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In 9 Wochen zum Volkslauf: Neues Laufangebot in Raesfeld

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Der TSV Raesfeld und seine Lauftrainer bieten Laufanfängern aus Raesfeld und Umgebung seit dem 06.04.2024 wieder an, gemeinsam für den Raesfelder Volkslauf zu trainieren.

Laufen ist eine der beliebtesten und zugänglichsten Sportarten, doch viele Menschen scheuen sich davor, einfach weil sie nicht wissen, wie sie anfangen sollen. Doch in Raesfeld gibt es seit vergangenem Samstag nun eine Lösung: Das neue Sportangebot „In 9 Wochen zum Volkslauf“ bietet Anfängern die Möglichkeit, von Grund auf das Laufen zu erlernen und sich gemeinsam auf den Volkslauf in Raesfeld am 31. Mai 2024 vorzubereiten.

Auch für komplette Neueinsteiger geeignet

Das Programm, das von den erfahrenen Lauftrainern geleitet wird, bietet auch kompletten Neueinsteigern, unabhängig von der aktuellen körperlichen Verfassung oder dem Fitnessniveau eine strukturierte und unterstützende Umgebung, um ihre Lauffähigkeiten in nur neun Wochen zu entwickeln. Die Trainings finden zweimal pro Woche statt: Dienstags um 18 Uhr am Sportplatz “Zum Michael“ und samstags um 9 Uhr am Naturparkhaus beim Tiergarten.

„Unser Ziel ist es in erster Linie, dauerhaft den Spaß am Laufen zu vermitteln und gleichzeitig die Teilnehmer physisch und mental auf den anstehenden Raesfelder Volkslauf vorzubereiten“, sagt Norbert Nagel, einer der Lauftrainer.

„Ein Einstieg in diesen Kurs ist auch jetzt noch möglich, jeder ist uns herzlich willkommen.“, betont seine Kollegin Hedwig Fortmann. Weitere Infos: https://www.tsv-raesfeld.de/leichtathletik/volkslauf/

Raesfelder Volkslauf startet am 31.05.2024

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Der letzte Freitag im Mai gehört wie immer dem Raesfelder Volkslauf. An alle 10-km Läuferinnen und Läufer: Auf die Plätze, fertig, los!

Raesfeld (pd). Das Planungsteam des TSV Raesfeld Leichtathletik schwelgt noch immer in Erinnerung an das letztjährige Event mit dem perfekten Wetter, den zahlreichen gutgelaunten Läufern und tollen Ergebnissen. Einzig, dass es anscheinend immer noch nicht gelingt, die 10 km Starter vermehrt vom Sofa zu locken bedauern die Organisatoren und hoffen in diesem Jahr auf zahlreiche Anmeldungen, natürlich nicht nur aus diesem Bereich.

Start der Bambinis 2023. Foto: Verein

Auftakt am Freitag

Den Auftakt am Freitag nach Fronleichnam an der Zweifachturnhalle „Zum Michael“ machen auch in diesem Jahr wieder die 400m Bambiniläufe mit den Kindern im Vorschulalter ab 3 Jahre. Nach dem letztjährigen Erfolg der Kita Villa Purzelbaum bleibt es spannend welcher Kindergarten in diesem Jahr den Pokal des teilnehmerstärksten Kindergartens mit nach Hause nehmen kann.

Grund- und weiterführenden Schulen

Auch im Bereich der Grund- und weiterführenden Schulen gibt es für die teilnehmerstärkste Klasse einen Pokal zu holen. Schon 2 mal konnte die letztjährige Klasse 2c hierbei zeigen, wie viel man als Team erreichen kann. Mal schauen, ob sie in diesem Jahr das Triple schaffen. Ein bisschen hoffen die Veranstalter natürlich schon auf ernstzunehmende Konkurrenz aus anderen Klassen.

Neben den 1000 m und 2,3 km Schülerläufen und den anschließenden 5 km- und 10 km Läufen wird in diesem Jahr zum ersten mal auf Wunsch vieler Walker testweise ein eigener 5km-Walkinglauf gestartet. Somit, so die Organisatoren, ändern die sich seit Jahren bekannten Startzeiten etwas und man sollte sich einen genauen Blick in die Ausschreibung gönnen.

Wertung des Lippe-Issel-Cups

Und wie in jedem Jahr zählt der letzte Lauf des Tages, die 10 km-Langdistanz, als 2. von insgesamt 4 Läufen für die Wertung des Lippe-Issel-Cups. Weitere zugehörige Laufveranstaltungen nach Schermbeck am 05.05.24 und Raesfeld am 31.05.24 sind anschließend Drevenack am 05.07.24 und Hamminkeln am 23.08.24.

Weitere Infos und Anmeldungen sind möglich unter: https://www.tsv-raesfeld.de/leichtathletik/volkslauf/

Erste Info-Veranstaltung: Was ist eigentlich kommunale Wärmeplanung?

Die Gemeinde Raesfeld ergreift Initiative im Klimaschutz und möchte deshalb ein durchdachtes Wärmekonzept erstellen, um aktiv zur Reduktion von Emissionen und zum Schutz unserer Umwelt beizutragen. Dazu gibt es die erste Informationsveranstaltung zur kommunalen Wärmeplanung.

Am Dienstag, den 16. April 2024, um 19:00 Uhr, lädt die Gemeinde Raesfeld zu einer zukunftsweisenden Informationsveranstaltung im Rathaus ein. Das Thema: die kommunale Wärmeplanung. Diese Veranstaltung bietet allen interessierten Bürgern eine Gelegenheit, sich über eines der wichtigsten Themen unserer Zeit zu informieren und aktiv an der Gestaltung ihrer Gemeinde teilzuhaben.

