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Grundsteinlegung für das Martinus-Gemeinschaftshaus in Raesfeld

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Pastor Dr. Fabian Tilling und Bürgermeister Martin Tesing (r.) mit der gefüllten Zeitkapsel bei der Grundsteinlegung Foto: Petra Bosse

Am Donnerstagvormittag fand auf dem Grundstück des neuen Martinus Gemeinschaftshauses in Raesfeld im Schatten des Kirchturms der St. Martin-Kirche die feierliche Grundsteinlegung statt.

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Kirchenvorstand, Mitglieder des Pfarreirats, Architekten sowie Bürgermeister Tesing und Pastor Tilling mit einer gefüllten Zeitkapsel bei der Grundsteinlegung für das neue Gemeinschaftshaus Martinus in Raesfeld. Foto: Petra Bosse

Vertreter der Kirchengemeinde St. Martin, der Gemeindeverwaltung, Handwerker, Architekten, der Kirchenvorstand sowie Bürgermeister Martin Tesing und Pfarrer Dr. Fabian Tilling nahmen an diesem symbolischen Abschnitt des Neubaus teil.

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Begrüßung und Rückblick

Georg Badurczyk, der im Namen des Kirchenvorstandes die Besucher begrüßte, erklärte: „Es ist ein weiterer Abschnitt, der heute hier abgeschlossen wird.“ Rückblickend betonte er, dass besonders die Arbeiten im Vorfeld, wie die Verlegung der Regen- und Schmutzwasserrohre, die größte Sorgfalt benötigten. In seiner Rede ließ Badurczyk den Ablauf des Bauplans noch einmal Revue passieren.

Grundsteinlegung
Foto: Petra Bosse

Symbolische Bedeutung

Bürgermeister Martin Tesing hob in seiner Ansprache die symbolische Bedeutung der Grundsteinlegung hervor: „Wir sind stolz darauf, dass wir es geschafft haben, sowohl die politische als auch die kirchliche Gemeinde das Gemeinschaftshaus auf den Weg zu bringen. Es war ein langer Weg, der rund zehn Jahre gedauert hat, aber wir haben es geschafft.“

Grundsteinlegung Martinus Gemeinschaftshaus Raesfeld 2024

Zeitkapseln sind Zeitzeugen, die dazu dienen, zukünftigen Generationen einen Eindruck von der Vergangenheit zu vermitteln. Pastor Fabian Tilling ergänzte: „Es ist schon aufregend und hat etwas Bewegendes, je länger man auf diesen Tag hinarbeitet und ihn plant, besonders als geschichtlich bewegter Mensch. Wenn man überlegt, man unterschreibt hier etwas, das, so hoffe ich, in hundert Jahren wieder ausgebuddelt oder gefunden wird, möglicherweise noch später, und zukünftigen Generationen vermittelt, was uns heute wichtig ist.“

Zeitkapsel als Brücke zur Zukunft

In die Zeitkapsel, die von Tesing und Tilling persönlich eingemauert wurde, kamen einige Eurostücke, die Tageszeitung, ein 3-D Modell des Martinus-Hauses, ein Kreuz, um zu zeigen, dass das Haus von Christen gebaut wurde, sowie ein USB-Stick mit den Bauplänen.

Grundsteinlegung Martinus Gemeinschaftshaus Raesfeld 2024

Am Ende verschwand die Zeitkapsel unter Mörtel und wird, wenn sie in hundert Jahren oder noch später wieder zum Vorschein kommt, dem Finder Einblicke in das geben, was den Raesfelder Bürgern am 6. Juni 2024 wichtig war. Solche Kapseln schaffen eine Verbindung zwischen den Generationen und helfen dabei, historische Ereignisse und Entwicklungen besser zu verstehen.

Virtueller Rundgang

Interessierte können auch einen virtuellen Rundgang durch das neue Martinus-Haus machen und sich ein Bild von dem Bauprojekt und seiner Bedeutung für die Gemeinde Raesfeld verschaffen.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

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