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Raesfeld – Autoaufbruch und Sachbeschädigungen

Raesfeld  (ots) – (fr) In der Nacht zum Montag wurde ein auf dem Vennekenweg abgestellter Pkw aufgebrochen und ein Autoradio entwendet. Des Weiteren waren durch bislang unbekannte Täter zwei auf dem Vennekenweg abgestellte Autos beschädigt worden. Auch auf der Straße „Zum Osterkamp“ hatten Täter einen abgestellten Pkw beschädigt, in dem sie die Vorderreifen zerstochen und den Lack zerkratzt hatten. Auf dem Dreckerhook wurde zudem die Haustür eines Wohnhauses beschädigt. Hinweise bitte an die Kripo in Borken (02861 – 9000).

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 06.04.2010  15:14 Uhr

Motorradanlasstour in Erle

Die Motorradfreunde-Erle veranstalten auch in diesem Jahr wieder eine Motorradanlasstour.
Getroffen wird sich am Samstag, 10. April um 8:30 Uhr vor der St. Silvesterkirche in Erle. Gegen 8:50 Uhr erteilt der Pfarrer den Bikern und ihren Motorrädern seinen Segen. Danach beginnt die Tour mit ca. 40 Motorrädern.
Jeder Motorradfahrer ist dazu herzlich eingeladen.
Auch gibt es etwas Besonderes zu feiern. Der ungezwungene Motorradtreff feiert dieses Jahr sein 10-jähriges Jubiläum.

Weitere Infos unter www.motorradfreunde-erle.de

Frohe Ostern wünscht das Team vom Heimatreport allen Lesern!

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Frohe Ostern! Diese Worte hören wir heute und morgen öfter. Worte, die wie selbstverständlich von den Lippen kommen und mit denen wir schon als Kindern aufgewachsen sind. Und auch unsere Kinder geben diese Grüße weiter. Aber woher stammt das Wort „Ostern“ eigentlich? Es gibt drei Theorien zur Sprachgeschichte des christlichen Festes

Die Sprachgeschichte eines Wortes zeigt, dass diese niemals linear verläuft, sondern auf vielerlei Entwicklungen und Einflüsse zurückzuführen ist. So auch bei einem der sprachwissenschaftlich kniffeligsten Worte: Ostern.
Das Fest Ostern und verkörpert die Auferstehung Jesu Christi von den Toten und hat für Christen eine ganz besondere Bedeutung. Neben Pfingsten und Weihnachten gehört Ostern zu den drei großen christlichen Festen. [spoiler]

Pessach und Ostern
In den meisten europäischen Sprachen wird das christliche Ostern als „Pessach“, nach dem höchsten Fest der Juden, bezeichnet. Damit wird an die Herkunft und verbleibende Verwandtschaft der Zentraldaten beider Religionen erinnert. Das deutsche Wort „Ostern“ und das englische „easter“ bilden hierbei Ausnahmen. Hierzu gibt es bisher drei Theorien zur Wortklärung.


Die Göttin-Ostara-Theorie

Von dem angelsächsischen Benediktinermönch  Beda Venerabilis ausgehend der im 8. Jahrhundert Theologe und Geschichtsschreiber war, geht diese Theorie auf eine angebliche germanische Göttin Ostara zurück. Diese „Göttin des strahlenden Morgens“ (des aufsteigenden Lichtes) soll der Ursprung für die Ableitung Ostern von Ostara und im Englischen eostra gewesen sein.

Beda hat viele germanische Götternamen erfunden hat, was  also gegen diesen Namen spricht.  Unbestritten ist aber auch, dass auf die Osterzeit ein heidnisches Frühlingsfest fiel. Allerdings ist dies durch die Strategie der Christianisierung der Heiden durch die Kirche zurückzuführen: Heidnische Riten wurden somit durch die christliche Feierlichkeiten überlagert und „ausgerottet“.

Die Morgenröte-Theorie
Nach dem Sprachwissenschaftler Johann Knobloch stellt das Ostern ein Bedeutungslehnwort dar und geht vom Althochdeutschen ostarun auf das lateinische albae (der lateinisch christliche Terminus für die Osterwoche) zurück.
Der wichtigste Akt des Festes, das Taufen, sollte daher eigentlich im Mittelpunkt der Sprachgeschichte Osterns stehen.

Die Ausa-Theorie oder die Schöpf-Theorie
Der Sprachwissenschaftler Siegfried Gutenbrunner bringt das christliche Fest Ostern mit dem germanischen Schöpf- und Begießungsritus zusammen. Dadurch bezieht er Ostern auf das altnordische Wort ausa (schöpfen).  Jürgen Udolpf, Deutschlands einziger Professor für Onomastik (Namensforschung) erstellte durch einen Mix der jeweiligen Ansätze die entscheidende Weiterentwicklung in der Namensforschung des Worts Ostern dar.

