Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im März 2025 deutlich gesunken. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker jetzt mit. „Der saisontypische Anstieg zu Jahresbeginn setzt sich somit nicht weiter fort. Regelmäßig lässt sich hingegen im Frühjahr ein Aufschwung am Arbeitsmarkt beobachten, die sogenannte Frühjahrsbelebung, die nun bereits einsetzt“, erläutert er. Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für den Monat März 2025 insgesamt 6.718 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind.
Im Vergleich zum Vormonat Februar 2025 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 130 Personen gesunken. Im Vergleich zum März 2024 hat sich die Zahl um 401 erhöht. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat unverändert und liegt aktuell bei 3,0 Prozent (Februar 2025: 3,0 Prozent, März 2024: 2,8 Prozent).
Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist gesunken: Sie liegt im März 2025 bei 12.120 Personen (- 46 gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe.
Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im März 17.086 Personen (- 75 gegenüber dem Vormonat) in 8.700 Bedarfsgemeinschaften (- 60 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen deutlich gestiegen: So gab es im Februar 2024 356 Bedarfsgemeinschaften und sogar 538 erwerbsfähige Leistungsberechtigte weniger.
Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.
Die Arbeitslosenquote von 3,0 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen.
Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.
Am 29. März 2025 traf sich die kfd St. Martin zur Generalversammlung in Raesfeld. Die festlich gedeckten Tische und ein reichhaltiges Kuchen boten den passenden Rahmen für einen geselligen Nachmittag.
Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken ehrte das Leitungsteam um Irmgard Cluse langjährige Mitglieder für ihre Treue zur kfd. Im Anschluss folgten der Kassenbericht, die Mitgliederstatistik und ein Rückblick auf das vergangene Jahr.
Ehrungen
Für ihre 20-jährige Mitgliedschaft geehrt wurde Irmgard Cluse.
Das Taem: Gerlinde Wenzelmann, Lydia Limberg, Claudia Buskamp, Hedwig Baumeister, Ursula Slickers, Annemarie Volmer, Maria Nießing, Elisabeth Terhart, Brigitte Hadder, Christel Wellkamp, Maria Heyng, Agnes Loker, Maria Möllmann, Irmgard Rickert, Hanni Brings, Marietheres Brömmel und Martha Eming.
Vier Bewerber treten bei der Bürgermeisterwahl in Raesfeld an. Damit haben die Wählerinnen und Wähler eine echte Auswahl. Ein Kommentar von Petra Bosse zur politischen Bedeutung dieser Konstellation.
Mit der heutigen Bekanntgabe von Johannes Ostermann als Bürgermeisterkandidat der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) steht das Kandidatenfeld für die Kommunalwahl 2025 in Raesfeld fest. Neben Dirk Kuhmann (CDU) und Andreas Erzkamp (SPD) hat auch der parteilose Jonathan Schmidt seine Kandidatur angekündigt.
Kandidatenfeld komplett: Vier Bewerber treten an
Damit treten insgesamt vier Kandidaten an, um die Nachfolge von Bürgermeister Martin Tesing anzutreten. Die Bürgerinnen und Bürger bekommen eine echte Wahl – und damit die Möglichkeit, unterschiedliche politische Profile zu vergleichen.
Politische Auswahl bringt Bewegung in den Wahlkampf
Ein solches Bewerberfeld ist in einer Kommune der Größe Raesfelds keineswegs selbstverständlich. Oft gibt es nur einen oder zwei Kandidaten – und damit wenig politischen Wettbewerb. Gerade in kleineren Gemeinden fehlt es häufig an Alternativen – oder am Mut, neue Wege zu gehen. Umso bemerkenswerter ist es, dass sich in Raesfeld vier Kandidaten mit unterschiedlichen parteipolitischen Hintergründen zur Wahl stellen. Das zeigt: Das Amt des Bürgermeisters wird als relevant wahrgenommen, und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, ist klar erkennbar. Demokratie lebt vom Mitmachen – und vom Wettbewerb der Ideen.
Inhalte statt Namen
Jetzt liegt es an den Kandidaten, ihre Inhalte zu präsentieren. An die Stelle von Bekanntheit sollte Überzeugungskraft treten. Wer Bürgermeister oder Bürgermeisterin werden will, muss mehr bieten als bloße Parteinähe. Die Menschen in Raesfeld dürfen gespannt sein, wie sich die Bewerber in den kommenden Monaten positionieren – und ob sie den Wahlkampf nutzen, um die richtigen Fragen aufzuwerfen.
Als dritter Bürgermeisterkandidat in Raesfeld wurde Johannes Ostermann von der UWG Raesfeld-Erle für die Kommunalwahl nominiert.Ostermann kündigte an, sich insbesondere für frühzeitige Bürgerbeteiligung und transparente Entscheidungen einzusetzen.
UWG Raesfeld-Erle bestätigt Johannes Ostermann als Bürgermeister-Kandidaten
Der Bürgermeister-Kandidat der UWG Raesfeld-Erle, Johannes Ostermann, wurde auf der diesjährigen Mitgliederversammlung am vergangenen Freitag mit überwältigender Zustimmung bestätigt. Zuvor stellte sich der staatlich geprüfte Agrarbetriebswirt den Anwesenden vor und erläuterte seine politischen Ziele.
Ostermann setzt auf Transparenz und Bürgernähe
„Ich möchte mich vor allem für den frühzeitigen Dialog mit allen Bürgern der Gemeinde einsetzen. Besonders bei größeren Maßnahmen sollte eine zügigere Kommunikation mit betroffenen Bürgern stattfinden, um Informationen auszutauschen und bei Bedarf gemeinsam Probleme zu lösen“, so Ostermann.
Er betonte, dass er unter anderem verlässliche Rahmenbedingungen schaffen möchte, die Familien und Unternehmen eine langfristige Planungssicherheit ermöglichen. Für Familien bedeute das beispielsweise, vorausschauende und verlässliche Angebote in Kindertagesstätten und Schulen zu unterstützen.
„Gerade diese Themen haben mich damals zur Kommunalpolitik und zur UWG gebracht. Mir waren ein sicherer Schulweg für meine Kinder und planbare Angebote wie Übermittagsbetreuung wichtig. Und da habe ich die damalige Informationspolitik und das damalige Vorgehen als nicht ausreichend empfunden“, erinnert sich Ostermann.
