Mit den Erler Jägern sorgte ein Blasorchester zum Start des Dorstener Altstadt-Schützenfests am 29. August für Partystimmung. Oliver Göttlich dirigierte damit auf seiner wohl letzten großen Party, ehe er sich im Oktober auf einem Benefizkonzert verabschiedet.
Nach über zehn Jahren ist auch mal Schluss, so erfolgreich wie Oliver Göttlichs vergangene Jahre mit den Erler Jägern war auch deren Auftakt auf dem Schützenfest in der Dorstener Altstadt am Freitagabend.
Foto: Petra Bosse
Das Blasorchester spielte eine Mischung aus diversen „Schützenfest-Klassikern“ wie Purs „Lena“, Hubert Kahs „Sternenhimmel“ oder Robbie Williams’ „Angels“, aber auch Coldplays „Viva La Vida“ reihte sich ein. Viele der in Medleys arrangierten Songs gingen flüssig ineinander über. Für „Böhmischer Traum“ holte Göttlich den ersten Vorsitzenden Florian Schultz an die Pauke und lud zur Polka ein.
Foto: Petra Bosse
Immer wieder sang Göttlich einzelne Textpassagen an, um die Menge zum Mitsingen zu ermutigen und nahm seinen Auftrag nicht nur bei „Let Me Entertain You“ wörtlich. Zu „Bella Napoli“ bekam er dann seinen gewünschten „Schlagerstrudel“, bei dem ein Großteil des Publikums in einer kreisförmigen Polonäse durch das Zelt lief und sprang. Nach Zugaberufen genehmigte der Maestro sich bei einem Medley aus „Narcotic“, „Saufen morgens, mittags, abends“ und „Hey, Jude“ selbst mal ein Gläschen.
Foto: Petra Bosse
Kein Abschied für immer
Der Freitagabend markierte zwar die wahrscheinlich letzte große Party, bei der Göttlich die Erler Jäger leitete, trotzdem werde er zwischendurch mal wieder mit auftreten. Von nun an müsse er aber anders priorisieren. Er freue sich, ein „tolles Orchester“ übergeben zu können, „mit tollen Leuten, die Spaß daran haben.“ Besonders gerne erinnere er sich an die Unterstützung in seiner Zeit als Altstadt-Schützenkönig zurück. Einen Nachfolger gibt es bislang noch nicht, die Suche laufe aber gut.
Foto: Petra Bosse
Abschluss bei Benefizkonzert im Oktober
Göttlich dirigiert zu seinem vorerst letzten großen Termin beim Benefizkonzert in der Aula der Realschule St. Ursula am 11. Oktober. Die Erler Jäger erwarten Gäste wie Ginfis; Kabarettist Fritz Schäfer moderiert den Abend.
Foto: Petra Bosse
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Einweihung des Gerätehaus-Anbaus in Erle: Feuerwehr startet nach zwei Jahren Bauzeit durch.
Nach rund zwei Jahren Bauzeit konnte die Feuerwehr Erle am Wochenende den Anbau ihres Gerätehauses offiziell einweihen. Zahlreiche Gäste, Kameradinnen und Kameraden sowie Vertreter der Gemeinde feierten den Abschluss der Arbeiten. Bürgermeister Martin Tesing, Löschzugführer Frank Prochnow, der stellvertretende Feuerwehrleiter Jörg Wachtmeister und weitere Beteiligte betonten die Bedeutung des Projekts für die Einsatzbereitschaft und die Stärkung des Ortskerns.
Foto: Petra Bosse
Bürgermeister Tesing: Wichtiger Schritt für Erle
Bürgermeister Martin Tesing hob in seiner Rede die besondere Bedeutung der Erweiterung hervor: „Das Besondere ist, dass wir jetzt hier nochmal den Feuerwehrstandort besonders gestärkt haben in Erle. Dass wir die dringend notwendige Erweiterung realisiert haben können. Dass wir dann mitten in Erle das Ganze stattfinden. Auch aus städtebaulicher Sicht ist es ganz wichtig für den Ortskern auch, dass wir den Standort hier nochmal erweitern und ausbauen konnten. Es rundet einfach Erle als Ort insgesamt ab. Insbesondere jetzt aber auch für die Kameraden ist es ganz wichtig und notwendig gewesen, dass wir diese Erweiterung gemacht haben, weil einfach die Räume, die angefangen bei der Umkleidemöglichkeiten, die einfach nicht mehr den Standards entsprachen, alles ist top gelöst und wir sind einfach stolz.“
Neue Räume bringen mehr Sicherheit
Löschzugführer Frank Prochnow zeigte sich erleichtert, dass das neue Gebäude nun fertiggestellt ist: „Ja, ich bin froh, dass das Gerätehaus fertig ist und wir sicher und in zukunftsweisend arbeiten können.“
Stellv. Löschzugführer Frank Prochnow und stellv. Leiter der Feuerwehr Raesfeld Jörg Wachtmeister (li.) Foto: Petra Bosse.
