszeiten von weit unter 5 Jahren können auf diese Weise realisiert werden.

Bei diesen Themen investiert kWhoch2 auch und insbesondere Zeit, um dem Zeitgeist nahe zu sein. Unsere Partner im Bereich Speicherbau begleiten uns auf diesem Weg. Ein gutes Netzwerk ist dafür hilfreich und dieses wird von uns täglich gepflegt und erweitert.“

Anforderungen bei Gewerbekunden

Heimatmedien: „Wie geht Ihr Unternehmen auf die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen Ihrer Gewerbekunden ein?“

Nick Weidemann: „Jeder Standort, jeder Verbrauch, jedes Dach, jeder Kabelweg, jede Unterverteilung, jeder Brandschutz und jede Versicherungsvorgabe ist für das jeweilige Objekt individuell. Das trifft auch auf jeden Kundenwunsch zu. Mit unserem Team aus hoch qualifizierten und langzeiterfahrenen Mitarbeitern gehen wir auf genau diese individuellen Anforderungen ein.

Die Erfahrung in der Planung, Errichtung und dem Betreiben einer Anlage im Bereich Gewerbe und Industrie spielt eine große Rolle. All dies bringen wir mit und können demnach genau auf diese Bedürfnisse und Anforderungen eingehen.

Das Projektgeschäft bringt jeden Tag neue Herausforderungen, denen die kWhoch2 genau deshalb jeden Tag agil, handlungsschnell und lösungsorientiert begegnet.“

Förderung und Finanzierung

Heimatmedien: „Wie unterstützt kWhoch2 Kunden bei der Nutzung von Förderprogrammen oder Finanzierungsmöglichkeiten für Photovoltaik-Projekte?“

Nick Weidemann: „Falls Förderprogramme infrage kommen, hilft die kWhoch2 jedem Kunden dabei, das jeweilige Programm nutzen zu können. Wenn nötig, begleitet kWhoch2 den Kunden bei der Antragsstellung im Eins-zu-Eins-Austausch. Ein Förderantrag muss immer von dem jeweiligen Kunden oder einer juristischen Person eingereicht werden, die auch die Förderzusage erhalten möchte. Gibt es Förderungen, die für den jeweiligen Kunden infrage kommen, klärt kWhoch2 auf und unterstützt. Gerade Förderungen im Bereich Gebäudeoptimierung, energetische Optimierungen im Zusammenhang mit Speichersystemen oder auch der Ladeinfrastruktur sind oft versteckt und nicht immer direkt auffindbar. Hierbei holt sich auch die kWhoch2 Hilfe. Ein Partner, der ausschließlich dafür da ist, keine Förderung auszulassen oder zu kombinieren, wird im Bedarfsfall hinzugezogen.

Zurzeit werden jedoch wenige Förderungen für Gewerbe und Industrie ausgegeben, wobei es diese in den meisten Fällen auch gar nicht braucht. Sollten jedoch Förderungen zur Disposition stehen, kann kWhoch2 immer Hilfestellung geben.

Zudem bestehen gute Beziehungen zu Banken. Natürlich gibt es Banken mit weniger und mehr Erfahrung in Sachen Begleitung von Photovoltaikanlagen und deren Finanzierungen. Gerne kann die kWhoch2 hier vermitteln und gute Konditionen aushandeln, selbst bei der zurzeit erhöhten Zinslage.“

Aktuelle Herausforderungen

Heimatmedien: „Welche aktuellen Herausforderungen sieht kWhoch2 in der Photovoltaik-Branche und wie begegnet Ihr Unternehmen diesen?“

Nick Weidemann: „Eine große Herausforderung sind zurzeit immer noch die stark vorherrschenden bürokratischen Hürden sowie die immer größer werdenden Auflagen der Versicherungen für Gebäude oder auch Maschinen.

Die kWhoch2 begegnet diesen Herausforderungen mit Lösungen in der Technik, aber auch im kommunikativen Austausch mit all den Protagonisten auf Seiten der Netzbetreiber, Versicherer, Brandschützer, Feuerwehren, Statiker und den Kunden. Eine Vielzahl von Stakeholdern muss vereint werden. Wir sorgen dafür, dass diese Menschen zusammenkommen, um ein solches Projekt best- und schnellstmöglich nachhaltig umzusetzen.

