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Petition zum Erhalt des Brustzentrums in Dorsten – für Frauen und Männer

Brustkrebs betrifft auch Männer – ein oft unterschätztes Risiko. Brustkrebs wird häufig als reine Frauenkrankheit wahrgenommen, doch auch Männer können betroffen sein. Zwar erkranken sie seltener, aber die Diagnose ist oft mit besonderen Herausforderungen verbunden, da Brustkrebs bei Männern weniger bekannt ist und Symptome später erkannt werden.

Brustzentrum am St. Elisabeth-Krankenhaus in Dorsten

Das Brustzentrum am St. Elisabeth-Krankenhaus in Dorsten stellt einen unverzichtbaren Bestandteil der medizinischen Versorgung dar. Es bietet hochqualifizierte Pflege und trägt durch frühzeitige Diagnosen maßgeblich zur Lebensrettung bei. Doch im Zuge der geplanten Krankenhausreform 2026 droht die Schließung des Zentrums. Eine Petition setzt sich für dessen Erhalt ein.

Warum das Brustkrebszentrum so wichtig ist

Steigende Patientenzahlen und gut etablierte Strukturen belegen die Notwendigkeit des Brustzentrums in Dorsten. Eine Schließung würde eine erhebliche Versorgungslücke hinterlassen und insbesondere für Frauen in der Region den gleichberechtigten Zugang zur Gesundheitsversorgung erschweren.

Der Appell richtet sich an das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Es wird gefordert, das Zentrum zu erhalten, da es essenziell für die Gemeinschaft und lebensrettend ist.

Brustkrebs betrifft nicht nur Frauen

Obwohl Brustkrebs hauptsächlich Frauen betrifft, sollten sich auch Männer angesprochen fühlen. Denn auch sie können erkranken – wenn auch seltener. Jährlich erhalten in Deutschland etwa 750 Männer die Diagnose Mammakarzinom. Zum Vergleich: Bei Frauen liegt diese Zahl bei rund 70.000, womit Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen aller Altersgruppen ist.  Anlaufstellen für die Behandlung sind auch für Männer die zertifizierten Brustkrebszentren, Beratung und Informationen gibt es bei den Krebsberatungsstellen der Landeskrebsgesellschaften

Bedeutung der wohnortnahen medizinischen Versorgung

Die Notwendigkeit einer guten ärztlichen Nahversorgung zeigt sich am Beispiel der Augenklinik in Raesfeld. Patienten aus der gesamten Region nehmen teils lange Anfahrtswege in Kauf, um dort behandelt zu werden. Besonders ältere Menschen sind auf eine wohnortnahe medizinische Versorgung angewiesen, etwa bei regelmäßigen Behandlungen gegen altersbedingte Makuladegeneration (AMD). Statt lange Fahrten nach Ahaus oder in andere Städte unternehmen zu müssen, profitieren viele Betroffene von kurzen Wegen.

Auch für die Bürger in Raesfeld ist eine gute medizinische Infrastruktur von großer Bedeutung. Ein wohnortnahes Brustzentrum – wie in Dorsten – erspart den Patienten lange Anfahrten quer durch das Münsterland oder das Ruhrgebiet.

Jetzt handeln – Petition unterzeichnen

Das Brustzentrum in Dorsten leistet einen entscheidenden Beitrag zur medizinischen Versorgung der Region. Um dessen Erhalt zu sichern, ruft das Team Brustkrebs Sponsorenlauf Dorsten zur Unterstützung auf. Die Petition ist eine Möglichkeit, sich aktiv für den Fortbestand dieser wichtigen Einrichtung einzusetzen.

Unterstützen Sie den Erhalt des Brustzentrum in Dorsten – unterzeichnen Sie jetzt die Petition!

📍 Hier geht es zur Petition: Change.Org

Info: Risikofaktoren für Brustkrebs bei Männern

Die genauen Ursachen für Brustkrebs sind nicht immer medizinisch erklärbar. Einige Faktoren erhöhen jedoch das Erkrankungsrisiko für Männer:

  • Alter: Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko.
  • Hormonelles Ungleichgewicht: Ein höherer Anteil weiblicher Geschlechtshormone im männlichen Körper kann die Entstehung von Brustkrebs begünstigen.
  • Genetische Faktoren: Männer mit familiärer Vorbelastung oder einer angeborenen Chromosomenstörung (z. B. Klinefelter-Syndrom) haben ein erhöhtes Risiko.
  • Vorerkrankungen: Diabetes mellitus, Prostatakrebs, Lebererkrankungen, Schilddrüsenüberfunktion oder Hodenentzündungen können mögliche Risikofaktoren sein.
  • Radioaktive Strahlung: Eine direkte Bestrahlung des Brustgewebes, etwa durch eine frühere Krebsbehandlung, kann das Risiko erhöhen.
  • Lebensstil: Übergewicht, hoher Alkoholkonsum, Rauchen und Bewegungsmangel können ebenfalls eine Rolle spielen. Quelle: BEK

Kreis Borken: Hohe Senioren-Erwerbstätigkeit, wenig Alkoholkranke

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Eine aktuelle Analyse zeigt: Im Kreis Borken sind überdurchschnittlich viele Seniorinnen und Senioren berufstätig, während die Zahl der alkoholbedingten Krankenhausaufenthalte zu den niedrigsten in NRW gehört.

Statistiker Markus Wydera von der Stabstelle der Kreisverwaltung stellt in seinem Bericht „Kreis Borken in der Statistik“ aktuelle Daten des Statistischen Landesamtes (IT.NRW) vor.

Erwerbstätigkeit im Seniorenalter

Zum Zensusstichtag am 15. Mai 2022 waren 15,1 Prozent der Menschen ab 65 Jahren im Kreis Borken erwerbstätig – die höchste Quote in Nordrhein-Westfalen und rund fünf Prozentpunkte über dem Landesdurchschnitt.

Alkoholbedingte Krankenhausbehandlungen

Im Jahr 2023 mussten 995 Personen aus dem Kreis Borken wegen übermäßigem Alkoholkonsum stationär behandelt werden. Mit 262 Fällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner lag der Kreis auf Platz drei der niedrigsten Fallzahlen in NRW. Der Landesdurchschnitt betrug 353 Fälle pro 100.000 Personen.

Femeichenpark in Erle – Feierliche Eröffnung am 27. April 2025

Femeichenpark in Erle – Feierliche Einweihung mit buntem Programm für große und kleine Gäste.

Am Sonntag, den 27. April 2025, wird der neu gestaltete Femeichenpark in Erle offiziell eröffnet. Die Gemeinde Raesfeld und die Katholische Kirchengemeinde laden alle Bürgerinnen und Bürger zu einem großen Bürgerfest ein. Die Eröffnung wird mit einem abwechslungsreichen Programm für Jung und Alt begleitet. Parallel dazu startet der traditionelle Radwandertag des Gemeindesportverbandes (GSV), dessen Route erstmals am Femeichenpark beginnt und endet.

Femeiche Erle Eröffnung des Femeichenparks
Foto: Petra Bosse/Archiv

Neugestaltung durch Landesförderung

Im vergangenen Jahr wurde das Gelände rund um die historische Erler Femeiche umfassend umgestaltet. Die Maßnahmen wurden durch eine Landeszuwendung in Höhe von 250.000 Euro aus der Struktur- und Dorfentwicklung ermöglicht. Die letzten Arbeiten am Außengelände sollen bis Ende April abgeschlossen sein.