Besonders im Vergleich zu früher sei eine deutliche Verbesserung spürbar: „Besonders auffällig ist, dass wir halt die Umkleiden jetzt gesondert haben. Die Spindel waren früher hinter den Fahrzeugen. Und es ist halt viel sicherer für uns. Wir müssen nicht mehr hinter den Autos herlaufen oder vor den Autos herlaufen. Wir ziehen uns um und laufen dann zu den Autos hin. Sehr, sehr sicher.“
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Ehrenamtlicher Einsatz beim Ausbau
Der stellvertretende Feuerwehrleiter Jörg Wachtmeister betonte den großen Einsatz der Kameradinnen und Kameraden in den vergangenen Monaten: „Wir freuen uns natürlich alle, dass wir endlich das neue Haus, das neue Gerätehaus einweihen können. War viel Arbeit. Wurde auch viel von vielen ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden gemacht. Die Fahrzeughalle wurde hergerichtet, alles neu gestrichen und viele Restarbeiten noch selber gemacht. Und wir freuen uns natürlich heute, dass wir das jetzt alles in Betrieb nehmen können. Und ja, haben jetzt auch ein schönes Gerätehaus. Und sind auch alle sehr motiviert wieder, dass wir hier jetzt weiter das neue Haus betreiben können.“
Foto: Petra Bosse
Löschzugführer Erle: „Jetzt können wir richtig durchstarten“
Auch der stellvertretende Leiter der Feuerwehr Raesfeld, Jörg Wachtmeister, zeigte sich am Samstag zufrieden: „Natürlich sind wir glücklich, dass das alles abgeschlossen ist. Nach zwei Jahren Bauzeit kann der Löschzug Erle jetzt richtig durchstarten.“
Foto: Petra Bosse
Einsegnung durch Pastor Dr. Fabian Tilling
Pastor Dr. Fabian Tilling hob in seiner Ansprache die Bedeutung von Begeisterung, Verständnis und Gemeinschaft hervor: „Ohne Begeisterung für die gemeinsame Sache geht es nicht. Das trifft auf fast jedes Ehrenamt zu – vor allem da, wo es um den Einsatz für andere Menschen geht.“ Auch im Feuerwehrdienst spiele das Verstehen eine zentrale Rolle: „Wenn man sich versteht, geht die Arbeit leichter. Im Einsatz funktioniert das dann Hand in Hand fast ohne Worte.“
Zum Abschluss wünschte er den Kameradinnen und Kameraden: „Ich wünsche euch in den neuen Räumlichkeiten diesen guten Geist – den Geist, der bewirkt, dass man sich versteht, offen ist füreinander und sich für das Gute und für den Nächsten einsetzt.“
Raesfelder Kameraden überreichten dem Löschzug Erle ein Geschenk v. l.: Leiter der Feuerwehr André Szczesny, Löschzugführer Raesfeld Thorsten Mais, Jascha Ostermann, stellv. Löschzugführer, Jörg Wachtmeister, stellv. Leiter der Feuerwehr Raesfeld und Löschzugführer Erle Frank Prochnow. Foto: Petra Bosse
Geschenk der Kameraden aus Raesfeld
Ein besonderes Highlight des Tages war das Geschenk der Raesfelder Feuerwehrkameraden an den Löschzug Erle. Thorsten Mais erklärte: „Wir haben uns natürlich nicht lumpen lassen. Anlässlich der Gerätehauserweiterung haben wir ein kleines Geschenk dem Löschzug Erle mitgebracht in Form eines Schilds, was in Eigenleistung hergestellt worden ist, und wir das heute nun überreichen.“
Foto: Petra Bosse
Kinderprogramm, Verpflegung und Musik
Auch für die kleinen Besucher war einiges geboten: Die Kinder konnten die Löschfahrzeuge von innen begutachten, Fragen stellen und sich die Arbeit der Feuerwehr genau erklären lassen. Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Neben Kaffee und Kuchen gab es Kaltgetränke, Pommes und Bratwurst. Musikalisch begleitet wurde der Tag der offenen Tür vom Blasorchester, das für eine festliche Stimmung sorgte.
Die Damen der Kuchentheke. Foto: Petra Bosse
„Ohne Begeisterung für die gemeinsame Sache geht es nicht. Das trifft auf fast jedes Ehrenamt zu – vor allem da, wo es um den Einsatz für andere Menschen geht“.
Pastor Dr. Fabian Tilling
Einweihung Feuerwehrgerätehaus Erle 2025: Foto: Petra Bosse
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Einweihung Feuerwehrgerätehaus Erle. Foto: Petra Bosse
Einweihung Feuerwehrgerätehaus Erle. Foto: Petra Bosse
Einweihung Feuerwehrgerätehaus Erle. Foto: Petra Bosse
Einweihung Feuerwehrgerätehaus Erle. Foto: Petra Bosse
Einweihung Feuerwehrgerätehaus Erle. Foto: Petra Bosse
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Einweihung Feuerwehrgerätehaus Erle. Foto: Petra Bosse
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Einweihung Feuerwehrgerätehaus Erle. Foto: Petra Bosse
Einweihung Feuerwehrgerätehaus Erle. Foto: Petra Bosse
Einweihung Feuerwehrgerätehaus Erle. Foto: Petra Bosse
Wo sehen Sie die Notwendigkeit für unbequeme, aber notwendige Entscheidungen, auch wenn diese kurzfristig auf Widerstand stoßen könnten?
„Kanalisation, Mobilitätswandel, Baupolitik: Alles keine Wahlkampfsiegerthemen. Aber ehrlich gesagt: Es muss gemacht werden. Wer nur auf Zustimmung schaut, handelt nicht im Sinne der gesamten Gemeinde Raesfeld.