Viele Fragen rund um die Wärmeplanung

„Die Gemeinde beginnt mit der kommunalen Wärmeplanung und möchte die Raesfelderinnen und Raesfelder von Anfang an mitnehmen“, lädt Bürgermeister Martin Tesing zur Teilnahme an der Infoveranstaltung ein. „Für uns ist es wichtig, dass Fragen rund um dieses Thema beantwortet werden können: Was ist eigentlich die kommunale Wärmeplanung? Wie wird sie erstellt? Welche Auswirkungen haben die Ergebnisse auf den einzelnen?“

Gemeinsam mit den Projektpartnern der Gemeinde Raesfeld, der Greenventory GmbH aus Freiburg und der EMERGY aus Borken, soll es darauf Antworten und Möglichkeiten des Austauschs zu diesem Thema geben.

Durchdachtes Wärmekonzept

Auch zukünftig werde man weitere Beteiligungsformate zum Wärmeplanungsprozess anbieten, da dies ein Thema aller Verbraucher sowohl aus dem öffentlichen, dem gewerblichen als auch dem privaten Bereich sei, so der Bürgermeister. „Es geht darum mit einem durchdachten Wärmekonzept einen deutlichen Beitrag zum Schutz der Ressourcen und des KIimas zu leisten. Da ist jeder von uns gefordert.“

Nächtlicher Feuerwehreinsatz in Raesfeld: Wohnung durch Brand beschädigt

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In der Dienstagnacht wurde die Feuerwehr zu einem Notfall am Ostring in Raesfeld gerufen. Um 23.36 Uhr erreichte sie die Meldung eines Brandes auf einem Balkon, der sich auf die Fassade des Gebäudes auszuweiten drohte.

Die Feuerwehrkräfte des Löschzuges Raesfeld und Erle drangen mit Atemschutz in die betroffene Wohnung vor, um das Feuer zu bekämpfen.

„Umsichtige Nachbarn hatten die Wohnungseigentümer geweckt, sodass beim Eintreffen der Feuerwehr keine Personen mehr in der Wohnung waren“, so André Szczesny, Leiter der Feuerwehr.

Medizinische Versorgung und Untersuchung

Die Wohnungseigentümer wurden vorsorglich durch den Rettungsdienst untersucht. Sie hatten Rauchgase eingeatmet, jedoch wurden keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen festgestellt.

Nach dem Brand

Nach erfolgreicher Brandbekämpfung kümmerte sich die Feuerwehr um die Belüftung der Wohnung mit einem Hochdrucklüfter. Trotzdem ist die Wohnung momentan aufgrund der starken Rauchbelastung nicht bewohnbar. Die Eigentümer fanden bei Verwandten Unterschlupf. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Einsatzende und Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft

Gegen 00:45 Uhr konnte die Feuerwehr den Einsatzort verlassen und sich am Feuerwehrgerätehaus (FGH) wieder einsatzbereit melden.

Neue Feuer- und Rettungswache in Borken: Baubeginn im April 2024

Vorbereitungen für die Erschließung des Geländes. In Borken an der Raesfelder Straße, südlich der B 67, wird auf einer Fläche von dreieinhalb Hektar eine moderne Feuer- und Rettungswache errichtet.

Der Startschuss für die Erschließungsarbeiten ist für Montag, den 15. April 2024, angesetzt. Aktuell werden bereits vorbereitende Maßnahmen durchgeführt, darunter die Verlegung wichtiger Versorgungsleitungen.

Infrastrukturelle Entwicklungen

Für die Erschließung des Areals werden sowohl Zu- als auch Ausfahrten zur Raesfelder Straße und eine Alarmausfahrt mit Anbindung an die Bundesstraße B 70 geschaffen. Zusätzlich ist der Bau eines naturnahen Regenrückhaltebeckens geplant, das Niederschlagswasser sammelt und in den Döringbach leitet. Das Schmutzwasser der Wache wird über ein Druckrohrleitungssystem zur Tuchschererstraße abgeleitet.

Zeitplan und Investition

Die Fertigstellung der Erschließungsarbeiten für die Feuer- und Rettungswache ist für den Herbst 2024 vorgesehen. Allerdings können witterungsbedingte Verzögerungen auftreten. Nach Abschluss der Erschließungsarbeiten plant die Stadt Borken, die Raesfelder Straße zu sanieren, beginnend vom Kreisverkehr an der Gildenstraße bis zur B 70. Das Gesamtvolumen für die Erschließungsarbeiten beläuft sich auf rund 1,94 Millionen Euro, während die geschätzten Gesamtkosten des Projekts bei etwa 37,35 Millionen Euro liegen.

Hinweise und Appell an die Bevölkerung

Die Stadtverwaltung Borken appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, im Baustellenbereich umsichtig zu agieren und die Baustellenschilder zu beachten. Bei Bedarf von halbseitigen Straßensperrungen werden diese gesondert angekündigt. Verständnis wird auch für mögliche Einschränkungen während der Bauarbeiten erbeten.

Bauen & Wohnen 2024: Messe bietet Information und Fachberatung

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Die bevorstehende „Bauen und Wohnen“ Messe in Dorsten bietet Besuchern an zwei Tagen einen umfassenden Einblick in alle Aspekte rund um das Thema Bauen, Wohnen, Sanieren und Renovieren. Zahlreiche Aussteller werden auf der Messe präsent sein, um den Besuchern mit ihrem Fachwissen zur Seite zu stehen. Die Messe, die vom 13. bis zum 14. April in der alten Kaue der ehemaligen Zeche Fürst-Leopold stattfindet, bietet eine Vielzahl von Informationen und Möglichkeiten.

Die vierte Ausgabe der Bauen-Wohnen & Energie Tage Dorsten steht bevor und verspricht ein inspirierendes und informatives Erlebnis für Bauherren, Renovierer und Hausbesitzer.

Mit über 40 renommierten Ausstellern präsentiert die Messe eine breite Palette an Produkten und Dienstleistungen rund um das Thema Bauen, Wohnen und Energienutzung. Von modernen Bauelementen über Haustüren, Fenster und Wintergärten, Insektenschutz bis hin zu Klimaanlagen, Möbel aus recyceltem Holz, Spanndecken und modernen Fliesen in Großformaten – hier finden Besucher kompetente Ansprechpartner für jede Herausforderung rund um ihr Zuhause. Passend zum Frühling spielt beispielsweise der Insektenschutz eine wichtige Rolle. Hier stehen Fachleute wie etwa der „RentMückenMeister“ mit Rat und Tat zur Seite. Im Außenbereich präsentieren zudem Autohäuser ihre Fahrzeuge. Dabei kann man auch das mobile Wohnen erleben, etwa bei den Campern der Firma Heddier.