Udolphs Erklärungs-Mix
Nach Udolph müssen daher einmal der Monat April, sowie der einstige Zeitraum heidnischer Frühlingsfeste eine Rolle spielen. Wichtig bei der Erklärung von Ostern muss aber auch die Taufe als zentrales Ereignis des christlichen Festes sein und nicht als Randereignis in der Nacht oder im Morgengrauen. Des Weiteren bietet die ausa-Theorie und damit die Schöpf-Semantik neue Perspektiven der Worterklärung. Als reine Erfindung kann in diesem Zusammenhang Bedas Theorie und die erfundene Göttin Ostara gesehen werden. [/spoiler]

Spruch am Sonntag!

Das Zeichen eines Heuchlers ist ein dreifaches: Wenn er spricht, lügt er; wenn er verspricht, hält er nicht, und wenn er vertraut, fürchtet er.

Mohammed
arabischer Religionsstifter und Prophet (570 – 632)

Hot Cross Buns (Osterbrötchen)

1 Packung Trockenhefe (7g)
ca. 180 ml lauwarme Milch
50 g weiche Butter
50 g Zucker
1 Paket Vanillezucker
1/2 TL Salz
1/2 TL Zimt
1 Ei, 1 Eiweiß
gut 400 g Mehl
75 g Korinthen oder Rosinen
Zum Bepinseln: 2 TL Wasser,
1 Eigelb

Zubereitung:
Trockenhefe in der warmen Milch in einer großen Schüssel auflösen. Zucker, Butter, Vanille, Zimt, Salz und die Hälfte des Mehl dazugeben und gut glatt rühren.
[spoiler] Dann die Eier und die Trockenfrüchte einarbeiten, zuletzt das restliche Mehl. Auf der Arbeitsfläche gut durchkneten. Wenn der Teig noch klebt, weiteres Mehl dazugeben, sonst mehr Milch, wenn er zu trocken ist. Teig zugedeckt eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Teig wieder durchkneten und etwa 12 Bälle formen, auf einem gefetteten Backblech etwa 30 Minuten gehen lassen. Mit einem scharfen Messer jeweils ein Kreuz in die Oberfläche schneiden. Eigelb und Wasser verquirlen und die Brötchen damit bestreichen. Bei 190 Grad etwa 15 bis 20 Minuten backen.

Hot Cross Buns sind weiche, süße Brötchen, die traditionell am Karfreitag gegessen werden – man beachte das Kreuzsymbol! Der Teig lässt sich auch gut im Brotbackautomaten kneten.

Das Rezept stellte mir freundlicher Weise Gabi Frankemölle http://www.usa-kulinarisch.de zur Verfügung. [/spoiler]

Raesfeld: Verkehrsunfall auf der Dorstener Straße

Raesfeld (ots) – Am 01.04.2010, gegen 21:00 Uhr, befuhr eine 18 jährige Borkenerin die Dorstener Straße in Richtung Dorsten. In ihrem Pkw fuhren zwei junge Frauen mit. Als sie nach rechts in die Straße Westerlandwehr abbiegenn wollte, wurde sie rechts von einer 27 jährigen Borkener Pkw Fahrerin überholt. Diese hatte angenommen, dass die 18 jährige nach links abbiegen wollte. Beide Pkw stießen zusammen und waren anschließend nicht mehr fahrbereit. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 7000 Euro. Die beiden Mitfahrerinnen im Pkw der 18 jährigen wurden leicht verletzt.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 02.04.2010  00:40 Uhr

Raesfeld – Parkenden Pkw beschädigt und geflüchtet Zeugen gesucht

Raesfeld (ots) – (dh) Am Mittwoch wurde in der Zeit zwischen 11.20 Uhr und 11.40 Uhr ein auf dem Parkplatz des ALDI – Marktes abgestellter silberfarbener Pkw der Marke „Ford“, Typ Mondeo, angefahren und im Bereich der hinteren linken Stoßstange beschädigt. Trotz des verursachten Schadens in einer Höhe von ca. 500  Euro hatte sich der Verursacher von der Leinenweberstraße entfernt, ohne seinen Pflichten nachgekommen zu sein. Zeugen werden gebeten, sich beim Verkehrskommissariat in Borken (02861 – 9000) zu melden.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 31.03.2010  13:40 Uhr

Stöckchentreffen der Junggesellenschützen in Raesfeld

[singlepic id=5436 w=320 h=240 float=left] Mit dem Stock in der Hand…. Der amtierende Schützenkönig  der Junggesellenschützen Raesfeld Dirk Kreierhoff  lud zum traditionellen Stöckchentreffen ein. Platz ist in der kleinsten Hütte und was will Mann mehr, wenn hochgeistige Getränke auf dem Tisch stehen, dicker Zigarrenqualm in der Luft hängt und für diesen Abend die Hütte als frauenfreie Zone deklakiert wurde. Hier konnten die ehemaligen Schützenkönige  frei, zumindestens geistig, bewegen und in alten „Schießerinnerungen“ schwelgen.  Und als um nicht aus der Übung zukommen, gab es an diesem Abend noch einen Schießstand, wo mit einem Tennisball auf einen Holzvogel an einer Magnetwand geschossen werden konnte.

