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Familienkreise neu gründen: Info-Veranstaltung am 03. November

Am 03. November um 14:30 Uhr findet im St. Silvesterhaus Erle eine Info-Veranstaltung zu einem neuen Angebot für Familien statt.

Die Kolpingsfamilien Raesfeld und Erle möchten Familienkreise ins Leben rufen und laden alle Interessierten herzlich ein.

Was ist ein Familienkreis?

Ein Familienkreis ist eine feste Gruppe von etwa fünf bis zehn Familien, Paaren oder Alleinerziehenden mit Kindern. Ziel sei es, gemeinsam aktiv zu sein und sich regelmäßig auszutauschen. Die Teilnehmenden entscheiden selbst, wie oft sie sich treffen und welche Aktivitäten sie gemeinsam unternehmen möchten. Darüber hinaus bieten Familienkreise die Möglichkeit, sich über aktuelle Themen, wie z. B. Fragen zur Kindererziehung, auszutauschen.

Vorteile der Teilnahme an einem Familienkreis

Laut Mitteilung der Kolpingsfamilie schaffe ein Familienkreis eine unterstützende Gemeinschaft, in der Familien miteinander im Gespräch kommen und voneinander lernen können. Für viele könne dies eine wertvolle Bereicherung im Alltag darstellen, da gemeinsames Erleben und gegenseitiger Austausch im Mittelpunkt stehen.

Informationen und Anmeldung zur Veranstaltung

Interessierte können sich auf der Info-Veranstaltung umfassend über das Konzept der Familienkreise informieren und erste Kontakte knüpfen. Mitglieder der Kolpingsfamilien Raesfeld und Erle werden gemeinsam mit Carolin Olbrich, Verbandsreferentin des Kolpingwerks, die Idee der Familienkreise vorstellen und über mögliche Aktivitäten sowie organisatorische Details sprechen. Für die Kinder wird während der Veranstaltung eine Betreuung im Obergeschoss des Silvesterhauses durch Erzieherinnen organisiert. Die Teilnahme ist kostenlos und eine Mitgliedschaft in der Kolpingsfamilie ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen und Kontakt

Falls Fragen im Vorfeld bestehen oder interessierte Familien am 03. November nicht teilnehmen können, stehen Manfred Telöken von der Kolpingsfamilie Raesfeld (E-Mail: info @kolping -raesfeld .de ) und Ludger Askamp von der Kolpingsfamilie Erle (E-Mail: kolpingsfamilie . erle @gmx .de ) für Auskünfte zur Verfügung.

Weitere Details zu den Familienkreisen finden Sie auf der Webseite Kolping Raesfeld – Familienkreise sowie in den Flyern, die in örtlichen Kindergärten ausliegen.

Kappesmarkt Raesfeld 2024 – Erleben und genießen

Raesfelder Kappesmarkt am 2. und 3. November 2024: Ein Fest der Tradition und kulinarischen Freuden. Erleben Sie den traditionsreichen Raesfelder Kappesmarkt

Am Wochenende des 02. und 03. November 2024 erwacht der Ortskern von Raesfeld zum Leben, wenn der 38. Historische Kappesmarkt seine Tore öffnet. Von nah und fern strömen die Besucher herbei, um die charmante Atmosphäre zu genießen, die dieses Herbsthighlight so besonders macht. Im Mittelpunkt steht dabei der „Kappes“, der plattdeutsche Kohl, der in den verschiedene Formen und Variationen angeboten wird. Der Markt verspricht ein Erlebnis für die ganze Familie und vereint regionale Köstlichkeiten, Handwerkskunst und ein buntes Rahmenprogramm.

Kappesmarkt Sonntag 2023
Frischer Kappes, direkt vom Feld: Foto: Petra Bosse/Archiv

150 Stände voller regionaler Köstlichkeiten und Handwerkskunst

Mit rund 150 Ständen bietet der Kappesmarkt eine breite Palette an regionalen Produkten. Ob knackiger Weiß- und Rotkohl oder herzhafte Kohlgerichte – der Kappes ist in all seinen Facetten vertreten. Aber auch fernab vom Gemüse gibt es viel zu entdecken: Dekorationen, Schmuck, Textilien und kunstvolle Arbeiten aus Holz laden zum Stöbern ein. Hier findet jeder ein einzigartiges Souvenir, das den Besuch zu einem schönen Erlebnis macht.

Traditioneller Kappesmarkt Raesfeld 2024
Foto: Petra Bosse/Archiv

Spaß und Unterhaltung für die kleinen Gäste

Auch für die Jüngsten gibt es jede Menge zu erleben. Mit einer Hüpfburg und spannenden Mitmachaktionen wird für strahlende Kinderaugen gesorgt. Die Eltern können sich währenddessen entspannt zurücklehnen und das bunte Markttreiben genießen.

Der offizielle Start: Bürgermeister eröffnen den Markt

Am Samstag, 2. November 2024, um 11 Uhr ist es so weit: Bürgermeister Martin Tesing eröffnet gemeinsam mit Maria Kowalsky, der Vorsitzenden des Ortsmarketing Raesfeld eV, und den Kappeshoheiten Melanie I. Stenkamp und Birgit I. Grotendorst den Markt. Die feierliche Eröffnung auf der Bühne am Kirchplatz wird musikalisch von den Erler Jägern begleitet, die mit ihren Klängen für gute Laune sorgen.

Kappeshobeln Kappesmarkt Raesfeld 2024
Foto: Petra Bosse/Archiv

Traditionelles Kappeshobeln und kreative Schaufensterdekorationen

Ein Highlight des Wochenendes ist das jährliche Kappeshobeln, bei dem die Raesfelder Landjugend das Publikum begeistert. Zudem lockt die große Verlosung mit attraktiven Preisen – der Hauptgewinn ist eine Übernachtung im Naturparkhotel Lieb & Wert, inklusive Frühstück.

Besonders sehenswert ist die Kappesdeko-Aktion, bei der rund 10 Geschäfte ihre Fenster passend zum Markt dekorieren. Die Kappenshoheiten bewerten die Kreationen und prämieren die besten Kohl-Dekos am Sonntagvormittag auf der Bühne.

Köstlichkeiten aus der Region und von Partnerregionen

Die kulinarische Vielfalt ist einer der Höhepunkte des Kappesmarktes. Neben den traditionellen Kohlgerichten aus Raesfeld bringen Partnerregionen wie Dithmarschen, Büderich und Echterdingen ihre Spezialitäten mit. Besucher können sich auf deftige Kohlpfannen, pikante Kohlvariationen und würzige Wurstgerichte freuen.

Besonders spannend: Die Partnerregion Dithmarschen reist mit Bürgermeister Matzen und Kohlregentin Saskia an, um die besondere Beziehung zwischen den Kohlregionen zu feiern.

Kappestreck aus Büderich beim Kappesmarkt in Raesfeld

Der Kappestreck aus Büderich trifft ein: Tradition und Musik vereint

Am Samstag um 17 Uhr kommt der Kappestreck aus Büderich in Raesfeld an. Begleitet von den Raesfelder Burgmusikanten und einer festlichen Abordnung wird er dann feierlich ins Dorf geleitet. Dieser Empfang ist ein besonderes Highlight, das zudem die Verbundenheit der Kohlregionen unterstreicht.

Kappeshoheiten 2024 Kappesmarkt Raesfeld
Die Kappeshoheiten an Erler Mühle. ©Ortsmarketing Raesfeld

Mitfeiern beim Kappesball 2024

Am Samstagabend geht die Festlichkeit weiter: Ab 19 Uhr lädt die Kappeskönigin Melanie I. Stenkamp zum Kappesball ins Festzelt ein. Die Besucher können sich dabei auf einen geselligen Abend mit Tanz und Musik freuen, bei dem Gäste und Raesfelder gemeinsam feiern können. Der Eintritt ist frei, und alle sind herzlich willkommen!

Kappesmarkt Samstag

Kulinarische Vielfalt sorgen für Genuss

Der Raesfelder Kappesmarkt ist nicht nur ein Treffpunkt für Feinschmecker, sondern auch ein Ort des kulturellen Austauschs. Im Oktober besuchte eine Delegation aus Raesfeld das Krautstadtfest in Marne, um die Partnerschaft zwischen den Kohlregionen weiter zu vertiefen. Diese Verbindung zeigt sich auch auf dem Kappesmarkt 2024, wenn die Gäste aus Dithmarschen mit ihren regionalen Spezialitäten die Festlichkeiten bereichern.

Raesfelder Kappeshoheiten in der Partnerregion Dithmarschen
Empfang in Marne mit Bürgermeister aus Raesfeld Martin Tesing, Ortsmarketing Vorsitzende Maria Kowalsky, Bürgermeister aus Marne Lorenz Matzen, Kappeskönigin Melanie I. Stenkamp, Kappesprinzessin Birgitt I. Grotendorst. ©Ortsmarketing

Anreise und Parkmöglichkeiten

Der Raesfelder Kappesmarkt ist bequem mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. In unmittelbarer Nähe des Veranstaltungsortes stehen genügend Parkplätze zur Verfügung, wobei einige gebührenpflichtig sind. Nutzen Sie die Gelegenheit und besuchen Sie eines der schönsten Herbstfeste im Münsterland!

