Kurzurlaub in Raesfeld: Schloss, Natur und regionale Gastfreundschaft erleben:Ferienzeit, Sommerzeit, Freizeit. Wer nach einem Ziel für einen Tagesausflug oder Kurzurlaub sucht, wird in Raesfeld fündig.
Ferienzeit ist Ausflugszeit – und Raesfeld bietet alles, was es für einen gelungenen Tag oder ein entspanntes Wochenende braucht: Natur, Geschichte, gutes Essen und kurze Wege. Die Gemeinde im westlichen Münsterland ist ideal für alle, die Ruhe, Erlebnis und regionale Qualität miteinander verbinden möchten, ob mit dem Fahrrad, zu Fuß oder dem Wohnmobil.
Schloss Raesfeld und historische Freiheit entdecken
Das barocke Wasserschloss Raesfeld mit seinen Gräften, der Schlosskapelle und der Akademie des Handwerks ist das bekannteste Wahrzeichen der Gemeinde. Direkt daran schließt sich die denkmalgeschützte Freiheit Raesfeld an, mit gepflasterten Gassen, kleinen Geschäften und Gastronomie in historischen Gebäuden. Ein Spaziergang durch diesen Bereich ist wie eine Zeitreise mit modernen Akzenten.
Raesfeld Naturparkparkhaus Tiergarten Schloss Raesfeld. Foto: Petra Bosse
Gleich nebenan liegt das Naturparkhaus Tiergarten Schloss Raesfeld, ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen im Naturpark Hohe Mark. Für Familien lohnt sich ein Abstecher zum großen Naturspielplatz mit Kletter- und Balancierstationen mitten im Grünen.
Freizeittipp Raesfeld Naturspielplatz Tiergarten Schloss Raesfeld. Foto: Petra Bosse
Ein Abstecher nach Erle: Zur Femeiche mit Geschichte
Ein Ausflug in den Raesfelder Ortsteil Erle lohnt sich, ob mit dem Fahrrad oder dem Auto. Ziel ist die ehrwürdige Femeiche im neu gestalteten Femeichenpark. Der über 1200 Jahre alte Baum gehört zu den ältesten Eichen Deutschlands und gilt als Naturdenkmal mit historischer Bedeutung. Rund um die knorrige Eiche lädt eine barrierefreie Anlage zum Verweilen ein. Ein idealer Ort, um auf einer Bank Rast zu machen, durchzuatmen und den stillen Zeugen vergangener Jahrhunderte in Ruhe auf sich wirken zu lassen.
Die Femeiche im neugestalteten Femeichenpark in Erle. Foto: Petra Bosse
Radfahren rund um Raesfeld – Münsterland aktiv entdecken
Ein gut ausgebautes Radwegenetz macht Raesfeld zum beliebten Ziel für Radtouren – ob als Rundkurs mit Picknickstopp oder als Teil der 100-Schlösser-Route. Abwechslungsreiche Wege führen durch Felder, Wälder und kleine Ortsteile, größtenteils abseits vom Autoverkehr.
Blick auf den Schlosspark
Stellplatz am Schloss – mit dem Wohnmobil nach Raesfeld
Auch für Wohnmobil-Reisende ist Raesfeld ein attraktives Ziel. Direkt am Schloss befindet sich der Stellplatz Graf Alexander mit acht großzügigen Stellplätzen. Der Preis liegt in der Hauptsaison bei 10 Euro pro Nacht, inklusive zwei Erwachsene.
Der Platz liegt ruhig, aber zentrumsnah, in direkter Nähe zu Gastronomie, Schlosspark und Radwegen. Ideal für Kurzurlaube mit flexibler Anreise.
Raesfeld – Wohnmobilstellplatz Graf Alexander. Foto: Petra Bosse
Bürgerpark am Schloss: Erfrischen, durchatmen und zur Ruhe kommen
Direkt beim Schloss lädt der Bürgerpark Raesfeld zum Innehalten ein. Ob im erfrischenden Tretbecken oder bei einem entspannenden Guss – hier lässt sich die wohltuende Wirkung des Wassers unmittelbar erleben. Die Anlage folgt den Prinzipien der Kneipp-Therapie und bietet eine natürliche Möglichkeit zur Belebung und Entspannung mitten im Grünen.
Bürgerpark Raesfeld mit Kneipp Tretbecken. Alles zum Wohlfühlen und für die Gesundheit. Foto: Petra Bosse
Übernachten vor Ort – vom Hotel bis zur Ferienwohnung
Wer länger bleiben möchte, findet in Hotels, Ferienwohnungen oder Gasthäusern die passende Unterkunft. Vom Hotel Lieb & Wert, dem Hotel am Schloss bis zum „Erler Kornhuuis“ gibt es Angebote für Paare, Familien oder kleine Gruppen. Viele Quartiere liegen in unmittelbarer Nähe zum Schloss oder im Ortsteil Erle – ruhig, charmant und mit herzlicher Gastgeberkultur.
Beliebt bei Radfahrern und Spaziergängern: Die Freiheit am Wasserschloss. Foto: Petra Bosse
Regionale Küche genießen
Von Spargel über Wildgerichte bis zur klassischen westfälischen Küche: In und um Raesfeld laden Gasthöfe, Restaurants und Cafés zur Einkehr ein. Viele Betriebe setzen auf regionale Produkte, saisonale Speisekarten und Außengastronomie mit Blick ins Grüne, perfekt für den Ausklang eines Ausflugstags.
Wandern in Raesfeld über den Hohe Mark Steig. Foto: Petra Bosse
Wandern in Raesfeld – Rucksack packen und losziehen
Raesfeld ist auch für Wanderfreunde ein lohnendes Ziel. Rund um das Schloss und den Tiergarten gibt es gut ausgeschilderte Wanderwege in verschiedenen Längen und Schwierigkeitsgraden. Die Routen verlaufen durch den Naturpark Hohe Mark, vorbei an alten Alleen, Bachläufen und Waldrändern – immer mit der Möglichkeit zur Rast an Aussichtspunkten oder Picknickplätzen.
Ideal für ein Picknick. Idyllische Radlerschutzhütte am Tiergarten Schloss Raesfeld. Foto: Petra Bosse
Ob als kurze Nachmittagsrunde oder ausgedehnter Tagesmarsch: In Raesfeld lässt sich das Wandern entspannt und naturnah genießen.
📍 Tipp: Jetzt schon das nächste Naturpark-Erlebnis planen – Infos und Karten gibt’s im Naturparkhaus Tiergarten Schloss Raesfeld oder online auf der Seite des Naturparks Hohe Mark.
Lange Sommernächte im Münsterland. Foto: Petra Bosse
Tipp zum Schluss – Lange Sommertage im westlichen Münsterland
Im westlichen Münsterland bleibt es im Sommer besonders lange hell. Der Grund: Die Region liegt geografisch westlich innerhalb der mitteleuropäischen Zeitzone – dadurch geht die Sonne später unter als in vielen anderen Teilen Deutschlands.
🌅 Vorteil für Gäste: Mehr Tageslicht für Ausflüge, längere Abende auf der Terrasse oder Spaziergänge nach dem Abendessen. Ideal für alle, die den Tag in vollen Zügen auskosten möchten – ganz ohne Zeitdruck.
Ein weiterer Ausflugtipp für Familien: Die Wellbrockquelle im Tiergarten. Foto: Petra Bosse
Karpfenteich im Schlosspark Raesfeld. Foto: Petra Bosse
Femeiche als Ziel: Sechs Geschwister aus Ahaus radelten zum Femeichenpark in Erle in Gedenken an ihre Mutter. Die Tradition verbindet Freude, Familie und Erinnerung.
Erinnerungen auf zwei Rädern
Einmal im Jahr schwingen sich die Geschwister Schlichtmann aus Ahaus auf ihre Fahrräder. Organisiert wird die Familientour jeweils reihum. In diesem Jahr, heute Freitag, führte der Weg nach Erle, genauer gesagt zum sagenumwobenen Femeichenpark. Der Anlass war ein besonderer. Die diesjährige Fahrt stand ganz im Zeichen ihrer Mutter, die im vergangenen Jahr verstorben sei.
„Unsere Mama war die lustigste und temperamentvollste Frau überhaupt“, sagte Rita Gloger, geborene Schlichtmann, beim Zwischenstopp vor Ort. Schon die Tour im letzten Jahr sei ohne ihre Mutter gewesen, zumindest teilweise, denn damals habe sie sich noch im Krankenhaus befunden. „Jetzt ist es richtig ohne Mama“, so Gloger. Ganz ohne sei es dann aber doch nicht gewesen. Ein Foto ihrer Mutter, gut sichtbar an der Fahrradtasche befestigt, begleitet sie. „Und wir sind zwar sehr traurig, aber eigentlich sind wir auch sehr lustig“, ergänzte sie.
Foto: Petra Bosse
Ein bisschen Nostalgie, ganz viel Gemeinschaft
Die sechs Geschwister hätten sich auch dieses Mal wieder voller Elan auf den Weg gemacht. Die Tour sei längst ein fester Bestandteil im Familienkalender. Ziel und Strecke wechselten jedes Jahr. Diesmal fiel die Wahl auf Raesfeld. Auch ein Besuch beim Schloss habe dazugehört, inklusive kleiner Pause auf dem Schlosshof. Besonders sei zudem gewesen, dass eines der Geschwister eigens aus Berlin angereist sei, um an der gemeinsamen Tour teilzunehmen.