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Mehr über das Stöckchentreffen auf Borio.TV >>> klick hier:

Tennisabteilung Eintracht Erle

Tennisabteilung Eintracht Erle e.V.

Newsletter 2010

Liebe Tennisfreunde, hier einige wichtige Termine für das Vereinsleben:

Saisoneröffnung 2010
unter dem Motto „ Deutschland spielt Tennis“  Am Sonntag, den  25. April 2010 ab 11.00 Uhr am Clubhaus Eintracht Erle [spoiler]

Kaffee-Tennis-Runde
Beginn am Mittwoch, den 5. Mai 2010 ab 15.00 Uhr

Dämmerschoppen-Runde
Beginn am Freitag, den 30.April 2010 ab 17.00 Uhr
Neu: Treffpunkt ist im wochenweisen Wechsel das Clubhaus Raesfeld oder Erle

Volksbank-Cup Raesfeld,
Am Sonntag, den 11. Juli 2010 anlässlich des 125. Jahrestages VB
Eingeladen sind alle Tennisfreunde
Am Vorabend (10.07. 2010) ist offenes Grillen, auch hier sind wir herzlich
eingeladen. Tageszeiten werden noch folgen.

Gemeindemeisterschaft Raesfeld / Erle 2010
Endspiele: Samstag/ Sonntag 11./12. September
Ausrichter: Eintracht Erle e.V. TA

Sensationell!!
Die Plätze werden  – bei gutem, sonnigen Wetter – schon
ab Ostern bespielbar sein.
Wer es also nicht mehr abwarten kann, darf ab Ostern
nicht nur Ostereier auf dem Platz suchen.
Aber !!!!……….Platzpflege ist das A und O!
Bitte keine Löcher graben, keine Spurts,

ein sanftes Ballrückschlag-Spiel ist für den Beginn mehr als genug.
Und!! …. Nachher alles wieder in´s Lot bringen!!
Wir wollen ja keine Platzbedingungen wie auf dem Schalker Rasen.
Scherz beiseite, bitte die Platzpflege ernst nehmen.

Ein Dank an alle Aktiven und an unseren Platzwart.

Also, in Vorfreude auf eine sonnige und aktive Saison
wünschen wir allen Spielern/innen

Frohe Ostertage
Der Vorstand [/spoiler]

Offiziele Internet-Seite der Gemeinde Schermbeck

Auf der offiziellen Internet-Seite der Gemeinde Schermbeck
„www.schermbeck.de / www.gemeinde-schermbeck.de“ sind unter den
nachfolgenden Themenbereichen neue Informationen abrufbar:

Politik/Rat/Ortsrecht  /  Wahlinfos/ -ergebnisse  /  Landtagswahl
09.05.2010
(Muster des Stimmzettels zur Landtagswahl am 09.05.2010 im Wahlkreis 58
-Wesel III- für die Gemeinde Schermbeck)
Den Direktaufruf dieser Information unterstützt der nachfolgende
Internet-Link: http://www.schermbeck.de/kommunen/schermbeck

Miriam Höller aus Schermbeck weiter bei Germany`s next Topmodel

[singlepic id=5433 w=320 h=240 float=left] Trotz angeblich wenig Ausdruck in Mimik und Gesicht, ist die Schermbeckerin Miriam Höller wieder eine Runde weiter bei Germany`s Next Topmodel. Jetzt bleibt abzuwarten, wie Miriam Höller die nächsten Runden in der Villa mit Zickenkrieg und außergewöhnlichen Fototerminen übersteht und sich durchsetzen kann.

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Wirtschaftsförderung im Wert von 100 Millionen Euro

Häuslebauer im Kreis Borken profitieren überdurchschnittlich von der Wohnraumförderung des Landes / Auch 2010 fließen Gelder

Kreis Borken (pd). 34,6 Millionen Euro aus der Wohnraumförderung des Landes sind im vergangenen Jahr in den Kreis Borken geflossen. „Das kommt einer Wirtschaftsförderung im Wert von rund 100 Millionen Euro gleich“, erklärt der Leitende Kreisbaudirektor Hubert Grothues. „Denn man kann davon ausgehen, dass die Förderung Investitionen in etwa dreifacher Höhe angestoßen hat.“ Gemeinsam mit der zuständigen Abteilung im Fachbereich Bauen, Wohnen und Immissionsschutz des Kreises zog Grothues jetzt die Bilanz des Jahres 2009.
Besonders bei der Förderung von selbstgenutztem Wohneigentum ist der Kreis Borken spitze. Im vergangenen Jahr ermöglichte das Förderprogramm des Landes 343 Familien aus dem Kreis Borken den Bau oder Erwerb eines eigenen Hauses oder einer eigenen Wohnung. In dieser Kategorie liegt der Kreis landesweit auf dem dritten Platz. Nur die Stadt Köln und der größere Kreis Steinfurt verbuchen noch höhere Fördersummen. In der Gesamtbilanz (inklusive Mietwohnungsbau) rangiert der Kreis Borken auf Platz fünf.