Schwerpunkte: Bürgerdialog und Wärmeplanung
Ein weiterer Schwerpunkt sei die Weiterentwicklung der kommunalen Wärmeplanung. Eigentümerinnen und Eigentümer potenziell betroffener Wohn- und Gewerbeimmobilien sollen frühzeitig in die Planungen einbezogen werden, um Investitionen rechtzeitig bewerten und gegebenenfalls vorbereiten zu können. Gleiches gelte für mögliche Investoren und Betreiber. Insgesamt sei es wichtig, die vielfältige regionale Wirtschaft stärker einzubinden und gezielt zu fördern.
„Wir freuen uns sehr, dass der von Fraktion und Vorstand gemeinsam vorgeschlagene Kandidat unsere Mitglieder überzeugt hat und sie ihm ihr Vertrauen ausgedrückt haben“, freute sich der Vorstandsvorsitzender Rupert Koller. „Als Landwirt bringt Johannes Ostermann einen pragmatischen, lösungsorientierten Ansatz in die Politik mit ein und die von ihm angestrebte Bürgernähe kann Politik verständlicher und Entscheidungen transparenter machen“, ergänzte Fraktionsvorsitzender Volker van Wasen.
Vorstand im Amt bestätigt
Neben der Wahl des Bürgermeisterkandidaten standen auch Vorstandswahlen auf der Tagesordnung. Der gesamte Vorstand – bestehend aus Rupert Koller (1. Vorsitzender), Petra Nagel und Georg Baumeister (stellvertretende Vorsitzende), Ulla Weiß (Schriftführerin), Lisa Fischbach (Kassenwartin) sowie Claudia Koller (Pressearbeit) – erklärte, die erfolgreiche Arbeit weiterhin gemeinsam fortsetzen zu wollen. Die Mitglieder bestätigten das Team einstimmig im Amt. Zuvor war der Vorstand entlastet worden.
Auch die vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahlbezirke sowie die Reserveliste zur Kommunalwahl im September wurden von der Versammlung bestätigt. Ein ausführlicher Bericht dazu folgt.
Zur Person von Johannes Ostermann
Seit 14 Jahren lebt Johannes Ostermann auf dem elterlichen Hof seiner Mutter an der Weseler Straße – gemeinsam mit seiner Ehefrau, den beiden Kindern sowie mehreren seiner Geschwister. Politisch engagiert er sich seit einigen Jahren als sachkundiger Bürger für die UWG.
In der letzten Ratssitzung am Montag stand ein Personalwechsel im Schiedsamt auf der Tagesordnung: Urban Welsing wurde zum neuen Schiedsmann für Raesfeld bestimmt. Ewald Becker wird ihn künftig als Stellvertreter unterstützen.
Ludger Uhlenbrock hatte das Amt des Schiedsmannes zwei Jahrzehnte lang ausgeübt. Fünf Jahre davon stand er als Stellvertreter zur Verfügung. Er schied aus Altersgründen auf. Amtsleiter Jörg Heselhaus würdigte seinen langjährigen Einsatz und erinnerte daran, wie engagiert Uhlenbrock das Amt geführt habe.
Der Rat entschied einstimmig, dass Urban Welsing, bisher Stellvertreter, das Amt übernehmen solle.
Neun Bewerbungen für das Ehrenamt
Für die Position des stellvertretenden Schiedsmannes lagen dem Rat insgesamt neun Bewerbungen vor. Laut Heselhaus sei dies ein positives Signal für das Ehrenamt. Aufgrund der Vielzahl der Bewerber war eine geheime Abstimmung erforderlich. Im ersten Wahlgang wurde keine absolute Mehrheit erzielt. Erst in einem zweiten Wahlgang setzte sich der Raesfelder Ewald Becker durch.
Seit fast drei Jahrzehnten bringt die Künstlergruppe „dasselbe anders“ frischen Wind in die regionale Kunstszene. Jetzt zeigt sie ihre Werke erstmals auch in Borken.
Die Künstlergruppe „dasselbe anders“ gibt es bereits seit 1996. Von Anfang an verfolgt sie ein klares Ziel: Kunst gemeinsam sichtbar machen – aber eben jedes Mal anders. Seit 2011 organisiert die Gruppe alle zwei Jahre die Raesfelder Kunstbörse in der Villa Becker. Die Ausstellung hat sich längst als Treffpunkt für Kunstfreunde aus den Kreisen Borken, Dorsten und Wesel etabliert.
Lediglich die Corona-Pandemie brachte den bewährten Zwei-Jahres-Rhythmus durcheinander. Deshalb wird die 8. Kunstbörse erst 2026 stattfinden.
Unterschiedliche Handschriften – ein gemeinsames Ziel
Der Name „dasselbe anders“ ist Programm: Die Mitglieder der Gruppe arbeiten in verschiedenen Stilrichtungen und Techniken. Zu den aktuellen Künstlerinnen und Künstlern gehören:
Gisela Penassa
Marie-Luise Stötzel
Yune Irmgard Teroerde
Christian Vorholt
Marion Vrenegor
Ihre Werke reichen von figürlichen Darstellungen bis zu abstrakten Kompositionen, mal farbenfroh, mal reduziert. Ergänzt wird die Ausstellung durch GlasFusing-Arbeiten von Birgit Kölking, die Glas mit Holz und anderen Materialien kombiniert.
Frischer Wind aus Borken
Im Laufe der Jahre hat sich die Gruppe verändert: Einige Mitglieder haben sie verlassen, neue sind hinzugekommen. Seit 2021 bereichern die Borkener Künstlerinnen Yune Irmgard Teroerde und Marion Vrenegor die Gruppe – und brachten die Idee mit, auch in ihrer Heimatstadt auszustellen.
Die Wahl fiel auf Nanes Malkästchen. Die freundschaftliche Atmosphäre und die passenden Räumlichkeiten bieten den idealen Rahmen für die Ausstellung „Kunst für Alle“.
Kunst für alle – und für jeden etwas
Der Titel ist dabei wörtlich zu nehmen: „Kunst für Alle“ lädt dazu ein, sich auf die Vielfalt der gezeigten Werke einzulassen. Vielleicht gefällt nicht jedem/jeder alles – aber etwas, das berührt oder überrascht, wird sicher für alle dabei sein.
Die Künstlerinnen und Künstler freuen sich auf den offenen Austausch mit den Besucherinnen und Besuchern.
