Wegen anhaltender Trockenheit untersagt der Kreis Borken ab dem 4. Juli 2025 die Wasserentnahme aus der Bocholter Aa, der Schlinge und weiteren Oberflächengewässern in deren Einzugsgebieten. Die Maßnahme dient dem Schutz von Tieren, Pflanzen und dem natürlichen Wasserhaushalt. Verstöße können mit Bußgeldern bis zu 50.000 Euro geahndet werden.
Verbot tritt zum 4. Juli in Kraft
Ab Freitag, 4. Juli 2025, ist es im Kreis Borken verboten, Wasser aus der Bocholter Aa, der Schlinge sowie weiteren oberirdischen Gewässern in deren Einzugsgebieten zu entnehmen. Grundlage dafür ist eine Allgemeinverfügung der Kreisverwaltung, die zunächst bis zum 31. Dezember 2025 gilt.
Hintergrund: Niedrigwasser bedroht das Ökosystem
Der Kreis reagiert mit der Maßnahme auf die anhaltende Trockenheit und die damit einhergehenden niedrigen Wasserstände. Viele Gewässer führten nur noch wenig Wasser oder seien bereits stellenweise trockengefallen. Besonders betroffen sind kleinere Bäche und Zuflüsse. Die Versorgung mit lebenswichtigem Wasser für Fische, Kleinlebewesen und Pflanzen sei nicht mehr überall gewährleistet.
Geltungsbereich und Ausnahmen
Das Verbot betrifft sowohl die private als auch die gewerbliche Wasserentnahme – etwa zur Gartenbewässerung oder Feldberegnung. Auch bestehende wasserrechtliche Erlaubnisse sind davon umfasst. Ausgenommen bleibt lediglich das Tränken von Vieh sowie das Schöpfen von Wasser mit Handgefäßen.
Überwachung und mögliche Bußgelder
Die Einhaltung des Verbots wird durch den Kreis Borken kontrolliert. Bei Verstößen können Bußgelder bis zu 50.000 Euro verhängt werden.
Regionale Daten als Grundlage
Der Kreis beobachtet regelmäßig relevante wasserwirtschaftliche Parameter wie Niederschläge, Bodenfeuchte, Grundwasserentwicklung, Pegelstände und Wetterprognosen. Die aktuelle Lage zeige deutlich, dass weitere Wasserentnahmen den ohnehin angespannten Wasserhaushalt zusätzlich gefährden würden.
Auswirkungen auf die Gewässerqualität
Niedrige Wasserstände und steigende Temperaturen führen zu einer reduzierten Sauerstoffzufuhr, was die natürliche Selbstreinigungskraft der Gewässer erheblich beeinträchtigt. Eine Verschlechterung der ökologischen und chemischen Zustände sei bei weiter sinkenden Pegeln wahrscheinlich.
Entwicklung in den Niederlanden
Auch jenseits der Grenze reagiert man auf die Situation: In den Niederlanden hat die Waterschap Rijn en Ijssel bereits am 25. Juni 2025 ein Verbot zur Wasserentnahme aus Oberflächengewässern ausgesprochen. Die Bocholter Aa und die Schlinge münden beide in die Ijssel.
Mögliche Ausweitung des Verbots
Sollte sich die Trockenheit weiter verschärfen, will der Kreis Borken das Wasserentnahmeverbot auf sämtliche Oberflächengewässer im Kreisgebiet ausweiten. Eine entsprechende Allgemeinverfügung sei bereits in Vorbereitung.
Der Gemeinderat hat dem Bau eines reduzierten Dorfplatzes in Erle zugestimmt. Spielgeräte bleiben, trotz knapper Abstimmung, erhalten. Mehrere Elemente wie Fontäne und Brennsäule entfallen aus Kostengründen. Die Pflasterung wird günstiger, ein Löschwasserbecken ist Pflicht. Ein Brunnen könnte folgen – wenn Sponsoren gefunden werden.
Rat beschließt überarbeitetes Konzept
Nach Empfehlung durch den Bau- und Umweltausschuss hat sich der Gemeinderat am Montag mit der Planung des Dorfplatzes in Erle befasst. Der Platz umfasst rund 450 Quadratmeter – ein eher begrenzter Raum, der dennoch multifunktional genutzt werden soll. Die Verwaltung legte der Politik 18 Varianten mit möglichen Einsparungen vor. Zentrale Ziele: Kosten senken und dennoch einen attraktiven Platz gestalten.
Im hinteren des Platzes sollen die Spielgeräte aufgebaut werden. Foto: Petra Bosse
Bauamtsleiter Bernd Roters verwies auf die gestiegenen Baukosten seit der Grobplanung im Jahr 2019. Er erklärte: „Wir müssen jetzt in die Umsetzung kommen.“ Der Platz solle „endlich gestaltet werden“.
Zusatzkosten durch Löschwasserbecken
Ein zusätzlicher Kostenpunkt ist ein unterirdisches Löschwasserbecken. Dieses ist gesetzlich erforderlich, um die Löschwasserversorgung im Umkreis von 300 Metern um die Silvesterschule sicherzustellen. Die Kosten belaufen sich auf 45.000 Euro. Nach längerer Diskussion beschloss der Rat mehrheitlich, das Becken unter dem neuen Dorfplatz anzulegen.
Zentrales Streitthema war der Antrag der Grünen, alle Spielgeräte auf dem Platz zu streichen. Die Begründung: Die Kostensteigerung sei nicht nachvollziehbar. In ihrem Antrag vom 8. Juni forderten sie eine detaillierte Kostenschätzung und schlugen vor, auf Wasserspiele, Destille und Spielgeräte zu verzichten. Diese stünden einer multifunktionalen Nutzung des Platzes entgegen, etwa als Marktplatz oder für Vereinsveranstaltungen.
Die Brennsäule im vorderen Bereich des Dorfplatzes wird nicht mehr aufgestellt. Planung: Ingenieure Althoff & Klaverkamp, Senden (Archiv)
In der Abstimmung votierten zunächst zehn Ratsmitglieder für den Antrag der Grünen und elf dagegen. Bürgermeister Martin Tesing machte schließlich von seinem Stimmrecht Gebrauch und stimmte gegen den Antrag. Damit war das Ergebnis mit elf zu elf Stimmen ausgeglichen, und der Antrag der Grünenfraktion Raesfeld abgelehnt. „Ich halte die Spielgeräte für sinnvoll, um den Platz für Familien attraktiv zu gestalten“, begründete Tesing seine Entscheidung.
Verzichtet wird allerdings auf ein zusätzliches Trampolin. Was bleibt ist ein Trampolin mit einem Maß von 1 mal 1 Meter. Fünf Spielgeräte bleiben im hinteren Bereich bestehen.
Statt Brennsäule könnte hier der Ständebaum nach Absprache mit dem Ortsmarketing stehen. Foto: Petra Bosse
Brennsäule und Fontäne entfallen
Die Brennsäule wird nicht wieder aufgebaut. „Sie ist irreparabel, und einen Nachbau in Form einer Attrappe lehnen wir ab“, so Bauamtsleiter Roters. Auch auf die geplante Fontänenanlage wird verzichtet. Einsparung: 143.550 Euro.
Die Summe setzt sich wie folgt zusammen: Schlitzrinne zur Entwässerung: 30 m á 785 € = 23.550 €
Acht Fontänen mit Beleuchtung: 1 Stück á 120.000 €
CDU-Fraktionsvorsitzender Bernhard Bölker begrüßte diese Entscheidung: „Ein echter Spareffekt.“ Helmut Hellenkamp (SPD) und Volker van Wasen (Fraktionsvorsitzender UWG) schlossen sich an. Van Wasen schlug vor, bei der Platzgestaltung vorsorglich Leitungen für einen späteren Brunnenbau zu verlegen, falls sich Sponsoren finden. Hans-Dieter Strothmann (CDU) betonte die Bedeutung von Wasser als Gestaltungselement: „Bei zunehmender Hitze ist das ein wichtiges Thema.“ Der Rat nahm den Antrag zur Vorbereitung für einen möglichen Brunnen einstimmig an.
Der Rat der Gemeinde hat sich mehrheitlich für das gleiche Pflaster wie im Femeichenpark ausgesprochen. Foto: Gemeinde Raesfeld
Pflasterung: Sparvariante aus dem Femeichenpark
Die Pflasterung des Dorfplatzes erfolgt mit einem kostengünstigen Klinkerbelag in zwei Farbnuancen – identisch mit dem Material, das bereits im Femeichenpark verwendet wurde. Die Gesamtfläche der Pflasterung teilt sich wie folgt auf:
Innenfläche Dorfplatz: 334 m²
Einfassung (andere Farbnuance): 503 m²
Einpflasterung rund um das Bürgerhaus: 280 m²
Zuvor hatte die Verwaltung sechs Pflaster- und Klinkerarten aus unterschiedlichen Preissegmenten vorgeschlagen. Je nach Variante lagen die möglichen Einsparungen zwischen rund 43.100 und 133.800 Euro. Bei der gewählten Variante Klinker B ergibt sich laut Verwaltung ein konkretes Einsparpotenzial von 116.782,35 Euro.