Die Fördersumme, die im Kreis Borken vergeben wurde, stieg gegenüber dem Jahr 2008 um 9,2 Millionen Euro bzw. 36 Prozent.  [spoiler]
Neben dem Bau oder den Erwerb von selbstgenutzten Wohnungen oder Wohnhäusern wurde die Schaffung von 99 Mietwohnungen und 44 Wohnheimplätzen gefördert. Außerdem erhielten Wohnungs- bzw. Hausbesitzer zinsgünstige Darlehen für den barrierefreien Umbau bzw. Maßnahmen zur Energieeinsparung an 80 Wohnungen und Häusern. Zusätzlich flossen Mittel in die Modernisierung von 76 Plätzen in Altenheimen. „Die Mittelnachfrage insbesondere im Mietwohnungsbau war so groß, dass am Ende nicht alle Antragsteller im abgelaufenen Jahr bedient werden konnten“, erklärt Helmut Goßling, der die zuständige Abteilung im Fachbereich Bauen, Wohnen und Immissionsschutz leitet. „Sie stehen jedoch für 2010 ganz oben auf der Förderliste.“

Zum 1. Januar 2010 hat das Land für die Wohnraumförderung und die Wohnraumüberwachung eine neue gesetzliche Grundlage geschaffen. Konsequenz daraus ist auch die Auflösung der Wohnungsbauförderungsanstalt (Wfa). Die Wfa verwaltete bislang das zweckgebundene Landeswohnungsbauvermögen in Höhe von ca. 18 Milliarden Euro. Die Wfa und das Vermögen wurden jetzt in die Strukturen der NRW.BANK integriert. „Mit dieser Maßnahme verliert das über Jahrzehnte angesammelte Landeswohnungsbauvermögen seine gesetzliche Zweckbindung, die garantierte, dass das Kapital ausschließlich für Wohnraumförderung verwendet werden durfte“, erklärt der Leiter des Fachbereichs Bauen, Wohnen und Immissionsschutz beim Kreis, Richard Riedel. Fördergrundlage ist zukünftig das „Gesetz zur Förderung und Nutzung von Wohnraum in Nordrhein-Westfalen (WFNG NRW)“. Es regelt unter anderem, wer und was gefördert wird, die Einkommensgrenzen und das Verfahren zur Einkommensüberprüfung.

Leicht erhöht wurden in diesem Zusammenhang die Einkommensgrenzen für eine Förderung. So dürfen die Antragsteller seit Jahresbeginn folgende Jahreseinkommen nicht überschreiten:

· für den Ein-Personen-Haushalt 17.000 Euro (bisher: 16.680 Euro)
· für den Zwei- und Mehr-Personen-Haushalt 20.500 Euro (bisher 20.230 Euro)
· für jede weitere Person 4.700 Euro (bisher 4.620 Euro)
· für jedes Kind 600 Euro (bisher 570 Euro)
Um das Verfahren zu vereinfachen, wurde der Umfang der zum Jahreseinkommen gehörenden Einkünfte reduziert. Die Abzüge für Steuerzahlungen und Rentenversicherungs- bzw. Altersvorsorgeaufwendungen wurden jeweils von zehn auf zwölf Prozent erhöht.
Die Förderung mit Baudarlehen des Landes ist in erster Linie für Haushalte gedacht, die finanziell selbst nicht in der Lage sind, sich ausreichend mit Wohnraum zu versorgen. Das Förderangebot richtet sich an Haushalte mit mindestens einem Kind und/oder schwerbehinderten Angehörigen (ab 50 Prozent Grad der Behinderung). Voraussetzung: Das Einkommen liegt innerhalb der nach obigem Schema zu ermittelnden Einkommensgrenzen. Eine Familie mit zwei Kindern kann etwa gefördert werden, wenn das monatliche Nettoeinkommen unter rund 2.800 Euro im Modell A oder 3.900 Euro im Modell B liegt.
Zusätzlich zur Staffelung nach dem Einkommen variieren die Darlehen je nach Standort des Eigenheims. Für die Städte und Gemeinden im Kreis Borken ergeben sich nachfolgende Darlehenshöhen:

