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Löschzug Erle

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Generalversammlung Löschzug Erle – 50 Einsätze

ERLE. Wie auch die Raesfelder Feuerwehrkollegen hatte der Erler Löschzug im vergangenen Jahr jede Menge Einsätze.

Insgesamt musste der Löschzug zu 50 Einsätzen raus fahren, berichtete Löschzugführer Jörg Wachtmeister bei der Generalversammlung am Samstagabend. Zu ihren insgesamt 857 Einsatzstunden gehörten unter anderem zwei Einsätze in der Nachbarschaft Schermbeck und Borken-Gemen beim Hochwasser 2016.

Befördert wurden auf der Generalversammlung (v. l.) Marco Colp, Stefan Ostendorf, Max Langenhorst, Stefan Nagel, Felix Fortmann, Florian Wecking und Daniel Beckmann.

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Mit zwei Gruppen reiste der Löschzug Erle zum Kreis- Leistungsnachweis nach Velen

70 Mannschaften mit rund 700 Feuerwehrleuten aus dem ganzen Kreis Borken nahmen am Sonntag in Velen am Sportschloss beim diesjährigen Leistungsnachweis teil.
Eine der ersten Mannschaften, die an diesem Morgen ihr Können unter Beweis stellen musste, war die  Gruppe des Erler Löschzuges.

Leistungsnachweis Kreis Borken 2016 Löschzug Raesfeld-Erle (3)

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Die neuen Mannschafts-Transportfahrzeuge der Feuerwehr Raesfeld wurden eingeweiht

RAESFELD. Freie Fahrt und Gottes Segen für die zwei neuen Mannschaft-Transport-Fahrzeuge der Feuerwehr Raesfeld und Erle. Im Rahmen eines gemeinsamen Sommerfestes am Samstagnachmittag weihte Pastor Johannes Bengfort (em.) die zwei neuen Fahrzeuge ein.

Pastor Johannes Bengfort (em.) segnete am Samstag beim Sommerfest die zwei neuen Transport-Mannschaftwagen der Löschzüge Raesfeld und Erle ein.
Pastor Johannes Bengfort (em.) segnete am Samstag beim Sommerfest die zwei neuen Transport-Mannschaftwagen der Löschzüge Raesfeld und Erle ein.

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5000 Euro für den Förderverein der Feuerwehr Raesfeld-Löschzug Erle von der Volksbank

ERLE. Einen dicken Spendencheck in Höhe von 5 000 Euro übereichten am Dienstagabend die Vorstände der Volksbank Erle Ralf Steiger und Michael Weddeling den Löschzugführern Jörg Wachtmeister und seinem Stellvertreter Marco Colp. Völlig ahnungslos waren Wachtmeister und Colp, als sich die Vorstände der Volksbank zu einem Besuch im Feuerwehrgerätehaus anmeldeten und konnte es kaum fassen, als sie den Scheck sahen.

Die Bankvorstände der Erler Volksbank Michael Weddeling (li.) und Ralf Steiger (r.) überreichten Löschzugführer Jörg Wachtmeister und seinem Stellvertreter Marco Colp (2. v. r.) einen Scheck für den Förderverein der freiwilligen Feuerwehr Raesfeld, Löschz
Die Bankvorstände der Erler Volksbank Michael Weddeling (li.) und Ralf Steiger (r.) überreichten Löschzugführer Jörg Wachtmeister und seinem Stellvertreter Marco Colp (2. v. r.) einen Scheck für den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Raesfeld, Löschzug Erle

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Ganz entspannt sah Helmut Demmer seinen offiziellen Rücktritt als stellvertretender Gemeindebrandinspektor entgegen.
Im Erler Feuerwehrgerätehaus wurde der ehemaligen Raesfelder Gemeindebrandinspektor offiziell am Sonntag aus seinem aktiven Amt in die Ehrenambteilung verabschiedet.
Im Rahmen einer Feierstunde würdigten Bürgermeister Andreas Grotendorst sowie die Kameraden der Löschzüge Raesfeld und Erle die Leistungen von Helmut Demmer, der seit 1971 im Dienste der Feuerwehr aktiv tätig war. Der Rücktritt geschah auf eigenem Wunsch, den sich Helmut Demmer pünktlich mit Eintritt in sein 60. Lebensjahr erfüllte.

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Im Alter von 61 Jahren ist heute nach langer und schwerer Krankheit Brandinspektor a.D Johannes Stevens vom Löschzug Erle, im Borkener Krankenhaus verstorben.
Johannes Stevens war rund 45 Jahre mit dem Löschzug Erle eng verbunden. Im Jahre 1984 übernahm er das Amt des Löschzugführers und später des stellvertretenden Gemeindebrandmeisters.
„Einmal Feuerwehr, immer Feuerwehr“, lautete sein Motto. Im Jahr 2000 zog sich der Erler bedingt durch seine Parkinsonerkrankung aus der aktiven Arbeit zurück.
Immer nah am Mann, das war der 61jährige in seiner aktiven Dienstzeit.
Auszug aus dem Buch „Dorfentwickler“: Johannes Stevens selbst war als Einsatzleiter fast immer auf dem ersten Fahrzeug mit dabei. In drei Minuten nach dem Alarm konnte er meist die Ausfahrt melden. Nicht so generalstabsmäßig wie bei Vater Lambert, dafür aber perfekt organisiert begann im Hause Stevens der Einsatz: Sein Einsatzpäckchen stand immer am Bett, so das er auch nachts zügig in die Stiefel springen konnte.

Johannes Stevens

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Feuerwehr RaesfeldSehr zur Freude von Gemeindebrandmeister Klaus Ostendorf konnten bei der Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Raesfeld am Sonntag, vier freiwillige Feuerwehrmänner für die nächsten sechs Jahre im Amt bestätigt werden – Siegbert Nagel, Löschzugführer Raesfeld, Egbert Gördes stellvertretender Löschzugführer Raesfeld, Helmut Demmer, Löschzugführer Erle und sein Stellvertreter Arno Rüb.

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Großeinsatz auf dem Ostring in Raesfeld der Feuerwehr und dem DRK Raesfeld

Am Samstagvormittag rückte die Feuerwehr Raesfeld, der Löschzug Raesfeld und Erle sowie die Sanitäter des Roten Kreuzes zu einem Großbrand in Raesfeld am Ostring aus.