Volker van Wasen fragte, ob auch die Pflasterung rund um den Biergarten des künftigen HUB Erle von der Gemeinde subventioniert werde. Bürgermeister Tesing betonte: „Diese Flächen dienen der Allgemeinheit – wie auch beim neuen Rossmann-Markt in Raesfeld.“
Ausstattung: Weniger Bänke, aber mit Flexibilität
Geplant sind zwei Bänke, obwohl ursprünglich vier im Gespräch waren. Grund: Platzmangel. Die Bänke sollen wie im Schlossinnenhof gestaltet und begrünt werden. Sie werden mobil installiert, sodass sie bei Veranstaltungen mit einem Gabelstapler versetzt werden können. Zusätzlich ist eine Rundbank um die Eiche vorgesehen.
So könnten die Bänke auf dem zukünftigen Dorfplatz aussehen. Foto: Gemeinde Raesfeld
Ständebaum soll auf den Dorfplatz zurückkehren
CDU-Fraktionschef Bernhard Bölker schlug vor, den Ständebaum von der Schermbecker Straße wieder auf dem Dorfplatz zu platzieren. Bürgermeister Tesing erklärte, das Ortsmarketing müsse noch zustimmen. Bauamtsleiter Roters betonte: „Für das Umsetzen des Baumes entstehen keine großen Kosten.“
Im Sommer 2009 wurde der Ständebaum von der Hofstelle Böckenhoff an die Schermbecker Straße/Ecke Höltingswall versetzt. Foto: Petra Bosse
Finanzierung noch nicht gesichert
Unabhängig von den Planungen vor Ort hat die Bezirksregierung einen „Nachweis über die Gesamtfinanzierung“ angefordert. Dieser soll belegen, dass die Gemeinde Raesfeld die vollständige Finanzierung des Projekts sicherstellen kann. Ursprünglich waren für das Gesamtprojekt rund 1,289 Millionen Euro veranschlagt. Durch verschiedene Einsparmaßnahmen, insbesondere bei der Pflasterung und durch den Verzicht auf das Fontänenfeld, reduziert sich die Kostenschätzung nun auf 866.223,40 Euro.
Im aktuellen Haushaltsplan sind für die Jahre 2025 und 2026 bislang 700.000 Euro für den Dorfplatz eingeplant.
Was die Grünflächen und die Planung einer Remise im hinterem Bereich des Dorfplatzes anbelangt, folgt ein weiterer Bericht.
Willkommen zur 39. Folge des Raesfeld Podcast. In der aktuellen Ausgabe spricht Moderatorin Sabrina Czupiol über die Dachsanierung am historischen Schloss Raesfeld, die Vorfreude auf „Raesfeld in Sommerlaune 2025“und über eine Aktion, die zeigt, wie viel Gutes man mit kleinen Dingen bewirken kann: 81,5 Kilogramm gesammelte Kronkorken für die Kinderkrebshilfe – ein starkes Zeichen der Solidarität aus Raesfeld!
Weitere Nachrichten aus deiner Region findest du im Heimatreport Podcast.
Raesfeld startet wieder durch: „Sommerlaune“ bringt Musik und gute Stimmung
Acht Wochen, acht Abende, acht Locations – Raesfeld zeigt auch 2025 wieder Sommerlaune. Bereits zum vierten Mal in Folge verwandelt sich der Ort in einen musikalischen Treffpunkt unter freiem Himmel. An jedem Freitag in den Sommerferien von 17 bis 22 Uhr. Hier geht’s zum Artikel:
81,5 kg Kronkorken in Raesfeld für die Kinderkrebshilfe gesammelt
Eine Sammelaktion mit Rekordwert. In der Gemeinde Raesfeld wurde auch in diesem Jahr wieder fleißig gesammelt: 81,5 Kilogramm Kronkorken kamen für die Kinderkrebshilfe „Horizont“ in Weseke zusammen. So viel wie nie zuvor. Initiatorin Elke Rybarczyk zeigte sich über das Ergebnis erfreut – und betonte die Bedeutung jeder einzelnen Spende. Hier geht’s zum Artikel:
Volle Zustimmung und klare Zukunft: Bürgergenossenschaft Erle stellt die Weichen
Bei ihrer Generalversammlung am 13. Juni 2025 hat die Bürgergenossenschaft Erle eG wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Der Bau des Dorfgemeinschaftshauses liegt im Zeitplan, eine Satzungsänderung zur digitalen Einladung wurde beschlossen, und sechs neue Vorstandsmitglieder wurden vorgestellt. Rund 200 Mitglieder verfolgten die Entwicklungen im Festzelt an der Marientaler Straße. Hier geht’s zum Artikel:
Dachsanierung am Schlossturm Raesfeld: Erhalt statt Erneuerung
Am Turmdach des Schlosses Raesfeld laufen derzeit umfassende Sanierungsarbeiten. Aktuell werde jede einzelne Platte auf dem Dach geprüft, so Bürgermeister Martin Tesing. Hier geht’s zum Artikel:
5.675 Mitglieder, 4 % Dividende: Volksbank Raesfeld und Erle zieht starke Bilanz für 2024
Volles Haus, klare Entscheidungen und ein starkes Signal Richtung Zukunft: Bei der 4. Generalversammlung der Volksbank Raesfeld und Erle eG wurde nicht nur Bilanz gezogen, sondern auch die Weichen für kommende Herausforderungen gestellt. Neben einem positiven Geschäftsergebnis und einer Dividende von vier Prozent standen digitale Entwicklungen und die Verstärkung des Aufsichtsrats im Fokus – neu dabei ist Lena Oetterer. Hier geht’s zum Artikel:
WestfalenTarif digitalisiert: Entwerter-Tickets werden abgeschafft
Schnell das Ticket aufs Handy laden, einsteigen und losfahren – so sieht Bus- und Bahnfahren künftig im WestfalenTarif aus. Ab dem 1. August 2025 gehören Papiertickets mit Entwerterfeld und entwertbare Digitaltickets der Vergangenheit an. Bezahlt wird künftig direkt beim Kauf – am Automaten, im Kundenzentrum oder einfach per App mit dem Smartphone. Die Entwertergeräte verschwinden zum 1. November 2025 aus Bussen, Bahnen und von Bahnsteigen. Hier geht’s zum Artikel:
Nach dem Fund einer toten Frau und eines Kleinkinds in Dorsten-Holsterhausen hat ein 16-Jähriger eine Tatbeteiligung eingeräumt. Gegen ihn wurde inzwischen Untersuchungshaft angeordnet. Die Polizei bestätigte nach Obduktionen, dass beide Todesopfer durch Gewalteinwirkung starben. Die Ermittlungen dauern an.
Ermittlungen nach grausigem Fund in Holsterhausen
Wie die Polizei mitteilt, entdeckten Einsatzkräfte am frühen Morgen des 29. Juni 2025 gegen 6 Uhr eine leblose Frau und ein lebloses Kleinkind an einem Waldweg am Tüshausweg in Dorsten-Holsterhausen. Zuvor hatte eine Passantin die Polizei alarmiert.
Obduktion bestätigt Gewaltverbrechen an Mutter und Kind
Mutter und Kind hatten zuletzt in Dorsten gelebt. Nach Angaben der Behörden bestätigten die Ergebnisse der rechtsmedizinischen Untersuchungen, dass die 32-jährige Frau und das 19 Monate alte Mädchen durch Gewalteinwirkung ums Leben kamen. Eine Mordkommission übernahm die Ermittlungen.
16-Jähriger stellt sich und gesteht Tatbeteiligung
Noch am Tatort sei ein 16-jähriger Jugendlicher auf Einsatzkräfte zugegangen und habe eine Beteiligung an der Tat eingeräumt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen ordnete ein Gericht am 30. Juni die Untersuchungshaft gegen ihn an.
Polizei bittet um Verständnis
Nach der Tötung von Mutter und Kind ermittelt die Polizei weiterhin mit Hochdruck. Weitere Informationen könnten aktuell aus ermittlungstaktischen Gründen nicht veröffentlicht werden.
Am Mittwoch, 2. Juli 2025, wird Marienthal zum Heimathafen für MAHOIN: Die Matrosen-Marching-Band bringt Bläser, Beats und Seemannsgarn auf die Bühne – und damit jede Menge Energie und Festivalgefühl ins idyllische Issel-Dorf.
Foto: Presse
Konzert-Highlight mit Festivalerfahrung
MAHOIN hat sich in kurzer Zeit einen festen Platz in der Musikszene erspielt. Beim Hamburger Hafengeburtstag 2024 standen sie auf der schwimmenden Bühne vor tausenden Zuschauerinnen und Zuschauern – im Line-up mit Künstlern wie Nina Chuba, Johannes Oerding und Wincent Weiss. Das Konzert wurde bundesweit übertragen. Nun geht die Reise weiter: nach Marienthal.