Wir müssen unsere Gemeinde noch lebenswerter gestalten und das auch für die kommenden Generationen. Das Thema Grünflächen kommt oft zu kurz. Hier sollte man über den Tellerrand schauen und auch mal Ideen von Großstädten wie Berlin und Paris mit aktiver Rückführung von grünen Oasen abschauen“.
Die nächste Frage lautet: Was bedeutet für Sie, Verantwortung zu übernehmen – auch im Fall von Fehlern oder Rückschlägen?
Wo sehen Sie die Notwendigkeit für unbequeme, aber notwendige Entscheidungen, auch wenn diese kurzfristig auf Widerstand stoßen könnten?
„Im Zuge des Klimawandels müssen wir die Gemeinde darauf ausrichten mit höheren Temperaturen und extremeren Umweltereignissen umzugehen. D.h. auf jeden Fall mehr Schatten durch Bäume, weniger Verkehr, Verkehrsberuhigung und -verlangsamung.
In diesem Zusammenhang auch mein Lieblingsthema: Ist unsere Feuerwehr und die lokalen Rettungsdienste für diese Herausforderungen der Zukunft genügend ausgestattet, oder müssen wir nachjustieren. Dies gilt natürlich auch für Notfallkonzepte und Bevölkerungswarnung und -information“.
Die nächste Frage lautet:Was bedeutet für Sie, Verantwortung zu übernehmen – auch im Fall von Fehlern oder Rückschlägen?
Wo sehen Sie die Notwendigkeit für unbequeme, aber notwendige Entscheidungen, auch wenn diese kurzfristig auf Widerstand stoßen könnten?
„Verantwortung bedeutet, nicht den bequemsten Weg zu gehen, sondern den richtigen. Es muss auch Entscheidungen geben, die vielleicht nicht sofort allen gefallen, die aber für unsere Gemeinde notwendig sind.
Ein Beispiel ist die Wohn- und Flächenentwicklung. Um Wachstum, bezahlbaren Wohnraum und den Erhalt unseres dörflichen Charakters im Gleichgewicht zu halten, braucht es Grenzen und Regeln – auch wenn das heißt, dass nicht jeder Bauwunsch erfüllt werden kann, sondern teils Sanierung vor Neubau geht.
Beim Thema Energie brauchen wir Mut und Weitsicht. Ich will jetzt den Ausbau erneuerbarer Energien vorantreiben, aber nur mit Beteiligung und Transparenz, auch wenn das nicht allen gefällt.
Das Ehrenamt braucht mehr als nur Anerkennung – es braucht echte Unterstützung. Ich setze mich für strukturelle Entlastung und bessere Koordination ein, auch wenn das Investitionen erfordert.
Auch bei der Auswahl und Finanzierung von Infrastrukturprojekten müssen wir unbequeme, aber richtige Prioritäten setzen. In den letzten Jahren sind die Baukosten deutlich gestiegen, und große Vorhaben belasten unseren Haushalt für viele Jahre.
Das heißt, nicht jedes wünschenswerte Projekt kann sofort umgesetzt werden. Wir müssen gut abwägen, was für die Entwicklung von Raesfeld am dringendsten ist – auch wenn dafür Wünsche auf später verschoben werden müssen. Hier ist der Dialog wichtig. Ich verspreche keine einfachen Antworten, aber klare Haltung und ehrliche Kommunikation“.
Nächste Frage ist:Was bedeutet für Sie, Verantwortung zu übernehmen – auch im Fall von Fehlern oder Rückschlägen?
Wo sehen Sie die Notwendigkeit für unbequeme, aber notwendige Entscheidungen, auch wenn diese kurzfristig auf Widerstand stoßen könnten?
„Es könnte ein Interessenkonflikt in Bezug auf die Schaffung neuer Wohngebiete entstehen. Hier steht der Naturschutz und die Landwirtschaft unter Umständen im Konflikt mit dem Wohnungsbau.
Auch das Thema „Maßnahmen zur Verbesserung des Klimaschutzes, der Artenvielfalt und Nachhaltigkeit“ könnte Widerstand erzeugen. In meinen Augen ist es wichtig, die Entscheidungen zu begründen und die Menschen in die Prozesse einzubinden. Es gehört dazu, dass man nicht immer alle Menschen überzeugen kann.
Wichtig ist mir aber, dass man zuhört, die Menschen mitnimmt und die Entscheidungen transparent darstellt.
Nächste Frage lautet: Was bedeutet für Sie, Verantwortung zu übernehmen – auch im Fall von Fehlern oder Rückschlägen?
12 Teilnehmer bei der 4. Auflage des Hobbyspielerturniers
Schachturniere für unterschiedliche Niveaugruppen bietet der Schachverein Turm Raesfeld/Erle seit einigen Jahren in den Sommerferien an. Neben dem traditionellen Sommerferienturnier für Kinder und Jugendliche richtete der Verein explizit für Nicht-Vereinsspieler am vergangenen Samstag in der Villa Becker wieder ein Schachturnier für Hobbyspieler aus.
Der über sechs Runden mit 15 Minuten Bedenkzeit ausgetragene Wettbewerb lockte ein Dutzend Denksportler verschiedener Generationen ans Schachbrett. Der 17-jährige Paul Jerig setze sich mit fünf Punkten knapp nach Feinwertung gegen den punktgleichen Ingmar Brömmel durch, beide hatten in ihrer Grundschulzeit bereits im Schul- und Vereinsschach Turniererfahrung gesammelt. Den dritten Platz des Hobbyspielerturniers belegte Christian Volmer, ebenfalls nach Feinwertung knapp vor Justus Gesing.