Alte Eichen und große Eindrücke
Am Ende der Strecke wartete ein Abstecher zur Femeiche. Das knorrige Naturdenkmal mit seiner mystischen Ausstrahlung habe die Familie begeistert. „Wunderbar, knorrig und alt“, kommentierte Rita Gloger mit einem Augenzwinkern, vielleicht auch mit einem Seitenblick auf einige Radfahrende in der Gruppe. Die Infotafeln seien aufmerksam gelesen worden. Ein Eintrag ins Gästebuch habe nicht gefehlt.
Tradition mit Herz
Die Familie Schlichtmann stammt ursprünglich aus Bedburg Hau bei Ahaus. Auch im nächsten Jahr solle es wieder eine Tour geben, organisiert von einem anderen Familienmitglied. Fest stehe für sie alle, dass die Mutter auch dann wieder mitfahre. Zumindest im Herzen oder in der Fahrradtasche.
Imkerei-AG und Schulgarten der JKG profitieren von großzügiger Unterstützung durch Volksbank und Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer. Die Spende fließt in professionelle Ausrüstung – erster eigener Honig rückt näher.
Volksbank und Bürgerstiftung fördern Umweltprojekte
Große Freude herrscht bei der Imkerei-AG und den Verantwortlichen des Schulgartens der Julia-Koppers-Gesamtschule (JKG) in Raesfeld: Die Volksbank Raesfeld-Erle und die Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer haben gemeinsam eine Spende in Höhe von 1500 Euro überreicht. Annika Paß und Heiko Gudel – zugleich Vorsitzender der Bürgerstiftung – übergaben den symbolischen Scheck persönlich an die Schule.
Investition in Honigschleuder und Ausrüstung
Mit den bereitgestellten Mitteln konnte Lehrer Nils Weigel, Initiator der Imkerei-AG, eine professionelle Imkereiausrüstung und eine hochwertige Honigschleuder anschaffen. So sind die Schülerinnen und Schüler künftig in der Lage, eigenen Honig zu ernten und zu schleudern. Die Anschaffung soll das Umweltbewusstsein fördern und praxisnahe Bildung im Bereich Nachhaltigkeit ermöglichen.
Begeisterung bei den Förderern
Im Rahmen der Spendenübergabe besichtigten die Gäste den Schulgarten und kosteten selbst angebaute Blaubeeren und Stachelbeeren. Anschließend führte der Weg zum schuleigenen Bienenstock, wo ein Sichtfenster spannende Einblicke ins Innere des Bienenvolks bot. Die Begeisterung bei den Besuchern war groß: Beide kündigten an, die Projekte der Schule künftig regelmäßig finanziell zu unterstützen.
Nachhaltigkeit als Leitgedanke
Sowohl die Volksbank Raesfeld-Erle als auch die Bürgerstiftung sehen in der Unterstützung der Schulprojekte einen wichtigen Beitrag zur Umweltbildung. Die Kombination aus Schulgarten und Imkerei vermittle auf anschauliche Weise die Bedeutung von Nachhaltigkeit und ökologischem Engagement.
Die Veranstaltungsreihe „Raesfeld in Sommerlaune“ geht in die dritte Runde. Am Freitag, 18. Juli 2025, sorgen Live-Musik, kühle Getränke und regionale Spezialitäten auf dem Rathausplatz für entspannte Feierabendstimmung.
Musik und Sommerflair mitten in Raesfeld
Das Ortsmarketing Raesfeld lädt gemeinsam mit der örtlichen Gastronomie zur dritten Ausgabe von „Raesfeld in Sommerlaune“ auf den Rathausplatz ein. Von 17 bis 22 Uhr erwartet die Besucher ein stimmungsvoller Abend mit handgemachter Musik und kulinarischen Angeboten.
Beste Stimmung auf dem Rathausplatz mit Rainer Migenda. Foto: Petra Bosse (A)
Gastgeber sind wie gewohnt das Rathauscafé und „Zum Dorfwirt bei Anton“. Sie servieren gekühlte Getränke wie Bier, Wein und Cocktails. Fürs leibliche Wohl sorgt der Bauernhof Süthold mit herzhaften Speisen. Toiletten stehen im Rathaus zur Verfügung.
Rainer Migenda & Friends live auf dem Rathausplatz
Für die musikalische Unterhaltung sorgt Rainer Migenda mit seinem Trio „& Friends“. Der Musiker aus dem Ruhrgebiet bringt Gitarre, Percussion und Akkordeon mit – und ein breites Repertoire aus 60 Jahren Musikgeschichte. Dabei covert er nicht, sondern interpretiert bekannte Songs auf seine ganz eigene Weise.
„Was wäre die Sommerlaune am Rathausplatz ohne Live-Musik von Rainer Migenda & Friends?“, fragt Gerlinde Marpert vom Ortsmarketing. „Wir freuen uns sehr auf einen tollen Abend mit vielen gut gelaunten Gästen und ordentlich Stimmung“, so Marpert weiter.
Das Motto des Abends: „Handgemachte Musik mit Gitarre, Herz und Hut“.
Sommerabende voller Musik und Genuss
Die Reihe „Raesfeld in Sommerlaune“ läuft in diesem Jahr an acht aufeinanderfolgenden Freitagen vom 4. Juli bis 22. August 2025. Jede Veranstaltung wird von örtlichen Gastronomen in Kooperation mit dem Ortsmarketing Raesfeld e. V. ausgerichtet. Der Eintritt ist frei.
Vorschau: Erler-Jäger auf dem Hof Breil
Am 25. Juli 2025 steht der nächste Termin an: Dann spielen die Erler-Jäger auf dem Hof Breil in Erle. Für das Catering sorgt Arno Rüb mit seinem Team von Schlemmer-Art.
Ein Sommer, der klingt, duftet und begeistert:Die Gemeinde Raesfeld zeigt sich im August 2025 von ihrer lebendigsten Seite. Von Klassik bis Kultband, von Bücherfreunden bis Familienfest – wer Veranstaltungen in Raesfeld sucht, findet reichlich Gründe zum Kommen, Bleiben und Wiederkommen.
Bücherparadies am Schlossgraben – Büchermarkt Raesfeld
Am Sonntag, 3. August 2025, wird das Gelände rund um Schloss Raesfeld wieder zum Treffpunkt für Leseratten, Sammler und Stöberfreudige. Der Büchermarkt lädt von 11 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt ein. Das Sortiment? Bunt, hochwertig und liebevoll zusammengestellt: Klassiker, Kinderbücher, Romane, Raritäten und manches Kuriosum aus privaten Regalen und Antiquariaten.
Beliebt und immer gut besucht ist der Büchermarkt Schloss Raesfeld. Foto: Petra Bosse (A).
Musiklandschaft Westfalen – Festival mit Gefühl und Gänsehaut
Die Open-Air-Reihe „Musiklandschaft Westfalen“verwandelt Schloss Raesfeld an zwei Wochenenden im August in eine Bühne für musikalische Vielfalt und große Emotionen:
Jahr für Jahr das Highlight am Wasserschloss Raesfeld ist die Musiklandschaft Westfalen mit vielen bekannten Künstlern. Foto: Petra Bosse
Sommerlaune in Raesfeld – Musik auf der Dorf-Bühne
Auch abseits des Schlosses zeigt sich Raesfeld musikalisch bunt und publikumsnah. Immer freitags gibt es kostenlose Konzerte mit DJ-Sound, Oldies, Jazz oder Schlager – an besonderen Orten, mit besonderer Stimmung.
Raesfeld in Sommerlaune 2025 bietet bei freiem Eintritt Unterhaltung pur. Foto: Petra Bosse (A)
Das Line-up:
1. August: DJ Jörg Hessel bei Lieb & Wert (mit Catering Wachtmeister)
8. August: Blue Martini (Jazz) bei Adelheids Spargelhaus
15. August: Rendezvous Partyband im Gasthof Brömmel-Wilms
22. August: Abschlusskonzert mit Nickelmann & the Blacknails auf dem Rathausplatz – inklusive Mitmachstimmung und allen Sponsoren auf der Bühne
Dazu gibt’s kleine kulinarische Highlights, mal deftig, mal süß, immer lecker. Eintritt? Kostenlos.
Raesfelds August klingt, lacht und lebt
Ob bei Arien unter Sternenhimmel, Oldies auf der Wiese oder Schmökern im Schlosspark – die Veranstaltungen in Raesfeld im August 2025 zeigen: Diese Gemeinde hat Rhythmus, Geschmack und jede Menge kreative Ideen.
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Wie die Stadt Borken mitteilt, nehme die Zahl wildlebender Gänse insbesondere rund um den Pröbstingsee seit einigen Jahren deutlich zu. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, seien gezielte Maßnahmen eingeleitet worden.
Ähnliche Beobachtungen werden auch andernorts gemacht, etwa an beliebten Ausflugszielen wie dem Gelände rund um das Wasserschloss Raesfeld. Ein zentrales Element der Strategie sei das konsequente Verbot der Fütterung von Wasservögeln.
Gänse breiten sich aus
Rund um den Pröbstingsee, an der Neumühlenallee und in der Schönstatt Aue wächst die Gänsepopulation seit Jahren. Die Tiere fühlen sich auf kurz gemähten, gedüngten Flächen wohl – hier finden sie Nahrung und ideale Bedingungen zum Brüten.
Foto: Petra Bosse (A)
Stadt verändert Landschaft gezielt
Um den Gänsen ihren Lebensraum unattraktiv zu machen, mäht die Stadtverwaltung seit Sommer 2023 einen Uferstreifen am Pröbstingsee nicht mehr. Die höhere Vegetation erschwert den Gänsen die Orientierung, bietet Sichtschutz für Nester und wirkt als natürliche Barriere. Diese einfache Maßnahme zeigt bereits Wirkung: Die Zahl der Gänse geht spürbar zurück.