„MAHOIN ist nicht einfach ein Konzert, sondern ein Erlebnis: Sie bringen das Gefühl von Hafen, Fernweh und Festival direkt ins Publikum“, so Karl-Heinz Elmer, Geschäftsführer des Kulturkreis Marienthal e.V. Konzertbeginn ist um 19:30 Uhr.
Musikstil zwischen Hafenromantik und Brass-Power
Die Formation versteht sich als Matrosenband – allerdings weit entfernt von maritimer Folklore. Ihre Musik verbindet Hafenromantik mit Balkan-Beats, New-Orleans-Brass, Akkordeonklängen und einem Hauch musikalischem Seemannswahnsinn. Dabei entstehen kraftvolle Kompositionen, die das Publikum zum Tanzen, Mitsingen und Lachen bringen sollen.
Ob eigene Songs oder überraschende Cover – MAHOIN setzen auf Live-Energie, Humor und direkte Nähe zum Publikum. Alle Bandmitglieder sind erfahrene Straßen- und Bühnenmusiker.
Kartenverkauf läuft
🎟️ Tickets für das Konzert am 2. Juli 2025 sowie weitere Veranstaltungen der Marienthaler Abende sind erhältlich unter: 👉 www.marienthaler-abende.de
Der Monatsmarkt auf dem Rathausplatz in Raesfeld findet am Donnerstag, den 03. Juli 2025 von 14:00 bis 18:30 Uhr statt.
Besuchende dürfen sich auf ein breit gefächertes Angebot an Marktständen freuen. Ob auf der Suche nach Gewürzen, Kräutern und Tees oder Kleindung, Schals und Kopfbedeckungen sowie Haushaltswaren – hier findet jeder etwas Passendes.
Genießen am Weinstand von Markus Burg aus Reil. Foto: Petra Bosse
Wer nach dem Einkauf Appetit bekommen hat, wird sicherlich auch auf dem Markt fündig. Eine Auswahl von Fisch, Anti-Pasti-Spezialitäten, Wurstwaren von Bellendorf oder deftiges Essen vom Bauern Süthold trifft auf so einige Geschmäcker. Ein Glas Wein kann zudem am Weinstand von Markus Burg aus Reil verköstigt werden. Auch umliegende Cafés bieten ideale Möglichkeit zum Verweilen bevor ein anschließender Bummel durch den Ortskern unternommen werden kann.
Der Monatsmarkt in Raesfeld findet an jedem ersten Donnerstag im Monat in der Zeit von März bis Oktober statt.
Nach dem Fund zweier Leichen am Sonntagmorgen, 29. Juni 2025, in einem Waldgebiet nahe des Waldfriedhofes in Dorsten-Holsterhausen haben Polizei und Staatsanwaltschaft nun erste Ermittlungsergebnisse veröffentlicht. Demnach handelt es sich bei den Opfern um eine 32-jährige Frau aus der Ukraine und ihre ein Jahr und sieben Monate alte Tochter. Beide wohnten in Dorsten-Holsterhausen.
Die Polizei war gegen 06:00 Uhr von Passanten alarmiert worden, nachdem diese die leblosen Körper der Frau und des Kindes an einem Waldweg entdeckt hatten. Aufgrund äußerer Umstände und Spurenlage wurde noch am Sonntagmorgen eine Mordkommission eingerichtet. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen, besteht der Verdacht, dass Mutter und Kind gewaltsam zu Tode gekommen sind. Medienberichten zufolge sollen sie erschlagen worden sein.
An diesem einsamen Weg in Dorsten-Holsterhausen, ganz in der Nähe des Waldfriedhofes und wo nur Fußgänger und Jogger ihre Runden drehen, wurde die tote Frau und das Kleinkind gefunden. Foto: Petra Bosse
Verdächtiger ist erst 16 Jahre alt
Im Laufe des Sonntagabends meldete sich ein 16-jähriger Jugendlicher bei den Einsatzkräften am Tatort. Er räumte laut Angaben der Ermittlungsbehörden eine Tatbeteiligung ein und wurde daraufhin vorläufig festgenommen. Der Tatverdächtige ist ebenfalls ukrainischer Staatsangehöriger und wohnhaft in Dorsten. Die Ermittlungen zum genauen Tatablauf, Motiv sowie zur möglichen Beteiligung weiterer Personen dauern an. Weitere Einzelheiten wurden bislang nicht bekannt gegeben.
Foto: Petra Bosse
Dorstens Bürgermeister Stockhoff äußert sich über soziale Medien
Am Fundort haben unterdessen erste Menschen Kerzen und Blumen niedergelegt. Auch Bürgermeister Tobias Stockhoff äußerte sich am Montag in den sozialen Medien zu dem Geschehen: „Eine entsetzliche Gewalttat hat am Sonntag die Menschen in Dorsten und über die Stadtgrenzen hinaus erschüttert und betroffen gemacht.“
In seinem Beitrag ruft er zur Besonnenheit auf und bittet darum, den Ermittlungsbehörden die notwendige Ruhe zur Aufklärung des Falls zu gewähren. Zugleich zeigt er Mitgefühl mit den Angehörigen der Opfer: „Wir als Gesellschaft sollten uns in diesem Augenblick vor allem leiten lassen von der Trauer um die beiden Opfer und vom Mitgefühl für ihre Angehörigen und Freunde.“
Die Polizei bittet die Bevölkerung weiterhin um Zurückhaltung bei Mutmaßungen und Spekulationen. Weitere Informationen werden zu gegebener Zeit durch die zuständigen Behörden veröffentlicht.
Kleine Könige, große Freude: Kinderschützenfest in Raesfeld sorgt für Begeisterung
Raesfeld hat ein neues Kinderkönigspaar – und es ist eine echte Premiere: Zum ersten Mal schoss ein Junge den Vogel ab! Leo Dirks sicherte sich mit dem 378. Schuss die Königswürde beim vierten Kinderschützenfest am Sonntag im Pastors Busch. An seiner Seite regiert Greta Flück, ebenfalls neun Jahre alt. Damit endet die Regentschaft des bisherigen Kinderkönigspaars Karina Melnyk und Marlon Hölling.
Abschied nehmen müssen Karina Melnyk und Marlon Hölling. Foto: Petra Bosse
Kinder, Eltern und Gäste feierten Leo und Greta mit lautem Jubel – ein gelungener Auftakt für ein Fest, das längst seinen festen Platz im Raesfelder Schützenkalender hat.
Glückwünsche vom „großen“ Thron
Natürlich ließ es sich das amtierende Königspaar Meinolf Rosenberger und Andrea Wobbe nicht nehmen, Leo und Greta persönlich zu gratulieren – gemeinsam mit ihren Thronpaaren Margret Epping und Alfons Wallmeyer sowie Stefanie Bahde und Klemens Suer. Eine königliche Geste, die für leuchtende Kinderaugen sorgte.
Fester Platz im Schützenfest-Kalender
Bereits zum vierten Mal fand das Kinderschützenfest statt – und die Resonanz wächst von Jahr zu Jahr. Für Präsident Werner Vorholt ist das keine Überraschung: „Das Angebot kommt bei den Jüngsten super an.“ Die Veranstaltung hat sich inzwischen als fester Bestandteil des Raesfelder Schützenfestes etabliert – familienfreundlich, lebendig und nah dran an der Tradition.
Fot: Petra Bosse
Steckenpferde und Sommerhitze
Bevor der Nachwuchs ans Gewehr durfte, traten die Schützen zur Vorparade an – bei knapp 30 Grad. Für gute Laune sorgte ein augenzwinkerndes Detail: Statt Pferd gab’s diesmal „Hobby Horsting“, also Steckenpferde. Kassierer Roland Nießing erklärte mit einem Lächeln: „Wir verstehen uns als moderner Schützenverein – und wenn Steckenpferde gerade überall für Begeisterung sorgen, dann reiten wir natürlich gerne mit.“ Mit einem Schmunzeln fügte er hinzu: „Und ganz ehrlich – einige Schützenbrüder müssen das Reiten ja auch noch üben …“ Die Aktion kam nicht nur bei den Kindern bestens an – auch viele Erwachsene konnten sich ein Grinsen nicht verkneifen.
Foto: Petra Bosse
Musik und Mitmachen
Für den passenden Soundtrack sorgten die Raesfelder Burgmusikanten – sowohl bei der Parade als auch während des Kindervogelschießens. Klar ist: Der Nachwuchs ist längst mehr als nur Zuschauer – er gehört fest dazu. Das soll auch in Zukunft so bleiben.