Geplanter Ablauf der Eröffnung

  • 10:00 Uhr: Reisesegen durch Pfarrer Fabian Tilling
  • 11:30 Uhr: Offizielle Eröffnung mit den Erler Jägern
    • Begrüßung durch Bürgermeister Martin Tesing und Pfarrer Fabian Tilling
    • Parallel: Start des Radwandertags
  • 14:00 Uhr: Walter Großewilde gibt eine kurze Einführung in die Femegerichtsbarkeit. Anschließend ist die Aufführung der historischen Gerichtsverhandlung von 1441 in mittelalterlichen Gewändern und in Erler Platt mit einer kurzen Einführung in das Tatgeschehen des historischen Femegerichts durch Carlo Behler, Heimatverein Erle, geplant. Zum Schluss geben die Brejpottspöllers den Femeichen-Rap und singen das Erlske Leeds.
  • 15:00 Uhr: Konzert des Fanfarencorps Raesfeld
  • 12:00, 14:30 und 16:00 Uhr: Geführte Touren durch den Femeichenpark mit Bauamtsleiter Bernd Roters.

Ganztägiges Rahmenprogramm

Neben den Hauptveranstaltungen gibt es ein vielfältiges Angebot für Besucher aller Altersgruppen:

  • Kulinarisches Angebot
    • Getränkestand des Gemeindesportverbandes mit Tombola und Verlosung
    • Bratwurstverkauf
    • Kuchenstand der Kirchengemeinde
  • Kinderprogramm
    • Spielmobil des Ortsmarketing Raesfeld
    • Kinder-Rallye um die Femeiche
    • Naturpark Hohe Mark mit Infomobil und Kinderaktionen
  • Ausstellungen & Kunst
    • LEGO-Modell der Femeiche von Philipp Honvehlmann
    • Kunstwerke der Künstlergruppe „Dasselbe anders“

Finanzierung und Organisation

Die Kosten für die Veranstaltung belaufen sich auf etwa 3.000 Euro. Die Katholische Kirchengemeinde wird sich als Mitveranstalter an den Ausgaben beteiligen. Da die Mittel nicht im Haushalt 2025 eingeplant waren, sollen sie außerplanmäßig zur Verfügung gestellt werden.

Lachsalven garantiert: Die plattdeutsche Theatergruppe Erle begeistert erneut!

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Fünf Veranstaltungen – alle ausverkauft!. Was für einen Abend! Die plattdeutsche Theatergruppe aus Erle hat am Samstagabend erneut bewiesen, dass sie nicht nur Dialekt, sondern auch Comedy auf höchstem Niveau beherrschen.

Das Publikum im Saal von Brömmel-Wilms kam aus dem Lachen nicht mehr heraus – es wurde geschnattert, gestikuliert und gestritten, dass selbst die Souffleuse kaum hinterherkam. Wer dabei war, weiß: Hier wurde nicht nur gespielt, hier wurde mit voller Leidenschaft geliefert!

Plattdeutsche Theatergruppe begeistert im Saal von Brömmel-Wilms 2025
Lachsalven garantiert. Foto: Petra Bosse

Erler beweisen erneut schauspielerisches Talent

Schon die zweite Aufführung der plattdeutschen Theatergruppe Erle am Samstagabend im Saal von Brömmel-Wilms war ein voller Erfolg. Und auch die kommenden Termine versprechen beste Unterhaltung!

Wer glaubte, man müsse Plattdeutsch perfekt verstehen, um mitzulachen, der irrt: Die Spielfreude und das Talent der Darsteller sprechen für sich. Doch für diejenigen, die die plattdeutschen Dialoge verstehen, gab es noch ein Sahnehäubchen obendrauf – Lachtränen inklusive!

Plattdeutsche Theatergruppe begeistert im Saal von Brömmel-Wilms 2025
Foto: Petra Bosse

Ein Landwirt, der keinen Besuch mag

Im Mittelpunkt der turbulenten Komödie steht Jens Petersen (Benny Bente), ein eingefleischter Einzelgänger, der seinen Hof lieber ohne Besuch genießt. Seine redselige Nachbarin Gesche (Helene Dickmann) hat es ohnehin nicht leicht mit ihm, doch das Leben des mürrischen Landwirts gerät völlig aus den Fugen, als ein Brief alles verändert.

Plattdeutsche Theatergruppe begeistert im Saal von Brömmel-Wilms 2025 (
Wenn der Postbote (Bernd Klaus) klingelt, dann… Foto: Petra Bosse

Ein Brief mit Folgen

Der neugierige Briefträger Heini (Bernd Klaus), für den das Briefgeheimnis eher eine lockere Empfehlung ist, überbringt eine überraschende Nachricht: Tante Ilse (Eva Fölting), eine schwerreiche Hotelmanagerin aus England, will ihren Neffen endlich kennenlernen. Doch wer ist diese mysteriöse Tante, die von sich behauptet, die ganz großen Stars zu kennen – von Helene Fischer bis Florian Silbereisen? Kann das den pragmatischen Jens beeindrucken?

Plattdeutsche Theatergruppe begeistert im Saal von Brömmel-Wilms 2025 (
Der Bürgermeister (Ludger Schleking r.) sieht in dem Besuch große Chancen für den Ort. Foto: Petra Bosse

Plötzlich im Rampenlicht

Nicht nur Jens steht unter Schock, auch Bürgermeister Ludger Schleking sieht in Tante Ilse eine große Chance: Vielleicht investiert sie ja in ein schickes Hotel für das Dorf? Kurzerhand wird ein großes Fest organisiert, und aus dem verschrobenen Landwirt soll ein vorzeigbarer Gastgeber werden. Doch das bedeutet: neue Kleidung, gute Manieren – und idealerweise auch eine Frau an seiner Seite!

Vom Eigenbrötler zum Charmeur?

Jens‘ Kumpel Harm (Christoph Ossing) wird zur Unterstützung herangezogen, doch ausgerechnet er ist in Sachen Frauen genauso unbeholfen wie Jens selbst. Währenddessen hofft Nachbarin Annelene (Annette Krampe), dass sich nun endlich etwas zwischen ihr und Jens entwickelt. Aber kann ein stabiler Bauer wirklich zum Gentleman werden?

Plattdeutsche Theatergruppe begeistert im Saal von Brömmel-Wilms 2025 (

Ein Abend voller Witz und Spielfreude

Unterstützt wird das Ensemble von Gisela Brömmel als Souffleuse. Eines ist sicher: Auch bei den nächsten Aufführungen bleibt im Saal kein Auge trocken.

UWG-Antrag: Abwasserwärme für Raesfeld nutzen

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Antrag der UWG an die Gemeindeverwaltung Raesfeld zur Nutzung der Abwasserwärme.

Die UWG-Fraktion Raesfeld hat einen Antrag an die Gemeindeverwaltung gestellt, um die Nutzung der thermischen Energie aus Abwasser als integralen Bestandteil der geplanten Kläranlagenerweiterung zu berücksichtigen. Ziel sei es, das energetische Potenzial des Abwassers zu erschließen und zu nutzen, um einen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung in der Gemeinde zu leisten.

Integration in das Vergabeverfahren

Das zuständige Ingenieurbüro soll im Rahmen der Ausschreibungen verpflichtet werden, ein Konzept zur Nutzung der Restenergie des Abwassers zu entwickeln. Dies umfasse die Prüfung technischer Möglichkeiten sowie eine Wirtschaftlichkeitsanalyse.

„Die Nutzung von Abwasserwärme bietet eine innovative und nachhaltige Lösung, um unsere Gemeinde energetisch zukunftsfähig aufzustellen“, erklärte UWG-Fraktionsvorsitzender Volkker van Wasen.

Berücksichtigung lokaler Wärmebedarfe

Die Planung solle den möglichen Anschluss an ein lokales Wärmenetz oder eine direkte Nutzung prüfen. Die Ergebnisse der Planungsphase sollen dem Gemeinderat zur Beratung vorgelegt werden, um eine transparente Entscheidungsfindung zu gewährleisten.

Fördermöglichkeiten prüfen

Die Verwaltung wird beauftragt, mögliche Förderprogramme für die Umsetzung der Abwassernutzung zu identifizieren und entsprechende Anträge vorzubereiten.