Grosseinsatzübung Feuerwehr Raesfeld, Löschzug Erle sowie DRK in Raesfeld
Großeinsatzübung Feuerwehr Raesfeld, Löschzug Raesfeld und Erle Erle sowie DRK in Raesfeld

Was niemand wusste war die Tatsache, dass es sich hierbei um eine unangemeldetete Großübung der Feuerwehr handelte.

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Leistungsnachweis aller Wehren in Erle

Die Erler Blauröcke sind nicht nur gut im Stricken – eins rechts, eins links, eine Masche fallen lassen, sondern bestätigten auch ihre guten Leistungen aus den Vorjahren beim Kreisleistungsnachweis am Sonntag auf dem Sportplatz an der Westerlandwehr.

Im Rahmen des 100-jährigen Geburtstages fand der Leistungsnachweis aller Wehren in Erle statt. Nach getaner Arbeit durfte dann auch kräftig gefeiert werden, was sich an diesem Tag niemand zweimal sagen ließ.

Nicht nur die Band „Mainstream“ sorgte an diesem Tag für gute Laune, auch Gastwirt und Präsident des

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Am Sonntag, den 2. September 2012 ist es soweit: 80 Leistungsgruppen zu je 10 Mitgliedern, sowie ein 60-köpfiger Schiedsrichter-Stab unter der Leitung vom Stellv. Kreisbrandmeister und Übungsleiter Josef Terbeck, richtet mit dem Löschzug Erle den Kreisleistungsnachweis der Feuerwehren im Kreis Borken aus. Mit dabei sind die  EDV-Experten, die eine sofortige Erfassung der Teilnehmer ermöglichen. Hat die Leistungsgruppe die dreiteilige Übung bestanden, wird die Urkunde sofort ausgedruckt.

Genau vier Monate hatte der Löschzug Erle nach dem Jubiläum Zeit, sich auf diese Herausforderung vorzubereiten. Etwa 1.000 Feuerwehrleute werden erwartet. Viel Hilfe haben die Erler Feuerwehrleute vom Kreisfeuerwehrverband (hier insbesondere von Egbert Gördes), sowie von umliegenden Feuerwehren, die diese Veranstaltung schon einmal durchgeführt haben, erhalten. Cheforganisator Arno Rüb (Stellv. Löschzugführer) hat mit dem Löschzugführer Helmut Demmer viele Stunden zusammen gehockt, um all` die Kleinigkeiten zu planen, die für die Organisation eines solchen  Events nötig sind.

Am Donnerstag gingen die Schlussarbeiten los. Einige Feuerwehrleute haben extra Urlaub genommen, um den Anforderungen des mehrseitigen Dienstplanes genüge zu tun, ein vorbildliches Verhalten. Schließlich soll alles fertig sein, wenn Kreisbandmeister Johannes Thesing am Samstag die Anlage abnimmt. Auch die Frauen, Lebenspartnerinnen und die Freundinnen der Wehrleute helfen  selbstverständlich mit. Als Erstes müssen sie Brötchen für das Frühstück der Schiedsrichter schmieren, die von Isselburg bis Gronau nach Erle anreisen. Am Sonntag sind auch Mitglieder vom Kolping und vom Schützenverein im Einsatz, die spontan ihre Hilfe anboten.

Klaus Ostendorf, Leiter der Feuerwehr, sagt zum Brandschutz in Erle während der Veranstaltung: „Ich habe schon frühzeitig mit den Führungskräften dieses Thema besprochen. Der Löschzug Raesfeld hat sich sofort bereit erklärt, den Brandschutz von sieben Uhr am Sonntag bis Montag sieben Uhr wahrzunehmen. Während des Tages steht ein Löschgruppenfahrzeug mit einer kompletten Mannschaft „Gewehr bei Fuß“. Damit sind die Raesfeld bei einem Schadensfall in Erle noch schneller ausgerückt, als wenn im Normalfall, nach einem Piepseralarm, die Feuerwehrleute zum Gerätehaus fahren müssten.

Es bleibt den Wehrmännern aus Erle zu wünschen, dass auch das Wetter mitspielt. Dann hätten sich die Mühen wenigstens gelohnt.

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v.l.: Arno Rüb und Jörg Wachtmeister

Im Rahmen des 100-jährigen Geburtstages des Löschzuges Erle findet der Kreisleistungsnachweis in diesem Jahr auf dem hiesigen Sportplatz an der Westerlandwehr am Sonntag, 2. September statt. Gestartet wird  ab 8.30 Uhr und wer will, kann hier schon dabei sein und die Erler Feuerwehr lautstark unterstützen.

Im Rahmen des 100-jährigen Geburtstages gibt es darüber hinaus auch ein buntes Programm für Groß und Klein.

 Die Erler Jäger starten mit einem  „Frühschoppenkonzert“. Weiter geht es dann ab 13 Uhr mit der Band „Mainstreet“. Und natürlich ist auch für das leibliche Wohl der Besucher, angefangen von Frühstück, Mittagessen bis hin zu Kaffee und Kuchen am Nachmittag gesorgt. Für die Kleinen steht auf dem Sportplatz eine Hüpfburg.

Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Bis es aber soweit ist, gab es am heutigen Donnerstagabend noch etliche organisatorische Dinge zwischen den Gruppenführern des Kreis-Feuerwehrverbandes zu regeln. Hierzu trafen sich Leiter der Gruppen aus dem Kreis Borken, sowie die Partner aus Coesfeld und Bottrop im Erler Gerätehaus.

Der Leistungsnachweis verfolgt den Zweck einer intensiven Ausbildung der Feuerwehrangehörigen innerhalb einer Gruppe oder Staffel.

Die Ziele:

Vermittlung der Kenntnisse der Feuerwehrdienstvorschriften, Erhöhung der Schnelligkeit bei der Brandbekämpfung bzw. der technischen Hilfeleistung, sichere Handhabung der Geräte sowie die Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit und die Stärkung des Kameradschaftsgeistes.

Der komplette Leistungsnachweis der Feuerwehren NRW besteht aus einem technischen Teil, dem Anlegen von Knoten und Stichen, der schriftlichen Beantwortung von Fragen sowie dem sportlichen Teil (Staffellauf).