Stadt / Gemeinde
Kostenkategorie
Wohneigentum

Neubau /
Ersterwerb
-Modell A-

Neubau /
Ersterwerb
-Modell B-

Ahaus, Bocholt, Borken
Modell A 60.000,00 €   65.000,00 €   65.000,00 €
Model B 35.000,00 €    45.000,00 €    45.000,00 €

Gescher, Gronau, Heek
Modell A 60.000,00 €  60.000,00 €   60.000,00 €
Modell B 35.000,00 €  35.000,00 €  35.000,00 €

Heiden, Isselburg, Legden
Modell A  65.000,00 € 60.000,00 €  60.000,00 €
Modell B 45.000,00 €  35.000,00 €  35.000,00 €

Raesfeld, Reken, Rhede
Modell A 65.000,00 € 65.000,00 €  60.000,00 €
Modell B 45.000,00 €  45.000,00 €  35.000,00 €

Schöppingen, Südlohn, Stadtlohn
Modell A  60.000,00 €  60.000,00 €  60.000,00 €
Modell B  35.000,00 € 35.000,00 €  35.000,00 €

Velen, Vreden
Modell A 60.000,00 €  60.000,00 €
Modell B 35.000,00 €  35.000,00 €

Zusätzlich wird für jedes zum Haushalt gehörende Kind ein Kinderbonus von 5.000 Euro gezahlt. Bei einer Förderung im Modell A kann außerdem ein sogenanntes Starterdarlehen in Höhe von 12.000 Euro gezahlt werden.
Auch für den Erwerb bestehender Immobilien zur Selbstnutzung gibt es Förderdarlehen. Sie betragen 70 Prozent der Neubauförderung, wenn das Objekt die Anforderungen der ersten Wärmeschutzverordnung aus dem Jahr 1995 erfüllt (Baujahrgänge ab 1995). Beim Kauf älterer Eigenheime erhalten die förderberechtigten Haushalte 60 Prozent der Neubauförderung.
Das Land unterstützt auch den barrierefreien Umbau bestehender Wohnungen, zum Beispiel den Einbau einer bodengleichen Dusche im Bad. Wer im selbstgenutzten Wohneigentum in diesem Bereich investiert, kann ein Darlehen bis zur Höhe von 50 Prozent der förderfähigen Kosten, max. 15.000 Euro je Wohnung erhalten. Für alle Bereiche gilt die Forderung, dass hinsichtlich der Energieeffizienz der Nachweis des Neubaustandards nach der Energieeinsparverordnung vom 29.04.2009 („EnEV 2009″) erbracht werden muss.
Die Wohnungsbauförderungsmittel müssen vor Baubeginn bzw. Erwerb des selbstgenutzten Wohnraums beim Kreis Borken beantragt werden. Fragen zum Thema beantwortet das Team der Wohnraumförderung bei der Kreisverwaltung. Hier werden auch die entsprechenden Anträge entgegengenommen. In zwei jetzt aktuell veröffentlichten Flyern sind alle Informationen zusammengefasst. Die Faltblätter liegen in Banken, Sparkassen, Stadt- und Gemeindeverwaltungen aus oder können auch unmittelbar bei der Kreisverwaltung Borken angefordert werden.
Umfassende Informationen gibt es auch im Internet unter www.kreis-borken.de/presselinks und im Wohnraumportal der NRW.BANK unter www.nrwbank.de.  [/spoiler]

Auf Tuchfühlung mit der Welt der Armen

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Hungertücher der Fastenaktion Misereor sind bis zum 22. April im Borkener Kreishaus zu sehen