Hochbegabte Nele de Cillia: Astrophysik ist ihre große Leidenschaft

Nele ist besonders, und das ist ihr durchaus bewusst. „Ich fühle mich ganz normal, aber ich merke ja, dass ich mich in gewissen Punkten von meinen Mitschülerinnen unterscheide“, erzählt sie mir. Wenn ihre Klassenkameradinnen sich über Schminke oder „Klamotten-Trends“ unterhalten, kann Nele nicht mithalten. Und bei einigen Themen möchte sie es auch gar nicht. „Meine Welt ist die Schönheit des Kosmos.„

„Der Schulalltag ist nicht immer einfach für Nele“, erzählt mir ihre Mutter. „Für mich aber auch nicht“, fährt sie fort, „es tut mir weh zu sehen, wie meine Tochter außen vor steht.“ Für Nele ist dieser Zustand seit dem Kindergarten normal und setzt sich auch in der Schule fort. Die 15-Jährige ist hochbegabt, geht in die zehnte Klasse der Realschule St. Ursula und hat sich daran gewöhnt Streberin genannt zu werden. „Dabei lerne ich gar nicht, ich höre es einmal und dann behalte und weiß ich es einfach.“ Neles Worte klingen arrogant, aber das ist sie absolut nicht. Nele ist ein Teenager, so wie die ihre Altersgenossen, nur eben mit anderen Interessen, wobei jedoch Netflix und Disney+ genauso zu ihrem Alltag gehören.

Nicht selten eckt sie bei Lehrern an, die sie verbessert oder wenn sie dazu steht, dass sie einige Tests überflüssig findet, weil sie deren Sinn nicht erkennt. Für Nele sind diese Gedankengänge ganz normal, denn wenn sie die Logik dahinter nicht erkennt, sind sie für sie reine Zeitverschwendung.

Dank ihrer Hochbegabung kann sich Nele Wissen schnell aneignen. Foto: Sklenak

„Corona war für uns schulisch gesehen ein Glücksfall, denn Nele konnte eigenständig in ihrem Tempo lernen, musste nicht zur Schule und war keinem Mobbing ausgesetzt“, erinnern sich ihre Eltern. „Schulen sollten über den Tellerrand schauen und nachfragen. Dann funktioniert Schule auch für Kinder, die über oder unter dem Durchschnitt liegen“, fährt Neles Mutter fort.

An der Sternwarte fühlt sie sich verstanden

Die Teenagerin verfolgt konsequent ihre Ziele und geht ihren Weg, wenn auch nur mit wenigen Freunden, mit denen sie sich auf Augenhöhe unterhalten kann. Dazu gehören beispielsweise die Kursteilnehmer bei ihrer Doktorandin Marianne in der Recklinghäuser Sternwarte. Dort besucht sie zwei Astro-AGs und fühlt sich dort verstanden.

Nele de Cillia an der Sternwarte in Recklinghausen. Foto: Christian Sklenak

„Ich kenne viele der Teilnehmer und Professoren des Planetariums, da ich dort ausnahmsweise mein Schülerpraktikum absolvierten durfte. In dieser Zeit arbeitete ich mit ‚Aladin‘, einem Software-Programm für Astrophysik, mit dem ich ein Plakat zu Sternentstehungsgebieten erstellte. Dabei habe ich Bildmaterial von verschiedenen kosmischen Strukturen, welche ich zur Verfügung gestellt bekommen habe, so bearbeitet, dass sie am Ende farbig waren. Welche Farbe ich welchem Element zuordnete, das durfte ich selbst entscheiden. Das war eine richtige wissenschaftliche Arbeit“, ist sie zu Recht immer noch stolz. „Das hat meinen Wunsch, später Astrophysikerin zu werden, noch verstärkt.“ Den Grundstein für ihre Begeisterung legte möglicherweise ihre Uroma mit einem Pop-up-Album über den Weltraum.

Sternenhimmel: Nele ist fasziniert von der Schönheit des Kosmos. Symbolbild: pixabay

Eine der beiden AGs, an denen Nele teilnimmt, ist für jüngere Kinder gedacht, die andere für die Oberstufenschüler. Eigentlich ist die junge Dorstenerin noch zu jung für die zweite AG in der Sternwarte. Aufgrund ihrer Aufnahmefähigkeit in der jüngeren AG darf sie aber auch hierbei teilnehmen.

Wie unterschiedlich die beiden Welten, in denen Nele momentan lebt, sind, zeigte sich an folgenden Beispielen: Ende letzten Jahres hielt Nele in der Sternwarte für interessiertes Publikum eine Präsentation über ihr Plakat von Sternentstehungsgebieten. Dabei erwähnte ihre Doktorandin immer wieder, dass Nele damals erst 14 war.

Im Rahmen des Forder-Förder-Projektes der Ursula-Schule hielt sie anschließend im Juni diesen Jahres freiwillig für Eltern und Schüler der St. Ursula-Realschule eine Präsentation über schwarze Löcher mit dem Unterthema Hawking-Strahlung.

Nele de Cillia, Studentin mit 14 Jahren

Seit letztem Jahr studiert sie Physik an der Ruhr Uni Bochum. Auch hierfür ist sie eigentlich zu jung, denn fürs Studium wird ein Alter von 16 Jahren vorausgesetzt. Aber wer nur „Einser“ auf dem Zeugnis und zusätzlich eine Empfehlung der Professoren sowie des Leiters der Sternwarte vorzeigen kann, der wird auch gerne ausnahmsweise schon mit 14 genommen.

Mittwochs nach den ersten beiden Schulstunden ist die Frühstudentin der Oberstufe, wie der korrekte Fachbegriff lautet, von ihrem Unterricht freigestellt und sitzt eine Stunde später mit weitaus älteren Kommilitonen im Hörsaal. Den Wissensstoff der übrigen Tage muss Nele sich selbst beibringen, denn die Scheine, die Nele erhält, sind anerkannt für das Regelstudium.

Ihr Abi ist schon greifbar nah, dann kann Nele jeden Tag zu ihrer Uni, ihren Master erlangen und anschließend endlich ihren Traum wahr werden lassen: Astrophysik zu studieren. Und dies ausschließlich auf Englisch. Das wird ihr aber nicht schwerfallen, liest sie doch seit längerer Zeit ihre Bücher bereits in englischer Sprache.

Entdecke den Zauber des Marienthaler Martinsmarktes – 25 Jahre Tradition und Freude

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Der Marienthaler Martinsmarkt feiert in diesem Jahr sein stolzes 25-jähriges Jubiläum und lädt Besucher dazu ein, am Samstag, den 2. November 2024, von 11 bis 20 Uhr sowie am Sonntag, den 3. November 2024, von 11 bis 18 Uhr auf den malerischen Kirch- und Dorfplatz zu kommen.

Diese charmante Veranstaltung ist längst ein Highlight der Region und verspricht ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie. Dazu lädt die Marienthaler Kaufmannschaft ein.

Marienthaler Gasthof Martins Markt 2024

Ein Fest für die Sinne: Kunsthandwerk und mehr in Marienthal

Wer durch die liebevoll dekorierten Stände schlendert, wird sofort von der Vielfalt des traditionellen Kunsthandwerks begeistert sein. Hier erwarten die Besucher beeindruckende Keramikarbeiten, filigranes Filzen, sowie das alte Handwerk des Spinnens und Strickens. Doch das ist erst der Anfang – denn neben den handgefertigten Schätzen bietet der Martinsmarkt ein abwechslungsreiches Programm, das Kultur und Tradition auf wunderbare Weise verbindet.

Handwerk auf dem Martinsmarkt in Marienthals 2024
Foto: Petra Bosse/Archiv

Am Samstag führt der Junge Chor Brünen in der Klosterkirche auf, gefolgt von der Folk-Band „Two of us”. In der Jurte können Kinder und Erwachsene Stockbrot am Lagerfeuer genießen, begleitet von Herbst- und Martinsliedern.

Foto: Archiv/Petra Bosse

Musikalische Highlights und Mitmach-Aktionen für Jung und Alt

Am Samstag sorgt der Junge Chor Brünen in der stimmungsvollen Klosterkirche für Gänsehautmomente, bevor die Folk-Band „Two of Us“ die Zuhörer mit ihren Melodien verzaubert. Aber nicht nur Musikliebhaber kommen auf ihre Kosten – in der gemütlichen Jurte, die auf dem Dorfplatz steht, kannst du am knisternden Lagerfeuer Stockbrot backen und dabei die Klänge traditioneller Herbst- und Martinslieder lauschen.

Ein besonderes Highlight ist zweifellos die Stelzenläuferin „Mystische Efeuelfe“. Zwischen 13.30 und 17.30 Uhr schwebt sie mit anmutigen Bewegungen über den Platz und zieht die Blicke der Besucher auf sich – ein Spektakel, das man nicht verpassen sollte! Zum Abschluss des Tages lädt der Marienthaler Nachtwächter um 18 Uhr zu einem Rundgang ein, der den Samstag mit historischen Anekdoten und mystischen Geschichten perfekt abrundet.

Martins Markt in Marienthal 2024

Ein bunter Sonntag voller Überraschungen

Auch der Sonntag steht dem Samstag in nichts nach und verspricht ein buntes Programm für Groß und Klein. Die Jagdhornbläser erfüllen den Kirchplatz mit kraftvollen Klängen und die Holzschuh-Tanzgruppe Üfte-Overbeck bringt mit ihren traditionellen Tänzen Schwung in die Veranstaltung. Zudem lockt an beiden Tagen eine Verlosung – das Glücksrad dreht sich sowohl am Samstag als auch am Sonntag und hält tolle Preise bereit.

Marienthaler Martinsmarkt 2024
Foto: Petra Bosse/Archiv

Kulinarische Genüsse im Herzen Marienthals

Natürlich darf auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen. Die Marienthaler Restaurants verwöhnen ihre Gäste mit Köstlichkeiten wie dem traditionellen Martinsgans-Essen und dem einzigartigen Original Klostereierpunsch. Ein wahres Fest für die Geschmacksnerven, das die herbstliche Atmosphäre des Marktes perfekt ergänzt.

Martinsmarkt Marienthal 2024
Foto: Archiv/Petra Bosse

Eintrittsgebühr für den Martinsmarkt

Die Eintrittsgebühr beträgt 5 Euro pro Person. Für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre ist der Eintritt frei. Das Parken auf den ausgewiesenen Parkplätzen ist kostenlos!