Sinn und Zweck eines solchen Leistungsnachweises soll der Beweis dafür sein, dass eine Gruppe oder Staffel unter Leitung eines Einheitsführer einen Löschangriff in verschiedenen Ausführungen in einem festgelegtem Zeitraum durchführen kann.  Beim Anlegen eines Knoten und Stiche soll jeder Feuerwehrangehörige der Staffel den Nachweis erbringen, dass er die wichtigsten im Feuerwehrdienst verwendeten Knoten und Stiche kennt. Von welcher Art der Löschangriff sowie der Knoten und Stiche sein werden, dass wird erst einen Monat vorher bekannt gegeben.

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28.10.1965: Feuer verursachte 100 000 DM Schaden auf einem Bauernhof in Erle-Östrich
Vier Wehren retteten Wohnhaus        Zwei Kilometer Schlauchleitung

Großer Einsatz der Feuerwehr. Sie wurde gestern Vormittag nach Erle-Östrich gerufen. Hier war um 9.15 Uhr ein Brand im Stallgebäude des Landwirtes Niebur festgestellt worden. Drei der aneinander liegende Wirtschaftsgebäude brannten ab. Der Gesamtschaden dürfte annährend 100 000 DM betragen. Das Wohnhaus konnte dank des Einsatzes der Feuerwehren und der Nachbarn erhalten bleiben.

Der Bauernhof liegt direkt an der Grenze der beiden Gemeinden Erle und Raesfeld im nordöstlichen Zipfel von Erle. Ein Nachbar der Vieh zur Weide treiben wollte bemerkte wie Flammen aus dem Dachstuhl der Stallung schlugen. Er eilte sofort zum Telefon und verständigte die Feuerwehr.

Im Haus des Bauern Niebur hörte man fast zu gleicher Zeit wie der wachsame Hofhund, der im Stall angeleint war, bellte und laut aufheult. Die junge Frau eilte hin sah das Feuer, wollte den Hund noch retten, doch obwohl sie sich fast die Haare versengte, gelang ihr dieses nicht mehr.

Zum Brandort fuhren die Freiwilligen Feuerwehren von Erle und Raesfeld sowie die beiden Tanklöschfahrzeuge von Hervest-Dorsten und Lembeck. Mit dem Raesfelder Wagen waren drei Tanklöschfahrzeuge am Brandherd.

In hervorragender Gemeinschaftsarbeit gingen die Feuerwehrmänner dem Brand zu Leibe. Dabei zeigte sich mit voller Klarheit, wie wichtig gerade in Landgemeinden die Ausrüstung der Feuerwehren mit Tanklöschfahrzeugen ist. Denn so konnten die ersten Wasserstrahlen schon verhältnismäßig schnell ins Feuer gespritzt werden.

Inzwischen hatten die freiwilligen Helfer mehr als 2.000 Meter Schläuche bis hin zum nächsten Hydranten gelegt, und als der Befehl „Wasser marsch“ erklang wurde aus mehreren Rohren gespritzt.

Durch die weite Abgelegenheit des Hofes war aber schon wertvolle Zeit verloren gegangen. Die aneinander gebaute Stallung, Scheune und das Wirtschaftsgebäude wurden zerstört. Obwohl das Feuer schon auf den Dachstuhl des Wohnhauses übergegriffen hatte, konnte es doch gerettet werden. Durch Wasserschaden sind allerdings einige Räume für die ersten Tage nicht benutzbar.

Es gibt noch kein abschließendes Ergebnis zu erfahren, doch ist der Brand wahrscheinlich auf Selbstentzündung zurückzuführen, zu mal dieser Teil der Gebäude keine Feuerstelle und keinen Kamin besaß.

Feb. 1963
Schweinestall
Joh. Ebbing

30.06.1963
Hinterhaus
Paul Heider-mann

23.08.1964
Wohnhaus und Stallung
H. Askamp,

jetzt G. Brand

23.03.1965
Hinterhaus und Stallung
Alois Brand

27.08.1965
Hinterhaus und Stallung
H. Niebur

17.06.1966
Schweinestall
H. Askamp, heute G. Brand

Ab Januar 1966 wurde Lambert Stevens zum stellvertretenden Brandmeister ernannt.

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10.02.1978: Die Erler Femeiche brannte
Schwelbrand fraß sich langsam nach innen

Eine Alarmmeldung, die sich wie ein schlechter Scherz anhörte, erreichte am Freitag gegen 16.30 Uhr den Löschzug Erle, Brandmeister Fritz Heidermann: „Die Erler Femeiche brennt“.
Am Einsatzort angekommen stellte man dann tatsächlich fest, dass ein Teil dieses über 1000 Jahre alten Baumes brannte. In ca. 3 m Höhe, von außen wie von innen eigentlich schwer zugänglich, hatte sich in einem hohlen Ast von 40 cm Dicke das Feuer festgesetzt und fraß sich nach innen.
Das Ausmaß des Brandes war so groß, dass das 25 Jahre alte Tanklöschfahrzeug des Löschzuges Erle zum Einsatz kam. Dieser „Veteran im Feuerlöschdienst“ rettete dann sozusagen seinen ehrwürdigen „Kollegen“.
Über 1 ½ Stunden waren einige Feuerwehrleute damit beschäftigt, den Schwelbrand zu löschen, der durch das trockene Holz genährt wurde.
Dicke Eiszapfen und Eisbahnen hatten sich auf der Eiche gebildet, nachdem die Löscharbeiten beendet waren.

Ein dauerhafter Schaden scheint nicht eingetreten zu sein, was man aber erst mit Sicherheit im Frühjahr sagen kann, wenn die Eiche hoffentlich wieder grün wird.

Wie das Foto aus diesem Jahr zeigt, ist sie doch wieder grün geworden!
Lediglich morsche Eichenbalken des Stützkorsetts mussten erneuert werden.

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Brandoberinspektor Kurt Schwenzfeier bei der Instruktion

Vorbereitungen für den „Großen Zapfenstreich“

Nach dem offiziellen Teil beim Jubiläum des Löschzuges Erle am Samstag Abend (5. Mai 2012) wird um ca. 19:00 Uhr auf dem Schulhof der „Große Zapfenstreich“ zelebriert. Unter der erfahrenen Anleitung von Brandoberinspektor Kurt („Kuddel“) Schwenzfeier aus Borken wird jetzt dem Ehrenzug der Feuerwehr das Marschieren beigebracht. Ungewöhnliche Kommandos waren am  Dienstag in der Halle zu hören.. Kein „Wasser marsch!“

Sondern „Ehrenzug, Stillgestanden!“  Aus der Grundstellung lernten die Brandbekämpfer in zwei Phasen in die befohlene Stellung zu gelangen. Was tut man nicht alles für die Feuerwehr! In vier Lerneinheiten bringt „Kuddel“ die Kameraden in Schwung, und das auf eine lustige Art, die gut ankommt.