Wann? Vernissage am Fr. 4.4. von 19 bis 21 Uhr. Sa. 5.4.205 von 19 bis 21 Uhr und So. 6.4. von 11. bis 17 Uhr
Am Samstag, 29. März, ist in Raesfeld ein neues Sportangebot für Erwachsene gestartet: Der TSV Raesfeld bietet eine Laufschule speziell für absolute Laufanfänger an.
Ziel ist es, in neun Wochen gemeinsam von null auf fünf Kilometer zu kommen – mit dem Raesfelder Mai-Lauf als Abschluss.
Zielgruppe: Anfänger ohne Lauferfahrung
Das Angebot richtet sich an alle, die bisher keine oder kaum Erfahrung mit dem Laufen haben. Der Kurs ist bewusst so aufgebaut, dass auch Personen teilnehmen können, die sich bislang nicht zutrauen, allein mit dem Training zu beginnen.
Zweimal pro Woche Training bis Ende Mai
Das Training findet zweimal pro Woche statt:
dienstags um 18:00 Uhr auf dem Sportplatz in Raesfeld
samstags um 9:00 Uhr am NaturparkHaus
Begleitet wird die Gruppe von zwei erfahrenen Lauftrainern. Norbert und Hedwig sorgen dafür, dass auch Einsteiger Schritt für Schritt an das Ziel herangeführt werden – die Teilnahme am 37. Raesfelder Mai-Lauf am 30. Mai.
Die Polizei im Kreis Borken hat bei jüngsten Tempokontrollen mehrere gravierende Geschwindigkeitsverstöße festgestellt – unter anderem auf der Marienthaler Straße in Raesfeld-Erle. Hier fuhr ein Autofahrer innerorts 90 km/h statt erlaubter 50 km/h.
Bei einer kreisweiten Kontrolle überschritt rund jeder zehnte Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Die Polizei kündigt an, die Kontrollen fortzusetzen.
Kontrollen an 20 Messstellen im Kreisgebiet
In der vergangenen Woche überprüfte der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Borken an 20 Standorten die Geschwindigkeit von insgesamt 11.749 Fahrzeugen. Etwa zehn Prozent der gemessenen Fahrerinnen und Fahrer hielten sich nicht an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit.
Die Polizei leitete 288 Ordnungswidrigkeitsverfahren ein und sprach 918 Verwarngelder aus. In zwölf Fällen verhängten die Beamten Fahrverbote.
Besonders hohe Tempoüberschreitungen in Bocholt und Raesfeld-Erle
Zu den gravierendsten Tempoverstößen zählte ein Fall in Gronau. Dort erfasste die Polizei einen Autofahrer auf dem Amtsvennweg mit 129 km/h – erlaubt sind an dieser Stelle maximal 70 km/h.
Auch im Süden des Kreisgebiets fielen deutliche Überschreitungen auf. Auf der Marienthaler Straße in Raesfeld-Erle registrierte die Polizei innerorts eine Geschwindigkeit von 90 km/h, obwohl dort nur 50 km/h erlaubt sind. Außerorts fuhr ein Fahrzeug auf der B 473 in Bocholt mit 157 km/h bei zulässigen 100 km/h.
Im Nordkreis stellte die Polizei ebenfalls einen Fahrer auf der Hermann-Ehlers-Straße in Gronau fest, der innerorts mit 90 km/h statt der erlaubten 50 km/h unterwegs war.
Polizei kündigt weitere Kontrollen an
Die Polizei weist darauf hin, dass überhöhte Geschwindigkeit weiterhin zu den Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle zählt – auch im Kreis Borken. Dabei seien häufig nicht nur die betroffenen Fahrerinnen und Fahrer, sondern auch unbeteiligte Verkehrsteilnehmende in Gefahr.
Die Kontrollen sollen daher in den kommenden Wochen fortgesetzt werden.
Einladung zur Aktion am 4. und 5. April 2025 – Mit attraktiven Rabatten auf E-Bikes, Gartentechnik und individuelle Bike-Angebote
Frühling liegt in der Luft – und Fahrrad Hußmann in Raesfeld lädt am 4. und 5. April 2025 zur großen Frühjahrsaktion ein. An diesen beiden Tagen erwartet die Besucherinnen und Besucher nicht nur eine umfangreiche Auswahl an E-Bikes, sondern auch attraktive Angebote für Gartenfreunde und Technikbegeisterte.
Am Freitag von 9 bis 18 Uhr und Samstag von 9 bis 14 Uhr öffnet Fahrrad Hußmann die Türen für den Sonderverkauf. Kundinnen und Kunden dürfen sich auf Rabatte von bis zu 30 Prozent auf hochwertige E-Bikes freuen. Eine ideale Gelegenheit für alle, die mit elektrischer Unterstützung in die neue Fahrradsaison starten möchten.
Was ist eigentlich ein Pedelec? Pedelecs sind E-Bikes, bei denen der Elektromotor nur dann unterstützt, wenn die Fahrerin oder der Fahrer selbst in die Pedale tritt – bis maximal 25 km/h. Sie gelten als komfortable Mischung aus klassischem Fahrrad und moderner Technik.
Probefahren und beraten lassen Vor Ort stehen Fachberaterinnen und -berater bereit, um Fragen zu beantworten und die verschiedenen Modelle zu präsentieren. Probefahrten sind ebenfalls möglich, sodass jede und jeder das passende Rad für Alltag, Freizeit und sportliche Touren finden kann.
Tipps für den sicheren E-Bike-Start
Ein E-Bike-Akku ist das Herzstück der elektrischen Unterstützung. Wer ihn richtig behandelt, profitiert länger von zuverlässiger Leistung:
Im Winter schützen: Bei niedrigen Temperaturen den Akku möglichst mit ins Haus nehmen und erst kurz vor Fahrtbeginn einsetzen.
Original-Ladegerät verwenden: Um Schäden zu vermeiden, sollte nur das mitgelieferte oder vom Hersteller empfohlene Ladegerät genutzt werden.
Kontaktstellen sauber halten: Die Anschlüsse regelmäßig auf Schmutz und Feuchtigkeit kontrollieren – das verhindert Ladeprobleme.
Mit der richtigen Pflege bleibt der Akku leistungsfähig – für viele entspannte Touren durchs Jahr.
Auch die Sicherheit kommt nicht zu kurz: Ein gut sitzender Helm gehört bei jeder Fahrt dazu – ob mit oder ohne Motor.