Foto: Petra Bosse
Kinderschützenfest Raesfeld 2025: Foto: Petra Bosse
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Foto: Petra Bosse
Foto: Petra Bosse
Foto: Petra Bosse
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Foto: Petra Bosse
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Am frühen Sonntagmorgen, 29. Juni 2025, haben Passanten gegen 6 Uhr an einem Waldweg in Dorsten-Holsterhausen zwei leblose Personen entdeckt. Bei den Verstorbenen handelt es sich nach ersten Angaben der Polizei um eine Frau und ein Kleinkind. Beide wiesen Anzeichen auf, die auf Gewalteinwirkung hindeuten.
Polizeibeamte sicherten unmittelbar nach dem Fund den Bereich in der Nähe des Waldfriedhofs weiträumig ab. Eine Mordkommission wurde eingerichtet und hat die Ermittlungen übernommen.
Zur Identität der beiden Verstorbenen sowie zum möglichen Tatablauf machte die Polizei zunächst keine weiteren Angaben. Laut Angaben der Bild-Zeitung soll es sich um eine Frau zwischen 25 und 30 Jahren und ein etwa zweijähriges Mädchen handeln.
Der Bereich, wo die tote Frau und das Kind gefunden wurden, ist weiträumig abgesperrt. Foto: Petra Bosse
Aus ermittlungstaktischen Gründen werden aktuell keine weiteren Details veröffentlicht. Die Polizei bittet um Verständnis und verweist auf die laufenden Untersuchungen.
Ein Team der Spurensicherung im Einsatz. Hier fanden Passanten die tote Frau. Foto: Petra Bosse
Hinweise von Zeugen, die am frühen Morgen im Bereich des Waldweges in Holsterhausen Beobachtungen gemacht haben, könnten dabei für die Ermittlungen von Bedeutung sein. Ob und in welcher Form ein Zeugenaufruf erfolgen wird, ist derzeit nicht bekannt.
Foto: Petra Bosse
Erst vor zwei Tagen machte ein Fall Schlagzeilen, wo ebenfalls in der Nähe des Waldfriedhofs in Dorsten-Holsterhausen zu einem Raubüberfall auf eine Mutter und ihr Kind gekommen war. Erste Details lassen aber erkennen, dass es sich nicht um die gleiche Frau und ihr Kind handelt.
Die Kriminaltechnische Untersuchungen laufen derzeit noch. Foto: Petra Bosse
Es gibt Geschichten, die begleiten einen ein Leben lang. Die Geschichte der Kornbrennerei Böckenhoff in Erle gehört für mich dazu. Sie ist nicht nur eine Geschichte von Tradition, Handwerk und Heimat, sondern auch ein Teil meiner eigenen Lebensgeschichte.
Ich bin auf dem Hof der Familie Böckenhoff groß geworden. Johannes Böckenhoff war für mich mehr als ein Nachbar. Wir haben unter einem Dach gelebt, ich bin mit ihm aufgewachsen. Er war ein aufrichtiger und liebevoller Mensch, der mir viel mitgegeben hat.
Für seine Unterstützung in meinen jungen Jahren bin ich bis heute dankbar
Am 31. August 2014 ging die Brennerei in neue Hände über. Ich durfte damals als Jugendlicher die Musik zur Feier auflegen. Dass Dirk Böckenhoff die Nachfolge antrat, war ein Moment voller Bedeutung. Die beiden waren nicht verwandt, nicht verschwägert, und kannten sich zuvor kaum. Doch der Name blieb. Und mit ihm auch der Geist des Hauses.
Was mich besonders geprägt hat, war seine Art, wie er seine Produkte präsentiert hat. Eine Führung durch die Brennerei war bei ihm keine Pflichtveranstaltung, sondern ein echtes Erlebnis. Johannes hat die Menschen nicht nur für den Korn begeistert, sondern für das, was dahintersteht – für echtes Handwerk, gelebte Geschichte und verantwortungsvolles Unternehmertum. Ich habe viel von ihm gelernt. Vieles von dem, was heute meine berufliche Haltung ausmacht, geht auf diese prägenden Jahre mit ihm zurück.
Heute führt Dirk die Brennerei mit Hingabe weiter. Die Verbindung zur Region ist geblieben. Die Qualität des Erler Korns spricht für sich. In einer Zeit, in der viele Betriebe keine Nachfolge finden, ist das etwas Besonderes. Es zeigt, wie viel möglich ist, wenn man mit Herz und Haltung an eine Sache herangeht.
Die ganze Geschichte rund um den Generationenwechsel, die Menschen hinter dem Korn und den Erhalt echter Handwerkstradition finden Sie in der neuen Ausgabe der Lokallust Dorsten.
Ich lade Sie herzlich ein, hineinzublättern und ein Stück Erler Geschichte mitzuerleben.
Hier finden Sie die Lokallust Dorsten in Erle
Die neue Lokallust Dorsten mit Erle-Sonderteil liegt an folgenden Orten für Sie bereit:
Volksbank Raesfeld und Erle eG
Edeka Beyer
Bäckerei Spangemacher, Filiale Erle
Hub Erle
Kornbrennerei Böckenhoff
Informationen zu Anzeigenschaltung
Die nächste Ausgabe der Lokallust Dorsten erscheint am 28. Juli 2025. Wenn Sie Interesse haben, Ihr Unternehmen oder Ihre Veranstaltung in unserem Magazin zu präsentieren, finden Sie alle wichtigen Informationen in unseren Mediadaten oder Sie sprechen mich direkt an.
Das Kreisgesundheitsamt Borken erinnert Eltern und Einrichtungen daran, dass zum Start des neuen Kindergartenjahres ein Masernschutz nachgewiesen werden muss.
Kinder ab zwei Jahren dürfen nur mit vollständigem Impfschutz oder Nachweis einer überstandenen Maserninfektion betreut werden. Auch für Beschäftigte in Gemeinschaftseinrichtungen gilt die Nachweispflicht. Ziel ist ein wirksamer Schutz vor der hoch ansteckenden Krankheit.
Masernnachweis als Voraussetzung für die Aufnahme in Betreuung
Zum Start des neuen Kindergartenjahres weist das Kreisgesundheitsamt Borken auf die geltende Nachweispflicht hin: Kinder ab dem vollendeten zweiten Lebensjahr dürfen nur dann in Kindertageseinrichtungen oder in die Kindertagespflege aufgenommen werden, wenn zwei Masernschutzimpfungen oder eine überstandene Maserninfektion nachgewiesen werden. Kinder unter einem Jahr benötigen keinen Nachweis. Bei Kindern unter zwei Jahren genügt eine Impfung oder ein Immunitätsnachweis.
Liegen die erforderlichen Nachweise nicht vor, müssen die Einrichtungen das Gesundheitsamt informieren. Dieses kann die Eltern zu einem Beratungsgespräch einladen und im Einzelfall ein Ordnungswidrigkeitsverfahren prüfen.
Gesetzliche Grundlage: Masernschutzgesetz
„Die Nachweispflicht ergibt sich aus dem seit 2020 geltenden Masernschutzgesetz“, erklärt Dr. Julia Folz-Antoniadis, Leiterin des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes im Kreis Borken. Ziel sei es, Kinder in Schulen und Kitas wirksam vor Masern zu schützen. Masern seien keineswegs eine harmlose Kinderkrankheit, sondern eine hoch ansteckende Virusinfektion mit teils schweren Komplikationen.
Auch Personal in Gemeinschaftseinrichtungen betroffen
Die Nachweispflicht gilt nicht nur für Kinder. Alle nach 1970 geborenen Personen, die in Gemeinschaftseinrichtungen arbeiten oder betreut werden, müssen ebenfalls einen Masernschutz nachweisen. Dazu zählen unter anderem Kitas, Schulen, Ausbildungsstätten sowie Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete.
Impfquote im Kreis Borken: Verbesserungsbedarf bei Kleinkindern
Zwei Impfungen bieten laut Dr. Folz-Antoniadis einen lebenslangen Schutz. Um eine Ausbreitung der Masern zu verhindern, müssten mindestens 95 Prozent der Bevölkerung immun sein. In Deutschland wird dieser Wert nicht erreicht – das führt regelmäßig zu Ausbrüchen. Im Kreis Borken lag die Impfquote bei Zweijährigen im Jahr 2023 bei 87 Prozent. Deutlich besser sieht es bei den Schulanfängern aus: Hier erreichte der Kreis zuletzt eine Quote von 98 Prozent.
Masern: Gefährliche Erkrankung mit schwerwiegenden Folgen
Masern gehören zu den ansteckendsten Infektionskrankheiten weltweit. Neben typischen Beschwerden wie Fieber und Hautausschlag können schwerwiegende Komplikationen auftreten – etwa Mittelohrentzündungen, Lungenentzündungen, Durchfälle und in seltenen Fällen Gehirnentzündungen. Als Spätfolge kann eine tödlich verlaufende subakute sklerosierende Panenzephalitis (SSPE) auftreten.