Zu dem Ehrenzug gehören noch Fackelträger, Fahnenträger und Ehrenaxtträger. Diese Einheiten bekommen noch ein Sondertraining, damit die Optik auch stimmt beim großen Auftritt.


Schließlich soll der Bevölkerung etwas Einmaliges geboten werden. Sogar die Offiziere des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Erle schauten sich bei diesem Training Einiges ab; was sie beim Schützenfest gebrauchen können. Die Feuerwehr, die bekanntlich einen guten Draht zu den Schützen hat, hatte diese spontan eingeladen, als diese Interesse bekundeten.

Nach der ersten Einheit war der Dienstabend noch nicht beendet. Eine Grundreinigung der Fahrzeighalle stand noch an.  Sogar die Anlagen rund um das Gerätehaus hatte  man vom Laub befreit. Zum Jubiläum soll ja schließlich alles sauber sein.

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12.09.1959: Dorfbrunnen hat zu wenig Wasser!

Fünf Verletzte bei Großbrand in Erle / 80.000 DM Schaden.
Aus bisher unbekannter Ursache brach in der Nacht von Freitag auf Samstag (1.45 Uhr) ein Großbrand in den Stallungen der Brennerei Böckenhoff in Erle-Dorf aus. Durch schnelles Eingreifen der Löschzüge von Hervest-Dorsten, Rhade, Erle und Lembeck konnte das Feuer nach drei Stunden unter Kontrolle gebracht werden. Die Löscharbeiten wurden sehr erschwert, da der Dorfbrunnen wenig Wasser hatte und dieses mit Tankwagen von Altschermbeck herangeschafft werden musste. Leider ereignete sich bei den Arbeiten ein schwerer Unfall. Als einige Feuerwehrleute zum ablöschen auf das Dach der Scheune stiegen, stürzte es ein und begrub fünf Feuerwehrmänner unter sich. Sie konnten jedoch schnell geborgen und mit dem Krankenwagen und Feuerwehrwagen ins Dorstener Krankenhaus gebracht werden.

Hier sieht man; bei einer späteren Groß-Übung, die Länge der Remise, die komplett zu Boden fiel.

Zwei von Ihnen wurden schwer, drei leicht verletzt. Bei den Verletzungen handelt es sich um Knochenbrüche und innere Verletzungen. Lebensgefahr bestand nicht. Der Brandschaden wird auf 80.000 DM geschätzt

Die Brandursache ist noch nicht geklärt. Ob ein 19jähriger  junger Mann, der das Feuer beobachtet haben will und tobte, damit zu tun hat, muss die Untersuchung ergeben.

Nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus wurde festgestellt, dass er betrunken war. Er wurde daher vorläufig zur Ausnüchterung in Polizeigewahrsam genommen.

Wenn Sie an weiteren Fakten aus der Geschichte des Löschzuges Erle interessiert sind, dann können sie dies im Buch „100 Jahre Löschzug Erle 1912 bis 2012“ nachlesen. Es ist zum Preis 13,50 Euro (Selbstkostenpreis) bei den Erler Banken, im Edeka Markt und im Schuhhaus Pieper erhältlich.

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Die Gründung der Feuerwehr in Erle

Ein großer Waldbrand im Jahre 1909 veranlasste den damaligen Amtmann Kuckelmann, konkrete Schritte zur Gründung von Feuerwehren in den Gemeinden des Amtsverbandes Alt-Schermbeck, mit Sitz in Wulfen, zu unternehmen.

1922 fand sich ein kleiner Trupp entschlossener Männer zusammen, die Johannes Böckenhoff zum Brandmeister wählten. Hauptlehrer Lammersmann war Schriftführer und Hermann Kuhlmann Führer der Steigermannschaft.

Man wusste zu berichten, dass dieser Trupp beim ersten Brandeinsatz sechs lederne Eimer benutzte, die so undicht waren, dass die Wehrmänner mehr Wasser abbekamen als das Feuer. Um dieses Malheur ein für alle mal abzustellen, wurde daraufhin eine ausrangierte Handdruckspritze aus Bocholt gekauft.

 

 

 

Wie es damals so üblich war, wurde diese Gründung der Feuerwehr Erle offiziell durch eine Satzung abgesegnet.
Diese Satzung ist eine der wenigen historischen Gegenstände der Freiwilligen Feuerwehr Erle, die noch im Original erhalten ist.

Aufbewahrt und in späteren Zeiten dort aufgefunden wurde diese Satzung in einem alten Eichenbalken der Fachwerkscheune des Feuerwehrmitglieds Bernhard Rössing, Up´n Plass.

Auch die folgende Zeit unter den Brandmeistern Hermann Kuhlmann, Bernhard Gördes, Heinrich Meiners, Franz Meiners und Johann Gülker brachte eine ständige Weiterentwicklung.

1928 übernahm Fritz Heidermann die Leitung der Erler Wehr.


In den 20er Jahren dieses Jahrhunderts wurde das erste Spritzenhaus gebaut, das auf dem folgenden Foto nach einem Umbau in späteren Jahren zu sehen ist.

Es diente von Anfang an auch dem in Erle ansässigen Polizeiposten als Pittermännchen.

Der alte Fahrzeug und Geräteschuppen


Im Jahre 1929 wurde der Amtsverband Hervest-Dorsten gegründet.

 Auf der Amstverbandsebene schlossen sich damals die Feuerwehren Dorsten, Wulfen Rhade, Lembeck, und Erle zusammen.

Wenn Sie an weiteren Fakten aus der Geschichte des Löschzuges Erle interessiert sind, dann können sie dies im Buch „100 Jahre Löschzug Erle 1912 bis 2012“ nachlesen. Es ist zum Preis 13,50 Euro (Selbstkostenpreis) bei den Erler Banken, im Edeka Markt und im Schuhhaus Pieper erhältlich.