Custom Made Bikes: Dein Fahrrad nach Maß
Wer ein Fahrrad sucht, das genau den eigenen Vorstellungen entspricht, wird bei Hußmann ebenfalls fündig. Unter dem Motto „Dein Bike Custom Made“ können Kundinnen und Kunden ihr Wunschrad individuell konfigurieren – von der Größe und Farbe bis hin zur Ausstattung und selbst zur Fahrradklingel.
Das Wunschrad direkt vor Ort konfigurieren lassen.
Mehr Informationen und Konfiguration unter: www.velo-de-ville.com oder direkt im Fachgeschäft bei Hußmann Technik für Hof, Garten und Zweirad, Schwietering 6, Raesfeld.
Aktion für Gartenfreunde: 10 % auf Rasenmäher und Gartengeräte
Nicht nur Radfahrerinnen und Radfahrer profitieren an den Aktionstagen. Auch für alle, die ihren Garten fit für den Frühling machen möchten, hält Hußmann ein besonderes Angebot bereit: 10 Prozent Rabatt auf alle Rasenmäher und Gartengeräte.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt
An beiden Tagen wird zudem für Verpflegung gesorgt – ein Besuch lohnt sich also doppelt.
Nach der CDU hat nun auch die SPD einen Kandidaten für die Kommunalwahl 2025 in der Gemeinde Raesfeld benannt: Andreas Erzkamp. Der Raesfelder wurde auf der Generalversammlung der SPD Raesfeld/Erle/Homer einstimmig nominiert. Mit seiner Bewerbung wolle er frischen Wind in die Kommunalpolitik bringen.
SPD nominiert Andreas Erzkamp einstimmig
Auf ihrer Generalversammlung am vergangenen Samstag haben die Mitglieder der SPD Raesfeld/Erle/Homer den Raesfelder Andreas Erzkamp einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl 2025 gewählt. In seiner engagierten Bewerbungsrede präsentierte Erzkamp die zentralen Leitlinien seines politischen Programms – mit dem klaren Anspruch, frischen Wind in die Kommunalpolitik zu bringen.
Die Bewerbungsrede im Wortlaut
Liebe Genossinnen und Genossen, heute trete ich vor Euch, um mich als Kandidat für das Amt des Bürgermeisters unserer wunderbaren Gemeinde Raesfeld, Erle und Homer, zu bewerben…
(Die vollständige Rede siehe unten in vollem Wortlaut stehen.)
Kandidatinnen und Kandidaten in den 14 Wahlkreisen
Neben der Bürgermeisterkandidatur wurden auch die Wahlkreisbewerberinnen und -bewerber benannt. In Raesfeld und Homer treten an:
Thomas Fortmann (WK 1)
Frank Buckenhofer (WK 2)
Elisabeth Lindenhahn (WK 3)
Helmut Hellenkamp (WK 4)
Andreas Erzkamp (WK 5)
Cedric Fortmann (WK 6)
Nadine Heselhaus (WK 7)
Selin Simsek (WK 8)
Wolfgang Kilian (WK 9)
In Erle kandidieren:
Wolfgang Kadenbach (WK 10)
Inge Hahn (WK 11)
Monika Moeck (WK 12)
Stefanie Wurzbacher (WK 13)
Sonja Köhler (WK 14)
Erzkamp zeigte sich erfreut über das Team:
„Ich bin überwältigt von eurem einstimmigen Vertrauen. Besonders freue ich mich, dass wir in 9 von den 14 Wahlkreisen mit sehr engagierten Frauen antreten.“
Unterstützung aus der SPD Partei und Kreisverband
Die SPD-Co-Vorsitzende Sonja Köhler sagte: „Es freut mich sehr, dass wir Andreas Erzkamp für die Kandidatur gewinnen konnten. Er verfügt aus seinen beruflichen Tätigkeiten über jede Menge wirtschaftlichem Know-how und weiß, wo dem Mittelstand und den Unternehmen der Schuh drückt. Er sprüht vor erfrischenden Ideen. Das wird unserer Gemeinde sehr gut tun.“
Die SPD-Kreisvorsitzende des Kreises Borken und Raesfelder Bundestagsabgeordnete Nadine Heselhaus ergänzte: „Andreas ist sehr bürgernah und durch sein soziales Engagement in unserer Gemeinde tief verwurzelt. Schön, dass er kandidiert.“
Zur Person von Andreas Erzkamp
Andreas Johannes Erzkamp wurde 1966 in Gelsenkirchen geboren. Er ist katholisch und lebt mit seiner Frau seit 22 Jahren in Raesfeld. Nach dem Abitur in Gelsenkirchen studierte er Rechts- und Wirtschaftswissenschaften in Bochum und an der Fernuniversität Hagen.
Bereits während des Studiums arbeitete er bei der WAZ-Mediengruppe (heute Funke-Mediengruppe), bei der er ein kaufmännisches Nachwuchsführungskräfteprogramm absolvierte und in verschiedenen Leitungsfunktionen im Konzern tätig war.
Von 2009 bis 2019 verschlug es ihn nach Leipzig, wo er für die Madsack-Mediengruppe verschiedene Tochtergesellschaften gründete und den Bereich Konzernlogistik aufbaute, den er auch leitete.
Von 2019 bis 2023 kehrte er als Leiter Logistik NRW und stellvertretender Leiter Konzernlogistik wieder zurück zur Funke-Mediengruppe nach Essen.
Seit 2023 begleitet er junge Unternehmen als Business Angel und unterstützt verschiedene Forschungsprojekte im Logistikbereich. Er gehört seit 42 Jahren der SPD an.
Seine Hobbies sind der Sozialverband AWO (In Raesfeld ist er Gründungsmitglied des AWO-Ortsvereins), die Feuerwehr, der er seit 41 Jahren, aktuell im Dienstgrad eines Brandoberinspektors, angehört. Ferner Fußball, Handball und der Amateurfunk.
Bewerbungsrede von Andreas Erzkamp im Wortlaut
Bewerbungsrede für das Bürgermeisteramt von Andreas Erzkamp – SPD Raesfeld/Erle/Homer
Andreas Erzkamp. Foto: SPD/Presse
Liebe Genossinnen und Genossen, heute trete ich vor Euch, um mich als Kandidat für das Amt des Bürgermeisters unserer wunderbaren Gemeinde Raesfeld, Erle und Homer, zu bewerben. Ich tue das mit Demut, mit großem Respekt vor dieser Aufgabe – und mit der festen Überzeugung: Raesfeld kann mehr. Mehr Zusammenhalt. Mehr Teilhabe. Mehr Zukunft. Wir stehen vor wichtigen Entscheidungen. Die kommenden Jahre werden darüber bestimmen, wie wir morgen leben: Wie unsere Kinder lernen, wie wir wohnen, wie wir arbeiten und wie wir in dieser Gemeinde gemeinsam älter werden. Dafür brauchen wir klare Ziele, frische Ideen – und ein offenes Ohr für die Anliegen der Raesfelder Bürgerinnen und Bürger.