Kreis Borken (pd). 15 Hungertücher, die in den vergangenen 24 Jahren auf Initiative des bischöflichen Hilfswerks MISEREOR entstanden sind, zeigt jetzt eine Ausstellung im Borkener Kreishaus. Die meist farbenfrohen Werke geben in deutlicher Bildsprache einen Einblick in die Lebenssituation der Armen und illustrieren gleichzeitig die Hoffnungen, die sie mit dem Glauben verbinden. Initiiert haben die Schau unter dem Titel „Auf Tuchfühlung“ das Kreisdekanat Borken und das Kreiskomitee der Katholiken. [spoiler]
„Der Kreis freut sich, wenn das Kreishaus von vielen Bürgerinnen und Bürgern genutzt wird“, betonte Landrat Dr. Kai Zwicker bei der Eröffnung am Dienstagabend (30.3.). Dabei erinnerte er auch an vorausgegangene Ausstellungen und Veranstaltungen von katholischer und evangelischer Kirche. Kreisdechant Propst Wilfried Theising erklärte, die Hungertücher böten die Gelegenheit mit Gott auf Tuchfühlung zu gehen und knüpften gleichzeitig eine Verbindung zu Menschen in Not.
Hungertücher, auch Schmachtlappen genannt, haben eine lange Tradition. Erste Exemplare gab es bereits vor dem Jahr 1000. Die Tücher zeigten Bildmotive aus der Heilsgeschichte des Alten und Neuen Testaments. Das bischöfliche Hilfswerk MISEREOR hat die Tradition der Hungertücher im Jahr 1976 wieder aufgegriffen. Alle zwei Jahre gestaltet seitdem ein Künstler oder eine Künstlerin aus Afrika, Asien oder Lateinamerika ein neues Tuch. Dabei stellen sie eine Verbindung mit dem Hunger und der Armut, aber auch dem kulturellen und spirituellen Reichtum der Menschen in ihrer Heimat her.
Die jahrhundertelange Geschichte der Hungertücher skizzierte im Rahmen der Eröffnung Franz Gulde von MISEREOR in Aachen. Die aktuellen MISEREOR-Tücher zeigten, dass entwicklungspolitische Zusammenarbeit keine Einbahnstraße sei, sondern den Dialog zwischen den Partnerinnen und Partnern brauche. „Auch wir können wichtige Impulse von den Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika empfangen“, so Gulde. Er erläuterte auch das Thema der diesjährigen Spendenaktion „Gottes Schöpfung bewahren – damit alle leben können“.
Das musikalische Rahmenprogramm der Eröffnung gestaltete das Trio „Look Closer“ mit Ann-Christin Baranski, Manuela Miko und Peter Risthaus.
Bis zum 22. April ist die Ausstellung „Auf Tuchfühlung“ im Borkener Kreishaus zu sehen, montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 16 Uhr. Besonders eingeladen sind Schulklassen, die die Hungertücher im Rahmen des Religions-, Deutsch- und Kunstunterrichts in den Blick nehmen können. [/spoiler]

Ausdauernder Winter bremst Belebung auf dem Arbeitsmarkt

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Die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Kreis Borken steigt im März um 39 Personen

Kreis Borken (pd). Die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Kreis Borken ist im März um 39 Personen angestiegen. Aktuell sind 6.172 Männer und Frauen beim „Service-Punkt ARBEIT im Kreis Borken“ arbeitslos gemeldet. Die Quote der langzeitarbeitslosen Menschen an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet liegt weiterhin bei 3,2 Prozent. Der Kreis gehört mit dieser niedrigen Quote nach wie vor zu den besten fünf Kreisen und kreisfreien Städten in Nordrhein-Westfalen. [spoiler]
Nach einem starken Anstieg im Januar ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen damit in diesem Monat wie schon im Februar nur gering angewachsen. Die absolute Zahl der Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung für Arbeitsuchende ist im März jedoch weiter um 303 Personen angestiegen. Aktuell erhalten 9.485 Bedarfsgemeinschaften mit 20.358 Personen diese Grundsicherung nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch (SGB II).
„Es ist erfreulich, dass sich der starke Anstieg, den wir zu Jahresbeginn zu verzeichnen hatten, nicht fortgesetzt hat“, betont Landrat Dr. Kai Zwicker. Dass die Entwicklung nicht positiver verläuft, liegt nach seiner Einschätzung auch am langen Atem des Winters. „Da es Anfang März noch sehr kalt war, ist es bislang nur zu einer schwach ausgeprägten saisonalen Besserung am Arbeitsmarkt gekommen. Die Frühjahrsbelebung wird in den kommenden Monaten hoffentlich wie in den Vorjahren zu einem Rückgang der Arbeitslosigkeit beitragen“, blickt Dr. Zwicker zuversichtlich auf die kommenden Monate.
In den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes zeigen sich nur geringe Veränderungen gegenüber dem Vormonat. Die Schwankungsbreite reicht von -14 Langzeitarbeitslosen in Velen bis +40 Personen in Borken. Gegenüber März 2009 haben sich die Gemeindezahlen etwas deutlicher verändert. Bocholt zählt 89 langzeitarbeitslose Personen mehr. Es folgen Ahaus mit +80, Borken mit +52 und Vreden mit +21 Personen. In den Gemeinden Velen, Gronau, Heiden und Rhede ist dagegen auch im Jahresvergleich die Zahl der langzeitarbeitslosen Menschen um 16 bis 34 Personen zurückgegangen. In den übrigen Städten und Gemeinden liegt die Zahl der Langzeitarbeitslosen ungefähr auf Vorjahresniveau. Im gesamten Kreisgebiet ist die Zahl im Jahresvergleich um 161 Personen angestiegen.
Die Arbeitslosenquote von 3,2 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen von der Arbeitsagentur. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig.
Für das Kreisgebiet liegt diese Quote wie im Vormonat bei 2,5 Prozent und ist im vergangenen Jahr in Ahaus und Raesfeld mit 0,3 Prozentpunkten am stärksten gestiegen. In Südlohn, Schöppingen und Heek liegt die Quote auch im März unter 1,0 Prozent. Die höchste Belastung weist die Stadt Bocholt mit 3,6 Prozent aus, gefolgt von Borken und Gronau mit jeweils 3,5 Prozent. [/spoiler]