Heiz- und Energietechnik

Ein zentrales Thema in diesem Jahr ist die Heiz- und Energie-Technik, insbesondere vor dem Hintergrund des Gebäudeenergiegesetzes (GEG). Dieses Gesetz bringt wichtige Veränderungen mit sich. Darunter finden sich die Verpflichtung zum Einsatz erneuerbarer Energien bei neuen Heizungsanlagen ab 2024 und die vollständige Umstellung auf erneuerbare Energien bis 2045. Hausbesitzer stehen vor zahlreichen Fragen bezüglich ihrer Heizungsanlagen, Fördermöglichkeiten und dem Umgang mit bestehenden Heizsystemen. Diese können auf der Messe von Experten geklärt werden. An Ständen von lokalen Fachfirmen wie kwHoch2 oder Sonne.nrw kann man sich hier bestens beraten lassen.

Solartechnik und Umweltschutz

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Solar-Technik, die als Schlüssel zur Energiewende immer mehr an Bedeutung gewinnt. Doch auch hier gilt es, den Überblick zu behalten und Fragen zu Anwendungsmöglichkeiten, Kosten und staatlichen Förderungen zu klären.

Die Messe bietet aber nicht nur Antworten auf technische Fragen. Sie zeigt auch, wie Handwerksbetriebe die Themen Umweltschutz, Energieeinsparung und Nachhaltigkeit in ihre Arbeit integrieren.

Nachwuchsförderung und Mitarbeitergewinnung

Die Firma Pasterkamp aus Dorsten ist bekannt für ihre Expertise im Bereich Sanitär und Heizung. Zusätzlich engagiert sich das Unternehmen intensiv in der Nachwuchsförderung und Mitarbeitergewinnung im Handwerk. Dazu ist Pasterkamp mit einem großen Stand auf der Messe vertreten

Besucher können ein Balkonkraftwerk für Zuhause gewinnen

Besucher haben außerdem die Möglichkeit, an einer Verlosung für ein Balkonkraftwerk im Wert von 1000€ teilzunehmen. Dieses kleine Solarkraftwerk kann sowohl in der Mietwohnung als auch im Eigenheim installiert werden und bietet eine nachhaltige Energiequelle für jeden.

Eintritt und Öffnungszeiten der „Bauen & Wohnen“

Die Bauen-Wohnen & Energie Tage Dorsten finden am 13. und 14. April in der historischen Kaue der ehemaligen Zeche Fürst Leopold sowie auf dem schönen Außengelände unter den Platanen statt, umgeben von vielen Restaurants und Cafés. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei. Die Öffnungszeiten sind Samstag von 10-17 Uhr und Sonntag von 11-17 Uhr.

  • Geöffnet ist die Messe am Samstag von 10 bis 17 Uhr und am Sonntag von 11 bis 17 Uhr.
  • Der Eintritt ist an beiden Tagen frei.
  • Weitere Informationen finden Sie unter www.messecom-nord.de

Klimaschutz aktiv mitgestalten – Workshop am 11. April 2024

Zum Workshop am Donnerstag, 11. April 2024 um 18.00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses sind alle interessierten Raesfelderinnen und Raesfelder herzlich eingeladen.

Der Rat der Gemeinde Raesfeld hat beschlossen, für die Gemeinde ein Klimaschutzkonzept zu erstellen, das alle laufenden und geplanten Projekte und Maßnahmen aus dem Gemeindegebiet bewertet, Ziele definiert und weitere Maßnahmen beschreibt.

Neben den klassischen Themen Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Bauen & Bestandsgebäude sowie Mobilität, soll ein besonderer Fokus auf die kommunalen Einflussbereiche und Rahmenbedingungen gelegt werden.

Erste Schritte zu einem umfassenden Klimaschutzkonzept

Die Erstellung des Klimaschutzkonzeptes erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen B.A.U.M. Consult GmbH aus Hamm. Die ersten Schritte auf dem Weg zu einem umfassenden Klimaschutzkonzept beginnen mit der Analyse des Ist-Zustandes. Daraufhin wurden Potenziale zum Ausbau erneuerbarer Energien und Möglichkeiten der Energieeffizienz gerechnet, welche Hinweise geben, wie Klimaschutz im Gemeindegebiet stärker betrieben werden kann.

Nun sollen im Rahmen eines Workshops konkrete Handlungsfelder und Maßnahmen erarbeitet werden. Zu diesem Workshop am Donnerstag, 11. April 2024 um 18.00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses sind alle interessierten Raesfelderinnen und Raesfelder herzlich eingeladen.

Globale Herausforderung

„Ich hoffe, dass sich viele an diesem Prozess beteiligen, denn Klimaschutz fängt vor Ort an“, so Bürgermeister Martin Tesing. „Der Klimawandel ist eine globale Herausforderung, die wir jedoch auf lokaler Ebene aktiv angehen müssen. Gemeinsam werden wir für die Gemeinde unseren Teil für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft für kommende Generationen beitragen.“

Wölfe in der Gemeinde Raesfeld – Schafe wurden Opfer zweier Räuber

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In der Gemeinde Raesfeld herrschte in den letzten Wochen Unruhe. Gleich mehrmals wurden Schafe, auch in der Nähe des Erler Sportplatzes, Opfer von Wolfsangriffen.

Die Analyse der Vorfälle vom 26. Januar und 12. Februar 2024 zeigt: Zwei Wölfe – einer mit der seltenen Kennung HW02 und der andere, ein Männchen mit der Kennung GW3616m – treiben ihr Unwesen in der Region. Die genetischen Spuren dieser Raubtiere wurden bei den Angriffen, die sechs tote und ein verschwundenes Schaf forderten, eindeutig identifiziert.