Ich kandidiere, weil ich überzeugt bin, dass Politik nahbar, ehrlich und mutig sein muss. Vor allem, dass sie wieder glaubwürdiger werden muss. Und weil ich glaube, dass es Zeit ist, zwar nicht alles anders – aber vieles besser zu machen.
Gemeinsam gestalten
Gemeinsam gestalten – nicht über Köpfe hinweg entscheiden. Bürgerbeteiligung darf kein Lippenbekenntnis bleiben. Ich will regelmäßige Bürgerversammlungen, echte Beteiligungsformate und Bürgerräte einführen – denn wer hier lebt, soll auch mitbestimmen können, wie es weitergeht und nicht nur alle fünf Jahre den Gemeinderat und den Bürgermeister wählen. Wohnen muss bezahlbar bleiben. Wir wollen eine gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft gründen, die nicht den Profit, sondern den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Niemand soll wegen steigender Mieten aus Raesfeld wegziehen müssen. Raesfeld soll klimaneutral werden. Dafür werden wir den Ausbau erneuerbarer Energien vorantreiben, den öffentlichen Nahverkehr stärken und lokale Initiativen zum Klimaschutz gezielt unterstützen. Unsere Kinder und Jugendlichen verdienen die besten Chancen.
Funktionierendes Miteinander
Wir investieren in moderne Schulen, in Freizeitangebote und in ein Jugendparlament, das wirklich gehört wird. Denn wer morgen Verantwortung übernehmen soll, muss heute ernst genommen werden. Soziale Gerechtigkeit ist kein Luxus – sie ist die Grundlage eines funktionierenden Miteinanders. Deshalb wollen wir Senioreneinrichtungen stärken, Einsamkeit bekämpfen, Integration fördern und niemanden zurücklassen – ganz gleich, woher jemand kommt oder wie alt er ist. Eine starke Gemeinde braucht eine starke Wirtschaft. Wir fördern das Handwerk und den Mittelstand, unterstützen junge Unternehmen (Start-ups) und bauen die digitale Infrastruktur weiter aus – auch in Erle und Homer.
Denn Zukunft heißt: lokal denken, digital handeln. Kultur, Freizeit und besonders das Ehrenamt sind das Herz und der Motor unserer Gemeinschaft. Ob Kirche, Sozialverbände, Vereinsleben, Veranstaltungen oder neue Begegnungsräume – ich werde mich dafür einsetzen, dass das soziale und kulturelle Leben in Raesfeld aufblüht.
Und nicht zuletzt: Als Feuerwehrmann liegt mir die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sehr am Herzen. Wir werden Feuerwehr und Hilfsdienste besser ausstatten, die Prävention stärken und den Kommunalen Ordnungsdienst gezielt erweitern, besonders an den Stellen, an denen er benötigt wird. Liebe Genossinnen und Genossen, dieses Programm ist kein Katalog leerer Versprechen. Es ist ein Angebot zur Zusammenarbeit an jede Bürgerin und jeden Bürger in unserer Gemeinde. Ein Aufruf, Raesfeld gemeinsam weiterzuentwickeln – sozial, ökologisch und gerecht. Dies wird uns allerdings nur gelingen, wenn wir als Gemeinschaft zusammenstehen. Ich bitte um Euer Vertrauen und Eure Unterstützung bei der kommenden Wahl. Lasst uns gemeinsam den nächsten Schritt machen – für ein Raesfeld, in dem alle gehört werden, alle mitgestalten und niemand vergessen wird.
Zeitwende:Das Bistum Münster steht nun an der Spitze der katholischen Bistümer in Deutschland – vor Köln. Der Wechsel ist nicht zufällig: Während Münster stabile Taufzahlen und sinkende Austritte verzeichnet, ist Köln seit Jahren durch zahlreiche Skandale belastet – insbesondere rund um Kardinal Rainer Maria Woelki.
Die Zahlen für 2024 bestätigen diesen Trend. Auch im Kreis Borken ist die Zahl der Kirchenaustritte gesunken, die allgemeine Bindung an kirchliche Rituale und Gottesdienste nehme jedoch ab. Dennoch: Das Bistum Münster ist erstmals seit Bestehen der aktuellen Bistumsgrenzen das mitgliederstärkste Bistum Deutschlands. Köln hat diesen Spitzenplatz verloren – unter anderem wegen hoher Austrittszahlen.
Auch im Kreis Borken ist 2024 ein Rückgang der Kirchenaustritte zu verzeichnen gewesen. Die aktuelle Kirchenstatistik zeige jedoch insgesamt einen Trend zu weniger kirchlicher Bindung: Gottesdienstbesuche, Taufen und Trauungen seien weiter rückläufig.
Münster erstmals vor Köln
Ende 2024 hat das Bistum Münster 1.630.544 Katholikinnen und Katholiken gezählt – rund 3.000 mehr als das Erzbistum Köln mit 1.627.401 Gläubigen. Entscheidend ist nicht nur die Gesamtzahl der Mitglieder, sondern auch die Entwicklung im Detail gewesen:
Kirchenaustritte: Münster 22.613 / Köln 28.979
Taufen: Münster 10.633 / Köln 8.829
Trauungen: Münster 1.765 / Köln 1.320
Wiederaufnahmen und Eintritte: Münster 425 (259 Wiedereintritte, 166 Eintritte aus anderen Konfessionen)
Damit liegt Münster nicht nur prozentual, sondern auch in absoluten Zahlen bei den Sakramenten vorne.
Kirchliche Entwicklung im Kreis Borken
Auch im Kreis Borken zeige sich der allgemeine Trend zur Entkirchlichung – allerdings mit leicht positiven Tendenzen im Vergleich zu den Vorjahren:
Katholikenzahl: 222.648
Kirchenaustritte 2024: 3.008 (2023: 4.288)
Gottesdienstbesuch: 9.635 (2023: 11.566)
Taufen: 1.384 (2023: 1.956)
Trauungen: 226 (2023: 322)
Mit 207.883 Katholikinnen und Katholiken zählt das Kreisdekanat Borken neben dem Offizialatsbezirk Oldenburg (mit rund 470.000 Gläubigen) zu den mitgliederstärksten Regionen im Bistum Münster.
