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Leute im Fokus – Andrè Wachtmeister

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Seit Andrè Wachtmeister die Küche vor drei Jahren bei Arno Brömmel übernommen hat, scheint die Kochschürze bei dem 31-jährigen Erler die Alltags-, Freizeit und Ausgehbekleidung zu sein.

Wie der Koch alles unter einem Dach bringt,  ist manchmal sehr fraglich, denn nebenbei unterhält der experimentierfreudige Koch noch einen Partyservice.
Leute im Fokus Andre Wachtmeister

Dennoch findet Andrè Wachtmeister aber auch noch Zeit, sich aktiv bei der Freiwilligen Feuerwehr in Erle  zu engagieren. Zwar ist der junge Mann auch noch verheiratet, aber seine zweite Ehe führt er mit seinem Küchenteam.

Kochen ist einfach die große Leidenschaft von Andrè Wachtmeister und so ist die Küche sein zweites, oder vielleicht auch sein erstes, Zuhause.

13 Fragen

1. Welche Eigenart gefällt Ihnen an sich besonders?
Experimentierfreudigkeit

2. Verraten Sie uns Ihr Lieblingszitat?
Geht nicht, gibt`s nicht!

3. Welche Redewendung, Satz hassen Sie am meisten?
…nach mir die Sintflut.

4. Worüber können Sie laut lachen?
Eingebildete Leute, die die Nase hoch tragen.

5. Was würden Sie niemals tun?
auswandern

6. Was gibt es in ihrem Leben, worauf Sie besonders stolz sind?
meine Firma

7. Was möchten Sie noch einmal ausprobieren?
ein Essen für Promis kochen.

8. Welches weltweite Projekt würden Sie als Politiker als erstes in Angriff nehmen?
gegen den Hunger in der Welt

9. Drei Bücher, die es wert sind hier erwähnt zu werden.
„Grundregeln des Kochens“ von Christian Rach und „Die Sockensuchmaschine“ von Knister.

10. In welche Rolle möchten Sie gerne für einige Zeit schlüpfen?
In keine Rolle, bin mit meine sehr zufrieden.

11. Wie werden Sie von anderen Menschen gesehen?
Arbeitssüchtig

12. Was sind Sie auf keinen Fall?
arrogant und eingebildet.

13. Wenn nicht Deutschland, in welchem Land könnten Sie noch leben?
USA

Designer-Mode aus zweiter Hand – „Come in“ in Schermbeck

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Hier macht das Stöbern Spaß und bestimmt wird Frau in dem Lädchen auf der Mittelstraße in Schermbeck auch fündig. In dem kleinen Modeladen „Come in“ gibt es gute Kleidung aus 2. Hand. „Mode bekommt hier eine zweite Chance“, lautet das Motto der Geschäftsinhaberin, die bei der Auswahl besonders auf hochwertige Stücke achtet.

Designer-Mode, angefangen von Esprit,  Prada, La Martina, Polo, Marc ò  Polo, Jil Sander, Hilfiger bis hin zu Gaultier, in dem Lädchen  hängt hier alles fein säuberlich sortiert nach Größen. Hier gibt es hier alles was das Herz begehrt zu kleinen Preisen, und mit ein wenig Glück finden auch Sie genau das Edel-Modellkleid, Jacke, Mantel, Schuhe, Tasche oder Gürtel,  welches  eigentlich sonst ihre Geldbörse sprengen würde, zu einem annehmlichen Preis.

Das Sortiment ist immer vielfältig und reichlich bestückt. Je nach Saison nimmt Christa Horzenek täglich Kleidung entgegen. Momentan wird die Winterware durch Frühlings- und Sommermodelle ausgetauscht. „Ob Schuhe, Kleider oder auch Handtaschen, gut erhaltene Mode verdient eine zweite Chance“, meint die Bottroperin.

Besonders jetzt im Frühling ist dies eine gute Chance den Kleiderschrank zu räumen,  und anstatt die Sachen in den Altkleidercontainer zu werfen, hier abgeben und dann  bei Weiterverkauf noch einige Euros verdienen!

Ich freue mich auf Ihren Besuch

Christa Horzenek

Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 10 Uhr bis 13 Uhr und 14.30 Uhr bis 18.30 Uhr und Sa. von 10 Uhr bis 13 Uhr.

Hier finden Sie mich: „Come in“ Christa Horzenek, Mittelstraße 44, 46514 Schermbeck, Telefon: 02853-604216

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Projekttage „Lebensraum Schule“ in der Alexanderschule Raesfeld

Von Mittwoch, 16. bis Freitag, 18. März, fanden in der Alexanderschule die Projekttage unter dem Motto „Lebensraum Schule“ statt. Das bedeutete, dass die Schülerinnen und Schüler diese drei Tage in einer festen Gruppe Schule einmal erlebten und sich losgelöst von Zeit- und Notendruck intensiv mit einem Thema beschäftigten.  Verschiedene Themen gab es zur Auswahl und denen sich die Schüler ihren Neigungen entsprechend zuordnen konnten. Da gab es zum Beispiel: Alte und neue Gesellschaftsspiele, Fotostory Freundschaft, großflächig malen, Juden in Raesfeld und jede Menge mehr.