Foto: Verein
Zwei Sekunden fehlten zum Sieg
Der Tabellenvierte Justus Gesing verpasste den Turniersieg denkbar knapp. In einer seiner Partien endete seine Bedenkzeit unmittelbar bevor er seinen Gegner matt setzen konnte, und er verlor die Partie. Der fehlende Siegpunkt kostete ihn den Turniersieg; Justus konnte sich aber mit dem Jugendpreis trösten, dem Gutschein einer Raesfelder Eisdiele. Die drei Erstplatzierten erhielten lukrative Ortsmarketinggutscheine.
Die Turnierleiter Manfred Grömping und Martin Bergemann erklärten bei der Siegerehrung, sie wollen mit dem Hobbyspielerturnier ein weiteres Schachturnier in Raesfeld etablieren, einem Ort, in dem das Schachspielen immer mehr zum Volkssport wird.
Höhepunkt der Turnierserie: “Wappen von Raesfeld“ am Samstag
Der Höhepunkt der Raesfelder Schachturnierserie wird das Internationale Schnellschachturnier „Wappen von Raesfeld“ am 30.08.2025 in der Mensa der Julia-Koppers-Schule sein. In der 26. Auflage des Schnellschachturniers mit 25 Minuten Bedenkzeit werden wieder einige Internationale Meister und Großmeister erwartet. Im vergangenen Jahr wurden die ersten fünf Plätze von bekannten Schachgroßmeistern belegt. Anmeldungen sind am Samstag bis 10.15 Uhr vor Ort noch möglich.
Kommunalwahl 2025: Kreiswahlleiter Dr. Ansgar Hörster informiert über Wahlhilfen für blinde und sehbehinderte Menschen.
Zur Kommunalwahl am 14. September 2025 stellt der Kreis Borken blinden und sehbehinderten Menschen kostenlose Wahlhilfen zur Verfügung. Damit können Betroffene ihre Stimme selbstständig abgeben – ohne die Unterstützung einer Vertrauensperson. Darauf weist Kreiswahlleiter Dr. Ansgar Hörster hin.
Wahlschablonen erleichtern die Stimmabgabe
Das Wahlhilfepaket enthält eine Wahlschablone, in die der Stimmzettel eingelegt wird. Durch nummerierte Öffnungen können die Wählerinnen und Wähler ihr Kreuz an der gewünschten Stelle setzen. Um die verschiedenen Stimmzettel der vier Wahlen – Bürgermeister-, Rats-, Kreistags- und Landratswahl – zu unterscheiden, sind diese am unteren Rand mit kleinen Löchern versehen:
Kein Loch = Stimmzettel für die Ratswahl
1 Loch = Stimmzettel für die Bürgermeisterwahl
3 Löcher = Stimmzettel für die Kreistagswahl
4 Löcher = Stimmzettel für die Landratswahl
Beispiel für eine Wahlschablone. Foto: Kreis Borken
Zusätzlich ist bei allen Stimmzetteln die obere rechte Ecke abgeschnitten, damit sie korrekt in die Schablone eingelegt werden können.
Akustische Stimmzettel per Telefon
Neben der Wahlschablone gibt es einen kostenlosen Telefondienst, über den die Inhalte der Stimmzettel vorgelesen werden. Unter der Rufnummer 0800 000 9671 können Wählerinnen und Wähler nach Eingabe der Postleitzahl und der Stimmbezirksnummer – diese steht auf der Wahlbenachrichtigung – die Kandidatinnen und Kandidaten der vier Stimmzettel anhören. Die Ansagen können beliebig oft wiederholt und zwischen den Stimmzetteln gewechselt werden. Der Service ist täglich rund um die Uhr erreichbar.
Bestellung der Wahlhilfepakete
Blinde und sehbehinderte Menschen können die kostenlosen Wahlschablonen direkt beim Blinden- und Sehbehindertenverein Westfalen e. V. (BSVW) anfordern:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und die örtlichen Träger haben im Jahr 2024 Menschen mit Behinderung in Westfalen-Lippe mit insgesamt knapp 58 Millionen Euro im Arbeitsleben unterstützt.
Davon flossen rund 4,3 Millionen Euro direkt in Maßnahmen zur Förderung der Beschäftigung im Kreis Borken.
Finanzielle Unterstützung durch LWL und örtliche Träger
Nach Angaben des LWL stammten von den insgesamt knapp 58 Millionen Euro rund 53,6 Millionen Euro aus der sogenannten Ausgleichsabgabe. Diese müssen Unternehmen zahlen, wenn sie keine oder zu wenige Menschen mit Behinderung beschäftigen. Zusätzlich stellten die örtlichen Träger weitere knapp 4,3 Millionen Euro bereit.
Im Kreis Borken flossen davon rund vier Millionen Euro vom Inklusionsamt Arbeit des LWL sowie rund 320.100 Euro vom örtlichen Träger. Ziel sei es, Arbeitsplätze zu sichern und neue Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung zu schaffen.
Hohe Arbeitslosigkeit trotz Förderungen
Laut LWL-Sozialdezernent Takis Mehmet Ali seien derzeit rund 100.000 Menschen mit Schwerbehinderung in Westfalen-Lippe bei Arbeitgebern beschäftigt, die gesetzlich zur Einstellung verpflichtet sind. Gleichzeitig habe sich die Zahl der arbeitslosen Menschen mit Schwerbehinderung erhöht: Über 26.000 Betroffene seien aktuell ohne Job – der höchste Stand seit Jahren.