Nur, wenn miteinander gesprochen wird, kann das Ziel erreicht werden. Ein erster wichtiger Schritt ist es, die Herausforderungen zu kennen und diese frühzeitig zu benennen sowie zu bewältigen. Eine „Checkliste PV für Gewerbe und Industrie“, die auf Erfahrung fußt, ist hierbei unablässig. Natürlich kann diese „Checkliste“ nur dann entstehen, wenn vorher gewisse Erfahrungen gemacht wurden. Alle Mitarbeiter der kWhoch2 haben diese gemacht. Daher ist diese Checkliste sehr umfangreich. Mit der kWhoch2 hat sich ein Kompetenzzentrum gebildet, um vor allem eins wieder in den Fokus zu rücken – Qualität im Projektgeschäft.“

Zukünftige Entwicklungen

Heimatmedien: „Wie bewerten Sie die Entwicklung des Marktes für Photovoltaik in den nächsten 5 Jahren?“

Nick Weidemann: „Nach wie vor brauchen wir die erneuerbaren Energien! Die Energiekosten werden weiter steigen. Natürlich hat man zwischenzeitlich durch den Krieg im Osten und durch dessen Folgen in den letzten zwei Jahren eine große Eruption erfahren. Schaut man sich jedoch die Stromkosten über die letzten Jahre an, so ist zu sehen, dass diese immer schon gestiegen sind. Als Vergleich dient auch der Preis für die Haushalte.

Die Unabhängigkeit sowie Planungssicherheit sind ein wichtiger Baustein für jede Unternehmensführung! Der Markt ist in stetigem Wandel und stark von politischen Entscheidungen abhängig. Gerade die Speicherung und Verteilung von Energie, wie bereits erwähnt, wird in den nächsten 5 Jahren eine immer größere Rolle einnehmen. In 2 Jahren wird der Energieversorger verpflichtet sein, einen individuellen und vom Strombörsenpreis abhängigen Tarif anzubieten. Dies wird einen großen Einfluss auf die Errichtung von Photovoltaikanlagen und deren Auslegungen sowie Dimensionierungen haben. Nach wie vor gehen wir davon aus, dass Strom aus Photovoltaik goldenen Wert erhalten wird.

Elektrifizierung und Digitalisierung sind die Zukunft. Der Bedarf an diesen zwei Dingen ist noch lange nicht gedeckt und entwickelt sich von Jahr zu Jahr weiter!“

Vorteile für gewerbliche Kunden

Heimatmedien: „Welche Vorteile ergeben sich für gewerbliche Kunden durch den Einbau einer Photovoltaikanlage?“

Nick Weidemann: „Zuerst einmal werden ab Tag eins des Betriebs einer Photovoltaikanlage Stromkosten eingespart und gesenkt. Ein sofortiger Optimierungsgedanke der Eigenverbrauchsquote setzt im Unternehmen ein. Das passiert oft automatisiert. Ein Fallbeispiel aus der Praxis: Zuletzt wurde ein Logistikunternehmen mit einer Photovoltaikanlage im Eigenverbrauch und Überschusseinspeisung ausgestattet. Um die Effizienz der PV-Anlage zu steigern, hat man nach Mitteln gesucht, die Eigenverbrauchsquote zu steigern, ohne den direkten Einsatz von Speichern. Das Unternehmen hat im ersten Schritt alle Stapler auf Elektro umgestellt. Im zweiten Schritt wurde ein zweiter sowie dritter Akkusatz angeschafft. Was wurde damit gemacht? Genau dann, wenn tagsüber im Betrieb die Stromerzeugung ihren Höhepunkt erreicht und normalerweise Überschussstrom günstig ins Netz eingespeist werden würde, nutzte das Logistikunternehmen diese Gelegenheit, um den zweiten und dritten Akkusatz zu laden.

Mit zusätzlichen Errichtungen von Klimageräten hat das Unternehmen somit die Eigenverbrauchsquote der Photovoltaikanlage von 45 % auf satte 70 % steigern und die Amortisationszeit von 9 auf 6,5 Jahre senken können.