Marbeck für den Deutschen Engagementpreis 2024 nominiert

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Die Initiative „Wir in Marbeck“ setzt sich mit Leidenschaft und Mut für das Ziel ein, die Dorfgemeinschaft und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der ländlichen Umgebung von Marbeck nachhaltig zu stärken.

Noch bis zum 17. November für den Publikumspreis abstimmen:
borken.de/engagementpreis-marbeck

Große Freude in Marbeck: Die Dorfgemeinschaft wurde für den Deutschen Engagementpreis 2024 nominiert. Insgesamt rund 350 Projekte und Personen haben die Chance, den Publikumspreis, dotiert mit 10.000 Euro, zu gewinnen. Die 50 Bestplatzierten der öffentlichen Abstimmung erhalten zusätzlich die Möglichkeit, eine kostenfreie Weiterbildung zu betreiben. Auch Marbeck könnte dabei ganz vorne sein und für das herausragende ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger ausgezeichnet werden.

Nominierung dank Erfolg im Bundeswettbewerb

Marbeck wurde aufgrund seines Erfolgs im Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ für den Deutschen Engagementpreis nominiert. Mit dieser Nominierung hat das Dorf die Chance, sowohl in der Jurybewertung als auch beim Publikumspreis zu punkten. Um den Preis zu gewinnen, braucht Marbeck jedoch die Unterstützung der Öffentlichkeit.

Jede Stimme zählt

Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, für Marbeck abzustimmen. Die Online-Abstimmung läuft bis zum 17. November 2024. Die Teilnahme ist einfach und erfolgt unter borken.de/engagementpreis-marbeck. Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing betont: „Die Nominierung ist eine großartige Anerkennung für alle die Menschen, die sich in Marbeck tagtäglich für das Gemeinwohl einsetzen.“ Jetzt hoffen wir, dass möglichst viele Menschen ihre Stimme abgeben, damit wir den Publikumspreis nach Marbeck holen können.“

Engagementpreis – Anerkennung für freiwilliges Engagement

Der Deutsche Engagementpreis wird jährlich verliehen und würdigt die Vielfalt des freiwilligen Engagements in Deutschland. Menschen, Initiativen und Organisationen, die sich in besonderer Weise für das Gemeinwesen einsetzen, werden durch diesen Preis geehrt. Die Preisverleihung findet am 9. Dezember 2024 in Berlin statt.

Zukünftig wird die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) den Deutschen Engagementpreis ausrichten und übernimmt damit die Organisation von der alten Trägerschaft, dem Bundesverband Deutscher Stiftungen. Der Preis wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Postcode Lotterie gefördert.

Das Heimathaus Marbeck als wichtiger Teil des Ortes

von: Eduard Wolf

Der Heimatverein mit seinen 618 Mitgliedern ist ein wichtiger Teil der Gemeinschaft im Ortsteil Marbeck der Stadt Borken. Im Gespräch mit dem Heimatreport im Heimathaus Marbeck, erklärt der 1. Vorsitzende Thomas Wolf, was den Verein ausmacht und wie er auch für junge Mitglieder ein breites Angebot anbieten möchte.

„Das Heimathaus ist der Mittelpunkt unseres Vereinslebens“, erklärt Thomas Wolf. „Hier treffen sich die meisten unserer zwölf Vereinstruppen und gestalten unser Vereinsleben.“

Vorsitzende Heimathaus Marbeck
Die Vorsitzenden v. l.: Manfred Göring und Thomas Wolf. Foto: Eduard Wolf

Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“

Besonders häufig im Gespräch war in den vergangenen drei Jahren die Gruppe „Dorfwettbewerb“. Sie animierte die Dorfgemeinschaft, am Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teilzunehmen. Auch in diesem Wettbewerb habe das Heimathaus immer wieder eine zentrale Rolle gespielt. Bei dem Wettbewerb könnte Marbeck Gold auf Landes- und auf Bundesebene gewinnen, erzählt Thomas Wolf. „Das hat die Dorfgemeinschaft natürlich noch einmal zusammengeschweißt.“ Im Zuge des Wettbewerbs wurden alle Altersgruppen einbezogen, dass sei für den Verein immer sehr wichtig.

Marbeck-gewinnt-Gold-schönstes-Dorf-in-Deutschland
Foto: Andreas Grotendorst (3. v. r.) und Stephan Ohlmeier (5. v. l.) ließen es sich nicht nehmen, den Marbecker im Namen von Westfalen e.V. persönlich zum Gewinn des Bundesgolddorftitels zu gratulieren. Sie waren natürlich nicht mit Händen gekommen. Zu den ersten Gratulanten gehörte auch Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing (4. v. l.).Foto: Markus Hilvert, Stadt Borken.

Verschieden Gruppen des Vereins

Es gäbe traditionelle Gruppen, wie zum Beispiel die Spinngruppe, aber auch immer mehr neu gegründete Gruppen. Allgemein habe der Verein in den vergangenen Jahren immer mehr für junge Mitglieder getan, erklärt Thomas Wolf. Ein Beispiel dafür sei die Plattdeutsch-Gruppe, erzählt Thomas Wolf. Hierbei treffen sich einmal in der Woche Kinder im Heimathaus und lernen unter der Leitung der ehemaligen Lehrerin Thekla Eiting Plattdeutsch. „Diese Gruppe ist ein toller Beweis dafür, dass wir junge Leute ins Vereinsleben einbeziehen und ihnen gleichzeitig etwas Traditionelles beibringen wollen.“

Heimathaus Marbeck
Foto: Eduard Wolf

Auch die Brauchtumsgruppe spielt seit vielen Jahren eine zentrale Rolle im Vereinsleben, berichtet Thomas Wolf. Diese Gruppe organisiert insbesondere für junge Familien immer wieder Aktionen, wie zum Beispiel den jährlichen St. Martin-Umzug oder auch Aktionen in den Sommermonaten, wie ein Kinderschützenfest. „Wir möchten unseren 618 Mitgliedern ein breites Angebot unterbreiten und sie so zu aktiven Teilhabern in Marbeck machen.“

Barfußpfad Heimathaus Marbeck 2024
Der Barfußpfad am Heimathaus Marbeck. Foto: Eduard Wolf

Einnahmequellen im Einklang mit neuen Projekten

Um diese Aktionen anbieten zu können und auch weitere Aktivitäten des Vereins finanzieren zu können, ist der Verein neben den Mitgliedsbeiträgen auf Einnahmen angewiesen. Eine wichtige Einnahmequelle ist der Sonntags-Kaffee, der von Anfang April bis Ende Oktober stattfindet. Dort kann jeder Besucher Kaffee und Kuchen genießen. „Viele Besucher stoßen aufgrund der neuen Schutzhütten auf unser Kaffee-Angebot.“

Das Heimathaus in Marbeck ein Stück Geschichte im Münsterland
Foto: Eduard Wolf

Diese Hütten baute der Verein vor drei Jahren, um das Freizeitangebot zu erweitern, erläutert Thomas Wolf. Ein weiteres neues Projekt ist der Fußpfad, der das Gelände des Heimathauses erweitert und daran anschließt und auch schon genutzt werden kann. „So gibt es eine weitere Aktivität auf unserem Gelände, natürlich auch für Café-Besucher“, erzählt Wolf. Dieses Projekt sei aber erst zur nächsten Kaffeesaison fertiggestellt.

Hütte Heimathaus Marbeck
Foto: Eduard Wolf

Zusammenarbeit mit anderen Verein und das Ehrenamt

Im Verlauf des Projekts der Schutzhütten kam es in Zusammenarbeit mit dem Schützenverein St. Michael Marbeck zu einer jährlich stattfindenden Hüttentour. Der Schützenverein hatte ebenfalls eine Remise erbaut, berichtet Thomas Wolf. „Insgesamt ist die Zusammenarbeit mit allen Vereinen Marbecks sehr positiv, und es freut uns, dass wir so das Dorf gemeinsam stärken können.“

Als wichtigste Stütze, um Aktionen wie beispielsweise den St. Martin-Umzug umzusetzen, ist der Verein auf die ehrenamtliche Mitarbeit der Mitglieder angewiesen. „Diese ehrenamtliche Arbeit ist die wichtigste Stütze für den Verein.“

Spinn Stube Heimathaus Marbeck
Foto: Eduard Wolf

November, Monat der Trauer und Besinnung 

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Der November gilt seit jeher als Monat der Trauer und des Gedenkens. Mit seinen grauen, nebligen Tagen und den kahlen Bäumen scheint er wie geschaffen für melancholische Stimmungen. Doch woher kommt diese düstere Assoziation? Die Verbindung zwischen November und Tod reicht weit in die Geschichte zurück. Schon die alten Kelten feierten Ende Oktober/Anfang November Samhain, ein Fest, bei dem die Grenze zwischen der Welt der Lebenden und der Toten als besonders durchlässig galt. Mit der Christianisierung wurde daraus Allerheiligen am 1. November und Allerseelen am 2. November, Tage des Totengedenkens.

So vergänglich wie das Jahr

Im Laufe der Jahrhunderte verstärkte sich die Verbindung des Novembers mit Trauer und Vergänglichkeit. Die Natur stirbt in diesem Monat sichtbar ab, Blätter fallen von den Bäumen und die Tage werden merklich kürzer. In der Landwirtschaft war zu dieser Zeit die Ernte eingebracht und eine Zeit der Ruhe begann. Auch viele historische Ereignisse verstärkten das düstere Image des Novembers, wie etwa das Ende des Ersten Weltkriegs am 11. November 1918, das zwar das Ende der Kämpfe markierte, aber auch an die Millionen Gefallenen erinnerte.