Weitere Informationen
Ausführliche Informationen zum Thema Masern und Impfschutz finden Interessierte unter: www.masernschutz.de
Volles Haus, klare Entscheidungen und ein starkes Signal Richtung Zukunft: Bei der 4. Generalversammlung der Volksbank Raesfeld und Erle eG wurde nicht nur Bilanz gezogen, sondern auch die Weichen für kommende Herausforderungen gestellt. Neben einem positiven Geschäftsergebnis und einer Dividende von vier Prozent standen digitale Entwicklungen und die Verstärkung des Aufsichtsrats im Fokus – neu dabei: Lena Oetterer.
Die Vorstandsmitglieder der Volksbank Raesfeld und Erle (v. l.): Ralf Steiger, Michael Weddeling, Oliver Cichowski und Marcus Feldhaar. Foto: Petra Bosse
Generalversammlung beschließt vier Prozent Dividende
Die Volksbank Raesfeld und Erle eG hat ihre 4. Generalversammlung in der Festscheune von Hecheltjen’s Hof abgehalten, mit großer Resonanz seitens der Mitglieder. Aufsichtsratsvorsitzender Jan-Bernd Seier eröffnete die Veranstaltung und betonte gleich zu Beginn die Bedeutung des Leitthemas „Künstliche Intelligenz“ (KI).
Jan-Bernd Seier (Aufsichtsratsvorsitzender). Foto: Petra Bosse
Chancen und Risiken der KI im Blick
„Künstliche Intelligenz ist die Fähigkeit von Maschinen, menschenähnlich zu denken und Probleme zu lösen“, erklärte Seier. Die Entwicklung in Deutschland schreite stetig voran – mit Chancen, aber auch Risiken. „KI bringt uns Vorteile, birgt jedoch auch Gefahren wie Überwachung und unkontrollierbare Entscheidungen. Wir setzen KI dort ein, wo sie uns hilft, Prozesse zu optimieren und fundierte Entscheidungen zu treffen. Dabei bleibt der gesunde Menschenverstand unser wichtigstes Werkzeug“, so Seier weiter.
Im Anschluss stellte er die ordnungsgemäße Einladung und Beschlussfähigkeit der Versammlung fest. „Wir haben heute die Möglichkeit, aktiv an der Gestaltung unserer Bank mitzuwirken“, ermutigte er die Anwesenden. Nach einem stillen Gedenken an die verstorbenen Mitglieder folgte der Bericht des Vorstands.
Oliver Cichowski Vorstandsvorsitzender Volksbank Raesfeld und Erle. Foto: Petra Bosse
Bilanz eines fordernden, aber erfolgreichen Jahres
Vorstandsvorsitzender Oliver Cichowski blickte auf ein anspruchsvolles Geschäftsjahr zurück, das trotz zahlreicher Herausforderungen auch Chancen geboten habe. Steigende Zinsen und eine wachsende Zahl regulatorischer Vorgaben hätten die Bank stark beschäftigt. Dennoch habe sich gezeigt, dass die Volksbank Raesfeld und Erle ein verlässlicher Partner für ihre Mitglieder geblieben sei.
Stabilität, Nähe und Nachhaltigkeit als Leitlinien
Die Bank setze weiterhin auf regionale Verankerung, persönliche Erreichbarkeit und genossenschaftliche Werte. Digitalisierung nehme zwar an Fahrt auf, doch der direkte Kontakt mit den Mitgliedern bleibe ein zentrales Element der Unternehmensphilosophie. Digitale Angebote würden dort ergänzt, wo sie echten Mehrwert schaffen könnten – ohne die bewährten Strukturen zu ersetzen.
Auch 2025 wolle man gemeinsam Lösungen entwickeln, neue Module integrieren und Prozesse gezielt weiterentwickeln. Das Vertrauen und die Treue der Mitglieder seien dabei von zentraler Bedeutung, so Czychowsky.
Foto: Petra Bosse
Persönliche Verantwortung trotz KI
Künstliche Intelligenz könne den persönlichen Einsatz nicht ersetzen, erklärte der Vorstand. Verantwortung gegenüber der Region und den Menschen vor Ort bleibe ein Kernanliegen. Um künftigen Anforderungen gerecht zu werden, investiere die Volksbank konsequent in die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden.
Fachkräftemangel bleibt drängendes Thema
Als eine der größten Herausforderungen benannte Cichowski den anhaltenden Mangel an Fachkräften. Der Wettbewerb um qualifizierte Talente habe inzwischen eine größere Bedeutung als die Zinspolitik gewonnen. Um dem zu begegnen, setze die Volksbank auf attraktive Arbeitsbedingungen, moderne Prozesse und flexible Strukturen.
Marcus Feldhaar – Vorstand Volksbank Raesfeld und Erle. Foto: Petra Bosse
Wachstum bei Krediten und Einlagen
Vorstandsmitglied Norbert Feldhaar stellte die Bilanzzahlen für 2024 vor. Das Kreditgeschäft sei um vier Prozent auf 270 Millionen Euro gestiegen. „Wir haben 458 Kreditanträge bearbeitet – vor allem im Bereich der Firmenkunden. Das zeigt: Wir sind auch in turbulenten Zeiten nah bei unseren Kundinnen und Kunden“, erklärte Feldhaar.
Auch bei den Einlagen habe es ein deutliches Plus gegeben. „Trotz aller Herausforderungen konnten wir unsere Einlagen um über 20 Millionen Euro steigern. Das ist ein klares Zeichen für das Vertrauen unserer Mitglieder.“
Besonders erfolgreich habe sich das Produkt „Mitgliedersparen Nachhaltig“ entwickelt – mit inzwischen über 1.200 Konten. Die Zahl der Anteilseigner sei auf 5.675 gestiegen, mit 181 neuen Mitgliedern allein im vergangenen Jahr.
Feldhaar kündigte eine Dividende in Höhe von vier Prozent an: „Wir möchten, dass Sie auch im Zeitalter der Digitalisierung am Erfolg Ihrer Bank teilhaben.“ Der Vorschlag wurde von den Anwesenden einstimmig angenommen.
Michael Weddeling – Vorstand Volksbank Raesfeld und Erle. Foto: Petra Bosse
Regional verwurzelt und digital gut aufgestellt
Vorstandsmitglied Michael Weddeling betonte in seinem Bericht die besondere Rolle kleiner, regionaler Banken im heutigen Wettbewerbsumfeld. Zwar werde häufig behauptet, dass nur große Institute langfristig bestehen könnten – doch diese Sicht sei zu kurz gegriffen.
„Gerade kleinere Banken punkten mit tiefer Marktkenntnis, enger Bindung zu den Menschen vor Ort und einer auf Stabilität ausgerichteten Geschäftsausrichtung“, erklärte Weddeling. In einer zunehmend digitalisierten Welt werde genau diese Regionalität zum entscheidenden Vorteil.
Foto: Petra Bosse
Die Volksbank Raesfeld und Erle eG setze konsequent auf Kundennähe – sowohl analog als auch digital. „Unsere Mitglieder entscheiden selbst, ob sie den persönlichen Service bevorzugen oder digitale Angebote nutzen möchten. Beides gehört heute zusammen“, sagte Weddeling. Die Digitalisierung verstehe man dabei nicht als Ersatz für persönliche Kontakte, sondern als sinnvolle Ergänzung.
In diesem Sinne habe die Bank in den vergangenen Jahren gezielt in moderne Lösungen investiert, um ihren Service weiter zu verbessern. Ein Beispiel sei die VR Banking App. „Mehr als 50 Prozent unserer Kundinnen und Kunden nutzen bereits die App. Wir arbeiten kontinuierlich daran, neue Funktionen zu integrieren und den digitalen Service weiter auszubauen“, so Weddeling.
Ralf Steiger Vorstand Volksbank Raesfeld und Erle. Foto: Petra Bosse
Unternehmensnachfolge und Vermögensplanung im Fokus
Ralf Steiger unterstrich die Bedeutung frühzeitiger Nachfolgeplanung. „Eine gut geplante Nachfolgeregelung sichert nicht nur Unternehmen, sondern auch Arbeitsplätze und die wirtschaftliche Stabilität in unserer Region“, so Steiger. Die Volksbank verstehe sich dabei als verlässlicher Partner.
„Wir bieten umfassende Expertise in der Vermögensverwaltung und begleiten unsere Mitglieder bei der Erreichung ihrer finanziellen Ziele. Unsere Fachleute stehen bereit, wenn es darum geht, geeignete Nachfolger zu finden und tragfähige Lösungen umzusetzen“, fügte er hinzu.
Der alte und neue Aufsichtsrat v. l.: Georg Göllmann, Lena Oetterer (neu), Christian Nienhaus, Bernhard Böckenhoff, Birgit Romeiß-Geuting, Jan-Bernd Seier und Bernhard Böckenhoff. Foto: Petra Bosse
Wiederwahl und Neuwahl im Aufsichtsrat
Im Anschluss an die Berichte fanden die turnusmäßigen Wahlen zum Aufsichtsrat statt. Zur Wiederwahl standen Bernhard Böckenhoff, Christian Nienhaus und Jan-Bernd Seier. Neu vorgeschlagen wurde Lena Oetterer. Alle Kandidatinnen und Kandidaten wurden einstimmig gewählt. „Wir sind auf einem guten Weg. Gemeinsam werden wir auch die zukünftigen Herausforderungen meistern“, sagte Seier abschließend und bedankte sich bei allen Anwesenden für ihre Teilnahme und das entgegengebrachte Vertrauen.