Wenn dann gleichzeitig von einer Lebensdauer einer Photovoltaikanlage von mindestens 30 Jahren ausgegangen werden darf, ist die Photovoltaiklösung nicht nur nachhaltig und „grün“, sondern auch hoch wirtschaftlich!“

Heimatmedien: „Könnten Sie das anhand einer Beispielrechnung verdeutlichen?

Nick Weidemann: „Gerne, anbei eine recht anschauliche Übersicht:

Gerne kann eine Potenzialanalyse, Machbarkeitsstudie und Ertragsverfahren individuell für jedes Unternehmen welches Interesse bekundet erstellt werden!

Nick Weidemann

Der direkte Weg zur kWhoch2 GmbH:

Westricher Str. 30
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Theatergruppe Erle begeisterte mit ‚Gülle, Sex un(d) Dolce Vita‘

Die Theatergruppe Erle ließ in Sachen Skandale in diesem Jahr nichts aus. Die turbulente Handlung und die Enthüllung, dass der Ehemann seit Jahren Alimente für ein Geheimnis zahlt, sorgten für reichlich Verwirrungen unter den Zuschauern.

Plattdeutsches Theater Erle 2024 (11)

Mit „Gülle, Sex un(d) Dolce Vita“ entfachte die Theatergruppe Erle erneut ein Feuerwerk an humorvollem Chaos, das meisterhaft und mit viel Witz auf die Bühne gebracht wurde. Wie auch in den Vorjahren zog das Stück Liebhaber des Erler Theaters an – und diesmal nicht nur das treue Stammpublikum, sondern auch viele junge Leute. Für alle, die gute Theatervorstellungen und herzhaftes Lachen zu schätzen wissen, waren diese Aufführung ein absolutes Muss und ein Highlight im kulturellen Erler Kalender!

Plattdeutsches Theater Erle 2024

Doch auch für Nicht-Plattdeutsche war das Vergnügen groß: Die Darsteller überzeugten mit ihrer Gestik und ihrem schauspielerischen Talent, das selbst die fehlenden Sprachkenntnisse wettmachte.

Bürgerbegehren zum Jugendhaus Erle vom Gemeinderat abgelehnt

Der Gemeinderat lehnte das Bürgerbegehren ab und sprach sich mehrheitlich für eine Unterbringung von Flüchtlingen im Jugendhaus Erle bis Ende 2025 aus.

In der Sondersitzung des Rates am Montag zum Bürgerbegehren in Raesfeld verfolgten Bürgerinnen und Bürger gespannt die Diskussion und Stellungnahmen.

Das Bürgerbegehren wurde mehrheitlich abgelehnt, mit 19 Ja-Stimmen von CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP, 2 Nein-Stimmen der SPD, sowie 3 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen von der UWG.

Bürgerentscheid

Dies führt nun zu einem Bürgerentscheid, der parallel mit der EU-Wahl am 9. Juni erfolgen soll und den Bürgern folgende Frage gestellt wird: „Sind Sie dafür, dass das Jugendhaus Erle in der Silvesterstraße 20 ab sofort und zukünftig ausschließlich für Jugendaktivitäten und Integration genutzt wird, anstatt als Flüchtlingsunterkunft?“

Im November traf der Rat der Gemeinde die Entscheidung, das Jugendhaus Erle temporär, für höchstens zwei Jahre, zur Unterbringung von Flüchtlingen zu nutzen.

Vorwürfe und Kritik an den Gemeinderat und die Verwaltung

Ein Sprecher des Bürgerbegehrens nutzte seine 15-minütige Redezeit, um die zahlreichen positiven Aspekte des Jugendhauses Erle für Kinder und Jugendliche in der jüngsten Vergangenheit zu beleuchten. Er betonte, dass die Umwidmung des Jugendhauses zu einer Flüchtlingsunterkunft für die Erler Kinder und Jugendliche zum Nachteil sei. Diese würden dadurch einen sicheren und geschützten Ort verlieren, der es ihnen ermöglichte, offen über ihre Probleme zu sprechen. Der Vertreter des Bürgerforums Michel Opolony beschrieb das Jugendhaus als einen wichtigen Zufluchtsort und äußerte Kritik an der Entscheidung des Gemeinderates vom November, die seiner Meinung nach auf fehlerhaften Informationen beruhte. Zudem betonte er, dass das Bürgerbegehren nicht gegen die Flüchtlinge gerichtet sei.