Mehr dazu auf >>>klick hier>>>Borio.TV

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Sicherheit der Urananreicherungsanlage in Gronau und des Brennelementezwischenlagers in Ahaus soll mit überprüft werden

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Landrat Dr. Kai Zwicker schreibt an Landesminister Harry Voigtsberger

Kreis Borken (pd). Folgendes Schreiben hat heute (18.03.2011) Landrat Dr. Kai Zwicker an NRW-Minister Harry Voigtsberger gerichtet:

„Sehr geehrter Herr Minister, nach dem schweren Atomunglück in Japan ist die Diskussion um die friedliche Nutzung der Kernenergie neu entbrannt. Das hat die Bundesregierung veranlasst, die beschlossene Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke vorsorglich zunächst für 3 Monate auszusetzen. Dieser Zeitraum soll für eine erneute Sicherheitsüberprüfung und -bewertung genutzt werden. Auch auf europäischer Ebene wurde vereinbart, ‚Stresstests‘ für atomare Anlagen durchzuführen.

Im Kreis Borken gibt es zwar kein Atomkraftwerk, dafür aber zwei Anlagen der Atomwirtschaft, die dem Atomrecht unterliegen: Die Urananreicherungsanlage in Gronau sowie das Brennelementezwischenlager in Ahaus. Die Genehmigung und Überwachung dieser Anlagen obliegen nicht dem Kreis Borken. Vielmehr ist Ihr Ministerium zuständige atomrechtliche Aufsichtsbehörde.

Ich gehe davon aus, dass die Urananreicherungsanlage in Gronau sowie das Brennelementezwischenlager in Ahaus gemäß den gesetzlichen Bestimmungen genehmigt worden sind und deren Sicherheit laufend überprüft wird. Angesichts der schrecklichen Ereignisse um die japanische Atomanlage Fukushima erwarte ich von Ihnen die Überprüfung der Sicherheit der vorgenannten Einrichtungen in Gronau und Ahaus im Lichte der neuen Ereignisse. Die Bürgerinnen und Bürger des Kreises Borken teilen diese Erwartung. Für eine kurzfristige Antwort wäre ich Ihnen dankbar.“

Gas-Suchvorhaben im „Feld WeselGas“, zu dem auch Teile der Gemeinde Raesfeld gehören

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Kreis Borken gibt erste Stellungnahme ab

Kreis Borken / Raesfeld (pd). Der Kreis Borken hat jetzt eine erste Stellungnahme zum beantragten Gas-Suchvorhaben im „Feld WeselGas“ abgegeben. Damit kommt er einer Anfrage der für das Genehmigungsverfahren zuständigen Bezirksregierung Arnsberg nach. Das „Feld WeselGas“ umfasst auch Teile der Gemeinde Raesfeld. Ausdrücklich begrüßt der Kreis die frühzeitige Beteiligungsmöglichkeit und hat dazu auch die Gemeinde Raesfeld eingeschaltet. Als betroffene Ortsbehörde hat die Gemeinde Raesfeld daraufhin eine eigene Stellungnahme erarbeitet. Der Kreis Borken selbst fordert in seiner Antwort an die Bezirksregierung Arnsberg, die Belange des Umweltschutzes für das gesamte Aufsuchungsgebiet bereits in diesem Stadium – also noch vor dem eigentlichen Antragsverfahren zur Durchführung von möglichen Erkundungsbohrungen – zu berücksichtigen.

Vor allem geht es dem Kreis um den Schutz des Wassers. Das Aufsuchungsgebiet liegt zu einem erheblichen Teil im Gebiet der „Halterner Sande“, die für die Trinkwasserversorgung des nördlichen Ruhrgebietes große Bedeutung haben. Folglich müsse schon jetzt ein Rahmen für das kommende erforderliche wasserrechtliche Erlaubnisverfahren festgelegt werden. Die Geologie des Bodens verlange zudem ganz besondere Sorgfalt. So weist der Kreis darauf hin, dass rund die Hälfte der betroffenen Raesfelder Fläche einen schutzwürdigen grundwasser- und staunässefreien, tiefgründigen Sand- oder Schuttboden ausweise. Dieser würde durch Bohrungen möglicherweise zerstört. Ins Feld führt der Kreis Borken auch landschaftsrechtliche, naturschutzfachliche Bedenken, die im weiteren Verfahren umfassend zu berücksichtigen seien.

Als untere Landesplanungsbehörde äußert der Kreis die Erwartung, dass Überlegungen hinsichtlich einer koordinierenden Gesamtsteuerung der geplanten Bohrungen und der notwendigen Anlagen angestellt werden sollten. Dabei müssten die kommunalen Planungsspielräume berücksichtigt werden. Schließlich gebe es in der hiesigen Region einen „hohen Druck auf die Fläche“. Dieser mache sich zunehmend auch durch unterirdische Nutzungen zum Beispiel für die Energieversorgung und Leitungen bemerkbar und könne gravierende Eingriffe in Boden und Naturhaushalt nach sich ziehen. Gerade im nördlichen Teil des Kreises Borken zeige sich, wie sich das Landschaftsbild verändere, wenn zunächst raum- und landschaftsverträgliche unterirdische Versorgungsanlagen (Gaskavernenspeicherung in Gronau-Epe) den Charakter von gewerblichen Nutzungen annähmen. Es müssten folglich alle regionalplanungsrechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um nachteilige Auswirkungen auf Mensch und Umwelt sowie auf die gemeindliche Siedlungsentwicklung zu vermeiden.