Schafe in Raesfeld gerissen
Viel blieb von dem Schaf nicht mehr über. Foto: Privat

So konnten am 26. 1. 2024 für die insgesamt sechs toten Schafe eindeutig zwei Wölfe nachgewiesen werden: der seltene Haplotyps HW02 (eine Individualisierung war nicht möglich) sowie ein männlicher Wolf mit der Kennung GW3616m (Haplotyp HW01).

Ein weiterer Vorfall ereignete sich am 12. Februar in Raesfeld-Erle, ganz in der Nähe des Erler Sportplatzes. Hier wurden drei Schafe getötet, ein Schaf ist verschwunden. Untersuchungen ergaben, dass erneut auch hier wieder zwei Wölfe, HW01 und HW02, Individualisierung sei ebenfalls nicht möglich gewesen, jagten und für die Risse verantwortlich sind.

Offene Risse

Die toten Schafe von Wilhelm Rössing Riss vom 5. März in Raesfeld – Erle werden ebenfalls einem Wolf zugeschrieben. Die individuelle Identifizierung steht allerdings noch aus. In Bearbeitung ist auch noch ein Schafriss am selben Tag in Westenborken. Dies gilt ebenso für den Vorfall am 22. März in Raesfeld-Erle, wo ein Schaf gerissen wurde.

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) hat jüngst die Aktivitäten von Wölfen im Ruhrgebiet aktualisiert. Auffallend ist dabei die Ausweitung des Jagdgebietes der Wölfin Gloria, die bisher vor allem im Wolfsgebiet Schermbeck aktiv war. Die standorttreue Gloria hatte bereits in den vergangenen Jahren des Öfteren Schafe in Kirchhellen und Umgebung gerissen.

Glorias Aktivitäten: Risse in Dorsten und Gelsenkirchen

Am 7. Februar wurde ein Vorfall in Dorsten registriert, bei dem ein Schaf getötet und zwei weitere verletzt wurden. Dieser Riss wurde mittels Genanalyse der Wölfin Gloria mit der Kennung GW 954f aus dem Wolfsgebiet Schermbeck zugeordnet.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich am 26. Februar in Gelsenkirchen-Scholven. Hier riss Gloria drei Damwild. Die Tiere wurden durch einen für große Caniden typischen Kehlbiss getötet, so die Ergebnisse der Veterinäruntersuchung.

Spielen und Singkreis – Gemeinsame Aktion Jugendhaus Erle und AWO

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Die AWO Raesfeld lädt ein zum generationsübergreifenden Spielenachmittag zusammen mit dem Jugendhaus Erle am 15.04.2024 um 16 Uhr im Küchenraum der Sporthalle Erle.

Bei Kaffee und Kuchen wollen wir mit den Kindern und Jugendlichen verschiedene bekannte Gesellschaftsspiele spielen.

Gemeinsames Singen

Am Donnerstag, den 18.04.2024, findet um 18 Uhr im Versammlungsraum der Zweifachsporthalle Raesfeld wieder der Singkreis der AWO Raesfeld statt. Hierzu ist jeder eingeladen, auch wenn Gesangstalent nicht vorhanden ist.

Beide Veranstaltungen sind kostenfrei und Anmeldungen sind nicht erforderlich. Rückfragen gerne an Sonja Köhler, Handy 01701968262, oder per E-Mail an [email protected].

60 Jahre später: Fröhliches Wiedersehen der Schulentlassung 1964 in Raesfeld

Unter strahlendem Sonnenschein und bei perfektem Bilderbuchwetter fand Klassentreffen des Entlassjahrgangs 1964 in Raesfeld am Schloss statt.

Dank der sorgfältigen Planung und Organisation durch Brigitte Nießing, Magdalene Müller, Sigrid Möllenbeck sowie Hans-Josef und Alfons Brinkmann, fand das freudige Zusammentreffen in der Gaststätte Freiheit 24 statt.

Das Ereignis, das nach sechs Jahrzehnten stattfand, zog mehr als 30 ehemalige Klassenkameraden an. Die Gäste, die sich auf dieses Treffen freudig vorbereitet hatten, genossen gemeinsam einen Tag voller Geselligkeit und Gemütlichkeit. Besonders hervorzuheben ist, dass unter den Anwesenden auch ehemalige Schülerinnen und Schüler der letzten einzügigen Klasse der ehemaligen Martinsschule aus der Bauerschaft waren.

Anekdoten aus der gemeinsamen Schulzeit

Die Zeit verging im Fluge, geprägt von lebhaften Gesprächen und dem Austausch von Anekdoten aus der gemeinsamen Schulzeit. Die Teilnehmenden tauschten nicht nur Erinnerungen, sondern auch interessante Neuigkeiten aus ihren Leben aus. Das Treffen 60 Jahre nach der Schulentlassung in Raesfeld bot den ehemaligen Schülern eine unvergessliche Gelegenheit, in Erinnerungen zu schwelgen und alte Freundschaften aufzufrischen. Ein Tag, der sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Kinder basteln Insektenhäuser – Jetzt anmelden

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Auch Insekten brauchen eine Wohnung. Aus diesem Grunde lädt der Heimatverein Raesfeld Kinder in Begleitung eines Erwachsenen zur Fertigung von Insektenhäusern am Samstag, 20. April 2024, ab 10.00 Uhr in den Werkkeller der St. Sebastian-Grundschule ein.

Da nur 10 Kinder teilnehmen können, ist eine Anmeldung bis zum 18.02.2024 bei Christiane Danblon Tel. Nr. 0151 14907496 erforderlich. Der Kostenanteil beträgt 10 € pro Kind.

Ausbau der Windenergie nimmt weiter Fahrt auf: NRW erneut Spitzenreiter bei Genehmigungen

Rekordwachstum in der Windenergie. Sicher, bezahlbar und klimafreundlich – so soll Deutschlands Energieversorgung künftig sein. Nordrhein-Westfalen möchte die Energiewende entscheidend mitgestalten und beschleunigt unter anderem den Ausbau der Windenergie. 