Jugendhaus war größtenteils Zugemüllt und schlecht besucht

Jörg Heselhaus von der Verwaltung trat den Vorwürfen entgegen, die Verwaltung hätte falsche Aussagen gemacht, insbesondere bezüglich der Besucherzahlen des Jugendhauses. „Das Jugendhaus wurde von maximal einer Handvoll Personen, höchstens zwei, frequentiert.

Zusätzlich war ein Großteil des Hauses zugemüllt und etwa zwei Drittel der Räumlichkeiten waren nicht mehr nutzbar“, erklärte Heselhaus. Er betonte, dass diese Situation durch Videos und Fotos aus dem Haus belegt werde und somit nicht ignoriert werden könne.

Räume in der Sporthalle werden gut angenommen

Heselhaus wies auch darauf hin, dass die neuen Einrichtungen in der Sporthalle positiv angenommen wurden und einen Neubeginn in der Jugendarbeit markieren. „Es arbeiten alle Hand in Hand, und es kommen tatsächlich mehr Besucher als zuvor ins Jugendhaus.“ Darüber hinaus betonte er, dass das Jugendhaus nicht dauerhaft verloren sei, sondern ab dem 31.12.2025 wieder zur Verfügung stehen werde.

Heselhaus äußerte auch Kritik darüber, dass in der Stellungnahme zum Bürgerbegehren zahlreiche Fragen unbeantwortet geblieben seien. Er hob insbesondere hervor, dass das Bürgerforum bislang keine Alternativen zum Jugendhaus vorgeschlagen habe. Laut Heselhaus fehlt bis heute eine klare Antwort auf diese wichtige Frage.

Stellungnahme von Bernhard Bölker (CDU)

Bernhard Bölker von der CDU äußerte seine Zustimmung zur Entscheidung und bekräftigte die Entscheidung der CDU-Fraktion, das Jugendhaus für Flüchtlinge zu nutzen. Er verwies darauf, dass das Jugendhaus nicht mehr so stark frequentiert worden sei.

Zum Bürgerbegehrten betonte Bölker: „Es ist unser gutes demokratisches Recht, so etwas zu machen“. Er ließ jedoch offen, ob zukünftig bei weiteren Zuweisungen Container zum Einsatz kommen könnten, stellte aber klar, dass eine Unterbringung in Containern nur im äußersten Notfall akzeptabel sei.

Reaktion auf Posts des Bürgerforums in sozialen Netzwerken

Im weiteren Verlauf seiner Rede ging Bölker auf Beschuldigungen ein, die in den sozialen Netzwerken vonseiten des Bürgerforums erhoben wurden. Es wurde behauptet, „dass einige der Grünen und auch Teile der CDU nicht für unsere Kinder fühlen. „…Daher teile ich diese Videos hier…“. Der veröffentlichte Post auf Facebook enthielt zwei Videos zu sexuellen Aussagen von Cohn Bendit und dem Berliner Senat, die die Partei der Grünen, ihren Vorsitzenden Henry Tünte sowie die CDU in die Nähe von Pädophilie rückten.

Die Meinung anderer achten

Zum Abschluss seiner Rede merkte Bölker an: „Dieses war nicht schön“. Er wies darauf hin, dass alle Ratsmitglieder ehrenamtlich und im besten Interesse der Gemeinde entscheiden und handeln würden und appellierte, die Meinung des anderen zu achten.

Henry Tünte, bekräftigt seine Unterstützung

Der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Henry Tünte, bekräftigte seine Unterstützung für die Unterbringung von Flüchtlingen im Jugendhaus Erle. „Es ist die beste Alternative für Geflüchtete und insbesondere für Kinder, allemal besser als das Leben in einer Blechkiste (Container) oder in einer Turnhalle mit Plastikplane“, argumentierte Tünte. Weiterhin betonte er, dass er bislang weder vom Bürgerforum noch von der UWG oder der SPD tragfähige Alternativvorschläge zum Jugendhaus erhalten habe. „Deshalb bleiben wir bei unserer Entscheidung vom November“, bekräftigte er.