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Verspäteter Wagenbau in der Westrich? Ein verfrühter Karnevalsscherz für 2013? Nein! Festvorbereitungen des Löschzuges Erle

Am Dienstagabend huschten einheitlich dunkel gekleidete Männer auf dem Hof Ebbing über den Platz. Hatten da irgendwelche Gruppen Karneval verschlafen? Als die Zusatzbeleuchtung auf dem Lichtmast des LF 8/6 eingeschaltet wurde und die Reflexstreifen an den Hosen leuchteten wurde klar: Es ist die Feuerwehr die an einem Wagen werkelt. Und zwar wurden große Holzschilder angeschraubt. Sie sollen über lebensgroße Feuerwehrmänner darstellen, die ein Hinweisschild mit dem Text tragen: 100 Jahre Löschzug Erle, Festtage 04. – 06.05.2012.

Die fertig gestellten Wagen werden an vier Stellen an den Ortseingängen aufgestellt.

 Die Feuerwehr weist daraufhin, dass noch Karten für den Auftritt der „Bullemänner“ zu haben sind. (Volksbank Erle, Sparkasse Westmünsterland und Adelheids Spargelhaus)

 

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Der Löschzug Erle lud am Samstag zum traditionellen Winterfest ins Feuerwehrgerätehaus in Erle ein. Nach einer Begrüßungsansprache von Löschzugführer Helmut Demmer, Bürgermeister Andreas Grotendorst  sowie  Klaus Ostendorf, Leiter der Feuerwehr,  standen die Ehrungen an diesem Abend an.

Das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold des Landes Nordrhein Westfalen für 35 Jahre im aktiven Dienst in der Feuerwehr erhielt  Martin Heidermann, der während dieser Zeit 33 Mal beim Feuerwehrleistungsnachweis der Feuerwehren im Kreis Borken teilnahm. Ebenfalls für seine  35-jährige Zugehörigkeit in der freiwilligen Feuerwehr, beim Löschzug Erle wurde  Hauptfeuerwehrmann Heinz Nienhaus geehrt. Mit einer Urkunde aus dem aktiven entlassen wurde  an diesem Abend Unterbrandmeister Werner Mecking, der 1970 erst in die Feuerwehr Hervest-Dorsten und dann 1974 zum Löschzug Erle wechselte. 1995 erhielt Werner Mecking bereits  das Feuerwehrenabzeichen in Silber im Jahre 2005 in Gold.

„Das Ehrenamt hat des Feuerschutzes hat eine besondere Bedeutung, weil der Feuerschutz eine gesetzliche Pflichtaufgabe ist. Ohne aber das Ehrenamt wären  wir nicht mehr schuldenfrei, hätten weniger Geld  auf dem Konto und wären menschlich viel ärmer“, betonte der Bürgermeister.

In Deutschland gibt es 1,3 Millionen aktive Feuerwehrleute in insgesamt 25.144. Feuerwehren. Davon sind 24.197  Freiwillige in den Wehren aktiv.

Insgesamt gab es  im Jahre 2011 4 Millionen Einstätze in der BRD, davon 228 000 Fehlalarme.

„Unser Winterfest ist immer Tradition und zählt zur Kameradschaft, Teamgeist und zur Förderung der Verständlichkeit“, so stellvertretender Löschzugführer Arno Rüb, mit Hinwies auf das anstehende Fest „100 Jahre Löschzug Erle“ am 4. Bis 6. Mai 2012.

Fotos: Löschzug Erle

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Der Löschzug Erle der Freiwilligen Feuerwehr Raesfeld feiert sein 100-Jähriges Bestehen im Mai 2012. Und weil es nicht nur ein feucht-fröhliches Fest werden soll, sondern auch sehr lustig – und sehr westfälisch… – haben die Feuerwehrkameraden „Die Bullemänner“ eingeladen. Am Freitag, 4. Mai  2012, um 20 Uhr tritt das Duo mit seinem Ethno-Kabarett im Festzelt am Feuerwehr-Gerätehaus auf. Das Motto des Abends „ochott „ochott“. Na, dann kann ja nichts mehr schiefgehen. Die Tickets sind ab sofort zum Preis von 19,50 Euro bei folgenden Stellen erhältlich: Adelheids-Spargelhaus, Volksbank Erle und bei der Sparkasse Westmünsterland in Erle.

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Endlich ist es soweit: Das Buch zum 100-jährigen Bestehen des Löschzuges Erle ist druckfrisch geliefert worden. Auf 212 Seiten, mit drei heraustrennbaren Notrufinformationen, in 4-Farbdruck in Klebetechnik und einem Softcover (biegsame Umschlagseite). Im Buch sind viele Fotos, von den Anfängen des Löschzuges im Jahre 1912 bis heute, veröffentlicht. Auch Textbeiträge wurden überarbeitet oder neu geschrieben. Es werden einige Feuerwehrmänner vorgestellt, die ein Vorbild für ihre Kameraden sind oder waren.

Dann kann man in der Chronik nachlesen, wer wann und wie lange ein Amt (Brandmeister) bekleidete. Auch werden die Unterbringungsmöglichkeiten vom Pittermann (provisorisches Gefängnis) bis zum modernen Gerätehaus erklärt.

Hier die Verkaufstellen: Volksbank Erle, Sparkasse Westmünsterland in Raesfeld und Erle, Edeka Mark Beyer, Schuhhaus Pieper, Bäckerei Hessling,  Adelheids-Spargelhaus und Gaststätte Brömmel-Wilms. Das Buch ist dort zum Selbstkostenpreis von 13,50 Euro erhältlich.

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Einmalige Dinge werfen Ihre Schatten voraus: Das Buch zum 100-jährigen Jubiläum des Löschzuges Erle (4.-6. Mai 2012) erscheint am 12. Dezember 2011. In wenigen Tagen wird dies auch in Banken und Geschäften zu Lesen sein, denn dort werden Plakate ausgehängt. Vorab können wir verraten: Es wird 212 Seiten umfassen, im 4-Farbdruck gedruckt werden, eine Klebebindung wurde  ausgesucht und ein Softcover (ein biegsamer Umschlag) wurde bestellt. Es gibt nur zwei Seiten, die mit Werbung bedruckt sind.

Im Buch sind viele Fotos, von den Anfängen des Löschzuges im Jahre 1912 bis heute, veröffentlicht. Auch Textbeiträge wurden überarbeitet oder neu geschrieben. Es werden einige Feuerwehrmänner vorgestellt, die ein Vorbild für ihre Kameraden sind oder waren.