Kabarett mit Martin Schopps. Foto: Petra Bosse
Humorvoller Ausklang mit Martin Schopps
Zum Abschluss der Versammlung sorgte der rheinische Kabarettist Martin Schopps mit seinem Programm „Setzen, sechs!“ für beste Unterhaltung. Wenn Schopps das imaginäre Klassenbuch aufschlägt und den „Tafeldienst“ verteilt, bleibt kein Auge trocken.
Ob Merksatz, Dreisatz oder Satzbau – als Lehrer für Deutsch und Sport und Vater zweier schulpflichtiger Kinder weiß er genau, wovon er spricht: vom ganz normalen Wahnsinn an deutschen Schulen. Mit pointiertem Sprachwitz und feinem Gespür für Alltagsabsurditäten führte Schopps durch den Schulalltag zwischen Lehrerzimmer, Pausenhof und Tafelkreide. Sein Fazit: Schwamm drüber war gestern – der Humor hat heute das letzte Wort.
Foto: Petra Bosse
Zahlen im Überblick – Geschäftsjahr 2024 der Volksbank Raesfeld und Erle eG
Kreditvolumen: 270 Millionen Euro (+4 %)
Bearbeitete Kreditanträge: 458, vor allem im Firmenkundensegment
Der Allgemeine St.-Johannis Bürgerschützenverein lädt zum Schützenfest vom 5. bis 7. Juli ein. Auch in diesem Jahr wird es wieder eine Kirmes am Festzelt geben. Ein buntes und vielfältiges Programm erwartet die Bürgerinnen und Bürger an allen Festtagen.
Ein Jahr lang regierten Meinolf Rosenberger und Andrea Wobbe als Königspaar gemeinsam mit ihrem Ehrengefolge Margret Epping und Alfons Wallmeyer sowie Steffie Bahde und Klemens Suer das Raesfelder Schützenvolk. Doch wer holt in diesem Jahr mit einem gezielten Treffer den Vogel von der Stange?
Wer löst das amtierende Königspaar ab? Foto: Petra Bosse
Auftakt am 29. Juni mit Vorparade und Kinderschützenfest
Los geht’s bereits am Sonntag, 29. Juni, mit der traditionellen Vorparade in Pastors Busch. Um 14:15 Uhr treten die Schützen an, danach steht alles im Zeichen der Kinder und bevor die Erwachsenen anlegen dürfen, sind erst einmal die Jüngsten an der Reihe: Beim Kinderschützenfest wird das aktuelle Kinderkönigspaar Karina Melnyk und Marlon Hölling feierlich verabschiedet und ein neuer Nachwuchskönig oder eine neue Königin gesucht.
Samstag, 5. Juli – Feierlicher Auftakt mit Zapfenstreich
Am Samstag um 17:15 Uhr treten die Schützen im Festzelt an. Danach ziehen sie zur Schützenmesse, gedenken der Gefallenen am Ehrenmal und erleben gemeinsam den großen Zapfenstreich vor dem Rathaus. Ab 19:45 Uhr startet die große Party mit der Tanz- & Partyband LikeThis – offen für alle Generationen.
Der Sonntag beginnt um 10:00 Uhr mit dem Seniorenfrühstück im Festzelt. Ab 11:00 Uhr erklingt das Frühkonzert mit Ehrungen. Am Nachmittag steht die große Parade durch das Dorf an – mit Musik, Marsch und vielen Gästen. Der Abend gehört dem Festball mit der Tanzband Nachtschicht, der um 19:30 Uhr beginnt.
Wer löst den amtierenden König Meinolf Rosenberger ab. Die Frage klärt sich an der Vogelstange am Montag. Foto: Petra Bosse/Archiv
Montag, 7. Juli – Vogelschießen und Krönungsball
Der letzte Festtag startet um 9:00 Uhr mit einem kostenlosen Frühstück für alle im Festzelt. Um 9:45 Uhr marschieren die Schützen zum Rathaus, zum Seniorenheim und zu Pastors Busch. Ab 12:00 Uhr beginnt das spannende Vogelschießen – wer wird das neue Königspaar? Die Proklamation erfolgt am Nachmittag, und abends wird beim Krönungsball mit der Tanzband Nachtschicht ausgelassen gefeiert. Um 17.30 Uhr heißt es dann wieder Antreten der Schützen im Festzelt und Abmarsch zur Proklamation des neuen Königpaares mit anschließendem Umzug durch den Ort. Der Krönungsball beginnt um 19.30 Uhr mit der Tanzband Nachtschicht.
Für die musikalische Unterhaltungen dabei sind:
Die Raesfelder Burgmusikanten
Das Fanfarencorps Raesfeld
Die Chorgemeinschaft Raesfeld
Die Fun Generation
Der Spielmannszug Heiden
Die Instrumentalgruppe der KLJB Borken
Grußwort des Königspaares
Liebe Schützen, liebe Raesfelderinnen und Raesfelder, unter dem Motto unserer Throngemeinschaft „Gemeinschaft ist alles“ blicke ich auf ein vergangenes Jahr zurück, das sowohl ereignisreich als auch harmonisch war. Wir haben gemeinsam viele schöne Events erlebt, wie unser Thronfest, das Baumpflanzen in der Königsallee und natürlich den Besuch bei unseren befreundeten Schützenvereinen, wie dem Junggesellen Schützenverein Raesfeld, dem BSV aus Erle und dem BSV aus Homer, die in diesem Jahr ihr Jubiläum gefeiert haben
All diese Feierlichkeiten haben unsere Gemeinschaft sehr bereichert. Ein herzliches Dankeschön gilt der hervorragenden Zusammenarbeit mit dem BSV Raesfeld, der uns in all unseren Vorhaben tatkräftig unterstützt hat. Zudem konnten wir die ehemaligen Könige mit einheitlichen Hemden ausstatten, die unser Vereinswappen sowie die jeweilige Jahreszahl des Königsschusses tragen. Dies ist ein Zeichen unserer Tradition und Verbundenheit.
Vergessen möchte ich aber auch nicht, einen Dank an meine Throngemeinschaft – und damit meine ich auch den sogenannten „Schatten Thron“ – aussprechen. Ohne euer aller zutun wäre das alles so nicht möglich gewesen. Nach den anspruchsvollen Vorbereitungen blicke ich nun mit großer Vorfreude auf das Schützenfest-Wochenende vom 5. bis 7. Juli. Besonders der Schützenfest Sonntag, mit der großen Parade und dem Thronball am Abend verspricht, ein unvergessliches Erlebnis zu werden. Lasst uns gemeinsam feiern und die Gemeinschaft, sowie die Tradition weiter stärken!
Euer Königspaar Andrea und Meinolf
Präsident Schützenverein Raesfeld Werner Vorholt. Foto: Petra Bosse
Grußwort Präsident Werner Vorholt
Geehrte Schützenbrüder, verehrte Raesfelderinnen und Raesfelder, verehrte Gäste,
es ist wieder so weit: Der Allgemeine St. Johannis Bürgerschützenverein steuert auf den Höhepunkt seines Vereinsjahres zu. In unzähligen Arbeitsstunden haben unsere Vorstands- und Offizierskollegen das Fest geplant und vorbereitet. Bereits eine Woche vor unserem Schützenfest, das vom 5. bis zum 7. Juli gefeiert wird, soll der geschmückte Ortskern mit etlichen Metern Wimpelketten und unzähligen Hausfahnen die Vorfreude steigern. Damit zeigen wir auch unseren Gästen, dass bei uns Tradition und Brauchtum noch lebendig sind.
Dieses Fest ist ein Ereignis, das unser Dorf zusammenbringt und die Verbundenheit innerhalb der Gemeinschaft stärkt. In einer kleinen Gemeinde mit lebendigem Vereinsleben bedeutet Heimat oft mehr als nur der Ort, an dem man lebt. Es ist das Gefühl von Zugehörigkeit, Gemeinschaft und Verbundenheit mit den Menschen um einen herum. Die Vereine tragen dazu bei, dass sich die Menschen austauschen, gemeinsam Aktivitäten unternehmen und sich gegenseitig unterstützen. Heimat ist in diesem Sinne das Gefühl, angekommen zu sein, Teil einer Gemeinschaft zu sein und die Traditionen sowie Werte unseres Ortes zu teilen. Es ist ein Ort, an dem man sich geborgen fühlt und wo Freundschaften entstehen.