Gesamtentwicklung im Bistum Münster
Bistumsweit seien einige Zahlen konstant geblieben, andere rückläufig:
Erstkommunionen: rund 13.300
Firmungen: rund 8.500
Sonntägliche Gottesdienstbesucher: rund 85.000
Trauungen: 1.765 (2023: 2.278)
Bestattungen: 17.344 (2023: 18.772)
Taufen: 10.633 (2023: 11.919)
Einschätzung aus dem Bistum
Dr. Antonius Hamers, Diözesanadministrator in Münster, ordnete die Entwicklung als Zeichen für eine „Zeitenwende“ ein. Der gesellschaftliche Wandel, die politische und wirtschaftliche Lage sowie der Bedeutungsverlust von Religion in weiten Teilen der Gesellschaft prägten die Entwicklung. Dennoch sehe er den Glauben als Quelle der Hoffnung – besonders in Krisenzeiten.
Herzlich Willkommen zu den Frühjahrs-Aktionstagen bei Hußmann in Raesfeld. Freuen Sie sich auf tolle E-bikes namhafter Hersteller zu sagenhaften Preisen. Dazu finden Sie ein umfangreiches Angebot an Rasenmähern und Gartengeräten zu reduzierten Aktionspreisen. Fühlen Sie sich wohl bei uns!
Der Allgemeine St.-Johannis-Bürgerschützenverein Raesfeld e.V. lädt seine Mitglieder zur diesjährigen Generalversammlung ein. Die Versammlung findet am Samstag, 29. März 2025, um 19:30 Uhr im Pfarrsaal St. Martin statt.
Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Begrüßung durch den amtierenden König Meinolf Rosenberger sowie Berichte des Präsidenten Werner Vorholt, des Kassierers und der Kassenprüfer. Auch die Genehmigung der Jahresrechnung und die Entlastung des Vorstands sind vorgesehen.
Weitere Punkte betreffen die Beitragserhebung für Senioren, die Wahlen von Vorstandsmitgliedern und Offizieren sowie die Wahl der Rechnungsprüfer. Ein besonderer Hinweis gilt der Organisation des kommenden Schützenfestes: Hier sei ein geänderter Ablauf geplant.
Im Anschluss an den offiziellen Teil sollen Foto-Videos gezeigt werden. Eingeladen sind alle Vereinsmitglieder.
Eintritt in den Verein ist im Rahmen der Versammlung ebenfalls möglich – sofern die satzungsgemäßen Voraussetzungen erfüllt sind.
Die Üfter Jagdhornbläser starten mit einem neuen Vorstandsmitglied und zahlreichen musikalischen Terminen ins Jahr. Mit dem Dorstener Bernhard Feller rückt frischer Wind in den Vorstand – und die Bläsergruppe ist 2025 wieder bei vielen Veranstaltungen in Dorsten und Erle dabei.
In Erle sind die Jagdhornbläser aus Üfte stets gern gesehene Gäste – besonders bei der traditionellen Hubertusmesse.
Treue Mitglieder erhalten Ehrenurkunden
Bei der Jahreshauptversammlung des Vereins standen gleich mehrere Höhepunkte auf dem Programm. Vorsitzende Brigitte Braukmann ehrte fünf langjährige Mitglieder für ihr jahrzehntelanges Engagement: Georg Bleker, Berthold Deiters und Claudia Westhoff sind seit 45 Jahren aktiv, Rainer Bente seit 40 Jahren, und Benno Triptrap bringt es auf 20 Jahre. Alle erhielten eine persönliche Urkunde und den anerkennenden Applaus der Versammlung.
Dorstener Bernhard Feller neu im Vorstand
Bei der anschließenden Vorstandswahl kam es zu einer Veränderung: Rainer Bente trat nicht erneut als zweiter Kassierer an. Auf ihn folgt der Dorstener Bernhard Feller, der der Gruppe seit gut drei Jahren angehört und nun offiziell in den Vorstand gewählt wurde. Er unterstützt künftig Claudia Westhoff bei der Kassenführung. Im Amt bestätigt wurden Brigitte Braukmann als Vorsitzende, ihre Stellvertreter Jens und Berthold Westhoff, Kassiererin Claudia Westhoff und Schriftführerin Mechthild Deiters.
Auftritte in Dorsten und Umgebung geplant
Auch musikalisch haben die Üfter Jagdhornbläser ein volles Jahr vor sich. Bereits am 9. Mai spielen sie zur Eröffnung der Ehrenamtsgala in der St.-Ursula-Realschule Dorsten. Am 29. Juni sind sie beim großen Stadtjubiläum am Maria Lindenhof zu erleben. Für den Herbst stehen zwei Hubertusmessen auf dem Plan: Am 2. November in der St.-Ludgerus-Kirche in Schermbeck und am 9. November in der St.-Silvester-Kirche in Erle.
Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr
2024 waren die Bläser unter anderem beim Jagdfest in Rhade und beim Martinsmarkt in Marienthal im Einsatz. Auch das Üfter Schützenfest und die beiden Hubertusmessen in Rhade und Holsterhausen wurden musikalisch mitgestaltet – allesamt Termine, bei denen die Gruppe ihr Können unter Beweis stellte.
Gemeinschaft wird großgeschrieben
Neben den Auftritten kommt auch das Vereinsleben nicht zu kurz: Am 5. Juli ist eine gemeinsame Fahrradtour mit Partnerinnen und Partnern geplant. Die Weihnachtsfeier 2025 sowie der traditionelle „Brotzeit“-Abend in Rhade stehen ebenfalls bereits fest im Kalender.
Neue Anfängergruppe gestartet
Im Dezember 2024 startete eine neue Anfängergruppe unter Leitung von Berthold Westhoff. Zwei Teilnehmende lernen derzeit das Jagdhornblasen – weitere Interessierte sind herzlich eingeladen, mitzumachen.