Fütterungsverbot soll Tiere fernhalten
Die Stadt bittet Spaziergängerinnen und Spaziergänger, keine Wildvögel zu füttern. Futterreste und Kot verschmutzen Wege, Spielplätze und Liegewiesen. Auch die Wasserqualität im See leidet darunter. Zusätzlich steigt die Gefahr, dass Ratten angelockt werden.
Um die Gänsepopulation am Pröbstingsee in Borken-Hoxfeld einzudämmen, wurden unter anderem bereits Grünstreifen in Gewässernähe nicht mehr gemäht. Dadurch soll der Lebensraum für Gänse dort unattraktiv gestaltet werden.
Stadt Borken
Gänse verlieren Scheu vor Menschen
Wer Gänse füttert, verändert ihr Verhalten: Die Tiere verlieren ihre natürliche Scheu und suchen gezielt Aufenthaltsbereiche auf, die eigentlich für die Erholung der Gäste gedacht sind – dort hinterlassen sie zunehmend ihre Spuren.
Verstoß kann teuer werden
Das Füttern von Wasservögeln ist laut ordnungsbehördlicher Verordnung im gesamten Stadtgebiet verboten. Wer dagegen verstößt, muss mit einem Bußgeld zwischen 60 und 250 Euro rechnen.
Stadt bedankt sich für Unterstützung
Die Stadt Borken bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern sowie Besucherinnen und Besuchern, die das Verbot einhalten und so helfen, Natur und Lebensqualität rund um den Pröbstingsee zu bewahren.
Gescher. Drei Mal jährlich richtet der Schachbezirk Borken ein Schachturnier für Nachwuchsspieler aus den Vereinen und Schulen aus, je eins im Norden, in der Mitte und im Süden des Kreises Borken.
Das zentrale Turnier wurde kurz vor den Sommerferien in der Gesamtschule Gescher ausgetragen.
Fünf verschiedenen Altersgruppen
Der Turnierleiter Klaus Schroer vom TV Borken begrüßte 40 Kinder, die im Turnier über fünf Runden Gruppensieger in fünf verschiedenen Altersgruppen ermittelten. Alle Teilnehmer des Nachwuchsturniers gewannen Sachpreise, die drei Sieger der einzelnen Altersgruppen zudem Medaillen. In den Altersgruppen u9 und u14 gab es Punktgleichheiten auch nach Feinwertung, sodass einige Medaillen doppelt vergeben wurden.
Bei der Siegerehrung fiel auf, dass sich sämtliche Medaillengewinner auf nur vier Vereine verteilten, wobei die Schachvereine aus Gescher und Raesfeld mit je fünf Medaillen besonders erfolgreich abgeschnitten haben.
In der Feldmark in Dorsten lebt Yvonne Brock Künstler – eine Frau, die sich mit viel Engagement für Igel einsetzt. Was mit einem erschütternden Erlebnis begann, wurde für sie zur Herzensangelegenheit.
„Ich wurde durch einen lauten Schrei geweckt“, erinnert sie sich an einen Sommermorgen vor ein paar Jahren. Der Ursprung des Geräuschs: Ein Mähroboter hatte in einem Garten einen Igel erfasst und schwer verletzt. Am nächsten Tag – zur Mittagszeit, was für nachtaktive Tiere höchst ungewöhnlich ist – tauchte das Tier im Garten von Yvonne Brock Künstler auf. Für sie stand sofort fest: Sie muss helfen.
Igelhilfe ist längst an Grenzen gestoßen
Zusammen mit ihren beiden Kindern brachte sie den schwer verletzten Igel zur Tierärztin und kümmerte sich anschließend liebevoll um seine Genesung. In dieser Zeit suchte sie Rat bei einer Igelhilfe in Marl – auch dort: Überlastung. Rund 130 Igel werden dort ehrenamtlich versorgt, die Kapazitäten längst erschöpft.
Ganz ähnlich geht es inzwischen der Igelhilfe Dorsten. In einem bewegenden Beitrag auf Facebook kündigte die Organisation an, ihren Betrieb in einigen Monaten einstellen zu müssen – aus Zeitgründen, wegen der schieren Anzahl verletzter Tiere, wegen Überforderung. Trotzdem betont das Team: „Wir kämpfen weiter um jedes Leben.“
Jeder kann für die Tiere etwas tun
Für Yvonne Brock Künstler ein weiterer Ansporn, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten einzubringen. Doch eines ist ihr dabei besonders wichtig: Sie möchte nicht anklagen oder belehren – sondern Verständnis wecken. „Es geht nicht darum, mit dem Finger auf andere zu zeigen“, sagt sie. „Ich wünsche mir nur, dass wir alle ein wenig achtsamer werden.“
Igel im Garten. Foto: pixabay
So weist sie behutsam auf Gefahren hin, die Igeln in Gärten begegnen können: Vor dem Einsatz von Freischneidern oder Rasenmähern sollte man sich die Zeit nehmen, vorher nachzusehen, ob sich Tiere im Gebüsch oder hohen Gras verstecken. Mähroboter sollten möglichst nur tagsüber betrieben werden, denn Igel sind nachtaktiv. Auf Giftstoffe wie Schneckenkorn sollte verzichtet werden – nicht nur Igel, auch andere Wildtiere und Haustiere können daran leiden.
Immer mehr verletzte Igel gefunden
Immer wieder werden in Dorsten verletzte Igel gefunden – oft von Kindern, die auf die kleinen Tiere aufmerksam werden. Viele von ihnen wurden durch Gartengeräte verletzt. Dabei sind Igel nicht nur niedlich, sondern auch nützlich: Sie fressen Schädlinge wie Nacktschnecken und tragen zur natürlichen Balance im Garten bei.
Doch Igel gehören heute zu den bedrohten Arten. Sie stehen auf der Roten Liste – ein stilles Alarmsignal, das leicht überhört wird. „Wenn jeder ein bisschen aufpasst, können wir gemeinsam viel für die Igel in Dorsten erreichen“, davon ist Yvonne Brock Künstler überzeugt.
In Raesfeld plant Bürgermeisterkandidat Jonathan Schmidt zwei öffentliche Gesprächstermine unter freiem Himmel.
In informeller Atmosphäre wolle er mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen, insbesondere mit Eltern, die Themen rund um Kita, Schule und Freizeitangebote beschäftigen.
Zwei Termine an unterschiedlichen Spielplätzen
Wie der Kandidat mitteilte, seien die sogenannten „Spielplatzgespräche“ für folgende Tage geplant:
Mittwoch, 24. Juli 2025, 16:00 bis 17:30 Uhr, auf dem Spielplatz an der Feuerwehr in Erle
Mittwoch, 6. August 2025, 16:00 bis 17:30 Uhr, auf dem Spielplatz an der Leinenweberstraße in Raesfeld (Nähe Rewe)
Die Gespräche sollen dem offenen Austausch dienen. Neben bildungspolitischen Themen könnten laut Schmidt auch persönliche Anliegen angesprochen werden. Sollte das Wetter nicht mitspielen, werden die Termine kurzfristig verschoben.
Wer an den genannten Tagen keine Zeit hat, könne sich auch direkt per Telefon 01556-0099550 oder via E-Mail [email protected]melden.
Im Kreis Borken häufen sich derzeit Diebstähle hochwertiger Fahrzeuge mit Keyless-Go-System. Die Täter nutzen gezielt Schwachstellen dieser schlüssellosen Zugangstechnik aus. Die Polizei gibt Sicherheitshinweise und rät zu einfachen Schutzmaßnahmen.
Täter nutzen Funkverlängerung bei Keyless-Go
Laut Mitteilung der Polizei Borken kam es in den vergangenen Wochen vermehrt zu versuchten und vollendeten Diebstählen von Fahrzeugen mit Keyless-Go-System. Dieses System ermöglicht den Zugang und das Starten eines Autos ohne das Einstecken eines Schlüssels – das Fahrzeug erkennt den Schlüssel per Funk, öffnet sich automatisch und kann per Knopfdruck gestartet werden.
Schwachstelle durch Funkmanipulation
Zwar sei die Technik komfortabel, doch zugleich anfällig für Manipulationen. Nach Angaben der Polizei nutzen Täter sogenannte Reichweitenverlängerer, um das Funksignal eines in der Wohnung befindlichen Autoschlüssels zu verlängern. Auf diese Weise können sie das Auto starten und fortbewegen, obwohl sie nicht im Besitz des Schlüssels sind.
Polizei rät zu Abschirmbehältern
Die Kriminalpolizei empfiehlt Haltern solcher Fahrzeuge, ihre Autoschlüssel in signalblockierenden Behältern aufzubewahren. Eine einfache Möglichkeit sei eine Blechdose, die mit Alufolie ausgekleidet ist. Wichtig sei, dass Nutzer selbst testen, ob der Behälter das Funksignal tatsächlich abschirmt.
Weitere Informationen und praktische Tipps zur Fahrzeugsicherheit stellt die Polizei in einer Broschüre zur Verfügung.
Glänzende Augen, entspannte Gesichter und strahlende Lächeln: Beim großen Mädels-Beauty-Tag im Friseursalon Honerbom wurden Wünsche wahr.
Gemeinsam mit dem Jugendhaus Erle organisierte das Team einen ganz besonderen Nachmittag für zwölf Mädchen – mit Styling, Wellness, leckerem Essen und jeder Menge Selbstvertrauen.