„Deshalb werden wir die Mittel der Ausgleichsabgabe auch weiterhin dafür einsetzen, Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung zu schaffen oder zu erhalten“, erklärte Mehmet Ali.
Wenn der Urlaub endet, muss das Abenteuer nicht vorbei sein. In unserer Region warten Erlebnisse, die keine langen Reisen brauchen. Ob Rutschen im Tropenbad, Pirouetten auf dem Eis, Beeren pflücken und verputzen, oder echte Rockmomente zum Staunen. Hier beginnt der Spaß direkt vor der Tür. Mikroabenteuer bringen Bewegung, Abwechslung und besondere Momente in den Alltag.
Schmücker Hof: Selbstpflücken-Erlebnisse mit Genuss verbinden
Das Selbstpflücken vor Ihrer Haustür hat hier Dauer-Saison: In Schmückers Beerenparadies kann man nicht nur Erdbeeren bequem in Hochbeeten pflücken (bis Oktober), sondern sogar Zucchini, ab 6. September Tomaten und ab Mitte September Paprika. Wer sich seinen Lieblingsapfel oder Birnen selbst pflücken möchte – in vielen Familien seit Jahren eine beliebte Tradition – kann einfach am Hof parken und durch die Plantagen schlendern.
Das ist nicht nur für Kinder ein besonderes Erlebnis.
Anschließend kann man sich im schönen Hofrestaurant verwöhnen lassen: Beim täglichen Frühstück, Sonntags-Brunch, der Mittags- und Nachmittagskarte oder wenn das Restaurant mittwochs und freitags auch abends öffnet (Ruhetag, Speisekarten, Zeiten s. online). Oder runden Sie das Abenteuer mit einem Einkauf im Hofmarkt ab: mit dem großen Frische-Sortiment, vielen besonderen Spezialitäten und Geschenkideen – die ersten Kürbisse warten bereits auf Ihre Entdeckung.
BeerenParadies Schmücker Hof Ecke Auf dem Schimmel / Lippweg 46244 Bottrop
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rock’n’popmuseum Gronau: Momente wie bei einem Live-Konzert
Das Ausstellungskonzept des rock’n’popmuseums schafft Gänsehaut-Momente wie bei einem Live-Konzert. Die Besucherinnen und Besucher gehen auf eine multimediale Reise durch die Musikgeschichte voller Sounds, Bilder und beeindruckender Exponate.
Ein Höhepunkt wartet bereits am Eingang: Gronaus berühmtester Sohn, Rocklegende Udo Lindenberg, begrüßt auf einer Monitor-Animation alle Besucherinnen und Besucher höchstpersönlich.
Seit Januar widmet sich die Sonderausstellung „Guitar Heroes“ den größten Gitarristinnen und Gitarristen der Musikgeschichte, darunter Größen wie Tony Iommi, Kirk Hammett, Eddie van Halen, Gary Moore, Slash, Yngwie Malmsteen und viele mehr.
Musikliebhaber erwartet eine beeindruckende Sammlung von 150 Objekten, darunter zahlreiche exklusive Gitarren der „Rock Collection“, die bisher nicht öffentlich ausgestellt wurden. Die Ausstellung wird bis Dezember 2025 zu sehen sein.
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Atlantis Dorsten – Dein Wasserabenteuer direkt vor der Haustür!
Die Ferien sind vorbei? Kein Problem, denn bei uns geht’s weiter: Dein Urlaub nach den Ferien wartet im Atlantis Dorsten!
Hier gibt’s Action, Spaß und Erholung für die ganze Familie. Mehrere Rutschen in allen möglichen Höhen und Längen bringen Speed, Nervenkitzel und jede Menge Fun. Das absolute Highlight: die riesige Reifenrutsche – Adrenalin pur!
Im Strömungskanal lässt du dich treiben oder stellst dich der Strömung. Und wenn’s Zeit zum Relaxen ist: Whirlpool, Sprudelliegen und Wasserfälle sorgen für Wellness-Feeling. Die kleinen Wasserratten haben ihren eigenen Spielbereich mit ganz viel Liebe zum Detail; Erwachsene genießen die Ruhe im Solebecken oder in unserer großzügigen Saunalandschaft.
Atlantis Dorsten – Erlebnis, Bewegung und Auszeit in einem. Dein Urlaub nach den Ferien und das Ganze vor deiner Haustür!
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Eissporthalle Dorsten: Ihr Eisabenteuer ab dem August 2025
Raus aus dem Alltag, rauf aufs Eis. Die Eissporthalle Dorsten startet am 23. August in die neue Saison und bringt wieder echtes Freizeitvergnügen auf die Kufen.
Ob mit der Familie, mit Freunden oder als sportliche Auszeit. Auf der großen Eisfläche finden Sie Ihr ganz persönliches Mikroabenteuer. Besonders beliebt sind die Disco-Abende mit Musik, Lichtshow und viel Tempo auf dem Eis.
Auch jüngere Gäste und Anfänger sind willkommen. Leihschlittschuhe gibt es vor Ort, und die erfahrenen Mitarbeiter helfen gerne weiter. Die Halle ist zentral in Dorsten gelegen, und von Mittwoch bis Sonntag für Besucher geöffnet. Aktuelle Laufzeiten finden Sie online.