Mehr Informationen, Kontaktmöglichkeiten und aktuelle Termine gibt es auf der Vereinswebseite: 👉 www.uefter-jagdhornblaeser.de
Einheitliche Handyregeln bis Herbst 2025: Schulministerium NRW setzt auf klare, altersgerechte Vorgaben
Die Schulen in Nordrhein-Westfalen sollen bis Herbst 2025 verbindliche und altersgerechte Regeln für die private Handynutzung entwickeln und in ihre Schulordnungen aufnehmen. Das Schulministerium unterstützt diesen Prozess mit Leitlinien und einer beispielhaften Handyordnung. Für Grundschulen und die Primarstufe an Förderschulen empfiehlt das Ministerium, Handys grundsätzlich in der Schultasche zu lassen.
Klare Leitlinien für den Schulalltag
Wie das Ministerium für Schule und Bildung mitteilte, seien die Schulen aufgefordert, schulintern einen Abstimmungsprozess zu starten, der in verbindlichen Regeln zur privaten Handynutzung münden solle. Diese müssten dem Alter der Schülerinnen und Schüler entsprechen. Schulministerin Dorothee Feller betonte: „Handys sind aus dem Leben junger Menschen nicht mehr wegzudenken. Umso wichtiger ist es, dass wir an unseren Schulen einen verantwortungsvollen und altersgerechten Umgang damit finden.“
Für die Primarstufe empfiehlt das Ministerium, die private Nutzung von Handys und Smartwatches im Schulgebäude und auf dem Schulgelände grundsätzlich nicht zu erlauben. Ausnahmen – etwa zur Kommunikation mit Eltern oder bei medizinischer Notwendigkeit – seien möglich.
Unterstützung durch Musterregelungen
Das Ministerium stelle den Schulen zur Orientierung mögliche Regeln sowie eine exemplarische Handyordnung zur Verfügung, hieß es weiter. Diese könnten an die jeweiligen Gegebenheiten angepasst werden. Viele Schulen hätten bereits Regelungen getroffen und damit positive Erfahrungen gesammelt.
Schulministerin Dorothee Feller. Foto: Land NRW
Da Schulformen, Altersgruppen und pädagogische Konzepte unterschiedlich seien, bedürfe es individueller Lösungen. Feller erklärte: „Für unsere jüngsten Schülerinnen und Schüler muss die Schule ein besonderer Schutzraum sein, in dem sie sich ohne Ablenkung auf das Lernen und das gemeinsame Miteinander konzentrieren können.“
Beteiligung aller Schulakteure erwünscht
Empfohlen werde ein partizipativer Ansatz: In Arbeitsgruppen mit Lehrkräften, Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie gegebenenfalls Schulsozialarbeiterinnen und -arbeitern sollen bestehende Regelungen überprüft und neue entwickelt werden. Dabei sollen unter anderem folgende Aspekte berücksichtigt werden:
Nutzung im Unterricht, auf dem Pausenhof und in Freistunden
Festlegung von handyfreien Zonen
Regelungen für den Umgang mit Verstößen
Kommunikationswege bei Notfällen
Die Ergebnisse sollen anschließend in Lehrerkonferenzen und Versammlungen vorgestellt werden. Die Schulkonferenz treffe die endgültige Entscheidung.
Demokratiebildung und Medienkompetenz im Fokus
Feller hob hervor, dass dieser Prozess nicht nur die Regelung der Handynutzung betreffe, sondern auch ein Beitrag zur Demokratiebildung sei. Schülerinnen und Schüler lernten, Perspektiven zu hinterfragen und Verantwortung für gemeinsame Entscheidungen zu übernehmen.
Zudem fördere der Prozess die Medienkompetenz: „Schülerinnen und Schüler setzen sich kritisch mit der eigenen Handynutzung und ihrem Medienverhalten auseinander“, so Feller. Auch Eltern könnten sich aktiv in die Diskussion einbringen.
Weiterer Austausch geplant
Zum Abschluss erklärte die Ministerin, man werde die Umsetzung beobachten und bei Bedarf nachjustieren. Auch der Austausch mit der Wissenschaft und anderen Bundesländern solle fortgeführt werden: „Klar ist für mich, dass wir das Thema nicht auf die lange Bank schieben dürfen. Deswegen handeln wir jetzt.“
Am frühen Mittwochmorgen gegen 6 Uhr ist es im Keller des Sportschlosses Velen zu einem Brand gekommen.
Die Feuerwehren aus Velen, Ramsdorf, Gescher und Hochmoor rückten zum Einsatz aus.
Ausmaß des Brandes im Wellnessbereich
Laut Feuerwehr Velen sei die Brandmeldeanlage am frühen Morgen ausgelöst worden. Bereits beim Eintreffen der Einsatzkräfte habe sich die Meldung bestätigt: Im Wellness- und Saunabereich im Kellergeschoss sei ein massives Brandereignis ausgebrochen. Glücklicherweise hätten sich alle Gäste und Mitarbeitenden unverletzt in Sicherheit bringen können.
Foto: Feuerwehr Velen
Die Brandbekämpfung sei äußerst schwierig gewesen. Dichter Rauch, enorme Hitze und schwer zugängliche Räumlichkeiten hätten den Innenangriff nur unter Atemschutz möglich gemacht. Mehr als zehn Trupps – teils vier gleichzeitig – hätten unter Atemschutz gegen die Flammen gekämpft. Unterstützt worden sei der Einsatz durch Kräfte aus Ramsdorf, Gescher und Hochmoor. Insgesamt seien knapp 80 Einsatzkräfte vor Ort gewesen.
Unterstützung durch Spezialkräfte
Zunächst wurden Atemschutzgeräteträger aus Hochmoor und der Teleskopmast aus Gescher angefordert. Im weiteren Verlauf kamen zusätzliche Atemschutzkräfte sowie das Atemschutz- und Einsatzstellenhygienemodul vom Gerätewagen-Logistik aus Gescher hinzu.
Auch die Atemschutzmodule aus Borken und Bocholt seien wegen des hohen Bedarfs eingesetzt worden.
Hygieneeinheit aufgebaut
Vor Ort wurden mehrere Atemschutztrupps aus Hochmoor zur Brandbekämpfung eingesetzt. Die Besatzung des Gerätewagens baute währenddessen die Hygieneeinheit auf. Dort konnten die Einsatzkräfte nach ihrem Einsatz ihre kontaminierte Kleidung ablegen, Geräte reinigen und frische Kleidung anziehen.
Taktische Ventilation und Riegelstellung
Zur Verbesserung der Sichtverhältnisse sei laut Feuerwehr gezielt auf taktische Ventilation gesetzt worden. Parallel dazu sei eine Riegelstellung eingerichtet worden, um eine Ausbreitung der Flammen auf andere Gebäudeteile zu verhindern.