An dieser Stelle möchte ich besonders unser amtierendes Königspaar König Meinolf Rosenberger und Königin Andrea Wobbe, sowie das Ehrengefolge Alfons Wallmeyer mit Magret Epping und Klemens Suer mit Steffi Bahde erwähnen. Der Thron hat immer großartig mitgemacht, egal ob bei Regen oder strahlendem Sonnenschein. Sie alle waren stets verlässliche Begleiter. Die Throngemeinschaft hat unseren Verein immer vorbildlich vertreten. Dafür möchte ich nur noch sagen: Herzlichen Dank für ein so großartiges Jahr mit euch! Unserem Silberkönigspaar Martin Becker-Fork mit Doris Gülker sowie dem Throngefolge gratulieren wir ganz herzlich zum 25-jährigen Thronjubiläum. Ganz besonders erwähnen möchte ich an dieser Stelle unseren Goldenen König Friedel Spangemacher, der sich vor 50 Jahren Christa Loker als Königin auserkor.
Ich darf alle Schützenbrüder, die Raesfelder Bevölkerung und alle Gäste aus nah und fern herzlich einladen, aktiv an unserem Schützenfest teilzunehmen. Denn trotz aller Brauchtumspflege sind es vor allem die geselligen Stunden, die schöne Erinnerungen schaffen. Ob an der Theke, beim Wiedersehen mit alten Bekannten, im Biergarten mit der Clique oder beim ausgelassenen Tanzen zu guter Musik – diese Momente lassen Freundschaften wachsen und stärken den Zusammenhalt.
Gerade in der heutigen Zeit ist dieser Gemeinschaftssinn wichtiger denn je, denn ein lebendiges Dorfleben braucht aktives Miteinander. Tragen Sie zum Gelingen des Festes bei, indem Sie Ihre Schützenfestfahne wieder aufhängen. Vielleicht kann der Nachbar von nebenan kurz die Leiter halten. Lasst uns gemeinsam unser Dorf in ein grün-weißes Fahnenmeer tauchen und die festliche Atmosphäre bei den Umzügen genießen.
Wenn Ihr Nachbar oder Freund noch kein Mitglied im Schützenverein ist, laden Sie ihn doch einfach ein, auch abends im Zelt dabei zu sein. Für die Mitgliederwerbung gibt es in diesem Jahr sogar einen kleinen Anreiz. Für alle, die aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen können, wünsche ich eine baldige Genesung und sende herzliche Grüße.
Doch nun möchte ich Sie im Namen des Vorstandes und des Offizierskorps des Allgemeinen St.-Johannis Bürgerschützenvereins ganz herzlich einladen: Seien Sie Teil unserer Gemeinschaft und verbringen Sie mit uns ein paar schöne Stunden auf unserem diesjährigen Schützenfest. Getreu dem Motto: „Eintracht – Ordnung – Frohsinn“
Mit freundlichem Schützengruß
Die Raesfelder Königspaare ab 1950
1950-Vor 75 Jahren: Königspaar Hubert Stenkamp und Johanna Nießing
1965 -Vor 60 Jahren: Dieter Willing und Hedwig Gesing
1975-Vor 50 Jahren: Friedel Spangemacher und Christa Loker
Vor 40 Jahren: Franz Droste und Thea Brockmann
1995-Vor 30 Jahren: Norbert Lehmbrock und Anette Möllmann
Vor 25 Jahren: Martin Becker-Fork und Doris Gülker
2005-Vor 20 Jahren: Christoph Nagel und Yvonne Nagel, geb. Heselhaus. Foto: Verein
2015-Vor 10 Jahren: Alexander Brune und Eva Brömmel
Auch 2025 lädt der beliebte Büchermarkt am Sonntag, 3. August, wieder am Schloss Raesfeld. Mit dabei ist erneut der Bücherkeller der Kirchengemeinde St. Martin, der mit einem vielfältigen Angebot gut erhaltener Bücher an der Schlosskapelle vertreten sein wird.
Helfende Hände gesucht
Für den Auf- und Abbau am Sonntag, 3. August, sucht das Bücherkeller-Team noch tatkräftige Unterstützung: Am Samstag, 2. August, sollen rund 60 Bücherkisten aus dem Keller (6 Stufen) nach oben getragen werden – Start ist um 10 Uhr, alternativ nach Absprache. Nach dem Markt geht es am Sonntagabend um 18 Uhr wieder zurück in den Keller.
Die Erfahrung habe gezeigt: Mit vier bis fünf Helfenden sei das Ganze in rund 30 Minuten erledigt. Wer also mit anpacken kann, oder möchte, meldet sich bitte im Pfarrbüro unter 02865 / 7276 oder bei Agnes Beckmann unter 02865 / 6506 (Anrufbeantworter ist geschaltet).
Bücherspenden willkommen
Für den Markt freut sich die Kirchengemeinde St. Martin über Ihre Bücherspenden. Besonders gefragt seien gut erhaltene Taschenbücher, Krimis und Romane. Bitte keine veralteten Nachschlagewerke oder beschädigten Bücher abgeben.
Bücherkeller macht Sommerpause
Da der Büchermarkt in diesem Jahr vorgezogen wurde, bleibt der Bücherkeller vom 4. bis 26. August 2025 geschlossen. Das Team bedankt sich für Ihre Unterstützung und wünscht viel Spaß beim Stöbern auf dem Markt!
Zum vierten Mal lädt das Ortsmarketing Raesfeld e.V. gemeinsam mit örtlichen Gastronomen zur beliebten Sommerreihe ein. Acht Wochen lang verwandeln sich verschiedene Orte in Raesfeld freitagabends in kleine Open-Air-Bühnen mit Musik, Kulinarik und geselligem Ambiente. Den Auftakt macht das Restaurant zur Schlosskapelle – zum ersten Mal als Gastgeber dabei.
Start mit Livemusik und Grillabend
Am Freitag, 4. Juli 2025, eröffnet das Restaurant „Zur Schlosskapelle“ die Veranstaltungsreihe. Von 17 bis 22 Uhr erwartet die Gäste ein gemütlicher Abend mit Leckerem vom Grill und erfrischenden Sommergetränken. Gastgeber Herr Singh und sein Team feiern damit ihre Premiere bei „Raesfeld in Sommerlaune“.
Für musikalische Unterhaltung sorgt Daniello Grillo. Der erfahrene Musiker begeistert seit über 25 Jahren als Alleinunterhalter. Mit E-Gitarre und Akustikgitarre präsentiert er ein abwechslungsreiches Programm aus Rock, Pop, Latino und italienischen Klassikern.
Acht Freitage voller Sommerstimmung
Die Reihe läuft bis zum 22. August 2025 – jeweils freitagabends mit freiem Eintritt. Lokale Gastronomiebetriebe gestalten die Abende individuell und sorgen für kulinarische Vielfalt und stimmungsvolle Musik.
Vorschau auf den 11. Juli
Am zweiten Termin, dem 11. Juli, tritt die Band Turn On an der Schlossfreiheit auf. Das Repertoire reicht von Rock und Pop bis hin zu Schlagern. Ausrichter ist die Gastronomie Freiheit 24, die ebenfalls für Speisen, Getränke und sommerliches Flair sorgt.
Bevor die Großen im Juli anlegen dürfen, gehören Bühne und Aufmerksamkeit erst einmal den Kleinen: Am Sonntag, 29. Juni, startet das Schützenfest-Wochenende mit der traditionellen Vorparade in Pastors Busch.
Um 14:15 Uhr treten die Schützen an, begleitet von den Raesfelder Burgmusikanten. Danach beginnt das beliebte Kinderschützenfest.
Im Mittelpunkt stehen Karina Melnyk und Marlon Hölling – sie werden als amtierendes Kinderkönigspaar feierlich verabschiedet. Anschließend geht es direkt ins Vogelschießen der Kinder. Wer wird Nachfolger oder Nachfolgerin? Das bleibt bis zur Proklamation spannend, die direkt nach dem Schießen folgt.
Die Gemeinde Raesfeld hat mit den Bauarbeiten für neue Parkplätze hinter der Volksbank in Erle und am Schulhof der Silvesterschule begonnen. In diesem Zusammenhang wurden auch Efeu und Gehölze entfernt – mitten in der gesetzlich geschützten Vegetationszeit. Das sorgt bei einigen Bürgerinnen und Bürgern für Nachfragen.
Efeu für den Parkplatzbau hinter der Volksbank wurde entfernt. Foto: Petra Bosse
Rückschnitt in Brutzeit sorgt für Diskussion
Um die geplanten Flächen für den Parkplatzbau freizumachen, ließ die Gemeinde Efeubewuchs sowie kleinere Heckenstrukturen entfernen. Da solche Arbeiten zwischen März und September laut Bundesnaturschutzgesetz nur eingeschränkt erlaubt sind, äußerten Anwohner Bedenken hinsichtlich der Zulässigkeit.