Gönnen Sie sich Bewegung, Spaß und Winterfeeling mitten im Spätsommer.
Gibt es Themen, über die in Raesfeld zu wenig offen gesprochen wird, obwohl sie wichtig wären?
Tabus und unbequeme Wahrheiten
„Wie sieht unsere Gemeinde in 20 bis 30 Jahren aus. Die Weichen müssen heute gestellt werden. In Bezug auf Wohnen, Dorfentwicklung, Digitalisierung, Verkehr und Klima. Und wie begegnen wir der steigenden Vereinsamung von Menschen“.
Die nächste Frage lautet: Wo sehen Sie die Notwendigkeit für unbequeme, aber notwendige Entscheidungen, auch wenn diese kurzfristig auf Widerstand stoßen könnten?
Gibt es Themen, über die in Raesfeld zu wenig offen gesprochen wird, obwohl sie wichtig wären?
Tabus und unbequeme Wahrheiten
„Ja, und genau hier setzt unsere UWG an. Wir wollen offen über Herausforderungen sprechen, die bisher oft ausgeklammert werden. Erstens: Der demografische Wandel. Unsere Gesellschaft wird älter, gleichzeitig fehlt bezahlbarer Wohnraum für junge Familien.
Diese Entwicklung beeinflusst Infrastruktur, Vereinsleben und das soziale Miteinander – wir brauchen eine altersgerechte Gemeindeentwicklung.
Zweitens: Das Ehrenamt. Es wird vielerorts als selbstverständlich angesehen, doch viele Freiwillige stoßen an ihre Grenzen. Wir setzen uns für konkrete Unterstützung, bessere Organisation und ggf. auch hauptamtliche Koordination ein.
Drittens: Wachstum mit Maß. Viele Bürgerinnen und Bürger haben Bedenken gegenüber einer zu schnellen baulichen Entwicklung. Wir wollen eine bewusste Ortsentwicklung, im Einklang mit Natur, Nachbarschaft und Identität. Unsere Haltung: Sorgen müssen gehört und ernst genommen werden. Nur so bleibt Raesfeld offen, lebendig und generationengerecht“.
Nächste Frage lautet: Wo sehen Sie die Notwendigkeit für unbequeme, aber notwendige Entscheidungen, auch wenn diese kurzfristig auf Widerstand stoßen könnten?
Gibt es Themen, über die in Raesfeld zu wenig offen gesprochen wird, obwohl sie wichtig wären?
Tabus und unbequeme Wahrheiten
„In Raesfeld wird nach meinem Dafürhalten generell offen gesprochen. Dabei sind die Themen vielfältig und aus den jeweiligen Perspektiven wichtig. Ich habe nicht den Eindruck, dass dabei Themen ganz bewusst totgeschwiegen werden. Es ist meiner Meinung nach auch wichtig, Themen offen anzusprechen. Das macht doch unsere Diskussions- und Gesprächskultur aus“.
Nächste Frage lautet: Wo sehen Sie die Notwendigkeit für unbequeme, aber notwendige Entscheidungen, auch wenn diese kurzfristig auf Widerstand stoßen könnten?
Gibt es Themen, über die in Raesfeld zu wenig offen gesprochen wird, obwohl sie wichtig wären?
Tabus und unbequeme Wahrheiten
„Ja, etwa die begrenzte Fläche für Neubaugebiete oder die nötige Umstellung bei der Mobilität. Auch unbequeme Wahrheiten müssen ehrlich benannt werden. Wir müssen für die Zukunft schauen, ob das Prinzip Einfamilienhaus sowie unzählige Parkplätze mit der Umwelt so noch zu vereinbaren ist.
Falsch verstehen sollte man mich nicht, dass ich dies nicht auch für wichtig halte, jedoch kommt es auf die Menge drauf an. Es sollten für die Zukunft auch mehr Mehrfamilienhäuser bei neuen Wohngebieten mit eingeplant werden.
Zur Entlastung der Straßen sollte man vielleicht die Stellplatzregel von 1,5 Autos je Wohneinheit auf 2,5 erhöhen. Viele Bürger haben sich über das „wilde“ Parken beschwert“.
Die nächste Frage lautet:Wo sehen Sie die Notwendigkeit für unbequeme, aber notwendige Entscheidungen, auch wenn diese kurzfristig auf Widerstand stoßen könnten?
Mit der neuen Erle-Seite in der aktuellen Ausgabe der Lokallust Dorsten zeigen wir, wie vielfältig unser Dorf ist. Zwei Themen prägen diesmal den Blick auf Erle.
Sommerabende voller Vielfalt
Der Sommer hat mir erneut gezeigt, wie abwechslungsreich er hier sein kann. Die Reihe Raesfeld in Sommerlaune hat dabei für besondere Abende gesorgt. Ich selbst habe die Premiere auf dem Hof Breil besucht und war begeistert.
„Solche Abende machen deutlich, wie viel Gemeinschaft in unserer Heimat Erle steckt.“
Ein neues Kapitel für die Silvesterschule
Auch die Silvesterschule steht im Mittelpunkt. Als ehemaliger Schüler freut es mich besonders, dass die Schule wieder eine feste Leitung hat. Frau Norkowski ist nun offiziell als Rektorin ernannt. „Eine Schule ist immer auch ein Stück Identität für ein Dorf.“ „Ich wünsche Frau Norkowski Kraft, Mut und Zuversicht, die Schule gemeinsam mit Kindern, Eltern und Lehrkräften in eine gute Zukunft zu führen.“ Mit ihrer Ernennung heißt es in Erle nun einmal mehr:
„Willkommen in Erle!“
Informationen zu Anzeigenschaltung
Die nächste Ausgabe der Lokallust Dorsten erscheint am 27. September 2025. Wenn Sie Interesse haben, Ihr Unternehmen oder Ihre Veranstaltung in unserem Magazin zu präsentieren, finden Sie alle wichtigen Informationen in unseren Mediadaten oder Sie sprechen mich direkt an.