Ein exklusiver Nachmittag im Salon
Der Friseursalon Honerbom öffnete dafür außerhalb der regulären Zeiten seine Türen – exklusiv für die Teilnehmerinnen. Die Idee entstand bereits Anfang des Jahres: Zum Ferienstart sollte den daheimgebliebenen Mädchen ein echtes Highlight geboten werden. Das Ergebnis? Ein rundum gelungener Wohlfühltag.
Professionelles Styling von Kopf bis Hand
Von 14 bis 19 Uhr verwandelte sich der Salon in eine kleine Beauty-Oase. Friseurmeisterin Yvonne Honerbom zauberte die Wunschfrisuren, Iris Weiz und Carlotta setzten mit sorgfältigem Make-up glänzende Akzente. Julia Breil gestaltete mit Geduld und Kreativität individuelle Fingernägel – abgestimmt auf die Wünsche jeder Teilnehmerin.
Genuss und Entspannung inklusive
Für den kulinarischen Teil sorgte Regine Rülfing. Gemeinsam mit den Mädchen bereitete sie frische, gesunde Leckereien zu, ein kleiner Energie-Booster zwischendurch. Ruhe und Erholung boten wohltuende Massagen von Sporttherapeutin Jana Kruse (KörperHarmonie) und Wellness-Masseurin Anika.
Der große Auftritt: Fotoshooting zum Abschluss
Zum Abschluss gab es ein professionelles Fotoshooting mit Sven-Oliver Sackers. Die Mädchen präsentierten stolz ihre neuen Looks – und strahlten dabei vor Selbstbewusstsein. „Der Beauty-Day war richtig cool und hat unfassbar viel Spaß gemacht“, sagte Kira (15). Auch Fiona (15) war begeistert: „Alle waren total nett und haben uns richtig bestärkt.“
Mehr als nur äußere Schönheit
Für Jugendhausleiterin Anna Löbbecke stand vor allem eines im Mittelpunkt: „Es ging nicht nur ums Styling, sondern darum, Selbstbewusstsein zu stärken und den Mädchen zu zeigen, wie schön sie sind, von innen und außen.“ Ihr Dank galt dem gesamten Team, das den Tag mit Engagement, Herz und Zeit möglich gemacht hatte.
Gartenblicke in Raesfeld und Schermbeck – Grüne Oasen entdecken und genießen
Am kommenden Sonntag, den 20. Juli 2025 von 11 – 18 Uhr öffnen verschiedene Gärten in Raesfeld und Schermbeck ihre Pforten und bringen Gartenfreunde und Pflanzenliebhaber aus der Region zusammen.
Gartenblicke in Raesfeld und Schermbeck: Private Gärten laden zum Entdecken ein
Am Sonntag, 20. Juli 2025, von 11 bis 18 Uhr öffnen in Raesfeld und Schermbeck mehrere Privatgärten ihre Tore. Gartenfreunde und Pflanzenliebhaber aus der Region kommen dabei auf ihre Kosten.
Die Besucher erwartet eine Vielfalt inspirierender Gärten und fundiertes Expertenwissen aus erster Hand. Die „Raesfelder und Schermbecker Gartenblicke“ richten sich nicht nur an erfahrene Hobbygärtner, sondern auch an Einsteiger und Familien, die einen entspannten Tag im Grünen verbringen möchten. Alle Gäste sind eingeladen, sich von der Natur begeistern zu lassen, neue Ideen zu sammeln und den Tag als kleines Gartenabenteuer zu erleben. Die Vielfalt der gezeigten Gartenformen fasziniert jedes Jahr aufs Neue. Sie zeigt eindrucksvoll, wie kreativ und individuell sich Natur gestalten lässt.
In Zusammenarbeit mit dem Ortsmarketing Raesfeld e.V., der Tourist-Info Schermbeck und dem Naturpark Hohe Mark beteiligen sich in diesem Jahr zahlreiche Privatgärten an der Aktion. Der Eintritt ist jeweils gegen eine kleine Gebühr möglich.
Landhausstilgarten Paus, Am Voshövel 4, 46514 Schermbeck
Es wird darauf hingewiesen, dass die Gärten Hinzelmann und Eißing aus gesundheitlichen Gründen leider nicht teilnehmen können. Nähere Informationen zu den Raesfelder und Schermbecker Gartenblicke erhalten alle Gartenfreunde auch im Internet unter www.raesfeld.de/gartentage oder unter www.garten-seggewiss.de
Die folgenden Fragen wurden einem Energie- und Projektmanager eines deutschen mittelständischen Unternehmens gestellt. Nick Weidemann, Geschäftsführer von kWhoch2, ist für die Projektierung großer Photovoltaik-Anlagen verantwortlich und erlebt die Energie- und Förderpolitik im täglichen Betrieb. Wir haben ihn gefragt, welche Rahmenbedingungen er sich von der aktuellen Regierung erhofft.
Planbarkeit & Preisstabilität
Heimatmedien: „Welche Herausforderungen sehen Sie aktuell für mittelständische Unternehmen im Bereich der Energieversorgung, insbesondere in Bezug auf Planbarkeit und Preisstabilität?“
Nick Weidemann, kWhoch2: „Die aktuell größte Herausforderung für mittelständische Unternehmen liegt in der fehlenden Planbarkeit der Energiepreise. Stromkosten schwanken je nach Zeitpunkt, Region und Versorger extrem. Allein das sorgt bereits für massive Unsicherheit und führt zu Wettbewerbsverzerrungen im deutschen Markt.
Wer heute einen neuen Stromliefervertrag abschließen muss, ist stark davon abhängig, ob der vorherige Kontrakt zu einem günstigen oder ungünstigen Zeitpunkt ausgelaufen ist. Einige Unternehmen zahlen derzeit fast doppelt so viel wie andere. Nicht wegen ihres Verbrauchs oder ihres Netzes, sondern schlicht, weil der Vertrag in einer Hochpreisphase endete.
Hinzu kommt eine immer unübersichtlichere politische Lage. Vorschläge zur Energiepolitik werden teilweise ohne fachliche Substanz öffentlich diskutiert, was in Unternehmen für zusätzliche Verunsicherung sorgt. Gleichzeitig beeinflussen internationale Entwicklungen, wie der Krieg in der Ukraine oder mögliche politische Veränderungen in den USA, die Preisbildung massiv. Auch innenpolitisch wirkt sich Instabilität negativ aus, etwa durch potenziell vorzeitige Regierungswechsel oder inkonsistente Gesetzgebung.
Unter diesen Bedingungen ist eine strategische Energiebeschaffung für mittelständische Betriebe faktisch unmöglich. Wer heute langfristig kalkulieren will, steht vor einem Preisrisiko, das durch Marktmechanismen allein kaum mehr beherrschbar ist.“
Erneuerbare Energien in Deutschland
Heimatmedien: „Welche drei politischen Maßnahmen wären aus Ihrer Sicht am dringendsten notwendig, um den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland wirksam voranzutreiben?“
Nick Weidemann, kWhoch2: „Als erstes müssten die Bearbeitungszeiten und Vorgaben für den Netzanschluss von Erzeugungsanlagen bundesweit vereinheitlicht und deutlich beschleunigt werden. Momentan hat jeder Netzbetreiber eigene Regeln, Fristen und Abläufe. Das kostet Zeit, Nerven und Ressourcen auf Seiten der Antragsteller. Es braucht einen einheitlichen, digitalen Standard im Umgang mit Photovoltaikanlagen, Speichern, Blockheizkraftwerken und Biogasanlagen.
Zweitens braucht es politische Stabilität und Verlässlichkeit bei den gesetzlichen Rahmenbedingungen, insbesondere beim EEG. Rückwirkende Änderungen oder kurzfristige Eingriffe untergraben das Vertrauen in die Energiewende und machen Investitionen riskanter, als sie ohnehin schon sind. Unternehmen müssen sich darauf verlassen können, dass geltende Regeln auch mittelfristig Bestand haben.
Und drittens muss die dezentrale Energieproduktion konsequent gefördert werden, sowohl im Erzeugungs- als auch im Speicherbereich. Es genügt nicht, PV-Anlagen zu errichten. Die erzeugte Energie muss auch effizient gespeichert und lokal verbraucht werden können. Dafür braucht es dezentrale Speicherlösungen, die regional verfügbare Energie puffern und das Netz entlasten. Diese Infrastruktur muss politisch gewollt, technologisch unterstützt und regulatorisch ermöglicht werden.
Heimatmedien: „Wie beurteilen Sie die aktuelle Förderlandschaft für Photovoltaik und Speicherlösungen und was müsste sich aus Ihrer Sicht ändern, damit die Förderpolitik wirksamer und mittelstandsfreundlicher wird?“
Nick Weidemann, kWhoch2: „Die Photovoltaik als solche benötigt in vielen Fällen keine direkte Förderung mehr. Durch das EEG gibt es eine gewisse Wirtschaftlichkeit. Vorausgesetzt, die Anlage ist gut geplant und betrieben. Was aber vollkommen fehlt, ist eine Förderung für das Umfeld der PV-Anlage, also für das, was sie überhaupt erst möglich oder effizient macht, z. B. Dachsanierungen bei Bestandsgebäuden, die Erneuerung von Mittelspannungs- oder Niederspannungsschaltanlagen, die Modernisierung von Trafostationen oder die Installation von intelligenten Speichern.
Gerade mittelständische Betriebe, die viel Energie direkt selbst verbrauchen könnten, scheitern oft nicht an der PV selbst, sondern an der Infrastruktur drumherum. Es wäre daher viel sinnvoller, Förderungen dort anzusetzen, wo sie für hohe Eigenverbrauchsquoten oder sinnvolle Speicherintegration sorgen. Statt pauschaler Subventionen sollte es zielgerichtete Programme geben, etwa in Form von Steuererleichterungen, Investitionszuschüssen oder regulatorischen Vereinfachungen bei der Genehmigung großer Speicher. Das wäre effizienter und mittelstandsfreundlicher als der heutige Förderflickenteppich.
Hürden im Alltag
Heimatmedien: „Wo erleben Sie im Alltag die größten bürokratischen Hürden, z. B. bei Netzanschlüssen, Ausschreibungen oder technischen Nachweisen?“
Nick Weidemann, kWhoch2: „Die größten Probleme entstehen nach wie vor im Bereich Netzanschluss, sowohl organisatorisch als auch personell. Viele Netzbetreiber haben schlicht nicht genügend qualifiziertes Personal, um die Vielzahl an Anträgen zeitnah zu bearbeiten. Netzberechnungen für Anlagen über 30 kWp dauern teilweise Monate, weil sie entweder an externe Ingenieurbüros ausgelagert oder intern nur mit viel Verzögerung bearbeitet werden.
Gleichzeitig steigen die Anforderungen ständig. Besonders bei Anlagen ab 270 kW Einspeisung bzw. 500 kW Erzeugungsleistung sind technische Nachweise wie das Anlagenzertifikat erforderlich. Das stellt nach wie vor eine massive bürokratische Hürde dar. Die Bearbeitungszeit dafür liegt regelmäßig zwischen acht und zwölf Monaten, unabhängig davon, wie schnell Errichter und Betreiber ihre Unterlagen liefern. Und das lähmt nicht nur Projekte, sondern kostet den Mittelstand bares Geld.
Die Ursache liegt nicht nur in den Netzbetreibern selbst, sondern auch in den komplexen Normen und Richtlinien, etwa der VDE-AR-N 4105 und VDE-AR-N 4110. Sie sind gut gemeint, aber in der Praxis häufig zu detailliert, zu langsam aktualisiert und zu schwerfällig umgesetzt.“
Heimatmedien: „Welche Anreize könnte die Politik setzen?“
Nick Weidemann, kWhoch2: „Zunächst müsste das EEG vereinfacht und so umgeschrieben werden, dass es auch für mittelständische Unternehmen ohne juristische Fachberatung verständlich und umsetzbar ist. Gleiches gilt für technische Regelwerke wie die VDE-Richtlinien. Auch hier sollte zusammen mit den Innungen und Fachverbänden eine praxisnähere Fassung geschaffen werden.
Darüber hinaus braucht es Stabilität und Kontinuität in der politischen Kommunikation. Wer in Erneuerbare investiert, braucht Vertrauen in den langfristigen Rahmen, nicht ständig neue Programme oder widersprüchliche Aussagen.
Stromspeicher und andere Komponenten für Netzstabilität sollten gezielt gefördert werden, nicht im Sinne pauschaler Subventionen, sondern durch steuerliche Abschreibungen, regulatorische Erleichterungen und klare Anwendungsfälle wie die Bereitstellung von Regelenergie oder Blindleistung.
Ein besonders wichtiger Punkt wäre die Vereinheitlichung der Netzbetreiberpraxis. Derzeit erleben wir, dass manche Versorger über Monate keine Rückmeldung zu Einspeiseanträgen geben, obwohl gesetzlich nach acht Wochen eine Entscheidung vorliegen sollte. Hier sollte der Gesetzgeber eingreifen, notfalls mit einer bundesweit einheitlichen digitalen Plattform zur Antragstellung.
Und nicht zuletzt braucht der Mittelstand als Rückgrat der Energiewende gezielte Unterstützung. Denn während die Kilowattstunde aus einer PV-Anlage über 20 Jahre hinweg gleich viel kostet, fehlt dem Mittelstand genau diese langfristige Planungssicherheit in vielen anderen Bereichen. Politik muss hier nicht alles subventionieren, aber endlich Verlässlichkeit und Handhabbarkeit schaffen.
Die dezentrale Energieversorgung über PV-Anlagen und Speicher ist nach wie vor eine große Chance für das ‚kleine Deutschland‘ auf dem Weltmarkt, sowohl wirtschaftlich und technologisch als auch langfristig planbar. Wenn es der Politik gelingt, den regulatorischen Rahmen verlässlich und handhabbar zu gestalten, können gerade Mittelständler zu einem stabilen Rückgrat der Energiewende werden. Die Potenziale sind da, jetzt braucht es den politischen Willen, sie freizusetzen.“
Nach zwei Jahrzehnten Jugendarbeit in Raesfeld geht Philipp Hatkämper neue Wege. Zum Abschied wurde noch einmal gemeinsam gekocht, gelacht und erinnert. Der 43-Jährige zieht ein persönliches Fazit und spricht über Veränderungen, Herausforderungen und die Zukunft des Jugendhauses.
Ein Abend voller Erinnerungen
Am Samstagabend herrschte eine besondere Stimmung im Jugendhaus Raesfeld. Philipp Hatkämper, seit zehn Jahren Leiter der Einrichtung, verabschiedete sich im kleinen Kreis. Mit Jugendlichen und seiner Kollegin Anna Löbbecke vom Jugendhaus Erle wurde gekocht und gemeinsam auf die vergangenen Jahre zurückgeblickt. „Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Oder vielleicht sogar mit zwei weinenden“, sagte Hatkämper und lächelte dabei. „Die Arbeit hier hat mir sehr viel bedeutet und ich bin dankbar für die Zeit.“
Anna Löbbecke, Leiterin Jugendhaus Erle, und Philipp Hatkämper waren ein gutes Team. Foto: Petra Bosse
Gute Bedingungen für offene Jugendarbeit
Im Gespräch beschrieb Hatkämper, was Raesfeld für ihn als Ort der Jugendarbeit besonders gemacht hat. „Die Rahmenbedingungen waren hier wirklich gut. Die Räume sind großzügig und vielfältig nutzbar. Zwar wurden sie in den letzten Jahren etwas kleiner, da die Fanfaren und das Deutsche Rote Kreuz mit ins Haus gezogen sind. Aber auch das hat Vorteile gebracht, weil wir dadurch neue Besuchende ansprechen konnten“, erklärte er.
Die Unterstützung der Gemeinde habe vieles erleichtert. „Man konnte schnell und unkompliziert Dinge umsetzen. Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde, mit Vereinen und anderen Institutionen lief sehr gut. Das würde ich als einen echten Vorteil bezeichnen.“
Wie geht es jetzt weiter?
Konkrete Namen für seine Nachfolge konnte Philipp Hatkämper noch nicht nennen. „Fest steht, dass es im Oktober weitergeht. Ich bin froh, dass es Menschen gibt, die motiviert sind, die Arbeit fortzuführen.“
Auch im Außenbereich tut sich einiges. „Das Gelände wird umgestaltet. Es entsteht eine große Skatefläche mit einer kleinen überdachten Quarterpipe. Ich bin sicher, dass das viele Jugendliche ansprechen wird. Auch außerhalb der Öffnungszeiten wird das Gelände ein Treffpunkt sein und das Haus für neue Besucherinnen und Besucher öffnen.“
Neue Skater-Anlage am Jugendhaus Raesfeld ist gerade im Bau. Foto: Petra Bosse
Wandel und Offenheit in der Jugendarbeit
Die Arbeit im Jugendhaus habe sich in den letzten Jahren stark verändert. Hatkämper erinnert sich: „Früher kamen oft feste Gruppen, die regelmäßig eigene Räume genutzt haben. Es gab zum Beispiel einen Proberaum für Bands. Heute arbeiten wir offener. Wir schauen, was die Jugendlichen aktuell brauchen, und richten unsere Angebote danach aus.“
Die Räume seien dafür flexibel gestaltet. „Wir haben eine große Teestube, in der man Billard oder Dart spielen, Fernsehen oder einfach zusammen sitzen kann. Es gibt Lademöglichkeiten für Handys, eine Küche, die genutzt werden darf, und einen separaten Raum mit Spielekonsolen und Boxsack. Alles passt sich den Bedürfnissen der Jugendlichen an.“
Vielfalt ist selbstverständlich
Ein besonderes Anliegen war Hatkämper immer ein inklusives Miteinander. „Im Jugendhaus ist jeder willkommen, ganz gleich welcher Herkunft, Nationalität, Religion, Sexualität oder welchen Geschlechts. Das ist bei uns nicht nur ein Satz auf dem Papier, sondern wird gelebt. Und die Jugendlichen tragen das mit.“
Zehn Jahre liegen zwischen den Fotos. 2009 übernahm er die Jugendhausleitung in Raesfeld. Foto: Petra Bosse
Familienzeit als neuer Lebensmittelpunkt
Dennoch hat sich der Sozialpädagoge entschieden, beruflich kürzerzutreten. „Ich bin 43 Jahre alt und mein Sohn ist fünf. Er kommt nächstes Jahr in die Schule. Meine Arbeitszeiten im Jugendhaus liegen am Nachmittag und Abend, genau dann, wenn er zu Hause ist. Ich möchte für ihn da sein. Deshalb habe ich mich schweren Herzens entschieden zu gehen.“ Sein Entschluss sei gut überlegt. „Natürlich fällt mir der Abschied schwer. Es passiert gerade viel und ich hätte manches gerne weiter begleitet. Aber es ist auch ein guter Moment für neue Impulse und neue Ideen.“
Zwei Jahrzehnte Engagement
Philipp Hatkämper war insgesamt 20 Jahre in der offenen Jugendarbeit tätig. Zehn davon verbrachte er als Leiter in Raesfeld. Zuvor war er im Jugendhaus Erle aktiv, arbeitete als Erzieher und später als Sozialpädagoge auch in der Übermittagsbetreuung an der Alexanderschule. „Ich habe viele Entwicklungen miterlebt und immer versucht, mich mit den Bedürfnissen der Jugendlichen weiterzuentwickeln. Dafür bin ich auch den Teams dankbar, mit denen ich zusammenarbeiten durfte“, sagte er.
Dank an das ganze Dorf
Zum Abschied richtet er persönliche Worte an alle Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter. „Ich möchte mich bei allen bedanken, die das Jugendhaus geprägt haben. Bei den Jugendlichen, die hier mitgemacht und den Ort lebendig gehalten haben. Bei den Vereinen, mit denen wir Projekte umgesetzt haben, bei der Gemeinde, bei allen Kolleginnen und Kollegen, Projektpartnern und den vielen Helfenden, die bei den Skate-Workshops oder Veranstaltungen mitgewirkt haben. Es ist toll, dass es so einen Ort hier gibt und ich freue mich, dass er weiter bestehen wird.“
Der 22-jährige DJ und Musikproduzent aus Raesfeld Leon Plohr. Foto: Petra Bosse
Leon Plohr erinnert sich
Für viele Jugendliche im Ort war Philipp Hatkämper mehr als nur ein Ansprechpartner. Leon Plohr, heute 22 Jahre alt, besuchte das Jugendhaus seit er 13 war. „Philipp war für uns jemand, dem man vertrauen konnte. Er hat uns ernst genommen, sich gekümmert und war einfach da. Sein Abschied trifft viele von uns. Er hat uns in einer wichtigen Zeit begleitet und unterstützt.“
Ein lauer Sommerabend, kalte Getränke und handgemachte Musik: Die zweite Ausgabe von Raesfeld in Sommerlaune lockte am Freitag zahlreiche Besucherinnen und Besucher auf die Freiheit 24 vor dem Wasserschloss.
Ab 17 Uhr sorgte die Band „Turn ON“ für beste Unterhaltung mit einem Mix aus rockigen Songs verschiedener Genres. Wer wollte, konnte tanzen oder einfach mit einem Glas Wein oder Bier in der Hand den Abend genießen.
Stimmung zwischen Schlossmauer und Bühne
Schon früh am Abend füllte sich der Biergarten rund um das Veranstaltungsgelände. Viele Gäste hatten sich Stehtische im Schatten gesichert, andere platzierten sich direkt vor der Bühne. Die lockere Atmosphäre, ein kühles Getränk in der Hand und Livemusik im Ohr – das Konzept kam an. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Reinhard Nießing und sein Team sorgten für einen guten Service, kostenfreier Fotobox und trugen somit maßgeblich zur entspannten Stimmung bei.
Tanzen erlaubt, Mitsingen erwünscht
Die Band Turn ON überzeugte mit einem abwechslungsreichen Repertoire, das vom Klassiker bis zum modernen Rocksong reichte. Die Musiker spielten mit sichtbarer Freude, was das Publikum spürbar ansteckte. Bis 22 Uhr wurde getanzt, geklatscht und mitgesungen. Raesfeld zeigte sich in echter Sommerlaune und setzte damit ein weiteres musikalisches Ausrufezeichen vor historischer Kulisse.
Nächste „Raesfeld in Sommerlaune“ am Freitag, 18. Juli 2025 von 17 bis 22 Uhr auf dem Rathausplatz mit Rainer Migenda.
Viele Mitmachangebote, internationale Spiele und starke Beteiligung: Das zweite multikulturelle Fest in Erle lockte zahlreiche Kinder, Eltern und Engagierte in den Femeichenpark. Veranstalter und Besucher zeigten sich durchweg zufrieden.
Reise durch die Welt der Sinne mit zwölf Länderstationen
Unter dem Motto „Eine-Welt-Reise“ hatten am Freitagnachmittag gleich mehrere Akteure zum zweiten multikulturellem Fest nach Erle eingeladen. Veranstaltungsorte waren der Femeichenpark und die Fläche unter den alten Kastanien vor dem Silvester-Kindergarten. Mit dabei waren die Eine-Welt-Initiative Erle unter Leitung von Klaus Kriebel, das Integrationsbüro der Gemeinde Raesfeld mit Nicole Höbing, das Jugendwerk Raesfeld inklusive Jugendhaus-Leiterin Anna Löbbecke sowie die Naturerlebnisschule Raesfeld mit Manuel Nagel.
Sehr zufrieden zeigten sich die Veranstalter nach dem Fest im Femeichenpark v.l.: Anna Löbbecke (Jugendhausleiterin Erle), Klaus Kriebel von der Eine-Welt-Initiative Erle, Nicole Höbing (Integrationsbeauftragte der Gemeinde Raesfeld), Manuel Nagel (Naturerlebnischule Raesfeld) und Bürgermeister Martin Tesing. Foto: Petra Bosse
Bereits im vergangenen Jahr hatte das Fest auf dem Schulhof der Silvesterschule stattgefunden. Diesmal jedoch erreichten die Organisatoren deutlich mehr Kinder im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, und das gemeinsam mit ihren Familien.
Gelungene Premiere im Park
Klaus Kriebel zog eine sehr positive Bilanz: „Deutlich besser als im Vorjahr“, lautete sein Fazit. Rund 40 Kinder hätten teilgenommen – darunter sowohl Kinder aus Erle als auch aus Flüchtlingsfamilien. Zudem seien auch viele Erwachsene gekommen, was Kriebel als klares Zeichen für den Erfolg der Veranstaltung wertete.
Foto: Petra Bosse
Das neue Gelände im Femeichenpark habe sich hervorragend für das Fest geeignet. Vor allem die festen Spielgeräte und die großzügige Fläche seien gut in das Programm eingebunden worden. Besonders beliebt waren die dicken Seile zwischen den alten Kastanien, an denen die Kinder sich sportlich hin und her schwingen konnten – nur eine von insgesamt zwölf interaktiven Länderstationen, an denen es jeweils landestypische Spiele oder sportliche Herausforderungen zu entdecken gab.
Heiß beliebt waren am Ende die knackigen Äpfel. Foto: Petra Bosse
Spielerisch die Welt entdecken
Verantwortlich für die Ausgestaltung der Länderstationen war Manuel Nagel von der Naturerlebnisschule. Sein Konzept kam bei den Kindern gut an: Sie konnten sich ausprobieren, mitmachen, Neues lernen und gemeinsam Spaß haben – unabhängig von Herkunft oder Sprache.
„Integration beginnt im Kleinen“
Auch Bürgermeister Martin Tesing war beim Fest vor Ort und lobte das Engagement der Beteiligten: „Ich denke, da fängt Integration an.“ Besonders erfreut zeigte er sich über die große Resonanz und die Vielfalt der Gäste. Die Zahl der Besucher habe die Erwartungen übertroffen.
Zeit für Elterngespräche. Foto: Petra Bosse
Ein besonderes Lob richtete Tesing an die zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die mit viel Einsatz den ganzen Tag über Stände aufgebaut und abwechslungsreiche Angebote betreut hätten. Sein persönlicher Eindruck: „Die Kinder waren mit viel Engagement und Spaß bei der Sache, insgesamt hat das Fest eine sehr schöne, lebendige Atmosphäre geschaffen.“
Und hungern musste auch niemand: Neben Plätzchen, kalten Getränken und Kaffee gab es sogar frische Äpfel, für den gesunden Ausgleich zwischen Kinderspiel und und Pause.
Das neue Weiterbildungsprogramm des Bildungswerkes Raesfeld für das 2. Semester 2025 erscheint am Dienstag, den 15. Juli 2025 und liegt an den bekannten Stellen in Raesfeld und Erle sowie in den umliegenden Gemeinden zur kostenlosen Mitnahme aus.
Anmeldungen für alle Kurse sind ab dem 15. Juli 2025 im Sekretariat des Bildungswerkes unter der Tel.-Nr. 02865 10073, im Internet unter www.bw-raesfeld.de oder schriftlich (Bildungswerk Raesfeld, Weseler Str. 32, 46348 Raesfeld) möglich.
Das breitgefächerte Programm mit rund 350 Veranstaltungen umfasst Kurse/Seminare aus den Bereichen:
Kultur und Medien
Gesellschaft und Soziales
Familienbildung
Berufliche Bildung
Fremdsprachen
Gesundheitsbildung
Hauswirtschaft, Kreativität, Kosmetik
Erneuerbare Energien, Garten, Tierwohl
Das Bildungswerk Raesfeld versteht sich als Wegbereiter für Ihre individuelle Entwicklung. Das Team präsentiert Ihnen auch für das 2. Semester 2025 wieder ein vielfältiges und qualitätsorientiertes Angebot an Kursen, Seminaren, Fortbildungen und Vorträgen, die auf Ihre Bedürfnisse und Interessen zugeschnitten sind.
Besonders hingewiesen wird auf die gebührenfreien Angebote in der Kategorie 4.1 mit dem Oberbegriff „Unterstützung im Beruf und Ehrenamt.“
Das Kabarett mit Stephan Bauer unter dem Motto „Vor der Ehe wollt‘ ich ewig leben“ im September, der Vortrag „Menschen-Wege-Migration“ und die „Multivisionsshow: Namibia & Botswana“ im Oktober, runden neben verschiedenen Betriebsbesichtigungen, einem vielfältigen Familienangebot sowie einem umfangreichen Gesundheits- und Freizeitbereichs das Programmangebot ab.
Das Weiterbildungsprogramm wird auch während des 2. Halbjahres 2025 stetig durch neue Formate und Angebote ergänzt. Deshalb lohnt sich auch immer ein Blick auf die Homepage. Parallel sind sämtliche Neuheiten auf der Facebook-Seite des Bildungswerkes zu finden.
Fragen zum Programm oder zur Anmeldung beantworten die Mitarbeiterinnen des Bildungswerkes gerne unter der Telefon-Nr. 02865-10073.
Ein Stück gelebte Handwerkstradition in Erle – und ein klares Bekenntnis zur Qualität: Kornbrenner Dirk Böckenhoff von der „Kleinen Brennerei im Münsterland“ setzt auf echtes Feinbrennen und distanziert sich vom Trend zu industriell hergestelltem Alkohol.
In seiner Brennerei entsteht Korn noch im klassischen Feinbrandverfahren, eine Handwerkskunst, die heute nur noch wenige Betriebe beherrschen
Neustart mit Geschichte
Fast elf Jahre ist es her, dass in Erle eine lange Familientradition einen neuen Abschnitt begann. Am 31. August 2014 verabschiedete sich Johannes Böckenhoff als letzter Vertreter der fünften Generation aus der aktiven Brennereiarbeit. Über Jahrzehnte hatte er die kleine, aber bekannte Erler Brennerei geführt, mit Handwerk, Herz und einem feinen Gespür für Qualität. Mit einem großen Dorffest wurde sein Abschied gefeiert, und gleichzeitig die Zukunft eingeläutet: Dirk Böckenhoff aus Dorsten übernahm die Brennerei.
Besitzerwechsel der Erler Brennerei im August 2014: Böckenhoff aus Dorsten übernimmt die Erler Brennerei. v.l. Johannes Böckenhoff sowie Dirk und Adolf Böckenhoff aus Dorsten. Foto: Petra Bosse (A).
Ursprünglich hieß es, die Verbindung sei rein zufällig, weder verwandt noch verschwägert. Doch ganz korrekt sei das nicht, wie Dirk Böckenhoff heute einräumt: „Wir haben gemeinsame Wurzeln, denn unsere Vorfahren stammen alle aus Erle-Östrich. Von dort aus haben sich die Familienzweige in unterschiedliche Richtungen entwickelt – auch, weil sie nicht die Erstgeborenen waren.“ Während Johannes Böckenhoffs Vorfahr in den Hof Bente im Ortskern einheiratete, gründete Franz Böckenhoff, Dirks Ururgroßvater, in Dorsten eine eigene Brennerei. „Dazwischen liegen zwar vier Generationen, aber die Verbindung ist da.“
Vielen Gästen ist die Gasse zwischen Brennerei und Laden der Brennerei in Erle bekannt. Foto: Petra Bosse
Brennkunst in der DNA: Dirk Böckenhoffs Familiengeschichte
Ganz fremd war Dirk das Brennerhandwerk allerdings nicht. Bereits sein Großvater hatte 1870 in Dorsten eine Dampfbrennerei gegründet. Der Vater führte das Familiengeschäft bis in die 1970er-Jahre, danach wurde nur noch Rohbrand produziert – bis das Ende des Branntweinmonopols diese Ära beendete.
Im Jahr 2008 nahm Dirk Böckenhoff den Faden wieder auf. In Dorsten startete er mit hochwertigen Obstbränden, hergestellt aus regionalem Obst wie Himbeeren, Johannisbeeren, Äpfeln und Birnen. Und als einziger zertifizierter Brenn-Sommelier in Nordrhein-Westfalen wusste er genau, worauf es ankommt: Qualität, Handwerk und Heimatbezug.
Brenngerät für Korn in der Kornbrennerei Böckenhoff in Erle. Foto: Petra Bosse
Handwerk statt Industrie
„Das Besondere an unserer Brennerei ist, dass hier nicht nur Rohalkohol hergestellt wird, sondern echter Feinbrand“, erklärt Dirk Böckenhoff. Der Rohalkohol selbst sei nicht trinkbar und werde an staatliche Reinigungsanlagen abgegeben. Erst durch den Prozess des Feinbrennens entstehe ein Produkt, das genussfähig sei, und das sei heute in Deutschland eine Seltenheit.
Während in vielen modernen Großbetrieben Alkohol lediglich zugekauft und mit Wasser verdünnt werde, produziert die Brennerei Böckenhoff noch vollständig selbst. „Dadurch sparen sich viele Hersteller aufwendige Gerätschaften, Reparaturen und Energie. Doch was dabei verloren geht, ist das Handwerk“, betont Böckenhoff.
Feinbrennen Korn ist ein altes Handwerk. Foto: Petra Bosse (A)
Korn auf Augenhöhe mit Whisky und Cognac?
Korn sei in seiner Wertigkeit keineswegs ein „Billig-Schnaps“, betont Dirk Böckenhoff, sondern stehe geschmacklich wie herstellungstechnisch auf einer Stufe mit international renommierten Spirituosen. „Mein Wunsch ist es, durch meine Brennereiführungen zu erreichen, dass die Deutschen anfangen zu schätzen, was hier in der Region hergestellt wird – und unseren Korn zumindest auf das Niveau heben, wie den Grappa in Italien, Whisky in Irland, Schottland oder England, Wodka in Russland oder Polen und der Obstbrand im Süden und ihn genießen.“ Dabei gehe es ihm nicht um Überlegenheit: „Ich will nicht besser sein als irgendeine andere Brennerei auf der Welt, aber ich wünsche mir Gleichberechtigung. Das wäre ein faires Ziel.“
Wenig Lobby, viel Missverständnis
Ein Hindernis auf diesem Weg sei die hartnäckige Vorstellung, Korn sei ein Getränk für den schnellen Konsum, der Ruf von „Ex und weg“ hafte ihm bis heute an. „Und die Lobby für Korn ist in Deutschland nicht annähernd so stark wie bei Cognac oder Whisky“, erklärt Böckenhoff. „Cognac hat ein gewisses Prestige, aber in Frankreich sagen junge Leute längst: Das ist Schnaps für alte Leute.“ Korn hingegen könne ein modernes, regional verankertes Qualitätsprodukt sein, wenn man ihm den Raum zur Entfaltung gebe.
Innovativ und regional: Dirk Böckenhoff präsentiert seinen mittlerweile ebenfalls erhältlichen 40-prozentigen Lavendelgeist – destilliert aus echtem Rüster Lavendel.. Foto: Petra Bosse
EU-Regeln und die Folgen
Ein zentraler Punkt, den Böckenhoff kritisiert, ist die europäische Regelung, wonach der letzte Verarbeitungsschritt über die Herkunft eines Produkts entscheidet. „Das führt dazu, dass Betriebe einfach Alkohol einkaufen, verdünnen und sich dann Hersteller nennen. Das ist nicht im Sinne des Handwerks und auch nicht im Sinne des Verbrauchers.“
Die Wahrheit über die Herstellung: Korn ist aufwendiger – und teurer
Auf die Frage, ob Korn nicht deutlich günstiger herzustellen sei als Cognac oder Whisky, widerspricht Böckenhoff entschieden: „Nein, im Gegenteil. Echten Korn selbst zu brennen ist deutlich aufwendiger und teurer.“ Während für Cognac lediglich Wein eingekauft werde, oft zu Preisen, über die sich viele Winzer nur wundern könnten, sei der Herstellungsprozess bei Korn umfassender. „Für Korn brauche ich eine Gärstation, eine Maischestation, eine Rohbrennblase, und das alles aufwendig gewartet und bedient“, so Böckenhoff. Beim Cognac reiche hingegen oft ein einzelnes Gerät: „Ich pumpe den eingekauften Wein hinein, erhitze ihn, er wandert über die Böden nach oben, und was dabei herauskommt, ist Cognac. Preiswerter geht es kaum.“
Traditionell über 100 Jahre sind auch die grünen Flaschen. Foto: Petra Bosse
Korn in reinster Form – mehr als ein Getränk
Für Böckenhoff steht fest: Korn sei eine der reinsten Formen hochprozentiger Spirituosen. „Getreide – also Korn – ist die Basis. Daraus entsteht Wodka oder eben Korn, und beide gelten in der Pharmazie sogar als Ausgangsstoffe für flüssige Arzneimittel in Vorbehaltssektoren. Das zeigt, wie hochrein und qualitativ dieser Alkohol ist.“
Sein Appell: Korn müsse wieder als das gesehen werden, was er im besten Fall sei, ein handwerklich hergestelltes Qualitätsprodukt mit regionaler Identität, das seinen Platz neben internationalen Klassikern verdient habe.
Kulturgut Korn: Ein Appell an die Region
„Ich wünsche mir, dass die Leute anfangen, regionale Produkte wieder zu schätzen“, sagt Dirk Böckenhoff zum Schluss. Gerade kleine, handwerklich arbeitende Betriebe wie Bäckereien, Metzgereien oder eben Brennereien seien wichtige Anker in ländlichen Regionen, auch, weil sie Vertrauen schaffen könnten, das große Konzerne zunehmend verspielen. „Es lohnt sich, das zu erhalten, für die Region, für die Identität und für die Vielfalt.“ Seine Botschaft ist klar: Korn ist nicht nur ein Getränk, sondern ein Kulturgut.