Laut einer aktuellen Auswertung des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV NRW) wurden im ersten Quartal 2024 in NRW beeindruckende 139 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 825 Megawatt genehmigt. Das ist ein beachtlicher Zuwachs von 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und macht fast ein Drittel der bundesweit genehmigten Leistung von 2737 Megawatt aus. Diese Zahlen, Stand vom 4. April 2024, signalisieren einen signifikanten Fortschritt im Bereich der erneuerbaren Energien.

NRW an der Spitze der Windenergie

Diese Entwicklung unterstreiche Nordrhein-Westfalens führende Rolle im Windenergieausbau auf Bundesebene, wo es nun vor Niedersachsen und Schleswig-Holstein rangiert, heißt es. Im ersten Quartal 2024 wurden zusätzlich 28 neue Anlagen in Betrieb genommen, womit in NRW nun 3.796 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 7.329 Megawatt aktiv sind. Diese Zahlen entsprechen bereits dem Gesamtergebnis des Jahres 2022 und 43 Prozent der im Jahr 2023 genehmigten Leistung.

Ministerin Neubaur bestätigt Erfolg

Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur betonte die Bedeutung dieser Entwicklung: „Die aktuellen Genehmigungszahlen belegen, dass wir in NRW mit unserer Strategie für den Windenergieausbau auf dem richtigen Weg sind. Dank der Anstrengungen auf allen Verwaltungsebenen und unserer Task Force ‚Ausbaubeschleunigung Windenergie NRW‘ überwinden wir Hindernisse und treiben die Energiewende voran. Wir sind noch nicht am Ziel, aber unsere Erfolge zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Umweltminister Krischer lobt beteiligte Akteure

Umwelt- und Verkehrsminister Oliver Krischer ergänzte, dass die erfreuliche Entwicklung nicht nur das Ergebnis der Arbeit der Genehmigungsbehörden, sondern auch der veränderten Rahmenbedingungen auf Bundes- und Landesebene ist. „Dank der gemeinsamen Anstrengungen und des umfassenden Beratungsangebots durch die Regional-Initiativen Wind haben wir einen deutlichen Fortschritt erzielt“, so Krischer.

Vielfältige Kunstszene: Einblick in die Kreativgemeinschaft ‚dasselbe anders‘

Siebte Ausstellung in der Villa Becker: „dasselbe anders“ zieht zahlreiche Besucher an.

„Wir hatten bereits am Samstag rund 60 Besucher“, berichtet Birgit Kölking über das große Interesse an der siebten Ausstellung „dasselbe anders“, die am Wochenende in der Villa Becker stattfand.

Vielfalt in Technik und Erfahrung

Seit ihrer Gründung im Oktober 1996 zeichnet sich die Kreativgemeinschaft „dasselbe anders“ durch eine Vielfalt aus, die in den unterschiedlichen Techniken und dem reichen Erfahrungsschatz ihrer Mitglieder begründet liegt. „Wir kennen uns schon lange und bringen eine reiche Vielfalt an Erfahrungen und Stilen mit“, erklärt ein Mitglied der Gemeinschaft, was die besondere Atmosphäre der Ausstellung unterstreicht.

Dasselbe anders Birgit Kölking

Birgit Kölking: Kombination aus Glas und Holz

Die Raesfelder Glaskünstlerin Birgit Kölking stellte dieses Jahr vermehrt Objektkunst vor, in der sie Glas mit Holz kombiniert. Über das Material sagt sie: „Das Holz stammt größtenteils aus Norwegen, aber auch schon mal aus dem Rhein“, was ihren Werken eine besondere Note verleiht.

Marie-Luise Stötzel: Realitätsferne Kunstwerke

Marie-Luise Stötzel, ein fester Bestandteil des Teams von „dasselbe anders“, überraschte das Publikum mit neuen Kunstwerken. Sie betont, dass ihre Bilder sich von der Realität lösen. Dies illustrierte sie exemplarisch anhand eines Bildes einer Steckdose, welches das Thema „Verbindungen“ aufgreift und symbolisiert, dass nicht jede Verknüpfung möglich ist.

Ausstellung dasselbe anders
Foto: Petra Bosse

„Ich muss immer wieder etwas Neues ausprobieren“, sagt Gisela Penassa, die seit zwölf Jahren zur Ausstellergruppe gehört und ihrer Technik in Acryl treu bleibt.

Marion Vrenegor, deren übergroße Bilder im ersten Stock ausgestellt sind, beschäftigt sich mit Schamanismus und schafft Tierbilder auf Leinwand und Sperrholz, die dem Betrachter Klarheit und Übersicht vermitteln sollen.

Marion Vrenegor
Marion Vrenegor und ihre übergroße Bilder. Foto: Petra Bosse

Für Josef Suer, der erstmals seine Kunstwerke präsentiert, ist die Ausstellung ein bedeutender Schritt: „Ich male eigentlich schon seit 25 Jahren, aber immer nur für meine Familie. Meine Bilder auszustellen, habe ich mich bis heute nicht getraut“, offenbart er. Seine Motive sind vielfältig, insbesondere das Schloss Raesfeld, das er in verschiedenen Techniken und Perspektiven darstellt.

Suer Kunstausstellung
Zum 1. Mal dabei der Maler Josef Suer

Thomas Levin aus Hamburg mit seinen Skulpturen aus Stahl, die Gastkünstlerin Alexandra Orb aus Burlo, die ihre Keramikarbeiten präsentiert, sowie mit Yune Irmgard Terörde (Acryl, Aquarell, Mischtechniken)  trugen mit zur Diversität und zum Reichtum dieser Kunstveranstaltung in der Villa Becker bei.

Gisela Penassa
Gisela Penassa

„dasselbe anders“

Die Mitglieder der Künstlergruppe „dasselbe anders“ kommen aus verschiedenen Kunstbereichen, was zu einem reichen Spektrum an Techniken und Stilen führt. Diese Vielfalt spiegelt sich in ihren Ausstellungen wider, die von traditionellen Maltechniken über experimentelle Medien bis hin zu modernen digitalen Kunstformen reichen können. Umgebung. Die Kreativgemeinschaft „dasselbe anders“ repräsentiert damit nicht nur eine Sammlung individueller Künstler, sondern auch ein lebendiges Forum für kulturellen und künstlerischen Austausch.

Hußmann: E-Bike Aktionstage am 12. & 13. April

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Erleben Sie die ultimativen E-Bike Aktionstage bei Hof- Garten und Zweiradtechnik Hußmann!

Nur an diesem Freitag und Samstag, dem 12. und 13. April, präsentiert Ihnen die Firma Hußmann Raesfeld eine exklusive E-Bike Aktion mit unwiderstehlichen Angeboten.

Entdecken Sie die Topmarken GAZELLE, BATAVUS, GREEN’S, QWIC, VELO de VILLE, KREIDLER und QIO und sichern Sie sich Ihr Traum-E-Bike zum Top-Preis. Für die kleinen Gäste werden Kinderräder der Marke PUKY präsentiert.

Neben den neuesten E-Bike-Trends erwarten Sie auch leckerer Kaffee, Kuchen, Kaltgetränke und Bratwurst – das perfekte Einkaufserlebnis für die ganze Familie.

Testen Sie verschiedene E-Bike Modelle und lassen Sie sich vom Expertenteam vor Ort beraten, um das perfekte E-Bike für Ihre Bedürfnisse zu finden.

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Wann? Freitag (12.04.) von 8.00 -18 Uhr und Samstag (13.04.) von 8.00 bis 12.30 Uhr
Wo? Hof- Garten und Zweiradtechnik Hußmann, Schwietering 6 in 46348 Raesfeld

Hußmann
Hof- Garten- und Zweiradtechnik

Schwietering 6 · 46348 Raesfeld

Tel.: 0 28 65 202 60 30

E-Mail: [email protected]e

Beim Laden der Karte werden Daten an Google übermittelt.

Ü60 on Tour: Neustart in die Fahrradsaison 2024

Mit dem Ende des Winters beginnt für die aktive Raesfelder Ü60-Gruppe eine neue Fahrradsaison.

In akribischer Vorbereitung hat das Raesfelder Organisationsteam, bestehend aus Klaus Gesing, Heinz Stolbrink, Gerd und Egbert Groß-Onnebrink, Alfons Brinkmann und Helmuth Hater, ein attraktives Programm für 2024 zusammengestellt. Von April bis Oktober erwarten die Teilnehmer sieben ausgewählte Touren.

Feste Termine für Radtouren

Die Gruppe trifft sich überwiegend donnerstags zu den gemeinsamen Ausfahrten. Die Termine sind der 11. April, 13. Juni, 11. Juli, 08. August, 12. September und 10. Oktober. Eine Ausnahme bildet der 08. Mai, an dem die Tour aufgrund eines Feiertags auf einen Mittwoch verschoben wird.

Treffpunkt für alle Touren ist um 14:30 Uhr am Jugendhaus, Weseler Str. 38, mit geplanter Rückkehr zwischen 18:00 und 18:30 Uhr.

Routen und Erfahrungen aus dem Vorjahr

Die geplanten Strecken umfassen jeweils rund 35 Kilometer. Im Vorjahr bot die Gruppe Touren rund um die Schloßgemeinde an, mit Zielen wie Lembeck, Rhede-Krechting, Schermbeck, Brünen, Heiden und Rhede-Vardingholt. Die Teilnahme variierte je nach Tour und Wetter, wobei der Höhepunkt im August mit 47 Radlern zur Tour nach Café Lühlerheim in Schermbeck erreicht wurde.

Zielgruppe und Tempo

Das Angebot richtet sich insbesondere an Seniorinnen und Senioren im Rentenalter. Im Vordergrund steht das gemeinsame, entspannte Radfahren. Getreu dem Motto „Wir sind nicht auf der Flucht“, legt das Team Wert auf ein moderates Tempo, um das Miteinander zu fördern. Bei jeder Wetterlage wird gefahren, denn wie das Orga-Team betont: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung.“

Ausblick und Einladung

Das Organisationsteam freut sich auf eine rege Beteiligung und wünscht allen Teilnehmern eine angenehme und sichere Fahrt. Mit der Hoffnung auf eine fortgesetzte gute Teilnahme blickt die Gruppe einer vielversprechenden Saison entgegen.

Anstieg der Kriminalitätsstatistik in Raesfeld durch Einzeltäter

Die Kriminalitätsstatistik der Gemeinde Raesfeld zeigt für das Jahr 2023 eigentlich kaum eine große Zunahme an Straftaten gegenüber 2022. Nur im Bereich der Vermögens- und Fälschungsdelikte, also Betrug, gibt es einen enormen Zuwachs.

Mit einer Zunahme um 517 Prozent in diesem Sektor sticht Raesfeld im Kreis Borken hervor und zählt nun zu den Gemeinden mit der höchsten Betrugsrate im Kreis.

Anstieg der Kriminalität in Raesfeld durch Betrug

Im Jahr 2023 wurden in Raesfeld insgesamt 775 Straftaten registriert. Dies stellt eine erhebliche Zunahme im Vergleich zum Vorjahr mit 368 Gesamtstraftaten dar.

Eine Kategorie „Betrugsdelikte“ positioniert Raesfeld deutlich an der Spitze des Kreises Borken und trägt maßgeblich zur Gesamtzunahme der Kriminalitätsrate in Raesfeld bei.

Kriminalitaet-Raesfeld-Statistik-2023

475 Betrugsfälle

Mit 475 Fällen von „Vermögensdelikten und Fälschung“ liegt Raesfeld weit vor anderen Gemeinden wie Borken (240 Fälle), Heiden (35 Fälle) oder Reken (61 Fälle). Verglichen mit dem Vorjahr ist dies ein Anstieg um 516 Prozent.

Ein Täter, ein Opfer

Was hat zu diesem enormen Anstieg geführt? „Das lässt sich einfach zusammenfassen. Ein Täter, eine geschädigte Person“, erläutert Rentmeister, Pressesprecher der Polizei Borken und bringt es auf den Punkt.