Generalversammlung des Bürgerschützenvereins Erle

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Raesfeld-Erle. „Form- und fristgerecht“ traf sich der Bürgerschützenverein Samstag Abend zur Generalversammlung im Saal Brömmel-Wilms. Dazu waren 120 Männer anwesend. Wichtigster Tagesordnungspunkt war die Wahl eines neuen Vorstandsmitglieds.
Turnusgemäß standen zunächst die Wahl der drei Beisitzer Klaus Röckinghausen, Peter Kisner und Johannes Pels zur Wahl. Präsident Arno Brömmel wollte sie gerne behalten: „Sie machen gute Vorstandsarbeit“ Alle drei wurden einstimmig wiedergewählt.

Durch das Ausscheiden von Franz Krampe, der im vergangenen Jahr überraschend wenige Wochen vor dem Schützenfest verstorben war, sollte in der Sitzung ein Vorstandsmitglied dazu gewonnen werden. Arno Brömmel bedankt sich dafür, dass keine direkte Neubesetzung gefordert wurde. [spoiler] „Wir haben dieses Jahr Karenzzeit gebraucht.“ Es gab einen Vorschlag für eine Neubesetzung: Der 24jährige Bankkaufmann Michael Schlüß, lebt seit seiner Geburt in Erle und spielt für Eintracht Erle Fußball. Lachend wurde auf seine Führungsqualitäten hingewiesen. Er wurde einstimmig in den Vorstand gewählt. Mit ihm wurde ein junger Mensch in den Vorstand gewählt. „Die Jugend in Erle ist sehr aktiv“ betont Arno Brömmel und begrüßt ihn als „Jugendvertreter“ im Vorstand.

Der amtierende König Jonathan Schmidt sorgte dafür, dass der Bürgerschützenverein eine eigene Homepage hat. Unter www.bsv-erle.de ist die Vereinsgeschichte mit vielen Fotos erreichbar.

Verschiedene Themen wurden im letzten Tagesordnungspunkt angesprochen. Zum einen wurde der Fahnenverkauf von Kassierer Manfred Venhoff übernommen. Zum Selbstkostenpreis von 45,- Euro (mit Stock 50,- Euro) sind diese bei ihm zu bekommen.

Andreas Cluse sprach die Sicherheitslücke B224 an, die beim Überqueren nach dem „Vogelschießen“ Schützenfestmontags schon zu brenzligen Situationen geführt hat. Hierzu wurde noch keine sinnvolle Lösung gefunden.

Bildunterschrift: „Junges Blut“ in den Schützenvereins-Vorstand gewählt.
untere Reihe, Mitte: Präsident Arno Brömmel und Peter Kisner nehmen den Thron in ihre Mitte: amtierender König Jonathan Schmidt mit seinen Ehrenherren Johannes Stegerhoff (links von ihm) und Florian Bußkamp (rechts von ihm)
stehend von links: Schriftführer Hubert Fundermann, Johannes Pels, Heinz Schleking, Klaus Röckinghausen, Kassierer Manfred Venhoff, Neumitglied Michael Schlüß, Franz-Josef Hußmann, Andreas Pass, Hubert Breil, Ludger Schleking und Karl-Heinz Gülker. [/spoiler]

Gemeinde informiert sich über Betreutes Wohnen in den Niederlanden

Gemeinde Raesfeld. Eines der großen anstehenden Projekte der Gemeinde Raesfeld ist das „Betreute Wohnen“.

„Wir suchen nach dem passenden Konzept für die Schlossgemeinde. Dazu müssen Antworten auf viele Fragen gefunden werden.

Um ein umfassendes Bild zu erhalten, versuchen wir möglichst viele unterschiedliche Informationen und Quellen zu nutzen “, sagt Bürgermeister Andreas Grotendorst.

Seniorenwohnanlage „Olderhove“
Die Delegation aus Raesfeld besuchte bei ihrem Rundgang durch die niederländischen Partnergemeinde Wehl die Seniorenwohnanlage „Olderhove“.

Dabei schaue man auch über die Grenze hinaus zu den niederländischen Nachbarn. Wie leben Senioren in Holland, welche Vor- und Nachteile haben die Wohnkonzepte und was kann man davon auf Raesfeld übertragen?

 Dieser Frage gingen Bürgermeister Andreas Grotendorst, der Erste Beigeordnete Martin Tesing und der Leiter des Bauamts, Theo Passier beispielsweise bei einem Besuch in Groenlo nach. Dort informierten sie sich in der letzten Woche über SIR55+, ein innovatives Konzept des Wohnens für ältere Menschen (www.sir55.nl).

