Das Winterfest des Löschzugs Erle stand ganz im Zeichen von Dank, Zusammenhalt und Wertschätzung. In ihren Reden machten die Verantwortlichen deutlich, dass Feuerwehr weit mehr ist als Einsätze und Ausbildung. Im Mittelpunkt standen das Ehrenamt, die Gemeinschaft im Löschzug und die Unterstützung durch Familien und das Dorf.
Rückblick durch Jörg Wachtmeister
Den Abend eröffnete der stellvertretende Feuerwehrleiter Jörg Wachtmeister mit der offiziellen Begrüßung. Er freute sich über das große Interesse am Winterfest und darüber, „dass wir auch abseits von Einsätzen und Übungen zusammenkommen, ganz ohne Funkmelder, dafür mit guter Stimmung“.
Der Rückblick auf das vergangene Jahr habe gezeigt, was den Löschzug Erle ausmache. „Einsatzbereitschaft, Zusammenhalt und Verlässlichkeit. Egal ob Brandeinsatz, technische Hilfeleistung, Unwetter oder Übungsdienst, auf euch war immer Verlass“, sagte Wachtmeister und dankte der Mannschaft im Namen der gesamten Führung.

Einweihung und den Tag der offenen Tür
Besonders hob er die Einweihung und den Tag der offenen Tür hervor. Die Veranstaltung sei ein Aushängeschild für den Löschzug gewesen und habe nicht nur die Arbeit der Feuerwehr gezeigt, sondern auch den starken Zusammenhalt. Viele hätten über das normale Maß hinaus geplant, aufgebaut, organisiert und am Ende wieder aufgeräumt. Der positive Zuspruch aus der Bevölkerung habe gezeigt, dass diese Arbeit gesehen und geschätzt werde.
Ein ausdrücklicher Dank galt den Familien und Partnern. „Ihr verzichtet oft auf gemeinsame Zeit, haltet uns den Rücken frei und habt Verständnis für unser Ehrenamt. Ohne euch wäre das alles so nicht möglich“, betonte Wachtmeister. Kameradschaft sei das Fundament des Löschzugs. „Jung und Alt, aktiv und passiv, wir sind eine Gemeinschaft, auf die man stolz sein kann.“ Auch Herausforderungen habe man gemeinsam, ruhig und professionell gemeistert.

An diese Worte knüpfte Frank Prochnow, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Raesfeld, an. Er begrüßte die Gäste offiziell zum Winterfest des Löschzugs Erle und hieß Bürgermeister Dirk Kuhmann mit seiner Frau Birgit sowie Ordnungsamtsleiter Norbert Altrogge willkommen. Zugleich übermittelte er die Grüße des erkrankten Feuerwehrleiters.
Prochnow stellte das Winterfest als mehr als einen geselligen Abend heraus. „Es ist ein Moment des Innehaltens“, sagte er. Es gehe darum, nicht auf den nächsten Einsatz zu schauen, sondern auf das, was gemeinsam geleistet worden sei und was die Feuerwehr Raesfeld und den Löschzug Erle verbinde.

Viele Einsätze, intensive Ausbildung und zahlreiche Stunden ehrenamtlicher Arbeit
Der Rückblick auf das Jahr sei geprägt von vielen Einsätzen, intensiver Ausbildung und zahlreichen Stunden ehrenamtlicher Arbeit. Feuerwehr bedeute Verantwortung, Verlässlichkeit und Kameradschaft, Werte, die im Löschzug Erle täglich gelebt würden. Prochnow dankte der aktiven Einsatzabteilung für die ständige Einsatzbereitschaft, der Jugendfeuerwehr als Zukunft der Feuerwehr sowie der Alters- und Ehrenabteilung, die den Grundstein für die heutige Arbeit gelegt habe.

Auch die Familien, die Gemeinde, die Politik und die Förderer bezog er ausdrücklich in seinen Dank ein. Ohne diese Unterstützung im Hintergrund sei das Ehrenamt nicht möglich. Abschließend betonte Prochnow: „Lasst uns diesen Abend nutzen, um Danke zu sagen, neue Kraft zu sammeln und den Zusammenhalt zu stärken, der uns als Feuerwehr ausmacht.“



