Raesfeld hat sich durch das unermüdliche Wirken eines Einzelnen an die unglückliche Spitze der Liste im Kreis Borken katapultiert, wenn es um Betrugsdelikte geht. „Ganz gleich, wie häufig jemand handelt oder ob es stets dem gleichen Muster folgt. Sobald es zu einer Anzeige kommt, liegt eine Straftat vor“, ergänzt Rentmeister, um das Bild der Situation zu vervollständigen.

Angesichts der bemerkenswerten Anzahl von 475 Betrugsfällen, die im Laufe des Jahres in Raesfeld gemeldet wurden, wird deutlich, dass der Täter oder die Täterin fast täglich einen Betrug verübt haben muss.

Kriminalitätsstatistik: Hohe Aufklärungsquote und stagnierende Zahlen

Im Jahr 2023 gab es vor allem mehr Ladendiebstähle und Betrugsdelikte, jedoch insgesamt stagnierende Zahlen in der Kriminalitätsstatistik des Kreises Borken sowie eine geringere Kriminalitätsbelastung als im Landesdurchschnitt.

Am Mittwoch wurde die Kriminalitätsstatistik 2023 von Direktionsleiter der Kreispolizeibehörde Borken Bernd Höyng vorgestellt.

Die Fallzahlen Gesamtkriminalität liegen mit 24.539 bekannt gewordenen Straftaten
auf dem Niveau des Vorjahres. Die Aufklärungsquote konnte in 2023 auf 59,8 %, sprich 14.664 Delikte gesteigert werden.

Entwicklung der Gesamtkriminalität

Die Gesamtzahl der bekannt gewordenen Straftaten im Jahr 2023 belief sich auf 24.539, was einem leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Aufklärungsquote konnte auf 59,8 % gesteigert werden.

Nichtdeutsche Tatverdächtige – 12,3 % niederländische Staatsangehörige

Der prozentuale Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen an den Tatverdächtigen insgesamt ist von 29,1 % auf 30,0 % angestiegen. Der Anteil der nichtdeutschen Bevölkerung im Kreisgebiet betrug in 2022 (letzter Erhebungsstichtag) 11,3 %.

Dies entspricht 42.748 nichtdeutsche Einwohner im Kreisgebiet. Im Vorjahr lag der Anteil der nichtdeutschen Bevölkerung bei 9,9 % (37.039 nichtdeutsche EW). Den größten Anteil an den nichtdeutschen Tatverdächtigen haben mit 12,3 % niederländische Staatsangehörige.

Landrat Kai Zwicker weist darauf hin, dass der Prozentsatz der nichtdeutschen Tatverdächtigen bezogen auf die gesamte nichtdeutsche Bevölkerung im Kreis von 7,3 Prozent auf 6,8 Prozent gefallen ist.

Nationalitäten Kriminalitätsdelikte Kreis Borken 2023
Nationalitäten der am häufigsten registrierten nichtdeutschen Tatverdächtigen. Hinweis Polizei: Aussagen zur Nationalität der Tatverdächtigen sind nur bei den Delikten möglich, die auch aufgeklärt werden konnten. Im Jahr 2023 betrug die Aufklärungsquote im Kreis Borken 59,8 %. Somit kann bei gut der Hälfte der bekannt gewordenen Fälle nichts über die Herkunft der Tatverdächtigen gesagt werden.

pro-Kopf-Kriminalitätsbelastung

„Diese Zahlen sind zwar hoch und sollten nicht unterschätzt werden, aber jeder Rückgang, selbst wenn er nur geringfügig ist, ist als positiv anzusehen“, betonte Zwicker. „Über fast 25.000 bekannt gewordene Straftaten kann man sich nicht freuen – auch wenn die pro-Kopf-Kriminalitätsbelastung im Kreis Borken geringer ist, als im Landesdurchschnitt“, so Zwicker. Insgesamt sei der Zuwachs der nichtdeutschen Bevölkerung im Kreis Borken und vor dem Hintergrund der Flüchtlinge und dem Krieg in der Ukraine von 37.039 auf 42.748, und damit um mehr als 15 % gestiegen.

Delikte im Fokus

Körperverletzungsdelikte: Die Zahl der Körperverletzungsdelikte blieb mit insgesamt 2.468 Fällen stabil, mit einem Rückgang bei schweren und gefährlichen Körperverletzungen und einem Anstieg bei leichten Körperverletzungen.

Fahrraddiebstahl: Im Bereich Fahrraddiebstahl verzeichnete man einen Rückgang um 5,5 %, wobei der Wert der gestohlenen Fahrräder, besonders von E-Bikes und Pedelecs, zunahm. Die Aufklärungsquote bleibt bei 7,8 % stabil.

Ladendiebstähle: Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Ladendiebstähle um 21,6 % auf 1.085 Fälle, was einen deutlichen Anstieg gegenüber den Vorjahren darstellt.

Wohnungseinbruchdiebstähle: In 2023 kam es lediglich zu einem leichten Fallzahlenanstieg von 2,3 %. Der Anteil der versuchten Taten liegt bei 42,0 % (Vorjahr: 44,3 %). Durch Klärung von Tatserien konnte im vergangenen Jahr ein Drittel der Straftaten aufgeklärt werden.

Betrug: Weiterhin deutliche Zunahme von 8,6 Prozent bei Betrugsdelikte, wozu sich das Übel der immer weiter steigenden Cyberkriminalität versteckt.
Viele Menschen erhalten betrügerische Mails, Kurznachrichten oder Telefonat. Glücklicherweise fallen die meisten nicht auf die Maschen herein. Aber immer wieder gelingt es den dreisten Betrügern, ihre Opfer um ihr Geld und Erspartes zu bringen. Oft handelt es sich um Seniorinnen und Senioren, deren Gutgläubigkeit von den Tätern ausgenutzt wird.

Straftaten aus dem Inland wurden zu 71 Prozent aufgeklärt (2022: 49 Prozent). Knapp die Hälfte der Delikte erfolge aber aus dem Ausland und sei dann nur schwer ermittelbar.