Begründung des Antrags

Die Nutzung von Abwasserenergie stelle eine innovative Möglichkeit dar, CO2-Emissionen zu reduzieren und erneuerbare Energien zu fördern. Durch den Einsatz moderner Technologien wie Wärmetauscher und Wärmepumpen könne die Wärme aus Abwasserströmen effizient zurückgewonnen werden. Diese Form der thermischen Energiegewinnung biete das Potenzial, langfristig die Energiekosten zu senken.

Zusätzlich könnten Förderprogramme auf Landes- und Bundesebene die Wirtschaftlichkeit solcher Projekte weiter steigern. „In vielen Kommunen wurden bereits positive Erfahrungen mit der Nutzung von Abwasserwärme gemacht. Das sollten wir auch in Raesfeld nutzen“, betonte van Wasen.

Die technische Umsetzbarkeit und der Erfolg solcher Systeme seien durch zahlreiche vergleichbare Projekte belegt. Sowohl Neuinstallationen als auch Nachrüstungen bestehender Anlagen seien möglich.

Für Raesfeld bedeute die Nutzung dieser lokalen Energiequelle nicht nur eine Stärkung des Wirtschaftsstandorts, sondern auch eine erhöhte Unabhängigkeit von externen Energieversorgern. „Dieses Konzept vereint ökologische Nachhaltigkeit mit wirtschaftlichen Vorteilen und lokaler Energieautonomie“, so van Wasen weiter.

Die UWG Raesfeld sieht in diesem Vorhaben eine zukunftsweisende Chance, die Gemeinde ökologisch und wirtschaftlich nachhaltig weiterzuentwickeln, und bittet daher um Zustimmung zu diesem Antrag.

Dieser Antrag soll dem zuständigen Gremium nach der Geschäftsordnung zur Beratung vorgelegt werden.

CDU Raesfeld beantragt Ergänzungen im Bürgerpark

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Der Bürgerpark in Raesfeld ist ein beliebter Treffpunkt – doch aus Sicht der CDU gibt es noch Verbesserungsbedarf. Basierend auf einer Bürgerumfrage beantragte die CDU-Fraktion die Ergänzung des Parks um zusätzliche Spielgeräte für Kinder sowie weitere Sitzgelegenheiten. Der Antrag soll nun im zuständigen politischen Gremium beraten werden.

Die CDU-Fraktion hat einen Antrag zur Erweiterung des Bürgerparks eingereicht. In einem Schreiben schlägt der Fraktionsvorsitzende Bernhard Bölker die Verwaltung vor, eine Prüfung der Möglichkeiten zur Ergänzung des Parks um zusätzliche Spielgeräte und Sitzgelegenheiten zu erweitern.

Hintergrund des Antrags sei eine im Herbst 2024 durchgeführte Umfrage des CDU-Gemeindeverbands zur Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger mit der Lebensqualität und der politischen Transparenz in der Gemeinde.

Mehr Spielmöglichkeiten für Kinder

Dabei sei, so Bölker, der Bürgerpark zwar grundsätzlich positiv bewertet worden, aber viele Befragte wünschten sich jedoch mehr Spielmöglichkeiten für Kinder sowie zusätzliche Sitzgelegenheiten.

Die CDU-Fraktion bittet darum, den Antrag in die Beratung des zuständigen politischen Gremiums aufzunehmen.

CDU Raesfeld: Dirk Kuhmann als Bürgermeisterkandidat bestätigt

Mitgliederversammlung der CDU Raesfeld-Erle-Homer: Dirk Kuhmann einstimmig als Bürgermeisterkandidat gewählt.

Am Donnerstagabend fand im Saal von Brömmel-Wilms die Mitgliederversammlung des CDU-Gemeindeverbands Raesfeld-Erle-Homer statt. Wichtigster Tagesordnungspunkt war die Wahl des Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl 2025. Mit Dirk Kuhmann stellte die CDU einen Kandidaten auf, der auf eine langjährige Verwaltungserfahrung zurückblicken kann. Die Mitglieder entschieden sich einstimmig für ihn. Besonders junge Menschen könnten von Kuhmanns Plänen profitieren, etwa durch die Einführung eines Jugendbeirats oder den Ausbau der digitalen Verwaltung. Zu Gast waren Markus Jasper, Kreisgeschäftsführer der CDU, und Bettina Stenkamp, Vorsitzende der Jungen Union Borken.

Bürgermeisterwahl Gemeindeverband Raesfeld Vorstand CDU
vl. l.: Fraktionsvorsitzender der CDU Bernhard Bölker, Louis Lammersmann (1. stell. Vorsitzender) Bärbel Unnebrink (2. stell. Vorsitzende), designierter Bürgermeisterkandidat Dirk Kuhmann, Vorsitzende Dr. Gerswid Altendorf-Weber und Wahlleiterin Bettina Stenkamp. Foto: Petra Bosse

CDU verzeichnet Mitgliederzuwachs

Bereits zu Beginn der Veranstaltung hob Wahlleiterin Bettina Stenkamp eine positive Entwicklung hervor: „Der Gemeindeverband Raesfeld-Erle-Homer konnte seit November 27 neue Mitglieder gewinnen.“ Dies sei ein Zeichen für das wachsende Interesse an kommunalpolitischer Arbeit.

Einstimmige Nominierung von Dirk Kuhmann

In einer gemeinsamen Vorstands- und Fraktionssitzung wurde Dirk Kuhmann offiziell als CDU-Kandidat für das Bürgermeisteramt nominiert. Die Wahlleiterin betonte: „Dirk Kuhmann überzeugt mit seiner starken Führungskompetenz und seinem tiefgehenden Verwaltungswissen.“ Besonders seine Fähigkeiten im Umgang mit bürokratischen Strukturen und seine soziale Kompetenz wurden hervorgehoben.

Auch Dr. Gerswid Altenhoff-Weber, Vorsitzende des Ortsverbands, lobte den Kandidaten: „Dirk Kuhmann kennt die Gemeinde aus verschiedenen Perspektiven und wird sie mit Augenmaß und Sachverstand weiterentwickeln.“

Bürgermeisterkandidat Kommunalwahl 2025 Raesfeld Dirk Kuhmann
Dirk Kuhmann. Foto: Petra Bosse

Dirk Kuhmann stellt sich vor

Dirk Kuhmann, 48 Jahre alt, ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. „Ich bin in Raesfeld geboren und der Liebe wegen nach Erle gezogen“, erzählte er den Anwesenden. Beruflich begann er seine Laufbahn 1993 bei der Gemeinde Schermbeck, bevor er sich zum Diplom-Verwaltungswirt weiterqualifizierte. Derzeit leitet er in der Stadtverwaltung Rhede den Fachbereich Betriebe & Immobilien.

Seine beruflichen Stationen im Überblick:

  • 1993 – 2001: Gemeinde Schermbeck, Bauamt
  • 2005 – 2010: Gemeinde Raesfeld, stellvertretender Ordnungs- und Sozialamtsleiter. Mitarbeit an Projekten rund um das Schloss Raesfeld
  • 2010 – 2011: Landesamt für Aus- und Fortbildung der Polizei NRW, Bau- und Liegenschaftskoordination
  • Seit 2011 (heute): Wirtschafts- und Unternehmensförderung, Fachbereichsleiter für Bildung, Sport und Soziales. Aktuell Leiter des Fachbereichs Betriebe & Immobilien (u. a. Hochbau, Abwasserentsorgung, Stadtentwicklung),

Seine Freizeit verbringt er gerne mit Rennradfahren, Tennis und der Jagd.