In der Moderne finden sich im November zahlreiche Gedenktage. Der Volkstrauertag, der zwei Sonntage vor dem ersten Advent begangen wird, erinnert an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Der Totensonntag, der letzte Sonntag des Kirchenjahres, ist ebenfalls dem Gedenken an die Verstorbenen gewidmet. In manchen Regionen gibt es zudem den „Nationalen Friedhofssonntag“. All diese Tage laden zur Besinnung und zum Gedenken an Verstorbene ein.

Kulturelle Traditionen und Bräuche

In vielen Kulturen weltweit finden sich im November Traditionen, die mit dem Gedenken an die Toten verbunden sind. In Mexiko wird beispielsweise vom 31. Oktober bis zum 2. November der „Día de los Muertos“ (Tag der Toten) gefeiert. Entgegen der düsteren Stimmung in anderen Teilen der Welt ist dieses Fest farbenfroh und lebendig. Familien gedenken ihrer verstorbenen Angehörigen mit bunten Altären, Blumen und den Lieblingsspeisen der Verstorbenen. Diese Tradition zeigt, dass der November nicht überall ausschließlich mit Trauer verbunden ist, sondern auch als Zeit der Verbindung zwischen den Lebenden und den Toten gesehen werden kann.

In Teilen Deutschlands und Österreichs gibt es den Brauch des „Seelenlichts“. In der Nacht vom 1. auf den 2. November werden Kerzen in die Fenster gestellt, um den Seelen der Verstorbenen den Weg zu weisen. Diese Tradition verbindet das Gedenken an die Toten mit einem Lichtblick in der dunklen Jahreszeit.

Historisches Erbe

Doch der November ist auch mit zahlreichen historischen Ereignissen verknüpft, die oft mit Umbrüchen einhergingen. Neben dem bereits erwähnten Ende des Ersten Weltkriegs fällt in den November auch der Mauerfall am 9. November 1989. Dieses Ereignis markierte zwar das Ende der deutschen Teilung, erinnert aber auch an die Opfer des Kalten Krieges und der innerdeutschen Grenze.

Ein weiteres bedeutendes, wenn auch tragisches Ereignis war die Reichspogromnacht am 9. November 1938, bei der in Deutschland jüdische Geschäfte und Synagogen zerstört wurden. Dieses Datum steht für den Beginn der systematischen Verfolgung der jüdischen Bevölkerung durch die Nationalsozialisten und ist bis heute ein wichtiger Tag des Gedenkens.

Geplante Rückschnitte von Platanen – Thema der nächsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses

In der nächsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses (28. 10.) wird über den Rückschnitt von Platanen im Bereich des Südrings beraten.

Dabei steht insbesondere der Wunsch mehrerer Grundstückseigentümer im Fokus, die Platanen zu kürzen, um die Effizienz ihrer Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) zu verbessern. Die Thematik sorgt für Kontroversen, da sowohl der Schutz der Bäume als auch das öffentliche Interesse an erneuerbaren Energien gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2023 eine Rolle spielen.

Antrag der Grundstückseigentümer

Die Eigentümer der Grundstücke Südring 3, Südring 4 und Südring 10 haben Anträge gestellt, die Platanen in ihrer unmittelbaren Umgebung zurückzuschneiden. Ihre Begründung: Die Bäume würden durch Schattenwurf die Leistungsfähigkeit bestehender oder geplanter PV-Anlagen erheblich beeinträchtigen. Sie berufen sich dabei auf § 2 des EEG 2023, welcher die Errichtung und den Betrieb von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien als vorrangiges öffentliches Interesse beschreibt.

Rückschnitt von Platanen am Südring in Raesfeld

Besonders betroffen sei das Grundstück Südring 3, vor dem sich vier bereits einmal beschnittene Platanen befinden. Diese sollen bis auf den Knotenpunkt zurückgeschnitten werden, um den Schattenwurf auf die bestehende PV-Anlage zu verringern. Ähnlich argumentiert der Eigentümer des Grundstücks Südring 10, der die Installation einer PV-Anlage plant, jedoch durch die gegenüberliegenden, bislang unbeschnittenen Platanen eine Verschattung befürchtet.

Die Auslegung des Gesetzes jedoch sei strittig. Die Rechtsprechung lässt erkennen, dass stets eine Einzelfallentscheidung notwendig sei, heißt es in der Beschlussvorlage.

Entscheidungskriterien und rechtlicher Hintergrund

Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat in einem Urteil aus dem Jahr 2023 festgestellt, dass das öffentliche Interesse an der Förderung erneuerbarer Energien durch PV-Anlagen zwar vorrangig sei, jedoch eine Einzelfallentscheidung erforderlich sei. Dabei muss eine umfassende Abwägung aller Interessen erfolgen – sowohl der Belange des Umweltschutzes als auch der Rechte der Grundstückseigentümer. Ein wichtiger Punkt hierbei sei der gesundheitliche Zustand der Bäume.

Experten betonen, dass Platanen in fortgeschrittenem Alter nicht stärker beschnitten werden sollten, da dies zu langfristigen Schäden führen könnte. Die bereits einmal beschnittenen Bäume am Südring 3 neigen jedoch zum Ausbrechen und sollten daher weiterhin regelmäßig zurückgeschnitten werden. Die Platanen vor dem Grundstück Südring 10 wurden hingegen noch nie beschnitten, was einen Rückschnitt aufgrund des Alters und Zustands der Bäume problematisch erscheinen lässt.

Empfehlungen des Arbeitskreises Grünflächen

Der Arbeitskreis Grünflächen hat die betroffenen Platanen bereits in seiner Sitzung vom 18.09.2024 besichtigt und empfiehlt Folgendes: Die vier bereits beschnittenen Platanen vor dem Grundstück Südring 3 sollen erneut bis auf den Knotenpunkt zurückgeschnitten werden, um die alten Schnittmuster wiederherzustellen.

„Die Platanen auf der gegenüberliegenden Straßenseite vor dem Grundstück Südring 10, welche noch nie beschnitten wurden, sollen nicht zurückgeschnitten werden“, so Bernd Roters von der Bauverwaltung.

Die Verwaltung soll beauftragt werden, alle bereits einmal zurückgeschnittenen Platanen in den Folgejahren weiterhin regelmäßig zu beschneiden.

Diese Empfehlungen werden Grundlage der Diskussion in der nächsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses sein.

Pro und Contra der geplanten Maßnahmen

Pro:

  • Verbesserung der PV-Effizienz : Ein Rückschnitt der Platanen würde den Schattenwurf auf die PV-Anlagen reduzieren, was die Nutzung erneuerbarer Energien und die Energieeffizienz der betroffenen Grundstücke verbessert.
  • Sicherheit der Bäume : Ein regelmäßiger Rückschnitt der bereits einmal beschnittenen Bäume kann verhindern, dass diese ausbrechen und Schäden verursachen.

Kontra:

  • Gesundheit der Bäume : Insbesondere ältere Platanen sollten nicht stark beschnitten werden, da dies ihre Lebensdauer und Stabilität gefährden könnte.
  • Naturschutz : Der Schutz des Baumbestands und die Bedeutung der Bäume für das Stadtbild und das Klima könnten durch die Maßnahmen beeinträchtigt werden.

Heimatverein Raesfeld ehrt langjährige Mitglieder

Zur jährlichen Jahreshauptversammlung begrüßte der Vorsitzende Hans Brune die Mitglieder des Heimatvereins im Pfarrsaal.

Besonders hob er die Unterstützung der vielen freiwilligen Helfer hervor, die die Arbeit im Verein maßgeblich fördern.

Finanzen

Manfred Epping präsentierte den Kassenbericht, der eine positive finanzielle Entwicklung im vergangenen Jahr aufzeigte. Auch die Kassenprüfer Paula Nagel und Helmut Hater bestätigten, dass es keine Beanstandungen gab. Die Mitgliederversammlung entlastete daraufhin den Vorstand einstimmig.

Ehrung der Vereinsjubilare

In diesem Jahr konnten zahlreiche Mitglieder auf eine lange Zugehörigkeit zum Heimatverein zurückblicken. Besonders hervorzuheben ist Norbert Hater, der seit 55 Jahren Mitglied ist. Heinz Heisterklaus und Richard Sühling sind seit 50 Jahren dabei, während Helga Kipp seit 40 Jahren zum Verein gehört. Dr. Hilde Lerner-Wienert, Winfried Stolzis sowie Gerda und Karl-Heinz Tünte feiern ihr 30-jähriges Vereinsjubiläum. Vorsitzender Hans Brune überreichte den Geehrten ein Präsent im Namen des Vereins. Bedenken, die nicht anwesend sein konnten, werden ihr Präsent in den nächsten Tagen erhalten.

Wahlen

Heinz Rickert und Fritz Pelikan traten aus persönlichen Gründen ihrer Ämter als Beisitzer und Vorsitzender des Natur- und Vogelschutzes zurück. Georg Nattefort und Luca Punsmann wurden vom Vorstand als Nachfolger vorgeschlagen und von der Versammlung einstimmig gewählt.

Bericht aus den Gruppen

Die verschiedenen Gruppen des Heimatvereins, darunter die Genealogen, die Natur- und Vogelschutzgruppe sowie die Wandergruppe, berichteten über ihre Aktivitäten im vergangenen Jahr. Karl-Heinz Tünte informierte über die Fortschritte bei der Erstellung des Ortsfamilienbuches und das Digitalisieren historischer Dokumente. Im Rahmen des 75-jährigen Jubiläums wurden ein Familienstammbaum und eine Ausfertigung des Ortsfamilienbuches verloren. Die Gewinner sind Klemens Marpert (Stammbaum) und Magda Tücking (Ortsfamilienbuch).