Schnelleinsatzboot in Bereitschaft
Das Tanklöschfahrzeug mit Schnelleinsatzboot wurde angefordert, um über den Schlossgraben an Fenster im Schloss zu gelangen. Das Boot blieb jedoch ungenutzt in Bereitschaft.
Schäden und Folgen
Der Kellerbereich sei durch das Feuer erheblich zerstört worden. Der Rauch habe sich großflächig im Gebäude ausgebreitet. Das Gebäude sei vorerst nicht nutzbar. Der Betreiber unterstütze die Gäste bei Abreise und Unterbringung.
Auch Bürgermeisterin Dagmar Jeske, der Erste Beigeordnete Dr. Thomas Brüggemann und der stellvertretende Kreisbrandmeister hätten sich vor Ort ein Bild vom Einsatz gemacht.
Die Volksbank Raesfeld und Erle investiert in die Zukunft: Ab April wird die Geschäftsstelle in Raesfeld umfassend modernisiert. Neue weitere Räumlichkeiten im ehemaligen Küchenstudio Hetkamp an der Klümperstraße.
Parallel blickt die Genossenschaftsbank auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2024 zurück – mit gestiegener Bilanzsumme, wachsenden Kundeneinlagen und zahlreichen Mitgliedern. Auch für das Jahr 2024 sei eine Dividende in Höhe von 4 Prozent auf die Geschäftsguthaben geplant.
Der Umbau der Geschäftsstelle Raesfeld hat im April begonnen
Die Geschäftsstelle der Volksbank in Raesfeld wird ab April modernisiert. Ziel sei es, den Service- und Beratungsbereich neu zu gestalten, um Kundinnen und Kunden ein zeitgemäßes und komfortables Bankerlebnis zu bieten. Die Bank will damit sowohl den digitalen Ausbau vorantreiben als auch die Qualität vor Ort weiterentwickeln.
Neues Beratungszimmer im Umbau. Foto: Presse
Modernisierung auch in Erle geplant
Ab dem 24. März steht der Kundenservice im Nebengebäude an der Klümperstraße 9 zur Verfügung. Beratungstermine sind weiterhin möglich. Die Selbstbedienungsgeräte bleiben am gewohnten Ort nutzbar, es kann jedoch zu Einschränkungen kommen.
Die Geschäftsstelle in Erle sei vom Umbau nicht betroffen. Allerdings sei auch hier eine Modernisierung geplant.
Zufriedenstellende Geschäftsentwicklung 2024
Trotz herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen haben die Volksbank Raesfeld und Erle ihre Position in der Region weiter stärken können. Die Bilanzsumme sei um 6,4 Prozent auf über 350 Mio. Euro gestiegen. Auch die Kundenkredite belaufen sich auf – um rund 10 Mio. Euro auf knapp 270 Mio. Euro. Das bilanzielle Kundeneinlagevolumen wuchs um fast 9 Prozent auf 262 Mio. Euro.
Diese Entwicklungen deuten darauf hin, dass die Kundschaft weiter in ihre Zukunft investiert und das Angebot der Bank als verlässlich wahrnehme, so die Verantwortlichen.
Mitgliederentwicklung und 4 Prozent Dividende
Die Zahl der Mitglieder ist seit 2024 um 181 auf insgesamt 5.675 gestiegen. Die Vorstände kündigten an, auch in diesem Jahr eine Dividende von 4 Prozent auf die Geschäftsguthaben ausschütten zu wollen.
Zudem habe die Bank rund 43.000 Euro für Vereine, Initiativen und Institutionen in der Region bereitgestellt. Mehr als 6.000 Menschen – darunter Kinder, Jugendliche, Ehrenamtliche und Seniorinnen und Senioren – wurden von dieser Förderung gefördert.
Im Kreis Borken sollen neue Baumalleen entstehen – wie beispielsweise auf der Rhader Straße in Erle. Dafür sucht der Kreisbetrieb aktuell nach Zufahrten und Wegen ab einer Länge von 100 Metern, die sich für die Pflanzung eignen.
Ziel sei es, einen Beitrag zur Biodiversität und zur nachhaltigen Entwicklung der Region zu leisten.
Bäume als Ausgleichsmaßnahme und für die Artenvielfalt
Laut Mitteilung des Kreises Borken sollen die neuen Baumreihen nicht nur das Landschaftsbild bereichern, sondern auch als Ausgleichsbepflanzung dienen – etwa im Rahmen von Bau- oder Infrastrukturmaßnahmen. Darüber hinaus trügen die Alleen dazu bei, die biologische Vielfalt zu stärken und das Mikroklima zu verbessern.
Hinweise zu geeigneten Flächen willkommen
„Für die Realisierung dieses Projektes sind wir auf der Suche nach Flächen ab einer Länge von mindestens 100 Metern, die sich für die Pflanzung von Bäumen eignen“, erklärte Stephanie Schmidt vom Kreisbetrieb der Borkener Kreisverwaltung.
Der Kreis bittet Bürgerinnen und Bürger, die geeigneten Flächen zu kennen oder sich für das Vorhaben zu interessieren, um Rückmeldung. Hinweise und Rückfragen nimmt der Kreisbetrieb unter der Telefonnummer 02861 / 681-7352 oder per E-Mail an [email protected] entgegen.
Motorradfahrer bei Unfall in Raesfeld schwer verletzt
Ein 36-jähriger Motorradfahrer aus Dorsten hat sich am Montagabend, 24. März 2025, bei einem Unfall auf der B224 in Raesfeld schwer verletzt. Der Unfall ereignete sich gegen 21.30 Uhr auf der Dorstener Straße in Fahrtrichtung Raesfeld.
Versuchtem Ausweichmanöver folgte Kontrollverlust
Wie der Mann später laut Mitteilung der Polizei selbst schilderte, sei plötzlich ein Hase auf die Fahrbahn gelaufen. Beim Versuch, dem Tier auszuweichen, habe er die Kontrolle über sein Motorrad verloren. Das Fahrzeug kam von der Straße ab und der Fahrer stürzte auf ein angrenzendes Feld.
Rettung per Hubschrauber
Der 36-Jährige zog sich bei dem Sturz schwere Verletzungen zu. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in ein Krankenhaus. Am Motorrad entstand laut Polizeiangaben ein Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro.