Einweihung des Gerätehaus-Anbaus in Erle: Feuerwehr startet nach zwei Jahren Bauzeit durch.
Nach rund zwei Jahren Bauzeit konnte die Feuerwehr Erle am Wochenende den Anbau ihres Gerätehauses offiziell einweihen. Zahlreiche Gäste, Kameradinnen und Kameraden sowie Vertreter der Gemeinde feierten den Abschluss der Arbeiten. Bürgermeister Martin Tesing, Löschzugführer Frank Prochnow, der stellvertretende Feuerwehrleiter Jörg Wachtmeister und weitere Beteiligte betonten die Bedeutung des Projekts für die Einsatzbereitschaft und die Stärkung des Ortskerns.

Bürgermeister Tesing: Wichtiger Schritt für Erle
Bürgermeister Martin Tesing hob in seiner Rede die besondere Bedeutung der Erweiterung hervor:
„Das Besondere ist, dass wir jetzt hier nochmal den Feuerwehrstandort besonders gestärkt haben in Erle. Dass wir die dringend notwendige Erweiterung realisiert haben können. Dass wir dann mitten in Erle das Ganze stattfinden. Auch aus städtebaulicher Sicht ist es ganz wichtig für den Ortskern auch, dass wir den Standort hier nochmal erweitern und ausbauen konnten. Es rundet einfach Erle als Ort insgesamt ab. Insbesondere jetzt aber auch für die Kameraden ist es ganz wichtig und notwendig gewesen, dass wir diese Erweiterung gemacht haben, weil einfach die Räume, die angefangen bei der Umkleidemöglichkeiten, die einfach nicht mehr den Standards entsprachen, alles ist top gelöst und wir sind einfach stolz.“
Neue Räume bringen mehr Sicherheit
Löschzugführer Frank Prochnow zeigte sich erleichtert, dass das neue Gebäude nun fertiggestellt ist: „Ja, ich bin froh, dass das Gerätehaus fertig ist und wir sicher und in zukunftsweisend arbeiten können.“

Besonders im Vergleich zu früher sei eine deutliche Verbesserung spürbar:
„Besonders auffällig ist, dass wir halt die Umkleiden jetzt gesondert haben. Die Spindel waren früher hinter den Fahrzeugen. Und es ist halt viel sicherer für uns. Wir müssen nicht mehr hinter den Autos herlaufen oder vor den Autos herlaufen. Wir ziehen uns um und laufen dann zu den Autos hin. Sehr, sehr sicher.“

Ehrenamtlicher Einsatz beim Ausbau
Der stellvertretende Feuerwehrleiter Jörg Wachtmeister betonte den großen Einsatz der Kameradinnen und Kameraden in den vergangenen Monaten: „Wir freuen uns natürlich alle, dass wir endlich das neue Haus, das neue Gerätehaus einweihen können. War viel Arbeit. Wurde auch viel von vielen ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden gemacht. Die Fahrzeughalle wurde hergerichtet, alles neu gestrichen und viele Restarbeiten noch selber gemacht. Und wir freuen uns natürlich heute, dass wir das jetzt alles in Betrieb nehmen können. Und ja, haben jetzt auch ein schönes Gerätehaus. Und sind auch alle sehr motiviert wieder, dass wir hier jetzt weiter das neue Haus betreiben können.“

Löschzugführer Erle: „Jetzt können wir richtig durchstarten“
Auch der stellvertretende Leiter der Feuerwehr Raesfeld, Jörg Wachtmeister, zeigte sich am Samstag zufrieden:
„Natürlich sind wir glücklich, dass das alles abgeschlossen ist. Nach zwei Jahren Bauzeit kann der Löschzug Erle jetzt richtig durchstarten.“

Einsegnung durch Pastor Dr. Fabian Tilling
Pastor Dr. Fabian Tilling hob in seiner Ansprache die Bedeutung von Begeisterung, Verständnis und Gemeinschaft hervor: „Ohne Begeisterung für die gemeinsame Sache geht es nicht. Das trifft auf fast jedes Ehrenamt zu – vor allem da, wo es um den Einsatz für andere Menschen geht.“ Auch im Feuerwehrdienst spiele das Verstehen eine zentrale Rolle:
„Wenn man sich versteht, geht die Arbeit leichter. Im Einsatz funktioniert das dann Hand in Hand fast ohne Worte.“
Zum Abschluss wünschte er den Kameradinnen und Kameraden: „Ich wünsche euch in den neuen Räumlichkeiten diesen guten Geist – den Geist, der bewirkt, dass man sich versteht, offen ist füreinander und sich für das Gute und für den Nächsten einsetzt.“

Geschenk der Kameraden aus Raesfeld
Ein besonderes Highlight des Tages war das Geschenk der Raesfelder Feuerwehrkameraden an den Löschzug Erle. Thorsten Mais erklärte:
„Wir haben uns natürlich nicht lumpen lassen. Anlässlich der Gerätehauserweiterung haben wir ein kleines Geschenk dem Löschzug Erle mitgebracht in Form eines Schilds, was in Eigenleistung hergestellt worden ist, und wir das heute nun überreichen.“

Kinderprogramm, Verpflegung und Musik
Auch für die kleinen Besucher war einiges geboten: Die Kinder konnten die Löschfahrzeuge von innen begutachten, Fragen stellen und sich die Arbeit der Feuerwehr genau erklären lassen. Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Neben Kaffee und Kuchen gab es Kaltgetränke, Pommes und Bratwurst. Musikalisch begleitet wurde der Tag der offenen Tür vom Blasorchester, das für eine festliche Stimmung sorgte.

„Ohne Begeisterung für die gemeinsame Sache geht es nicht. Das trifft auf fast jedes Ehrenamt zu – vor allem da, wo es um den Einsatz für andere Menschen geht“.
Pastor Dr. Fabian Tilling



