Konfrontation mit Hetze im Netz

In Reaktion auf die Vorwürfe gegen seine Person, die in den sozialen Medien aufkamen, sprach Henry Tünte, Fraktionsvorsitzender der Grünen, das Thema direkt an. „Hallo, ich bin der Henry T. aus Raesfeld“, begann er. Er bezeichnete die in den sozialen Medien verbreiteten Gerüchte und Vorwürfe, die seitens des Bürgerforums gegen ihn und die CDU-Fraktion erhoben wurden, als „ekelhaft“.

Volker van Wasens Kritik an der Entscheidungsfindung

Volker van Wasen von der UWG äußerte sich gegen die Entscheidung und begründete seine Ablehnung vor allem mit mangelnder Kommunikation und der Auffassung, dass die Gemeinde nicht alle möglichen Alternativen zum Jugendhaus umfassend ausgeschöpft und geprüft hätte. Er kritisierte, dass lediglich zwei Alternativen vorgestellt worden seien, was seiner Meinung nach nicht ausreichend war, um eine fundierte Entscheidung zu treffen.

Widerspruch von Bürgermeister Martin Tesing

Diese Äußerungen riefen heftigen Widerspruch von Bürgermeister Martin Tesing (CDU) hervor. Tesing wies darauf hin, dass van Wasen es sich zu einfach mache, insbesondere da er nicht an der Hauptausschusssitzung teilgenommen hatte, in der alle Optionen vorgestellt wurden. „Sie hätten sich bei Ihren Kollegen informieren sollen“, argumentierte Tesing und nannte erneut mögliche Alternativen, darunter die Schule Homer, den Schützenfestplatz Erle, die Turnhalle Erle, das Schwesterhaus in Raesfeld sowie das Jugendhaus selbst.

Elke Rybarczyks Unterstützung für das Bürgerbegehren

„Ich habe dieses Bürgerbegehren unterschrieben und stehe dazu“, betonte Elke Rybarczyk von der SPD. In ihrer Stellungnahme äußerte sie Bedenken darüber, wie Kinder und Flüchtlinge in der aktuellen Diskussion „argumentativ gegeneinander ausgespielt“ würden, was sie als unwürdig empfindet.

Alternative Lösungen

Rybarczyk sprach sich für alternative Lösungen zur Unterbringung aus und berichtete von ihren Beobachtungen in der Gemeinde. Sie sei mit „offenen Augen“ durch die Gegend gegangen und habe festgestellt, dass es weitere mögliche Unterbringungsoptionen gibt. Diese Alternativen möchte sie jedoch vorerst nur in der nichtöffentlichen Sitzung präsentieren. Außerdem sei ein weiter Grund für sie, das Jugendhaus wieder zu räumen, da die Zahlen von Flüchtlingen ihrer Meinung zurückgehen. „Es gibt ja jetzt Grenzkontrollen“.

Christoph Stephans Perspektive zur Bedeutung des Bürgerbegehrens

Christoph Stephan, Fraktionsvorsitzender der FDP, hob die demokratische Bedeutung des Bürgerbegehrens hervor, wies aber auch auf die damit verbundenen Kosten hin. Kritik von seiner Seite gab es zu der Stellungnahme des Bürgerforum: „Schade finde ich, dass heute das Bürgerforum nicht die Möglichkeit nutzte, weitere Fakten auf den Tisch zu legen, unter anderem, wie viele Kinder das Jugendhaus benutzten“.

Organisation und Finanzierung des Bürgerentscheids

Der Bürgerentscheid ist für den 9. Juni angesetzt und soll parallel zur EU-Wahl stattfinden. Die Kosten in Höhe von etwa 22.400 Euro sollen durch die Mehreinnahmen aus der Gewerbesteuer gedeckt werden.

Aktuelle Flüchtlingszahlen in Raesfeld: Ein Überblick zum 18. März 2024

In der Gemeinde Raesfeld leben derzeit insgesamt 345 Flüchtlinge (Stand 18.03.2024).

Davon fallen 210 Personen unter das FLÜÄG, was die vorgesehene Zahl von 230 laut Zuweisung nach dem Flüchtlingsaufnahmegesetzt für Raesfeld momentan um 20 Personen unterschreitet. Zusätzlich gibt es 135 anerkannte Flüchtlinge mit Wohnsitzauflage, was nur einem Teil der laut Integrationsschlüssel vorgegebenen 185 Personen entspricht.