Die Gemeinde Raesfeld hatte in ihrer Stellungnahme die Erwartung geäußert, dass die Gesundheit der Raesfelder Bevölkerung in keiner Weise gefährdet oder beeinträchtigt werden dürfe. In diesem Zusammenhang machte sie deutlich, dass ein Wasserschutz- und ein Landschaftsschutzgebiet betroffen seien. Außerdem konstatierte sie, dass eine Vielzahl von Informationen fehle, so dass bisher eine sachgerechte Auseinandersetzung mit der Problematik unmöglich sei. So gebe es beispielsweise keine Angaben über die beim Bohrverfahren eingesetzten Chemikalien, den Wasserbedarf und die Auswirkungen auf den Grundwasserspiegel. Zudem sei den derzeit vorliegenden Unterlagen nicht zu entnehmen, ob und inwieweit es eine behördliche Zulassung für das sogenannte „Frac-Verfahren“ bei der Gasförderung gebe.

Überdies macht die Gemeinde darauf aufmerksam, dass das Land NRW bis heute nicht dem Erfordernis nachgekommen sei, ein flächendeckendes System von Messstationen zur Kontrolle des Grundwassers zu installieren. Generell weist die Gemeinde Raefeld schließlich auf die Problematik hin, dass das derzeitige Bergrecht nicht den Besonderheiten und Risiken der vorgesehenen Erdgasförderung Rechnung trage. So gebe es hier keine Umweltverträglichkeitsprüfung, die doch sonst bei allen anderen Eingriffen in Natur und Umwelt zwingend erforderlich sei.

Neuer Service des Kreises Borken für internetfähige Handys

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Unter „m.kreis-borken.de“ insbesondere Infos über Öffnungszeiten, Dienstleistungen und Ansprechpersonen der Kreisverwaltung

Kreis Borken (pd). Wer von unterwegs Auskunft über Öffnungszeiten, Dienstleistungen und Ansprechpersonen der Kreisverwaltung Borken benötigt, für den gibt es ab sofort einen neuen Service: Unter „m.kreis-borken.de“ sind all diese Informationen über internetfähige Handys abrufbar. Das teilt jetzt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Auch auf die aktuellsten Pressemeldungen der Kreispressestelle sowie den Anfahrtsplan zum Borkener Kreishaus kann man auf diese Weise zugreifen.

„Die Installation einer sogenannten App (= Application) ist dabei noch nicht einmal erforderlich“, erklärt der Internetkoordinator der Kreisverwaltung, Michael Hermes. Schließlich funktioniere dieses Angebot unabhängig vom jeweiligen Betriebssystem des verwendeten Gerätes. So könne „m.kreis-borken.de“ mit iPhone und Blackberry genauso genutzt werden wie mit jedem anderen internetfähigen Smartphone, betont Hermes.

Zum Start dieses Internetangebotes wurden einige zentrale Bereiche der Kreis-Website www.kreis-borken.de für die Nutzung mit Handy-Displays überarbeitet und angepasst. In Zukunft sollen weitere Inhalte folgen. Anregungen dazu nimmt Michael Hermes unter der E-Mail-Adresse [email protected] gerne entgegen.

Foto: Landrat Dr. Kai Zwicker (links) und Internetkoordinator Michael Hermes präsentieren auf ihren Handys den neuen Informationsservice des Kreises Borken

Gäste durch den Naturpark Hohe Mark Westmünsterland begleiten

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Fortbildung zum Natur- und Landschaftsführer beginnt am 13. Mai / Einige Plätze sind noch frei / Bis zum 30. März anmelden

Hohe Mark (pd). Der Naturpark Hohe Mark Westmünsterland sucht Männer und Frauen, die in Zukunft Besucher durch den Naturpark begleiten möchten. „Die Möglichkeiten sind vielfältig“, erklärt Birgit Zimmermann, Projektleiterin vom Kreis Borken. „Denkbar sind Fahrrad- und Kanuausflüge entlang oder auf der Lippe, Wandertouren durch die Wälder der Hohen Mark oder Touren hoch zu Ross über die vielen Reitwege.“ Das nötige Rüstzeug vermittelt Interessierten eine Fortbildung, die die Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW anbietet. In einem mehrtägigen Kurs können sie sich zum zertifizierten Natur- und Landschaftsführer ausbilden lassen. Der Kurs, in dem noch einige Plätze frei sind, beginnt Mitte Mai. Anmeldungen sind noch bis zum 30. März möglich.

Der Lehrgang besteht aus drei Unterrichtsblöcken. Erfahrene Referenten bringen den Teilnehmern naturkundliche Grundlagen näher und erläutern Bezüge zwischen Mensch, Kultur und Landschaft in der Hohen Mark. Daneben spielen auch Kommunikation und Umweltdidaktik sowie Recht, Marketing und Organisation eine Rolle. Der erste Block findet vom 13. bis 15. Mai in Raesfeld statt. Vom 11. bis 15. Juli 2011 treffen sich die Teilnehmer in Raesfeld, Wesel, Lembeck, Borken und Vreden-Zwillbrock. Der abschließende Block ist vom 23. bis 25. September in Raesfeld. Voraussetzung für einen erfolgreichen Abschluss ist die Teilnahme an den drei Unterrichtsblöcken, die Anfertigung einer lehrgangsbegleitenden Hausarbeit sowie eine mündliche und eine schriftliche Prüfung. Die Teilnahme kostet 150 Euro, die Prüfungsgebühr beträgt 30 Euro.