Foto: Petra Bosse
Gemeinde prüfte vorab auf Vogelnester
Jens Beckmann vom Bauamt der Gemeinde Raesfeld erklärte auf Nachfrage, dass die Arbeiten im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben erfolgt seien. „Für uns ist es wichtig, das Naturschutzgesetz einzuhalten“, betont Beckmann. Vor dem Rückschnitt habe die Gemeindeverwaltung die betroffenen Bereiche auf Vogelnester kontrolliert, ohne Hinweise auf aktuelle Brutstätten.
Foto: Petra Bosse
Ausnahme bei genehmigten Bauvorhaben
Beckmann verweist auf eine Ausnahmeregelung im Bundesnaturschutzgesetz § 39 Absatz 5 Satz 2 BNatSchG. Die Verbote des Satzes 1 Nummer 1 bis 3 gelten nicht für
behördlich angeordnete Maßnahmen,
Maßnahmen, die im öffentlichen Interesse nicht auf andere Weise oder zu anderer Zeit durchgeführt werden können, wenn sie a) behördlich durchgeführt werden, b) behördlich zugelassen sind oder c) der Gewährleistung der Verkehrssicherheit dienen,
nach § 15 zulässige Eingriffe in Natur und Landschaft,
zulässige Bauvorhaben, wenn nur geringfügiger Gehölzbewuchs zur Verwirklichung der Baumaßnahmen beseitigt werden muss.
Diese Voraussetzung sei laut Gemeinde erfüllt, da es sich um ein genehmigtes Bauvorhaben handelt, bei dem nur begrenzter Gehölzbewuchs entfernt wurde. Die Maßnahme sei rechtlich geprüft worden.
Bei ihrer Generalversammlung am 13. Juni 2025 hat die Bürgergenossenschaft Erle eG wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Der Bau des Dorfgemeinschaftshauses liegt im Zeitplan, eine Satzungsänderung zur digitalen Einladung wurde beschlossen, und sechs neue Vorstandsmitglieder wurden vorgestellt. Rund 200 Mitglieder verfolgten die Entwicklungen im Festzelt an der Marientaler Straße.
Eindeutiges Ergebnis bei der Bürgerversammlung. Foto: Presse
Bauprojekt voll im Zeitplan
Die Vorstände Oliver Göttlich und Andreas Grotendorst zeigten sich sichtlich zufrieden mit dem Baufortschritt: „92 Prozent der Aufträge sind vergeben, wir liegen voll im Zeitplan“, erklärte Göttlich. Möglich sei der frühe Baustart im Juli 2024 vor allem durch das große Engagement vieler Mitstreiter gewesen. In der Projektleitung bringen sich besonders Peter Stöbel und Hermann Grewing tatkräftig ein. Auch Christian Lipfert, der künftige Pächter des HUB-Erle, war bei der Versammlung mit dabei. Alle Auftragsvergaben wurden vom Aufsichtsrat einstimmig bestätigt.
Neue Regelung für Einladungen beschlossen
Künftig darf die Einladung zur Generalversammlung auch mal digital kommen – per E-Mail oder übers Amtsblatt in der Borkener oder Dorstener Zeitung oder im Heimatreport. Wichtig ist nur: mindestens zwei Wochen vorher Bescheid geben. Die Mitglieder fanden es gut – nur eine einzige Enthaltung habe es bei der Abstimmung gegeben.
Michael Schlüß und Maurice Wendt (2. und 3. von li.) sind aus dem Vorstand der Bürgergenossenschaft Erle eG ausgeschieden. Foto: Presse
Veränderungen im Vorstandsteam
Wegen beruflicher Veränderungen haben Michael Schlüß und Maurice Wendt ihren Posten im Vorstand abgegeben – beide waren seit 2020 mit dabei. Jetzt gibt’s frischen Wind im Team: Sechs neue Gesichter verstärken den Vorstand – Andrea und Till Momberg, Linda Borgs, Dirk Brand, Manfred Gerbersmann und Bernd Steverding. Und auch die Wahl zum Schriftführer ging fix über die Bühne: Till Momberg wurde einstimmig gewählt.
Ein starkes Zeichen der Gemeinschaft
Aufsichtsratsvorsitzender Arno Brömmel habe sich, so heißt es, über die starke Beteiligung gefreut: „Dass 189 stimmberechtigte Mitglieder dabei waren und alle Beschlüsse einstimmig gefasst wurden, zeigt, wie fest unsere Genossenschaft im Dorf verankert ist.“
Auch Oliver Göttlich zog ein positives Fazit: „Unser Dorfgemeinschaftshaus wächst – und das liegt vor allem an der Tatkraft und Begeisterung vieler engagierter Menschen.“ Nach etwa einer Stunde ging die Versammlung mit viel Zustimmung und Rückenwind für die nächsten Schritte zu Ende.
Am Sonntag, 6. Juli 2025, feiert Borken mit einem großen Festumzug den offiziellen Start des 800-jährigen Stadtjubiläums. Rund 2.300 Teilnehmende aus über 100 Gruppen gestalten den Umzug und präsentieren die Vielfalt der Vereinslandschaft.
Start ist um 12:26 Uhr auf der Raesfelder Straße, von dort führt der Zug durch die Innenstadt – vorbei an Stadtmauer, Türmen und Rathaus – bis zum Marktplatz.
Buntes Programm entlang der Strecke
Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein fröhliches Straßenbild mit geschmückten Wagen, Musikgruppen und historischen Kostümen. Neben Sport-, Musik- und Brauchtumsvereinen beteiligen sich auch Unternehmen, gemeinnützige Einrichtungen und private Gruppen. Der Festumzug steht ganz im Zeichen des gemeinschaftlichen Miteinanders.
Wetter und Anreise
Die Wetterprognose verspricht sommerliche Temperaturen. Die Stadt empfiehlt, möglichst zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu kommen. Teilnehmende und Gäste sollten auf ausreichend Sonnenschutz und Getränke achten.
Parken und Sperrungen
Die Innenstadt wird am 6. Juli ab dem frühen Morgen großräumig gesperrt. Während des Umzugs ist die Durchfahrt nicht möglich. Fahrzeuge, die im gesperrten Bereich oder im Halteverbot stehen, werden abgeschleppt.
Folgende Parkplätze stehen zur Verfügung:
Volksbank
Rathausumfeld (Zufahrt über Butenwall)
Kuhmcenter
Kapitelshaus
Klinikum
Vennehof
Friedhof (Zufahrt über Weseler Landstraße)
Butenwall/Am Holkensturm (Zufahrt über Weseler Landstraße)
Der Parkplatz am Aquarius bleibt an diesem Tag geschlossen. Fahrzeughalter werden gebeten, ihre Autos rechtzeitig umzuparken.
Weitere Informationen
Den vollständigen Streckenplan und aktuelle Hinweise gibt es online unter: borken.de/festumzug
Die Stadt Borken bittet um Verständnis für die Einschränkungen und dankt allen Beteiligten für die Unterstützung dieses besonderen Ereignisses.
Kreis Borken.Die diesjährige Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen findet am Sonntag, 14. September 2025 statt. Auch im Kreis Borken werden dann der Kreistag sowie die Landrätin oder der Landrat neu gewählt. Wie der Kreis Borken mitteilt, können Wahlvorschläge noch bis Montag, 7. Juli 2025, um 18 Uhr eingereicht werden.
Wahlvorschläge für die Direktwahl zum Landrat oder zur Landrätin sowie für die Kreistagswahl in den Wahlbezirken dürfen von Parteien, Wählergruppen oder Einzelbewerberinnen und -bewerbern eingereicht werden. Bewerbungen für die Reservelisten zur Kreistagswahl können hingegen ausschließlich Parteien oder Wählergruppen vornehmen. Auch gemeinsame Wahlvorschläge mehrerer Parteien oder Gruppen für das Landratsamt sind möglich.
Einzelbewerberinnen und -bewerber sowie nicht vertretene Parteien oder Gruppen müssen zusätzlich Unterstützungsunterschriften vorlegen:
Für das Amt der Landrätin / des Landrats: mindestens 300 Unterschriften
Für die Direktwahl zum Kreistag: mindestens 20 Unterschriften aus dem jeweiligen Wahlbezirk
Für die Reserveliste zur Kreistagswahl: mindestens 100 Unterschriften aus dem Kreisgebiet
Die Wahlvorschläge sind fristgerecht einzureichen bei: Kreis Borken, Stabsstelle – Abteilung Recht, Kommunalaufsicht und Wahlen, Burloer Straße 93, 46325 Borken.
Später eingereichte Unterlagen, nach dem 7. Juli um 18 Uhr, können nicht mehr berücksichtigt werden.
Über die Zulassung aller eingegangenen Vorschläge entscheidet der Kreiswahlausschuss in öffentlicher Sitzung am Donnerstag, 10. Juli 2025, um 16 Uhr.
Weitere Informationen zu den Voraussetzungen und zur Einreichung der Wahlvorschläge gibt es online unter: 👉 www.kreis-borken.de/kommunalwahl2025 Außerdem in der öffentlichen Aufforderung im Amtsblatt des Kreises Borken vom 27. Mai 2025.