Familiennachzüge 2023

Update: Nicht regemäßig erfasst werden Familiennachzüge von anerkannten Flüchtlingen. Der Grund sei, so Norbert Altrogge, Leiter des Ordnungsamtes, dass die Regelung des Landes NRW es nicht vorsieht, dass Familiennachzüge in der Statistik erfasst werden.

Laut Altrogge waren es in Raesfeld im vergangenem Jahr bis heute rund 20 bis 30 Personen/Familiennachzüge.

In den Zahlen sind auch nicht die Flüchtlinge aus Drittstaaten (ca. 244 Personen) enthalten, die schon länger in Raesfeld ansässig sind und sich nicht mehr in einem aktiven Asylverfahren befinden.

Info

Aus den Meldungen und dem Verteilschlüssel der Bezirksregierung Arnsberg wird für jede Stadt und Gemeinde berechnet, wie viele Flüchtlinge sie aktuell aufnehmen muss. 

Saubere Landschaft: Freiwillige Aktion in Raesfeld zeigt Umweltengagement

Freiwilliger Einsatz für eine saubere Umwelt: 260 ehrenamtliche Helfer bei der Aktion „Saubere Landschaft“ 2024

Wie gut, dass es noch freiwillige Helfer gibt, die den Müll und die Hinterlassenschaften anderer Umweltverschmutzer selbstlos einsammeln und entsorgen.

Während die meisten noch ihre Wochenendruhe genossen, versammelten sich insgesamt 260 Freiwillige, darunter 147 Erwachsene, 68 Kinder und 40 Jugendliche, aus verschiedenen Gruppen wie Vereine, politische Gruppen, die Kita St. Martin, die Sebastianschule, sowie Familien, Firmengruppen und Einzelgänger, am Samstagmorgen bei der 36. Aktion „Saubere Landschaft“.

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Maria Kowalsky, die Vorsitzende des Ortsmarketings, zeigte sich besonders erfreut darüber, dass nahezu die Hälfte der engagierten Teilnehmer Jugendliche und Kinder waren, die selbstlos ihre Freizeit dem Einsatz für eine saubere Umwelt widmeten.

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Der Lammers-Clan bei der Materialausgabe in Erle durch Arno Brömmel am Feuerwehrgerätehaus. Foto: Privat

Startklar mit richtiger Ausrüstung

Die Materialausgabe und der Start erfolgten jeweils am Feuerwehrgerätehaus in Raesfeld und Erle. Dort erhielten die Teilnehmer ihre Müllsäcke und Gummihandschuhe. Ausgestattet begannen die Freiwilligen ihre Arbeit und durchkämmten die Gemeinde und Bauernschaften, um den achtlos weggeworfenen Müll zwischen Büschen und in Parkanlagen sowie Straßenrändern zu beseitigen.

iPhone gefunden

Die Familie Schulte-Kellinghaus sowie Scholtissek mit ihrem Nachwuchs kümmerten sich um die Anlagen rund um den Raesfelder Sportplatz und den Schützenfestplatz.

Familie-Lammers-in-Erle-bei-Aktion-saubere-Landschaft-2024

Neben Zigarettenkippen und Plastikmüll fanden sie auch viel Glas und kleine Mini-Haribo-Tüten – wahrscheinlich Überbleibsel des Rosenmontagszugs. Ein außergewöhnlicher Fund war ein funktionierendes iPhone ohne PIN. Der Eigentümer kann sich bei der Raesfelder Feuerwehr oder beim Fundbüro der Gemeinde melden. Und auch die Familie Lammers bestätigt, dass es in diesem Jahr ungewöhnlich viel Glas, in allen Größen, vom Marmeladenglas bis hin zu Bier-, Schnaps- und Weinflaschen gab.

Stärkung gab es am Ende im Feuerwehrgerätehaus in Raesfeld. Foto: OMR

Wärmende Stärkung nach dem Einsatz

Nach der rund dreistündigen Aktion bei frischen Temperaturen wurden die Teilnehmer mit einer deftigen Erbsen- und Gulaschsuppe belohnt, die von „Wachtmeister“ geliefert wurde. Die Suppe bot nicht nur eine willkommene Stärkung, sondern auch eine wärmende Wirkung nach dem langen Aufenthalt in der Kälte.