Vision für Raesfeld-Erle-Homer

„Mein Ziel ist es, unsere Gemeinde gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern weiterzuentwickeln“, erklärte Kuhmann. „Ich möchte mich für eine starke, leistungsfähige und transparente Verwaltung einsetzen und die Verwaltung gemeinsam mit den Verwaltungsmitarbeitenden, der Bürgerschaft und der Politik weiterentwickeln. Dazu gehören für mich unter anderem Bürgersprechstunden mit dem Bürgermeister, nicht nur im Rathaus, sondern auch bei den Menschen vor Ort.“

Eine CDU-Umfrage zeigte, dass 70 % der Einwohner gerne in Raesfeld leben, jedoch auch Verbesserungspotenzial sehen. Besonders gefragt seien:

  • Ausbau der Fahrrad- und Wirtschaftswege
  • Stärkere Verbindung zwischen Politik und Gesellschaft
  • Weiterentwicklung der Infrastruktur

Kernpunkte seines Programms

1. Wirtschaft & Einzelhandel stärken

  • Direkte Ansprechpartner in der Verwaltung für Unternehmen
  • Ansiedlung neuer Firmen mit kurzen Entscheidungswegen
  • Unterstützung von Einzelhandel, Gastronomie und Gewerbe

2. Familie & Bildung

  • Ausbau von hochwertigen Kita-Plätzen und flexiblen Betreuungszeiten
  • Grundschulen in Raesfeld und Erle zu stärken und zu unterstützen, sowie die weiterführende Schule Julia Koppers Gesamtschulstandort Raesfeld als attraktiven Schulstandort in Raesfeld zu verstehen
  • Einführung eines Jugendbeirates, um junge Menschen aktiv einzubeziehen

Daneben gelte es auch, Kindern und Jugendlichen eine Stimme zu verschaffen. Stichwort Jugendbeteiligung: „Ich kann mir vorstellen, in regelmäßigen Abständen mit den Kindern und Jugendlichen ins Gespräch zu kommen, ihre Anliegen kennenzulernen und sie so weit wie möglich umzusetzen. In einem weiteren Schritt ist es für mich erstrebenswert, Jugendliche an politischen Angelegenheiten zu beteiligen, die sie betreffen, beispielsweise die Bildung eines Jugendbeirates“.

3. Bezahlbares Wohnen & nachhaltige Ortsentwicklung

  • Bereitstellung von bezahlbaren Baugrundstücken
  • Unterstützung von Familien mit dem Förderprogramm „Jung kauft Alt“
  • Nachhaltiges und zukunftsorientiertes Bauen unter Berücksichtigung landwirtschaftlicher Interessen

Für Familien, junge Menschen und Senioren müsse es auch zukünftig bezahlbaren Wohnraum geben. „Dazu gehören für mich auch die Vorhaltung und Bereitstellung von bezahlbaren Wohnbaugrundstücken, die Innenverdichtung und die Unterstützung von Familien durch das Förderprogramm Jung kauft Alt, bei dem Familien, die ein altes Haus kaufen und sanieren, finanzielle Unterstützung erhalten können“.

4. Ehrenamt & Vereine

  • Einrichtung eines Ehrenamtskoordinators, der als Ansprechpartner dient
  • Stärkere Unterstützung für Sport-, Kultur- und Sozialvereine

5. Infrastruktur verbessern

  • Sanierung von Wirtschaftswegen mit jährlichem Budget
  • Ausbau der ärztlichen Versorgung
  • Förderung von Nahwärmeversorgung und Klimaschutzprojekten
  • Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur, inklusive eines neuen Fahrradwegs von Raesfeld nach Homer

6. Digitalisierung & Verwaltung modernisieren

  • Digitalisierung der Rathausprozesse und Einführung eines Bürger-Terminals zur Abholung von Dokumenten
  • Nutzung künstlicher Intelligenz (KI), um den Fachkräftemangel in der Verwaltung zu kompensieren
  • Bürgerbeteiligung auf Augenhöhe durch regelmäßige Bürgersprechstunden und digitale Plattformen

Führungsstil und Motivation

Dirk Kuhmann erklärte, er wolle nicht nur Zuhörer und Umsetzer, sondern auch Initiator und Erklärer sein. Die Verwaltung müsse für die Bürgerinnen und Bürger ein verlässlicher Partner sein, der Bürokratie vereinfache und Hürden abbaue.

Laut Kuhmann habe sich Raesfeld-Erle-Homer unter der Führung des CDU-Gemeindeverbandes stark entwickelt. Sein Ziel sei es, diesen Erfolg fortzuführen – mit sinnvollen, planbaren und bezahlbaren Investitionen.

Nicht zuletzt sei es ihm wichtig, die Verwaltung als attraktive und moderne Arbeitgeberin am Arbeitsmarkt zu positionieren und für ein gutes Arbeitsklima zu sorgen, damit sie weiterhin leistungsfähig bleibe. „Seitens des CDU-Gemeindeverbandes, Udo Rößing Bürgermeister a. D., Andreas Grotendorst a. D. sowie Bürgermeister Martin Tesing und der Verwaltung wurde sehr gute Arbeit geleistet. Sonst wären wir nicht da, wo wir aktuell sind“, betonte er. Dieses Verständnis und diese Einstellung sollten auch in Zukunft Bestand haben.

Damit dies gelinge, müsse man alle anpacken und Raesfeld gemeinsam erfolgreich entwickeln. Sinnvolle, planbare und bezahlbare Investitionen sollten das Denken und Handeln in der Politik und der Verwaltung prägen.

Als Raesfelder Junge fühle er sich mit diesem Ort stark verbunden und wolle sein Herz einbringen, um gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern die Gemeinde zukunftsfähig aufzustellen. Gemeinsam erfolgreich entwickeln. So gehe Raesfeld, und das sei seine Herzensangelegenheit. Es gebe viel zu tun. Packen wir es gemeinsam erfolgreich an!

Dr. Gerswid Altenhoff-Weber, Vorsitzende des Ortsverbands Raesfeld und Dirk Kuhmann
Gratulantin Dr. Gerswid Altenhoff-Weber, Vorsitzende CDU Gemeindeverband Raesfeld. Foto: Petra Bosse

Einstimmige Wahl

In einer geheimen Abstimmung stimmten alle 40 anwesenden CDU-Mitglieder für Dirk Kuhmann als ihren Bürgermeisterkandidat.

Statements zur Wahl von Dirk Kuhmann

Udo Rößing: „Ich bin erfreut, dass man einen so guten Mann hat, der bereit ist, in Raesfeld zu arbeiten. Ich vertraue ihm wirklich, diese Gemeinde gut zu vertreten.“

Hans-Dieter Strothmann: „Aus meiner Sicht ist das eine vorzügliche Wahl. Ich kenne Dirk Kuhmann schon sehr lange, da er aus meiner Nachbarschaft stammt. Er hat eine hervorragende Ausbildung genossen und sich heute Abend umfassend präsentiert. Ich war sehr beeindruckt und denke, dass wir eine sehr, sehr gute Wahl getroffen haben.“

Bernhard Bölker: „Ich habe es eben auch in seiner Vorstellungsrede gehört – er kann alle Bereiche in der Verwaltung und in der Gemeinde abdecken.“

Karl-Heinz Tünte: „Ich halte Dirk Kuhmann für einen sehr fähigen und zugänglichen Menschen und glaube, dass die CDU mit ihm einen sehr guten Kandidaten ins Rennen schickt.“

Tobias Honvehlmann: „Ich finde Dirk Kuhmann als Bürgermeisterkandidaten sehr geeignet. Ich kenne ihn schon länger aus der Nachbarschaft und auch persönlich. Inzwischen ist er für mich ein Freund, den ich als Person sehr schätze. Er ist total menschlich und legt großen Wert auf zwischenmenschliche Beziehungen – und finde das ich gut.“

Arno Brömmel: „Mit Dirk Kuhmann verbinde ich Kompetenz und fachliche Sachlichkeit für dieses Amt.“

Udo Rößing und Dirk Kuhmann, Bürgermeisterkandidat CDU Raesfeld
Gratulation nach der Wahl – Ehrenbürgermeister Raesfeld a. D. Udo Rößing. Foto: Petra Bosse
Dirk Kuhmann und Charlotte Meiners Gratualtion zur Wahl als Bürgermeisterkandidat der CDU Raesfeld
Auch Charlotte Meiners aus Erle gratulierte Dirk Kuhmann , dem designierten Bürgermeisterkandidaten der CDU Raesfeld und wünschte ihm viel Erfolg für die anstehende Kommunalwahl 2025. Foto: Petra Bosse

Warntag 2025: Warnsysteme im Kreis Borken erfolgreich getestet

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Landrat Dr. Kai Zwicker: „Aus Sicht der Kreisleitstelle haben die Warnsysteme funktioniert!“

Kreis Borken. Am heutigen Donnerstag (13. März 2025) fand der landesweite Warntag statt, bei dem die Warnsysteme für den Ernstfall getestet wurden. Nach Einschätzung der Leitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst des Kreises Borken verlief der Probealarm im Westmünsterland ohne größere Probleme. „Jedenfalls habe es aus Kreissicht keine Schwierigkeiten gegeben“, teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Ob es lokal zu Störungen gekommen ist, werde nun von den kommunalen Ordnungsämtern und Feuerwehren überprüft.