Der Kontakt war über die niederländische Partnergemeinde Wehl zustande gekommen.
Die Partnergemeinde selbst besuchte am letzten Freitag eine Delegation aus Ratsmitgliedern und Verwaltungsmitarbeitern der Gemeinde Raesfeld. Der Verein „Vrienden van Raesfeld“ hatte zu einem Rundgang durch Wehl und zur Besichtigung der sozialen Einrichtungen eingeladen.

Bei diesem Besuch war das „Betreute Wohnen“ ebenfalls das bestimmende Thema. Denn in Wehl gibt es die große und moderne Seniorenwohnanlage „Olderhove“, in der verschiedene Wohnformen fürs Alter integriert sind: Von der seniorengerechten 4-Zimmer-Wohnung mit Balkon bis zu einer Wohngruppe für an Demenz erkrankte Patienten findet man dort alles unter einem Dach.

Neben dem aufschlussreichen Rundgang durch diese Anlage standen Besichtigungen weiterer sozialer Einrichtungen in Wehl auf dem Programm.

Die Raesfelder besuchten die neu gebaute Grundschule für die 4- bis 12-jährigen Wehlerinnen und Wehler, informierten sich in einem Kulturzentrum über die örtliche Jugendarbeit und waren beeindruckt vom großen Wohn- und Therapiezentrum „Fatima“, in dem 370 Menschen mit schwerer geistiger und körperlich-geistiger Behinderung leben. Es war ein interessanter Besuch in der Partnergemeinde, darüber war sich die Delegation einig. Trotz Dauerregens ließ sich keiner die gute Stimmung verderben.

„Partnerschaft heißt auch immer, von einander zu lernen. Gerade beim „Betreuten Wohnen“ konnten wir die niederländische Denkweise entdecken und einiges von unseren Nachbarn mit zurück nach Raesfeld nehmen“, resümiert Bürgermeister Andreas Grotendorst den Blick über den Tellerrand.

Romeo und Julia -Jugendhaus Borken

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[singlepic id=5423 w=320 h=240 float=left] Die Theater AG des Jugendhauses Borken führten das Stück „Romeo und Julia“ von William Shakespears am Samstag auf. 15 Mädchen, darunter nur ein Junge hielten sich sich zwar nach der Vorlage, aber hatten auch die Jetztzeit mit einbezogen. So entstand ein Liebesdrama mit vielen lustigen Einlagen, Handy, Dolch und Pistole. Die Jugendlichen kamen von  vier Borkener Schulen und zeigten sich auf der Bühne nicht scheu. Die Theater AG leitet Julia Kaschmer vom Jugendwerk Borken.

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Einen Film gibt es auf Borio.TV >>> klick hier:

Erler Landfrauen präsentierten alte Hochzeitsitte

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„Wir winden dir den Jungfrauenkranz mit veilchenblauer Seide“, sangen die Erler Landfrauen in Südlohn im Landfrauenforum.

Die aus dem gesamten Kreis angereisten Frauen sollten alte Sitten und Gebräuche nachstellen. Die Erler traten als Hochzeitsgesellschaft in alten Trachten auf. Empfangen sind die Landfrauen vom Gästebitter mit einem Schnäpschen, weiter ging es dann mit Hochzeitsessen und wie es sich nach alter Sitte gehörte, gab es auch den traditionellen Schleiertanz.

Landfrauen Erle Alte Sitte

 

Luftakrobatik in der Erler Sporthalle

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Die Zuschauer staunten nicht schlecht, als sie heute erlebten, wie die Piloten  des Modellflugclubs Marbeck-Raesfeld e. V. an den Fernsteuerungen ihre Maschinen in halsbrecherischer Weise durch die Lüfte manövrierten.

Ob Einzelflug oder Formation, Flugzeuge oder Hubschrauber. Wozu diese kleinen und wendigen Flugapparate, die von winzigen Motoren angetrieben werden, fähig sind, zeigten die Piloten des Modellflugclubs in der Erler Sporthalle.

Aus vielen Epochen der Zeit waren Flugzeuge zu sehen. Ob aus dem zweiten Weltkrieg oder ein moderner Düsenjet, dem aber wohl zur vollen Entfaltung seiner Künste der nötige Platz fehlte.

Für die Kleinen gab es einen Wettkampf, in dem sie Mithilfe von Pappdeckeln gerade soviel Aufwind erzeugen mussten, damit die vor ihnen her schwebenden Flügel nicht zu Boden fielen.

Wozu die heutige Technik fähig ist, zeigte ein wunderschöner Vogelnachbau, der nicht, wie üblich, durch Propeller angetrieben wurde, sondern durch Flügelschlag. Als Betrachter konnte man sich bei diesem Anblick nicht des Eindrucks entziehen, dass dieses fabelähnliche Fluggerät einem Märchen entsprungen ist.

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Und die tollen Vorführungen der Modellpiloten haben sicher das Interesse einiger Gäste an den Modellflug geweckt.

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