Dann kann man in der Chronik nachlesen, wer wann und wie lange ein Amt (Brandmeister) bekleidete. Auch werden die Unterbringungsmöglichkeiten vom Pittermann (provisorisches Gefängnis) bis zum modernen Gerätehaus erklärt.

Selbstverständlich wird auch auf die Fahrzeug-Entwicklung eingegangen.

Und der Clou der Geschichte: 3 heraustrennbare Seiten, die man in der Nähe vom Telefon hinlegen sollte. Dort gibt es Hilfen, wie man einen Notruf richtig absetzt und die richtige Feuerlösch-Taktik mit einem Pulverlöscher anwendet.

Ein Endpreis für das Buch wird gerade ermittelt. Die Verkaufsstellen werden in dieser Woche festgelegt.

Foto: v. l. Löschzugführer Helmut Demmer, Redaktionsmitglied Stefan Ostendorf, Stellv. Löschzugführer Arno Rüb, Redaktionsmitglied René Lütten

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Nicht nur reden und schöne Worte machen, sondern Tun und Handeln. Dass dies in unserer heutigen schnelllebigen Zeit noch geht, dass es auch noch Menschen gibt, die sich selbstlos für andere Menschen einsetzen, zeigte der Einsatz des Löschzuges Erle.

Zu später Stunde rückte die Freiwillige Feuerwehr, Löschzug Erle, zur Schermbecker Straße aus, um hier eine Messi Wohnung zu räumen. 14 freiwillige Helfer und eine Helferin  waren bereit, ihren wohlverdienten Feierabend zu opfern und im wahrsten Sinne des Wortes „Nachbarschaftshilfe“ zu leisten. Bei einem Übungsabend der Feuerwehr wurde dieser Einsatz letzte Woche besprochen. „Wir alle waren uns schnell einig, hier können wir helfen, da  möchten wir helfen. Da haben wir uns ein Herz gefasst und diesen Übungsabend Elisabeth Grundmann gewidmet“, so stellv. Löschzugführer Arno Rüb.

Es war ein Einsatz der besonderen Art. Gestank und endloser Müll machte den freiwilligen Müllmännern zu schaffen, aber getreu dem Motto „nur gemeinsam sind wir stark“ arbeitete sich das  Team systematisch durch den Dreck. Nach zweieinhalb Stunden hatten es die Helfer echt geschafft, die Wohnung besenrein zu verlassen. Eine Sache, die die Vermieterin nie alleine, auch nicht mit Hilfe von Freunden und Verwandten, geschafft hätte. Ein dickes Lob und ganz viel Dank an diese „Engel in blau“ des Löschzuges Erle. Ein Team von RTL oder was weiß ich, hätte es nicht besser machen können!

Mehr zu diesem Einsatz  auf >>>klick hier>>>Borio.TV

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Einen ganzen Sonntag opferten 22 Mitglieder der Löschzüge Erle und Raesfeld, um in Münster auf dem Außengelände des Instituts der Feuerwehr (Landesfeuerwehrschule) ein realitätsnahes  Sondertraining zu absolvieren.

Der Leiter des Außengeländes  Bernhard Selting, Brandamtmann, hatte den Brandschützern kurzfristig diesen Termin zur Verfügung gestellt und stellte auch persönlich die Aufgaben, denn er kennt das Gelände mit seinen unzähligen Übungsmöglichkeiten wie kaum ein Anderer.

„Man  lernt nie aus, selbst mit langer Einsatz-Erfahrung“,  das war die Schlussfolgerung von Brandinspektor Siegbert  Nagel. „Hier können wir in einem geschütztem Raum extrem realitätsgetreu Brandbekämpfungs-Maßnahmen oder technische Hilfeleistungen üben“, stellte Nagel  anerkennend fest.

Brandinspektor Arno Rüb: „Es gibt hier sogar große Hallen, in denen die Übungen bei schlechtem Wetter durchgeführt werden können. Ein großartiges Projekt des Instituts der Feuerwehr.“

So lernten die  Beteiligten zum Beispiel eine „Crash-Rettung“ (sofortige Rettung bei großer  Gefahr) bei einem Tiefbau-Unfall, bei dem ein Arbeiter durch Methan-Gase (Faulgase) ohnmächtig geworden war. Die schnellste Methode: Einen C-Schlauch um die Füße schlingen und das Unfallopfer daran herausziehen! Gesagt, getan, gerettet und nicht geborgen! Denn nur Tote werden geborgen!

Ebenso höchst interessant war ein Einsatz-Szenario  an einem Bahngleis. Der Zugangsweg war anscheinend einfach und einladend. Zur Menschenrettung und zum Brandeinsatz mit Beteiligung  von Gefahrgut gingen die Feuerwehrleute quer über die Bahngleise auf dem kürzesten Weg vor. Reingefallen! Brandamtmann Bernhard Selting: „Wir verlegen nie Schläuche quer über mehrere Gleise. Was lernen wir daraus: Der kürzeste Weg ist nicht immer der sicherste und  richtige!“ Der Gruppenführer hätte bei der Erkundung einen Überweg finden und Mannschaft und Gerät komplett von der gegenüberliegenden Seite einsetzen müssen.

Der Ausbilder der Höhenretter, Christian Baumeister, sorgte dafür, dass sich die Feuerwehrleute aus dem 3. Obergeschoss zur Selbstrettung abseilen konnten. Dazu wurden sie zusätzlich durch ein Rettungsgeschirr mit Leine aus dem 4. Obergeschoss gesichert. Alle Kanten am Fenster wurden mit Decken versehen, damit die Seile nicht Schaden nehmen konnten. Den Abschluss bildete eine Zugübung (zwei Gruppen, je 9 Feuerwehrleute gleichzeitig im Einsatz), bei der mehrer Personen aus dem 2. und 3. Obergeschoss zu retten waren. Hier kamen die 4-teilige Steckleiter und die dreiteilige Schiebeleiter zum Einsatz. Diese Rettungsmittel stehen bei den Brandschützern nicht besonders „hoch im Kurs“, da sie unter Umständen  recht schwierig einzusetzen sind.

Aber auch diese Aufgabe wurde bewältigt. Nach jeder Aufgabe gab es eine konstruktive Kritik, die Bernhard Selting ruhig und souverän leitete.