Hurra, ich bin ein Schulkind! – Einschulung an der Silvesterschule in Erle2025
„Hurra, ich bin ein Schulkind!“ – diesen Satz konnten heute 45 Mädchen und Jungen voller Stolz sagen. Nach dem Einschulungsgottesdienst wurden die neuen Erstklässlerinnen und Erstklässler auf dem Schulhof der Silvester-Grundschule herzlich begrüßt. Für sie bildeten die älteren Grundschulkinder ein buntes Spalier, durch das die Neuankömmlinge mit ihren Schultüten strahlend hindurchliefen.
Foto: Petra Bosse
Im Forum der Schule hieß die neue Schulleiterin Sarah Norkowski die Kinder und ihre Familien willkommen. Norkowski übernimmt in diesem Schuljahr die Klasse 1b und unterrichtet dort die Fächer Deutsch und Sachkunde. Ebenfalls Lehrer der 1b ist Norbert Austerschmidt. Die Klasse 1a wird von Sveverine Höing geleitet. Klassenlehrerin der 1a ist Maike Schulze-Spüntrup. Wie im vergangenen Jahr fährt die Grundschule damit wieder zweizügig.
Viele schön, bunte und selbstgemachte Schultüten prägten das Bild der Einschulung in Erle 2025. Foto: Petra Bosse
Ein gelungener Start – auch für die neue Schulleiterin
Für Sarah Norkowski war der Tag ebenfalls etwas ganz Besonderes: Ihr erster Schultag an der Silvesterschule. „Ich habe den Tag als sehr schön empfunden“, sagte sie. Besonders der Gottesdienst habe ihr gut gefallen: „Das Symbol mit dem Regenschirm, das der Pfarrer gewählt hat, war wirklich gelungen.“
Viele strahlende Gesichter
Auch die Stimmung unter den Kindern und Familien habe sie sehr positiv erlebt. „Ich habe in viele strahlende Gesichter geblickt“, berichtete Norkowski. „Viele Familienmitglieder sind gekommen, und es wirkte so, als hätten sich alle hier willkommen gefühlt. Das hat mich sehr gefreut.“
Vier Generationen feierten Adrians ersten Schultag: Urgroßeltern Maria und Johannes Brömmel, ihre Tochter, die Enkeltochter und der Urenkel. Foto: Petra Bosse
Erinnerungsfotos im Heimathaus
Wer diesen besonderen Tag noch mit einem Foto festhalten wollte, hatte in diesem Jahr erstmals die Gelegenheit dazu: Im Heimathaus bot der Heimatverein ein Fotoshooting im Raum „Schule Anno dazumal“ an. Zwischen alten Schulbänken und nostalgischen Schiefertafeln konnten die frischgebackenen Erstklässler Erinnerungen an ihren großen Tag festhalten.
Einschulung in Raesfeld
An der St.-Sebastian-Schule in Raesfeld sind in diesem Jahr insgesamt 97 Kinder eingeschult worden in vier Klassen.
Fotoshooting im Heimathaus mit der ehemaligen Lehrerin der Silvesterschule Ingrid Horstmann. Foto: Petra Bosse
Welche Kritik oder Sorgen haben Ihnen Bürgerinnen und Bürger zuletzt mitgeteilt und wie wollen Sie darauf reagieren?
„Es ist eine steigende Tendenz zur Vereinsamung zu verzeichnen. Ferner ist der Bedarf und der Wunsch nach bezahlbarem Wohnraum permanent da. Viele ältere Menschen möchten sich im Alter verändern und in kleinere bezahlbare und altersgerechte Wohnungen ziehen. Dieser Wohnraum ist nicht da und muss geschaffen werden.
Siehe auch meine Antwort auf Frage 19. Ferner müssen wir uns fragen, wie können wir die Wirtschaft der Gemeinde stärken und den Arbeitskräftemangel, der in Zukunft noch steigen wird, verringern.
Die nächste Frage lautet:Gibt es Themen, über die in Raesfeld zu wenig offen gesprochen wird, obwohl sie wichtig wären?
Welche Kritik oder Sorgen haben Ihnen Bürgerinnen und Bürger zuletzt mitgeteilt und wie wollen Sie darauf reagieren?
„Viele Bürgerinnen und Bürger äußern den Wunsch nach mehr Transparenz, schnellerer Information und echter Beteiligung, etwa bei Bauprojekten, Windkraft oder der Flächenentwicklung. Auch die finanzielle Belastung junger Familien durch hohe Betreuungskosten wird regelmäßig angesprochen.
Es besteht ein klarer Wunsch nach mehr Unterstützung und flexibleren Angeboten im Kita- und OGS-Bereich. Seniorinnen und Senioren sowie Zugezogene beklagen fehlende Begegnungsmöglichkeiten und erschwerte Teilhabe am Gemeindeleben. Auch die schleppende Digitalisierung der Verwaltung sorgt für Frust: Lange Wege, komplizierte Abläufe und fehlende Online-Angebote erschweren den Alltag.