Hubert Nattefort von der Wandergruppe berichtete, dass im vergangenen Jahr 9 Kurzwanderungen und 8 Tageswanderungen mit jeweils 8 bis 15 Teilnehmern durchgeführt wurden. Eine mehrtägige Wanderung im Egge-Gebirge war ebenfalls Teil des Programms. Maria Großwendt ehrte Heinz Heisterklaus und Richard Sühling für 50 Jahre Mitgliedschaft im Sauerländischen Gebirgsverein, dem die Wandergruppe des Heimatvereins angeschlossen ist.

Rückblick und Ausblick

Hans Brune blickte auf die Veranstaltungen zum 75-jährigen Jubiläum des Vereins zurück. Zu den Höhepunkten zählten eine Fahrt zum Haus der Geschichte in Bonn, eine Jubiläumswanderung, das Johannisingen und ein Vortrag von Dr. Volker Jakob über den Fotografen Ignaz Böckenhoff.

Für das laufende Jahr sind unter anderem ein Bildvortrag von Karl-Heinz Tünte, ein plattdeutscher Abend mit Georg Bühren sowie das traditionelle Bratapfelessen geplant. Außerdem ist ein Adventlicher Abend im Museum am Schloss vorgesehen.

Im nächsten Jahr soll ein Großbildschirm angeschafft werden, auf dem Fotos von Ignaz Böckenhoff während der Museumsöffnungszeiten gezeigt werden.

Wie Grabmale die Lebenden mit den Toten verbinden

Wenn im Herbst die letzten Blätter von den Bäumen fallen, rücken die Friedhöfe in den Fokus. In diesen Wochen gewinnt traditionell die Grabpflege an Bedeutung, und damit auch die Kunst der Steinmetze. Gepflegte Grabstätten mit ihren Steinen, Einfassungen und regelmäßig erneuerten Blumendekorationen zeigen, die Wertschätzung, die Verstorbenen auch über den Tod hinaus entgegengebracht wird. Die Arbeit der Steinmetze spielt dabei eine wichtige Rolle – sie schaffen Gedenkmale, die die Erinnerung an Verstorbene wachhalten.

Collage: Heimatmedien GmbH

Zur Geltung kommt diese wichtige Arbeit gerade in der aktuellen Jahreszeit. Wenn die Tage kürzer werden, wird es auf den Friedhöfen geschäftig. Das gilt bei den Katholiken vor allem für die Allerseelenwoche, mit dem Totengedenktag am 2. November und Allerheiligen am Tag zuvor, bei dem an die unbekannten Heiligen erinnert wird. In dieser Zeit besuchen Menschen die Gräber ihrer Angehörigen, um sie herzurichten, Kerzen anzuzünden und der Verstorbenen zu gedenken. Die von Steinmetzen gestalteten Grabmale bilden dafür eine wichtige Grundlage.

Steinmetze haben besondere Beziehung zu dieser Jahreszeit

Für Marc Benning, Steinmetz und Steinbildhauer aus Bocholt und Dorsten, hat der November eine ganz besondere Bedeutung: „Mit dem Monat November beginnt die dunkle Jahreszeit. Durch zahlreiche kirchliche Feiertage, die an das erinnern, was wir verloren haben, wird dieses noch unterstrichen. Doch soll dieser Trauermonat vor allem die Zeit der dankbaren Erinnerung und Wertschätzung sein. Diese Zeit der Erinnerung lässt uns zur Ruhe kommen und dankbar gedenken – an vergangene Tage und Menschen, von denen wir uns verabschieden mussten. Wir unterstützen Sie gerne bei der Gestaltung des Grabes, sei es durch ein Denkmal, eine Einfassung oder Abdeckplatte sowie Laterne und Vase aus Bronze, Aluminium und Edelstahl.“

Foto: Alexander Lust

Friedhofskultur hat sich gewandelt

Auch Sascha und Vivian Eiker von Grabmale – Naturstein Willi Bärtel sehen den November als besonderen Monat: „Ab Ende September/ Anfang Oktober merken wir, als Steinmetzbetrieb, ein höheres Kundenaufkommen. Zwar nicht mehr so stark, wie noch ca. vor 15 Jahren, aber man merkt, dass es auf Allerheiligen zugeht. Die Friedhofskultur hat sich aber die letzten Jahre auch einfach sehr verändert. Viele Kunden wünschen sich für den 01.11. eine Instandsetzung der Inschrift, oder auch eine Reinigung des vorhandenen Grabmals. Aber auch Grableuchten aus den verschiedensten Materialien, wie z.B. Naturstein oder auch Edelstahl, werden zu Allerheiligen gerne bei uns in Auftrag gegeben.

Im Allgemeinen geht es den meisten Kunden also darum, dass die Grabstätte ordentlich und schön aussieht. Neue Grabmale werden dagegen meist weit im Voraus bei uns in Auftrag gegeben, da die Lieferzeiten mittlerweile teilweise doch recht lang sind und bis zu 14 Wochen betragen können. Zumindest für Steine, die nicht direkt aus unserer Ausstellung stammen. Grundsätzlich kann man aber gerne während unserer Öffnungszeiten, oder nach Terminvereinbarung, zu uns kommen, um Wünsche und Ideen zu besprechen. Wir machen fast alles möglich.“

Nicht nur als Experten für Grabgestaltung haben Steinmetze eine besondere Beziehung zum November. Der Monat bietet auch vielen anderen Menschen Raum für Erinnerung, Dankbarkeit und die Wertschätzung des Lebens. In einer Zeit, die oft von Hektik geprägt ist, lädt er uns ein, innezuhalten und uns auf das Wesentliche zu besinnen. Er erinnert uns daran, dass der Tod Teil des Lebens ist und dass die Erinnerung an geliebte Menschen ein wertvolles Gut ist, das es zu pflegen gilt.

Neues aus Alt Raesfeld

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Der Heimatverein Raesfeld lädt auch in diesem Jahr in Kooperation mit dem Bildungswerk Raesfeld zu einer weiteren Folge der Veranstaltungsreihe „Neues aus Alt-Raesfeld“ ein.

Vorherige Anmeldung über das Bildungswerk Raesfeld erforderlich

Der Fotovortrag wird an zwei Terminen angeboten: Dienstag, 29.10.2024, und Donnerstag, 31.10.2024. Veranstaltungsort ist das Forum der St.-Sebastian-Grundschule Raesfeld, Im Mensing. Der Vortrag beginnt jeweils um 19.00 Uhr, Einlass ist ab 18.30 Uhr.

Karl-Heinz Tünte hat für diesen Vortrag erneut eine Vielzahl neuer Fotos aus dem Bestand von Ignaz Böckenhoff zusammengestellt. Unter dem Motto „Wie es einmal war – und was es in Raesfeld nicht mehr gibt“ wird ein spannender Blick in die Vergangenheit der Region geworfen.

Eine vorherige Anmeldung ist zwingend erforderlich. Interessenten können sich telefonisch unter 02865 10073 oder per E-Mail an [email protected] beim Bildungswerk Raesfeld anmelden. Der Anmeldeschluss für den Vortrag am 29.10.2024 ist der 24.10.2024, für den Vortrag am 31.10.2024 der 28.10.2024.

Baumpflanzaktion Kolpingfamilie Raesfeld: Nachhaltiger Beitrag zum Klimaschutz

Baumpflanzaktion der Kolpingfamilie Raesfeld. Ein nachhaltiger Beitrag zum Klimaschutz. Die Kolpingfamilie Raesfeld hat sich vorgenommen, einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und dazu einen Antrag an den Bau- und Umweltausschuss der Gemeinde gestellt.

In Übereinstimmung mit ihrem Leitbild, das Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein in den Vordergrund stellt, plant die Organisation eine mehrjährige Baumpflanzaktion in Raesfeld. Dabei sollen nicht nur Bäume gepflanzt werden, sondern auch das Bewusstsein für den Umweltschutz innerhalb der Gemeinde gestärkt werden.

Motivation hinter der Baumpflanzaktion

Laut Vorsitzendem Manfred Telöken von der Kolpingfamilie Raesfeld haben sich die Kolpingfamilien in Deutschland dazu verpflichtet, aktiv zum Klimaschutz beizutragen. Diese Verantwortung soll nun vor Ort umgesetzt werden. Das Ziel der Baumpflanzaktion sei es, den Bürgern Raesfelds die Möglichkeit zu geben, zu besonderen Anlässen einen Baum zu pflanzen. Jeder dieser Bäume soll symbolisch für eines der rund 60 Länder stehen, in denen das Kolpingwerk weltweit vertreten ist.

Globaler Zusammenhalt und Klimaschutz

Mit dieser Aktion möchte die Kolpingfamilie nicht nur den ökologische Fußabdruck der Gemeinde verbessern, sondern auch ein starkes Zeichen für den globalen Zusammenhalt und die Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen gesetzt werden. Die gepflanzten Bäume stehen für Beständigkeit, Wachstum und die Hoffnung auf eine nachhaltigere Zukunft.

Das Bild zeigt die von der Gemeinde Wiese am Raboweg/Weseler Straße in Raesfeld. Bild: GeoExplorer Kreis Borken

Unterstützung durch die Gemeinde Raesfeld

Auf der Suche nach einer geeigneten Fläche für die Baumpflanzungen hat sich die Kolpingfamilie an die Gemeinde Raesfeld gewandt. Die Gemeinde hat positiv auf das Anliegen reagiert und würde die Grünfläche am Rabodoweg/Weseler Straße zur Verfügung stellen.

Diese Fläche biete laut Verwaltung sich ideal an, da sie nicht nur ortsnah liegt, sondern auch durch ihre vielfältige Nutzung im Sommer und Herbst perfekt in das Gemeindeleben eingebunden werden könne. Während der Sommermonate wird die Fläche von Schafen beweidet, im Herbst dient sie als Parkfläche für Großveranstaltungen wie den Kappes- oder Adventsmarkt.

Organisation und Durchführung

Die Kolpingfamilie übernimmt die vollständige Organisation und Durchführung der Baumpflanzungen. Das umfasst die Auswahl der Baumarten in Absprache mit der Verwaltung sowie die Pflege der Bäume, einschließlich Bewässerung und Rückschnitt. Auch die entstehenden Kosten werden vollständig von der Kolpingfamilie getragen.

Baumpflanzaktion am Rabodoweg geplant von der Kolpingfamilie

Beschlussvorlage für den Bau- und Umweltausschuss

Der Bau- und Umweltausschuss der Gemeinde Raesfeld wird am 28. Oktober über den Beschlussvorschlag beraten, der der Kolpingfamilie die Nutzung der Grünfläche unter den beschriebenen Konditionen ermöglicht.

Borken – Betrugsversuch am Computer

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Laut Mitteilung der Polizei sei ein 33-jähriger Mann aus Borken am Samstag Opfer eines Betrugsversuchs geworden.

Beim Versuch, seinen Computer zu nutzen, habe der Betroffene ein Pop-up-Fenster auf dem Bildschirm angezeigt bekommen, das ihn dazu aufforderte, eine darin genannte Telefonnummer anzurufen.

Vorgehensweise des Betrügers

Am Telefon habe sich eine Person gemeldet, die sich als Mitarbeiter der Softwarefirma Windows ausgegeben habe. Der Anrufer habe den Borkener darauf hingewiesen, dass ein zwingend erforderliches Update durchgeführt werden müsse. Dafür solle der Mann ein Programm zum Remote-Zugriff herunterladen. So habe der Unbekannte direkten Zugriff auf den Computer erlangt und diesen kontrollieren können. Für das vermeintliche Update habe der Betrüger einen Betrag von 600 Euro gefordert.

Verdacht bei ungewöhnlicher Zahlungsaufforderung

Eine Überweisung sei jedoch aus technischen Gründen nicht möglich gewesen. Daraufhin habe der Betrüger den Borkener aufgefordert, den Betrag in Form von Guthabenkarten für die X-Box zu zahlen. Dies habe den 33-Jährigen misstrauisch gemacht, und er habe den Kontakt abgebrochen. Ob ein finanzieller Schaden entstanden sei, konnte zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht festgestellt werden.

Warnung der Polizei

Die Polizei Borken verweist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, auf derartige Aufforderungen nicht zu reagieren. Wenn eine Pop-up-Nachricht oder Fehlermeldung mit einer Telefonnummer erscheine, soll diese nicht angerufen werden. Softwarefirmen würden niemals Telefonnummern in solchen Nachrichten angeben. Zudem würden sie keine Zahlungen in Form von Kryptowährungen oder Geschenkgutscheinen verlangen.

BSV Erle trifft auf Schießgruppe Rhade: Ein humorvoller Wettstreit unter Freunden

Vergangenen Freitag durfte die Schießgruppe Rhade wieder einmal besondere Gäste begrüßen: Die Reiteroffiziere des Bürgerschützenvereins Erle, angeführt von Oberst Ludger Schleking, schauten bei den Rhader Schützen vorbei.

Mit viel Interesse und sportlichem Ehrgeiz verfolgten sie erst Vereinsmeisterschaft, die im spannenden ISSF-Finalmodus ausgetragen wurde. Und natürlich wollten sie danach selbst ihr Können unter Beweis stellen. Kein einfaches Unterfangen, aber wer bei den Rhadern zu Gast ist, stellt sich wohl gern der Herausforderung.

Scharfes Auge und viel Humor: Das Preisschießen der Erler Offiziere

Unter der Leitung von Andreas Leying ging es dann ans Eingemachte. Zunächst gab es einen Vorkampf, in dem die Rangfolge für das große Finale ermittelt wurde. Und dann wurde es ernst – na ja, zumindest ein bisschen. Im Finalschießen, der ebenfalls im ISSF Finalmodus stattfand, konnte sich Oberst Ludger Schleking trotz scharfem Auge nur knapp geschlagen geben. Da halfen auch alle militärischen Kommandos nichts – diesmal war das Glück nicht auf seiner Seite.

Ein Abend mit Freunden: Schießen, Lachen, Wiedersehen geplant

Trotz der knappen Niederlage (oder vielleicht gerade deshalb?) hatten alle einen richtig tollen Abend. Es wurde nicht nur scharf geschossen, sondern auch herzlich gelacht, und man war sich schnell einig: Dieses kleine Schützenfest war nur der Anfang!

Saisonauftakt 2. Bundesliga Luftpistole 2024: SpSch Raesfeld verpasst 2. Sieg nur knapp

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Saisonauftakt der 2. Bundesliga Luftpistole in Rhade. Gute Leistung und überzeugender Sieg für Sportschützen Raesfeld II

Am 20. Oktober 2024 fand der Saisonauftakt der 2. Bundesliga Luftpistole auf der hochmodernen Schießanlage der Schießgruppe Rhade 1955 e.V. statt. Die Schießsportler der SpSch Raesfeld II, die als Gastgeber antraten, zeigten beeindruckende Leistungen und konnten sich einen wichtigen Sieg sichern.

Runde 1: Raesfeld triumphiert mit starker Mannschaftsleistung

In der ersten Runde setzte sich die SpSch Raesfeld klar mit 4:1 gegen die Polizei SC Dinslaken durch. Mit einer Gesamtpunktzahl von 1836 Punkten lagen die Raesfelder deutlich vor Dinslaken, das auf 1776 Punkte kam. Für die siegreiche Mannschaft traten Heike Matthias, Sebastian Vosskühler, Carina Brun, Thomas Büning und Patrick Nickel an. Dank ihrer geschlossenen Mannschaftsleistung holten sie den ersten Sieg des Tages.

Runde 4: Knappes Duell gegen Nieder-Florstadt

In der vierten Runde musste sich Raesfeld knapp mit 2:3 gegen den SV Nieder-Florstadt geschlagen geben. Die Raesfelder Schützen – Leon Koch, Matthias Halke, Sebastian Vosskühler, Carina Brun und Thomas Büning – erzielten insgesamt 1824 Punkte. Trotz der starken Leistung reichte es nicht für den Sieg, da Nieder-Florstadt mit 1835 Punkten knapp die Oberhand behielt.

Moderne Schießanlage sorgt für optimale Bedingungen

Die Schießgruppe Rhade stellte ihre hochmoderne Anlage zur Verfügung, die seit 2019 den Anforderungen der 2. Bundesliga Luftpistole entspricht. Die 12 vollelektronischen Stände, ausgestattet mit Lichtschranken und sechs Sensoren pro Messrahmen, boten ideale Bedingungen für präzise und schnelle Auswertungen.

Spannender Wettkampfmodus begeistert Teilnehmer und Zuschauer

Für zusätzliche Spannung sorgte der Wettkampfmodus, bei dem die Schützen in direkten Duellen gegeneinander antraten. Eine Hochrechnung nach den ersten Treffern zeigte durch gelbe Balken den führenden Schützen an, was die Wettkämpfe noch aufregender für Teilnehmer und Zuschauer machte.

Mit einem starken Auftakt und hervorragenden Rahmenbedingungen startete die SpSch Raesfeld erfolgreich in die neue Saison der 2. Bundesliga Luftpistole.

Die Ergebnisse des Wettkampfs:

Runde 1: SpSch Raesfeld 4:1 Polizei SC Dinslaken
Runde 2: SV Nieder-Florstadt 1:4 KKV Hunstig
Runde 3: Polizei SC Dinslaken 1:4 KKV Hunstig
Runde 4: SpSch Raesfeld 2:3 SV Nieder-Florstadt

Die Schießgruppe Rhade lädt alle Interessierten herzlich ein, an den offenen Trainingstagen dienstags und freitags von 18 bis 20 Uhr am Dillenweg 115 in Rhade vorbeizuschauen und die eigene Treffsicherheit zu testen.

Wolfgang Bone: Wölfe rücken näher an Raesfeld – Weidetierhalter in Sorge

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Die Wölfe rücken näher: Raesfeld im Visier – Fast täglich grüßt der Wolf am Randes Dämmerwalds in der Förderkulisse Westmünsterland

In der beschaulichen Gemeinde Raesfeld häufen sich die Berichte von Wolfsrissen. Allein in diesem Jahr wurden bis heute zehn Angriffe mit insgesamt rund 30 Toten Schafen gemeldet. Anfangs war es ein männlicher Wolf aus dem benachbarten Territorium Schermbeck, doch inzwischen geht der Großteil der Risse auf das Konto der Wölfin Glorias mit dem Kennzeichen GW954f. Es scheint, als hätte sie ihr Jagdrevier nach Raesfeld verlegt. Die Gemeinde Raesfeld gehört mit zur Förderkulisse Westmünsterland.

Wölfe fast täglich bei Wolfgang Bone im Dämmerwald zu sehen

Unheimliche Nähe zur Bevölkerung

Die Tatsache, dass die Wölfe immer nordöstlich durch die umliegenden Wälder, Wiesen und Felder streifen, bleibt den Bewohnern nicht verborgen. Auch Wolfgang Bone, der mit seiner Frau Claudia am Rande des Dämmerwaldes in der Nähe von Raesfeld lebt, hat die Raubtiere längst bemerkt. „Vor drei Tagen habe ich den Wolf direkt neben meinem Gartenhaus auf meiner Wildkamera festgehalten“, berichtet Bone. Die Nähe des Tieres beunruhigt ihn, insbesondere in den frühen Morgen- und Abendstunden, wenn er das Haus verlässt. „Früher haben wir von den Wölfen gehört, aber jetzt ist er wirklich da“, fügt er hinzu.

Umherstreifender Wolf im Dämmerwald bei Wolfgang Bone
Umherstreifender Wolf direkt neben den Alpakas von Bone. Aufgenommen mit einer Nachtbildkamera letzte Woche. Foto: Privat

Die Nachbarn von Bone teilen ähnliche Erfahrungen: „Fast täglich bekommen wir Fotos und Videos von anderen Anwohnern, die zeigen, dass der Wolf immer näher ans Haus kommt.“ Bei uns war er bis auf zehn Meter an der Gartenhütte.“

Der Wolf folgt der Beute

Ein weiteres Phänomen, das Bone beobachtet hat, ist die Bewegung des Wildes. Die Rehe und Hirsche, die einst durch den Dämmerwald streiften, haben sich offenbar in Richtung Schloss Raesfeld verlagert. „Früher gingen die Tiere über die Marienthaler Straße und kehrten zurück in den Wald. Jetzt bleiben sie hier“, erklärt Bone. Er vermutet, dass die Tiere den Wolf wahrnehmen und ihm ausweichen. Diese Verlagerung führt jedoch dazu, dass der Wolf seiner Beute folgt – und das bringt ihn immer näher an die Weidetiere und damit auch an die Schafherden in Raesfeld.

Alpaka Ranch von Wolfgang Bone

Schutzmaßnahmen auf eigene Kosten

Wolfgang Bone hat seine Tiere gut geschützt: „Mein Freigehege, welches nicht im Naturschutz- sondern im Außenbereich liegt, ist mit einem Zaun von 1,75 Meter Höhe und drei stromführenden Litzen gesichert – genau so, wie es der NABU und das LANUV vorschreiben“, erklärt er. Der Zaun ist mit bis zu 16.000 Volt belastet, was am oberen Ende des erlaubten Spannungsbereichs liegt. Doch die Kosten für den Zaun musste er aus eigener Tasche tragen, denn staatliche Fördermittel wurden ihm verwehrt. Der Grund: Alpakas, wie die von Bone gehaltenen, gehören nicht zum natürlichen Beuteschema des Wolfes. „Aber wie soll der Wolf das wissen? Es steht ja kein Schild da, dass er hier nur Schafe reißen darf“, bemerkte Bone sarkastisch.

Alpakas und ein Stück der Berliner Mauer bei Wolfgang Bohne im Dämmerwald Schermbeck
Kleine touristische Attraktion mit einem Stück der Berliner Mauer, den Alpakas und einer Schutzhütte. Foto: Petra Bosse

Touristenattraktion in Gefahr?

Neben der Sorge um seine Tiere hat Bone auch eine touristische Attraktion auf seinem kleinen Anwesen geschaffen. Besucher kommen, um seine Alpakas zu sehen und ein Stück der Berliner Mauer zu besichtigen, das am Eingang seines Hauses steht. Doch die zunehmende Wolfspräsenz wirft Schatten auf das beschauliche Leben am Rande des Dämmerwaldes. „Wenn die Regierung nicht bald handelt, werden die letzten freilaufenden Schafe aus der Landschaft verschwinden und immer mehr Weidetierhalter werden aufgeben“, warnt Bone.

Wolfgang Bohne wohnt mitten in der Förderkulisse Westmünsterland
Hier entstand das Foto mit der Nachtbildkamera. Foto: Petra Bosse

Fazit: Die Wölfe kommen – Handeln ist gefragt

Die zunehmende Wolfspräsenz in der Gemeinde Raesfeld bringt die Region an einen Wendepunkt. Was einst als seltenes Naturphänomen galt, entwickelte sich nun zu einer echten Herausforderung für Weidetierhalter und für die örtliche Bevölkerung. Mit jedem weiteren Wolfsriss wächst die Unsicherheit und die Forderungen nach Maßnahmen werden lauter. Besonders Hobbylandwirte wie Wolfgang Bone sehen sich im Stich gelassen, da staatliche Förderungen oft an bürokratischen Hürden scheitern.

Wolf im Garten im Dämmerwald
Weiteres Foto zeigt verschwommen die Umrisses des Wolfes, der direkt im Garten neben dem Gartenhaus steht. Foto: Privat

Die Regierung muss nun einen Weg finden, um sowohl den Naturschutz als auch die berechtigten Interessen der Weidetierhalter unter einen Hut zu bringen. Ohne schnelle und effektive Maßnahmen droht eine weitere Eskalation – und die letzten freilaufenden Schafe könnten tatsächlich bald aus der malerischen Landschaft des westlichen Münsterlandes verschwunden sein.

Alpakas-von-Wolfgang-Bone-im-Wolfsgebiet-Dämmerwald-Schermbeck-Raesfeld
Neugierig scheinen die Kerle ja zu sein. Foto: Petra Bosse

Wolfsrisse in Raesfeld: Die Fakten

Die Liste der Wolfsrisse in Raesfeld wird länger. Seit Anfang des Jahres 2024 wurden mehrere Vorfälle dem Landesamt für Umwelt und Naturschutz (LANUV) gemeldet:

  • 26. Januar: 6 tote Schafe, Wolf GW3616m und  und HW02, Individualisierung nicht möglich
  • 12. Februar: 3 tote Schafe, 1 Schaf verschwunden.  HW01 und HW02, Individualisierung nicht möglich
  • 5. März: 3 tote Schafe, GW3616m
  • 22. März: 1 totes Schaf, GW3616m
  • 14. August: 3 Tote Schafe, GW954f
  • 15. August: 4 tote Schafe, 1 verletztes Schaf, GW954f
  • 15. August: 1 verletztes Schaf, GW954f
  • 18. September: 2 Tote Schafe, GW954f
  • 2. Oktober: 4 tote Schafe, in Bearbeitung
  • 15. Oktober: mindestens 2 tote Schafe, in Bearbeitung

Die Situation in Raesfeld ist ernst. Für die Weidetierhalter steht viel auf dem Spiel, und die Frage bleibt: Wie wird die Regierung auf die wachsende Bedrohung durch die Wölfe reagieren?

Drei Anträge auf Baumfällungen in Raesfeld und Erle

Im nächsten Bau- und Umweltausschuss der Gemeinde Raesfeld, der am 28. Oktober 2024 stattfindet, werden drei Anträge auf Baumfällungen besprochen. Entscheidung im Ausschuss steht aus.

Im Fokus stehen dabei kontroverse Fälle, bei denen es um die Erhaltung oder Beseitigung von Bäumen geht, die teils als störend oder gar gefährlich angesehen werden. Doch die Verwaltung und der Arbeitskreis Grünflächen sprechen sich hauptsächlich für den Erhalt der betroffenen Bäume aus.

Lukas Weg Raesfeld Baum
©Gemeinde Raesfeld

Antrag auf Fällung einer amerikanischen Roteiche im Lukasweg 26

Die Eigentümer der Grundstücke Lukasweg 14 und Lukasweg 24/a haben einen Antrag gestellt, die große Amerikanische Roteiche auf dem Nachbargrundstück Lukasweg 26 zu fällen. In der Begründung heißt es. dass der Baum so groß geworden sei, dass er ihre Freiflächen stark verschattete und bei heftigem Wind Äste herunterfiel, die Schäden verursachten. Laut dem Bauamtsleiter Bernd Roters sei „auf einem Foto zu erkennen, dass ein Ast bereits das Dach eines Nachbarn beschädigt hat.“

Antrag Baumfällung Raesfeld
Foto: Gemeinde Raesfeld

Der Baum unterliegt der Baumschutzsatzung der Gemeinde und befindet sich nach Begutachtung in einem gesunden Zustand. Der Arbeitskreis Grünflächen hat daher empfohlen, den Baum zu erhalten, betonte jedoch, dass eine nachbarrechtliche Prüfung notwendig sei. Diese wurden zwischenzeitlich durchgeführt. Ob dem Antrag stattgegeben wird, bleibt offen – die endgültige Entscheidung wird im Ausschuss getroffen.

Antrag auf Baumfällung am Heideweg 56

Ein weiterer Antrag betrifft einen Baum auf der angrenzenden Grünfläche am Heideweg 56. Der dortige Eigentümer möchte den Baum fällen lassen, da seiner Meinung nach durch herabfallende Blätter die Dachrinne verstopft und den Vorgarten verschmutzt werde. Zudem sei die Vitalität des Baumes nicht mehr gegeben, was zu einer Gefährdung durch herabstürzende Äste führen könnte. Der Eigentümer habe sich bereit erklärt, den entnommenen Baum durch einen spitzkronigen Baum zu ersetzen.

Heideweg in Raesfeld-Erle
Foto: Petra Bosse

Nach Begutachtung des Baumes stellte der Arbeitskreis jedoch fest, dass sich der Baum in einem guten Zustand befindet. Bernd Roters erklärte hierzu: „Die Baumschutzsatzung schützt den Baum, und die Gefahr durch herabfallende Äste wurde nicht bestätigt.“ Der Arbeitskreis Grünflächen empfiehlt daher, den Antrag abzulehnen.

Antrag auf Fällung eines Baumes Upen Plass in Erle

Im dritten Antrag geht es um einen Baum am Upen Plass, der neben dem Grundstück an der Schermbecker Straße 4 steht. Der Antragsteller argumentierte, dass der Baum sehr groß werden würde und er in der Nähe bereits einen Baum gepflanzt habe. Obwohl dieser Baum nicht durch die Baumschutzsatzung geschützt ist, befindet er sich in einem gesunden Zustand. Auch hier empfiehlt der Arbeitskreis Grünflächen, den Baum zu erhalten.

Upen Plass Raesfeld-Erle
Foto: Petra Bosse

Entscheidende Sitzung am 28. Oktober

Die endgültige Entscheidung über diese drei Anträge wird in der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses am 28. Oktober getroffen. Die bisherigen Empfehlungen des Arbeitskreises Grünflächen sprechen sich jedoch klar für den Erhalt der Bäume aus. Es bleibt abzuwarten, ob die Anträge auf Fällungen abgelehnt werden oder ob einzelne Fälle nochmals intensiver geprüft werden.

Humorvolles Theater der kfd Raesfeld 2024: Wellness für Körper und Geist

Auch dieses Jahr gibt es in Raesfeld wieder eine humorvolle Theatervorstellung der kfd-Damen – und das wird garantiert kein trockenes Programm!

Schon das Vorschaubild lässt erahnen, mit wie viel Spaß und Energie sich die Frauen auf die Bühne vorbereiten.

Eiskalte Vorbereitung

„Wir sind alle ins Tretbecken gegangen, um uns auf das Programm einzustimmen – ich muss sagen, es war gaanz schön kalt!“, erzählt Ulla Strothmann lachend. Wer hätte gedacht, dass Theaterproben auch als Wellness-Anwendung durchgehen könnten? Vielleicht ein neuer Trend: Kalte Füße für heiße Gags!

Schnell ausverkauft – Jetzt noch schnell Tickets sichern!

Die Nachfrage ist groß, und wie Strothmann verrät, sei die Veranstaltungen schon schnell so gut wie ausverkauft. Es gibt aber noch ein paar Restkarten, also lieber schnell zugreifen! Wer dabei sein möchte, hat noch bis zum 15. November 2024 Zeit, sich anzumelden – und das geht ganz bequem per WhatsApp oder E-Mail. Einfach die 0172 53 33 988 wählen oder eine Nachricht an info @kosmetik -strothmann .de schicken.

Termine und Programm

Die Vorstellungen finden am Freitag, den 22. November um 19:30 Uhr mit einem Begrüßungscocktail statt – Prost! 🍸 Wer es lieber gemütlich mag, kann am Samstag, den 23. November um 14:30 Uhr zu Kaffee und Kuchen in die St. Sebastian-Schule in Raesfeld kommen. Der Eintritt kostet für beide Tage 15 Euro. Das ist doch mal ein Schnäppchen für einen Abend voller Lacher und guter Laune!

RCV Raesfeld feiert neues Prinzenpaar Jonas I. und Kristin I.

Der RCV präsentierte am Freitagabend bei Lieb & Wert das Prinzenpaar für die Session 2024-2025 Jonas I. Strothmann und Kristin I. Wehling

Die fünfte Jahreszeit wirft ihre ersten Schatten voraus, denn Raesfelder Karnevalsverein hat sein neues Prinzenpaar für die Karnevalssession 2024-2025 gekürt. Bereits seit 55 Jahren wird der Karneval im Münsterland kräftig gefeiert, und auch dieses Jahr verspricht, etwas ganz Besonderes zu werden.

Jonas I. Strothmann und Kristin I. Wehling stehen bereit, das Zepter in die Hand zu nehmen und Raesfeld mit ihrer Leidenschaft für den Karneval zu begeistern. Aber wie kam es dazu?

Prinzenpaar RCV Jonas Strothmann, Kristin Wehling und Reinhard Hörnemann vom RRZ
Das neue RCV Prinzenpaar Kristin I. Wehling und Jonas Strothmann mit dem Vorsitzenden des Raesfelder Rosenmontagszugs Reinhard Hörnemann. Foto: Petra Bosse

Ein Traum wird wahr

Für Jonas I. Strothmann geht mit der Prinzenwürde ein großer Traum in Erfüllung. Seit über 20 Jahren ist er im Karneval aktiv, und nun steht er in den Fußstapfen seines Vaters, der bereits 2005 und 2006 Prinz war. „Es ist ein ganz besonderer Moment für mich“, betont Jonas hocherfreut.

Auch für seine Prinzessin, Kristin I. Wehling, ist es mehr als nur eine formelle Rolle: „Es war schon immer mein Traum, und genau mit diesem Prinzen an meiner Seite!“, verrät sie. Die Chemie stimmt, und gemeinsam freuen sie sich darauf, die Session zu einem unvergesslichen Ereignis für Raesfeld zu machen.

Neuer und alter Vorstand Raesfelder Carnevalsverein RCV 2024
Der neue und alte RCV-Vorstand. Foto: Petra Bosse

Spannungen und Entscheidungen bei der Mitgliederversammlung

Bevor das Geheimnis um das neue Prinzenpaar gelüftet wurde, ging es bei der Mitgliederversammlung des Raesfelder Carnevalsvereins (RCV) um ernste Themen. Im Hotel „Lieb & Wert“ standen zunächst die Regularien auf der Tagesordnung, inklusive eines Rückblicks auf die vergangene Session und der Präsentation eines erfreulichen Kassenberichts – das Vereinskonto weist ein solides Guthaben auf.

Sitzungspräsiden André Schlüß bestätigt

Auch in der Vereinsführung gab es einige Veränderungen. Da Jonas Strothmann in dieser Sitzung als Prinz bekannt gegeben wurde, wählten die Mitglieder für ihn einstimmig Paola Bröker zur 2. Vorsitzenden.

Prinz Jonas I. selbst übernimmt stattdessen die Rolle des Schriftführers. André Schlüß, der amtierende Sitzungspräsident, wurde für weitere zwei Jahre in seinem Amt bestätigt. Neuer Wind weht außerdem mit Chiara Marcussen, die das Amt von Tamara Graf übernimmt, sowie Torsten Brökelschen (Fuhrpark-Management) und Celina Terhart (Terminplanung und Garde).

Vorstand Stefan Dämmler, Pascal Rehmann und Jonas Strothmann
Verabschiedet wurde Stefan Dämmler in seiner Funktion als Schriftführer von Jonas Strothmann und Pascal Rehmann (Vorstand). Foto: Petra Bosse

Eine Beitragserhöhung sorgt für Diskussionen

Für lebhafte Diskussionen sorgte der Vorschlag, die Mitgliederbeiträge anzupassen. Ursprünglich war eine Staffelung geplant, doch am Ende wurde beschlossen, die Beiträge wie folgt zu erhöhen: Erwachsene zahlen künftig 20 Euro, Familien 50 Euro (einschließlich Kinder) und Kinder bis 18 Jahre 10 Euro. „Aufgrund der steigenden Kosten kommen wir da leider nicht herum“, erklärte Sitzungspräsident Schlüß. Der Vorschlag wurde letztlich einstimmig angenommen.

RCV Raesfeld Marcel Groß Onnebring RCV
Ebenfalls aus seinem Amt ausgeschieden als Hofmarschall ist Marcel Groß-Onnebrink. Foto: Petra Bosse

Buntes Programm für die Session 2024/25 steht fest

Das Programm für die neue Session verspricht wieder närrische Höhepunkte. Los geht’s am 16. November 2024 mit der feierlichen Prinzenproklamation im Festzelt Am Michael, wo ein buntes Programm geboten wird – der Eintritt ist frei!

Kinderkarneval-Raesfeld-mit-Nils
©Petra Bosse/Archiv

Die große Galasitzung folgt am Samstag, den 22. Februar 2025, und am Tag darauf übernehmen die Kleinen beim Kinderkarneval die Bühne. Auch in diesem Jahr sorgt der beliebte Sänger Nils Mechlinski alias NILSEN für Stimmung, nachdem das Zelt im letzten Jahr komplett ausverkauft war.

Schräglage 10.0 mit Sängergin LUNA

Ein besonderes Highlight für Partyfans ist die Veranstaltung „Schräglage“, die am 2. März 2025 bei der Sängerin LUNA auftritt. Den traditionellen Prinzenfrühschoppen gibt es ebenfalls am 2. März – ein Muss für alle, die den Karneval in vollen Zügen genießen möchten!

Schräglage 9.0. Foto: Petra Bosse/Archiv

Kappesmarkt und Prinzenwiegen

Auch wird es in diesem Jahr wieder das traditionelle Messen und Wiegen der Prinzenpaare vom RCV und RRZ geben. Dieser Karnevals-Klassiker findet auf dem 38. Kappesmarkt am Samstag, den 2. November, statt und ist ein Highlight für alle Karnevalsfans.

Mit einem prall gefüllten Programm und der Energie des neuen Prinzenpaares ist eines sicher: Die Karnevalssession 2024-2025 wird in Raesfeld wieder eine jecke Zeit voller Freude und guter Laune! Raesfeld, Erle und Homer Helau!

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Bischof Genn bietet Papst Franziskus Rücktritt an

Wie das Bistum Münster heute mitteilte, hat Bischof Dr. Felix Genn Papst Franziskus seinen Rücktritt angeboten.

Bei einer persönlichen Audienz am Rande der aktuell stattfindenden Weltsynode in Rom sprach Bischof Genn am Freitag, den 18. Oktober, mit dem Papst über sein Rücktrittsgesuch.

Das Kirchenrecht sieht vor, dass Bischöfe mit Erreichen des 75. Lebensjahres ihren Rücktritt anbieten. Bischof Genn wird am 6. März 2025 75 Jahre alt. Die endgültige Entscheidung über den Rücktritt liegt nun bei Papst Franziskus.

Kurze Vita von Bischof Dr. Felix Genn

Dr. Felix Genn, geboren am 6. März 1950 in Burgbrohl, Rheinland-Pfalz, ist seit 2009 Bischof von Münster. Nach seinem Theologiestudium in Trier und Regensburg wurde er 1976 zum Priester geweiht. Seine Laufbahn führte ihn über verschiedene Positionen, darunter als Regens des Priesterseminars Trier und Weihbischof im Bistum Trier, bis hin zum Bischof von Essen im Jahr 2003. Sechs Jahre später wurde er von Papst Benedikt XVI. zum Bischof von Münster ernannt.

In seiner Amtszeit setzte sich Bischof Genn für eine verstärkte pastorale Erneuerung und den Dialog innerhalb der Kirche ein. Er ist bekannt für sein Engagement im Synodalen Weg, der sich mit Reformen innerhalb der katholischen Kirche in Deutschland beschäftigt.

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