Kleine Belohnung für die Kinder. Foto: OMR

Maria Kowalsky dankt der Feuerwehr Raesfeld und dem Löschzug Erle für ihre großartige Unterstützung und Hilfsbereitschaft. Sie zeigte sich erfreut darüber, dass die Umweltaktion „Saubere Landschaft“ auch in diesem Jahr wieder so gut angenommen wurde.

Öffnungszeiten der Erler Bücherei an zwei Sonntagen im Monat

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Geöffnet ist die Bücherei jeden Mittwoch von 16 bis 18 Uhr und an jedem 1. und 3. Sonntag im Monat von 10 bis 12 geöffnet.

Vielfältiges Buchangebot für Kinder: Die Erler Bücherei bietet auch in diesem Jahr eine beeindruckende Auswahl an Kinderbüchern an. Die Erler Bücherei, ein beliebter Treffpunkt für Buchliebhaber und junge Entdecker, hat auch in diesem Jahr wieder an zwei Sonntagen im Monat geöffnet.

Positive Entwicklung der Erler Bücherei

Nach einer Phase der rückläufigen Besucherzahlen der letzten Jahre zeigt sich nun eine positive Entwicklung. Dies ist teilweise auf die im vergangenen Jahr durchgeführte Umstrukturierung der Bücherei zurückzuführen. Dazu gehörten Änderungen wie die Neugestaltung der Kinderecke, die Einführung eines erweiterten Angebots für Kinder und die Anpassung der Öffnungszeiten.

Das Sortiment reicht von humorvollen Bilderbüchern, die sich besonders für die jüngsten Leser eignen, bis hin zu Werken über ernstere Themen, die für ältere Kinder auf verständliche Weise aufbereitet sind. Zusätzlich gibt es eine Reihe von spannenden Abenteuergeschichten, die die Fantasie anregen und zum Lesen motivieren.

Vorlesen Erler Bücherei mit Ilona Schmidt
Foto; Petra Bosse

Öffnungszeiten und spezielle Vorlesestunden

Geöffnet ist die Bücherei jeden Mittwoch von 16 bis 18 Uhr und an jedem 1. und 3. Sonntag im Monat von 10 bis 12 geöffnet.

Darüber hinaus bereichert Ilona Schmidt das Angebot mit einer Vorlesestunde für Kita- und Grundschulkinder, die jeden ersten Mittwoch des Monats von 16 bis 16:30 Uhr stattfindet.

Andreas Grotendorst wird neuer Vorstand des Münsterland e.V.


Der neue Vorstand für den Münsterland e.V. steht fest: Andreas Grotendorst tritt im August 2024 die Nachfolge von Klaus Ehling an, der seit 2009 Chef der Regionalmanagement-Organisation ist.

Das hat der Aufsichtsrat des Münsterland e.V. am 14. März 2024 in seiner Sitzung einstimmig beschlossen.

Grotendorsts Vision für die Region

„Ich danke dem Aufsichtsrat des Münsterland e.V. für das eindeutige Votum und das mir entgegengebrachte Vertrauen. Ich werde all meine Kraft und mein Engagement zusammen mit dem Team der Geschäftsstelle des Münsterland e.V. für die positive Entwicklung der Region einsetzen“, so Grotendorst in einem ersten Statement nach seiner Wahl.

Ein Blick auf Andreas Grotendorst

Grotendorst ist ein echter Münsterländer, wohnt in Raesfeld, ist 53 Jahre alt, verheiratet und hat vier Kinder. Aktuell ist er seit zweieinhalb Jahren Hauptdezernent für ländliche Entwicklung und Bodenordnung bei der Bezirksregierung Münster. Zuvor hat er bei der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW das Studium für den gehobenen Verwaltungsdienst und anschließend ein Studium der Betriebswirtschaftslehre absolviert. Unter anderem war er elf Jahre Bürgermeister der Schlossgemeinde Raesfeld.