Warntag-Kreis-Borken-2025
Foto: Petra Bosse

Alle 17 Städte und Gemeinden im Kreisgebiet beteiligen sich am Warntag. Punkt 11 Uhr ertönten kreisweit 147 Sirenen, während die Warn-App NINA sowie der „Cell Broadcast“ über Smartphones Warnmeldungen verschickten. Auch die direkte Einsprechmöglichkeit der Kreisleitstelle im laufenden Programm von RADIO WMW wurde erfolgreich getestet.

Informationen im Ernstfall

Hendrik Schuurmann, Leiter des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung der Kreisverwaltung, betonte, dass die Bevölkerung im Ernstfall über verschiedene Kanäle informiert werde. Neben den Sirenen-Alarmen gibt es vor allem Warn-Apps, lokale Radiosender wie RADIO WMW und WDR 2 sowie digitale Plattformen zentrale Informationsquellen.

Für akute Krisen, Notfälle und Gefährdungslagen stellt der Kreis Borken folgende Informationsangebote bereit:

🔹 Internet-Portal des Kreises Borken
🔹 X (Twitter): @akutkreisborken
🔹 Facebook: Kreis Borken
🔹 Instagram: Kreis Borken

Falls erforderlich, kann der Kreis Borken außerdem Lautsprecherdurchsagen veranlassen, ein Bürgertelefon einrichten oder eine Personenauskunftsstelle bereitstellen.

Weitere Informationen zu den Warnmitteln im Kreis – auch in mehreren Fremdsprachen – sowie das Faltblatt „Sirenen im Kreis Borken – Warn- und Informationssystem für die Bevölkerung“ stehen unter akut.kreis-borken.de zum Download bereit.

Kriminalitätsstatistik 2024: Raesfeld mit niedrigerer Fallzahl im Kreis Borken

Im Jahr 2024 wurden im Bereich der Kreispolizeibehörde Borken insgesamt 24.545 Straftaten registriert – ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr (2023: 23.539). Dennoch konnte die Polizei mehr als die Hälfte aller bekannt gewordenen Straftaten aufklären. Die Aufklärungsquote liegt damit auf einem stabilen Niveau und zeigt die erfolgreiche Arbeit der Ermittlungsbehörden.

Besonders in der Gemeinde Raesfeld blieb die Kriminalität auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau.

Während die Fallzahlen im gesamten Kreis weitgehend stabil blieben, ging die Zahl der Diebstähle deutlich zurück. Gleichzeitig gab es jedoch einen starken Anstieg bei Betrugsdelikten, insbesondere im Bereich Online- und Telefonbetrug.

Polizeistatistik für den Kreis Borken vorgestellt

Am Donnerstag, den 13. März 2025, stellte die Kreispolizeibehörde Borken die Kriminalitätsstatistik für das Jahr 2024 vor. Landrat Dr. Kai Zwicker präsentierte gemeinsam mit Kriminaldirektorin Corinna Dimmers-Janning die wichtigsten Zahlen und Entwicklungen. Die Statistik zeigt, dass die Fallzahlen im Kreis Borken nahezu auf dem Niveau des Vorjahres blieben.

Steigerungen bei Betrugsfälle

Ein deutlicher Beweis war bei den Diebstahlsdelikten mit 6,8 Prozent festzustellen. Gleichzeitig stieg jedoch die Zahl der angezeigten Betrugsfälle um 34,7 Prozent. Diese Zunahme sei vor allem auf Online- und Telefonbetrugsmaschen zurückzuführen.

„Die Menschen im Kreis Borken leben sicher“, betonte Landrat Dr. Zwicker. „Zwar bleibt unser Kreis nicht von Kriminalität verschont, doch gemessen an der Einwohnerzahl ist das Risiko, Opfer einer Straftat zu werden, hier niedriger als im Landesdurchschnitt von NRW.“

Kriminalitätsentwicklung in Raesfeld

Für die Gemeinde Raesfeld zeigt die Statistik insgesamt 467 registrierte Straftaten im Jahr 2024. Im Vergleich zum Vorjahr (775 Fälle) bedeutet dies ein deutlicher Rückgang. Die Verteilung der einzelnen Deliktarten stellt sich wie folgt dar:

Kriminalität in Raesfeld Statistik 2024
Statistik: Polizei Kreis Borken

Vergleicht man die Gesamtstraftaten in Raesfeld mit anderen Gemeinden im Kreis Borken, ergibt sich folgendes Bild:

  • Raesfeld: 467 Fälle (2023: 775)
  • Reken: 828 Fälle (2023: 613)
  • Heiden: 335 Fälle (2023: 247)
  • Stadt Borken: 2.520 Fälle (2023: 2.750)
  • Südlohn: 429 Fälle (2023: 411)
  • Velen: 503 Fälle (2023: 499)

Neues Polizeiziel: Prävention von Messerkriminalität

Ein weiterer Schwerpunkt der Pressekonferenz war die Vorstellung eines neuen behördenstrategischen Ziels der Polizei. Polizeirat Jan Schlarmann erläuterte die geplanten Maßnahmen zur Eindämmung der sogenannten Messerkriminalität.

Obwohl die Fallzahlen im Kreis Borken vergleichsweise niedrig sind, scheint der polizeiliche Handlungsbedarf, um einem möglichen Anstieg zukünftiger Entwicklungen entgegenzuwirken. Ziel sei es, durch verschiedene Maßnahmen das gesellschaftliche Bewusstsein zu schärfen und die Akzeptanz von Messern als Tatmittel zu verringern.

Fazit

Die Kriminalitätsstatistik zeigt, dass die Sicherheitslage im Kreis Borken weiterhin stabil ist. Während Betrugsdelikte anstiegen, konnten die Polizei und aufmerksame Bürgerinnen und Bürger erfolgreich zur Aufklärung vieler Straftaten beitragen. Besonders in Raesfeld bleibt das Kriminalitätsaufkommen auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau.

Gedenken: Wie der Zweite Weltkrieg vor 80 Jahren nach Erle kam

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Gedenkfeier zur Bombardierung Erles und zum Einmarsch der Alliierten

Am Sonntag, dem 23. März, jährt sich die Bombardierung Erles zum 80. Mal. Aus diesem Anlass gedenken die Pfarrgemeinde und Erler Vereine um 15.00 Uhr an den Soldatengräbern auf dem Friedhof der Opfer. Der von Hitlerdeutschland entfesselte Krieg brachte damals Tod und Zerstörung über den Ort. Auch an den Einmarsch der Alliierten fünf Tage später wird erinnert.

Zeitzeugenberichte und musikalischer Rahmen

Die Erler Jäger begleiten die Gedenkfeier mit getragenen Musikstücken. Zeitzeuginnen schildern die dramatischen Ereignisse, die sie als Kinder miterlebt haben. Zudem wird der Bericht einer inzwischen verstorbenen Zeitzeugin gelesen. Zwischendurch sorgen Bibeltext, Gebete und Lieder für einen religiösen Bezug.