„Die Teilnehmer sollen bereit sein, im Anschluss an den Lehrgang Exkursionen durch den Naturpark Hohe Mark anzubieten“, erklärt Birgit Zimmermann. Das Team des Naturparks hofft Bürgerinnen und Bürger für die Führungen gewinnen zu können, die bereits Wissen aus Naturschutz, Land- und Forstwirtschaft, Touristik, Sport, Jagd oder Umweltbildung mitbringen. Angesprochen sind auch Pädagogen und Wanderführer sowie Menschen mit besonderen Sprach- und Kommunikationskenntnissen, wie zum Beispiel Englisch, Türkisch oder Gebärdensprache.

Der Naturpark Hohe Mark Westmünsterland ist einer der größten Naturparks Nordrhein-Westfalens. Er erstreckt sich über 1040 Quadratkilometer und reicht vom Süden der Kreise Borken und Coesfeld über den Niederrhein bis ins nördliche Ruhrgebiet. Erholungssuchende aus nah und fern genießen die attraktiven Naturangebote und die vielen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung.

Im Jahr 2009 hatte der Naturpark Hohe Mark, an der Schnittstelle zwischen Münsterland, Niederrhein und Ruhrgebiet gelegen, beim Wettbewerb „Naturpark.2012.Nordrhein-Westfalen“ den ersten Preis für den Landesteil Westfalen gewonnen. Da gleichzeitig auch die Anerkennung als Qualitätsnaturpark auf Bundesebene erfolgte, stehen nun über 600.000 Euro für eine umfassende Marketingkampagne zur Verfügung. Die Gliederung in Park-, Wald- und Wasserlandschaften sowie Folgelandschaften, die auf alten Kohle- und Stahlstandorten entstanden, soll die Orientierung erleichtern. Im Rahmen der Naturparkschau 2012 wird sich die Hohe Mark mit ihrem neuen Konzept präsentieren.

Für weitere Fragen zu dem Lehrgang steht die Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW, Siemensstr. 5, 45659 Recklinghausen zur Verfügung, Tel.: 02361/3053345, Fax: 02361/305 3340, Mail: [email protected]. Dort sind auch Anmeldungen möglich.

Mecklenburgischer Partnerkreis Ludwigslust lädt Borkener Biker zu besonderer Tour ein

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Sternfahrt für Demokratie und Toleranz geht zum elften Mal an den Start

Kreis Borken (pd). Motorradfahrer aus dem Kreis Borken sind zu einer Tour der besonderen Art aufgerufen. Der mecklenburgische Partnerkreis Ludwigslust veranstaltet am Samstag, 7. Mai 2011, eine Sternfahrt für Demokratie und Toleranz. Er möchte ein Zeichen gegen Gewalt und Rassismus setzen. Es werden rund 300 Biker erwartet. Im vergangenen Jahr nahmen unter anderem die „Motorradfahrer Gemen“ aus dem Kreis Borken teil.

Borkens Landrat Dr. Kai Zwicker erklärt: „Die Sternfahrt ist ein Zeichen für Mitmenschlichkeit und Zivilcourage und gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit. Deshalb ist es toll, wenn möglichst viele dabei mitmachen und Gesicht zeigen.“ Interessenten können sich bis zum 31. März beim Partnerschaftsbüro des Kreises Borken bei Mechthild Bertels anmelden, telefonisch unter 02861/82 2105 oder per E-Mail unter [email protected]. Sie beantwortet bei Bedarf auch Fragen zu Übernachtungsmöglichkeiten in Ludwigslust und Umgebung.

Von Borken aus starten die Biker am Freitag, 6. Mai. An der Grenze zum Kreis Ludwigslust nehmen die Mitglieder des Motorsportclubs Grabow die Borkener in Empfang und gestalten abends ein Grillfest. Am Samstagmorgen startet dann um 9.30 Uhr am Kirchplatz in Lübtheen die Sternfahrt Richtung Neuhaus. Auf dem Marktplatz dort werden der Lüneburger Landrat und der Neuhauser Bürgermeister die Biker begrüßen. Weiter geht es dann über die Städte Boizenburg und Wittenburg sowie die Gemeinde Dümmer. Nach dem Mittagessen am Dümmer See stehen am Nachmittag noch die Stationen Stralendorf, Hagenow und Picher auf dem Programm. Gegen 15.15 Uhr endet die Tour in Ludwigslust. Insgesamt werden die Biker rund 170 Kilometer zurücklegen. Der Kreis Borken hofft auf eine rege Beteiligung aus dem Westmünsterland.

Von Musikschule bis Mittagessen: Kommunen setzen Hartz IV-Kompromiss um

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Anträge liegen vor Ort im „Service-Punkt ARBEIT“ aus / Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket

Kreis Borken (pd). Familien, die Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Sozialhilfe, Kinderzuschlag oder Wohngeld beziehen, können ab sofort für ihre Kinder finanzielle Unterstützung für Sport, Freizeit und Bildung beantragen. Die Kommunen im Kreis Borken setzen damit den Kern des Hartz IV-Kompromisses um, der im Februar verhandelt worden war.

Konkret geht es dabei um folgende Leistungen:  Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben, wie Aktivitäten in Vereinen, Musikunterricht oder Freizeiten. Dafür stehen pro Kind jährlich maximal 120 Euro zur Verfügung

Gemeinschaftliches Mittagessen in der Schule oder Kindertageseinrichtung. Der Eigenanteil beträgt dabei 1 Euro, wie auch im Landesprogramm „Kein Kind ohne Mahlzeit“, das vorrangig zu nutzen ist Nachhilfe, wenn die Versetzung gefährdet ist. Dafür ist eine Bescheinigung der Schule erforderlich.

Schülerbeförderung für Schüler, die die nächstgelegene Schule ihres gewählten Bildungsgangs besuchen (in der Regel ab Sekundarstufe II). Voraussetzung ist, dass die Beförderung notwendig ist und die Kosten nicht von anderer Seite übernommen werden.

„Wir wollen die Leistungen so unbürokratisch wie möglich erbringen“, erklärt Hans Ritter, Abteilungsleiter im Fachbereich Soziales der Kreisverwaltung. Zur Abstimmung der konkreten Schritte haben sich Vertreterinnen und Vertreter der 17 Städte und Gemeinden im Kreis Borken jetzt im Kreishaus getroffen.

Anträge auf Bildungs- und Teilhabeleistungen sind in den Rathäusern der Städte und Gemeinden erhältlich. Sie stehen auch im Internet auf der Homepage des „Service-Punkt ARBEIT im Kreis Borken“ www.service-punkt-arbeit.de zum Download bereit. Das Antragsformular dafür umfasst eine Seite, auf der Eltern ankreuzen können, welche Leistungen ihre Kinder in Anspruch nehmen wollen.

Für die Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket bekommen die Empfänger einen Bewilligungsbescheid, mit dem sie dann bei einem Anbieter die Leistung erhalten können. Das Bildungspaket gilt für Kinder und Jugendliche bis 25 Jahren. Ausnahme sind die Angebote in Kultur, Sport und Freizeit. Hier liegt die Altersobergrenze bei 18 Jahren. Ohne Antrag gezahlt werden wie bisher an jedes berechtigte Kind 100 Euro für Schulbedarf, 70 Euro gibt es kurz vor Beginn des ersten Schulhalbjahres, 30 Euro zum zweiten Schulhalbjahr.

Am Dienstag hat im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales in Düsseldorf ein Treffen aller NRW-Optionskommunen stattgefunden. Also jener Kommunen, die sich in Eigenregie um die Langzeitarbeitslosen kümmern. Auch ein Mitarbeiter des Kreises nahm an dem Treffen teil. Dabei wurde deutlich, dass einige Regelungen zur Umsetzung des Bildungspakets aktuell noch ausstehen. So muss das Land noch ein Ausführungsgesetz auf den Weg bringen, damit die Optionskommunen diese Maßnahme auch für die Kinder aus Familien, die Wohngeld oder Kinderzuschuss bekommen, umsetzen können.

Rückwirkend zum 1. Januar hat der Bund die Aufgaben, die sich aus dem Bildungspaket ergeben, an die Optionskommunen übertragen. Diese bestreiten die Leistungen aus ihrem Haushalt. Ein Ausgleich wird durch einen höheren Bundesanteil bei den Kosten der Unterkunft geschaffen. Welche Summe genau zur Verfügung steht, ist allerdings noch nicht klar. „Auch Prognosen darüber, wie viele Familien die neuen Leistungen in Anspruch nehmen, sind schwierig“, erklärt Hans Ritter. Die größte Gruppe machen die Kinder und Jugendliche aus, deren Familien Arbeitslosengeld II beziehen. Dies sind im Kreis Borken rund 8000 Personen zwischen drei und 25 Jahren.

Weitere Informationen zum Bildungspaket gibt es im Internet unter www.bildungspaket.bmas.de.

Foto: Damit das Bildungs- und Teilhabepaket möglichst unbürokratisch umgesetzt werden kann, stimmten sich Vertreterinnen und Vertreter der 17 Städte und Gemeinden im Kreis Borken bei einem Treffen im Kreishaus ab. Teilnahme an Tagesausflügen, die von den Schulen oder Kitas organisiert werden. Übernommen werden hier die tatsächlich anfallenden Kosten allerdings ohne das Taschengeld.

Terminverschiebung -Radwandertag Raesfeld

Der Gemeindesportverband Raesfeld teilt mit, dass der traditionelle Radwandertag 2011 aus verkehrstechnischen Gründen nicht – wie geplant – am 1. Mai stattfinden kann, sondern jetzt eine Woche später am 8. Mai durchgeführt wird.

Gestartet wird in diesem Jahr von der Sebastianschule Raesfeld aus.

NRW Radtour 2011- Pedalritter erobern Schloss Raesfeld

Weitere Teilnehmer erwünscht

Zum dritten Mal starten die Nordrhein-Westfalen-Stiftung und WestLotto eine viertägige Radtour für Freizeitradler, die in diesem Jahr durch das Münsterland führt. Auf der ersten Tagesetappe steuern die Radler am 21. Juli das Schloss Raesfeld an. Um ca. 15.00 Uhr werden die Hobby-Radlerinnnen und -Radler auf dem Schlosshof erwartet.

Bei Kaffee und Kuchen verschnaufen die Pedalritter in Raesfelds guter Stube, bevor sie gegen 17.00 Uhr ihre Räder wieder satteln, um zum Etappenziel des ersten Tages nach Bocholt aufzubrechen. Die Organisatoren erwarten in diesem Jahr rund 1000 Teilnehmer. Aktive Freizeit-Radler, die gern an einer Tagesetappe oder der ganzen Tour teilnehmen möchten, können sich dazu ab jetzt anmelden.

Die NRW-Radtour startet am 21. Juli in Wesel und endet nach weiteren Stationen in Steinfurt und Münster am 24 Juli in Hamm. Insgesamt 260 Kilometer Fahrtstrecke werden dann hinter den Radlerinnen und Radlern liegen. WestLotto und die Nordrhein-Westfalen-Stiftung, die in diesem Jahr 25 Jahre alt wird, machen bei dieser Tour auf Naturschutz- und Kulturprojekte aufmerksam, die von der NRW-Stiftung unterstützt werden konnten. Dazu gehören das Infozentrum am Tiergarten von Schloss Raesfeld, die Dingdener Heide in Hamminkeln, das Zwillbrocker Venn bei Vreden oder auch das Glockenmuseum in Gescher.

Der Streckenverlauf wird von der Polizei gesichert und vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club und einem Sanitätsdienst des Deutschen Roten Kreuzes begleitet. Ein mobiler Reparaturservice der Firma Raleigh hilft bei Pannen und Carolinen organisiert kostenfreie Getränkestopps auf der Strecke. Die Teilnahmegebühren für eine Tagesetappe liegen zwischen fünf und sieben Euro, für die komplette Viertages-Tour einschließlich Übernachtungen, Verpflegung und weiteren Leistungen zwischen 130 und 295 Euro. Eine Anmeldung ist in jeder WestLotto-Annahmestelle oder unter www.nrw-radtour.de möglich. Für Rückfragen steht zudem das NRW-Radtour-Telefon unter 0180/500 15 95 (14 Cent /min., aus Mobilfunknetzen eventuell abweichend) montags bis freitags von 10 Uhr bis 16 Uhr zur Verfügung.

Wesel: Einbruchdiebstahl – Polizei fahndet mit Fotos

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Wesel (pd). Am Freitag (26.11.2010), zwischen 18.00 Uhr und 21.55 Uhr, drangen unbekannte Täter gewaltsam in Büroräume an der Reeser Landstraße ein. Aus den Räumlichkeiten entwendeten sie Bargeld und eine EC-Karte. Mit dieser Karte hoben die Täter um 21.57 Uhr an einem Automaten einer Bankfiliale, Großer Markt, Geld ab. Hierbei wurden die Täter fotografiert.

Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können, werden gebeten sich mit der Polizei Wesel (Tel.: 0281/107-0) in Verbindung zu setzen.

Quelle: Polizei Kreis Wesel, Pressestelle

Schermbeck: Männer hatten es auf Portmonee abgesehen

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Schermbeck (pd). In der Nacht zu Mittwoch gegen 03.15 Uhr wurde die Bewohnerin eines Hauses an der Straße am Frankenhof geweckt. Als sie nachsah, bemerkte sie einen Einbrecher, der mit seinem Mittäter aus dem Haus flüchtete. Der Ehemann und der Sohn der Frau verfolgten die Täter noch in ein angrenzendes Waldstück, wo die Einbrecher schließlich entkamen. Eine sofort eingeleitete Fahndung, in die auch ein Polizeihubschrauber eingebunden war, verlief erfolglos.

Die Täter hatten eine Tür aufgebrochen und aus dem Haus ein Portmonee gestohlen.

Täterbeschreibung: beide dunkel gekleidet, einer 175 – 180 cm groß, der andere etwas kleiner, einer der beiden hatte schütteres Haar.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Hünxe, Tel.: 02858 / 91810-0.

Quelle: Polizei Kreis Wesel, Pressestelle

Ahaus – Banküberfall auf Sparkasse / Phantombild erstellt

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Ahaus (pd). Am 04.03.11 wurde in den frühen Morgenstunden die Filiale der Sparkasse Westmünsterland an der Arnoldstraße überfallen (wir berichteten). Zwei Täter hatten sich gewaltsam Zutritt zu den Räumlichkeiten des Geldinstituts verschafft und dort auf den Filialleiter gewartet. Unter Vorhalt einer Schusswaffe wurden die Zugangsdaten zum Safe erpresst. Der Filialleiter und ein weiterer Mitarbeiter wurden im Anschluss in einen Raum eingeschlossen und die Täter flüchteten durch ein Fenster an der Rückseite.

Im Anschluss an die Tat hatte ein Zeuge offensichtlich Sichtkontakt zu einem der Täter und konnte eine Beschreibung abgeben. Demnach soll es sich bei einem der Täter um einen ca. 18 – 20 Jahre alten Mann mit schlanker, fast schmächtiger Statur gehandelt haben. Er war ca. 175 – 180 cm groß und hatte dunkle, glatte Haare, ähnlich eines „Justin-Bieber-Schnitts“. Der junge Mann sprach deutsch.

Mit Hilfe des Zeugen konnte ein Phantombild erstellt werden. Die Polizei bittet um Mithilfe. Wer hat diese Person gesehen oder kann Angaben zu deren Aufenthaltsort machen?

Zeugen werden gebeten, sich mit der Zentralen Kriminalitätsbekämpfung 02861-9000 in Verbindung zu setzen.

Quelle: Polizei Kreis Borken, Pressestelle

Heinzelmännchenaktion der Weltjugendtags-Fahrer

Die 17 Jugendlichen aus unserer Gemeinde, die im August zum Weltjugendtag fahren möchten, bieten sich zur Finanzierung der Fahrt am Samstag, 19. März und in der folgenden Woche, als Heinzelmännchen für Haus- und Gartenarbeiten gegen eine Spende von 5 € pro Stunde an. Auch Kinderbetreuung und Einkaufen gehört zum Programm. Arbeitsaufträge können im Pfarrbüro T. 7276 oder bei Ludger Picker T. 7083 abgeben werden.

„Starker politischer Wille der Region“ in Sachen „Erhalt der Frühchenstationen in Coesfeld und Bocholt“

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Landrat Dr. Zwicker dankt den hiesigen Landtagsabgeordneten, den Kommunen und dem Kreistag für ihren Einsatz, der allerdings auch weiterhin dringend erforderlich sei

Kreis Borken (pd). Als „Ausdruck des starken politischen Willens der Region“ wertet Landrat Dr. Kai Zwicker das gemeinsame Eintreten der hiesigen Landtagsmitglieder, der kreisangehörigen Kommunen und des Borkener Kreistages für den Erhalt der Frühchenstationen in Coesfeld und Bocholt. In einem Schreiben an die Abgeordneten, die Vorsitzenden der Kreistagsfraktionen und die Bürgermeister dankt Dr. Zwicker jetzt ausdrücklich für diesen Schulterschluss im Interesse der Frühchen und ihrer Familien. Erfreulicherweise zeige der Widerstand inzwischen erste Erfolge, so Dr. Zwicker. Nach einer vorläufigen Entscheidung des Landessozialgerichts Berlin-Brandenburg ist die Beschlussfassung über den Fortbestand zunächst bis zum Sommer ausgesetzt. Außerdem habe das Land NRW ausdrücklich auf seine Planungshoheit im Bereich der Krankenhausbedarfsplanung hingewiesen. Dr. Zwicker: „Für 2011 ist der Bestand der Stationen folglich gesichert.“ Eine letzte Gewissheit gebe es aber nicht, so dass die Region weiter geschlossen am Ball bleiben müsse.

Waren zunächst nur die Schließungsbestrebungen des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) hinsichtlich Coesfeld bekannt, hat der Klinikverbund Westmünsterland in der Folgezeit erklärt, dass die Frühchenstation in Bocholt ebenfalls gefährdet sei. Wie der Leiter des Kreisgesundheitsamtes Borken, Dr. Gerhard Ettlinger, mitteilt, würden die Überlegungen des GBA neben den Behandlungseinheiten für Frühgeborene auch die Schwangerenbetreuung und die Geburtshilfe der beiden Häuser tangieren. Schließlich werden in den Perinatalzentren Frauen mit einer Risikoschwangerschaft „engmaschig“ untersucht und betreut.

Laut Dr. Ettlinger wurde der schriftliche Appell der Region zum Erhalt der Frühchenstationen in Coesfeld und Bocholt zwischenzeitlich an den GBA, die Gesundheitsministerien von Land und Bund, die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe, die Ärztekammer Westfalen-Lippe, die Kassenärztliche Bundesvereinigung und die Bundesärztekammer geschickt. Bereits von verschiedenen Stellen gab es inzwischen positive Rückmeldungen. Ganz aktuell hat jetzt die Kassenärztliche Bundesvereinigung die Resolution begrüßt und die Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen flächendeckenden Versorgung als ihr zentrales Anliegen bezeichnet. Insofern unterstütze sie das Anliegen des Kreises.

Zum Hintergrund:

Etwa zwei Drittel der im Perinatalzentrum des Coesfelder St. Vincenz-Hospitals behandelten Frühgeborenen mit einem Geburtsgewicht von weniger als 1.250 Gramm (die jährlichen Fallzahlen schwanken um 30) kommen aus den Kommunen des Kreises Borken. Der Kreis hat deshalb großes Interesse am Erhalt dieser Behandlungseinheit – genauso wie der in Bocholt. Bei einer Schließung wäre die zeit- und ortsnahe Versorgung von Frauen mit einer Risikoschwangerschaft und von Frühgeborenen aus dem Kreis Borken nicht mehr sichergestellt. Schwangere und Mütter sowie ihre Angehörigen müssten lange Wege, zum Beispiel nach Datteln und Münster, in Kauf nehmen. Daraus ergeben sich zusätzliche Gefährdungen für Frauen mit einer Risikoschwangerschaft und ihre (ungeborenen) Kinder.

NEUER LEHRGANG: ERSTE HILFE BEIM DRK RAESFELD

NEUER LEHRGANG: ERSTE HILFE BEIM DRK RAESFELD

Der Ortsverein Raesfeld des Deutschen Roten Kreuzes bietet wieder einen Erste-Hilfe Kurs an. Der Lehrgang dient für alle Arten wo ein Erste Hilfe Kurs benötigt wird z.B. für Führerscheinbewerbern aller Art oder als Ersthelfer im Betrieb oder für das Studium. Natürlich können auch alle anderen interessierten Personen teilnehmen, um Ihre Erste Hilfe -Kenntnisse aufzubessern und so zum Lebensretter werden. Der Kurs findet an zwei Tagen statt im Rotkreuzhaus Raesfeld Füllenkamp 11. Beginn ist am Freitag, 18.03.11 um 19.00 Uhr – 22 Uhr . Der zweite Teil des Lehrgangs findet am nächsten Tag (19.03.11) von 8.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr statt. Anmeldung bei Manuel Nagel 0173/9453658 oder Michael Weddeling 0160/4466594 (ab 18 Uhr) oder per mail [email protected].