Hier zum Nachlesen der Statistik im Jahrbuch, welches auch die Zahlen für die 17 Städte und Gemeinden des Kreises Borken enthält: Jahrbuch

Letzte Gelegenheit zur Besichtigung der Schulausstellung in Erle

Abschluss der Schulausstellung im Heimathaus Erle

Am Sonntag, dem 7. April, bietet sich von 15.00 bis 17.00 Uhr im Heimathaus Erle, Silvesterstraße 5, die letzte Möglichkeit, die beliebte Schulausstellung zu besuchen. Klaus Werner wird während dieser Zeit als kompetenter Führer durch die Ausstellung leiten und interessante Einblicke gewähren.

Interaktive Erfahrung für Groß und Klein

Ein besonderes Highlight ist die interaktive Möglichkeit für Kinder und Erwachsene, unter der Anleitung von Ingrid Horstmann im historischen Klassenzimmer den Sketch „Schule früher“ zu spielen. Diese Aktivität verspricht nicht nur unterhaltsame, sondern auch lehrreiche Momente, indem sie einen lebendigen Einblick in die Schulgeschichte gewährt.

Weitere Ausstellungshighlights

Neben der Schulausstellung können die Besucher auch andere interessante Ausstellungen erkunden, darunter jene über die Femeiche, die Steinzeitfunde sowie die mittelalterlichen Gräberfunde. Diese vielfältigen Ausstellungen bieten einen umfassenden Einblick in die lokale Geschichte und Kultur.

Landwirtschaft hautnah erleben und mit allen Sinnen erfahren

Lehrerfortbildung. Lehrkräfte aller Schulformen können am 16. April auf dem Milchviehbetrieb Beeke in Gescher Landwirtschaft mit allen Sinnen erfahren.

„Ein Bauernhof ist für Schulklassen Lern-, Erfahrungs-, Erkundungs- und Erlebnisort zugleich“, sagt Stephan Wolfert, der im Kreis Borken für den Landwirtschaftlichen Kreisverband Kontakte zwischen Schulen und Bauernfamilien vermittelt.

Der Besuch eines landwirtschaftlichen Betriebes bringt für Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, aus eigener Anschauung und Erleben die persönliche Kaufentscheidung an der Ladentheke zu hinterfragen. „Und vor allen Dingen macht so ein Hofbesuch auch unheimlich Spaß“, berichtet Stephan Wolfert von den Rückmeldungen unzähliger Lehrkräfte von Grund- und weiterführenden Schulen in der Region.

Wie so ein Hofbesuch konkret ablaufen kann und welche vielfältigen Anknüpfungsmöglichkeiten an den Lehrplan er bietet, erfahren Lehrerinnen und Lehrer am Dienstag (16. April) von 14 bis 17 Uhr auf dem Hof der Familie Beeke (Estern 23).

Judith Beeke bei einer Betriebsbesichtigung. Seit vielen Jahren besuchen regelmäßig Schulen und Kindergärten den Hof in Gescher-Estern. Foto: privat.

Schulen und Kindergärten kommen regelmäßig

Judith Beeke ist vor fünf Jahren, nach ihrem Abschluss als staatlich geprüfte Agrarbetriebswirtin, in den Betrieb ihrer Eltern mit eingestiegen. Seitdem öffnen sich auf dem Hof mehr und mehr Türen für Interessierte. Denn Judith Beeke ist es ein großes Anliegen, der Landwirtschaft ein Gesicht zu geben und für mehr Transparenz zu sorgen. Seit vielen Jahren besuchen daher regelmäßig Schulen und Kindergärten den Betrieb.

Erlebnis Bauernhof

Vor vier Jahren eröffnete die Familie einen kleinen SB-Hofladen, um unter anderem hofeigene frische Milch und andere Produkte von umliegenden Bauernhöfen anzubieten und um Landwirtschaft erlebbar zu machen, so Judith Beeke: „Bei uns ist jedermann eingeladen, sich ein Bild von der Tierhaltung und unserer Landwirtschaft zu machen.“ Daher beteiligt sich der Betrieb auch an der regionalen Initiative „Das Fenster zum Hof“ und „Lernort Bauernhof“. Welche Gerüche (oder Düfte?!) gibt es auf einem Bauernhof? Wie fühlt es sich an, wenn ein Kalb am Finger saugt? An welchen Stellen setzt der Betrieb schon auf automatische Roboter? Kurzum: Ein Bauernhof bietet Erlebnisse für alle Sinne.

Die Veranstaltung wird organisiert vom Kreisverband Borken im Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband in Zusammenarbeit mit dem Verein „Stadt und Land in NRW“, der durch das NRW-Landwirtschaftsministerium als Vernetzungsstelle gefördert wird. 

Weitere Infos und kostenlose Anmeldung unter www.wlv.de/lehrerfortbildung-beeke

Sprachnachweis gefälscht und Strohmann zur Prüfung geschickt

Aufmerksame Mitarbeiter der Stadtverwaltung Bocholt deckten nun einen Betrugsversuch und eine mutmaßliche Urkundenfälschung im Rahmen eines Einbürgerungsverfahrens auf.

Ein 36-jähriger Syrer mit Wohnsitz in Bocholt hatte im Rahmen des Verfahrens ein Zertifikat über Deutschkenntnisse eingereicht.

Strohmann geschickt

Da dennoch Zweifel an den Sprachkenntnissen bestanden, wurde der Antragsteller zu einem Überprüfungstermin persönlich vorgeladen. Es erschien auch ein Mann, der sich mit amtlichen Dokumenten auswies. Dieser Mann bestand die Sprachprüfung, sodass die Einbürgerungsdokumente erstellt wurden.

Bei der Übergabe bemerkte ein Mitarbeiter der Stadt Bocholt, dass es sich bei der Person, der die Dokumente übergeben werden sollten, trotz äußerlicher Ähnlichkeit nicht um die Person handelt, die zu der Sprachprüfung erschienen war.

Die Stadt Bocholt übergab die Einbürgerungsdokumente nicht und erstattete
Anzeige bei der Polizei. Die Ermittlungen dauern an.

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