Ich möchte diese Sorgen ernst nehmen und gezielt darauf reagieren: mit mehr Beteiligungsformaten, auch digital, mit direkter Entlastung für Familien, mit einem Ehrenamtskoordinator zur Stärkung des sozialen Miteinanders und mit einem digitalen Bürgerservice, der zugänglich und nutzerfreundlich ist. Gute Politik beginnt mit Zuhören – und zeigt sich im Handeln“.
Nächste Frage lautet: Gibt es Themen, über die in Raesfeld zu wenig offen gesprochen wird, obwohl sie wichtig wären?
Welche Kritik oder Sorgen haben Ihnen Bürgerinnen und Bürger zuletzt mitgeteilt und wie wollen Sie darauf reagieren?
„Unter anderem bei meiner „Tür zu Tür“-Aktion, aber auch per WhatsApp oder im direkten Austausch kamen viele konkrete Hinweise. Ich habe eine Liste erstellt, die ich öffentlich vorstellen und aktiv zusammen mit der Politik und den Bürgern abarbeiten werde. Kommunikation ist der Schlüssel. Ich werde niemanden im Regen stehen lassen, egal wie klein das Anliegen auch sein mag. Allen voran war jedoch die unzureichende Bürgermitnahme.
Ein kleiner Auszug: – die öffentlichen Grünanlagen werden sehr vernachlässigt. – Spielplätze stiefmütterlich behandelt. – Viele Bürger beschwerten sich über zu schnelles Fahren. – Die Fahrradstraße sollte möglichst komplett von Erle nach Raesfeld fortgeführt werden. – Die Banketten bei Wirtschaftswegen müssen unbedingt bei der Sanierung mit berücksichtigt werden, da oft zu schmal und zu tief.
Auch generell die Sanierung der Wirtschaftswege. – Der Ortskern wird immer fremder. Neubauten sollten auch mal nach dem alten Baustiel geplant werden. Zumindest die Vorderseite. – Mehr Schatten (vor allem auf Spielplätzen) – Teilweise ist die Straßenbeleuchtung vom Licht nur auf einer Seite der Straße. Andere
Gehwegseite durch neue LED-Technik komplett dunkel. – Die aktive Unterstützung bei „den laufenden Geschäften“ und dringend benötigtes Material beider Feuerwehren wurde mir als „Geduldsspiel“ und „Hängepartie“ mit auf den Weg gegeben. – Die Vergabe von Aufträgen innerhalb der Gemeinde wird als intransparent und daraus resultierend als „Vetternwirtschaft“ bezeichnet. Hier hilft ebenfalls offene Kommunikation – Die Sanierung von Gehwegen – Der Fahrradweg am Bürgerpark / Südring ist nicht optimal, da dieser abrupt aufhört – kleinere Grundstücke für z.B. Tiny Häuser und vieles mehr“.
Die nächste Frage lautet: Gibt es Themen, über die in Raesfeld zu wenig offen gesprochen wird, obwohl sie wichtig wären?
Welche Kritik oder Sorgen haben Ihnen Bürgerinnen und Bürger zuletzt mitgeteilt und wie wollen Sie darauf reagieren?
„Bürgerinnen und Bürger haben mir mitgeteilt, dass man sich transparentere Entscheidungsprozesse und eine bessere Kommunikationspolitik wünscht. Ich bin ein aufgeschlossener und kommunikativer Mensch.
Im Hinblick auf die Tätigkeit als Bürgermeister verstehe ich mich als Bürgermeister aller Einwohnerinnen und Einwohner. In diesem Zusammenhang ist mir ein kommunikativer Austausch auf Augenhöhe mit allen Menschen ausgesprochen wichtig. Ich sehe mich als Bindeglied zwischen den Bürgerinnen und Bürgern, der Verwaltung und der Politik. Als Zuhörer, Umsetzer und Erklärender.
Aber auch als Initiator, der vorangeht, Ideen einbringt, Vorschläge annimmt und umsetzt sowie empathisch mit Situationen und Menschen, ihren Anliegen, Sorgen und Vorschlägen umgeht. Dies beinhaltet eben auch, die Menschen ernst zu nehmen. Infolgedessen sind für mich transparente Entscheidungsprozesse und eine gute Kommunikation selbstverständlich und spiegeln sich in meiner täglichen Arbeit als Leiter des mehr als 60 Mitarbeitenden umfassenden Fachbereiches 40 „Betriebe und Immobilien“ bei der Stadt Rhede wider.
Um der eingangs formulierten Kritik zu begegnen, sollen die Menschen soweit wie möglich mitgenommen werden. Es soll regelmäßig über aktuelle Themen, Projekte und Entscheidungen seitens der Verwaltung informiert werden, beispielsweise durch Newsletter, soziale Medien oder eine informative Webseite.
Die Bürger sollen aktiv in die Entscheidungsprozesse einbezogen werden. Dies kann durch Umfragen, Workshops oder Bürgerversammlungen erfolgen. Es wird regelmäßige Wochenberichte über Arbeitsergebnisse und Entwicklungen über soziale Medien geben. Auch Bürgermeistersprechstunden außerhalb des Rathauses gehören für mich dazu“.
Die nächste Frage lautet: Gibt es Themen, über die in Raesfeld zu wenig offen gesprochen wird, obwohl sie wichtig wären?