Inzwischen hat sich viel getan: Das ehemalige Wohnhaus wurde zum Gästehaus „Koornhuis“ umgebaut, neue Strukturen haben Einzug gehalten. Doch eines ist geblieben: Der Alte Korn schmeckt noch immer wie damals; klar, kräftig und mit viel Geschichte im Glas.
Info: Was macht echten Korn aus und wie entsteht er?
Korn ist nicht gleich Korn. Entscheidend ist, wie gebrannt wird. Während industriell gefertigte Sorten meist auf Effizienz setzen, greifen handwerklich arbeitende Kornbrenner noch auf das klassische Feinbrandverfahren zurück. Doch was bedeutet das genau?
Foto: Petra Bosse (A)
Was ist ein Kornbrenner?
Ein Kornbrenner ist ein Brennereibetrieb oder eine Person, die aus Getreide, meist Roggen, Weizen, Gerste oder Dinkel Kornbrand herstellt. Korn gehört zu den ältesten Spirituosen Europas und ist eine typisch deutsche Spezialität mit geschützter Herkunft.
Der Produktionsprozess beginnt mit dem Einmaischen des Getreides, bei dem Stärke in Zucker umgewandelt wird. Danach folgt die alkoholische Gärung, bevor die Maische in einer Brennblase destilliert wird.
Feinbrand bei Korn – was bedeutet das?
Die Destillation verläuft in zwei Schritten:
Rohbrand: Im ersten Brenndurchgang wird der vergorene Alkohol aus der Maische gewonnen. Das Rohdestillat enthält jedoch noch viele unerwünschte Begleitstoffe.
Feinbrand: Im zweiten Durchgang, dem sogenannten Feinbrand, wird der Rohbrand erneut destilliert. Dabei wird sehr präzise gearbeitet: Der Brenner trennt die sogenannten Vorläufe (mit scharfen, flüchtigen Stoffen), den Mittellauf (das Herzstück mit reinem Ethanol) und die Nachläufe (mit Fuselölen).
Nur der Mittellauf wird für den Korn verwendet – er ist klar, rein und besonders mild. Diese sorgfältige Trennung ist entscheidend für die Qualität des Endprodukts.
Fazit: Handwerk mit Anspruch
Kornbrenner stellen aus Getreide hochprozentigen Alkohol her – meist Kornbrand.
Wer im Feinbrandverfahren brennt, trennt besonders exakt und qualitätsbewusst die verschiedenen Fraktionen des Alkohols.
Dieses Verfahren wird heute nur noch von wenigen handwerklich arbeitenden Brennereien angewendet, ist aber entscheidend für einen hochwertigen, milden und klaren Korn.
Was ist eigentlich Fusel – und warum ist das „Fuselziehen“ so wichtig?
Ganz einfach: Beim Brennen trennt der sogenannte Fuselzieher im Feinbrandverfahren die Spreu vom Weizen, oder besser gesagt: den guten Alkohol von den ungewollten Nebenprodukten. Fusel ist der umgangssprachliche Begriff für unerwünschte Stoffe, die beim Destillieren entstehen, darunter Alkohole höherer Ordnung und Fuselöle, die etwa aus dem Getreide stammen. Sie machen den Alkohol schwer, unrein und verursachen nicht selten den berühmten Kater. Beim Fuselziehen werden diese Stoffe gezielt vom hochwertigen Ethanol getrennt. 👉 Ohne Fuselziehen: trüber Geschmack, schwere Köpfe. 👉 Mit Fuselziehen: klarer Korn, reines Aroma – und ein Hoch auf saubere Handwerkskunst!
Vier Kandidaten bewerben sich um das Bürgermeisteramt in Raesfeld. Für die Kommunalwahl am 14. September 2025 haben sich in der Gemeinde Raesfeld vier Personen um das Amt des Bürgermeisters beworben: Dirk Kuhmann (CDU), Johannes Ostermann (UWG), Andreas Erzkamp (SPD) und der parteilose Einzelbewerber Jonathan Schmidt.
Die Frist zur Einreichung der Wahlvorschläge für die Kommunalwahlen am 14. September 2025 ist am 7. Juli um 18 Uhr abgelaufen. Für das Bürgermeisteramt, die Wahlbezirke sowie die Reservelisten wurden keine Mängel festgestellt, alle Wahlvorschläge wurden zugelassen.
Sitzung des Wahlausschusses: Prüfung der Vorschläge
Am 8. Juli 2025 trat der Wahlausschuss der Gemeinde Raesfeld nach ordnungsgemäßer Einladung zusammen. Ziel der Sitzung war die Prüfung und Entscheidung über die Zulassung der eingereichten Wahlvorschläge zur Kommunalwahl am 14. September. Der Vorsitzende eröffnete die Sitzung um 17 Uhr und verpflichtete die Beisitzenden und die Schriftführerin zur unparteiischen Amtsausübung sowie zur Verschwiegenheit – insbesondere im Hinblick auf wahlgeheime Vorgänge.
Öffentlichkeit, Zeitpunkt und Tagesordnung waren gemäß § 6 Absatz 2 Satz 1 der Kommunalwahlordnung rechtzeitig bekannt gemacht worden. Auch die Vertrauenspersonen aller eingereichten Wahlvorschläge wurden schriftlich eingeladen.
Vorgestellte Wahlvorschläge
Der Vorsitzende legte dem Wahlausschuss die folgenden Wahlvorschläge vor:
A. Wahl des Bürgermeisters / der Bürgermeisterin:
Dirk Kuhmann, CDU, Verwaltungsbeamter, geb. 1976 in Rhede,
Johannes Ostermann, UWG, geb. 1990 in Wesel, staatl. geprüfter Agrarbetriebswirt,
Jonathan Schmidt, selbst. Bürokaufmann, geboren 1987 in Duisburg, Einzelbewerber (parteilos).
B. Direktkandidaten in den Wahlbezirken:siehe Anhang II C. Bewerberinnen und Bewerber auf den Reservelisten:siehe Anhang III
Ergebnis der Vorprüfung
Die eingegangenen Wahlvorschläge trugen jeweils den erforderlichen Eingangsvermerk. Kein Vorschlag war verspätet. In der Sitzung wurden die Unterlagen im Detail geprüft. Die Kontrolle umfasste unter anderem:
Korrekte Bezeichnung von Partei oder Wählergruppe bzw. Einzelbewerbung
Satzung, Programm und Vorstandsnachweis bei Parteien oder Wählergruppen
Ordnungsgemäße Aufstellung und Dokumentation der Kandidatinnen und Kandidaten
Gültige Unterschriften, Bescheinigungen der Wählbarkeit und des Wahlrechts
Zustimmungserklärungen der Bewerberinnen und Bewerber
Der Wahlausschuss beschloss einstimmig, alle fristgerecht eingereichten Wahlvorschläge zuzulassen. Die vollständige Liste der zugelassenen Bewerbungen ist in Anhang IV aufgeführt.
Ein imposanter LKW samt Anhänger parkte am 26. und 27. Juni mitten auf dem Schulhof der Silvesterschule Erle.
Anlass war das 20-jährige Jubiläum des Fördervereins, der gemeinsam mit der Schule und der Fahrschule Strothmann die Aktion „Toter Winkel“ organisierte. Ziel war es, Grundschülern die Gefahren im Straßenverkehr eindrücklich und praxisnah zu vermitteln.
LKW-Erlebnis mit Aha-Effekt
Alle Klassen durften den LKW nacheinander erkunden und selbst auf dem Fahrersitz Platz nehmen. Von dort aus wurde schnell klar, wie eingeschränkt die Sicht für LKW-Fahrer trotz Spiegeln und Technik ist. Flatterband markierte den toten Winkel, dort stellte sich jeweils die ganze Klasse auf. Der Blick aus dem Führerhaus bestätigte: Kein einziges Kind war zu sehen. Nicht nur die Kinder zeigten sich beeindruckt, auch die Lehrkräfte lobten die anschauliche Vermittlung der wichtigen Sicherheitsbotschaft.
Engagement aus dem Ehrenamt
„Wir vom Förderverein haben Anfang des Jahres überlegt, wie wir unser Jubiläum gestalten könnten. Ich kannte die Aktion aus Dorsten und war sofort begeistert, genauso wie der gesamte Vorstand“, berichtete Jonathan Schmidt, 1. Vorsitzender des Fördervereins. Nach Rücksprache mit dem Schulteam wurde das Projekt fest in den Unterricht integriert.
Auch die Gemeinde Raesfeld unterstützte das Engagement. Vertreter Jörg Heselhaus überreichte dem Förderverein zum Jubiläum einen Scheck über 125 Euro und gratulierte persönlich, inklusive LKW-Test auf dem Fahrersitz.
Unterstützung aus der Region
Die Fahrschule Strothmann stellte nicht nur den LKW, sondern auch einen Fahrschullehrer für beide Tage kostenfrei zur Verfügung. „Eine fabelhafte Idee“, lautete die Rückmeldung von Geschäftsführer Jonas Strothmann.
Leihhühner als Jubiläumsgeschenk
Als weiteres Geschenk zum Jubiläum finanziert der Förderverein ein neues Schulprojekt: Zwei Wochen lang werden sogenannte Leihhühner auf dem Schulgelände einziehen. „Wir wollten der Schule etwas Besonderes schenken. Die Wahl fiel auf dieses tiergestützte Projekt“, so Schmidt. Nach den Sommerferien lernen die Kinder dadurch praxisnah Verantwortung, artgerechte Haltung und den Alltag mit Tieren kennen.
Der Förderverein bedankt sich herzlich bei allen Unterstützern, die zum Gelingen des Projekts beigetragen haben.