Lob für die Entscheidung

„Ich freue mich, dass wir in sehr kurzer Zeit einen so kompetenten und qualifizierten Nachfolger für das wichtige Amt des Vorstandes gefunden haben“, betont Dr. Kai Zwicker, Aufsichtsratsvorsitzender des Münsterland e.V. „Herr Grotendorst hat uns mit seiner vielfältigen Berufserfahrung und Fachkenntnis auf kommunaler Ebene und zuletzt bei der Bezirksregierung Münster sowie seinem empathischen und gewinnenden Auftreten überzeugt. Wir sind uns sicher, dass er die Arbeit des Münsterland e.V. mit seinen rund 50 Beschäftigten für die Region entscheidend prägen wird.“

Dank und Ausblick von Klaus Ehling

Zuvor hatte Klaus Ehling den Aufsichtsrat aus persönlichen Gründen gebeten, Ende Juli 2024 zwei Jahre vor Vertragsende nach mehr als 15 Jahren auszuscheiden und in den Ruhestand treten zu dürfen. „Ich wünsche meinem Nachfolger alles Gute und vor allem viel Erfolg bei seinen Entscheidungen in den herausfordernden Zeiten. Aus der Kenntnis der bisherigen Zusammenarbeit mit Herrn Grotendorst bin ich überzeugt, dass der Aufsichtsrat eine sehr gute Wahl getroffen hat.“

Kreishaushalt 2024 nahezu einstimmig verabschiedet – Niedrigster Hebesatz in NRW


Mit einem beispielhaften niedrigen Hebesatz für die Kreisumlage hebt sich der Kreis Borken deutlich von seinen Nachbarn ab. 750 Mio. Euro-Etat fand die Zustimmung von CDU, SPD, Grünen, UWG/Stadtpartei, FDP und AfD – lediglich Vertreter von „Die Linke“ lehnte ab

Kreis Borken. Der Kreistag des Kreises Borken hat am frühen Donnerstagabend (14.03.2024) nahezu einstimmig den 750 Mio. Euro-Haushalt 2024 für die Kreisverwaltung beschlossen.

Die Kreistagsmitglieder von CDU, SPD, Grünen, UWG/Stadtpartei, FDP und AfD stimmten dem von Landrat Dr. Kai Zwicker und Kreiskämmerer Wilfried Kersting vorgelegten Entwurf zu. Lediglich der Vertreter der Partei „Die Linke“ versagte seine Zustimmung.

Niedrigster Hebesatz in ganz NRW

Der Hebesatz der von den kreisangehörigen Städten und Gemeinden aufzubringenden Kreisumlage beläuft sich auf 26,5 Prozent. „Er ist damit erneut der niedrigste in ganz NRW“, freute sich Landrat Dr. Kai Zwicker. Die Höhe des Hebesatzes der von den kreisangehörigen Kommunen ohne eigenes Jugendamt aufzubringenden Jugendamtsumlage beträgt 25,8 Prozent.

Zum Vergleich: Kreis Recklinghausen beschlossener Hebesatz der Kreisumlage liegt bei 36,26 Prozent, Kreis Wesel 36,4 Prozent und Kreis Coesfeld 31,14 Prozent.

Was ist eine Kreisumlage

Die Kreisumlage: Finanzielle Solidarität für die Daseinsvorsorge

In Deutschland sind Gebietskörperschaften wie Städte und Landkreise für die Bereitstellung grundlegender Dienstleistungen wie Bildung, Gesundheit und Infrastruktur zuständig. Zu ihren Aufgaben gehört die Sicherstellung grundlegender Dienstleistungen, die die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger gewährleisten. Dies umfasst Bereiche wie Bildung, Soziales, Infrastruktur, Umwelt und Kultur.

Um sicherzustellen, dass alle Gemeinden ausreichend finanziert sind, wird die Kreisumlage eingesetzt. Dabei unterstützen finanziell stärkere Gebiete finanziell schwächere, um eine gerechte Verteilung der Ressourcen für die Daseinsvorsorge zu gewährleisten.

Daseinsvorsorge

Die Daseinsvorsorge bezeichnet die Gewährleistung dieser Grundbedürfnisse und Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger einer Gesellschaft. Dazu gehören die Versorgung mit Wasser, Energie und Verkehrsmitteln, die Gesundheitsversorgung, Bildungseinrichtungen wie Schulen und Kindergärten, die Sicherheit durch Polizei und Feuerwehr sowie die Pflege der Infrastruktur wie Straßen und öffentliche Einrichtungen.


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