Schermbeck – Verkehrsunfall Pkw-Fahrer verletzt

Schermbeck (ots) – Am Dienstag gegen 12.50 Uhr ereignete sich ein Verkehrsunfall, bei dem ein 75-jähriger Dorstener verletzt wurde. Der Dorstener befuhr mit seinem Pkw die Maassenstraße in Richtung Gahlen. Als er in die Kreuzung Östricher Straße / Maassenstraße einfuhr, kam es zum Zusammenstoß mit einer Sattelzugmaschine, die durch einen 61-jährigen Essener geführt wurde. Der Dorstener verletzte sich und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr musste ihn zuvor aus dem Fahrzeug befreien. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro.

Quelle: KPB Wesel, Pressestelle
Stand: 15.03.2011  15:14 Uhr

Aktion „Saubere Landschaft“ in der Gemeinde Raesfeld

Die Gemeinde Raesfeld führte wieder in Kooperation mit dem Heimatverein die Aktion „Saubere Landschaft“ durch. „Eigentlich ist diese Aktion immer am ersten Samstag im März, karnevalsbedingt wurde dieser Termin um eine Woche verschoben“, berichtet Rita Flück, Organisatorin der Gemeinde Raesfeld.

Somit konnte auch der Karnevals-Müll gleich mit aus den Rabatten entfernt werden. „Da kommt kein Kehrfahrzeug hin“ so Richard Sühling, 1. Vorsitzender des Raesfelder Heimatverein.

220 Freiwillige, davon 90 Kinder, der Vereine aus Raesfeld, Erle und Homer, der Fraktionen UWG, SPD und Grüne sowie einige Nachbarschaften haben das gesamte Gemeindegebiet von Touristikmüll befreit. Der Raesfelder Landschaftswart Hubert Langenberg war für alle über Handy zu erreichen. Mit dem Bauhof-Pritschenwagen konnte er große Fundstücke und volle Säcke abholen.

Der Hauptanteil des eingesammelten Mülls war Fastfood-Abfall und extrem viele kleine Schnapsfläschchen. „50 Fläschchen Jägermeister“ fand Heinrich Grömping, Heimatverein Raesfeld, hinter der AVIA-Tankstelle. „Das hab ich denen auf die Theke gekippt, hier kommt der Müll schließlich her“ berichtet er erbost. Des weiteren schlägt er vor „vielleicht wäre es möglich mit den Borkener zusammen auch mal die Strecke von Raesfeld nach Borken zu säubern.“

Dass so eine Aktion landschaftlich wichtig ist, zeigen zum einen die großen Fundstücke, wie ein Pipelineschild tief unten im Graben oder auch der Gartenstuhl und die Angel, die von den Burgmusikanten gefunden wurden. Aufbauend für die fleißigen Helfer war sicherlich auch die Gulaschsuppe, die die Gemeinde zum Dank spendiert und alle Helfer noch mal im Raesfelder Feuerwehrgerätehaus zusammen kommen lässt. Aber auch der Autofahrer, der im Vorbeifahren die Scheibe runterdreht und „Herzlichen Dank!“ ruft, blieb den Beteiligten in Erinnerung.

Doppelter Startschuss beim Wehler Fatima-Loop

Raesfeld (pd). Am Samstag startete der Lauftreff des TSV Raesfeld zum Fatima-Loop in Wehl. Der befreundete Sportverein Pac-Tu Wehl hatte die Raesfelder wieder zu dem großen Laufereignis in die Partnergemeinde eingeladen.

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Partnerschaft zwischen den Gemeinden Raesfeld und Wehl haben sich die Lauffreunde etwas Besonderes ausgedacht. Mit einem „Lauf zum Lauf“ starteten die Aktiven von Raesfeld aus.

Begleitet von Fahrzeugen, lief jeder Mitstreiter eine Teilstrecke, übergab den Staffelstab an den nächsten und so wurde die Strecke bis in die niederländische Partnergemeinde zum Staffellauf. Die Raesfelder Läufer bekamen in der Grenzstadt Gendringen Unterstützung. Mit großem „Hallo“ wurden sie dort von den Freunden aus Wehl begrüßt, die sich dem Lauf zum Lauf nach Wehl anschlossen.

Die Läufer auf den Weg geschickt hatten in Raesfeld bereits die beiden Bürgermeister der Partnergemeinden, Andreas Grotendorst (Raesfeld) und Hermann Kaiser (Stadt Doetinchem, zu der Wehl seit 2004 gehört). Ein Startschuss im doppelten Sinne: Mit ihm wurden die Aktivitäten rund ums Jubiläum eingeläutet. In den folgenden Wochen und Monaten werden sich die Sportvereine aus Raesfeld und Erle mit den Sportbegeisterten aus Wehl bei Turnieren und Wettkämpfen hüben und drüben treffen. Den Höhepunkt bildet ein „Spiel ohne Grenzen“ am 20. August 2011 in Wehl.

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