Erinnerung und Mahnung

Vertreter des Heimatvereins, des Schützenvereins, der Feuerwehr und von Eintracht Erle gedenken der gefallenen Soldaten und aller Opfer des Nationalsozialismus. Gleichzeitig wird ein mahnender Blick auf die Gegenwart geworfen – eine Zeit, in der Frieden, Demokratie und Menschenrechte weltweit bedroht sind.

Für Sitzgelegenheiten ist gesorgt. Bei Regen findet die Gedenkfeier in der Kirche statt.

Nadine Heselhaus verhandelt über Verbraucherpolitik im Koalitionsvertrag

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Nadine Heselhaus: „Ich werde den Verbraucherinnen und Verbrauchern eine Stimme geben und die unserer Perspektive Region einbringen“. SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Borken II verhandelt über Koalitionsvertrag

(pd). CDU/CSU und SPD beginnen morgen mit den Verhandlungen über die Bildung einer Koalition auf Bundesebene. Seit heute steht fest, welche Vertreterinnen und Vertreter die Parteien in den verschiedenen Facharbeitsgruppen entsenden, die den Koalitionsvertrag erarbeiten

Heselhaus übernimmt Verantwortung für Verbraucherpolitik

Für die SPD ist Nadine Heselhaus, Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Borken II, Teil der Arbeitsgruppe „Ländliche Räume, Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt“, die auch die Ver

„Es freut mich sehr, an den Verhandlungen mitwirken zu dürfen. Die damit verbundene Verantwortung übernehme ich gerne wahr. Als Verbraucherpolitikerin werde ich den Verbraucherinnen und Verbrauchern eine Stimme geben. Besonders wichtig ist mir, Maßnahmen gegen die in den letzten Jahren stark gestiegenen Lebensmittelpreise und gegen Mogelpackungen voranzutreiben. Zudem werde ich die Perspektive unserer ländlichen Region einbringen und mich dafür einsetzen, die Position landwirtschaftlicher Betriebe in der Lieferkette zu stärken. Ich hoffe auf konstruktive Gespräche mit CDU und CSU, damit wir einen Koalitionsvertrag erarbeiten, der das Leben der Menschen in unserem Land verbessert“, so Nadine Heselhaus.

Facharbeitsgruppen erarbeiten bis März Ergebnisse

Die 16 Facharbeitsgruppen sollen bis zum 24. März ihre Ergebnisse vorlegen. Ob tatsächlich ein Koalitionszustand kommt, entscheiden am Ende die beteiligten Parteien. Bei der SPD haben die Mitglieder das letzte Wort.

St. Sebastian-Grundschule Raesfeld: Umbau des Verwaltungstrakts abgeschlossen

Die Umbauarbeiten am Verwaltungstrakt der St. Sebastian-Grundschule Raesfeld wurden planmäßig abgeschlossen. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 71.000 Euro und lagen damit unter den veranschlagten 78.000 Euro. Neben der brandschutztechnischen Anpassung wurden neue Arbeitsräume für Lehrkräfte geschaffen. Weitere Renovierungsmaßnahmen folgen in den Oster- und Sommerferien.

Im Zuge der Erweiterung der Übermittagsbetreuung im Kellergeschoss der St. Sebastian-Grundschule wurde das gesamte Gebäude einer brandschutztechnischen Neubewertung unterzogen.

Brandschutzprüfung erforderte Umbaumaßnahmen

Diese Maßnahme war erforderlich, um die 2022 begonnene Erweiterung der ÜMI genehmigen zu lassen. Dabei stellte sich heraus, dass die vom Heimatverein Raesfeld gestaltete Eingangshalle zum Verwaltungstrakt eine Brandlast darstellte. Die dort ausgestellten historischen Alltagsgegenstände wurden entfernt und sind nun im Heimatmuseum in der Schlossfreiheit zu sehen.

Funktionale Neugestaltung

Der freigewordene Raum wurde für eine funktionale Neugestaltung genutzt. Der Verwaltungsbereich wurde erweitert und moderner gestaltet. Entstanden sind ein Besprechungsraum, ein Kopierraum sowie ein Arbeitsraum für Lehrkräfte, da die bisherigen Arbeitsplätze im Lehrerzimmer nicht mehr ausreichten. Zudem wurde im Lehrerzimmer eine Außentür eingebaut, um einen zweiten Rettungsweg für die Schulverwaltung sicherzustellen. Diese Maßnahme ist Teil des neuen Brandschutzkonzepts und verbessert sowohl die Sicherheit als auch die Funktionalität des Schulgebäudes.

Kosten unter Erwartung

Die Bauarbeiten wurden zwischen Oktober 2024 und Januar 2025 durchgeführt. Die Kosten für die Umbaumaßnahmen belaufen sich auf 71.000 Euro und liegen damit unter den ursprünglich veranschlagten 78.000 Euro.

In den Osterferien folgt die Renovierung des Lehrerzimmers mit neuer Akustikdecke, moderner Beleuchtung, neuem Bodenbelag und frischem Anstrich. Als letzter Schritt wird im Sommer die Lichtkuppel des ehemaligen Museums entfernt und das Dach an dieser Stelle erneuert.

Bäckerei Spangemacher – Verkäufer/in (m/w/d) in Teilzeit gesucht

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Die Bäckerei Spangemacher freut sich auf dich! Wir suchen Verstärkung für unser Verkaufsteam in Raesfeld (in Teilzeit bis zu 110 Monatsstunden oder weniger). Egal ob mit Erfahrung oder als Quereinsteiger, bei uns bist du willkommen. Verkaufe frische Backwaren und sorge für eine angenehme Atmosphäre im Laden.

Wir bieten:

  • einen krisensicheren Arbeitsplatz & eine sinnhafte Tätigkeit, sowie eine gesicherte Unternehmensnachfolge
  • 6 Wochen Urlaub für Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigte
  • bezahlten Urlaub auch für Aushilfen
  • Zahlung der Zuschläge an alle Angestellten (auch Aushilfen!), (Nachts +25%, Sonntage +50%)
  • an gesetzlichen Feiertagen an Werktagen bleiben unsere Fachgeschäfte geschlossen = Zeit für sich selbst, Familie & Freund/innen
  • sehr attraktiven Rabatt auf unsere Backwaren
  • Urlaubs- & Weihnachtsgeld, Firmenfitness, Jobrad-Leasing, VL-Zuschüsse (für Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigte)
  • Betriebsfeste, usw.

Verkauf:

  • jeden Samstag- & Sonntagnachmittag frei (kein Nachmittagsgeschäft am Wochenende!)
  • keine Verkaufszeiten in den Abendstunden (keine Supermärkte!)
  • für Vor- und Nacharbeiten wird ein bezahlter Zeitrahmen zur Verfügung gestellt
  • in den Fachgeschäften der Bäckerei Spangemacher wird frühestens ca. 30min vor Ladenöffnung mit der Schicht begonnen = kein Schichtbeginn mitten in der Nacht um „Teigrohlinge“ abzubacken!

Du hast Lust, Teil unseres Teams zu werden? Dann bewirb dich jetzt schnell & unkompliziert bei der Bäckerei Spangemacher!

Alternativ zur WhatsApp oder E-Mail Bewerbung kannst du deine Bewerbung auch per Postweg an Bäckerei Spangemacher, Weseler Str. 30, 46348 Raesfeld schicken oder einfach im Fachgeschäft übergeben. Weitere Infos findest du auf der Seite www.baeckerei-spangemacher.de/stellenangebote

Raesfeld (Hauptgeschäft)

Weseler Str. 30, 46348 Raesfeld

02865 390

Öffnungszeiten:

Mo – Fr: 05:30 – 18:30 Uhr

Samstag: 05:30 – 13:00 Uhr

Sonntag: 07:30 – 11:00 Uhr

Beim Laden der Karte werden Daten an Google übermittelt.

Erle

Silvesterstraße 1, 46348 Erle

02865 7347

Öffnungszeiten:

Mo – Fr: 06:00 – 18:00 Uhr

Samstag: 06:00 – 13:00 Uhr

Sonntag: 07:30 – 11:00 Uhr

Beim Laden der Karte werden Daten an Google übermittelt.

15. Fahrradbörse Raesfeld: Gebrauchträder und Zubehör

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Fahrradbörse Raesfeld: Gebrauchträder und Zubehör am 30. März 2025 sichern

Am Sonntag, den 30. März 2025 , lädt der Förderverein der Kita St. Martin in Kooperation mit dem Ortsmarketingverein Raesfeld zur 15. Fahrradbörse ein. Von 10:30 bis 12:00 Uhr können Interessierte auf dem Schulhof der Julia-Koppers-Gesamtschule in Raesfeld gebrauchte Fahrräder und Zubehör kaufen oder verkaufen.

15. Fahrradbörse 2025 in Raesfeld Gesamtschule
Foto: Petra Bosse/Archiv

Fahrräder & Zubehör aus zweiter Hand

Zum Verkauf stehen Kinder- und Erwachsenenfahrräder, E-Bikes, Rutschautos, Dreiräder, Roller, Laufräder, Fahrradanhänger, Kindersitze, Helme und weiteres Fahrradzubehör. Eine ideale Gelegenheit, um ein Schnäppchen zu machen oder ungenutzte Räder weiterzugeben.

📍 Veranstaltungsort: Julia-Koppers-Gesamtschule, Raesfeld
📅 Datum: Sonntag, 30. März 2025
Uhrzeit: 10:30 – 12:00 Uhr
📞 Kontakt: 0178 2029651
📧 E-Mail: [email protected]

Jetzt vormerken & mitmachen!

Ob Käufer oder Verkäufer – die Fahrradbörse bietet eine nachhaltige Möglichkeit, Räder weiterzugeben und Neues zu entdecken.

Kinderkleidermarkt in Raesfeld am 15. März 2025

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Am Samstag, den 15. März 2025, findet in Raesfeld wieder der beliebte Kinderkleidermarkt statt. Veranstaltungsort ist die Julia-Koppers-Gesamtschule (Zum Michael 10).

Öffnungszeiten:
🕘 9:00 – 11:30 Uhr (Einlass für Schwangere bereits ab 8:30 Uhr)

Angebot

Zum Verkauf stehen Kinderkleidung in den Größen 50–176, Kinderwagen und Buggys, Umstandsmode, Babyzubehör, Autositze, Spielzeug, Fahrräder und Fahrzeuge sowie Schuhe.

Warenabgabe & Abholung

📌 Warenabgabe: Freitag, 14. März, 16:30 – 18:00 Uhr
📌 Abholung: Samstag, 15. März, 15:00 – 16:00 Uhr

Nummernvergabe & Anmeldung

Die Nummernvergabe erfolgt ausschließlich online über Basarlino.de unter folgendem Link:
🔗 basarlino.de/SK59

Weitere Informationen

📌 Veranstalter: Bürgerstiftung REH
📌 Gebühr: 2 € (10 % des Erlöses werden für die Bürgerstiftung und karitative Zwecke gespendet)
📌 Spenden: Kleiderspenden für Bedürftige werden gerne angenommen (auch für Erwachsene).

Besucher erwartet eine große Auswahl an gut erhaltener Second-Hand-Kinderkleidung und Zubehör – eine tolle Gelegenheit, nachhaltig und günstig einzukaufen!

Lohnersatzleistungen in NRW: Raesfeld auf Platz 183 im Corona-Jahr 2020

Fünf Jahre nach Beginn der Corona-Pandemie zeigen die Zahlen von 2020, welche finanziellen Hilfen Arbeitnehmer und Selbstständige in Nordrhein-Westfalen erhielten. Besonders hohe Zahlungen gab es in Pulheim, während Raesfeld mit 1.947 Euro im mittleren bis unteren Mittelfeld des Rankings lag.

Raesfeld im Vergleich

Raesfeld belegte im landesweiten Ranking der Lohnersatzleistungen im Jahr 2020 den 183. Platz. Pro steuerpflichtigem Bezieher wurden hier durchschnittlich 1.947 Euro ausgezahlt. Im Vergleich dazu lagen die Werte in anderen Städten der Region niedriger oder höher:

  • Reken: (Platz 195): 1.923 Euro
  • Kreis Borken (Stadt, Platz 262): 1.791 Euro
  • Südlohn (Platz 272): 1.775 Euro
  • Heiden (Platz 294):1.723 Euro
  • Ahaus (Platz 350): 1.588 Euro
  • Schermbeck (Platz 99): 2.163 Euro

Lohnersatzleistungen in der Corona-Pandemie

In Nordrhein-Westfalen erhielten im ersten Corona-Jahr 2020 rund 1,9 Millionen Menschen Lohnersatzleistungen wie Kurzarbeitergeld. Laut Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) war dies mehr als sechs Mal so viel wie im Jahr 2019 (0,3 Millionen). Insgesamt beliefen sich die Zahlungen auf 4,0 Milliarden Euro, während es 2019 lediglich 1,0 Milliarde Euro waren. Pro steuerpflichtigem Bezieher ergab sich landesweit eine durchschnittliche Zahlung von 2.101 Euro.

Pulheim an der Spitze, Beelen mit den niedrigsten Zahlungen

Die höchsten Lohnersatzleistungen pro Kopf wurden in Pulheim (Rhein-Erft-Kreis) mit 3.047 Euro gezahlt. Am unteren Ende der Skala lag Beelen (Kreis Warendorf) mit durchschnittlich 1.273 Euro pro Person.

Corona-Soforthilfen für Selbstständige und Kleinstunternehmen

Neben den Lohnersatzleistungen wurden 2020 auch Corona-Soforthilfen an Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen ausgezahlt. Mehr als 240.000 Menschen in NRW erhielten diese Unterstützung. Die Gesamtsumme belief sich auf 2,8 Milliarden Euro, was einem durchschnittlichen Zuschuss von 11.736 Euro pro Person entsprach.

FDP-Ortsverband Raesfeld bestätigt – Vorstand zieht positive Bilanz

Beim ordentlichen Tag des FDP-Ortsverbands Raesfeld wurde Georg Stenkamp als Parteivorsitzender wiedergewählt. Schatzmeisterin Marion Gehle präsentierte eine positive Finanzbilanz, und der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Ein Antrag zur Förderung des sozialen Wohnungsbaus unterstreicht die kommunalpolitischen Ziele der Fraktion.

FDP-Ortsverband Raesfeld wählt neuen Vorstand

Wie heute der Ortsverein der FDP Raesfeld mitteilt, fand am 6. März 2025 der ordentliche Parteitag des FDP-Ortsverbands Raesfeld in der Freiheit 24 statt. Die Versammlung wurde von Niklas Ebbeler, Vorsitzender des Ortsverbands Borken, geleitet.

Rückblick auf die geleistete Arbeit

Georg Stenkamp begrüßte die zahlreichen Mitglieder und dankte in seinem Rechenschaftsbericht den im Rat und den Ausschüssen vertretenen Mitgliedern für ihre Arbeit im vergangenen Jahr. Trotz der Herausforderungen auf bundespolitischer Ebene habe die Fraktion im Rat der Gemeinde Raesfeld ihre konstruktive Arbeit erfolgreich fortgeführt.

Ein Beispiel für liberale Politik auf kommunaler Ebene sei der jüngste Antrag zur Förderung des sozialen Wohnungsbaus. Demnach sollen künftig 20 % der gemeindeeigenen Flächen in Neubaugebieten zeitweise reserviert werden.

Positive Finanzbilanz präsentiert

Schatzmeisterin Marion Gehle legte ihren detaillierten Rechenschaftsbericht vor und konnte erneut eine positive Bilanz ausweisen. „Die erfreuliche Entwicklung der Einnahmen gibt uns den für unsere Arbeit nötigen finanziellen Spielraum“, betonte sie. Nach dem Bericht der Kassenprüfer wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

FDP Raesfeld - Marion Gehle, Georg Stenkamp, Margitta Ubert
v. l.: Marion Gehle, Georg Stenkamp und Margitta Ubert. Foto: Presse/FDP Ortsverband Raesfeld

Vorstandswahlen: Georg Stenkamp bleibt Vorsitzender

Bei den anschließenden Wahlen wurde Georg Stenkamp mit bestmöglichem Ergebnis als Vorsitzender des Ortsverbands Raesfeld wiedergewählt. Margitta Ubert wurde als stellvertretende Vorsitzende ohne Gegenstimme bestätigt, ebenso Schatzmeisterin Marion Gehle.

Als Beisitzer wurden folgende Mitglieder in den Vorstand gewählt:

  • Christian Becker
  • Dirk Heyng
  • Klaus Mohr
  • Harald Ubert
  • Bastian Welsing
  • Christoph Stephan
  • Horst-Dieter Deelmann

Blick auf die kommenden Herausforderungen

In seiner abschließenden Rede dankte Georg Stenkamp für das entgegengebrachte Vertrauen. Er zeigte sich zuversichtlich, dass der FDP-Ortsverband Raesfeld als eingespieltes Team den bevorstehenden Herausforderungen, insbesondere der im Herbst anstehenden Kommunalwahl, gewachsen sein wird.

Energieberatungen in Raesfeld stark nachgefragt

Die Sonderaktion „Energetisch Sanieren“ der Gemeinde Raesfeld und der Verbraucherzentrale NRW stößt auf großes Interesse. Über 40 Haushalte haben sich für eine unabhängige Beratung angemeldet, um Einsparmöglichkeiten und Fördermöglichkeiten für ihre Sanierung zu prüfen.

Im Herbst folgt eine neue Vortragsreihe zur energetischen Sanierung.

Energieberatungen in Raesfeld laufen auf Hochtouren

Die Sonderaktion „Energetisch Sanieren“ der Gemeinde Raesfeld in Kooperation mit der Verbraucherzentrale NRW ist im vollen Gange. Mehr als 40 Haushalte aus der Schlossgemeinde haben sich während des Antrags für eine Beratung angemeldet. Ziel ist es, unabhängige Empfehlungen zu erhalten, wie die eigenen vier Wände effizient saniert werden können, um möglichst wenig Energie zu verbrauchen.

Energieberatung in Raesfeld wird gut angenommen
Der Raesfelder Thomas Fischedick (links im Bild) lässt sich von Energieberater Christoph Kettermann speziell zur Umrüstung auf eine Wärmepumpe und die möglichen finanziellen Förderungen beraten. Foto: Gemeinde Raesfeld

Individuelle Beratung zu Sanierungsmaßnahmen

„Manchmal helfen schon kleinere Maßnahmen, um hier einen guten Effekt zu erzielen“, sagt Energieberater Christoph Kettermann. Er erläutert, dass die Beratungstermine unverbindlich und individuell sind. „Meine Kollegen und ich sind in unterschiedlichsten Objekten unterwegs und nehmen dabei die Gebäudehülle, einzelne Bauteile wie Fenster sowie die Haustechnik unter die Lupe.“

Oft handele es sich um eine Erstberatung für ältere Eigenheime. Die Energieberater geben hier Auskunft über mögliche Sanierungsmaßnahmen, die damit verbundenen Einsparpotenziale und Fördermöglichkeiten. „Am Ende sprechen wir Empfehlungen aus, welche Maßnahmen sowohl energetisch als auch wirtschaftlich sinnvoll sind und welche man priorisieren sollte.“

Heizungstausch als nächster Schritt

Bei einem Beratungstermin bei der Raesfelder Familie Fischedick liege der Fokus auf einem bereits geplanten Projekt: dem Heizungstausch. „Wir haben in den letzten Jahren bereits einiges für die energetische Sanierung unseres Hauses getan“, erzählt Thomas Fischedick. Das Gebäude, Baujahr 1980, sei bereits gut gedämmt, die Fenster wurden erneuert und eine Photovoltaikanlage installiert.

Nun steht die Umstellung auf eine Wärmepumpe an. „Wir freuen uns, diese unabhängige und produktoffene Beratung nutzen zu können und Tipps zur Beantragung der KfW-Förderung zu erhalten.“ Nach jedem Beratungstermin geben die Energieexperten genaue Empfehlungen und Hinweise zu möglichen Fördermitteln.

Weiteres Angebot im Herbst

Daniel Knufmann von der Gemeinde Raesfeld zeigt sich zufrieden mit der Nachfrage nach den Energieberatungen. „Das war eine der ersten Maßnahmen, die wir im Rahmen des allgemeinen Klimaschutzkonzepts anbieten konnten.“ Hier bietet sich die Möglichkeit, individuelle Energiesparmöglichkeiten zu entdecken und ein positives Signal für den Klimaschutz zu setzen. „Weniger CO₂-Ausstoß und mehr Wohnkomfort – das macht sich langfristig auch im Geldbeutel bemerkbar“, sagt Knufmann.

Bereits jetzt weist er auf die nächste Aktion hin: Im Herbst wird es in Kooperation mit dem Bildungswerk Vortragsabende zu verschiedenen Themen der energetischen Sanierung geben.

Kalender „Das Münsterland – Die Gärten und Parks 2025“ jetzt erhältlich

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Beliebte Broschüre bietet umfassenden Überblick über Veranstaltungen in den Gärten und Parks der Region

Frische Inspiration für Gartenfreunde im Münsterland

Passend zum meteorologischen Frühlingsanfang ist die neue Ausgabe des Gartenkalenders für das Münsterland erschienen. Die Broschüre bietet auf knapp 150 Seiten eine detaillierte Übersicht über das vielfältige Angebot in den Gärten und Parks der Region. Neben Führungen, Märkten, Seminaren und Workshops umfasst sie auch zahlreiche kulturelle Veranstaltungen. Damit unterstreicht der Kalender die Bedeutung der grünen Oasen als beliebte Ausflugsziele für Besucher aus nah und fern.

Gemeinschaftsprojekt für das Münsterland

Herausgegeben wird die Broschüre vom Kreis Steinfurt in Zusammenarbeit mit dem Verein „Das Münsterland – Die Gärten und Parks e.V.“ sowie dem Münsterland e.V. Dank ihres handlichen Formats eignet sie sich ideal für Garten-Erkundungstouren. Interessierte erhalten die Broschüre kostenlos in vielen Tourist-Informationen der Region.

Bestellung und Download

Der Gartenkalender kann unter www.kreis-steinfurt.de/gartenkalender portofrei bestellt oder digital heruntergeladen werden.

Standesamt Raesfeld – Trauungen und Sterbefälle

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Standesamt – Nachrichten aus der Gemeinde Raesfeld: Trauungen und Sterbefälle im Überblick.

In der Gemeinde Raesfeld wurden in der Zeit vom 1.01. bis 28. 02. 2025 im Standesamt Sterbefälle folgender Personen beurkundet:

Februar

24.02. Annegret Friederike Senel geb. Kalker, Dückerstraße 2, Raesfeld.

24.02. Gabriele Remmert geb. Kurewitz, Südring 33, Raesfeld.

Eheschließungen liegen nicht vor.

Januar

10.01. Elfriede Gorski geb. Maldinger, Im Mensing 15, Raesfeld

11.01. Maria Johanna Wilting geb. Tücking, Im Mensing 15, Raesfeld

21.01. Leo Schmelting, Im Mensing 15, Raesfeld

22.01. Ursula Maria Breil geb. Epping, Südring 67, Raesfeld

Eheschließungen liegen nicht vor.

(Die schriftliche Einwilligung zur Veröffentlichung liegt vor)

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