Der Höhepunk der Unterweisung von Bernhard Selting: Die Rolle des in Panik geratenen Patienten der Praxis Dr. Milchzahn, der im ersten Obergeschoss eines Hauses, vor dem Rauch fliehend, in einem Außenfester auf die aufgestellte Leiter zu springen drohte. Damit hatte niemand gerechnet. Aber: „Life is live!“

Ein „Übungsabend“ der besonderen Art, der trotz aller Mühen sehr gut bei allen Beteiligten ankam.

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Beförderungen, Auszeichnungen, eine Verabschiedung und ein Rückblick auf die Ereignisse des vergangenen Jahres gab es bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Raesfeld Löschzug Erle vergangenen Samstag.

„Mit 60 ist Schluss“ sagte Hauptbrandmeister Josef Funke (3. von rechts),   „das Feuer- und Hilfeleistungsgesetz“ (FSHG) sieht das so vor“. Am 15. April 1970 war er in den Löschzug Erle eingetreten. Nach seiner internen und externen Ausbildung war er von 1991 bis 1993 stellvertretender Zugführer. Von 2008 bis 2010 war er Gruppenführer im Löschzug Erle. Während seiner aktiven Laufbahn hat er insgesamt an 28 Leistungsnachweisen teilgenommen, 25 im Kreis Borken und drei im Amt Hervest-Dorsten. Letzten Samstag wurde er mit einem Dankeschön in die Ehrenabteilung verabschiedet.

Bürgermeister Andreas Grotendorst (1. von links) hatte den Feuerwehrmänner Worte des Dankes und der Anerkennung mitzuteilen, bevor das Winterfest beginnen konnte. Er erinnerte an den Einsatz bei der brennenden Fotovoltaikanlage. „Alle wissen, es ist gefährlich, die Feuerwehr setzt ihr Leben aufs Spiel“ betont er nachträglich. Desweiteren ist er sehr betroffen durch gestrichene Gelder vom Land, 800.000 € weniger steht Raesfeld für 2011 zu „und das fehlt uns nicht nur ein Jahr, sondern jedes Jahr“. Umso wichtiger wird ehrenamtliche Hilfe und auch Nachbarschaftshilfe, wie es die Feuerwehren untereinander vorbildlich zeigen. Ein persönliches Dankschreiben wurde den Feuerwehrmännern an diesem Abend vorgelesen.

Auf der Generalversammlung, die bereits am 15. Januar stattfand, wurden Beförderungen ausgesprochen: Zum Oberfeuerwehrmann Thomas Demmer (4. von links), Frank Langenhorst  (5. von links) und Stefan Ostendorf, zur Hauptfeuerwehrfrau bzw. -mann Melanie Ostendorf und Mirco Werner und zum Brandmeister Marco Colp (6. von links). Aus der Jungfeuerwehr in die aktive Wehr wechselte Bianca Kock (5. von rechts).

Auf dem Foto sind weiter zu sehen: Florian Wecking (3. von links) Helmut Demmer (2. von links), Klaus Ostendorf (2. von rechts), Martin Tesing (1. von rechts) und Arno Rüb (4. von rechts).

2010 kamen 920 Gesamteinsatzstunden beim Löschzug Erle zusammen. Davon waren 689 Stunden Brandeinsätze und technische Hilfeleistungen, vom kleinen Zimmerbrand bis zur nachbarlichen Unterstützung beim Großbrand; technische Hilfeleistung von Tierrettung mit der Drehleiter bis zum Hochwassereinsatz in Ahaus / Gronau. 119 Stunden Brandsicherheitswache und 19 Stunden Brandschutzerziehung in Kindergärten und in der Schule, sowie 93 Stunden für Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene.

Zwei Gruppen haben am Kreisleistungsnachweis in Legden-Asbeck teilgenommen. Eine Auszeichnung in Bronze erhielt Thomas Demmer, in Silber Florian Wecking, Gold Marco Colp und Gold mit blauem Grund ging an Christian Pass und André Wachtmeister.

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Nachdem das Christkind sich wohl an Heiligenabend durch die Schneewehen in Erle gekämpft hatte, wurden diese einem Rettungswagen am 1. Weihnachtstag zum Verhängnis. Gegen 8:57 Uhr wurde der Löschzug Erle alarmiert, um den Kollegen des Rettungsdienstes zu helfen. Sie schleppten den RTW aus einer ungewöhnlichen hohen Schneewehe frei, unter der zudem noch festgefahrene Eisplatten lagen. Damit haben die freiwilligen Helfer ihre gute Tat zu Weihnachten schon erfüllt. Der RTW konnte danach seine Fahrt unbehindert fortsetzen.

Auf dem Bild links ist das Löschgruppenfahrzug zusehen, das mit seinem Allradantrieb den Rettungswagen frei schleppen konnte.

Manchmal hat der Schlitten des Christkindes mit Rentier-Antrieb doch seine Vorteile gegenüber der modernen Technik.

Auch die Kollegen aus Raesfeld wurden um 11:57 Uhr zu einem „Notfall hinter verschlossener Tür“ gerufen. Auch sie waren wie immer einsatzbereit obwohl das Weihnachtsessen sicherlich gerade serviert wurde.

Und noch ein Einsatz: Um 15:31 Uhr wurde wieder für den Löschzug Erle Alarm ausgelöst! Ein Baum, der in eine Stromleitung auf der Straße „Werlo“ gefallen war, musste zersägt und beiseite geräumt werden. Bevor die  Wehrleute sich die Arbeit machen konnten, musste der Energieversorger die Leitung stromlos schalten. Die Leitung konnte nach kurzer Zeit wieder ans Netz genommen werden.

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Fotos: Petra Bosse

Homer. Dicke Rauchschwaden lagen in der Luft. Großbrand am Nachmittag auf dem Hof Marpert in Homer, Grenze Homer an der Isselquelle.  Insgesamt 45 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Raesfeld, mit den Löschzügen Raesfeld und Erle, sorgten mit vereinten Kräften, den Brand auf dem Hof in den Griff zu bekommen.

Die Einsatzleitung hatte Oberbrandinspektor Siegbert Nagel. Für ihn war die erste Frage: „Sind Menschenleben in Gefahr?“ . Als dies zweifelsfrei verneint wurde, musste er den nächsten Gefahrenschwerpunkt erkunden. Es war eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Scheune. Sie musste vom Netz getrennt werden. Dann war die Taktik für ihn klar:  „Riegelbildung“ .

Das heißt für die Feuerwehr: Bildung einer Schneise zu den nicht brennenden Objekten und Kühlung mit Wasser durch den Einsatz von Strahlrohren in der Umgebung. Dadurch wird durch Verhinderung der Wärmestrahlung die Entzündung  von Nachbarobjekten verhindert. Denn würde durch ständige Wärmezufuhr die Selbstentzündungs-Temperatur  (z. B. von Holz)  überschritten, so würde dort ebenfalls das Dach in der Nachbarschaft anfangen zu brennen. Dies würde passieren ohne das ein Nachbarschaftsobjekt direkten Kontakt zum bisherigen Brandherd hatte.

Da inzwischen auch die Wasserversorgung aufgebaut war, klappte dies sehr rasch. Das war auch notwendig weil durch Wäremstrahlung die Nachbarobjekte eine große Wärmekapazität aufgenommen hatten. Die Einsatztaktik stimmte, jedoch konnte ein Totalverlust der Scheune nicht verhindert werden. Die Brandursache stand zum Zeitpunkt noch nicht fest.

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Brandschutz Kopie

Die Kolpingfamilie Erle lädt zusammen mit der freiwilligen Feuerwehr, Löschzug Erle am Dienstag, 20. Oktober 2009 um 20 Uhr zu einem Info-Abend ins Feuerwehrgeräte Haus Erle ein. Hier bekommt der Besucher Infos rund um den Brandschutz.

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Ein vorbeikommender Fahrradfahrer entdeckte die Rauchschwaden, die aus dem leerstehenden Bauernhaus an der Schermbecker Straße aus den Fenstern kamen und rief die Feuerwehr.

Löschzug Raesfeld und Erle waren im Einsatz, konnten aber anfänglich keinen lokalen Brandherd ausfindig machen. Erst nach der Begehung im Haus konnte die Ursache für den Schwelbrand ausgemacht  werden. Laut Aussage der Polizei Borken, handelt es sich um  einen Brandherd im Schlafzimmer, gleich neben dem Bett. Bei näherer Untersuchung konnten auch mehrere ältere Brandherde an verschiedenen Stellen in der Wohnung entdeckt werden, sowie abgebrannte Zigaretten. Ob hier eine Person absichtlich gezündelt hat, oder ob spielende Kinder dafür verantwortlich sind, ist bis dato unklar. Laut Aussage der Polizei  wird in mehreren Richtungen ermittelt.

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Unfall Feuerwehraut im Graben  Raesfeld

Immer vor Ort, immer aktuell: „Heimatreport“

(pd vom Land). Nach der erfolgreichen Teilnahme des Leistungsnachweises in Isselburg-Anholt, konnte durch die schnelle Reaktion einer Feuerwehrangehörigen auf der Heimfahrt eine Kollision des Löschfahrzeuges mit einem Fahrradfahrer verhindert werden. Der Fahrradfahrer ist wohlauf. Das Löschfahrzeug wurde  aber leider durch das Ausweichmanöver  im Graben versenkt. Ist nun der Löschzug Raesfeld durch den Ausfall des Löschfahrzeuges geschwächt? Schnelle und kompetente Hilfe im Einsatzfall ist durch den Löschzug Erle gewährleistet!

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Ölspur auf der Rhader Straße

Am Montag, 31. August 2009 musste der Löschzug Erle um 17:50 Uhr eine Ölspur auf der Rhader Straße entfernen. Ein Trecker verlor Öl. Der Fahrer bemerkte es selber rechtzeitig und sperrte sofort die Straße, als Polizei und die Feuerwehr eintrafen. Die Ölspur wurde mit einem Bindemittel entfernt.

Die Rhader Straße wird gereinigt

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Text auf dem Meldeempfänger der Feuerwehrleute: „Verkehrsunfall  mit eingeklemmter Person“ am  Samstag, 07.02.2009 um 16:10 Uhr auf der Rhader Straße, 100 Meter vor dem Abzweig Richtung Marbeck.
Einsatzfahrzeuge: Löschzug Erle zwei Fahrzeuge, sowie zwei Fahrzeuge des Löschzuges Raesfeld

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Am  Samstag feierte der Löschzug Erle der Freiwilligen Feuerwehr Raesfeld sein Winterfest. Klaus Ostendorf, Feuerwehr Raesfeld und Bürgermeisters Udo Rößing  nahmen die Ehrungen vor.

Brandinspektor Jürgen Strecker wurde nach 43 Jahren Dienst von der aktiven Feuerwehr in die Ehrenabteilung verabschiedet. Von 1984 bis 1991 war er Löschzugführer im Löschzug Erle. Er gründete die Jugendfeuerwehr Raesfeld mit und war erster Gemeindejugendfeuerwehrwart von 1996 bis 2000.

Ehrenabzeichen in Silber

Das Feuerwehr-Ehrenabzeichen in Silber für 25 Jahre aktiven Dienst wurde Brandinspektor Arno Rüb verliehen. Er ist stellvertretender Löschzugführer seit 1999. Eine Ehrenurkunde für 50 Jahre Mitgliedschaft erhielten die Oberfeuerwehrmänner Franz Gördes, Willi Gördes, Gerhard Kruse, Johannes Kruse und  Gemeindebrandinspektor Alfons Rößmann. Alfons Rößmann kann in in seinen Feuerwehrjahren auf viele Aktivitäten zurückblicken. Er war von 1975 bis 1978 stellvertretender Löschzugführer, von 1978 bis 1984 leitete er den Löschzug Erle und wurde stellvertretender Gemeindebrandmeister. Von 1984 bis 1994 war er der Gemeindebrandmeister.

60 Jahre dabei

Eine Ehrenurkunde für 60 Jahre Mitgliedschaft wurde dem Oberfeuerwehrmann Hubert Demmer überreicht. Er war 34 Jahre Schriftführer des Löschzuges Erle, von 1952 bis 1986. Alle Urkunden und Ehrenabzeichen werden vom Landesfeuerwehrverband NRW ausgestellt.

Das Foto wurde mir freundlicher Weise vom Löschzug Erle zur Verfügung gestellt!

HEIMATREPORT.TV

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Die Band Backtrax rockte die Erler Kleinkunstbühne ERLE. Rockpalast-Stimmung von der ersten Minute an auf der Kleinkunstbühne Erle am Samstagabend im ausverkauften Saal von Brömmel-Wilms....